Wer sich per Blick ins Panoptikum in eine andere Zeit beamen will, der lese die drei Artikel der Zeit.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-assange
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-usa-suche-wahrheit
http://www.zeit.de/politik/2010-11/dokumente-des-zorns?page=all
Ich halte es da mit dem "Irren aus Teheran" (BILD), der sich als kluger Mensch entpuppt und weise Ratschläge erteilt.
Mit die ersten Kommentatoren schreiben:
1. Interessant...
...was hat denn der Herr Assange denn genau verbrochen?
1. wie hier
uber diese leaks berichtet wird macht mich wirklich sehr besorgt...
13. Ist das jetzt eine Kampagne gegen WikiLeaks ?
Mit scheint die journalistische Herangehensweise nun auch etwas zu kleingeistig und durchsichtig. Das Ziel ist doch wohl klar, Diskreditierung.
2. Die ZEIT bleibt ihrer Linie treu......
Herr Schumann , vielleicht fragen Sie sich einmal selbst, wieviele Menschen dem außerordentlichen Druck standhalten können, den Geheimdienste und insbesondere CIA und Mossad auf das Leben von unliebsamen Gegnern auszuüben vermögen.
Dass Assange seinem Ziel treu geblieben ist, trotz der Bedrohungen von außen, spricht für ihn !
Ich möchte mir kein Urteil über seine ehemaligen Weggenossen erlauben, aber es ist nun einmal gängige Praxis der Dienste, solche Gruppierungen zu infiltrieren, bzw. einzelne durch immensen Druck auf die eigene Seite zu ziehen.
Dass Wikileaks mit Daten überschwemmt wird zeigt, dass viele der gängigen Medien offensichtlich nicht immer die richtigen Ansprechpartner für brisante Dokumente sind.
SIE sind nicht mehr unabhängig und der Artikel hier, wie alle anderen zu diesem Thema, beweisen es.
Nehmen Sie sich ein Beispiel am Guardian und der NYT, dort wenigstens erlebt man noch so etwas wie wachen, kritischen Journalismus !
Die einzige Chance, wichtige, unliebsame Fakten auch veröffentlicht zu sehen, sind die Ankündigungen einer Organisation wie Wikileaks, der darauffolgende Druck auf die Medien und die Beteiligung der internationalen Bloggergemeinde an der Verbreitung der Infos!
30. November 2010
Tag 3 der Depeschenentrüstung
Einen hab ich ja noch, bzw. eine. Eine Frau. Sonia Seymour-Mikich-Doppelname.
Im Folgenden the best of Transkript (Kommentar Tagesthemen 29.11.2010):
Fein ist es nicht, was in US-Depeschen über deutsche Spitzenpolitiker steht. Aber. Bitte abregen. Das ist peinlich. Mehr nicht.
Es stimmt schon, whistleblower sind nicht immer Idealisten, sondern oft genug undurchsichtig, größenwahnsinnig oder rachsüchtig.
Um so wichtiger sind verantwortungsvolle Journalisten, die solche Quellen einordnen können, damit aus einem Leck kein Dammbruch wird, sondern eben Aufklärung. Und das braucht Zeit und Ressourcen, erst recht, weil Internet-Aktivisten zunehmend politische Themen auf die Agenda setzen, und diese Entwicklung ist nicht umkehrbar.
Au weia, sind die angepißt worden, daß sie die Karte der kriminellen amoralischen whistleblower ziehen. Der Deppendorf ist ja auch schon drauf geritten.
Au weia, kotzt die es an, daß nicht sie die Rolle des "verantwortungsvollen Journalisten" zugewiesen bekamen, sondern die Praktikanten beim Spiegel.
Nimmt man es genau, dann hat hier jemand die deutsche Medieneiche angepinkelt. Die erweist sich als innerlich hohl und äußerlich morsch und kracht mit donnerndem Mediengetöse zusammen. Das alles wegen 5 vollkommen präzis beobachteter Aussagen über "deutsche Spitzenpolitiker" (Miekisch).
