Das Boulevardmagazin Spiegel hat sich sicherheitshalber Jens Weinreich ins Boot geholt, um das Urteil gegen Claudia Pechstein zu kommentieren.
Nun interessiert mich die Meinung von Jens Weinreich aber genauso viel oder wenig wie die von Claudia Pechstein, denn ich selber möchte mir eine Meinung bilden. Das kann ich aber nicht, wenn mir statt harter Fakten vorggekautes und unverdauliches Gedöns vorgesetzt wird.
Was Weinreich zu dem Fall zu sagen hat, geht mir am Arsch vorbei, denn statt sich fachlich kompetent mit dem Urteil zu beschäftigen, labert auch er nur boulevardtauglichen Blödsinn. Wes Brot ich freß des Lied ich sing. Gilt auch für Weinreich. Fachlich inkompetent und wie gewohnt linkfrei.
Das Urteil hat 63 Seiten, läßt er uns wissen. Das ist der vierte Fall am heutigen Tag, wo mir mitgeteilt wird, jemand weiß was, verrät aber nix. Seid ihr Journalisten alle bekloppt? Oder hattet ihr Jahreshauptversammlung und irgendwas im Tee?
63 Seiten. Ja und? Was für eine Bedeutung hat das, daß es 63 Seiten sind? Was wäre, hätte das Urteil 79 Seiten gehabt und was, wenn nur 46? Das sind die Fragen, die die Doper des Landes bewegen.
Zuweilen war Weinreich ja mal gut, aber wenn er sich wie ein Dopingwandelexperte geriert, der ähnlich den Klimawandlern agiert, dann schalte ich ab. Entweder schafft er es, den wissenschaftlichen Sachstand verständlich und nachvollziehbar darzustellen, worauf er in seinem Kommentar gänzlich verzichtet, oder er ist auch nur einer jener Vor- und Verurteiler, auf die geschissen ist.
So Herr Weinreich, sie journalistischer Flachschreiber, die Homepage des CAS lautet wie folgt.
http://www.tas-cas.org/
Die sehr kurze Pressemitteilung findet man auch. Und selbstverständlich wird das Urteil angeboten, mit satt gefüllten 63 Seiten. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Das 63-seitige Urteil ist zum download freigegeben. Das Urteil weist 216 (sic!) Erklärungen auf, Herr Weinreich. Die 216. erlasse ich ihnen, die verstehe ich auch so. Aber die vorhergehenden 215, die hätte ich schon penibel genau auseinander gepflückt, nicht nur die, die ihnen einfach mal so in den Kram passen.
Mit den Ziffern 195 - 215 habe ich mich bereits beschäftigt, die brauchen sie für mich nicht noch einmal durchackern. Die habe ich verstanden, was nicht heißt, daß ich sie auch so akzeptiere.
Krieg ich jetzt 'n Fuffi von ihnen, weil ich ihre Arbeit gemacht habe? Oder was zahlt ihnen das Boulevardmagazin so für eine vorgefaßte Meinung? Wenn es lukrativ ist, steig ich um und werde Meinungsproduzent.
25. November 2009
gelernt ist gelernt
Jetzt ist es mir eingefallen. Jornalisten bekommen eine Formulierung wie "liegt der Redaktion vor, aber wir verraten nix" doch eingebimmst.
Früher, also vor der Revolution, hieß das: Wie ADN aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr. Oder so ähnlich. Und die haben alle an der journalistischen Fakultät zu Leipzig studiert. Ich trau mich nicht mal mehr den Namenspatron des Gemäuers zu erwähnen.
Früher, also vor der Revolution, hieß das: Wie ADN aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr. Oder so ähnlich. Und die haben alle an der journalistischen Fakultät zu Leipzig studiert. Ich trau mich nicht mal mehr den Namenspatron des Gemäuers zu erwähnen.
dicht daneben ist auch meilenweit vorbei
In Anlehnung an das wöchentliche Boulevardmagazin Spiegel, das ziemlich oft meilenweit vom Thema entfernt schreiben läßt und trotzdem das Zeilenhonorar voll kriegt, hab ich ja soeben eine ebensolche Übung mit Bravour bestanden. Überschrift ausdenken und was ganz anderes schreiben. So einfach ist das. Ohne Honorar.
Auf die Idee kam ich nämlich, weil es die Trottoirschreiber aus Hamburg wieder mal vorgemacht hatten. "Pechstein-Erklärung im Wortlaut", titelten sie heute und veröffentlichten die Erklärung von Claudia Pechstein zum Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs.
Wenn das Schule macht, werden wir zukünftig sehr lustige Spiegelartikel aus der Sparte Gerichtssaalprosa lesen können. Das wird sicher spannend, wenn statt der Gerichtsurteile die Meinungen der Verurteilten im Wortlaut veröffentlicht werden.
Doch wie gesagt, dicht daneben ist auch meilenweit vorbei. Ein Volltreffer wäre nämlich die Veröffentlichung des Urteils im Wortlaut gewesen, an dem man sich hätte abarbeiten können.
Doch abarbeiten? Im Spiegel? Nö, das ist irgendwie daneben.
Auf die Idee kam ich nämlich, weil es die Trottoirschreiber aus Hamburg wieder mal vorgemacht hatten. "Pechstein-Erklärung im Wortlaut", titelten sie heute und veröffentlichten die Erklärung von Claudia Pechstein zum Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs.
Wenn das Schule macht, werden wir zukünftig sehr lustige Spiegelartikel aus der Sparte Gerichtssaalprosa lesen können. Das wird sicher spannend, wenn statt der Gerichtsurteile die Meinungen der Verurteilten im Wortlaut veröffentlicht werden.
Doch wie gesagt, dicht daneben ist auch meilenweit vorbei. Ein Volltreffer wäre nämlich die Veröffentlichung des Urteils im Wortlaut gewesen, an dem man sich hätte abarbeiten können.
Doch abarbeiten? Im Spiegel? Nö, das ist irgendwie daneben.
im himmelblauen Trabant durch märkischen Sand
An der Überschrift stimmt nur das himmelblau. Der Trabant war ein schwarzes Fahrrad und der märkische Sand ein meistens sehr gut ausgebauter Radweg, so daß nur ganz wenige aufmerksamkeitskritische Stellen auf den Radler lauern.
