7. August 2011

Silke29 schrieb

da hat doch einmal der prinz frederic der kader loth in den badezuber uriniert, weils gut für den teint ist;

6000 - Der Glöckner von Maxl

Dieser Tage mußte ich die Beschwerde entgegen nehmen, daß nur ich dem Maxl so eng auf die Pelle rücken darf, um ihn das Glockenspiel zu lehren. Sobald sein Frauchen auch nur in die Nähe des Glöckchens kommt, sucht er flinken Fußes das Weite um aus sicherer Distanz ihr Werkeln zu beäugen.

Bei mir hingegen ist es genau umgekehrt, da wird bei Annäherung freudig erregt getschilpt, die beste Sitzposition eingenommen und andachtsvoll der Melodei gelauscht, um bei Gefallen selber mit einzustimmen oder gar in Hausmusik zu machen. Da Maxl ein sehr genauer Beobachter ist, aber etwas langsam in der Umsetzung der beobachtetetn Szenerie, befindet er sich immer noch in der Umstellungsphase seiner musikalischen Fertigkeiten. Hat er früher das Glöckchen schlichtweg mit dem Schnabel attakiert, um ihm Töne zu entlocken, so hat er auch akzeptiert, das an diesem Vorgehen etwas falsch sein muß, da der Glöckner dies mit seinen Krallen tut.

Das muß offensichtlich die bessere Variante sein. So verwundert es dann nicht, daß Maxl dazu übergegangen ist, sich in Kickboxen zu üben, um es seinem Lehrmeister gleichzutun. Mit einem heftigen Tritt eines Fußes geht's nun dem Glöckchen an die Töne.

Leider ist das filmisch nicht erfaßbar, denn nach wie vor gilt die eiserne Regel Ich komme in friedlicher Absicht. Bezogen auf Maxl heißt das, ein Strauß frisch gezupfter Gräser ist erlaubt, erlaubt ist sogar ihm einen einzigen Halm vor's Schnäbele zu halten, damit er es in Windeseile ausputzen kann, ja sogar das akzeptiert er bei mir inzwischen, Fotoapparat, Löffelchen mit süßem Quark, Filmkamera, jedweder Gegenstand in der Hand, der nicht wie Gras aussieht, ist eine Bedrohung und wird mit Flucht bedacht.

Es gibt noch andere Ungereimtheiten, über die man sich nicht den Kopf zerbrechen muß. Schließt sein Frauchen die Wohnungstür auf, gibt es einen kräftigen Begrüßungsbrüller von um die Ecke. Schließe ich die Wohnung auf, ist Ruhe angesagt. Als Hobbyornithologe würde ich jetzt mal die Behauptung aufstellen, als musikalische Tiere, die sehr genau die Feinheiten von Melodien unterscheiden, sind die Schließgeräusche für einen Wellensittich eindeutig zuzuordnen. Kommt Frauchen vom Einkaufen, ist eitel Freude angesagt, weil Gras mit dabei ist. Kommt ein anderer, könnte es ja ein Einbrecher sein. Keine Ahnung, was einen Wellensittich so umtreibt. Ich glaube, die haben auch ihren eigenen Kopf.

Das war der 6000. post in diesem Blog. Ein denkbar knapper Zieleinlauf, denn in 35 Klicks fällt die 100.000. Ich sehe gerade, daß das ja Pageviews sind. Da habe ich mich getäuscht, die Zahl der Klicks ist somit weitaus höher. Und die Dunkelziffer erst.

Blogger fordert Anonymisierung verwirrter Einzelmeiner

Das Internet führt nach Ansicht des Bloggers zu einer neuen Form radikalisierter Einzelmeinungen, die den normalen Bürgern zunehmend Sorgen bereiteten. "Wir haben immer mehr Politiker, die sich von ihrer sozialen Umgebung isolieren und allein in eine Welt im Netz eintauchen", so der Blogger. "Dort verändern sie sich, meist ohne dass es jemand bemerkt. Darin liegt eine große Gefahr, auch in Deutschland."

