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4. Juli 2026

Hirnschmelze bei den deutschen Schmierfinken

Linda Perry (4 Non Blondes): 'What's Up' from the TFI Unplugged Studio
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bild

Trick für heiße Tage

So kühlen Eis-Bilder das Gehirn ab

enercity.de

Zimmer kühlen ohne Klimaanlage – so geht’s!

Geht eben nicht.

Ella, ManoMano-Redakteurin, Nürnberg

Einen Raum ohne Klimaanlage zu kühlen, spart nicht nur Strom, sondern schont auch die Umwelt.
Da hat wohl ein Ventilator ganze Arbeit geleistet.

evapolar.com

Wie man einen Raum schnell abkühlt: 15 bewährte Methoden, die tatsächlich funktionieren

Die Menschen im Süden wissen, was hilft, eine Klimaanlage, weswegen da auch so viele verbaut sind.

Friedemann Auer für roma.de

Räume kühlen ohne Klimaanlage: Die 7 besten Tipps

Alle anderen Vorschläge sind artverwandt dem afrikanischen Regenzauber, also eher religiösen vulgo volksverblödeten Hirnen entsprungen.

PPQ

Doch die unter der Ägide der grünen Umweltministerin Steffi Lembke entworfene Strategie benennt dafür zwar "33 Ziele und über 180 Maßnahmen für die Vorsorge vor Extremereignissen wie Hitze, Dürre, Starkregen und Hochwasser". Das Wort "Klimaanlage" aber kommt im "vorerst letzte Baustein eines umfassenden Updates der Klimaanpassung in Deutschland" (Steffi Lembke) nicht vor.
Einen Raum zu kühlen, heißt ihm Wärme zu entziehen, also Wärme wegzubewegen, hin zu anderen Orten. Das geht im Winter recht gut, indem man die Fenster sperrangelweit öffnet, im Sommer unter Beachtung von hochsommerlichen Temperaturen schlecht bis überhaupt nicht, da die Außentemperatur deutlich über der der Innentemperatur liegt und Wärmebewegung deswegen in genau umgekehrter Richtung erfolgt.

Die einzig probate und bisher erfolgreiche Methode, bei hochsommerlichen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist der Einsatz einer Klimaanlage. Andere haben haben selbst die pfiffigsten Ingenieure auf der esoterischen Erdscheibe noch nicht erfunden, auch wenn sie mit nassen Handtüchern zur Erfindung neuer Kühlmethoden animiert wurden.

Deswegen mein Protipp: wer ein kühles Zimmer braucht, der braucht eine Klimaanlage. Alles andere fällt unter (esoterische) Symptombehandlung.

2. Juni 2026

scheiß Autotune

Die Toten Hosen haben ein neues Doppelalbum aufgelegt, eines mit eigenen Songs und ein zweites mit Melodien anderer Leute, die auch noch so nett waren, die Titel mit den Hosen zusammen neu einzusingen.

Zwei Dinge seien erwähnt. Wenn das Beste, was auf dem Hosenalbum drauf ist, von Farin Urlaub und mit Farin Urlaub ist, der Einsteiger "Hier sind die Hosen", dann hat man eine Nanomillisekunde Historisches miterlebt. Der Rest geht im Rauschen des weiteren Lebens unter.

Die restlichen Songs klingen gut, die Instrumente sind formidabel eingespielt und kommen knackig daher. Doch oh Schreck, die Vocals von Campino sind schrecklich abgemischt worden, einfach nur gruselig. Das ist bestenfalls Note drei bis manchmal vier, die der Produzent Vincent Sorg dafür bekommt. Für eine Fünf reicht es nicht, denn die Stimme ist ja irgendwie mit drauf auf dem Album, wie auch immer er das geschafft hat.

Autotune ist eben Scheiße, auch bei Campino.

Die Scheibe mit den Gästen hört sich gut an. Das beste daran ist, daß die Hosen darauf verzichteten, die Scorpions mit ihrem Song zur Weltpolitik "Farts of Change" zu persiflieren. Frollein Menke ist auch nicht zugegen, dafür Vicky Leandros.

Christian M.

3 von 5 SternenDas Ende der Geschichte
Bewertet in Deutschland am 31. Mai 2026

Die Melodien sind sehr eingängig, ohne dass ein Song besonders hervortritt. Nach vier Containerschorle auf einem Konzert können sie tatsächlich zum Springen und Mitsingen bringen. Nüchtern stören die Texte zu sehr. Sie sind zu augenscheinlich mit doppeltem Boden versehen, gekünstelt politisch betont positioniert und immer wieder mit einem doch sehr stumpfsinnigen Humor geprägt. Alles wirkt sehr anbiedernd. Auch die in den Texten eingewobene Weisheit einer langen Erfahrung über Leben hat etwas von der Rührseligkeit alter Männer, die am Freitagabend mit nem Bier gemeinsam um den dampfenden Kugelgrill im Garten herumstehen. Vielleicht ist mein Eindruck auch dadurch verfärbt, dass ich kein expliziter „Tote-Hosen“-Fanboy bin und beim Hören der Platte versuchte, mit Peter Handke in Gleichklang zu kommen – der sprachlich nah an die ‚wahre Empfindung‘ reicht. Wenn sich für mich nach zwei Wochen des Reinhörens doch noch 5 Sterne ergeben, ändere ich meine Bewertung!

27. Mai 2026

Timmy im Pflegeheim

Anonym
Timmy hat eine Epoche charakterisiert, der kann nicht mehr sterben. Sie hatten nicht den Mut das Tier fachgerecht zu euthanasieren und sie wollten auch nicht zuschauen, wie es langsam verendet. Also wurde es, von dem alle Beteiligten wußten, daß es nur noch den Bruchteil der Kraft eines gesundes Tieres hat, ein paar hundert Kilometer geschleppt und zum Ertrinken freigelassen. Deutscher geht es 2026 wirklich nicht mehr.

Achijah Zorn

„Was der Buckelwal Timmy mit meinen Erfahrungen im Altenheim und mit Pfingsten zu tun hat“

„Das ganze Unglück der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können“ (Blaise Pascal, französischer Mathematiker und christlicher Philosoph, 1623-1662).

Im Altenheim läuft mir die Pflegedienstleitung „Frau Herzenspflege“ über den Weg. Sie ist eine alleinstehende Frau, die mit Leib und Seele mit ihrem Beruf und mit ihren Bewohnern verheiratet ist. Heute ist sie sichtlich angefressen. „Was ist los?“, will ich wissen. Sie schimpft: „Die Bewohnerin X, die im Sterben liegt und bei uns dazu gut aufgehoben war, ist von ihren Angehörigen noch einmal auf die übliche Ehrenrunde ins Krankenhaus geschickt worden. Immer wieder derselbe Mist. Statt die Leute in Ruhe und vertrauter Umgebung und mit Begleitung sterben zu lassen, zwingt man sie, medizinisch noch einmal durchgenudelt zu werden.“ Wie so oft, hatte „Frau Herzenspflege“ auch dieses Mal einen feinen siebten Sinn. Die Bewohnerin X verstarb nach drei Wochen im Krankenhaus.

