5. April 2016

NSU: Dirty Harry kam zurück

Die ganze NSU-Geschichte krankt wesentlich an drei Punkten. Es sind wesentlich mehr, aber die folgenden sind so augenscheinlich, daß selbst die staatstragenden Medien, also alle, kaum noch drüber schreiben.
  1. Das sogenannte Bekennervideo ist keines, maximal ein schlechter Comic­strip und erkennbar mit heißer Nadel gestrickt, also in der Ur­fassung um Start- und Endscreen ergänzt, um einem NSU wenigstens auf die Schnelle etwas anzuhängen, nämlich den Mord an Michelle Kiesewetter.

    In diesem Zusammenhang wurde bisher weder Drehbuchautor noch Vertriebsweg der DVD durch das BKA ermittelt. Die Staatsschutz­klit­sche apabiz, die das Video letztlich an eine große deutsche Illustrierte verkauften, ist bei den gesamten Ermittlungen außen vor geblieben. Es hat erkennbar das einzig erlaubte Exemplar verticken dürfen, nachdem alle anderen in freier Wildbahn befindlichen ganz schnell wieder eingesammelt wurden.
  1. Einer der schlimmsten Fehler der NSU-Macher beim Generalbundes­anwalt war, Böhnhardt und Mundlos den Mord an Kiesewetter anzu­hängen, auch wenn zu jeder Zeit anhand der Akten erkennbar war, daß die maximal aus der Zeitung davon Kenntnis haben konnten. Das ist so hochnotpeinlich, daß es im Fortgang der Ereignisse so gut wie immer totgeschwiegen wurde. Das weiß inzwischen sogar der steuerfinanzierte Verblödungsfunk. Kiesewetter ist in der propagandistischen Aufarbei­tung seitens der Bundespropagnadafilmkammer ein Opfer zweiter Klasse. Eigentlich gar keines mehr, denn sie wurde für die dreiteilige Verblödungsarie nicht mehr benötigt.
  1. Der Doppelmord an Böhnhardt und Mundlos wurde von Anfang an, also dem 4.11.2011, ca. 12:07 Uhr nicht untersucht. Eine Morduntersuchung wurde durch Polizeidirektor Menzel weder angewiesen, noch durchge­führt, noch geleitet. Die einzig erkennbar nutzbringende Aufgabe, der er sich verpflichtet fühlte, war die schnelle und großflächige Zerstörung des Fundortes der Leichen. Fundort muß nicht Tatort sein, sofern man das Wohnmobil als Leichenwagen betrachtet, der in Stregda abgestellt wurde, um die georderte Feuerbestattung dort durchzuführen, statt in einem Krematorium, wie es das Gesetz vorsieht.

    Da eine Morduntersuchung nicht stattfand, gibt es auch keine fundier­ten Hypothesen über das Tatgeschehen. Der AK NSU vertraut hier auf die Expertise pensionierter Kriminalisten, die nach Durchsicht der Akten zu Stregda zum eindeutigen Schluß kamen, daß hier ein Doppel­mord bewußt vertuscht wird. Eine andere Aussage lassen selbst die schlampig zusammengestellten Tatortakten nicht zu.
BILD 17.11.2011
Ein anonymer Märchenerzähler erfand zum 17.11.2011, 11:39 Uhr für BILD diesen Hergang.

Einer der Killer greift zu einer Pistole. Er führt sie zu seinem Kopf und erschießt sich. Der andere wählt eine Pumpgun: Er steckt sich das schwere Gewehr in den Mund und drückt ab.

Im weiteren werden wir eine andere Hypothese diskutieren, die den Tod als Doppelmord erklärbar macht, auch wenn kriminaltechnische Unter­suchungen dazu noch ausstehen und irgendwann vom BKA nachgeliefert werden.

Spätestens seitdem der Schakal seine in liebevoller Handarbeit gefertigte Munition an einer Melone testete, ist dieses Filmsujet aus der Thrillerwelt nicht mehr wegzudenken. Nur Bruce Willis übertrieb es im Remake etwas. Er ließ richtig fettes Schießgerät für seine Melonentests auffahren. Sah ebenfalls imposant ist.