Ich wollte halt auch mal eine knackige Überschrift haben und was gänzlich anderes schreiben. So einfach ist das.
Und so einfach war das heute. Nachdem ich mich noch einmal eingehend mit diversen Klimastudien beschäftigt hatte, also eigentlich eher nicht...
Also ich wollte den härtesten Test durchführen, den es gibt, das Klima am eigenen Leib testen. Bestätigen kann ich zumindest die These die "Erderwärmung fällt aus". Die Radeltemperatur am heutigen Tag war so ziemlich exakt die gleiche wie letztens. Nicht wärmer und nicht kälter. Dafür gibt es eine glatte Note 1 ohne Abstriche.
Die Sonne strahlte am himmelblauen Himmel, was das Zeug hielt. Ebenfalls eine glatte Note 1 ohne Abstriche. Das mit den Sonnenwinden, Protuberanzen, Heliumerruptionen und Materieschleudern der Sonne hatte ich vor wenigen Tagen auch schon mal erwähnt. Da die Erde aber inzwischen etwas weiter auf ihrem Weg um die Sonne gewandert ist, kam der Sturm heute nicht aus Westen, sondern eher aus Süden. Und da keine Wolken dessen Stärke behinderten, auch ziemlich kräftig. Das ist mir insgesamt nur eine 3 oder sogar 4 wert.
Welchen Einfluß der Newtonsche Gravitationsapfel hat, entzieht sich meiner Kenntnis, muß an dieser Stelle demzufolge als Heisenbergsche Unschärfevermutung unberücksichtigt bleiben.
Aus der Sicht der Stiftung Klimatest spricht also alles dafür, das die vom Boulevarmagazin Spiegel behauptete Erderwärmung erst mal eine Verschnaufpause eingelegt hat.
Nun hat aber selbiges Magazin schleunigst eine neue Studie anfertigen lassen, die binnen drei Tagen das Ergebnis auswürfelte, das wir es mit einer Blitzerwärmung zu tun bekommen werden.
Ich habe demzufolge exakt die gleiche Zeitspanne seit meinem letzten Klimatest verstreichen lassen, aber nix ist passiert. Nix Blitz, nix Erwärmung. Alles im Rahmen dessen, wie ich es schon immer kenne. Mal kälter, mal wärmer, mal stürmischer mal nicht so stürmich, mal heller mal dunkler, mal trockener mal nasser.
So so. Wat nu?
Ich wollte halt auch mal eine knackige Überschrift haben und was gänzlich anderes schreiben. So einfach ist das.
Und so einfach war das heute. Nachdem ich mich noch einmal eingehend mit diversen Klimastudien beschäftigt hatte, also eigentlich eher nicht...
Also ich wollte den härtesten Test durchführen, den es gibt, das Klima am eigenen Leib testen. Bestätigen kann ich zumindest die These die "Erderwärmung fällt aus". Die Radeltemperatur am heutigen Tag war so ziemlich exakt die gleiche wie letztens. Nicht wärmer und nicht kälter. Dafür gibt es eine glatte Note 1 ohne Abstriche.
Die Sonne strahlte am himmelblauen Himmel, was das Zeug hielt. Ebenfalls eine glatte Note 1 ohne Abstriche. Das mit den Sonnenwinden, Protuberanzen, Heliumerruptionen und Materieschleudern der Sonne hatte ich vor wenigen Tagen auch schon mal erwähnt. Da die Erde aber inzwischen etwas weiter auf ihrem Weg um die Sonne gewandert ist, kam der Sturm heute nicht aus Westen, sondern eher aus Süden. Und da keine Wolken dessen Stärke behinderten, auch ziemlich kräftig. Das ist mir insgesamt nur eine 3 oder sogar 4 wert.
Welchen Einfluß der Newtonsche Gravitationsapfel hat, entzieht sich meiner Kenntnis, muß an dieser Stelle demzufolge als Heisenbergsche Unschärfevermutung unberücksichtigt bleiben.
Aus der Sicht der Stiftung Klimatest spricht also alles dafür, das die vom Boulevarmagazin Spiegel behauptete Erderwärmung erst mal eine Verschnaufpause eingelegt hat.
Nun hat aber selbiges Magazin schleunigst eine neue Studie anfertigen lassen, die binnen drei Tagen das Ergebnis auswürfelte, das wir es mit einer Blitzerwärmung zu tun bekommen werden.
Ich habe demzufolge exakt die gleiche Zeitspanne seit meinem letzten Klimatest verstreichen lassen, aber nix ist passiert. Nix Blitz, nix Erwärmung. Alles im Rahmen dessen, wie ich es schon immer kenne. Mal kälter, mal wärmer, mal stürmischer mal nicht so stürmich, mal heller mal dunkler, mal trockener mal nasser.
So so. Wat nu?
Da war doch mal was...
BILD jubelt heute Franziska Knuppe in den Weihnachtshimmel. Das erinnerte mich an den 19.11.
Na, BILD? Ausgeschlafen?
Na, BILD? Ausgeschlafen?
linke Komiker in Brandenburg
SPIEGEL ONLINE 25. November 2009, 12:08 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-663239,00.html
Rot-Rot in Brandenburg
"Die Stasi jagt die Stasi - das ist ein Witz"
Ich hab ja wenigstens nur gesagt, daß es was kabarettistisches hat, wenn IM's IM's jagen. Das Schild und Schwert der Evolution, Rechtsanwalt Peter-Michael Diestel, wird an der Stelle allerdings sehr deutlich.
Herr Hoffmann ist direkt gewählt. Wenn er jetzt zum Mandatsverzicht aufgefordert wird, dann grenzt das an Nötigung. Er verdankt sein Mandat freien Wahlen, aber das ist den Damen und Herren der Linken wohl egal. Freie Wahlen waren nie ihre Spezialität.
Die führenden Köpfe der Linken waren einmal Stasi-IM, sie haben kein Recht, auf andere mit dem Finger zu zeigen.
