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7. Juli 2013

Enthüllungsmagazin zur Notlandung von Snowden

Das für seine stets wohl recherchierten, dreifach geprüften und fundierten Nachrichten bekannte Enthüllungsmagazin aus Hamburg wartet pünktlich zum Wochenende mit frischer Informationsbrisanz auf, damit Deutschland ab Montag das Geschreibe disputieren möge.

Hatten wir dieser Tage die erschütternde Meldung, daß derdiedas NSU neben 10 Morden und zwei Sprengstoffanschlägen auch noch zahlreiche Terror­an­schlä­ge begangen hat, folgte diesem emotionalen Tiefschlag der optimistische Aus­blick in die Zukunft, dahingehend, daß deutsche Politiker endlich wieder Zähne zeigen und ihre Faust gen USA recken, da sie, so die verläßliche Kund­gabe durch den Spiegel, Druck auf die USA machen.

Nun, wie gesagt, der nächste große Knaller. Edward Snowden, der vom Präsi­denten Boliviens heimlich nach Österreich gebracht werden sollen mußte, ist in Wirklichkeit in Schwechat notgelandet. Wir müssen uns dafür ins Gedächtnis rufen, daß die einzig verläßliche Auskunft darüber, wo Edward Snowden zur Zeit wohnt, vom kleinen Geheimdienstmann Putin stammt, der behauptete, er halte sich in Moskau auf, könne Asyl erhalten, sofern er seinen amerikanischen Freunden keinen weiteren Schaden zufügt. Putin ließ uns alle mit dem bis heu­te ungelösten Rätsel zurück, worin der Schaden bestanden haben soll, den Snowden den USA bsi dahin zugefügt hat. Das ist wahrscheinlich streng ge­heim und bleibt auf ewig in den russischen Geheimdienstarchiven ver­borgen.

Wir, die Geheimdienstfans der Blogredaktion, sind mit Putin mal nicht so kleinlich, denn bisher ist uns nicht erinnerlich, daß es jemals Beweise gab, daß Snowden Hongkong verlassen hat. Die alles wissenden NSA und CIA, der chine­sische Geheimdienst, der FSB, der Guardian, alle haben sie gewußt, daß er in Hongkong hockt und auf den Absprung wartet, aber wie er es bis gen Moskau geschafft hat, das bleibt im Dunkeln der Geschichte des Flugwesens, genauso, wie seine unsichtbare Existenz in Scheremetjewo, die so unsichtbar ist, daß nicht mal eine Reinigungskraft, ein Kofferträger, Taxifahrer oder die Servicekraft das Taschengeld aufbessern möchte, um groß rauszukommen.

Die Russen ticken eben doch anders, oder haben keine zahlungskräftige Bildzeitung.

Fliegen wir weiter, nach Wien-Schwechat, und notlanden dort.

SPIEGEL-ONLINE 06. Juli 2013, 18:13 Uhr
Asyl-Sucher Snowden

Der unsichtbare Star von Scheremetjewo

... weil Snowden an Bord vermutet worden war. Das aus Moskau kommende Flugzeug musste in Wien notlanden und durfte erst 13 Stunden später nach einer Durchsuchung weiterfliegen.


Der zweite, vollständige Satz, der ist verlinkt, was wir hier aus ethischen Grün­den natürlich nicht machen, da Haß- und Lügenpropaganda in Deutsch­land verboten sind. Auch die Kenntlichmachung selbiger oder zur Kenntnis gebende. Wegen Hamburg und so, ihr wißt schon.

Es sei jedoch verraten, was ungefähr in der selbstreferenziellen Meinung des Hamburger Enthüllungsmagazins zu lesen war.

SPIEGEL-ONLINE 03. Juli 2013, 12:20 Uhr
Eklat um Evo Morales

Präsidentenjet verlässt Wien nach Zwölf-Stunden-Stopp

Nach einem unfreiwilligen Zwölf-Stunden-Stopp konnte seine Maschine wieder abheben. Gerüchte, er verstecke den NSA-Whistleblower Snowden an Bord, haben sich nicht bestätigt.


Abgesehen davon, daß es sich nicht um einen Eklat, schon gar nicht um einen um Evo Morales, sondern um Ekelhaft gehandelt hat, christlich-westlich motivierter, denn der Westen, in seiner vasallentreuigen Gefolgschaft der USA, ekelt sich nun mal vor Morales, abgesehen von diesem kleinen Schriftpatzer, wird hier eine vollständig andere Aussage getroffen, drei Tage früher. Wenigstens wissen wir jetzt, welcher Zeitraum für Volkes Vergeßlichkeit in deutschen Qualitätsredaktionen angelegt wird. Maximal drei Tage, ab dann darf Geschichte umgeschrieben werden.

US-Whistleblower Snowden und „Bond-Girl“ Chapman dürfen nicht heiraten

Das war ein sehr ausführlicher Artikel in der Rubrik "Was stimmt hier nicht?", denn manchmal muß die Frage auf den Tisch, was beim Spiegel nicht stimmt.

So, und nun darf jeder selbst überlegen, ob er dem Spiegel die aktuelle Titelstory abkauft, wo behauptet wird, BND und NSA stecken unter einer Decke und kuscheln miteinander. Allerdings: Wer das glaubt, der ist irre!

irrer Verdacht - US-Spione hatten eine deutsche Genehmigung

1. Juli 2013

wenn Gauck sich selber gauckt

Wir fangen mit einem Spaß an und machen dann Ernst.

