"Konfuzius sagt..."
"Quatsch!"
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Qiu Xiaolong
Das Tor zur Roten Gasse
DTV, Oktober 2009
223 Seiten
Hat er diese Sammlung kleiner und feiner Geschichten in Chinesisch geschrieben? Oder in Englisch? Der Klappentext deutet auf Englisch, denn aus der Fassung wurde die Übersetzung angefertigt. Übertragung wäre der angezeigtere Begriff, denn mit der deutschen Sprachversion ist eine feinsinnige doppelbödige Poesie entstanden, die all jene erfreuen wird, die in und mit der SED, der DDR, dem Sozialismus und überhaupt sozialisiert worden sind.
Die 23 Erzählungen umfassen den Zeitraum 1949 bis 2005. Im Schnitt deckt eine von ihnen 2 Jahre chinesischer Geschichte der Neuzeit ab.
Die demokratische Regierung liebt das Volk.
Zahllos sind die guten Taten der kommunistischen Partei.
Hu hu hu hu hei, hu hu hu hu hei... (S.24)
"Wiederauferstehung ist etwas Schrecklichea." (S. 38)
Heroische Gedichtzeilen klingen in China (Deutsch natürlich) so:
Ein Schrei unserer chinesischen Stahlarbeiter,
Und die Erde muß dreimal erbeben. (S. 42)
Präsident Nixons erster Besuch in China (1972) lautet die Kapitelschrift. Das Kleingedruckte danach: Wir haben Freunde in aller Welt. (S. 65)
">Bourgeoise Liberalisierung< ist ein wunderbarer Sammelbegriff, der nie aus der Mode kommt." (S. 180)
"Wir dürfen nie den Glauben an unsere Partei und unser System verlieren." (S. 183)
Die Mahlzeit "lebender Affe" hat dem Autoren so gut gefallen, daß er sie in seinem Krimi Blut und rote Seide gleich noch einmal verwurstet hat. Der Inspektor verweigerte das köstliche Mahl.
Dann wurde der lebende Affe... mit rasiertem Kopf zum Tisch gebracht. Ohne mit einer Wimper zu zucken, wies Huang den Kellner... an, dem Tier den Schädel zu öffnen, und löffelte rot-weißes Gehirn auf Weis Teller, bevor er selbst davon aß." (S. 211)
Den Kampfgrillen, ihrem Training, den Wettkämpfen usw. ist eine ganze Geschichte gewidmet.
Ich habe mich mit dem Buch kurzweilig amüsiert.
12. Juni 2011
Geschichten wer'n gemacht
Hal Faber hat uns mit tiefem Hintersinn den Hintergrund von Spiegel und BILD, Welt und Sueddeutsche usw. aufgeschrieben, leider ohne die exakte Quelle zu benamsen.
Keine Atempause - Geschichten wer'n gemacht.
Keine Atempause - Geschichten wer'n gebracht.
"Die Massen machen vielleicht Geschichte, aber sie können sie bestimmt nicht erzählen. Es sind die dominierenden Minderheiten – die man auf der Linken 'Avantgardisten' und auf der Rechten 'natürliche Eliten' nennt – die die Geschichte erzählen. Und die sie nach Bedarf neu schreiben, wenn der Bedarf spürbar wird, und von ihrem dominierenden Gesichtspunkt aus, wird der Bedarf danach oft spürbar."
Jorge Semprún
Keine Atempause - Geschichten wer'n gemacht.
Keine Atempause - Geschichten wer'n gebracht.
"Die Massen machen vielleicht Geschichte, aber sie können sie bestimmt nicht erzählen. Es sind die dominierenden Minderheiten – die man auf der Linken 'Avantgardisten' und auf der Rechten 'natürliche Eliten' nennt – die die Geschichte erzählen. Und die sie nach Bedarf neu schreiben, wenn der Bedarf spürbar wird, und von ihrem dominierenden Gesichtspunkt aus, wird der Bedarf danach oft spürbar."
Jorge Semprún
10. Juni 2011
Viagra für Maxl
Da frag ich mich doch glattweg, ob der Scharping noch lebt, als ich die Schlagzeilen zur Vergewaltigungsdroge Viagra las. Das hätte der auch nicht besser hingekriegt. Für alle jene mit Kurzzeitgedächtnis, Scharping hat den Genozid im Kosovo erfunden oder erfinden lassen, um dann gemeinsam mit Joseph Fischer ihre gemeinsamen Destruktivphantasien auszuleben, Menschen ermorden zu lassen, damit der Frieden herbeigebombt wird, ehe das alles als Lüge entlarvt ist.

Nunja, eine Einzelmeinung, daß nicht an dem ist, die zählt nicht.
Ein UN-Ermittler hat die gegen libysche Soldaten erhobenen Vorwürfen systematischer Massenvergewaltigungen bezweifelt. Der UN-Ermittler für Libyen, Scherif Bassiuni, sagte am Donnerstag, die Vorwürfe seien vermutlich Ausdruck einer "Massenhysterie".
Die dpa hat in ihrer gewohntpotenztendenzfreien Berichterstattung Marschrichtung und -tempo für die deutsche Journaille vorgegeben.
Die Zirkel schreibender Praktikanten dürfen für ihre Medienhäusern nun aus dem Vollen schöpfen und nur vom Redaktionsstatut und -ethos ausgebremste Landserpostillen anfertigen, auf daß sich der Restbestand noch lebender Wehrmachtssoldaten zu Tode ärgert, nicht selber auf solche Ideen wie Spiegel oder BILD gekommen zu sein.
An der Stelle sei mir ein kleiner Einschub gestattet. Es ist ja nicht so, daß ich nicht weiß, wovon ich schreibe. Man will ja manches gar nicht wissen, was den Eltern in ihrem Leben passiert ist. Man kann es leider auch nicht löschen, wenn man es einmal weiß. Ich weiß zum Beispiel, daß Mutter und Oma meiner Mutter 1945 vor ihren Augen (!) durch russische Soldaten ermordet wurden, weil sich die Frauen nicht kooperativ zeigten. Wochenlang waren sie auf Flüchtlingstreck gewesen, von hinter Warschau aufgebrochen, hatten es bis über die Oder geschafft, und dann das, im tiefsten Frieden. Für die Ermordung oder Erniedrigung von Zivilisten in einem Krieg bedarf es keines Viagra, das ist Humbug. Gewalt, Rohheit und Entmenschlichung im Krieg reichen dafür vollkommen aus. *
Wie gesagt, manches will man wirklich nicht wissen.
