29. November 2006

wimmernde Spitzel

SPIEGEL ONLINE - 29. November 2006, 14:31
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-451352,00.html

Bei der Beerdigung des früheren Chefs des Stasi-Auslandsgeheimdienstes, Markus Wolf, lobte der russische Botschafter Kotenev den Verstorbenen überschwänglich. Der CDU-Politiker Wimmer nennt dies in einem Brief an den deutschen Außenminister einen "unglaublichen Vorgang".
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SPIEGEL ONLINE - 29. November 2006, 16:50
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,451469,00.html
DDR
Stasi-Spitzel bei der Stasi-Behörde

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Ach gottchen, da wimmert aber einer. Über einen "unglaublichen Vorgang". Dabei ist der sogar sehr glaubhaft. Der russische Botschafter hat das wirklich gemacht. Und gesagt. Na dann wimmer weiter, Wimmer.

DDR gibt es auch nicht mehr. Aber die Stasi lebt. Munterer und lebendiger als sie es zu DDR-Zeiten jemals getan hat.

Erinnert mich an die hilflosen Versuche der Kommunisten und Sozialisten, Karl Marx offiziell für tot erklären zu lassen. Nur daß der, wenn ich es recht verstehe, am laufenden Band von dahergelaufenen Möchtegernwimmerern reanimiert und somit am quicklebendigen Leben gehalten wird. Von mir aus als Gespenst, das in Europa umgeht. Hauptsache lebendig.

Tot nutzt er uns nichts, so die Reanimateure. Desgleichen bei den Mitarbeitern des MfS.

Und nichts eignet sich dafür besser als der Medientropf. Das schwarzes Blut in Form von Druckerschwärze ist in Unmengen vorhanden.

Wenn ich mal groß bin, dann werde ich Spitzel.

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http://www.net-tribune.de/article/281106-18.php

Dienstag, der 28. November 2006
Verfassungsschutz ruft Muslime zur Unterstützung auf

Der oberste Verfassungsschützer der Republik bittet die Muslime in Deutschland dringend um tatkräftige Hilfe bei der Früherkennung von Terror-Anschlagsplänen. "Um mögliche Attentatspläne islamistischer Terroristen so früh wie möglich entdecken und vereiteln zu können", sagte Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Köln, gestern der NRZ, "benötigen alle Sicherheitsbehörden viel mehr Hinweise aus der muslimischen Community."

Bisher gingen bei den Sicherheitsbehörden aus dieser Bevölkerungsgruppe "so gut wie keine Tipps" auf Personen oder Netzwerke ein, die sich "in welcher Form auch immer verdächtig verhalten".
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Im übrigen geht das zum gleichen Text viel kürzer.



Das Problem besteht nämlich darin, daß es bisher auch ohne Spitzel hierzulande keine nennenswerten Terroranschläge gegeben hat. (Bezogen auf das, was tagesaktuell unter Terror verstanden wird. Historisch gesehen, sieht es da schon anders aus.)

28. November 2006

iiiiiiiihhhhhh





Deswegen

der tägliche Bond-Wahnsinn



SPIEGEL ONLINE - 28. November 2006, 21:14
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-451270,00.html

US-Armee tötet versehentlich fünf Mädchen

Bei einem Einsatz gegen Rebellen westlich von Bagdad hat die US-Armee aus Versehen fünf Mädchen getötet. Sie seien bei einem Schusswechsel zwischen einer US-Patrouille und Aufständischen ums Leben gekommen.

... Ein Panzer habe das Feuer auf Aufständische eröffnet, die von einem Hausdach in Ramadi auf eine US-Patrouille geschossen hätten, teilte die US-Armee am Dienstag mit.

Nach dem Schusswechsel hätten sie das Haus durchsucht und die Leichen von einem Mann und "fünf Frauen vom Kleinkind bis zur Jugendlichen gefunden", hieß es in der Mitteilung weiter.

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Aus Versehen.
Mit einem Panzer.
Der auf ein Haus schießt.

Na wenn ihr meint.

007 verbieten


"Was zum Töten animiert, gehört verboten" tönte der bayerische Oberkomiker.

