Bevor sie sich einer Schreibübung hingeben, das sei ihnen für ihre zukünftigen Versuche angeraten, sollten sie ihr Gehirn einschalten. Einen Füllfederhalter bedienen zu können, setze ich nach 8 Jahren Grundschule voraus.
Zwischen "Alternativlosigkeit" des Mauerbaus (ihre Behauptung) und ohne vernünftige Alternative (Formulierung der von ihnen Angeklagten) besteht dann doch ein erheblicher Unterschied. Sicher ist auch das eine kritikwürdige Formulierung, da es im Politischen nicht um Vernunft geht, sondern um Macht, das aber ist eine vollkommen andere Fragestellung, die die Autoren nicht weiter vertieft haben.
Passen zum Thema hat heute der Dürftologe Wowereit in seiner Funktion als Regierender Bürgermeister ein Denkverbot zum Thema Mauer verordnet:
Was die Mauer ... betreffe, dürfe es "keinen Raum für Nostalgie oder gar Verständnis geben"...
Da muß ich ihn enttäuschen. Für Nostalgie war ich damals zu klein, keine Erinnerung an den Mauerbau, auch wenn ich 2 km entfernt gewohnt habe. Für Verständnis habe ich mehr als nur einen Raum zur Verfügung.
4. August 2011
Dann kamen ein paar Gebildete...
Ich fühle mich geritterschlagen, geritterschlagt?, gerittergeschlagen? Wie fühlt man sich eigentlich nach dem Ritterschlag? Keine Ahnung.
Dann kamen ein paar Gebildete und wiesen darauf hin, dass das offensichtlich eine Satire sei. ACH NEE. Und was schlagt ihr vor, dass ich das dranschreibe? Und meinen Lesern die Freude am das selbst herausfinden nehme?
Auch ich gehöre zu jenen paar Gebildeten, die fefe per mail drauf hinwiesen. Und was ich drangeschrieben habe, das kann man ja nachlesen.
Ich sei ein Gebildeter, das hat mir ja lange niemand mehr gesagt. Dank an Herrn Keuner von der SPD.
Dann kamen ein paar Gebildete und wiesen darauf hin, dass das offensichtlich eine Satire sei. ACH NEE. Und was schlagt ihr vor, dass ich das dranschreibe? Und meinen Lesern die Freude am das selbst herausfinden nehme?
Auch ich gehöre zu jenen paar Gebildeten, die fefe per mail drauf hinwiesen. Und was ich drangeschrieben habe, das kann man ja nachlesen.
Ich sei ein Gebildeter, das hat mir ja lange niemand mehr gesagt. Dank an Herrn Keuner von der SPD.
durchgeknalltes Redaktionsgesindel
Bei der BILD ist die Redaktion offensichtlich durchgenallt, dieses Gesindel. Anders ist nicht erklärbar, daß das Urteil eines deutschen Gerichtes, einem verurteilten KinderMörder 3000 € Schmerzensgeld wegen angediehener Folter zuzusprechen, daß dieses Urteil vom Redaktionsgesindel als Schandurteil bezeichnet wurde, ohne im weiteren auszuführen, worin genau die Schande des Urteils nun bestehen möge.
Nun ist es nach den in der BRD geltenden Rechtsnormen tatsächlich untersagt, Folter anzudrohen oder gar anzuwenden. Wenn dies denn geschieht und man wird dabei erwischt, dann wird sowas bestraft, wie es sich gehört. Was eine Schande an der Bestrafung einer Straftat ist, erschließt sich mir nicht.
Nun ist es nach den in der BRD geltenden Rechtsnormen tatsächlich untersagt, Folter anzudrohen oder gar anzuwenden. Wenn dies denn geschieht und man wird dabei erwischt, dann wird sowas bestraft, wie es sich gehört. Was eine Schande an der Bestrafung einer Straftat ist, erschließt sich mir nicht.
SpiegelBILD
Ein Sachverhalt, drei Qualitätsmedien, drei vollkommen unterschiedliche Reißer.
