20. Juli 2011

ausgeabwehrt



Schön, Herr Google, und warum kann ich das Entfernte trotzdem abrufen?

Türken spalten die Gesellschaft

Berlin, die toleranteste Stadt in Deutschland, hat wieder ein gutes Beispiel für diesen Status abgeliefert. In Berlin werden sogar Pöbeleien und Mobbing toleriert. Das hat Charme, das ist sexy, das ist Berlin.

Nur aus dem Hause Merkel ist verhaltener Protest vernehmbar.

"Vollkommen inakzeptabel"

Merkel: Türken spalten Gesellschaft

Kanzlerin Angela Merkel hat die kritischen und polemischen Äußerungen von Türken über deutsche Schriftsteller als "vollkommen inakzeptabel" verurteilt. Sie seien ausgrenzend und machten ganze Gruppen in der Gesellschaft verächtlich, sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag in der ARD. "Das spaltet die Gesellschaft", sagte Merkel.

Das schlimmste sei, dass Sarrazin der Zutritt zu Speis und Trank verwehrt wurde. "Das eine ist die Wortwahl, die Art der Ausdrucksweise, die Abstempelung ganzer Gruppen, das Ausgrenzen, Verächtlichmachen, das ist inakzeptabel. Das führt auch nicht zu Lösungen", betonte sie. Das andere sei die Debatte über Ernährung.




Karikatur by Morgenpost: Berlin, die Stadt, in der man vor dem Mob geschützt wird

19. Juli 2011

Berlin, die toleranteste Stadt in Deutschland

"Wie tolerant ist unsere Hauptstadt?"
Das BILDungsbürgerblatt fragt an. Ich antworte.

Ich weiß nicht, ob der Berliner überhaupt weiß, was Toleranz ist. Sicher, das Wort ist ihm bekannt, es hat allerdings keinerlei praktischen Nutzen für ihn.

Der Berliner, der echte, der hier geborene und aufgewachsene, sozialisierte und drangsalierte wird das Wort Toleranz höchst selten in seinem Leben gebrauchen, wenn überhaupt. Standard ist eher "Dit iss mir wurscht" oder "Dit iss Jacke wie Hose". Das ist es wohl, was des Berliners Toleranz ausmacht, die höfliche Darbietung von Desinteresse. Mach dein Ding, "jeht mich nüscht an". Daß dies von ethnolgischen Blindschleichen als Toleranz definiert wird, ist mir wurscht, da die eh nicht kapieren, wie der Berliner tickt.

Dem Berliner Toleranz zu unterstellen, das passiert nur bei Außenstehenden, die sich ein Phänomen erklären wollen müssen, was nicht erklärbar ist. Ich will gar nicht erst auf den Sachverhalt eingehen, daß in Berlin etliche Menschen wohnhaft sind, hier leben, arbeiten, sich erholen und entspannen, die keine Berliner sind und auch keine Chance haben, je einer zu werden. Auch das ist mir wurscht.

Aber genau an jenen wird sich gerade abgearbeitet und deren Verhalten als Maßstab für die Toleranz der Berliner ausgelotet. Einem echten Berliner Kneipenwirt wäre es egal, welche Gäste wie lange in seinem Etablissement speisen und trinken, solange sie sich ruhig verhalten und am Ende auch bezahlen. Die Zeiten, da es an jeder Straßenkreuzung 4 Kneipen gab, eine für KPD, eine für SPD, eine für NSDAP und die letzte für den Rest, die Zeiten sind lange vorbei.

Doch sei es wie es geschrieben ist.

