27. April 2026

Gimmick-Kopfhörer

Wolfgang Rudolph
Gimmicks, die kein Mensch braucht, und die trotzdem toll sind.
Niemand braucht die Shokz Openfit Pro, wenn er ausreichend gute Kopfhörer hat, die deutlich besser drauf sind, als diese kleinen Knubbel. Aber gut, sie zu haben.

Der Testparkour war einfach. Eine große Runde S- und U-Bahn durch Berlin fahren. Shokz und das Prinzip, seinen Lieblingsmucken offenen Ohrs zu lauschen, war bereits mehrfach Thema im Blog.

Nun gibt es ein Update der Soundtüftler, das richtig ins Geld geht, in diesem Sinne kein Gimmick ist. Gäbe man dieses für Noisecancler der Overear-Klasse aus, man wäre im siebenten Klanghimmel und kämme da nie wieder runter.

Gegenüber vorherigen Modellen gibt es marginale Änderungen, die es in sich haben. Da ist zum einen der Titanbügel, der den Geräten einen besseren Halt im Ohr verleiht, auch bei Brillenträgern, die ohne Bedenken zugreifen können.

Und da ist die implementierte Noicecancel-Funktion aka Geräuschunterdrückung bzw. das Wegrechnen störender Geräusche.

Ist diese eingeschaltet, werkelt sie im Standardmodus vor sich hin. Über die App von Shokz kann sie schärfer oder milder gestimmt werden, was beides keinen Nutzwert hat, da Standard bereits die beste aller Optionen ist.

Was ist das Ergebnis? Man hört die Ansagen in der S-Bahn nicht mehr, obwohl die Außengeräusche irgendwie noch da sind. Sehr angenehm.

Noch viel besser. In der U9 kann man die Kopfhörer nun drauf und drauflosspielen lassen, denn das Fahrgeräusch der Schepperwagen wird sehr gut weggerechnet. Das haben selbst gute Sony-Over-Ears nicht geschafft. Über die Ringbahn muß ich nichts weiter schreiben. Da hat sich nichts geändert, da die dort fahrende Baureihe eh schon sehr gut im Fahrkomfort gedämpft ist, der Klang also jenseits von Gut und Böse.

Als Testmelodeien kamen die beiden Alben "Endlich Urlaub" von Farin Urlaub und "A Thousand Suns" von Linkin Park zum Einsatz, da sie klinisch und somit sehr präzise im Klang abgemischt sind und zuweilen mit solidem Baß aufwarten. Der ist bei vielen Tests der Kasus knackus, denn da fallen Open Ears regelmäßig ab, zieht man andere Ohrstöpsel als Vergleich heran.

Braucht man die Shokz App? Jein. Zum einen ja, da mit ihr neue Firmware auf die Kopfhörer gebeamt wird und die Geräuschunterdrückung justiert werden kann, eine Funktion, die ich nicht benötige, da Standard völlig zufriedenstellnd funktionieret. Ansonsten bietet sie nichts, was nicht auch Musicolet bietet, u.a. einen Equalizer, den ich nicht benötige. Da ich mit der Standardgeräuschunterdrückung sehr gut leben kann, benötige ich die App nicht mehr. Erst zum nächsten Firmwarewechsel, denn die Geräuschminderung kann ich über das kleine Knöppele am Ohrhörer ein- und ausschalten.

Und klanglich so? Nun, Openfit Pro sind besser als die Beyerdynamic Verio 200, die bisher die Spitzenposition innehatten (aptX Adaptive an Bord), auch wenn das auf keiner der vielen Testseiten so nachzulesen ist. Diesen Spitzenplatz, der nirgendwo verzeichnet ist, ist nun obsolet, da ein neues Klangwunder (mit nur AAC) in der Stadt ist.

Es versteht sich von selbst, daß mit 40mm-Kalotte und anderen technischen Finessen ausgestattete Weltraumfahrerkopfhörer um Längen besser sind. Schicker sind sie nicht.

26. April 2026

das Lebenselixier des Ronnie O'Sullivan

Thomas Gaber
"Ich lebe in einer solchen Blase, dass ich keine Zeitungen lese und keine Ahnung habe, was gerade los ist und was die Leute sagen."
Aus die Saudi-Snooker-Maus.
Nach konstruktiven Gesprächen zwischen dem saudischen Billard- und Snooker-Verband und Matchroom im Anschluss an den Abschluss der Veranstaltungen 2025 wurde einvernehmlich vereinbart, keine weiteren Ausgaben der Weltmeisterschaft im Poolbillard und des Saudi Arabia Snooker Masters mehr auszurichten.
Bye bye Petro Riyal.