Tja, Leute, genau das wird eben nicht mehr passieren, daß sich der pfiffige Internetnutzer die Deutung von Depeschen durch "Handwerker der Verbesserung" (Mikich) einordnen oder vorplappern läßt. Ich benötige also keinen "verantwortungsvollen Journalisten", der mir deutet und einordnet, daß Westerwelle doof ist. Das wußte ich auch schon vorher.
Da wiederhole ich mich doch gerne.
Die herrschende Klasse hat die meinungsbestimmende Deutungshoheit dank der Existenz des Internet längst verloren. Sie weiß es nur noch nicht, ahnt es aber.
Ich weiß es.
Im Folgenden the best of Transkript (Kommentar Tagesthemen 29.11.2010):
Fein ist es nicht, was in US-Depeschen über deutsche Spitzenpolitiker steht. Aber. Bitte abregen. Das ist peinlich. Mehr nicht.
Es stimmt schon, whistleblower sind nicht immer Idealisten, sondern oft genug undurchsichtig, größenwahnsinnig oder rachsüchtig.
Um so wichtiger sind verantwortungsvolle Journalisten, die solche Quellen einordnen können, damit aus einem Leck kein Dammbruch wird, sondern eben Aufklärung. Und das braucht Zeit und Ressourcen, erst recht, weil Internet-Aktivisten zunehmend politische Themen auf die Agenda setzen, und diese Entwicklung ist nicht umkehrbar.
Au weia, sind die angepißt worden, daß sie die Karte der kriminellen amoralischen whistleblower ziehen. Der Deppendorf ist ja auch schon drauf geritten.
Au weia, kotzt die es an, daß nicht sie die Rolle des "verantwortungsvollen Journalisten" zugewiesen bekamen, sondern die Praktikanten beim Spiegel.
Nimmt man es genau, dann hat hier jemand die deutsche Medieneiche angepinkelt. Die erweist sich als innerlich hohl und äußerlich morsch und kracht mit donnerndem Mediengetöse zusammen. Das alles wegen 5 vollkommen präzis beobachteter Aussagen über "deutsche Spitzenpolitiker" (Miekisch).
Tja, Leute, genau das wird eben nicht mehr passieren, daß sich der pfiffige Internetnutzer die Deutung von Depeschen durch "Handwerker der Verbesserung" (Mikich) einordnen oder vorplappern läßt. Ich benötige also keinen "verantwortungsvollen Journalisten", der mir deutet und einordnet, daß Westerwelle doof ist. Das wußte ich auch schon vorher.
Da wiederhole ich mich doch gerne.
Die herrschende Klasse hat die meinungsbestimmende Deutungshoheit dank der Existenz des Internet längst verloren. Sie weiß es nur noch nicht, ahnt es aber.
Ich weiß es.
29. November 2010
Perlen der Dichtkunst
Oh, sind die alle angefressen. Sie wurden ihres Herrschaftswissens beraubt, das sie in ihren Giftschränken archiviert hatten, um es bei Bedarf auf die Seite 1 zu hieven. Noch mehr giften sie aber, daß so 'ne Lullerzeitschrift wie der Spiegel den exclusiven Vorabzugriff hatte, ohne was zu verraten.
Zögerlich und wie ein Kind fragt uns daher BILD in den Abendstunden (20:11)
Darf man diese explosiven Geheimnisse ins Netz stellen?
Liebe BILD-Redakteure, ich weiß ja nicht, ob ihr seit gestern Abend durchgeschlafen habt. Die Dokumente sind via Internet einsehbar. Und sie stehen nicht, sondern liegen. Auf Serverfestplatten.
Und noch einer, der total angefressen ist, der aus dem Deppendorf. Im Anreißer heißt es:
Außerdem kommen in den Papieren zahlreiche Politiker aus Deutschland schlecht weg - ein diplomatischer Skandal. Der ARD-Brennpunkt berichtet über Hintergründe und Konsequenzen.
Moderation: Ulrich Deppendorf
Ich versuche mal, das Teil im Netz zu finden, denn Deppendorf und Hintergrund ist eine Kombination, die ja überhaupt nicht funktioniert, es sei denn mit Deppendorf als Hintergrund.
