Ich will ja nicht meckern, aber das Thermometer schwankt immer noch, ob es die magische Grenze von 14 Grad überschreiten soll.
Und der Spiegel erst.
SPIEGEL-ONLINE24. Juni 2012, 19:43 Uhr
Neue Prognose
Meeresspiegel legt trotz Klimaschutz stark zu
Meine Herren, das geht nicht gut aus. Das mit dem Spiegel. Also, dem Wasserspiegel.
25. Juni 2012
verlockende Orte
Ich habe noch ein gutes Stück Weg vor mir, ehe ich mich durch den Berg digitaler Fotos gearbeitet habe. An Tagen wie diesen, da merkt man, daß man einen Volltreffer nach dem anderen gelandet hat. Es ist selten, ja, aber man merkt es. Was man in dem Augenblick, wo man es merkt, nicht merkt? Daß es eine scheiß elende Arbeit ist, die ganzen Panoramen zusammenzustöpseln. Das Ergebnis rechtfertigt den jetzigen Aufwand und damaligen Schweiß.
In der Reihenfolge:
Montana Guajara
Caldera (südwestl. Teil)
Pico del Teide
In der Reihenfolge:
Montana Guajara
Caldera (südwestl. Teil)
Pico del Teide
24. Juni 2012
verrottende Orte IX

Platz ist im kleinsten Raum, sofern es meiner ist. In der Fotoausstellung "Verrottende Orte" widmet sich der Großmeister (Spiegel) begeister Urlaubsfotografie jenen Räumen, wo selbst die Großmeister der streetview-Fotografie alle 6 Augen zudrücken.
60 Jahre EinBILDung
Ich war eh gerade auf dem Weg zum Mülltrennungsstandplatz, da habe ich das für mich vorgesehene Exemplar der Springerschen Volksverblödungspostille gleich in jenen Behälter befördert, der von der städtischen Müllabfuhr dafür zur Verfügung gestellt wird.
Severin Weiland, Schrifstellerin für eine andere Verblödungsmaschine, qualitativ und inhaltlich allerdings gleichwertig mit dem Marktführer des Boulevards, Frau Weiland möchte uns des Sonntags mit der folgenden Rührstory einlullen.
SPIEGEL-ONLINE 24. Juni 2012, 19:22 Uhr
Euro-Krise
Alle Hoffnungen ruhen auf dem Plan der Vier
Wer "Alle" ist, das verrät sie uns nicht, worin der Plan der Viererbande besteht, das bleibt auch im Dunkeln. Nur eines ist klar. Wie man sich rettet, so lügt man.
Gute Nacht.
Severin Weiland, Schrifstellerin für eine andere Verblödungsmaschine, qualitativ und inhaltlich allerdings gleichwertig mit dem Marktführer des Boulevards, Frau Weiland möchte uns des Sonntags mit der folgenden Rührstory einlullen.
SPIEGEL-ONLINE 24. Juni 2012, 19:22 Uhr
Euro-Krise
Alle Hoffnungen ruhen auf dem Plan der Vier
Wer "Alle" ist, das verrät sie uns nicht, worin der Plan der Viererbande besteht, das bleibt auch im Dunkeln. Nur eines ist klar. Wie man sich rettet, so lügt man.
Gute Nacht.
23. Juni 2012
das Rätsel am Wochenende
Das Hamburger Rätselmagazin hat uns wieder mal eine knifflige Aufgabe für das Wochenende hinterlassen, das ihnen die staatliche Rateagentur hut/dpa überlassen hat.
SPIEGEL-ONLINE 23. Juni 2012, 15:54 Uhr
Sitz des Bundespräsidenten
Mann wirft Böller vor Schloss Bellevue
Die Bundespolizei hat vor dem Schloss Bellevue einen 33-Jährigen festgenommen.
Der Mann wollte wohl auf "diverse ihn beschäftigende Themen" aufmerksam machen, so die Polizei.
Nun, die wir nach Aufklärung dürsten, müssen den Leistungserbringern einige Fragen stellen, die wir uns auch nicht beantworten können.
1. Was sind das für diverse ihn beschäftigende Themen, auf die der Bundespräsident aufmerksam gemacht werden muß?
Das ist die brennendste, uns alle interessierende Frage, weil uns das eventuell wertvolle Lebenszeit spart, die wir statt zur Aufmerksamkeitserregung des Bundespräsidenten für uns selber aufwenden können. Ich habe ja so eine Liste von Themen, die abgearbeitet werden müßte. Wenn ich wüßte, was der Herr heute alles kund tat und sich dies mit meinem Themenspektrum dekct, kann ich mir ersparen, nach berlin reinzufahren.
2. Wieso hat die Polizei dem hut/dpa diese diversen Themen verschwiegen, bzw. möglicherweise hat sie das das gar nicht, doch der wiederum hat sie dem Spiegel unterchlagen.
3. Wieso bringt der Spiegel eine Meldung, in der nichts drin steht, deren Gehalt identisch gleich Null ist?
Die Antwort ist ja wohl leicht, da kommt ihr von ganz alleine drauf.
4. Und wieso, das ist jetzt rein hypothetisch, wiso hätte uns der Spiegel exakt genauso gebracht, wenn er Kenntnis von den diversen interessierenden Themen hätte?
Fragen über Fragen, mit denen wir die Zeit bis Montag überbrücken müssen.
Doch nun die alles entscheidende Frage. Was sind das für Themen, wegen derer ein Mann festgenommen wird?
SPIEGEL-ONLINE 23. Juni 2012, 15:54 Uhr
Sitz des Bundespräsidenten
Mann wirft Böller vor Schloss Bellevue
Die Bundespolizei hat vor dem Schloss Bellevue einen 33-Jährigen festgenommen.
Der Mann wollte wohl auf "diverse ihn beschäftigende Themen" aufmerksam machen, so die Polizei.
Nun, die wir nach Aufklärung dürsten, müssen den Leistungserbringern einige Fragen stellen, die wir uns auch nicht beantworten können.
1. Was sind das für diverse ihn beschäftigende Themen, auf die der Bundespräsident aufmerksam gemacht werden muß?
Das ist die brennendste, uns alle interessierende Frage, weil uns das eventuell wertvolle Lebenszeit spart, die wir statt zur Aufmerksamkeitserregung des Bundespräsidenten für uns selber aufwenden können. Ich habe ja so eine Liste von Themen, die abgearbeitet werden müßte. Wenn ich wüßte, was der Herr heute alles kund tat und sich dies mit meinem Themenspektrum dekct, kann ich mir ersparen, nach berlin reinzufahren.
2. Wieso hat die Polizei dem hut/dpa diese diversen Themen verschwiegen, bzw. möglicherweise hat sie das das gar nicht, doch der wiederum hat sie dem Spiegel unterchlagen.
3. Wieso bringt der Spiegel eine Meldung, in der nichts drin steht, deren Gehalt identisch gleich Null ist?
Die Antwort ist ja wohl leicht, da kommt ihr von ganz alleine drauf.
4. Und wieso, das ist jetzt rein hypothetisch, wiso hätte uns der Spiegel exakt genauso gebracht, wenn er Kenntnis von den diversen interessierenden Themen hätte?
Fragen über Fragen, mit denen wir die Zeit bis Montag überbrücken müssen.
Doch nun die alles entscheidende Frage. Was sind das für Themen, wegen derer ein Mann festgenommen wird?
22. Juni 2012
21. Juni 2012
getrübtes Erinnerungsvermögen
Noch so eine Sache, die im Nachgang meistens relativiert werden muß. Es ist selten, daß ich schon beim Fotografieren merke, daß die Gesamtsituation top ist. Eher umgekehrt. Es stimmt fast nie, so daß man auf das Fotografieren auch gleich verzichten könnte, weil eh nur Schrott rauskommt.
So deuchte meinem Gedächtnis, daß ich wichtige Touren bei aktivem Calima machte, die Bilder somit unbrauchbar würden. Im Prinzip stimmt das auch. Calima stellt sich dann auf dem Bild so dar.