FAZ 30.06.2013
„Welthauptstadt des Internets“

Frankfurt im Visier der NSA

Nach den jüngsten Enthüllungen hat sich der Geheimdienst NSA vor allem für Internetknoten in Süd- und Westdeutschland interessiert. Frankfurt am Main ist nämlich ... quasi die Welthauptstadt des Internets.


Ja, das ist sie wohl.



Sie nannten ihn Gauki, die Studenten an der Uni Rostock. Das zählte dazumal nicht gerade als Schmeichelei, wäre es heute wohl auch nicht.

Nun hat sich Gauck selber gegauckt und ein Machtwort im deutschen Ge­heim­dienstskandal gesprochen. Gauck, das wissen vielleicht einige jüngere Mitleser nicht, fühlte sich dereinst zu Mitarbeitern des Ministeriums für Staats­sicher­heit hingezogen, was später als Widerstandshandlung ausgelegt wurde und ihm die Verantwortung als Aktenverweser für die rückge­schred­derten Papier­be­stän­de des MfS einbrachte, indem er dem nach ihm benannten Geheimdienst Gauckbehörde vorstehen mußte, um die Geheimnisse west­deut­scher Politik bis in die ewigen Jagdgründe zu bewahren, derweil sich die Ostdeutschen die Köpfe einschlagen durften.

Hat jemand jemals einen Skandal westdeutscher Politik aus dem Hause Gauck und Nachfahren entfleuchen sehen, von gehört, drüber gelesen usw? Nein?

Genau, darum wußte auch der BND nichts vom Datenschnorchel NSA, weil niemand weiß, was die NSA macht. Schon gar nicht der BND.

Wenn der Verfassungsschutz nicht wußte, was der NSU macht, woher sollte der BND wissen, was die NSA macht?

Nun sprach also Herr Gauck sein Machtwort, und das geht so:

SPIEGEL-ONLINE 01. Juli 2013, 13:02 Uhr
US-Abhördienst

Gauck fordert Aufklärung des NSA-Spähskandals


Derweil erklärt der kleine geheimdienstliche Mann in Moskau: Snowden könne in Russland bleiben, er dürfe aber keine US-Geheimnisse mehr verraten.



Daß den auf kostenlose Kultur aus seienden Deutschen zur Zeit schlechtestes Boulevardtheater geboten wird, darüber schweigen die Kulturteile der Quali­tätsmedien. Das sagt ja auch ein Menge.

Naja, ein Land, in dem der Gesetzgeber ein eMail-System per Gesetz für top­sicher erklären muß, auch wenn zwischendurch schnell mal entschlüsselt wird, ein Land, in dem seit heute jeder Dorfpolizist wegen einer Ordnungs­wid­rig­keit schnell mal Handy beschlagnahmen, Paßwörter und PINs beim Inter­net­pro­vider beauskunften usw. darf, ein solches Land hat wohl Politiker verdient, die Aufklärung fordernerbetteln.

Deswegen schließen sich die Geheimdienstmitarbeiter des Blogs vorbehaltlos und uneigennützig der höchst lobenswerten Initiative von Laura Poitras, Marcel Rosenbach und Holger Stark vom Bürgermagazin Spiegel an:

Die Bundesregierung versagt dabei, die Deutschen vor dem Spähangriff aus Amerika zu schützen. Das dürfen die Bürger nicht hinnehmen. Deshalb ist es Zeit für eine unabhängige Aufklärung - durch die deutsche Justiz und einen europäischen Untersuchungsausschuss.

Herr Snowden, ich kenne sie nicht, aber sie können die Deckung verlassen. Es ist nichts passiert, sie haben genau das erreicht, was sie erreichen konnten, einen Haufen Heuchler erschreckt. Fahren sie nach Hause, ihnen passiert nichts. Es gibt wichtigere Dinge zu tun.

We need to pay attention to the growing censorship of adult cloud content. (Violet Blue)

Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf die zunehmende Zensur von Inhalten für Erwachsene, Sex und Pornos und so, lenken.

25. Juli 2013

illegale Abhöraktion: Was weiß Pofalla?

Pofalla im Kreuzverhör der NSA

Oha, da hat das sechste Team der Navy Seals auf dem Weg gen Moskau wohl neue Order bekommen und Pofalla entführt statt Edward Snowden rückzu­führen. Anders ist nicht erklärbar, warum sich dieser finstere Geselle bereits im harten Kreuzverhör der NSA befindet. Dritter Grad wäre ja auch viel zu lasch für den.

Warum die den Pofalla überhaupt entführt haben und nun in die Mangel nehmen, werdet ihr euch fragen. Da gibt es wesentlich zwei Gründe für, erstens weil er es verdient hat und zweitens, weil die NSA ihre eigenen mails nicht mehr findet, wo Pofallas Verbrechen aktenkundig gemacht wurden.

sueddeutsche.de 24. Juli 2013 12:03
US-Geheimdienst

NSA erklärt, eigene E-Mails nicht zu finden

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Na, was sag ich. Knackiges Verhör beim NSA und schon singt der Pofalla wie Maxl. Wobei, wenn ich Maxl erzähle, daß er in einem Satz mit Pofalla genannt wurde, dann keckert der das ganze Haus zusammen, so erbost würde er sein.

SPIEGEL ONLINE 25. Juli 2013, 14:21 Uhr
Geheimdienst-Koordinator

Pofalla verspricht vollständige Aufklärung der NSA-Affäre


Nur wie er das machen will, darüber schweigt er immer noch beharrlich.

