21. August 2016

Martina Renner im Rausch der Dummheit


Ich lese jetzt viel wie der München-Attentäter Waffe im Darknet besorgte. Was fehlt: Ohne Rassismus im Kopf hätte er nicht gemordet.

Mensch Martina, deine Mutti hat dir doch mit auf den Weg gegeben, du sollst nicht so viel in den ideologischen Kampfblättern der Systempresse lesen, weil die nur Scheiß schreiben. Im übrigen benötigt man für Massen­mord und Terrorismus keinen Rassis­mus. Aufgestauter Haß und viel Wut im Bauch reichen aus. Hirn ist dabei nicht vonnöten. Und mit NSU haben die Münchener Ereignisse in etwa genauso viel zu tun, wie ein Rennerhirn mit Intelligenz.

Auch wenn es der heißen Luftbläserin nicht gefällt. In den Deutschländern der Nachkriegszeit, gemeint ist der WK2, gab es keinen Rassismus. Jeden­falls keinen gesellschaftlich relevanten. Es konnte keinen geben, weil die soziale Grundlage dafür fehlte, eine Gesellschaft, tief gespalten im Sozia­len und strukturiert in Rassen. Wer soziologische Studien über Rassismus betreiben möchte, der ist in der BRD fehlverortet. Weitaus ergiebiger wä­ren Langzeitaufenthalte in den USA oder Brasilien. In sportlicher Hinsicht liest sich das so:

Für die Brasilianer bedeutet der Olympia-Titel nämlich viel mehr als nur ein gewonnenes Fußballspiel. Es ist Balsam auf die geschundene Volkseele und ein Sieg für das gebeutelte Selbstbewusstsein. Am Triumph der Selecao werden sich vor allem jene laben, die bei den Olympischen Spielen nur zuschauen durften, die nicht in der Lage waren, sich eine Karte für Glitzerspiele zu kaufen.

Brasilien geht es gerade nicht gut. Das Land hat mit vielen Problemen zu kämpfen, befindet sich im Krisen-Dauermodus. Umso schöner, dass die Menschen mal wieder auf etwas stolz sein können. Und wenn es nur ein gewonnenes Fußballspiel ist. Hier in Brasilien ist das manchmal sehr, sehr viel.


Es gab auch keinen strukturellen Rassismus in den staatlichen Behörden. Es gibt einen solchen auch nicht. Was es allerdings gab und gibt, das sind Haß, Wut, Testosteronüberschuß, Gruppendynamik und zuweilen reich­lich Alkohol. Das entlädt sich dann in einer Gewalttat. Wenn ein Neger eine auf die Fresse kriegt, ist das noch lange kein Rassismus, auch wenn es linke Dumpfbacken gerne so hätten.

Rassismus war nie ein Problem. So wie der Sturm der Nazis auf die deut­schen Rathäuser nie ein Problem war. Linke, bei denen das Hirn in der Puperze sitzt, mal ausgenommen.

NSU: Spitzelarbeit hat einen Tarif

Einem der besten Polizisten unter deutscher Sonne waren die ständigen Raubüberfälle auf die Spargroschen-Depots der Arbeiter und Bauern leid. Trotz penibel genauer Polizeiarbeit gelang es nicht, die Taten aufzuklären. So frug er dann eines Tages die Kameraden der anderen Feldpostnummer um Rat, ob Hilfe möglich sei. Sicher, meinten die, wir können schauen, was wir tun können. Ihr hört von uns, wenn es etwas zu berichten gibt.

Daß sie die Gelegenheit beim Schopfe packen und ihr eigenes Ding durchziehen würden, das haben sie dem Edelpolizisten verschwiegen. Sie sahen die Möglichkeit, einen Köder auszulegen, um eine grandiose Falle zu stellen. Solche Gelegenheiten schmeißt man nicht einfach so weg, war das Motto in der Geheimdienstzentrale.

Die Dinge nahmen ihren Lauf, doch es kam anders als geplant. Binnen gut einer Woche hatte man in Zwickau alle nötigen Informationen gesammelt. Eine bereits für die Nachnutzung freigegebene konspirative Wohnung wurde wieder scharf geschaltet und noch einmal mit einer Observationsanlage für die Rundum-Beobachtung ausgestattet. Der Köder sollte mittels Videoaufzeichnung erpreßbar gemacht werden.

Anschließend lief die Aktion völlig aus dem Ruder. Die als Observationsteam angeheuerten Freelance-Spitzel wurden in einem Feuergefecht hingemeuchelt. Die Aktion war so geheim, daß ihre Namen nicht einmal auf der Tafel ehrenden Gedenkens im Eingangsportal der Geheimdienstzentrale für die an der geheimen Front gefallenen Schutzbefohlenen eingemeißelt werden durften.

Die Chefetage in der Spitzelbehörde war stocksauer, als sie von dem Versagen erfuhr. Man hoffte, das wenigstens alle tot seien, damit der Nachwelt keine Kunde geheimdienstlichen Versagens hinterlassen werden kann. Doch darin haben sie sich gründlich geirrt. Es gab eine Überlebende, eine Frau. Sie weilte kurz am Tatort, um Abschied von ihren Liebsten zu nehmen, wurde dann aber, wie weiland Frau Zschäpe von Kapke, am Tatort abgeholt und weggebracht. Sie habe da nichts zu suchen.

Der ehemals beste Polizist war mit der entstandenen Situation völlig überfordert. Er ließ sich von einem Schlapphut den Sinn der Aktion erklären. Nachdem er erfahren hatte, daß das alles eine vom Geheimdienst in den Sand gesetzte Köderaktion war, bei der der Mausefallenmechanismus versagt hatte, klappte er zusammen. Lustlos und ohne jeden Ehrgeiz, den Vorfall kriminalpolizeilich aufzuklären, ließ er die Ermittlungen schleifen. Wenn die Schnüffler ihre Jobs verkacken, dann sollen sie auch selber damit klarkommen.

Das wußten sie auch ganz ohne polizeilichen Rat. Sie entschieden, den vor langer Zeit nach Rio ausgereisten Spitzel wieder heimzuholen. Das war der Tarif, den zu präsentieren man gezwungen war. Ein Tölpel wurde zum besten Spion aller Zeiten deklariert.

Der AK NSU hat zwar Kosten aber keine Mühen gescheut und sich mit französischen Untergrundfilmern verbündet. Was die ARD-Degeto mit drei Schmonzetten in 270 Minuten nicht schafft, das erklären die Kämpfer der Zelluloid-Resistance in gerade mal 220 Sekunden. Sie hatten die deutschen Dienste unterwandert. Das Bildmaterial aus der damaligen Zeit wird erstmals und exklusiv einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es ist das, was noch zu sagen wär, wenn Lothar Lingen, Axel Minrath, Günter Heiß und Klaus-Dieter Fritsche, die Generation KDF, die eine Geheimdienstoperation verkackten, etwas zu sagen hätten.