Vier Tage später war der Himmel immer noch grau in grau und saharagelb. Die Calimagrenze hatte sich allerdings auf 3000 Meter angehoben. Da drunter sah es eigentlich ganz gut aus. So hatte ich es im Gedächtnis, um mich dieser Tage eines besseren belehren zu lassen. Zuweilen sah es sogar sehr gut aus.

Um nicht mißverstanden zu werden. Das Fotowetter war wirklich scheiße. Ärgerlich. Der rechte Bildrand oben, das ist Nordosten. Dann stellen wir uns da mal hin und schauen Richtung Südwesten. 30 Minuten vorher sah das so aus.

Doch schlußendlich sollte ich Recht behalten. Am nächsten Tag, gute 500 Meter höher an fast der gleichen Stelle, sah die Fotowelt sehr betrüblich aus. Ab ca. 3000 Meter waberte dicker Nebel in der Luft, der mich schon beim Fotografieren fluchen ließ, da ich ahnte, daß dieses Phänomen so auch auf den Bildern zu sehen ist. Kurz oberhalb der Spitze des Natternkopfes verdrücken sich gerade die letzten Reste des Calima in aller Herren Winde.

In betrügerischer, also trügerischer, Absicht, ließe sich immerhin noch das folgende Bild draus extrahieren, auch wenn das gut gelogen, da betrogen, ist, denn das, was ich gesehen habe, und was mir im Gedächtnis haften blieb, waren die miesen Fotobedingungen, als es zum Montana Sombrero rauf ging.
So deuchte meinem Gedächtnis, daß ich wichtige Touren bei aktivem Calima machte, die Bilder somit unbrauchbar würden. Im Prinzip stimmt das auch. Calima stellt sich dann auf dem Bild so dar.

Vier Tage später war der Himmel immer noch grau in grau und saharagelb. Die Calimagrenze hatte sich allerdings auf 3000 Meter angehoben. Da drunter sah es eigentlich ganz gut aus. So hatte ich es im Gedächtnis, um mich dieser Tage eines besseren belehren zu lassen. Zuweilen sah es sogar sehr gut aus.

Um nicht mißverstanden zu werden. Das Fotowetter war wirklich scheiße. Ärgerlich. Der rechte Bildrand oben, das ist Nordosten. Dann stellen wir uns da mal hin und schauen Richtung Südwesten. 30 Minuten vorher sah das so aus.

