16. Januar 2020

Staatsziel: Leichen von Menschen ausschlachten

Noch immer wird die Schlacht darüber geschlagen, ob man Menschen für die Profitpläne von Kliniken wie das Ersatzteillager von VW ausschlachten darf. Der Mensch ist schnöde Verfügungsmasse des Staates, um ihn best­möglich verwerten zu können.

Don Alphonso
Neues Lebensziel: So leben, dass der Staat kein einziges Körperersatzteil mehr brauchen kann.
Eine sehr wohlfeile Anregung.

Ex-Veganer
Oder wie ich heute schon einmal las: Jedem popeligen #Cookie müssen wir ausdrücklich zustimmen, aber das restlose #Ausweiden im Todesfall, das soll ohne ausdrückliche #Zustimmung möglich sein? Irre!
[update 15:00 Uhr]

Sciencefiles zur Ausweidungsmafia.
Ausweiden sollt ihr euch lassen.

Sanders' Hiwi: Gulags waren gar nicht so schlecht

Ein Hiwi des amerikanischen Arbeiterführers und Sozialisten Bernie San­ders, Kyle Jurek, hat sich ausführlich zu den anstehenden Präsidenten­wahlen in der nordamerikanischen Indianerrepublik geäußert.

'Gulags Weren't That Bad': Sanders Staffer Says Trump Supporters Will Need To Be 'Re-Educated In Camps'


... Trump supporters will need to be reeducated in literal gulags, similar to what Germany did to 'Nazified' Germans after World War II.

"Germany had to spend billions of dollars re-educating their fucking people to not be nazis. Like, we're probably going to have to do the same thing here," he added. "That's kind of what all Bernie's whole fucking like "Hey, free education for everybody - because we're going to have to teach you not to be a fucking Nazi""

"And actually, gulags were a lot better than what the CIA has told us that they were. Like, people were actually paid a living wage in gulags, they had conjugal visits in gulags, gulags were actually menat for like re-education."
Literal gulags, das sind sowas wie Literaturanstalten, wo man sich als Nazi zum Gutmenschen umlesen kann. So ungefähr jedenfalls stellt sich die faschistische Linke in den USA das vor.

Irgendwie hat er wohl recht. So schlecht waren Gulags wohl doch nicht. Nur anders eben.

15. Januar 2020

unter Verblödern


Die Idee eines weiteren Feiertags in diesem Jahr geht auf die Linksfraktion im Landtag zurück. Der 8. Mai 2020 ist der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
Hurra, sie verblöden uns. Die Linke will was anderes. Nur die MOZ titelt korrekt.

Klimahysteriker


Das grosse Dumm ist immer und überall.

1. Einem 1000+ Grad heissen Feuer ist völlig wurscht, ob an seinen Ränden 25 oder 35 Grad sind.

2. Vergetation entzündet sich ab 200-250 Grad. Nicht bei 30, 40 oder 50 Grad.

3. Ob Feuer mehr werden liegt an 1. Brandsttiftern oder 2. Wind.
Nun zu etwas ganz anderem. Den kleinen Dummen.

Fefe ist aktuell in Australien und hat sich ein Bild vor Ort gemacht. Scheinbar.
Sieht aus wie eine Naturkatastrophe. Ist aber von Menschenhand herbeigeführt.

Und damit meine ich jetzt nicht Brandstiftung, auch wenn die australische Polizei in die Richtung ermittelt.

Einen Brand gibt es nicht, weil es zu warm ist, sondern weil es zu trocken ist. Dass es so trocken ist, das ist eine der vorhergesagten Auswirkungen des Klimawandels.
Vor allem wird es nachts dunkler. Auch das ist eine vorhergesagte Aus­wirkung des Klimas. Da schaltet die Sonne ihr Licht aus, um Strom zu sparen. Wenn es trocken ist, brennt es besonders gut, wenn es brennt. Ansonsten haben Trockenheit und Brände nichts gemein. So wie der Klimasektant Fefe mit Wissenschaft nichts am Hut hat.