Der Teil 2 der Dokumentation widmet sich der Sprache aus Kraft und Blut als Tat.

Was noch zu sagen wär,
gibt keine Sprache her,
nur die Tat,
die man für alle tut.
Sprache aus Kraft und Blut
ist die Tat.


Zunge schweig,
Gemeinsamkeit steig
aus unserm Tun unsrer Tat.
Text: Kurt Demmler, Intonation: Klaus-Renft-Combo

Beschreibung der Szenen für Blinde und Antifa

Szene 1: Überwachung in der Frühlingsstraße kann wieder eingestellt werden. Das Ziel der Operation wurde erreicht.
Szene 2: Der Mord an den Schutzbefohlenen. Ein freiberufliches Observationsteam des Verfassungsschutzes wird ermordet.
Szene 3: Berichterstattung im Kanzleramt, Operation schiefgelaufen. Es gab Tote.
Szene 4: Beate Zschäpe wird von Frau Kapke abgeholt. Sie hat am Tatort nichts zu suchen.
Szene 5: Menzel, mit der Situation völlig überfordert, bekommt von einem Geheimdienstmitarbeiter den Sinn der Aktion erklärt. Daraufhin läßt er die kriminalpolizeilichen Ermittlungen schleifen und ebenfalls völlig aus dem Ruder laufen.
Szene 6: Michael See wurde im schwedischen Zeugenschutzasyl reaktiviert und als "Tarif" in die Heimat zurückbeordert. Er habe einen wichtigen Teil bei der Aufarbeitung des NSU zu spielen. Er sei ein ausgekochter Bursche und werde vom Geheimdienst gebraucht.



Ich würde sagen, sie haben erreicht, was sie wollten, Chef. Milan ist völlig übergeschnappt. Er will den Geiger umlegen.

Schauen sie beim Fahren bitte nach vorne. Sagen sie Pouchet und Chaperon, sie können die Überwachung einstellen und zurückkommen. Sie haben sehr gut gearbeitet.

Wieso einstellen? Aber Chef, wissen sie, was das bedeutet?

Hören sie endlich auf, meine Befehle zu kritisieren.

Sagen sie Pouchet und Chaperon, die Sache ist erledigt, und zwar sofort.

Chaperon? Hier spricht Perrache. Befehl vom Chef, ihr sollt den Blonden noch strenger überwachen. Genau. Von den anderen ist sicher noch ein dickes Ding zu erwarten. Also paßt besonders gut auf.
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Hört mal zu. Ganz unter uns, wir werden uns doch nicht gegenseitig weh tun, oder?

Wir sind alle Kollegen, da legt man sich doch nicht um.

Peng, blubb, blubb, blubb uuuuuhhhhh.
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Es gibt leider drei Tote, Chef. Zwei Leute von Milan und Chaperon.

Bitte, was haben sie da gesagt?

Tja, es hat eine kleine Schießerei gegeben. Aber seien sie ganz beruhigt. Dem großen Blonden ist nichts passiert.

Ich habe doch angeordnet, daß die beiden abgezogen werden, Pouchet und Chaperon.

Was ist? Verzeihung, das muß ich falsch verstanden haben. Ich habe sie gebeten, die Überwachung noch zu verschärfen.

Ja, und ich befahl ihnen genau das Gegenteil.

Das tut mir sehr leid, Chef. Ist es denn so schlimm? Ich hatte nur plötzlich Mitleid mit einem Unschuldigen.

Ihre Mühe war trotzdem umsonst, Perrache. Jetzt kommt das große Duell. Nun muß Milan endlich aus seinem Loch kommen. Es endet mit einer großen Abrechnung, wie in einem guten Western.
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Sie sollen sich doch hier nicht herumtreiben. Steigen sei ein.
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Perrache? Perrache. Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh, wer ist das? Kennen sie den?

Ein Köder für sie, Monsieur. Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh war nichts weiter als ein Köder.
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Sobald er aus Rio zurück ist...

Ja, Monsieur,

... und das wird bald passieren, nehmen sie Kontakt mit ihm auf, denn er ist ein ganz ausgekochter Bursche. Und solche Burschen brauchen wir. Sowas fehlt in unserer Abteilung.

20. August 2016

Faschismus an der Macht


Exzeß faschistischer Sippenhaft: Die Jobcenter sollen auch die Angehörigen eines Hartz-IV-Empfängers schärfer kontrollieren.

Die Antifa erweist sich einmal mehr als feige und strohdoof. Sie pflegen ihre Buddelplatz-Feindschaften bis ins hohe Alter, weil sie den Nazi aus der Nachbarschaft kennen und hassen geliebt haben. Faschisten an der Macht sind ein Tabu, denn der virtuelle Sturm der Nazis auf die deutschen Rathäuser, der in den Hirnen der Antifa tobt, ist weitaus gefährlicher als jeder Nazi an der Macht.

Deutschland ist ein Sozial-KZ. Der Feind sitzt bereits im Rathaus oder Amt. Sippenhaft feiert fröhliche Urständ und die Antifa kämpft sich trun­ken vor lauter Feindbildern an den Rathaustüren vorbei, den sie wollen um jeden Preis mitregieren. Da ziemt sich nicht, die Nazis in den deut­schen Amtsstuben zu bekämpfen, wenn man selber um jeden Preis ein Amtsnazi werden will.

Man muß sich immer bewußt sein, wer dem modernen Sozialfaschismus in Deutschland die politischen Tore öffnete. Es waren die Sozen unter Führung von Schröder und Bordell-Hartz. Sicher auf Wunsch der Wirt­schaftsbosse, doch so engagiert bei der Sache, daß sie Schuld auf sich ge­la­den haben. Heute braucht man keine großen Lager mehr, um wie 1933 mit billigem Humankapital den Wirtschaftskreislauf zu befeuern. Der Kapita­lis­mus hat inwzischen so viel Geld ausgeschissen, daß er sich leisten kann, die Menschen in ein Sozial-KZ zu zwingen, aus dem es kein Entkommmen gibt.

Kein Wunder, daß die Linken Edelnazis wie Maas und Pöbelnazis wie Gabriel huldigen. Sie haben sich dieses Freunde redlich verdient.

NSU: Köder auch du!

Lothar Lingen* bekam einen letzten Auftrag. Er sollte den Wehrwolf ge­ben, äh Reißwolf. Wobei, damals, im November 2011, damals machte das kei­nen Unterschied. Der Reißwolf war die Organisation Wehrwolf der Ge­ne­ration KDF. Lingen, das urchristliche Gemüt, würde das bestreiten. Als Bußgänger auf dem Weg nach Santiago de Compostella fiele seinem alter ego Axel Minrath eine Menge ein, was noch zu sagen wär.