Doch schlußendlich sollte ich Recht behalten. Am nächsten Tag, gute 500 Meter höher an fast der gleichen Stelle, sah die Fotowelt sehr betrüblich aus. Ab ca. 3000 Meter waberte dicker Nebel in der Luft, der mich schon beim Fotografieren fluchen ließ, da ich ahnte, daß dieses Phänomen so auch auf den Bildern zu sehen ist. Kurz oberhalb der Spitze des Natternkopfes verdrücken sich gerade die letzten Reste des Calima in aller Herren Winde.

In betrügerischer, also trügerischer, Absicht, ließe sich immerhin noch das folgende Bild draus extrahieren, auch wenn das gut gelogen, da betrogen, ist, denn das, was ich gesehen habe, und was mir im Gedächtnis haften blieb, waren die miesen Fotobedingungen, als es zum Montana Sombrero rauf ging.
verrottende Orte VIII
Wir lustwandeln weiter in der einzigartigen Fotoausstellung, die sich der Verrottung der Orte widmet.

Was an dem Foto so besonders? Richtig. Die Unschärfe. Anhand des Bildes lassen sich einige Dinge sehr schön erklären. Äh, ob sehr schön, das weiß ich jetzt gar nicht, erklären aber schon.
Das Bild wurde manuell aus der Hand bei einer Blende von 1.4 und ISO 100 fotografiert. Die Verschlußzeit hat der Fotoapparat ausgerechnet und dann selbst realisiert.
Das ist das Problem. Die große Blendenöffnung ermöglicht extreme Effekte in der Freistellung von Fotomotiven. Erst recht, wenn genügend Licht vorhanden ist. Das ist eines der ganz wenigen Bilder, wo es mir überhaupt gelang, mit der kleinen Blendenzahl zu arbeiten, da es an dem Tag und Ort sehr stark bewölkt war, somit dunkel genug, daß Verschlußzeiten von max 1/4000 sec. möglich waren. Genau das ist nämlich das Problem, wenn man in die Sonne fährt und Sonne satt hat. Freistellen ist dann fast unmöglich, da möglicherweise Verschlußzeiten von 1/8000 oder noch kürzer nötig wären.
Davon abgesehen, gilt auch für Objektive mit sehr großen Blendenöffnungen die Regel, Sonne lacht, Blende 8. Oder jene Blende, die das schärfste bzw. harmonischste Bild liefert. Das sollte schon irgendwas in dieser Region sein.
Der Umkehrschluß ist auch nicht beruhigend. Habe ich wenig Licht, kann ich ja auf die große Blende zurückgreifen und locker belichten, wenn sich andere längst die Karten gelegt haben. Jein. Auch wenn ich propere Belichtungswerte erhalte und das Foto korrekt belichtet wurde, so handele ich mir in jedem Falle eine sehr geringe Tiefenschärfe ein, die ich so in der Situation möglicherweise gar nicht will und nur wegen der lichtschwachen Situation in Kauf nehme.
So habe also auch ich in 90% aller Fälle die goldene Regel beherzigt und bei Blende 8 bis 10 fotografiert. Meistens. Fast immer.
Teil VII der verrotteten Orte und von dort aus weiter zu den Vorgängern

