5. Mai 2017

Menschenrechtsaktivisten wie du und ich

Was stimmt hier nicht?



Menschenrechtsaktivisten wie Anette Kahane seien auf der Todesliste eines Franco A. gewesen, die auch keine mehr ist, denn mittlerweile handelt es sich bei dem Schriftstück um handschriftliche Notizen eines Bekannten von ihm.
Heute nun das: „Maximilian T.“ wird aus der Tasche der „Zeit“ gezogen.
„Die Ermittler ordnen der ZEIT zufolge Maximilian T. eine handschriftliche Liste zu, auf der Prominente genannt werden, die als Anschlagsziele gelten. .. Neben der Liste haben die Ermittler einen Notizzettel gefunden, der offenbar von Franco A. stammt.„
Kurz vorgelesen: jetzt soll diese „Todesliste“ von „Franco A.“ nicht mehr von „Franco A.“ sein.

Und weil die Frage eingangs des Posts viel zu schwer ist, lösen wir auf.

Der Bundeswehrskandal heißt von der Leyen.

Reinhard K. Sprenger: „Von der Leyen war schon immer eine Fehlbesetzung“

Was stimmt hier nicht?

Das Mathe-Magazin von der Alster stellt die nachwachsende Generation deutscher Rechentalente vor ein großes Rätsel.
Zwischen 1992 und 1996 gab es 39 Tote. "Es gab Zeiten, da hatten wir fast jeden Tag eine Leiche", erinnert sich ein Ober­staatsanwalt.
Die zu lösende Aufgabe geht so.

Stellen sie den Todesverlauf für den angegebenen Zeitraum in einer Funktion dar und berechnen sie das Differential für "fast jeden Tag eine Leiche".

4. Mai 2017

eine nationale Bewegung hat es nie gegeben



Der für das Land Brandenburg zuständige Generalstaatsanwalt, Rau­ten­berg, hatte kürzlich Zweifel an einer in Brandenburg tätigen nationalen Bewegung geäußert und verklausuliert hinzugefügt, das diese Bewegung womöglich ausschließlich aus dem Gang des sachbearbeitenden Verfas­sungsschützers zum Kaffeeautomaten auf dem Dienstflur bestand.


Fand die nationale Bewegung in Brandenburg womöglich nur auf diesem Amtsflur statt? Immer dann, wenn der V-Mann-Führer und Sachbearbeiter zur Kaffee-Tankstelle schlurfte?
»Sie haben uns alle verblüfft mit ihrer Aussage«, erinnerte der Ausschussvorsitzende Holger Rupprecht ...
Nun, mich nicht, denn in Sachen NSU-Ausschüsse kann mich nur eines verblüffen, wenn Abgeordnete etwas aufklären. Das wird nicht geschehen. Es bleibt alles in der Familie.
Bundesanwalt Wolfgang Siegmund erklärte anschließend, man habe die rechte Szene in Potsdam »umgepflügt«, aber keine Nationale Bewegung gefunden.
Absolut spannend und in seiner pointierten Brillianz comedypreiswürdig sind die letzten Worte aus dem Bericht in der Tageszeitung "Neues Deutschland".
Beweise für eine Verschwörung in Potsdam liegen aber nicht vor. Bundesanwalt Siegmund wüsste nicht, warum der Verfassungsschutz so etwas machen sollte.
Leute, ein Bundesanwalt weiß nicht, warum der Verfassungsschutz Verschwörungen machen sollte. Der Vertreter einer der höchsten Bundesverschwörungsbehörden weiß nicht, was seine Arbeitsaufgabe ist, warum er jeden Tag die Akten frisiert und falsch Zeugnis archiviert. Der Bundesanwalt hat keine Ahnung, warum ihm die Geheimdienste ständig in den Ermittlungen rumpfuschen.

Der AK NSU schlägt Wolfgang Siegmund für den Comedypreis 2017 in der Kategorie Bester Neukommer vor.

kein Fake: Sascha Lobo als Filterbläser


Sascha Lobo: Die Filterblase sind wir selbst
Dem ist nichts hinzuzufügen.

3. Mai 2017

David Schraven für jeden Propagandafick zu haben

burks
Das Private ist nicht immer politisch

Ab sofort werde ich Correctiv nicht mehr als seriöse Organi­sation weiterempfehlen, auch nicht meinen Studenten. Just saying.
Langsam wird es auch den Nachtarbeitern klar, daß correctiv seit Jahren in aller Öffentlichkeit einen Propagandafick nach dem anderen zelebriert und sich als Hurensohn der deutschen Medien geriert. Bei dem Chef kein Wunder.