Was noch zu sagen wär,
gibt keine Sprache her,
nur die Tat,
die man für alle tut.
Sprache aus Kraft und Blut
ist die Tat.

Zunge schweig,
Gemeinsamkeit steig
aus unserm Tun unsrer Tat
.
Text: Kurt Demmler, Intonation: Klaus-Renft-Combo

Mit Wehrwolf hatte das nichts zu tun, eher mit Stauffenberg. Der Reißwolf war der stille Protest, der gewaltfreie Aufstand gegen ein verhaßtes Dienst­­regime.

Um diesen letzten Auftrag im Dienste des Herrn geht es heute nicht. Neh­men wir den vorletzten. Es war ein Routinejob der Spitzelführung. Ein durcheinandergeratenes Spitzelszenario mußte wieder eingefangen und auf das richtige Gleis geschoben werden. Es sollte der größte geheim­dienst­liche Betriebs­unfall der neuen deutschen Republik werden.



Es gibt Arbeit. Morgen früh um 09:30 Uhr wird in Orly ein Mann ankommen.

Das ist ja nichts ungewöhnliches.

Dieser Mann wird uns mit Sicherheit verraten können, wer tatsächlich hinter der Heroinangelegenheit steckt. Ich möchte, daß sie ihn abholen.

Mach ich, Chef.

Und ich wünsche außerdem, daß keine unserer Abteilungen Wind davon bekommt. Und das Unternehmen bleibt streng geheim.

Sie können sich auf mich verlassen.

Sagen sie Chef, der Mann, der da morgen kommt...

Jaaaaahhhh?

... Wer ist das?

Das weiß ich nicht.

Bitte was?

Ich weiß es nicht. Fahren sie morgen früh nach Orly und suchen sie sich einen aus.

Verzeihung, ich versteh nicht.

Irgendeinen. Nehmen sie irgendwen, einen Mann aus der Menge, einen, der möglichst nicht auffällt. Suchen sie sich aus, wen sie wollen, nur, wie gesagt, wer es ist, ist völlig gleichgültig. Er ist nur ein Köder. Das wird eine grandiose Falle.

So kam es dann, daß eine Spitzelbehörde die Observationsanlage wieder installierte, obwohl die konspirative Wohnung in Zwickau längst aufge­geben und für die Nachnutzung freigegeben war. Und so kam kurz darauf Ralf Wohlleben nach Zwickau. Als Köder und grandiose Falle.

Ende Teil 1
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* Der Name ist frei erfunden, ein Tarnname sozusagen.

19. August 2016

Hitlertagebuch-Magazin mit rassistischem Wetterorakel



Die Hitze, die aus dem Süden, aus der Sahara kommen wird, nennen die rassistichen Wetterpropheten im Hitlertagebuch-Magazin Affenhitze.

Affenhitze im Anmarsch: Aus Südeuropa kommt heiße Saharaluft nach Deutschland...

Das darf ruhig als Beleidigung der vielen am Rande und in der Sahara lebenden Neger aufgefaßt werden.

Rätselfrage zur dummen Antifa



Der tut nicht so, er ist so blöd!

Innenminister Ralf Jäger aus NRW hat das in der Union diskutierte Verbot der Vollverschleierung scharf kritisiert. "Ein Burkaverbot bringt nicht mehr Sicherheit, sondern ist nur den Wahlkämpfen in einigen Bundesländern geschuldet," sagte Jäger... Wer Burkas verbiete, der müsse auch verbieten, "dass sich Menschen als Nikolaus verkleiden".




Früher war es geradezu Pflicht, als Antifaschist einen ordentlichen Schul­ab­schluß und eine fundierte Berufsausbildung zu haben, um sich in den geschichtlichen Wirrnissen und Kämpfen der Zeit zurechtzufinden. Die Zeiten sind endgültig vorbei. Dummheit ist Pflicht, wie Mario Sixtus ein­drucksvoll nachweist und Katharina König demzufolge unbesehen zurück­zwitschert.

Der schlaue Mitleser weiß, warum Sixtus strohdoof und bei Gott, äh bigott bis in den letzten Knochen ist. Das Konzept der Bigotterie läßt sich für Deutsche derzeit am besten am Beispiel der Denunziantenstiftung unter Führung der spitzelerfahrenen Kahane demonstrieren. Bigotter als diese Dumpfbacken geht momentan nur als Justizminister, der auf den Rechts­staat einen großen Scheißhaufen setzt.

18. August 2016

der feige Hund als Mensch in dir



Ein Hund, wer böses dabei denkt, auch wenn das abgebildete Wesen böses im Schilde führte, nämlich Zuschnappen, wenn das Stöckchen den Besit­zer zu wechseln drohte. Da verstand der kleine Herr keinen Spaß und machte deutlich, wer das Sagen hat und wem der Stock gehört.

Schön zu erfahren, daß Steinmeiers Haufen nichts weiter als eine Ansammlung von feigen Hunden ist. Steinmeier ist, das Private ausgenommen, eh einer der feigsten Politiker unter der abendländischen Sonne. Immer nur auf sein persönliches Image bedacht, ausgestattet mit Gratismut ohne Ende, dafür frei von Ideen für eine friedliebende Welt.

Es wundert also nicht, daß der Terroristenfreund Steinmeier den Terroristenführer Erdogan in Schutz nimmt und sich die Sicht der Bundesregierung auf die türkischen Staatsterroristen nicht zu eigen macht.

die Rentnerbank



Über die Rentnerbank ist hier im Blog schon viel berichtet worden.

Heute sei jene vorgestellt, die zu einem Tagespicknik verführt, die einzig echte Rentnerbank mit Panoramablick auf den Teide und Sonne satt.

Das Bild oben ist eine Stöpselei aus mehreren hochkant angeferigten Fotos und deckt ziemlich genau 90 Grad Bildwinkel ab. Die Bank steht auf ca. 2000 Metern luftiger Höhe und ist der Beginn mehrerer Routen, die in El Portillo ihren Anfang nehmen, also auch der Sendero 6 zum Montaña de los Tomillos. Es geht zuerst heftig eine Senke hinab, die Stunden später, wenn man den Rückwärtsgang der Tour eingelegt hat, natürlich bergauf geht. Dann dackelt man weitestgehend schnurgeradeaus 600 Meter den Berg hinauf und hat immer den Teide und Montana Blanca vor der Nase.

Oder man kennt jemanden, der nett genug ist, einem einen Picknickkorb und die Anfahrt zu spendieren. Dann bleibt man kurz hinter dem botani­schen Garten hängen, setzt sich auf die Bank und kuckt den lieben langen Tag Teide.