Weiter im Text. Ich selber schließe mich der Zahnarztzeitschrift an, die bereits Ende Mai allen Viagra-Märchen aus dem Internet eine entschiedene Absage erteilte und diese als Betrug entlarvte.

Merken wir uns also, daß Ermittler die Geschichten mit Viagra aus dem Internet als weltweit größten Betrugsfall einstufen. Soweit gehe ich wiederum nicht, denn schon morgen gibt es einen neuen, noch viel größeren Betrug, der den heutigen verblassen läßt. Für den heutigen Tag ist es aber an dem.
-----
Ich bin ja seit einer Woche Viagra-beauftragter für Maxl. Sein Frauchen ist couchlägerig, da der Chemiecocktail von Bayer und BASF wegen Zucker, Blutdruck, Herz usw. die seit langem bekannten und immer noch nicht behobenen Nebenwirkungen hat. So bemühe ich mich also darum, ihm jeden Tag mit seinem Viagra zu versorgen Und das geht so.
Ich grase die umliegenden Wiesen nach blühenden Gräsern ab, stöpsel so 30 Halme zu einem Blumenstrauß zusammen und stakse gen Käfig von Maxl. Der bleibt die Ruhe in Person und läßt sich von nichts beeindrucken, nicht mal von frisch gezupftem und ungewaschenem Gras. Maxl leidet mit. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, daß er den ganzen Tag ruhig auf seinem Bäumchen sitzt und kaum sein Glöckchen malträtiert. Mithin, auch ein Wellensittich ist nur ein Mensch und interagiert mit seinem Umfeld. Er bekommt mit, daß da jemand seine Ruhe haben will und verhält sich dementsprechend. Ruhig. Das war seinerzeit, als er die 14 Tage bei mir war, auch nicht anders, als ich Mittags mal ein Nickerchen gemacht habe.
Es gibt ja durchaus noch Löbliches über das marode Medizinwesen zu äußern. Eigentlich sollte meine Mutter ja heute zum Arzt, um etwas an den Schrauben des Pillencocktails zu drehen. Da ging aber nichts. Also bin ich hin. Weil eine Schwester auf 120 war, bis 180 war für mein Dafürhalten noch eine Menge Luft, bot sie sich an, schnell mitzukommen, in der Wohnung Blut abzunehmen, so daß die Blutwerte ermittelt und die Pillenzusammensetzung verfeinert werden kann.
Sind wir also die paar hundert Meter zur Wohnung getrabt. Vor dem Hauseingang meinte ich, ich will nur mal schnell schauen, ob ordentliches Mittagessen für den Stubenadler zu finden sei. Dann habe ich die Krankenschwester erst mal abgeliefert, bin wieder runter, habe die paar Halme eingesammelt und fertig gemacht.
Und? Was gefunden?
Klar, das bekommt er gleich.
Gesagt, getan. Das läßt sich Maxl dann doch nicht nehmen. Für Grassamen am Stengel verrät er alles. Das Bündel ist gerade so auf dem Käfig befestigt, da stürzt er sich auch schon mitten ins Gewimmel. An der Stelle ist er weder dressierbar noch artig, denn niemand nimmt ihm etwas weg. Er hat auch den ganzen Tag Zeit, das Gelumpe in sich reinzuschaufeln. Nein, nur was in seinem Magen ist, das ist sicher verstaut, alles andere könnte ja auf wundersame Weise verschwinden.
Jedenfalls darf er für die Zeit, die ich anwesend bin, auch etwas rumspektakeln, die restlichen Stunden des Tages sind eh langweilig genug für ihn. Reih theoretisch dürfte er sich voll austoben, das würde meine Mutter überhaupt nicht stören. Er macht es aber nicht. Komischer Geselle.
-----
* [update 18.03.2015]
Nach neuesten Erkenntnissen wurde der Mord durch den über die Dörfer marodierenden Werwolf verübt. Die hatten Russen ermordet und sich derer Uniformen bemächtigt. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen und Nachforschungen in allen zugänglichen Archiven, ergaben, daß die damals im Dorf liegende Einheit der Russen nichts mit den Morden zu tun hatte.
Nunja, eine Einzelmeinung, daß nicht an dem ist, die zählt nicht.
Ein UN-Ermittler hat die gegen libysche Soldaten erhobenen Vorwürfen systematischer Massenvergewaltigungen bezweifelt. Der UN-Ermittler für Libyen, Scherif Bassiuni, sagte am Donnerstag, die Vorwürfe seien vermutlich Ausdruck einer "Massenhysterie".
Die dpa hat in ihrer gewohnt
Die Zirkel schreibender Praktikanten dürfen für ihre Medienhäusern nun aus dem Vollen schöpfen und nur vom Redaktionsstatut und -ethos ausgebremste Landserpostillen anfertigen, auf daß sich der Restbestand noch lebender Wehrmachtssoldaten zu Tode ärgert, nicht selber auf solche Ideen wie Spiegel oder BILD gekommen zu sein.
An der Stelle sei mir ein kleiner Einschub gestattet. Es ist ja nicht so, daß ich nicht weiß, wovon ich schreibe. Man will ja manches gar nicht wissen, was den Eltern in ihrem Leben passiert ist. Man kann es leider auch nicht löschen, wenn man es einmal weiß. Ich weiß zum Beispiel, daß Mutter und Oma meiner Mutter 1945 vor ihren Augen (!) durch russische Soldaten ermordet wurden, weil sich die Frauen nicht kooperativ zeigten. Wochenlang waren sie auf Flüchtlingstreck gewesen, von hinter Warschau aufgebrochen, hatten es bis über die Oder geschafft, und dann das, im tiefsten Frieden. Für die Ermordung oder Erniedrigung von Zivilisten in einem Krieg bedarf es keines Viagra, das ist Humbug. Gewalt, Rohheit und Entmenschlichung im Krieg reichen dafür vollkommen aus. *
Wie gesagt, manches will man wirklich nicht wissen.
