29. September 2006

Fragen

29.09.2006 18:47 heise online
PowerShot-Nachfolge bei Canon

Mit der neuen PowerShot G7 legt sich Canon in der Sucherkamera-Klasse mächtig ins Zeug: Alles, was derzeit technisch angesagt ist, hat man in die Kompaktkamera für Anspruchsvolle eingebaut... eine automatische Gesichtererkennung... Wenn Gesichter im Bild erkannt wurden, wird in dieser Einstellung das Bild automatisch der Kategorie "Menschen" zugeordnet.

___________
Aha. Das bedeutet ja wohl, daß für Gesichter auch andere Kategorien denkbar, oder sogar implementiert, sind, z.B. Arschgesicht, Mondgesicht, Fratzenträger...
Wozu ist eine automatische Gesichtserkennung also eigentlich gut? (Von Überwachungsbedürfnissen des Staates einmal abgesehen.)
Ließe sich die auch so einrichten, daß bestimmte Gesichter nicht fotografiert werden? Darauf würde ich nämlich ganz großen Wert legen.

Lauter Fragen habe ich zu dem Gimmick.


26. September 2006

Sinnfrage

SPIEGEL ONLINE - 26. September 2006, 14:53
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-439342,00.html
Janet Jacksons Schweigen
Seit Nipplegate herrscht Funkstille

"Es passieren so viele wichtige Dinge auf der Welt, und alle interessierten sich für meine Brüste? Das ergibt doch keinen Sinn."

___________

Das ergibt sehr wohl einen Sinn, den zu erklären ich mir allerdings an dieser Stelle erspare. Das haben wohl andere längst getan.

Oder rein bildlich betrachtet:


http://www.iansmith.co.uk/lotr/images/March20th2003/ECCS0080.jpg

24. September 2006

Pleitgen ist zornig

Programmänderung

Fritz Pleitgen: „Ich bin zornig“

Fritz Pleitgen, der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, kritisiert im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe) die Verschiebung des WDR-Films „Wut“, der von einem türkischen Jugendlichen handelt, der einen Mitschüler und dessen Familie tyrannisiert, scharf. „Ich bin über die Entscheidung mehr als bekümmert, ich bin zornig“, sagte Pleitgen. Die Intendanten der ARD hatten in einer Ad-hoc-Konferenz am Freitag entschieden, den Film im Ersten nicht am Mittwoch um 20.15 Uhr, sondern am kommenden Freitag um 22 Uhr zu zeigen. Die begleitende Diskussionssendung geht dann bis über Mitternacht hinaus.

Dazu Pleitgen: „Man fürchtet offensichtlich kritische Schlagzeilen. Diese Sorge hätten wir uns besser bei anderen Vorgängen machen sollen. Man fürchtet, die Jugendschutzbestimmungen zu beschädigen. Aber dies ist ein Film für junge Menschen, wie es der Hauptdarsteller und der Regisseur ausdrücklich betonen. Der Film zeigt eine Realität, wie sie vielen Kindern und Jugendlichen begegnet, aber die wir Erwachsenen nicht wahrhaben möchten. Wir haben als öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf die Wirklichkeit aufmerksam zu machen. Der Film sollte eine engagierte, kontroverse, weiterführende Diskussion auslösen. Dazu braucht man eine breite Öffentlichkeit. Für das Hauptabendprogramm war ein sehr guter Kompromiß ausgearbeitet worden, der dem Jugendschutz gerecht geworden wäre. Um Mitternacht eine gesellschaftlich wichtige Diskussion zu führen, ist natürlich eine vertane Chance.“
___________

Ich denke, der Zorn ist verständlich.

Nichtwähler

23.09.06 | Nach den Landtagswahlen
Wandel in den Großstädten
Eine Einschätzung der Ergebnisse der Linkspartei.PDS

Von Benjamin Hoff


"Das Verständnis dafür, dass Wählen in einer Demokratie zur Bürgerpflicht gehört, ist seit Jahren und insbesondere bei jungen Menschen rückläufig."
-----------
23.09.06
Sorgen mit der Trennschärfe
Nach der Wahlpleite sucht Berlins Linkspartei-Chef Klaus Lederer Erklärungen und den Dialog


"Viele differenzieren nicht zwischen Bundes- und Landespolitik. So hat manche Hartz-Wut uns getroffen...
Wir haben versucht, eigene Kernthemen, linke Themen, im Wahlkampf in den Vordergrund zu stellen...