Die Melone ist ein durchaus geeignetes Zielobjekt, da die Konsistenz des Fruchtfleisches mit jener des Hirns vergleichbar ist und somit ähnliche Reaktionen zeigt. Bei der Schale hängt es wesentlich vom Reifegrad ab, je härter, desto besser, was die Analogie zu den Schädelknochen betrifft.



Die Magnum .500 hat mit einem Hohlspitzgeschoß eine verheerende Wirkung. Es ist logisch, daß die Magnum zuweilen auch als Wildschwein­töter bezeichnet wurde.

Im Video ist das Wirkungsschießen mit einer Magnum .500 auf Melonen zu sehen. Das ist ungefähr das, was auch mit den Schädeln von Böhnhardt und Mundlos passierte. Frau Mall meinte, sie seien weitestgehend ent­hirnt worden. Man einigte sich auf die Flinte und die Brenneke-Munition.

Die Frage lautet immer noch: Womit wurden sie erschossen? Mit der Flinte? Im Wohnmobil wurden weder Geschoß noch Pfropfen gefunden. Die beiden Ausschußlöcher sind forensisch nicht dokumentiert. Eine simple materialtechnische und biochemische Prüfung hätte sehr viel Klarheit bringen können, was für Geschosse überhaupt für dieses Scha­densbild taugen und welche DNA-Spuren festgestellt wurden. Irgendwas bleibt immer hängen. An der Stelle darf man nicht pingelig sein. Die sind Opfer der schwäbischen Kehrwoche. Wer 2 Kilogramm Hirnmasse zusammenfegt und den Müllmännern übereignet, der haut auch die undefinierbaren Metallklumpen und Pfropfen mit in den Sack.

Die Magnum wiegt zwei Kilo. Ein Angeber würde damit rumrennen. Vom Kaliber her könnte es die beiden Löcher im WoMo bisher am besten erklären. Die 3D-Analyse der notwendigen Schußkanäle bei vorgefun­dener Lage der Leichen spräche höchstwahrscheinlich dagegen, da auch hier die Hirnmasse an Wänden und Decke zu finden sein müßte.

Da wir seit einigen Wochen wissen, daß das WoMo immer noch der kriminaltechnischen Begutachtung harrt, bin ich verhalten optimistisch. Sie werden die beiden Ausschußlöcher aussägen und mit modernstem Gerät auf DNA untersuchen als auch materialtechnisch prüfen. Vorab machen sie sicherheitshalber noch eine zweite 3D-Vermessung des Innenraums.

Als Idee ist die Waffe absolut brauchbar.


aus "Dirty Harry kommt zurück":

Dirty Harry: "Wir werden euch hier nicht lebend rausspazieren lassen."
NSU-Gangsta: "Wer ist wir, Drecksack?"
Dirty Harry: "Smith, Wesson und ich, mein Freund."

Böhnhardt wird von der Seite niedergestreckt, es war wohl kein aufge­setzter Schuß, wenn ich Heiderstädt recht in Erinnerung habe. Mundlos protestiert lautstark gegen diese Vorgehensweise, woraufhin der Angeber sagt: Halts Maul, sonst stopf ich's dir hiermit.

Hat er dann auch gemacht. Magnum in den Rachen und abgedrückt. Heiderstädts Schußkanalbestimmung paßt vom Winkel her bestens dazu. Das Verletzungsbild ebenfalls.

Umgedreht ginge es auch. Erst Mundlos, Böhnhardt dreht sich weg und bekommt so den Schuß in die linke Schläfenseite.

Das geht beides im Sitzen als auch Stehen, wenn auch der Schütze die Position der Mordopfer hatte.

Angeblich ist so eine Waffe in der BRD problemlos zu erwerben.

Wer trägt solche Waffen?

