30. September 2014

ZDF: klare Standards für Gewalt in Asylheimen gefordert

Gewalt in Asylheimen: Wir brauchen klare Standards

NSU: Dauerfeuer auf die Polizei - ein Schuß, kein Schuß


Symbolfoto: So sieht es aus, wenn man seinem Kumpel mit einer Flinte das Gehirn aus dem Schädel bläst. Der bekommt für den Bruchteil einer Sekunde nochmal ein schönes Feuerwerk zu sehen.

Es war ja frühzeitig bekannt, daß die Bankräuber aus Eisenach in Stregda ein wahres Feuerwerk entfachten. Erst feuerten sie mit Dauerfeuer auf die heranrückende Polizei, dann feuerten sie sich gegenseitig um, und schlußendlich verfeuerten sie ihr Wohnmobil.

In Wirklichkeit war es wohl etwas anders. Schnecke 14, Rufname von fahrt langsam und laßt euch Zeit, eilt nicht, bekam über Funk das Signal, sie mögen nach Stregda fahren, wo ein Wohnmobil brennt, in dem sich die Bankräuber erschossen haben. Ergo schlenderten sie durch Stregda und frugen eine aus dem Fenster schauende Anwohnerin, wo hier ein brennendes Wohnmobil stünde.

"Hier brennt nix, es riecht nur merkwürdig."

Nun, es brannte dann doch.

Die deutschen Medien ließen nichts anbrennen und dichteten um diese Banalität die schicke Kurzprosa, die wir eingangs erwähnten.

Für die ganz vielen Mitbürger, die nicht wissen, was Dauerfeuer ist, wollen wir es erklären. Im Grunde ist es das gleiche wie bei einem Fotoapparat, der die Modi Einzel- und Reihenaufnahme bietet. Ist der Modus Einzelaufnahme aktiviert, ergibt der Druck auf den Auslöser ein Bild. Der Auslösevorgang muß per Fingerdruck für ein weiteres Bild neu ausgelöst werden.

Bei der Reihenaufnahme werden die wesentlichen Parameter für das Bild beim ersten Auslösevorgang festgelegt, mitverfolgende Scharfstellung usw. lassen wir mal außen vor, und alle weiteren Bilder anschließend aufgenommen, bis der Finger den Auslöseknopf losläßt.

Variante drei wären manuelle Dauerfotos im Einzelbildmodus. Der Finger betätigt so oft den Auslöseknopf, bis die Kamera den Dienst wegen Überanspruchung des Datentransfers zur Speicherkarte versagt.

Dieses Wissen ist außerordentlich wichtig, und wir wissen sehr genau, wovon wir reden, denn in 90% aller Fälle des Dauerfotomodus ist von 5 hintereinander angefertigten Bildern wenigstens eines ein Volltreffer, also scharf und Motiv getroffen. Vier Bilder landen im Müll, da nix geworden. In 10% aller Fälle ist nicht ein einziges Foto aus dem reichlichen Bildfundus nutzbar.

Im Einzelbild-Modus ist das schwieriger, da die Körperhaltung beim Fotografieren anders sein muß. Die geringste Erfolgsquote hat die manuell betriebene Dauerfotografiererei. Die Kamera wird unter Garantie verrissen. Das Bild unbrauchbar.

Dauerfeuer geht immer. Bei dem einem muß man sich anstrengen, bei dem anderen kann man ganz entspannt zuschauen, was passiert, weil es automatisch erledigt wird.

Die besten Ergebnisse gibt es nur bei idealen Bedingungen, außerordentlich viel Ruhe für das Fotografieren und ausreichend technischer Reserve in den Belichtungswerten. Man kann übrigens auch eine 1/800 Sekunde verreißen. Das ist kein Hit.

Dauerfeuer, um es kurz zu machen, heißt: Mal schießt es, das Gewehr, mal schießt es nicht. Oder mal wird es geschossen, mal nicht. Kommt darauf an, was der Beobachter gerade mißt, den Schußvorgang des Gewehrs oder den Schießenden.

Und je nachdem, welchen quantenphysikalischen Zustand man forensisch gerade am Wickel hat, erhält man als Ergebnis: Das Gewehr hat gefeuert, das Gewehr hat nicht gefeuert. Entscheidend für die Festlegung auf das eine oder andere ist der Zeitpunkt und die Intensität der Messung, die den Untersuchungsgegenstand natürlich verändern. Wir danken Herrn Albert Einstein und Gleichgesinnten für ihre wegweisenden Entdeckungen auf diesem Gebiet.