Wohlan, da habe ich großes Glück gehabt. Denn soeben komme ich aus dem Kino und habe mir eine solche Animation reingezogen.

Im Film "Casino Royale" werden mehr Menschen in zweinhalb Stunden zur Strecke gebracht, als in den letzten 10 Jahren zusammengenommen in Deutschland bei Teroranschlägen ums Leben kamen. (Das ist kein Jägerlatein!)

Über den ganzen Film hinweg wurde das altbewährte Prinzip vollkommen ins Gegenteil verkehrt. James Bond schießt erst und stellt dann auch keine Fragen. Das ist die effizienteste Art, mit Problemen umzugehen, weil, so geht es am schnellsten und am sichersten. Denn ein einzelner hat bessere Chancen 20 Leute zu töten, als 20 Leute einen einzigen. *

Und so fielen mir, animiert aus good old England und freigegeben ab 12 Jahren, im Verlaufe der Handlung etliche Dinge ein, die auf diese Art dringlicher Erledigung harren.

Als da wären:

- Kalaschnikow besorgen (neudeutsch AK47, was auch nur wieder die Abkürzung für awtomat kalaschnikow ist),
- Sprengstoff
- eine 45er Magnum oder wenigstens so'ne schicke schallgedämpfte Taschenartillerie mit 100 Schuß, wie sie Bond nutzen durfte
- Navigationshandy, um die Orte für den showdown zu finden usw. usf.

Ansonsten vermißt M den "kalten Krieg" und kommt in einer Welt ohne dedizierte Feinde nicht mehr klar und muß akzeptieren, daß 007 nicht lange fackelt, also erst tötet und dann auch noch keine Fragen stellt. Sie hätte gerne gewußt, wer die Hintermämmer sind.

Aber ein ganz so schlimmer Finger ist James Bond dann doch nicht. In der sehr leckeren Schlußszene kippt er die Moral unserer Tage und des Films doch noch. Er will reden. Und stellt sich auf seine Art sehr höflich vor. Mit schicker Kanone, im gebügeltem Anzug und als Bond. James Bond.

Das Zentralorgan hatte vorige Woche folgendes im Angebot:


23.11.06 | Film
Soll man da rein? Ja!

Casino Royale von Martin Campbell

Von Hanno Harnisch

Und von mir


Sowie so schnell als möglich, ehe dieser Komiker aus München das Teil verbietet.
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P.S.
    SPIEGEL ONLINE - 28. November 2006, 18:45
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,451249,00.html
    CASINO ROYALE
    Die zwölf Macken des James Bond
    Rund 1,15 Millionen Menschen haben "Casino Royale" allein am Filmstart-Wochenende in Deutschland gesehen. Und zwölf mehr oder minder auffällige Fehler haben die deutschen Filmfans seitdem entdeckt.
Ich war im Kino und hatte für solchen Unfug keine Ader.

* http://www.urbandictionary.com/define.php?term=stallone's+law

Linke ohne Denke



aktueller screenzusammenshot vom 28.11.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind in tiefster Denkarbeit in voller Denkgröße abgebildet.

Alle anderen, die nichts zu sagen haben, wurden um ihre Denke beschnitten.

Zurecht?

Aversion gegen Unterwäsche

SPIEGEL ONLINE - 27. November 2006, 07:44
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-450800,00.html
WILDES SINGLE-LEBEN
Britney verzichtet auf Unterwäsche

Britney SpearsParis Hilton... kümmert sich auf ihre persönliche Art und Weise um die neue Single-Frau und gibt wertvolle Tipps: Zum Beispiel, dass Unterwäsche lästig ist.

So habe die zweifache Mutter seit kurzem ebenso wie die Hotelerbin eine Aversion gegen Unterwäsche entwickelt..., berichtet die "New York Daily News".

Voller Ekstase hatten die beiden Frauen kürzlich in einem angesagten Club in Las Vegas gefeiert, sich auf der Tanzfläche die Hosen ausgezogen und waren nur noch mit Netzstrumpfhosen, Seidenbluse und einer Zigarette bekleidet durch den "Tryst- Club" gewirbelt.

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Was soll mir diese Meldung sagen?