___________

Wählen gehört mitnichten zur Bürgerpflicht. Und Verständnis dafür erst gar nicht. Sonst wäre es per Gesetz definiert. (Im übrigen klingt die Äußerung wie der Titel eines Seminarreferates an der Parteihochschule der SED. Oder eine der Prüfungsfragen: Begründen sie, warum die aktive Teilnahme an der sozialistischen Demokratie durch Wahlen der Stärkung des Sozialismus im Kampf gegen blablub...)
Und wenn es dann doch so wäre, würde es eine Demokratie voraussetzen. Von der ist die Republik aber genauso weit entfernt wie ich mit meinen bescheidenen Fähigkeiten am Küchenherd von einem 5-Sterne-Koch.

Für mich ist das Leben sehr einfach und überschaubar geworden. Es macht keinen Unterschied, ob jemand menschenverachtende Gesetze wie Hartz-IV initiert und auf den parlamentarischen Weg bringt, oder ob er sie, egal mit welcher Motivation, verwaltet, weil sie nun mal da sind. Hartz-IV-Politiker werden von mir aus prinzipiellen Gründen nicht gewählt.

Wenn es Scheiße auf meinen Kopf regnet, ist es mir persönlich herzlich egal, ob ich von einem SPD-, PDS- oder CDU-Senator entwürdigt, gedemütigt und entrechtet werde. Auch wenn Lederer zehnmal behauptet, sie "haben versucht, dies - so gut es geht - im Sinne der Betroffenen zu tun." Auch aromatisierte Fäkalien sind Fäkalien.

Hartz-IV ist nicht im Sinne der Betroffenen und kann demzufolge auch nicht in derem Sinne umgesetzt werden. Da ist nichts abzumildern, abzufedern, günstig zu gestalten oder sonstwas. Für Hartz-IV-Betroffene ist es schlicht eine soziale Katastrophe.

Mithin, der Linken sind u.a. deswegen so viele ehemalige Wähler ins Lager der Nichtwähler entfleucht, weil die Linke ihre Kernkompetenz verloren hat, den vehementen Eintritt für die Wahrung der Rechte der Entrechteten. Sie hat sie nicht "schlecht rübergebracht" oder "mangelhaft verkauft", sie hat diese Kompetenz schlichtweg nicht mehr. In den Augen der Nichtwähler.

Insofern kommt man der Problemlösung durch Diskussionen an der Basis und in Vorständen nur bedingt näher. Das Problem läßt sich eher im Dialog mit den Nichtwählern klären, denn die haben der Linken ihre Stimme versagt.

Will heißen. Wo ist der Gesetzentwurf der Linken für die bedingungs- und formlose Auszahlung von monatlich 1000 Euro an bedürftige Personen? Wo ist der Gesetzentwurf für einen 8-Euro-Mindestlohn für die wenigen, die noch arbeiten dürfen? Wo ist der Gesetzentwurf, der Börsentransaktionen massiv besteuert? Wo ist überhaupt ein Gesetzentwurf der Linken, der sich den Bedürfnissen ihrer natürlichen Klientel widmet?

Und wo ist der Dialog über diese Gesetzentwürfe mit dem wählenden und nichtwählendem Bürger?
Auf der Strecke geblieben.

Insofern ist mir bei dem herrlichen Wetter letzten Sonntag die Wahl zwischen Wahl- und Ausflugslokal nicht schwer gefallen. Ich hab mir mein Fahrrad unter den Hintern geschnallt und eine sehr angenehme Tour ins nichtwählende Brandenburg unternommen. Leider war bei meiner Rückkunft der Ankreuzpunkt schon geschlossen. Ich hätte es allerdings auch nicht mehr rausgerissen. Ähnlich wie ich handelten zehntausende andere Berliner.