Fast jeder wünscht sich, in vertrauter Umgebung versterben zu können; doch fast 50 Prozent versterben in Deutschland in einem sterilen Krankenhaus. Bei einigen von ihnen ist das kontraproduktiv und nicht gerade human.

Nach 14 Tagen ist Herr K. auf der Quarantänestation unter Obhut der penibel eingetüteten Plastikpfleger verstorben. Immerhin hatte ihm die staatliche und kirchliche Devise „Lebensschutz hat jetzt absoluten Vorrang“ wahrscheinlich sechs zusätzliche Sterbenstage beschert. Die Intensivmedizin macht’s möglich.

Kurz und gut, was ich schon schrob.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine Kultur, alten Menschen einen würdigen Tod zu bereiten. Das ist den widerlichen Christen und ihrem ekligen Menschenbild zu verdanken, die an die Regierung gespült wurden.

Mensch bist du solange, solange du alleine auf's Klo gehen und kacken kannst.

Wenn nicht, dann kommen in einem Land widerlicher Christenfüher mit einem ekligen Menschenbild Zumutungen auf dich zu, die du nicht zu akzeptieren bereit bist.

Wie ich schonmal sagte, das menschenunwürdige und kulturlose Sterben haben wir widerlichen Christen an der Macht mit ihrem ekligen Menschenbild zu verdanken.

Anna Schneider

"In Deutschland kann man nichtmal in Ruhe sterben."

27. März 2026

Deppenfakegesetz: normatives Kuckucksei

Udo Vetter

Deepfake-Gesetz: ein Trojanisches Pferd, frisch poliert

Das Gesetz ist kein Fortschritt. Es ist ein Angriff auf die Meinungs- und Redefreiheit in unserem Land.

In dem Entwurf findet sich neben anderen kleinen Gemeinheiten ein normatives Kuckucksei: der geplante § 201b StGB. Er bestraft mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe, wer „einer dritten Person einen mittels eines Computerprogramms erstellten oder veränderten Inhalt zugänglich macht, der den Anschein erweckt, ein tatsächliches Geschehen in Bezug auf eine andere Person wiederzugeben, und der geeignet ist, dem Ansehen dieser Person erheblich zu schaden.“ Man braucht kein Jurist zu sein, um zu ahnen: In dieser Allgemeinheit bedeutet das nichts Gutes für Meinungsäußerungen im Internet, für Witze, Humor und Memes.

Theoretisch mag das Bundesverfassungsgericht am Ende einer jahrelangen Odyssee feststellen, dass ein überspitztes politisches Meme grundrechtlich von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und die Ausnahmeklausel greift. Praktisch aber entscheidet Monate oder gar Jahre zuvor um 15 Uhr der Ermittlungsrichter, ob am nächsten Morgen um 6 Uhr durchsucht wird bei jemandem, der was ins Internet geschrieben, repostet oder vielleicht sogar nur geliked hat.

Ein Gesetz, das vorgibt, vor „täuschenden Inhalten“ im unappetitlichen Spektrum zu schützen, in Wahrheit aber Satire, Memes und politische Meinungsäußerungen unter den Generalverdacht der Strafbarkeit stellt, schützt nicht die Bürgerinnen und Bürger. Es schützt die Mächtigen vor Spott und Kritik. Kein Wunder, dass dieses Gesetz nun von einer sauber orchestrierten Empörungswelle made by „Unsere Demokratie“ über die Ziellinie getragen werden soll.

PPQ
Aber es geht doch gegen sexualisierte "Deepfakes", argumentiert die Justizministerin. Da gebe es eine "Strafbarkeitslücke", die eine neue Norm schließen solle. Selbst wenn es so wäre: Der Gesetzentwurf tut gerade das nicht. Hubigs Paragraf 201b erwähnt weder nackte Menschen oder sexuelle Situationen, er richtet sich nicht gegen beleidigende Darstellungen, gegen virtuelle Gewalt oder Erniedrigung. Sein ganzer Schutzbereich ist die von einem Menschen empfundene oder aus taktischen Motiven heraus auch bloß behauptete "erhebliche Ansehensschädigung".
Felix Perrefort

Ich habe Antwort auf meine Anfrage. Sie wirft neue Fragen auf. Klar ist für mich: Das geht alles VIEL ZU SCHNELL.

"Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz arbeitet derzeit an dem Entwurf eines Gesetzes für digitale Gewalt."

Wie ich immer sage: Mehr Faschismus wagen geht nur mit der SPD.

22. März 2026

dpa ist für die Doofen

So wie auch t-online von Deppen für Deppen gemacht ist.
von dpa

Wird Liebichs Geschlechtseintrag rückgängig gemacht?

Das Amtsgericht Halle will darüber entscheiden, ob die Änderungen beim Eintrag von Vorname und Geschlecht der verurteilten Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich rückgängig gemacht werden können.

Genau hier kann man aufhören. Denn genau für diesen Fall gibt es keinerlei rechtliche Handhabe. Gar keine, um an der Stelle präzise zu sein.

Der ganze Rest des Artikels, einschließlich der handelnden Personen im Saalekreis, ausgenommen vielleicht eine Gerichtsperson mit Sachkenntnis, ist von Doofen für Doofe.

Udo Vetter

Das Selbstbestimmungsgesetz regelt in § 2 SBGG die Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen ausschließlich durch eine einfache Erklärung beim Standesamt. Eine materielle Überprüfung der „Ernsthaftigkeit“ oder der äußeren Erscheinung ist bewusst nicht vorgesehen. Der Gesetzgeber hat sich bewusst gegen Gutachten, medizinische Nachweise oder optische Kriterien entschieden.

§ 5 Abs. 1 SBGG ... der klare Beleg dafür, dass die Ernsthaftigkeit der Entscheidung gerade nicht hinterfragt werden darf.

Den deutschen Drecksmedien möchte man am liebesten die Spontiparole "Christian, der Kampf geht weiter!" hinterherrufen, so versifft sind die.

Und nun zurück zum Snooker.

Das wird ein Fest, wenn zwei der schnellsten Snookerspieler heute den Sieger ausstoßen. Für Un-Nooh war es gestern ein Wechselbad der Gefühle, als er den Siegframe erst verkackte, um ihn dann doch mit einer spektakulären langen Schwarzen einzutüten. Trump hat Frust geschoben. Im Grunde hat er für seine Verhältnisse nicht die Bestleistung abrufen können. Da hilft auch keine Nachfrage beim Schiedsrichter über einen angeblichen Durchstoß.

9. März 2026

wehrt euch

Roberto De Lapuente

Wir brauchen eine Wehrpflicht!

Von Rheinische Post bis rbb, von SWR bis MDR: ... alles was der Angsterzeugung dient, ist erlaubt.