17. August 2016

Pöbelminister Gabriel mit obszöner Geste



Die Inkarnation des deutschen Regierungspacks schlechthin, der Popbe­auftragte der SPD, ist wieder einmal durch obszönes Verhalten in der Öffentlichkeit aufgefallen. Parteien, die solch ungehobelte Prolls in ihrer Führungsriege durchfüttern, sind nicht wählbar. Parteien, die solche Fle­gel als Regierungspartner dulden, sind nicht wählbar.

Schade, daß sich niemand findet, der diesen Plebs wegen Beleidigung anzeigt.

mediales Deutsch des Grauens

Die Generation Praktikum hat die Schreibtische der Republik endgültig und flächendeckend geentert. Sie wolle etwas mit Medien oder so machen. Nun macht diese Genration die deutsche Sprache zur Sau.



Da geht es der V-Schreiberin des Spiegel wie mir. Ich versuche seit Jah­ren, mit der in U-Haft befindlichen Beate Zschäpe ein telefonisches Exklu­sivinterview zu führen. Zschäpe war telefonisch für Die Anmerkung nicht erreichbar. Den Satzbau mit der telefonischen Nichterreichbarkeit übe ich noch. Nach dem nächsten Volkhochschulkurs gibt es hier im Blog eine stark verbesserte Version zu lesen.



Autofahrer flüchtet nach Verkehrsunfall mit Motorrad, weiß der Land­funk zu berichten. Nun dürfen wir alle rätseln, woher der Autofahrer so schnell ein Motorrad hatte. vermutlich aus der Garage seines Wohnmo­bils.

Auch die RAF-Rentner müssen für den Niedergang der deutschen Sprache herhalten, wie Robert Braumann eindrucksvoll zeigt. Die werden endlich auch in den Niederlanden gesucht, nachdem sie auf dem Parkplatz eines Baumarktes trotz Observation entfleuchen konnten.

Im Vorfeld hatte es Kritik an der Ermittlungsarbeit durch den Bund der Kriminalbeamten gegeben.

Soso, nun wird die Ermittlungsarbeit mittlerweile vom Bund der Krimi­nal­beamten geführt. Es bleibt die Frage, wer die bereits im Vorfeld kriti­sierte.



Eile ist wichtiger denn Sprachkenntnis. Abgesehen davon, daß wir es mit einem Terroranschlag zu tun hatten, der ganz Mün­chen, wirklich ganz München, in Spannung hielt, was der Waffenverkäufer eines Laufes ist. Im realen Leben.



Schönes outing vom Sozialminister aus Österreich, Alois Stöger. Sein Schmusekater ziert sich offenbar noch etwas, aber er will unbedingt die Homoehe. Dann wünschen wir ihm alles Gute. Steter Tropfen höhlt das Anal. Dann klappts auch irgendwann mit dem Gang zum Traualtar.

Oder: Steter Tropfen höhlt das Hirn. Was an den Deutschkennt­nissen der Medienpraktikanten zu beweisen war.

16. August 2016

Merkel und die scheißegale Angst der Bürger



Die Bundeskanzlerin geht "zu wenig auf die Empfindungen, die Sorgen und Ängste der Bürger ein". Das hat der ehemalige Ministerpräsident und Experimentallyriker Edmund Stoiber herausgefunden. Die Bürger leben permanent in Angst und Schrecken und Merkel geht überhaupt nicht darauf ein.

Die Angst der Bürger ist Merkel völlig egal, wie es im Springer-Blatt völlig zutreffend analysiert wird. Das war aber schon immer so.

die Feinde der Sache

Hermann Kant ist am Sonntag verstorben. Ich habe fast alle seiner Bücher gelesen. Ach was, verschlungen. Vor 10 Jahren führte Gremliza mit ihm für konkret ein ausführliches Interview zur Sache.

Die Sache war für mich die Veränderung der Welt in eine sozialistische. Und damals, 1979, bei diesen »Kämpfen in unserer Zeit«, wie ich das nannte, ging es ... natürlich um »die Sache«. Ich hatte sozialistische Vorstellungen, andere hatten antisozialistische Vorstellungen. Wir alle waren Figuren in diesem Spiel....

Der Feind der Sache?

... Kompliziert wurde es dadurch, daß Leute, die ich für Sachwalter meiner Art gehalten hatte, Sachwalter einer ganz anderen Sache waren, vor allem ihrer eigenen.

Konjunkturritter?

Von solchen Leuten rede ich gar nicht. Ich rede von Figuren wie Nau­mann. Naumann, der Berliner Bezirkschef der SED, wollte Honecker unbedingt ablösen. Und da kam ihm die Auseinandersetzung der Schriftsteller gerade recht, weil er an diesem Streit »beweisen« konnte, daß die Schriftsteller nichts als ein Störfaktor seien – die ei­nen, weil sie störten, und die anderen, weil sie stören ließen. Das könne man am besten regeln, indem man beide abschaffte. Honecker war, entgegen seinem Ruf, in dieser Frage viel schlauer. Er wußte, er hätte eine Chance, seine Sache durchzubringen, nur im Bündnis mit solchen Eierköpfen wie uns. Daraus ergaben sich nun Streitigkeiten, die aussahen, als ginge es um Heym und Kant, in Wirklichkeit ging es um Honecker und Naumann und ähnliche. Vom Weltpolitischen mal ganz zu schweigen.

Die Sache heute?

... Also für mich gibt es die Sache noch. Daß viele sie inzwischen für geradezu lächerlich halten, ist mir klar. Das ändert nichts daran, daß ich in die Grube fahre mit der Gewißheit, eine Welt zu verlassen, die so nicht bleiben darf.


Sehr gut beobachtet. Mit Naumann habe ich auch noch eine Rechnung offen. Er hat mir über zwei drei Banden einen fürchterlichen Anschiß verpassen lassen, weil ich dem VEB Bergmann Borsig zu einem volks­wirtschaftlichen Schaden von 100.000 DDR-Mark oder so verholfen ha­ben soll. Ich wurde so klein wie der Zwerg aus dem singenden klingenden Bäumchen gemacht und war demzufolge auch so aufgebracht, wütend und nachtragend wie dieser. Ich war's aber nicht, denn der Mann mit dem Zweitschlüssel war nicht erschienen.

Schön auch, was Kant zum Gaukler Gorbatschow sagt. So ähnlich habe ich das 1987 ebenfalls gesehen. Glasnost als größte Scharlatanerie der Feinde der Sache. Glasnost war das Milchglas für den Michel. Ich war damals schon jemand, der gottlob etwas mehr als ein Hundertstels des Gripses von Marx (Kant) hatte und habe das Milchglas durchschaut.