Früher wäre es genau umgekehrt gemeldet worden. BILD hätte die Blutstory gebracht, der Spiegel sachlich informiert und die Sueddeutsche die Hintergründe investigiert.
Ich plädiere für ein neues Mordgesetz, daß Mörder dazu verpflichtet, ihre Morde anzumelden, damit die betroffene Straße vorher geschlossen werden kann und Kugelhagel in den Wetterbericht aufzunehmen.
Nachtrag aus der Mottenpost:
Sie sollen alle türkischer Herkunft sein.
3. August 2011
verwirrter Einzelschreiber
Kommen nach dem verwirrten Einzeltäter nun die verwirrten Einzelschreiber zu Wort? Scheint so. Davon scheint es eine ganze Menge zu geben. Seit heute noch einen mehr.
Wer Lust auf verquirlte Internetabschreibe hat, die sinnfrei und konsequenzlos dargeboten wird, der kann sich das reinziehen.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 16:02 Uhr
Anschläge in Norwegen
Der neue Terrorismus kommt aus dem Netz
Von Sasha Lobo
Der neue Terrorismus kommt immer noch da her, wo auch der alte herkam, aus Sprengbomben, Pistolenläufen und MPi-Mündungen. Und aus der Feder deutscher Edeldichter.
Falls jemand rauskriegt, was Herr Lobo dem Spiegel-Leser außer mehr Blödsinn noch so mitteilen wollte, kurzer Vierzeiler an mich reicht.
Wer Lust auf verquirlte Internetabschreibe hat, die sinnfrei und konsequenzlos dargeboten wird, der kann sich das reinziehen.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 16:02 Uhr
Anschläge in Norwegen
Der neue Terrorismus kommt aus dem Netz
Von Sasha Lobo
Der neue Terrorismus kommt immer noch da her, wo auch der alte herkam, aus Sprengbomben, Pistolenläufen und MPi-Mündungen. Und aus der Feder deutscher Edeldichter.
Falls jemand rauskriegt, was Herr Lobo dem Spiegel-Leser außer mehr Blödsinn noch so mitteilen wollte, kurzer Vierzeiler an mich reicht.
neueste Forschungsergebnisse zur Dunkelziffer
Unter gleichem Titel stellten wir die Anfang Oktober vorigen Jahres vorgelegten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Dunkelziffer vor, die sich dahingehend zusammenfassen ließen, sie sei eher nicht sehr hoch.
Ein dreiviertel Jahr und schweißtreibende Recherchen später hat sich der Sachstand grundlegend gewandelt. Matthias Kremp, Dunkelzifferexperte beim Spiegel, wurde die Ehre zuteil, den aktuellen Forschungsstand auf den Punkt zu bringen.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 15:33 Uhr
Cyber-Attacke "Shady Rat"
Die Methoden der Mega-Hacker
Von Matthias Kremp
Die Dunkelziffer dürfte recht hoch sein.
Hab ich irgendwie geahnt. Eine kleine Dunkelziffer kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.
Ein dreiviertel Jahr und schweißtreibende Recherchen später hat sich der Sachstand grundlegend gewandelt. Matthias Kremp, Dunkelzifferexperte beim Spiegel, wurde die Ehre zuteil, den aktuellen Forschungsstand auf den Punkt zu bringen.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 15:33 Uhr
Cyber-Attacke "Shady Rat"
Die Methoden der Mega-Hacker
Von Matthias Kremp
Die Dunkelziffer dürfte recht hoch sein.
Hab ich irgendwie geahnt. Eine kleine Dunkelziffer kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.
der Dauerdiktator
Ergänzend zur langen Liste der Ehrentitel, die Herrn Mubarak durch deutsche Qualitätstitelverleiher angediehen wurde, sei einer nachgetragen. Spät kommt er, doch nicht zu spät.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 16:52 Uhr
Historischer Prozess
Ägypten rechnet mit Dauerdikator Mubarak ab
Von Ulrike Putz, Jerusalem
Da kratz ich mich erst Recht am Kopf und frage mich, wenn das wirklich so ist, wie es Frau Putz da aufschreibt, wenn der also von Anbeginn Diktator war, wieso uns der Spiegel das Jahrzehnte lang verheimlichte.