Erstens ist sie banal. Das geht Millionen von Menschen so.
Zweitens ist sie mit einem Bild garniert, das nicht dem Inhalt der Meldung entspricht. Die verklemmten Sp(o)(i)nner hätten auch Zipefelmützenträger abbilden können. Hat exakt die gleiche bekräftigende Bildaussage wie die bei SPON gewählte, nämlich gar keine.

Ich korrigiere als SPON mit seiner Trivialität sehr gerne und sag mal: So siehts aus, ihr Schnarchnasen.

Britney Spears & Paris Hilton

26. November 2006

Vereinsmeierei



Und was für einer!

wer ist Viktor K.?

SPIEGEL ONLINE - 26. November 2006, 18:26
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-450786,00.html
GIFTMORD
Wer war Viktor K.?

Von Sebastian Borger, London

...viele Verdachtsmomente deuten darauf hin, dass der wütende Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit radioaktivem Material ermordet wurde, das aus einer russischen Atomanlage stammte.

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Wenn schon denn schon. Also "Wer ist das?" sollte es heißen. Oder ist der auch schon tot? Wenn es ihn denn je gegeben hat?!
Und dann wieder mal das typische Beispiel von knallhartem investigativem Journalismus eines deutschen Schmierfinken. Behauptungsjournalismus, der ob seiner literarischen Qualität nicht mal als James-Bond-Plot taugen würde.

Und das geht auch noch durch die redaktionelle Kontrolle im Spiegel.
Was für ein armseliger Haufen von Möchtegern-Woodwards.

ein neuer Feind muß her

Und wenn es geht, ganz schnell.

Erst war es Thallium. Alle haben fleißig abgeschrieben und hinzugedichtet.
Dann war es Pollium. Alle haben die alten Artikel in den Papierkorb geschmissen und neue geschrieben. Mit Pollium als Thema.
Er hauchte "Putin wars". Einer hat es wohl gehört. Und gesagt, er habe es gehört.
Alle haben's aufgeschrieben, abgeschrieben und wieder waren die Medien voll.

Nur daß Putin in den vergangenen Wochen rein zufällig überhaupt nicht in London gewesen ist, das hat keiner bemerkt.

Fragen?

Wieso werden eigentlich keine Fragen zu Beresowsky gestellt? Vielleicht hatte der ja ein außerordentlich schnelles Interesse, seinen ehemaligen Beschützer langsam loszuwerden?

Und für wie blöd halten Journalisten eigentlich Putin? Der soll kurz vor einem Gipfeltreffen der EU einen Mord mit Zeitlupensterben angeordnet haben? Um sich damit einen Gefallen zu tun?

Und das sollen Journalisten sein, denen nicht einmal Fragen einfallen, wenn sie schon nichts wissen und das Nichtwissen auch noch seitenweise aufschreiben?

Den supergefährlichen Feind im Nahen Osten, den nimmt heute keiner mehr ernst und den Zeitungen kauft den keiner mehr ab. Terrorgefahr? Nach den hausgemachten Schlappen übers Jahr hinweg nimmt das auch keiner mehr ernst. Die zwei größten Terrorplots hierzulande, der mit den Koffern und der kürzliche am Flughafen Frankfurt wurden zu gigantischen Angstszenarien aufgebauscht und entpuppten sich kurz darauf als Kraftmeierei pubertierender und nicht gebraucht werdender Jugendlicher.

Die Vogelgrippe hat auch nicht richtig funktioniert. Und der FC Bayern München ist auch nur noch ein Schatten seiner glorreichen Vergangenheit. Sozusagen Fußball-Boulemie auf 22 Beinen, Magerkost bis zum abwinken. Wer sich diesen Club zum Feind nimmt, der ist feige.

Ein neuer Feind muß her. Doch woher nehmen? Keiner da, also wird der alte wieder vorgekramt. Bolschewiken sind es zwar keine, aber Russen. Und das ist schlimm genug.

Mister Bond übernehmen sie. Retten sie die Welt. Vor welcher Bedrohung auch immer. Hauptsache, sie kommt aus dem Osten.

religiöser Eiferer

Selbst die Pfaffen erzählen jetzt schon Blödsinn.
Wobei... Haben die zu den wirklich wichtigen Lebensfragen eigentlich jemals Kluges von sich gegeben?