Angeber. Also muß man bei den Bandidos fragen, wer so ein Ego hat.

Oder Leute, die nächtens Arges im Schilde führen und sich mit einem Selbstschutz versehen haben. Gegen angriffsfreudige Hunde ohne Beiß­hemmung, die ein großes Gelände bewachen, hilft diese Waffe immer.

Das erfindungsgemäße Geschoß hat deutliche Vorteile gegenüber bisherigen Hohlspitzgeschossen: bei letzteren wird die Mündung aufgeweitet wird und bildet Fahnen aus Geschossmaterial, die ganz oder stückweise abreißen, um den Rest des Geschosses für den Ausschuß sorgen zu lassen.

Das erklärt bestens die Enthirnung und 6 Metallteile, die vom BKA (in wessem Auftrag?) als für das Verfahren entbehrlich entsorgt wurden. Man sollte keine Magnummunition finden? Oder doch eher keine Polizei­munition?

Im Falle Magnum wäre die Verdeckungsstraftat das Zündeln im WoMo. Die Flinten wurden dann gleich mit entsorgt, um eine schicke Scheinspur zu legen. Hat nichts genutzt. PD Menzel hat eine Morduntersuchung gar nicht erst durchführen lassen sondern verhindert. Die Mörder und Entsorger haben sich deutlich zu viel Mühe gegeben. Wäre nicht nötig gewesen. Aber das weiß man erst im Nachhinein.

Im zurecht preisgekrönten Film "Departed" spielt das Hohlspitzgeschoß eine wesentliche Rolle.

Dort sagt gleich am Anfang - so ab Minute 4.45 - ein Ausbilder der Polizeischule :

"Die Zielballistik untersucht das Verhalten von Projektilen beim Auftreffen auf ein Ziel und die Zerstörung die es verursacht. Nehmen wir zum Beispiel ihre 9mm mit Hohlspitzgeschoss. Ein Hohlspitzgeschoss das den Schädel trifft, pilzt dabei auf. Es bildet Fahnen und die reißen ab. Wir haben dann 6,8,10 Partikel des Geschosses die rasierklingenscharf sind. Sie reißen die Leber in Stücke, die Lunge, das Herz, verursachen schwere Schäden am zentralen Nervensystem und Gehirnmasse – das nennt sich Blowback."

Das führt zu einer grundsätzlichen Frage. Warum klammern alle Ausschüsse das Initial ihres heißgeliebten NSU aus ihren Untersuchungen aus, auch wenn die beiden Leichen jeden Prozeßtag auf der Anklagebank liegen? Die Antwort ist simpel. Weil der NSU dann zu Staub zerbröselt und all die Aufklärer mit leeren Händen dastehen.

Warum wohl beschäftigt sich in Thüringen niemand mit der naheliegenden Frage, was es mit den 6 Geschossteilen aus Böhnhardts Jochbein auf sich hat. Ein Untersuchungsauftrag wurde doch erteilt. Der Mudra schrieb das damals sogar in der TA und damit ist klar, dass es im PUA jeder weiß. Beweisanträge dazu könnte der Ausschuss gar nicht ablehnen, selbst wenn der Antrag nur von der AfD käme, d.h., ablehnen könnte die Mehrheit der Mitglieder schon, aber der AfD stände dann der Rechtsweg offen. Warum also passiert da nichts?

4. April 2016

der letzte Rest vom Winterfest


Blende 8, 1/125 sec., Brennweite 129 mm, ISO 200

Der Winter war diesmal arschlang. Die Blätter rosten schon.

Kuchenporno reloaded


Blende 8, 1/20 sec., Brennweite 92 mm, ISO 3200

Zwischen Fastenzeit und Dreiecksbadehosenfigur passt immer noch was Süßes: Zum Beispiel ein garantiert kalorienreicher Schokokuchen mit geraspelten Möhren.

