25. August 2006, 15:43
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-433555,00.html
Kofferbomber
Kiels Nährboden für Islamisten
_________
Schon wieder das Stichwort Kofferbomber, ohne einen Nachweis dafür. Der Artikel selbst fischt aus der trübsten Propagandasoße, die offensichtlich in der Spiegel-Kantine zur Zeit gereicht wird.
Im Text heißt es, nach all der aufgewärmten wir-sind-die-Guten-Brühe, ganz am Ende:
Zumindest aber ergibt sich das Bild eines - wenn auch nicht nachgewiesenen operativen -, so doch mentalen Netzwerks islamistischer Fundamentalisten... In Kiel gibt es einen Nährboden, auf dem diese Auswüchse gedeihen konnten.
Was soll denn dieser Müll? Nichts nachgewiesen, aber sicherheitshalber zwei DIN-A4-Seiten ins Intenet expediert.
Folgt man der Logik der Autoren, dann möchte ich nicht wissen, was in Hamburg, München und sonstwo gedeiht.
Man kann es auch sehr klar sagen: Es ergibt sich das Bild eines - nachgewiesenen operativen und mentalen Netzwerks strammdeutscher Fundamentalisten... In der Spiegel-Redaktion gibt es einen Nährboden, auf dem diese Auswüchse gedeihen konnten.
Die Schriftführer des o.g. Spiegel-Autographen seien deshalb abschließend lobend erwähnt. Sie heißen Florian Harms und Alexander Schwabe.
25. August 2006
wozu die Aufregung?
25. August 2006, 07:51
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck433497,00.html
Terrorgefahr
Deutsche fürchten keine Anschläge
Auch nach den fehlgeschlagenen Bombenattentaten in deutschen Regionalzügen, bleibt die Mehrheit der Bevölkerung gelassen. 68 Prozent der Deutschen glauben nicht, dass sie persönlich von einem Anschlag betroffen werden könnten.
___________
Und wozu habt ihr dann den ganzen Mist der vergangenen Tage zusammengeschrieben, wenn alles nichts gefruchtet hat?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck433497,00.html
Terrorgefahr
Deutsche fürchten keine Anschläge
Auch nach den fehlgeschlagenen Bombenattentaten in deutschen Regionalzügen, bleibt die Mehrheit der Bevölkerung gelassen. 68 Prozent der Deutschen glauben nicht, dass sie persönlich von einem Anschlag betroffen werden könnten.
___________
Und wozu habt ihr dann den ganzen Mist der vergangenen Tage zusammengeschrieben, wenn alles nichts gefruchtet hat?
24. August 2006
Überschlag
Die Ereignisse überschlagen sich z.Z. dermaßen, daß man gar nicht mehr nachkommt. Oder besser: Die Berichterstattung darüber.
Zu den Ereignissen hab ich mich in den Anmerkungen ja gar nicht geäußert.
Insofern schien es angeraten, einige Anmerkungen noch mal zu überarbeiten. Das betrifft vor allem die oberfiesen Schwindler in ihrer Würstchenbude.
Desweiteren erkläre ich nochmal den Unterschied zwischen Video- und Telefonüberwachung.
Zu den Ereignissen hab ich mich in den Anmerkungen ja gar nicht geäußert.
Insofern schien es angeraten, einige Anmerkungen noch mal zu überarbeiten. Das betrifft vor allem die oberfiesen Schwindler in ihrer Würstchenbude.
Desweiteren erkläre ich nochmal den Unterschied zwischen Video- und Telefonüberwachung.
klare Worte
24. August 2006, 11:46
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-433128,00.html
Polizei testet biometrische Überwachung
Von Jens Todt
"In die westliche Gesellschaft integrierte Einzeltäter oder autonome Kleingruppen sind vielleicht ideologisch an größere Netzwerke gebunden, nicht jedoch zwingend in logistischer Hinsicht. Wenn sie der Polizei bisher unbekannt und darüber hinaus bereit sind, ihr Leben bei einem Anschlag zu riskieren, sinken die Chancen der Ermittler, Anschläge zu verhindern, dramatisch. Unauffällig lebende Selbstmordattentäter sind durch Technik kaum zu identifizieren.
Flächendeckende und technisch ausgereifte Videoüberwachung hätte selbst bei ausgereifter Biometrie-Technik in diesem Fall nur einen einzigen Vorteil: Man wüsste nachträglich, wie das Gesicht desjenigen aussieht, der Dutzende unschuldige Reisende mit in den Tod genommen hat."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-433128,00.html
Polizei testet biometrische Überwachung
Von Jens Todt
"In die westliche Gesellschaft integrierte Einzeltäter oder autonome Kleingruppen sind vielleicht ideologisch an größere Netzwerke gebunden, nicht jedoch zwingend in logistischer Hinsicht. Wenn sie der Polizei bisher unbekannt und darüber hinaus bereit sind, ihr Leben bei einem Anschlag zu riskieren, sinken die Chancen der Ermittler, Anschläge zu verhindern, dramatisch. Unauffällig lebende Selbstmordattentäter sind durch Technik kaum zu identifizieren.
