22. März 2008

Osterlyrik

Die Schlagzeile lautet:

Kinder allein mit krebskrankem Vater (Panorama, 16:00)

Der Artikel ist überschrieben mit:

DER SPIEGEL 13/2008 - 22. März 2008
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-542740,00.html
VERWAHRLOSUNG
"Der ist nicht krank, der stirbt"

Von Bruno Schrep

Zwei Töchter, sechs und acht Jahre alt, erleben allein und auf engstem Raum das langsame Sterben ihres krebskranken Vaters.

_______________

Klingt schlimm, ist aber leider vollkommen am Thema vorbei, denn nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene werden mit dem krebskranken Vater alleine gelassen. Das hat System in diesem Land und ist beabsichtigt.

Ich weiß, wovon ich rede.

seh ich genauso

Anne Will ziemlicher Blödsinn

jetzt erst recht

SPIEGEL ONLINE 22. März 2008, 14:48 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-542935,00.html
"STIRB LANGSAM" AN OSTERN
Bischöfe prangern Privatsender an

Der neue Münchner Erzbischof Reinhard Marx und sein Amtsbruder Gebhard Fürst haben das Osterprogramm der privaten Fernsehsender kritisiert. Filme wie "Stirb langsam" seien kein angemessener Umgang mit der Osterbotschaft.

________________

Private Fernsehsender sind nicht dazu da, irgendwelche kirchlichen oder österlichen Botschaften zu vermitteln, sondern um Gewinn für die Eigentümer und Aktionäre zu erwirtschaften. Auch zu Ostern. Oder gerade.

Und nur ganz nebenbei, was an religiösen Schinken dieser Tage aufgeboten wird, ist auch kein Auftrag von irgendwem.

Jesus wurde nunmal, so ich dem Glauben schenken darf, qualvoll und jämmerlich gekreuzigt.

Deswegen: "Stirb langsam - Jetzt erst recht"!
-------------
Wenn man schon kritisiert, dann kann man den Staatsfunk in die österliche Schelte einbeziehen.

Am Freitag kam auf ARD "Die German" (Teil 1+2). Die Germanen, so weiß ich noch von früher, waren im Umgang mit anderen menschenähnlichen Lebewesen recht unkonventionell. Das einzige Bild, daß ich von denen im Kopf habe, ist das, wo ein Germane einen stacheligen (frühzeitlichen) blutverschmierten Baseballschläger hinter sich herzieht.

Am Samstag bringt die ARD "Unter Geiern". Das ist einer der Filme, wo nicht erklärt wird, warum und in welchem Umfang die Indianer von deutschen Einwanderern zuhauf abgeschlachtet wurden.

In den Abendstunden folgt dann ein Film über eine bundesdeutsche Edelhure der 50er. Mit ohne Ficken.

Das ZDF steht dem in nichts nach und zeigt am frühen Abend "nina.ruge.mode". Das ist gruselig. Einfach nur gruselig.

In den Abendstunden folgt der Fantasyschinken "Das tödliche Internet". Da ist schon der Titel dermaßen abstoßend, daß mir das ganze Eigelb wieder hochkommt.

Passend folgt am Sonntag noch "Ums Paradies betrogen". Leider ist hier wiederum nur der Titel spannend, denn es geht mitnichten um das kirchlich versprochene Heiland und die Auseinandersetzung mit dem Voodoo-Zauber Ratzingers.

Sollte der religiöse Hintersinn bischöflicher Fernsehkritik darin bestanden haben, daß statt der Ermordung von Menschen deren Herstellung unter Zuhilfenahme von Kopulationsfilmen den Fernsehalltag bestimmt, dann bin ich natürlich auch dafür, bestehe allerdings darauf, daß "Basic Instinct" (Sharon Stone) und "Body of Evidence" (Madonna)trotz der Mordungen nicht unter die religiöse Zensur fallen.
_____________

[edit 23.03.08]

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-542991,00.html

Erzbischof Reinhard Marx sagte der "Bild am Sonntag": "Ich schaue mir so etwas nicht an, und solche Sendungen sind natürlich auch kein angemessener Umgang mit der Osterbotschaft."