Das ist die dritte Backmischung, die wieder ganz anders funktioniert, wie die anderen. Außerdem wurde gestestet, welcher Unterschied zwischen Glasterrine und Kuchenform besteht. Glas benötigt ein paar Minuten mehr Zeit, so um die 5 in etwa ungefähr vielleicht.

Drin sind geraspelte Mandeln, ein Eßlöffel Butter, drei Weih­nachts­män­ner, Honig und eine Möhre, etwa 3/4 Dildolänge, also größer als der aus­gestreckte Mittelfinger und kleiner als ein Dildo.

Außerdem fand ein Ölwechsel statt. Statt Rapsöl ist Sonnenblumenöl der Fettträger. Am besten schmeckte immer noch der erste, denn der war mit kaltgepreßtem Rapsöl angerichtet. Das ist aber fürchterlich egal, den den fruchtigen Gschmack bringt in diesem Fall die Möhre.

Sackrasur: Frühjahrsputz am Genital



Kahlschlag ist dagegen bei der männlichen Scham- und Achsel­be­haarung angesagt.

Mit jeweils 43 Prozent plädierte sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen eine relative Mehrheit dafür, dass sich Männer dort die Haare entfernen lassen sollten.


Ich wußte bisher gar nicht was Männer wollen, aber wenn es in der Zei­tung steht, dann wird es wohl stimmen. Talibanoutfit in der Fresse geht in Ord­nung, aber am Sack herrscht deutsche Gründlichkeit.

So ganz nebenbei habe ich auch gelernt, was eine relative Mehrheit ist. Journaillistischer Blödsinn, aufgeschrieben von dpa/ott.

3. April 2016

der Himmel über Berlin (eigentlich Brandenburg)


Blende 8, 1/250 sec., Brennweite 28 mm, ISO 100

Im Grunde ist es zu weiten Teilen der Himmel über Brandenburg, denn der über Berlin ist in dem Foto eher wenig, eigentlich gar nicht, enthalten.

diplomatischer Merksatz



Bei diplomatischen Beziehungen kommt es auf Nuancen an.

Bei Beziehungen auch. Das war aber nicht das Thema der Hamburger Blabla-Illu.

Forellenporno im Schlafsack



So ein mobiler Backofen ist ja auch für Dinge jenseits von Kuchenpornos gut. Wer auf Frischfleisch steht, der haut eine Forelle in den Schlafsack und holt sie nach 20 Minuten Herzenswärme und Hoffnung wieder raus. Man kennt das ja aus den realitätsgeschriebenen Fernsehsendungen aus dem Rettungsmilieu. Da bekommen die verünglückten Gestalten auch eine Aludecke übergeholfen, damit sie nicht auskühlen.

Die Forelle wurde im Inneren gesalzen und gepfeffert. Dann kam ordent­lich Butter rein, eine Schalotte, weil die nicht so scharf ist wie eine Zwie­bel, zwei Knoblauchzehen und ein Zweig auf dem Balkon frisch gezupften Thymians.

Dann wurde die Automatik auf 20 Minuten bei 180 Grad (bei Umluft) eingestellt. Auch im Jahre 2016 ist es so, wie mein Stabülehrer immer sagte: Es kommt auf die Einstellung an. 190 Grad und 22 Minuten wäre auch eine noch zu tolerierende Einstellung.

Ein vorzüglicher Schmaus. Forelle und Rinderfilet brauchen eigentlich gar kein Beilage, denn bei beiden ist das Fleisch die Attraktion auf der Zunge. Einige Kohlenhydrate dürfen dann doch mit runterrutschen.

2. April 2016

biologischer Merksatz

Klaus Wolfermann

Man muss sich an den biologischen Verfall gewöhnen.

Ausschlafen macht glücklich




Glücklich sind jene Menschen, die ihre Wecker dauerhaft der Pfandleihe ausleihen, weil sie ihren Körper über Zeitfenster und -dauer des Schlafes entscheiden lassen dürfen. Das ist unbezahlbarer Luxus.