Für die FTD hingegen ist alles längst Geschichte. Mubarak ist Ex. Ex-Diktator.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 16:52 Uhr
Historischer Prozess
Ägypten rechnet mit Dauerdikator Mubarak ab
Von Ulrike Putz, Jerusalem
Da kratz ich mich erst Recht am Kopf und frage mich, wenn das wirklich so ist, wie es Frau Putz da aufschreibt, wenn der also von Anbeginn Diktator war, wieso uns der Spiegel das Jahrzehnte lang verheimlichte.
Für die FTD hingegen ist alles längst Geschichte. Mubarak ist Ex. Ex-Diktator.
Standhaft
Mubarak steht in Kairo vor Gericht, so lernen wir heute von der Qualitätspresse, die uns das ganze auch zwecks Anschauungsunterricht bebildert.
Da möchte ich stark hoffen, daß die noch junge und zarte ägyptische, im Internet sehr höfliche und kulturvolle, Demokratie schnell lernfähig ist, denn einen solch rechtsstaatlichen Prozeß, wie abgebildet, wünsche ich keinem Menschen dieser Welt.
Mich interessiert, ob die Welt ein Foto abdrucken würde, daß einen Deutschen mit selbigen Wunsch bezüglich eines deutschen Politikers zeigt.
Der Wahrheit am nächsten kommt wohl RIA Nowosti. Auf der Bahre vor Gericht.
Zu deutsch würde die Schlagzeile des Tages wohl lauten müssen.
Mubarak im Gerichtssaal öffentlich aufgebahrt
wie es mir gefiel
Ich hatte ja angekündigt, noch etwas zum "Kuhhandel an der Cantianstraße" zu vermelden.
Das wollte ich soundso schreiben, ohne mit der Nase von der Berliner Zeitung drauf gestoßen worden zu sein. Drauf gebracht hat mich ein Erbstück, daß ich dieser Tage in der Hand hielt, ein Plastikregenmantel.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann mein Vater den erworben hat, schon gar nicht daran, ab wann der im Konsumgüterportfolio eines Schwermaschinenbaukombinates gewesen ist. Aber an die Zusammenhänge kann ich mich sehr wohl erinnern. Die haben mit meiner Kindheit im Stadion an der Cantianstraße zu tun. Derer Ereignisse gab es drei.
FC Vorwärts Berlin
Ja, als Stift war ich begeisterter Anhänger von Vorwärts. Gab ja nichts anderes. Mein eigenes Engagement in einem Fußballclub endete nach dem ersten Spiel, das wir so um die 15:3 versemmelten. So einen SPort fand ich zum selber machen dann doch etwas unspannend. Zuschauen war spannender. Damals allemal, denn der FC Vorwärts Berlin war schon eine der besten Mannschaften, der man für wenig Geld und viel Spaß angesichtig werden konnte.
Und was waren das noch für Feste, da man nach einem grandiosen Erfolg den Rasen bevölkerte und gemeinsam mit den Fußballern den Endsieg feierte. Eines dieser Spiele war damals z.B. gegen Panathinaikos Athen.
Das allerletzte Spiel an der Cantianstraße wurde als Volksfest organisiert, wo Sturm der Rasenfläche eh eingeplant war. Für Kinder gab es kleine Fußbälle, Wimpel, na eben all das, was zum Fußball so dazu gehört.
Später war ich nur noch bei den Clubs an der Alten Försterei bzw. im Harbig-Stadion zugegen, zuweilen auch auf diesem und jenen Dorfacker. Drei- oder viermal war ich auch beim Pokalendspiel im Walter-Ulbricht-Stadion (Stadion der Weltjugend / BND-Hauptquartier im Bau). Alle Spiele selbstverständlich ausverkauft und, wie es sich für Pokalendspiele gehört, vor grandioser Stimmungskulisse.