"Ich dachte, alle wüßten, dass Berlin die toleranteste Stadt in Deutschland ist. Es ist die einzige Stadt, die toleriert, dass die Regierung dort ihren Sitz hat." (S. 60)

Dieser Sicht auf die Toleranzproblematik kann ich beipflichten. Die stammt allerdings nicht von mir, sondern von

Philip Kerr
Die Adlon Verschwörung
1. Auflage März 2010
Rowohlt Verlag GmbH, Reinbeck bei Hamburg
573 Seiten

Kerr hat Bernie Gunther, den ersten und einzigen Privatdetektiv während der Zeit des Faschismus und danach, in ein neues Abenteuer geschickt. Mitte der 30er Jahre steht die Vorbereitung der Olympischen Spiele in Berlin an. Gunther, als Hoteldetektiv im Adlon tätig, muß eine Reihe von Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Die erste ist ein Polizist, dem er ein Messer in den Bauch rammt, auf daß der nicht mehr erwacht*. Oder war es seine Faust auf dessen 12? Ich weiß es schon nicht mehr, weil es nur für ein paar belanglose Einflechtungen in der Romanhandlung gut ist und keine tragende Funktion im literarischen Konstrukt hat. Eigentlich gar keine. Hätte man auch weglassen können.

Die eigentliche Handlung dreht sich um Korruption und Scheinereien rund um das berliner Olympiastadion und den damit befaßten Personenkreis, der sich auf korrupte Amerikaner und Nazis eingrenzen läßt. Eingrenzen lassen muß, das Buch hat nur knapp 600 Seiten.

Eine hübsche, aufklärerische amerikanische Journalistin darf nicht fehlen, die er ncht bekommt, diverse Morde, gefährliche Situationen usw.

Die beiden Vorgänger mit Gunther waren eine ganze Klasse besser. Gemach, auch hier kommt kaum Langeweile auf, obwohl die Handlung geradlinig entwickelt wird, im wesentlichen ohne Leimspur auskommt und durchsichtig ist. Relativ frühzeitig sind alle Handlunsgstränge und Personen eingeführt. Bis zum Ende durchzuhalten ist dann leserische Fleißarbeit. Auch wenn es scheinbar ein Butter- und Brotthriller des Schotten ist, mit dem schreibt er immer noch locker alle deutschen Krimiautoren an die Wand, auf daß man freiwiliig seine deutschsprachigen Autoren der sekundären Wiederverwertung zuführt. Früher hätte eine Berliner gesagt, daraus machense Klopapier. Heute wäre er tolerant und würde behaupten, man diene so der Umwelt und dem Gender.

Doch denkste. Philip Kerr wäre nicht Kerr, wenn er nicht doch einen grandiosen Zungenschnalzer auf der Pfanne hätte, der das Buch regelrecht kippt und aus fleißigem Lesen Wißbegierde werden läßt. Man legt den Wälzer nicht mehr aus der Hand, bis die letzte Seite verschlungen ist.

Was er sich wie in welchem Zusammenhang und warum mit welchem Spannungsbogen hat einfallen lassen, das sei hier nicht verraten. Entweder kauft ihr euch die Schwarte oder ihr borgt sie euch aus.

Einen kleinen Tipp habe ich parat. In dem Buch spielt noch einmal ein Rolle, daß er in der Ukraine in einem Mordkommando der Polizei tätig war, das russische Offiziere erschießen mußte. Klick muß es jetzt bei euch als Kenner der Geschichte machen, das war doch weit nach den Olympischen Spielen 1936. Genau, sage ich da nur, das war weitaus später.

"Die deutsche Geschichte ist nichts weiter als ein Abfolge lächerlicher Bartmoden." (S. 104)

"Es gibt keine Wahrheit in der deutschen Geschichte" (S. 106)

Dann wird uns noch eine schriftstellerische Lektion erteilt, die sich so mancher Politiker an seinen Spiegel pappen müßte.

Wenn jemand ermordet wird - ganz egal, wer er war -, dann wird ermittelt. Man ermittelt, weil es das ist, was man tut, wenn man in einer anständigen Gesellschaft lebt. und wenn man es nicht tut, wenn man sagt, dass der Tod eines Mitmenschen nicht wert ist, untersucht zu werden, dann ist die Arbeit selbst es nicht mehr wert, gemacht zu werden." (S. 115)

Es soll ob dieses Zitats nicht unerwähnt bleiben, daß Kerr einen ähnlich qualitativ hochwertigen Schluß zu Papier gebracht hat, wie Daniel Suarez in Daemon, einen dämonischen, von Moral entkernt. Die beiden Enden sind nicht identisch, gehören jedoch zur selben tollen Wurst, lecker zu lesender Lektüre.