Am besten, man mischt sich da gar nicht ein, sondern läßt den Schlaf kom­men, wie er kommt. Da gibt es auch Ausnahmen, doch die sind ab­zähl- und somit beherrschbar. Meistens.

1. April 2016

Berlin 6 Grad: Kältehilfe schlägt Alarm



Das walte Hugo, denn so geht das nicht weiter.

ein Blick aus dem Klofenster im Vergleich



Im Grunde ist nur die behutsame Korrektur der Tonwerte sinnvoll, denn die bringt gegenüber der sehr verhaltenen Entwicklung des RAW (oben links) etwas mehr Knack ins Foto. Mit ausreichend Zeitvolumen bekäme man das möglicherweise auch über die Gradationskurve hin. Mit dem NIK-Plugin geht das schneller. Und besser wohl auch. Der HDR-Effekt ist was für Propaganda-Illus, die den Lesern Angst und Schrecken einjagen sollen, oder Bewunderung für die gerade gepuschten Helden.

Linke fordert Stopp der NSU-Satiren des Anmerkers

Köditz fordert Stopp von NSU-Satiren des Anmerkers

Wie aus für gewöhnlich gut gerüchteten Kreisen verlautbart, hat die Chef­domina sächsischer Exorzisten* in einem Anfall von Erdowahn den Stopp der NSU-Satiren des Anmerkers gefordert. Für den Fall der Nichtbe­fol­gung wird eine dominante Erziehungsmaßnahme angeordnet. Eine könig­liche gar?

Jetzt knöpf’ ich sie mir vor. Keiner kommt mir davon. ... Das Netzwerk heben wir aus; den Professor, den Alten und den Anonymus, den hol ich mir aus dem Plattenbau in seiner Nüchternheit. Da nützt ihm alles nix. Da muss er raus, muss mir Rede und Antwort stehen. Den belei­digenden Meier, den kauf ich mir, den kleinen Nazi. ... Alle kommen dran.

Da fällt mir nur der alte Gassenhauer ein.

Ich küß nicht ihr'n Verstand, Madame.

Der Beweisantrag wird sicher einer der lustigsten, der jemals die sächsi­sche Kabarettszene verlassen hat. Das schreit geradezu nach öffentlicher Urauffühurung. Wie das Ritual der Exorzierung vonstatten gehen täte, kann man exemplarisch vorab anschauen. Das wird so ein bißchen Guan­tanamo, ein bißchen Bautzen, vor allem sächsisch und damit für die be­troffenen Personen erniedrigend.



Freunde des ostdeutschen Ensemble­ka­baretts werden somit voll auf ihre Kosten kommen, wenn Satirikern der Teufel aus dem Körper exorziert und Gottvertrauen eingebleut wird, ganz im Sinne des religiösen Führers Thüringens, der Religion als Lösung ansieht, nicht als Problem.


Pfarrer Meurer brachte es knapp so auf den Punkt: "Religion ist saugefährlich."
Religionsführer Ramelow: "Religion darf nie ein Problem sein, sondern nur die Lösung."


Das Politklamauk liebende Publikum wird über die Pro­ben am Sächsi­schen Staatskabarett auf dem Laufenden gehalten. Die Aufführung der linken Spaßguerilla wird sicher ein Kracher.

[update 09:30 Uhr]

Screenshot und Zitat von Ramelow eingefügt.

[update 29.07.2019 21:35 Uhr]

* Mayrs Biedermeier siehe hier und hier

31. März 2016

Was stimmt hier nicht?



Ex-Nazi soll für Mossad gemordet haben. Irgendwas stimmt da nicht, Frau König. Wissen sie die richtige Lösung? Zwei Fehler sind zu finden.

ein Blick aus dem Klofenster in HDR



Es seien beim Blick aus dem Klo noch die beiden einzig vertretbaren Schnellklickversionen in HDR vorgestellt. Oben ist die Version, auf die der Effekt Außenraum 2 (Architektur) angewendet wurde, unten Landschaft weich. Die zaubert uns dann auch die schicken Rauchschwaden der Explosion eines Furzes herbei, wie sie auf den Maidanbildern nicht besser abgebildet sind. Rauschen wurde bei beiden Fotos nach dem HDR-Effekt entfernt.

