Wenn ich halbwegs fit wäre, in Verschwörungstheorie und so, dann würde ich behaupten, das Verbot der klassischen Glühbirnen. Jetzt hat es die 60-Watt-Version getroffen, ist das komplett westeuropäischer Leuchtmittel-Hersteller gegen die rückständigen Heizball-Produzenten der restlichen Welt unter dem Deckmantel grüner Nachhaltigkeits- und Klimapolitik.
Nichts für ungut, ich weiß, wovon ich rede, da ich mir früher mein Taschengeld beim VEB NARVA "Rosa Luxemburg" Berliner Glühlampenwerk in der Glühlampenproduktion aufbesserte, als Maschinenbestücker. Der hatte hatte 8 Stunden lang nichts weiter zu tun, als die vorgeblasenen Glaskolben aus den Pappkartons heraus auf das Transportband zu hieven. Im Akkord. 8 Stunden lang. Das war ein elender Knochenjob, wurde aber taschengeldmäßig gut gelöhnt.
Naja, vielleicht kommt ja alsbald die 59-Watt-Birne auf den Markt.
Kann ich eine 100 Watt Birne in eine 60 Watt Fassung bedenkenlos einsetzen? (Antwort)
30. August 2011
at the end of a miserable summer
Andere Länder andere Statistiken. So müßte man umschreiben, was den Engländern dieses Jahr zugemutet wurde. The Sun behauptet, es wäre der schlimmste Sommer der letzten 18 Jahre gewesen. Auf gerade mal 15 Grad konnte die Sonne das Land heißblütiger Fußballfights aufheizen, zu mehr reichte die Kraft nicht, denn diese wurde für einen viel zu überdurchschnittlich warmen Statistiksommer in deutschen Landstrichen benötigt.
Muß man nun Mitgefühl mit den Engländern haben? Nein, denn die Sun weiß ja nicht, wie der Sommer hierzulande wirklich war. Zu kalt, verregnet und viel zu kurz.
Muß man nun Mitgefühl mit den Engländern haben? Nein, denn die Sun weiß ja nicht, wie der Sommer hierzulande wirklich war. Zu kalt, verregnet und viel zu kurz.
Schwerter zu Ölbohrern
Wollte ich nur mal so als Forderung in den Raum stellen. Die Wüste umpflügen bringt ja nichts.
Verwirrung stiften
wikileaks vor 1 Stunde
Es gab keinen Fehler von WikiLeaks. Es gab einen grob fahrlässigen Fehler der Rudelmedien, um es generös auszudrücken.
Tja, die cables.csv nebst leicht zu findendem Paßwort (Der Freitag) ist immer noch nicht aufzufinden. Auch nicht schwer.
Es gab keinen Fehler von WikiLeaks. Es gab einen grob fahrlässigen Fehler der Rudelmedien, um es generös auszudrücken.
Tja, die cables.csv nebst leicht zu findendem Paßwort (Der Freitag) ist immer noch nicht aufzufinden. Auch nicht schwer.
Glückwunsch dem jungen Vater Muammar al-Gaddafi
Laut RIA Nowosti wurde dem Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi eine Tochter namens Aisha geboren. Herzlichen Glückwunsch.
Kontakt zum Architekten
cryptodotis
We can confirm contact with permission from @ex_wl_arch.
Der Architekt, das ist der, der die submission-Plattform für wikileaks entwickelt hat und angeblich unter ex_wl_arch twittert.
Die wichtigsten Mitteilungen, die es bisher gibt.
cables.csv ist die entschlüsselte und dekomprimierte insurance.aes256. Das paßwort verbreitet sich mehr und mehr.
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Dan hat seinen Schlüssel nicht vernichtet. Es wurden verschiedene backups angefertigt. Bald mehr dazu.
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Egos haben alles ruiniert. Erinner dich daran, sobald du was über WikiLeaks und OpenLeaks liest.
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Etwa 10mb logs (irc/xmpp) zwischen Dan und Julian werden ihren Weg an die Öffentlichkeit gehen, wenn ich meine backups finde.
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Das wird sogleich wieder zurückgepfiffen.
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Es würde nur die Pressemeute füttern, wenn ich die logs zwischen Dan und Julian publiziere, wie gestern angedacht. Das ist nicht meine Intention.
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Ich habe nicht tausende Stunden für Dan und Julian in alles investiert, um alles zu ruinieren.
