20. Februar 2020

deutsche Ordensgeschichte

Michael Deutschmann
Nach Protesten und einem Ultimatum von Peter Maffay erkennt Hans-Joachim Frey nun Machthaber Al-Sisi den Sankt-Georgs-Orden ab!
Ich kann mich immer nur wiederholen. Für derlei schriftstellerischem Gaudi geht mir jede Phantasie ab. Ich beneide die Realität.

Probleme bei der Spurenanalyse


Symbolbild für alles mit Brücke

Um mich als Held der Spurenlegung und Fußmärcherei im Internet auf bestmögliche Art zu präsentieren, kam ich auf die abstruse Idee, den Geotracker damit zu beauftragen, jeden meiner Schritte penibel genau aufzuzeichnen, damit das anderntags der wißbegierigen Weltöffentlichkeit als Trophäe vorgestellt werden kann.

Ich stiefelte also in ordentlicher Funktionskleidung Richtung Ahlbeck. Diese Kleidung braucht man derzeit, da Temperaturen und Wind eine ekelhafte Mischung aus Fluchtgedanken und Widerstand provozieren. Mit der Kleidung widersteht man den Meeresgewalten. Nur Hunde, Kinder, Möwen und Schwäne stiefeln barfuß an der Brandung im Wasser. Ich mit passendem Schuhwerk Richtung Grenze. Und weil's so gut lief weiter, immer weiter, bis ich an der Seebrücke zu Ahlbeck stand. Da bin ich rauf und nunda bis ans Wasser.

Den Rückweg habe ich dann deutlich schneller auf dem paneuropäischen Radweg absolviert. Da kann man Fahrt aufnehmen, da der hinter Ahlbeck in der sehr breit ausgelegten Kieferndüne entlang führt und somit weitestgehend windgeschützt ist. Außerdem mangelt es ihm an Sand unterschiedlichster Bremsqualität.

Zwischendurch habe ich immer mal auf den Tracker geschaut. Irgendwas hat er aufgezeichnet, sogar den korrekten Verlauf der Route. Am Ende war es ein Debakel. Von den gut 11 Kilometern hat er gerade mal 10% getrackt. Blamabel. Das gleiche am Abend, allerdings deutlich besser. Von den 4 Kilometern schafften es insgesamt 2 ins Protokoll.

Weg mit dem Rotz. Taugt nix. Habe drei weitere Tracker installiert und mache in den nächsten Tagen mal mit denen rum.



Ja, die Rezension mit der grottenschlechten Bewertung des Programms hat mir sehr geholfen. Schrott gehört in den Müll.

19. Februar 2020

depressiver Merksatz

Henryk M. Broder
Aggression ist gesünder als Depression.

Schwindel-Magazin: Dummheit ist Pflicht



Maik Baumgärtner , Roman Lehberger , Sven Röbel , Fidelius Schmid und Wolf Wiedmann-Schmidt heißen die 5 tapferen Federkielkrie­ger, die am Freitag zu Überstunden verdonnert wurden und das Dumm-Dumm-Geschoß der Merkel-Diktatur bedienen mußten. Baumgärtner, die langjährigen Stammleser des Blogs wissen um die Tatsache, war einer der Erfinder des NSU und dachte sich im Rahmen der evangelistischen Merseburger Krabbelgruppe des Pfaffen König erste Geschichten aus 1000 und einer Nacht des NSU aus. Das ist alles Geschichte, denn nichst genaues kann man Am Nachmittag von 12 Festnahmen bei den einzelnen Behörden noch gar nichts wissen, Asservate sind noch nicht ausge- und bewertet, aber die Angestellten bei Relotuis-Online wissen schon alles und noch viel mehr.

Unsereiner, der erst mal genüßlich im Sessel sitzend abwartet, der stellt sich einige Fragen.

Welche Bedrohung geht denn von den 12 Festgenommen aus? Wollen sie die Zellentür einschlagen, die Wärter vergiften, das Mobiliar zerdreschen.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. Auch im Fünferpack.
BKA-Analyse:

Polizei hat große Probleme mit linksextremistischen Gewalttaten

Bewährt aus Sicht der Störer habe sich etwa die "Fünf-Finger-Taktik".