Jo mei, damit ist der Stuß, den der Bayerische Oberpfaffe laberte, ja auch erklärbar. Nichts gesehen, aber auf heftigste kritisieren. Hat Tradition bei den Erzkonservativen. Gute Ratschläge zum Kinderkriegen erteilen, aber ...

[/edit]

siehe auch:

Die Hard 4.0
Weltrettung

1. April

Das ist aber ein sehr schöner Scherz, den sich die Hamburger Chef- und Redaktion anläßlich der Osterwinterwende ausgedacht haben.

Olympia am Abgrund - Spiegel Aufmacher 13/2008

Olympia am Abgrund? Daß ich nicht lache.
-----------

Uups, hab grad 'ne mail bekommen. Ist ja noch gar kein 1. April.

Beipflichtung

Man kann Marx ja auch mal beipflichten.

Marx fordert höhere Löhne

"Wir müssen Löhne haben, von denen die Menschen anständig leben können."

21. März 2008

fressen und beten

Momentan kann ich beides nicht. Zweiteres Zeit meines Lebens und ersteres seit 4 Wochen. Ich albträume von saftigen Koteletts und Rindersteaks, knackigen Äpfeln und Erdnüssen, klebrigen Kuchen usw., was mir irgendwelche Halunken klauen wollen.

Nur Buttertoast, Buchstabensuppe aus der Chemiefabrik und Rührei macht genausowenig satt und zufrieden wie beten. Nehme ich mal an.

Aber angeblich wird ja heute in 2 Wochen die Knabberhilfe aufgekiefert. Bis dahin heißt es: Zähne zusammenbeißen. Und sich darauf freuen, wieder einmal nach Herzenslust sagen zu können: Ich hab die Schnauze voll. Denn: Ich hab die Schnauze voll.

Desterwegen die Bilder, die heute wieder mal ihre alljährliche Runde machen. *

Atheists the real ghostbusters

Müßte das nicht heißen: "Atheists are the real godbusters!" ?

Jesus: mach mich an
---------
*
http://www.atheistundgut.de/2006/11/03/atheisten-die-wahren-ghostbusters/
http://www.myconfinedspace.com/2006/11/02/atheists-the-real-ghost-busters/
Kaufen
http://acrosstheboard.blogspot.com/2008/01/caption-this.html
http://scienceblogs.com/pharyngula/2008/01/inappropriate_iconography.php
http://bondagetop.blog.de/2008/01/29/ohne_weiteren_kommentar~3645198

usw.

markige Überschrift und nichts dahinter

heise-online 21.03.2008 14:12
China fahndet im Internet nach Verdächtigen für die Unruhen in Lhasa
_________

Na und?

Das FBI fahndet im Internet. Das BKA sowieso und gleich auf der Startseite. Das LKA Berlin bittet via Internet zumindest um Mithilfe. Das LKA Brandenburg fahndet ebenfalls. Selbiges hat zusätzlich in öffentlichen/staatlichen Behörden stinkealte Fahndungsplakate ausgehängt, die den Bürger zur Denunziation von Demonstranten auffordern. Oder so ähnlich. Wie das funktioniert, das kann nachgelesen werden.

Die umfassenden staatlichen Rechtsverletzungen und Repressalien im Vorfeld und während des G8-Gipfels scheinen alle Journalisten deutscher Zunge schon wieder vergessen zu haben. Erst recht den Umgang der russischen Polizei mit deutschen Demonstranten. Sie sollten sich vielleicht mal daran abarbeiten, ehe sie mit ihren Füllern gen China schreiben.

Bis jetzt sieht es so aus, als ob im Tibet genauso agiert wird, wie in Berlin, Potsdam, Rostock, Heiligendamm, Köln, Hamburg oder München. Ganz zu schweigen von den Castortransporten.
Es ist also nicht der Aufregung und Rede wert.