Was an dem Foto so besonders? Richtig. Die Unschärfe. Anhand des Bildes lassen sich einige Dinge sehr schön erklären. Äh, ob sehr schön, das weiß ich jetzt gar nicht, erklären aber schon.
Das Bild wurde manuell aus der Hand bei einer Blende von 1.4 und ISO 100 fotografiert. Die Verschlußzeit hat der Fotoapparat ausgerechnet und dann selbst realisiert.
Das ist das Problem. Die große Blendenöffnung ermöglicht extreme Effekte in der Freistellung von Fotomotiven. Erst recht, wenn genügend Licht vorhanden ist. Das ist eines der ganz wenigen Bilder, wo es mir überhaupt gelang, mit der kleinen Blendenzahl zu arbeiten, da es an dem Tag und Ort sehr stark bewölkt war, somit dunkel genug, daß Verschlußzeiten von max 1/4000 sec. möglich waren. Genau das ist nämlich das Problem, wenn man in die Sonne fährt und Sonne satt hat. Freistellen ist dann fast unmöglich, da möglicherweise Verschlußzeiten von 1/8000 oder noch kürzer nötig wären.
Davon abgesehen, gilt auch für Objektive mit sehr großen Blendenöffnungen die Regel, Sonne lacht, Blende 8. Oder jene Blende, die das schärfste bzw. harmonischste Bild liefert. Das sollte schon irgendwas in dieser Region sein.
Der Umkehrschluß ist auch nicht beruhigend. Habe ich wenig Licht, kann ich ja auf die große Blende zurückgreifen und locker belichten, wenn sich andere längst die Karten gelegt haben. Jein. Auch wenn ich propere Belichtungswerte erhalte und das Foto korrekt belichtet wurde, so handele ich mir in jedem Falle eine sehr geringe Tiefenschärfe ein, die ich so in der Situation möglicherweise gar nicht will und nur wegen der lichtschwachen Situation in Kauf nehme.
So habe also auch ich in 90% aller Fälle die goldene Regel beherzigt und bei Blende 8 bis 10 fotografiert. Meistens. Fast immer.
Teil VII der verrotteten Orte und von dort aus weiter zu den Vorgängern
Doktortitel aberkannt
Ich hab doch meinen Doktor in Vetternwirtschaft gemacht. Der wurde mir jetzt mit fadenscheidigen Gründen aberkannt. Die behaupten doch glattweg, in der Vetternwirtschaft gehe vieles nicht mit rechten Dingen zu.
20. Juni 2012
alte Männer wie diese
Ich las an einem Tag wie diesem, die alten Männer der Toten Hosen haben es noch einmal geschafft (BILD). Angeblich hätten sie einen EM-Song kreiert, eine Fußball-Hymne, die gar keine ist, die die offiziellen aussticht, weil ...
Um die alten Herren der Toten Hosen mag es in diesem post nicht gehen. Um einen. Einen, der genauso alt ist. Einen, auf den man zurück greifen kann, wenn die Zeit der Toten Hosen und des Fußballs abgelaufen ist.
Denn dann kommt die große Stunde jener, die die Last der Kindheit bis ins hohe Alter mit sich rumschleppen, dann kommt die Stunde jener, die früher gezwungen wurden, ihre karg bemessene Freizeit mit Lesen zu verbringen.
Dann kann man wundersame Sätze lesen. Sätze wie diesen.
Ein Künstler, der vorgibt, missverstanden zu sein, ist fast immer ein schlechter Künstler, der sehr wohl verstanden worden ist. (S. 50)
Der Satz stammt von Günter Frauenlob. So steht's jedenfalls im Einband. Frauenlob hat Jo Nesbo mit "Headhunter" ins Deutsche übertragen und mich in gewisser Hinsicht mit Nesbo versöhnt. Sind die Krimis mit Harry Hole literarischer Schrott, so ist der hier zu besprechende eine Ausnahmeerscheinung auf dem Grabbeltisch der Edelthriller. So viele liegen da nicht rum.
Im Gegensatz zu den Schreibübungen mit Hole, hat Nesbo diesen Roman stringent am Plot entlang geschrieben. Null Redundanz, ein paar schöne Ideen, eine schöne Frau, so hoffe ich, und ein schönes Ende. In etwa um den Faktor 10 besser als seine anderen Werke.
Wer um die 50 Seiten pro Stunde schafft, der bekommt mit diesem Buch das Äquivalent für ungefähr drei Fußballspiele. Ein mehr als faires Angebot. Und spannend auch noch. An Tagen wie diesen darf auch gelesen werden.
Jo Nesbo
Headhunter
1. Auflage
Ullstein Taschenbuchverlag Berlin, 2010
302 Seiten
Um die alten Herren der Toten Hosen mag es in diesem post nicht gehen. Um einen. Einen, der genauso alt ist. Einen, auf den man zurück greifen kann, wenn die Zeit der Toten Hosen und des Fußballs abgelaufen ist.
Denn dann kommt die große Stunde jener, die die Last der Kindheit bis ins hohe Alter mit sich rumschleppen, dann kommt die Stunde jener, die früher gezwungen wurden, ihre karg bemessene Freizeit mit Lesen zu verbringen.
Dann kann man wundersame Sätze lesen. Sätze wie diesen.
Ein Künstler, der vorgibt, missverstanden zu sein, ist fast immer ein schlechter Künstler, der sehr wohl verstanden worden ist. (S. 50)
Der Satz stammt von Günter Frauenlob. So steht's jedenfalls im Einband. Frauenlob hat Jo Nesbo mit "Headhunter" ins Deutsche übertragen und mich in gewisser Hinsicht mit Nesbo versöhnt. Sind die Krimis mit Harry Hole literarischer Schrott, so ist der hier zu besprechende eine Ausnahmeerscheinung auf dem Grabbeltisch der Edelthriller. So viele liegen da nicht rum.