18. Februar 2020

Der Spiegel hat fertig

Ann-Katrin Müller beschäftigt sich im Hauptstadtbüro mit Kontakt­schuld­ver­brechen und ist strulledoof. Ihr Hobby sind betreute Links.
Gabor Steingart findet, dass seine MorningBriefing-Leser bzw -Hörer von Henryk M. Broder inspiriert sein dürften. Und verlinkt ohne Einord­nung zur „Achse des Guten“. Diskursverschiebung
Einen schönen Gruß auch allen Relotius Nachfahren beim Sekten-Magazin aus Humbug.

die AfD und der NSU

А где моя большая ложка?

Es gab ja in der Vergangenheit ab und zu Anfragen, ob ich meine, Grips und Hirnschmalz nicht auch mal der AfD zur Verfügung stellen täten können würde, um sie in Sachen NSU fit zu machen. Die Anfragen gab es auch an andere, ich kann aber nur für mich sprechen. Ich habe nicht eine Sekunde über derlei Zeitverschwendung nachgedacht, denn wie ich meine Restlebenszeit vertrödel, obliegt ganz alleine mir und niemand ande­rem.

Ich will das kurz begründen.
Zu der Großen Anfrage der Grünen mit dem Titel: „Umsetzung der Hand­lungsvorschläge des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages und der Länder und Erkenntnisstand über mögliche Verbindungen des NSU nach Niedersachsen“ (Drs.18/4130) sprach unser innenpolitischer Sprecher Jens Ahrends.

Meine Damen und Herren,

die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds, kurz NSU, sind ohne Frage die wohl schockierendste Mordserie einer rechtsextremistischen Organisation nach dem zweiten Weltkrieg.
Grütze, Sülz und Staatsschutzbrei.

Der quatscht wie Pau und Renner in Doppelmono mit der Königin der Antifa als Background.

Als Held der deutschen Eintopfküche steht es mir zu: Nein, ich esse eure Suppe nicht.

Und auch wenn ich mit dem Humor von Gerd E. Schäfer sozialisiert wurde, ich bin nicht fett wie Freund Blase und mag auch keinen süßen Brei. Ich werde den großen Löffel nur dazu nutzen, immer und immer wider die Dummheit zu trommeln. Den süßen NSU-Brei der AfD schluck ich nicht.

AfD dumm wie ein Napf süßer Faschobrei. Und Tschüß.

17. Februar 2020

ganz viel Ostsee an der Ostsee


Symbolfoto für alles mit Wasser. Ostsee gibt es hier, wo ich bin, jede Menge.

Ich war baff erstaunt, als ich das Zimmer betrat. Ein Palast. Ich wurde an der Rezeption abge- und an eine andere verwiesen. Dort ging alles flink, nur daß das Zimmer wiederum woanders war, in einem anderen Gebäude. Wenn man noch einen Kleiderschrank und ein Krimskramsregal reinräumt, geht das als Wohnung durch.

Proletenschelte

Die sich als links kostümierenden halbintellektuellen Kleinbürger wun­dern sich nach jeder Wahl auf's neue, warum ihnen das Proletariat nicht auf dem vorgezeichneten Weg in die lichte Zukunft des Sizilianismus, äh Sozialismus folgt, wo doch alles so wunderschön und brillant erklärt wird. Es ist de facto wie eine Wanderung im Hochgebirge in einer Sänfte. Schwieriges Geläuf aber herrlich und gewissermaßen gut abgefedert zu überstehen.
Liebe Linke unter meinen Lesern. Hier ist der Grund, wieso euch niemand lieb hat: Natascha Strobl zur Hufeisentheorie, wird gerade rumgereicht wie die Wahrheit in Tüten.
Gucken wir doch mal.

Erster Tweet: Pauschale Abwertung und Diffamierung aller anderen.

Zweiter Tweet: ad hominem.

Dritter Tweet: Hitler. Na gut, Globke. Funktional das Gleiche.

So sieht bei der Linken "inhaltliche Auseinandersetzung" aus.

