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16. Februar 2024

Lauterbachs Wahlkreis ist Kriminalitätshotspot

@taucher hat dem Einstieg NSU ein nettes update hinzugefügt, eines, das Kenner nicht wundert.

Lauterbach: "Mein Wahlkreis ist Köln-Mühlheim, Keupstraße, einer der größten Umschlagsplätze für Drogen in ganz Deutschland"
Nun zur Ergänzung.
Im Rauschgifthandel geht’s rabiat zur Sache. Streitigkeiten werden dort unter Ausschluss des Rechtswegs geklärt. Ob die Bombenexplosion was damit zu tun hat?

8.1.4.13 Fazit

Sogar Bundesminister Lauterbach hat es zugegeben: Die Keupstraße ist ein Kriminalitätshotspot. Rotlichtkriminalität. Rauschgiftkriminalität. Clankriminalität. Gewaltkriminalität.

In allen Fällen kommen die Täter aus dem Islambereich.

Und da wollen die uns einreden, dass ausgerechnet dieser Bombenanschlag nicht von Tätern aus dem Milieu, sondern von Mundlos und Böhnhardt begangen wurde. Ohne einen einzigen Beweis!

Wie glaubwürdig ist das, dass zwei Spacken wie Böhnhardt und Mundlos unerkannt in diesen Hexenkessel spazieren, dort eine Bombe zurücklassen - und der geschädigte Clan überhaupt keine Anstalten macht, die üblichen islamischen Racheaktionen zu exekutieren?

Wären Böhnhardt und Mundlos wirklich die Bombenleger, spätestens einen Monat danach hätten die auf dem OP-Tisch gelegen. In der Pathologie.

Es dauerte noch Jahre bis zur Befunderhebung in der Rechtsmedizin.

Aus der Wikipedia

Coskun Necati (Neco oder Nero) Arabaci (* 14. Februar 1972 in Köln) ist ein deutsch-türkischer Geschäftsmann, Schwerstkrimineller und Funktionär der Hells Angels.

Freunde schwieriger Rätsel können ja mal herausfinden, was in dem Artikel fehlt, verschwiegen wird, ausgelassen ist bzw. dringend ergänzt werden muß.

11. Januar 2024

der CCC wollte auch mal was zum NSU sagen

Nummerngirl zum Einstieg in eine Rede, in der auch irgendwas mit NSU enthalten ist.

Wenn ich mir so'nen Superhelden ausmalen könnte, dessen Superkraft Informationsfreiheit ist, dann wäre dies Arne Semsrott.

Ab 17:54 min. kann sich jeder freiwillig das heillose Gequassel des Superhelden vom CCC anhören. Es soll ja Menschen geben, die inhaltsleeres Gestotter mögen.

Es geht um genau eine Akte, nicht die Akten, nämlich die des hessischen Verfassungsschutzes. Wo genau was drin steht?

Einen NSU hat es im Hessenland nicht gegeben.

Bereits 2018 war öffentlilch mitgeteilt worden, worum Semsrott kunstvoll herumschwadronniert.

Der superduper streng geheime Schlapphutbericht, der für die nächsten 120 Jahre mit der Stufe For Corpse Only verheimlicht werden muß, kommt zu einem eindeutigen Ergebnis (S. 270/PDF).

Der Abschlussbericht fasst die Prüfung dahingehend zusammen, die Akten enthielten
„keine Bezüge zu den Rechtsterroristen des NSU und ihren Straf- und Gewalttaten."

Sogar die FR berichtete.

Zwei Dinge seien dem Superinformationshelden mit auf seinen weiteren Lebensweg gegeben.

1. Abgeordnete klären nichts auf.

2. Verfassungsschützer ermitteln nicht. Das ist die Domäne der Staatsanwälte und von deren Hilfsermittlern bei der Polizei.

Wenn er ein Superheld ist, dann einer der Propagandakleberei, aber ohne Traktor. Der Mist, den der erzählt, klebt wie Kaugummi in den Hirnen der Teilnehmer der Veranstaltung.

Sie sind so doof, so unendlich doof.

Für alle, die relevante Informationen über die Weltenläufte suchen und noch nicht gefunden haben: Der WDR Rockpalast hat das Konzert von Larkin Poe von 2023 in voller Länge auf Dubistdieröhre.

9. Januar 2024

der Fall Tauss

Marti Fischer: The Beatles - Now And Then (1970 Version)
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Danisch

Schon oft hatte ich geschrieben, gerade mit Hintergrund der Fälle Tauss ...
Es gab keinen Fall Tauss. Tauss war ein aufgeblasener Möchtegern, der sich zu höheren Weihen berufen fühlte und das Heft des Handelns in eigene Hände nahm. Nur war das im vorliegenden Fall das falsche Heft, das er sich vom Tisch griff.

Wäre er bei dem geblieben, wofür er lobbyierte und auch vorgesehen war, die IuK-Kommission (Kommission für den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechniken und -medien), dann wäre zwar nichts besser geworden, er hätte allerdings auch nicht mehr Schaden angerichtet als all die die anderen nach ihm.

Tauss war sicher immer laut, auch vorlaut, sich vordrängelnd, sehr bestimmt im Auftreten, aber sicher kein Fall. Hier irrt Danisch mächtig gewaltig. Tauss hat seine Kräfte maßlos überschätzt. Das wurde ihm zum Verhängnis.

Danisch fantasiert sich weiter munter durch seine kleine Enzyklopädie der jüngeren Weltgeschichte auf 10 Din-A4-Seiten.

Was mich nun aber wieder an das Trio Mundlos/Böhnhardt/Zschäpe erinnert, die ja von 2008 bis 2011 als NSU ihr Unwesen getrieben haben (sollen). Denn damals gab es Gerüchte, dass da viel mehr dahinter steckt und diese „rechte“ Gruppe pädophile Politiker mit Kindern versorgt hätten.

Das war Tino Brandt, dem man das auch und zuerst nachsagte.

Gut allerdings, daß er das "sollen" in die Debatte reinwarf.

22. Oktober 2023

NSU: laufende Einnahmen

Kathrin Röggla hat den Bekanntheitsgrad eines Preisträgers für Nobel in Literatur, weshalb es bisher nur für eine Nominierung zum Erwerb des Deutschen Buchpreises 2023 in der Longlist reichte. Für die Shortlist im September reichte das keine 200 Seiten umfassende Schriftstück schon nicht mehr, obwohl sie ein Buch über den NSU-Prozeß (sic!) geschrieben hatte.
»Wir werden die sein, die sich wundern«: Kathrin Rögglas Roman zum NSU-Prozess
Jau.
... sie nimmt die bewusst unprofessionelle Perspektive eines »Wir« ein, das oben auf den Zuschauerrängen sitzt. Doch wer sind »wir« eigentlich, wenn jedes »Wir« durch den Prozess in Frage gestellt wird?