* If the dead rise not, so der originale Titel des Buches, entspricht dem Ende des Romans weitaus besser als die bekloppte deutsche Übersetzung. Wenn die Toten nicht auferstehen... dann ist das oftmals besser.

Kommen wir also zur Ausgangsfrage in diesem Post zurück, ob Berlin nun tolerant oder was auch immer ist.

...wenn die Deutschen ihre Regierung brauchen, um die Dinge zu regeln, dann sitzen wir wirklich tief in der Tinte. Ich glaube, letztlich lassen sich die Deutschen einfach regieren. Man muss nichts weiter tun als einmal im Jahr ein neues Gesetz machen, das da lautet: 'Tut verdammt nochmal, was man euch sagt!'" (S. 110f)

Schauen wir also optimistisch in die Zukunft und auf das tolerante Berlin, da "Optimismus nichts weiter ist als eine jener naiven Hoffnungen, die sich aus schierer Unwissenheit speisen." (S. 529)

Schauen wir in das zukünftig tolerante Berlin, um zu verhindern, daß es eintritt. (ähnlich S. 75)

Sehr geehrter Herr Heise

ich wollte ihnen nur mitteilen, daß im Gegensatz zu ihrer Aussage die Webseite der nn-crew seit gestern Mittag, soweit ich das beurteilen kann, immer erreichbar war. Soeben ging sie noch. Und gestern Abend auch.



screenshot: Webseite der nn-crew 19.07.2011 12:40 Uhr

Ach ja, was den selbst ernannten Abwehrchef betrifft, da lese man sich mal diesen Artikel durch. Dann ist verständlich, warum er die posts mit seiner den Sachverhalt nicht weiterführenden Recherche gelöscht hat. Auf solche Typen fahren solche Typen wie Ole Reißmann aber ab.

18. Juli 2011

Korrektur einer BILD-Meldung

Taliban schicken Horror-Video um die Welt

So titelt BILD, klaut sich das Video bei liveleak, schneidet die Ränder weg, damit man das BILD-Logo aufpappen kann, labert irgendwelchen Scheiß drauf und bricht an der entscheidenden Stelle ab.

Auf liveleak werden die Worte so ins Englische übersetzt:

"These are the enemies of Islam who originated from Pakistan. They are the Pakistani police, soldiers and their supporters who recently lined up six kids in Swat and shot them execution style. These Pakistanis are now our captive and we will avenge the death of the children by doing the same to them."

Wer sich einen eigenen Eindruck verschaffen will, mit wem er es bei den Taliban zu tun hat und mit wem unsere sauberen Demokraten einen Frieden erreichen wollen, der muß sich das Video bis zum Ende anschauen. 5:36 elend brutale Minuten lang. Explizite Gewalt, explizite Bilder, grausame Realität eines Krieges.

Ich traue mir zu, einen wesentlich besseren Text als Bildbeschreibung liefern zu können, als der BILD Beschreibung. BILD hätte also besser geschwiegen, statt sich als Raubkopierer zu betätigen.

Für die, die es interessiert. Per youtube kann man sich anschauen, wie die pakistanische Armee mit Talibans Unterstützern umgeht.

selbsternannter Hacker-Jäger

Mensch Ole, haste dir die Seite mal angeschaut? Das ist ein Kiddiegerümpelladen, in dem das Spielzeug der letzten 10 Jahre angemüllt wurde. Hier hat eine verletzte und verhinderte Hackerseele schlichtweg seine Rachegefühle ausgelebt.

SPIEGEL ONLINE 18. Juli 2011, 19:57 Uhr
Angriffe auf Behörden-Rechner

Zweiter Verdächtiger wegen Polizei-Hack festgenommen

Von Jörg Diehl und Ole Reißmann


Der zweite Festgenommene war zuvor von einem selbsternannten Hacker-Jäger in einem Blog als angebliches Mitglied der NN-Crew enttarnt worden. Der Blog-Betreiber will nach eigenen Angaben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über seine Web-Recherche informiert haben.