Zu deutsch. HDR-Effekte sind ausgelutscht und zu nichts zu gebrauchen. Hohe Dynamik im Bild wird eben nur vorgegaukelt.

NSU: Propagandafeuer der Nichtdenker



Die Werbetrommel für den steuerfinanzierten Fernsehfunk wird im Akkord bedient, denn der hat sich nicht lumpen lassen und wie weiland die Märchenfilme der Gebrüder Grimm das NSU-Märchen auf Zelluloid gebannt. Und wie damals hocken nicht die Kinder voller Entzücken vor der Glotze sondern deren Erzeuger, denn Kinder sind bei Märchen, die man ihnen erzählt, zurecht sehr skeptisch, bis ihnen beigebogen wurde, daß Widerstand nicht lohnt und sie ob ihrer Erziehung das Hinterfragen der Lügen der Erwachsenen aufgeben.

So wundert nicht, daß das Motto der Nichtdenkseiten auch Programm ist. Vollkommen unkritisch wird ein Beitrag vom Propagandafaschisten Wetzel durchgewunken, der bereits im ersten Satz als Lügenpropaganda erkennbar wäre, wenn man nach- statt nichtgedacht hätte.

Zuerst sei der von Jens Berger verantwortete Titel in die Mülltonne gehauen, denn es gibt keine elektronischen Zeugen. Noch leben wir nicht im Zeitalter der Cyborgs, in dem eines fernen Tages derlei möglich ist. Die Kriminalisten unserer Tage schlagen sich mit Spuren rum, analysieren diese, gewichten sie im Kontext des zu untersuchenden Verbrechens und bewerten sie schlußendlich. Ist die Spur ein Beweis? Entlastet sie den Verdächtigen? War es eine Trugspur? Sind die Spuren ein netter Beifang, die ein anderes Verbrechen, nur nicht dieses, klären helfen?

Dass es im NSU-Kontext nicht an Spuren mangelt, sondern an der Weigerung, ihnen nachzugehen, zeichnet folgender Beitrag von Wolf Wetzel nach.

Wetzel, das sei den uninformierten Nichtdenkern hier kurz mitgeteilt, ist ein Märchenerzähler, der Replikawaffen vom Typ USP zu echten HK P2000 umdeklariert, um seiner üblen Ideologie somit eine scheinbar echte Grundlage zu geben. Er verkauft seinen Klienten Plastikwaffen als heiße Schießeisen. Im kleinsten Mafialändle der Welt werden jedoch einige Propagandaverbrechen deutscher Journaillisten entlarvt.



Es mangelt in all den Fällen, die unter dem Kürzel NSU subsumiert wer­den, in fast jedem an Spuren, zumindest an jenen, die auf Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe als Täter hindeuten. dafür ist bis zum heutigen Tag nicht einziger materieller Beweis für auch nur ein einziges der am OLG verhandelten Verbrechen vorgelegt worden. Genau diese Tatsache muß man sich immer wieder vor Augen führen, um das Geschwurbel der Wetzels und Mosers als das zu enttarnen, was es auch ist, aktiver Staats­schutz durch Lügenpropaganda, im schlimmsten Falle faschistische Denunziation, indem Täter konstruiert werden, wo bisher keine Täter ermittelt wurden.

Es sei an Wetzel exemplarisch dargelegt, wie es funktioniert. Dafür reicht der Einstieg in sein Propagandawerk aus.

Wie die beiden NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 4. November 2011 zu Tode gekommen sein sollen, wissen wir. Zumindest gibt es dafür eine offizielle Selbstmordversion.