Die noch größere Gefahr für Deutschland besteht jedoch darin, wenn solchen verwirrten Politkern vollkommen undifferenziert, distanzlos und wohlwollend viel Druckerschwärze gewidmet wird, damit sie ihre wirren Gedanken verbreiten können. So geschehen in der jüngsten Ausgabe aus der Terrorpopagandazentrale in Hamburg. Sie brauchten das Geld.

Jetzt mal eine sehr ernsthafte Frage, wenn ihr das selber entscheiden dürftet. Wollt ihr verwirrte Einzelmeiner in die Fratze schauen oder sie doch lieber mit einer Gesichtslarve anonymisiert wissen, die ihre wirren Gedanken verbirgt?

6. August 2011

der Schlüpfer von Her Royal Hotness

Verehrte BILD-Redakteure, Pippa Middleton ist ein Pornostar titelt ihr. Nun, soweit ist es noch nicht, höchstens in eurer Phantasie. Ihr habt auch vergessen, die visuelle Darstellung für eure Textbeschreibung des Slip-Blitzers von Frau Middleton zu zeigen, was ihr doch sonst liebend gerne tut.

Den Schlüpfer der Dame kann man sich u.a hier oder hier anschauen.

Schießübungen

Deutschlands Politiker schießen sich auf Barroso ein (Sueddeutsche)

ausgepackt

US-Offizier packt über Osama-Mission aus

So titelte kürzlich RIA Nowosti unter Bezugnahme auf ein Interview des "New Yorker" mit der am 8. August erscheinen soll und am 1. August erschienen ist.

Der Minister hatte vorgeschlagen, Langstreckenbomber vom Typ B-2 Spirit zu Bin Ladens Haus zu schicken. Als die Luftwaffe die Möglichkeit eines Bombereinsatzes prüfte, kam sie zu dem Schluss, dass für die Zerstörung des Hauses des Topterroristen, das möglicherweise über einen unterirdischen Bunker verfügte, mindestens 32 Bomben notwendig gewesen wären. Da solch ein massives Bombardement den Effekt eines schweren Erdbebens hätte, habe man auf den Luftangriff verzichtet.

Oha, USA-Luftwaffe verhindert Erdbeben in Pakistan. Das ist ja sehr nett.

Die Leiche des „Staatsfeindes Nummer eins“ wurde in Plastik eingepackt und weggebracht...

Korrekterweise erinnern wir uns daran, daß die Leiche Osama Bin Ladens als Sondermüll im Meer verklappt wurde, was von den Edelfedern der litarisch anspruchsvollen deutschen Magazine zur traditionellen islamischen Seebestattung umgedichtet wurde.

Komme ich nun noch einmal auf die Macht der Worte zurück, den Abschuß eines Hubschraubers der SEALS.

A military helicopter was shot down in eastern Afghanistan, killing 31 U.S. special operation troops, most of them from the elite Navy SEALs unit that killed al-Qaida leader Osama bin Laden, along with seven Afghan commandos.

Die meisten der 31 Toten seien aus jener Einheit der SEALs gewesen, die den Führer der al-Qaida, Osama Bin Laden, getötet habe. Auweia, das schreit geradezu nach einer Fortsetzung des Märchens im New Yorker. Helden aus der Einheit des staatlich angeordneten Shoot-to-kill-Kommandos sind nun selber gekillt worden. Dramatik, die selbst Hollywood nicht bieten kann, sondern nur das richtige Leben.

geheime Ermächtigungszentrale

Der GEZ wurde ein Ermächtigungsparagraph übergeholfen, im Entwurf des Rundfunkänderungsstaatsvertrages.