Und ein Denkfehler soll noch ausgeräumt sein. Nicht wählen bedeutet keinesfalls, der Nichtwähler ist unpolitisch oder nicht mehr links, aus der Sicht der Linken betrachtet. Nichtwählen bedeutet nur, daß unter den gegeben Umständen und angebotenen Wahlmöglichkeiten nichts war, das man persönlich guten Gewissens hätte wählen können.
Es ist also ein Trugschluß beider o.g. Autoren, wenn sie meinen, nun gäbe es 70 000 mehr Depolitisierte. Es gibt 70 000 demotivierte frühere Linkswähler.
Doch eines ehrt sie, diese Nichtwähler. Sie sind keine "Protestwähler". Entweder die Linke oder gar keinen. Na, wenn das nichts ist.

bescheuert

SPIEGEL ONLINE - 24. September 2006, 10:58
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-438835,00.html
US-Geheimdienst-Report
Irak-Krieg heizt Terrorismus an

Der Krieg gegen den Irak sollte die Welt sicherer machen und den Terrorismus eindämmen. Das Gegenteil ist der Fall. Einem Geheimbericht von 16 US-Spionagebehörden zufolge, aus dem die "New York Times" zitiert, hat der Krieg eine neue Generation extremistischer Muslime herangewachsen lassen.

__________

Für so eine Erkenntnis brauchen die 16 Geheimdienste? Bin ich bescheuert? Oder werde ich hier nur verarscht.

23. September 2006

schon wieder unerträglich

N24: 23. September 2006
Wowereit unterstützt Struck bei NPD-Verbot

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat sich wie zuvor SPD-Fraktionschef Peter Struck für einen neuen Anlauf zum Verbot der rechtsextremen NPD ausgesprochen. "Es ist unerträglich, dass die Neonazis dank des Parteienprivilegs mit einer nicht zu überbietenden Dreistigkeit auftreten und dass sie öffentliche Gelder für Büros und andere Infrastruktur etwa aus der Wahlkampfkostenerstattung kassieren", sagte Wowereit der "Bild am Sonntag".

__________

Aus der Sicht eines Regierenden Bürgermeisters (in anderen Grafschaften der Republik heißt das wohl Ministerpräsident) sind die qualifizierten Kriterien für ein Parteiverbot also:
Unerträglichkeit bezüglich
- Dreistigkeit im Auftreten und
- Abkassierung der Wahlkampfkostenerstattung, die korrekterweise "staatliche Finanzierung" der Parteien heißt (§18 Parteiengesetz i.d.F. vom 22.12.2004).

Also, das ganze noch einmal zur Widerholung. Unerträglichkeit bezüglich Dreistigkeit im Auftreten und Inanspruchnahme gesetzlich garantierter staatlicher Parteienfinanzierung reicht für ein Parteiverbot hinten und vorne nicht. Auch rechts und links nicht.

Und auch aus meiner Sicht gibt es, die o.g. regierungsamtlichen Kriterien zugrunde gelegt, etliche Parteien, denen ich sofort den Hahn zudrehen würde.

[edit 23:55]
Jetzt wird mir auch der Hintergrund etwas klarer:
Struck will die Mittel für Projekte gegen rechts aufstocken.
Zu deutsch: Er will ein paar Kumpeln mehr Knete zukommen lassen, die im öden Sand von Eggesin versickern wird.
Bisher jedenfalls ist keinesfalls erwiesen, daß solche Projekte, egal mit wieviel oder wenig Geld sie auskommen, überhaupt Erfolg haben.

Darüber hinaus ist aber das folgende Zitat viel spannender. OT Struck im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Im Übrigen kann nicht infrage stehen, dass die NPD verfassungsfeindlich ist. Sie ist nach ihrem Auftreten im Wahlkampf keine Partei, die Gewalt als politisches Mittel ausschließt - was das Wesen einer demokratischen Partei ist. Ich will mit Innenminister Wolfgang Schäuble noch einmal darüber sprechen, welche neuen Erkenntnisse es gibt. Allerdings darf man ein neues Verfahren nur starten, wenn man ganz sicher ist, dass es auch Erfolg haben wird."