Man muß den Schraven schon fragen, worin der Sex-Skandal in der AfD besteht. Eine Begründung hat der Schaum-vor-dem-Maul-Träger bis dato nicht abgeliefert.

innovatives Spionage-Magazin



Die solltologisch veranlagten Journaillistenspione von der Alster sind für Neuigkeiten auf dem hart umkämpften Nachrichtenmarkt (Fake News Börse) stets zu haben und nicht zimperlich, wenn es um die Aufdeckung subversiver Aktivitäten geht.
Der NDB soll M. mit verschlüsselter Kommunikationstechnik ausgestattet haben.
Was uns die mit zu viel Asterwasser abgefüllten Schriftsteller fis/jdl ver­schweigen, ist die Gerätebezichung für die verschlüsselte Kommuni­kati­onstechnik. Sowas hätten wir auch gerne. Ein Briefumschlag, den nie­mand mehr öffnen kann? Ein Tresor der, für immer verschlossen bleibt. wir wissen es nicht. Die Praktikanten beim Spiegel wissen es auch nicht. Nur eines ist klar. Wer's erfunden hat.

2. Mai 2017

Mark Selby ist der Größte

Auch wenn es sehr anstrengend war, die letzte Session im Finale der Snooker-WM dauerte ziem­lich genau 4 Stunden, war es zum Ende hin doch noch eine span­nende Kiste. Ronnie hat recht. Wenn Higgins den Selby im Crucible nicht schlagen kann, dann kann das keiner.

Nein, es gibt keine Größten, zu denen Selby momentan gehören könnte. Er thront alleine in einer Liga, in der nur er selbst spielt. Momentan kann ihm im Snooker niemand das Wasser reichen.

die zwölf wichtigsten Antworten

Insgesamt 16 Treffer im weltweiten Netz politischer Verblödung gebe es, sagt der Blick in die Kugel, wenn man nach den 12 wichtigsten Fragen über Neonazis sucht. Warum es genau 12, und nicht 11 oder 13 sind, das wurde verschwiegen, ist für deren Beantwortung jedoch unerheblich.

Wenn Fragen gestellt werden, sollen sie auch beantwortet werden.

1. Mai 2017

Test WiFi an der Kamera



Die c't hatte wohl mal die Tauglichkeit moderner Kameras auf Funkverbindung geprüft und ein mehr oder weniger vernichtendes Fazit gefällt. Ist so eher lala. Oder geht eben gar nicht, wie in meinem Fall. Alles richtig gemacht, alles richtig eingestellt, aber die Kamera sendet nicht, oder sendet zu schwach oder sendet was ganz anderes, als das Tablett versteht.

Tablettografie ist Mist. Da kann man auch die Sicht durch einen Flaschenboden auf ein magisches Auge nehmen, den Unterschied merkt keiner. Wenn man also Fotos von unterwegs und in präsentabler Form benötigt, dann bleibt doch nur das große Besteck. Handy mit vernünftiger Optik. Hab ich nicht. Kommt auch gar nicht erst ins Haus. Zweitapparat. Wozu, wenn doch der Erstapparat vorzügliche Aufnahmen macht? Die Fotos sind ja da, nur eingesperrt auf der SD-Karte, weil Tower und Notstromaggregat nicht in den Rucksack passen.

WiFi mit Tablett wäre ja ein Möglichkeit, wenn das denn ginge. Da bockt die Kamera.

Aber eine Lösung wurde dann doch noch gefunden, die halbwegs funktioniert. RAW-Bearbeitung auf dem Tablett ist gruselig. Dann muß ein anderer Trick her. Die Kamera schreibt die normale RAW-Datei und eine kleine JPEG auf die Karte. Dann wird sie eben per OTG-Adapter mit dem Tablett verbunden. Das Android findet dann wenigstens die JPGs. Die lassen sich notdürftig bearbeiten und stehen dann vom Tablett aus für die Zweitnutzung zur Verfügung.

Das ist irgendwie alles krank. Ich habe aber auch keine Lust, einen Haufen Schotter für eine neue mobile Internetglotze auszugeben. Die jetzige funktioniert ja noch.

Das Foto oben zeigt das Testergebnis. Abgebildet ist ein Teil der Liegestatt für das Finale der Snooker-WM.

30. April 2017

NSU: Thomas Moser in "Jenseits der Akten"


Bildschirmfoto aus "Tod einer Polizistin" im Auftrag des RBB und SWR.

oder

Moser - Tapfer im Ignorieren

Moser - ein Tollpatsch auf geschauspielerten Abwegen

Moser - Liebling Drexlers (nicht Kreuzberg)

Peinlich-Moser - selbst Ramelsberger ist besser als er (und das will was heißen)

Moser - der Antiintellektualist

freifall 27.04.2017 16:01

die ermittlungsakten wurden geleaked..

da kann man nicht dahinter zurück ohne das es ein ausflug ins wünsch-dir-was-märchenland wird

Das wird den Moser-Groupies ganz und gar nicht gefallen, daß Aktenstudium ohne Wünsch-dir-was-Mentalität gefordert wird.