Wenn Wetzel weiß, wie Böhnhardt und Mundlos zu Tode kamen, dann soll er uns nicht auf die Folter spannen, sondern sein Wissen mit uns teilen. Ich weiß es nicht, denn entgegen der Behauptung Wetzels gibt es keine offizielle Selbstmordversion. Es gibt nicht mal eine inoffizielle, sondern ausschließlich die kurze Gedankenspielerei, wie es dem Wunsch der Dienstvorgesetzten eventuell gewesen zu sein hat, damit sie damit die Abgeordneten des Bundestages betuppen können.



Hat auch funktioniert. Die beschlossen ohne Ermittlungs- und Gerichtsverfahren bereits am 22.11.2011, daß es sich um eine serienmordende Neonazi-Bande handelte. Das ist nach den schlimmen Verbrechen deutscher Faschisten am Parlamentarismus so ziemlich das zweitschlimmste, was sich Parlamentarier in den letzten 120 Jahren erdreisteten. Schlimmer war nur noch die Bewilligung der Kriegskredite durch die Sozen und die Beitrittserklärung der Bergmann zu Westdeutschland.

Sowohl in- als auch offizielle Selbstmordversion können nur dann existieren, wenn sie das Ergebnis der kriminalpolizeilichen Morduntersuchung sind. Eine Morduntersuchung wurde jedoch von Anbeginn, also 12:07 Uhr des 4.11., unter der ruhmreichen Führung des Polizeidirektors Menzel unterbunden, fand nicht statt, wurde verhindert, sabotiert usw..

Aber für Wetzel ist es bare Münze, was das arme Würmchen in Polizei­diensten aufschreiben mußte. Schwachsinn.

Man muss kein Kriminalist sein, um festzuhalten, dass das Handy, das Beate Zschäpe benutzt hatte, eine hervorragende „Quelle“ wäre, um diese Tage zu rekonstruieren.

Vor allem muß man grenzenlos dumm sein, um solche Hoffnung auf ein Handy zu setzen. Es wäre nicht viel rekonstruierbar, außer ein paar Anrufe, Metadaten, die am Handy aufliefen und zu anderen Telefonanschlüssen geführt hätten.

Kommen wir noch zu einem dichterischen Schmankerl, über das ein Berliner nur herzhaft lachen kann.

Der Berliner Kurier vom 29.5.2012 rekonstruierte die Ereignisse, kurz nach dem Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ...

Der Kurier ist ein Gossenblatt. Die haben noch nie etwas rekonstruiert. Schlimmer hätte sich Wetzel nicht ins Aus schreiben können.

30. März 2016

Steinmeier - dumm wie ein Soze

sputnik

Steinmeier ruft die Türkei zur Einhaltung europäischer Werte auf

Es gibt keine europäischen Werte. Darüber hinaus fühlt sich die Türkei den Werten des Islam verbunden, ist nicht Europa, war es nie und wird es so bald hoffentlich nicht werden.

Lesen sie demnächst. Steinmeier ruft die durch Brandenburg marodieren­den Wölfe auf, sich wie deutsche Schoßhunde zu benehmen.

ein Blick aus dem Klofenster



Google hat die NIK-Software von allen finanziellen Fesseln befreit und zum download bereitgestellt. Die Pixelbetrüger können die Plugins nun für lau auf das Bildmaterial anwenden, auf daß es in Zukunft noch viel einheitlicher im Bildmaterial der Agenturen zugehen möge. Daß die Plug­ins sehr gut waren, stand nie in Zweifel. Daß sie oft über­trieben an­ge­wen­det wurden und damit die Aussage des Bildes im Kontext einer Agentur­meldung ins Gegenteil verkehrten, die Konsumenten über­sättig­ten, das ist ebenfalls bekannt. Die langweiligen Maidanfotos, im HDR-Modus über­entwickelt, die sich an den Fotos aus Krisengebieten orientierten, sind da noch gut in Erinnerung.