- Die Verfassungsfeindlichkeit der NPD kann sehr wohl in Frage stehen.
- Wenn demokratische Parteien Gewalt als politisches Mittel ausschließen, dann sind CDU/CSU, SPD und Grüne ebenfalls verfassungsfeindliche Parteien. Siehe Entsendung gewaltiger Soldatenkontingente in alle Welt.
- Man darf ein neues Verbotsverfahren auch dann starten, wenn es keine Aussicht auf Erfolg hat, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Im politischen Tagesgeschäft ist das sogar die übliche Verfahrensweise. Die große Reagierkoalition macht es uns doch im Wochentakt vor.
[/edit]

Ich schließe mich der Kollegenmeinung bezüglich der geistigen Tiefe eines Ministers an.

BILD Kollision



Das erhält man u.a. als Antwort, wenn man sich auf BILD.t-online.de über einen tragischen Unglücksfall sachkundig machen möchte.

Die sind aber auch sowas von spratteblöd. Eine Seite weiter gehts zu den Frauen mit den dicken Dingern, die man dann per Werbeeinblendung auch gleich auf iihbeeeh ersteigern oder kaufen kann.

Aufregung

SPIEGEL ONLINE - 23. September 2006, 20:09
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-438824,00.html

Todesgerücht

Aufregung um Geheimdienstbericht über Osama bin Laden

Was ist mit Osama bin Laden?

_________
Ja was ist mit unserem kleinen Osama?

oder:

Wer regt sich da auf, worüber und warum?

Ach ja, das ganze hat SPON im Fach Justiz abgelegt.

Darauf einen extra Brüller.

22. September 2006

Zensur findet nicht statt

SPIEGEL ONLINE - 22. September 2006, 17:12
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-438700,00.html

Umstrittener TV-Film

ARD zeigt "Wut" später

Nach internen Diskussionen und Protesten von Jugendschützern hat die ARD den TV-Film "Wut" auf einen späteren Sendetermin verschoben. Das harte Integrationsdrama über eine türkische Jugendgang wird von einer Diskussionsrunde begleitet.

_________

Wieso ist der Film umstritten? Der wurde doch noch gar nicht gesendet?
Im übrigen sollte man Wut so früh wie möglich zeigen.

weiter so



Haben sie es, können sie es oder wollen sie es nicht begreifen?

Wie will diese Partei unter dieser politischen Kräftekonstellation deutlich linke Akzente setzen?

Und wem wollen sie das, und vor allem wie verklickern?

Das Wahlergebnis war eine Lehre? Eine Leere hat es hinterlassen. In den Gehirnen der Verlierer.
Und es dient als Beispiel für das physikalische Phänomen, wie sich heiße Luft, die einem roten Luftballon entfleucht, in Druckbuchstaben verwandeln kann. Geht eigentlich nicht. Geht aber doch. Zumindest bei "Linken".

Macht nur weiter so.

21. September 2006

knallharte Nacktbilder


Na, dachte ich, das ist ja sehr schön, daß es so etwas jetzt auch auf TV gibt. Brauch ich keinen Playboy mehr kaufen, wenn ich die Tatsachen frei Haus geliefert bekomme.

Klick ich mich... Heißt das überhaut klicken?
Drück ich auf die Knöppe, daß ich Blasen am Daumen kriege, um der knallharten 741 und 742 angesichtig zu werden.

Und dann zeigen die mir diese verbunteten Pixel.



Unter knallharten Nacktbildern versteh ich was anderes, zumal da ja nur Telefonnumern stehen. Wollen die mir Bilder in den Kopf reden?