Genau das konnte das BKA unter Führung des weltweit geachteten Schußwaffenforensikers Dipl.Phys. Nennstiel in einem Behördengutachten gemäß §256 StPO nachweisen, indem es die Einsteinsche spezielle Schußwaffenrelativität zugrunde legte.

Mit Gutachten vom 20.03.2012 wurde behördlich und strafprozessual beglaubigt, daß die eingangs des Posts beschossenen Polizisten nicht beschossen wurden, oder vielleicht doch, aber im Grunde läßt es sich nicht aus dem vorliegenden Material, dem Geschoßmantelteil mit Nr. 50029, schlußfolgern. Ende der Durchsage.

Hier liegt also der Fall vor: Sie schoß nicht.

5.3 Schusswaffensystembestimmung

Die auf dem Mantelteil erkennbaren Verfeuerungsspuren erlauben keine Aussage zu dem bei der Tatausübung benutzten Waffensystem. Derartige Laufmerkmale von originalen Waffenläufen sind hier nicht bekannt.


Gleiche Behörde, gleicher Physiker, gleiche Waffe, die seit November 2011 bekannt ist, und vor allem gleiches Geschoßmantelteil (Nr. 50029), allerdings einen Tag später und eine kleine Änderung im Meßverfahren, Beschußmunition als Analysegegenstand, schon paßt alles. Wieder in einem Behördengutachten gemäß §256 StPO, wobei außen vor bleiben muß, um welche Behörde es diesmal geht.

5.1 Spurenuntersuchung der Vergleichshülsen

Damit ist nachgewiesen, dass das Geschoss, von dem das Geschossmantelteil stammt, mit der Sammlungsnummer 50029, als Patrone aus dem Lauf der oben bezeichneten Waffe
Maschinenpistole, Modell Pleter 91, ohne Nummer, Kaliber 9mm Luger
verfeuert wurde.


Hier liegt der Fall vor: Sie schoß doch.

Jetzt mal unter uns Physikern, Herr Nennstiel. Was für ein Geschoß habt ihr untersucht, und was kann damit nachgewiesen werden? Vor allem bezüglich das Tags zuvor untersuchten Geschoßmantelteils, das eben nicht in wesentlichen Teilen mit der Beschußmunition in Übereinstimmung zu bringen ist. Eine Feldbreite von 3,2-3,4 mm der Vergleichsmunition ist etwas vollkommen anderes als jene von 3,1-3,3 mm des Geschoßmantelteils. Wieso wurde nicht untersucht, ob der Pleter ein veränderter Lauf angeflanscht wurde, oder ob es sich doch um einen serienmäßigen Systenlauf handelt? Wo kann das nachgelesen werden?

Jetzt mal unter uns Deutschen, Herr Nennstiel. Es geht ja hier letztlich für die Angeklagten um Strang oder Erschießen. Da ist es nicht unerheblich, mit welcher Wortwahl den Richtern die Todesstrafe schmackhaft gemacht wird.

- tragen Waffenspuren, die ... geeignet erscheinen
- wurden Übereinstimmungen ... festgestellt
- damit ist nachgewiesen


Das ist Schwurbeldeutsch*, das in einem Gutachten nichts verloren hat, es sei denn, da sich Stabstrich drei aus 1 und 2 herleitet, die Nummer drei wird genauso formuliert. Wir formulieren das jetzt mal so, daß es auch ein Bürger versteht, der nur den Abschluß der Volkshochschule nachweisen kann.

Die für die Begutachtung vorgelegte Vergleichsmunition kann mit den bei uns genutzten Geräten untersucht werden. Einige Merkmale decken sich mit dem gestern untersuchten Geschoßmantelteil. In anderen physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich Tatortfund und Vergleichsmunition. Auf Grund der festgestellten Spuren kann nicht mit Gewißheit belegt werden, daß das Geschoßmantelteil der Rest einer mit dieser Waffe abgefeuerten Patrone ist. Es kann auch aus einer anderen Waffe abgefeuert worden sein.

Im übrigen belegt das Gutachten an keiner Stelle den Nachweis der Übereinstimmung, sondern behauptet ihn ausschließlich in Feststellungsform. Das ist so. Basta. BKA. Den Nachweis bleibt man schuldig.

Egal, die eingangs erzählte Kurzgeschichte ist damit trotzdem eindeutig bewiesen. Mal wurden die anrückenden Polizisten beschossen, mal nicht. Hängt von dem Meßverfahren ab.

Wer die Polizei mit Ein-Schuß-kein-Schuß begrüßte, das hat das BKA nicht untersucht. Das wird gerade ermittelt.