20. März 2008

lesenswerte Satire

Wieder mal die übliche Frage. Darf Satire alles?

Die Welt-Online läßt den Dalai Lama zurücktreten. Feinsinniger Humor.

Aber!

Wieso habe ich nirgendwo einen Schmunzelbeitrag über die grandiosen Beschwörung der deutsch-israelischen Freundschaft durch Frau Merkel gelesen?

Oder war das nur eine Nachricht für Kinder?

was alle wissen

SPIEGEL ONLINE 20. März 2008, 12:01 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-542677,00.html
WIRBEL UM "ANNE WILL"-PAPIER
ARD schimpft über "unglaubliche Indiskretion"

... man habe bei Will "bislang keine deutlichen Änderungen gegenüber 'Sabine Christiansen'" festgestellt.

Der Vorsitzende des Programmbeirats, Tino Kunert, sprach von einer "unglaublichen Indiskretion", dass diese Analyse der Öffentlichkeit zugespielt worden sei.

_____________

Das wissen doch aber alle, daß Anne Wills Schwatzbude die Fortsetzung der Christiansenschen mit den gleichen Mitteln ist. Belangloses Geschwätz. Da gibt es demzufolge nichts zu indiskretieren.

Viel schlimmer als dieser Wir-möchten-auch-solche-Neuigkeiten als erste verbreiten, schlimmer ist die vollkommene Ignoranz des Spiegel vor dem Internet. oder deren Angst.

Der angeführte Artikel ist online nachzulesen und dreimal besser als SPONS kümmerliche Zweitabschreibe von dan/dpa.

Rundfunkräte zerzausen TV-Star Anne Will

Das gab es noch nie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. In einer Detailkritik lassen Rundfunkräte kein gutes Haar an Talkstar Anne Will.

19. März 2008

ekelhaft

Frühlingswetter / Ostervorbote

17. März 2008

keine Erklärung

SPIEGEL ONLINE 17. März 2008, 18:34 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-541954,00.html
VERFASSUNGSSCHUTZ-BERICHT
Bayerns Innenminister warnt vor Islamisten - und Lafontaine

Von Sebastian Fischer

Bei der Vorstellung des Verfassungsschutz-Berichts erklärt Bayerns Innenminister Herrmann die aktuelle Bedrohungslage...

______________

Sehr geehrter Herr Fischer, hätten sie sich ihr Geschreibsel vor dem Absenden noch einmal durchgelesen, wäre ihnen der Lapsus nicht passiert. Herrmann erklärt gar nichts, auch nicht die aktuelle Bedrohungslage.

Dazu sollte man als Spiegelkuli allerdings auch wissen, daß ein Verfassungsbericht als auch deren Berichter noch nie etwas erklärt haben.

Es sei denn, seit heute ist das anders.

16. März 2008

Vorstellung

Dessous von Katie Price

Zunahme

heise-online 16.03.2008 13:39

Bayerischer Verfassungsschutz warnt vor Internet-Islamisten

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus, dass die Bedeutung des "Cyber-Dschihad" in islamistischen Kreisen generell zunehme.

________________
Auszüge aus Zunahme

http://www.bdws.de/cms/DSD/3-02/01.pdf
dass die Bedeutung der Branche in. Zukunft weiter zunehmen wird

http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-56615.html
dass die Bedeutung von Kapitalkosten künftig generell zunehmen wird

http://books.google.de/books?id=m5XzoBWS5AAC&pg=PA349&lpg=PA349&dq=da%C3%9F+die+bedeutung+generell+zunehme&source=web&ots=MC6gjzq3jI&sig=NfGB9SIsFq6p4txYLoh_RnC-yVA&hl=de
daß die Bedeutung von Standardsoftware für den Bereich der Materialwirtschaft generell zunehmen wird