Im Gegensatz zu den Schreibübungen mit Hole, hat Nesbo diesen Roman stringent am Plot entlang geschrieben. Null Redundanz, ein paar schöne Ideen, eine schöne Frau, so hoffe ich, und ein schönes Ende. In etwa um den Faktor 10 besser als seine anderen Werke.
Wer um die 50 Seiten pro Stunde schafft, der bekommt mit diesem Buch das Äquivalent für ungefähr drei Fußballspiele. Ein mehr als faires Angebot. Und spannend auch noch. An Tagen wie diesen darf auch gelesen werden.
Jo Nesbo
Headhunter
1. Auflage
Ullstein Taschenbuchverlag Berlin, 2010
302 Seiten
19. Juni 2012
die stinkenden Reichen
SPIEGEL-ONLINE 19. Juni 2012, 18:19 UhrReichenstudie
Deutschland wird zur Hochburg der Millionäre
Stinkende Reiche, wie der Engländer sagt.
die schöne Julia macht jetzt Gefängnissport
Lange haben die Experten der Charité gerätselt, wie sie der inhaftierten Verbrecherin Julia Timoschenko das Kranksein erleichtern können. Nun hat BILD das streng geheime Rezept der Charité-Ärzte öffentlich gemacht und das Rätsel gelöst.
Rücken-Spezialist: „Es muss nicht immer operiert werden“
Die Sprechstundenhilfe des Chefarztes ergänzt:
Gina Farscape • vor 1 Stunde
Da hilft nur richtiges Rückentraining - mindestens 2 Stunden die Woche Muskelaufbau am Rücken. Dann werden auch keine Spritzen und ähnliches benötigt. Das ist anstrengend und nervt - aber seither habe ich keine Probleme mehr.
Rücken-Spezialist: „Es muss nicht immer operiert werden“
Die Sprechstundenhilfe des Chefarztes ergänzt:
Gina Farscape • vor 1 Stunde
Da hilft nur richtiges Rückentraining - mindestens 2 Stunden die Woche Muskelaufbau am Rücken. Dann werden auch keine Spritzen und ähnliches benötigt. Das ist anstrengend und nervt - aber seither habe ich keine Probleme mehr.
18. Juni 2012
Maxl Pawlow und die Fußball-EM
Maxl ist dem Stammleser des Blogs gemeinhin bekannt. Australodeutscher Fremdenfeind und Genußmensch*.
Maxl interessiert sich nicht die Bohne für Fußball. Insofern kann aus dieser Ecke kein vernünftiges Wortgut kommen.
Beschäftigen wir uns also mit einem anderem Problem, da er wieder mal jene wochenlange Mauser hat, die ihm sein Seitenleitwerk beschädigt, somit seine Flugfähigkeit einschränkt, auf daß er regelmäßig auf Max, der Bruchpilot macht.
Heute habe ich ihn ein klein wenig geärgert. Er ergriff die Flucht, stürzte auf halben Wege ab, verzog sich unter einen Stuhl in eine dunkle Ecke und schaute sich das ganze Dilemma erst mal in aller Ruhe an. Nach einigen Minuten griff ich ihn. Er ließ sich wiederstandslos auf sein Bäumchen hieven und war heilfroh, wieder auf seinem Grundstück zu sein.
Darum geht es heute jedoch gar icht nicht, sondern um Maxl Pawlow.
Wenn man, so wie ich, einige Wochen nicht vorbeischaut, dann könnte man denken, er habe einen vergessen, nun müsse man die Beziehung neu aufbauen und um Vertrauen heischen.
Das ist definitiv nicht so. Die im vorigen Jahr in einem renomierten Tierforschungsblog veröffentlichten Ergebnisse hobbymäßig betriebener ornithologischer Grundlagenforschung können durch weitere sensationelle Forschungsergebnisse untermauert werden.
Wenn man Maxl nach wochenlanger Abwesenheit wieder mal besucht, dann geht das so ab. Ich schließe auf. Das Geräusch kennt er, weiß also, daß kurz darauf jemand sein Reich betritt. Zur Bekräftigung der zu erwartenden Ereignisse wird mein Erscheinen zusätzlich mündlich avisiert.
Maxl, du kriegst Besuhuuuch.
Kleiner Einspieler. Ich glaube nicht, daß dieser Spruch irgendeine Bedeutung hat. Wobei... Das müßte wissenschaftlich ausgetestet werden... Dreimal täglich diesen Spruch, beobachten, was Maxl macht, Reaktion notieren und Monate später zusammenfassend auswerten.
Weiter im Text. Maxl hört das Schließgeräusch und die mündliche Ankündigung meines Aufschlagens. Dann stecke ich den Kopf um die Ecke. Nun passiert's. Es kömmt drauf an, wo er sich befindet. Sofern er sich nicht im Probenraum mit seinem Glöckchen verkrochen hat, wird Blickkontakt aufgenommen, eine Kurzgymnastik absolviert, der Frack herausgeputzt und hüpf hüpf, schnell auf den Platz neben sein Glöckchen, weil...
Genau, weil der Musiklehrer oder Karatelehrer da ist und alsbald die nächste Stunde auf dem Übungsplan steht.
Sollte ich die Frechheit haben, Maxl zu negieren und mich in den erstbesten Sessel fallen zu lassen, so reagiert er genauso, negiert mich und wurschtelt sich weiter durch sein Tagwerk. Es sei denn, ich habe spannende Urlaubsgeschichten mitgebracht. Dann setzt er sich still hin und lauscht andachtsvoll den unglaublichen Märchen, die das aus seiner Sicht sind.
Lüfte ich etwas später meinen Arsch und gehe einen Schritt auf ihn zu, ach was, ein halber reicht, in diesem Falle dann das gleich Spiel wie oben beschrieben. Hauptsache er ist als erster an seinem Glöckchen, der Rest ist Spielerei.
