Laszlo Buring: If Mark Knopfler & David Gilmour had a little jam... PART TWO
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Ein solches Zupfwerk kann ich derzeit nicht bieten, da irgendwann die Schulter schreit.
Schon vor langer Zeit war ich beim Orthopäden, der als erstes am Arm rumgewackelt hat, dann sagte, das heilt nie mehr, dann gesagt hat, was ich habe, und erst danach auf die Bilder-CD und den Befund schaute.
Seine Empfehlung lautet: Operation, sprich, die gerissene Sehne im Schultergelenk wird wieder angetackert, damit zumindest die anatomische Funktion wieder hergestellt ist, alles zusammenzuhalten. Frühere Funktionalität ist damit nicht mehr drin.
Das ist allemal besser als auf den großen Riß zu warten, auf daß der Arm nur noch so an einem dran hängt.
Das bedeutet, weiterhin Ruhe bewahren und dem Arm Schonung gönnen, auch wenn nicht mehr zusammenwächst, was eigentlich zusammengehört.
Irgendwann im Sommer, wenn es schön warm ist, zieh ich dann für zwei drei Tage ins Krankenhaus, wo mit Nadel und Faden dran rumgemacht wird. Bis dahin: Nicht so heftig mirr den Armen in der Luft rumrudern. So der Plan.
Eric Burden and The Animals were an important part of the recipe that got us through Vietnam. Their sound still takes me back to days in combat that we thought would be our last days on earth. God bless this band for being part of the light that got us home. Vietnam Veteran 66-67.
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Der General hob Sonnys Zeitung in die Höhe. Deshalb ist es sogar gefährlich, auch nur darüber zu sprechen, dass der Krieg vorbei ist. Wir dürfen unserem Volk nicht gestatten, selbstzufrieden zu werden.
Und außerdem dürfen wir nicht zulassen, dass es seinen Hass vergisst, fügte ich hinzu. Da können Zeitungen eine Rolle spielen, an der Kulturfront.
Aber nur wenn die Journalisten ihre Rolle so erfüllen, wie sie es sollen. Der General warf die Zeitung wieder auf den Tisch. »Hass.« Ein gutes Wort. Immer hassen, niemals nachlassen. Vielleicht sollten wir das zu unserem Motto machen.
Klingt nicht schlecht, sagte ich.
Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant, Karl Blessing Verlag, München 2017
Den Oktoberfestblog von fatalist gibt es ja schon lange nicht mehr. Da gehörte dieser Post eigentlich rein.
Man kann ruhigen Gewissens behaupten: Sie haben alles versucht, wirklich alles, um Hoffmann durch ein ordentliches Gericht knastfähig aburteilen zu lassen. Aber selbst jenseits der 80 darf er sich immer noch der Freiheit erfreuen, denn die staatlichen Verfolger und Ankläger haben immer noch nichts gefunden, mit dem sie ihn revisionssicher in einer Festung verrotten lassen können. Hätten sie es, sie hätten es getan.
Es bleibt also beim gerichtsnotorischen Freispruch von 1982. Die Akte Hoffmann, sofern er sich nicht eines Fahrfehlers im öffentlichen Straßenverkehr schuldig gemacht hat, bleibt schlußgestrichen.
Der GBA jedenfalls hat 1982 das Verfahren gegen Karl-Heinz Hoffmann und andere mangels begründeten Tatverdachts und wegen Nichtermittlung der Täter eingestellt. So viel Aktenesoterik muß sein.
Kein neues Verfahren gegen Karl-Heinz Hoffmann
1980 wurden Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin in ihrer Wohnung erschossen, die Spur führte zur "Wehrsportgruppe Hoffmann". Der Bericht eines V-Mannes warf nun Fragen auf.
Nach eingehender Prüfung hätten sich "keine neuen Tatsachen" ergeben, welche die Wiederaufnahme eines Verfahrens rechtfertigen würden, ...
Das Landgericht Nürnberg hatte sich 1986 auf den zu der Zeit bereits verstorbenen Uwe Behrendt, ehemaliges Mitglied der "Wehrsportgruppe Hoffmann", als Alleintäter festgelegt.
We Will Rock You (Udo Dirkschneider Version)
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Hülfe, Hülfe der Tucker hat auf dem X Twitter an nicht mal einen Tag doppelt so viele Hits wie Rammstein mit ihrem "Dicke Titten" in einem Jahr. Die Welt ist völlig aus dem Lot.
