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19. April 2021

Politiker sind strunzdumm - ein Rant von Thomas Panke

Wer sich mal klarmachen möchte, daß man mit gut frisiertem Schädel jeden dahergelaufenen Blauhaarenden in Grund und Boden reden kann, weil man in der Lage ist, zwanzig Minuten hintereinander weg zu reden und dabei auch noch was zu sagen hat, der sollte sich das Video von Thomas Panke reinziehen. Das Beste, was man im Vergleich über Rezo sagen kann, ist, daß er ein intelligenzverwahrloster Stümper ist.

Das Script entstand aus den runtergeladenen Untertiteln, gibt also nicht die wörtliche Rede wieder, sondern Googles KI-Meinung, was Panke gesagt haben könnte, wenn er nicht so hesseln täte.

Panke faßt die Lage der Situation unter Berücksichtung strulledoofer Politker vom Weib ganz oben bis ins letzte Glied in einer beeindruckenden Rede zusammen.

Jeder ist befugt, die Aussagen von Panke am Wackelpudding des Bundestages schlechthin zu prüfen, Merkels Rede letzten Freitag, die ich notgedrungen mithören mußte, weil der Bettnachbar das Gestammel und Gesülze unbedingt beim Frühstück auf laut hören mußte, statt mit Kopfhörern, während ich noch am Tropf hing. Wenn ich was zu sagen hätte in diesem Land, täte ich erstens Merkel entlassen, weil sie zu blöd ist, ihren Redenschreiber zu entlassen, der ihr fürchterlichen Stuß aufgeschrieben hat, den sie nicht verstand, was jeder geschulte Redenhörer auch sofort bemerkt hat, der sich mit freier Rede auskennt, und zweitens den redenschriber zu 5 Jahren verschärfter Rechtschreibhaftung verdonnern, da die Vergewaltigung der deutschen Sprache ein Straftatbestand ist.

Unsere Politiker sind Stümper, da muss ein Held her! Der Held am Freitagabend

Welt, seid mir gegrüßt. Willkommen in meinen kleinen Kanal, hier im Herzen von Europa, in Frankfurt am Main, an einem ganz wunderbaren Tag. Ich hoffe, es geht euch gut und ihr hattet eine schöne Woche im Jahr. Ja, richtig.

Passt mal auf. Ich hab's ja gerne nett, ihr wißt, ich bin ein ruhiger Fahrer. Man muss es sich schön machen.

Hin und wieder stoße ich auf das ein oder andere Thema, bei dem ich ein bisschen Puls bekomme. Kennt ihr, hab ich schon mal drüber gesprochen.

Ich könnte jetzt hier regelmäßig Videos machen über das Autofahren, Stadtplanungen und so weiter und so fort. Das macht mir nicht den ganz großen Spaß. Internetanbieter auch so ein Thema. Und ich hab das mal zusammengeführt, hab mir gedacht, wer ist eigentlich das Problem an dieser Front. Gibt es irgendwie einen gemeinsamen Nenner, auf den ich das herunterbrechen kann, dass ich weiß, das ist mein Problem, da geh ich ran.

Weil, ihr wisst ja ich möchte es netter haben. Ich möchte mich freuen, gute Laune haben, vielleicht ein bisschen gute Laune verbreiten, auch ein paar Meinungen, die ich dann habe, aber vielleicht über die wichtigen Dinge wie die Borkenkäfer zum Beispiel, und mich nicht ärgern.

Und da habe ich gemerkt, es sind die Politiker. Die sind mein Problem, die Stümper. Das habe ich ja auch schon immer wieder mal erwähnt, glaube ich und abgekriegt, ja man darf, politiker beschimpfen, das ist so einfach. Ja, sie machen halt auch so viel falsch. Das ist dann Stammtisch, und der hatte manchmal dann wohl recht anscheinend, obwohl ich von Stammtischparolen wenig halte. Sie sind zwar unterhaltsam, häufiger mal, aber bei politikern, muss ich sagen, gebe ich denen dann wohl Recht, wenn das, wenn man sagt, dass Politiker doof sind, das Stammtischniveau wäre, dann hat er Recht, der Stammtisch, an der Stelle, und zwar auch auf ganz intellektueller Ebene hat er Recht, ist dann vielleicht ein blindes Huhn, das ein Korn gefunden hat.

Aber das ist mir egal. Passt mal auf. Darüber möchte ich mit euch reden, und ich glaube, ich muss das besser machen, kann ja viel erzählen und sich beschweren, aber ich glaube, das, was unsere Politiker machen, ist so grotesk schlecht, also schlechter mache ich das auf gar keinen Fall, und da habe ich gedacht, dann kann ich es noch besser machen. Ich glaube, ich muss das werden, ich glaub, wir machen das heldenhaft, wir gehen das ganze Thema mal an, weil so irgendwann werde ich schlechte Laune kriegen. Und wegen so ein paar Hohlköppen und Hohlköppinnen, ich möchte die Frauen auf keinen Fall ausschließen sie sind genauso doof wie die Männer und inkompetent und borniert.

Dann ja also das nee, die machen mir schlechte Laune, die amchen mir schlechte Laune.

Paßt auf. Ich ich ziehe das ganze Ding neu auf. Ich glaube, wir müssen die alle los werden. Anders geht es, glaube ich, nicht. Ich glaube auch nicht, dass das ein Einzelfall ist. Man soll ja nicht alle über einen Kamm scheren, tue ich auch gar nicht. Das haben die als Einzelleistung geschafft, also jeder für sich. Das ist eine, eine kombinierte leistung, dass man Politiker nicht mehr leiden kann und dass, wenn man hört, der bis Politiker, man denkt, oh gott was ein Trottel. Das ist die erste Reaktion.

Und dann denkt man sich aber, wie haben die das geschafft, es muss doch auch diesen einen guten Politiker geben, der hehre Ziele hat, der die Welt voranbringen möchte oder vielleicht sein kleines Gebiet erst mal, je nachdem, aber ich habe da wirklich jede Hoffnung mittlerweile verloren.

Ich glaube nicht mehr dran, ich glaube wirklich nicht mehr dran. Es tut mir Leid für den einen, einen eine, die da jetzt überall, die jetzt mitgeht, ja die über den Kamm geschoren wird tatsächlich, also wirklich die, die gelitten hat. Aber wenn man sich halt so einen Job aussucht, in dem die Seuchenquote so hoch ist, dann kann man sich aber später nicht darüber beschweren, dass man auch für die Seuche gehalten wird. Oder? Ist irgendwie schwierig.

Und das Versagen der Politiker ist so offensichtlich, und ich meine da sind wir einer Meinung. Oder?

Kennt ihr diese Geschichte mit den Versuchen, die gemacht worden sind, dass man einen Affenhirn nachgebastelt hat, nachgebastelt also deren Entscheidungsfindung, und man hat die dann Aktien aussuchen lassen, und dass der Affenindex hat den normalen Aktienindex immer geschlagen und die Fondsmanager, die den abgebildet haben, geschlagen, immer.

Ich glaube, wir sollten das auch mit politischen Entscheidungen so machen also bis ich da bin und es noch besser mache.

Aber ich glaube, wir sollten gucken, dass wir diesen diese Primatennummer laufen lassen. Die Entscheidungen werden qualifizierter und besser zu begründen sein als das, was aktuell läuft. Ganz sicher. Und mit der aktuell meine ich die letzten 20 Jahre, weil seitdem verfolge ich die Plitik erst.

Die Älteren unter euch werden sich vielleicht noch an graue Urzeit erinnern wo es vielleicht mal lief, aber seit ich die Politik verfolge, und das ist gut 20 Jahre jetzt der Fall, sehe ich einen konstanten Abstieg und keine eine gute Entscheidung glaub ich, die mir gefällt. Ich kann mich wirklich an keine, ich hab's versucht, ich habe ein bisschen durch die jährige gescrollt und geguckt, was so passiert ist. Und ganz ehrlich, tut es nicht. Eure Laune wird nicht steigen.

Aber wir versuchen das, wir können es nicht schlechter machen. Ich bin mir sicher, und ich möchte nur mal zwei Themen rauspicken, die mich besonders interessieren. Gewiss, ich halte nichts von Parteipolitik, ich möchte keine Partei hier in irgendeiner Form loben, wirklich nicht, wirklich nicht. Alle schlecht, wirklich alle schlecht, also wirklich alle schlecht. Nicht dass ihr denkt, ich kenne eine Partei gut. Oh Gott, oh Gott. Aber auch keine einzelnen Politiker. Auch da kann ich euch wirklich entspannen.

Aber wir nehmen jetzt nur mal zwei Themen Infrastruktur und Bildung. Das sind zwei Themen, die mich politisch stark angehen, weil das sind für mich die die Essenzthemen. Alles andere spielt sich dann irgendwie ab. Aber Infrastruktur und Bildung ist die Basis eines Landes. Und jetzt Obacht, halten wir uns alle an den Händen fest, keiner muss Angst haben. Das ist auch Einzige, was wir hier in unserem Land haben, Infrastruktur und Bildung. Also, wir hätten das gerne, das sind die beiden Sachen. Wir haben keine Bodenschätze, wir haben irgendwie keinen Tourismus oder irgendwas in die Richtung, ja. Ist nicht. Wir haben Infrastruktur und Bildung, und wenn man das aufbaut und hochzieht und qualitativ bringt, kann sich etwas hier entwickeln. Das ist das, worauf du dich bei uns wirklich runter-, zusammenfassen lässt. Und das sind zwei Kerngebiete, bei denen glaube ich, auch Parteipolitik keine große Rolle spielt. Da ist auch wenig Ideologie dahinter.

Kann es tatsächlich jemanden geben in Deutschland, der sagt, wisst ihr was, eine schlechte infrastruktur wäre besser als eine gute? Und gibt es vielleicht jemanden, der sagt, ein niedrigeres Bildungsniveau, eine niedrigere Bildungsqualität wäre erstrebenswert? Gibt es diese eine Person? Es würde mich wirklich interessieren.

Wir brauchen nicht über die über den Weg diskutieren, dass der eine sagt, ich hätte gerne so ein Bildungssystem oder so ein Bildungssystem, ich hätte gerne was weiß ich, geschwungene Straßen oder mehr Gleise oder so. Egal. Völlig. Braucht man gar nicht diskutieren. Es geht erst mal nur darum, wäre besser eine schönere Welt? Wäre es nett, wenn wir gute Lehrmaterialien hätten? Wäre es nett, wenn wir funktionierende Schulen hätten, so mit Heizung und so Sachen, so abgefahrenes Zukunftszeug. Aber vielleicht Schulen, die auch Internetzugang haben, ausreichende Lehrkräfte, gut ausgebildete Lehrkräfte, kleinere Klassen.

Wir brauchen gar nicht über so: wißt ihr, verlieren uns dann in so g8 oder g9 oder duales Bildungs-Blablabla. Nein. Es geht erstmal darum, wollen wir überhaupt die basics haben? Sind wir interessiert daran, dass wir eine Schule haben, in die man gehen kann und in dem man sein Kind schicken kann, ohne dass man sich schämen muss? Weil für unsere Politiker schäme ich mich sehr.

Ich habe nicht so dass Stolz auf mein Land, ich schäme mich für mein Land. Das habe ich nicht so, aber für meine Politiker schäme ich mich. Das definitiv, die Gefühlsebene finde ich. Und die habe ich, sehr stabil. Es ist wirklich, wenn ich die sehe, schäme ich mich. Und wenn ich den zuhören muss, gruselt's mich.

Als denk ich mir, wir sind jetzt noch mal bei so Sachen wie Bildung und Infrastruktur. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand etwas dagegen haben könnte, wirklich belehrt mich bitte, ich kann mir nicht vorstellen dass jemand was dagegen haben könnte. Und diese Themen muss man dochmal voranbringen, denn wir leben aus der Substanz. Diese Themen werden nämlich nicht vorangebracht.

Also nicht, dass ich mich falsch versteht. Es wird nichts getan für Infrastrukturen und Bildung in unserem Land. Wird ständig zusammengekürzt. Die Zustand wird immer kritischer. Und das sind Themen, da sind wir wie ein Tanker. Bis der gewendet hat, der fährt noch ewig weiter. Ewig. Das dauert. Und wir sind in einem Sinkflug, seit ich dabei bin, also wie gesagt, sehr gut 20 Jahren beobachte ich das aktiver und seitdem sind wir in einem Sinkflug.

Es wird immer schlechter, an allen Fronten. Das heißt, 20 jahre Grusel, auch wenn wir jetzt anfangen 180 Grad Kehrtwende, wird es mindestens 20 Jahre dauern, bis wir auf dem alten Level wieder sind, das übrigens nicht Weltklasse war. Nicht dass wir uns falsch verstehen.

Wir leben rein aus der Substanz. Das können Politiker besonders gut. Ist auch immer wieder überraschend mit den Kindern Geldsack, sind die 6/7 und wollen in die Schule. Wer hätte damit rechnen können, wir haben die Kindersterblichkeit von 80/90 Prozent rechnet doch keiner damit, dass auf einmal einen Jahrgang stark in die Schule kommt. Und dass ein kind innerhalb von sechs Jahren sechs Jahre alt wird, dass kannst du die Politiker auch nicht genau erklären. Und dann auf einmal sind da die ganzen Kinder und dann langen die Schulen wieder nicht. Jedes Jahr die gleiche Überraschung. Das ist so circa wie mit der Infrastruktur bei der Deutschen Bahn. Da kommt der Winter dann friert's, dann kommt der Sommer, da wird's heiß.

Es ist verblüffend, weiß keiner. Nimmste schäbigen Asphalt, ja dann wird er brechen, wenn's friert. Ja, das ist so. Reparierst du eine Brücke 50 Jahre nicht, wird 'se irgendwann marode sein.

Aber ich sage euch, das sind Geheimnisse, da mußte für studiert haben. Die kriegst du nicht irgendwie aus dem gesunden Menschenverstand raus, nein da mußte studiert haben und ab in die Politik, am besten Berufspolitiker werden. Eine glorreiche Menschengruppe. Und dann wird alles super. Und ich möchte wirklich alle Frauen mit einbeziehen, also auch wenn ich Berufspolitiker sage, ich meine die Frauen mit. Die sind, also ich möchte die da nicht irgendwie diskriminieren.