Dieses Land besteht nur noch aus Totschlagargumenten – es will Andersdenkende totschlagen. Metaphorisch zumindest. Nicht wenige träumen wohl von physischen Eingriffen.

Das Stadtbild: Grau, chaotisch, kaputt und das ist in aggressive Grundstimmung getaucht. Ist es das, was junge Leute verteidigen sollen?

Deutschland ist ein missgestimmtes, ein gezielt auf schlechte Laune ausgerichtetes Land – eine Lebensart von Format kennt man hier nicht; das hiesige »Savoir-vivre« geht ungefähr so: Gürtel enger schneller, Maul halten, irgendwie weiterwursteln und bloß nicht auffallen durch kritische Äußerungen – und wenn es drauf ankommt, dann mit dem Chor der Regierungshörigen singen, denn das macht alles leichter.

Wenn die Jungen und Alten nun marschieren sollen, dann doch bitte nicht an die Front irgendwo an Außengrenzen, sondern an jene Fronten, die man durch Missachtung, Verachtung, Ignoranz und auch aus Kalkül im Inneren aufgetan hat. Da braucht es eine Wehrpflicht!

Es wird Zeit, dass man sich gegen jene dummdreiste Politik wehrt, die jeden Einwand als Extremismus und als rechts und damit als böse denunziert und jede Kritik zur Gefahr erklärt, der man beikommen muss – wenn nötig auch mittels der Inanspruchnahme einer Netzagentur, die dann ohne richterliche Anordnung Redakteuren auflauern darf.

Erst diffamierte der Mainstream besorgte Bürger, dann brandmarkte er Wutbürger – vor dem Wehrbürger sollte er zu kuschen lernen.

Das funktioniert in der BRD nicht, das Kuschen des Mainstreams vor dem Wehrbürger.

4. März 2026

Demokratie herbeibomben

Jan van Aken zum Angriff auf Iran: "Das ist völkerrechtswidrig"

Das sollte von der Bundesregierung auch klar so benannt werden. Zwar müsse das iranische Regime weg, doch Demokratie könne man nicht von außen herbeibomben, so der Linken-Chef auf NDR Info.
Doch, das geht. (Gerhard Polt). Dresden, Köln, Magdeburg, Hamburg oder Helgoland sind der Beispiele genug, daß Demokratie herbeigebomt wurde. Man kann. Nur nicht im Iran. Die Begründung wäre eine intellektuelle Herausforderung, der van Aken nicht gewachsen ist.

Derweil macht sich Gerhard Hegmann, Freier Wirtschaftsredakteur, Sorgen um die iranischen Raketen.

Das große Raketen-Problem des Iran

Springer war, ist und bleibt Dreckspresse.

17. Februar 2026

Steckbecken befüllen

Rick Beato: Papa Roach "Last Resort" Just Blew Up AGAIN... Why?
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Max Roland

Die CDU will auf ihrem Parteitag harte Netzregularien beschließen: Alterskontrolle, Klarnamenpflicht. Angeblich dient das dem Kinderschutz. Doch in Wahrheit geht es um einen Frontalangriff auf die Freiheit im Netz.

Nach australischem Vorbild soll der Zugang zu sozialen Netzwerken streng reguliert werden. Der Antrag für den Parteitag begründet dies zuvorderst mit dem Schutz von Jugendlichen vor „Hass und Hetze“ im Netz. „Digitale Hassrede, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, sexistische und antisemitische Hetze finden auf digitalen Plattformen täglich statt“, attestiert der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein. Und beklagt: „Die Anonymität des Netzes begünstigt Hass und Hetze sowie strafbares Verhalten.“

14. Februar 2026

kein Audi A8 ist illegal

Ich mag die Reichinneck nicht. Tattoos sind Selbstverstümmelung und richten noch den edelsten Weibeskörper zuschanden. Ist so. Und wenn ich mich mit pausenlosem Sound zudröhnen lassen möchte, werfe ich Musicolet auf dem Telefon an.

Weitaus dümmer als die Reichinneck sind aber all jene, die sich über den A8 aufregen, der ihr Dienstgefährt ist. Und nein, Fraktionsvorsitzende werden nach meinem Kenntisstand nicht von der Fahrbereitschaft des Bundestages befördert, Ausnahmen außen vor gelassen. Es ist Sache der Fraktion, ihre Verträge mit Leasinghändlern (doch, das geht - Gerhard Polt) abzuschließen.

Ich weiß das, da ich mit dem A8 von Gregor Gysi einmal spätnachts als Gast quer durch Berlin nach Hause chauffiert wurde, mit ohne Gregor Gysi drin. Es war ein Schiff, mit dem man sanft über die Bodenwellen und durch die Schlaglöcher auf den Berliner Straßen glitt. Danke Manne.

Es handelt sich also um das ganz normale Privileg, das an einen Dienstposten gebunden ist. Sowas stelle ich nicht in Frage und diskutiere auch nicht drüber. Das machen nur die Spralleblöden.

Das Fotoprivileg eines Audi R8.

17. Januar 2026

Rettungsstelle

10 Stunden auf der Rettungsstelle verbringen, das ist recht sportlich. In Berlin geht das.

Das ging ungefähr so.

Ich habe mit dem Tod gesprochen, sagte die Frau zu mir. Also habe ich die 112 geordert und die Überstellung in ein Krankenhaus veranlaßt.*

Also mußte ich mir selber ein Bild von diesem Tod machen, der ob meiner Angesichtigkeit quiecklebendig war.

So schnell stirbt es sich dann doch nicht. Vorbehaltlich einer schweren OP in einem morschen Körper, der Sensenmann wird noch ein wenig warten müssen, ehe er das Seinige abholt, auch wenn ich weiß, daß das Ende da ist.

[update 19:35 Uhr]

* Weil sich erkundigt wurde. Das betrifft mich als Betroffener der Gesamtsituation, aber nicht mich selbst.
Ich berichte hier nur und zeige damit an, daß es demnächst eventuell deutlich sparsamer und ruhiger im Blog zugeht, da andere Dinge, um die ich mich dann zu kümmern habe, dringlicherer Natur sind.

16. Januar 2026

Demokratie herbeibomben

Freiheit lässt sich nicht herbeibomben

Kommentar von Reymer Klüver
Einer der Väter dieser These, die bereits so alt wie die vor 20 Jahren verstorbene Demokratie ist, war Herr Lüders.

„Man kann Demokratie nicht herbeibomben“, sagt Michael Lüders

Kurt Gritsch versuchte 2019 ein Revival der alten These.

Demokratie kann man nicht herbeibomben

Zusammenfassung:

Doch, das geht (Gerhard Polt).

2. Januar 2026

NSU: Probierst es auch du?

@leipziger hat kurz vor Toresschluß reichhaltig Lesestoff ins Forum eingestellt.

Felix Perrefort wollte sich über die freien Tage in den NSU-Hoax einarbeiten. Zumindest probiert er es, um später mal einen Text zu publizieren.