Die Ermittlungen des Generalbundesanwaltes zu einzelnen Tatkomplexen des NSU dauern an. (Dr. Burbaum)

Herr Einstein, wir verneigen uns vor ihrer Theorie zur Relativität der Schußwaffen.

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Das BKA wurde gefragt, und nun sind wir immer noch dumm.
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anmerkung

Insofern nehme ich mir die Freiheit heraus, ganz viele Details als vollkommen banal und unwichtig einzusortieren, weil sie ob ihrer aufgeblasenen Größe den Blick auf das Ganze verstellen.

fatalist

Wer behauptet, die Details seien unwichtig, der irrt sich gewaltig.

* Wer den ersten Satz des Kapital (MEW 23) kennt, der weiß, warum die gutachterliche Formulierung auf das Genaueste auf Plausibilität geprüft werden muß, denn der schöne Schein der Erscheinung war all zu oft eine optische Täuschung.

Das Kriminallabor des BKA erscheint als gigantische Waffensammlung, deswegen sollten wir uns mal genauer damit beschäftigen, welche Waffen für den Mord an Uwe & Uwe entbehrlich waren. So würde DIE ANMERKUNG sein Hauptwerk Der NSU einleiten.

NSU-Terrorist nur ein Phantombild

Wir hatten es wenigstens versucht und die in uns schlummernde masochistische Ader befriedigen wollen, indem wir nebenbei den Tatort laufen ließen. Das sollen wohl die besten Kommissare sein, die der Gruselfunk im Angebot hat. Nach 60 Sekunden Selbstquälerei haben wir sie abgemurkst, denn beginnender Hautausschlag, Muskelzuckungen, Herzrasen als auch kalter Schweiß auf der Stirn zeugten davon, daß uns hanebüchene und grottenschlechte Krimikost verabreicht werden sollte, der wir selbst im festen Willen um Selbstzüchtigung nicht gewillt sind, Folge zu leisten.

Nach Ausstrahlung des Films wurde bekannt, daß ein "echtes Phantombild" für die unterirdisch schlechte Handlung genutzt wurde.

War es vor 13 Jahren eine Praktikantin, die eine Foto von Uwe Mundlos in einen Tatort hineinschneiden ließ, so diesmal eine nicht näher bezeichnete Verantwortlichkeit, die das Bild im Internet und für die dünne Handlung ausreichend fand.

Gegenüber Meedia sagt WDR-Pressesprecherin Barbara Feiereis zum aktuellen Fall: “Laut zuständiger Produktionsfirma Bavaria Fernsehproduktion wurde für das im Film gezeigte Foto eine Vorlage aus dem Internet verwendet. Es war nicht bekannt, dass es sich bei dieser Phantombild-Vorlage um ein in einem realen Ermittlungsverfahren benutztes Bild handelt.”

In der HAZ ist die folgende Erfindung abgedruckt.

Die Polizei Hannover nahm am Tag nach der Ausstrahlung Stellung zu der Verwendung des Bildes. "Wir sind irritiert über die Verwendung einer originalen Phantomskizze zu einem ganz anderen Sachverhalt", sagt ein Polizeisprecher auf Nachfrage dieser Zeitung.

Jede Wette, daß die nie mit jemandem von der Polizei telefoniert haben.

Wir machen einen kleinen Abstecher in die echte deutsche Pressefreiheit, in jene, die erlaubt ist, wenn es mal nicht um die unverbrüchliche Freundschaft mit den USA, die Demokratie oder die Ukraine geht. Dann darf jeder schreiben, wie ihm beliebt.

blick.ch: Echtes Phantombild beim «Tatort»? - zeigte der Kölner «Tatort» ein reales Phantom-Bild

Rheinische Post: Kölner "Tatort" zeigt verblüffend echtes Phantombild

Eine andere als die oben zitierte Sprecherin gab einer anderen Zeitung eine vollkommen andere Darstellung des Hergangs.

Laut der Produktionsfirma "Bavaria Fernsehproduktion" handele es sich um einen Zufall. "Die Bilder sind extra für den "Tatort" hergestellt worden, die Ähnlichkeit mit dem Phantombild ist Zufall", sagte eine Sprecherin auf Anfrage.

Nun haben wir, dem Tatort sei dank, doch noch ein knackiges Kriminalrätsel zu lösen, denn wir grübeln darüber nach, was die Unterschiede zwischen einem echten, realen und verblüffend echten Phantombild sind, und wie die Polizei diese Feinheiten in der Täterfahndung umsetzt.

Abschließend noch ein Wörtchen zum Propagandaverbrecher Oliver Georgi, der seine Aufsätze in der sterbenden Frankfurter Arbeiterzeitung abliefert.