Völlig berechtigte Frage, wer dieses "Wir" ist und wer sie zur Nutzung des "Wir" mandantierte. Ich war es nicht.

Es ist ein Buch über die aktive Teilhabe all der Menschen, die das Gericht zu einem lebendigen Ort der Demokratie machen.

Ein Haufen frisch geschissener Kacke ist reich an Edeldüften gegen diese grützigen Satz, der direkt aus der Gosse gefischt wurde.

Ein Strafgericht ist ein Strafgericht. Richter entscheiden in freier (sic!) Beweiswürdigung nach Anhörung der Einlassungen der Prozeßbefugten über die Schuld des Angeklagten und fällen ein dem Ergebnis der Beweiswürdigung entsprechendes Urtail aus einer Liste, die im Strafgesetzbuch vorgehalten wird. Ein Strafgerichtsprozeß hat genausoviel mit Demokratie zu tun wie der derzetige Vorsitzende der deutschen Regierung, nichts.

Armin Kaiser

3,0 von 5 Sternen Niedrige Flughöhe
Rezension aus Deutschland vom 15. Oktober 2023

Die Autorin hat über dieses bedeutsame Verfahren ein dünnes Büchlein mit niedriger intelektueller Flughöhe verfasst. Das Thema hätte zweifellos eine tiefgründigere und anspruchsvollere Behandlung verdient. Aber auch wer nur sehr dünne Bretter bohrt, kann für den Deutschen Buchpreis nominiert werden. "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten" (Karl Kraus).

Alexandra L.
3,0 von 5 Sternen Etwas sperriger Text
Rezension aus Deutschland vom 20. August 2023

Vielleicht hatte ich eine falsche Erwartungshaltung, ich hatte mir was anderes davon erhofft.
Erstmal dieses "Wir"... Wer zum Geier ist "wir"? Ist das der Versuch, den Leser mit einzubeziehen? Sprechen da mehrere Personen als Gruppe? Erdreistet sich eine Person, für mehrere zu sprechen? Es stört mich.
Und dann dieses ständige Futur! Vermutet diese/r Wir-Erzähler/in, dass irgendwas eintritt und das Ganze ist als reine Spekulation zu verstehen, oder hat die Autorin ernsthaft das Futur I als Erzähltempus ausgewählt für etwas, das nun mal bereits passiert ist? Unklar...
Und inhaltlich tu ich mich auch etwas schwer mit dem Buch. Ich hätte mir mehr konkrete Fakten aus dem Prozess gewünscht. Stattdessen liegt der Fokus auf kleineren Begebenheiten, die sich unter den Zuschauern abspielen, und Gedankengängen des/der Erzählers/Erzählerin.
Es ist offensichtlich, dass dieses Buch bewusst so gestaltet worden ist, wie es jetzt nun mal ist, aber ich finde einfach nicht in den Text rein und verliere zunehmend die Lust, ihn noch weiter zu lesen. Sicher kein schlechtes Buch, aber leider nicht mein Fall.

17. September 2023

Mosers Glaube an die Uwes als Täter ist seine feste Burg

Stilübung

Symbolbild für alles mit NSU und Antifa made with Stable Diffusion.

Ich bin nicht gläubig.

* Auffällig ist, dass Zschäpe zu den zehn Morden, die ihre zwei Freunde und Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos begangen haben sollen, glaubhaft so gut wie kein konkretes Wissen zu besitzen scheint. Sie beantwortete die Fragen zu den Opfern, Motiven, Tatorten und Zeitpunkten mit Annahmen, Vermutungen und Spekulationen, was die Zweifel nährt, ob die zwei Männer überhaupt für alle Taten verantwortlich waren.

Eine Nachbemerkung: Ich arbeite seit über 30 Jahren für die ARD-Anstalten. Es gab Zeiten, als die öffentlich-rechtliche Verfasstheit dieses Mediums unabhängigen und qualitativen Journalismus ermöglichte. Das scheint mit der Corona-Zeitrechnung vorbei zu sein. Die ARD-Anstalten sind Sprachrohre der Regierung geworden. Das Gemetzel in der Ukraine tragen sie kritiklos mit. Ich sehe es als meine Pflicht, diese Entwicklung rückwärts zu benennen und zu kritisieren, gerade als ARD-Mitarbeiter. Ihr Kurs ist der in die Selbstzerstörung.

Solange die ARD mit Geldern aus der Verblödungssteuer finanziert wird, zerstört sich da nichts, also auch nichts selbst. Altlandrebell sagt: 10. September 2023 um 16:01 Uhr
Abschließend möchte ich noch anmerken: So wie früher galt, dass man Stalinisten nicht mit Sozialisten verwechseln sollte, gilt heute, dass man die sogenannte „Antifa“ nicht mit echten Antifaschisten verwechseln darf.

Echte Antifaschisten können links sein, aber auch liberal oder konservativ. Die „Antifa“ dagegen hat mit „links“ und „antifaschistisch“ so viel am Hut wie Zitronenfalter mit dem Falten von Zitronen. Jeder Maurermeister, der es im Leben bloß zu einer Demo gegen TTIP, Krieg oder die Pandemiemaßnahmen geschafft hat, leistete einstweilen mehr antifaschistische Arbeit als diese selbsternannten „Faschismusbekämpfer“. Beim Gros der heutigen „Antifa“ handelt es sich um verwöhnte Bürgerkinder, ideologisch vom System an seinen (Hoch)Schulen abgerichtet und zu woken Bücklingen erzogen, die ihre so totalitären wie neo-puritanistischen Wertvorstellungen (kein Reisen, kein Haus, kein Fleisch, kein Auto, kein Sex…) ihren Mitmenschen aufzuzwingen versuchen und jeden, der ihnen widerspricht, als „Nazi“ beschimpfen. Diese „Antifa“ ist neoliberal, transatlantisch und autoritär. Kein Wunder, dass sie mit echten Faschisten keine sonderlich großen Probleme hat, genauso wenig wie mit dem herrschenden System. Aber man beißt eben nicht das Rektum, in dem man es sich so hübsch eingerichtet hat…

MDR (ebenfalls nur wegen der Verblödungssteuer sendefähig)
In Jena-Winzerla ist am Montag der Opfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) gedacht worden. ... des aus Jena stammenden NSU ...

Um aus der Vergangenheit zu lernen, müsse sich die Stadt auch weiter mit der Frage auseinandersetzen, wie es gerade dort zum Entstehen des NSU kommen konnte.

Städte fragen nichts und niemanden. Das ist geschmierfinkter Unfug des MDR.

Ach!? Der NSU wurde gar nicht in Chemnitz gegründet?