Was stimmt hier nicht? - Klarheit über doofe Amis

SPIEGEL ONLINE 24. Juli 2013, 18:59 Uhr
Streit um NSA-Enthüller

USA verlangen Klarheit über Snowdens Status

Das Weiße Haus verlangt vom Kreml Aufklärung über das Schicksal des geflohenen Ex-Agenten Edward Snowden. Russland müsse die USA über jede Veränderung bezüglich seines rechtlichen Status auf dem Laufenden halten, sagte Barack Obamas Sprecher Jay Carney am Mittwoch.


Zuallererst die Frage: Was stimmt hier nicht? Den Schnelldurchlauf liefern wir gleich selbst.

1. Wer der NSA-Enthüller ist, das weiß bisher niemand, da er sich als Angestellter der NSA mit seiner Identität bedeckt hält.
2. Geflohen oder nicht zurückgekehrt?
3. Ex-Agent oder Löhn-Schnüffler (contract employee)?
4. Muß Rußland das wirklich?

Folgt, der Doofheit des Spiegel folgend, die daraus zu folgernde Frage:

RIA Novosti 19:21 21/07/2013
Tagebuch des Redakteurs

Sind die Amis wirklich so doof?

Andrej Iwanowski, Redaktionsleiter


Möglicherweise nicht, denn:

Die USA bitten nicht um die Auslieferung, sondern um die Rückführung des ehemaligen US-Geheimdienstlers Edward Snowden nach Amerika, twitterte der US-Botschafter in Russland, Michael McFaul.

Navy Seals "Team Six", übernehmen sie.

27. Mai 2015

Vergleichsverbot für Geheimdienste erlassen

Der amtierende Chef des kleinsten deutschen Geheimdienstes, Roland Jahn, hat den diktaturübergreifenden Vergleich von Geheimdienstprak­tiken per Dekret verboten.

Überwachung nach Snowden: Stasi und NSA nicht in einem Topf

Auf einer Konferenz zu Privatheit nach Snowden in Rostock erteilte Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen eine Absage an alle vorschnellen Stasi-NSA-Vergleiche.

9. Februar 2014

Wolf Biermann kämpft für Edward Snowden



Mit einem ungewöhnlich kämpferisch formulierten Brief hat sich Wolf Bier­mann, Arbeiterdichter und Freiheitskämpfer, an seinen alten Freund, Frank-Walter Steinmeier, und die Öffentlichkeit gewandt. Er befürwortet, dem durch seinen aktiven Widerstand gegen Volksausspähung und Datentyrannei be­kannt­gewordenen, in Rußland gestrandeten Edward Snwoden in der BRD Asyl zu gewähren, um so die demokratischen Freiheitsrechte zu stärken. Wir doku­mentieren das mutige Bekenntnis des, nach Heinrich Heine, bekanntesten deutschesten Lyrikers.

Lieber Frank-Walter,

weil ich dich kenne und schätze, sende ich dir persönlich ein paar Worte der Ermutigung, der du den Kampf für wahre Demokratie und gegen die falsche, die "lupenreine Demokratie" à la Merkel, so tapfer kämpfst.

Auf vielen Kontinenten tobt der ewige Freiheitskampf, der seit Gene­ra­tionen in immer neuen Kostümen und historischen Kulissen ausgefochten wird. Aber Edward Snowden lebt jetzt hier, fast in unserer Nachbar­schaft. Also berührt dieser Streit zwischen den Geheimdiensten viel direkter auch unsere eigenen Interessen und unser Schicksal.

Heinrich Heine - der wohl deutscheste all unserer großen Dichter - schrieb im französischen Exil, in Paris des Jahres 1851, seine politische Lebens­bilanz "Enfant Perdu". Der Poet nennt sich da ein verlorenes Kind und zugleich einen treuen Kämpfer im ewigen Freiheits-Krieg.

Dieser Krieg um Freiheit und um die Freiheiten ging immer wieder verloren, und er wurde trotzalledem immer neu gewagt, in wechselnden Zeiten der Menschheitsgeschichte.

In diesen Tagen tobt der Freiheitskrieg um Edward Snowden - nicht nur auf dessen Facebook-Seite. Wir Deutschen erleben diesen Kampf nur im Fernsehen oder Internet, so wie sonst die James-Bond-Filme. Wir bestau­nen und bewundern, dass dieser amerikanische Computerspezialist mehr kann als Computer hacken. Bitte wirke weiter - als Patriot und zugleich Europäer - im Sinne einer völkerverbindenden "Bridge over Troubled Waters". Und übermittele bitte Deinen Freunden in Washington und Moskau diese erste Strophe des Heine-Gedichtes:

Enfant Perdu

Verlorner Posten in dem Freiheitskriege,
Hielt ich seit dreißig Jahren treulich aus.
Ich kämpfte ohne Hoffnung, daß ich siege,
Ich wußte, nie komm ich gesund nach Haus.


Aber vollende diesen Vers heute in der Wirklichkeit weniger pessimistisch als damals die Freikämpfung von Murnat Kurnaz und unser exilierter Poet sein Gedicht. Du stehst ja als früherer Kanzleramts- und jetziger Asylan­tenminister zum Glück nicht auf verlorenem Posten.

Wir hoffen mit Zorn und Bangen, dass die Hoffnung auf ein Asyl Edward Snowdens in Deutschland nicht verloren geht. Alle, sogar die miss­brauch­ten Geheimdienstmitarbeiter von NSA, GCHQ und BND, sollen, anders als im Heine-Gedicht, gesund bleiben und in Freiheit leben können.

Wolf Biermann, am 04. Februar 2014


Der offene Brief wurde von geschätzt 500 Geistesgestörtenriesen unter­zeich­net.