Der FC Vorwärts Berlin, die erfolgreichste Gesamtberliner Mannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg (Berliner Zeitung 2011) und ich war dabei gewesen. Ziemlich oft.
Friedensfahrt Etappenankunft
Die Friedensfahrt machte bei ihren Etappen in Berlin sowohl im Cantianstadion als auch in der Karl-Marx-Allee die Zielankunft. Mal so mal so. Die im Cantianstadion fand ich spannender. Die Stimmung auch. Pech war, wenn man keine Karte für das Stadion bekommen hatte und "nur" an der Zufahrt zum Stadion Spalier stehen konnte. Für einen Stift war das egal, Menschenmassen, Menschenmassen, Menschenmassen, wenn das Fahrerfeld gen Ziel huschte.
Leichtathletik Grand-Prix
Keine Ahnung, ob das damals Grand-Prix hieß. Dazu hatte ich bereits aus anderem Anlaß geblogt. Das soll hier nicht vertieft werden. In Dresden im Heinz-Steyer-Stadion habe ich in den 80ern nochmal einen Klasse Grand-Prix gesehen, Heike Drechsler mit 7,45 Meter drei Meter von mir entfernt, keine Barrieren und die Sportler zum Anfassen.
Ja, das war meinen Kindheit an der Cantianstraße, eine schöne Zeit, die heute schwer erklärbar ist. Wie will man erklären, daß es mal Zeiten gab, in denen man straflos nach dem Spiel das Spielfeld stürmen durfte?
Was hat diese plastische Regenmantel nun damit zu tun? Ganz einfach. Erst kürzlich hatte es fünf (!) Tage hintereinander geregnet, weil, so entnahm ich den offiziellen Verlautbarungen, Nässe die neue Erderwärmung ist. Übrigens, für die nächsten 5 Tage, wieder Donnerstag bis Montag, ist Regen mit 90% angesagt. Hat ja lange nicht geschifft, wird's also wieder mal Zeit.
Jedenfalls konnte man damals für'n Groschen oder einen Fuffziger, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, so einen Regencape an der Cantianstraße erwerben, um damit 2 Stunden Regenfußball oder Leichtathletik oder was weiß ich zu überstehen. Und das Cape, das ich habe, das ist aus dieser Zeit.
Das wollte ich soundso schreiben, ohne mit der Nase von der Berliner Zeitung drauf gestoßen worden zu sein. Drauf gebracht hat mich ein Erbstück, daß ich dieser Tage in der Hand hielt, ein Plastikregenmantel.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann mein Vater den erworben hat, schon gar nicht daran, ab wann der im Konsumgüterportfolio eines Schwermaschinenbaukombinates gewesen ist. Aber an die Zusammenhänge kann ich mich sehr wohl erinnern. Die haben mit meiner Kindheit im Stadion an der Cantianstraße zu tun. Derer Ereignisse gab es drei.
FC Vorwärts Berlin
Ja, als Stift war ich begeisterter Anhänger von Vorwärts. Gab ja nichts anderes. Mein eigenes Engagement in einem Fußballclub endete nach dem ersten Spiel, das wir so um die 15:3 versemmelten. So einen SPort fand ich zum selber machen dann doch etwas unspannend. Zuschauen war spannender. Damals allemal, denn der FC Vorwärts Berlin war schon eine der besten Mannschaften, der man für wenig Geld und viel Spaß angesichtig werden konnte.
Und was waren das noch für Feste, da man nach einem grandiosen Erfolg den Rasen bevölkerte und gemeinsam mit den Fußballern den Endsieg feierte. Eines dieser Spiele war damals z.B. gegen Panathinaikos Athen.
Das allerletzte Spiel an der Cantianstraße wurde als Volksfest organisiert, wo Sturm der Rasenfläche eh eingeplant war. Für Kinder gab es kleine Fußbälle, Wimpel, na eben all das, was zum Fußball so dazu gehört.