Jugendgewalt
Artikel erschienen am 26.11.2006

Bischof Huber: Das Internet verführt

Was ist der Grund für die erhöhte Gewaltbereitschaft?
Die Verführung, die das Internet beinhaltet, ist sicher ein Grund. Was dort möglich ist, stellt eine große Gefahr dar. Jugendliche tauchen auf manchen Internetseiten in eine Welt der Gewalt ein, die dann real wird.


Aha, das Internet ist also der Teufel. Verteufelt aber auch.

25. November 2006

über Tote nur Gutes

SPIEGEL ONLINE - 25. November 2006, 16:07
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-450700,00.html
BEERDIGUNG VON MARKUS WOLF
Russen ehren ihren Mann in Deutschland
Von Hans Halter

Kein Wort über die Schandtaten der Stasi

Über die Schandtaten der Stasi, dessen stellvertretender Minister der Verstorbene drei Jahrzehnte lang war, wurde bei seiner Grablegung kein Wort verloren.

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Was hattes du denn erwartet, Hans?

Auf welcher Beerdigung hierzulande wurde jemals über Schandtaten von irgendjemandem ein Wort verloren?

Über Tote nur Gutes, das wird immer noch eingehalten.

Mensch Hans, kotz dich woanders aus, aber nicht im Internet, wo alle deinen Schwachsinn lesen können.

Passend dazu haben nämlich schon andere diese Lesart von Spiegel-Müll übernommen und verbreiten als Massenmedium folgenden grandiosen Schwachsinn:



Der Bundespräsident Horst Köhler wurde nie von Mitarbeitern des MfS bespitzelt. Für soviel geschichtliche Wahrheit sollte eigentlich auch beim ZDF Zeit sein.
Und eine Behörde kann weder bestätigen noch dementieren. Auch das sollte im ZDF bekannt sein. Eine Behörde ist nämlich ausschließlich und nur eine begriffliche Abstraktion.
Wenigstens ist dem Text zu entnehmen, daß das Spiel "teile und herrsche mit Akten" weiter geht.
Bereits heute zitieren die Medien den Unfug, den der Spiegel ab Montag am Kiosk verkauft.

S chwachsinn
P rofanes
I rrtümer
E ventualitäten
G eistlosigkeit
E rfindungen
L Lügen

Allerdings merkt die ARD dazu an :

Bundespräsidialamt: Überwachung "Routinevorgang"

Das Bundespräsidialamt widersprach jedoch der Darstellung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", wonach Köhler jahrelang überwacht worden sei. Er sei Anfang der achtziger Jahre während eines DDR-Besuchs "beobachtet" worden, sagte Kothé der "Welt am Sonntag". Westdeutsche Politiker seien bei Besuchen im Osten regelmäßig von der Stasi ausspioniert worden, so gesehen habe es sich um einen "Routinevorgang" gehandelt. Von systematischer Spionage könne man nicht sprechen, sagte Kothe.

deutscher Wertarbeits-Schrott

Bereits am 30.09.2006 beobachtete das Auge treffsicher und formulierte:

"Kein Mensch, außer reiche Dödel, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, würde sich für 4200 Mäuse solch ein unmodernes Gerät kaufen. Schon gar nicht, um damit bis ans Ende seiner Tage zu fotografieren.

Aber wer's glaubt, wird selig. Fotografieren wie zu Opas Zeiten. Aber digital. Schwachsinn."

Und nun lese ich auf heise:

Rückrufaktion für Leica M8

Der deutsche Kamerahersteller Leica empfiehlt den frühen Käufern der digitalen Sucherkamera M8, das Gerät im Werk in Solms nachbessern zu lassen. Besitzer der erst seit vier Wochen lieferbaren und 4200 Euro teuren Kamera hatten sich über Streifenbildung in den geknipsten Fotos beschwert. Andere Kunden monierten eine allzu hohe Infrarot-Empfindlichkeit des Sensors, die teilweise dazu führte, dass schwarze Kleindungsstücke mit hohem Kunstfaseranteil magentafarben erschienen.