Wir merken an dieser Stelle den kleinen Einschub an, den Heine dem zweiten Vers beifügte.

(Auch hielt das laute Schnarchen dieser Braven
Mich wach, wenn ich ein bißchen schlummrig war).

11. August 2013

so surft man nicht anonym

SPIEGEL_ONLINE 11. August 2013, 10:01 Uhr
Computersicherheit

So surfen Sie anonym

Von Johannes Endres

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen c't Security 2013.


Die stinkfaulen Wochenendpraktikanten vervollkommneten ihre Fertigkeiten in der Zehnfinger-Schreibtechnik, tippten einen Artikel aus der c't Security, kopierten das Machwerk auf ihren eigenen Server und erfreuen sich nun ihrer Meinung, der Deutsche werde ab jetzt anonymer surfen.

Macht er nicht, denn dieses viel zu lange und vor allem mit Arbeit verbundene Fachgeschwurbel interessiert keine Sau, weil jeder Deutsche mit der bei Beach­tung der Hinweise vertrödelten Lebenszeit weitaus besseres anzufangen weiß. Was, das wird hier vormittäglich aus Jugendschutzgründen nicht verraten, immerhin müßte man sich für die Umsetzung der gut gemeint Ratschläge 4 DIN-A4-Seiten in Times New Roman 12 Punkt durchlesen, macht 10 Minuten, sich für eine der offerierten Lösungen entscheiden, sich mit den technischen Gegebenheiten beshcäftigen und diese dann auf allen heimischen Computern implementieren.

Leute, ihr habt ein Rad ab, oder auch zwei.

Davon abgesehen, weiß jemand da draußen, was der Snowden denn nun genau verraten hat? Selbst die BILD ist schon stutzig geworden und stellt nach etli­chen Wochen Erschrockenheitsberichterstattung wenigstens mal die Frage.

BILD 10.08.2013 - 11:56 Uhr
SPÄH-AFFÄRE

Hat Snowden total übertrieben?

Der Skandal um die NSA-Spähaktionen, die Enthüllungen von Edward Snowden – langsam schleicht sich ein Verdacht ein: Hat der Ex-Geheim­dienst­mitarbeiter total übertrieben?


Liebe Redakteure bei BILD, ihr dürft gerne abschreiben.

Hier, in der Geheimdienstabteilung des Blogs rätseln sie immer noch darüber nach, was das sein könnte, denn wenn aus Terabytes die Terrorbytes werden (Hal Faber), muß das ja hochexplosives Material sein, das so heiß ist, daß es sogar den amerikanischen Terroristen um die Ohren fliegt.

Wie gesagt, falls da jemand was weiß, anonyme Mail an die Schlafhüte des Blogs reicht.

Wir wollen in dem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, welche Erkennt­nis uns Hal Faber noch vermittelt, daß Dummheit eine natürliche Begabung ist. So ist es.

Und Tom Appleton ist für einen Sonntag Morgen auch schon wieder so scheiße drauf, daß es ein Genuß ist, sich seinen musikalischen Exkurs reinzuziehen.

Tja, das Dumme in der Musik gibt’s eben bei Eisler auch beliebig oft. Zum Glück schwimmt das "Einheitsfrontlied" auf einem Tango-Rhythmus, man kann also dazu tanzen, man muss nicht marschieren.

22. Juli 2013

was die NSA mit Prism wirklich sucht

Neue NSA-Enthüllungen bringen Bundesregierung in Erklärungsnot

Wenn die NSA enthüllt, enthüllen wir zurück. Die Zeit wußte da mehr und berichtete über heiße Poolpartys mit Europäern.

zeit.de 20.07.2013 - 12:50 Uhr
ÜBERWACHUNG

Ex-NSA-Chef berichtet von Pool-System mit Europäern


Die NSA schnorchelt ja mit Prism das ganze Internet ab. Das macht sie einfach so, auch wenn die deutschen Gesetze dies den Geheimdiensten der USA gar nicht gestatten. Deswegen hat der Geheimdienst des Blogs zurück­ge­schnor­chelt, um herauszufinden, was die NSA wirklich von uns will, bei uns sucht, wenn sie uns besucht. Das Ergebnis spricht für sich.

Mit der von der NSA hier vermuteten Kompetenz können wir leider doch nicht so aufwarten, werden uns fürderhin allerdings etwas mehr Mühe geben, um dem Tittenbedürfnis der Schlappmützen gerecht zu werden.

Ganz allgemein betrachtet, interessieren sich die Genossen Freunde in Fort Meade für Nippel, im speziellen für die von Halle Berry, eine gute Wahl, wie wir denken, Miley Cyrus ohne Slip, aber unzensiert, warum auch immer, Isabell Gerschke, nackt oder einfach so, Vanessa Hudgens, die wir auch mal gerne nackt kennen lernen möchten, denn auf deren Nacktbilder können wir verzichten, Heidi Klum mit oben ohne, was nicht ganz sie sehenswert ist, wie es sich der Sucher vorstellt, die Brust von Megan Fox, wobei uns wiederum interessiert, welche und Giulia Siegel, was wir ganz und gar nicht verstehen, denn die hat Gummi­hupen.

Achso, das sind ja Amis. Die stehen auf pralle Gummimöpse.

Warum sich die geheimen Freuden der NSA, äh Freunde, nicht für Kopu­la­tionsfilme, -damen und -bilder interessieren, da sind wir momentan überfragt. So tief stecken wir noch nicht im Geheimdienstsumpf, um darüber sachkundig Auskunft geben zu können.

24. Juli 2013

Edward Snowden: Stellt USA jetzt Auslieferungsantrag?