Ulrich Vosgerau hat mal aus dem Gedächtnis vorgelegt, was ihm auf Anhieb so einfällt. Das mit den XXL-Buchsen sei insofern korrigiert, als daß diese im Brandschutt der Zwickauer Frühlingsstraße unversehrt, nicht gewaschen und mit reichhaltig DNA von Michelle Kieswetter versehen aufgefunden wurden.

Auf dem Kontrafunk faßte Alexander Wallasch den Stand der Dinge zusammen.

Aus den bisher 15 Kommentaren sei einer der ausführlichsten herausgegriffen und hier zitiert.

Kommentar von Gerd Frei 30.12.2025 um 16:43 Uhr

"Was mag und müßte also herauskommen, wenn sich jemand professionell dieses Themas annehmen würde?"

Bei diesem Satz musste ich dann doch schmunzeln. Es gibt Menschen in diesem Land, die sich jahrelang mit nichts anderem beschäftigt haben, aber von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden oder sollten und hauptsächlich von der linken Journaille als rechte Verschwörungstruppe gebrandmarkt wurden, weil denen die mörderische Nazibande aus Jena natürlich besser ins Konzept passte. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Privatpersonen, die Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, um sich durch zehntausende von Akten zu wühlen und um die Unstimmigkeiten des bestehenden Narratives aufzudecken! Leider sind diese Personen oft nur Insidern der Materie bekannt. Dies wäre eigentlich Aufgabe der Mainstreammedien und ihrer Journalisten gewesen. Doch beim NSU ist es ähnlich wie bei Nordstream 2. Das sogenannte Staatswohl darf nicht in Frage gestellt werden und bei bestimmten Themen scheint es Absprachen oder Vorgaben innerhalb der Medien zu geben, bestimmte heiße Eisen besser nicht anzufassen. Der NSU Komplex wäre ja gerade eine Fundgrube für den investigativen Journalisten. Schön das auch Nius sich damit beschäftigen will. Hoffentlich verbrennen sie sich nicht sie Finger daran.

Hervorzuheben bei der privaten Recherche wäre hier zB. der Arbeitskreis NSU, ja auch eine sogenannte rechte Verschwörungstruppe, dem ja offizielle Akten zugespielt wurden, die auch noch im Netz zu finden sind und dessen Echtheit auch nie in Frage gestellt wurde und teilweise sogar von Untersuchungsausschüssen benutzt wurden, weil denen eigenes Material fehlte. Ich kann jedem der sich für das Thema interessiert, so auch dem Herrn Perrefort, nur empfehlen, sich die über 200 Seiten starke PDF Datei, über die dabei gewonnenen Erkenntnisse in komprimierter Form, im Netz herunterzuladen. Da wurde meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet. Ich selber habe mich aus rein privatem Interesse von 2016 bis 2020 intensiv mit dem NSU beschäftigt und habe jedes verfügbare Dokument dazu gelesen, wahrscheinlich insgesamt mehr als 20.000 Seiten. Es ist wie mit einem guten Krimi, hat man einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören und so habe ich mir über die Jahre ein eigenes Bild über den NSU Komplex gemacht.

Das offizielle Narrativ geht ja so, die 2 Nazi- Jungs aus Jena gehen 1998 mit ihrer Gefährtin Zschäpe in den Untergrund. Bis 2007 überfallen sie diverse Banken, töten mehrere Migranten und eine deutsche Polizistin mit Kopfschüssen und verüben in Köln einen Bombenanschlag. An all diesen Tatorten kann die Spurensicherung tausende von Spuren und DNA sicherstellen. Das blöde ist nur, dass nicht eine einzige davon Böhnhard und Mundlos zugeordnet werden konnten, was beim Polizistenmord von Heilbronn nahezu unmöglich erscheint, da sich die Täter beim Entwaffnen der Polizisten, mit Blut beschmiert haben müssen. Doch auch dieser Mord wird laut Wikipedia völlig faktenfrei dem NSU „zugeordnet“. Dabei mussten die Behörden im Untersuchungsausschuß BW zugeben, dass es bis heute keinen einzigen belastbaren Hinweis dafür gibt, dass sie sich an diesem Tag überhaupt in Heilbronn aufhielten. Wahnsinn oder?

Am jenen 04.11.2011 sollen UB und UM dann gegen 8 Uhr die Sparkasse Eisenach überfallen haben. Schon die Fotos aus der Überwachungskamera der Bank lassen daran schwere Zweifel aufkommen. Sie verlassen die Bank mit ihren Fahrrädern, die in einem in der Nähe geparkten Womo verstaut werden. Anschließend fahren sie gemütlich in ein Wohngebiet in Eisenach-Stregda, wo sie dann ca. 2 Stunden auf die Polizei warten. Die kommt dann auch in Form von 2 Dorfpolizisten, wobei bis heute unklar ist, woher sie das Nummernschild des Wohnmobil kannten. Nun folgt die größte Räuberpistole aller Zeiten, die bis heute in dieser Form der deutschen Öffentlichkeit erzählt wird. Obwohl die beiden Polizisten noch nicht mal an die Tür geklopft haben entschließt sich Deutschlands größte Terrorgruppe, nach der RAF, nicht etwa zur Flucht oder dazu sich den Weg mit dem Waffenarsenal aus dem Wohnmobil frei zu schießen. Nein, laut Staatsanwaltschaft entscheiden sie sich innerhalb von ca. 20 Sekunden dazu das UM UB in den Kopf schießt, anschließend Feuer legt und sich dann selber erschießt. Dabei fällt die Langwaffe dann so ungünstig, dass die leere Hülse sich wie von Geisterhand selber repetiert. Wer glaubt so einen Unsinn? Dieses Narrativ konnte auch nur durch die Aussage des damaligen BKA Chefs Ziercke aufrecht gehalten werden, der im Ausschuss des Bundestages im November 2011 aussagte, dass sich in der Lunge von UM Ruß befunden habe, er also noch bei Brandlegung gelebt hätte. Dies wurde 2014 als Lüge enttarnt, als herauskam, dass beide keinen Ruß in der Lunge hatten, also vermutlich bei Brandlegung schon tot waren. Zu dem Zeitpunkt war aber schon ein wenig Gras über die Sache gewachsen. Nachdem der Brand in Eisenach gelöscht wurde entschied der zum Tatort geeilte Polizeichef Michael M. aus Gotha, dass das ausgebrannte Wohnmobil von einer Firma über eine schräge Rampe auf einen Abschleppwagen gezogen wurde und zur Spurensicherung in eine abgelegene Halle verbracht wurde, inklusive der beiden Leichen und allen Beweismitteln. Ein in Deutschland meines Wissens nach einzigartiger Fall in der Kriminalgeschichte. Auf den anschließend entstandenen Fotos, sehen manche „Beweisstücke“ dann wie nachträglich hintrapiert aus, denn sie passen einfach nicht zum sonst total zerstörten Innenraum. Zum Glück der Behörden haben UB und UM auch noch die Beute aus anderen Banküberfällen mit nach Eisenach gebracht, sowie die beim Mord in Heilbronn 2007 entwendeten Dienstwaffen der beiden Polizisten. Die angeblichen Bekennervideos werden Wochen später in einem schon mal durchsuchten Rucksack „nachgefunden“, die zum Wohnmobil passenden Schlüssel übrigens auch. Und so könnte man stundenlang weitermachen….Warum machte das Trio jahrelang entspannten Urlaub am Wulfener Hals auf Fehmarn, ließ sich mit Urlaubsbekanntschaften fotografieren und besuchte diese sogar zu bestimmten Anlässen wie Geburtstagen? Natürlich weil sie im Untergrund lebten, Ironie off! Warum hatten sie „echte“ falsche Pässe von deutschen Behörden?