http://www.luebecker-frauenverbaende.de/downloads/ergebnisprotokoll_4_01_2007.pdf
Von 2006-2020 wir die Zahl der unter 18jährigen .... der Behinderten wird generell zunehmen

http://ichag.vnr.de/artikel/index_30800.html
dass die Bedeutung noch weiter zunehmen wird

http://www.springerlink.com/index/163Q6M74K88R5781.pdf
die Publikationschancen für Wissenschaftsthemen generell zunehmen werden

http://books.google.de/books?id=AfN5kCsUgYsC&pg=PA90&lpg=PA90&dq=da%C3%9F+die+bedeutung+generell+zunehme&source=web&ots=Pc-iroOT-j&sig=w1xy4YFry7oBIl_nEOtqd-CCE-c&hl=de
dass korporatistische Strukturen generell zunehmen

http://www.swr.de/swr1/rp/programm/aktionen/-/id=616164/vv=printall/nid=616164/did=2691638/12gm0n1/index.html
Der Verkehr wird generell zunehmen
----------------
Was wollte mir diese bayerische Trachtenpuppe eigentlich sagen? Weiß ich schon gar nicht mehr.

15. März 2008

Giftgasherstellung an deutscher Universität

SPIEGEL ONLINE 15. März 2008, 16:21 Uhr
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-541716,00.html
Kampfgas strömt durch Münchner Uni

Nach Informationen der TU platzte bei der Herstellung des hochgiftigen Gases Phosgen im Rahmen eines chemischen Versuchs ein Schlauch.

______________

Phosgen ist zwar kein Kampfgas, sondern ein Giftgas, das im WK 1 für die massenhafte Tötung von Soldaten und der Zivilbevölkerung eingesetzt wurde.

Ansonsten ist es schon interessant zu wissen, daß an deutschen Hochschulen mit Massentötungswaffen experimentiert wird.

Mit etwas Gutwilligkeit könnte man auch sagen, Phosgen ist ein Ausgangsprodukt, um andere Produkte chemisch zu verdeln oder überhaupt erst zu ermöglichen. Z.B. die gutze alte Bekannte CD oder DVD.

14. März 2008

Sarrazin unterboten

Eigentlich ist es ganz einfach, Sarrazins Preisvorstellungen für ein Wochenmenü zu unterbieten. Benötigt werden ein Zahnarzt, der einen von allen überflüssigen Zähnen befreit, um dann die Montage einer Knabberhilfe anzubieten, und die daraus resultierende Notlage.

Not macht erfinderisch, denn in dem Zeitraum, den das Labor für die Verfertigung der neuen Beißerchen benötigt, muß man ja trotzdem ab und zu an die Steckdose und Energie nachtanken.

Es reichen für eine Wochenration also ungefähr:

- 1 Packung Buttertoastbroat für 50 Cent,
- 2 Packeungen weiche Salami für 1,80 Euro
- 1 Packung Weichkäse für 90 Cent
- 2 Tütensuppen für 1 Euro (reicht für 5-7 Tage) und
- 1 viertel Beutel mehlig kochende Kartoffeln für 50 Cent
- 2 Zwiebeln, 4 Äpfel, 4 Salzgurken. 4 Birnen und Tomaten aus Restbeständen, die per Gemüsehäcksler püriert werden.

Macht pro Woche ca. 5 bis 6 Euro, absolut nicht satt, schmeckt nicht und ist ungesund bis zum Gehtnichtmehr, unterbietet aber den Vorschlag des Berliner Finanzsachverständigen bei weitem. Und man nimmt ab, was bei mir allerdings überhaupt nicht erforderlich ist.

3 Wochen muß ich diese Situation noch durchhalten, aber dann soll ich angeblich wieder Möhren, Äpfel, Salzstangen, Erdnüsse und vor allem Steaks verputzen können, daß die Kiefer nur so krachen.

Kau'n wer ma.