Ich glaub, 'ne Frau kann genauso doof sein wie ein Mann. Die muss vielleicht mehr Mühe geben, aber sie schafft's. Ich glaube an euch. Und ich glaub, die schaffen's. Die Politikerinnen sind auch echt Oh Gott.

Also, aber wir wollen ja nicht auf die Politiker einhauen. Also, das ist auf jeden Fall der status quo des Gruselns in unserem Land. Und wir sind weit entfernt von irgendwas gutem. Und nur mal so als ... Ihr kennt ja meine Infrastrukturidee, was Internet und sowas angeht. Wir leben ja in einer Steinzeit, was das Internet angeht. Ihr kennt meine Probleme, die ich hatte in Frankfurt am Main. Ich sehe den Internetknoten von hier aus, den größten übrigens. Ich hab's nicht geschafft, eine stabile Leitung über Monate zu bekommen. Steff am Frankfurter Stadtrand, mit ihrem Stelastone-Kanal, keine stabile Internetleitung seit Monaten bei der Deutschen Telekom. Nichts gegen die Techniker dort und die first level support. Alles nette Leute, sehr bemüht. Aber die infrastruktur ist so schlecht, die Kabel sind so mies.

Es ist einfach, es wird nichts gemacht. Es wird nicht investiert. Kann man natürlich sagen. ja ist alles, Privatisierung ist Schuld. Wer Schuld an der ganzen Sache ist, von vor irgendwann, hilft heute jetzt nicht mehr wirklich. Klar hätt' man's vielleicht beim Staat lassen sollen, dann wird es bestimmt gut klappen, ist ja auch egal. Der Staat schafft die Bedingungen, die Rahmenbedingungen. Ob er sie selbst schafft oder ob er das als Auflage rausgibt, bei der Privatisierung ist mir egal als Bürger. Das Zeug muss funktionieren. Das ist mir auch als Unternehmer egal, das Zeug muss funktionieren, und zwar wettbewerbsfähig funktionieren.

Das Problem ist, Politiker erkennen keinen Wettbewerb, die haben das nicht, da sind die auch nicht schlau genug für. Die haben auch diese Idee nicht, dass das in der Welt so läuft, wissen die auch nicht, dass man versucht, besser zu werden, das wissen die auch nicht, dass manche Dinge messbar sind, wissen die auch nicht. Das ist das Problem. Und dadurch dass die nichts wissen und vor allem nichts von ihrem Ressort wissen. Schaut euch mal die Videos an... Oh Gott. Da gibt so viele Videos, da machen die sich über einzelne Politiker lustig bei einzelnen Parteien lustig. Die Videos sind auch korrekt und richtig und man kann sie nachvollziehen. Da sind auch fast bei allen dieser Videos, die ich angeschaut habe, Quellenangaben dabei. Das ist haarsträubend.

Aber ich möchte gar nicht über einzelne Politiker reden oder über einzelne Parteien. Das machen andere komödiantisch sehr viel besser als ich. Mir geht es nur in meiner kleinen Welt um Bildung und Infrastruktur. Das ist alles. Ich gucke nur diese beiden Sachen an. Ich fange gar nicht an mit all den Krisen, die die Politiker ja gelöst haben. Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise gibt es ja alles nicht mehr, kein Wort mehr. Anscheinend haben die das kompetent gelöst. Möchte ich mich gar nicht einmischen. Wenn die das so gut erledigt haben, dann können die das anscheinend. Ich gucke nur Bildung und Infrastruktur, und ich sehe die Katastrophen. Das kann ich besser. Das kann ein Primat besser. Der einfach ... dem machste 10 Lösungsmöglichkeiten hin, er wirft einen Pfeil auf eine, das wird die bessere gewesen sein. Ganz sicher.

Und ich möchte mich auf die lustigen Dinge konzentrieren. Ich möchte Entertainment leisten eigentlich, was ich nicht kann, wenn die Infrastruktur nicht geht. Und darüber sollte man halt auch mal nachdenken. Weil, wenn ich schon mein Entertainment, was nicht wichtig ist, also ich finde ein Ausgleich ist eine schöne Sache, aber ich bin nicht strukturell wichtig für das Land, nicht für die Gesellschaft, läuft alles. Aber wenn ich nicht mal das kann, was das geht dann noch nicht?

Ich wollte eine Firma an der Mosel aufmachen vor ein paar Jahren. Ging nicht auf Grund der fehlenden Infrastruktur. Ja, so eine strukturschwache Gegend, hat man mir gesagt, bißchen schwierig. Sach ich, ja warum ist es denn strukturschwach? Weil ihr hier keine Infrastruktur hingelegt habt. Das ist eure Aufgabe, Aufgabe der Politik, Infrastruktur schaffen. Danach kommen die Unternehmer. Danach kommen die Ideen. Dann kann etwas entstehen. Bildet die Leute gut aus. Zugang zu kostenloser hochqualitativer Bildung. Welchen Weg dann jeder wählt, es muss nicht jeder an die Uni gehen, ich bin der letzte, der an die Uni gehen will, es muss da nicht jeder hin. Man muss aber die Chance haben, wenn man möchte. Eine Chancengleichheit beim Bildungszugang von hoher Qualität, das würde eine top Gesellschaft auszeichnen.

Wir sind weit davon entfernt, und zwar weit, und das muss sich ändern. Ich werde das ändern. Ich bin mir ziemlich sicher.

Und alle diese Dinge, ich würde hier jede Woche, wenn ich mich hinsetze und überleg, über welches Thema spreche ich, habe ich im Kopf, was ich die Woche über erlebt habe. Und ich würde mich eigentlich gerne immer mal wieder in Rage reden über die stümperhaften politischen Versuche bei uns Infrastruktur aufzubiegen. Und wenn ich mir dann die Schulen und die Kitas, all die Sachen angucke, wie es da zugeht, dann denkt man, das ist da, wo wo sind wir? Da ist das Potenzial, wir sind hier. [Panke hebt die Hand zuerst über Kopf, dann Richtung Fußboden.]

Und dann wird immer verglichen, ja es gibt irgendwo ein Land, da gibt es nicht mal fließend Wasser. Ja herzlichen Glückwunsch, wenn ich mich mit so einem Land vergleichen muss, ja dann dann weiß ich ja, wo wir angekommen sind. Ich vergleiche mich nicht mit irgendwas. Ich vergleiche mich mit dem Potenzial, das möglich wäre. Das ist mein Vergleich. Was wäre hier möglich? Und dann gucke ich mir an, was wir geschaffen haben, oder was unsere Politiker hingewürgt haben, also wirklich das widerlichste Zeug und dann, dann krieg ich's Grauen.

Klar werden die bezahlt von großen Firmen, damit sie den Schrott machen, den sie tun. Die sollten auch so Sticker haben, so hier wie früher so taxofit und so, wo es dann draufsteht bei den Fußballtrainern. Da wusste man wenigstens, wer der Sponsor ist. Na klar, ist so laut, und bei den ganzen Sport und irgendeine Kappe aufsetzen nach jedem Rennen, ja okay, dann weiß ich, dass die von denen gesponsert werden. Könnten unsere Politiker auch mal machen. Dann würde ich vielleicht deren Reden verstehen.

Momentan halte ich sie für strunzdumm. Wenn ich wüsste, während der die Rede hält, von welchen Unternehmen er Geld bekommen hat, dann würde ich sagen, der ist nicht dumm, der ist nur gierig. Alles klar. Dann wäre das ja in Ordnung für mich, dann könnte ich es irgendwie einordnen.

Ich übrigens bin als Entertainer gezwungen, wenn ich bezahlt werde, unterm Video Werbung hinzuschreiben und dann die Verlinkungen anzugeben, für die ich bezahlt werde. Ja, ich gebe ja sogar meine Affiliate-Links an. Dazu bin ich, glaube ich, gar nicht ver... Ich weiß nicht, Anwaltszeug. Kenn ich mich nicht mit aus.

Ich bin aber gezwungen, immer Werbung ranzuschreiben, wenn product placement oder sowas stattfindet. Ich ja, für mein Entertainment, was völlig wurscht wäre.

Aber wenn ich irgendwie 5/6-stellig Geld kriege, damit ich im Bundestag Schwachsinn erzähle. Aber das ist ja nicht so, die kriegen das Geld für einen Vortrag. Im Bundestag reden so völlig frei und nur auf Ehre und für das Volk und so. Also, ihr wisst, was ich meine.

Wir müssen das ändern, Freunde, für die gute Laune müssen wir das mal ändern. Und damit der Stammtisch wieder unrecht hat, wenn er sagt*, dass die Politiker alle dämlich sind, oder gierig oder korrupt oder irgend sowas. Und wir wollen ja, dass der Stammtisch nicht recht damit hat. Und momentan beschleicht mich das Gefühl, er könnte damit Recht haben.

Ich glaube also, wie sagt, guckt euch mal auch andere Videos an, vielleicht auch mal über spezielle Personen und spezielle Parteien. Dann wird das ein bisschen konkreter, und dann kann man da sehr viel Freude haben. Also, wenn man, wie gesagt, sich nicht zu viel ekelt, kann man daraus Freude gewinnen.

Aber ich glaube, wir müssen es einfach ändern. Die müssen weg. Da müssen neue Leute hin, neue Leute, die noch nicht das Leben schon hinter sich haben und nur noch, wie gesagt, versuchen, sich zu retten, sondern Leute die Lust haben auf die nächste Generation, die noch zwei drei Visionen haben, die vielleicht gucken wollen, dass was läuft, die spaß daran haben wenn was läuft, einfach nur so, und möglicherweise, jetzt haltet euch alle an den Händen, Kompetenz haben. Das wäre der absolute Knüller. Stellt euch das mal vor. Dann könnte man, wenn die mal irgendwo was sagen, auch nicht die ganze Zeit einfach nicht nur so schütteln und sich denken, wie kann man so'n Stümper und Stümperinenn da hin setzen. Das wäre mal richtig schön. Das würde mir richtig Freude machen, und dann könnt' ich mal wieder die Nachrichten anhören, oder ich könnte mal diese Bundestags-Übertragungen anmachen und würde mich nicht ekeln.

Ich hätte wirklich richtig Lust darauf. Es würde mir Spaß machen und euch ja vielleicht auch, möglicherweise.

Und jetzt muss ich erst mal nachlesen, wie die das mit der mit der Wirtschafts- und der Flüchtlingskrise, wie die das gelöst haben, es interessiert mich, glaube ich. Ich glaube, die haben das gelöst, und das das muss ich nachforschen. Es wird der absolute Knüller. So ist es.

Und ich muß, ich brauche für die gute Unterhaltung und irgendein schönes Thema als nächstes. Ich glaube, ich darf die nächste Woche einfach nicht online sein, nicht Auto fahren und mich nicht um die Schule kümmern, damit ich nicht mit diesen Dingen konfrontiert werde und damit der Geist frei wird und ich mich auf schöne Dinge konzentrieren kann. Das wär', ich glaube, das wär' für uns alle prima. Ich guck mal, ich finde was. Borkenkäfer habe ich auch gefunden. Ich finde ein anderes Thema und dann berichte ich hier davon. Aber ich wollte noch mal kurz abschließend das so in diese in Richtung Politiker winken und sagen ihr macht einen tollen Job [Panke macht den rechten Daumen hoch.]. Ich bin stolz auf euch. Habt eine gute Zeit.

Bis bald

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* Anmerkung von Die Anmerkung: Der Stammtisch hat immer Recht.

23. November 2011

Doku Deutschland: Und es hat Rumms gemacht

Während Ermittler bei dem brennenden Wohnmobil auch eine mögliche Fernzündung per Handy untersuchen, gehen Anwohner inzwischen davon aus, Mundlos und Böhnhardt seien schon tot gewesen, als das Wohnmobil erneut in ihrem Wohngebiet geparkt und schließlich angezündet wurde. (stern)
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Hans Leyendecker (Edel-Investigator)

Suche nach dem bösen Gehirn

Gibt es vielleicht einen bösen Kopf, der hinter dem braunen Terror steckt?

________________

Chef, wir haben sie wieder auf dem Radar.

Wen haben wir auf dem Radar?

Uwe & Uwe.

Ach nee? Wie das?

Zufall. Ich habe die Schnecke wiedererkannt und mich drangehängt.

Was wissen wir jetzt?

Nichts, nur wo sie abgestiegen sind. Mehr nicht.

Und nun? Was schlägst du vor?

Schwierige Kiste. Ein paar Informationen rausprügeln geht ja kaum, ohne großes Aufsehen zu erregen. Wieder zum Leben erwecken ist mit zu viel Risiko behaftet. Wer weiß, was die alles auf dem Kerbholz haben.

Sieht so aus. Nochmal können wir so eine Aktion nicht aufziehen, dann riecht die Polizei Lunte. Zweimal kann man die nicht verarschen. Ich hab da aber so'ne Idee.

Die wäre?

Die Putzer.

Die was?

Wir schalten sie ab. Mit den Putzern.

Was ist das?

DTOTF. Das ist die „Dirty Target Operations Task Force“, wie es unsere amerikanischen Freunde bezeichnen. Die Putzertruppe, die ein Problem bereinigt und eine große Sauerei hinterläßt.

Was soll'n das sein?

Das sind harte Jungs, die keine Fragen stellen und ihren Job machen. Das ist alles.

Kann ich mir kaum vorstellen.

Sollst du ja auch nicht. Du sollst nur eine Idee entwickeln, wie die Jungs ihren Job erledigen. Mehr ist nicht gefragt. Die klären das Problem, nicht wir.

Das heißt im Klartext, wir schalten sie aus?

Wir nicht.

Verstanden.
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Chef, der Plan ist fertig.

Dann leg mal los.

Die haben sich einen Caravan gemietet, sieht wohl so aus, als wenn unser alter Freund da eine Aktie dran hätte. Das Ding habe ich erst mal verwanzt, damit wir wissen, wo sie sind. Damit können wir ein Observations-Team außen vor lassen und vollkommen außer Sichtweite operieren. Sobald die sich in Marsch setzen, hängen sich die Putzer ran und passen eine günstige Gelegenheit ab, um sie abzuschalten. In der Stadt erregt das zuviel Aufsehen.