Es ist zumindest nicht das erste Mal, dass ein echtes Phantombild in einer Kölner Tatort-Folge auftaucht: In der Folge „Bestien“ fand sich 2001 in einer fiktiven BKA-Aktie ein reales Fahndungsfoto des NSU-Terroristen Uwe Mundlos aus dem Jahr 1998.

Erstens handelt es sich um ein Foto von Uwe Mundlos. Ein Phantombild geht anders. Eines von beiden geht bezüglich des Bildes nur. Zweitens gab es 2001 noch gar keinen NSU, und wenn dann gerade so, eigentlich erst 2002.

Drittens könnte so ziemlich alles verjährt gewesen sein, was man Mundlos Ende der 1998 in die strafrechtlichen Schuhe schieben wollte. wo es strafrechtlich gar nichts gab.

Im Jahre 1998 gab es alles mögliche, aber definitiv keinen NSU-Terroristen Uwe Mundlos. Der NSU-Terrorist ist ein Phantombild, das sich ein FAZ-Autor aus dem Arsch gezogen hat, egal ob es ein echtes, reales oder verblüffend echtes ist. Es ist und bleibt ein Phantombild.

Sollte uns Georgi gerichtsfest nachweisen können, daß wir Unrecht haben, kaufen wir ein 10-Jahres-Abo der FAZ cash und im Voraus.

Ganz am Ende noch ein schönes Rätsel für all jene Krimifreunde, bei denen noch genügend Öl die Synapsen umspült, auf daß diese heftig klackern können. Trotz Polizei-Dementi, trotz widersprüchlicher Aussagen aus der Produktion... Kann es möglich sein, daß die Polizei es gerne sehen würde, wenn mal eine falsches verblüffend echtes Phantombild als Foto oder Strichmännelabbild im Tatort eingeschmuggelt wird, exakt genauso wie ein BMW oder ein VW im Tatort auftaucht? Das wäre so eine Art Schleichfahndung mit deutlich mehr Reichweite als XYZ.

Also nur mal so die Überlegung, ob das Foto von Mundlos oder das zufällig dem echten Phantombild ähnliche und extra für den Tatort hergestellte Bild dazumal und justamente absichtlich in den Filmwerken platziert wurden.

menschenwürdiger Merksatz

Wir sind ein menschenfreundliches Land. In Deutschland achtet man die Würde des Menschen.

Herr Steffen Seibert auf dem Podium der Bundespressekonferenz, 29.09.2014

Wir halten das ja für einen merkwürdigen Satz.

Bilderrätsel Blütenstand



Hier kann man das Blattwerk besser erkennen. Botaniker wissen sicher längst, was es ist. Eine einziger Kern hat ausgereicht. Ein zweiter ist in Eggersdorf hochgezogen worden, aber nur halb so hoch. Die Pflanze im Foto ist zwei Meter hoch.

29. September 2014

Spuren von Fakten und Merkels Rektalstudien

Ist wie bei der Merkel. Wenn die mal Kritik an den Amis äußert, dann kriegt sie auch gleich ein paar Konditionierungs-Peitschenhiebe und rückt noch ein Stück tiefer in den Dünndarm vor.

Das ist wie wenn man ein Tier zähmt.


Die Spuren von Fakten müßt ihr euch selber suchen.

Stellungen der IS angegriffen

Unterdessen haben die USA auch heute Stellungen der IS angegriffen.

Mitteilung für die Demokratieabgabe, 21:45 heute

Bomben treffen Zivilisten und Lebensmittelfabrik

Berner Zeitung, 29.09.2014, 11:17 Uhr

Hezbollah: US Bombing Iraqi Army, Popular Forces' Positions Not ISIL

farsnews 22.09.2014

Schutzmarkierung für Knabenbild-Fetischisten

zeit.de 28. September 2014 07:53 Uhr
QUELLE ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, stü, DIE ANMERKUNG

Justizminister für Verschärfung der Gesetze im Kampf gegen Knabenbild-Fetischisten

Der deutsche Justizminister will im Kampf gegen Knabenbild-Fetischisten den Rechtsstaat beschneiden. Einen Gesetzesvorschlag will Maas prüfen.

"Wir müssen unseren Rechtsstaat beschneiden, die Kinderpornografen haben eines ihrer Ziele bereits erreicht." Das Problem sei nicht das Recht, sondern die Brutalität der Kinderpronografen. Es gebe zwar schon ausreichend Möglichkeiten, um gegen Knabenbild-Fetischisten vorzugehen, die ins Ausland reisen wollen: "Wenn solche Reisen zur Planung oder Vorbereitung von einer Flucht dienen, dann ist auch das bereits heute strafbar."