Köpfe abgeschnitten

Verirrt man sich so wie ich zufälligerweise auf diese Seite, weil ein Blick in die Kugel offenbarte, dort seien Topinformationen vorrätig, dann packt einen das Grausen. Oder zu gut deutsch: Es zeigt sich ein schreckliches Bild.


Außer bei den beiden Vorsitzenden, wurde allen anderen bildlich dargestelten AbgeordnetenInnen ihr prachtvoller Haarschopf, die Spiegelglatze und zuweilen der anmutig wirkende Hals bildchirurgisch entfernt.

Dazu stelle ich fest: Es gibt keinen vernünftigen fotografischen Grund, einen Menschen bildtechnisch um wesentliche Körperteile zu berauben.
Es gibt zwei Ausnahmen.
1. Hin und wieder ist es in der künstlerischen Fotografie angebracht.
2. Dilletantismus oder handwerkliche Unfähigkeit.

Bei der Gelegenheit habe ich wieder mal auf die offizielle Biografieseiten zugegriffen

http://www.bundestag.de/mdb/bio/G/gysi_gr0.html
http://www.bundestag.de/mdb/bio/L/lafonos0.html

und folgendes gefunden.



Siehe dazu u.a.:

http://die-anmerkung.blogspot.com/2006/05/enteignung.html#grusel
http://die-anmerkung.blogspot.com/2006/01/bildertausch.html

befreite Namen

Der CCC kümmert sich um befreite Dokumente und prognostiziert vollkommen zurecht einen gigantischen Finanzskandal.

Auf der Seite des CCC kann man auch das entsprechende Dokument der Consultingnieten in Nadelstreifen runterladen.

Auf den letzten Seiten des Dokumentes sind etliche Namen äußerst stümperhaft ausgeschwärzt worden. Deren Befreiung war ein Klacks.

S. 281, 282, 285 Abrechnungszentrum Emmendingen
S. 287, 288 VSA
S. 289 BKK
S. 290 Herr Fnord

Vom CCC wurde ich informiert, daß sie die Schwärzungen erstens nicht vorgenommen haben (es gibt für überhaupt keinen Anlaß für Namensschwärzung) und zweitens ebensowenig wie ich Lust haben, einen Artikel über den Umgang mit Word und PDF zu verfertigen.

Streichliste



Das ZDF*, so habe ich auf deren Internetpottwal mitbekommen, hat sich wieder mal in Billigproduktion unter dem Titel
Unsere Besten - Lieblingsschauspieler
versucht.

Kann ich nur von Glück reden, daß ich erstens kein Fernsehen gucke, und es zweitens ihre Besten sind und nicht meine.

Vor der Streichliste eine vollkommen willkürliche Ergänzungsliste von mir.

Wolfgang Dehler
Horst Drinda
Martin Flörchinger
Erik S. Klein
Dietmar Richter-Reinick
Ekkehard Schall
Gunter Schoß
Gerry Wolff
Günter Simon
Rolf Herricht
Goiko Mitic
Rolf Hoppe

Weitaus mehr pesönliche Auswahlmöglichkeiten findet man im DEFA-Nachlaß.

STREICHLISTE

01 Rühmann, Heinz
02 Adorf, Mario
03 Schneider, Romy
04 Berben, Iris
05 Alexander, Peter

06 Ferres, Veronica, aber nur der Film, wo sie ihre ausladenden Titten über'n Acker schaukelt
07 Erhardt, Heinz, war blöd, aber zum Lachen, und hatte schöne Reime drauf

08 Ferch, Heino
09 Meysel, Inge
10 Strack, Günter
11 Berger, Senta

12 George, Götz, für seine Kultfigur

13 Hörbiger, Christiane
14 Fröbe, Gert
15 Vogel, Jürgen
16 Juhnke, Harald
17 Koch, Sebastian
18 Bülow, Vicco von (Loriot)

19 Furtwängler, Maria, gute Kommissarin
20 Atzorn, Robert, guter Kommissar
21 Mueller-Stahl, Armin, für seine Kundschaftertätigkeit