Moser hat sich schon vor langer Zeit ins Jenseits verabschiedet und dichtete sich seine NSU-Welt aus den Weiten des esoterischen Antifagelärms. Das linke Universum plärrt und knarzt und krawallt, damit die Aliens die Mitte des Universums nicht finden, die schnöde Realität kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Eine NSU-Aufklärung darf nur völlig außerhalb der Akten stattfinden. Sonst ist es keine. Keine linke jedenfalls. Bzw. eine linke, also getürkte.

Moser ist angepißt, weil sein schrottiger Film, den er mit den Rihas inszenierte, einhellig durchgefallen ist. Ramelsberger, der AK NSU als auch Liebling Drexler, alle haben dem Film die Note 5 gegeben. Es geht um den "Tod einer Polizistin" im Auftrag des RBB und SWR.



Besonders scheint ihn zu grämen, daß nun sogar die Ramelsberger besser als er wahrgenommen wird, weil sie nicht mehr ganz so unterirdischen Scheiße fabriziert wie the Master of substanzloser Verschwörungstheorie himself.

James Chance aka Hans Moser, der Spaßvogel, ups Thomas natürlich... Moser erklärt uns die schlimmsten Finger unter den deutschen Verschwörungspoeten.

1. Annette Ramelsberger von der SZ

Ramelsbergers Artikel ist eine Frechheit, eine Zumutung für die Angehörigen der Opfer des NSU.

2. SZ-Kollege Journalismus-Professor Tanjev Schultz

3. einen weiteren SZ Kollegen: Hans Leyendecker

4. Panorama (ARD)

Am 13.7.2012 präsentierten Panorama Redakteure eine reißerische Abhandlung zum Thema Verschwörungstheorien mit der Überschrift „NSU-Morde: Fakten und Fabeln“ :

“[Bildunterschrift: Trenchcoat, Lederhandschuh und Aktenkoffer gehören zu fast jeder guten Verschwörung.]“


Wirbel um Haustür-Fake: Jetzt haben sie auch noch eine Haustür-Posse an den Hacken.


Kurzfilm: Hans Moser in "Der Klingelstreich" - Moser ist mein Name. Könnt ich kurz mit ihnen reden? Ich bin Journalist.

Nun, seit dem 24.04.2017 muß man hinzufügen:

"Und der Klingelstreich-Moser?" fragten ängstlich die Gebührenzahler. "Auch der Klingelstreich-Moser, Väterchen?"

"Auch der Klingelstreich-Moser!" sagte stolz im Brustton der Überzeugung der Auftraggeber. "Das kommt oft vor!"

Wenn es also um die schlimmsten Finger deutscher Verschwörungslyrik geht, dann darf man das keinesfalls auf die Alpen-Prawda beschränken. Außerdem ist eine Rangfolge weitestgehend fehl am Platz.

An erster Stelle stehen der Propagandaverbrecher Wolf Wetzel und der mutmaßliche Verbrecher Hajo Funke. Ersterer hat sich durch die Konstruktion falscher Spuren berüchtigt gemacht, zweiter durch die Vernichtung von Beweismitteln, was allerdings Drexler großzügigerweise nicht weiter verfolgen ließ.

Ansonsten sei der Reigen der letzten Antifaner wie folgt eingegrenzt. An erster Stelle natürlich Thomas Moser. Desweiteren Aust & Laabs (Welt), Sundermann (Zeit), Förster (BZ), Jansen (Tagesspiegel), Wangerin (jW), Heilig (ND), Friedrichsen (Spiegel & Welt), Lecorte aka Jentsch (apabiz), Mudra (TA), Burschel (RosaLux), Bucklitsch (HajoFunke).

Nachwuchsschriftsteller, die Piepser auf dem Twitter, finden keine Berücksichtigung. Wer sich wegen Nichtberücksichtigung beleidigt fühlt, mag sich beim AK NSU melden. Der wird natürlich nachgetragen. Die auch.

Here we go, getreu dem Motto:

"In einer Welt, in der alles so ernst zugeht, mag ich es, Freude zu verbreiten."

Ronnie "The Rocket" O'sullivan

Das hundsgemeine Kommentatorenvolk erklärt euch den Moser.

caslong 27.04.2017 15:29

Re: Auslandspresse

Martin Kratz schrieb am 27.04.2017 15:20:

Zum Vergleich mal der Guardian:

https://www.theguardian.com/world/2016/dec/15/neo-nazi-murders-revealing-germanys-darkest-secrets

"The findings of the prosecution suggest that Germany, a nation that prides itself on having confronted the dark recesses of its past with unique diligence, has left a thriving underground culture of rightwing extremism untouched...the NSU murder investigation and Zschäpe’s trial suggest that the organisation may have been carefully supported and protected by elements of the state itself."

