25. März 2011

E10 - ökologisch korrekte Lebenshilfe

blühende Landschaften im Osten - Tschernobyl



Ist doch klar, daß da der Wiesel strahlt.

bärenstark

SPIEGEL ONLINE 25. März 2011, 19:14 Uhr
Nachfolger
Berliner Zoo sucht Knut 2.0


Warum nicht mal ein Neger?

josef sagt:

welt | 16:02 Uhr
(4)(0) josef sagt:
sehr gut recherchierter Artikel.
Informativ,tiefschürfend bis ins Detail.
Das würde ich mir bei Artikel über wichtige und relevante Themen auch wünschen.
Man sieht deutlich,sie können ja,aber sie wollen oder dürfen manchmal nicht.

24. März 2011

Hirnschmelze* in der TAZ-Redaktion

TAZ | 24.03.2011
DIE KATASTROPHE WEITET SICH AUS
Strahlen wie in Tschernobyl


Kuckst du mal bei Zettel nach. Der resümiert in Zitation des japanischen Atomwissenschaftlers Michio Ishikawa:

Tashikawas Fazit: "The accident at Fukushima is different at all from the Chernobyl accident" - der Unfall in Fukushima sei vollkommen verschieden von dem in Tschernobyl.

Wenn es nach der TAZ ginge, möchten die das Kühlwasser gerne am köcheln halten und doch noch ein japanisches Tschernobyl abfeiern. Daraus wird wohl nichts werden.
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* Hirnschmelze verständlich erklärt

sie schützen sie nicht

Margot sagter dieser Tage, was ein Herr Steinmeier dankbar aufnahm und nachplapperte:

K: "Wir müssen die Libyer vor einem irrsinnig gewordenen Diktator schützen."
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S: Den Leuten, den Bedrückten und Unterdrückten dort zur Seite zu stehen, das ist eine Selbstverständlichkeit.


Weder Frau Käßmann noch Herr Steinmeier haben bis jetzt im Chor das Lied der Menschenrechte auch für Syrier gesungen. Stattdessen befleißigen sie sich des stillen Protestes. In ihren stummen Gebeten.

Oder du kuckst mal im Atlas nach, als was für ein Ordnungsfaktor Syrien regional gebraucht wird. Dann verstehst du auch, warum hunderte von Toten seitens der deutschen Menschenrechtsprediger billigend in Kauf genommen werden, sofern sie in Syrien tot umfallen.

Klotüren in Schulen kommen auf den Index

Das Jugendschutz-Magazin aus Hamburg hat dem Blog-Autoren exclusiv diese von der Bundesfäkalienagentur dpa abgeschriebene Meldung zur Verfügung gestellt.

SPIEGEL ONLINE 24. März 2011, 14:50 Uhr
KlotürGossen
Pöbel-Plattform kommt auf den Index

Schluss mit den Pöbeleien: Die Klotüren in Schulen kommen auf den Index. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat ihre Drohung wahr gemacht - die Umsetzung kann allerdings etwas dauern.

Die Klotüren in Schulen kommen auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM). Dies kündigte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Donnerstag in Berlin an. Die Gerüchte- und Mobbing-Türen waren in den vergangenen Tagen mit öffentlichen Hetzbeiträgen und derben Beleidigungen gegen Jugendliche in die Schlagzeilen geraten.

Die Betreiber von Klosetts in Schulen wollen Geld damit verdienen. Klotüren sind aber auch ein Forum für anonyme Beschimpfungen und Beleidigungen. Ein auf einer solchen Klotür mit Filzstift angezettelter Streit zwischen Berliner Schülern eskalierte und endete in einer brutalen Schlägerei. Etwa 20 Jugendliche prügelten am Samstagabend einen 17-Jährigen bewusstlos, der einen auf der Klotür entbrannten Streit schlichten wollte. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte das Krankenhaus am Mittwoch wieder verlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hatte den Betreiber von Schul-Klos bis zum Donnerstag Zeit für eine Stellungnahme gegeben und bereits angekündigt, Klotüren auf den Index zu setzen, falls keine Stellungnahme eingehen werde. Diese Drohung wurde nun wahr gemacht.