Wieviel Zeit bleibt uns? Ich kann mir die Jungs maximal für 'ne Woche ausborgen. Länger geht nicht.

Keine Ahnung. Hängt davon ab, was die den lieben langen Tag machen. Den Caravan haben sie erst seit ein paar Tagen, also ist da was im Busch, denk ich mal. Kostet ein Schweinegeld. Die werfen nichts zum Fenster raus.

Gut. Ab morgen hängen wir wie Kletten an denen dran. Die Jungs melden sich heute Abend bei dir. Du bist der Boß. Die machen, was du sagst.
Nun das Entscheidende. Hier hast du einen Koffer. Den Code gebe ich dir per Handy durch, sobald es Zeit ist. Da sind ein paar Dinge drin, die am Ort des Geschehens platziert werden müssen. Ist sowas wie Spielzeug für die Öffentlichkeit, damit die was zu zum Rätseln hat.
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Los geht’s, Jungs.

Und nun?

Dranbleiben. Einfach nur dranbleben. Wir haben Zeit. …

Das Auto steht. Da tut sich nichts mehr.

Kommen wir näher an die ran?

Charlie? Seht ihr was?

Die haben Fahrräder ausgepackt und wollen wahrscheinlich mit Rad weiter. Keine Ahnung, was die vorhaben.

Scheiße, die räumen 'ne Bank aus. Da können wir nicht mal einfach so reinhalten.

Dann warten wir ab. Wenn die den Caravan alleine lassen, um so besser. Dann können wir uns damit beschäftigen.

Charlie? Könnt ihr euch trennen, wenn die veschwinden?

Geht, ja.

Gut, dann schaut sich einer den Wohnwagen an. Das wäre ja die einfachste Lösung.
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Charlie? Sie kommen. Die steuern direkt auf dich zu. Bist du bereit?

Geht klar.

Den zweiten habe ich im Visier. Kannst dich beruhigen. Der entwischt mir nicht.

Uwe öffnete die Tür zum Wohnwagen und wußte nicht, wie ihm geschah. Binnen Bruchteilen einer Sekunde befand er sich auf dem Boden und wurde schmerzhaft fixiert. Der andere Uwe kam kurz darauf hinterher geflogen.

Chef? Wir haben sie. Was soll ich nun mit dem Koffer machen?

Aufmachen. Da sind ein paar Pistolen, DVDs und Papiere drin. Die Waffen laßt ihr im Wohnwagen und fackelt ihn ab. Die Papiere gehen nach Zwickau.

Den Wohnwagen können wir hier nicht abfackeln, sonst brennt die halbe Stadt.

Dann fahrt ihn raus.

Alles klar, ich melde mich dann aus Zwickau.

Der Rest war Routine. Das machten die Putzer. Anklingeln mit dem Handy, und es hat Rumms gemacht.

25. September 2014

Neonazis beim Spiegel: die seltsame Rolle von R.M.

Heute geht es um die verkappten Faschos beim Spiegel und Richard Meusers.

Wir sind ja schon vom NSU-Phänomen fasziniert gewesen, da befand es sich noch im Mutterleib der Ideenfindung und wurde sehnsüchtig erwartet. Um den Namen des süßen kleinen Kindes wurde hart gerungen, ehe man sich Tage nach der Erscheinung am 4.11.2011, nein nicht der von Jesus, der vom NSU, ehe er also auch offiziell so tituliert wurde, wie es das BKA auf seiner Insider-DVD 2007* eingebrannt hatte: Nationalsozialistischer Untergrund. NSU, wie es spätestens um die Jahrtausendwende hieß.

Das ist heute kein Thema, da es Untergrund ist, eine von und für uns verborgene Lebenswelt. Wir hatten uns daher ausführlich und mehrfach mit dem Nationalsozialistischen Obergrund befaßt und werden es auch heute tun. In Ergänzung aller bisherigen Obergründe sei noch einer hinzugefügt. Er heißt Heiko Maas und möchte die Kriminalitätsrate der Deutschen statistisch in die Höhe treiben, sprich das Volk über die Kriminalisierung von Banalitäten disziplinieren.

Keine Kinderpornografie, keine Posing-Bilder, kein klarer sexueller Bezug - kein Wunder ... dass Maas überzeugt ist, die Zahl der Täter in Form von Ermittlungsverfahren erfolgreich nach oben treiben zu können.

Das paßt, denn wir erinnerten uns beim Lesen, daß wir genau das vor langer Zeit dokumentiert hatten. So verläßlich ist also unser Gedächtnis, was die Erinnerung betrifft. Erst, wenn man mit der Nase drauf gestoßen wird, wabert der Nebel vergangener Zeiten wieder hoch.

Anhand eines anderen Beispiels deduzierten wir dereinst:

Der Westen hat sich in ein gefährliches gesellschaftliches Reizklima reinmanövriert, wenn man nicht mal mehr unbefangen in der Öffentlichkeit fotografieren darf.

Was das alles mit Neonazis beim Spiegel, der seltsamen Rolle von Richard Meusers und dem Nationalsozialistischen Obergrund in der Redaktion des Spiegel zu tun hat? Nun, dieser feine Herr ist ein rechtsradikalliberales Neonazi-Uboot des Verfassungsschutzes, der vom Spiegel bezahlt wird und die Aufgabe hat, öffentliche Diskussionsforen zu unterwandern und zu steuern. Meinen die einen. Journalist, schreiben die anderen. In ihr Impressum.

Der Mann ist aber gar nicht unser Thema, der wird von anderen erledigt, sondern die grandiose Werbung des Spiegel für die Dekonstruktion der Propaganda-Marke NSU. Das Blatt, das am meisten von primitiver Schubladen-Propaganda profitiert, hat dem Fatalisten die beste Propagandaplattform ever geboten, von der er nicht mal in seinen kühnsten Träumen zu hoffen wagte. Eines der reichweitenstärksten Massenmedien der BRD hat nun auch die, die es gar nicht wissen wollten, mit der Nase drauf gestoßen, daß es da draußen welche gibt, die sich der Demaskierung der Billig-Propaganda verschrieben haben, indem sie einen Brief an den Bundestag schrieben.

Wir verstoßen schon wieder gegen unser uns selbst gegebenes Versprechen, uns nicht mit der Haßpropaganda des Spiegel zu beschäftigen, aber wenn der SchriftFührer des Blattes solche unterirdisch schlechten und denunziatorischen Stil durchgehen läßt, dann juckt es auch uns in den Fingern. An solch grandiose Dämlichkeit kommen wir nicht ohne ein paar Worte vorbei.

Am trefflichsten brachte es Burks auf den Punkt, indem er die seltsame Rolle des Spiegel im neonazistischen Mediensumpf hervorhob.

Wir machen es wieder abschnittsweise und schmeißen Zeilenhonorar-Redundanz raus.

SPIEGEL-ONLINE 23. September 2014, 21:35 Uhr
NSU-Ermittlungen

Die seltsame Rolle von "Fatalist"

Von Maik Baumgärtner, Jörg Diehl und Birger Menke


Der Fatalist ermittelt nicht in Sachen NSU. Die sind abgeschlossen, sonst könnte der Prozeß gar nicht stattfinden. Seine Rolle ist auch nicht seltsam, wenn doch, dann sollten sich die drei Autoren wenigstens der Mühe unterziehen und einen Satz für ihr horrendes Gehalt dazu aufschreiben können. Möglicherweise reichen sie den noch nach. In dem von uns vom Spiegel-Server kopierten Artikel wurde dieses Attribut mit keinen erklärenden Aussagen belegt. Wir stehen also schon nach der Überschrift etwas doof in der Gegend rum, weil unklar ist, was uns drei erwachsene Männer verklickern sollen.

Die Mitglieder des Innenausschusses im Bundestag hat ein Schreiben zu den NSU-Ermittlungen erreicht. Darin ist von vermeintlichen Beweismittelfälschungen die Rede.

Es ging nicht um vermeintliche sondern um Beweismittelfälschungen. Die Strafanzeige und deren Ablehnung nach legasthenischer staatsanwaltlicher Prüfung kann man nachlesen. Nicht ein einziges Mal werden Bundesanwälte und Polizei der vermeintlichen Beweismittelfälschung gezichtigt. Es sei denn, dem Spiegel liegt eine andere als die öffentlich bekannt gemachte Strafanzeige vor. Dann ist es möglich, daß der Personenkreis wegen vermeintlicher Beweismittelfälschung angezeigt wurde. Wir konfrontierten einen Schriftführer des Spiegel. Eine Anfrage von DIE ANMERKUNG ließ der Märchenonkel bislang unbeantwortet.

Interessanter jedoch als der Inhalt des Briefs ist einer seiner Verfasser.

Der ist vollkommen uninteressant. Es handelt sich um einen Professor und Sicherheitsingenieur.

Es gibt so vieles im Fall des "Nationalsozialistischen Untergrunds", das bis heute Rätsel aufgibt.

Richtig.

Und manche Ungereimtheit ereignete sich, als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sich längst getötet hatten und Beate Zschäpe schon vor Gericht stand.

Falsch. Bis heute ist nirgendwo von niemandem nachgewiesen worden, daß sich Uwe & Uwe getötet haben. Das sollte dann auch forensisch fundiert nachgewiesen statt propagandistisch behauptet werden. Das wird den Neonazis des Spiegel allerdings schwerfallen, wenn sie die Gerichtsakten, über die sie verfügen, nicht nutzen. Und wenn sie sie nutzen, können sie es nicht nachweisen, da die Protokolle der Leichensektion eine solch steile These kaum belegen.

An der Stelle lassen wir mal zwei Absätze über Thomas Richter (V-Mann "Corelli"), der an Blitzdiabetes verstorben wurde, weg, denn das hat mit dem Thema des Spiegel-Aufsatzes nichts zu tun.

Unter den Mitgliedern des zu Verschwörungstheorien neigenden "Arbeitskreises" ist nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ein Mann, der auch einen Blog betreibt, in dem seit Monaten Screenshots und gescannte Ermittlungsakten zum NSU veröffentlicht werden. Geht es nach den Autoren dieses Blogs, dient die Arbeit der Ausschüsse ausschließlich der Manipulation.

Soweit wir das überblicken, gibt es in dem Blog nur einen Autoren. Das ist von drei Leuten schlampig recherchiert. Und ob es diesem Autor darum geht, die Arbeit der Ausschüsse ausschließlich als der Manipulation dienlich zu beschreiben, da haben wir erhebliche Zweifel dran, da er sich mit denen eher als Fußnote beschäftigt.

Wenn wir die Aufgabe der Untersuchungsausschüsse definieren müßten, gottlob müssen wir es nicht, dann würden wir es uns einfach machen.

Die Aufgabe der Ausschüsse ist, die Reihen fest zu schließen. Staatsräsonierend mal so hingeschnoddert. Zu deutsch, Untersuchungsauschüsse sind die ideologischen Lagerfeuer, an denen sich Demokraten ihr gutes Gewissen und Herz erwärmen. Sie errichten Mauern um einen dichten Wald, den sie eh nicht lichten können, um das Echo ihrer Wichtigkeit deutlich zu vernehmen, da es sonst kein Echo gäbe. NSU-Untersuchungsausschüsse sind die Echokammern Gleichgesinnter. Mit Manipulation hat das erst mal nichts zu tun, sondern mit Meinunsgvereinfachung, -einheitlichung und Disziplinierung. Einen schönen Gruß auch an Burks. Dieser Satz wird ihn freuen. Ung ung ung.

Kann das mit den Verschwörungstheorien einem unbedarften Menschen auch mal erklärt werden, sonst liest sich das wie eine faschistische Denunziation und wir wollen doch nicht, daß die Spiegel-Autoren in die Ecke faschistischer Propagandisten gedrängt werden. Verschwörungstheorien interessieren uns brennend. Wir schieben dafür regelmäßig 9,90 Euro und mehr bei Thalia über den Ladentisch, aber wenn sie der Spiegel kostenlos rüberbringt, umso besser. Macht euch ans Werk und erklärt uns Unbedarften diese verschörungstheoretische Neigung.

nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist verschwurbeltes Propagandadeutsch. Nach meinen Informationen auch. Ob er der Betreiber eines Blogs ist, das entzieht sich unserer Kenntnis, aber er ist als Autor tätig. Dieser Mann. Frauen aber auch. das nur nebenbei. Wegen der Quote.

Spätestens jetzt wird deutlich, daß die drei Autoren einfach nur dumm sind. Strunzdumm sogar, denn sie können nicht mal Deutsch. Wir reduzieren die Aussage auf ihren wesentlichen Gehalt.

ein Mann, der auch einen Blog betreibt, in dem seit Monaten Screenshots ... veröffentlicht werden

Auweia, das machen wir seit Jahren, einen Blog betrieben, auf dem Screenshots veröffentlicht werden. Ist das verboten?

Der Blogger ist Diplom-Ingenieur,

Ist er das?

er soll eine Firma in Sachsen betreiben und

Was soll uns das sagen? Dieses soll.

und sich beruflich häufig in Asien betätigen.

Alles Rodscha in Kambodscha. Seit Monaten veröffentlicht er neben seiner häufigen beruflichen Tätigkeit in Asien nach Aktenstudium und Blogbetreibung auch noch drei Blogposts pro Tag, ungefähr jedenfalls.

Ihr seid sowas von spratteblöd, ihr wißt ja nicht mal wie blöd.

Im Internet tritt er unter dem Namen "Fatalist" auf. Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden bestätigen die Recherchen: "Fatalist" sei bereits in der Vergangenheit unter diesem Namen auf rechtsextremen Plattformen unterwegs gewesen, heißt es.

Welche Erkenntnisse bestätigen welche Recherchen? Wer in den HPF zugange war, dem war Fatalist geläufig. Wer den Blog liest, der kennt den Namen. Auf Friedensblick kommentierte er seit langem und zofft sich regelmäßig mit Lehle. Was haben Sicherheitsbehörden mit Erkenntnissen zu tun, die seit Jahren bekannt sind?

Jetzt mal unter uns Gesangsbrüdern, meine Herren Baumgärtner, Diehl und Menke. Ihr wollt uns jetzt nicht verarschen, oder doch?