Ist ja komisch, Fefe. Wie kommt denn das, dass die Leute alle AfD wählen? Dabei haben wir sie doch jahrelang als Idioten und ungebildete Halbaffen beschimpft und ihnen ins Gesicht gespuckt! Ein unerklärliches Mysterium! Werden wir wohl nie herausfinden! Die sind halt alle doof, die unterbelichteten Proleten.
Tja, genau das ist das Problem. Erklär das Hufeisen mal einer der Kassiererin am Fließband beim LIDL oder ALDI. Die verstehen dann nur Pferd und die "Linken" meckern, daß die Proleten sie nicht verstehen wollen.

16. Februar 2020

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot und der letzte Mist

Fall Lübcke: Hier gärtnert der Bock



Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.

Karl Valentin

Bezüglich des Posts zur Eigen-PR des Verteidigers von Stephan Ernst gab es im Kommentarkeller die ganze Breitseite an Meinungen, was das soll, warum er das macht, welcher Strategie er sich befleißigt und wann von Notz Anus Amri endlich als ultimativen Täter der Berliner Weihnachts­marktsimulation überführt und Moser zu seinem Propagandachef ernennt. Oder so ähnlich.

Klar ist, der Hanning darf nichts sagen, weil das Gesetz es ihm so vor­schreibt. Als Strafverteidiger weiß er das. Nun ist ihm ein zweiter Coup gelungen, vor dem die Medienden kapitulieren wie die Kuh vor dem Eis. Das einzige, was ihnen noch einfiel, waren nährwertarme Schlagzeilen.
Tagesspiegel: Opferanwalt aus NSU-Prozess vertritt Tatverdächtigen für Lübcke-Mord

Tagesschau: NSU-Opferanwalt vertritt Neonazi

Frankfurter Rundschau: Zweiter Anwalt für Stephan E.
Das ist etwas dünn, wo deutsche Schmierfinken sonst nie um knackige Titel und spinnerte Geschichten verlegen waren, auch noch die letzte Hirnwindung ausschissen, um den Kampf im Blödismus zu gewinnen.

Diesmal schweigt die Branche, denn daß ein NSU-Opferanwalt und Verteidiger von Erdogan einen Nazi, beisteht, der einen Mord begangen haben soll, das sprengt die Grenzen der Phantasie dieser Leichtgwichte. So lautet die bange Frage von Ansgar Siemens dann auch: Warum tut er das?

Hanning bleibt Pflichtverteidiger, so heißt es, welche Pflicht auch immer er da hat, Kaplan wird der Wahlverteidiger, wer immer ihn ausgewählt hat.

Die Opferanwaltsinnung? Weil sie so an die Akten herankommt, da das höhere Beamtentum sehr wohl die Lehren aus dem NSU-Prozeß gezogen hat und mittlerweile verschwiegen wie ein Grab ist.

War man früher mit den phantastischen Erzählungen aus 1000 und einem NSU-Tag sehr freigiebig und schrieb, was der Darm hergab, so würde man im Fall Lübcke gern, kann aber mangels zielgerichtet geleaktem Aktenstoff nicht.

Wenn es die Schmierfinkenden nicht machen, müssen wir es tun. Weitere Verschwörungstheorien können in den Kommentaren abgeladen werden.

In jedem Fall eine interessante Konstellation, die auf einen unterhalt­sa­men Prozeß hoffen läßt, einen Kriminallfall, der weitaus mehr als nur einen Mord hergibt.

Einen schönen Sonntag auch allen Opfern der NSU-Propaganda.

15. Februar 2020

Neil Robertson über Ronnie O'Sullivan

Neil Robertson🌱 @nr147
Hey Ronnie. I’m trying to have a chill lunchtime latte and brunch. Slow down to give me time to get ready😂😂😂
The Rocket entzauberte Mark Selby vor dem Midsessionintervall. Den ersten Frame rumpelte er in 30 Minuten in die Taschen. Die drei anderen waren dann eine einzige Rocketshow. Robertson fürchtete, an den Tisch gerufen zu werden, bevor er seinen Kaffee ausgetrunken hat. Am Ende war es ein recht zügiges 5:1. Stark, und Selby machtlos.

Latte, wie eklig. Vielleicht ist er ja deswegen gegen Kyron Wilson mit 5:0 unter die Räder gekommen.