Diskutiert wurde eine Schutzmarkierung im Ausweis, damit Typen wie Edathy zukünftig an der Ausreise gehindert werden können.

Maas sagte eine Prüfung der Vorschläge zu, mutmaßliche Knabenbild-Fetischisten mit einer Schutzmarkierung im Personalausweis kenntlich zu machen und die Sympathie-Werbung für Knabenbilder wieder unter Strafe zu stellen.

das Rätsel des Bütenstandes



Nicht eine Einsendung hat uns erreicht, mit der die Herr-Lehrer-ich-weiß-was-Generation kund gibt, worum es sich handelt. Deswegen treten wir etwas zurück und zeigen auch das Blattwerk.

SPD NRW will Hartz-IV-Gesetze abschaffen

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) ... fordert ... "Wer Menschen in Not bedroht und schikaniert, muss hart bestraft werden. Die Menschen, die Schreckliches erlebt haben, müssen sich darauf verlassen können, dass wir sie schützen."

28. September 2014

es wird ja doch Herbst

Wann fotografieren sie denn wieder mal?

Das wurde der Bildredakteur des Blogs gefragt, da ihn einige an schönen Tagen ab und zu mit feinster Observationstechnik vom Verfassungsschutz um die Ecke schleichen sehen. Es sei ja jetzt Herbst und man fahre schnell mal zum Aldi, weil der hat preiswerte Abdeckmatten für den Winter, aber dann muß die Pflanze raus, und die sieht doch so schön aus, wie die geworden ist.

Da haben wir also bei Sonne lacht die Blende 8 raufgeschraubt, was leider einer sehr knappe Schärfe ergibt, und uns auf den schwierigen Weg gemacht, das Objekt fotografischer Begierde für andere und die Ewigkeit abzulichten. Desgleichen soll es ein kleines Bilderrätsel sein, das Botaniker im Handumdrehen gelöst haben. Die Nachbarin war des Lobes voll und hochverzückt ob der aus dem Photoshop mitgebrachten Abzüge.

Im Foto der Blütenstand. Was ist das?

der Himmel über Berlin



Im Titel des posts ist eine kleine Lüge eingebaut, denn bei dem im Foto dargestellten Himmel handelt es sich weitestgehend um jenen, der den des Landes Brandenburg zu einem spätsommerlichen und frühherbstlichen Naturgemälde gerinnen läßt. Die Leute jauchzten wie bei Goethes Osterspaziergang, so pudelwohl war ihnen, ohne zu ahnen, daß der Pudel des Teufels ist.

Das Foto wurde vom Bildschirmschuß der Voransicht angefertigt, nicht aus der RAW-Datei entwickelt.

Für jene, die es interessiert. Blende 8, 1/800sec, 70 mm bei ISO 200 mit feinster Observationstechnik vom Verfassungsschutz.

Gibt es eigentlich so eine Art Seite von Internetaktivisten (Benjamin Bidder), das sind solche, die den WDR der altruistischen Propaganda zichtigen, gibt es solche Fotoaktivisten, die sich als Fans von Blende 8 zusammengerottet haben? Das sind dann welche, die Mitmenschen internetaktivieren, sie seien Falschberichter, äh Falschbelichter. So in der Art:

Fotofreund, zieh in Betracht.
Wir sind Fans von Blende 8.

Nutzt du öfters Blende zehn,
gibt's für dich hier nichts zu seh'n.

Fährst du auf fünf Sechser ab,
lachen wir uns alle schlapp.

NSU: Update auch du!

Das mit der Tokarev (Arnold) ist unglücklich formuliert. In dem Schreiben vom 13.11.2011 ist nur von der Radom (Kiesewetter) die Rede, das beträfe dann auch nur die DNA-Profile von P1 und P4, die nicht erfaßt werden sollen.

Im selben Atemzug stand hier formuliert, daß dies auch die Samples der Tokarev betrifft. Das stimmt so nicht. Das Komma muß weg und ein neuer Absatz hin.

Im Bericht vom 23.12.2011 wird darauf verwiesen, daß die per email am 11.11. übermittelten DNA-Samples der Tokarev später zurückgezogen und als nicht verwertbar erklärt wurden. Der genaue Zeitpunkt des Rückzugs ist den Akten nicht entnehmbar.

Die Übermittlung der Daten eines LKA-Berechtigten zur Radom W01 erfolgte per email am 22.11.2011.