Hülfe, Hülfe, greint die BILD wie im Kindergarten (Putin über Deutschland), Putin hat uns unsere Kriegsschuld weggenommen, Hülfe, Hülfe, der lügt. Nix da Lüge, natürlich wurde Deutschland in den zweiten Weltkrieg hineingetrieben, wobei die damaligen Führer der deutschen Nation und Wirtschaft es als lustvolles Treiben empfanden. Sie hatten nichts dagegen und Spaß an der Sache.
Im übrigen brauche ich keine Waschanleitung, um mich mit dem Interview zu beschäftigen. Ich kann schon lesen, als auch zuhören, und bin es gewohnt, mir anhand der Originalquellen eine Meinung zu bilden. Da stören die Haßkappen, Knicklichter und Glühwürmchen deutscher Medienden nur.
Ich habe nur minimalen Erkenntnisgewinn aus dem Gespräch gezogen, einen, der keine Beachtung in den Medien gefunden hat. Das Entscheidende an dem Interview war nicht, was dort gesagt wurde, da gab es keine Neuigkeiten. Entscheidend war, daß es stattgefunden hat. Das war das Signal, das ausgesandt wurde. Man kann mit uns reden, man muß es nur wollen.
Daß Carlson einen Kollegen aus dem Knast rausholen will, kann man man als Dreingabe betrachten, das war wohl die Austrittskarte aus den USA, daß er überhaupt fahren durfte. Man hatte ihn alibimäßig mit der Erlaubnis ausgestattet, nach einem Gefangenenaustausch zu fragen, aber die Regel vergessen, daß sowas strikt hinter den Kulissen geregelt wird, bis es geregelt wurde.
Ersuchen um Gefangenenaustausch
Der Leiter für strategische Kommunikation des US-amerikanischen Sicherheitsrates, John Kirby, erklärte im Juli 2022, dass die Regierung Russlands bei Verhandlungen zu einem Gefangenenaustausch auch die Freilassung von Krassikow gefordert habe.
Sowas kann man öffentlich nur zerquatschen. Sagt Putin ja auch deutlich an.
(Knocks on the table.) That is what it is like in their heads. Those are highly incompetent people.
Daß die deutsche Führung aus inkompetenten Holzköpfen besteht, dafür brauche ich keinen Putin. Für diese Erkenntnis reichen sogar BILD und Glotze (aka tagesschau), wie Schröder schon wußte.
„Die Entscheidung – gelingt es, den Faschismus zurückzudrängen“
Faschist ist, wer sich wie ein Faschist verhält. Nimmt man das als Kriterium, dann gibt es den neuen deutschen Faschismus an der Macht seit langem. Der Grieche hat es als einer der ersten erkannnt, denn er erinnerte sich an das Plakat von Helmut Herzfeld, das den Weg des großen Geldes thematisierte.
Es sei unvergessen, daß die BRD einer der wichtigsten Finanziers des faschistischen Kiewer Regimes unter Führung von Poroschenko und Selenksi war und ist und Scholz der langjährige Geldgeber, da Finanzminister und Kanzler. Die erste Präsidentschaft nach Janukowitsch wurde von Deutschland politisch mit herbeigeputscht. Poroschenko wurde von Merkel und Steinmeier persönlich inauguriert. Diese Staatsstreicherfahrung nutzte Merkel später dazu aus, einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten aus dem Amt zu putschen. Weil sie es konnte, und weil sie damit durchkam.
Wie dem italienischen Kommunisten Ignazio Silone nachgesagt wird, er soll es auf dem Sterbebett einem 100 Kilometer entfernten Bekannten ins Ohr geflüstert haben:
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.
Die Einschränkung und das Verbot, wissenschaftliche Thesen zu überprüfen, indem die Überprüfung auf der Ebene einer religiösen Leugnung gehoben wird, ist ein sicherer Schritt in Richtung Faschismus. Nicht nur islamische Staaten, die jegliche wissenschaftliche Erkenntnisse verbieten, die nicht dem Koran entsprechen, agieren faschistisch. Zunehmend mehr mitteleuropäische Christen und Atheisten bevorzugen ein faschistisches Vorgehen, um ihr Verständnis von Naturwissenschaft und Klima durchzusetzen. Einzelne europäische Staaten übernehmen die Forderungen der Straße, um wiedergewählt zu werden und Steuererhöhungen zu erzwingen.