Weiter im Text. Ich selber schließe mich der Zahnarztzeitschrift an, die bereits Ende Mai allen Viagra-Märchen aus dem Internet eine entschiedene Absage erteilte und diese als Betrug entlarvte.
Merken wir uns also, daß Ermittler die Geschichten mit Viagra aus dem Internet als weltweit größten Betrugsfall einstufen. Soweit gehe ich wiederum nicht, denn schon morgen gibt es einen neuen, noch viel größeren Betrug, der den heutigen verblassen läßt. Für den heutigen Tag ist es aber an dem.
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Ich bin ja seit einer Woche Viagra-beauftragter für Maxl. Sein Frauchen ist couchlägerig, da der Chemiecocktail von Bayer und BASF wegen Zucker, Blutdruck, Herz usw. die seit langem bekannten und immer noch nicht behobenen Nebenwirkungen hat. So bemühe ich mich also darum, ihm jeden Tag mit seinem Viagra zu versorgen Und das geht so.
Ich grase die umliegenden Wiesen nach blühenden Gräsern ab, stöpsel so 30 Halme zu einem Blumenstrauß zusammen und stakse gen Käfig von Maxl. Der bleibt die Ruhe in Person und läßt sich von nichts beeindrucken, nicht mal von frisch gezupftem und ungewaschenem Gras. Maxl leidet mit. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, daß er den ganzen Tag ruhig auf seinem Bäumchen sitzt und kaum sein Glöckchen malträtiert. Mithin, auch ein Wellensittich ist nur ein Mensch und interagiert mit seinem Umfeld. Er bekommt mit, daß da jemand seine Ruhe haben will und verhält sich dementsprechend. Ruhig. Das war seinerzeit, als er die 14 Tage bei mir war, auch nicht anders, als ich Mittags mal ein Nickerchen gemacht habe.
Es gibt ja durchaus noch Löbliches über das marode Medizinwesen zu äußern. Eigentlich sollte meine Mutter ja heute zum Arzt, um etwas an den Schrauben des Pillencocktails zu drehen. Da ging aber nichts. Also bin ich hin. Weil eine Schwester auf 120 war, bis 180 war für mein Dafürhalten noch eine Menge Luft, bot sie sich an, schnell mitzukommen, in der Wohnung Blut abzunehmen, so daß die Blutwerte ermittelt und die Pillenzusammensetzung verfeinert werden kann.
Sind wir also die paar hundert Meter zur Wohnung getrabt. Vor dem Hauseingang meinte ich, ich will nur mal schnell schauen, ob ordentliches Mittagessen für den Stubenadler zu finden sei. Dann habe ich die Krankenschwester erst mal abgeliefert, bin wieder runter, habe die paar Halme eingesammelt und fertig gemacht.
Und? Was gefunden?
Klar, das bekommt er gleich.
Gesagt, getan. Das läßt sich Maxl dann doch nicht nehmen. Für Grassamen am Stengel verrät er alles. Das Bündel ist gerade so auf dem Käfig befestigt, da stürzt er sich auch schon mitten ins Gewimmel. An der Stelle ist er weder dressierbar noch artig, denn niemand nimmt ihm etwas weg. Er hat auch den ganzen Tag Zeit, das Gelumpe in sich reinzuschaufeln. Nein, nur was in seinem Magen ist, das ist sicher verstaut, alles andere könnte ja auf wundersame Weise verschwinden.
Jedenfalls darf er für die Zeit, die ich anwesend bin, auch etwas rumspektakeln, die restlichen Stunden des Tages sind eh langweilig genug für ihn. Reih theoretisch dürfte er sich voll austoben, das würde meine Mutter überhaupt nicht stören. Er macht es aber nicht. Komischer Geselle.
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* [update 18.03.2015]
Nach neuesten Erkenntnissen wurde der Mord durch den über die Dörfer marodierenden Werwolf verübt. Die hatten Russen ermordet und sich derer Uniformen bemächtigt. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen und Nachforschungen in allen zugänglichen Archiven, ergaben, daß die damals im Dorf liegende Einheit der Russen nichts mit den Morden zu tun hatte.
9. Juni 2011
gute Hacker - böse Hacker
Es ist gerade mal eine Woche her, daß ich aufschreiben mußte, Artikel über Hacker schon lange nicht mehr zu lesen, weil sie durch die Bank auf dem Stand von Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrtausends stehen geblieben sind. Wie zum Trotze trotzt der Fischeinwickelpapierhersteller aus Hamburg und schiebt eine Ladung stinkender Makrelen nach. Heute handeln sie die guten und die bösen Hacker ab, ohne drei wesentliche Dinge zu erwähnen:
a) Was sind Hacker?
b) Wer sind die guten Hacker?
c) Wer sind die bösen Hacker?
Marc (tm)
vor 4 Stunden
Viel lulziger ist, wenn Journalisten über etwas schreiben, worüber sie nicht mal 0,01% in Erfahrung gebracht haben...
Wenn allerdings Christian Stöcker selbigen Tags zur Feder greift und das gleiche Thema behandelt, dann ist Aufmerksamkeit angesagt, auch wenn es der Spiegel publiziert. Er hat für alle, die es noch nicht wußten, den Mythos Hacker in der Luft zerrissen.
Auf dem Schlachtfeld der Cyber-Krieger
Der Begriff "Hacker" hat angesichts dieser Entwicklung in diesem Zusammenhang kaum noch eine sinnvolle Bedeutung. Vielleicht wäre es am besten, man kehrte zum ursprünglichen Gebrauch zurück - als Hacker einfach Tüftler, Bastler, Problemlöser hieß.
Als Belobigung gibt es dafür wieder mal eine Verlinkung.
a) Was sind Hacker?
b) Wer sind die guten Hacker?
c) Wer sind die bösen Hacker?
Marc (tm)
vor 4 Stunden
Viel lulziger ist, wenn Journalisten über etwas schreiben, worüber sie nicht mal 0,01% in Erfahrung gebracht haben...
Wenn allerdings Christian Stöcker selbigen Tags zur Feder greift und das gleiche Thema behandelt, dann ist Aufmerksamkeit angesagt, auch wenn es der Spiegel publiziert. Er hat für alle, die es noch nicht wußten, den Mythos Hacker in der Luft zerrissen.