Ah ja, das Transkript kann ich schon mal liefern.
Wer oder was ist eigentlich wikileaks? Wer steckt hinter dieser Internet-Plattform, auf der schon häufiger geheimes und brisantes Material veröffentlicht worden ist.
Die ungefilterte Veröffentlichung von Marjal (sic!) ist höchst umstritten. Sind es Größenwahnsinnige, die mit dem Weltgeschehen und der weltweiten Sicherheit spielen? Oder ist es die logisch auch notwendige Konsequenz des Internetzeitalters?
Für Presseorgane in vielen Ländern ist wikileaks mehr und mehr eine interessante aber auch fragwürdige Quelle geworden.
[Einspieler]
Das war unser Brennpunkt zu den wikileaks-Enthüllungen. Jetzt folgt aus der Reihe Erlebnis Erde "Die Südsee - Paradies in Gefahr". Viel Spaß dabei aus dem ARD-Hauptstadtstudio Tschüß."
Oh je, kotzt der Deppendorf dem Kameramann im Studio die Linse voll. Der ist bestimmt erst mal Duschen gegangen.
Zögerlich und wie ein Kind fragt uns daher BILD in den Abendstunden (20:11)
Darf man diese explosiven Geheimnisse ins Netz stellen?
Liebe BILD-Redakteure, ich weiß ja nicht, ob ihr seit gestern Abend durchgeschlafen habt. Die Dokumente sind via Internet einsehbar. Und sie stehen nicht, sondern liegen. Auf Serverfestplatten.
Und noch einer, der total angefressen ist, der aus dem Deppendorf. Im Anreißer heißt es:
Außerdem kommen in den Papieren zahlreiche Politiker aus Deutschland schlecht weg - ein diplomatischer Skandal. Der ARD-Brennpunkt berichtet über Hintergründe und Konsequenzen.
Moderation: Ulrich Deppendorf
Ich versuche mal, das Teil im Netz zu finden, denn Deppendorf und Hintergrund ist eine Kombination, die ja überhaupt nicht funktioniert, es sei denn mit Deppendorf als Hintergrund.
Ah ja, das Transkript kann ich schon mal liefern.
Wer oder was ist eigentlich wikileaks? Wer steckt hinter dieser Internet-Plattform, auf der schon häufiger geheimes und brisantes Material veröffentlicht worden ist.
Die ungefilterte Veröffentlichung von Marjal (sic!) ist höchst umstritten. Sind es Größenwahnsinnige, die mit dem Weltgeschehen und der weltweiten Sicherheit spielen? Oder ist es die logisch auch notwendige Konsequenz des Internetzeitalters?
Für Presseorgane in vielen Ländern ist wikileaks mehr und mehr eine interessante aber auch fragwürdige Quelle geworden.
[Einspieler]
Das war unser Brennpunkt zu den wikileaks-Enthüllungen. Jetzt folgt aus der Reihe Erlebnis Erde "Die Südsee - Paradies in Gefahr". Viel Spaß dabei aus dem ARD-Hauptstadtstudio Tschüß."
Oh je, kotzt der Deppendorf dem Kameramann im Studio die Linse voll. Der ist bestimmt erst mal Duschen gegangen.
damit das ein für alle Male klar ist
Die Sturmschützin Severin Weiland, in diesem Blog bereits mehrfach wegen ihrer feindlich-negativen Äußerungen mit bestrafender Zitation ihres Namens bedacht, diese Schützin hält Kimme und Korn ihres Federhalters für so ausgefeilt, daß sie selbst unter Drogeneinfluß treffsicher formulieren kann. Das geht dann um 18:13 Uhr* so und dauert endlos lange zwei DIN-A4-Seiten:
US-Geheimdepeschen
FDP rätselt über den Maulwurf
Von Severin Weiland
Damit das ein für alle Male klar ist. Es gibt keinen Informanten, sondern nur Schwätzer in der FDP, die ihre Eitelkeiten auf dem Politmarkt feilbieten.
Diese Aussage wiederum geht so und bedarf keiner weiteren Ausführungen.