Sie haben im BKA also definitiv Radom (W01), Tokarev (W08) und Ceska (W04) mit als erstes untersucht und DNA-Profile auf beiden oder sogar allen drei Waffen gefunden. Die verwertbaren auf der Radom dürfen nicht erfaßt werden, sagt das Schreiben vom 13.11.2011. Die der Tokarev werden später zurückgezogen. Datum unbekannt.

Die Ceska wird zum Karnavalsauftakt sofort als deutsche Mörderwaffe des neuen Jahrtausend verkauft, um einen fetten Pfahl in den Boden zu rammen, an dem sich die Staatsräson fürderhin festzuhalten hat. Damit war die Маршрут vorgegeben, und wehe irgendwer verläßt den vorgezeichneten Trampelpfad.

Wir müssen an der Stelle trotzdem präzise sein.

Was passierte in der Zeit vom 11.11., erste verifizierte DNA-Spuren bis 13.11. Schriftsatz, daß die Radom-Spur auf dem Abstellgleis zu enden hat, zumal die DNA-Samples der Tokarev ebenfalls bekannt waren?

Die Ceska wurde als erstes aus dem Rennen genommen. Es folgt zwei Tage später die Radom und später die Tokarev. Alle Waffen sind DNA-verseucht, sind mutmaßlich Tatwaffen. Welche DNA welcher Waffe gehört zu P2 und P3? Welche Kreuztreffer gibt es zwischen diesen drei Waffen.

Die Frage ist ganz einfach. Wer hat ein Interesse daran, daß die drei wichtigsten Tatwaffen, oder tatgleiche, bereits am 13.11.2011 forensisch aus dem Rennen sind und zukünftig nur noch als Behauptungsbeweis gehandelt werden dürfen? Wer hat die Macht, dies zu veranlassen?

Die Waffen müssen am 13.11. erledigt sein, weil sie es nicht waren bzw. es nicht belegt werden kann, der fette Pfahl aber längst in den Boden gerammt war. Am 11.11.11 um 11.11 Uhr.

Am Abend des 11.11. wissen sie, daß sie nur die DNA ihrer eigenen Leute erwischt haben, der Spurenleger. Das geht schon mal gar nicht. Am Samstag ist Krisensitzung, wie man mit diesem Ergebnis umgeht. Und am Sonntag ist das dann von oben nach unten durchgestellt und im Fall der Radom aus Versehen auch notiert worden, obwohl es als stille-Post-Spiel gehandhabt werden sollte. Nie wieder wird man verifizieren können, wer die Spuren in Stregda und Zwickau gelegt hat, unabhängig davon ob es Tatwaffen oder nur die richtigen Waffentypen waren.

Eine Behauptung ist kein Beweis, nicht mal ein Indiz, sondern genau das, was es ist. Die Propagandashow eines Generalbundesanwaltes, der sich mediengeil vor die Kameras stellt, eine Waffe hoch hält und sagt: Die war's.

Nicht einer fragt: Warum die und keine andere?

Zur Erinnerung. Es gab mal in einer Pressekonferenz die Frage, wieso Herr Schäuble, der nicht mal in der Lage ist, sachlich über die Finanzen eines schwarzen Akenkoffers Auskunft zu geben, wieso der die Finanzen eines ganzen Landes verantworten soll, wenn er schon bei Schwarzgeld so vergeßlich ist.

Wieso stellt kein deutscher Journalist solche Fragen an die schludrigen Bundesanwälte?


Folgt ein zweites Update.

Zu den echt netten Leuten im Urlaub auf Fehmarn.

Bezüglich der Fehmarn-Akte hatten wir nach erfolgreich absolviertem Studium geurteilt:

Es handelt sich um ein 400-Seiten-Konvolut erschreckender Banalität, das die Zeugenvernehmungen zu den Urlaubsaufenthalten von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (BMZ) bzw. Tschäpe (BKA 28.03.2012, S.345 und S. 370) beinhaltet.

An kriminaler Explosivität wird man in diesem Band nicht fündig.

Das Fazit unserer Aktenstaubschnüffelei war für Krimifreunde enttäuschend, aber mit einem Fragezeichen versehen.

Der Teil 3 und Schluß der kleinen Aktenkunde über die Urlaubsinsel Fehmarn hinterläßt uns mit einem Rätsel. Auf 408 Seiten sind exakt Null Beweise für Nichts archiviert worden.

Alles in allem ist hier auf 408 Seiten das beste Leumundszeugnis erstellt worden, das uns jemals zu Gesicht kam. Mit dem wären Böhnhardt und Mundlos jederzeit Sparkassendirektor in Arnstadt geworden, wären ihnen nicht die beiden Burschen in den Weg gekommen, die Anfang September bei der Spurenlegung für den Selbstmord von B&M fotografiert wurden.