Die Forderung von Eltern, die Klos in Schulen ganz abzuschaffen, ist damit freilich nicht umgesetzt. Klotüren, die von der Bundesprüfstelle indiziert werden, können auf den deutschen Schulen mit Warnhinweisen versehen werden, daß man dem Gekritzel kritisch gegenübersitzen solle. Die sechs größten Toilettenbetreiber in Deutschland hatten sich 2007 in einer freiwilligen Selbstverpflichtung bereiterklärt, die von der Behörde indizierten Klotüren umgehend zu reinigen und sauber vorzuführen. Allerdings wird die technische Umsetzung der Reinigung einige Tage in Anspruch nehmen.

mak/dpa


Nachtrag 21:45 Uhr

Ministerin Schröder bestätigt dem Autoren dieses Posts auf Anfrage:
„Leider können wir die Schul-Toiletten nicht einfach verbieten.“ (Quelle)

die Stimmungskanone der SPD ist wieder da



Der wegen seiner Eloquenz und argumentativen Sicherheit in allen deutschen Redeschlachten hoch geschätzte Frank-Walter Steinmeier ist wieder da. Lange mußten jene Mitbürger warten, die Fans seines sprühenden Temperamentes, seiner stets überzeugenden Argumentation und seines ausgesprochenen Charmes sind. Nun hat das Redefernsehen ihn wieder.

Nur er ist in der Lage, die Perfidität des Lebensentwurfes eines Herrn Gaddafi so überzeugend zu hinterfragen, daß es einen erschüttert. In bewegten Worten und wie gewohnt brillianter Rhetorik schilderte er ab ca. 17:30 Minuten seine Seelenpein, als er gezwungen wurde, bei Herrn Gaddafi höchstpersönlich inhaftierte bulgarische Krankenschwestern freizukämpfenabzuholen.

Und mir macht niemand etwas vor über das Regime in Gaddafi, äh äh in Libyen. Ich hab Gaddafi sellbst treffen müssen und seine Schergen... Ich hab die Gefängnisse gesehen, und ich vermute, die besten Gefängnisse gesehen in Libyen. Ich mache mir ungefähr vor, wie die anderen ausgesehen haben.*

Warum er uns dazu allerdings anzeigt, wie klein sein Pullermatz ist, das entzieht sich des Beobachters Kenntnis. Ich verstehe auch nicht, was er mir sagen will, aber es liest sich sehr überzeugend und flüssig.

Nur am Rande sei erwähnt, daß Steinmeiers lange Abwesenheit an den Stammtischen des Politgewäsches mit seiner Frühjahrsmüdigkeit zu erklären ist. Er hat wohl einiges in den letzten Wochen regelrecht verpennt. Die Empörung darüber, daß Gaddafi kein guter Freund und verläßlicher Handelspartner des Westens ist, sondern ein Diktator, die ist nun schon einige Wochen vorbei.

Schlaf weiter, Genosse.

Hein Daddel | 25.07.2007 um 10:17 Uhr

Also wenn er im Fall der bulgarischen Krankenschwestern Anteil an ihrer Freilassung gehabt haben sollte, beruht das wohl darauf, daß er nichts gesagt hat oder es hat ihn auf libyscher Seite keiner verstanden...


Zum Verhältnis Steinmeier - Gaddafi siehe auch:

Mittwoch 15.11.2006, 13:15 - Maghreb-Reise: Steinmeier umgarnt Gaddafi

Im übrigen. Das Interessanteste an der Sendung ist wohl die Gesichtsmimik und das Outfit von Gregor Gysi, mit denen er dem Redefluß der Studiogäste beiwohnt. Sieht mir ganz danach aus:
Mensch Frank, jetzt hauste aber wieder 'ne tüchtige Mentholzigaretten-Story auf die heimatlichen Bildschirme und glaubst, keiner merkt das.


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* Das Video mit dem Empörungsgestammel liegt hier vor. Ich habe allerdings keine Lust, die bewegten (nicht bewegenden) Szenen auf youtube zu stellen, um mich dann mit den Schnarchnasen im Anwaltsbüro der ARD rumzuärgern. Also schaut es euch selber an, solange es online ist.

23. März 2011

Layoutänderung

Wie ihr oben rechts sehen könnt, habe ich eine kleine Grafik von wikio eingefügt.