SPIEGEL ONLINE 24. Juli 2013, 14:50 Uhr
Anwalt des NSA-Whistleblowers

"Russland wird Snowden nicht herausgeben"

Kutscherena: Was mich verwundert: Es gibt bis heute kein offizielles Auslieferungsgesuch von Seiten der USA. ... Und Amerika hat nicht verlautbart, dass Snowdens Vorwürfe nicht stimmen.


So, da warten wir mal gespannt, wann die Vereinigten Deutschen Medien uns mitteilen, daß der offizielle Auslieferungsantrag mit Hilfe von Obama ausfor­muliert und auf den Weg gebracht wurde.

7. April 2015

NSA: The Dick Pic Programm



John Oliver und Edward Snowden im Gespräch über das Pullerfoto-Programm der NSA.

"If I had... Now if that the US government had a picture of my dick I would be very pissed off. I did take a picture of my dick."

Mehr davon.

Wir sollen weiter unser Dicks und Willies fotografieren, denn wir machen es richtig. Die Regierung baut Scheiße.

Don't take pictures of your dick, don't do it anymore.

No. If we do that we...

What you are saying. No????????

You shouldn't change your behaviour because the government agency is somewhere is doing the wrong thing.


30. Oktober 2013

Was stimmt hier nicht?

NSA knackt Server von Yahoo und Google

Der US-Geheimdienst NSA hat offenbar die großen Internet-Giganten geknackt!

Die Behörde ist demnach in Rechenzentren von Google und Yahoo eingedrungen und ist dadurch in der Lage, die Daten von Hunderten Millionen Nutzerkonten weltweit abzugreifen.

Das berichtete die „Washington Post“ am Mittwoch unter Berufung auf Dokumente des Ex-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden (30).


In der Kurzgeschichte von BILD sind wenigstens 4 oder 5 Fehler enthalten, die es zu finden gilt. Einen klitzekleinen Spickzettel vom 7. September lege ich dem Fragenkatalog anbei.

1. Juli 2015

NSA: brisante Enthüllung des Hitlertagebuch-Magazins



Laut Medien spioniert der NSA schon seit den 90er Jahren.

Die BND hatte das alles unter Kontrolle. Kein Grund zur Panik.

Auszug aus der Spiopedia mit Anmerkungen unsererseits.

Bestehen seit 4. November 1952, Arbeitsbeginn 40 Jahre später

Die NSA, ist der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten.

Die NSA arbeitet mit Geheimdiensten befreundeter Staaten zusammen.

Die USA haben keine befreundeten Staaten.

1989 berichtete das Magazin Der Spiegel über die umfangreichen Lauschtätigkeiten der NSA in Deutschland...

Bereits 1976 hatte der ehemalige NSA-Agent Winslow Peck auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main erklärt, dass die NSA in Europa „über einen immensen elektronischen Spionageapparat (verfügt)“...

[update 02.07.2015]

Schrömms Investigativplattform hat den Titel des Beitrages ohne Angabe von Gründen umgedichtet. Sie werden wohl Grund genug dafür gehabt haben.

29. Dezember 2013

nur zu Besuch: Die Handwerker der NSA bei uns zu Gast

Klingeling.

Guten Tag.

Ja?

Wir sind von der NSA und wollen in ihren Computer die Hintertür einbauen.

Da kommen sie leider zu spät, ihre Kollegen vom Verfassungsschutz waren vorige Woche schon da.

Betretenes Schweigen, sie schauen auf eine Liste...

... Aber hier steht drauf, daß sie sich ihren Computer selber gebaut haben. Und wir haben noch keine Information vom Verfassungsschutz, daß die Hintertür funktioniert.

Dann komm'se nächstes Jahr wieder, jetzt ist hier zu viel Trubel.

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Ja, die Journalisten der Sueddeutschen, das sind ein paar ganz ausgebuffte. Die schicken den Absolventen der schicken Deutschen Journalistenschule, Hakan Tanriverdi, aufgewachsen im Internet, verteilt keine Visitenkarten, sondern nennt lieber den Namen seines Twitter-Accounts, an die Hackerfront, um uns vor den Gemeinheiten der NSA zu warnen. Die Schule, für jene, die das nicht wissen , das ist die wo man so coole Sprüche wie den von Hajo Friedrichs veropiumt bekommt, als Journalist solle man in jeder Sache gemein sein.

Der Hakan kauft also den aktuellen Spiegel, lernt den auswendig und sagt seinen Spruch fast fehlerfrei daher. Das liest sich dann so.

sueddeutsche.de 29. Dezember 2013 12:07
US-Geheimdienst NSA

Durch die Hintertür auf jeden Computer

Die NSA kann laut "Spiegel" systematisch in technische Massenprodukte eindringen.

Eine Sonderabteilung des US-Geheimdienstes NSA baut offenbar systematisch so genannte Hintertüren (backdoors) in Massenprodukte ein.... Die Abteilung trage den Namen ANT. Wer über solche Hintertüren verfügt, der kann - um im Bild zu bleiben - auf das Knacken der gut abgesicherten Vordertür verzichten.


Sicherheitshalber haben wir die Gegenprobe auf's Exempel gemacht und ebenfalls im aktuellen Spiegel nachgeschlagen, den wir zwecks dieser Ausnahmesituation verlinken.

Dort heißt es lapidar und in roter Schrift:

Sind Sie gespannt, wie es weiter geht?

Nein, sind wir nicht.