Auf dem Schlachtfeld der Cyber-Krieger
Der Begriff "Hacker" hat angesichts dieser Entwicklung in diesem Zusammenhang kaum noch eine sinnvolle Bedeutung. Vielleicht wäre es am besten, man kehrte zum ursprünglichen Gebrauch zurück - als Hacker einfach Tüftler, Bastler, Problemlöser hieß.
Als Belobigung gibt es dafür wieder mal eine Verlinkung.
genauso ist es, Frau Aigner
Radio- und Fernsehtechnikerin mit Gesellenprüfung, Ilse Aigner, am 08.06.2011 im Deutschen Bundestag:
...ich kann nicht in Mithaftung genommen werden für Äußerungen von Wissenschaftlern und selbsternannten Experten, die teilweise innerhalb von zwei Wochen ihre Meinungen geändert haben... Der vielstimmige Chor von Wissenschaftlern und selbsternannten Experten hat leider zur Verunsicherung beigetragen. Unsere Äußerungen waren immer klar abgestimmt und eindeutig.
...ich kann nicht in Mithaftung genommen werden für Äußerungen von Wissenschaftlern und selbsternannten Experten, die teilweise innerhalb von zwei Wochen ihre Meinungen geändert haben... Der vielstimmige Chor von Wissenschaftlern und selbsternannten Experten hat leider zur Verunsicherung beigetragen. Unsere Äußerungen waren immer klar abgestimmt und eindeutig.
8. Juni 2011
das Schlimmste für Le Penseur
Kommentarfunktion funzt nicht, sonst hätte ich den screenshot dort spendiert.
Ergo, verehrter Blogger aus dem Österreich, bitte von hier lutschen und in den post einarbeiten.
Ergo, verehrter Blogger aus dem Österreich, bitte von hier lutschen und in den post einarbeiten.
Yassin Musharbash ernennt neuen Videobotschafter
Im Auftrag der deutschen Terrorpropagandazentrale hat deren Abteilungsleiter, Yassin Musharbash, heute den neuen Videobotschafter der Al-Kaida ernannt und ins Amt eingeführt. Zu Beginn seiner Rede anläßlich der feierlichen Amtseinführung sagte Herr Musharbash:
SPIEGEL ONLINE 08. Juni 2011, 13:43 Uhr
Qaida-Botschaft
Sawahiri will Bin Ladens Werk fortsetzen
Von Yassin Musharbash
Er preist Osama Bin Laden, droht Pakistan und auch den USA: Einen Monat nach der Erschießung des Qaida-Chefs kündigt sein Vize Aiman al-Sawahiri per Videobotschaft...
Zukünftig müssen wir wieder zwei Dinge gleichzeitig ertragen, die grottenschlechten Rap-Nummern der Muselmänner und die flugs darauf folgende Musikkritik von Yassin. Uns bleibt aber auch nichts erspart.
Ach ne, seh ich ja jetzt erst. Da habe ich wohl etwas total mißverstanden. Der al-Sawahiri hat per Videobotschaft gekündigt.
SPIEGEL ONLINE 08. Juni 2011, 13:43 Uhr
Qaida-Botschaft
Sawahiri will Bin Ladens Werk fortsetzen
Von Yassin Musharbash
Er preist Osama Bin Laden, droht Pakistan und auch den USA: Einen Monat nach der Erschießung des Qaida-Chefs kündigt sein Vize Aiman al-Sawahiri per Videobotschaft...
Zukünftig müssen wir wieder zwei Dinge gleichzeitig ertragen, die grottenschlechten Rap-Nummern der Muselmänner und die flugs darauf folgende Musikkritik von Yassin. Uns bleibt aber auch nichts erspart.
Ach ne, seh ich ja jetzt erst. Da habe ich wohl etwas total mißverstanden. Der al-Sawahiri hat per Videobotschaft gekündigt.
die Kriminalpolizei weist auf ihre Inkompetenz hin
Sehr geehrte Kriminalpolizei, erklärt uns bitte die Hexenmeisterei, eine domain zu schließen, die trotzdem erreichbar ist und prosahafte Kriminallyrik präsentiert.
Und was uns noch viel brennender interessiert, wegen dem Brennen. Wie erstellt und vertreibt man rechtskonforme Raubkopien von Filmwerken?
Ich bitte um zügige Antwort.

Der kriminalpolizeiliche Quelltext, auf dem obiges Gemälde beruht, geht so.
Und was uns noch viel brennender interessiert, wegen dem Brennen. Wie erstellt und vertreibt man rechtskonforme Raubkopien von Filmwerken?
Ich bitte um zügige Antwort.
Der kriminalpolizeiliche Quelltext, auf dem obiges Gemälde beruht, geht so.
7. Juni 2011
ein Kommentar von wotcom
wotcom schreibt
GEGENTEIL_VON_NCIHTS_TUN_IST_KRIEG?
Das ist hier, in einer angesehenen ueberregionalen Zeitung, geschrieben vom Ressorleiter, eine beaengstigende Darstellung eines Menschenbildes. Ich kann gar nicht beschreiben wie zornig mich diese Kampfschrift macht.
Sehr geehrter Herr Käppner, in Ihrer Welt ist das Gegenteil von Nichtstun die kriegerische Intervention. Sie kommen erst gar nicht auf die Idee das Konflikten auch mit anderen Mitteln zu begegnen ist. Dreissig Jahre Krieg sind immer noch nicht genug. Sie schreiben von den grandiosen Erfolgsgeschichten Kosovo und Bosnien, das ist Tod und Vertreibung. In Ihren Forderungen und Schlussfolgerungen gibt es keine Hoffnung auf Menschlichkeit. Ich haette es nie fuer moeglich gehalten solche unertraeglichen Aufrufe in einer deutschen Zeitung lesen zu muessen. Mit Meinungsfuehrern wie Ihnen hat Frieden und Freiheit keine Bedeutung mehr. Toeten, Morden, im Namen des gerechten guten Willens, wird mit aller medialer Gewalt salonfaehig gemacht. Willkommen im neuen grossartigen Deutschland. Das ist abscheulich.