Ich nehme an diese auslaendische Presse hat sicherlich auch Beweise vorliegen fuer "neo-nazi-murders" ?

Soweit ich mich nun der jahrelangen Diskussion erinnere gibt
es naemlich keinen einzigen.
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Emanrov_Emanchan 27.04.2017 15:48

Re: Auslandspresse

Dem ist hier nichts hinzufügen.
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knarr 27.04.2017 15:37

Re: Auslandspresse

Auch in der Annahme, die bekennenden Nazis Mundlos und Böhnhardt sind in keinem der ihnen zur Last gelegten Fälle die Mörder, bleibt der Eindruck von Nazimorden präsent, nämlich im Hinblick auf das Handeln unseres Staates.
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Exoteriker 27.04.2017 15:53

Re: Auslandspresse

knarr schrieb am 27.04.2017 15:37:

bleibt der Eindruck von Nazimorden präsent

... warum?

Wenn die Nazis schon mal am Morden sind, warum sollten sie dann nicht gleiche alle möglichen anderen Zielgruppen (Linke, Juden, Homosexuelle, u.s.w.) mit angreifen?

Warum die Konzentration auf Personen aus dem östlichen Mittelmeerraum, und immer in Geschäften mit Publikumsverkehr?
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gerheise 27.04.2017 15:59

Re: Auslandspresse

Völlig richtig. Würde es Beweise geben, hätte sie uns die Lügenpresse jeden Tag präsentiert. Stattdessen ergießt sie sich in einer Denunziation nach der anderen. Statt Fakten wird moralinsaures Gesülze serviert. Kein Wunder, daß diese erbärmlichen Schmierfinken die bestgehaßte deutsche Berufsgruppe sind.
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gerheise 27.04.2017 15:49

Verschwörungstheorien sind höchst seriös

Da es Verschwörungen zum Nachteil von Personen gibt, ist es für jenes Personal, das sich damit beschäftigt, angebracht, Theorien dazu zu entwickeln.

Bei der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft heißt das ganze Ding Ermittlungsverfahren. Wenn alles richtig gemacht wurde, die Daten erhoben sind, der Täter ermittelt und eingebuchtet ist, dann setzt sich der Staatsanwalt hin und schreibt eine Anklage, die Kurzform seiner Vorstellung vom Ablauf des Geschehens.

Man darf auch Verschwörungstheorie dazu sagen.

Wenn Moser wieder mal angepißt ist, dann hat das einen sehr einfachen Grund. Er hat sich in seinem Gemeinschaftswerk mit den Rihas lächerlich gemacht, als völlig talentfreier Schauspieler selbstenttarnt.

Die Rihas haben einen unsäglichen Schundfilm abgeliefert, der nichts, aber auch gar nichts zur Aufklärung eines Kapitalverbrechens beitrug. Ersatzweise wurde dummdumpfes Geraune angeboten, um den Zuschauer bei Laune zu halten.

Da lobe ich mir all jene, die sich durch die strukturierte Aufarbeitung der Ermittlungsakten und die Darstellung und Diskussion von Widersprüchen aus diesen um die Erhellung der Umstände verdient machen.

Religiös verbrämtes Geraune a la Moser und Riha, Lichtjahre von den Akten entfernt, dafür nahe dran an den Wünschen der Erfinder der Hitlertagebücher, ist auch eine Verschwörungstheorie, die wie das Bibelwerk Tag für Tag neu ausgelegt wird, um den steten Wandel des Propagandarauschens gerecht zu werden.

Vielleicht meint Moser ja diese krude Geflecht aus Rufmord, Antifagesülze und moralischer Erpressung, wenn er von unseriösen Verschwörungstheorien spricht. Kann sein. Das spricht nicht gegen die Notwendigkeit seriöser Verschwörungstheorien, die einen sachlichen statt linksreligiösen Erklärungsansatz haben. Wenn Moser diese nun öffentlich denunziert, dann wird er seine Gründe haben.
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dierussenkommen 27.04.2017 16:13