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Die Stories von Spiegel, Freitag und Taz sind durch die Bank falsch. wikileaks versucht weiterhin Verwirrung zu stiften...
siehe auch:
Der Freitag hat eine Datei im Internet entdeckt
Die TAZ schreibt den Freitag ab
Der Spiegel schreibt den Freitag und die TAZ ab
Bleibt eines anzumerken:
WikiLeaks 'insurance' Datei wurde nicht entschlüsselt. Die Pressemeute berichtet daher falsch. Es gibt einen Vorfall, doch ist es nicht dieser.
Ist das jetzt die Verwirrung, die wikileaks laut ex_wl_arch stiftet?
We can confirm contact with permission from @ex_wl_arch.
Der Architekt, das ist der, der die submission-Plattform für wikileaks entwickelt hat und angeblich unter ex_wl_arch twittert.
Die wichtigsten Mitteilungen, die es bisher gibt.
cables.csv ist die entschlüsselte und dekomprimierte insurance.aes256. Das paßwort verbreitet sich mehr und mehr.
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Dan hat seinen Schlüssel nicht vernichtet. Es wurden verschiedene backups angefertigt. Bald mehr dazu.
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Egos haben alles ruiniert. Erinner dich daran, sobald du was über WikiLeaks und OpenLeaks liest.
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Etwa 10mb logs (irc/xmpp) zwischen Dan und Julian werden ihren Weg an die Öffentlichkeit gehen, wenn ich meine backups finde.
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Das wird sogleich wieder zurückgepfiffen.
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Es würde nur die Pressemeute füttern, wenn ich die logs zwischen Dan und Julian publiziere, wie gestern angedacht. Das ist nicht meine Intention.
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Ich habe nicht tausende Stunden für Dan und Julian in alles investiert, um alles zu ruinieren.
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Die Stories von Spiegel, Freitag und Taz sind durch die Bank falsch. wikileaks versucht weiterhin Verwirrung zu stiften...
siehe auch:
Der Freitag hat eine Datei im Internet entdeckt
Die TAZ schreibt den Freitag ab
Der Spiegel schreibt den Freitag und die TAZ ab
Bleibt eines anzumerken:
WikiLeaks 'insurance' Datei wurde nicht entschlüsselt. Die Pressemeute berichtet daher falsch. Es gibt einen Vorfall, doch ist es nicht dieser.
Ist das jetzt die Verwirrung, die wikileaks laut ex_wl_arch stiftet?
29. August 2011
Schokolade und Herzinfarkt
Schokolade senkt Risiko für Herzinfarkt drastisch (14:48 welt)
Schokolade hat Aromen, die nach Schweiß schmecken (19:25 welt)
Riechen alte Leute anders als junge? (zeit)
Alle Jahre wieder.

Schokolade hat Aromen, die nach Schweiß schmecken (19:25 welt)
Riechen alte Leute anders als junge? (zeit)
Alle Jahre wieder.
wie ich mal auf Verhaltensforscher machte
Ich werde erst beim zweiten Mal so richtig stutzig. Das erste Ereignis registriere ich nur, lege es in irgendeiner Schublade ab. Es könnte ja noch gebraucht werden. Wenn ich dann ein zweites Mal eine identische Aussage höre, dann stutze ich erst.
Wobei, im konkreten Fall war das erste Mal so skurril, daß ich es sofort registrierte.
Mittlerweile habe ich ja beim sonntäglichen Brötchenkauen das Interview mit Jane Goodall gelesen. Es war genau die richtige Lektüre für einen verschlafenen Sonntag morgen, brav gestellte Fragen, artige Antworten, keine spektakulären Erkenntnisse, einen höfliche Verbeugung vor der Dame. Mehr war es nicht. Kein Aufreger, der einer weiteren tiefenphilosophischen Analyse bedarf.
Es ist schon ein sehr kühnes Unterfangen, so, wie es Zettel tat, ihre Aussage, Affen hätten Krieg geführt, herauszugreifen und daraus eine Moralphilosophie zu entwickeln. Im Kontext des Interviews geht diese Hypothese unter, ist soundso nicht haltbar, da Krieg nunmal eine politische Kategorie ist, die der menschlichen species vorbehalten bleibt, es sei denn Affen philosophieren auch und sind sich darüber im Klaren, daß sie Krieg führen, mit all dem, was dann der Mensch auch tut, als erstes die Wahrheit opfern, lügen, betrügen, täuschen, hinterlistig sein usw.