Und "Wer nichts tut, wird auch schuldig.", heisst doch nichts anderes als das Sie sich im Geiste Ihrer Gesinnung unverzueglich und direkt nach Afghanistan aufmachen muessen, wohl wissend, da fuehrt kein Weg raus. Ich vermute Ihre Regeln gelten nur fuer andere. Sie feuern aus sicherer Position die anderen an.
GEGENTEIL_VON_NCIHTS_TUN_IST_KRIEG?
Das ist hier, in einer angesehenen ueberregionalen Zeitung, geschrieben vom Ressorleiter, eine beaengstigende Darstellung eines Menschenbildes. Ich kann gar nicht beschreiben wie zornig mich diese Kampfschrift macht.
Sehr geehrter Herr Käppner, in Ihrer Welt ist das Gegenteil von Nichtstun die kriegerische Intervention. Sie kommen erst gar nicht auf die Idee das Konflikten auch mit anderen Mitteln zu begegnen ist. Dreissig Jahre Krieg sind immer noch nicht genug. Sie schreiben von den grandiosen Erfolgsgeschichten Kosovo und Bosnien, das ist Tod und Vertreibung. In Ihren Forderungen und Schlussfolgerungen gibt es keine Hoffnung auf Menschlichkeit. Ich haette es nie fuer moeglich gehalten solche unertraeglichen Aufrufe in einer deutschen Zeitung lesen zu muessen. Mit Meinungsfuehrern wie Ihnen hat Frieden und Freiheit keine Bedeutung mehr. Toeten, Morden, im Namen des gerechten guten Willens, wird mit aller medialer Gewalt salonfaehig gemacht. Willkommen im neuen grossartigen Deutschland. Das ist abscheulich.
Und "Wer nichts tut, wird auch schuldig.", heisst doch nichts anderes als das Sie sich im Geiste Ihrer Gesinnung unverzueglich und direkt nach Afghanistan aufmachen muessen, wohl wissend, da fuehrt kein Weg raus. Ich vermute Ihre Regeln gelten nur fuer andere. Sie feuern aus sicherer Position die anderen an.
EHEC und das gute Ende
Wenn wir dem medialen EHEC-Skandal eines abgewinnen können, dann die Erkenntnis, daß sich BIO binnen weniger Tage selbst zerlegt hat. BIO war den Essenden schon immmer das, was den Helfenden die Spende für Brot an die Welt: das gute Gewissen und Selbstwertgefühl. Wer BIO frißt, der fühlt sich gut, wer spendet, ist mit sich im Reinen.
Ich fresse keine BIO und spende auch nicht.
Mir geht's ganz gut.
Ich fresse keine BIO und spende auch nicht.
Mir geht's ganz gut.
6. Juni 2011
Grundschüler bestimmen Brandenburgs Regierungspolitik
Das merken die Einwohner des Landes Brandenburg leider jeden Tag, daß in der Staatskanzlei vorwiegend Grundschüler am Werkeln sind.
Volksabstimmung zum Heckmeck mit EHEC
Die Bundesregierung hat in Absprache mit dem Bundeskanzler, Angela Merkel, beschlossen, eine Volksabstimmung zum EHEC-Bakterium durchzuführen. Gleichzeitig wurde das für seine seriösen Volksbefragungen bekannte Institut FORSA beauflagt, ein Stichprobe der Volksmeinung zu ziehen. Beide Vorhaben werden anschließend miteinander korreliert, den Redaktionen von Spiegel und BILD vorgelegt, um aus dieser Datenmenge den Sieger der Umfrage zu küren. Zur Auswahl stehen bisher:
- Salat
- Gurken
- Tomaten
- Gurken und Tomaten
- Gülleausbringung auf Feldern
- Rindfleisch
- Hamburger Hafengeburtstag
- Biogasanlagen
- Sprossen
- Biowaffen der Bundeswehr
- der (tatsächlich existierende) Fäkalien-Dschihad (Bioterroristen)
- unbekannte Sexualpraktiken
- weil die Deutschen als Schmutzferkel entlarvt worden sind
- der scheiß Tatort vom letzten Sonntag und
- weil man bei 9live nicht mehr zocken darf.
Möglicherweise ist auch bei "Jugend forscht" was schiefgelaufen. Wer weiß, wer weiß.
EHEC-Rätsel gelöst - die Bundeswehr war's
Udo Ulfkotte vom Kopp-Verlag hat das Rätsel um EHEC auf Grund seiner hervorragenden Beziehungen in Kreise der deutschen und internationalen Forschungselite in Windeseile lösen können.
Mikrobiologen und Gentechniker entwickeln für die Bundeswehr gentechnisch veränderte Bakterien oder Viren mit letalen Funktionen, aus Sicht der Bundeswehr nur zur B-Waffen-Abwehr.
Nach uns vorliegenden Informationen soll in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien (WIS) im niedersächsischen Munster (südlich vor den Toren von Hamburg) auf diesem Gebiet unter Beteiligung dort tätiger Wissenschaftler des Hochsicherheitslabors und anderer externer Einrichtungen intensiv gearbeitet worden sein.
Also war es doch ein Feldversuch, nicht des spanischen Landadels, sondern der deutschen Bundeswehr.
Das, was ich der zum Teil holprigen Logik des Artikels für mein weiteres Leben entlehne, steht fast am Ende. EHEC ist keinesfalls vom (tatsächlich existierenden) Fäkalien-Dschihad (Ulfkotte) in Umlauf gebracht worden. Das finde ich außerordentlich beruhigend.
5. Juni 2011
Gurkentomatenbiogassprossen
Da muß man schon mal laut fragen dürfen, wann sie endlich diesen Robert Koch aus dem Institut entlassen, das überhaupt nichts auf die Reihe bekommt.
wie ich einmal den Kühlschrank von Maxl kontrollierte
Haha, reingelegt, der hat keinen Kühlschrank. Der gesamte Jahresvorrat an Grundnahrungsmitteln paßt wohl in eine 2-kg-Tüte. Nur von Frühjahr bis in den frühen Herbst gibt es Nahrungsergänzungsmittel in Form von Sträußen blühenden Grases. Da fummelt Maxl sich dann die klitzekleinen Samenkörner raus. Muß wohl Nougat mit Karamel oder sowas ähnliches sein. Oder einprogrammiert.