Prof. Mundlos

Dann spricht Mundlos davon, dass der Verfassungsschutz über 200.000 DM in Tino Brandt gesteckt habe und der damit junge Leute habe überzeugen können, mal zu einem Konzert in Bayern zu fahren. Und Brandt habe sich gleichzeitig ans Telefon gehängt und seinem V-Mann-Führer gesagt, in Heilsberg sei Konzert. Immer wenn Brandt eingeladen habe, sei Punkt 24 Uhr die Polizei gekommen und habe Kontrollen gemacht. Es sei gesagt worden, man könne die Uhr danach stellen.

Nimmt man es aber mit der Historie sehr genau, dann wurde die Geburtsurkunde des NSU am 12.11.2011 um 16:03 öffentlich vom Antifa-Magazin "Der Spiegel" ausgestellt. Der NSU war ein Multikopulationsprodukt von Staatsdienern, der Merseburger Krabbelgruppe des Pfaffen König und vom Spiegel unter Hinzuziehung der von Uli Jentsch aka apabiz (biz wie business) durchgestochenen Infos, die das Datensammlzentrum in Kreuzberg spendiert bekam. Nein, nicht von PD Menzel, der war da noch zu viel mit sich selbst beschäftigt.

Bonustrack für die Freunde von echten Propaganda-Hardcore.

Was hat der Staat vom „NSU“?

Wenn der Geheimdienst an der Bettkante des „NSU“ saß und bis heute jede Aufklärung verhindert, dann kommt man an den Fragen nicht vorbei: Wofür und für wen ist der „NSU“ nützlich? Oder ist es gar so, dass der „NSU“ ein „Staatskonstrukt“ ist?

Und was ist, wenn der NSU eine Erfindung der Antifa in enger Zusammenarbeit mit dem politischen Staatsschutz ist? Aus purer Not im November 2011 aus dem Ärmel geschüttelt, aber ein Erfolgsschlager ohne Ende, ein Hit, ein Volltreffer als Perpetuum Mobile staatlicher Antifabeihilfsausschüttung.

Einen schönen Sonntag auch allen Freunden der China-Kracher, heute aus Shanghai mit Ronnie O'Sullivan vs. Luca Brecel, der siebenfache gegen den aktuellen Weltmeister im Snooker. Der chinesische Mann ist hellauf entzückt, die chinesische Frau in Ekstase.

6. August 2023

NSU: keine Aufklärung wegen Staatsstreichorchestration

Es klingt wie Kastration, wenn der Staat sich orchestriert und soll es auch, weil es eine ist.

Zum Geleit

Worte, in den Wind geblasen

Das Elend der Deutschen ist ihr Konformismus, ihre Sehnsucht nach Einheit, ihre Staatsgläubigkeit, ihr Mangel an Freiheitsliebe und ihre Anfälligkeit für Angst jeder Art. Den derzeitigen Kulturkampf darf die bürgerliche Mitte nicht dem woken Mainstream in Medien und Politik überlassen. Ein Geist bürgerlicher Widerborstigkeit muss sich entfalten und er muss den Woken scharf ins Gesicht wehen.
Wolfgang Herles

Im Mai 2016 fiel mir bei Bestwetter, Besttemperaturen, Bestlaune und in völliger Entspanntheit am Strand von Teneriffa und in den anliegenden Kaffeestuben unter Hinzuziehung von Stichwortgebern ein launiger Artikel zu den Abgeordneten ein, die sich in Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen mit dem sogenannten NSU beschäftigen.

NSU: Warum Abgeordnete nichts aufklären

Der kategorische Imperativ ist da noch bestimmter. Abgeordnete klären nichts auf.

Diese grundlegende Arbeit wurde später durch eine Analyse der Arbeit von Parlamentarischen Untersuschungsausschüssen zum NSU am Beispiel des PUAs im Schwabenland, ersatzweise in Hessen ergänzt.

PUAs als Straßenstrich der Politik

Etwas vornehmer ausgedrückt: Abgeordnete verhalten sich in einem PUA wie Aasfresser, denn es geht schlußendlich um die Verteilung des Bärenfells, aus Abgeordnetensicht um persönliche Profilierung und Renommee.

PUAs sind nichts weiter als Ausschüsse, sich gegenseitig der Wichtigkeit zu versichern. Sie sind nur dazu da, einen Nebenschauplatz für Hahnenkämpfe zu errichten, auf dem die Hackordnung im Parlament auf subtile Art neu festgelegt wird. Abgeordnete klären nichts auf, sondern liefern ausschließlich eine politische Interpretation von Kriminalität, die exakt ihrer politischen Intention entspricht und nicht mal den Anschein kriminalpolizeilicher Kompetenz erweckt. Sie erfinden als Bibelforscher des NSU eine Geschichte Genesis nach der anderen. Das haut schon hin, denn das Wort Gottes zu den vergangen 2.000 Jahren menschlicher Geschichte ist ungefähr deckungsgleich mit den Erzählungen der PUAs zur Geschichte des NSU, die sich dann so oder anders erzählt in den christlichen Medien von Neues Deutschland bis junge Welt wiederfinden.

Und da wir es mit eine Hühnerhof zu tun haben, geht es vornehmlich um Gegacker, das wie auf so einem Hof üblich, von den Hennen übernommen wird, sobald man meint, ein Ei gelegt zu haben. Besonders laut wird das Gekreische immer dann, wenn es als Ei des Kolumbus halluziniert wurde. Pocht man es auf, stinkt es erbärmlich, denn sie hatten wieder nur ein faules Ei ausgebrütet.

Das war früher. Nun zur Gegenwart.

In der ARD-Audiothek wurde ein Hörspiel versteckt, das sich dem kürzlich zu Ende gegangenen bayerischem PUA widmet.

Das Ende der Aufklärung - Zum Abschluss des bayerischen NSU-Untersuchungsausschusses

Ziel war es, Antworten zu finden auf die vielen offenen Fragen zur Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund, die allein in Bayern fünf Menschen ermordet hat. Doch der Ausschuss ist den hohen Erwartungen nicht gerecht geworden.

Sagten ich ja bereits. Abgeordnete klären nichts auf.

Kann es sein, daß der NSU in Bayern keine 5 Menschen ermordet hat und deswegen jeder Versuch einer Aufklärung mangels Masse scheitern muß?

Das Propagandakapitel NSU wurde spätestens mit dem Urteil von Götzl und Genossen am OLG München schlußgestrichen. Klappe zu, Affe tot.

Parlograph formulierte es in seinem dem Endsieg der zuständigen staatlichen Organe gewidmeten Poem so:

Immerhin gaben sie sich bei 9/11 noch etwas Mühe. Das endlose Kopieren der Kopie führt unweigerlich zur Abnutzung. Nicht nur NSU oder Breitscheidplatz-Fake – aller Staatsterror ist „schlußgestrichen“ (TM Anmerkung); vergangene wie künftige. Der Staat kommuniziert mit uns durch Terrorsimulationen, es sind ritualisierte Lügengeschichten und selbst wenn ein „reales“ Ereignis darunter ist, spielt das keine Rolle mehr.