Wie gesagt, Maxl interessiert sich nicht für die Fußball-EM. Ich kann somit nicht mitteilen, wen er sich als Europameister ausgekeckert hat. Wenn ihm das so egal ist, dann sollte es uns auch an unserer eigenen Bürzeldrüse vorbeigehen.
-----
* Zur Zeit ist ja wieder üppig Gras vorhanden. Auch wenn Maxl inzwischen den Golliwoog schätzen gelernt hat und geschmacklich bevorzugt, funktioniert das von der Evolution einprogrammierte Verhalten immer noch einwandfrei. Gras auf dem Käfig animiert ihn dazu, es Stengel für Stengel nach Samen abzunagen. Auch aus der Hand füttern ist ab und zu möglich, je nach seiner Tageslaune.
Maxl interessiert sich nicht die Bohne für Fußball. Insofern kann aus dieser Ecke kein vernünftiges Wortgut kommen.
Beschäftigen wir uns also mit einem anderem Problem, da er wieder mal jene wochenlange Mauser hat, die ihm sein Seitenleitwerk beschädigt, somit seine Flugfähigkeit einschränkt, auf daß er regelmäßig auf Max, der Bruchpilot macht.
Heute habe ich ihn ein klein wenig geärgert. Er ergriff die Flucht, stürzte auf halben Wege ab, verzog sich unter einen Stuhl in eine dunkle Ecke und schaute sich das ganze Dilemma erst mal in aller Ruhe an. Nach einigen Minuten griff ich ihn. Er ließ sich wiederstandslos auf sein Bäumchen hieven und war heilfroh, wieder auf seinem Grundstück zu sein.
Darum geht es heute jedoch gar icht nicht, sondern um Maxl Pawlow.
Wenn man, so wie ich, einige Wochen nicht vorbeischaut, dann könnte man denken, er habe einen vergessen, nun müsse man die Beziehung neu aufbauen und um Vertrauen heischen.
Das ist definitiv nicht so. Die im vorigen Jahr in einem renomierten Tierforschungsblog veröffentlichten Ergebnisse hobbymäßig betriebener ornithologischer Grundlagenforschung können durch weitere sensationelle Forschungsergebnisse untermauert werden.
Wenn man Maxl nach wochenlanger Abwesenheit wieder mal besucht, dann geht das so ab. Ich schließe auf. Das Geräusch kennt er, weiß also, daß kurz darauf jemand sein Reich betritt. Zur Bekräftigung der zu erwartenden Ereignisse wird mein Erscheinen zusätzlich mündlich avisiert.
Maxl, du kriegst Besuhuuuch.
Kleiner Einspieler. Ich glaube nicht, daß dieser Spruch irgendeine Bedeutung hat. Wobei... Das müßte wissenschaftlich ausgetestet werden... Dreimal täglich diesen Spruch, beobachten, was Maxl macht, Reaktion notieren und Monate später zusammenfassend auswerten.
Weiter im Text. Maxl hört das Schließgeräusch und die mündliche Ankündigung meines Aufschlagens. Dann stecke ich den Kopf um die Ecke. Nun passiert's. Es kömmt drauf an, wo er sich befindet. Sofern er sich nicht im Probenraum mit seinem Glöckchen verkrochen hat, wird Blickkontakt aufgenommen, eine Kurzgymnastik absolviert, der Frack herausgeputzt und hüpf hüpf, schnell auf den Platz neben sein Glöckchen, weil...
Genau, weil der Musiklehrer oder Karatelehrer da ist und alsbald die nächste Stunde auf dem Übungsplan steht.
Sollte ich die Frechheit haben, Maxl zu negieren und mich in den erstbesten Sessel fallen zu lassen, so reagiert er genauso, negiert mich und wurschtelt sich weiter durch sein Tagwerk. Es sei denn, ich habe spannende Urlaubsgeschichten mitgebracht. Dann setzt er sich still hin und lauscht andachtsvoll den unglaublichen Märchen, die das aus seiner Sicht sind.
Lüfte ich etwas später meinen Arsch und gehe einen Schritt auf ihn zu, ach was, ein halber reicht, in diesem Falle dann das gleich Spiel wie oben beschrieben. Hauptsache er ist als erster an seinem Glöckchen, der Rest ist Spielerei.
Wie gesagt, Maxl interessiert sich nicht für die Fußball-EM. Ich kann somit nicht mitteilen, wen er sich als Europameister ausgekeckert hat. Wenn ihm das so egal ist, dann sollte es uns auch an unserer eigenen Bürzeldrüse vorbeigehen.
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* Zur Zeit ist ja wieder üppig Gras vorhanden. Auch wenn Maxl inzwischen den Golliwoog schätzen gelernt hat und geschmacklich bevorzugt, funktioniert das von der Evolution einprogrammierte Verhalten immer noch einwandfrei. Gras auf dem Käfig animiert ihn dazu, es Stengel für Stengel nach Samen abzunagen. Auch aus der Hand füttern ist ab und zu möglich, je nach seiner Tageslaune.
17. Juni 2012
Geiz ist doch geil
Ein Schnaps. Für jedes Tor. Jedes deutsche. Besonders patriotisch und freigiebig ist der Wirt wohl nicht, der dies auf seiner Schiefertafel verkündet.
Geiz ist eben doch geil. Bei den Schnapspreisen.
Geiz ist eben doch geil. Bei den Schnapspreisen.
16. Juni 2012
Zwanziger entschuldigt sich für Bildmanipulationen
Bildmanipulationen haben erneut eine Debatte über die Medienmacht entfacht: Die Fans fragen sich, was überhaupt noch echt ist. Auch Theo Zwanziger kritisiert inzwischen die Manipulationen.
"Hoppla", dachte sich Theo Zwanziger, "die Hools sind aber stramm drauf." Langweilige Spiele in den Stadien, dafür Hooligans, die Innenstädte und Fanmeilen verwüsten. Das war 2006. In Deutschland.