Ich brauche ja zwei drei Sekunden von der Wohnungs- bis zur Wohnzimmertür. Dann stecke ich neuerdings erst mal den Kopf rein. Sitzt der faule Sack in seiner Astgabel, glotzt mich an, schüttelt sich erst mal den Federpelz aus, reckt und streckt sich, um dann seine Position als beauftragter Observant meines Tuns einzunehmen, sprich er wartet oder er erwartet, daß ich sein Glöckchen in Unordnung bringe und ihm eine Melodie entlocke, was er inzwischen schon in heller Vorfreude leise plappernd kommentiert.
Nachdem das erledigt ist, wird voller Stolz eine kleine Fulgfeldrunde gedreht, die anschließend ausgiebig bei viel Rumgehüpfe referiert wird.
Bei der Gelegenheit ging ich auch in die Küche seines Frauchens und schimpfte wieder mal, daß sie einkauft für 10, aber alleine ist. Was soll denn der ganze Sack Tomaten, den ißt du ja doch nicht.
Doch doch, meinte sie, und hob zu meinem blanken Entsetzen den Deckel einer großen Schüssel ab. Grüne Gurken und Tomaten, löffelfertig geschnitten und gewaschen, die des Verzehrs harren. Davon esse sie 4 bis 5 Schälchen jeden Tag. Meine Bemerkung, daß dies zur Zeit aber sehr gefährlich sei, kommentierte sie mit einen pfffff, ist mir egal.

Und was machen derweil die besten Schriftsteller in den Zeitungsredaktionen? Natürlich, sie geben den Mutantenstadl. Keiner weiß was, doch die Gurken wollen weiter am Köcheln gehalten sein. Somit kommen etliche Bakterienpanscher zu Wort, Theorienerfinder zu allen Ehren und der Herr Malzahn zu seinem Wochenendhonorar, denn der hat für jenes deutsche Teilvolk, das sich gerne bestadln läßt, seine Theorien in der Welt vorstellen dürfen. Nur meine nicht, die fand keine Berücksichtigung.
Und... Ich bin ja fast geneigt, in Jubel auszubrechen, darüber, daß die Redaktion der BILD endlich da angekommen ist, wo sie hingehört, auf die Scheißerstation. Wie es ausschaut, ist BILD wohl eher auf EHEC. Auf EHEC ist man zwar ganz schlecht drauf, das ist die einzige Gewißheit, die bekannt ist, mutantenstadlt sich jedoch so ein kleines Vermögen zusammen. Das hat ja auch was.
Jede Wette, daß sich die Qualitätsmedien mit diesem Pups der Weltgeschichte solange Frischluft in die Redaktionen blasen lassen, solange damit Scheiße geschrieben und Geld verdient werden kann.
update: Wie der Spiegel, so der Tagesspiegel.
Essen gefährdet Ihre Gesundheit
Ich brauche ja zwei drei Sekunden von der Wohnungs- bis zur Wohnzimmertür. Dann stecke ich neuerdings erst mal den Kopf rein. Sitzt der faule Sack in seiner Astgabel, glotzt mich an, schüttelt sich erst mal den Federpelz aus, reckt und streckt sich, um dann seine Position als beauftragter Observant meines Tuns einzunehmen, sprich er wartet oder er erwartet, daß ich sein Glöckchen in Unordnung bringe und ihm eine Melodie entlocke, was er inzwischen schon in heller Vorfreude leise plappernd kommentiert.
Nachdem das erledigt ist, wird voller Stolz eine kleine Fulgfeldrunde gedreht, die anschließend ausgiebig bei viel Rumgehüpfe referiert wird.
Doch doch, meinte sie, und hob zu meinem blanken Entsetzen den Deckel einer großen Schüssel ab. Grüne Gurken und Tomaten, löffelfertig geschnitten und gewaschen, die des Verzehrs harren. Davon esse sie 4 bis 5 Schälchen jeden Tag. Meine Bemerkung, daß dies zur Zeit aber sehr gefährlich sei, kommentierte sie mit einen pfffff, ist mir egal.
Und... Ich bin ja fast geneigt, in Jubel auszubrechen, darüber, daß die Redaktion der BILD endlich da angekommen ist, wo sie hingehört, auf die Scheißerstation. Wie es ausschaut, ist BILD wohl eher auf EHEC. Auf EHEC ist man zwar ganz schlecht drauf, das ist die einzige Gewißheit, die bekannt ist, mutantenstadlt sich jedoch so ein kleines Vermögen zusammen. Das hat ja auch was.
Jede Wette, daß sich die Qualitätsmedien mit diesem Pups der Weltgeschichte solange Frischluft in die Redaktionen blasen lassen, solange damit Scheiße geschrieben und Geld verdient werden kann.
update: Wie der Spiegel, so der Tagesspiegel.
Essen gefährdet Ihre Gesundheit
keine Sternstunde der Justiz
Zettel ist ja in vielen Dingen beizupflichten. Seine Analysen sind fundiert, klar strukturiert und logisch aufgebaut. Bezüglich des Freispruchs von Kachelmann, den er als "Sternstunde der Justiz" bezeichnet, irrt Zettel allerdings gewaltig. Er irrt insofern gewaltig, da er Moral und gültige Rechtsnormen miteinander vermengt.
Hier gab es verschiedene Faktoren, die eine unvoreingenommene Urteilsfindung erschwerten. Da waren der Übereifer einer offenbar überforderten und parteilichen Staatsanwaltschaft;
- die Person des Angeklagten, dessen zynischer Umgang mit Frauen, so wie er im Lauf des Prozesses bekannt wurde, nur allzu berechtigte Antipathien auslöst. Nicht wenige mögen sich gedacht haben: Ob er nun diese Tat begangen hat oder nicht - für die Art, wie er Frauen belog und hinterging, hat dieser Schurke allemal eine Verurteilung verdient.
- diese ganze verquere Beziehung zwischen den beiden Protagonisten - er spielte mit ihr wie mit vielen Frauen...
Ob Kachelmann mit Frauen zynisch umgegangen ist, entzieht sich auch der Kenntnis von Zettel und ist im übrigen für eine Urteilsfindung im vorliegenden Fall ohne jede Bedeutung gewesen. Ob Kachelmann die Frauen belog und hinterging, kann man ebenfalls unter den Tisch fallen lassen, das sind Dinge, die muß Kachelmann mit den Frauen alleine klären. Oder die Frauen mit Kachelmann.