Warum war O'Sullivan nicht zum Fototermin?

Shaun Murphy hat sich wieder mal echauffiert. Darüber, daß Trump und O'Sullivan einen Fototermin nicht wahrnahmen. (Sie waren womöglich gar nicht angereist, da ihr erstes Match sehr spät dieser Tage stattfand, gestern nämlich, was im Grunde eine Woche unnützer Aufenthalt in Sheffield bedeutet hätte.)
Sein Interesse am Snooker sei zudem mittlerweile hauptsächlich beruflicher Natur, erklärte O'Sullivan, der seit einiger Zeit in Dubai lebt und nur noch zu wenigen Turnieren in seine englische Heimat fliegt.

"Ich möchte nicht über Snooker sprechen. Es langweilt mich, über Ranglisten zu reden oder darüber, was die World Snooker Tour tut", so der siebenmalige Weltmeister. "Was das betrifft, habe ich null Interesse am Snooker. Ich ziehe es vor, meine Arbeit von meiner Freizeit zu trennen."

Das erklärt es hinreichend. Oder eben Ulrich Klöden, der auch was über die Medienbranche zu berichten weiß, was zumindest in Deutschland auf den Satz verkürzt werden kann, deutsche Sportreporter sind widerliche Existenzen, soweit es den Radsport betrifft, widerliche Denunzian­ten­schweine.
Klöden, der nach dem Ende seiner Laufbahn 2013 praktisch nicht mehr mit deutschen Medien gesprochen hatte, bereue nichts.
Mehr muß man über deutsche Sprecharbeitende am Rande von Sportveranstaltungen nicht wissen. Sie waren und bleiben Randexistenzen.

25. April 2026

Himmlers Nazifunk

Ralf Höcker hat ein weiteres Beispiel von Himmlers bestem Nazifunker und -flunkerer publiziert.

(ZDF?)-Kamerateam überfällt Stephan Maninger und macht Aufnahmen - trotz Gefährdung durch die Antifa

Zum Wetter.

Danisch ist überzeugt, der Russe sei's gewesen, der Signal gehackt hat und in den Chatgruppen von Klöckner und artverwandter species mitliest.

Seit 25 Jahren schreibe ich, dass die IT-Sicherheit systematisch zerstört wird. Und erst, wenn der Bundestag von Russen unterwandert ist, meinen sie, das sei ein „Weckruf“.
Was Ananas, was früher einmal war.

FBI hacked into Signal group chats of immigration activists who watched court proceedings in New York, report says

faul und bequem

Don Alphonso
Das Ansehen der Regierung ist so miserabel wie ihre Kommunikation, und ich möchte nicht mehr als faul, bequem, unwillig etc. angesprochen werden. Von Leuten, die ausser mehr Wegnehmen und Schulden selbst nichts auf die Reihe bekommen.
Das bezieht sich auf "wir".

24. April 2026

Die Anmerkung - Meine Freude

Gunnar Schupelius kotzt über den Palast der Republik

(† 2003 wegen Euthanasiebeschluß des Bundestages und anschließend langsam verreckt)

Es erfüllt mich mit undendlich viel Schadenfreude und Genugtuung, daß Schupelius öffentlich rumkotzt, Darmschlingenschlingern hat, Hirndröhnen und Magenzwicken. Möge es noch viele Paläste der Republik geben, die ihm die Freude am Leben versauen, sein Gemüt runterziehen und ihm die Trübnis im Blick auf das Wesentliche verkleistern. Möge ihn Verbiestertheit so lange als möglich Lebenselixier sein.

das kalte Herz

Was man mit der warmen Hand gibt, kann der kalten nicht genommen werden.

Nun zu einem anderen Thema. Der Mensch als Ersatzteillager wie bei den Ludolfs oder Ressourcenquelle wie bei den Flaschensammlern. Die wühlen auch in jedem offenen Mülleimer, um verwertbares zu finden.