WIKILEAKS-AFFÄRE
Westerwelle: Es gab keinen FDP-Spion
-----
* Ich hatte ja angekündingt, mich der Initiative fon fefe anzuschließen und nicht mehr auf das Hamburger Sturmgeschütz zu verlinken.
Davon abgesehen. Ich hätte nie im Leben gedacht, daß durch die Bank alle Qualitätsmedien zum Jahresende hin noch eimal in die Tasten hauen lassen und Lesespaß pur verbreiten. Es ist eine Wonne, was da in den letzten 12 Stunden an feinsinniger Satire aus den Hirnen gesaugt wurde.
Danke wikileaks, vielen, vielen Dank, daß ihr die kreative Phantasie wiederbelebt, indem ihr der deutschen Schreibzunft mal ordentlich in den Hintern getreten habt.
US-Geheimdepeschen
FDP rätselt über den Maulwurf
Von Severin Weiland
Damit das ein für alle Male klar ist. Es gibt keinen Informanten, sondern nur Schwätzer in der FDP, die ihre Eitelkeiten auf dem Politmarkt feilbieten.
Diese Aussage wiederum geht so und bedarf keiner weiteren Ausführungen.
WIKILEAKS-AFFÄRE
Westerwelle: Es gab keinen FDP-Spion
-----
* Ich hatte ja angekündingt, mich der Initiative fon fefe anzuschließen und nicht mehr auf das Hamburger Sturmgeschütz zu verlinken.
Davon abgesehen. Ich hätte nie im Leben gedacht, daß durch die Bank alle Qualitätsmedien zum Jahresende hin noch eimal in die Tasten hauen lassen und Lesespaß pur verbreiten. Es ist eine Wonne, was da in den letzten 12 Stunden an feinsinniger Satire aus den Hirnen gesaugt wurde.
Danke wikileaks, vielen, vielen Dank, daß ihr die kreative Phantasie wiederbelebt, indem ihr der deutschen Schreibzunft mal ordentlich in den Hintern getreten habt.
S-Bahn gut aufgestellt
Eigentlich ist die Verbindung unproblematisch. Eine knappe Stunde gen Neukölln. Wenn da nicht die S-Bahn wäre. Die erste viertel Stunde Frostschutztraining absolvierte ich, weil der Zug einer außerplanmäßigen Inspektion unterzogen wurde. Da gerade ein blaulichternder Polizeiwagen in die Richtung fuhr, nehme ich, ein wachsamer Blockwart informierte über eine herrenlose Plastiktüte im dritten Wagen. Die Inspektion hat dann wohl ergeben, daß sie dem zwei Reihen weiter seinen Rausch ausschlafenden Obdachlosen gehörte und seine Hab und Gut wegen des oftmaligen Anfahrens und Bremsens der Bahn etwas abseitig seiner Liegestatt zum verdächtigen Liegen kam.
Steig ich in Ostkreuz um, passiert die gleiche Nummer mit der Ring-Bahn. Wieder eine geschlagene viertel Stunde der Kälte ausgesetzt. Kommt der Zug rein, die Tür hält genau vor meiner Nase. Hängt ein blauer Zettel dran: Dieser Wagen wird nicht beheizt. Danke, liebe S-Bahn. Vielen Dank, daß ihr mich mehrfach über Lautsprecher um mein Verständnis gebeten habt. Das habe ich aber nicht, denn ich verstehe es nicht, warum ihr Schrott auf euren Gleisen durch Berlin fahren oder stehen oder inspizieren laßt.
Steig ich in Ostkreuz um, passiert die gleiche Nummer mit der Ring-Bahn. Wieder eine geschlagene viertel Stunde der Kälte ausgesetzt. Kommt der Zug rein, die Tür hält genau vor meiner Nase. Hängt ein blauer Zettel dran: Dieser Wagen wird nicht beheizt. Danke, liebe S-Bahn. Vielen Dank, daß ihr mich mehrfach über Lautsprecher um mein Verständnis gebeten habt. Das habe ich aber nicht, denn ich verstehe es nicht, warum ihr Schrott auf euren Gleisen durch Berlin fahren oder stehen oder inspizieren laßt.