Ob Kachelmann mit der Frau nur spielte, und dann auch noch verquer, so wie er mit vielen Frauen spielte (Zettel), ist ebenfalls dem Bereich der Spekulation entlehnt. Man kann es auch pragmatisch betrachten. Worum anders geht es eigentlich zwischen Männlein und Weiblein als um das miteinander Spielen?
Das sind alles Aspekte, die moraltheolgisch diskutiert werden können, sie wurden es ja auch, doch dies ist nicht das Spielfeld von Zettel, auf dem er sich für gewöhnlich bewegt. Das möge er bitte jenen überlassen, die das weitaus besser auf die Reihe kriegen.
Besonders fatal in seiner Analyse ist jedoch die Schlußfolgerung, die er aus dem von allen beteiligten Seiten medienwirksam inszenierten und genutzten Prozeß ableitet.
Am Ende setzt sich in der Regel die Wahrheit durch. So, wie in einer freien, rechtsstaatlichen Justiz in der Regel die Gerechtigkeit.
Am Ende setzt sich erstens immer der Stärkere durch. Und zweitens geht es in der Rechtsprechung nicht um Gerechtigkeit, ging es noch nie, sondern um eine den geltenden Rechtsnormen entsprechende Strafe. Oder auch nicht. Bestrafung hat nur selten etwas mit Gerechtigkeit zu tun.
Weitaus öfter als im Fall Kachelmann, in dem die Justiz ausnahmsweise mal gesternstundet hat, hat sie in ähnlich gelagerten Fällen katastrophal versagt.
Hier gab es verschiedene Faktoren, die eine unvoreingenommene Urteilsfindung erschwerten. Da waren der Übereifer einer offenbar überforderten und parteilichen Staatsanwaltschaft;
- die Person des Angeklagten, dessen zynischer Umgang mit Frauen, so wie er im Lauf des Prozesses bekannt wurde, nur allzu berechtigte Antipathien auslöst. Nicht wenige mögen sich gedacht haben: Ob er nun diese Tat begangen hat oder nicht - für die Art, wie er Frauen belog und hinterging, hat dieser Schurke allemal eine Verurteilung verdient.
- diese ganze verquere Beziehung zwischen den beiden Protagonisten - er spielte mit ihr wie mit vielen Frauen...
Ob Kachelmann mit Frauen zynisch umgegangen ist, entzieht sich auch der Kenntnis von Zettel und ist im übrigen für eine Urteilsfindung im vorliegenden Fall ohne jede Bedeutung gewesen. Ob Kachelmann die Frauen belog und hinterging, kann man ebenfalls unter den Tisch fallen lassen, das sind Dinge, die muß Kachelmann mit den Frauen alleine klären. Oder die Frauen mit Kachelmann.
Ob Kachelmann mit der Frau nur spielte, und dann auch noch verquer, so wie er mit vielen Frauen spielte (Zettel), ist ebenfalls dem Bereich der Spekulation entlehnt. Man kann es auch pragmatisch betrachten. Worum anders geht es eigentlich zwischen Männlein und Weiblein als um das miteinander Spielen?
Das sind alles Aspekte, die moraltheolgisch diskutiert werden können, sie wurden es ja auch, doch dies ist nicht das Spielfeld von Zettel, auf dem er sich für gewöhnlich bewegt. Das möge er bitte jenen überlassen, die das weitaus besser auf die Reihe kriegen.
Besonders fatal in seiner Analyse ist jedoch die Schlußfolgerung, die er aus dem von allen beteiligten Seiten medienwirksam inszenierten und genutzten Prozeß ableitet.
Am Ende setzt sich in der Regel die Wahrheit durch. So, wie in einer freien, rechtsstaatlichen Justiz in der Regel die Gerechtigkeit.
Am Ende setzt sich erstens immer der Stärkere durch. Und zweitens geht es in der Rechtsprechung nicht um Gerechtigkeit, ging es noch nie, sondern um eine den geltenden Rechtsnormen entsprechende Strafe. Oder auch nicht. Bestrafung hat nur selten etwas mit Gerechtigkeit zu tun.
Weitaus öfter als im Fall Kachelmann, in dem die Justiz ausnahmsweise mal gesternstundet hat, hat sie in ähnlich gelagerten Fällen katastrophal versagt.
Atomkonzerne warnen vor Atomausstieg
Die Welt hat beim Spiegel abgeschrieben und ich bei der Welt. Ich gab mir die größte Mühe, den Text sinnwahrend zu kürzen.
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GEHEIMBERICHT | 09:37
Atomkonzerne warnen vor extremen Stromausfällen
Die Zahl von Stromausfällen ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen. Bund und Länder sind alarmiert – denn die Lage am Strommarkt hat sich dramatisch verschärft.
Die Atomkonzerne warnen laut „Spiegel“ vor weiteren extremistischen Stromausfällen. „Die Stromknappheit hat sich merklich verschärft“, zitiert das Magazin aus einem von den Energiekonzernen für Bund und Länder erstellten geheimen Lagebild.
Die Zahl der plötzlichen Stromausfälle sei zwischen 2005 und 2010 um über 20 Prozent gewachsen und liege erstmals bei 6800.
Als besonders anfällig seien 767 Stromübergabeknoten registriert. Im ersten Quartal dieses Jahres waren deutlich mehr extreme Stromausfälle zu verzeichnen als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.
Die Stromausfälle reichen „längst über das Kernenergiespektrum und somit in alle Strom produzierenden Bereiche hinein“.
Allerdings sehen die Atomkonzerne trotz der hohen Ausfallzahlen „weder in ihrer Gesamtheit noch in Form herausragender Einzelausfälle eine staatsgefährdende Dimension".
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GEHEIMBERICHT | 09:37
Atomkonzerne warnen vor extremen Stromausfällen
Die Zahl von Stromausfällen ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen. Bund und Länder sind alarmiert – denn die Lage am Strommarkt hat sich dramatisch verschärft.
Die Atomkonzerne warnen laut „Spiegel“ vor weiteren extremistischen Stromausfällen. „Die Stromknappheit hat sich merklich verschärft“, zitiert das Magazin aus einem von den Energiekonzernen für Bund und Länder erstellten geheimen Lagebild.