Es widert mich an, wie diese Partei alle Überzeugungen auf dem Altar der Macht opfert. Sie hat bis gestern noch den Staatssicherheitsdienst mit Toleranz betrachtet, und jetzt verfolgt sie einen kleinen, angeblichen, IM. Das ist ein Skandal.
Ich sage eines voraus: Die Linke in Brandenburg wird sich bundesweit blamieren, als Club von Heuchlern und Wendehälsen. Ich werde diese Truppe vor mir hertreiben. Die PDS - oder wie sie heute heißt - kann nicht den Stasi-Aufklärer spielen.
Genau das Letzte habe ich ja bereits angedeutet gehabt. Hoffentlich hat er auch die Puste dafür.
Soweit ich überhaupt davon Ahnung habe, meine Berührungspunkte zu Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit waren sehr überschaubar, insofern beziehen sich die folgenden Gedanken eher auf meinen umfänglichen Konsum an Literatur der Gattung spannend erzählt, also sofern es mich nicht trügt, war eine der Grundvoraussetzungen in der Zusammenarbeit mit dem MfS, den Schnabel zu halten. Ob schriftlich erklärt oder nur mündlich vereinbart ist dabei unerheblich. Und Schnabel halten heißt nun mal Schnabel halten.
Will heißen, auch die Staatssicherheit war in der Rekrutierung von Mitarbeitern fehlbar und hat zuweilen Schnatterinchen eingestellt.
Davon abgesehen, aus diesem Disaster kommen die führenden linken Wächter demokratischer Tugenden und kapitalistische Moral so schnell nicht mehr raus. Es gäbe einen sehr einfachen Weg. Sich genauso medienöffentlich zu entschuldigen und die Angelegenheit als erledigt betrachten.
Doch jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster. Dazu sind sie viel zu feige und angekommen. Also viel zu sehr in der Versorgungsdemokratie angekommen. Eine Entschuldigung und Erledigung auf kurzem Dienstweg wird nicht stattfinden.
Die Sache wird im Sande verlaufen, denn mehr schlechte Presse braucht man nicht. Der Hausjurist wird vom Klageweg abraten, denn da kann man nur verlieren. Bleibt also nur die altbewährte Masche übrig, Mobbing. Und so wird es dann kommen. Hoffmann wird gemobbt werden, daß die Schwarte kracht. Denn das können Linke genauso gut, wie Mittlere und Rechte.
Ich für meinen Teil möchte im Ernstfall nicht mit Kerstin Kaiser und Thomas Nord gen Revolution aufbrechen. Könnte ja sein, sie hauen mit ihren Baseballschlägern nicht die imperialistischen Heuschrecken (früherer Arbeiterführer Müntefering) in die Flucht sondern die proletarische Revolution kurz und klein.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-663239,00.html
Rot-Rot in Brandenburg
"Die Stasi jagt die Stasi - das ist ein Witz"
Ich hab ja wenigstens nur gesagt, daß es was kabarettistisches hat, wenn IM's IM's jagen. Das Schild und Schwert der Evolution, Rechtsanwalt Peter-Michael Diestel, wird an der Stelle allerdings sehr deutlich.
Herr Hoffmann ist direkt gewählt. Wenn er jetzt zum Mandatsverzicht aufgefordert wird, dann grenzt das an Nötigung. Er verdankt sein Mandat freien Wahlen, aber das ist den Damen und Herren der Linken wohl egal. Freie Wahlen waren nie ihre Spezialität.
Die führenden Köpfe der Linken waren einmal Stasi-IM, sie haben kein Recht, auf andere mit dem Finger zu zeigen.
Es widert mich an, wie diese Partei alle Überzeugungen auf dem Altar der Macht opfert. Sie hat bis gestern noch den Staatssicherheitsdienst mit Toleranz betrachtet, und jetzt verfolgt sie einen kleinen, angeblichen, IM. Das ist ein Skandal.
Ich sage eines voraus: Die Linke in Brandenburg wird sich bundesweit blamieren, als Club von Heuchlern und Wendehälsen. Ich werde diese Truppe vor mir hertreiben. Die PDS - oder wie sie heute heißt - kann nicht den Stasi-Aufklärer spielen.
Genau das Letzte habe ich ja bereits angedeutet gehabt. Hoffentlich hat er auch die Puste dafür.
Soweit ich überhaupt davon Ahnung habe, meine Berührungspunkte zu Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit waren sehr überschaubar, insofern beziehen sich die folgenden Gedanken eher auf meinen umfänglichen Konsum an Literatur der Gattung spannend erzählt, also sofern es mich nicht trügt, war eine der Grundvoraussetzungen in der Zusammenarbeit mit dem MfS, den Schnabel zu halten. Ob schriftlich erklärt oder nur mündlich vereinbart ist dabei unerheblich. Und Schnabel halten heißt nun mal Schnabel halten.
Will heißen, auch die Staatssicherheit war in der Rekrutierung von Mitarbeitern fehlbar und hat zuweilen Schnatterinchen eingestellt.
Davon abgesehen, aus diesem Disaster kommen die führenden linken Wächter demokratischer Tugenden und kapitalistische Moral so schnell nicht mehr raus. Es gäbe einen sehr einfachen Weg. Sich genauso medienöffentlich zu entschuldigen und die Angelegenheit als erledigt betrachten.
Doch jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster. Dazu sind sie viel zu feige und angekommen. Also viel zu sehr in der Versorgungsdemokratie angekommen. Eine Entschuldigung und Erledigung auf kurzem Dienstweg wird nicht stattfinden.
Die Sache wird im Sande verlaufen, denn mehr schlechte Presse braucht man nicht. Der Hausjurist wird vom Klageweg abraten, denn da kann man nur verlieren. Bleibt also nur die altbewährte Masche übrig, Mobbing. Und so wird es dann kommen. Hoffmann wird gemobbt werden, daß die Schwarte kracht. Denn das können Linke genauso gut, wie Mittlere und Rechte.