Fotos entwickeln war immer ein Spagat zwischen so wenige wie möglich eingreifen bei größtmöglicher Treue zum Original, läßt man Helmut Newton und artverwandte Fotografen mal außen vor. Insofern werden die Leser des Blogs heute mit einem exklusiven Blick aus dem Klofenster belobigt. Oben die kaum bearbeitete Version. Unten habe ich auf die Schnelle die zwei Plugins übergeholfen. Zuerst eine einfache Tonwert­korrektur auf Sicht und danach die automatische Entfernung von Rauschen.

Klofenster: Blende 8, 1/13 sec., Brennweite 50 mm, ISO 3200

deutsche Behörden zensieren das Internet

Das Netz wird enger
Deutsche Behörden zensieren das Internet


29.03.2016 10:51 Uhr

Durch Zensur und Strafverfolgung der User schränken die deutschen Behörden die Netzfreiheit immer weiter ein. Die Nutzer sehen das aber nicht als Problem, beklagen Aktivisten.

... im Namen der öffentlichen Sicherheit nehmen deutsche Behörden immer mehr das Internet ins Visier. Allein vergangenes Jahr habe die deutsche Jugendschutzbehörde mehr als 1000 Webseiten gezählt, die gegen die Gebote der Jugendschützer verstoßen und etliche von ihnen geschlossen. Ein Gerichtsbeschluss ist dafür nicht nötig. Betroffen waren illegale Geschäftemacher, Anorexie-Befürworter aber auch Facebook­seiten, auf denen kritische Meinungen zur SPD publiziert wurden.

Unterstützung bei der Zensur erhält der Staat durch den Bertelsmann-Konzern, der selber auf dem Gebiet der Meinungsmache tätig ist. Die ha­ben mit Arvato eine Abteilung geschaffen, die sich ausschließlich um ge­setzwidrige Internetzensur kümmert. Auf ihre kindlich-heitere Art fordert Arvato in Zusammenarbeit mit der von der Stasi-Veteranin Kahane ge­führ­ten Stiftung Nutzer zum Melden missliebiger Seiten auf. Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und hat die Selbst­verpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet. Das hilft bei den dunklen Machenschaften und Kungeleien, in die Kahane und genossen verstrickt sind, allerdings wenig, denn von Transparenz ihrer Zensurtätigkeit ist nichts zu merken.

Wie steht es in Deutschland um die Bürgerrechte im Internet?

Schlecht, weil die Leute Angst haben, ihre Meinung zu äußern. Leider gelten jetzt Wildwest-Gesetze, die auf die Internetfreiheit abzielen. Selbstzensur ist zu einem wichtigen Faktor geworden.

29. März 2016

Todesdroge: Was stimmt hier nicht?

Die auf Hitlerspeed abgerichteten Schriftsetzer des stern können nicht anders als drogeninduzierten Blödsinn zu schreiben.

Heroin ist die tödlichste der Rauschdrogen - seit Jahrzehnten führt es die Drogentod-Statistik mit großem Vorsprung an.

Erstens geht töter als tot nur bei den Uwes, die man zur Sicherheit mittels Flinte enthirnte.

Zum anderen wäre zu überlegen, welche Drogen weitaus mehr Todesfälle produzieren. Und wo.

Mord auf Rabatt



Die AG Faschos in der SPD hatte angekündigt, den faschistischen Mord­paragraphen den Gegebenheiten ihrer Herrschaft anzupassen und zu mo­der­nisieren. Das sogenannte typisch faschistische Täterprofil soll in ein typisch sozialdemokratisches Mörderprofil gewandelt werden, eines bei dem es Mord auch auf Rabattmarken gibt.

Die stramm rechten Genossen haben ganze Arbeit geleistet und den für seine Hetzkampagnen bekannten Nichtskönner Maas in die Bütt gewor­fen, die Schlacht um die Herzen der Mordsgesellinnen zu gewin­nen, frei nach dem Slogan des nunmehrigen Alterspräsidenten der Sozen Münte­fering:

"Es wird nicht genug erklärt."

Der Untermensch zählt wieder was in der deutschen Justiz. Zumindest dann, wenn es nach den Faschos bei den Sozen geht.

Es gibt noch viel auszumerzen (Müntefering).