Die Zahl der plötzlichen Stromausfälle sei zwischen 2005 und 2010 um über 20 Prozent gewachsen und liege erstmals bei 6800.
Als besonders anfällig seien 767 Stromübergabeknoten registriert. Im ersten Quartal dieses Jahres waren deutlich mehr extreme Stromausfälle zu verzeichnen als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.
Die Stromausfälle reichen „längst über das Kernenergiespektrum und somit in alle Strom produzierenden Bereiche hinein“.
Allerdings sehen die Atomkonzerne trotz der hohen Ausfallzahlen „weder in ihrer Gesamtheit noch in Form herausragender Einzelausfälle eine staatsgefährdende Dimension".
4. Juni 2011
Gurkenterroristen im Visier der Wasserschutzpolizei
BILD legt eine Gurke nach, um das langweilige Thema am Laufen zu halten.
Eine Minute vor Mitternacht verklappte die Redaktion des Schwindelblatts neuerlichen Schwachsinn auf ihren Internetserver, weil ihr vom Tagesspiegel abgeschriebener Alarmruf nicht so richtig ernst genommen wurde.
ERSTER CHEFARZT SPRICHT VON ANSCHLAG
Killer-Keim mit Absicht in Umlauf gebracht?
Handelt es sich um die Tat eines einzelnen Kriminellen? Oder ist es doch ein Anschlag?
EXPERTE GLAUBT AN ANSCHLAG.
Die größte Angst der Deutschen wäre ein Terror-Anschlag mit Killer-Keimen.
Diese Angst wird jetzt genährt durch den Berliner Hygiene-Experten Klaus-Dieter Zastrow vom Vivantes-Klinikum: „Es kann durchaus sein, dass ein Schwachkopf unterwegs ist und denkt, ich bringe mal ein paar Leute um oder verpasse 10 000 Leuten Durchfall. Das aus dem Blickfeld zu nehmen, halt ich für einen Fehler und geradezu fahrlässig.“
Soweit, so schlecht. Doch nun kommt das ganz dicke Ende von Zastrow und BILD, denn die haben klammheimlich die Textbausteine in den Schreibprogrammen upgedatet.
„... im Internet stehen Anleitungen, wie man Sachen panscht.“
Au Scheiße, im Internet stehen Anleitungen. Die gehören da doch gar nicht hin! Bombenbauanleitungen im Internet, Bakterienpanschanleitungen im Internet, wo führt das nur hin?
Wobei die Bakterienpanscher durchaus Genies sind, auch wenn ein oder zwei Todesfälle noch versehentlich passierten. Sie haben ihre Panscherei bis jetzt schon soweit vorangetrieben, daß vor allem ältere nordwestdeutsche Frauen sterben, die die Gurken gewaschen haben.
Da stellt sich mir nämliche eine Frage, die selbst BILD zu stellen nicht wagt, weil es um Frauen und Gurken geht. Nehmse zwei, dann könnse eine essen, sagt der türkische Gemüsehändler um die Ecke für gewöhnlich und lacht sich immer scheckig.
Könnte es also sein, daß diese Frauen die Gurken gar nicht gewaschen haben, bevor sie in ihren Körper gelangten?
[upate] Oh, ich lese gerade, Tomaten stehen unter einem noch viel größerem Verdacht, Auslöser der ganzen Scheißerei zu sein. [/update]
Uups, damit ist meine schöne Theorie auch schon wieder hinfällig, denn welche Frau würde ihrem Körper schon eine ungewaschene Tomate zuführen.
Eine Minute vor Mitternacht verklappte die Redaktion des Schwindelblatts neuerlichen Schwachsinn auf ihren Internetserver, weil ihr vom Tagesspiegel abgeschriebener Alarmruf nicht so richtig ernst genommen wurde.
ERSTER CHEFARZT SPRICHT VON ANSCHLAG
Killer-Keim mit Absicht in Umlauf gebracht?
Handelt es sich um die Tat eines einzelnen Kriminellen? Oder ist es doch ein Anschlag?
EXPERTE GLAUBT AN ANSCHLAG.
Die größte Angst der Deutschen wäre ein Terror-Anschlag mit Killer-Keimen.
Diese Angst wird jetzt genährt durch den Berliner Hygiene-Experten Klaus-Dieter Zastrow vom Vivantes-Klinikum: „Es kann durchaus sein, dass ein Schwachkopf unterwegs ist und denkt, ich bringe mal ein paar Leute um oder verpasse 10 000 Leuten Durchfall. Das aus dem Blickfeld zu nehmen, halt ich für einen Fehler und geradezu fahrlässig.“
Soweit, so schlecht. Doch nun kommt das ganz dicke Ende von Zastrow und BILD, denn die haben klammheimlich die Textbausteine in den Schreibprogrammen upgedatet.
„... im Internet stehen Anleitungen, wie man Sachen panscht.“
Au Scheiße, im Internet stehen Anleitungen. Die gehören da doch gar nicht hin! Bombenbauanleitungen im Internet, Bakterienpanschanleitungen im Internet, wo führt das nur hin?
Wobei die Bakterienpanscher durchaus Genies sind, auch wenn ein oder zwei Todesfälle noch versehentlich passierten. Sie haben ihre Panscherei bis jetzt schon soweit vorangetrieben, daß vor allem ältere nordwestdeutsche Frauen sterben, die die Gurken gewaschen haben.
Da stellt sich mir nämliche eine Frage, die selbst BILD zu stellen nicht wagt, weil es um Frauen und Gurken geht. Nehmse zwei, dann könnse eine essen, sagt der türkische Gemüsehändler um die Ecke für gewöhnlich und lacht sich immer scheckig.
Könnte es also sein, daß diese Frauen die Gurken gar nicht gewaschen haben, bevor sie in ihren Körper gelangten?
[upate] Oh, ich lese gerade, Tomaten stehen unter einem noch viel größerem Verdacht, Auslöser der ganzen Scheißerei zu sein. [/update]
Uups, damit ist meine schöne Theorie auch schon wieder hinfällig, denn welche Frau würde ihrem Körper schon eine ungewaschene Tomate zuführen.
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