Und was nochmal ist eine rechtsextreme Plattform?

Ah, klar. Jetzt fällt es uns wieder ein. Das HPF ist eine solche, eine, wo der Richard Meusers vom Spiegel als Moderator unterwegs war und die posts von Fatalist nach Belieben zensieren konnte, wenn es ihm beliebt hätte, denn diese Zensurgewalt hat der Moderator eines Forums. So so, die Neonazis des Spiegel betreiben also eine rechtsextreme Plattform, auf der Meinungen über den NSU ausgetauscht, abgebügelt, zensiert usw. oder Meinungsträger auch vergrault werden.

Schön zu wissen, daß der Spiegel Neonazis beschäftigt und diese als U-Boote in diversen Internetforen in verantwortlichen Positionen platziert.

Auch veröffentlichte "Fatalist" im November 2013 im Forum Politikforen.net Auszüge der mysteriösen CD, die der Verfassungsschutz erst im Frühjahr 2014 erhielt. Neben dem Vorwort und der Ordnerstruktur des Datenträgers publizierte er auch das Cover mit dem Kürzel "NSU/NSDAP". Dazu schrieb er: "NSU-CDs wurden 2002-2004 zu Tausenden in der Nationalen Szene verteilt."

Diese Textpassage ist fast wortwörtlich von Georg Lehle abgeschrieben worden, ohne auf diese Quelle zu verweisen. Abgesehen davon hat das Portal eigentümlich frei diese CD am 19.11.2013 auch einer öffentlich zugänglichen Analyse unterzogen. Was der Verfassungsschutz wiederum damit im Jahr 2014 zu tun hat, erschließt sich uns an dieser Stelle nicht. Es sei denn, es geht um melden und erschießen. Wenn es euch um solche Zustände geht, dann sagt es doch einfach und schreibt nicht solchen Scheiß zusammen, den keiner versteht.

Eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE ließ "Fatalist" bislang unbeantwortet.

Jau. Aus welchem Grund sollte Fatalist dem Spiegel antworten, der gerade mal zu einer Anfrage in der Lage ist. Wir hätten hunderte Anfragen. Der wird uns was husten. Wir können den Spiegel also beruhigen, da wir wissen, was unser Chefredakteur bei einer Anfrage des Spiegel machen tun täte. Nix. Nur Anschiß unter dieser Nummer. Und warum? Weil wir im Gegensatz zu Blomes BAnalfortsätzen für den Weltfrieden sind.

Bekamen die Verfassungsschutzbehörden davon nichts mit? Schwer vorstellbar. Wie aus einer Kleinen Anfrage der Linkspartei im Bundestag hervorgeht, liest das Bundesamt in genau diesem Forum regelmäßig mit. Dies geschieht nach Darstellung des Bundesinnenministeriums im Rahmen der "Koordinierten Internetauswertung Rechtsextremismus", die der "Stärkung der strategischen, operativen und analytischen Kompetenzen der Behörden" diene.

Was hat der Verfassungsschutz mit dem durch das Grundgesetz geschützten Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu tun? Meine lieben Spiegel-Faschos, es geht weder euch noch den Verfassungsschutz einen Dreck an, wo sich wer wie in welchem Umfang einer Meinungsäußerung befleißigt. Das ist sein gutes und unumstößliches Recht.

Dem zweiten Teil der Aussage können wir dann doch einen gewissen Charme abgewinnen. Die Genossen der Schutz- und Sicherheitsorgane würden eine Menge lernen, wenn sie die Aufsätze des Fatalisten aufmerksam studieren.

Hatte der Nachrichtendienst die Veröffentlichung also übersehen? Oder erfolgte keine Weiterleitung der Information an andere Behörden?

Nochmal unser erhobener Zeigefinger. Es geht die einen Scheißdreck an, was in öffentlichen Diskussionsforen zwecks Meinungsäußerung und -bildung ausgetauscht wird.

Erst im letzten Absatz nehmen die Propaganda-Ratten des Spiegel wieder Bezug auf den eingangs erwähnten Autoren des Briefes. Nein, sie konfrontierten ihn. Ja wirklich. Die drei Schnarchnasen oder einer von ihnen oder ein ganz anderer konfrontierte einen der Unterzeichner des Schreibens. Soweit sind wir also inzwischen gekommen. Die Rechtschreibschwächlinge des Spiegel konfrontieren. Punkt.

SPIEGEL ONLINE konfrontierte einen der Unterzeichner des Schreibens, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, ebenfalls Ingenieur. Er teilte mit, die Gruppe stehe in Verbindung zu "Fatalist". Zur Frage, was seine Motivation sei, am "Arbeitskreis NSU" mitzuwirken, schrieb er in einer E-Mail: "Die Erhaltung des Rechtsstaates."

Zwei Tipps an den Spiegel. Laut Eigenauskunft des Spiegel verfügt das Haus über eine Geständnis-DVD, mit der das Münchner Staatstheater von der grottenschlechten Vorstellung erlöst werden kann. Legt diese DVD interessierten Mitbürgern und dem Gericht vor, dann ist der Spuk binnen zwei Stunden vorüber.

Uns würde mal interessieren, da ihr offensichtlich umfangreich vom Verfassungsschutz und BKA gebrieft wurdet, ob ihr imstande seid, einen Liste, begründungslos, um euch die Arbeit erheblich zu erleichtern, ob ihr eine Liste der Manipulationen aus den Blogposts von Fatalist extrahieren könnt. Da ist eigentlich nur copy & paste & delete erforderlich, ist ja alles öffentlich.

Um euch die Arbeit noch leichter zu machen. Uns reicht eine einzige, dann würden wir eine Zehnjahres-Abo für den Spiegel abschließen. Obendrauf legen wir noch 4,90 Euro für einen Wecker, denn den habt ihr bitter nötig. Ihr müßt schon etwas früher aufstehen als wir, wenn ihr uns auf's Glatteis führen wollt.

Herr Blome, walten sie ihres Amtes und schmeißen sie die drei Schriftsteller aus dem Impressum raus. Die sind mit dem, was sie sich aus dem Arsch ziehen, schlichtweg zu doof, eine glaubwürdige Denunziation aufzuschreiben, beherrschen kaum elementare Elemente logisch strukturierter Argumentation und stehen nicht nur mit Rußland sondern auch der deutschen Sprache auf Kriegsfuß. Eine Räuberpistole wie diese hätte uns nicht mal ein Führungsoffizier des Ministeriums für Staatssicherheit abgekauft und einen dementsprechenden Akenvermerk über unser unzuverlässiges und wenig glaubhaftes Informationswesen ausgefertigt. Er hätte uns wohl gut zugeredet, aber streng geheim notiert, die Obrigkeit möge einem solchen Geschichtenerzähler keinen Glauben schenken. Der will sich nur wichtig machen.

Beim Spiegel sind es derer drei, die mit dürrer Story um die Aufmerksamkeit des Führungsoffiziers buhlen. Ihr Artikel allerdings zeichnet ein sehr schlechtes Bild über die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Verfassungsschutz und Spiegel-Autoren.
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* Die DVD wurde in den Gemäuern des BKA bzw. mit dessen tatkräftiger Hilfe editiert. Das Thema wird sicher auch noch einmal Gegenstand einer verschwörungstheoretischen Untersuchung auf Praxistauglichkeit.

13. September 2014

NSU: Zebra-Hoodie - Lesekompetenz mit ein bißchen Ü18



Leute, wir hatten gestern nicht umsonst im ersten Teil eine kleine Lesekompetenzschulung eingebaut. Ziel der Übung war, die Fähigkeiten in Fotorezeption aufzuhübschen. Hat bei einigen nicht funktioniert. Jetzt können wir auch auflösen. Wir hatten damals selbstverständlich recht, als wir das Auffindefoto der Brennecke-Patrone als typischen Fehler bei der JPG-Kompression analysierten, statt als Bildfälschung, wie einige uns weismachen wollten. Dann sei den tagesaktuellen Verzweiflern noch einmal mitgeteilt. JPG ist immer verlustbehaftet, auch wenn 100% eingestellt werden, denn niemand weiß, was diese 100% in dem einen Programm im Vergleich zum anderen bedeuten sollen. 100% heißt im konkreten Fall nur, daß das Ergebnis bitte bitte die wenigst möglichen Bildverluste aufweisen möge.

Hier also nochmal zur Illustration verschiedene Lichtsimulationen, links starke Aufhellung der Tiefen, Mitte Aktenfoto, rechts linkes Bild linear abgedunkelt. Als vergleich hatten wir auf die Mörder-TAZ verlinkt, die eine anderes Foto vom Zebra-Hoodie des Mundlos verwendet.

Da im Urlaubsfoto zumindest der rote und grüne Kanal ebenfalls leicht verschandelt waren, ließ sich da auch was machen, indem die Sättigung beider Kanäle leicht abgesenkt wurde, damit das Bild natürlicher rüberkommt. Es war an dem Tag stark bewölkt. Deswegen gibt es auch keine Schlagschatten und der Umfang der Lichtwerte hält sich dermaßen arg in Grenzen, daß es eine sehr ausgewogene Belichtung ergibt. Fotografisch gibt es da überhaupt nichts zu meckern, denn es waren ideale Lichtbedingungen, diffuses Tageslicht, das eine harmonische Ausleuchtung der Szene bewirkt. Davon abgesehen stammt es von der Internetseite des BKA. Die Leute dort behaupten, es sei vermutlich von 2009.

Für alle jene, die hier unterschiedliche Hoodies ausmachen. Fotografie ist oftmals nur eine Frage des Lichts.

Das Foto, mit dem Uwe Mundlos als Bankräuber identifiziert werden kann (Bundestagsuntersuchungsausschuß bzw. Polizeizaubermeister Menzel) hatten wir verlinkt, zeigten es wegen der zartbesaiteten U18-Generation jedoch nicht. Das weist die gleichen Lichtwerte für das Urlaubsfoto aus und zeigt zumindest ein baugleiches Hoodie, wenn nicht das gleiche.

Das Hoodie im Kleiderschrank wurde entweder mit Blitz oder anderer harter Fotobeleuchtung aufgenommen, was eine vollkommenen Verfälschung des natürlichen Eindrucks nach sich zieht und einen sehr starke Aufhellung der ausgeleuchteten Bereiche. Es ist ebenfalls exakt gleicher Bauart, weswegen die Frage erlaubt sein muß, wieviel Hoodies gleicher Bauart man so hat. Unter normalen Lichtbedingungen ist es also das gleiche Hoodie wie das beim Bankraub (Zeugenaussagen) und im Urlaub, als auch kurz vor der Gerichtsmedizin (Ü18).

Falls es noch keiner gemerkt hat. Neben dem Hoodie hängt diese Art Windjacke, mit der Böhnhardt auf einigen Fotos zu sehen ist. Zumindest stimmt auch hier die Bauart.

Worum ging es uns in dem post? Daß man beschreiben kann, was man sieht. Zu sehen ist, daß entgegen den staatsoffiziellen und polizeilichen Behauptungen eine Identifizierung der Bankräuber anhand der Kleidung schier unmöglich war, da man ein neutralgraues Hoodie von einem Zebra-Hoodie unterscheiden kann. Genau das ist ja der Grund, warum es die auch auf der Straße gibt. Damit die Ommis, die ihre Brille haben liegen lasen, sicher über die Straße kommen, weil sie den Zebrastreifen auch ohne Brille erkennen und ihnen gesagt wurde, da kommt man sicher rüber.

Zweitens sollte man entgegen den Dichtern des MDR bei der Bildbeschreibung korrekt sein und sich nicht etwas aus dem Arsch ziehen, was mit dem Foto nicht in Übereinstimmung zu kriegen ist.

Das Aktenfoto ist kein Urlaubsfoto, sondern hat nur einen einzigen Zweck. Es dokumentiert etwas. Mehr nicht. Gerne auch mit Datum und Uhrzeit und Bearbeitungszustand des Fotos, worauf im Falle der größten Naziverbrechen Deutschlands seit dem Autobahnbau jedoch verzichtet wurde. Dokumentation eines Zustandes, das ist der Zweck der Tatortfotografie. Das Akten-Foto dokumentiert den Zustand eines Kleiderschrankes unter Zuhilfenahme von Blitzlicht und / oder Fotoleuchten. Diese Hilfsmittel sind gut, um eine belichtungsunwürdige Szene halbwegs korrekt auszuleuchten.

Abstrahiert man von all den Unzulänglichkeiten, dann handelt es sich im Kleiderschrank um eines der Lieblingskleidungsstücke von Mundlos. Vermutlich hängt die Windjacke von Böhnhardt daneben.

Und nun kommen wir zum spekulativen Teil der Abbildungen, die vor allem für Kriminalschriftsteller interessant sind. Da sind die Gedanken frei und die Phantasie findet ihre Grenzen erst dort, wo sie am Schädel aneckt. Da ist eine ganze Menge machbar.

Erste Überlegung. Sind Männer genauso modebekloppt wie Frauen? Klare Antwort: Ja. Männer haben auch viel Schuhe und Anziehsachen. Das deklinieren wir mal durch.

Hier im Haus gibt es keine zwei paar gleichen Schuhe, einige doppelt vorhendene Strümpfe aus dem Sport- und Trekkingbbereich, etliche T-Shirts gleicher Farbe und Charge, hängt mit den Sonderangeboten beim Lidl oder KiK zusammen, desgleichen bei Unterhosen, die man eh nur noch ab drei Stück aufwärts bekommt. Es gibt seit dieser Woche zwei gleiche Hemden, weil die preiswert waren, einige Sport-Shirts doppelt, keine Sporthosen, Trainingsklamotten usw. Oberhemden und Pullover, Pullis, alles jeweils nur in einem Exemplar. Anoraks, Softshelljacken, Kaschmirmantel, Fahrradjacke, Wintermantel aus Nerz, V-Mann-Outfit, alles nur einmal.

Kommen wir zu den Baumwoll-Hoodies. Da gibt es drei Stück, eines wegen Rock-Konzerte mit Brustreißverschluß, eines für den Sommer in grau, ein gefüttertes für den Herbst in blau, jeweils als Jacke. Es gibt an Oberbekleidung kein einziges doppeltes Bekleidungsstück im Haus. Dreist wenn so ein Hoodie für unter zehn Euro im Angebot wäre, würden wir keine zwei davon kaufen, weil wir nur eines tragen können und an anderen Tagen auf anderes ausweichen.