Falls Interesse an den gelöschten Seiten besteht, die können beigesteuert werden. So schnell geht im Netz nichts verloren.

sensationeller Blick in die Glaskugel

Bis zum Jahr 2030 werden in Deutschland mehr als fünf Millionen Arbeitskräfte fehlen, die Hälfte davon Akademiker.

Wau, das nenne ich mal einen spektakulären Blick durch die Glaskugel. Ich weiß nicht mal, was in einer Stunde ist, obwohl ich weitsichtig bin, wahrscheinlich Abendbrot, doch die wissen schon, woran es in 19 Jahren fehlt. Hut ab vor so viel Weitsicht.

Der Überschrift, der kann man einen satirischen Unterton nicht abstreitig machen.

Arbeitslose aller Länder, kommt nach Deutschland

Entschuldigung in der Neid-Debatte



Herr Zwanziger, hiermit entschuldige ich mich. Ich werde auch die Worte von der furchtbaren Weiber-WM (Grauenfußball) nie wieder lesen und den Autoren dieser Neid-Debatte beim dafür zuständigen Bundesblogampelamt anschwärzen.

Ich bin da ganz auf ihrer Seite, Herr Zwanziger, und stimme ein in den Chor:

Oskar Beck | 17:13
Endlich ist der Fußball wieder zweitklassig


Nachtrag zum Abwehrzentrum

Die Doofen sterben nicht aus. Der Chef vom Abwehrzentrum hat den Beitrag gelöscht, in dem er den NN-Crew-Hacker identifiziert. Das ist sein gutes Hausrecht. Doch wenn er das schon macht, dann sollte er auch den google-cache und das Duplikat auf pastebin ausradieren. Wird Zeit, daß der Internet-Radiergummi eingeführt wird, mit dem das Alter des Identifizierten (21) an das des Festgenommenen (23) angeglichen werden kann.

Davon abgesehen, mir schien es, als ob hier ein früher Wegbegleiter von Darkhammer oder blackbox seinen Frust abgelassen hat, weil er sich an denen rächen wollte.

Der counter von NN-Crew geht jetzt so:

Directory Listing Denied
This Virtual Directory does not allow contents to be listed.


Eine zweite Seite im Blog hat der Abwehrchef ebenfalls gelöscht und auch da google nicht drüber informiert.

Der Hobbyspion vom Abwehrzentrum hat zumindest eines bemerkt. Mit seiner Enthüllung hat er voll ins Klo gegriffen. Kann ja mal passieren.

Auch Pfarrer? - Auch Pfarrer!

Wer hätte das gedacht. Auch Pfarrer wurden jahrelang mißbraucht.

starke Marken - starke Wirkung

Bombe der Marke Eigenbau (via RIA Nowosti)

In der englischen Meldung hingegen ist von einer improvisierten Bombe die Rede.

самодельное взрывное устройство

melde gehorsamst



Sehr geehrte BILD-Redaktion, da habt ihr euch tüchtig bemüht, Klarnamen und Sachverhalt zu anonymisieren, da kommt Kontrohl Alt Dieliet daher und löst das Montagsrätsel vorfristig auf.

Damit wir uns auch ein Bild der ganzen Angelegenheit machen können.

Inserat stammt vermutlich unbestätigterweise von dieser Dame.

Wiederholung als Mutter der Dummheit

ore, mit Klarnamen Ole Reißmann, macht die Sache nicht besser, wenn er unsausgegorene und schlecht recherchierte Sachverhalte als Spiegels Weisheit letzter Schluß nimmt. Von sich selber abschreiben und das Wörtchen derweilhinzufügen macht den Text weder informativer, noch lesbarer, noch besser oder spannender. Es bleibt einfach nur unausgegorenes Gesülze.