Klimahysterie ist das Unwort des Jahres 2019. Mit dem Wort würden Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert ...
Die Klimahysteriker in ihrem Endzeitsektenweahn sind zurecht Unwort des Jahres, und Widerstand bis hin zu Diffamierung und Diskreditierung ist völlig legitim. Die Dummbatzen müßten noch viel mehr Häme und Spott über sich ergehen lassen, bis bei ihnen eine Denkprozeß zu keimen beginnt. Schande über diese Bildungsverweigerer.

Ein Land, in dem der Sektenführer der Klimaner selbstherrlich die Ent­mannung des Rückgrates der Existenz anweisen kann, indem die Ener­gieversorgung kastriert wird, um sich dann hinzustellen und zu predigen, daß Sonne und Wind doch allerorten die Verheißung schlechthin seien, ein solches Land hat den Untergang redlich verdient, da die Eingeborenen nicht gegen dieses Wahnsinnigen aufbegehren. Solch widerliche Charak­tere ziehen nunmal Haß und Hetze wie Scheißhausfliegen an. Verdienter­maßen.
Aus diesem Grund funktionieren die Investments in Wind- oder Sonnen­„parks“ auch nur dann, wenn ein solventer Garantiegeber einen wirt­schaftlichen Ertrag garantiert. In Deutschland ist es der Steuerzahler, der Stromkunde, der noch geduldig die – auch deshalb – höchsten Strom­prei­se in Europa erträgt. Wäre das nicht der Fall, würde sich niemand, der auch nur die Grundrechenarten und den Dreisatz beherrscht, an Wind- oder Sonnenkraftwerken beteiligen oder sich Solarpaneele auf das Dach montieren lassen.
So viele Unwörter hat die deutsche Sprache gar nicht zur Verfügung, mit denen man dieses lebensunfähige und -willige Pack zutexten müßte. Kreuzzügler wider den gesunden Menschenverstand gehören ohn Unterlaß beleidigt, gedemütigt und gehänselt. Sie wollen ja ihren Untergang.

Abseits der Sektenpropaganda gibt es allerdings noch wichtige Dinge. Beim Masters sind in den ersten fünf Spielen die jeweiligen "Favoriten" aus dem Turnier gekegelt worden. Das hat was, vor allem für jene "Favoriten", die über bleiben und Champion beim Snooker Masters zu werden.

Deutschland wird von Strunzdummen für Dumme gemacht. Geist stört da nur.

[update 10:40 Uhr]

PPQ zum Unwörterbuch der Unmenschen
Sciencefiles zu den Klimahysterikern als Leugner von Wissenschaft

14. Januar 2020

Was stimmt hier nicht?

Veronika Szentpetery-Kessler

Die Physik von da Vincis Glaskugel


Warum stimmt die Verzerrung hinter dem Objekt im teuersten Gemälde der Welt nicht? Eine 3D-Simulation verriet Forschern, was der Maler sich dabei gedacht hat.
Um herauszufinden, was hier nicht stimmt, muß man wissen, was eine 3D-Simulation verraten kann.

Arbeitszeugnis Uwe Steimle

Henry Hübschen hat kürzlich das Arbeitszeugnis für Uwe Steimle veröf­fent­licht, so wie Harald Schmidt jenes für Böhmermann. Fühle den Unter­schied.
Gysi: Wie iss'n die Zusammenarbeit mit Uwe Steimle?

Hübchen: Oh. ...

Seitdem dann haben wir uns geduzt und sind befreundet. Ich find den wirklich toll, den Uwe, weil der so 'ne Überzeugung für bestimmte Dinge hat und keine Angst davor hat, auch gegen den Mainstream oder gegen das politisch Korrekte seine Meinung zu sagen. [tosender Beifall] Manchmal ist es ein bißchen folkloristisch. Aber ich finds auch prima, und er hält die Sachsen hoch, wie ich die Berliner hochhalte, weeßte.

13. Januar 2020

Adolf Hitler hat dort eine Rede gehalten

Nachrichten aus den Ländern.



Nicht nur die Nationalsozialisten, auch die Faschisten, aber das nur nebenbei. Wo hielt Merkel nochmal ihre Reden?

Schauspieler sind doof

Henry Hübchen
Ich wollte überhaupt nicht Schauspieler werden, weil ich Schauspieler doof fand. Viele Schauspieler sind auch doof. ...
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Du da.