Warum ist von über 4000 Tagen im Untergrund nur von wenigen Tagen bekannt, wo sich das Trio aufhielt. Wie kann es sein, dass es die beiden schafften mit echten Fahndungsfotos und richtigen Geburts -und Größendaten Anfang der 2000-er in die TV Produktionen von „Tatort“ und „Küstenwache“ zu gelangen?

Die Antwort auf diese Fragen ist eigentlich genauso zu beantworten, wie die Frage warum die „Top Terroristin Beate Z.“, nachdem sie in Zwickau das Haus in die Luft gesprengt hat sagenhafte 12 mal versucht hat, den Verfassungsschutz anzurufen. Es ist wirklich überraschend, dass der Springer Verlag, hier die Bild, diese Story überhaupt gebracht hat, vielleicht ein Versehen, denn der Artikel verschwand dann doch ziemlich schnell hinter der Bezahlschranke. Vielleicht wurde da doch jemand intern zurückgepfiffen, denn die Beantwortung dieser Frage würde ein Teil der Lösung sein zum Thema Wer oder Was war eigentlich der NSU?

Das erwähnte Einstieg NSU zum download.

27. Oktober 2025

der Schuldbürger

Alexander Dobrindt
„Wir wollen eine Umkehr der Beweislast: Wer Vermögen besitzt, dessen Herkunft unklar ist, muss künftig beweisen, dass dieses Geld legal erworben wurde. Das ist ein echter Paradigmenwechsel.“
Das ist Faschismus pur.

Daniela Seidel säuselt also am Thema vorbei.

Im Rechtsstaat gilt: Der Staat muss beweisen, dass du schuldig bist.

Im Präventionsstaat gilt: Du musst beweisen, dass du unschuldig bist.

Der Unterschied klingt semantisch fein, ist aber zivilisatorisch galaktisch. Es ist der Unterschied zwischen Bürger und Untertan. Zwischen Freiheit und Konzession. Genaugenommen zwischen Aufklärung und Vorsintflut. Was Dobrindt hier vorschlägt, ist in der Logik der Macht so verführerisch wie gefährlich: ein Generalverdacht gegen Wohlstand. Der Besitz wird zur Hypothese, die Rechtfertigungspflicht zum Normalzustand.

Im Dritten Reich begann es mit der Pflicht jüdischer Bürger, ihr Vermögen offenzulegen. Niemand nannte das Enteignung, man sprach von Ordnung, Kontrolle, Transparenz.

Wer die Unschuldsvermutung gegen Effizienz tauscht, hat den Vertrag des Staates mit seinen Bürgern gekündigt, in welchem Eigentum, (Meinungs)Freiheit, das Recht auf Berufsschutz (und vor allem seine Ruhe) einst Rechte waren, nunmehr aber Privilegien, die man sich verdienen muss.

Haben wir im Test- und Impfregime ja kürzlich erst wieder gelernt.

„Aber es ging doch nur gegen XY!“

So klingt es immer, kurz bevor es gegen alle geht.

28. September 2025

Attentat auf Oktoberfest schlußgestrichen

Den Oktoberfestblog von Fatalist gibt es ja schon lange nicht mehr. Der wurde dazumal wegen schlußgestrichen, wenig Aufklärungsaussicht und Behördenzeigefinger eingestellt. Auch der folgende Blogbeitrag ist da kein Erkenntnismehrwert, denn genau das stand dazumal so im Blog drin.

Ein sehr sachlicher Text, den Sven-Felix Kellerhoff in die Welt gesetzt hat.

Attentat auf das Oktoberfest 1980

„Ausgeschlossen erscheint, dass Köhler als Alleintäter gehandelt hat“

Es erscheint nicht nur so, auch wenn manche niedere deutsche Lebensform Erscheinungen hatte, wenn es um das Attentat ging.
Zum 45. Jahrestag hat das Bundesarchiv einige wesentliche Dokumente zum Oktoberfest-Attentat auf seiner Website veröffentlicht. Die Schriftstücke und Fotos stammen aus dem Bundesministerium der Justiz (B 141/68772) und dem Bundeskanzleramt (B 136/16227); weitere Unterlagen gibt es aus den Beständen Bundeskriminalamt (B 131/2048) und Bundesinnenministerium(B 106/107012). Besonders spannend ist eine Zusammenstellung von Ermittlungsergebnissen des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA), die bei der DDR-Staatssicherheit in Ost-Berlin entstand (Sekr Neiber 1028).

Doch schon die jetzt frei verfügbaren Papiere zeigen deutlich: Liest man mit Sachverstand (statt im unbedingten Bemühen, „der Polizei“ oder „den Behörden“ irgendeine Teufelei nachweisen zu wollen), dann zeigt sich, dass die Ermittlungen sauber und sogar ungewöhnlich schnell verliefen.

Obwohl mehr als 850 einzelne Spuren sichergestellt und mehr als 1700 Zeugen vernommen wurden, ließen sich keinerlei irgendwie gearteten Belege für die Verstrickung anderer WSG-Mitglieder in den Anschlag ermitteln – in der nüchternen Sprache der Einstellung des Verfahrens 1982: „Nach dem Ergebnis der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Rechtsextremist Gundolf Köhler Mittäter oder zumindest Mitwisser gehabt hat. Sichere Feststellungen hierzu oder zur Person weiterer Tatbeteiligter konnten jedoch nicht getroffen werden. Weder konnten Kontakte Köhlers zur Wehrsportgruppe Hoffmann nach dem Mai des Jahres 1977 festgestellt werden, noch haben die Ermittlungen Hinweise auf Verbindungen anderer rechtsextremistischer Vereinigungen zum Tatgeschehen ergeben.“

Die vom Bundesarchiv jetzt veröffentlichten Unterlagen sind eindeutig. Aber man sollte nicht erwarten oder gar hoffen, dass dadurch die Mythen rund um das Oktoberfest-Attentat verschwinden: Was nicht passt, wird eben durch schräge Interpretationen, Falschdarstellungen oder schlichte Lügen „passend gemacht“.