§9
Auskunftsrecht, Satzungsermächtigung

(1) ... Kann die zuständige Landesrundfunkanstalt den Inhaber einer Wohnung oder einer Betriebsstätte nicht feststellen, ist der Eigentümer oder der vergleichbar dinglich Berechtigte der Wohnung oder des Grundstücks, auf dem sich die Betriebsstätte befindet, verpflichtet, der Landesrundfunkanstalt Auskunft über den tatsächlichen Inhaber der Wohnung oder der Betriebsstätte zu erteilen. Bei Wohnungseigentumsgemeinschaften kann die Auskunft auch vom Verwalter verlangt werden... Der Anspruch auf Auskunft und Nachweise kann im Verwaltungszwangsverfahren durchgesetzt werden.


Via Staatsrundfunk sollen die vermieter ihre Mieter ausspionieren. Das ist ein starkes Stück.

In Berlin haben die Linken dieses Schnüffel- und Ermächtigunsggesetz bereits durchgewunken. Im September sind Wahlen. Da gibt es die Quittung. Zumindest meinerseits. Schnüffler und Leute, die Ermächtigungsgesetze verabschieden, sind für mich nicht wählbar. In Mecklenburg sind ja im Herbst auch Wahlen. Eine gute Chance, jenen, die ein Mandat erhieschen wollen, die Meinung zu geigen und ihnen das Mandat zu vergeigen.

Btw. Lest ich den Vertragsentwurf mal durch und versucht rauszukriegen, was im Ergebnis des Vertrages als staatliche Datenbank entstehen wird. Da gruselt einen vor.

5993 / 99.756

Mal sehen, wer schneller ist, ich mit dem post Nr. 6000 oder die Mausschubser mit dem 100.000sten Klick. Heute Nacht oder morgen wird's passieren.

BILD stellt die Systemfrage

Und wie es so ist, wenn Leute sich der Systemfrage widmen, die keine Ahnung haben, dann geht das gründlich schief und mir runter wie Öl. Unter dem Titel 20 Jahre World Wide Web heißt es unter anderem.

Vor 20 Jahren veröffentlichte der Brite Tim Berners-Lee (heute 56) eine Erfindung namens „World Wide Web“. Ohne dieses WWW wäre das Internet heute nicht mehr vorstellbar.

Zwei grobe Fehler in zwei Sätzen. Er veröffentlichte diese Erfindung nicht, sondern nahm sie in Betrieb. Das Internet ist sehr wohl auch heute ohne dieses WWW (BILD) vorstellbar. Ich kann es mir nämlich vorstellen.

Jetzt kommt es hammerhart.

Wenn es um das Internet geht, wird manches gern verwechselt. Selbst Technik-Begeisterte unterscheiden oft nicht, dass Internet und World Wide Web zwei verschiedene Dinge sind.

Das ist so erstmal vollkommen richtig. Dann wird Bezug auf die vielen Milliarden Internetseiten genommen und folgendes gehauptet:

Diese Seiten lassen sich per Eingabe von „www“ und einer eindeutigen Adresse mit einem Internet-Browser aufrufen und anzeigen.

Ich korrigiere den Satz mal. Er müßte korrekterweise so lauten:

Diese Seiten lassen sich mit einem Clientprogramm durch Eingabe einer Adresse abrufen und auf dem lokalen Endgerät verarbeiten.

www vorne weg zu schreiben, ist ein (weit verbreiterer) Spezialfall, aber nicht Bedingung, die Adresse ist nicht immer eindeutig, sofern es sich um virtuelle Server unter eine IP-Adresse handelt und ein Internet-Browser ist weder für den Abruf noch für die Anzeige zwingend nötig, allerdings sehr komfortabel. Abrufen könnte ich sie auch mit wget und Anzeigen mit einem Textlister.