Ich für meinen Teil möchte im Ernstfall nicht mit Kerstin Kaiser und Thomas Nord gen Revolution aufbrechen. Könnte ja sein, sie hauen mit ihren Baseballschlägern nicht die imperialistischen Heuschrecken (früherer Arbeiterführer Müntefering) in die Flucht sondern die proletarische Revolution kurz und klein.
Verträge, die der Redaktion vorliegen
Ja zwick mich doch mal jemand in den Po. Lernt man solche Formulierungen auf der Journalistenschule?
Nun ist es heise, denen was vorliegt. Die Mautverträge mit Toll-Collect. Aber heise verrät nichts, erst wenn wikileaks die auch veröffentlicht hat.
Wir haben zwar eine Meinung, aber die behalten wir für uns.
Oder.
Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Meinung zum Sachverhalt werden wir um 14 Uhr kund tun. Oder später.
Bereits 250 Mitbürger fühlen ich im forum verpflichtet eine Meinung zu einer Meinung zu einem gar nicht veröffentlichten Diskussionsgegenstand abzusondern. Das sagt ja auch was.
Angst fressen Journalismus auf.
Falls wikileaks die Verträge öffentlich macht, dann wird das ein riesen Kracher.
Nun ist es heise, denen was vorliegt. Die Mautverträge mit Toll-Collect. Aber heise verrät nichts, erst wenn wikileaks die auch veröffentlicht hat.
Wir haben zwar eine Meinung, aber die behalten wir für uns.
Oder.
Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Meinung zum Sachverhalt werden wir um 14 Uhr kund tun. Oder später.
Bereits 250 Mitbürger fühlen ich im forum verpflichtet eine Meinung zu einer Meinung zu einem gar nicht veröffentlichten Diskussionsgegenstand abzusondern. Das sagt ja auch was.
Angst fressen Journalismus auf.
Falls wikileaks die Verträge öffentlich macht, dann wird das ein riesen Kracher.
die Formulierung kenne ich doch
In einem makabren Video, das der Zeitung „DIE WELT“ vorliegt...
Gestern verkündeten die Märchenonkel beim Boulevardmagazin Spiegel mit stolz geschwellter Brust, ihnen liege ein Video vor, aber sie verraten nichts. Herrschaftswissen ist Gold wert, dachten sie sich möglicherweise.
Heute verweist BILD mit gleichem Textbaustein darauf, daß die WELT so etwas vorliegen habe, fügt aber sicherheitshalber hinzu, daß es makaber sei.
Der Artikel der Welt ist von heute früh 4 Uhr, kommt also etliche Stunden zu spät. Das Thema ist wieder mal gegessen und die Qualitätsmedien erscheinen zu spät am Buffet.
Viel interessanter sind andere Kleinigkeiten. Das unterstrichene "in einem makabren Video" ist bei BILD verlinkt. Nun könnte man denken, die beherrschen das und verlinken auf das Video, das der WELT vorliegt. Weit gefehlt. Zur Klasse der Offlinemedien gehörend und der hausinternen Software geschuldet, können die Linkgeneratoren der Qualitätsmedien nur Links generieren, die auf das hauseigene Angebot referenzieren. Im konkreten Falle wird also nicht auf ein "makabres Video" verlinkt sondern auf einen Artikel aus der Steinzeit. Zu deutsch, eine Verlinkung findet nicht statt.
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/10/terror-drohungen-gegen-deutschland/islamisten-aus-video-identifiziert.html
Zweitens wird dem Video das Attribut makaber angepappt, was einem Journalisten gar nicht zusteht, denn damit wird die Sequenz bereits bewertet. Ich hab das Video zum Beispiel als total arschlos bewertet und deswegen nach wenigen Sekunden abgewürgt.
Also Leute, ihr müßt schon etwas früher aufstehen, wenn ihr mit eurem Premiumcontent Geld verdienen und Leute hinter dem Ofen vorlocken wollt.
Gestern verkündeten die Märchenonkel beim Boulevardmagazin Spiegel mit stolz geschwellter Brust, ihnen liege ein Video vor, aber sie verraten nichts. Herrschaftswissen ist Gold wert, dachten sie sich möglicherweise.
Heute verweist BILD mit gleichem Textbaustein darauf, daß die WELT so etwas vorliegen habe, fügt aber sicherheitshalber hinzu, daß es makaber sei.
Der Artikel der Welt ist von heute früh 4 Uhr, kommt also etliche Stunden zu spät. Das Thema ist wieder mal gegessen und die Qualitätsmedien erscheinen zu spät am Buffet.
Viel interessanter sind andere Kleinigkeiten. Das unterstrichene "in einem makabren Video" ist bei BILD verlinkt. Nun könnte man denken, die beherrschen das und verlinken auf das Video, das der WELT vorliegt. Weit gefehlt. Zur Klasse der Offlinemedien gehörend und der hausinternen Software geschuldet, können die Linkgeneratoren der Qualitätsmedien nur Links generieren, die auf das hauseigene Angebot referenzieren. Im konkreten Falle wird also nicht auf ein "makabres Video" verlinkt sondern auf einen Artikel aus der Steinzeit. Zu deutsch, eine Verlinkung findet nicht statt.
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/10/terror-drohungen-gegen-deutschland/islamisten-aus-video-identifiziert.html
Zweitens wird dem Video das Attribut makaber angepappt, was einem Journalisten gar nicht zusteht, denn damit wird die Sequenz bereits bewertet. Ich hab das Video zum Beispiel als total arschlos bewertet und deswegen nach wenigen Sekunden abgewürgt.
Also Leute, ihr müßt schon etwas früher aufstehen, wenn ihr mit eurem Premiumcontent Geld verdienen und Leute hinter dem Ofen vorlocken wollt.
24. November 2009
Der Unterschied
Es macht einen Unterschied, ob ich den Baseballschläger raushole, zuschlage und Fragen stelle oder ob ich auf den Baseballschläger zeigend Frage stelle.
Erderwärmung
SPIEGEL ONLINE 16. November 2009, 00:00 Uhr
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-661308,00.html
Klima
Das Schwächeln der Sonne
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-661308,00.html
Von Gerald Traufetter
Die Erderwärmung ist ins Stocken geraten: Seit zehn Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht weiter an. Die Klimatologen rätseln darüber, wie sich dieser Trend erklären lässt.