Der NSU ist schlußgestrichen.

Die Langfassung der Gegenwart zum staatsgestrichenen Schlußstrich liest sich wie immer, denkt man an Bayern und Repression.

Alles in allem Ergebnisse der einjährigen Ausschussarbeit, die nicht allen Mitgliedern passt. Und weil manche das NSU-Fass nicht wieder aufmachen möchten, in dem man sich gerade historisch eingerichtet hat, gibt es in Bayern statt einem Abschlussbericht nun zwei. Der erste wurde im Giftschrank weggeschlossen. Außerdem wurden noch vier Minderheitenberichte beigefügt.

Der Untersuchungsausschuss wurde geleitet von Toni Schuberl (Grüne), dem qua Gesetz die Vorlage des Abschlussberichtes obliegt. Der umfasst 800 Seiten. Mit der Begründung, er verstoße gegen den Geheimschutz und gegen den Datenschutz wurde der Bericht einkassiert, eingestuft und im Giftschrank der Geheimschutzstelle des Landtags verwahrt. Parallel erstellten die Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler einen eigenen Bericht. Also diejenigen, die im abgelaufenen Jahr keine großen Ambitionen zur Sachaufklärung an den Tag gelegt haben. Ihr Bericht gilt nun als DER Abschlussbericht des Untersuchungsgremiums, das sie gewissermaßen gekapert haben.

Schön, daß wir wieder mal drüber geschrieben haben. Schönen Sonntag auch den Mitgliedern des bayerischen Saatsstreichorchesters, die die Thesen des AK NSU einmal mehr bestätigten.

Eine Karikatur von Söder gibt es heute keine. Der zerrt einen vor den Kadi und läßt einen anschließend per bayerischem Gerichtsverdikt wie Nawalny jahrzehntelang in einem Verließ vergammeln. Russische Zustände im Herzen der bayerischen Republik, wer hätte das gedacht?

9. Juli 2023

absolut verarscht

"Ich war nicht so der völkische Nazi"

Vor dem U-Ausschuss des Landtags behauptet André Eminger, ein ehemaliger Weggefährte des NSU-Terror-Trios, nichts von den Taten der Gruppe gewusst zu haben. Der Ausschusschef der Grünen fühlt sich "verarscht".

Und nun zu einem anderen Thema.
Vorsitzender Toni Schuberl (GRÜNE): Ist Ihnen bewusst, dass die Mordserie nur durch Sie so möglich war?

Zeugin Beate Zschäpe: Absolut.

2. Juli 2023

Artur_C sagt

Foodporn Spargel

Symbolfoto für alle Argumentationen, die so dünn wie eine Spargelstange sind.
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am 23. Juni 2023 um 21:36 Uhr

Nun war ja dieser Eminger eine Zeitlang der Hauptverdächtige, der für das Erstellen des Paulchen-Panther-Videos verantwortlich sein sollte. Das wurde nicht bewiesen und mit großer Wahrscheinlichkeit war er es nicht.
Mit großer Wahrscheinlichkeit war er es vielelicht doch? Immerhin geht die sage, er habe sich zeitweise in der Frühlingsstraße einquartiert, und seinen PC mitgenmommen, um dampf aus demn Kessel mit seiner Frau rauszulassen, die die fremdelte ein wenig.
Dazu ist durchaus Programmierkunst notwendig und die fehlt dem Eminger mit Sicherheit.
Nö. Dazu muß man nur Videoerstellungssoftware bedeinen können. Mehr nicht.
Der Autor von Paulchen Panther hatte mit absoluter Sicherheit Täterwissen und muss daher im Umfeld des NSU zu finden sein. Diese Person aber fehlt einfach. Sie dürfte aber nicht fehlen.
Der Autor hatte alles mögliche, aber kein Täterwissen, sonst wären die zahlreichen Fehler im Video nicht drin. Sie sind aber drin und bleiben es auch.
Wieder Wasser auf die Mühle jener rechten Blogs, die behaupten, dass Waffen, CDs und die Hose mit Blutspritzern der Polizistin Kiesewetter dem NSU nur untergeschoben werden, um der rechten Szene etwas anzuhängen. Insbesondere der „Fatalist“ tut sich da hervor und was da behauptet wird, lässt sich nicht vom Tisch wischen. Nur fragen diese rechten Blogs niemals, wer denn dann geschossen hat, wenn es der NSU nicht war. Wir haben immerhin 11 Tote.
Fatalist ist tot. Er hat sich immer wieder über alle die lustig gemacht, die mal von 9 oder 8 oder nun 11 Toten sprachen. Was für Loser.

Abgesehen davon, Fatalist hat eine sehr schlüssige Version der NSU-Saga vorgelegt. Entsorgung unliebsamer Altfälle des BKA auf den Leichen von Uwe und Uwe.

Nun ja. Sehen wir da bei Paulchen Panther nicht eine behördliche Kompetenz?
Ja.
Und diese Behörde, ist das nicht die, bei der ein gewisser Andreas Temme in Verdacht geriet?
Nein.
Die Milde gegen Eminger verweist fast sicher auf eine Tätigkeit im Dienst dieser Behörde. Damit wird signalisiert: wir hauen euch raus, wenn ihr vor Gericht kommt. Nun ja, nicht ganz. Aber der NSU war auch ein unvorhersehbarer Unfall. Soll nicht wieder vorkommen.
Jein. Wenn man diese "Behörde" rausläßt, Ja.

21. Juni 2023

nun amtlich: Eminger kein Nationalsozialist mehr

André Eminger: „Bin kein Nationalsozialist mehr“

Das, worauf die Antifa seit einem guten Jahrzehnt wartet, ist nun Realität, doch gefallen tut es denen auch weider nicht. André Eminger hat im Bayerischen Landtag eine Nazikundgebung abgehalten, äh kundgegeben, daß er kein Nationalsozialist mehr ist. Der Unterstützerkreis der Nazis schmilzt wie die Eisdecke der Antarktis vor sich hin. Bald haben haben wir überall eine warme, kuschelige Heimat ohne Nazis.

„Ich bin kein Nationalsozialist mehr. Ich bin unpolitisch. Ich möchte ein ganz normales Leben führen.“ Eminger war Unterstützer von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Die drei bezeichneten sich als „Nationalsozialistischer Untergrund“.
Nö. Die Antifa und alle angeschlossenen Ermittlungsorgane und Medien bezeichneten sie so.
An vieles erinnerte er sich nicht. Vieles habe er auch damals nicht gewusst, erklärte er.
Dominik Baur
Irgendwann sagt Schuberl über Emingers Versuch, sich als gänzlich unpolitischen Menschen hinzustellen: „Da fühle ich mich verarscht, Entschuldigung.“

Und als Schuberl ihn nach verschiedenen Personen aus Szene und NSU-Umfeld fragt, sagt Eminger, die Namen sagten ihm nichts, aber vielleicht könne er sich erinnern, wenn er Bilder sehe. Als man ihm schließlich Bilder zeigt, entschuldigt er sich: Gesichter könne er sich leider schlecht merken.