Dieser Auszug spricht für sich. Tauscht man Oktoberfest mit NSU, ergibt sich das gleiche Bild, einschließlich des Schlußsatzes. es gibt noch viele Seiten in der NSU zu füllen.

Wenn es die WSG nicht war, der Köhler aber nicht alleine, dann drängt sich eine Frage auf, die Kellerhoff nicht stellt und somit auch nicht beantworten muß.

Noch bevor klar wurde, dass die Täter in Deutschland nicht juristisch belangt würden, autorisierten die israelische Premierministerin Golda Meïr und das Sicherheitskabinett den Mossad, die Verantwortlichen aufzuspüren und zu töten. Der Mossad stellte dazu die Sondereinheit „Caesarea“ unter dem Kommando des späteren Premierministers Ehud Barak zusammen. Deren Mission wurde später als „Operation Zorn Gottes“ öffentlich bekannt.
Es darf die Vermutung angestellt werden, daß hochrangige israelische Politiker und Geheimdienstler ein unstillbares Rachebdeürfnis hatten, diese frevelhafte Tat zu rächen. Man bediente sich eines Wegwerfterroristen, dessem ehemaligen Umfeld in der Bundesrepublik Deutschland sehr leicht die Schuld zugesprochen werden durfte und konnte. Propagandamäßig klappte das wie mit dressierten Schweinen, ermittlungstechnisch überhaupt nicht.

Ein Beispiel für das Verständnis sei angeführt. Klonovsky bespricht ein Buch der Gloria von Thurn und Taxis.

Zum Schie­ßen komisch ist die Anek­do­te, in der ihr Mann auf Richard von Weiz­sä­cker trifft. Man muss dazu wis­sen, dass der Vater des Fürs­ten, Karl August von Thurn und Taxis, ein ent­schie­de­ner Geg­ner der Nazis war, der sei­nem Sohn – Johan­nes von Thurn und Taxis kam 1926 zur Welt – ver­bo­ten hat­te, in die HJ ein­zu­tre­ten. Die Fami­lie geriet ins Visier der Gesta­po, Karl August wur­de von sei­nem eige­nen Förs­ter denun­ziert, am 8. August 1944 ver­haf­tet, vor den Volks­ge­richts­hof gestellt und ins Zucht­haus gesperrt. „Mein Mann war jetzt nicht mehr nur der HJ-Ver­wei­ge­rer, son­dern oben­drein der Sohn eines Sträf­lings. Er hat mir oft davon erzählt, wie er unter den Schi­ka­nen und Hän­se­lei­en sei­ner Mitschüler gelit­ten hat. Das hat ihn geprägt.” Er hat­te also eine Rech­nung mit den Mit­läu­fern offen.

Ich weiß nicht, wel­cher Teu­fel mei­nen Johan­nes gerit­ten hat, jeden­falls sag­te er: ‚Dass Sie jetzt plötz­lich so juden­freund­lich tun, Sie waren doch sel­ber Hit­ler­jun­ge, und Ihr Vater war SS-Offi­zier.’ Das sag­te er zu Weiz­sä­cker! Ich wäre am liebs­ten im Erd­bo­den versunken.”

Wer den prä­ten­tiö­sen Herrn Weiz­sä­cker per­sön­lich erlebt hat – ich hat­te ein­mal die Gele­gen­heit, mit ihm zu spei­sen –, den lächert’s bei der Vor­stel­lung die­ses Eklats gar könig­lich. (Er galt übri­gens nie als „umstrit­ten“.)

Manchmal dauert es Jahrzehnte, bis das Rachebedürfnis gestillt ist. Manchmal geht es etwas schneller.

Was auf den Orkus der Geschichte gehört:

Das Oktoberfestattentat vom 26. September 1980 war ein rechtsextremer Terroranschlag am Haupteingang des Oktoberfests in München.
Nein, war er nicht. Er war die Rache des Systems oder mit System. Offene Rechnungen sind zu begleichen, weiß jeder Kaufmann. Auch jeder Geheimdienstkaufmann. Das ist eine Arbeitshypothese, mit der sich weiterarbeiten läßt.

Wikipedia ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.

10. September 2025

Oper

Symbolfoto mit alles über den mitreißenden Solovortrag der Kallas im großen Opernsaal Straßburg

Danisch

Oper ist nichts für mich. Mit der Orchestermusik käme ich noch aus, aber der operntypische Gesang geht mir richtig auf die Nerven, und dieses gekünstelte andeutungsmäßige Getue ist auch nicht mein Ding.

Ich habe Carmen auch nie am Stück gesehen, immer nur die bekannten Melodien, weil mir dieses Operngehampel, wie gesagt, enorm auf die Nerven geht (Ausnahme: Königin der Nacht). Mir tun diese openmäßigen Frauenstimmen im Ohr weh, und diese Tenorstimmen mit Spannung im Hals hören sich für mich immer so Kermit-mäßig an. Ich gönne es von Herzem jedem, dem es gefällt, und will es auch niemandem madig machen. Aber für mich ist das einfach nichts. Ich kann damit nichts anfangen.

Und ganz ehrlich:

Ich zweifle daran, dass von denen, die in die Oper gehen, viele etwas damit anfangen können und das mögen. Ich glaube, das hat viel mit Rangordnung, Rudelverhalten und Konformität zu tun, Angeberei. Wir, mein Mann und ich, gehen in die Oper!

Ich kürzlich zu einer netten Dame.

Am Samstag habe ich wieder mal mein Vorurteil zu Opern auf dem 3Sat gepflegt. Da war der Nabucco drauf.

Die.

Wie die?

Das ist eine Frau. Die Nabucco.

Im Fernseher haben sie gesagt, die heißt Anna Netrebko. Die kann aber singen, da kann ich nicht meckern, wenn ich den Einstieg in den dritten Akt als Basis nehme. Ich hatte nämlich recherchiert, wann der Gefangenenchor kommt, was das einzige ist, was mich an dieser Oper interessiert. Vom Chor war ich dann bitter enttäuscht. Dargeboten wie ein Leichenbitterzug, kein Fortune, kein Dampf im Orchester, langweilig und schlafpillenmäßig. Ich hab den anders im Gedächtnis*, eher als Protest der lebendigen Leichen, mit Kraft in der Stimme und anklagendem Klangbild insgesamt. Aber spektakulär inszeniert war sie wenigstens, was für's Auge. Die haben 99% ihrer Energie auf die Präsentation verschwendet, statt Dirigentem und Sängern klar zu machen, worum es bei der Musik wirklich geht.

Ich weiß doch, Oper ist nicht so ihrs.

* Chor der Staatsoper Dresden, Staatskapelle Dresden unter Silvio Varviso

9. September 2025

Schluchtenfotografie

Ich weiß, daß Schluchtenfotografie sehr anspruchsvoll ist, denn solange es noch ging, habe ich die Mascaschlucht mal mehr mal weniger gut abgelichtet. Die Schlucht als solche geht eh nur via Luftbildfotografie oder Satellit. Drohne reicht nicht, oder sie schwebt auf 1000 Metern Höhe über dem Höhenmedian der Schlucht. Dann wären es nach Masca runter 700 Meter und zum Anleger 1.300.