13. Juli 2013

Kabel Deutschland ab sofort auch mit NSA-Anschluß

Hat die NSA Kabel Deutschland angezapft?Der Service-Dienstleister dachte, wenn wir über Nacht zum Freitag schnell den neuen NSA-Router installieren und in Betrieb nehmen, dann bekommt das keiner mit. Dafür kann der Friedrich in Washington schnell noch Vollzug melden.

Kabel Deutschland hat die Inbetriebnahme des NSA-Routers allerdings maximal verkackt. Nichts ging am Freitag Morgen. Nach später Rückkehr am Abend wird man am telefon dahingehend abgespeist, man möge sich nicht beschweren, in Berlin sei das Internet futsch, man arbeite dran.

Das daran arbeiten führt soweit, daß wenigstens das Kabel-Modem wieder synchronisiert, also sich einwählt, und eine IP-Adresse an den Router durchreicht. Das war es dann auch. Seit auch Kabel Deutschland seinen direkten Draht zur NSA hat, sitzt die ganze behörde an den terminals und dreht jedes Bit zwecks Prüfung auf Verdächtigkeit einzeln um.

Ehe die von den NSA-Officers wieder freigegeben und auf den Rückweg geschickt werden, ist die Hälfte unterwegs verreckt.

So sieht das schöne deutsche Internet aus, wenn es einen single point of failure gibt.

Request Timeout

The server timed out while waiting for the browser's request.


ping www.bild.de

Ping wird ausgeführt für a918.g.akamai.net [23.62.61.40] mit 32 Bytes Daten:
Zeitüberschreitung der Anforderung.
Antwort von 23.62.61.40: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=55
Antwort von 23.62.61.40: Bytes=32 Zeit=7ms TTL=55
Zeitüberschreitung der Anforderung.


Die haben ein ernsthaftes Routing- und DNS-Problem am Arsch.

12. Februar 2014

NSU: kinderpornografische Verschwörung



Nun, da offensichtlich ist, daß seit spätestens April vergangenen Jahres die kinderpornografischen Straftaten (FKK-Strand-Film-Verkauf) von der kana­dischen Polizei weitestgehend ausermittelt waren und an die jeweiligen Staaten zur weiteren Verfolgung gegeben wurden, da darf man dann doch die Frage mal ganz laut stellen, inwiefern der gesamte NSU-Untersuchungs­ausschuß ein Kasperle-Theater, da dessen Vorsitzender bei Zutreffen der Vorwürfe erpreß­bar war, erheblich erpreßbar, was einige komische Volten im Verlaufe der Tätigkeit des Untersuchungsausschusses erklären würde.

Nun, so fragen wir uns, inwiefern kann man die Ergebnisse des Unter­su­chungs­auschusses überhaupt ernst nehmen, wenn staatliche Organe einen möglicherweise kriminell gewordenen Vorsitzenden deckten und die Unter­su­chung solange hinaus zögerten, bis Gras über die Sache gewachsen war?

Wir machen es gleich noch zwei Nummern größer. Es ist ja bekannt, daß der Mordanschlag auf Michelle Kiesewetter und Kollegen von Beamten der DIA beobachtet wurde, die türkische Rauschgift-MAfia auf dem Kieker hatte usw. Das hatte der stern damals auf der Agenda.

So, dann ist ja eigentlich alles klar. Damit das weiter schön unter der Decke gehalten werden kann, ist die Marschroute klar. Amerikaner erfahren durch NSA von kanadischen Ermittlungserfolg gegen Edathy und setzen ihre Ver­bündeten in BND und Verfassunsgschutz in Marsch, den so weichzukochen, daß der in Richtung Neonazis ermitteln läßt, damit mafiöses Agieren von Staatsdienern nicht auf die Tagesordnung kommt. Nachdem das erledigt ist, wird auch der Mann erledigt. Sicher ist sicher. Ihm wird gezeigt, was eine Harke ist.

Es wäre nicht schlecht, wenn ein Kenner der Sachverhalte die Geschichte mal flötenpfeifen tun täte. Aber bitte nicht an Ströbele wenden. Das wird dann wieder eine Lachnummer, wie sein Befreiungsversuch für Edward Snowden.

Wir hegen ja den argen Verdacht, daß das den zuständigen Organen seit Monaten bekannt war, der Oppermann vor laufenden Kameras böse Miene zu gutem Spiel macht, denn an einem Fraktionsvorsitzenden vorbei funktioniert sowas nicht, die Aasbande allerdings genug Sitzfleisch hatte, den Deckel auf dem Dampfkessel zu halten, bis der mit Überdruck platzte. Die mediale Inszenierung in der Gartenzeitung "Die Harke" kommt ja nicht aus dem Nichts.

Sollte jemand da draußen Lust und Zeit haben, das Thema auf 300 bis 500 Seiten aus der Reihe spannend erzählt abzuhandeln und diese dann für 9,90 Euro Hardcover zu vertickern, unser Geld wäre ihm gewiß.
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Ganz nebenbei stellen wir uns schon die Frage, wieso ein ausermittelter Kin­der­pornografie-Komplex, bei dem hunderte Kinder gerettet und Verbrecher verhaftet wurden, eine dermaßen große Fülle an verfügbaren Informationen per Suchmaschine auswürfelt. Da haben die Ermittlungsorgane in den USA und Kanada wohl doch keine allzu großen Einfluß auf Google und art­ver­wandte, wenn diese immer noch Content ausliefern.

18. Juni 2013

NSU: 4 Seiten Geheimcode in Zschäpes Brief?



Skandal oder Sensation?