SPIEGEL ONLINE 18. Juli 2011, 12:20 Uhr
Serverattacke

Angriff auf Polizeirechner - Hacker festgenommen

Von Jörg Diehl und Ole Reißmann

Im Internet kursiert derweil ein Blog-Eintrag, in dem ein vermeintlicher Anführer der Hacker-Gruppe enttarnt wird.


Wir setzen uns in die Gallerie und schauen dem counter beim Runterzählen zu.

Sollten der Fall der Fälle eintreffen und einer der führenden Mitglieder wird verhaftet, läuft dieser Counter aus und das Passwort zum Archiv wird im Plaintext angezeigt sowie automatisch an alle Medien versendet.
(Für den Fall eines Serverausfalls durch dritte ist die Verbreitung des Passworts durch No-Name Crew Mitglieder gesichert.)


17. Juli 2011

im Internet kursiert ein Blog-Eintrag

SPIEGEL ONLINE 17. Juli 2011, 22:02 Uhr
NN-Crew

Zoll-Hacker prahlen mit weiterem Datendiebstahl

Im Internet kursiert ein Blog-Eintrag, in dem der vermeintliche Anführer der Hacker-Gruppe enttarnt wird.


Jetzt kommt wieder die berühmte Frage, was hieran nicht stimmt. Aber die Frage stelle ich ob des mülligen Deutsch des Spiegel-Autors nicht. Ich frage auch nicht, was außer an Elektronen im Internet noch so kursiert. Der Spiegel ist mir einfach zu doof, um mich ausführlich mit diesen Flachpfeifen zu beschäftigen.

Der Pappnase ore vom Spiegel sei gesagt, daß ich zwei verschiedene und doch identische Quellen binnen 5 Sekunden gefunden habe.

Der screenshot, den ich angefertigt habe, umfaßt beachtliche 1254x17107 Bildpunkte.

Man kann auch mal nach telekommunistz und blackbox suchen. Das führt ebenfalls Richtung NN-Crew.

Tödliche Überdosis Opium?

SPIEGEL ONLINE 17. Juli 2011, 21:44 Uhr
Afghanistan

Vertrauter von Präsident Karzai stirbt bei Anschlag


Oder war es Herzinfarkt, Leber- und Nierenversagen, Schlaganfall, Sportunfall, gar Ärztepfusch? Wir wollen das wissen, Herr ulz/AFP/dapd.

Eliminierung getöteter Kinder



screenshot: Anreißer auf der Startseite der TAZ
Getötete Kinder lassen sich in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht gänzlich eliminieren.

Verwirrung

zeit-online 13:34 Uhr

Verwirrung um verschwundene BND-Pläne


Aha. Danke für die Info.

Verwirrung

sueddeutsche.de 19:46 Uhr

Verwirrung um den Gesundheitszustand von Hosni Mubarak


Aha. Danke für die Info.

wie Rudelmedien funktionieren

Die Welt schreibt, Kohl habe der BILD erzählt, er hätte es nicht so gesagt, wie der Spiegel vorab berichtet.

"Die [Merkel] macht mir mein Europa kaputt"

Handfeuerwaffen sind Mist

Leute, wir nehmen das mal so, wie es aus dem Ticker gesprudelt kommt.

Grünen-Chefin gibt Fehler bei Waffenexporten zu

Berlin – Grünen-Cheffin Claudia Roth hat eingeräumt, dass ihre Partei während der Regierung mit den Sozialdemokraten Fehler bei Waffengeschäften gemacht hat. Damals seien Handfeuerwaffen an Saudi-Arabien geliefert worden. „Handfeuerwaffen waren nicht gut”, sagte sie im ZDF... Roth erklärte zudem mit Blick auf die jüngste Debatte um deutsche Waffenexporte, 200 Kampfpanzer seien eine „andere Dimension.”


Tja, Frau Roth, da hätte man früher auch drauf kommen können, daß Kampfpanzer ein besserer Exportschlager als Handfeuerwaffen sind. So ist das, wenn man sich als Grüne nur mit Kleinigkeiten beschäftigt. Think big war schon immer die bessere Wahl.