Normalerweise kümmern mich Zugriffszahlen, Impressions, Klicks und all das Zeug überhaupt nicht, auch keine Listings auf irgendwelchen Einstufungsportalen. Mich interessiert ja auch kein Oscar, Echo, Grimme-Preis oder die Wahl der Blume des Jahres.

Aber wenn das Geschreibsel in diesem Blog so bewertet wird, unter den hundert wichtigsten Gesellschaftsblogs deutscher Zunge gelistet zu sein, dann bin ich auch eitel genug, dies grafisch zu untermauern. Soviel Eitelkeit muß sein, auch wenn ich nicht weiß, wer mich da eingetragen hat, denn ich war es nicht.

das Möbius'sche Band einheitlicher Empörung

hurra, hurra, die Atome sind da



Und das auch noch schneller als von mir vermutet.
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SPIEGEL ONLINE 23. März 2011, 18:16 Uhr
AKW-Katastrophe

Fukushima-Spuren erreichen Europa

Von Markus Becker und Stefan Simons

Maxl und Knut

Mal eine Frage an die Wellensittichexperten da draußen.

Wo die doch jetzt festgestellt haben, daß der Knut was an der Rübe hatte, da bewegt mich dann doch ein Problem. Ich hab mir nochmal Maxl und sein Schnabelboxen mit dem Bimmelglöckchen angeschaut. Davon abgesehen kenne ich das Verhalten ja schon seit kurz nach seiner Geburt, als er das Teil als Spielzeug für sich entdeckt hat. Also der Knut soll nicht ganz echt gewesen sein, im Kopf und so. Diese Menschenrechte-auch-für-Tiere-Experten haben das ja schon immer behauptet.

Wenn man jetzt das Schnabelboxen anlaysiert, kommt man doch eigentlich auf eine ähnliche Schlufo. In Australien hängen doch gar keine Glöckchen an den Bäumen, wo die Wellensittiche dauern drauf rumhacken. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

Da fiel mir dann doch folgende Begebenheit ein. Ich hatte dem doch vorigen Montag gesagt, daß sein Urlaub morgen zu Ende ist und er wieder nach Hause muß. Irgendwann an dem Tag kam er zu kir auf die Couch geflogen und schaute mich mit großen fragenden Augen an. Ihr versteht?

Und kaum war er zu Hause, da machte er das dort auch. Flog auf die Couch und schaute meine Mutter fragend an. Das war mit dem "zutraulich" gemeint.

Kann es sein, daß der irgendwas signalisieren will, weil er doch zweimal kurz hintereinander zielgerichtet auf der Couch landete, daß er andeutete, mal über ein Problem reden zu müssen? Daß er wie ein Rohrspatz schwätzen kann, das steht außer Zweifel.

Ich bin kein Wellensittichpsycholge, um das bewerten zu können. Aber vielleicht hat der ja genauso wie Knut was am Kopf, was behandelt werden müßte.

Falls jemand einen guten Psychodoktor für Sittiche bei der Hand hat, immer her mit der Adresse. Wie er auf der Couch landen muß, das weiß er schon.

der Spiegel in der Pubertät

Ich hatte das Thema isharegossip gestern eigentlich in die Aktenablage befördert. Da die pubertierende Zeitschrift aus Hamburg unisono mit der Welt das Thema heute gigantisch groß auf dem Radar hat und fürchterlich Wellte macht, muß ich wenigstens eine Frage loswerden, die keine der qualitativ minderwertigen Schülerzeitungen stellt und demzufolge auch nicht beantwortet, weil sie ihre Textbausteine am PC unter dem Generalthema Mobbing-Plattform neu zusammenstöpseln statt sich mit der Seite zu beschäftigen.

Was unterscheidet also die Sprüche auf isharegossip von jenen, die zu meiner Schulzeit an der Klotür standen? Was unterscheidet die Schulhofprügeleien von damals und die heutigen?

Such dir im Internet selber die Artikel zusammen, denn Haßpropaganda hat in diesem Blog keine Chance und wird deshalb nicht verlinkt.