Falschmeldung

SPIEGEL ONLINE 14. März 2008, 11:56 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-541475,00.html
Bundestag verabschiedet Pflegereform

__________

Nicht mal ein Reförmchen hat der Bundestag zustande bekommen, geschweige denn eine Reform.

Dazu hätte man aber den Gesetzestext lesen müssen. Das Gesetz verrodnet per se eine deutliche Verschlechterung der bisherigen Situation, wie so oft in den letzten Jahren, und nur hin und wieder eine klitzekleine Verbesserung.

Korrekterweise hätte die Überschrift also lauten müssen:

Bundestag verabschiedet sich von der Pflegereform

13. März 2008

Gefahr im Anzug

SPIEGEL ONLINE 13. März 2008, 17:04 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-541335,00.html
Schröder warnt vor Linksruck

___________

Und weiter geht's:

Warnung vor zunehmender Islamfeindlichkeit
NZZ Online - vor 37 Minuten gefunden

Warnung vor sogenannten Top-Ökonomen
Pressrelations (Pressemitteilung) - vor 6 Stunden gefunden

Warnung vor Spaltung der EU
Kölner Stadt-Anzeiger - vor 20 Stunden gefunden

Warnung vor Gendoping
Deutschlandfunk - 12. März 2008
-----------------
Sag ich ja, Schröder ist Gefahr im Anzug,

12. März 2008

desolat

Wenn man bedenkt, wie sich seit Wochen ein gutes Dutzend Journalisten und Politiker durch den Tag orakeln, wo doch Landes- und Bundespolitik überhaupt nichts miteinander zu tun haben, dann kann man anhand der Flatterhaftigkeit und pfeilschnellen Meinungsänderungen ob eines einzigen Landtagsmandats nur den Schluß ziehen, daß wir es mit einem desolaten Zustand der sogenannten Berichts- und Machteliten zu tun haben.

Der ganze Scheiß interessiert nicht mal hundert Leute im Land, und die wenigen, die sich den lieben langen Tag damit um die Ohren hauen, die sind vollkommen überfordert.

Frag ich mich, ob die für die jeweilige Position, die sie inne haben, überhaupt geeignet sind.

Feststellung

Nach etwas mehr als einem Sechstel des Jahres die erste richtig gute Feststellung aus Hamburg. Für einen journalistischen Großkonzern entschieden zu wenig, aber immerhin ein Anfang.
-------------
SPIEGEL ONLINE 12. März 2008, 16:09 Uhr
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,druck-540599,00.html
Frauen haben keinen Musikgeschmack

Es gibt zwei Dinge, die Frauen nie haben: Musikgeschmack und Hobbys. Erst hören sie nur das Gejaule von Boy-Bands, weil alle "so süüüß" sind, später versinken sie im Mainstream-Radio-Klangbrei und schaffen es nie wieder raus. Solche begnadeten Gruppen wie Oasis kommen ihnen dagegen nicht in den CD-Player, weil Noel Gallagher "ein Arschloch" ist. Und Hobbys? Wenn Frauen doch mal welche angeben müssen, dann sagen sie "telefonieren und shoppen" und kichern dabei.

Horst Köder

11. März 2008

köstliche Formulierung

SPIEGEL ONLINE 11. März 2008, 13:41 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-540692,00.html
GRÜNEN-FORDERUNG
Lafontaine soll sich von Ehefrau distanzieren
Von Sebastian Fischer

sagt Astrid Rothe-Beinlich

___________

Wer von den beiden diese Köstlichkeit zu verantworten hat, steht in den Sternen. Aber wieso soll sich jemand von seiner Ehefrau distanzieren? Und dann noch auf nachdrückliche forderung einer Grünen?

Vielleicht sollte sich ja auch die Ehefrau von ihrem Ehemann distanzieren?

Na gut, Astrid hat einen Doppelnamen. Dann kann sie nichts für diesen Aussetzer. Doch es ist auf jeden Fall ja interessant, daß die Grünen jetzt auch in Eheberatung machen.