SPIEGEL ONLINE 24. November 2009, 16:43 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,druck-663045,00.html
Neue Studie
Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel
Von Markus Becker
Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht.
Der erste Artikel ist vom 21.11. (nicht 16.). Wau, binnen drei Tagen wurden die Ergebnisse der ersten Studie vollständg gekippt. Das ist ja mal ein ordentliches Forschungstempo.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-661308,00.html
Klima
Das Schwächeln der Sonne
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-661308,00.html
Von Gerald Traufetter
Die Erderwärmung ist ins Stocken geraten: Seit zehn Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht weiter an. Die Klimatologen rätseln darüber, wie sich dieser Trend erklären lässt.
SPIEGEL ONLINE 24. November 2009, 16:43 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,druck-663045,00.html
Neue Studie
Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel
Von Markus Becker
Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht.
Der erste Artikel ist vom 21.11. (nicht 16.). Wau, binnen drei Tagen wurden die Ergebnisse der ersten Studie vollständg gekippt. Das ist ja mal ein ordentliches Forschungstempo.
Abu Safiyya died as a shaheed insha Allah
Das boulevardeske Offlinemagazin Spiegel schreibt heute in seinen Papierkorb:
Das knapp über zehn Minuten lange Video wurde zunächst auf einer populären Videoplattform im Internet eingestellt. Es liegt SPIEGEL ONLINE vor.
Die populär Internetplattform heißt youtube.com und ein solches Video liegt auch mir vor, weil das Angebot eben nicht eingestellt wurde, sondern nach wie vor abrufbar ist.
das vorliegende Video
Das vom Spiegel referenzierte ist inzwischen "vom Nutzer entfernt" worden. Das lasse ich mal so im Raum stehen, weil ich nicht prüfen kann, ob es der Nutzer, der Admin oder ein Zensor war.
Das knapp über zehn Minuten lange Video wurde zunächst auf einer populären Videoplattform im Internet eingestellt. Es liegt SPIEGEL ONLINE vor.
Die populär Internetplattform heißt youtube.com und ein solches Video liegt auch mir vor, weil das Angebot eben nicht eingestellt wurde, sondern nach wie vor abrufbar ist.
das vorliegende Video
Das vom Spiegel referenzierte ist inzwischen "vom Nutzer entfernt" worden. Das lasse ich mal so im Raum stehen, weil ich nicht prüfen kann, ob es der Nutzer, der Admin oder ein Zensor war.
23. November 2009
Schild und Schwert der Evolution
Nachdem die Revolution, welche auch immer, lange hinter uns liegt, wir die Mühen der Evolution bewältigen müssen, stellen wir fest, daß sich so viel nicht geändert hat.
Früher konnte man ruhigen Gewissens mit seinen Alltagssorgen zu einem Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit dackeln, denn da wurde ihnen auch nicht geholfen, dafür der Schnabel gehalten, denn stillschweigend und effizient haben sie ihre Aufgabe als Schild und Schwert der Partei erfüllt.
Heute in Zeiten der Evolution und des demokratischen Rechtsstaates ist es fast genauso. Das MfS gibt es nicht mehr, wir sind alles lupenreine Demokraten, außer Mutti, oder umgekehrt, weiß ich nicht mehr so genau, und das Schild und Schwert der Evolution sind unsere Rechtsanwälte.
So hat PMD heute per Presseerklärung auf die Presseerklärung von Frau Kaiser reagiert:
Der Abgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann hat mich beauftragt, umgehend Akteneinsicht zu den ihn betreffenden Unterlagen in der hierfür zuständigen Behörde nachzusuchen.
Mein Mandant wird sich im Zusammenhang mit der beantragten Akteneinsicht kritisch und selbstkritisch mit den Materialien auseinandersetzen, die ihn bisher nicht zur Kenntnis gelangt sind. Herr Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann geht ferner davon aus, dass er wegen seines Engagements in den vergangenen zwanzig Jahren im Rahmen einer demokratischen Wahl in die Position eines Abgeordneten des Brandenburger Landtages gelangt ist. Diese Position wird Herr Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann als Abgeordneter der Fraktion Die Linke konsequent beibehalten.
Recht so Herr Diestel. Zeigen sie den linken Wichtelfrauen und -männern, was ein demokratischer Rechtsstaat ist. Und frage sie die Dame mal, was sie weiß, was ihr Mandat noch nicht weiß, weil er die Akten noch nicht kennt.
Ich verzichte an dieser Stelle erst mal auf die Darstellung der Genesis der Kaiserschen Stasioffenbarungen in der Presseöffentlichkeit, kann diese aber jederzeit nachreichen. Ihr heutiges Verhalten erscheint dann in einem ganz anderen Licht.
Früher konnte man ruhigen Gewissens mit seinen Alltagssorgen zu einem Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit dackeln, denn da wurde ihnen auch nicht geholfen, dafür der Schnabel gehalten, denn stillschweigend und effizient haben sie ihre Aufgabe als Schild und Schwert der Partei erfüllt.
Heute in Zeiten der Evolution und des demokratischen Rechtsstaates ist es fast genauso. Das MfS gibt es nicht mehr, wir sind alles lupenreine Demokraten, außer Mutti, oder umgekehrt, weiß ich nicht mehr so genau, und das Schild und Schwert der Evolution sind unsere Rechtsanwälte.
So hat PMD heute per Presseerklärung auf die Presseerklärung von Frau Kaiser reagiert:
Der Abgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann hat mich beauftragt, umgehend Akteneinsicht zu den ihn betreffenden Unterlagen in der hierfür zuständigen Behörde nachzusuchen.
Mein Mandant wird sich im Zusammenhang mit der beantragten Akteneinsicht kritisch und selbstkritisch mit den Materialien auseinandersetzen, die ihn bisher nicht zur Kenntnis gelangt sind. Herr Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann geht ferner davon aus, dass er wegen seines Engagements in den vergangenen zwanzig Jahren im Rahmen einer demokratischen Wahl in die Position eines Abgeordneten des Brandenburger Landtages gelangt ist. Diese Position wird Herr Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann als Abgeordneter der Fraktion Die Linke konsequent beibehalten.