Re: Auslandspresse

Es ging um Drogengeschäfte in mehreren dieser Fälle. Aber eine Verstrickung von Staat und Mafia zuzugeben wäre das Ende des Vertrauens in Regierungsmitglieder und leitende Beamte. Deshalb hat der komische Geheimdienstkoordinator nicht umsonst den Spruch "Ein Regierungshandeln darf nicht unterminiert werden" getan. Würde offensichtlich publik, daß in Heilbronn ein großer Waffendeal oder Drogenhandel mit deutscher Geheimdienstbeteiligung ablief und Details dessen würden publik würde in Berlin ein Lynchmob ins Regierungsviertel laufen. Das will man unter allen Umständen vermeiden. Schon in Kassel und insbesondere ab Eisenach ist doch offensichtlich, daß sämtliche Verbindungen zu Vertretern des Staates vertuscht werden sollen. Beim Müchner Prozess wird es bestimmt zu einer Berufungsverhandlung kommen und dann könnte die BAW mit runtergelassenen Hosen dastehen und Zschäpe würde maximal für Lappalien verurteilt werden. Ausserdem hat die Nebenanklage schon angekündigt, Strafanträge gegen Mitarbeiter von BKA und Bundesanwaltschaft einzureichen wegen Strafvereitelung im Amt.
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Ulrich R. Frank 27.04.2017 16:39

SPD-Mann und Multifunktionär Drexler sitzt auch im SWR-Verwaltungsrat

weshalb man sich über die Wirksamkeit seiner Einwendungen nicht wundern muß. Der Filz sorgt für geschmeidige Systemkonformität, in diesem Falle durch Zensur.
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knarr 27.04.2017 17:09

Re: SPD-Mann und Multifunktionär Drexler sitzt auch im SWR-Verwaltungsrat

Drexler ist auch Mitglied des Beirats des Kabaretts „Galgenstricke“, das ist auch kein Scherz aber wenigstens irgendwie witzig.
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Bananiel Dieseltrieb 27.04.2017 22:26

Eine echte Theorie wäre ja ersteinmal nichts Schlechtes

Morpheus Nudge schrieb am 27.04.2017 16:33:

- aber auch ein realistischer Verdacht, beispielsweise zu noch nicht bewiesenem Filz, Vetternwirtschaft, Absprachen/Kartelle, diplomatische Deals usw. usf. Jedenfalls habe ich persönlich kein Problem damit, "eine Verschwörungstheorie zu äußern".

[1] https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/verschwoerungstheorien-leben-im-wahn-104.html

Eine echte Theorie wäre ja ersteinmal nichts Schlechtes.
Hingegen das, was da oft mit "VT-Wahn" bezeichnet wird, sollte daher eher "Verschwörungsideologie" genannt werden.

Der Begriff "Verschwörungstheorie" diskreditiert nicht nur etwaige VT-Spinnköppe, sondern dieskreditiert leider den Begriff "Theorie" mit.

Eine Sprachverdrehung, die wiederum in den allgemeinen Antiintellektualismus in Deutschland ganz gut passt.
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Die_Templer_sind_immer_im_Spiel 27.04.2017 21:26

Re: Auslandspresse

Nun finanzieren sich "Dienste" ja gerne unter anderem durch "kriminelle Geschäftsaktivitäten...:-)
"Herumliquidiert" (klasse Wortschöpfung!) wurde zweifelsohne, die ganz große Aufmerksamkeit erfuhren die jeweiligen Verbrechen aber erst durch ihren Einbau in die NSU-Geschichte, nicht durch vorherige "Aktenzeichen XY"-Sendungen.
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s0nne 28.04.2017 09:38

Freie Definition der Realität seit langem voll im Trend

Man kann natürlich immer wieder von vorne drüber staunen, aber eigentlich ist es doch ein alter Hut: Wer es sich leisten kann oder zu können meint, der sucht sich einfach die für ihn praktischste Realität aus, erklärt sie für allgemein verbindlich und demontiert jeden, der daran zweifelt.
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edges, edgesachse@freenet.de 28.04.2017 13:13

Was ist eigentlich mit dem 'Arbeitskreis NSU' ?

http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

Nach den dort vorgelegten bzw. diskutierten Belegen ist ja nichteinmal die Täterschaft in einigen Fällen nachweisbar.

29. April 2017

Berufswunsch

Lena Gercke

Ich kenne ganz viele junge Kids, die „Blogger“ werden wollen, was auch immer sie unter dem Begriff verstehen mögen. Ich will den Beruf bestimmt nicht abwerten, es kann sehr, sehr anstrengend sein, ein erfolgreicher Blogger zu sein.

christliche Gewalt ab jetzt mit päpstlichem Segen



Wie das Front-Magazin von der Alster berichtet, hat sich der Papst gewendet, hin zu Gewalt im Namen Gottes.

28. April 2017

Wahlentscheidung leicht gemacht

Evrim Sommer wird den Lesern von Neues Deutschland als Genderwissenschaftlerin vor­gestellt, die für den Bundestag kandidiert.

In früherem Kontext war sie noch Histori­ke­rin. Da ging es um Schummelvorwürfe.