Und dieses Du da ist, da steh ich auf und geh mit.
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2000 bin ich ja Schauspieler des Jahres geworden. Du kannst mit ein bißchen Kartoffelsalat und darauf rummanschen Schauspieler des Jahres werden. Theater heute. (27:40)
Ab Minute 36 sagt Hübchen was zu Steimle. Ich weiß, was er gesagt hat.

Außerdem erwähnt er noch, daß es den Beruf des Schauspielers in der Bewegtbildbranche nicht mehr gibt. Deswegen bewegen wahrscheinlich auch die Bilder nicht mehr. Das ist alles nur noch mit Statisten und Dekoration besetzt. Der Regisseur läßt zehn Stunden Material aus unterschiedlichen Anordnungen derselben drehen und dieses dann zusammenschneiden. Es gibt keine Regisseure mit Ideen mehr, zumindest beim Film.

Genauso kommen dann deren Produkte rüber. Schon nach 10 Sekunden langweilig bis zur Kotzgrenze.

12. Januar 2020

unter Sektanern

Florian Gerster wechselt zur FDP: "Die SPD ist in Gefahr, zu einer Sekte zu werden"

Mehr als fünf Jahrzehnte war Florian Gerster in der SPD, war Landesmi­nister und Chef der Bundesagentur für Arbeit. Nun wechselte er in die FDP.

Mordfall Lübcke: Hurra, es war ein anderer Rechtsextre­mer


Aktuelle Erkenntnisse zur Ermordung von Walter Lübcke / Markus Hartmann (l.) und Stephan Ernst (r.) am 1. September 2018 in Chemnitz.

Michael Klonovsky befragt Igor, den Pianisten

Welche Drogen sollten Ihrer Meinung nach legalisiert werden?
Marihuana und alles, was die Antifa nimmt.

N-TV hatte es wegen Trump verkackt, denn der war ihnen mit seiner Erklärung zum Flugzeugabschuß im Iran wichtiger. Eigentlich wollten sie die Pressekonferenz des derzeitigen Verteidigers von Stephan Ernst live übertragen, wenn nicht auf dem Fernseher, dann auf dem Twitter. So blieb am Ende nur der dürre Text.
Im Mordfall Walter Lübcke widerruft der Hauptverdächtige sein Geständnis und bestreitet nun, den tödlichen Schuss auf den Kasseler Regierungspräsidenten abgegeben zu haben. Sein Mandant habe bei einer erneuten Aussage vor dem Ermittlungsrichter entsprechende Angaben gemacht, sagte Verteidiger Frank Hannig in Kassel. Stephan E. gehe davon aus, dass der ebenfalls wegen der Tat inhaftierte Markus H. den Schuss auf den Regierungspräsidenten abgegeben habe. Die neuen Angaben müssen nun von den Ermittlern überprüft werden.
Das ist exakt der Stand, bei dem Hannig das Mandat übernommen hatte. Tagelang war Ruhe um den Lauf der Ermittlungen. Ein männlicher Freund des Sohnes vom alternden Politiker geriet zuerst unter Verdacht, da er sich als Tatortreiniger betätigte, bevor die Kriminalpolizei ihre Tatortarbeit überhaupt begonnen hatte.

Mittels einer DNA-Spur kam man dann auch auf Ernst. Der aber hatte den Ermittlern nichts zu sagen. Bis Staatsanwalt B. Stechung mit einem verlockenden Angebot im Auftrag des Dienstherrn aufschlug und es via Anwalt verklickern ließ?
Nach Angaben von Anwalt Hannig habe E. mit seinem früheren Geständnis Markus H. schützen wollen - ihm seien dafür Schutz und finanzielle Vorteile für seine Familie versprochen worden. Auf eigenen Wunsch wurde Stephan E. nun erneut vernommen.
Beim Hessenfunk steht es präziser.
Ernst will die Tatbeteiligung von Markus H. demnach zunächst nicht erwähnt haben, weil ihm sein damaliger Anwalt als Gegenleistung versprochen habe, seine Familie werde geschützt und finanziell unterstützt.
Und schwupps hatte man über Nacht auf einmal das Geständnis, auf das Politik und Medien so sehnsüchtig warteten. Dabei hätte man es bereits viel früher wissen können. Der Generalbundesanwalt hatte die Ermittlungen an sich gerissen. Und damit waren alle Messen gesungen. Da kommt nichts mehr rum, denn diese Behörde wird immer dann angerufen, wenn es etwas zu vertuschen gilt.