Ja, das sind sie, die bei BILD. Da wird manches gern verwechselt. (BILD)

Selbst bei technikaffinen Themen lügen sie wie gedruckt.
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Natürlich schreiben auch andere Qualitätsmedien auf, was ihnen so im Schädel rumspuckt, ja mit ck, nur ist das genauso falsch, wie das, was BILD zusammenlog. Die Sueddeutsche erfindet

Die Informationen konnten nun in Hypertext-Dokumenten (http) zusammengefasst werden, um per Link von Dokument zu Dokument zu springen, programmierte er eine rudimentäre Software, die er "Browser" nannte, aber nur auf einem einzigen System, den Next-Rechnern, funktionierten. Die erste Webseite (Foto) war folglich nicht viel mehr als ein vernetztes Textdokument.

http ist das HyperTextTransferProtokoll und kein Dokument. Grammatik ist auch außen vor, so brandheiß ist das Thema. Die erste Webseite war auch nicht vernetzt, sondern eine einziges Dokument. Von diesem aus konnte man, über http zu anderen einzelnen Seiten springen, die mit dieser verknüpft (verbunden - linked) waren.

Da die Sueddeutsche eine Klickstrecke veranstaltet, bin ich nicht weiter bereit, einem solch Konsumentenfeindlichen Vorgehen zu folgen. Es sei nur erwähnt, daß der erste weit vebreitete Browser Mosaic war und nicht der Netscape Navigator. Den habe ich nämlich benutzt. Gab ja nichts anderes damals. Ich gehe ruhigen Gewissens davon aus, daß auch die Sueddeutsche noch mehr Scheiß aufgeschrieben hat.

Eisbären sind Bestien

Mit "Bestie Knut" hatte ich 2007 einen post betitelt. Doch mir glaubte ja keiner. Außerdem warf ich in die Debatte, daß Eisbären süße kleine Kegelrobben mit großen Kulleraugen zum Frühstück verspeisen würden. Nun, ganz so ist es nicht gekommen, es betraf den süßen Horatio Chapple (17), der verspeist wurde, aber das macht für einen Eisbären keinen Unterschied, so daß auch BILD nun gezwungen ist, das zu behauptetn, was in diesem Blog schon immer behauptet wurde.

Eisbär-Bestie tötet Zelt-Jungen (17) im Schlaf

Die Taliban erklärten im Internet

Die Herrschaften Matthias Gebauer und Shoib Najafizada behaupten, die Taliban hätten im Internet erklärt...

Kurze und schmerzhafte Frage. Wo iss'n das? Das Internet.

Gaby Frankemölle und die Systemfrage

SPIEGEL ONLINE 06. August 2011, 13:46 Uhr
Kostenlos-Software Gimp

So funktioniert der Gratis-Bildbearbeiter

Von Gaby Frankemölle


Gaby beschäftigt sich im Computerfachmagazin aus Hamburg mit der Systemfrage. Sie hat also meinen auch an den Spiegel gerichteten Ratschlag beherzigt. Nur, wir wollen eigentlich überhaupt nicht wissen, wie der Gratis-Bildbearbeiter funktioniert. Wir wollen wissen, wie wir ihn anwenden müssen und was mit ihm an Unfug angerichtet werden kann.

Haarscharf schrammt sie dann doch noch an die Systemfrage heran, um sofort Reißaus zu nehmen.

Trotz aller Kontrapunkte spricht vieles für Gimp.

Hätte sie das Programm installiert und den Versuch unternommen, produktiv damit zu hantieren, dann wäre der Satz anders ausgefallen.

Wegen der vielen Kontrapunkte und Unzulänglichkeiten ist Gimp für den täglichen und produktiven Gebrauch vollkommen ungeeignet.

die Macht der Worte

Ria Nowosti

Taliban schießen Nato-Helikopter mit Isaf-Soldaten ab: Alle Insassen angeblich tot
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Spiegel

Viele Tote bei Hubschrauber-Crash in Afghanistan


Das bezieht sich auf den gleichen Sachverhalt.

5. August 2011

das neue N-Wort

Titus Chalk

Es ist eine lässige Attitüde der linken Berliner Mehrheit, jeden so zu bezeichnen, den sie nicht leiden können...