Besser ist es. Er will ja ein ganz normales Leben führen.

23. Mai 2023

Radio Neandertal

ANWALT: ZSCHÄPE RÄUMT MITSCHULD AN NSU-MORDEN DEUTLICH EIN

Wenn ich Haftinsasse wäre und Geld hätte, hätte ich es so einem Anwalt längst als Fersengeld gegeben.

Über Grasels Mandantenverrat schroben Fatalist als auch ich und andere Teilnehmer am Gedankenaustausch des AK NSU ganze Romane oder verschrobene Geschichten.

Anwaltlicher Beistand ist hierzulande ja kostenpflichtig. Deswegen der folgende kostenlose Rat. Kauft kein Grasel, sondern tragt das Geld lieber an einen Weißwurststand oder an einen Paulaner-Zapfhahn. Da gibt es mehr für's Geld.

[update 18:05 Uhr]

Soso. Nun will Zschäpe auch den Eminger geben und ins Aussteigerprogramm einsteigen.

Es läuft alles nach Plan und darauf hinaus, daß Steinmeier in seiner fünften Amtszeit den Vorschlag aufgreift und Zschäpe streng geheim begnadigt, ohne daß dies publik gemacht wird. Ihre Verdienste für Volk und Vaterland finden dann ihre abschließende Würdigung.

Sie lassen eben nichts aus. Gar nichts, um an der Stelle präzise zu sein.

21. Mai 2023

Thomas Moser: spät merkt er's, aber er merkt's

Bei Thomas Moser braucht es immer 5 bis 7 Jahre, ehe der Funke überspringt. Doch dann hat auch er es gemerkt, daß da was nicht stimmt.

Neonazi-Aussteiger: „Beim NSU-Trio stimmt die ganze Geschichte nicht.“

Zwei Ortsfremde, die kreuz und quer durchs Land fahren, Ausschau nach potentiellen Opfern halten und in Nürnberg gleich drei Mal fündig werden. Diese Darstellung der Bundesanwaltschaft ist aus dem Reich der Märchen – und die BAW weiß das selber. Die Nürnberger Morde wurden von Nürnberger Mördern begangen, beziehungsweise aus einem Nürnberger Umfeld heraus. Das hat der zweite NSU-Untersuchungsausschuss in Bayern sichtbar gemacht.

14. Mai 2023

André Eminger: Ich möchte kein Nazi sein

Aus der Grauzone

Nazi
Brauner Nazi
Nazi
Oh, Nazi

Ich möchte kein Nazi sein, in Antifaschland
Dann müßte ich nicht mehr schrei'n
Wie beim WoMo-Brand

Antifas müssen nie weinen

Es ist geradezu ein Treppenwitz der Zeitgeschichte. Am Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus trompetet die Alpen-Prawda das Signal in die Welt, das die Völker hören sollen und wollen: André Eminger ist von seinen Nazi-Dämonen befreit.

André E. wohl kein Neonazi mehr

Der Süddeutsche Beobachter hat ganz genau beobachten lassen.

André Eminger, engster Vertrauter der Terrorbande NSU, will kein "Nationalsozialist mit Haut und Haaren" mehr sein. Er ist jetzt in einem Aussteigerprogramm.

Die unvergleichliche Königin antifantastischer Erzählungen vernahm die Bozschaft und trällerte wie eine Schellack mit Sprung in der Rille.

Ausstieg von Nazis ist nur dann glaubhaft, wenn sie komplett auspacken. Ob André Eminger, verurteilter NSU-Unterstützer, es wirklich ernst meint, könnten die zwei verbliebenen NSU-UA’s in Bayern & MV klären und ihn als Zeugen laden. Offene Fragen im NSU-Komplex gibt es genug.

Nach meinem Kenntnisstand will der Eminger die König nicht heiraten, insofern ist es völlig Bananae wie Thüringer Wurscht, ob und in welchem Umfang das glaubhaft erscheint. Es mußte den Beamten im Aussteigerprogramm glaubhaft erscheinen, niemandem anderen.

Im übrigen will Eminger nichts weiter als ein neues Leben für sich und seine Familie. Das ist schon alles.

Ansonsten bestätigt es den seit Jahren gehegten Verdacht, daß er ein Zuarbeiter staatlicher Dienste war, die ihn nun belohnen.

Parlograph hatte es bereits am 18.12.2021 geweissagt.

Auch dafür gibt es Gründe, vermutlich, und da braucht man wenig Phantasie: Entweder war Eminger Unterstützer im dienstlichen Auftrag oder er weiß zu viel oder beides, anders läßt sich Götzls Bockigkeit kaum erklären.
...
Mögen Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe als Klassenkämpfer im Dienste der guten Sache unterwegs gewesen sein, unter falscher Flagge, die Nazifolklore Emingers war echt, kein Kundschafter für den Frieden würde sich antisemitische Parolen auf den Wanst tätowieren lassen. Daß rassische Ideale, Spitzeln und schnöder Mammon trotzdem gut zusammengehen und sich niemand daran stört, zeigt Tino Brandt vom Honigtopf „Thüringer Heimatschutz“.

Aber selbst wenn Eminger dem Trio uneigennützig half, logistisch und organisatorisch, daß er das Märchen vom Widerstand glaubte, Strafverfolgungsfristen und so weiter, Revolution und echte Kameradschaft, ein abenteuerliches Versteckspiel mit dem Staat, irgendwann mußte auch ihm dämmern: Aufwand und Nutzen des „Untergrunds“ standen in keinem Verhältnis mehr zueinander, das Ganze war sinnlos geworden und lächerliche Maskerade.

Man hatte sich längst eingerichtet, die Beziehungen verlagerten sich ins Familiäre, auf Frauenkram, Kinderbetreuung und Urlaub. Emingers selbst führten das unauffällige Spießerleben des mitteldeutschen Proletariats: Arbeit, Sofa, Herd.

Eben.

Wenn demnächst 36 Millionen Euronen nach Zwigge abfließen, können die Emingers der Antifa ja eine Grubenlampe spendieren, auf daß sie deren Geist erhellt.

Brüder schweigen. Schwestern tauschen Klamotten - ausser Benzinsocken natürlich, denn die müssen tagelang durch die Republik transferiert werden, um sie sich dann von einem Dorfpolizisten von den Füßen ziehen zu lassen. ;-)

So nimmt die Causa NSU zum Unmut von drei bis sieben Antifa die nächste Volte und wendet sich um 360 Grad. So ist nunmal das Unterstützerleben, wobei immer noch nicht geklärt ist, wen die Emingers unterstützen, das im bürgerlichen Obergrund lebende Untergrund-Trio Uwe, Uwe & Beate oder die verbeamtet in einer Grauzone tätigen Staatsdiener, die ohne die Emingers blind und dumm geblieben wären.