So wie dem ehemaligen DFB-Präsidenten erging es vielen unter der Woche in Erinnerung an frühere Fußballturniere. Daß sich Straßenschachten und Krawalle während der Fußball-WM in Deutschland zutrugen, das erfuhren die meisten Zuschauer erst Wochen später. Seither fragen sich nicht nur die Fans, was überhaupt noch echt ist bei Titelkämpfen und wie groß die Medienmacht der internationalen Verbände ausfällt.
Für Zwanziger, Mitglied der Exekutive des europäischen Verbandes Uefa, sind Manipulationen inzwischen ein Unding. "Ich finde es nicht in Ordnung, die Wahrheit zu verschweigen und dem Zuschauer eine heile Fußballwelt vorzugaukeln", sagte er "Welt Online". Der Fernsehzuschauer ziehe daraus die falschen Schlüsse.
Was seinerzeit noch als peinlich durchging, erzürnt inzwischen Fans wie Fachleute gleichermaßen. Auch andere Fälle beweisen, dass es längst eine Zensur seitens des veranstaltenden Verbandes gibt. So entsteht der Eindruck, dass lästige Begleiterscheinungen zensiert und nicht gezeigt werden, Lustiges hingegen sogar nachträglich Eingang in die Berichterstattung findet.
Sender wie die ARD und ZDF haben darauf keinen Einfluss, sondern können nur mit eigenen Kameras eingefangenes Material beisteuern, behaupten sie. Da sie damals keine eigenen Kameras in Nähe der Krawalle und Straßenschlachten hatten, konnte auch kein sendefähiges Material beigesteuert werden. Der Einkauf bei der BBC, die sehr wohl Bildmaterial anbot, wäre zu teuer geworden und von den Verblödungsgebühren nicht gedeckt gewesen.
Nach den neuerlichen Zensurbemühungen haben die beiden öffentlich-rechtlichen Sender trotzdem Beschwerde eingelegt – in der Hoffnung, daß niemand merkt, wie blöd sie sind und selbstverständlich bislang ohne Erfolg.
Bei der Uefa selbst mag man die ganze Aufregung dagegen nicht nachvollziehen. In einem "Welt Online" vorliegenden Statement des Verbandes heißt es, dass die BBC allen Sendern Aufnahmen der Hooligan-Krawalle angeboten hatte und TV-Kommentatoren jederzeit die Möglichkeit hätten, Ereignisse abseits des Spielfeldes zu erwähnen. Dafür gebe es keine redaktionellen Richtlinien. Das mögen sich ARD und ZDF in Erinnerung rufen.
"Hoppla", dachte sich Theo Zwanziger, "die Hools sind aber stramm drauf." Langweilige Spiele in den Stadien, dafür Hooligans, die Innenstädte und Fanmeilen verwüsten. Das war 2006. In Deutschland.
So wie dem ehemaligen DFB-Präsidenten erging es vielen unter der Woche in Erinnerung an frühere Fußballturniere. Daß sich Straßenschachten und Krawalle während der Fußball-WM in Deutschland zutrugen, das erfuhren die meisten Zuschauer erst Wochen später. Seither fragen sich nicht nur die Fans, was überhaupt noch echt ist bei Titelkämpfen und wie groß die Medienmacht der internationalen Verbände ausfällt.
Für Zwanziger, Mitglied der Exekutive des europäischen Verbandes Uefa, sind Manipulationen inzwischen ein Unding. "Ich finde es nicht in Ordnung, die Wahrheit zu verschweigen und dem Zuschauer eine heile Fußballwelt vorzugaukeln", sagte er "Welt Online". Der Fernsehzuschauer ziehe daraus die falschen Schlüsse.
Was seinerzeit noch als peinlich durchging, erzürnt inzwischen Fans wie Fachleute gleichermaßen. Auch andere Fälle beweisen, dass es längst eine Zensur seitens des veranstaltenden Verbandes gibt. So entsteht der Eindruck, dass lästige Begleiterscheinungen zensiert und nicht gezeigt werden, Lustiges hingegen sogar nachträglich Eingang in die Berichterstattung findet.
Sender wie die ARD und ZDF haben darauf keinen Einfluss, sondern können nur mit eigenen Kameras eingefangenes Material beisteuern, behaupten sie. Da sie damals keine eigenen Kameras in Nähe der Krawalle und Straßenschlachten hatten, konnte auch kein sendefähiges Material beigesteuert werden. Der Einkauf bei der BBC, die sehr wohl Bildmaterial anbot, wäre zu teuer geworden und von den Verblödungsgebühren nicht gedeckt gewesen.
Nach den neuerlichen Zensurbemühungen haben die beiden öffentlich-rechtlichen Sender trotzdem Beschwerde eingelegt – in der Hoffnung, daß niemand merkt, wie blöd sie sind und selbstverständlich bislang ohne Erfolg.
Bei der Uefa selbst mag man die ganze Aufregung dagegen nicht nachvollziehen. In einem "Welt Online" vorliegenden Statement des Verbandes heißt es, dass die BBC allen Sendern Aufnahmen der Hooligan-Krawalle angeboten hatte und TV-Kommentatoren jederzeit die Möglichkeit hätten, Ereignisse abseits des Spielfeldes zu erwähnen. Dafür gebe es keine redaktionellen Richtlinien. Das mögen sich ARD und ZDF in Erinnerung rufen.
verrottende Orte VII
Da wo die Großmeister der streetview-Fotografie die Augen zudrücken, da hält Die Anmerkung drauf.
Heute ein besonderes Hochlicht in der gerühmten Fotoausstellung "Verrottende Orte". Ein Raum unweit der Strandpromenade, der hinter dem Verkehrszeichen kollabiert (Spiegel).