Recht so Herr Diestel. Zeigen sie den linken Wichtelfrauen und -männern, was ein demokratischer Rechtsstaat ist. Und frage sie die Dame mal, was sie weiß, was ihr Mandat noch nicht weiß, weil er die Akten noch nicht kennt.
Ich verzichte an dieser Stelle erst mal auf die Darstellung der Genesis der Kaiserschen Stasioffenbarungen in der Presseöffentlichkeit, kann diese aber jederzeit nachreichen. Ihr heutiges Verhalten erscheint dann in einem ganz anderen Licht.
der tägliche Wahnsinn - the product and the order
Wenn man sich schon mit dem täglichen Wahnsinn beschäftigt, dann sollte der eigene nicht außen vor bleiben.
The Product - The Beatles Ltd. USB-Stick

The Order - The Lunacy

Nun verbleibt bis zum 4. Dezember Zeit für die Überlegung, ob ich wahnsinnig bin.
The Product - The Beatles Ltd. USB-Stick
The Order - The Lunacy
Nun verbleibt bis zum 4. Dezember Zeit für die Überlegung, ob ich wahnsinnig bin.
insidernde Kettenhunde und Krähen
stern
Immer wieder genannt wird dabei der Name des Bundesgeschäftsführers der Linkspartei, Dietmar Bartsch. Der spekuliere auf die Nachfolge Lafontaines als Parteichef und lasse, so ein Insider zu stern.de, "seit langem seine Kettenhunde gegen Lafontaine zubeißen". Die hätten auch dem "Spiegel" eifrig Infos über die Beziehung Lafontaine/Wagenknecht zugeschoben.
Eine journalistisch sehr schöne Formulierung "immer wieder genannt" vom "Insider". Das ist also das, was die als Qualitätsprodukt bewerben und für Geld verkaufen möchten.
Es scheint so, daß man das im gleichen Artikel beklagte Verhalten des focus dem focus nicht Übel nimmt, weil selber nicht so ganz genau mit der Wahrheit umgegangen wird. Also wird mal schnell ein Insider in die Welt gesetzt, der immer und immer wieder, wie ein Psychot, den Namen von Dietmar Bartsch nennt. Zufälligerweise immer genau dann, wenn die ganze Zeit ein stern-Reporter zuhört.
Sehr geehrter Herr Schütz vom stern. Geehrt?, nööö...
Herr Schütz, jetzt erteile ich ihnen mal eine Lektion in Journalismus. Daß Dietmar Bartsch eine graue Eminenz bei den Linken ist, das ist ein offenes Geheimnis. Die Gründe dafür sollte man aber erstens recherchieren, in ihrem Falle also aus der Wikipedia abschreiben, und politisch hinterfragen können.

Daß er eine möglicherweise moralisch für seine Funktion in Frage zu stellende Person ist, ließe sich auch belegen, kann aber vernachlässigt werden, da Moral in der Politik keine Rolle spielt.
Und dann kommt es zuweilen doch vor, daß eine Krähe der anderen ein Auge aushackt.
Kerstin Kaiser fordert Gerd-Rüdiger Hoffmann wegen Stasi-Verdacht zu Mandatsverzicht auf.
Das hat was kaberettistisches.
Immer wieder genannt wird dabei der Name des Bundesgeschäftsführers der Linkspartei, Dietmar Bartsch. Der spekuliere auf die Nachfolge Lafontaines als Parteichef und lasse, so ein Insider zu stern.de, "seit langem seine Kettenhunde gegen Lafontaine zubeißen". Die hätten auch dem "Spiegel" eifrig Infos über die Beziehung Lafontaine/Wagenknecht zugeschoben.
Eine journalistisch sehr schöne Formulierung "immer wieder genannt" vom "Insider". Das ist also das, was die als Qualitätsprodukt bewerben und für Geld verkaufen möchten.
Es scheint so, daß man das im gleichen Artikel beklagte Verhalten des focus dem focus nicht Übel nimmt, weil selber nicht so ganz genau mit der Wahrheit umgegangen wird. Also wird mal schnell ein Insider in die Welt gesetzt, der immer und immer wieder, wie ein Psychot, den Namen von Dietmar Bartsch nennt. Zufälligerweise immer genau dann, wenn die ganze Zeit ein stern-Reporter zuhört.
Sehr geehrter Herr Schütz vom stern. Geehrt?, nööö...
Herr Schütz, jetzt erteile ich ihnen mal eine Lektion in Journalismus. Daß Dietmar Bartsch eine graue Eminenz bei den Linken ist, das ist ein offenes Geheimnis. Die Gründe dafür sollte man aber erstens recherchieren, in ihrem Falle also aus der Wikipedia abschreiben, und politisch hinterfragen können.
Daß er eine möglicherweise moralisch für seine Funktion in Frage zu stellende Person ist, ließe sich auch belegen, kann aber vernachlässigt werden, da Moral in der Politik keine Rolle spielt.
Und dann kommt es zuweilen doch vor, daß eine Krähe der anderen ein Auge aushackt.
Kerstin Kaiser fordert Gerd-Rüdiger Hoffmann wegen Stasi-Verdacht zu Mandatsverzicht auf.
Das hat was kaberettistisches.
was nicht paßt, wird weg gelassen
Das wöchentliche Boulevardmagazin Spiegel ist ja mittlerweile dafür bekannt, daß es nicht gerade treffsicher den politischen Diskurs widerspiegelt, sondern den Praktikanten Freiräume für Märchen einräumt, von denen in anderen Redaktionen nur geträumt werden darf.
So durfte Herr Mohr diesmal ein vollkommen belangloses Thema rezensieren, die Streitereien unter Anleitung von Frau Will. Diesmal ging es um die RAF.
Was findet in der Rezension gar keine Erwähnung, so darf man ja auch mal fragen? Was ist es dem Spiegel wert, vollkommen unter den Teppich gekehrt zu werden?