Was gäbe es denn zu vertuschen? Nun genau das, was bisher bekannt ist. Daß Ernst seit einem Jahrzehnt nicht mehr als Nazi in Erscheinung getreten ist, so wie Minrath eben keine Auskünfte zu Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe erteilen konnte, weil es bei der Bundesbehörde keine gab, wie Hans-Georg Maaßen auf einer Podiusmdiskussion in Berlin bestätigte. Dann bleiben nur der Kumpel und der erste Verteidiger über. Man mußte einen anderen Täter vors Loch schieben, um den V-Mann zu schützen. Nichts neues im Staat des GBA, wie bei Becker und Zschäpe und in vielen anderen Fällen, aber anders als bei Dienelt und Eminger.

Ernst hat einen Fehler gemacht. Er hat gequatscht, statt das Recht des Schnabelhaltens für sich in Anspruch zu nehmen, wie Udo Vetter nimmermüde ratschlägt.
Selbst die Richterin signalisierte der Zeugin, dass sie gerade in dieser Situation heute doch besser einfach mal schweigen sollte. Wenn sich die Zeugin Sorgen mache, könne sie ja mal bei der Staatsanwaltschaft anrufen und sich nach dem Stand Verfahrens erkundigen. Die Richterin schrieb ihr sogar noch das Aktenzeichen unseres Verfahrens auf.

Ich erlaubte mir da doch den Hinweis auf die schlafenden Hunde, die man in der Regel besser nicht wecken sollte. Ich glaube, die Botschaft kam bei der Zeugin an.
Und wie bei Verena Becker oder Beate Zschäpe gibt es nur eine Seite, die den Deal nicht eingehalten hat. Der Staat.

Man kann ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß es sich ziemlich genau so zugetragen hat, wie der Anwalt äußerte, denn das entspricht präzise dem zeitlichen Ablauf der Ermittlung und Verkündung der Zwischenergebnisse. Nur in einem muß widerprochen werden.

Hier noch eine der besten Karikaturen zur deutschen Politik, die zeitnah nach der Pressekonferenz entstand.



Finde 5 Fehler einer Martina Renner.
1. Es gibt keine rechten Einzeltäter.
2. Neonazis lügen wenn sie den Mund aufmachen.
3. Ein rechter Szeneanwalt ist keine seriöse Quelle.
4. Täter, Mittäter, Unterstützer zu ermitteln ist Sache des GBA.
5. Es braucht weiterhin investigative & antifaschistische Recherche. #Lübcke
Eine mögliche Antwort wäre:
  1. Es gibt keine linken Einzeltäter. Linksterroristen marodieren am liebsten im Rudel durch ihre Bürgerkriege.
  2. Linksextremisten lügen, wenn sie den Mund aufmachen.
  3. Ein linker Szeneanwalt ist keine seriöse Quelle.
  4. Täter, Mitttäter, Unterstützer zu ermitteln ist Sache der örtlich zuständigen Staatswanwaltschaft.
  5. Es braucht eine frei und unabhängige Medienlandschaft, die den dem Staat verpflichteten Medien Paroli bietet. Solche Medien gibt es nicht.
Wie immer, wenn es darum geht, den Heizkessel für NSU-Verschwö­rungstheorien auf höchster Propagandatemperatur zu halten, ist eine Frau König-Preuss mit ihren dümmlichen Bemerkungen nicht weit und verbreitet Fake News.
„Ermittler suchen Verbindungen zwischen Lübcke-Mord und NSU.“
Die umfassende Aufklärung des NSU-Komplexes & des Unterstützer-Netzwerkes ist weiterhin dringend notwendig.
Sie bezieht sich dabei auf von der Frankfurter Rundschau unter dem Decknamen Jörg Köpke verbreitete haltlose Thesen, dieVerschwörungs­theorien bedienen (Peter Beuth (CDU)).