Mobbing-Plattform iShareGossip - Pöbeln als Geschäftsmodell
iShareGossip - Eltern fordern Abschaltung von Mobbing-Website
Mobbing im Internet - "Die Täter kommen ins Kinderzimmer"
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INTERNET-LÄSTEREIEN - Mobbing ist das Erfolgskonzept von isharegossip


Schade, daß auch Christian Stöcker seinen guten Namen für diese Erwachsenenschändung hergibt.

zur Jubelpropaganda westlicher Medien

über den raschen Sieg gegen Libyen sei eine Grafik von RIA Nowosti empfohlen.

Das militärische Potentials Libyens ist bisher nicht ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen worden. Das sieht also alles bisher so aus, wie ich vermutet habe. Wie ein Schuß vor den Bug, denn man braucht ja die verbleienden Libyer noch. Nach dem Endsieg.

Der Westen stümpert also weiter in der nordafrikanischen Wüste vor sich hin, ohne genau zu wissen warum und was er eigentlich erreichen will. Um die paar Hanseln, deren Leben man beschützen müsse (Käßmann), geht es jedenfalls nicht.

Siehe dazu auch den aktuellen Börsentip.

10:09 | GELDANLAGE (35)

Angriffe auf Libyen lassen Rüstungsaktien steigen

Die bewaffneten Auseinandersetzungen in Libyen treiben die Kurse von Rüstungspapieren stark an. Das sind die besten Einzelwerte am Markt.

eine Teil einer URL

Nur mal so als Beispiel, wie bei BILD URL benamst sind (Ausschnitt).

2011/03/23/japan-erdbeben-tsunami-atom-angst-ticker

in froher Erwartung

Allerorten in Deutschlands Qualitätsredaktionen wurden Empfangskomitees gebildet, um die lange erwarteten radioaktiven Partikel aufs herzlichste zu begrüßen. Auf ihrer Welttournee machen sie zur Zeit auf Island Station, Aschewolke, ich hör dir trappsen, werden jedoch in Kürze auch in Deutschland die Massen(medien) verzücken.

22. März 2011

Liebe Frau sagt:

22.03.2011, 22:24 Uhr
(1)(0) Liebe Frau sagt:
3) Und wer war denn nun Käsis Beifahrer? Der stets grienende Gas-Gerd?
In Markthalle bei Hannover ging kürzlich das Gerücht um, dass Gerd von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde, weil er wieder fremdgegangen war.
Prompt kam drei Tage später ein Artikel, in der Gerd und seine Frau versicherten, dass sie die wunderbarste Ehe führen und alles doch so herrlich ist mit der Liebe und den Kindern.


Und schwupps, ist diese Auffassung der lieben Frau auch schon wieder aus den Kommentaren beim Käßmann-Bashing verschwunden.

Inzwischen gilt der folgende Spruch:

Liebe Leser, WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Pornografie bekommt keine eigene Internet-Endung

Das wollte ich nur mal so der Auffassung der Sueddeutschen entgegen stellen. Ich muß mich im Jahre 2011, ja das haben wir nämlich, ich muß mich also nicht mit einem Qualitätsmedium auseinandersetzen, das im Jahre 2011 bezüglich Pornographie von zweifelhafter Ware schreibt, ohne zu spezifizieren, was daran zweifelhaft ist. Und warum.

Da mag ich ihnen zurufen, kuckt weiter eure Disney-Filme, aber belästigt uns nicht mit euren Bauchschmerzen. Das sind nicht unsere.

schön sein

Kann sein, ich muß doch noch mal zum Augenarzt, obwohl ich dortselbst vor 14 Tagen 100% Sehschärfe bei Zustand 4 Jahre nach OP bescheinigt bekam. Ich kann nirgendwo auf der Karikatur eine schöne Reporterin entdecken. Ist eher der Rados-Typ. Wo die auftaucht, gibt es Ärger.

Die meisten Menschen sind nicht schön.
Sie haben eine Scheiss-Figur.
Sie haben keinen BMW
und noch nicht mal Abitur.


Die Toten Hosen

Frau Jüttner und isharegossip.com - Erwachsenenschändung

SPIEGEL ONLINE 22. März 2011, 18:05 Uhr
Prügelei in Berlin

Gewaltexzess nach Cybermobbing

Von Julia Jüttner

Die Einträge auf einer Mobbing-Internetplattform* haben nur ein Ziel: beleidigen, bedrohen, diffamieren.