Männer lieben auch schicke Klamotten. Es fehlt ihnen zuweilen am modischen Geschick, sich mit Kleidung in eine ansprechenderes Licht zu rücken. Es ist daher anzuzweifeln, daß sich jemand zwei baugleiche Hoodies zulegte, nur weil er sonst ohne dieses Teil nicht leben könnte. Zwei 501, ja, das verstünden wir, weil wir zwei haben. Aber zwei gleiche Hoodies?

Egal, von uns aus mag der Mundlos ein eitler Modegeck gewesen sein, der sein Wechsel-Hoodie immer dabei hatte. Ein solches Urteil geben die wenigen verfügbaren Fotos zwar nicht her, aber wenn wir die 501 zweimal im Bestand haben, wieso andere modebewußte Herren nicht auch ein Hoodie.

Kompetenz in Rezeption schließt genau solche Überlegungen ein. Schaut man sich das Urlaubsfoto an, dann wird deutlich, daß denen Kleidung schnurz ist. Hauptsache bequem, sportlich und persönlich gefällig. Die haben maximal zwei Gedanken in ihrem kurzen Leben auf Modefragen verschwendet.

Für die Rätselfreunde folgt nun ein Knobel Knifflig. In welcher Schubalde lagen T-Shirts, Unterhosen und Strümpfe zum wechseln bereit, jeweils getrennt nach Uwe und Uwe, und wie heißt die Nummer des Aktenordners, in der das dokumentiert wurde? Nahrung für 4 Wochen hatten sie ja auch gebunkert.

Den Kriminalschriftsteller interessieren solche Fragen nicht, da er weiß, daß der Tatort für seinen Plot arrangiert werden mußte. Mittlerweile hat er auch eine Idee, die er mit einer krimiaffinen Masseurin ausdiskutieren wird. Wenn die am Ende klingt logisch sagt, nicht klingonisch, das ist was anderes, wenn diese Idee der Masseurin zusagt, dann weiß der Kriminalschriftsteller auch, was in dem Wohnmobil passiert ist.

28. Dezember 2014

NSU: ein Förster axt im Walde

Wenn ein Förster mit der Axt durch den Wald schleicht, dann kann das nur einen Grund haben. Er braucht totes Holz, um den geneigten Lesern seine Kriminalgeschichten verkaufen zu können. Andreas Förster* ist einer der begabtesten FIF-Dichter deutscher Zunge, die es bis in den Pool der größeren deutschen Tageszeitungen geschafft haben. FIF, wer es nicht kennt, das ist der englische Fachbegriff für die literarische Gattung der Fantasy Intelligence Fiction, also phantasievoller Geheimdienstdichtung. Manchmal auch mit gar keiner Phantasie. Bei Förster eigentlich immer, aber da das Genre so heißt, können wir es nicht einfach mal so ändern.

Sein jüngstes Poem verkaufte Förster der Stuttgarter Zeitung, die es auch mangels anspruchsvollerer Literatur in der Pause zwischen den Jahren, wir sind ja lernfähig, so sagt man das jetzt im neuen Deutschland... Also, der Förster ist sehr umtriebig, denkt sich so eine Geheimdienstposse aus und vertickert sie für ein paar Gulden an einige Zeitungen. Wir sind uns sicher, daß das Poem alsbald in der Berliner, im Tagesspiegel usw. ob seiner Kürze ohne Würze reproduziert wird. Die unspannenden Teile lassen wir einmal weg, obwohl das Stück im Ganzen jedem Seminar nachwachsender Lyriker zu empfehlen wäre, da es vor schlechtem Deutsch nur so strotzt. Schlechtes Deutsch ist auch ein solches, bei dem deutsche Wörter aneinander gereiht werden, die keinerlei Sinn ergeben, keinen Inhalt transportieren. Dadaismus wäre so ein Beispiel. Aber Förster ist kein Dadaismus. Der ist Lügenpresse.

Stuttgarter Zeitung 27. Dezember 2014 - 14:37 Uhr
NSU-Terror

Neue Zweifel am Verfassungsschutz

Von Andreas Förster 27. Dezember 2014 - 14:37 Uhr

Dem Untersuchungsausschuss zu der NSU-Terrorgruppe sind Akten nicht vorgelegt worden. Angeblich galten die Unterlagen im Bundesamt für Verfassungsschutz als verschwunden.


NSU-Terror. Da haben wir schon einen knackigen Einstieg in einen Kurzroman. Terror macht sich in Zeiten des Terrors immer gut. Doch was will er uns damit sagen, mit diesem NSU-Terror. Wir haben ein Werbung nicht erwünscht am Briefkasten aufgepappt, so daß wir von den Werbeprospekten des NSU-Konzerns verschont bleiben. Die können uns mal mit ihrem Werbeterror.

Obwohl die Plotidee nicht schlecht ist, die da zart hindurch schimmert. Eine Armee unbekannter Rächer killt in großen deutschen Städten Werbeprospektverteiler, immer hinterrücks, und als Markenzeichen ihrer Serientäterei stöpseln sie den Leichen das komplette Bündel Kackwerbung in den Schnabel.

Herr Förster, nur zu, entwickeln sie ihren Plot über den Werbeterror weiter, wir kaufen den für 9,90 Euro Hardcover ab.

Neue Zweifel am Verfassungsschutz möchte uns der junge Literat schmackhaft machen, dabei sind die alten noch gar nicht aufgearbeitet, geschweige denn benannt.

Dem Untersuchungsausschuss zu der NSU-Terrorgruppe sind Akten nicht vorgelegt worden. Ja sicher doch. Was erwartet denn der gute Mann. Daß der Maaßen sein Büro räumt, damit es zum öffentlichen Lesesaal umfunktioniert werden kann? Das Bundesamt für Verfassungsschutz ist ein Geheimdienst, die geben keine Akten raus, und wenn dann widerwillig und schon gar nicht alle.

Den zweiten Satz im Teaser können wir nicht entschlüsseln. Das ist eines dieser dadaistischen Wortungetüme, daß sich der sinnlichen Verarbeitung entzieht.

Bei Förster kommt jetzt elend viel Text, der der Schindung von Zeilenhonorar dient, um irgendwann ins Literarische zurückzukehren. Es geht um die Vernichtung von V-Mann-Akten, schön, daß das zarte Geschlecht außen vor bleibt, als die Schreddern am 11.11., pünktlich zur Verkündung der Mörder-Ceska, Akten.

Betroffen von der in aller Eile und Heimlichkeit durchgeführten Schredderaktion, die nur eine Woche nach der Selbstenttarnung des NSU am 4. November 2011 stattgefunden hatte, war auch die Akte des V-Mannes „Tarif“.

Nicht nur die Akte des V-Mann "Tarif", auch wir sind jetzt ein stückweit betroffen und zutiefst traurig. Aber das wollen wir nicht thematisieren. Wir thematisieren diese Selbstenttarnung des NSU (Förster). Wie muß man sich eine Selbstenttarnung des NSU vorstellen, da wir so etwas noch nie erlebt haben? Fliegt eine raketengetriebene Fahrradgarage in die Luft und das Radel strahlt in bestem Glanze? Halten Menschen Transparente mit der Aufschrift "Selbstenttarnung"? Reicht eine weiße Flagge? Marschiert man in Kolonne auf ein Polizeirevier und reißt sich die Sturmmaske vom Gesicht?

Es wird vorerst ein Geheimnis großer deutscher Literatur bleiben, was eine Selbstenttarnung ist. Es ist der Federkiel noch nicht erfunden, der, von der Hand eines begnadeten Schriftstellers geführt, gerne auch einer Frau, diese Illumination in ein adäquates literarisches Gemälde zu Papier tröpfeln läßt. Die Selbstenttarnung harrt eines großen deutschen Literaten.

Unserer Phantasie mangelt es, sich dieses literarische Konstrukt der Selbstenttarnung als praktisches Geschehen zu halluzinieren. Nun ja, der deutsche Wald ist gut gefüllt, es gibt viel abzuholzen und somit reichlich Gelegenheit, diese Idee in zukünftige Kapitel deutscher Geheimdienstdichtung zu gießen.

Hinter dem Decknamen „Tarif“ verbirgt sich der heute in Schweden lebende Michael von Dolsperg...

Nein Herr Förster, sie sollen zwar immer genau das aufschreiben, was ihnen ihr Führungsoffizier gesagt hat. Daß diese Aussage vollkommener Blödsinn ist, hat er ihnen womöglich verschwiegen. Insofern haben wir Verständnis für die Aussage, denn von alleine kommen sie nicht auf die richtige Lösung. Die geht so. Wenn am Tag, an dem die Lügner Ziercke und Range eine Ceska-Mordserie verkünden, die weder an diesem Tag noch heute erweisen ist... Wenn diese Lügenbarone in einer konzertierten Aktion mit dem Inlands-Geheimdienst vollkommen neue Akzente in der Verbrechensbekämpfung setzen, indem sie Unschuldige ohne Vorlage von Beweisen zu Tätern stempeln und die Akten der Täter vernichtet werden, Herr Förster, dann heißt das, daß der V-Mann "Tarif" im November 2011 noch ganz heftig gevaumannt hat und nicht in Schweden auf Elchjagd war.

Will heißen, die Akte "Tarif" ist deswegen so brisant, weil sie Spuren zu den Hintermännern der Ermordung von Böhnhardt und Mundlos enthält, weil sie offenbaren täte, daß die Aushorchzelle BMZ-Trio vom Verfassungsschutz kreuzüberwacht und -gesteuert wurde.

Wenn, dann gäbe es ganz andere Kandidaten für den "Tarif", als da wären Matthias Dienelt, Holger Gerlach oder auch André Eminger. Wer steckt da schon so genau drin? **

Das Problem mit der Tarif-Akte ist deren Spurengehalt. Die zeigen auf Täter in Bundesbehörden.

In „Sonnenbanner“-Artikeln wurde das – vom NSU umgesetzte – Konzept autonomer Kämpferzellen propagiert...

Äh, schon wieder legen wir uns die Karten, weil es außerhalb unseres Vorstellungsvermögens liegt, für wen oder was oder wo BMZ autonom gekämpft haben sollen. In der Logik von Förster hieße das ja, BMZ haben Sonnenbanner gelesen und es für gut befunden, weil es ihnen praktische Lebenshilfe bedeutete.

Herr Förster, das meinen sie doch nicht etwa ernst? Sie sind doch schon erwachsen.

Der letzte Satz ist dann ein Sahnepups auf der reichlich langweilenden Geschichte.

Das BfV aber habe seinerzeit die Möglichkeit ausgeschlagen, mit seiner Hilfe das Trio bereits 1998 zu schnappen, behauptet Dolsperg.

Ja klar, sie mußten es ja. Schließlich standen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe auf der payroll der Schnüffler. Die hatten Großes mit denen vor. Da kann so ein Möchtegern-Spion wie von Dolsperg nicht einfach so dazwischen funken und die ans Messer liefern. Die hatten ja 1998 noch nicht einen einzigen Bericht an ihre Auftraggeber abgeliefert.

Als staatlich geprüfter Desinformant mit Betriebserlaubnis für Lügenmedien ist der Förster die Kohle nicht wert, die von den Spesenstellen des BKA und BfV als Zuwendung für externe Mitarbeiter ausgelobt wird.
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* kleingewerblicher Desinformant und Denunziant

** "Tarif" ist ein Thüringer, oder gewesen, meint Fatalist. Dann also Gerlach. Oder die Renner oder Pau machen mal ihren Mund auf, statt Propagandsülze von sich zu geben.

14. August 2014

NSU: Bomben in der Keupstraße - was wirklich geschah

Was wirklich geschah, wissen wir auch nicht. Woher auch? Es hat uns ja keiner verraten. Es läßt sich aber mit ein bißchen gesundem Menschenverstand rekonstruieren, sofern einen Blick in die Aktenlage der Nation wirft. Da wir keine Polizeibehörde und kein Geheimdienst sind, können wir es uns allerdings in Anlehnung an das Münchner Staatstheater erlauben, von den Akten zu abstrahieren, Abstand zu nehmen, und die Ereignisse in der Keupstraße so erzählen, wie sie nie passiert sind. Wenn das Münchner Gericht das darf, dann dürfen wir das als Freigeister erst recht.

Manche Mitarbeiter zuständiger Organe sind ja nicht im NSU-Sumpf untergegangen.

Die haben was läuten hören, da läüft 'ne Nummer ab, wissen aber nicht was, packen ihr mobiles Überwachungsequipment in ein Hartschalenbag, schieben es vor den Laden, werden gebeten weiterzuschieben, hier könnse nicht abstellen.

Ist denen egal, weil 10 Meter weiter die Kameras und Mikros genauso gut funktionieren.

Von der Explosion sind die dann genauso üebrrascht, auch wenn sie eine Ahnung hatten, daß da was passieren wird. Nur darauf sind sie nicht vorbereitet.

Deswegen laufen die nach der Explosion auch so offen und unbeschwert rum. Die haben als Polizisten nichts zu verbergen, nur die Vorbereitung der Überwachungsmaßnahme. Deswegen die Vermummung vor den Überwachnungskameras, aber keine, nachdem das Unglück geschehen ist.

Dann war das das Observationsteam, was da erwischt wurde.


Ab und zu wabert in uns die Fieberphantasie, einen knackigen deutschen Politthriller zu schreiben, denn dieses Genre wird von den deutschen Literaten und Filmern nicht bedient. Der letzte, der sich daran vesuchte, war Dominik Graf mit "Die Sieger", ein klasse Film, der die versifften Zustände im Kreise deutscher Elitpolizisten und -politker ziemlich realitäsnah darstellte, so präzise, daß es seitdem nie wieder eine solche Sezierung innerpolizeilicher Zustände gab. Doch, einmal gab es die noch, als ein anderer Künstler den weinenden Elitepolizisten auf das Titelblatt vom Spiegel hievte, der nie über die skrupellose Hinrichtung von Wolfgang Gramns durch eine Killerkommando der GSG-9 hinwegkam. Der erfindungsreiche Schrifsteller nannte sich damals Leyendecker und schreibt heute unter gleichem Künstlernamen die Geschichten des Fantasy-Spektakels NSU.