Ermittler suchen keine solchen Verbindungen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wieder einmal zeigt sich, daß sich Schulschwänzen nicht lohnt.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d.

Alles zum Fall Lübcke.

Am Schluß kommt es so, wie es im Fall des Flugzeugabschusses im Iran kam. Ganz im Ernst. Nazikumpel Markus hat menschlich versagt.
H. habe den CDU-Politiker im Streit aus Versehen erschossen.
Das geht nur dann, wenn die Waffe in einem schußbereiten Zustand gewesen ist oder während des Streits zügig in die schußförderliche Betriebsbereitschaft versetzt wurde. Insofern ist Versehen ausgeschlossen.

Eine schönen Sonntag auch Herrn B. Stechung und seinen Gesinnungs­genos­sen im Karlsruher Hochsicherheitstrakt.

11. Januar 2020

Dummenkarriere

Hadmut Danisch
Schauspieler ist so eine typische Dummenkarriere.
Ja. Politiker aber auch. Na gut, sind ja auch nur Schauspieler.
Künstler hat nichts mehr mit Können zu tun, sondern ist so eine euphe­misierende Auffangbezeichnung für eine ganze Bandbreite von Gesell­schaftsversagern, die nichts können, stinkend faul sind und auf Kosten anderer leben wollen, das aber als modernen Lebensstil darstellen wol­len.

Was stimmt hier nicht?

Vorlesen
Kleine Anfragen werden vor allem von den Oppositionsparteien gestellt. Sie sind ein wichtiges Instrument, um die Regierung zu kontrollieren. Die Opposition kann damit Aufmerksamkeit auf Fragen lenken, die die Bun­des­regierung lieber nicht thematisiert oder ausblendet. Die schriftlichen Antworten werden vom Bundestag veröffentlicht.

10. Januar 2020

Was stimmt hier nicht?

Josef Kraus
Es ist eine uralte marxistische Vision: Bereits im Kommunistischen Mani­fest von 1848 wurden die „Aufhebung der Familie“ und die „öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder“ gefordert. Die Familie gilt den Linken seitdem als „Zelle des Faschismus“ ...

Erinnerung an Karl Eduard von Schnitzler

Klaus-Rüdiger Mai *
Wer es wagt, einen Georg Restle für seine immer plumper werdenden Ausfälle, die Ostdeutsche an die „Kommentare“ Karl-Eduard von Schnitzlers erinnern, zu kritisieren, wird als rechts diffamiert, wobei zwischen rechts, rechtsextrem und rechtsradikal nicht unterschieden wird.
Um Himmels werden, alleine Restle mit von Schnitzler zu vergleichen fällt schon unter das Verdikt des Vergleichsverbots, und wenn man es dann doch tut, sollte man die Eier in der Schale lassen, statt sie zu zerhauen. Restle könnte dreist 294 Jahre und einhundertsiebszehn Tage alt werden. Er würde auch mit einem derart biblichen Alter dem Schnitzler nicht mal den Tee ins Fernsehstudio bringen dürfen, geschweige denn die abgetipp­ten Manuskripte oder eine Schachtel Kekse. Saubermachen ja, anschlie­ßend, das wäre aber die höchste Qualifikation Restles für ein Tätigkeit im weiten Feld der Schnitzlerschen Agenda.

Kein Ostdeutscher mit Anstand fühlt sich bei Restle an von Schnitzler erinnert. Pfui Deibel. An wen der Restle wirklich erinnert, das verrate ich nicht.
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Dr. Klaus-Rüdiger Mai, geboren 1963, Schriftsteller, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie, verfasst Romane, Historische Sachbücher, Essays und Artikel.

9. Januar 2020

Tennessee Waltz: So simple. So pure.


DirtMod808 vor 2 Jahren

So simple. So pure. No stage, no truckloads of props, no fireworks, no light show, no band. Just two beautiful girls and two guitars. And I could listen to them all day.
Das könnte mein nächstes Rechercheprojekt werden, so mich die Lange­weile übermannt. Die schönsten Walzer aus Tennessee in alle Genres, die die Menschen bisher erfunden haben.

der kleine Trommler in Wiedervorlage



The Little Drummer Boy in der Sun King Version

Ja ist denn schon wieder Weihnacht? Nein, aber bis zur nächsten kann ich mir das nicht merken.