Womit ich auch schon beim Thema bin, ob Tiere wie Menschen denken, oder empfinden oder wenigstens Empathie entwickeln?
Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, mir in Gegenwart von Maxl den Rücken machen zu lassen. Für ihn selber war die Situation etwas befremdlich, da es etwas lauter und krawalliger als sonst zuging. Die Massage war schmerzhaft, insofern gab es auch dementsprechende Lautäußerungen meinerseits. Kurz vor Beendigung der Maßnahme ließ ich wieder mal eine Stöhnen ab, was Maxl mit drei Piepsern des Leidens quittierte. Da fiel der Satz.
Och, der leidet ja richtig mit.
Genau diesen Satz hatte ich in diesem Jahr schon einmal gehört. Bei einer Massage. Mit einem Hund.
Ich kenne das ja eigentlich seit Jahren, denn schon dazumal war fast immer ihr Hund im (Nachbar)Raum. Auf dem verlinkten Foto ist übrigens ein anderer, damals aber sehr wichtiger Hund zu sehen. Der ihrige war eine Hündin, schlohweiß, also in Ehren ergraut, und jenseits des Rentenalters. Beim ersten Mal hatte ich mich erschrocken, als die weiße Wölfin plötzlich vor mir stand. Keinen Ton hatte sie von sich gegeben, sondern in aller Stille die Prozedur der Behandlung beobachtet oder verschlafen. Nur in den kurzen Pausen beim Kundenwechsel gab es für sie Zeit zur Abarbeitung des Bewegungsdrangs, der sich wegen ihres biblischen Hundealters sehr in Grenzen hielt.
Die alte Dame ist inzwischen verstorben. Die Zauberin in Handmagie hat inzwischen einen neuen Hund. Einen Rüpel oder wie das heißt. Von der Straße. Ist ja Spanien, da gehört sich das für Deutsche so, den armen Hunden von der Straße zu helfen, allerdings alles mit ordentlichen Papieren, Tierarzt usw. Nun ist also Sir Henry Augenzeuge etlicher Mißhandlungen, etwas aufgeweckter und ängstlicher als seine Vorgängerin, noch lernend und pubertär. Ein junger Spund.
Es war wohl die letzte Massage im Mai, Frauchen ging forschen Schrittes gen Praxis, erwähnte, sie habe schon vernommen, daß ich die Wanderung gut überstanden habe, derweil Sir Henry in seinem Forscherdrang zwischen meine Beine drang, seine Schnauze an mein Gemächt heftete und heftigst ein Prise Duft einsaugte, was ihm Ärger mit seinem Frauchen einbrachte und von mir die Bemerkung, ich bräuchte das noch, er möge sich was anderes aussuchen, habe allerdings keine große Freude dran, denn so viel ist an meinen Knochen nun auch wieder nicht angeheftet, als daß ein Hund lange dran Spaß hätte, woraufhin ich dahingehend korrigiert wurde, daß Hunde Knochen mögen und sich sehr lange damit beschäftigen können, was ich damit quittierte, daß er sich dann doch lieber etwas gänzlich anderes als mich zum Spielen suchen soll. Ich brauche mich noch ein Weilchen.
Dann war eine Stunde lang Rücken angesagt, was durch die vortägliche Wanderung doch etwas schmerzhafter war und die dazugehörigen Laute mit sich brachte. Im Prinzip war die Behandlung zu Ende, ich ließ ein erleichtertes Stöhnen ab, auf einmal winselte Sir Henry im Gleichklang mit.
Hamse gehört, wie der mitgelitten hat?
Hatte ich. Hab's registriert und in die Ablage befördert. 3 Monate später ein anderes Tier, eine andere Masseurin und die gleiche Bemerkung.
Tja, da kann man philosophisch werden.
Aprospos Maxl, dem kann man auch nichts recht machen. So die Gelegenheit da ist, bringe ich ja wenigstens einen Grashalm mit, den ich dann aus der Hand füttere, denn ich darf das. Neulich hat er deutlich signalisiert, daß er keine Lust dazu hat, indem er weghüpfte. Beim letzten Mal konnte es ihm nicht schnell genug gehen. Er hatte längst seinen Stammplatz vor dem Glöckchen eingenommen, um meinem Glockenspiel zu lauschen, doch ich machte keinerlei Anstalten, irgendwas zu glockenspielen. Da hat er mit einigen energischen Piepsern den Konzertbeginn eingefordert. Hat er dann auch bekommen, nebst anschließender Handfütterung eines Stengels frisch gezupften Grases. Sein Frauchen darf das nicht. Verstehe einer die Welt.