Gender ist keine Wissenschaft, bedient sich nichtmal wissenschaftlicher Methoden. Im günstigsten Fall ist es Hochstapelei und Schar­latanerie. Im Normalfall Betrug, Er­schleichung von Fördermitteln zur Be­strei­tung des Lebensunterhaltes. Im schlimmsten Fall ist es der Kreuzzug gegen alles Wissen­schaft­liche, gegen Andersdenkende, linker Pöbelfaschismus, der ange­treten ist, Wissenschaft zu vernichten.

Eine Partei, die es nötig hat, mit solchem Personaltableau um das höchste Vertreteramt, das das deutsche Volk vergeben kann, zu buhlen, die ist nicht wählbar, da nicht ehrlich.

an Jörges Wesen soll der Jud genesen

Israel braucht Widerstand

Beim Hitlertagebuch-Magazin weiß man ganz genau, wie der Jud wieder auf den Pfad der deutschen Tugenden zurückgeführt werden kann.

27. April 2017

Ding ist noch nicht Weltmeister



Stark. Ding ist eine coole Sau geworden und hat seine Meisterprüfung bestanden, indem er The Rocket Ronnie O'Sullivan im Crucible Theater geschlagen hat.

Das Finale bestreiten Selby und Higgins, wenn man sich aus dem Fenster lehnt. Sonst jemand anders. Aber das ist wurscht.

NSU: Phänomen auch du?




Pau und Binninger über den NSU

„Es gab weitere Mittäter“

Es gibt weitere NSU-Helfer, sind die Linke Petra Pau und CDU-Mann Clemens Binninger überzeugt. Können sie noch gefunden werden?

Sehr schön, dann sagt mal an, wer. Oder ist das wieder nur hohles Gottesgequake?

Nein, es werden keine Mittäter gefunden, weil es keine gab und gibt. Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren es nicht.

Binninger und Pau und all die anderen sind Gefangene ihrer Ideologie und ihres Gottesglaubens, in dem die schnöde Realität keinen Platz hat.

Die ruhmreichen Nichtaufklärer, die einen Gedanken nicht denken, nicht denken dürfen, nicht denken wollen, weil er ihr Weltbild in Trümmer hauen würde, klären nicht auf, verklären die schnöde Banalität des real Faktischen dafür zum Phänomen, um so ihrer Gottesgläubigkeit Gehör zu verschaffen. Wenn man es real nicht erklären kann, sind höhere Wesen an dem Schlamassel Schuld. Das weiß sogar der Ziercke und bläst ins gleiche Heißluftgebläse. ("Tod einer Polizistin" im Auftrag des RBB und SWR, ab 29:51 min.)

Ich hab ja selbst kein eigenes Erleben von diesen Handlungen. Ich muß mich auf das verlassen können, was mir da aufgeschrieben wird. Das wird geprüft, und auch in der Hierarchie. Und ich weiß noch genau, daß das Ermittlungsunterlagen waren vom Regionalabschnitt in Thüringen, teilweise auch Unterlagen, die auf das Jahr 2007 zurückgingen, natürlich. Und das waren damals auch Ermittlungen der thüringischen Polizei, auch Erkenntnisse des thüringischen Verfassungsschutzes.

Da habt ihr es schwarz auf und direkt aus dem Mund des besten deutschen Detektivs aller Zeiten (Spon-Diehl). Ihm kann man es nicht anlasten. Schuld waren seine Schreibtischtäter, die, die ihm das aufgeschrieben haben. Der berühmteste Aufschrieb aus Thüringen ist übrigens Lotz' Idee und Burckhardts Beitrag.

Das Wort zur Gegenrede hat der Polizist Binninger.

Es gibt eine Reihe Indizien, die gegen die Trio-These sprechen. Also: Wir haben keinen einzigen Tatortzeugen, der zweifelsfrei sagt, ich habe Mundlos und Böhnhardt gesehen. Wir haben kein Phantombild, das so richtig passt. Und an keinem der NSU-Tatorte fanden sich DNA-Spuren von Mundlos, Böhnhardt oder Zschäpe. Nicht bei den zehn Morden, nicht bei den zwei Anschlägen, nicht bei den 15 Raubüberfällen. Das ist ein Phänomen.

Seit etwa 80 Jahren gibt es in ländern deutscher Zunge strukturierte kriminalpolizeiliche Mordermittlungen. Es war maßgeblich der Ernst Gennat, der erkannte, daß Kapitalverbrechen nicht wie Hühnerdiebstahl behandelt werden können und somit anders aufgeklärt werden müssen. Die beiden wichtigsten Dinge, die er in die Praxis umsetzte: Effizienter Personaleinsatz mit den besten Leuten, die man kriegen kann und Nutzung aller Möglichkeiten der modernen Wissenschaft für die Erfassung, Asservierung und Bewertung der Spuren.