Schlappe für die Zockerwächter - Deutsche dürfen bei Deutschen wetten

Für deutsche Verhältnisse hat es nicht all zu lange gedauert. Das Zockverbot für Hartz-IV-Begünstigte wurde gekippt.

Diese, so das OLG Köln, dürfen nicht automatisch vom Wetten ausgeschlossen werden. Eine Einzelfallprüfung wäre unabdingbare Voraussetzung.

Nun dürfen Deutsche auch wieder bei Deutschen wetten.

4. August 2011

Nachtrag zum Berufsempörer Schwennicke

Christoph Schwennicke hat den Geißlerschen Amoklauf nachrecherchiert und bezeichnet ihn nun als Entgleisung (sic!). Geißler am Bahnhof Stuttgart entgleist.

Man hört sich die Audio-Datei wieder und wieder an und fragt sich, wie ein Mann von der politischen und der Lebenserfahrung eines Heiner Geißler derart Amok laufen kann.
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Man hört sich die Audio-Datei wieder und wieder an und fragt sich, wie sich ein Mann von der politischen Erfahrung und der Lebenserfahrung eines Heiner Geißler eine derartige Entgleisung leisten kann.


Die neue Variante ist natürlich grottenschlechtes Deutsch, das sei dem Schwennicke gegönnt.

Viel interessanter ist in dem Zusammenhang, was er einen Tag vorher geschrieben hatte.

In Berlin lief dagegen sofort die Empörungsmaschine an: Gesetze verschärfen, Neonazis verbieten. Kann in der deutschen Politik nicht einfach mal Ruhe sein? Fragt Christoph Schwennicke.

Gegen den deutschen Politiker ist der pawlowsche Hund ein vernunftbegabtes Wesen, das den Mut aufbringt, sich seines Verstandes zu bedienen.

Warum muss Politik in Deutschland so sein? Warum muss jeder und jede jede Gelegenheit nutzen, das zu sagen, was er oder sie immer schon gesagt hat? Warum kann nicht einfach mal Ruhe sein?


Es scheint so, daß Herr Schwennicke einen direkten Draht zur Empörungsmaschine Spiegel hat.

Kinderschutzbund verbreitet krude Sarrazin-Thesen

KINDERSCHUTZBUND | 14:00

"Arbeitslose und Migranten kriegen die meisten Kinder"

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Warum ein Großteil der Türken in Deutschland von der Sarrazin-Debatte nicht viel mitbekommen hat, das erklärt der Tagespiegel in einem ausführlichen Artikel. Türken in Deutschland, Deutschtürken usw. schauen nämlich mit Vorliebe türkisches Fernsehen und lesen mit Vorliebe türkische Zeitungen.

Krude, nicht wahr?

der gute Pädoonkel vom Spiegel

Ratten, Schmierfinken, Aasgeier: Wer eine Imagestudie über Journalisten verfassen möchte, muss ein Kapitel der Tier-Metaphorik dieses Berufsbildes widmen. (welt)

Michael Jürgs, so fragt man sich angesichts seiner Vita, ist der qualifiziert genug, sich dem Thema Kinderpornographie zu widmen? Er hat nämlich keine Ahnung. Doch das ist immer noch die beste Voraussetzung und unabdingbares Qualifikationsmerkmal, um einen Aufsatz für den Spiegel zum Thema anfertigen dürfen zu müssen, denn außer der dürren Meldung von heute morgen, die leider aus den USA und dann noch sensationsfrei daher kam, außer dieser Dürre auf dem publizistischen Markt gab es nichts weiter.

Da muß gegengesteuert werden, da muß der Grusel her, da muß das Volk wachgerüttelt werden. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, wie so oft mit der noch nie bewiesenen, trotzdem oft wiederholten Standardbehauptung:

SPIEGEL ONLINE 04. August 2011, 19:15 Uhr
Pädokriminalität

Wie Netzwerkfahnder gegen Kinderpornografie kämpfen

Von Michael Jürgs


Wie Netzwerkfahnder gegen Kinderpornographie kämpfen, dazu äußert sich der Autor nicht, kann er auch nicht, weil er keine Ahnung hat und weil Netzwerkfahnder darüber tunlichst ihren Schnabel halten.