Ramelow als Satiriker


Ramelow ist billig.

Es ist in der bis gestern Abend geltenden Geschichtsschreibung nicht ein einziger Beleg überliefert, daß Ramelow lustig oder satirisch oder ander­weitig dem Humor zugeneigt ist. Launisch ja, also nicht launig, ansonsten aber die geballte Ladung purer christlicher Ministerpräsi­dentenenergie, wie man sie von Kohl kennt. Doch es ist so, wenn man von einschnei­den­den Ereignissen überwältigt wird, kann sich die Persönlichkeits- und/oder Interessenstruktur von jetzt auf sofort ändern. So erging es auch Butter­fisch­bodo, der nach der demokratischen Wahl eines Ministerpräsidenten zu Thüringen, die er verlor, seine lange verschollene satirische Ader wiederentdeckte.
Aktuell wird Ramelow im Netz vorgeworfen, er relativiere die Verbrechen des sowjetischen Diktators Josef Stalin. Dieser Vorwurf basiert auf einem Tweet aus dem Jahr 2012, der maßgeblich über rechtsradikale Twitter- und Telegram-Kreise verbreitet wurde.
...
Das nun besonders scharf kritisierte Bild zeigte Souvenirs mit Bildern unter anderem von Lenin und Stalin. Dazu hatte Ramelow geschrieben: "Mit Genosse Stalin in Uljanowsk ;-))". Dieses Bild stammt laut Ramelow aus einem Laden, der Devotionalien verkauft. Das sei "alles sehr skurril" gewesen, so Ramelow.

Bei den Fotos und dem Tweet habe es sich um Satire gehandelt, sagte der Politiker.
unzensuriert bewertet das gänzlich anders als der Faktenfinder* des deutschen Staatsfernsehens.
“Superdemokrat“ Ramelow kokettierte mit Massenmörder Stalin


Skandal: Horst Lüning posiert neben einem Karl Marx Denkmal. Muß er das Denkmal löschen? Oder zurücktreten?

Manchmal komme ich ob der tagesaktuellen Volten aus dem Staunen nicht heraus. Ramelow hat in einem persönlichen Gespräch mit dem Sachwalter sozialistischer Moral, Patrick Gensing, zugegeben, daß er in Wirklichkeit ein Satiriker ist und seinen bisher einzigen satirischen Tweet umgehend gelöscht. Den anderen noch nicht, denn der betrifft ja die fiese und hinterhältige Klomafia von der FDP. Lustig ist er ja doch irgend­wie, der Genosse Ramelow, biegsam wie ein Gummibaum und käuflich, für 99 Euro, also billig zu haben.
_____
* Fakten muß man nicht finden noch prüfen, denn Fakten sind Fakten sind Fakten. Für derlei Erkenntnis ist Gensing, der Fakten erstmal erfindet, um sie dann zu prüfen, zu doof. Auch erfundene Fakten sind letztlich Fake News und Gensing deren hauptamtlicher Produzent und Verbreiter.

14. Februar 2020

Was stimmt hier nicht?

Ein Herr Thomas Pany hat sich diese Perle der deutschen Literatur aus dem was auch immer gezogen.
Lange Zeit galt die radikalislamische Salafisten-Miliz als "moderat".
Was stimmt, kann ich euch sagen. Daß Ronnie O'Sullivan, eigentlich Ronald Antonio, wie ich von Rolf Kalb gelernt habe, wegen seiner italienischen Mutter, jedenfalls stimmt, daß der das Viertelfinale der Welsh Open erreicht hat. Da gibt es dann heute den Kracher mit Mark Selby. Wie auch die anderen drei Partien jedem Finale zur Ehre gereichen täten. Das schöne bei The Rocket ist ja, daß er wie immer irgendwo zwischen gruselig bis genial spielt.

Wem es also in Zeiten von Idioten und richtig Bekloppten zu viel wird, der zieht sich den Lauf der Bälle rein. Für eine rote Kugel haben sie am Merchstand im Tempodrom übrigens 5€ aufgerufen. Habe ich nicht ausgegeben.