Einzelnes Verbot blockiert rettende Organspenden

In Deutschland ist Organspende nach dem Tod laut Gesetz generell nur bei einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall erlaubt. Das Problem: Zwar sterben in Deutschland jedes Jahr rund eine Million Menschen. Doch nur ein kleiner Teil kommt demnach überhaupt für eine Organspende infrage – auch wenn ein gültiger Organspendeausweis vorliegt. „Für mich ist unverständlich, warum ich, der einen Organspendeausweis hat, nur in einer ganz unwahrscheinlichen Situation am Ende meines Lebens etwas Gutes tun darf“, sagt Experte Dr. Friedrich von Samson-Himmelstjerna.
Ein kaltes Herz spendet nicht.

23. April 2026

Sterben

Anna Schneider: „In Deutschland kann man nicht mal in Ruhe sterben“

Sag ich doch.

22. April 2026

bequem geworden

Merz mahnt

"Wir sind ein bisschen zu bequem geworden"

Was heißt da wir? (Gerhard Polt)

BILD = BLÖD

Nuno Alves: Vitamin D könnte bei Mangel Sterberisiko senken

Die Sonne meidenden Bleichgesichter machen also alles richtig.

21. April 2026

Wirtschaftsweisungende_In_X

Monika Schnitzer (ohne l) heißt das Geschöpf. Bei ihren Ratschlägen, weniger Urlaub zu machen und weniger Pullover zu kaufen, vergaß sie den Hinweis auf das seit Jahrhunderten Bewährte, mehr Kuchen zu essen.

lebet jetzt, hier und heute

Und labet euch.

Foodporn: Kalbsbratwurst Spargel Ananas

20. April 2026

Schußwaffenvorfall

Polizei: Acht Kinder bei Schusswaffenvorfall getötet

stern (dpa), 19. April 2026 17:55 Uhr
Diese Schmierfinken werden noch nicht genug gehaßt.

Cyberhacker der EU wollen die Hirne der Jugend hacken

Pawel Durow
🇪🇺 Die EU will jedem, der soziale Medien nutzt, obligatorische Identitätsprüfungen auferlegen – und Personen unter 18 Jahren den Zugang dazu verbieten. Zu diesem Zweck hat die EU-Kommission über ein Jahr lang an einer „App zur Altersüberprüfung“ gearbeitet, die ihr Präsident gestern feierlich vorgestellt hat.

Heute wurde diese App in nur 2 Minuten gehackt.

Aber lacht nicht vorschnell über die EU-Bürokraten.

Ihre App zur Altersüberprüfung war von vornherein hackbar – sie vertraute dem Gerät (das bedeutet sofortiges Game Over). Sofern die EU nicht von Clowns 🤡 geleitet wird, ist dies ihr eigentlicher Plan:

Schritt 1 – Eine „datenschutzfreundliche“, aber hackbare App präsentieren.
Schritt 2 – Sich hacken lassen (*SIE BEFINDEN SICH HIER*).
Schritt 3 – Datenschutz aufheben, um die App zu „reparieren“.

Ergebnis – ein Überwachungsinstrument, das als „datenschutzkonform“ verkauft wird.

Die EU-Bürokraten brauchten einen Vorwand, um ihre „datenschutzfreundliche“ App zur Altersüberprüfung still und leise in einen Überwachungsmechanismus für alle Europäer umzuwandeln, die soziale Medien nutzen. Der heutige „überraschende Hackerangriff“ hat ihnen diesen Vorwand gerade geliefert.

🦇 Bleibt wachsam!

https://cybernews.com/security/eu-age-verification-app-hack/

19. April 2026

esset mehr Kälber

Foodporn: Kalbsbratwurst

Ich bin ja am Wochende oftmals als Tierkörperbeseitigungsanstalt zugange. So kam es, daß ich einem verlockenden Angebot im Kaufmannsladen nicht widerstehen konnte, das ich zum ersten Mal dortselbst gesehen habe, auch wenn es im höherpreisigen Sortiment eingeordnet war.

Die Kalbsroster ist uneingeschränkt empfehlenswert, auch wenn es nichts weiter als in eine Wurstpelle statt Burgerform gepreßtes Hack ist.

Was es sonst noch zu schlucken gilt.

Peinlich: Der Bürgermeister von Lemberg spricht den schwedischen König mit „Euer Notfall“ an

Südddeutsche kennzeichnet Werbung nicht als Werbung

Von Mirjam Hauck

Wie ein Thermomix für Kaffee

Guter Kaffee daheim? Manche schwören auf Vollautomaten, andere lieben Siebträger oder Filterkaffee.