Danisch hat sich auch Gedanken über Schluchtenfotografie gemacht und dabei die Berge außen vor gelassen.

Bären am Südpol

In den Siebzigern war es noch anstößig genug, überhaupt nackte Frauen zu zeigen, egal welche und wie, die dann ihren großen Bären am Südpol darboten, während man im Öffentlichen Rundfunk in todernsten Talkshow pseudointellektuell diskutierte, ob eine Frau im Minirock „nuttig“ aussehe. Da ging es aber auch nicht um Schönheit, sondern um Aufreger und Tabubrüche.

Inzwischen sind wir so sehr mit Nacktheit und Hässlichkeit überflutet, dass Schönheit als Aktfotografie kaum mehr funktioniert, kaum mehr gefragt ist, und es nunmehr um Panoramaeinsichten in den Südpol geht – was evolutionär gar nicht so schlecht ist. Denn die Praxis zeigt, dass Männer im Rahmen ihrer Gesundheitstriage durchaus gerne Schluchten in Augenschein nehmen, während nicht wenige der Weiblichen einen erstaunlich starken exhibitionistischen Drang verspüren, ihre Südpoligkeiten – heute ganz ohne Bären – in Betracht zu stellen. Aktfotografie ist die fruchtbare Kooperation von Voyeuren und Exhibitionistinnen, und erstaunlicherweise kommt das dann Feministinnen wieder näher, die aussehenstechnisch von der Verschiebung des Fokus vom Nord- auf den Südpol nicht nur profitieren, sondern endlich wieder das an den Mann bringen können, was sie schon immer anbieten wollten, und sich bisher nur gegenseitig in Anwesenheit mit Vulvaparties und in Abwesenheit durch Vulvaabgüsse und Vulvenkalender zeigten.

Danisch vergaß zu erwähnen, daß 99,999999999% der Akt- und Pornographen keinerlei Ahnung von Fotografie und/oder Filmerei haben. Sie wissen zwar einen Apparat zu bedienen, weil das heutzutage mal mehr mal weniger kinderleicht ist*. Doch wie sie das Wesentliche auf einen Sensor bannen, da geht ihnen jedes Gespür ab. Null Ahnung. Dementsprechende Ergebnisse. Nicht sehenswert. Das ist jedoch egal, denn neben den Medien sind die Pornographen die einzigen, die Scheiße verticken und Gold draus schürfen.

* Die Nikon ist mir beim Fotografieren oft im Weg. Die Leica nicht, die merk ich nichtmal. So ungefähr drückte es Stephan Wiesner in Die Magie einer Leica M11 Kamera aus (ab ca. 14:00).

22. August 2025

der Nichtkommunikant

21. AZK: 🎶 Nicht in unserem Namen 🎶 von Vätern und Söhnen aus Süddeutschland
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Paul Watzlawick meinte einst:

Man kann nicht nicht kommunizieren (One cannot not communicate).
Doch, das geht. (Gerhard Polt)

Man muß sich nur den feinen Herrn Merz anschauen, dann weiß man, daß Nichtkommunizieren geht. Merz ist das lebende Exempel des Gegenbeweises für das Watzlawicksche Axiom.

14. August 2025

im Körper einer Frau geboren

Bei der Leichenschau fällt Theresa Wolff auf, dass Patrick im Körper einer Frau geboren wurde.
Ähm, ja, also ...

Das ZDF kann weg. Braucht keiner.

Krass geiler Scheiß, wie das Volk der Arbeit suchenden Jette Nietzard hilft, denn die will ab Oktober 40 Stunden die Wochen schottern gehen, aber eher nicht im Büro. Somit fällt der Vorschlag Bordell doch eher aus, das ist ja wie Bürojob.

Mehr Misanthropie wagen🍷🍷🍷

Hat schon jemand Only Fans vorgeschlagen?
Politischerschwabe_⚪🔴 ✟
Prostitutionsgewerbe anmelden und Hurenpass beantragen. Auch mit unter 40 Stunden sollte man da Geld verdienen können. Vielleicht ist das ja ne Möglichkeit 🙃
arminguin
Ich suche jemand der mir im Herbst singend und klatschend nachts durch die Felder läuft um die Schweine ausm Mais zu halten...
Noir
soll sie bei mit OF anfangen xD vill. hilft das auch bei dem Orgasmus Problem was die hatte :D :D
Mroucho Garx Ressurection
Bundeswehr 👍🏻. Kein Bürojob, viel Bewegung und frische Luft, auch mit reisen, Klamottenkosten null und einen Friseur gibt es da auch. Du triffst viele Leute und du darfst da reden. Nicht auf jeder Stelle, aber 90% deines Anforderungsprofils sind gedeckt.
orange head Gecco 🦎
Hab gehört auf der Bohrinsel ist es Mega und auch noch gut bezahlt...😁 Ne
Petra
Hallo ,in der Pflege wird händeringend Personal gesucht !
Wenzel Grüß
Begleiterin in der Todesstunde. Das macht den Abschied leicht.
usw. usf. Zum letzteren noch eine Begebenheit. Die hochbetagte Frau eines Bekannten mußten ins Krankenhaus. Schlimme Sache am Herzen. Treffe ich ihn und frage, wie es geht, ob da was gerissen wurde. Naja, sie ißt ja kaum noch was. Wenn alles gut geht, kann ich übermorgen mein Skelett abholen.

26. Juli 2025

ÖPNV in Berlin unter aller Sau

Hybrid Elektrozug im Bahnhof Lichtenberg. Auf dem kleinen Schild neben dem Führerstand steht "Laden BEMU Ende". Der Streckenabschnitt hat verstärkte Oberleitungen, der Zug andere Stromabnehmer, da das für das Laden der Akkus notwendig ist. An der Zugspitze sieht man den Triebkopf des VT 18.16 aka Karlex hervorlugen. Womöglich das Ersatzteillager für den in Görlitz restaurierten. Die Bewirtung im Zug war deutlich besser als in anderen DR-Zügen. Aber sowas von besser.

Auf den Bahnhöfen der Linie U9 trötet aller drei Minuten eine Schallplatte gen wartender Menschen, daß nicht alle Züge der Linie in Betrieb sind. Man bitte für längere Wartezeiten um Entschuldigung.

Was soll man als Fahrgast von diesem Spruch halten? Zum nächsten BVG-Dienstleistungszentrum gehen und die Entschuldigung dort abgeben?

Ausgelastet jedenfalls ist die Führung der BVG nicht, da sie sich mit Hingabe schwullesbischtransitistischersadomaso Plakatierungen am U-Bahnhof Bundestag befleißigen kann, statt das Streckennetz, Material und Personal für die Personenbeförderung fit zu machen. Eine andere Aufgabe haben die nämlich nicht. Die Aktion "Schöner unsere Bahnsteige und Bahnhofstreppen" gehört nicht dazu.