Waffen aus dem Stabilbaukasten

Markus Brekenkamp
Manuel V (48)versorgte jahrelang einen Waffenring mit Waffen seines Arbeitgebers. In seiner Heimwerkstatt setzte er dann knapp 100 Pistolen der Marke Walther zusammen und verkaufte sie ins kriminelle Milieu.
Was der Markus auf der Rille hat, kann das BKA/LKA allemal. Falls jemand Fragen hat, wie man zu einer zusammengebastelten Dienstwaffe P2000 von Michelle Kiesewetter kam. Oder Martin Arnold. Kömmt drauf an. Oder sie stammte aus der Reserve der Asservatenkammer, die nur für besondere Lagen genutzt werden darf. Wenn man also einen schlimmen Finger angelt, dessen Waffenversteck abfischt, die Wohnung nach XXL-Jogginghosen durchsucht und weiß, wer den Mord begangen hat, das aber nicht verkaufen darf, weil Vorgesetzte mit ihrem fetten Arsch auf dem Deckel hocken. Deal big ist immer noch die beste Strategie, mit etwas durchzukommen.

Es ist als kein Hit, einen Schlitten für eine P2000 umzuwidmen. Was ein Hobbyist nach Feierabend zu seinem Vergnügen bewerkstelligt, schaffen die Profis im Staatsdienst allemal.

13. Februar 2020

die EU

Henryk M. Broder
... die EU ist eine supranationale Organisation ohne nationale Interessen, also so etwas wie die katholische Kirche, nur mit UvdL an Stelle von Papst Franziskus.
Also sowas wie ein Laienspielverein?

Axel Minrath reloaded



Es ist ruhig geworden um den ehemaligen Mitarbeiter im Bundesamt für Verfassungsschutz zu Köln. Die Glättung der Wogen sturmhoher Entrüstung ist erfolgreich gewesen. Nimmt man eine der Suchmaschinen und fragt höflich nach dem Namen, läßt die Ergebnisse auf ein Jahr rückwärts begrenzen, dann ist das Werk fast getan.

Die jüngste Quelle ist eine Seminararbeit von Leoni Gau, die auf 20 Seiten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen sollte, Texte aus dem Internet zu kopieren und auf 20 Seiten einzudampfen. Das hat sie gemacht.
Am 11.11.2011, sieben Tage nach dem Fund des Wohnmobils und der Leichen Böhnhardts und Mundlos’, drei Tage nachdem Zschäpe sich der Polizei in Jena gestellt hatte, begann der Referatsleiter der Abteilung Rechtsextremismus des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Axel Minrath, Tarnname Lothar Lingen, insgesamt sieben Akten der Abteilung zu vernichten.
Hoch anzurechen ist, daß sie vom Leichenfund schreibt und das Bähwort vermeidet.

Es ist allerdings ein stückweit an den historischen Tratschsachen vorbei geschrieben, wenn die Aktenvernichtung am 11.11.11. begonnen haben soll. Zipfihaumträger Pichl schreibt das auch, und viele andere.

Die Aktion Konfetti datiert aber auf den 8.11.2011, denn da bekam Axel Minrath telefonisch das Go.

Man muß sich schon die Mühe machen, die Protokolle der Zuständigen nachzulesen. Entweder die Wortprotokolle oder Abschlußberichte.

https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf
https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/129/1812950
Nachdem mir nun eine im Sinne des Prüfauftrags vom 9. November 2011 negative Mitteilung meiner Mitarbeiter zu den händisch gesichteten Akten der Werbungsfälle aus der ‚Operation Rennsteig‘ (sogenannte T-Fälle) übermittelt worden war, hatte ich keine Bedenken, die Vernichtung der betreffenden Akten zu prüfen.
Man muß es immer wieder zitieren.
Die vernichteten Beschaffungsakten wurden im BfV sofort nach Bekannt­werden des Datums ihrer Vernichtung soweit rekonstruiert, wie das aus anderen Aktenbeständen des Amtes sowie weiterer Behörden möglich war. Die Klaridentitäten der V-Personen, Zahlungsströme und von den Quellen gewonnene Informationen, die an andere Stellen weitergegeben wurden, konnten wiederhergestellt werden, die vollständige V-Personen-Akte nicht. Die rekonstruierten Akten wurden ungeschwärzt zur Ein­sicht­nahme zur Verfügung gestellt. Die Obleute haben nach Einsichtnahme übereinstimmend bekundet, dass die wiederhergestellten Vorgän­ge weder Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe betrafen noch kon­krete Anhaltspunkte dafür gefunden wurden, dass sich in den vernichteten Akten Hinweise befanden auf die Existenz des NSU oder die Verantwortung für die der Terrorgruppe zur Last gelegten Taten.
Es gab keinen NSU, nirgends. Haben die Obleute nach Kenntnisnahme der ungeschwärzten und wiederhergstellten Akten stocknüchtern festgestellt. Es gab auch keine Hinweise auf Beteiligung an irgendwelchen Verbrechen, zumindest Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe betreffend.