15. August 2016

journalistischer Merksatz

System.Diagnostics, 14.08.2016 05:03

Für mich sind Journalisten sowas wie Ameisen. Sie haben die Informa­tion zu mir zu transportieren. Danach können sie das erneut machen oder sterben oder sich nen neuen Job suchen oder was auch immer.

Donald Trump

«Sie sind die niedrigste Lebensform. Sie sind die niedrigste Form der Menschheit.»

zur Sicherheit von Primzahlen



Fabian A. Scherschel fabuliert über gute und schlechte Primzahlen. Er kommt nach dem drit­ten Glas Bier zu dem Schluß:

Dass manche Primzahlen sicherer sind als an­dere, ist bekannt.

Nun, ich kannte das bisher nicht. Das hat damit zu tun, daß Sicherheit als auch gute und schlechte Sei­ten der Primzahlen zu DDR-Zeiten ein streng ge­hütetes Staatsgeheimnis waren.



Für den DDR-Bürger gab es Primzahlen nur im offiziell herausgegebenen Tafelwerk. Dies gewährleistete die Sicherheit und Geheimhaltung der Primzahlen.


Im Foto: Die von der Staatssicherheit in Abstimmung mit Margot Honecker für die Bevöl­ke­rung freigegeben Primzahlen. In der reinen Abiturstufe durften die Primzahlen bis 1.367 genutzt werden. Sobald die Klassenstufe 7 bis 10 involviert war, reichten wegen des geringe­ren Bildungsniveaus jene bis zur 1.009 aus. Mehr mußten Zehntklässler nicht wissen.

Aus diesem Grunde bin ich dazumal als Schulbub in den aktiven Wider­stand gegangen und habe mich ausführlich mit Primzahlen beschäftigt, genauer gesagt mit der Programmierung eines Algos, um selbige auf ei­nem Computer vom Typ SER2d berechnen und ausgeben zu lassen. Die Geschichte war außerordentlich spannend, denn es galt einen Weg zu fin­den, ein scheinbar unlösbares Problem lösbar zu machen. Da die Spei­cher­­kapazität des Computers mit der Aufgabe überfordert war.


Sieht aus wie eine Wurmtabelle, ist aber keine. Und wäre es eine, wäre sie jetzt verbrannt. Auszug aus der Primzahlkladde 2-1.000.000 und noch ein bißchen mehr. Primzahlen waren schon immer gut für die Verschlüsselung, doch Wurmtabellen waren 5stellig und hoffentlich mit einem guten Zufallsgeneratur produziert.

Der Speicher war nichts weiter als eine adressierbare Magnettrommel, auf der sowohl Programm als auch Daten lagen. Als Anzeige diente eine Licht­orgel mit Binärcode. Der Trick bestand darin, mit mehreren Aus- und Eingabegeräten zu arbeiten. Als Rechenweg wurde ein leicht optimiertes Sieb des Eratosthenes genutzt, bei dem die 3 und die 5 ausgeschlossen waren. Der karge Speicher wurde auch nur als Platzhalter genutzt, d.h. die 8 Bit standen für jeweils eine Zahl, insgesamt also acht zur Verfügung. Es wurde also Stück für Stück die Binärposition einer teilbaren Zahl ermittelt und mit einer 1 belegt.

Da Beginn und Ende der Zahlenreihe, die getestet wurden, bekannt wa­ren, erfolgte nach dem Durchlauf deren Ausgabe auf Lochstreifen, als Backup und parallel auf Schreibmaschine.

Wie wurde das Thema damals angegangen? Zuerst mal wurde das Pro­gramm geschrieben und in mehreren einfachen Durchläufen getestet, ehe es als fehlerfrei akzeptiert war. Dann erfolgte das Einhämmern des Codes in die Stanzmaschine. Der Code wurde auf Lochstreifen ausgegeben. Der Lochstreifen wurde als Backup dupliziert und gleichzeitig live gegenge­lesen. Binärcode konnte ich damals blind verstehen. Es ging darum Paritätsfehler zu finden, um das entsprechende Bit abzukleben oder den Abschnitt komplett neu zu stanzen.

Das fertige Lochband wurde per Bürstenlese und Stanze dupliziert. Back­ups waren auch vor Jahrzehnten schon eine gute Idee. Nur bei den Kund­schaftern des MfS nicht. Das hat sich gerächt. Das Lochband wurde zu einer Schleife geklebt und lief solange durch, bis es nicht mehr, ging weil es mehrfach gerissen und geflockt war. Dann kam das Backup zum Ein­satz, wovon erstmal ein Backup gezogen wurde. Das gute an dem Verfah­ren. Das Klavier, so groß war der Computer, konnte unbeaufsichtig Stunde um Stunde den Verdacht auf Primzahl prüfen.

Wie lange das Projekt insgesamt gedauert hat, das weiß ich nicht mehr. Am Ende war alles einfach Primzahlen und deren Zwillinge ausdrucken. Vierlinge fielen dabei auch noch ab.



Wie sich die Zeiten doch gleichen. Glaubt man dem französischem Mann, so ist Verschlüsselung des Teufels und gehört verboten. Es wird wohl so wie in der DDR werden. Volksverschlüsselung für das gemeine Volk und unknackbare für die Vorgesetzten des NSU. Primzahlen werden wieder verboten.

14. August 2016

Gregor Gysi - Schutzheiliger vom Zappelchristoph



Christoph Harting, der beim Intonieren des Deutschlandmarsches mehr recht als schlecht eine Samba auf's Sigertreppchen legte, hat einen Schutz­heiligen gefunden. Gregor Gysi steht ihm bei.

Dieter Hoß

Christoph Harting bleibt sich im Moment des Triumphs treu - Respekt!

Wir beklagen so oft, dass es angeblich keine echten Typen mehr gibt. Kaum noch Menschen mit Ecken und Kanten. Doch wenn sie dann vor uns stehen, sollen sie sich so stromlinienförmig und mediengerecht verhalten, wie man es gewohnt ist. Christoph Harting hat sich all dem widersetzt. Der Moment seines großen Triumphs war auch ein Moment großer Versuchung. Doch Harting ist sich treu geblieben. Das verdient Respekt.

Foodporn: Herrenkuchen



Foodporn, weil das Teil wie Porno aussieht. Dafür sehr lecker. Und Her­ren­kuchen, weil es eine Tafel Herrenschokolade war, die geopfert wurde.

Das ist ja auch noch so ein unbeackertes Feld der Genderisten, wo sie mal einen Sturm der Empörung drüber jagen müßten. Frauen essen Schoko­lade zwar deutlich mehr und lieber als Männer, aber benamst ist das gute Stück nach den Herren der Schöpfung. Damenschokolade klingt suspekt, Frauenschokolade kindisch. Keine einfache Spielwiese für die Feministen, das Schokogender auf gerecht zu trimmen.