Wobei, im konkreten Fall war das erste Mal so skurril, daß ich es sofort registrierte.
Mittlerweile habe ich ja beim sonntäglichen Brötchenkauen das Interview mit Jane Goodall gelesen. Es war genau die richtige Lektüre für einen verschlafenen Sonntag morgen, brav gestellte Fragen, artige Antworten, keine spektakulären Erkenntnisse, einen höfliche Verbeugung vor der Dame. Mehr war es nicht. Kein Aufreger, der einer weiteren tiefenphilosophischen Analyse bedarf.
Es ist schon ein sehr kühnes Unterfangen, so, wie es Zettel tat, ihre Aussage, Affen hätten Krieg geführt, herauszugreifen und daraus eine Moralphilosophie zu entwickeln. Im Kontext des Interviews geht diese Hypothese unter, ist soundso nicht haltbar, da Krieg nunmal eine politische Kategorie ist, die der menschlichen species vorbehalten bleibt, es sei denn Affen philosophieren auch und sind sich darüber im Klaren, daß sie Krieg führen, mit all dem, was dann der Mensch auch tut, als erstes die Wahrheit opfern, lügen, betrügen, täuschen, hinterlistig sein usw.
Womit ich auch schon beim Thema bin, ob Tiere wie Menschen denken, oder empfinden oder wenigstens Empathie entwickeln?
Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, mir in Gegenwart von Maxl den Rücken machen zu lassen. Für ihn selber war die Situation etwas befremdlich, da es etwas lauter und krawalliger als sonst zuging. Die Massage war schmerzhaft, insofern gab es auch dementsprechende Lautäußerungen meinerseits. Kurz vor Beendigung der Maßnahme ließ ich wieder mal eine Stöhnen ab, was Maxl mit drei Piepsern des Leidens quittierte. Da fiel der Satz.
Och, der leidet ja richtig mit.
Genau diesen Satz hatte ich in diesem Jahr schon einmal gehört. Bei einer Massage. Mit einem Hund.
Ich kenne das ja eigentlich seit Jahren, denn schon dazumal war fast immer ihr Hund im (Nachbar)Raum. Auf dem verlinkten Foto ist übrigens ein anderer, damals aber sehr wichtiger Hund zu sehen. Der ihrige war eine Hündin, schlohweiß, also in Ehren ergraut, und jenseits des Rentenalters. Beim ersten Mal hatte ich mich erschrocken, als die weiße Wölfin plötzlich vor mir stand. Keinen Ton hatte sie von sich gegeben, sondern in aller Stille die Prozedur der Behandlung beobachtet oder verschlafen. Nur in den kurzen Pausen beim Kundenwechsel gab es für sie Zeit zur Abarbeitung des Bewegungsdrangs, der sich wegen ihres biblischen Hundealters sehr in Grenzen hielt.
Die alte Dame ist inzwischen verstorben. Die Zauberin in Handmagie hat inzwischen einen neuen Hund. Einen Rüpel oder wie das heißt. Von der Straße. Ist ja Spanien, da gehört sich das für Deutsche so, den armen Hunden von der Straße zu helfen, allerdings alles mit ordentlichen Papieren, Tierarzt usw. Nun ist also Sir Henry Augenzeuge etlicher Mißhandlungen, etwas aufgeweckter und ängstlicher als seine Vorgängerin, noch lernend und pubertär. Ein junger Spund.
Es war wohl die letzte Massage im Mai, Frauchen ging forschen Schrittes gen Praxis, erwähnte, sie habe schon vernommen, daß ich die Wanderung gut überstanden habe, derweil Sir Henry in seinem Forscherdrang zwischen meine Beine drang, seine Schnauze an mein Gemächt heftete und heftigst ein Prise Duft einsaugte, was ihm Ärger mit seinem Frauchen einbrachte und von mir die Bemerkung, ich bräuchte das noch, er möge sich was anderes aussuchen, habe allerdings keine große Freude dran, denn so viel ist an meinen Knochen nun auch wieder nicht angeheftet, als daß ein Hund lange dran Spaß hätte, woraufhin ich dahingehend korrigiert wurde, daß Hunde Knochen mögen und sich sehr lange damit beschäftigen können, was ich damit quittierte, daß er sich dann doch lieber etwas gänzlich anderes als mich zum Spielen suchen soll. Ich brauche mich noch ein Weilchen.