All das ist lange her, Polit-Thriller like USA gibt es in der BRD nicht, ergo müssen wir selber einen erfinden. Wir werden uns des Thrillers selber enthalten, sondern stellen stattdessen einige Überlegungen zur Entwicklung des Plots vor, der dann noch auf 300 Seiten ausgewalzt werden muß.

Wenn mich eines Abends eine Schreibschwäche übermannt, walze ich die gestrige Idee mit dem Observationsteam aus, die nur bedingt angreifbar ist.

Die haben nicht gebombt, nicht mal Schmiere gestanden. Die haben einen dicken Deal observiert, möglicherweise auch etwas bechleunigt, dabei aber nicht realisiert, daß sie selber im Focus standen, von Leuten, die den Deal sprengen wollten.

Deswegen hat der auch keine Polizeiweste oder -binde.

Im Prinzip ist das Szenario schon fertig. Ich habe nur keine Lust, das aufzuschreiben.

Eine andere Geschichte ist natürlich, wieso das instrumentalisiert wird, wieso es BMZ in die Schuldakte reingeschrieben wird. Das ist simpel. Damit niemand nachforscht, was damals wirklich lief. Weil es noch läuft? Und weil, wie fatalist vollkommen richtig schrieb, der NSU die Müllhalde unbequemer Mordfälle ist, die entsorgt werden müssen. Tote können sich nicht wehren und Zschäpe hängt wenigstens noch ein bißchen an ihrem jämmerlich verkackten Leben. Die sagt auch nichts. Einfacher geht es nicht.

Das Gesicht, das der Typ macht, ist viel zu offiziell und m.A.n. doch sehr überrascht und betroffen. Die haben wirklich nicht damit gerechnet, daß da eine Bombe hochgeht.


Es heißt, die DDR sei das Abziehbild der UdSSR gewesen, eine Minitiaturausgabe des sowjetischen Staatsaufbaus. Mag sein. Wichtig zu wissen in dem Zusammnehang ist nur ein Aspekt. Kab es im Kreis Probleme, stand zwei Tage später eine Delegation aus dem Bezirk auf der Matte, die bei der Proplemlösung hilflos im Weg stand. Gab es im Bezirk Probleme, rückte Berlin aus und schaute den Problemlösern zu. Das galt auch für die Schutz- und Sicherheitsorgane. Schwierige Ermittlungen vor Ort wurden, so nötig, von oben unterstützt, oftmals mit dem gewünschten Erfolg.

Was der DDR recht, das war und ist der BRD billig. Sie ist in politischer Struktur und Funktionsweise wesentlich das Abziehbild der USA, mit Absicht, denn nie wieder sollte eine solche starke zentralmacht wie Preußen in der Mitte Europas agieren dürfen. Das war zumindest die Intention der Richter im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß, die den Staat Preußen verboten, da er ein verbrecherischer war. So wundert es keinesfalls, daß die Stuktur der BRD eine föderalistische mit all ihren Bauchwehen ist. Die größte Bauchschmerzen bereiten dabei die autarken Befugnisse der Polizeien und Geheimdienste der Länder, die ihren Status eifersüchhtig vor den Einmischungsversuchen des bundes wahren wollen. Ebenfalls oftmals mit dem gewünschten Erfolg. Wenn ein de Maizieré, jetzt derzeit als Minister im Bund versagen darf, sein Versagen in Sachsen geheimhalten möchte, insbesondere seine persönliche Aktie am Sachsensumpf, dann wird deutlich, um welche Kategorie Politiker es geht, um "Die Sieger".

Die Keupstraße zu Köln ist das Konzentrat des Okzidents, der Schmelztiegel des Lebens überwiegend muslimischer Menschen mit alle ihrer Vergangenheit, Gegenwart und fehlenden Zukunft. Tausende Quadratkilometer Land und Wasser, Millionen von Menschen, hunderte widerstreitender Interessen jeder coleur auf wenige hundert Meter Straße kondensiert. Alles, was die große weite Welt in Türkistan bietet, findet sich in dieser kleinen Straße wieder. Istanbuler MAfia, ostanatolische Armut und Bildungsferne, Blutrache, Strebertum der Fordwerker, gemäßigte und militante Kurden, menschliche Wracks und Genies, Graue Wölfe und Linksterroristen. Nicht zu vergessen die elend vielen Normalos, die mit all dem nichts zu tun haben wollen.

Abseits von Generalbundesanwalt, BKA, BfV, den Landespolizeien und Geheimdiensten, BND und MAD gibt es eine Behörde, die bisher gar keine Rolle in den Betrachtungen zum NSU-Märchen von Brüderlein Leyendecker und Schwesterlein Friedrichsen spielte. Das Ministerium für Finanzen, dem die Dienststellen des Zoll zugeordnet sind, wovon für unseren kleinen und feinen Thriller zwei von Bedeutung sind, die Zollfahndung und die Steuerfahndung. Was die Steurfahndung betrifft erinnern wir daran, wie "Die Sieger" mit erfolgreichen und unkorrumpierbaren Beamten umgehen. Roland Koch ließ, als er noch die politische Macht dazu hatte, effizient ermittelnde Beamte psychiatrisieren, das heißt, aus dem Verkehr ziehen, weil sie zu nah bei dicht and der ultimativen Wahrheit dran waren und die Ermittlunsgergebnisse seinem Klüngel gefährlich wurden.

Die Zollfahndung ist ein kleine, feine und sehr autonom operierende Behörde, die ihre Kenntnisse ungern mit anderen teilt, nur wenn die Not ganz groß ist. Das sie keinerlei Kontrolle unterworfen ist und kaum im Folus von Politk und Presse steht, können hier Dinge abgewickelt werden, die in großen Apparaten nicht realisierbar wären, da man keine Kantinengespräche zu diffizilen Dingen wünscht.

Zollfahnder beschäftigen sich mit allen grenzüberschreitenden Delikten und Finanzen, also auch Falschgeld, Waren- und Menschenschmuggel, Drogen, Waffen, schnellen Autos, schönen Frauen, einfach alles, was auch die Polizei beschäftigen könnte, wenn da nicht die Eifersüchteleien wären.

Die Zollfahndung am Flughafen Köln-Bonn kam einem dicken Ding auf die Spur, ließ die Nummer aber erst mal laufen, um zu eruieren, was da im Hintergrund abläuft. Das ie über eigene Fandunsgmöglichkeiten verfügt und nciht auf BKA, BND oder Verfassungsschutz zurückgreifen muß, kommt sie mit den Ermittlungen ziemlich weit. In der Endphase verdichten sich die Hinweise, daß in Kürze in der Keupstraße eine große Nummer abgezogen wird, was genau weiß man immer noch nciht, aber so dick, daß die zolleigenen Observatiosnteams in den Fall involviert werden.

Ab diesem Zeitpunkt ist ein kleiner Abschnitt der Keupstraße unter ständiger Beobachtung, um alle Verbindungen in dem Fall offenlegen zu können. Die Observanten haben nur ein Problem. Fremdländer, also Deutsche, bleiben in der Keupstraße nicht lange unentdeckt, sind selbst Objekt der Beobachtung. Die Zollfahnder wissen das und taten ihr möglichstes, um ihre Anwesenheit zu verschleiern. Sie waren gut, ziemlich gut. Sie präparierten zwei Fahrräder mit Hartschalenbag, die ihre verlängerten Augen und Ohren waren. In den geräumigen Kästen war genug Platz für Kameras, Mikros, Akkus und Funk. So konnte man die Räder unauffällig in der Nähe des zu observierenden Objektes deponieren und selber 200 Meter entfernt im Kastenwagen die Szenerie beobachten, in sicherer Entfernung von den Geschehnissen und Objekten der Begierde.

Bis es knallte.

Die beiden ersten Beamten brauchten zwei Minuten, bis sie am Tatort aufschlugen und ihren Augen kaum trauten, denn mit dieser Entwicklung hatten auch sie nicht gerechnet. Sie waren Observanten, keine Fallermittler. Sie waren die Schatten der Täter, ihre ständigen Begleiter. Sie waren schockiert, denn darauf waren sie von ihren Vorgesetzten nicht vorbereitet worden.

Und so schauen sie auch drein.

Was uns zu der Frage veranlaßt, warum die ersten beiden Vollzugsbeamten am Tatort nicht als Zeugen aussagen mußten, denn sie wären die Kronzeugen schlechthin, die am Monitor in ihrem Kastenwagen Uwe und Uwe die Keupstraße entlangschlendern sehen haben müssen. Haben sie aber nicht. Oder sie haben es bis heute niemandem verraten. Schon gar nicht dem Richter Götzl. Was die Frage aufwirft, wo Uwe & Uwe waren, als sie die Keupstraße nicht bombardiert haben?

Den Thriller zum Plot schreibt ihr euch alleine. Da können schöne türkische Frauen vorkommen, die ins Land geschmuggelt werden, Opium, nicht nur für den Eigenbedarf, Waffen, PKK, Graue Wölfe, Türkenmafia, Falschgeld, Blutrache, die ganze Politmischpoke usw.

Der Phantasie, wen und was die Zollfahnder observierten, sind keine Grenzen gesetzt.

11. September 2014

ein Jahr Barfußlaufen



Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir einer Grille folgend begonnen, das Schuhwerk auszutauschen und auf Barfußschuhe umgesattelt. Die Grille war die Überlegung, daß der Mensch zum Laufen gemacht ist und demzufolge der beste Sport für Rücken das Gehen ist. Nicht das orthopädisch fragwürdige Radeln, sondern der aufrechte Gang macht einen Menschen. Von uns auch der Gang mit gerümpfter Nase, Hauptsache per pedes.

Ein Barfußschuh muß eigentlich nur drei Anforderungen genügen, damit er als solcher durchgeht. Die Sprengung des Schuhs ist Null, deswegen heißt es auch oft Null-Absatz. Das heißt Vorderfuß und Ferse befinden sich auf dem gleichen Höhenniveau.

Dem Vorderfuß muß genügend Platz für die Spreizung zu den Seiten hin gegeben werden. Kann jeder zu Hause selber probieren, indem er ein paar Schritt ganz bewußt barfuß geght und fühlt, was die Vorderfüße machen. Sie spreizen sich. Und werden natürlich im Laufe des Tages auch länger, je länger die Schatten der Sonne werden.

Die Sohle sollte durchstichsicher und flexibel sein. Durchstichsicher heißt, daß Glasscherben, spitze Steine, Nägel oder Reißzwecken schweres Spiel haben, die Fußsohle zu erreichen. Die Flexibilität ermöglicht, den Untergrund so zu spüren, wie er auch wirklich ist. Welche Gummimischung von welchem Hersteller man dabei wählt, das ist der persönlichen Präferenz überlassen. Problematisch bei fast allen ist die Haftreibung auf glitschigem Untergrund, also Wasser auf Basalt, was man in Flußläufen testen kann, oder Schlamm auf steinigem Untergrund, was einer Wandertour nach dem großen Regen entspricht.

Insofern macht es Sinn, Barfußsschuhe für alle Gelegenheiten sein eigen zu nennen, so daß man in seiner Wanderlust nicht ausgebremst wird. In Strandnähe machen zum Beispiel Schlappen oder Badeschuhe Sinn, die man auch schnell ausziehen kann, um im wahrsten Sinne des Wortes barfuß zu laufen. Ganz oben sehen wir ein solches Beispiel. Das ist allerdings auf 1950 Metern Höhe entstanden, als der Montana Samara mit den 5-Euro-Schlappen erklommen wurde. Das war keine gute Idee, da sich der kleine Huckel durch Lavagestein in Splitgröße auszeichnet, die bei jedem Schritt unter die Fußsohle sprangen, was den Aufstieg zu einem Fakirlauf machte. Die Schlappen waren glücklicherweise nur für einen Fotostop auf dem Weg zu den Los Roques übergezogen und insofern verkraftbar.



Auf dem Parkplatz bei den Los Roques wurde umgesattelt und der im schlaffen Winter erworbene Offroader von Vivobarefoot angelegt, mit dem der Parcour mehr recht als schlecht bewältigt wurde. Die Füße waren sehr gut drauf, der Kerl da drüber nicht ganz so, da noch nicht akklimatisiert und physiomagisch verzaubert. Es ist ein sehr guter Wanderschuh, der später noch die Tour zum Montana Fortaleza mitmachte, ebenfalls auf dem Höhenniveau von 2.000 Meter mit allerdings deutlich weniger Strecke, die den Schuh vor Probleme stellen könnten als die Los Roques. Der Unterschied zur halbhohen Textilvariante aus gleichem Hause ist der sehr gute Knöchelschutz, da es sich um gutes Echtleder handelt. Das möchte man in einem Gelände, wo man regelmäßig irgendwo aneckt, nicht missen.

Der vom Laufgefühl her beste ist immer noch der Merrell, eigentlich ein Laufschuh, der seine Tauglichkeit auf 2.500 Meter am Montana Sombrero als auch auf 1.000 Meter in ähnlichem Terrain bewiesen hat und der Schuh im Bestand ist, der das ursprüngliche Barfußlaufgefühl am besten rüber bringt. Mit dem läuft man zuweilen wieder wie ein junges Reh, wenn es das Terrain und die Laune hergeben.



Doch darum ging es gar nicht. Viel wichtiger ist das Fazit, das nach gerade mal einem Jahr Barfußlaufen mit verschiedenen Schuhen gezogen werden kann. Die qualifizierte physiotherapeutische Betreuung lassen wir mal außen vor, obwohl diese dem Körper sicherlich die wichtigsten Impulse für die Selbstheilung mitgab.

Im Prinzip haben wir fast keinen Rücken mehr oder nur selten, dann aber richtig. Die Frequenz chronischer Mißlaunigkeit hat sich erheblich verringert. Doch wenn der Rücken sich meldet, dann genauso scheiße wie früher auch. Im Grunde haben wir weitestgehend auf's Radeln verzichtet, nutzen es nur noch für den Transport von A nach B, um der BVG und S-Bahn den Stinkefinger zu zeigen. Alles, was bis 5 Kilometer entfernt ist, wird zu Fuß erledigt, Strecken üben 10 Kilometer wieder mit den Raffkes des ÖPNV.