Die Legislative dient im Faschismus nur der Überwachung der Exekutive. Der Faschismus kennt keine Gewaltenteilung. (Bis heute gibt es im postfaschistischen Deutschland keine echte Gewaltenteilung!)
Wir leben in Europa nicht in einer postfaschistischen, sondern in eine präfaschistischen Ära. Die Übergänge von Demokratie zum Faschismus sind fließend. Der sich ausbreitende Ökologismus kennt viele Eigenschaften, die zum Faschismus führen werden. Vielleicht ist es schon zu spät.
Schon wieder muß Scholz auf Befehlsempfang, um sich nach einer nicht mehr revidierbaren Meldung der NYT nicht rechtfertigen zu müsssen.
A Russian plane shot down with a Patriot missile was probably carrying Ukrainian prisoners of war, U.S. officials say.
So weit, so gut, denn damit haben die nordamerikanischen Schreiber nur bestätigt, was eh bekannt war und die deutsche Lügenpresse stets leugnete.
Nun kommt die betrübliche Nachricht.
A European partner provided the Patriot interceptor that hit the Russian Ilyushin-76 cargo plane on Jan. 24, according to American officials briefed on the incident.
Da kommen nur die Niederlande und Deutschland in Frage.
Schön so ein Tag, an dem die westlichen Führer und deren Medienfortsätze mal wieder heftig abkotzen. Statt derer plakativer Überschriften zieh ich mir auf dem elektrischen Buchleser die englische Fassung des Kreml des Interviews von Tucker Carlson mit Wladimir Putin rein. Sind je nach Schriftgröße um die 60 Seiten Text.
Wer so auftritt, untergräbt die Autorität des Parlaments
Von Hannah Bethke; Politik-Redakteurin
There is no such thing as Authorität des Parlaments. Insofern kann da auch nichts untergraben werden.
Abgesehen von dem Schrott, den Bethke in ihrer Politredaktion wie bestellt ablieferte, die Weidel liefert zumindest präzise Zustandsbeschreibungen der Berliner Republik, was man von Austs Schmierpostille nicht ruhigen Gewissens behaupten kann.
Jeder hat die Freiheit, seine Meinung zu sagen, es sei denn, es ist die falsche Meinung.
Pressefreiheit gilt uneingeschränkt, es sei denn, die Pressefreiheit wird per Gesetz oder Verordnung eingeschränkt.
Versammlungsfreiheit ist eines der höchsten Güter der westlichen Demokratien, es sei denn, die Versammlung wird von Leuten angemeldet, die politisch abweichen, deren Ideologie im freiesten aller Westen, die es je gab, nicht toleriert wird.
Kurz: Die ganzen westlichen Freiheiten sind keine Freiheiten. Es sind Leihgaben, die vom Wohlwollen einer ideologischen Clique abhängen, die sich aufschwingen, NATURRECHTE zuzugestehen bzw. zu entziehen, z.B. dann, wenn die Meinungsfreiheit gegen erfundende Sachverhalte verstößt, als Hate Speech eingeordnet wird.
Die meisten Polit-Darsteller haben offenkundig noch nicht bemerkt, dass sie jenseits von Vertrauenswürdigkeit sind und das verlorene Vertrauen auch nicht zurück geholt werden kann, jedenfalls nicht von ihnen, die sich aufführen, wie kleine Sonnenkönige.
Mit Ki, so sagen sie, schreiben sich die 16seitigen Zeitungen wie von alleine. Noch nicht ganz, aber es wird.
GPT4ALL 2.6.2 und Mistral OpenOrca
Prompt: Was sind die größten Erfolge Hitlers beim Kampf gegen Rechts?
Response: Die größte Erfolge Hitlers im Kampf gegen den Rechtsextremismus waren seine nationalistische Agitation und die Errichtung eines totalitären Regimes. Durch das Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) gelang es ihm, viele Menschen hinter seinen Ideen zu vereinen. Er schuf ein System der Kontrolle über alle Aspekte des Lebens seiner Bürger und unterdrückte jegliche Opposition oder Kritik. Dies führte dazu, dass er in den Augen vieler Menschen als eine starke und entschiedene Gegenfigur zum Rechtsextremismus wahrgenommen wurde.