Was wir nicht sagen können, darüber schweigt sich die Akte aus, ist die Tatsache, ob sich aus den in der Akte versammelten Zeugenaussagen weitere Ermittlungsansätze ergeben haben. Da hält das BKA den LKA gegenüber tunlichst den Schnabel.


Schau an. Es gab eine zweite Akte. Eine, die jenen Teil enthielt, der dem GBA zugespielt werden mußte und den Verteidigern verborgen bleiben sollte, die auch die vom BKA sehr frühzeitig veröffentlichten Fahndungsbilder enthält, inklusive Screenshots aus Videos, die das in der Hauptakte Fehmarn eruierbare Personenprofil erhärten.

Es handelte sich bei Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe um nette, erlebnishungrige, lebens- und abenteuerlustige Menschen, die sich nicht versteckten. Welcher Untergründler läßt sich schon in seiner Ausgelassenheit filmen und fotografieren? Welcher Untergründler läßt keine Sehenswürdigkeit aus und nimmt jeden Erlebnispark mit, der unterwegs am Straßenrand um Kundschaft bettelt?

Spannend wird nun die Frage sein, wie eine vom BMZ-Trio 2010 genutzte Speicherkarte für Filme derart verdunsten konnte, daß sie, mit 2011er Filmmaterial kombiniert, unversehrt samt nagelneuem Camcorder im Brandschutt Zwickaus wieder auferstand. Gefunden hat das Teil niemand. In den Akten ist es trotz allem erfaßt. Ein Wunder transzendenter Spurensicherung. Ein Fortschritt an Forensik, wie ihn sich Sherlock Holmes nicht mal erträumt hat. Noch fehlende Spuren und Beweise werden aus der Vergangenheit in die Akten gewurmlocht.

Herr Einstein, wir verneigen uns vor ihren wegweisenden Entdeckungen.

Vorschlag für neues Logo des HPF



Better run, Nazis cum!

27. September 2014

Steinmeier verspricht mehr Reden zur Krisenbewältigung

SPIEGEL-ONLINE 27. September 2014, 21:05 Uhr
Uno-Rede

Steinmeier verspricht mehr deutsches Krisen-Engagement


Der Eskalator internationaler Krisen hat in einer Rede vor der UNO versprochen, daß es zukünftig noch mehr deutsche Reden für mehr Krisen-Engagement geben werde.

NATO erklärt unsichtbarem Staat den Krieg

Ein Krieg kann durch den Einsatz des Präsidenten eines Landes erklärt werden, indem dieser die Erklärung in die Stenoblöcke der Rudeljournalisten diktiert. Oder er sagt nichts und schickt seine Soldaten in das fremde Land. Oder er schickt einen Brief mit DHL, in dem das Schreiben mit der Kriegserklärung abhörischer für den Feind vertütet ist. Das Völkerrecht bietet Kriegstreibern reichlich Möglichkeiten, einen Krieg rechtlich sauber herbeizuführen. Nun kommt eine weitere hinzu, wie die Hamburger Kriegs-Illustrierte berichtet, indem man die Hauptstadt eines unsichtbaren Staates bombardiert.

SPIEGEL-ONLINE 27. September 2014, 18:31 Uhr
Syrien

Westliche Allianz fliegt Luftangriffe nahe IS-Hauptstadt


Der Westen, das ist im Grunde der Kern der NATO, USA, Großbritannien, die BRD sogar im Zweifrontenkrieg, auf Seiten der Kurden mit Waffen und auf Seiten der USA mit beifälligem Gemurmel.

Kommen wir noch zu einem literarischen Hochlicht aus dem von ade/Reuters/dpa auf den Spiegel-Server kopierten Artikel, das einem in fremden Streitkräften gedient habenden Soldaten das Herz aufblühen läßt.

Nach SPIEGEL-Informationen will die Bundeswehr am Montag mit dem Training an Gewehren und Panzerfäusten beginnen.

Ist das nicht etwas zu spät für den Endsieg?

Schade, daß man Hoffmann und Keßler diese Erkenntisse vorenthielt, daß die Bundeswehr erst am Montag mit dem Training beginnt. Wir hätten eine so ruhige Kugel am Hinterausgang eines stillgelegten Russenflugplatzes schieben können.

Aber wenn ich mal ein großer Schriftsteller bin, dann möchte ich mein großes Antikriegs- und Weltfriedensepos mit genau diesem Satz beginnen.