So bleibt es ob der Null Substanz der Materie auch nicht aus,daß sich Jürgs in den beiden entscheidenden Punkten outen muß, als Dürftologe und Könntologe.

...in einem ganz normalen Jahr durchschnittlich 6000 Spuren im Netz, die dann ... zu den echten Adressen der Verdächtigen führen könnten. Hochrechnungen ergeben sich aus der Zahl der Klicks, die bei Providern registriert worden sind... In Deutschland dürften es rund 250.000 pro Tag sein.

Ein Voodoo der Mathematik, das er wohl selbst kaum durchschaut, bei den ganzen könnten und dürften.

Über Umsätze und Gewinnmargen auf diesem Markt gibt es nur Vermutungen. Interpol schätzt den Umsatz mit Handel und Herstellung von Kinderpornografie auf weltweit 18 Milliarden Dollar. ... Andere Schätzungen gehen eher von fünf Milliarden aus.

Sind wir hier in der Sendung "Schätzen sie mal"?

Herr Jürgs, wenn sie mich verarschen wollen, dann sollten sie nächstens etwas früher aufstehen. Ihr volkserziehrische Absicht trieft aus jeder Zeile, daß es einfach nur peinlich ist. Die unprätentiöse und nüchterne Präsentation der Fahndungserfolge in den USA habe ich mir bereits heute früh im Original reingezogen. Das Vorgehen hebt sich sehr wohltuend von ihrem ich hab zwar keine Ahnung, schreibe aber trotzdem mal was dazu auf ab.

Wer mir erklären möchte, wie Netzwerkfahnder arbeiten, der sollte sich wenigstens mit den Basics vertraut machen und sich Einblicke in die Kinderpornoszene verschaffen. Eine englische Übersetzung des deutschen Textes gibt es auch.

Tja, lieber Pädoonkel vom Spiegel, dein Märchen kannste in die Tonne treten, es ist wohl alles doch etwas komplizierter als man auf 4 Seiten Spiegel pressen kann, zumal wir das alles schon zigmal gelesen haben. Es wird dadurch schrifstellerisch keinen Deut besser, dreist wenn sie, Herr Jürgs, zur Edelfeder mutieren würden.

Zum Abschluß noch die beliebte Rätselfrage "Was ist hier falsch?" Finde alle Fehler im screenshot.

Stehpuller in der BILD-Redaktion

Skandal, Skandal, ereifert sich der stehpullererregte Redakteur in der BILD.

ZUM ZWEITEN MAL INNERHALB WENIGER WOCHEN

Explizite Sex-Szenen im Öffentlich-Rechtlichen

ZDF ÜBER „LIEBE MICH“ ZU BILD.DE: „MAN HÄTTE DEN FILM AUCH UM 22 UHR SENDEN KÖNNEN“


Man und hätte erübrigt sich. Man und frau haben, bereits 2008, im Rahmen der Montagsreihe um 22:15 Uhr.

Ihr könnt euren erregten Puller wieder erschlaffen lassen. Das war blinder Alarm, der drei Jahre zu spät kommt. So ist es eben im Leben, manch einer kommt früher, manch einer später.

Polizisten rätseln nicht

Erst recht nicht über den Tod eines Rechtsextremisten aus der Neonazi-Szene (Sueddeutsche).

Polizei rätselt über Familiendrama in der Neonazi-Szene

Dreier wacker Autoren bedarf es bei der Sueddeutschen, H. Effern, S. Mayr und F. Müller, um uns von rätselnden Polizisten in Kenntnis zu setzen, die es im richtigen Leben auch nur beim Kreuzworträtsel oder Sudoku belassen, das Rätseln.