Steuer

http://www.sportgate.de/wintersport/wintermix/105410.html?print=105410

"Mit der jüngsten Distanzierung von Steuer erreichte die DEU auch die Freigabe der zuvor gesperrten Fördermittel durch das Bundesinnenministerium."
________

Also darum ging es die ganze Zeit, um die Wahrung der Hühnerzüchtervereinsmentalität in der Vorstandsetage dieser DEU.
Die haben als Reichsverwahrer soviel von dem Zeug gelutscht, daß ihnen ihr Gehirn eingefroren ist.

verbotene Liebe



Kann das jemand so erklären, daß ich es auch verstehe?
Oder: Worum geht es da eigentlich?

Gransch

SPIEGEL ONLINE - 21. September 2006, 13:16
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-438225,00.html

Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit

Von Claus Christian Malzahn

Es gibt viele vernünftige Argumente, die gegen ein neues NPD-Verbotsverfahren in Karlsruhe sprechen. Und es gibt ein entscheidendes Argument dafür: Die demokratische Zivilgesellschaft im Osten ist der brutalen Strategie dieser freiheitsfeindlichen Partei schlicht nicht gewachsen.

________

Das ist der größte anzunehmende Schwachsinn, einschließlich des gesamten Artikels, der dazu bisher zu lesen war.
Nazis sind kein Ostproblem.

20. September 2006

Tatsachenbehauptung

SPIEGEL ONLINE - 20. September 2006, 19:46
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-438247,00.html
Chavez beschimpft Bush als Teufel

__________

Vielleicht war es ja eine Tatsachenbehauptung? Das wiederum ist aber etwas ganz anderes als eine Beschimpfung.

Kalles Musikladen

20.09.2006 16:32
Popkomm: Staatsminister beklagt Internetpiraterie

Der Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung, Bernd Neumann, hält Urheberrechtsverstöße im Netz nach wie vor für eines der größten Probleme der Musikwirtschaft.

__________

Quatsch. Das Problem der Musikwirtschaft steckt im Wort selbst. Es ist halt Wirtschaft. Und wer dem sehr wählerischen Konsumenten diesen ungenießbaren Einheitspopquark serviert, der hat nun mal Probleme. Und der Konsument wechselt halt die Kantine. So einfach ist das. Das Problem ist nicht der Internetpirat*, das Problem ist die Musikwirtschaft selbst.

Oder wie ich es neulich sehr zutreffend in der Straßenbahn vernahm, als sich drei Halbwüchsige (vielleicht auch drei Viertelwüchsige, kein Ahnung) über die Welt allgemein und ihre MP3-Player speziell unterhielten: "Der beste Musikladen, wo ick kenne, iss imma noch Kalle", hieß es kurz und präzise.

* Ein Wort übrigens, das ich im Internet nirgendwo definiert gefunden habe. Alle benutzen es, aber niemand erklärt, was das eigentlich ist.

unerträglich


Weder der Einzug einer Partei in einen Landtag, und schon gar nicht Unerträglichkeit von Äußerungen reichen aus, um ein Parteiverbotsverfahren anzuleiern.

Wenn es um zweiteres geht, da fallen mir gleich etliche politische Parteien ein, die ich lieber heute als nie verboten sähe.

Aber als (ein)gebildeter Minister darf man solchen Schwachsinn absondern.

Rezept

SPIEGEL ONLINE - 20. September 2006, 15:52
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-438136,00.html

Rezepte gegen Rechts

Heye legt Anti-NPD-Programm vor

_______

So ein Schwachsinn schon wieder. Es gibt keine Rezepte gegen Rechts.

19. September 2006

mehr Geld



Freut euch nicht zu früh, ihr Langfreizeitler, denn das, was die Überschrift verspricht, das gibt es nicht.

Zwischen "mehr Geld für Langzeitarbeitslose" und "mehr Geld für Kommunen" besteht nämlich ein himmelweiter Unterschied. Beide haben zwar zuweilen, im konkreten Fall allerdings überhaupt nichts miteinander zu tun.

Im übrigen hat dies die arbeitsmarktpolitische Expertin der SPD-Fraktion (Landtag Brandenburg) verkündet. Das iss ne Expertin.

17. September 2006

Stimmvieh

Auch linke Wähler sind unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen nur Stimmvieh. Linkes Stimmvieh eben.
Und Vieh macht nun mal Mist.