Das Fazit, daß in der Seminararbeit gezogen wird, ist fachlich falsch.
Folglich war es nicht möglich, eine vollständige Untersuchung aller Taten des NSU mit den Ermittlungen des Verfassungsschutzes zu verknüpfen.
Verfassungschützer ermitteln nicht.

Inhaltlich wäre das eine Note 5, da wesentlich nur Antifagekotze und Staatsschutzmedien widergekäut werden. Fleiß Note 2, da zumindest Mühegeben erkennbar, Zitate weitestgehend korrekt dargestellt sind. Wer in einer Arbeit zum NSU im Grunde auf die Protokolle des Bundestages verzichtet, wie im vorliegenden Fall, der muß zwingend mit Note 5 bewertet werden, denn nur die sind inhaltlich maßgebend. Dort wurden nämlich die Wortprotokolle, soweit zulässig, veröffentlicht. Alle anderen PUAs sind nicht satisfaktionsfähig, da die Wortprotolle superstrenggeheimensu Verschlußssache sind, auch wenn die meisten Verhandlungen öffentlich geführt wurden. Die Wortprotokolle sind nunmal die einzig zulässige Primärquelle und nicht das, was sich ein Wetzel, Laabs oder Moser dazu aus dem Arsch gezogen hat.

Dann gibt es noch die Legastheniker, hier in Form eines Stefan Gerbing im Prager Frühling, der die deutsche Sprache mangelhaft anzuwenden beherrscht.
»Bruchlinien — Drei Episoden zum NSU« von Paula Bulling und Anne König hat bisher schmerzlich gefehlt.
Oha, wie groß waren die Schmerzen denn, und wieweit ist er nun genesen, möchte man sogleich auf Antwort heischend in den Rwitter hinauströten. Aber das ist egal. Die Schmerzen seien ihm gegönnt.
Es fehlt an Texten, die Übersicht und Orientierung verschaffen, die wichtige offene Fragen markieren und Interesse an ihrer Beantwortung auch bei kommenden Generationen wecken. Denn viele Akten werden, wenn überhaupt erst in Jahrzehnten zugänglich. Ohne anhaltendes gesellschaftliches Interesse wohlmöglich nie.

Dokumentarische Comics und Graphic Novels könnten all dies wohlmöglich leisten.
Es gibt mehr als genügend Texte, die Übersicht und Ordnung verschaffen, die die entscheidenden Fragen stellen. Fragen markieren ist Schluderdeutsch. Und viele Akten werden nie zugänglich. Der NSU ist schlußgestrichen. Fertig ist die Staatsschutzlaube.

Es bleiben also nur noch Comics und grafische Novellen übrig, Licht in das Dunkel zu bringen. Es ist so lächerlich, einfach nur abstoßend lächerlich, welch primitiven Vorstellungen dieser und jener Brettvordemkopfträger von der Funktionsweise des deutschen Beamtenstandes hat. Erschreckend, wie strulledoof die Protagonisten komischer NSU-Aufklärung sind.

Dann noch das.
In der zweiten Episode geht es um Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, die entgegen eigener Bedenken schließlich doch auf Anweisung ihres Dienstvorgesetzten Axel Minrath (Deckname Lothar Lingen) die Akten wichtiger V-Personen im NSU-Netzwerk vernichteten.
Siehe oben. Es wurden keien Akten von V-Personen eines NSU-Netzwerkes vernichtet.