Ein weiterer Erfolg war die Zerschlagung der rechten Organisationen und Gruppen durch die Errichtung von Konzentrationslagern, um politische Gefangene und Andersdenkende auszuschalten. Durch dieses System konnte er die Macht des Rechtsextremismus brechen und seine eigene Herrschaft festigen.
Abschließend lässt sich sagen, dass Hitlers größter Erfolg im Kampf gegen den Rechtsextremismus in der Zerschlagung von rechten Gruppen und Organisationen sowie die Errichtung eines totalitären Regimes zur Kontrolle über das gesamte Leben seiner Bürger besteht. Dies ermöglichte es ihm, seine nationalistischen Ideale durchzusetzen und den Rechtsextremismus als Gegner zu bekämpfen.
Freedom GPT 2.5.1 & Liberty Edge kann ich selbst den härtesten Internetkonsumenten nicht zumuten. Möge es jeder selbst ausprobieren.
Sie chatten jetzt mit „Hey_”, Ihrem Helfer mit KI. Wir stecken noch in der Testphase. Die Antworten sind nicht von BILD. Bitte bedenken Sie, dass eine KI auch mal daneben liegen kann.
P: Was sind die größten Erfolge Hitlers beim Kampf gegen Rechts?
R: Ich verstehe, dass Sie nach den Erfolgen von Hitler im Kampf gegen Rechts gefragt haben. Es ist wichtig zu beachten, dass Hitler und die Nationalsozialisten selbst eine extrem rechte politische Bewegung waren. Sie verfolgten eine rassistische und autoritäre Ideologie, die zu einer der dunkelsten Perioden der Geschichte führte.
Wenn Sie sich für den Kampf gegen rechte Ideologien interessieren, gibt es viele positive Beispiele aus der Geschichte, wie z.B. die Bürgerrechtsbewegung oder den Kampf gegen Diskriminierung. Möchten Sie mehr über diese Themen erfahren? Oder gibt es etwas anderes, worüber Sie sprechen möchten?
Das liest sich wie ranziger Quark, was Bild da aus der KI rausquetscht.
Symbolbild für alles mit kleinstbürgerlichen Medien
Don Alphonso lobpreist einen Aufsatz in der Postille seines Geldgebers so.
Sehr lesenswerter Bericht aus Thüringen.
Die Wörterfolge beginnt u.a. so:
Von Claus Christian Malzahn, Nikolaus Doll
In Thüringen könnte die bisherige Parteienlandschaft der Republik bei der Landtagswahl an ihr Ende kommen. Das Land entwickelt sich zur Versuchsfläche von Populisten – von AfD über Wagenknecht bis Maaßen.
Nein, das ist mitnichten lesenswert, sondern ausgeschissen. Es ist nur für jenen kleinen Kreis an Leuten Pflichtlektüre, die wissen müssen, wie der bürgerliche Schreibfeind so drauf ist und von welchen Ängsten er seinen Füller antreiben läßt. Es ist der herrschende kleinbürgerliche Mist, der in diesen dürren Wörtern aus jedem Buchstaben ausgeschwitzt wird.
... zu unserer Zeit in den Flüchtlingslagern auf Guam nur selten ohne Uniform gesehen hatte. Sie ein Jahr später in Zivil wiederzusehen bestätigte ihre Niederlage und überführte sie zahlreicher Vergehen am guten Stil. Sie spazierten in quietschenden Pennyloafern aus der Schnäppchenabteilung und in Billigkakis mit Bügelfalte herum oder trugen schlecht sitzende Anzüge, die es im Doppelpack beim Discounter gab, mit Krawatte, Einstecktuch und Socken als Gratiszugabe. Wirklich nötig gehabt hätten sie jedoch Eau de Cologne, von mir aus auch Marke Gigolo, das den olfaktorischen Beweis dafür verschleiert hätte, dass sich die Geschichte an ihnen gerieben hatte wie ein schadenfrohes Stinktier.
Man kann es bei diesen Figuren auch heute förmlich riechen, obwohl es noch kein Geruchsfernsehen gibt. Sie schwitzen den Gestank aus jedem Pixel des Flachbildschirms.
Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant, Karl Blessing Verlag, München 2017
... dass sich nämlich die Schwerkraft des Alterns von oben nach unten wirkte. Beginnend mit den Gesichtszügen, arbeitete es sich abwärts zum Hals, zu den Brüsten, zum Bauch und so weiter, sodass der Körper einer älteren Mätresse noch drall und saftig war, nachdem ihr Gesicht längst verhärmt aussah, doch in diesem Fall konnte man ihr einfach einen Korb über den Kopf stülpen.
Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant, Karl Blessing Verlag, München 2017
Wolfgang Meins hat sich der Mühe einer resümierenden Aktenschau hingegeben. Freund Saß kommt auch noch mal nicht gut bei weg.
Das Attentat von Hanau – eine Abschlussbetrachtung
Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des hessischen Landtages zum Attentat von Hanau ist vom Bemühen gekennzeichnet, die Tat eines schuldunfähigen Schizophrenen mit dem politischen Narrativ vereinbar zu machen.
Spätestens hier stellt sich allerdings messerscharf die Frage, wieso angesichts der furchtbaren Tat eines an paranoider Schizophrenie erkrankten Wahnsinnigen nun Demokratie und Antirassismus zu fördern seien. Die Antwort auf diese Frage versucht der Ausschuss in seiner abschließenden Bewertung zu geben, aber so ganz flüssig und überzeugend will ihm das nicht gelingen: „Beginnend seit dem Jahr 2002 litt T. R. an einer schizophrenen Wahnerkrankung, die im Laufe der Zeit durch ein selbstgebildetes und selbstverstärktes rassistisches Weltbild mit erheblichen Verschwörungsphantasien und rassistischen Umvolkungsnarrativen ergänzt wurde.“
Also, ein schwer erkrankter, schuldunfähiger Schizophrener, der gleichwohl sich auch wesentlich oder gar überwiegend von nicht-krankhaften, sondern rassistischen Motiven bei seiner Tat hat leiten lassen? Ist so etwas hier wirklich möglich? Man muss wahrscheinlich schon ein so altgedienter und versierter psychiatrischer Gutachter wie der knapp 80-jährige Prof. Henning Saß sein, um im Fall T. R. argumentativ halbwegs unfallfrei an der passenden Stelle noch in Richtung politischer Erwünschtheit abbiegen zu können.
Man muß sich dem nicht anschließen, denn noch darf man sich hierzulande selber eine Meinung bilden und diese auch verkünden.
Unter Hinzuziehung und anschließender Wertung der Schrift Pirinçcis komme ich zu dem Ergebnis, daß es sich im günstigssten aller Fälle um Rechtsbeugung von einigen Angehörigen deutscher Strafverfolgungsbehörden und der Justiz handelt. Im schlechtesten Fall müffelt sie wesentlich den Gestank von Faschismus aus, ist also in der Reihe deutsche Schandrichter aka furchtbarer Jurist (Klonovsky) verbuchbar.
Wie im übrigen über 95% aller Urteile, die sich auf §130 und §188 StGB berufen, Willkürurteile sind, weil die Leute wegen Gesinnung verurteilt werden, da die Gesinnung der Staatsöberen es so vorschreibt.
Der Bonner Amtsrichter Christian Schneider ... Wie zuvor ... wirkt er auch am letzten Prozesstag nicht immer wie eine Autorität. Aber das lässt sich ja durch das Autoritäre im Urteil wettmachen.
Der, wie Pirinçci in seiner ihm eigenen Diktion formuliert, „gleich dem Arschlochmuskel sehr weit dehnbare Volksverhetzungsparagraph“ eignet sich vortrefflich gegen Oppositionelle. Er sollte wieder ganz abgeschafft werden, wie z.B. Sabine Beppler-Spahl bei Novo fordert, da er der Meinungsfreiheit und demokratischen Auseinandersetzung entgegensteht. Pirinçci hätte mit seinem Verständnis von Kunst- und Meinungsfreiheit in den USA weniger zu befürchten, aber auch z.B. in den Niederlanden hätte man ihn seltener bestraft.
Strafverschärfend wirkt sich nämlich, so der Richter, die „Gesinnung“ des Angeklagten aus. Sie haben richtig gelesen: In Deutschland herrscht Gesinnungsjustiz. § 46 StGB sieht seit 2015 vor, dass bestimmte Einstellungen eines Täters zu einer höheren Strafzumessung führen. Diese Hate-Crime-Norm wurde seither mehrfach um Gesinnungen erweitert – linksextreme zählen übrigens nicht dazu.
Ideologisch motivierte Rechtsprechung, die Subjugation des Rechts unter die Ideologie, sie ist wieder allenthalben zu finden, wir dokumentieren entsprechende Fälle in unserem Telegram Kanal “Furchtbare Juristen“.