Später war ich nur noch bei den Clubs an der Alten Försterei bzw. im Harbig-Stadion zugegen, zuweilen auch auf diesem und jenen Dorfacker. Drei- oder viermal war ich auch beim Pokalendspiel im Walter-Ulbricht-Stadion (Stadion der Weltjugend / BND-Hauptquartier im Bau). Alle Spiele selbstverständlich ausverkauft und, wie es sich für Pokalendspiele gehört, vor grandioser Stimmungskulisse.
Der FC Vorwärts Berlin, die erfolgreichste Gesamtberliner Mannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg (Berliner Zeitung 2011) und ich war dabei gewesen. Ziemlich oft.
Friedensfahrt Etappenankunft
Die Friedensfahrt machte bei ihren Etappen in Berlin sowohl im Cantianstadion als auch in der Karl-Marx-Allee die Zielankunft. Mal so mal so. Die im Cantianstadion fand ich spannender. Die Stimmung auch. Pech war, wenn man keine Karte für das Stadion bekommen hatte und "nur" an der Zufahrt zum Stadion Spalier stehen konnte. Für einen Stift war das egal, Menschenmassen, Menschenmassen, Menschenmassen, wenn das Fahrerfeld gen Ziel huschte.
Leichtathletik Grand-Prix
Keine Ahnung, ob das damals Grand-Prix hieß. Dazu hatte ich bereits aus anderem Anlaß geblogt. Das soll hier nicht vertieft werden. In Dresden im Heinz-Steyer-Stadion habe ich in den 80ern nochmal einen Klasse Grand-Prix gesehen, Heike Drechsler mit 7,45 Meter drei Meter von mir entfernt, keine Barrieren und die Sportler zum Anfassen.
Ja, das war meinen Kindheit an der Cantianstraße, eine schöne Zeit, die heute schwer erklärbar ist. Wie will man erklären, daß es mal Zeiten gab, in denen man straflos nach dem Spiel das Spielfeld stürmen durfte?
Was hat diese plastische Regenmantel nun damit zu tun? Ganz einfach. Erst kürzlich hatte es fünf (!) Tage hintereinander geregnet, weil, so entnahm ich den offiziellen Verlautbarungen, Nässe die neue Erderwärmung ist. Übrigens, für die nächsten 5 Tage, wieder Donnerstag bis Montag, ist Regen mit 90% angesagt. Hat ja lange nicht geschifft, wird's also wieder mal Zeit.
Jedenfalls konnte man damals für'n Groschen oder einen Fuffziger, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, so einen Regencape an der Cantianstraße erwerben, um damit 2 Stunden Regenfußball oder Leichtathletik oder was weiß ich zu überstehen. Und das Cape, das ich habe, das ist aus dieser Zeit.
bei fefe weiß man nie, woran man ist
Fefe zitiert einen Diskussionsbeitrag aus der SPD
6) eine IPv6 darf nicht geheim installiert werden
Ganz im Sinne von fefe formuliere ich mal so:
Achtung, dieser Beitrag stammt von Herrn Keuner.
6) eine IPv6 darf nicht geheim installiert werden
Ganz im Sinne von fefe formuliere ich mal so:
Achtung, dieser Beitrag stammt von Herrn Keuner.
im Dienste der Friedensforschung
Wie bereits gestern angekündigt, wird in diesem Blog hier das durchgeknallte Gesindel (BILD) ans Tageslicht gezerrt. Der Spiegel ist sich nicht zu schade, einen alten Mann in journalistische Geiselhaft zu nehmen.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 14:13 Uhr
Friedensforscher Galtung
"Wir müssen verstehen, wie Breivik denkt"
Galtung: Wir brauchen stärkere Internet-Kontrollen. Und wir müssen verstehen, wie Leute wie Breivik denken.
Brauchen wir nicht. Müssen wir nicht.