Die Herstelleung war einfach. Eine Tafel in liebevoller Handarbeit mit der Käsereibe geraspelt. Kuchenmehl so angesetzt, wie es auf der Packung stand. Die Raspeln dazu gegeben. Reichlich Walnüsse durch die gleiche Käsereibe geleiert. Das alles mit dem Rührgerät zu einem Brei vermengt und im Ofen die Zeit zubringen lassen, wie empfohlen.

NSU: Entlieb dich auch du!

Hallo, ich liebe einen Nazi!

Daß Beamte des BKA Menschen unter Druck setzen, um ein im Sinne der Staatsräson genehmes Verhalten zu erzwingen, ist ein alter Hut. Daß diese Strategie der Einschüchterung flächendeckend in Sache NSU umgesetzt wird, ist zwingend, denn da es an Beweisen einer Täterschaft mangelt, müssen all jene Zeugen vom Prozeß ausgeschlossen werden, die Alibis und guten Leumund bezeugen täten.

Ein besonders düsteres Kapitel deutscher Geheimdienstarbeit ist der Um­gang mit dem Uwe-Kind. Sie Jahren raunt es in der Szene, der Uwe hätte ihr ein Kind gemacht.

Was machen die Ermittler, wenn es schon nicht die Zeugung verhindern konnte? Sie verhindern die Bezeugung, damit das erlauchte Publikum der Veranstaltung am OLG-Stadl nicht von Kindergeschrei erschreckt und somit ihrem Prozeßbetrug abgelenkt wird.

Neben dem BKA hat auch die Bundesanwaltschaft Ermittler, die die Kenn­verhältnisse Umfeld umfangreich erforschen. Den dabei abfallenden Zeugendreck bekommt der Götzl zum Fraß vorgeworfen, die Perlen behält man für sich. Sie sind zu wertvoll. Es ist kein Wunder, daß die hier gewon­nenen Erkenntnisse aus allen aktuellen Begehrlichkeiten herausgehalten werden.

Fragen sie Herrn und Frau Eminger, wer diese junge Frau ist. Und dekli­nieren sie mit beiden das Telefonbuch ihrer Kommunikationsmittel hoch und runter. Dann wißt ihr es.

Oh Shit, geht nicht. Eminger sitzt auf der Anklagebank und hat das Recht zu schweigen. Aber seine Frau ... Mist, die hat ein Verfahren aus den Umfeldermittlungen an den Backen und hat das Recht zu schweigen.

Und Zschäpe? Och nö. Diese von Grasel vorgelesene Schmonzette will niemand hören. Da ist jeder 8-Groschen-Arztroman fesselnder und infor­mativer.

hilfe! ich schwärme für einen nazi, was nun?!

Also, junge Frau. Hören sie auf den Ratschlag, den die Ratschläger gerat­schlagt haben, denn Ratschläger sind auch nur Schläger, dreist wenn sie einem mit dem Dienstausweis vor der Nase rumwedeln.

Hey, You've Got To Hide Your Love Away.

Obacht. In Jena und im Land drumrum spukt Katharinas Geist herum.

Bonus für Wißbegierige. Die richtige Lösung verbirgt sich im Kummer­kasten.

Verliebt in einen Nazi

13. August 2016

Olympia: gegrillter Indianer

Das Harting-Debakel: Die pure Enttäuschung, Robert Harting ist sensationell schon in der Quali gescheitert. Dabei war Gold eingeplant

Wenn der Harting nach dem sensationellen Scheitern, muß man erst mal drauf kommen, nun so elend viel Zeit hat, kann er sich doch bei der ARD als Studioexperte für kein Doping verdingen. Die zahlen gut.

Olympia-stern

5. Enttäuschung der Nacht: Kugelstoßerin Schwanitz "verkackt"

NSU: Das Imperium frotzelt zurück

Sprachgebrauch ist nicht gesetzlicher Regelungsgegenstand.
namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 3. August 2016

Vorbemerkung

Nun haben wir es also schriftlich und regierungsamtlich.

Der AK NSU schlägt jenen Beamten, der den Linken oben zitierte Antwort erteilte, für die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz, ersatzweise dem Grimme-Preis für politische Poesie, vor. So viel Realitätssinn in Zei­ten von Maasregeln und Denunziantenvereinen a la Kahane-Stiftung muß belohnt werden.
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Die Linken verkacken ihren selbstgewählten Anspruch auf Aufklärung in der causa NSU selber und das auch noch großflächig. Außer Winseleien war in den letzten Wochen von den intellektuellen Jean d'Arcs kaum mehr zu vernehmen, bis dieser Tage eine Rolle Klopapier zum Selbstausdrucken frei Haus geliefert wurde.

NSU-Mord-Desaster: Wir bleiben dran

Der Titel ist so geheimnisvoll wie die Sternenwelt hinter dem Mond. Was das NSU-Mord-Desaster ist, bleibt im Dunkeln.

Selbst die Hinführung zum Krimi hilft da nicht weiter.

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss, der in der vergange­nen Wahlperiode die NSU-Mordserie aufarbeiten sollte, hatte zum Abschluss seiner Arbeit einen Empfehlungskatalog vorgelegt, mithilfe dessen eine Wiederholung des Morddesasters und insbesondere des Staatsversagens verhindert werden sollte.

Um Himmels Willen, wie soll mit Hilfe der Vorlage eines Empfehlungs­katalogs ein Mord-Desaster verhindert werden? Erst recht Staatsver­sa­gen? Erklärt es uns, verehrte Linke. Oder habt ihr in den Reihen eurer Mitarbeiter Leute angestellt, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben?

Nur wer etwas verstanden hat, kann es in verständliche Worte fassen. Wirre Gedanken münden in konfusen Schriften.

Man ahnt, woran man mit den Linken ist. Sie fühlen sich mit der kack­braunen Ursuppe pudelwohl, weil sie daraus mit goldenen Löffeln ihre Nährstoffe schöpfen. Sprich, sie werden den braunen Tropf solange durchs deutsche Dorf treiben, solange die Geldquellen erklecklich spru­deln. Sie bleiben dran, am Melkapparat staatlicher Zuwendungen und am Geschwurbel.

Die Linksfraktion im Bundestag hat eine Große Anfrage an die Bundes­regierung gestellt, um sich von selbiger ein paar Dinge erklären zu lassen. Lest euch die Antworten auf die Fragen selber durch, dann wißt ihr, warum es die Linken selber verkacken. Solch ein Durcheinander, so viel Unverständlichkeit, ideologisches Aufgeplustere, nebst dem Deutsch des Grauens, das dem Dokument anhaftet, verhindert von sich aus, daß das deutsche Volk sich wie ein Mann hinter die Frauen der Aufklärung stellt und sich dem Ansturm der Nazis auf die rathäuser und Parlamente zur Wehr setzt.