Dann war eine Stunde lang Rücken angesagt, was durch die vortägliche Wanderung doch etwas schmerzhafter war und die dazugehörigen Laute mit sich brachte. Im Prinzip war die Behandlung zu Ende, ich ließ ein erleichtertes Stöhnen ab, auf einmal winselte Sir Henry im Gleichklang mit.
Hamse gehört, wie der mitgelitten hat?
Hatte ich. Hab's registriert und in die Ablage befördert. 3 Monate später ein anderes Tier, eine andere Masseurin und die gleiche Bemerkung.
Tja, da kann man philosophisch werden.
Aprospos Maxl, dem kann man auch nichts recht machen. So die Gelegenheit da ist, bringe ich ja wenigstens einen Grashalm mit, den ich dann aus der Hand füttere, denn ich darf das. Neulich hat er deutlich signalisiert, daß er keine Lust dazu hat, indem er weghüpfte. Beim letzten Mal konnte es ihm nicht schnell genug gehen. Er hatte längst seinen Stammplatz vor dem Glöckchen eingenommen, um meinem Glockenspiel zu lauschen, doch ich machte keinerlei Anstalten, irgendwas zu glockenspielen. Da hat er mit einigen energischen Piepsern den Konzertbeginn eingefordert. Hat er dann auch bekommen, nebst anschließender Handfütterung eines Stengels frisch gezupften Grases. Sein Frauchen darf das nicht. Verstehe einer die Welt.
Joseph Fischer - ein einziges Debakel
SPIEGEL ONLINE 29. August 2011, 00:00 Uhr
Außenpolitik
"Ein einziges Debakel"
Das Verhalten der Bundesregierung im Libyen-Konflikt mit der Enthaltung im Uno-Sicherheitsrat ist ein einziges Debakel, vielleicht das größte außenpolitische Debakel seit Gründung der Bundesrepublik.
Der Satz entfleuchte Joseph Fischer, ehemaliger deutscher Politiker (wikipedia), und zeigt im Nachgang, daß der Mann ein Debakel war, der keine Ahnung von deutscher Außenpolitik seit 1949 hat.
Man muß nicht jeden völkerrechtswidrigen Krieg mitmachen.
Außenpolitik
"Ein einziges Debakel"
Das Verhalten der Bundesregierung im Libyen-Konflikt mit der Enthaltung im Uno-Sicherheitsrat ist ein einziges Debakel, vielleicht das größte außenpolitische Debakel seit Gründung der Bundesrepublik.
Der Satz entfleuchte Joseph Fischer, ehemaliger deutscher Politiker (wikipedia), und zeigt im Nachgang, daß der Mann ein Debakel war, der keine Ahnung von deutscher Außenpolitik seit 1949 hat.
Man muß nicht jeden völkerrechtswidrigen Krieg mitmachen.
nachgetreten
Damit auch mal die Bingo-Suche in diesem Blog propagiert wird, oben ein kleines Beispiel dafür.
Schlage ich gerade die Seite von BILD auf, da wird die von mir angefragte Fotofälschung schon wieder verwurstet.
Ein darauf verlinkter Artikel zeigt es ebenfalls noch einmal, mit dem erklärenden text
Die erschreckenden Fotos des mageren, blassen Jobs entstanden jetzt vor seinem Haus in Palo Alto...
Zumindest was das verwendete Foto betrifft, hätte der Text eigentlich lauten müssen:
Das schreckliche Foto des mageren, blassen Jobs entstand in einem Photoshop...
in eigener Sache: Die Anmerkung fragt
Uppsala, da fühlt man sich ja zu Wochenbeginn gleich gebauchpinselt, wenn eine Nebensächlichkeit 6 vor 9 auf den Titel eines Medienwatchblogs gehoben wird.
Na dann schaumama, ob BILD reagiert. Noch ist die befragte Seite auf bild.de abrufbar.
4. "traurige BILDfälschung"
(die-anmerkung.blogspot.com)
Bezugnehmend auf diese Analyse eines Fotos von Steve Jobs fragt
"Die Anmerkung", ob Bild.de eine Fotofälschung verbreitet.