Insgesamt spielen 4 Aspekte bei der Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens eine Rolle, deren Wichtung wir nicht aufdröseln können. Das sind der Wechsel auf Barfußschuhe, eine exzellente Physio, Fußmarsch, Fußmarsch, Fußmarsch und wenig Radeln. Ganz wenig.

Allerdings hat Rücken auch einen Nachteil. Oder zwei. Es jährt sich bald der 20. Jahrestag, wo es einen zum ersten Mal aus dem Gestänge geworfen hat. Deswegen heißt es ja auch chronisch. U.a. daswegen hat man sich Rücken auch ehrlich erlebt. Über Jahrzehnte eben.

Es jährt sich demnächst der 3. Jahrestag, wo es wieder mal ganz schlimm reinkrachte. Die Entscheidung, daß jetzt was getan werden muß, was abseits von Operation liegt, ist auch schon wieder zweieinhalb Jahre her.

Man benötigt schon ein erkleckliches Maß an Durchhaltevermögen und Zuversicht, um das so durchzuziehen. Will heißen, man muß seinen Lebensstil etwas ändern und liebgewordene Faulheiten aufgeben. Und da sollte sich niemand irgendeiner Illusion hingeben. Die Schwerkraft, die einen augenblicklich in den Chefsessel sinken lassen möchte, die wirkt. Auch bei uns.

25. Februar 2022

Gregor Gysi will als Sozialpfaffe teilen und herrschen

Rußland bietet Olaf dem Kleinen Nachhilfeunterricht im Gruseln an

Nach Scholz' Aussage: Russisches Außenamt schickt Deutschland Belege zu Massengräbern im Donbass

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat in ihrem Telegram-Kanal angekündigt, als Reaktion auf die Äußerung von Bundeskanzler Olaf Scholz über die „Lächerlichkeit“ der Völkermordvorwürfe im Donbass diesbezügliche Materialien an Deutschland zu senden.

„Ich wende mich an Kollegen im Auswärtigen Amt. Im Zusammenhang mit den Äußerungen von Bundeskanzler Scholz über die 'Lächerlichkeit der Völkermordvorwürfe im Donbass' werden wir Ihnen in Kürze Materialien zu Massengräbern in dieser Region zukommen lassen, damit sich die deutsche Führung damit vertraut machen kann“, schrieb Sacharowa.

Es sei nicht möglich, diese Dokumente zu veröffentlichen, da jede Plattform sie als einen „unangemessenen Inhalt“ blockieren würde, hieß es.

Entsprechende Papiere seien bereits nach Washington geschickt worden, fügte die Sprecherin hinzu. Dabei warnte sie, dass „selbst diejenigen, die alles gesehen haben, es nicht sehen können“.

https://www.youtube.com/watch?v=95OV1DVfUZ8

Ich habe weder Kosten und Mühen gescheut, mir die Aktuelle Kamera (2. Programm) vom Morgen, also den guten alten Staatsfunk reingezogen und die Wörter verschriftet, auch wenn Gysi kaum Worte zu gebrauchen wußte.

Hier also mein Transkript, das ich nach bestem Gewissen, und noch viel schlechteren Fertigkeiten an der Tastatur, angefertigt habe.

Spoiler

Für die, die in der Thematik nicht so drin sind.
Gysi sagt, zehntausende aufgeschlitzte Russen im Donbaß sind Blödsinn.

Gysi zu Russlands Krieg gegen die Ukraine: "Ein verbrecherischer Angriffskrieg" | ZDF MoMa

Moderator: Heißt das jetzt dass sie die große russische Invasion ohne wenn und aber verurteilen?

Ohne wenn und aber.

Es ist ein verbrecherischer Angriffskrieg, nichts anderes, und das kann man und muss man verurteilen, und zwar schärfstens.

Moderator: Warum kommt jetzt erst die Erkenntnis, dass dieser Mann nach Völkerrechtsmaßstäben ein Kriegsverbrecher ist?

Das hängt einfach damit zusammen, dass man immer gehofft hat, dass er den Angriffskrieg doch nicht startet.
Aber diese Hoffnungen sind zerstört, wirklich zerstört worden. Alles, was ich Kritisches gesagt habe, was der Westen gemacht hat, und die Nato, mag ja stimmen, aber es ist zur Makulatur geworden, weil jetzt eben Putin sich entschieden hat, einen völkerrechtswidrigen verbrecherischen Angriffskrieg zu führen.

Es gibt schon Tote, Zivilisten leiden und da gibt es gar keinen anderen möglichen Standpunkt für eine Linkspartei, die ja immer eine Friedenspartei war, ist und bleibt, als das schärfstens zu verurteilen.

Moderator: Auch seine Legitimation für diesen Angriffskrieg, also Genozid und Entnazifizierung, ist also offenkundig völliger Blödsinn?

Also, was als erstes in jedem Krieg stirbt, das ist die Wahrheit.

Das ist natürlich Blödsinn und was er da als Gründe angibt, ich darf nur daran erinnern, der Irakkrieg von George Bush begann auch mit einer Lüge, dass die Massenvernichtungswaffen haben. Das ist immer so im Krieg, dass man dann Rechtfertigungen sucht, erfindet, frei erfindet. Darauf darf man sich überhaupt nicht einlassen. Das ist wirklich Unsinn.

Ich bin übrigens, sie werden sich wundern, in diesem Fall auch für Sanktionen, aber für Sanktionen gegen die Führung, nicht gegen die Bevölkerung. Man muss das möglichst ausschließen, denn die Bevölkerung kann ja nichts dafür. Das ist schwer, ich weiß es, aber das ist eine komplizierte Abwägung. Moderator: Und ist Nordstream zwei eine Sanktion gegen die Führung oder gegen die Bevölkerung für sie?

Bei Nordstream zwei ärgert mich ja bloß, dass die Grünen schon immer das kippen wollten, die USA wollten es auch immer kippen, damit wir ihr Frackinggas kaufen, und was mich noch mehr ärgert ist, dass die USA erklärt haben, die Importe von Erdöl aus Russland werden um keinen Liter reduziert.

Uns will man man zwar vom Gas abschneiden, aber die selber beziehen nach wie vor die gleiche Menge Erdöl aus Russland. Das ist noch ein anderer Punkt. Im Augenblick steht das nicht zur Debatte, aber darüber müssen wir dann später diskutieren, weil ich nun auch nicht einsehe, dass die USA von uns etwas verlangt, was sie selber nicht machen, sondern ganz im Gegenteil.

Aber ansonsten müssen wir uns wirklich überlegen, wie wir Putin treffen, wie wir die Führung treffen, aber möglichst die Bevölkerung verschonen.

Moderator: Abschalten oder nicht Abschalten jetzt, Nordstream 2?

Nordstream zwei liegt ja jetzt auf Eis, da kann es jetzt auch liegen.

Und wenn hoffentlich der Krieg irgendwann zu Ende ist, wie auch immer, dann müssen wir neu darüber beraten, auch mit den USA und anderen. Also ich sage nochmal, was nicht geht, ist, dass wir auf Erdgas verzichten und sie importieren nach wie vor das gesamte Erdöl dass sie benötigen, also dass der zweitgrößte Lieferant ist Russland. Da muss man Übereinstimmung herstellen.

Moderator: Swift sozusagen, Russland abkoppeln von diesem internationalen Finanzsystem. Ist das für sie auch etwas, was in Frage käme, weil sie gesagt haben, das müsste die Führung treffen und damit wäre ja die Führung getroffen.

Ja, das Problem ist ein anderes. Natürlich können wir Russland ausschließen aus dem Swift? Aber, es hat ja auch schon ein CDU-Politiker darauf hingewiesen, dass China und Russland dann eine gemeinsame neue Währungsstruktur aufbauen können, gegen den Dollar, gegen den Euro.

Ich bin nicht Experte genug, um das beurteilen zu können, aber das muss man alles bedenken. Wissen sie, ich habe eine Sorge, die komischerweise kaum jemand anders hat. Es gibt ja logischerweise Sanktionen gegen Russland, aber es gibt ja auch viele Sanktionen gegen China. Was ich nicht möchte, ist, dass wir sie zu einem Bündnis zwingen.

Stellen sie sich doch mal vor: China ist ökonomisch viel stärker als Russland. Russland ist militärisch immer noch deutlich stärker als China. Wenn die sich wirklich zusammenschließen, entsteht da ein Machtfaktor, der für die Demokratien, für den Westen gar nicht beherrschbar ist.

Wir müssen lernen zwischen beiden Ländern zu differenzieren, um das möglichst zu verhindern. Und das hängt dann auch mit dem Swift und mit anderen Dingen zusammen. Das ist immer schwer, wenn ein Krieg ist, wenn es Tote gibt, wenn es Leid ist, diskutiert man doch nicht gerne über Geld und solche Sachen. Nur, wir müssen immer an die Konsequenzen und Folgen denken, nicht nur an morgen, sondern auch an übermorgen.

Aber Putin, glaube ich, ist erledigt. Der ist erledigt, und zwar wissen sie, weil auch ... er hatte ja doch immer eine Mehrheit in der russischen Bevölkerung. Ich glaube, die hat er jetzt verloren.

Und die ukrainische Bevölkerung wird Widerstand leisten, den er gar nicht kennt.

... sagt der außenpolitische Sprecher der Linkspartei.

Zwei Anmerkungen von mir und eine von Burks, denn Widerholung ist die Mutter der Weisheit.

Man kann diesen Krieg verurteilen, man muß es aber nicht. Man kann sich auch auf Seiten Putins schlagen, ohne in Jubel auszubrechen. Gysi aber teilt das Bärenfell schon wieder auf, da ist noch gar nichts passiert.

Ich zitiere mich selber: Vielleicht wäre es angebracht, wenn Gysi und Bartsch jeweils Kopien der Dokumentation von aufgeschlitzten Russen in den Massengräbern der Ukraine erhalten.

Vielleicht sind die aufgeschlitzten Russen dann immer noch Blödsinn. Vielleicht hält Gysi aber nach Sichtung der Fotos und Videos auch mal sein Maul. Ich habe mir dazumal etliche dieser Fotos und Videos reingezogen, als Youtoube und der Twitter solchen Content genußvoll weiter verbreiteten, ohne daß das irgendwelche Richtlinien und Community-Regeln verletzte.

Gysi ist ein Paradebeispiel für die gegenwärtige Qualität des politischen Personals in Deutschland. Burks

Die Bonzen haben das Land rechtzeitig verlassen.* Das ist nicht euer Krieg, Soldaten der Ukraine! So würde eine Linke, falls es sie gäbe in Deutschland, vermutlich formulieren müssen. Wäre ich der Sekretär für Propaganda, hätte ich die Parole ausgegeben: Soldaten der Ukraine, desertiert! Lasst Euch nicht verheizen! (Guter Titel für die Qualitätspresse: Die „Linken“ fordert die Ukraine auf, sich zu ergeben!)
Merke!

Linker Journalismus ist nicht umsonst

Doch, ist er.

8. Juni 2024

Wahl-o-mat: zum Stand der deutschen Ökonomie

Thorsten Alsleben
Eine so umfassende Vernichtung der Politik der Bundesregierung, wie durch Börse-Chef Weimer hat es noch nie gegeben: „Es ist eine schiere Katastrophe (…) So schlecht wie jetzt, war unser Ansehen in der Welt noch nie.“ Sein bedrückendes Fazit: „Isch over.“

Doku Deutschland: Theodor Weimer zum Stand der Dinge

Ich habe inzwischen mein 18. Treffen mit unserem Vizekanzler und Wirtschaftsminister Habeck hinter mir und ich kann Ihnen sagen, es ist eine schiere Katastrophe.

Ja, am Anfang war ich großer, war ich voller Begeisterung, er hat super zugehört, er hat auch ein paar Dinge richtig gemacht.

Aber inzwischen kommen die fundamental, kommen die Fundamentalisten immer mehr durch.

Ich will ihnen den heutigen Abend nicht verderben, aber eines ist klar. So schlecht wie jetzt war unser Ansehen in der Welt noch nie, noch nie.

Ich sage ihnen, das was die guten Investoren mir sagen in Gesprächen, und ich kann ihn sagen, die schütteln nur noch den Kopf. Die sagen mir, wo sind den eigentlich, lieber Theodor, die deutschen Tugenden geblieben. Wir wissen nicht mehr, wie wir euch in Deutschland lesen sollen. Die Gespräche mit Investoren haben fatalistischen Charakter. Die Investoren sagen, wenn ihr so weiter macht, werden wir euch noch weiter meiden, werden noch weiter rausgehen aus Deutschland. Die Wahrheit ist die, internationale Investoren investieren nur noch in Deutschland opportunistisch, weil sie sagen, ihr seid so günstig. Wir sind zum Ramschladen geworden.

Fundamental das, was Professor Sinn ja vorgetragen hat, fundamental sagen die, was ihr macht ist einfach bekloppt, ist einfach bekloppt. Politisch zeigt ihr überhaupt keine Führungsstärke mehr. Inzwischen sagen die Leute in Singapur, sag mal was leistet ihr euch eigentlich da für eine Regierung?

Wir sind, ökonomisch gesprochen, auf dem Weg zum Entwicklungsland. Wir machen uns klein, vor Brüssel und vor Berlin, und zwar die Unternehmer. Und die Amerikaner sagen mir klipp und klar ins Gesicht: Hört auf, eine Public economy zu sein, die wie das Kaninchen vor der Schlange sitzt und darauf wartet, daß die Schlange zubeißt. Werdet wie wir eine private economy. Der Unterschied ist doch inzwischen, in USA sagen die, ist uns doch egal, welcher alter Mann Präsident wird. Wir als Unternehmer wir führen das Land, ist uns doch völlig egal. Die Wirtschaftspolitik ... die nächsten zehn Jahre werden eine Bonanza in den USA. Vollkommen klar, egal welcher Präsident da ist.