Das Produkt ist Schrott und preislich Overkill. Kein Mensch braucht daheeme einen Kaffeeautomaten mit integrierter KI (Kaffeeintelligenz?)für 2.500 Euro. Keiner. Auch kein Milliardär mit zu viel Geld, das er loswerden möchte.

Im Grunde geht es um kostenlose Werbung für eine völlig aus dem Ruder gelaufene Branche. Es geht um ein Werbeverbrechen des Süddeutschen Beobachters, der wieder mal weggeschaut hat, wo es genau hinzuschauen galt. Die Schleichwerbung gehört in das weite Feld der Esoterik, hier Kaffeeesoterik. Esoterik ist in Deutschland eine Branche mit Milliardenumsatz. Mit der legt sich nichtmal der Süddeutsche Beobachter an.

Deswegen nochmal zusammenfassend, was man für guten Kaffee daheim benötigt.

1. Guten Kaffee.

2. Ein Zubereitungsmethode, mit der aus 1. ein wohlschmeckender Kaffee entsteht.

3. Die Gerätschaften dafür.

Unterm Strich heißt das für die meisten Kaffeetrinker, daß der Kaffee so aufgebrüht wird, wie man es im Elternhaus gelernt hat, denn da hat man Kaffeetrinken gelernt.* Das schmeckte.

Ich habe mich erst spät auf das experimentelle Feld gewagt und drei Dinge für ausreichend befunden.

1. Kaffe als Bohne aus einer Röstmanufaktur. (Es geht auch der von dm.)

2. Aeropress

3. DeLonghi Dedica (Ersatzweise Siebträgermaschinen, die teilweise unter 100 Euro bei Aldi, Lidl und anderen Kaufmannsläden im Angebot sind)

Alles andere ist Überprofit, der vom Staat zugunsten der darbenden Bevölkerung eingezogen gehört, wie die Spritprofite auch.

* Ich habe seit vielen Jahren dieses Jahr wieder mal Rondo (kandierte Industrieröstung) getrunken. Der machte sich sowohl in der Aeropress als auch Dedica erstaunlicherweise recht gut. Kann man trinken. Zucker ist Geschmacksträger, und der Röster spart jede Menge teuren Rohstoff, wenn er Kaffee mit Zucker substituiert.

18. April 2026

Walrettung

So funktioniert die Timmy-Rettung

Die Walrettung funktioniert nicht. BILD = BLÖD. q.e.d.

Friedhofsgast

Das Eichhörnchen hat seine Nahrungsvorräte im Grab verbuddelt, weil es weiß, daß es in Deutschland verboten ist, Gräber wieder aufzubuddeln, bzw. es nur sehr selten geschieht, wenn die Kripo einen Altfall lösen will.

und nun zurück zum Snooker

Heute beginnt die Endrunde der Snooker-WM, die meine ganze Aufmersamkeit fordert, wenn es darum geht, sich die um den Tisch floatenden Spitzenkönner anzuschauen. Holt Ronnie seinen 8. Titel? Verteidigt Zhao als erster seinen WM-Titel im Folgejahr? Oder rauscht im Schatten der ganz Großen ein Mann der zweiten Reihe zum Sieg? Fragen, die erst am 4. Mai die beantwortet sind.

17. April 2026

die Todesspritze

März 27, 2026

Ehemaliger Chef-Toxikologe von Pfizer spricht Klartext im Bundestag

Dr. Helmut Sterz: Pfizers Postmarketingbericht sprach von über 1200 Todesverdachtsfällen innerhalb von nur zwei Monaten nach der Zulassung. Spätestens da hätte man Comirnaty wieder vom Markt nehmen müssen. […] Das Paul Ehrlich-Institut erhielt, wenn ich richtig informiert bin, bisher 2133 Meldungen über Todesfälle nach Comirnaty. Bei diesen Spontanmeldungen gibt es eine hohe Dunkelziffer durch Underreporting. Die wirkliche Anzahl liegt also viel höher. In den USA geht man davon aus, von einem Underreporting-Faktor von 30, mit dem die registrierten Fälle zu multiplizieren wären. Für Deutschland entspräche das 60.000 Todesfällen durch die Impfung.