Na dann schaumama, ob BILD reagiert. Noch ist die befragte Seite auf bild.de abrufbar.
4. "traurige BILDfälschung"
(die-anmerkung.blogspot.com)
Bezugnehmend auf diese Analyse eines Fotos von Steve Jobs fragt
"Die Anmerkung", ob Bild.de eine Fotofälschung verbreitet.
28. August 2011
das geht runter wie Öl
Man muß sich diesen kurzen Titel auf der Zunge zergehen lassen, langsam, genüßlich, jeden einzelnen Buchstaben abschmeckend.
VER.DI-CHEF Bsirske warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland
VER.DI-CHEF Bsirske warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland
traurige BILDfälschung
Nutzten die Autoren Martin Eisenlauer und Christian Seidl bewußt gefälschte Fotos, um einen Nachruf zu Lebzeiten von Steve Jobs zu lancieren? Oder ist die Redaktion von BILD auf Scharlatane hereingefallen? Muß es heißen Fotofälschung: REFLEX MEDIA? Oder stammt die ursprüngliche Fälschung doch eher von Bruja/PacificCoastNews.com? Sucht man danach, so findet man schnell heraus, daß dieses Kürzel wohl selbst eine Fälschung ist. Oder hat TMZ alles gefälscht?
Übrigens kommt "Steve Jobs" bei einer stichprobenartigen Suche auf PacificCoastNews.com gar nicht vor und auch über den Umweg von google mit dem Operator site:... ergeben sich keine Treffer.
Also, alles gefälscht? Zumindest fragen darf man ja wohl.
Übrigens kommt "Steve Jobs" bei einer stichprobenartigen Suche auf PacificCoastNews.com gar nicht vor und auch über den Umweg von google mit dem Operator site:... ergeben sich keine Treffer.
Also, alles gefälscht? Zumindest fragen darf man ja wohl.
ob z.B. Ihr Geschlechtsteil gut auf den Bildern aussieht
Und hier schaust du nach, ob es gut aussieht, das Geschlechtsteil von Gina-Lisa, auf den Bildern.
im Internet kursiert eine Originaldatei
SPIEGEL ONLINE 28. August 2011, 17:22 Uhr
Botschaftsdepeschen
WikiLeaks-Streit gefährdet vertrauliche Daten
Nach SPIEGEL-Informationen sind vertrauliche Inhalte der Enthüllungsplattform ins Web gelangt.
Im Internet kursiert seit dem Jahreswechsel eine verschlüsselte Originaldatei...
Oha, wenn der Freitag das schreibt, die TAZ das abschreibt, dann muß das ja wahr sein, also darf auch der Spiegel schreiben. Jetzt kommt wieder die Frage nach dem kniffligen Wochenendrätsel. Finde alle enthaltenen Fehler. Einige zähle ich mal auf.
Ein Wikileaks-Streit gefährdet höchstens die Reputation der Beteiligten und einiger Nebenbeteiligter. Vetrauliche Daten sind dadurch nicht gefährdet. DDBs Krieg gegen Transparenz ist eine wahrlich treffliche Einschätzung der momentanen Situation.
Nach Spiegel-Informationen ist eine dermaßen lächerliche Formulierung, da seit etlichen Tagen die Depeschen kiloweise ins Netz geschüttet werden. Das sind also Informationen, über die jeder verfügen konnte, der sich damit beschäftigte.
Was sind vertrauliche Inhalte der Enthüllungsplattform? Nach mir vorliegenden Informationen schließen sich Vertraulichkeit und Enthüllen aus. Die vertraulichen Inhalte gehören nach dem Selbstverständnis von Assange und Co. an die Öffentlichkeit.
Eine Datei kursiert im Internet. Verschlüsselt. Als Originaldatei.
Blödsinn. 1. Es existieren möglicherweise etliche Kopien. 2. Bisher haben weder der Freitag, noch die TAZ oder der Spiegel den Nachweis für diese Behauptung erbracht.
Der Autor der Spiegel-Blödelei sollte sich des philosophischen Problems Originaldatei vs. Kopie annehmen, unter besonderer Berücksichtung der Kursiererei der jeweiligen Exemplare. Das ist ein weitaus interessanteres Thema.
Unterm Strich ist das Deppenjournalismus auf niedrigst möglichem Niveau.
Botschaftsdepeschen
WikiLeaks-Streit gefährdet vertrauliche Daten
Nach SPIEGEL-Informationen sind vertrauliche Inhalte der Enthüllungsplattform ins Web gelangt.