Nicht anders sieht es bei der S-Bahn aus, am gleichen Tag auch noch. Die Ringbahn-Linie wird wegen eines technischen Defekts am Zug auch nur noch sporadisch betrieben.

Dann stellt sich heraus, daß es auch noch ein defektes Stellwerk gibt, auf daß in Lichtenberg die Züge herausgefädelt werden und man jede Menge Wartezeit damit vertrödeln kann, den Tesla-Zug zu fotografieren, der die Beschäftigten vom Bahnhof Lichtenberg in elektrischer Geschwindigkeit nach Fangschleuse.

Hätte ich gewußt, daß es ein Tagesausflug wird, hätte ich auch ein Ausflugsticket gekauft. Ein Krisenmanagement beider Bahnen in Berlin existiert nicht, der Fahrgast wird ohne Informationen auf zugigen und regnerischen Bahnsteigen stehen gelassen. Kund König geht eigentlich anders, aber woher sollen das Manager der BVG oder S-Bahn wissen?

Der Zug ist doch neu für den Bahnhof Lichtenberg. Ich frag bei sowas immer einen, der sich mirt der Bahn auskennt. Der soll später mal die RB25 nach Werneuchen bedienen. Steht ja auch drauf: NEB. Von der Strecke her paßt das. Hin und zurück keine 100 km, dann in Lichtenberg wieder aufladen. Der war wohl dieser Tage dort zu Probe- und Sonderfahrten vor Ort. Für den Regeleinsatz muß das Stellwerk Ahrensfelde allerdings wieder in trockenen Tüchern sein, denn das ist am 13. Juli bei herrlichem Landregen abgesoffen. Weil es eine alte Ostplatte ist?

SunnyBerlin Montag, 14.07.2025 | 07:43 Uhr

Wie überflutet man denn ein Stellwerk? Nochdazu in Ahrensfelde….
Dach undicht? Fenster offen gelassen? Toilette verstopft?

25. Juni 2025

dümmer geht immer

40 Fingers: Wish You Were Here by Pink Floyd
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Don Alphonso

In Berlin, dort steht ein ungefragter Aussenminister jetzt begossen da.
Und weiter.
„Der Iran muss wissen, die Welt wird nicht akzeptieren, dass er atomar bewaffnet ist“, sagte Wadephul in Brüssel.
Wer ist das, "die Welt"? Die würde dem Iran lieber heute als nie Kernwaffen borgen, um Israel in Schutt und Asche zu legen. Ein Christ sollte sowas eigentlich intus haben, statt Messwein.

Jan Philipp Burgrad

„Ist der weltfremde Wadephul nicht eine absolute Fehlbesetzung?“
Die Anmerkung hat Bayern wegen seiner extremistischen Führungsdiktaturgestaltendarsteller in die Liste der unfreundlichen Länder aufgenommen. Von nun ab werden alle Äußerungen aus dem Land genau hinterfragt.

Apropo, also bezüglich der Arschlöcher: Nazis von unten geht für Nazis immer. Der Dietmar Hipp merkt nicht mal, daß er Nazi ist und völlig neben der Spur kommentiert. Das kommt dadavon, wenn man den Gerichtsbeschluß nicht liest und stattdessen aus seinen Exkrementen heraus orakelt.

Auch wenn die die Grundüberzeugung der Vereinigung zum Ausdruck bringenden Äußerungen als solche weder strafbar noch rechtswidrig sind ...
Damit auch nicht verfassungsfeindlich.

Aber, so die Rotgerobten, wir arbeiten dran, und suchen nach Meinungen, die uns nicht gefallen. Das dürfen die Schlapphüte.

Dieses Instrument des präventiven Verfassungsschutzes dient dazu, frühzeitig – und ohne strafbares Handeln abwarten zu müssen – tätig werden zu können.
Das muß man sich genüßlich reinziehen, das Freislersche am Urteil. Nicht strafbar, aber gehängt werden sie trotzdem. Irgendwann.

Heute ist wieder Hetzjagd der Politiker, die die Polizei bundesweit haben ausschwärmen lassen, unliebsame Meinungsäußerer zu haschen, also "nach Beweismitteln zu suchen", was relmäßig unzulässig ist, doch nur mäßig strafrechtlich geahndet wird, da alle Beteiligten dem gleichen Mafiaclan zugehörig sind, dem Staat. Widerlich.

Don Alphonso

Tag zur Begründung von noch mehr Steuergeld für die neue Meldestellen-STASI durch feige Politiker ohne Ehre.
Michael Klonovsky
Man spürt den Zeit­geist, und man ist verstimmt.
Liberty Hannes
Seit die Regierung im Dezember 2021 und Januar 2022 gesehen hat, dass wir via Telegram und Twitter selbst im kleinsten Dorf massiven öffentlichen Widerstand organisieren können, geht den Etatisten von Woko Haram der Arsch auf Grundeis.

Sie merken dass sie die Deutungshoheit verlieren können. Sie merken dass die Gatekeeper Funktion ihrer Massenmedien erodiert.

Darum geht es. Darum klingeln ihre Schergen in der Früh um sechs bei euren Familien. Und vielleicht auch bald bei meiner.

[update 16:15 Uhr]

Hadmut Danisch hat jetzt ausgeschlafen, er schläft ja gerne etwas länger und hat sich des deutschen Staatsterrorismus (Helmut Schmidt, das sind die schlimmsten) angenommen.

Und das ist das Prinzip: Angst. Bestrafe einen, erziehe Hundert. Hier halt bestrafe 130, erziehe 80 Millionen. Damit das wirkt, werden in jedem Bundesland welche gehängt. Das ist Terrorstaat. Ein falsches Wort und wir treten Dir die Wohnungstür ein und vernichten Deine bürgerliche Existenz! – Wann ein Wort falsch ist? Das wirst Du dann sehen, wenn wir die Tür eingetreten haben.

[update 17:05 Uhr]

Weil dümmer immer geht, jetzt noch der Bonustrack.

Linke fordern Spahns Rücktritt als Unionsfraktionschef

Hätten die Linken auch nur einen einzigen Schlauen in der Fraktion, so eine Aussage hätte nie im Internet gestanden. So ist sie manifest und manifestiert, wie doof Die Linke wirklich ist.

Und nochwas aus der großen weiten Welt.

US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der jüngste Konflikt zwischen dem Iran und Israel vorüber ist.
Auch in gold old England macht die Polizei Jagd auf Andersdenkende, im vorliegenden Fall auf einen, der falsch spielt, nämlich Boogie Woogie auf Bahnhofsklavieren.

Brendan Kavanagh ist wohl derzeit wieder auf freiem Fuß.

https://www.youtube.com/watch?v=8s_oOC_j4Ps
https://www.youtube.com/watch?v=S2CfA9YrYCI