Der bayerische Wichtel hat mehrere Male schüchtern und zurückhaltend mit viel wenn und abers versucht, das Thema Stasi auf's Tapet zu heben und dem Ministerium für Staatssicherheit die RAF-Morde in die Schuhe zu schieben. Der damals verantwortliche Innenminister Baum hat diese Überlegungen Stoibers demzufolge mehrfach mit einer Handbewegung vom Tisch gefegt. Es gab und gibt keinerlei Erkenntnisse, die solche Überlegungen stützen.
Warum der Spiegel eine solche wesentliche Erkenntnis der Sendung dem mitlesenden Volk verschweigt, darüber sollte sich das Volk mal Gedanken machen.
Sehr wohl standen allerdings geheimdienstliche Verbindungen im Raum, die jedoch eher Richtung Verfassungsschutz und BND wiesen und auch vom Tisch gefegt wurden. Von Stoiber. Schäuble werde schon wissen, warum er die Akten sperrt, da sie wohl den Staat gefährden könnten, wenn sie öffentlich gemacht werden.
Frank Schätzing, übernehmen sie.
So durfte Herr Mohr diesmal ein vollkommen belangloses Thema rezensieren, die Streitereien unter Anleitung von Frau Will. Diesmal ging es um die RAF.
Was findet in der Rezension gar keine Erwähnung, so darf man ja auch mal fragen? Was ist es dem Spiegel wert, vollkommen unter den Teppich gekehrt zu werden?
Der bayerische Wichtel hat mehrere Male schüchtern und zurückhaltend mit viel wenn und abers versucht, das Thema Stasi auf's Tapet zu heben und dem Ministerium für Staatssicherheit die RAF-Morde in die Schuhe zu schieben. Der damals verantwortliche Innenminister Baum hat diese Überlegungen Stoibers demzufolge mehrfach mit einer Handbewegung vom Tisch gefegt. Es gab und gibt keinerlei Erkenntnisse, die solche Überlegungen stützen.
Warum der Spiegel eine solche wesentliche Erkenntnis der Sendung dem mitlesenden Volk verschweigt, darüber sollte sich das Volk mal Gedanken machen.
Sehr wohl standen allerdings geheimdienstliche Verbindungen im Raum, die jedoch eher Richtung Verfassungsschutz und BND wiesen und auch vom Tisch gefegt wurden. Von Stoiber. Schäuble werde schon wissen, warum er die Akten sperrt, da sie wohl den Staat gefährden könnten, wenn sie öffentlich gemacht werden.
Frank Schätzing, übernehmen sie.
Darf man auf den gleichen Haufen scheißen?
Beim Donnerbalken selbstverständlich, da geht es kaum anders. Ähnlich bei der Sickergrube im Garten.
Doch wie sieht es in der freien Wildbahn aus? Das Revier zu markieren ist ja okay. Medial kompetent wissen wir, daß überall hin- und alles angepinkelt wird, um seinen Herrschaftsanspruch geruchsintensiv deutlich zu machen.
Gibt es jedoch sowas wie die animalische Ehre des Säugers, nicht auf den gleichen Haufen zu scheißen, wie die Mitbewerber der lecker Mahlzeit?
Platz ist genug für jeden Scheiß, doch die fettesten Brocken gibt es nunmal nur in einem eng begrenzten Raum.
Das sind Gedanken, die sich einstellen, wenn man liest, daß der focus einen Teil der süßen Torte haben möchte, die Spiegel vorigen Montag am Zeitungskiosk auslegen ließ.
Das ist also die Frage. Dürfen Schreiblehrlinge des focus auf den Haufen scheißen, den die Praktikanten des Spiegel angelegt haben? Ich denke ja, denn der Markt für Scheißstories ist eng und um damit Geld zu verdienen, muß man schon mal einen drauf setzen.
Einst am journalistischen Markt angetreten, um mit Fakten, Fakten, Fakten Geld zu verdienen und dem Spiegel die Meinungsmarktführerschaft streitig zu machen, ist nur noch übrig geblieben, mit Ficken, Ficken, Ficken eine kleinen Tsunami der Aufmerksamkeit zu erregen, der sich nach einem Tag wieder legt. Oder widerlegt.
Doch wie sieht es in der freien Wildbahn aus? Das Revier zu markieren ist ja okay. Medial kompetent wissen wir, daß überall hin- und alles angepinkelt wird, um seinen Herrschaftsanspruch geruchsintensiv deutlich zu machen.
Gibt es jedoch sowas wie die animalische Ehre des Säugers, nicht auf den gleichen Haufen zu scheißen, wie die Mitbewerber der lecker Mahlzeit?
Platz ist genug für jeden Scheiß, doch die fettesten Brocken gibt es nunmal nur in einem eng begrenzten Raum.
Das sind Gedanken, die sich einstellen, wenn man liest, daß der focus einen Teil der süßen Torte haben möchte, die Spiegel vorigen Montag am Zeitungskiosk auslegen ließ.
Das ist also die Frage. Dürfen Schreiblehrlinge des focus auf den Haufen scheißen, den die Praktikanten des Spiegel angelegt haben? Ich denke ja, denn der Markt für Scheißstories ist eng und um damit Geld zu verdienen, muß man schon mal einen drauf setzen.
Einst am journalistischen Markt angetreten, um mit Fakten, Fakten, Fakten Geld zu verdienen und dem Spiegel die Meinungsmarktführerschaft streitig zu machen, ist nur noch übrig geblieben, mit Ficken, Ficken, Ficken eine kleinen Tsunami der Aufmerksamkeit zu erregen, der sich nach einem Tag wieder legt. Oder widerlegt.
Der Angriff
Heute mal wieder unsere lieben Qualitätsmedien. Was die schlagzeilen, wenn es ihnen die Phantasie erlaubt.
Google greift Microsoft mit eigenem Betriebssystem an (welt-online)
Windows-Alternative "Chrome OS" kommt (rp-online)
Google stellt sein eigenes Betriebssystem „Chrome OS“ der Öffentlichkeit vor (Märkische Allgemeine)
Google stellt "Chrome OS" vor - Angriff auf Microsoft (reuters Deutschland)
Betriebssystem ist Angriff auf das Kerngeschäft von Microsoft (Hamburger Abendblatt)
Googles schneller Angriff auf Windows (sueddeutsche)
Soweit, so schlecht, denn der Fakt zu den wild wuchernden Schlagzeilen ist ganz simpel. Google hat den Quelltext seines als Chrome-OS bezeichneten Betriebssystems veröffentlicht.