Waren es vor 4 Tagen noch 30 Seiten Privatkorrespondenz, die Frau Zschäpe allen deutschen Qualitätsmedien hat zukommen lassen, so sind auf dem Weg in die Redaktionen offensichtlich 4 Seiten geschreddert worden, verdunstet oder aber in einem bisher unbekannten Nazi-Geheimcode verfaßt, so daß klartextlich momentan nur über 26 Seiten berichtet werden kann.

Als kryptologsiche Sensation könnte sich jedoch die Vermutung des nebenklägerisch tätigen Anwalts herausstellen, es würde eine geheimer Nazi-Code benutzt. So die NSA prismatischen Zugriff auf die Deutsche Gefängnispost hatte, erfahren wir es eh bald.

"Die US-Regierung wird das nicht vertuschen können... Die Wahrheit kommt heraus und kann nicht aufgehalten werden." (Edward Snowden)

Nazi-Codes, dann auch noch geheime, das hat es letztmalig zu Zeiten der Enigma gegeben.

Wir harren aus und erwarten, nach spannender Unterhaltung lechzend, die nächsten Schriftsätze der besten deutschen Journalisten.

27. Februar 2014

GMX gefährdet Sicherheit von Computern



Nicht nur GMX. Zusammen mit Web.de und 1&1 sind sie zur Zeit auf gemeinsamer Verblödungstour. Sie warnen. Und vor was? Daß ein Werbeblocker und NoScript u.v.a. die Sicherheit des Computers gefährden.

Die namentlich Verantwortlichen für diesen Ausritt in Volksverblödung sind auch bekannt, da sie sich freiwillig in einem Impressum haben verewigen lassen. Sie heißen Frank Einhellinger bzw. Jan Oetjen und sind laut im Impressum hinterlegter Selbstauskunft Geschäftsführer der 1&1 Mail & Media GmbH der Zweigniederlassung Karlsruhe.

Daß GMX inhaltlich auf dem Verblödungstripp ist, weiß jeder, denn die von denen offerierten Inhalte sind nichts weiter als der Ramscheinkauf von Billignews aus der untersten Schublade. Mit mehr können die nicht dienen, denn für mehr haben die kein Geld.

Wir haben keine Lust, den geistigen Tiefflug der beiden verantwortlichen Geschäftsführer zu kommentieren. Aus dieser Sicht wundert uns allerdings auch die Meldung nicht, daß immer mehr Spitzenkräfte Deutschland den Rücken kehren, um ihr Glück außerhalb des deutschen Hoheitsgebietes zu suchen, wenn solche Flachgeister das Sagen haben.

Zwei Anmerkungen zur Browsersicherheit seien trotzdem gestattet. Ein Adblocker trägt erheblich zur Computersicherheit bei, da er neben Werbung auch den Download von Schad-Scripten ausblendet. Davon abgesehen erhöht er den Komfort beim Surfen ungemein, macht es in den meisten Fälen sogar erst möglich.

NoScript, das standardmäßig zugeschaltet ist, erledigt den Rest und wird nur auf jenen Seiten zugelassen, auf denen es zwingend nötig ist, der Bankenseite z.B.

Man staunt immer wieder, daß in Deutschland der Realschlußabschluß für die Führung eines Großkonzerns vollkommen ausreichend ist. Hut ab vor so viel Mut. Deutschland gibt auch den Doofen eine Chance.

Kleine Notiz am Rande. Das sind übrigens die, die uns im Lichte des NSA-Skandlas um Edward Snowden versprochen haben, daß email made in Germany ab sofort topsicher und streng geheim ist. Soviel, was deren Kompetenz betrifft.

Eigentlich müßte man diese kriminellen Elemente anzeigen, da sie sich mehrerer Vergehen schuldig machen, Falschbehauptungen in die Welt setzen, öffentlicher Aufruf zur Deaktivierung von Sicherheitssoftware und, teilweise sogar automatisiert durch Klickautomatisierung.

Beim BSI anschwärzen und herabwürdigen bringt auch nichts, auch wenn die das exakte Gegenteil von dem behaupten, was GMX sagt. Das BSI wird sich definitiv nicht mit diesen Verbrechern anlegen.

Internettrolle sind verkappte Sadisten, titelt heise heute. Dem ist nur eines hinzuzufügen:

GMX gefährdet ihre Sicherheit

GMX: Googeln ist strafbar
Screenschote von GMX, 13.02.2014: Schon Googeln ist strafbar in Kooperation mit Spiegel-Online

[update 19:50 Uhr]

Der Sprecher der 1&1 Internet AG, Jörg Fries-Lammers, äußerte die Meinung, sie wollen uns eigentlich eher nicht verarschen, das sei ernstgemeint, was sie da so an horriblen Mist verbreiten.

Dann seien diesem Kasperkopf zwei Mitteilungen gemacht. Der hier geschaltete Internetanschluß wird durch den Mieter der wohnung bezahlt. Die Kapazität der Leitung ist begrenzt. Welche daten da durchfließen sollen, obliegt aus­schließlich der Entscheidung des Anschlußnutzers. Werbung wurde nicht bestellt, ist vollkommen nutzlos und stiehlt wertvolle Bandbreite.

Sollen sich die Werbetreibenden den Arsch tätowieren und aus dem Fenster hängen

6. Juli 2014

Spiegel: Spionagelyrik aus einer anderen Welt

In einem von einem Spiegelinformanten beim Verfassungsschutz verfaßten Dokument, im Original heißt es nach SPIEGEL-Informationen, steht geschrieben:

SPIEGEL-ONLINE 05. Juli 2014, 17:54 Uhr
Mutmaßlicher Doppelspion

Verfassungsschutz wollte Agenten beim BND mit US-Hilfe enttarnen

Bei einer Durchsuchung in der Wohnung des Mannes stießen die Strafverfolger auf einen Computer, der im Stil von Geheimdiensten präpariert wurde.