Nein, das ist überhaupt kein Phänomen. Man macht daraus eines, um den NSU im Wachkoma zu halten. Das ist schon alles.

Binninger ist als Politiker völlig unfähig, den korrekten kriminalistischen Schluß aus dieser Faktenlage zu ziehen. Wenn das in dieser Bündelung so ist, dann waren die es nicht.

Und der geriert sich als Polizist? Pfui deibel. Er muß allerdings so handeln, weil er mit dem Tausch des olivgrünen Polizeituchs zu dunkelblauem Armani sein Gewissen an der Garderobe abgab. Als Politiker ist er anderen Herren und Damen verpflichtet als seinen früheren Kollegen. Binninger darf nicht Jehova sagen.

Eine dürfte wissen, wie alles war: Beate Zschäpe.

Binninger: Sie weiß sicher mehr, als sie sagt. Nach ihrer Version haben die Uwes ja dreizehn Jahre nur am Computer gespielt und zwischendrin mal Tatorte ausbaldowert. Das ist so abwegig, damit braucht man sich gar nicht zu befassen. Auf ihre Aussagebereitschaft kann man sicher nicht setzen.

Schon wieder auf Australien gezielt und den Nordpol getroffen.

Sie kann nur etwas wissen, wenn sie dabei war. Wenn sie von all den Straftaten auch nur aus Funk und Presse Kenntnis hat, dann weiß sie nur das, was Grasel dichtete und Borchert dirigierte.

Abschließend soll das gemeine Kommentatorenvolk zu Wort kommen.

Mustardman 25. 04. 2017, 21:01

Tja, der Hohn ist ja, dass man nach Untersuchungsausschuß und Prozess immer noch keine Schuldigen haben wird für diese Morde: Bei Beate Zschäpe geht es nur um Mithilfe und die einzigen beiden anderen Verdächtigen sind tot, nachweisen kann man ihnen mangels eindeutiger Beweise ohnehin nichts. Und selbst diese Selbstmorde sind eher mysteriös.

Letztlich bleibt nur: Es gab oder gibt einen Nationalsozialistischen Untergrund, der systematisch gemordet hat. Wie groß er ist und wer mit ihnen unter eine Decke steckt, das weiß man nicht.

Das ist auch der große Unterschied zur RAF: Während man dort einige Taten zwar auch nicht konkreten Personen zuordnen kann, kennt man die Personenkreise sehr gut, dort laufen nicht noch potentielle Mörder nach wie vor frei herum, von denen man überhaupt nichts weiß,
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Machiavelli 26. 04. 2017, 00:17

Die entscheidende Frage bleibt für mich unbeantwortet, warum haben die sich nicht mehr Mühe gegeben bekannt zu werden. Eine Terrorgruppe will wie der Name schon sagt Schrecken verbreiten aber Jahre lang haben sie es nicht für nötig befunden einer Medienstelle ein Bekennerschreiben zu schicken mit Details die nur die Täter kennen können. Was war das Ziel des NSU? Einzelne Morde als kranke politische Agenda erreichen doch nur was wenn die Hassbotschaft dahinter verbreitet wurde. Oder kann ich mir die Nazi Denkweise nicht erschließen und sie wollten einfach nur Ausländer ermorden?

26. April 2017

Arbeitsproduktivität, einfach erklärt



In der Büchse liegt ein Pfund Walnüsse. Nein, nicht die vom Wal, die vom Baum. In meiner Kindheit stand auf dem Hinterhof ein solcher. Die Zeit der Reife und Vorreife der Nüsse artete dann immer in eine Schlacht aus, denn alle wollten Teilhabe am Bunkern und Verzehr der Energiespender haben.

Der Einkauf kostete mich 3 Euro und 80 Cent. Das war insgesamt ein Kilo Nüsse mit Schale, die also geknackt werden mußten. Die Aktion nahm eine Stunde Zeit in Anspruch.

Schleicht man auf allen Vieren durch den supermarkt, nicht jeden, aber einigem, dann entdeckt man ganz unten und hinten die 200-Gramm-Tüte Walnüsse für 2 Euro, bereits entschalt, verzehrfertig. Das Pfund kostet also 5 Euro.

Der Stundenlohn, für den ich geackert habe beträgt also 1,40 €, wobei keinerlei Abgaben anfielen, der Gewinn komplett in meiner Tasche verschwand.

Bedenkt man, daß bei 5 Euro pro Pfund noch der Schäuble, der Markt­betreiber, der Großhändler, der Einkäufer und ganz am Ende der Produ­zent die Hände aufhalten, um ihren Bettelgroschen abzufassen, dann reduzieren sich die Produktionskosten erheblich.