Wir haben, so klar wie Herr Sinn das vorgetragen hat, kann ich das nur kurz ausführen, wir haben die Automobilindustrie kaputt gemacht. Mir tut's in der Seele weh, wenn ich mit Zipse rede, mit Ole [Källenius -d.A.] rede und mit anderen ... Und wir haben uns doch durch unsere fatale Diskussion über das Geschäftsmodell Deutschland, die gezielt von gewissen Kreisen eingesteuert worden ist, haben wir uns unser Geschäftsmodell kaputt reden lassen, haben die Energie nach oben gezogen, haben damit durch die CO2 Vorgaben die Automobilindustrie in die falsche Ecke gezwungen, aus der sie nicht mehr rauskommt. Und jetzt heult der Bosch, jetzt heult mein Freund Stefan Hartung, Chef von Bosch, sagt ja, wie soll denn das gehen?

By the way die nächsten 35 Jahre werden man noch Verbrenner haben. Was wir machen ist Wahnsinn.

Unsere Migrationspolitik, ich will nicht zu politisch werden, wird allseits als vollkommen falsch empfunden, vollkommen klar, unser Ausrichtung am Gutmenschentum wird nirgends geteilt. Migration, ökonomisch, heißt, du holst, wenn du Facharbeitermangel hast, holst du Leute rein, die arbeiten, die deine Sprache sprechen, und die Sozialprodukt generieren, aber nicht, die zu 50% das Bürgergeld abkassieren und das irgendwo hinschicken, meine Damen und Herren.

Tatsächlich, die deutschen Unternehmen, machen nur noch einen Bruchteil deres Umsatzes in Deutschland. Das ist ja okay. Sie machen aber noch einen viel kleineren Bruchteil des Gewinns hier. Das Problem ist, der Gewinn wird nicht mehr hier produziert. Und durch den Inflation Reduction Act in USA sind alle Unternehmer nach USA gegangen.

Wir sind an einem Punkt angekommen, meine Damen und Herren, wo wir zur private economy werden müssen, wo die Unternehmer wieder sagen, wir machen nicht mehr mit. Der Staat wird's nicht richten, um's ganz deutlich zu sagen, wird es nicht richten. Die ausländischen Investoren ziehen sich zurück. Wir befinden uns nach allen Rankings, nicht nur inzwischen weit unten, sondern die Tendenz geht weiter Richtung Süden, meine Damen und Herren. Und das muß dringendst geändert werden, und das geht nur, indem wir in solchen Runden wie diesen ganz klar die Dinge aussprechen. Die Zeiten, wo man gesagt hätte, redet doch bitte Deutschland nicht schlecht ...

It's over, s'isch over würde der Wolfgang Schäuble gesagt haben. S'isch over.

3. Oktober 2014

NSU: Emingers Katze



Was Schrödingers Katze den Quantenphysikern, das ist Emingers ihre den Kriminalisten.

Es sind die ersten Sätze, die ein gutes Buch ausmachen.

Ein Gespenst zieht sich um in Europa. Oder daß das BKA als große Waffenkammer erscheint, daher untersucht werden muß, welche Waffe entbehrlich ist. Mann wolle nicht Minister werden. Und die Bundeswehr beginnt nach bisher vorliegenden Information am Montag mit dem Training an Panzerfäusten und Gewehren.

Das sind die großen Einsteiger, mit denen die deutsche Weltliteratur aufwarten kann.

Manchmal bleibt auch nur der Plot hängen, die Idee, jene Stelle eines dicken Schinkens, nein, nicht an der die Frau zur Seite rollt, sondern an der die Handlung kippte. Die muß so brillant sein, daß sie sich einbrennt. Eine einzige ist haften geblieben von all den Chandlers und Hammetts, den Kants und Walldorfs, eine, die dermaßen kühn war, daß die Handlung des Thrillers entfallen ist, die Kippstelle jedoch hängen blieb, weil sich der Leser mit Vergnügen daran erinnert, wie er der hunderte Seiten langen Leimspur des Autors brav folgte, nur um von diesem verarscht zu werden.

Kenner solcher Materie wissen sofort, daß es definitiv nicht um einen deutschen Schriftsteller geht, denn deren Leimspur ist Volkspädagogik und Erziehung, definitiv kein schicker Krimi.

Der Präsident soll ermordet werden. Vom Besten, von Bob Lee Swagger, dem Vietnamkämpfer und Scharfschützen. Er kann den 1000-Meter-Schuß, wenn alle Bedingungen stimmig sind. Auf 1000 Meter das Ziel in der Mitte einer Dollarmünze treffen. Er ist der Richtige für den Job, denn der Präsident gehört weg gemacht.

An der Stelle fragt sich der Krimifreund, wieso es eigentlich keinen deutschen Politthriller gibt, der so einsteigt. Der Kanzler soll ermordet werden, weil er weg muß. Werner, Afghanistanveteran und früherer Scharfschütze der KSK kann den 1000-Meter-Schuß.

Keine Ahnung. Aber genau das ist der Grund, warum hier deutsche Krimikost verschmäht wird, weil es dieses Buch nicht gibt, mit diesem Plot, von einem deutsche Autoren. Da weiß man, daß der deutsche Krimi seit Wallensteins Lager nichts mehr auf die Reihe brachte.

Der Präsident erfreut sich des Lebens. Dafür fällt die neben ihm stehende Person tot um, der Erzbischof von San Salvador. Der Secret Service ist not amused, daß ihr Schutzheiliger Im Fadenkreuz der Angst* stand und seine Lebenslichter vor dem Ende der turnusmäßigen Präsidialherrschaft ausgeblasen werden sollten. Mit allem, was recherchieren und schießen konnte, wurde sich auf die Jagd nach dem Killer gemacht.

Laut Klappentext schrieb die New York Times von einem Pageturner, was wir nach 20 Jahren Lagerung des Buches auch heute gerne bestätigen, wobei es auf genau eine Seite ankommt. Es wird keinen Spoiler geben, obwohl die heutzutage leicht recherchierbar sind, doch so viel sei verraten. Der Shooter war es natürlich nicht. Er findet in einem FBI-Beamten einen Verbündeten, mit dem er die Jagd auf den Killer und die Hintermänner des Attentats durchzieht.

Eine kurzer Handlungsstrang des Romans besteht in einer Gerichtsverhandlung, in der ein Täter öffentlichkeitswirksam für den Anschlag verurteilt werden soll. Die Indizien sind erdrückend. Die Verurteilung nur eine Frage von Tagen. Der Schußwaffen-Forensiker hat seine große Stunde und erklärt, warum genau mit dieser Waffe, und nur mit dieser der 1000-Meter-Schuß gelingen konnte, und warum nur ausgebildete und langjährig mit dieser Waffe schießende Menschen den Mord begehen konnten.

Der wissenschaftliche Stolz und Glanz des Forensikers zerbröckelt binnen Sekunden, als der Angeklagte über die Barriere springt, zu Waffe und Patronen greift und somit die Verhandlung unter seine Kontrolle bringt.

Mit grimmiger Mine fragte er den Richter, ob er wirklich der Meinung sei, daß das Attentat mit dieser Waffe ausgeübt wurde. Das könne er sich ob des vergossenen Laufes nämlich nicht so recht vorstellen. Und wenn man sich dazu die von ihm sehr präzise präparierten Patronen genauer angeschaut hätte, wüßte man, daß die mangels Treibstoff nicht zünden täten.

Was, so will der Angeklagte vom Richter wissen, was wird hier eigentlich für ein Spiel gespielt?

Wir machen weiter mit der neuen Chefin des Referates interne Ermittlungen, gespielt von Veronica Ferres, die in unserem Degeto-Zweiteiler den Mord an einer Polizistin aufklären soll.
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Die Kommissarin war in die Schußwaffenforensik geeilt. Über die Medien und den Dienstweg wurde die Kunde verbreitet, in einem fast ausgebrannten Wohnmobil sei die Dienstwaffe einer ermordeten Polizistin gefunden worden. Zudem konnte nicht ausgeschlossen werden, daß in der Nachbarwohnung einer Bekannten der Wohnmobilleichen womöglich die Tatwaffen des Polizistenmordes aufgefunden werden konnten.

Sie wollte sich als erste und selber ein Bild von den neuen Spuren machen, um noch von hier aus die notwendigen Schritte einzuleiten, sollte es einen erfolgversprechenden Fahndungsansatz geben.

„Und? Schon was gefunden?“

„Fingerabdrücke unergiebig, nichts. DNA-Spuren jede Menge, aber keine Treffer in der Datenbank. Da kommt nichts mehr.“

„Was heißt das, da kommt nichts mehr?“

„Die Spur ist tot, aus. Jede Menge DNA, aber keinen Fund. Wird es auch nicht mehr geben.“

„Wieso?“

„Die Spuren wurden nicht erfaßt. Sie sollten nur recherchiert werden, aber die Einspeisung der DNA-Profile in die Datenbanken war nicht erwünscht.“

„Das ist nicht ihr Ernst?“

„Doch, Frau Kommissarin. Sie wissen, daß ich mich mit ihnen nur unterhalte, weil ich weiß, wer sie sind. Ich dürft es ihnen ja nicht mal sagen. Es gab jede Menge Spuren, aber eine vorsorgliche Speicherung in den Datensystemen war nicht erwünscht.“

„Wer sagt denn so was?“

„Keine Ahnung, kam von ganz oben.“

„Ihr Chef?“

„Quatsch, der ist doch nicht ganz oben, der hat das auch nur durchgereicht.“

„Na, mit dem werd' ich mal ein Wörtchen reden.“

„Frau Kommissarin, seien sie nicht albern. Dann könn'se auch hier in den Glaskolben reden und sich nebenbei gleich auskotzen, kommt das gleiche raus. Wissen sie, was ich denke?“

„Sagen sie's mir.“

„Hier wurde ganz schnell, binnen 24 Stunden irgendwas auf's tote Gleis geschoben wo man es nie wieder runter bekommt. Die Spuren sind tot. Falls irgendwann mal, irgendwo, an irgendeinem Tatort diese Spuren auftauchen, dann sind die nagelneu, noch nie irgendwo in Erscheinung getreten.“

„Und so was denkt eine Laborantin?“

„Eigentlich nicht. Aber so was passiert ja auch nur alle Jubeljahre, da denkt man beim Pausentee schon mal laut drüber nach und dann kommt halt auf solche verquere Gedanken.“

„Das heißt, ich brauche hier nie wieder aufschlagen, da ich hier nicht fündig werde?“

„Exakt. Keine Tatwaffen, keine DNA-Spuren, keine Vergleichsmöglichkeiten.“

„Ich bedanke mich für die Offenheit.“

„Und ich für ihre Verschwiegenheit, wenn dies möglich wäre. Mit mir haben sie nie darüber gesprochen.“

Die Wut baute sich langsam auf. Sehr langsam. Sie war unübersehbar, als sie den Konferenzraum betrat, in dem die wichtigsten Mitarbeiter auf ihre Ankunft warteten. Die kleine Runde ahnte, daß keine gute Nachricht überbracht werden würde, daß es aber eine Dampframme war, mit der all ihre Arbeit in den Boden gestampft wurde, das war dann doch enttäuschend.

„Im Prinzip können wir dicht machen. Akten zu, ab ins Archiv und Häkelkurs auf der Volkshochschule buchen.“

„Noch nicht ganz Chefin. Übermorgen ist Gerichtstermin. Hier ihre Aussagegenehmigung. Der Minister war so generös, überall Nein anzukreuzen. Sie mögen aber hinfahren, um den gute Willen des Innenministeriums zu beweisen und die Würde des Gerichts zu achten. Oder so ähnlich.“

„Die können mich mal. Feierabend. Für alle. Und eine Woche Urlaub oben drauf. Überstunden abbummeln. Eine schöne Woche auch.“

Das Team zerstreute sich in alle Winde.

„Chefin? Woll'n wir wir nicht mal wieder eine Tasse Kaffee trinken gehen? Schönes Café am Wasser. Einfach so?“

„Ach ja? Und dann? Wieder diese blöden Sprüche über Zukunft und dieser Scheiß? Nee, vergiß es. Bei dir heißt Kaffee doch immer, daß du eine Stunde später mit zwei Koffern vor der Wohnung stehst und die Kleiderschränke umschichten möchtest.“

„Zwei Stunden später, nicht eine.“

„Versteh ich nicht.“

„Gehen wir jetzt einen Kaffee trinken, oder nicht?“

„Gut, aber nur einen.“

Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde, endete in einer abgelegenen Gegend, war für das Vorhaben jedoch ideal, denn die Besucher konnte man an zwei Fingern einer Hand abzählen.

„Fährst du oder schickst du einen Entschuldigungszettel?“

„Ich mach mir ein paar schöne Tage, muß den Frust abbauen.“

„Paß auf, wir fahren. Ich hätte da eine Idee. Die funktioniert aber nur mit dir.“

Am nächsten Tag fuhren sie beizeiten los, denn um die Stadt München zu erreichen, machten sie ein großen Bogen via Thüringen und Sachsen.

Irgendwann kamen sie dann doch noch am Gericht an. Ihre Sache hatte Zeit, denn die Verhandlung war in Verzug.

„Sie sind Frau Kommissarin? Sie sind jetzt dran als Zeugin, da entlang bitte.“

Sie hob den Korb auf, betrat den Gerichtsaal und nahm am Zeugentisch Platz. Über die Sitzverteilung der Angeklagten hatte sie sich vorab schlau gemacht.

Das Prozedere war dann schnell vorbei, denn nachdem sie das Entschuldigungsschreiben des Innenministers mit der Auskunftsverweigerung vorgelegt hatte, war dieser Part der Zeugenanhörung vorbei.

Sie ging an ihren Platz zurück und öffnete den Deckel des Körbchens. Keine drei Sekunden später schauten zwei schwarze Ohren am Korbrand hervor. Kurz darauf der Kopf einer Katze, die irritiert in die Runde blickte. Sie war aber nur für einen Augenblick irritiert, denn mit einem einzigen großen Satz sprang sie auf den Tisch eines Angeklagten, von dort auf dessen Schulter, und fing an, mit ihm zu schmusen.

„Was ist das?“, fragte der verdutzte Richter.

„Das ist Emingers Katze.“
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* Pate dieses posts war die gebundene Ausgabe des List-Verlags von Stephen Hunter aus dem Jahre 1994, die es ohne Danksagung bis zur Seite 463 schafft.