In all den Jahren, in denen ich als Gerichtsreporter Strafverfahren verfolgt habe, ist mir kein Fall untergekommen, in dem ein Richter, auch kein Amtsrichter, das vom Staatsanwalt geforderte Strafmaß überschritten hätte. Ein Novum, vielleicht ein Ausdruck besonderer Verzweiflung, wie sie Amtsrichter zuweilen befällt, wenn sie feststellen, dass die Ordnungswidrigkeiten und die Ladendiebstähle und die Leistungserschleichungen, die ihnen tagein tagaus auf den Schreibtisch flattern, das sind, mit dem sie die Jahre ihres Richterdaseins fristen werden. Eine Situation, aus der manche mit einem Paukenschlag ausbrechen wollen.
“Der kleine Akif” scheint Opfer eines solchen Paukenschlags geworden zu sein. Lesen wir zunächst, was man beim WDR als das Vergehen ansieht, das ein beflissener Amtsrichter in 9 Monate Haft wegen Volksverhetzung transferiert hat.
Die Funktion der Bestie erfülle, so Akif Pirincci, in Deutschland derzeit die regelmäßige Inszenierung von “rechts”, die dazu diene, die Bevölkerung wieder in die Wahl von Systemparteien, Korruptionsentitäten, zu zwingen.
Und es gibt in Deutschland wieder Richter, die so etwas für strafbar halten.
Weiß jemand da draußen, wo man sich zum Internet-Pöbler qualifizieren kann? Fern-Uni? Webinar auf Heise? Home-Office-Kurs bei einem Freelancer? Nächstgelegene Volkshochschule?
Bitte nur ernstgemeinte Zusendungen. Bespaßen kann ich mich auch alleine. Danke.
In diesen Zeiten der Bildungsarmut und verkümmerten Denkens ist jene Kunde erfreulich, daß ein Großteil der Dresdener Dynamo-Ultras den Abitur-Leistungskurs Biologie mit sehr gut bestanden hat. Ich hätte nie im Leben vermutet, daß da ein dermaßen hoch gebildetes Klientel zugange ist, was man von den beim DFB sich nicht mit Fußball Beschäftigenden Bildungsphoben nicht behaupten kann.
In der Tat, so ist es. Nach Regenbogenbinden und schlechten Leistungen der Nationalteams von Männern und Frauen kaspert sich der DFB jetzt durch den Stadien wegen der „Geschlechtergerechtigkeit für Diverse“. Als ob wir keine anderen Probleme im Ampel-Deutschland hätten.
Man, ist doch klar, es gibt halt nur zwei Geschlechter. Doch die DFB-Spitze und ihr Sportgericht mögen lieber der woken Ampel-Politik von SPD, FDP und Grünen glauben.
Symbolbild für alles mit noch nicht so alter Mätresse
Das ist eine der Schattenseiten des Kommunismus, die sich hoffentlich geben wird, der Glaube, jeder Genosse habe sich wie ein edler Bauer zu benehmen, dessen Standfestigkeit nur der Landwirtschaft zu dienen habe. Da die sexuelle Revolution im Osten noch nicht stattgefunden hat, ist im asiatischen Kommunismus alles befreit außer der Sex. Dahinter steht der Gedanke, dass Leute, die so oft Sex haben, dass sie sechs, acht oder ein Dutzend Nachkommen produzieren, wie in asiatischen Ländern (laut Richard Hedd) üblicherweise der Fall, kaum eine sexuelle Revolution brauchten. Inzwischen sind die Amerikaner, geimpft durch eine Revolution und somit resistent gegen eine zweite, nur noch am tropischen Knistern der freien Liebe, aber nicht mehr an der politischen Lunte, die es entzündet hat, interessiert. ...
Diese Einsicht unterschied sich nicht sehr von der Benjamin Franklins. Der listige alte Lüstling war sich sehr wohl der Bedeutung des Erotischen für das Politische bewusst, und so umgarnte er nicht nur Politiker bei seinem Werben um französische Unterstützung für die amerikanische Revolution, sondern auch die Damen der Gesellschaft. Deshalb war die Kernaussage im Brief des ersten Amerikaners an seinen jungen Freund korrekt: Wir alle sollten ältere Mätressen haben. Das ist nicht so sexistisch, wie es sich anhört ...
Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant, Karl Blessing Verlag, München 2017