Es ist ganz einfach. Die Linken haben niemanden, der in der Lage ist, 60 Seiten Text aufzubereiten, die strukturiert sind, logisch daherkommen, in verständlicher Sprache verfaßt sind und somit überzeugend wirken könnten. Haben sie nicht, kriegen sei auch nicht rein. Stattdessen lassen sie Petra Pau allein im Kampf gegen die sprachgewaltige Regierung. Hingeschwurbeltes Gejammer auf Pionierleiterniveau, mehr kommt da nicht rüber.



Es mag ja modern sein, aus Überzeugung zu handeln. Das machen Christen, Islamisten und Terroristen auch. Linke sowieso.

Psychologe Tetlock: Überzeugungstäter sind besonders gefragt: Sie verkünden einfache Wahrheiten – meistens falsche.

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben in der ab 2011 gefahrenen Politkampagne NSU nicht versagt, sondern genau so funktioniert, wie sie funktionieren sollten. Vor 2011 gab es den NSU nur in zwei oder drei Schriftstücken als Platzhalter. Für was auch immer. Er exis­tierte de facto nicht. Weil das nunmal so war, fühlte sich die Bundesregierung bemüßigt, ei­nen bunten Straß mit Heißluft gefüllter Luft­ballons gen Linksfraktion zu schicken. Völlig zurecht.

Apropos Versagen. Die Linke sollte sich fragen, ob nicht vielleicht die türkischen Sicherheitsbehörden versagt haben? Vielleicht haben die ja eine Aktie daran gezeichnet, daß die Morde an den 9 Türken und Kurden bis heute nicht aufgeklärt sind. Eine Aktie in dem Sinne, daß sie Erkennt­nisse nicht an die deutschen Sicherheitsbehörden durchreichten, die zur Verhaftung von Rauschgiftdealern oder Geldeintreibern der PKK geführt hätten, so daß sie heute noch leben könnten.

Nein, Handeln aus Überzeugung ist sowas von vorgestern, daß darüber gar nicht weiter debattiert werden muß. Gefragt ist Faktenkenntnis auf Grundlage von Aktenkenntnis. Denn so werden Kriminalfälle gelöst. Über­zeugungen klären keine Kriminalfälle auf. Dafür bedarf es harter und zuweilen langwieriger kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Das eigentliche Problem in der Causa NSU haben die Linken nicht erfaßt. Es waren weder die Strukturen der Polizei, noch das zurückgebliebene Bildungsniveau der Polizisten, auch nicht Rassismus und Frauenfeindlichkeit, warum 10 Morde, wenigstens zwei Banküberfälle und zumindest einen Bombenanschlag in der Ablage unaufgeklärter Fälle landeten. Es waren die Blutgrätschen von Politikern und aus der Ministerialbürokratie heraus, die deren Aufklärung unmöglich machten.

Einmal mehr erweisen sich die Linken als die besten Staatsschützer, die man sich seitens des Merkel-Regimes wünscht.



Wer mehr als die ersten beiden Seiten durchhält, der hat offenbar noch sehr viel Lebenszeit vor sich und weiß deren Kostbarkeit nicht zu schät­zen. Es lohnt nicht, sich mit den Linken zu beschäftigen. Die Regierung fühlte sich verarscht und frotzelt zurück. Wir dokumentieren die schönsten Antworten der deutschen Bundesregierung an die Linke.

Für alle jene, die keine Zeit haben, vorab die Zusammenfassung des Dokumentes: Leckt uns am Arsch.

Des Weiteren wurde nach Aufdeckung des NSU ...
(S. 8)

Schau an, keine Selbstenttarnung, sondern Aufdeckung. Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben die deutschen Sicherheits­behörden im November 2011 ...

Wie wird das Thema „Fehlerkultur“ nach Kenntnis der Bundesregierung in der Aus- und Fortbildung der Polizei behandelt, und welche Änderungen hat es hier durch die Empfehlung des Untersuchungsausschusses gege­ben?

Beim Bundeskriminalamt und bei der Bundespolizei sind zahlreiche Maß­nahmen im Rahmen der Aus- und Fortbildung zur Umsetzung der Empfeh­lung getroffen. Eine positive Fehlerkultur sowie eine hierzu erforderliche kritische Auseinandersetzung mit der Aufgabenwahrnehmung ist grund­sätzlich Bestandteil der Arbeitsprozesse in beiden Behörden. Im täglichen Dienst werden die Beamtinnen und Beamten anlassbezogen sensibilisiert. Die Ergebnisse der Umsetzung dieser Maßnahmen bewirken per se einen sensibleren Umgang mit der Thematik.
(s. 13)

Davon war zumindest bis zu den letzten Zeugenvernehmungen am OLG-Stadl zu München und in diversen Ausschüssen nichts zu hören. LPD Menzel darf vor den Parlamentariern noch immer den Münchhausen geben, ohne daß das Konsequenzen hat. Dito die Rechtsmedizinerin Mall. Doppelt gelegt hält besser, wird sich der Autor dieser Zeilen gedacht haben, und hat den Linken ein zweites Brett vor'n Kopp genagelt.

Eine Auffrischung und Vertiefung der dargestellten Ausbildungsinhalte erfolgt im Rahmen der Fortbildung in folgenden Seminaren des Bundeskriminal­amtes:
- „Erfolgreich führen im gehobenen Dienst“
- „Sich und andere erfolgreich führen“
- „First-Time-Leadership – Erfolgreich in die Führungsverantwortung“.
(S. 14)

Das liest sich wie der Aushang für den Abendkurs an der Volkshochschule.

Im Rahmen der Ausbildung des mittleren Polizeivollzugsdienstes bei der Bundespolizei werden polizeiliche Aspekte der Wahrnehmung z. B. im Bereich der Gesprächssteuerung vermittelt, um die Methoden der sozialen Kompetenz als Schlüsselqualifikation zu steigern.
(s. 14)

Kauderwelsch vom Feinsten.

Die Ermittlungsverfahren des Bundeskriminalamtes unterliegen einem fortlaufenden, auch retrograden Verfahrens- und Ermittlungscontrolling ...
(S. 23)

Da ist ein Halbsatz verdunstet: ... mit Ausnahme jener Fälle, die unter dem Kürzel NSU zusammengefaßt sind.

Die Einführung und Verbesserung von Qualitätsstandards in der Ermittlungsführung berücksichtigt die verfügbaren Ressourcen und gewährleistet die entsprechende Nachhaltigkeit.
(S. 24)

Das ist ein Beamtenfurz. Sehr schön.