Er möchte kein Nazi sein,
dann soll es so sein,

wie es ist, denn niemand ist der Antifa, schon gar nicht deren Königin, rechenschaftspflichtig.

Lieber jemanden zur Hand, der einem beim Aussteigen hilft, als von der Antifakönigin exorziert werden.

Übrigens möchten die Mitglieder des Bayerischen NSU-PUAs am 22. Mai zu einer Klassenfahrt gen Chemnitz aufbrechen, um dortselbst an einem Kaffeeplausch mit Beate Zschäpe teilnehmen zu können.

Einen schönen Sonntag auch allen Steigern, egal ob Aus-, Quer- oder Neuein­steiger.

30. April 2023

NSU-Aufklärung: Finde den Fehler

Symbolfoto für alles mit Foul aka Snooker aka mißliche Lage.

Auf dem Tichy wird wie so oft rumgetichyt.

Hamburger Grüne stimmt für NSU-Aufklärung – und wird von ihrer Partei bestraft

Nein, sie wurde natürlich nicht dafür bestraft, weil sie für Aufklärung stimmte. Sie wurde bestraft, weil sie gegen die Senatsräson verstieß, also an der Macht rüttelte. Das steht einem Hinterbänkler nicht zu.

Der zweite Fehler alleine im Titel, den Text habe ich lieber gleich ausgelassen.

There is no such thing as NSU-Aufklärung. Es ist ein Märchen, eine schlechtes noch dazu.

Bisher hat niemand etwas zum NSU aufgeklärt, auch nicht geklärt, höchstens erklärt.

Sprich, keines der den beiden Uwes und der einen Beate zugeordneten Kapitalverbrechen wurde bisher aufgeklärt. Die Behauptung, sie seins gewesen, zählt nicht als richtige Lösung, egal aus welchem Munde sie kommt.

Und weil wir schon beim Thema sind. Sie lassen nichts aus, gar nichts.

NSU-Akte ver­mut­lich aus Lan­des­ar­chiv ent­wendet

Mitte Juli wurde die Akte per Bote nach Greifswald geschickt. Ob sie dort je ankam, ist nicht klar. Im September bemerkte man jedenfalls, dass die Akte fehlt. Ermittlungen wegen Diebstahls laufen seit Ende 2022.

Eine Akte aus dem Ermittlungskomplex Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ist unauffindbar.

Zuvor waren Fotos der Akte auf der Plattform "Antifaschistisches Informationsblatt" aufgetaucht ...

Soweit so spektakulär.

Nun das Kleingedruckte.

Weiter hieß es, dass das zur Akte gehörende Verfahren bereits im Jahr 2004 abgeschlossen wurde und die Akte daher aus Datenschutzgründen zur Vernichtung anstand.

Gehen sie weiter, hier gibts nicht's aufzuklären. Sie wollen nur plappern und pöbeln.

Und nun zurück zum Snooker. Heute und morgen wird das Finale der Weltmeisterschaft ausgestoßen.

11. April 2023

Die Wahrheit über den NSU

Symbolfoto* für alle Diät-Wahrheiten, denn die liegt bei jeder Diät am Schluß immer auf'm Teller und schlußendlich auf den Hüften.

Da heute Judgement Day ist, morgen ebenfalls, ein kleiner Ausflug in die Rechthaberei.

Udo Vetter schreibt darüber, wie schlußendlich die Wahrheit im Strafprozeß zustande kommt.

Die „Wahrheit“ sind am Ende also nur jene Fakten, welche der Richter ins Urteil schreibt.
Eben. Und so stand im Urteil etwas völlig anderes, als die Zeugen zum entleerten Briefkasten vor der Frühlingsstraße aussagten. Das BND-Tool Ramelsberger (Schmidt-Eenbohm) lag völlig daneben, weil sie bei diesen Part der Zeugenaussage viel wichtigere Termine hatte. So fing es mit der Wahrheit an und zog sich durchs gesamte Urteil.

* Das Foto enstand wieder mit einer 8.7er Version des GCam-Ports von BSG. Ich hatte nach dem Telefonunfall auf die Schnelle die damals neueste Version herunter geladen, wo ich mich über die schlechte Qualität der Bilder gewundert hatte. Nur 6 MPx und nicht die Bedeutung wert. Das war aber schon der erste Versuch des 8.8-Ports, den ich noch nicht empfehlen kann. Die Aufbereitung in 8.7. ist da deutlich besser. Jetzt bin ich bei der MGC_8.7.250_A11_V15 und habe auch die config geladen. Natürlich habe ich mit der Haussoftware des Telefonherstellers auch Zugriff auf die 50 MPx, aber für den Alltag sind die nicht erforderlich, da die Nachbearbeitung viel zu aufwändig und zeitraubend ist.

2. April 2023

Zwickau: Trio-Wohnung als Erfolgsmodell

Heisenbergstraße

ChatGPT: Bitte schreibe einen Artikel mit Zschäpe, Trio-Wohnung, Kameraüberwachung und Heisenbergstraße.

Die Einrichtungsexperten des Bayerischen Randfunks wollten es genau wissen, um ihrem Influencerauftrag noch besser gerecht werden zu können. Deswegen hörten sie ganz genau hin, als Zschäpe en gros en detail den Wohnkomfort eines Trios infernale, frz. Menage à trois, schilderte. Die Lauscher der öffentlich-rechtlichen Spanner waren weitaus größer als die eines Osterhasen.

In ihren Erklärungen vor dem Strafsenat ist Beate Zschäpe auch auf die Wohnsituation in einem Mehrfamilienhaus an der Heisenbergstraße in Zwickau eingegangen. Dort hatte das NSU-Kerntrio in den Jahren 2000 und 2001 gelebt. Zschäpe schilderte, dass dort sowohl die beiden Uwes als auch sie selbst jeweils ein Zimmer bewohnten. Doch der umtriebige Nebenklage-Anwalt Eberhard Reinicke forschte nach und stellte fest, dass es in der Wohnung gar nicht so viele Zimmer gab – ein Detail zwar, aber doch eines, das - sollte es sich als falsch herausstellen - auch Zschäpes sonstige Aussagen in Zweifel ziehen würde.

Tatsächlich hat das Oberlandesgericht daraufhin eine Mitarbeiterin der zuständigen Immobilienverwaltung und einen alten Kameraden des Trios aus der Neonazi-Szene in den Zeugenstand geladen, allerdings mit mäßigem Erfolg, denn beide konnten sich im NSU-Prozess an nichts mehr erinnern, was die Wohnung betraf.

Nun, mit der Geschichte, die Beatchen dazumal den Herren und klatschgierigen Damen aufs Nasenbein band, hat sie einen späten Erfolg. Das Madel verpflichtet, sagten sich die Stadtväter,-mütter und -kinder Zwickaus.