Es gibt im Grunde keinen Grund, eine Stunde Lebenszeit mit dem Knacken von Walnüssen zu vertrödeln. Gegen die Macht der imperia­listischen Nußkonzerne hat man keine Chance.

der Hinterhof der Macht



Man muß nur den Fotoapparat aus dem Fenster halten, wenn man auf der Stadtbahn zwischen Bellevue und Alex unterwegs ist. Früher war zumin­dest der Teil zwischen Bellevue und Friedrichstraße frei einsehbar. Das wurde inzwischen komplett zubetoniert und -geglast. Die Macht mauert sich ein. Oder läßt mauern. Sie mauert. Wie immer.

25. April 2017

Seehofer, der amtliche Dauer-Horst



Jetzt amtlich: Seehofer macht sich zum Dauer-Horst

NSU: Petra Pau doch keine gottlose Type



Sie pflegte in der Öffentlichkeit von erschöpften Wanderern ihr Steckenpferd, ihr Buch "Gottlose Type" zu bewerben und das Böse in Form des NSU zu exorzieren, also vor der wachsenden Bedeutung der Gefahr der Nazis unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse in Frankreich und dem Einfluß der Kreml-Astrologen zu warnen. Oder so ähnlich.



Die gottlose Type gehe auf den Ramsauer zurück, der sie einst so zichtigte, damals im Bundestag. Was natürlich nicht stimmt, da er Petra persönlich gar nicht angriff, sondern die Linken per se als gottlose Typen bezeichnete, was damals schon nicht stimmte, heute erst recht nicht. Niemand ist gottesfürchtiger als die deutsche Linke.

Petra Pau hat das dann bestätigt.

Im übrigen stimmt das nicht. Ich bin nicht gottlos. Aber das ist eine anderes Thema.

Yuval Harari: „Alle großen Religionen gründen auf Fake News“

Das mögen wir gerne glauben, denn als Sprecherin der Glaubens­ge­mein­schaft NSU ist sie weit über die Grenzen der Esoteriker, Regenzauberer und Anbeter höherer Wesen hinaus bekannt.

Das mußten sich die an Krippe und Tränke auf Nachschub wartenden Wanderer dann auch anhören. Von einer Terrorgruppe NSU ging die Rede und von Michelle Kiesewetter.

Zu der werde Genossin Pau gleich des Montags aufbrechen, nach Heilbronn, genauer gesagt, zur staatlichen Gedenkveranstaltung, die man in Erinnerung an die Ermordung der Polizistin inszeniert. Auch werden andere NSU-Opfer anwesend sein, deren wichtigste Frage nicht beantwortet ist.

Warum mein Sohn, mein Mann?

Das ist zwar mitnichten die wichtigste Frage, denn die lautet immer noch, und das in allen Mordfällen, die unter dem Kürzel NSU zusammengefaßt sind: Wer ist (sind) der (die) Täter? Selbst Yozgat hat das erst kürzlich wieder thematisiert. Der Mord an seinem Sohn ist bis dato nicht aufgeklärt.

Doch Rettung naht, wie Frau Pau verkündete, denn auch Frau John, die Opferbeauftragte der ... Ja wessen eigentlich? Der Bundesregierung, der Abgeordneten im Bundestag, der Opfer, der Opferanwalts-Mafia? Wissen wir nicht.

Also, auch diese Frau John werde anreisen und dem Stasiakt, äh Staatsakt beiwohnen, um anschließend in geheimer Sitzung mit den Opfern weitere Schritte zu beraten. Gesagt hat sie natürlich nichtöffentlich.

Wieder einmal bestätigt sich. Abgeordnete klären nichts auf, denn geheime Sitzungen dienen der Anhäufung von Kompromat und Herrschaftswissen.

Nun noch ein Wort zu den Nazis unter den Mitlesern. Leute, wenn man sich auseinandersetzt, dann mit Argumenten und zivilisiert.

Die Bedrohungsanaylse für Petra Pau zeitigte offenbar ein dermaßen kacke Ergebnis, daß sie mit mindestens 5 Personenschützern auf Wanderschaft war, sprich, genau das machte, was alle machten, sich nach anstrengendem Tag an Speis und Trank zu laben. Für eine Vizepräsidentin des Bundestages sind das zwei bis drei Persönliche zu viel.

So geht das nicht, denn das ist kein Leben, das man leben möchte, das man auch keinem wünscht. Außerdem werden die Fotos scheiße, denn Bilder von Personenschützern hard at work sind immer Mist. Also müssen sie beschnitten werden.

Wenn die Polizei solche Typen rankriegt, sind ihnen 15 Jahre Freiheits­strafe von Herzen gegönnt.