Nur die technikaffinen Redaktionen haben sich nicht zu derlei Qualitätsblödsinn hinreißen lassen. Heise titelt so ziemlich allein zu haus vollkommen korrekt:
Chrome OS: Der "Windows-Killer" fällt aus
Google greift Microsoft mit eigenem Betriebssystem an (welt-online)
Windows-Alternative "Chrome OS" kommt (rp-online)
Google stellt sein eigenes Betriebssystem „Chrome OS“ der Öffentlichkeit vor (Märkische Allgemeine)
Google stellt "Chrome OS" vor - Angriff auf Microsoft (reuters Deutschland)
Betriebssystem ist Angriff auf das Kerngeschäft von Microsoft (Hamburger Abendblatt)
Googles schneller Angriff auf Windows (sueddeutsche)
Soweit, so schlecht, denn der Fakt zu den wild wuchernden Schlagzeilen ist ganz simpel. Google hat den Quelltext seines als Chrome-OS bezeichneten Betriebssystems veröffentlicht.
Nur die technikaffinen Redaktionen haben sich nicht zu derlei Qualitätsblödsinn hinreißen lassen. Heise titelt so ziemlich allein zu haus vollkommen korrekt:
Chrome OS: Der "Windows-Killer" fällt aus
22. November 2009
billig fahren mit dem Flugzeug
Es ist gar nicht trivial, einfach mal so ein Billigticket abzustaube, um die Republik einmal von Ost nach West und zurück zu durchqueren. Es wird ein Überquerung, denn statt der Bahn, die in ihrem Lumpenproletariatstarif satte 212 Euro ohne Extras haben möchte, hat die Lufthansa ein Herz für arme Mitbürger und offeriert die Reise für 54 Euro. Hin- und zurück selbstverständlich. Hinzu kommen allerdings noch einige arbeitsfaule Parasiten, die an dem Mafiadeal mitverdienen möchten, was den eigentlich attraktiven Reisepreis gleich auf 167 Euro anhebt. Das ist immer noch 45 Euro preiswerter als mit der mehdornschen Vision der Überlandfahrt aufzubrechen.
Der eigentliche Horror ist der Bestellvorgang im Internet. Eine gute Stunde Lebenszeit habe ich vertrödelt, nur um auf diesen Preis zu kommen, denn in den diversen Flugbuchungsbörsen passieren gar wundersame Dinge, wenn man billig reisen und trotzdem ans Ziel kommen will.
Hab ich drei Fluggesellschaften aufgemacht und zusätzlich 2 unabhängige Internetbuchungsläden. Hin- und Rückflug eingegeben. Die Zahlen der abhängigen widersprechen denen der unabhängigen Börsen, die bieten Einzelflüge deutlich preiswerter, bei den Fluggsellschaften aber nicht buchbar an.
Ergo in den Fluggesellschaften jeden Flug einzeln eingeklappert. Auweia, sprunghaft gingen die Preise für die gleichen Flüge (!) nach oben. Verschiedene Klickvarianten haben immer das gleiche Ergebnis gebracht, entweder alles bei uns oder Kohle her.
Am Schluß blieb nur alles bei uns übrig, denn ein spottbilliger Rückflug wurde bei allen Fluglinien mit einem sündhaft teurem Hinflug bestraft. Und umgekehrt.
Der eigentliche Horror ist der Bestellvorgang im Internet. Eine gute Stunde Lebenszeit habe ich vertrödelt, nur um auf diesen Preis zu kommen, denn in den diversen Flugbuchungsbörsen passieren gar wundersame Dinge, wenn man billig reisen und trotzdem ans Ziel kommen will.
Hab ich drei Fluggesellschaften aufgemacht und zusätzlich 2 unabhängige Internetbuchungsläden. Hin- und Rückflug eingegeben. Die Zahlen der abhängigen widersprechen denen der unabhängigen Börsen, die bieten Einzelflüge deutlich preiswerter, bei den Fluggsellschaften aber nicht buchbar an.
Ergo in den Fluggesellschaften jeden Flug einzeln eingeklappert. Auweia, sprunghaft gingen die Preise für die gleichen Flüge (!) nach oben. Verschiedene Klickvarianten haben immer das gleiche Ergebnis gebracht, entweder alles bei uns oder Kohle her.
Am Schluß blieb nur alles bei uns übrig, denn ein spottbilliger Rückflug wurde bei allen Fluglinien mit einem sündhaft teurem Hinflug bestraft. Und umgekehrt.
So warm war's im November
Noch nie. Fügt BILD hinzu.
Der Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation, Frank Böttcher: „Verantwortlich für diesen frühlingshaften Tag war eine kräftige Südwestlage, in der warme und trockene Luft aus Südeuropa Hamburg erreichte.“
BILD dichtet sicherheitshalber noch hinzu Mögliche Ursache: Der Klimawandel.
Nun denn. Der Klimawandel ist keine Ursache. Wenn, dann eine Folge von irgendetwas. Und ob es noch nie so warm im November war, das wissen wir nicht.
Oder weiß jemand, wie warm es am 22.11.0023 gewesen ist? Oder am 22.11.0187?
Ich nicht.
Der Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation, Frank Böttcher: „Verantwortlich für diesen frühlingshaften Tag war eine kräftige Südwestlage, in der warme und trockene Luft aus Südeuropa Hamburg erreichte.“
BILD dichtet sicherheitshalber noch hinzu Mögliche Ursache: Der Klimawandel.
Nun denn. Der Klimawandel ist keine Ursache. Wenn, dann eine Folge von irgendetwas. Und ob es noch nie so warm im November war, das wissen wir nicht.
Oder weiß jemand, wie warm es am 22.11.0023 gewesen ist? Oder am 22.11.0187?
Ich nicht.
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