SPIEGEL ONLINE 03. August 2011, 14:13 Uhr
Friedensforscher Galtung
"Wir müssen verstehen, wie Breivik denkt"
Galtung: Wir brauchen stärkere Internet-Kontrollen. Und wir müssen verstehen, wie Leute wie Breivik denken.
Brauchen wir nicht. Müssen wir nicht.
wie es euch gefällt
Nur die einzig wirklich betroffen deutsche Zeitung, die Berliner, darf jene Zahlen verbreiten, die den Mauerhorror klar und deutlich werden lassen.

Es ist erschreckend, was die unermüdlichen Frager von Forsa mit einer klaren, einfachen und verständlichen Frage herausgefunden haben.
Konkret lautete die Frage von Forsa anlässlich des Mauerjubiläums am 13. August wie folgt:
Teilen Sie die Meinung, dass der Bau der Berliner Mauer aus damaliger Sicht nötig und gerechtfertigt war, um die Abwanderung von Fachkräften aus der DDR zu stoppen und die politische Lage in der DDR und damit auch in Deutschland insgesamt zu stabilisieren?
Mein Soziolgieprofessor hätte mir ob einer solchen Frage den Fragebogen für die Stichprobe um die Ohren gehauen und mich zu 24 Stunden Fragen ausdenken verdonnert, denn die verstößt so ziemlich gegen alle Regeln einer soziologischen Stichprobe, da die Antwort bereits enthalten ist. Auch gibt nicht eine der im Bericht erwähnten Zahlen eine solche Überschrift her.
Was die willkürlich für den Artikel herausgeklaubten Zahlen allerdings hergeben, ich kann mich nur auf die veröffentlichten berufen, 30 + 20 Jahre Antimauerpropaganda haben nach wie vor nur bedingte Wirkung. Das gibt mir zu denken.
Ich beuge mich aber der überzeugenden Kraft des Titels und stimme ein in den Chor, der Mauerbau war damals richtig.
Da wir schon einmal bei Statistik sind. Im gleichen Blatt am gleichen Tag eine ebenfalls sehr bedenkenswerte Schlagzeile.
Jedes sechste Kind von Armut bedroht
Richtig gelesen. Nicht jedes fünfte oder siebente, nein jedes sechste Kind ist von Armut bedroht. Was immer Bedrohung für ein statistisches Merkmal auch ist, die damit angefertigte Statistik könnt ihr in den Papierkorb hauen.
Zum Kuhandel an der Cantianstraße äußere ich mich später.
Es ist erschreckend, was die unermüdlichen Frager von Forsa mit einer klaren, einfachen und verständlichen Frage herausgefunden haben.
Konkret lautete die Frage von Forsa anlässlich des Mauerjubiläums am 13. August wie folgt:
Teilen Sie die Meinung, dass der Bau der Berliner Mauer aus damaliger Sicht nötig und gerechtfertigt war, um die Abwanderung von Fachkräften aus der DDR zu stoppen und die politische Lage in der DDR und damit auch in Deutschland insgesamt zu stabilisieren?
Mein Soziolgieprofessor hätte mir ob einer solchen Frage den Fragebogen für die Stichprobe um die Ohren gehauen und mich zu 24 Stunden Fragen ausdenken verdonnert, denn die verstößt so ziemlich gegen alle Regeln einer soziologischen Stichprobe, da die Antwort bereits enthalten ist. Auch gibt nicht eine der im Bericht erwähnten Zahlen eine solche Überschrift her.
Was die willkürlich für den Artikel herausgeklaubten Zahlen allerdings hergeben, ich kann mich nur auf die veröffentlichten berufen, 30 + 20 Jahre Antimauerpropaganda haben nach wie vor nur bedingte Wirkung. Das gibt mir zu denken.
Ich beuge mich aber der überzeugenden Kraft des Titels und stimme ein in den Chor, der Mauerbau war damals richtig.