Bericht zur Lage der Nation
Die Demokratie pfeift aus dem letzten Loch.
...rückten rund 400 aus ganz Sachsen-Anhalt zusammengezogene Beamte am Samstag zu ihrem absurden Einsatz aus. Dass die Kundgebung nicht stattfinden würde, erfuhren die Polizisten erst vor Ort. Laut Polizeisprecher Küssner rief man den NPD-Landeschef Matthias Heyder an, um zu erfahren, wo er und die 200 angekündigten Demonstranten blieben. Die Hundertschaften seien von Heyder persönlich darüber aufgeklärt worden, dass die Veranstaltung nicht stattfinden würde.
Die Beamten waren nicht die einzigen, die zur abgesagten NPD-Kundgebung erschienen waren. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte 50 Personen mobilisiert, um gegen den Neonazi-Aufmarsch zu protestieren.
Das nächste ist ein Bonbon, der sicher des öfteren in diesem Blog wegen seiner markanten Zitierfähigkeit Verwendung finden wird.
Empörung über Depeschenenthüllung
Italiens Außenminister Franco Frattini äußerte sich drastischer: "Diese Enthüllungen sind der 11. September für die weltweite Diplomatie..."
Das wiederum veranlaßt die ARD, eine Sondersendung ins Programm zu hieven, die unter dem Namen "Gefährliche Enthüllungen" offeriert wird.
Ich halte es da mit Cohn-Bendit und Mahmud Ahmadinedschad. Ersterer hat zwar vieles in seinem Leben von sich gegeben, das stark nach der Fahne klang, die gerade am Mast vor der Hütte hochgeleiert wurde. Da war aber auch viel knackiges Wortgut bei. Der andere wird vielfach stark verkürzt oder gar nicht erst übersetzt und deswegen häufig mißverstanden.
„Wir lesen das nur zum Vergnügen.“
-
Es sei reine Zeitverschwendung, die am Sonntagabend veröffentlichten WikiLeaks-Dokumente zu studieren.
Den Platz Nr. 1 in der ewigen Hitliste hat sich ohne Zweifel und unangefochten die Labertunte der Nation erobert. Anderthalb Stunden soll sie gestern Abend zur Depeschenempörung beigetragen haben, ohne auch nur eine einzige Depesche zu kennen, sondern ausschließlich die Ankündig darüber, daß eventuell...
Aber was soll's. Die größten Erfolge Osama Bin Ladens beruhen ja auch auf dem Ankündigungsterrorismus deutscher Innenministranten. Anne Will eben Lernfähigkeit beweisen.
Redet man so über Freunde? (BILD)
Natürlich nicht. Über Feinde und Idioten schon.
...rückten rund 400 aus ganz Sachsen-Anhalt zusammengezogene Beamte am Samstag zu ihrem absurden Einsatz aus. Dass die Kundgebung nicht stattfinden würde, erfuhren die Polizisten erst vor Ort. Laut Polizeisprecher Küssner rief man den NPD-Landeschef Matthias Heyder an, um zu erfahren, wo er und die 200 angekündigten Demonstranten blieben. Die Hundertschaften seien von Heyder persönlich darüber aufgeklärt worden, dass die Veranstaltung nicht stattfinden würde.
Die Beamten waren nicht die einzigen, die zur abgesagten NPD-Kundgebung erschienen waren. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte 50 Personen mobilisiert, um gegen den Neonazi-Aufmarsch zu protestieren.
Das nächste ist ein Bonbon, der sicher des öfteren in diesem Blog wegen seiner markanten Zitierfähigkeit Verwendung finden wird.
Empörung über Depeschenenthüllung
Italiens Außenminister Franco Frattini äußerte sich drastischer: "Diese Enthüllungen sind der 11. September für die weltweite Diplomatie..."
Das wiederum veranlaßt die ARD, eine Sondersendung ins Programm zu hieven, die unter dem Namen "Gefährliche Enthüllungen" offeriert wird.