*Name der Plattform ist der Redaktion bekannt


Für wie doof halten sie eigentlich den Spiegel-Leser, bzw. wie doof hätten sie ihn denn gerne?

Da wiederhole ich vor lauter Schreck die kurze Widmung in diesem Blog, die ich für die FrauIn dpa/jk in der Redaktion der Welt am 27. Januar verfaßte.

Auch sie, Frau Jüttner, ketten hunderte deutsche Wörter aneinander, die, im Zusammenhang gelesen, keinerlei Sinn ergeben.

Die von ihnen nicht erwähnte Internet-Plattform ist übrigens isharegossip.com.


Der Name der Plattform ist also nicht nur ihrer Redaktion, sondern auch gefühlten eine Million deutschen Schülern bekannt, aber ich verrate ihn nicht. Ich mache mich doch nicht der Verletzung des Redaktionsgeheimnisses schuldig.

Ein Drittargument, da sie selber offenbar nicht zu einer schlüssigen Argumentation in der Lage sind, sei hier erwähnt.

Sie holen sich als geistigen Beistand den sogenannten Internet-Unternehmer Thomas Huch ins Boot und zitieren ihn so: "Der Betreiber steht auf der gleichen Stufe wie ein Kinderschänder." Thomas Huch, das ist einer, der mit Pornos sein Geld verdient, das ist einer der sich öffentlich auf die Seite von Raubkopierern stellt und deren Handeln verteidigt.

Immer dann, wenn man keine Argumente mehr hat, holt man sicherheitshalber den Baseballschläger der Kinderschänderei hervor, denn das ist der argumentative Totschläger schlechthin, denn zumindest alle guten Deutschen sind ja gegen Kinderschänderei.

Wenn sie schon Nichtigkeiten zu prq.se aufschreiben mußten, dann wäre es nicht zuviel verlangt, die Hoster-Seite selber aufzusuchen und zwei drei Aussagen zu guttenbergen. Oder sie bestehlen die wikipedia. Die Firmenphilosophie ist sehr simpel und auch für Drittklässler verständlich.

If it is legal in Sweden, we will host it, and will keep it up regardless of any pressure to take it down.

Wenn das Angebot in Schweden legal ist, dann hosten wir es und halten es am Laufen, egal wie groß der Druck ist, das Angebot zu schließen.

Oder wie es wikipediat: Part of PRQ's business model is to host any customers regardless of how odd or controversial they may be, as long as the hosted sites follow Swedish laws.

Man erfährt aus dem dürftigen Eintrag auch, daß auf Grund der Gesetzeslage höchst kontroverse Seiten eben nicht geschlossen wurden. Da muß man als wackere demokratische Journalistin, die sie hoffentlich sind, Frau Jüttner, da muß man fraulich durch. Hilft alles nichts. Nehmen sie deswegen zur Kenntnis, daß ich ihr Wortgestammel als Erwachsenenschändung betrachte.

Im übrigen, ich habe auf der von ihnen als Mobbing-Internetplattform bezeichneten Seite bisher nichts entdecken können, was es nicht auch bereits in meiner Schulzeit gab. Die liegt schon eine Weile zurück und war ca. zu Beginn der Schultaschenrechner-Ära. Für mich ist die Seite schlichtweg amusement, mehr nicht. Wer sich davon beeindrucken läßt, beweist nur, daß ihm jedwede Medienkompetenz abhold ist. Der geht auch ins Kino und flennt, wenn sich zwei an der Gallionsfigur der Titanic knutschen.

Eintrag auf isharegossip.com, aber das nur nebenbei.

Was tun gegen Mobbing: Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat die Anti-Mobbing-Fibel unter dem Titel "Was tun wenn" aktualisiert und für Berlin und Brandenburg neu aufgelegt. Die informative Broschüre von Walter Taglieber bietet Lehrkräften, Eltern und Schülern auf 35 Seiten einen Einstieg in das Thema und gibt praktische Tipps. http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/hilfe_und_praevention/gewaltpraevention/anti_mobbing_fibel.pdf