Da wir schon einmal bei Statistik sind. Im gleichen Blatt am gleichen Tag eine ebenfalls sehr bedenkenswerte Schlagzeile.
Jedes sechste Kind von Armut bedroht
Richtig gelesen. Nicht jedes fünfte oder siebente, nein jedes sechste Kind ist von Armut bedroht. Was immer Bedrohung für ein statistisches Merkmal auch ist, die damit angefertigte Statistik könnt ihr in den Papierkorb hauen.
Zum Kuhandel an der Cantianstraße äußere ich mich später.
2. August 2011
langer Rede kurzer Sinn, im Türkland ist das Würmle drin
Die Welt widmet dem Rücktritt türkischer Spitzenmilitärs einen ellenlangen, trotzdem nichtssagenden Artikel und flechtet eine Frage ein.
Die Frage ist, ob die Versuche der Regierung, diese Macht zu brechen, eine Befreiung darstellen, eine Demokratisierung – oder einfach nur der Errichtung eines genauso autoritären, aber diesmal islamisch gefärbten Systems dienen.
Das ist keine Frage, sondern schlichte eine Tatsache, daß Erdogan einen islamisch geprägten Gottesstaat seiner Ganden errichten möchte und ihm das vorrangig laizistisch geprägte Militär dabei ein Dorn im Auge ist. So einfach hätte man das mitteilen können. Aber warum einfach machen, wenn es kompliziert geht?
Die Frage ist, ob die Versuche der Regierung, diese Macht zu brechen, eine Befreiung darstellen, eine Demokratisierung – oder einfach nur der Errichtung eines genauso autoritären, aber diesmal islamisch gefärbten Systems dienen.
Das ist keine Frage, sondern schlichte eine Tatsache, daß Erdogan einen islamisch geprägten Gottesstaat seiner Ganden errichten möchte und ihm das vorrangig laizistisch geprägte Militär dabei ein Dorn im Auge ist. So einfach hätte man das mitteilen können. Aber warum einfach machen, wenn es kompliziert geht?
am Bundespranger
heute: BILD
Vorwurf: "Bild" hetzt Leser auf Presserat
Auftrag: Pressekodex einhalten
Auftraggeber: Der Spiegel*
Termin: immer
Jetzt wird BILD schon in Gänsefüßchen geschrieben. Mein Gott, ist das pervers. In diesem Sinne wird hier im Blog das durchgeknallte Gesindel auch weiter ans Tageslicht gezerrt.
Wir werden unsere Berichterstattung nicht weichspülen – so wenig wie bei Hasspredigern, Nazis oder sonstigem durchgeknallten Gesindel.
-----
* vgl. hierzu auch mit dem Original von 15:54 Uhr auf bildblog.de
Übrigens, die Reaktion der BILD auf die nichtöffentliche Rüge des Presserates nennt man im Boxen Anzählen.
am Bundespranger
heute: Dr. Heiner Geißler
Vorwürfe:
- fehlende Entschuldigung
- sich mit kruden Vergleichen aus der Affäre ziehen
- Amok laufen
Auftrag: Eine Entschuldigung - und zwar schnell
Auftraggeber: Der Spiegel
Termin: 20 Uhr
Sollte Dr. Heiner Geißler sich nicht bis heute Abend 20 Uhr beim Spiegel persönlich entschuldigen, dann ist er dran, am Bundespranger, denn das Internet muß wieder höflicher werden. Haben die Analviolinen* vom Spiegel jedenfalls so festgelegt.
Sehr schön, daß die Faschismuskeule immer noch Ia funktioniert. Da weiß der Leser wenigstens, woran man beim Spiegel als Sturmgeschütz im Ernstfall ist.
* höfliche Internetbeschreibung für eine im richtigen Leben sehr derbe Verbalentgleisung
siehe auch: als Schwennicke Goebbels einst als Genie bezeichnete
nix wie hin
Noch sind wir ja lernfähig. Einen alten Chemiebaukasten finde ich bis dahin auch noch.