Ich halte es da mit Cohn-Bendit und Mahmud Ahmadinedschad. Ersterer hat zwar vieles in seinem Leben von sich gegeben, das stark nach der Fahne klang, die gerade am Mast vor der Hütte hochgeleiert wurde. Da war aber auch viel knackiges Wortgut bei. Der andere wird vielfach stark verkürzt oder gar nicht erst übersetzt und deswegen häufig mißverstanden.
„Wir lesen das nur zum Vergnügen.“
-
Es sei reine Zeitverschwendung, die am Sonntagabend veröffentlichten WikiLeaks-Dokumente zu studieren.
Aber was soll's. Die größten Erfolge Osama Bin Ladens beruhen ja auch auf dem Ankündigungsterrorismus deutscher Innenministranten. Anne Will eben Lernfähigkeit beweisen.
Redet man so über Freunde? (BILD)
Natürlich nicht. Über Feinde und Idioten schon.
28. November 2010
verhüllt
Auch wenn der Titel des aktuellen Stürmers der Demokratie "Enthüllt" heißt, so ist in der Tüte was anderes drin als draußen drauf steht. Wie im Supermarkt eben.
Bisher wurde nichts bekannt gemacht, was man nicht auch an jeder zweiten Imbißbude oder dem Flaschenbiertreff kostenfrei und mit viel Humor gewürzt erfahren hat, z.B. daß die Merkel keine Eier in der Hose hat, um was ordentliches zu stemmen.
Und der Westerwelle wurde in diesem Jahr mehrfach wegen seiner Dümmlichkeit in den Qualitätsmedien durchdekliniert.
Blanker Etikettenschwindel, den das Hamburger Magazin seit heute auf den Markt der Eitelkeiten schleudert. Muß man sich also nicht antun. Das Geld trägt man zum Imbiß seiner Wahl und erfährt zehnmal mehr aus dem richtigen Leben, als die Müllschleuder in einer ganzen Jahresausgabe unterzubringen vermag.
Bisher wurde nichts bekannt gemacht, was man nicht auch an jeder zweiten Imbißbude oder dem Flaschenbiertreff kostenfrei und mit viel Humor gewürzt erfahren hat, z.B. daß die Merkel keine Eier in der Hose hat, um was ordentliches zu stemmen.
Und der Westerwelle wurde in diesem Jahr mehrfach wegen seiner Dümmlichkeit in den Qualitätsmedien durchdekliniert.
Blanker Etikettenschwindel, den das Hamburger Magazin seit heute auf den Markt der Eitelkeiten schleudert. Muß man sich also nicht antun. Das Geld trägt man zum Imbiß seiner Wahl und erfährt zehnmal mehr aus dem richtigen Leben, als die Müllschleuder in einer ganzen Jahresausgabe unterzubringen vermag.
Frühstück
Es ist zwar etwas spät für Frühstück, aber wenn ich den Stürmer der Demokratie aufschlage, dann fällt mir spontan die Frage ein, die ich sicherheitshalber immer meiner Zahnärztin nebst Schwestern stelle: Wollt ihr mein Frühstück wiedersehen?
Die Sturmschreiber aus Hamburg dichten doch folgende Überschrift in meinen reader rein:
Geheimnachrichten: So lesen Sie die Botschaftsdokumente
von spiegel
Klickt man das an, dann schaff ich es sogar bis zum Frühstücksei, denn nun heißt es:
So sind die Botschaftsdepeschen zu verstehen
Und dann heißt es noch
Der benötigte Flash Player 9 wurde nicht gefunden. mehr...
Verehrte Praktikanten, wie ich die Botschaftsdokumente lese, falls überhaupt, das überlassen sie doch bitte mir. Und wie ich sie zu verstehen habe, das entscheidet sich beim und nach dem Lesen. Ich war schon im Kindergarten. Früher. Viel früher.
Die Sturmschreiber aus Hamburg dichten doch folgende Überschrift in meinen reader rein:
Geheimnachrichten: So lesen Sie die Botschaftsdokumente
von spiegel
Klickt man das an, dann schaff ich es sogar bis zum Frühstücksei, denn nun heißt es:
So sind die Botschaftsdepeschen zu verstehen
Und dann heißt es noch
Der benötigte Flash Player 9 wurde nicht gefunden. mehr...