Welchen Stil bevorzugt denn so ein Geheimdienst, wenn er Computer präpariert? Laut Spiegel geht das so:

... auf dem Rechner befinde sich eine Wetter-App. Frage der Nutzer das Wetter in New York ab, öffne sich automatisch ein Kryptoprogramm.

Äh, jetzt mit Verlaub gesagt, da wir zusammen mit Achim Detjen auf das harte Kundschafterleben im Westen präpariert worden sind...

Gerade ruft der Chefredakteur an, wir sollen uns mit jeder Kritik an den zuständigen Organen zurückhalten, da der Fußballexperte aus Charlottenburg ein Machtwort gesprochen hat. In schwerer Sprache des ZDF heißt das:

Sollte sich herausstellen, dass ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes für die NSA spioniert haben soll, sei das ein Spiel mit Freundschaften und enger Verbundenheit.

In leichter Präsidialsprache:

Wenn sich, tatsächlich, es so darstellen sollte, daß möglicherweise ein Dienst einen unserer Mitarbeiter aus einem Dienst in dieser Weise beauftragt hat, dann ist ja wohl wirklich zu sagen jetzt reicht's aber auch mal. Dann ist es wirklich ein, ein Spiel auch mit Freundschaft, mit enger Verbundenheit.

Es ist halt nur ein geheimdienstliches Freundschaftsspiel. Hatten wir eigentlich auch so geahnt. Insofern ist es Geschwurbel, was im Hamburger Spionage-Magazin gepredigt wurde.

Die Bundesregierung ist wegen des Falls alarmiert, intern ist von einer neuen Dimension der Spionage durch die USA die Rede, die Auswirkungen auf das deutsch-amerikanische Verhältnis haben könnte.

Niemand ist alarmiert, die Medienhuren mal ausgenommen. Erst recht hat das keine Auswirkungen auf das deutsch-amerikanische Verhältnis und schon gar keine auf das amerikanisch-deutsche.

Wir sollten alarmiert sein, wenn der sonst so auf strenge Geheimhaltung bedachte Generalbundesanwalt und der noch viel geheimere Verfassungsschutz plötzlich ihr Wasser nicht halten können und Informationen an die Medien strullern, daß es nur so plätschert. Heißt es nicht immer, wegen des Staatswohls und um Schaden von der Bundesrepubliuk abzuwenden, sei vereinbart worden, daß alle den Schnabel halten? Es stinkt ein wenig nach Eigenurinspende, die sich die Bettgenossen von Medien und Staatsdiensten gegönnt haben.

Das Hauptproblem ist nicht, dass die USA unser Vertrauen gebrochen hätten. Wer hat denen da überhaupt so weit vertraut, und warum? Auf welcher Grundlage? War da nicht eher das Vertrauen der Fehler als dessen Bruch? Gebrochen wurde vor allem das Vertrauen, dass der Bürger in unsere Politiker gesetzt hat. Es ist in erster Linie ein innerdeutsches, innenpolitisches Problem. Wir haben Politiker (gewählt), die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind. Und die nun mehr über ihr eigenes Versagen und ihre eigene Blauäugigkeit entsetzt sind.

Ein Kritikpunkt gibt es. Die bürger dieses Blogs haben kein Vertrauen zu "unseren Politkern" (Danisch). Unsere Politiker sind das nicht.

Noch schlimmer jedoch ist die Theorie, die Hal Faber den Deutschen zur Diskussion vorschlägt, daß vieles aus den Snowden-Unterlagen etweder ein Fake sein könnte oder aber aus Lernmaterialien stammt. Ja, auch die deutschen Medien sind nichts weiter als eine Kontrollverlust-Kommission (Faber).

13. Juli 2013

Was stimmt hier nicht?

heise.de 13.07.2013 15:05

NSA-Whistleblower Snowden: USA und Russland auf Schadensbegrenzung aus


Zuerst einmal müssen wir die Überlegung anstellen, was für ein Schaden angerichtet wurde und wem der entstanden ist. Dann sinnieren wir darüber nach, wie die Geschädigten mit ihrem Schaden begrenzt werden.

Und dann fällt uns ein, daß heise auch schon mal besser war.

18. Juli 2013

Prism for home users

Gibt es wirklich zwei Prism-Programme?

heise.de 18.07.2013 01:02
Weiteres PRISM-Programm aufgetaucht




Prism for home users and small business is a brand new freeware product of a software startup named MicroNsa based on the pro version of the NSA secret service product. It's easy to install and use. And, of course, it's free. Start the setup program and wait till the installation has finished.

Now you can use the program with all features. It is designed to contact your personal NSA-Officer in a secret but direct way rather than schnorchel up the optical fiber cables at the ground of the Atlantic Ocean with hitech submarines.

Fill in all necessary checkboxes and all work is done for you. You can choose up to 2.500 facebook friends, 500 twitter followers and 1.700 email contacts to deliver to the NSA file storage center without special notice to other intelligence services.

If you want to inform the NSA about more than the above noticed contacts you have to use the Prism for professionals enterprise software product which is to be ordered by the local NSA store.

Ein, zwei, viele Prisms

SPIEGEL ONLINE 18. Juli 2013, 09:52 Uhr
Identische Datenbanken

Verwirrung um das doppelte Prism-Programm

Das Chaos um das Prism-Programm ist komplett. Laut Bundesregierung...