Der Raum für jene ohne Geld, der sich überlagert und ineinanderschiebt (Spiegel). Das Grundstück für das keine Geld. Der Rettungsschirm für Schirmlose.

Teil VI der verrottenden Orte
Heute ein besonderes Hochlicht in der gerühmten Fotoausstellung "Verrottende Orte". Ein Raum unweit der Strandpromenade, der hinter dem Verkehrszeichen kollabiert (Spiegel).

Der Raum für jene ohne Geld, der sich überlagert und ineinanderschiebt (Spiegel). Das Grundstück für das keine Geld. Der Rettungsschirm für Schirmlose.

Teil VI der verrottenden Orte
15. Juni 2012
küssen sich zwei Salafisten
Liebe Qualitätsjournalisten,
das wäre in den vergangenen 48 Stunden euer Thema gewesen. Diese Behauptung als Einstieg und den Rest des Aufsatzes als Zeilenschinderei. Stattdessen tippt ihr eilfertig Pressemitteilungen aus dem Innenministerium ab, die sich arg wie Textbausteingeschreibsel lesen.
Wir warten auf eure investigativen Gedanken. Wie gesagt, küssen sich zwei Salafisten...
das wäre in den vergangenen 48 Stunden euer Thema gewesen. Diese Behauptung als Einstieg und den Rest des Aufsatzes als Zeilenschinderei. Stattdessen tippt ihr eilfertig Pressemitteilungen aus dem Innenministerium ab, die sich arg wie Textbausteingeschreibsel lesen.
Wir warten auf eure investigativen Gedanken. Wie gesagt, küssen sich zwei Salafisten...
14. Juni 2012
Meinungsfreiheit in Libyen
Von Libyen lernen, heißt Meinungsfreiheit lernen.
Das Oberste Gericht Libyens hat das vom nationalen Übergangsrat verabschiedete Gesetz, das die Verherrlichung des gestürzten und getöteten Staatschefs Muammar al-Gaddafi und seiner Ideen als Straftat verbietet, für verfassungswidrig befunden, meldet die AFP am Donnerstag.
Das Oberste Gericht Libyens hat das vom nationalen Übergangsrat verabschiedete Gesetz, das die Verherrlichung des gestürzten und getöteten Staatschefs Muammar al-Gaddafi und seiner Ideen als Straftat verbietet, für verfassungswidrig befunden, meldet die AFP am Donnerstag.
NSU: Informationen aus dem Jenseits
Im Diesseits ist nichts bei oder mit der NSU zu holen. Einer der am heißesten gehandelten Kandidaten auf den Oscar für Terroristenvideos wurde von der Anwärterliste gestrichen. So gut könne er dann auch keien Videos scheniden, daß sie echten Terrorvideos ähneln würden, hieß es, oder sowas zusammeschnippeln, das kann doch jeder, da gehört nix dazu.
Der Andre E. ist jedenfalls frei, kann nichts zu Erhellung der Umstände beitragen, da wird uns prompt ein neuer Ermittlungsansatz offenbart, der so eigentlich hätte von mir stammen können. Stammt er aber nicht. Leider.
SPIEGEL-ONLINE 14. Juni 2012, 12:53 Uhr
Rechtsterrorismus
Polizei suchte mit Geisterbeschwörer nach NSU-Mördern
Von Veit Medick
Die Hamburger Polizei nutzte sogar Informationen aus dem Jenseits, um den Mördern auf die Schliche zu kommen - mit eigentümlichen Ergebnissen.
Welche Informationen aus dem Jenseits das waren, die die Polizei genutzt hat, das hat man Herrn Medick leider nicht gesteckt. Schade. So werden wir wohl nie erfahren, über was uns die NSU aus dem Jenseits informiert.
Der Andre E. ist jedenfalls frei, kann nichts zu Erhellung der Umstände beitragen, da wird uns prompt ein neuer Ermittlungsansatz offenbart, der so eigentlich hätte von mir stammen können. Stammt er aber nicht. Leider.
SPIEGEL-ONLINE 14. Juni 2012, 12:53 Uhr
Rechtsterrorismus
Polizei suchte mit Geisterbeschwörer nach NSU-Mördern
Von Veit Medick
Die Hamburger Polizei nutzte sogar Informationen aus dem Jenseits, um den Mördern auf die Schliche zu kommen - mit eigentümlichen Ergebnissen.
Welche Informationen aus dem Jenseits das waren, die die Polizei genutzt hat, das hat man Herrn Medick leider nicht gesteckt. Schade. So werden wir wohl nie erfahren, über was uns die NSU aus dem Jenseits informiert.
verrottende Orte VI

Das heutige Thema in der Fotoausstellung "Verrottende Orte" hieße Strom, wenn denn Strom flösse.


Teil V der verrotteten Orte
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