Im Internet kursiert seit dem Jahreswechsel eine verschlüsselte Originaldatei...
Oha, wenn der Freitag das schreibt, die TAZ das abschreibt, dann muß das ja wahr sein, also darf auch der Spiegel schreiben. Jetzt kommt wieder die Frage nach dem kniffligen Wochenendrätsel. Finde alle enthaltenen Fehler. Einige zähle ich mal auf.
Ein Wikileaks-Streit gefährdet höchstens die Reputation der Beteiligten und einiger Nebenbeteiligter. Vetrauliche Daten sind dadurch nicht gefährdet. DDBs Krieg gegen Transparenz ist eine wahrlich treffliche Einschätzung der momentanen Situation.
Nach Spiegel-Informationen ist eine dermaßen lächerliche Formulierung, da seit etlichen Tagen die Depeschen kiloweise ins Netz geschüttet werden. Das sind also Informationen, über die jeder verfügen konnte, der sich damit beschäftigte.
Was sind vertrauliche Inhalte der Enthüllungsplattform? Nach mir vorliegenden Informationen schließen sich Vertraulichkeit und Enthüllen aus. Die vertraulichen Inhalte gehören nach dem Selbstverständnis von Assange und Co. an die Öffentlichkeit.
Eine Datei kursiert im Internet. Verschlüsselt. Als Originaldatei.
Blödsinn. 1. Es existieren möglicherweise etliche Kopien. 2. Bisher haben weder der Freitag, noch die TAZ oder der Spiegel den Nachweis für diese Behauptung erbracht.
Der Autor der Spiegel-Blödelei sollte sich des philosophischen Problems Originaldatei vs. Kopie annehmen, unter besonderer Berücksichtung der Kursiererei der jeweiligen Exemplare. Das ist ein weitaus interessanteres Thema.
Unterm Strich ist das Deppenjournalismus auf niedrigst möglichem Niveau.
je kürzer, desto Nazi
Uri Avneri schreibt einige Sätze zu Libyen auf, sozusagen seine Meinung, keine Wissenschaft, sondern zersplitterte Gedanken, wie es ihm gerade in den Sinn kam.
Ich bin bereit, sogar den Teufel zu unterstützen, wenn es nötig ist, diese Art Grausamkeit zu beenden. Ich würde nicht einmal nach seinen genauen Motiven fragen. Was immer man auch über die USA und/oder die NATO denken mag – wenn sie einen Milosevic oder einen Gaddafi entwaffnen, dann haben sie meinen Segen.
Das ist dann wohl der Kern seiner zuweilen holprigen, streng unlogisch aufgebauten und nie schlüssigen Ausführungen. Ich für meinen Teil sag mal so. Möglicherweise sind ja die USA und/oder NATO ein Teil des Problems. Oder das Problem.
Im Kommentarthread kann nun sehr gut nachvollzogen werden, wie schnell eine Diskussion beendet werden kann, ehe sie begonnen hat. Bereits der dritte Diksutant (?) fragt 9 Minuten nach Eröffnung der Kommentare an: "Aua, oder gehört der Artikel nicht auf PI?". Nach 20 Minuten ist es die 7. Einsendung, die das Thema beendet. Kreuzotter spricht von "Religiöser Fanatismus in Reinkultur". Drei Minuten später folgt die Nummer 9 mit "Wieder gibt TP einem Faschisten ein Podest" und Nummer 10 mit "Ein Friedensbewegter als Kriegshetzer".
Je länger eine Diskussion, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Nazi-Vergleiches. Je schneller er vollzogen wird, desto schneller ist die Diskussion beendet.
Wir leben in einer bipolaren Welt. Avneri erteilt dem Teufel und seiner Großmutter einen Blankoscheck, da darf dann auch der Gegenpol zu Wort kommen. In der in aller Welt für ihre innovativen Geschichten zum Tagesablauf beachteten Zeitung "Die Welt" dürfen die Drei von der Schwankstelle das neueste Lustspiel aus ihrem reichhaltigen schriftstellerischen Schaffen präsentieren. 8 Seiten Spaß pur.