In der letzten Quelle, die von uns von Interesse ist, geht es ums Auswandern. ganz am Ende der Loppreisung der Schweiz als herzensgutes Land und Zukunfstperspektive wird Axel Minrath als Ansprechpartner bei der Bundesstelle für Auswanderer und Auslandstätige genannt. Schaut man in den Orgplan des Bundesverwaltungsamtes rein, dann wird für diese Stelle nur der stellvertretende Referatsleiter genannt. Wer Referatsleiter ist, bleibt außen vor.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d.

12. Februar 2020

die Kanzlerfrage



Florian Gathmann im Auftrag de Sekten-Magazins aus Humbug.
Ist Deutschland bereit für einen Mann als Bundeskanzler?
Das Busen-Blatt von Springers Gnaden.
Ist die CDU modern genug für einen schwulen Kanzler?
Mein Anwalt hat mir geraten, mich jeder Meinungsäußerung zu enthalten, sowohl als auch. Das Geld soll ich stattdessen woanders verkloppen.

Kriesenmanager Ramelow - Was stimmt hier nicht?


Übreall die kleinen Nazis. Auch der für das Sozennetzwerk dichtende Christian Rath von der TAZ ist zu blöd, einen schlüssigen Beweis für seine kühne Behauptung zu liefern, man dürfe Höcke als Faschisten bezeichnen. Die Fußsstapfen eines Julius Streicher oder gar Joseph Goebbeles sind dann doch drei Nummern zu groß für diesen Propagandawichtel. Und weil das so ist, begründet er seine falsche Behauptung mit einem Autoritäts­be­weis, der auch nur dreist gelogen ist, im besten aller Fälle von Bildungs­ferne zeugt.

Das dies möglich ist, darauf weist zum Beispiel auch der frühere Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) in einem seiner jüngsten Tweets hin. Aber wieso ist das gestattet?

Mit dieser Ankündigung der AfD wird deutlich, dass es Herrn Höcke,den man - gerichtlich bestätigt - einen Faschisten nennen kann, überhaupt nicht um die Demokratie geht. Vor dem Rücktritt Kemmerichs wollte man mich aus dem Amt jagen und nun wählen? So agieren Demokratieverächter! https://t.co/vHfZTNKgqh

— Bodo Ramelow (@bodoramelow) February 8, 2020
Die einfachste Variante herauszukriegen, warum das so ist, geht so: Bodo Ramelow anschreiben und nach Aktenzeichen fragen, so daß man die Urteilsbegründung anfordern kann.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d. Und Rath ist strulledoof. Wer Daß mit "s" schreibt, ist nicht satisfaktionsfähig. Auch Ramelow ist erst dann akzeptabel, wenn er seine ungeheure Bildungskrise überwunden hat, sonst müßte er fürderhin in den Medien als Kriesenmanager Ramelow tituliert werden. Oder als leibhaftiger Kumpel der blumenwerfenden Stimmendokumentatorin.

11. Februar 2020

die Zukunft der CDU



Back in Black or dead.

Der Jubelperser



Trotz Ansagen vorab im Regierungsfunk und allen angeschlossenen Reichssendern, äh Bundesmedien, Steinmeier wolle sich in diesem Jahr nicht als Jubelperser zu erkennen geben, wurde seine Freude über den Sieg der Islamischen Revolution trotzdem an die Mullahs telegrafiert.

Es besteht kein Grund zur Sorge. Das kann man ja rückgängig machen.



Derweil plädiert die Blumenwerfende für eine klitzekleine Änderung bei der Durchführung der Wahl des Ministerpräsidenten. Artikel 70 (3) der Thüringer Landesverfassung wird dahingehend geändert, daß die in gehei­mer Abstimmung für Bodo Ramelow abgegebenen Stimmen zu dokumentieren sind. So kann besser nachvollzogen werden, wer den Thüringer Arbeiterführer ganz streng geheim gewählt hat. Brenzlig könnte es nur dann werden, wenn die die Zahl der Hammelspringer kleiner als die Zahl der erlaubten Zählstimmen ist, denn dann hat jemand undemo­kratisch, also undokumentiert, gewählt.