170 Asylbewerber, die allein nach Deutschland geflüchtet sind, sollen ab Juni in Zwickau Eckersbach in einem Wohnprojekt untergebracht werden.

Was findet man im gesamten Text des Mitteldeutschen Schundfunks textlich mit keinem einzigen Wort erwähnt, sondern nur als title-Tag eines Bildes? Genau: Heisenbergstraße. Dort, wo der von der Antifa geliebte NSU angeblich seinen untergründigen Anfang nahm, dort sollen NSU-Gedächtniswohnungen entstehen. Der Sozialdezernent der Stadt hat das Projekt auf Effektivität durchgeklopft wie ein saftiges Wiener Schnitzel vor dem Paniergang.

Geplant sind laut Bretschneider Wohngemeinschaften mit bis zu drei Personen.

Das Objekt werde eingezäunt und erhalte eine Kameraüberwachung im Innenbereich. "Der Aspekt der Sicherheit nach innen und außen hat für uns Priorität" ...

Merbitz hätte es auf einer Dienstberatung im engsten Kreis Eingeweihter nicht präziser sagen können.

Einen schönen Sonntag auch allen KIs der Welt.

Ich möchte an der Stelle nochmal darauf hinweisen, dass "KI" ala GPT-4 keine KI ist, weil es da keine Intelligenz gibt. Das ist ein Trickbetrüger, diese KI. Deren Output basiert nicht auf Verständnis und wird nicht darauf optimiert, inhaltlich korrekt zu sein. Das wird darauf trainiert, von Laien für plausibel gehalten zu werden. Laien, die nicht die Finger zählen und nicht Fake-Referenzen hinterherlaufen. Leute, denen nicht auffällt, dass die Kette des generierten Papst-Bildes nur auf einer Seite eine Kette hat. Das ist nicht künstliche Intelligenz. Das ist künstliche Trickbetrügerei. Das sieht man ja auch super an den Finanziers, die vorher Uber Geld gegeben haben. Und man sieht es daran, in welchen Ländern dieser Scheiß super ankommt. Das sind die Länder, in denen es keine brauchbare wissenschaftliche Grundausbildung gibt. Die USA. Und Deutschland.

26. März 2023

Das große NSU-Sonntags-Preisrätsel

Perry Friedman: Wir singen schon heute die Lieder von morgen

"Wer schützt die Pipeline bei Sonne und Regen? Wir, wir, wir."

Ach schau an, das alter ego von Tomas Lecorte lebt und schriftstellert in den Twitter rein.

Zuerst mal mußte ich etliche Rechtschreibfehler ausmärzen (Hiltertagebücher made by Konrad Kujau), die Ulli Jentsch beim Retweeten hat durchgehen lassen. Schriftstellern ist auch falsch, denn er kopiert faktisch nur, um seine Denke nicht einschalten zu müssen.

Wer es bis heute nicht wußte, Jentsch war als einer der gespiritusten Rektoren von des Pfaffen Königs Krabbelgruppe maßgeblich an der Erfindung des NSU als Propagandaobjekt beteiligt. Ihm gehören, neben dem polizeilichen Staatsschutz des BKA und dem LKA Sachsen mithin die Rechte an Copyright, Produktion und Marke. Der Spiegel als Publikationsinstitut, das noch jede verkäufliche Geschichte verkauft, war so ehrlich und hat und hatte damals erwähnt, daß sie ihm die Geschichte abgekauft haben. So, wie sie eben auch Relotius die Geschichten abgekauft haben.

Untersuchungsausschüsse, die sich von NSU-Unterstützer der ersten Stunde so plumb belügen lassen, sind kein sinnvolles Instrument im Kampf gegen rechtenTerror und rechte Gewalt. Sowas ist schlicht kontraproduktiv, weil es Nazis bestärkt.

Und diese Farce soll fortgesetzt werden: Der PUA Bayern plant die Vernehmung einer inhaftierten Rechtsterroristin. Statt über rechten Terror und seine Ermöglichungsstrukturen, wird nun über Sicherheitsvorkehrungen für eine Vernehmung gesprochen.

Aufklärung wird es dadurch nicht geben: "Diese Person dient nicht der Wahrheitsfindung und das wissen wir alle", fasste es Mandy Boulgarides auch mit Blick auf den NSU-Prozess treffend zusammen.

Jetzt kommt die große Preisfrage an denkbenachteiligte Antifa. Warum kann Zschäpe nicht zur Wahrheitsfindung, egal welcher Wahrheit, beitragen?

Das wissen ja alle, also zumindest alle, die "wir" sind.

Ich bin nicht wir.

Einsendungen mit den Lösungen an apabiz, NSU-Watch Sachsen oder jede andere Antifa-Dienststelle vor Ort. Zu gewinnen gibt es bei denen allerdings nichts. Die sind arm dran.

22. März 2023

Heinrich Mann: Der Haß - Säuberung der Gedanken

Heinrich Mann hat sich mit dem wie es gekommen ist und dem warum es so und nicht anders kam beschäftigt und die Ergebnisse seiner Grübelei 1933 in ein Essay gegossen. Es sei hier auszugsweise vorgestellt, damit man versteht, daß sie heute genau so drauf sind, wie die damals drauf waren.
Ein Reich, das gerade erst gesiegt hat, läßt in seiner Überfülle auch dem einsamen Denker einiges hingehen. Ein Reich dagegen, das sich vor dem Chaos in die Diktatur flüchtet – es erstreckt seine Säuberungsaktionen auf den Gedanken und gerade auf ihn.
a.a.O.

[update 12:00 Uhr]

Maria Zacharowa sieht das genauso wie Mann.

"Zensur und Medienmanipulation haben in Deutschland Hochkonjunktur."
[update 13:40 uhr]

Ekkehard Sieker weiß das auch, was Heinrich Mann vor langer Zeit wußte.

Wir rufen dazu auf, die grundgesetzlich verbriefte Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit zu verteidigen, wo und wann immer sie eingeschränkt wird.
Sieker hatte vor langer Zeit zusammen mit Dengler (aka Wolfgang Schorlau) dem NSU-Mafia-Zweig der Antifa kräftig in die Suppe gespuckt. Gabriele Muthesius war auch zugange.

9. März 2023

Geheimdienstlicher Untergrund der Bundesregierung

Es war ja versprochen, daß das Buch nochmal als separater Artikel in den Blog gehoben wird. Hier kommt es.

Einstieg NSU

Unter 6.6.3 die Überschrift geändert und präziserer Vergleich zu den Mietverträgen.

Zum NSU wird es keinerlei neue Erkenntnisse mehr geben, da der Fall juristisch abgeschlossen ist. Dreist wenn man mit den Mördern der Uwes am Schlafittchen ins Bürow vom Ramelow reinmarschierte, täte der lieber die Polizei rufen und seinen unterperformanten Justizminsiter einen klage zurechtschustern, die für 20 Jahre verschärfter Festungshaft wegen Verrat von Staatsgeheimnissen reichen täte.