Nach bisher nicht bestätigten Informationen will die Bundeswehr am Montag mit dem Training an Gewehren und Panzerfäusten beginnen.

Eine Perle zukünftiger Weltliteratur. Und der zweite Satz würde dann so gehen.

Für den Stabsgefreiten Hülsenblitz war das Wochenende gelaufen, als der Radio die Nachricht erzählte.
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[update 23:35]

Uups. Im Verlaufe des Abends ist die Westliche Allianz von den Alliierten vernichtend geschlagen und aus dem Titel ausgelöscht worden. Der Sieger Alliierte hat sich auf ewig ins illustrierte Geschichtsbuch eingetragen.

Ukraine: ARD hemmungslos demagogisch

Hemmungslos demagogisch: Schäuble fordert härtere Auseinandersetzung mit ARD

Jau, die Illustrierte geht auch gleich mit gutem Beispiel voran, und forderte den früheren Frontkorrespondenten Benajmin Bidder auf, den Schützengraben zu verlassen und einen Entschuldigungszettel für Herrn Schönenborns Demokratieabkotze anzufertigen, denn die neue Frontlinie befindet sich mitten in Köln und muß erst mal begradigt werden. Es ist ein schwierig Ding für den WDR, der um jeden Haushalt kämpft.

Verrückte Zeiten. Tobt der Bürgerrieg im Osten, müssen die mutigsten Kriegsreporter an der Hamburger Alsterfront den Schrecken des Schützengrabenlebens in Worte fassen. Hat das Wolk das WDR-Gebäude umzingelt und droht den Demokratie-Propagandsiten mit dem Internetpranger, dann müssen sich die Kriegsreporter fern in Moskau den Schrecken des innerdeutschen Interent-Bürgerkrieges asu dem Hintern ziehen.

Benjamin Bidder, der zu doof war, überzeugende Haßproganda aufzuschreiben, versucht sich nun als Elter des WDR. Wir spicken mal etwas.

SPIEGEL ONLINE 27. September 2014, 10:07 Uhr
Ukraine-Berichte

Internetaktivisten werfen ARD und ZDF antirussische Propaganda vor

Von Benjamin Bidder, Moskau

Man sei "einer Wertehaltung verpflichtet, dem Frieden, der europäischen Einigung und der Rechtsstaatlichkeit", sagt WDR-Mann Schönenborn. "Das machen wir zum Maßstab auch bei der Bewertung des Verhaltens Moskaus".


Ja, dann macht das mal. Aber bald.

Gorbatschow: Obama ist doof

Obama: Russland müsse seine Aggression teuer bezahlen. Dass Moskau Soldaten über die Grenze seines Nachbarlandes geschickt, Waffen geliefert und die Separatisten dort unterstützt habe, stelle eine Bedrohung für die internationale Ordnung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dar.

Gorbatschow: "Es gibt nur ein wesentliches Fieber auf der Welt - die USA und ihren Führungsanspruch."


Erstens stellen wir die Logik richtig, die eine Illustrierte in den Wirren der Tickermeldungen noch mehr verwirrte.

Wie viele Länder die USA seit dem zweiten Weltkrieg in die Steinzeit zurück bombardierten, in wie vielen sie Soldaten einmarschierene, das erzählt euch der Onkel Obama, wenn er sein Nachhilfe in Rechnen mit Erfolg absolviert hat.

Zum teuer bezahlen sagt Fefe:

... wie sich die Russen gefühlt haben, als sie Afghanistan besetzten, und die fiesen Amis durch Hardwarelieferungen die Kosten der Russen hochgetrieben haben. Nur dass diesmal die Amis in Afghanistan sitzen und die Russen die Hardware liefern und die Einsätze der Amis krass teuer sind.
Damals hat es am Ende die Sowjetunion zerlegt, weil die sich den dauernden Krieg nicht mehr leisten konnten.


Obama ist doof. q.e.d.

Illustrierte "Spiegel" treibt Extrembergsteiger in den Tod

SPIEGEL-ONLINE 27. September 2014, 09:28 Uhr
In eigener Sache

Zum Unglück im Himalaja

Im März rief der Extrembergsteiger Benedikt Böhm bei uns an. Er plane eine große Sache, sagte er, etwas, das es noch nicht gegeben habe: zwei Achttausender im Himalaja besteigen und die Strecke zwischen den Bergen zu Fuß und auf dem Mountainbike zurücklegen. Wir waren skeptisch: Geht das?

Ja, sagte Böhm...

Wir entschieden uns: Dieses Vorhaben wollen wir journalistisch begleiten.