Wird die hier angemahnte „bundesweite Abklärung“ zu Rechtsextremisten, die mit Haftbefehl gesucht werden, und die Frage, „welche Straftaten ihnen zur Last gelegt werden“ (Empfehlung Nummer 10), in der AG „Personenpo-tenzial“ im GAR bzw. GETZ erhoben, und wie bewertet die Bundesregierung die bisherigen Erfahrungen mit dieser bundesweiten Abklärung?

Zum Bereich Politisch motivierte Kriminalität-rechts erfolgt eine Erhebung der Fahndungsnotierungen wegen offener Haftbefehle seit Januar 2012.
Mit Beschluss im Rahmen ihrer 74. Tagung am 30./31. Januar 2013 hat die Kom-mission Staatsschutz festgelegt, dass eine turnusmäßige Erhe­bung der offenen Haftbefehle von Straftätern aus allen Phänomenbe­reichen der PMK erforderlich ist.
(s. 25)

Das ist der Mittelfinger. Die Linken hatten in ihrer Großen Anfrage nämlich den gesamten Bereich Linksterrorismus und Linksextremismus außen vor gelassen. In genau diese Lücke stieß der antwortende Beamte und rammte seinen Mittelfinger tief ins linke Anal.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten werden im Bereich der politischen Bildung bereits umfassend in der Laufbahnausbildung für den Einsatz qualifiziert.
(s. 32)

Na also, unsere Polizisten bekommen Rotlichtbestrahlung. Was will die Linke mehr?

Gibt es eine solche Neubewertung ungelöster Fälle durch bisher nicht mit dem Fall befasste Beamte, und welche Ergebnisse zeigt dieses Vorgehen gegebenenfalls?

Eine darüber hinausgehende retrograde Überprüfung „herausragend schwerer Straftaten“ zum Beispiel durch „Cold Case Units“ impliziert, dass vorrangig kom-plexe und umfangreiche Ermittlungen betroffen sein dürften. Eine zielführende Sichtung durch „unabhängige“ Ermittler würde daher voraussetzen, dass diese sich intensiv mit dem Sachverhalt auseinandersetzen. Das ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der zusammen mit den bereits bestehenden Instrumen-ten der Qualitätssicherung einen sehr hohen Ressourceneinsatz erforderlich macht.
(S. 35)

Das heißt im Klartext an die Linken gerichtet: Könnt ihr gleich wieder vergessen, daß wir uns mit jedem ungelösten Kriminalfall beschäftigen, den ihr für bedeutsam haltet. Das passiert nur in Ausnahemfällen, wie die Antwort auf Frage 32 (gleiche Seite) zeigt.

Im Rahmen des Studiengangs für den gehobenen Kriminaldienst des Bundes erfolgt die thematische Behandlung des „NSU-Komplexes“ bereits seit 2014 in einem Modul.
(s. 37)

Da wäre von Interesse, zu erfahren, inwiefern die Analyse der Akten, wie sie von Fatalist und dem AK NSU vorgenommen wird, als kostenlose externe Qualitätsanalyse ind diese Bildungsveranstaltungen einfließt.

Ferner wurde in 2015 durch die Deutsche Hochschule der Polizei eine dreitägige Fortbildungsveranstaltung für den höheren Dienst zum Thema „Der NSU-Komplex und Erkenntnisse des NSU-Untersuchungsausschusses“ durchgeführt.
(s. 38)

Volksverblödung für höhere Polizeibeamte, denn die NSU-Ausschüsse haben außer heiße Luft und ihre Drehstühle bis dato nichts weiter bewegt. Sehr schön.

Darüber hinaus kooperiert das Bundeskriminalamt im Rahmen der Internetauswertung mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (e. V.), mit jugendschutz.net und mit dem Verband der Internetwirtschaft eco (e. V.).
(s. 40)

LOL, die Polizei kooperiert mit privaten Zensurvereinen. Der Weg zur Einbeziehung privater Denunziantevereine ist somit geebnet.

Der Fachbereich Bundespolizei der Hochschule des Bundes arbeitet mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller deutschen sowie auch einigen ausländischen Hochschulen zusammen, die sich mit dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ befassen.
(S. 40)

Sauerei, Hajo Funke, Beweismittelvernichter und Spion, der aus der Uni kam, und Burschel von der RLS sind nicht mit von der Partie. Da geht noch was.

Auf S. 46f wird zur Sache Lothar Lingen aka Axel Minrath Stellung bezogen, ohne daß sich die Linken um diese Sachverhalt gekümmert haben. Der ehemalige Schreddernnmeister des Verfassungsschutzes bleibt unbehelligt. Wer ihn zukünftig schlagen will, muß einen schwierigen Parcour bewältigen.

Um die Sensibilität im Bereich „Daten- und Aktenpflege“ weiter zu verbessern, wurden neben der Einstellung eines e-Learning Moduls im Intranet Mitarbeiterschulungen in diesem Themenfeld intensiviert.
(S. 47)

Die Kritik ist unbegründet.
(s. 48)

Leckt uns oder liefert eine Begründung. Behauptungspropaganda zählt nicht.

Einen wesentlichen Beitrag zur Transparenz des Verfassungsschutzes stellen die zahlrei­chen öffentlichen Ausführungen der Amtslei­tung des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Medien, bei Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen dar.

Sie dienen der umfassenden Darstellung nach­richtendienstlicher Arbeit, der Ver-mittlung von Möglichkeiten und Grenzen sowie des aktu­ellen Wissensstandes.
(s. 48)

Transparenz und Offenheit fördern das gesellschaftliche Verständnis der Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden und deren Bedeutung für die Sicherheit der Menschen und die Lebensqualität einer freiheitlichen Verfassungsordnung.
(s. 49)

Nix verstehen. Was ist die Lebensqualität einer Verfassungsordnung? Was ist, wenn es der nicht gut geht?

Die richtig schlimmen Absätze, Beamtenpornographie auf Hardcore-Level, sind hier nicht erwähnt. Wer sich zutraut, dieses Pamphlet ins Deutsche zu übersetzen, bewerbe sich bei der Linken Fraktion im Bundestag. Die brauchen dringend gute Leute, denn so wird das nichts, die Werktätigen in Stadt und Land, die Arbeiter an den Dreh­bänken und Flachbildschirmen, die Mähdrescherfahrer und Melkerinnen, die Schauspieler und Schausteller für die Aufklärung über die Gräueltaten deutscher Nazis zu begeistern. Da sind 2 Stunden Scientology-Cruise weitaus überzeugender.

12. August 2016

sprachlicher Merksatz

namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 3. August 2016

Sprachgebrauch ist nicht gesetzlicher Regelungsgegenstand.

Eigentlich schade. Somit ackern sich Maas und Kahane als Outlaws und Denunzianten weiterhin durch den gesetzlich nicht geregelten Gebrauch der deutschen Sprache, denn den gesetzestreuen Bürger zu geben.