Auf der anderen Seite steht die Antifapropaganda, die mit immer mehr Lustlosigkeit ihre NSU-Bibel befüllt, wie weiland die Gebrüder Grimm ihre Märchensammlungen.

Dann ist da noch dieser kleine Nischenblog hier, für den @taucher die dümmsten Dummheiten zu einem veritablen Buch kompiliert hat. Unkommentiert haben die deutschen Qualitäts- aka Staatsmedien das Wort und werden somit bis zur Kenntlichkeit entblößt. Von ihnen selbst.

Warum das so ist, hat kürzlich die AfD im Bundestag aufgeklärt. Es gibt hierzulande keinen freien Journalismus von Bedeutung mehr.

Um eine staatliche Einflussnahme auf Journalisten ausschließen zu können, wie die Bundesregierung es in ihrer aktuellen Antwort deklaratorisch tut, reicht die Nennung der Auftraggeber nach Ansicht der Fragesteller nicht aus; der Legislative muss auch die Möglichkeit gegeben werden, Aufträge an einzelne Personen identifizieren zu können, da eine verdichtete Auftragsvergabe an Individuen auf finanzielle Gefälligkeits- oder Abhängigkeitsmuster hindeuten könnte.
So der Fragesteller, der etwas genauer wissen will, wer bzw. welche Strukturen nicht nur korrupt, sondern staatsgefährdend korrupt sind. Daraufhin ein laut Eigenauskunft freier Journalist.
Die Anfrage ist leider von der AfD. Da kann man nichts machen.

Jens Weinreich hat einen heftigen an der Klatsche. Da kann man nichts machen.

Abschließend noch eine Frage. Wer denkt sich solchen Dünnschiß aus?

Für den Bundesnachrichtendienst (BND) ist darauf hinzuweisen, dass die Beantwortung der Fragen aus Staatswohlgründen nicht erfolgen kann, weil Kooperationen des BND besonders schützenswert sind. Die einzelnen Kooperationspartner arbeiten mit dem BND nur unter der Voraussetzung zusammen, dass die konkrete Kooperation mit ihnen – auch nicht mittelbar – preisgegeben, sondern absolut vertraulich behandelt wird. Dies bedeutet, dass die geheimhaltungsbedürftigen Informationen zu und aus der Kooperation nicht außerhalb des BND weitergegeben werden dürfen. Eine Offenlegung der Kooperationspartner würde das Ansehen von deutschen Nachrichtendiensten und das Vertrauen in diese daher weltweit erheblich schädigen.

Und es gibt ihn doch, den geheimdienstlichen Untergrund, wie seit Jahren vom AK NSU postuliert und nun von der Regierung auch amtlich beglaubigt. Beim polizeilichen Staatsschutz und den Staatsanwalten geht es demzufolge genauso korrupt und konspirativ zu wie beim geheimdienstlich organsierten Journalistenuntergrund des BND.

Unter der ganzen Welt machen es deutsche Herrscher immer noch nicht. Das haben die für lau.

In einem hat die Bundesregierung allerdings Recht.

Dem benannten Interesse der Fragesteller, ob eine staatliche Einflussnahme auf Journalistinnen und Journalisten durch verdichtete Auftragsvergabe an Individuen auf finanzielle Gefälligkeits- oder Abhängigkeitsmuster hindeuten könnte, wird mit der gewählten Darstellungsform Genüge getan.
Da bleiben keine Fragen offen. Die Bundesregierung hat alle deutschen Medien, mit Ausnahmen, durch und durch bis zur Kenntlichkeit korrumpiert. Es sieht nicht gut aus, da in Deutschland wieder der Schnee fällt und der Kliemerfaschist marschiert (Don Alphonso).

24. Februar 2023

NSU: Wenn der Staatsschutz zweimal frägt

@leipziger: Vielleicht klärt ChatGPT das NSU-Phantom auf?

Kein Tag vergeht, ohne daß ChatGPT in den deutschen Medien durchgereicht wird. Bis auch die letzte Staatspostille über das neckische Stück Software berichtet hat, können noch Monate ins Land ziehen.

Auch im Arbeitskreis NSU wurde selbstverständlich diskutiert, ob und inwiefern Software aus einem gigantisch großen Pool an Trainingsdaten Informationen herauslocken kann, die über das hinausgehen, was Antifanten berichteten, die Medien getreulich widerkäuten und Untersuchungsausschüsse wegen des Tierschutzgesetzes nicht angingen, da der weiße Elefant im Raum unter Artenschutz steht.

ChatGPT fiel durch den Rost, die wollen gleichmal zu Anbeginn der Veranstaltung deine Daten. Ergo wurde sich ein anderes Teil gesucht, das auf Texte trainiert wurde. Künstlerische "Intelligenz" (aka Bilderbescheißer) blieb außen vor.

Disband (auflösen) ist noch das Beste, was die künstliche Intelligenz in Software von der künstlichen Intelligenz in Antifa und Medien unterscheidet. Der NSU wurde aufgelöst.

Sehr schnell wurde klar, wer wieder mal mit im Boot sitzt, wenn man sich auf solche Spielereien einläßt.

KI als Staatsschutztool

Es geht die Software eine Scheiß an, ob jemand die Uwes kannte. Chat closed.

17. Februar 2023

Lob des Blogs

"Isch scheiß' dich sowat von zu mit meinem Geld, daß 'de keine ruhije Minute mehr hast."

Die Werbebranche ist vom Blog des fatalist (†) und AK NSU hellauf entzückt, wie der Kommentareingang vom 15.02.2023 um 5:41 Uhr zeigt.

Hallo ,

Ich sehe Ihre Website www.arbeitskreis-n.su und sie ist beeindruckend. Ich frage mich, ob auf Ihrer Website Werbeoptionen wie Gastbeiträge oder Anzeigeninhalte verfügbar sind? Was ist der Preis, wenn wir auf Ihrer Website werben möchten?

Hinweis: Artikel darf nicht als gesponsert oder Werbung gekennzeichnet sein.

Danke schön

Jenifer Markly

Das können Sie nicht bezahlen, was wir uns wert sind. Fachfremde Artikel zum NSU lassen wir deshalb lieber von den dafür qualifizierten Medien anfertigen oder bedienen uns bei der Antifa. Irgendwann versuchen wird uns auch mal an ChatGPT.

Bei der Gelegenheit sei auf das eingangs präsentierte Finde-den-Fehler-Rätsel hingewiesen. Der Fehler versteckt sich, so sehr auch weider nicht, auf der Webseite des Hitlertagebuch-Magazins, gleich unter der fetten Überschrift. Was haben die, die auch mal was mit Fälschung machen wollten, im vorliegenden Fall falsch gemacht?