22 Kinski, Klaus
23 Lara, Alexandra Maria
24 Schweiger, Til
25 Schell, Maximillian
26 Albers, Hans
27 Elsner, Hannelore
28 Gedeck, Martina
29 Herbig, Michael „Bully“
30 Krug, Manfred
31 Schell, Maria
32 Makatsch, Heike
33 Mühe, Ulrich
34 Jürgens, Curd

35 Folkerts, Ulrike, gute Kommissarin

36 Knef, Hildegard
37 Ganz, Bruno
38 Hoger, Hannelore
39 Lauterbach, Heiner
40 Glas, Uschi
41 Stumph, Wolfgang
42 Wolff, Christian
43 Pulver, Liselotte
44 Dietrich, Marlene
45 Millowitsch, Mariele
46 Brandauer, Klaus Maria
47 Hörbiger, Mavie
48 Riemann, Katja
49 Millowitsch, Willy
50 Bleibtreu, Moritz
51 Hamann, Evelyn
52 Jaenicke, Hannes
53 Bleibtreu, Monica
54 Woll, Felicitas
55 Liefers, Jan Josef
56 Neubauer, Christine
57 Harfouch, Corinna
58 Black, Roy
59 Krüger, Hardy

60 Auer, Barbara, wenn sie überhaupt mal spielt, dann gut

61 Brice, Pierre
62 Buchholz, Horst
63 Neldel, Alexandra
64 Thun, Friedrich von
65 Nitsch, Jennifer
66 Künzler, Mathis
67 Sawatzki, Andrea

68 Fuchsberger, Joachim, einige gute Edgar-Wallaca-Rollen

69 Hoenig, Heinz
70 Wepper, Fritz
71 du Mont, Sky
72 Palmer, Lilli
73 Schweighöfer, Matthias
74 Wedhorn, Tanja
75 Pfaff, Dieter
76 Brühl, Daniel

77 Lingen, Theo, fand ich als kleines Kind lustig, weil: der war so doof

78 Rudnik, Barbara
79 Ochsenknecht, Uwe
80 Prochnow, Jürgen
81 Andress, Ursula
82 Kramer, Ann-Kathrin
83 Fichte, Patrik
84 Speidel, Jutta
85 Rohde, Armin
86 Kabel, Heidi
87 Leuwerik, Ruth
88 Tukur, Ulrich
89 Mendel, Michael
90 Fürmann, Benno
91 Wied, Thekla Carola
92 Król, Joachim
93 Landgrebe, Gudrun
94 Jentsch, Julia
95 Potente, Franka
96 Fischer, Ottfried
97 Böhm, Katharina
98 Carrière, Mathieu
99 Gärtner, Claus Theo
100 Fischer, O.W.

* Zipfelmützenträger und Dumpfbacken Fernsehen

auch heise.de kann irren

Ubuntu 6.10 Edgy Eft in c't

Ubuntu 6.10, Spitzenreiter der Linux-Hitparade auf DistroWatch.com, ist eine einfach zu installierende Linux-Distribution mit sehr guter Hardwareerkennung und exzellenter Vorkonfiguration... Die Ubuntu-Entwickler und Canonical, die Firma des Ubuntu-Begründers Mark Shuttleworth, empfehlen die Distribution mit dem "Just works"-Ansatz speziell für Linux-Einsteiger. Erfahrenere Linux-Anwender schätzen Ubuntu wegen des soliden Debian-Unterbaus.
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Ich hatte ja schon erwähnt, daß ich im Frühjahr als auch jetzt alle drei Varianten, also insgesamt 6, durchgetestet habe (neben diversen anderen Uxen). Und ich habe erwähnt, daß diese Distribution für mich eine Zumutung und nicht benutzbar ist, weil schlamperhaft zusammengestellt. Mir wurde es nach 14 Tagen Testerei xu bunt.

Deswegen nur drei Anmerkungen.

1. Leicht zu installieren ja (Note 3), sofern man weiß, wie der Partitionierer zu benutzen ist. Note drei, weil ich einen wesentlich besseren Bootmanager im Einsatz habe als grub und weil ich überhaupt keinen Linux-Bootmanager benötige. Und da er mir aufgezwungen wird, mußte ich mir die alternativen Installationsmedien besorgen, denn nur diese gestatten die Installation von grub in einer Partition, statt im MBR der ersten Festplatte.