Der Fall "Curveball"
Autor: D. Banse, U. Müller und L. Wiegelmann | 16:14
Wie ein BND-Informant den Irak-Krieg auslöste
Um den Untergang des Kapitalismus braucht man sich daher vorerst keine Sorgen zu machen. (Rudolf Maresch)
Ich bin bereit, sogar den Teufel zu unterstützen, wenn es nötig ist, diese Art Grausamkeit zu beenden. Ich würde nicht einmal nach seinen genauen Motiven fragen. Was immer man auch über die USA und/oder die NATO denken mag – wenn sie einen Milosevic oder einen Gaddafi entwaffnen, dann haben sie meinen Segen.
Das ist dann wohl der Kern seiner zuweilen holprigen, streng unlogisch aufgebauten und nie schlüssigen Ausführungen. Ich für meinen Teil sag mal so. Möglicherweise sind ja die USA und/oder NATO ein Teil des Problems. Oder das Problem.
Im Kommentarthread kann nun sehr gut nachvollzogen werden, wie schnell eine Diskussion beendet werden kann, ehe sie begonnen hat. Bereits der dritte Diksutant (?) fragt 9 Minuten nach Eröffnung der Kommentare an: "Aua, oder gehört der Artikel nicht auf PI?". Nach 20 Minuten ist es die 7. Einsendung, die das Thema beendet. Kreuzotter spricht von "Religiöser Fanatismus in Reinkultur". Drei Minuten später folgt die Nummer 9 mit "Wieder gibt TP einem Faschisten ein Podest" und Nummer 10 mit "Ein Friedensbewegter als Kriegshetzer".
Je länger eine Diskussion, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Nazi-Vergleiches. Je schneller er vollzogen wird, desto schneller ist die Diskussion beendet.
Wir leben in einer bipolaren Welt. Avneri erteilt dem Teufel und seiner Großmutter einen Blankoscheck, da darf dann auch der Gegenpol zu Wort kommen. In der in aller Welt für ihre innovativen Geschichten zum Tagesablauf beachteten Zeitung "Die Welt" dürfen die Drei von der Schwankstelle das neueste Lustspiel aus ihrem reichhaltigen schriftstellerischen Schaffen präsentieren. 8 Seiten Spaß pur.
Der Fall "Curveball"
Autor: D. Banse, U. Müller und L. Wiegelmann | 16:14
Wie ein BND-Informant den Irak-Krieg auslöste
Um den Untergang des Kapitalismus braucht man sich daher vorerst keine Sorgen zu machen. (Rudolf Maresch)
Telefonwerbung
welt
Gaddafi will angeblich mit den Rebellen verhandeln
Der Sprecher des Diktators ruft bei einer Nachrichtenagentur an und sagt: Gaddafi sei noch in Libyen. Er wolle über eine Übergangsregierung verhandeln.
Soviel über unsere Qualitätsmedien, die uns in tausenden Zeilen live-Ticker verkündeten, Libyen stehe kurz vor dem Untergang, Gaddaffi sei umzingelt, gestellt, aufgespürt, in Algerien, auf dem Weg ins Ausland usw.
Das ist die Qualität, die sie uns verklickern wollen, damit wir am Ende wie dumme Schafe durch das Gestrüpp der Medien getrieben werden können.
Nun läßt Gaddafi per Telefon für Verhandlungen werben und die Medien merken wieder nicht, wie sie vorgeführt werden. Schön, daß es wenigstens noch einige wenige gibt, die sich diesen Spaß erlauben. Das kann man sich wohl nur leisten, wenn man weiß, daß die Zeit zu Ende ist.
Gaddafi will angeblich mit den Rebellen verhandeln
Der Sprecher des Diktators ruft bei einer Nachrichtenagentur an und sagt: Gaddafi sei noch in Libyen. Er wolle über eine Übergangsregierung verhandeln.
Soviel über unsere Qualitätsmedien, die uns in tausenden Zeilen live-Ticker verkündeten, Libyen stehe kurz vor dem Untergang, Gaddaffi sei umzingelt, gestellt, aufgespürt, in Algerien, auf dem Weg ins Ausland usw.
Das ist die Qualität, die sie uns verklickern wollen, damit wir am Ende wie dumme Schafe durch das Gestrüpp der Medien getrieben werden können.
Nun läßt Gaddafi per Telefon für Verhandlungen werben und die Medien merken wieder nicht, wie sie vorgeführt werden. Schön, daß es wenigstens noch einige wenige gibt, die sich diesen Spaß erlauben. Das kann man sich wohl nur leisten, wenn man weiß, daß die Zeit zu Ende ist.
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