Verehrte Praktikanten, wie ich die Botschaftsdokumente lese, falls überhaupt, das überlassen sie doch bitte mir. Und wie ich sie zu verstehen habe, das entscheidet sich beim und nach dem Lesen. Ich war schon im Kindergarten. Früher. Viel früher.
deutschen Pappnasen 12 Stunden vorfristig als Clowns entlarvt
Aus dem wenigen, was fefe und in Abschreibe die Sueddeutsche posten, nebst den Klicks auf twitter, geht nichts Neues hervor. Die Kreativität der Sueddeutschen besteht im Hervorpopeln eines bekannten Textbausteins.
Spiegel Online wollte sich zu den vorab bekannt gewordenen Informationen nicht äußern.
Liebe Praktikanten bei der Sueddeutschen, ihr müßt den Textbaustein ändern, der sonst nur bei medial schwer kriminell Beschuldigten ausgewürfelt wird. Daß deutsche Politiker wie Merkel oder Westerwelle Schnarchnasen sind, das ist nicht vorab bekannt gworden, sondern seit langem bekannt. Das ist so alt wie die Steinzeit.
Natürlich bedarf es auch keiner gesonderten Erwähnung, daß
Ups! Google Chrome konnte keine Verbindung zu wikileaks.org herstellen.
was hiermit geschehen ist.
Heise meldet dazu lapidar:
DDoS-Attacke auf Wikileaks vor angekündigter Veröffentlichung
Haha, das ist ja toll, die script-Kiddies der Regierung entpuppen sich als Kriminelle. Aber auch das ist nicht neu.
Spiegel Online wollte sich zu den vorab bekannt gewordenen Informationen nicht äußern.
Liebe Praktikanten bei der Sueddeutschen, ihr müßt den Textbaustein ändern, der sonst nur bei medial schwer kriminell Beschuldigten ausgewürfelt wird. Daß deutsche Politiker wie Merkel oder Westerwelle Schnarchnasen sind, das ist nicht vorab bekannt gworden, sondern seit langem bekannt. Das ist so alt wie die Steinzeit.
Natürlich bedarf es auch keiner gesonderten Erwähnung, daß
Ups! Google Chrome konnte keine Verbindung zu wikileaks.org herstellen.
was hiermit geschehen ist.
Heise meldet dazu lapidar:
DDoS-Attacke auf Wikileaks vor angekündigter Veröffentlichung
Haha, das ist ja toll, die script-Kiddies der Regierung entpuppen sich als Kriminelle. Aber auch das ist nicht neu.
Amis lästern über unsere Regierung
"Unsere"? Meine ist es ja nicht, sollen sie also ruhig lästern.
Dieser Anreißer in den Schlagzeilen mutiert im Schriftsatz dann vollkommen wertneutral zu:
Amerikaner lästern über deutsche Regierung
Übrigens, nicht nur die Amis lästern über diese Regierung, verehrte BILD-Redakteure.
Regierung? Ist das eigentlich die korrekte Bezeichnung für diesen Stümperhaufen?
Dieser Anreißer in den Schlagzeilen mutiert im Schriftsatz dann vollkommen wertneutral zu:
Amerikaner lästern über deutsche Regierung
Übrigens, nicht nur die Amis lästern über diese Regierung, verehrte BILD-Redakteure.
Regierung? Ist das eigentlich die korrekte Bezeichnung für diesen Stümperhaufen?
Internetausdrucker
Ich gehöre ja auch zu den Internetausdruckern, damit ich sonntags Belanglosigkeiten beim Brötchen kauen konsumieren kann. Einer dieser vollkommen unwichtigen Sätze geht über den Innenministranten.
Die unmittelbare Sitznähe zu unserem Innenminister ist mir unangenehm.
Das "unserem" wäre mir nicht mal unter Folter eingefallen. Der Rest des Satzes schon.
Die unmittelbare Sitznähe zu unserem Innenminister ist mir unangenehm.
Das "unserem" wäre mir nicht mal unter Folter eingefallen. Der Rest des Satzes schon.