Es sei nur der Vollständigkeit drauf verweisen, auch wenn die freien Tage zwischen den Jahren länsgt im Orkus der Geschichte untergegangen sind, daß mir bei der umfangreichen Recherche zum kleinen Trommler eine Fassung durch die Tastatur rutschte. Es ist nicht weiter tragisch, denn ganz so weltbewegend ist die dargebotene Version nicht. Allerdings machen die Fab Four stimmlich was her, zumindest in ihrer aktuellen Besetzung. Nicht schlecht, was sie covern, also abkupfern.

8. Januar 2020

Palmen an der Ostsee



Hadmut Danisch unter Palmen
Gibt’s an der Ostsee Palmen, von denen ich noch nichts weiß?
Ja, am Strand von Swinemünde.

Mord an Soleimani: Recherche nach einem besseren Ort

Jérôme Buske*
Mützenich verkehrt Ursache und Wirkung und sollte lieber einmal recherchieren, warum die Welt ohne Soleimani ein besserer Ort ist.
Im Gegensatz zum verkehrten Mützenich habe ich recherchiert, allerdings keinen Beleg dafür finden können, daß die Welt ohne Soleimani ein bes­se­rer Ort ist. Kann sein, das Buske im Darknet unterwegs war, wo das dann irgendwo geschrieben steht. Kann aber auch sein, daß die Doofen der Gaußschen Normalverteilung gerecht werden und somit allüberall zu finden sind, mit Peakwert bei den Guten, vor allem bei den Achsoguten.
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* Jérôme Buske hat Politik- und Kulturwissenschaften studiert und arbeitet im Bereich der politischen Bildung u.a. für das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind kritische Gesellschaftstheorie, Autoritarismus­for­schung und Erinnerungspolitik. Zuletzt referierte er zum Antisemitismus in der AfD und zur kritischen Theorie Erich Fromms.

7. Januar 2020

Böhmermann verhindern

Don Alphonso
Warum soll ich mir als Autor den geballten Hass eines Böhmermobs an­tun, den zu verhindern das ZDF nun schon seit Jahren zu schwach und zu feige ist.
Siehe hierzu auch das zur bisherigen Lebensleistung des Böhmermann von Harald Schmidt angefertigte Arbeitszeugnis.

man muß für den Spiegel nicht schreiben können



Man kann auch dumm rumlabern.

Lenne Kaffka
"Man muss fürs Laufen nicht sportlich sein - man wird es dadurch"
"Und so fünf Kilometer, das kann eigentlich jeder schaffen."
Genau das Thema hatte ich kürzlich auf einer Massageliege, als ich von meinen sportlichen Heldentaten berichtete. Sag ich zu der Zauberin, aber andererseits habe ich auch etliche Damen gesehen, die sich des Laufens befleißigten, durchaus hübsch anzusehen, von hinten, sag ich also zu ihr, daß ich so bei mir dachte, Mädel, such dir einen anderen Sport, Laufen ist nichts für dich. Man kann es im Grunde am Bewegungsablauf sehr gut erkennen. Das Problem ist nicht, daß sich diese Damen in ihrem eitlen Wahn was Gutes für die Atemwege tun. Das Problem ist, daß sie ihren Stützapparat demolieren.

Meinte sie, sie sei ja auch nicht für's Joggen und wolle nach 10 Metern schon wieder aufhören, weil das ja eigentlich reicht. Aber jetzt hat sie wieder mal angefangen und sich zu einer ganzen Runde um den Block aufgerafft.

Muß sie nicht machen, wenn sie strammen Schrittes zur Arbeit läuft. Das täte auch physischer Betätigung genug sein. Meinte ich.

Bewegung, Bewegung, Bewegung. ja. Aber jedem die seine. Kaffka schreibt und redet Blödsinn. Man muß für's Klavierspielen nicht Klavier spielen können, man kann es dadurch.

Kaffkaesk.