Am 11. Oktober 2011 lädt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, zu ihrer Jahrestagung "Der Stoff aus dem Chemielabor. Speed, Spice & Co." nach Berlin ein. Die Verfügbarkeit von synthetischen Substanzen nimmt mit einer nie da gewesenen Geschwindigkeit zu.
Es ist nur schade, daß die alte Dame ausschließlich für die Bundesregierung zuständig ist.
Am 11. Oktober 2011 lädt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, zu ihrer Jahrestagung "Der Stoff aus dem Chemielabor. Speed, Spice & Co." nach Berlin ein. Die Verfügbarkeit von synthetischen Substanzen nimmt mit einer nie da gewesenen Geschwindigkeit zu.
Es ist nur schade, daß die alte Dame ausschließlich für die Bundesregierung zuständig ist.
der k.u.k. Landfunk teilt mit
rbb überträgt Adelshochzeit
Die Eheschließung des Chefs des Hauses
Hohenzollern mit seiner Verlobten gilt
als eines der herausragenden gesell-
schaftlichen Ereignisse dieses Jahres.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg über-
trägt live.
Jetz wissa Bescheid, ihr Bauern, in welche Zeit ihr lebt.
Verehrte Gesellschaftspraktikantin beim RBB, die herausragende Formulierung wäre "in diesem Jahr" gewesen, "des Jahres" wäre auch noch erträglich. Adliges Holperdeutsch versteht kein Bauer.
Die Eheschließung des Chefs des Hauses
Hohenzollern mit seiner Verlobten gilt
als eines der herausragenden gesell-
schaftlichen Ereignisse dieses Jahres.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg über-
trägt live.
Jetz wissa Bescheid, ihr Bauern, in welche Zeit ihr lebt.
Verehrte Gesellschaftspraktikantin beim RBB, die herausragende Formulierung wäre "in diesem Jahr" gewesen, "des Jahres" wäre auch noch erträglich. Adliges Holperdeutsch versteht kein Bauer.
Herr Lischka
Sie behaupten:
Wenn die Ergebnisse der [Gesichtserkennungs- d.A.] Forscher sich in größerem Maßstab reproduzieren lassen - und es spricht viel dafür, dass das bald möglich ist -, wirkt die deutschen Datenschutzdebatte über die Verpixelung von Häusern in Straßenpanoramen wie aus einem vergangenen Jahrhundert.
Ich wollte nur schnell mitteilen, daß die Debatte um die Verpixelung von Häusern auch ohne die Ergebnisse Fratzenforscher wie aus dem vorigen Jahrhundert wirkt, egal ob sich deren Ergebnisse in größerem oder kleineren Maßstab reproduzieren lassen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ihre Aussage hätte korrekt lauten können müssen:
Wenn eine Bockwurst zwei Zipfel hat - und es spricht viel dafür, dass das bald möglich ist -, wirkt die deutschen Datenschutzdebatte über die Verpixelung von Häusern in Straßenpanoramen wie aus einem vergangenen Jahrhundert.
Wenn die Ergebnisse der [Gesichtserkennungs- d.A.] Forscher sich in größerem Maßstab reproduzieren lassen - und es spricht viel dafür, dass das bald möglich ist -, wirkt die deutschen Datenschutzdebatte über die Verpixelung von Häusern in Straßenpanoramen wie aus einem vergangenen Jahrhundert.
Ich wollte nur schnell mitteilen, daß die Debatte um die Verpixelung von Häusern auch ohne die Ergebnisse Fratzenforscher wie aus dem vorigen Jahrhundert wirkt, egal ob sich deren Ergebnisse in größerem oder kleineren Maßstab reproduzieren lassen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ihre Aussage hätte korrekt lauten können müssen:
Wenn eine Bockwurst zwei Zipfel hat - und es spricht viel dafür, dass das bald möglich ist -, wirkt die deutschen Datenschutzdebatte über die Verpixelung von Häusern in Straßenpanoramen wie aus einem vergangenen Jahrhundert.
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