27. November 2010
das großer Zittern
Noch gestern zitterte Europa unter der Last der frierigen Erderwärmung, schon heute die westliche Welt vor wikileaks. Und ich hatte mich schon gewundert, warum ich bei der fast unerträglichen Hitze in Berlin auf Winter umgeschaltet hatte. Dank den mutigen Filzstiften der Aufklärungszeitung Welt weiß ich ja nun, warum ich ständig am Zittern bin.

Ich sag ja, wenn ich mal groß bin, werde ich Schlagzeilendichter.
Ich sag ja, wenn ich mal groß bin, werde ich Schlagzeilendichter.
der Führer lebt
Die Botschaft ist klar und an die hunderttausend Führerverehrer gerichtet.
Die Wiederauferstehung des Führers wird heute um 22:05 auf dessen Haus- und Hofsender übertragen.
Hat Adolf Hitler das Kriegsende überlebt? Sterbliche Überreste, die Russland in den 1990er Jahren freigegeben hat, legen eine schier unglaubliche Antwort nahe. Dem Diktator könnte die Flucht gelungen sein. Ob die Geschichtsbücher umgeschrieben werden müssen, untersucht diese Reportage.
Eine erste Stellungnahme ist bereits getwittert worden.
Jätzt, wo där Papst Komdomä ärlaobt hat, kann ich Eva nächt mehr längär hinhalten. Das wird mir die Kirche bößen!
Die Wiederauferstehung des Führers wird heute um 22:05 auf dessen Haus- und Hofsender übertragen.
Hat Adolf Hitler das Kriegsende überlebt? Sterbliche Überreste, die Russland in den 1990er Jahren freigegeben hat, legen eine schier unglaubliche Antwort nahe. Dem Diktator könnte die Flucht gelungen sein. Ob die Geschichtsbücher umgeschrieben werden müssen, untersucht diese Reportage.
Eine erste Stellungnahme ist bereits getwittert worden.
Jätzt, wo där Papst Komdomä ärlaobt hat, kann ich Eva nächt mehr längär hinhalten. Das wird mir die Kirche bößen!
dürstend nach Haß
rbb
Mehr als 100.000 Besucher in Hitler-Ausstellung
Die Hitler-Ausstellung im Berliner Deutschen Historischen Museum hat noch vor ihrer Halbzeit bereits mehr als 100.000 Besucher verzeichnet.
Lange Wartezeiten gibt es mittlerweile nicht mehr.
Mehr als 100.000 Besucher in Hitler-Ausstellung
Die Hitler-Ausstellung im Berliner Deutschen Historischen Museum hat noch vor ihrer Halbzeit bereits mehr als 100.000 Besucher verzeichnet.
Lange Wartezeiten gibt es mittlerweile nicht mehr.
Taliban in Straßenbahn
Herr Innenministrant, melde gehorsamst, Taliban in Straßenbahn. Strickwollmütze und Bart wie Mullahdingsda. Kein Problem eigentlich, der war ja alleine. Großes Problem in der Realität, denn er war der Fahrzeugführer. Hab ich ihn nicht bekämpft, sondern bin nach Hause gefahren. Schien mir bei der Kälte wichtiger zu sein.
letzte Warnung
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sie arbeiten dran
Damit es in den Belanglosigkeiten der Qualitätszeitungen nicht untergeht, hier mal der qualitativ hochwertige Extrakt einer Banalität.
Die Bombe war aber nur eine Attrappe, die ihm verdeckte Ermittler geliefert hatten.
Was ich schon immer sage, sie arbeiten dran, knackige Terroristen zu züchten. Ein solch komplexes Unterfangen wie die Retortenzucht von der Öffentlichkeit präsentierbaren Terroristen dauert halt seine Zeit. Kennen wir ja vom Klonschaf.
Die Bombe war aber nur eine Attrappe, die ihm verdeckte Ermittler geliefert hatten.
Was ich schon immer sage, sie arbeiten dran, knackige Terroristen zu züchten. Ein solch komplexes Unterfangen wie die Retortenzucht von der Öffentlichkeit präsentierbaren Terroristen dauert halt seine Zeit. Kennen wir ja vom Klonschaf.
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