Wwen das alles nicht schert, der kann das System durchaus leicht installieren.

2. Von der sehr guten Hardwareerkennung habe ich nichts gemerkt. Meine Hardware ist vier Jahre alt und besteht ausschließlich aus WWG (Wald- und Wiesen-Gerätschaften). Nichts exotisches dabei. Drucker nicht gefunden, Drucker geht nicht, läßt sich aber mit Hand hinzufügen, geht immer noch nicht. Ich habe zwei Brenner, was sich aber in der Systemkonfiguration so nicht wiederfindet. Usw. usf.

3. Und die excellente Vorkonfiguration war bei mir nun überhaupt nicht aufzufinden. Ich habe mehrere Tage benötigt, daß System so aufzusetzen, daß es auch von einem Menschen zügig und effizient benutzt werden kann. (Egal ob Gnome, KDE oder XFCE)

"Erfahrenere Linux-Anwender schätzen Ubuntu wegen des soliden Debian-Unterbaus." Das stimmt so nun überhaupt nicht. Erfahrene Linux-Anwender machen gleich auf debian. Und genau diese Entscheidung habe ich für mich gefällt, der ich eher unerfahren bin.
Dazu später vielleicht mehr.

Internet verbieten

Das ist nun mein hundertster Versuch, das Internet zu verbieten. Klappt aber immer noch nicht.

Der Artikel Netz-Kult um ResistantX legt anschaulich dar, welchen Schwachsinn es macht, das Internet verbieten zu wollen.

Zitat:

"Wer sich heute nämlich im Netz umschaut, der findet an den verschiedensten Orten nahezu alle irgendwie inkriminierten Dateien des Selbstmord-Amokläufers - trotz der augenscheinlich äußerst peniblen Bemühungen der Polizei und der damit zusammenhängenden Löschaktion. Oder besser gesagt: gerade wegen der Bemühungen, die Netzspuren des 18-Jährigen verschwinden zu lassen, tauchen sie überall wieder auf. Ein zwar bizarres Hase-und-Igel-Rennen, das aber schon Tradition im Netz hat und das immer dann ausgetragen wird, wenn versucht wird, online etwas zu verbieten."

Murphys Gesundheitslaw

Wenn ich mich recht entsinne, hieß das ungefähr, wenn etwas schiefgehen soll, dann geht es auch schief.

Das nächste große finanzielle Disaster hat sich bereits angekündigt. Und wieder mal sind es Nieten in Nadelstreifen, die heftigst dabei mitgewirkt haben.

Die Gesundheitskarte (??? hunderte von Fragezeichen alleine zu diesem Wort, denn mit Gesundheit hat diese Karte überhaupt nichts zu tun), diese Karte also wird ein finanzielles Disaster.

Nachlesbar in "Elektronische Gesundheitskarte: "Befreites Dokument" wirft Fragen auf".

Zusammenfassend heißt es bei fefe: "Kurz gesagt: das Papier liest sich wie ein einziges Desaster. Sie haben da mit teilweise deutlich unseriösen Methoden an den Zahlen geschraubt, und selbst mit derartigen Methoden kommen sie nur gerade so auf einen Break Even. Und ihr habt ja gesehen, wie sie die Kosten hier kleinzurechnen versucht haben, und trotzdem ist das schon das dreifache dessen, was sie dem Gesundheitsministerium initial versprochen hatten. Wenn dieses Papier das Projekt nicht kippt, dann weiß ich auch nicht."

Und der CCC (download der PDF), dem das Dokument zugespielt wurde, kommentiert:

"Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin.

Die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsauslegung der Software-Architektur der elektronischen Gesundheitskarte genügen den Anforderungen an ein bundesweit ganztägig im Einsatz befindliches System in keiner Weise. Im Ernstfall droht ein Totalausfall des Systems zu kritischen Zeiten, wie z. B. im Fall einer Grippeepidemie."

24. November 2006

frauliche Gewalt

RBB - Gewalt von Frau gegen Mann