Flächendeckende und technisch ausgereifte Videoüberwachung hätte selbst bei ausgereifter Biometrie-Technik in diesem Fall nur einen einzigen Vorteil: Man wüsste nachträglich, wie das Gesicht desjenigen aussieht, der Dutzende unschuldige Reisende mit in den Tod genommen hat."
23. August 2006
Schwindler
23. August 2006, 09:48
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-433059,00.html
Schäuble will Internet schärfer kontrollieren
___________
Das hat Schäuble so aber nicht gesagt.
Er will sie, bezogen auf das Internet, verstärken und bei der Bahn und im Luftverkehr intensivieren. So steht es jedenfalls in der ZEIT.
Viel schärfer ist allerdings wieder mal der Zungenschlag, der dem folgt.
"Das Internet gilt als beliebtes Forum von Extremisten, die im virtuellen Raum Anleitungen zum Bombenbau austauschen und auf Hetzpropaganda zugreifen können."
Das kommt unmittelbar hinter einem Zitat von Schäuble. Und dazu hat er sich nun überhaupt nicht geäußert. Hier ist wieder mal der Wunsch der Vater des Gedanken.
Dafür hat er was anderes gesagt, worauf der Spiegel wieder mal nicht eingeht: "An den Londoner Attentatsplänen hat mich schockiert..."
Offensichtlich hat Schäuble genaue Kenntnisse über die Attentatspläne, sonst hätte er es ja so nicht gesagt.
Hier müßte eigentlich die Investigation (oder Investition? ... Inventur?, weiß ich jetzt auch nicht), also diese Daumenlutscher sollen sich an den Schäuble ranmachen und ihm diese Pläne entlocken, damit das nächste Woche abgedruckt werden kann. Die würden mich ja auch mal interessieren.
Aber strohdoof, wie die beim Spiegel nun mal sind, trauen die sich da nicht ran und schreiben lieber was über das gefährliche Internet. Nach dem bombigen Interview gestern, das mich sehr stark an Dynamitharry erinnert hat, und das bei den Grimmedingsda einen Sonderpreis für seine K(n)ackigkeit bekommen müßte, schieben sie einen Tag danach zum wiederholten Male die Chemibaukastenbomben nach, damit auch der letzte Dödel begreift, wie gefährlich das Internet wirklich ist.
Das Internet ist u.a. deswegen so gefährlich, weil sich Spiegel-Online und ähnlich gestrickte Seiten zensurresistent, frei zugänglich und ohne Alters- und Intelligenzeinschränkung abrufen lassen. Weil sie ungestraft ihren geistigen Sondermüll im Internet deponieren dürfen und das Internet so zu einer großen digtalen Müllhalde verkommen lassen.
Denn ich weiß es nicht, woher die das mit diesen beliebten extremen Forum haben. Sie behaupten es zwar, beweisen es aber nicht.
Hätten sie mich vorab gefragt, dann wäre ich geneigt, denen mal unter der Hand die wirklich beliebten Foren zukommen zu lassen. Die sind auch ganz schön extrem.
Behaupte ich mal. Beweis kann ich liefern.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-433059,00.html
Schäuble will Internet schärfer kontrollieren
___________
Das hat Schäuble so aber nicht gesagt.
Er will sie, bezogen auf das Internet, verstärken und bei der Bahn und im Luftverkehr intensivieren. So steht es jedenfalls in der ZEIT.
Viel schärfer ist allerdings wieder mal der Zungenschlag, der dem folgt.
"Das Internet gilt als beliebtes Forum von Extremisten, die im virtuellen Raum Anleitungen zum Bombenbau austauschen und auf Hetzpropaganda zugreifen können."
Das kommt unmittelbar hinter einem Zitat von Schäuble. Und dazu hat er sich nun überhaupt nicht geäußert. Hier ist wieder mal der Wunsch der Vater des Gedanken.
Dafür hat er was anderes gesagt, worauf der Spiegel wieder mal nicht eingeht: "An den Londoner Attentatsplänen hat mich schockiert..."
Offensichtlich hat Schäuble genaue Kenntnisse über die Attentatspläne, sonst hätte er es ja so nicht gesagt.
Hier müßte eigentlich die Investigation (oder Investition? ... Inventur?, weiß ich jetzt auch nicht), also diese Daumenlutscher sollen sich an den Schäuble ranmachen und ihm diese Pläne entlocken, damit das nächste Woche abgedruckt werden kann. Die würden mich ja auch mal interessieren.
Aber strohdoof, wie die beim Spiegel nun mal sind, trauen die sich da nicht ran und schreiben lieber was über das gefährliche Internet. Nach dem bombigen Interview gestern, das mich sehr stark an Dynamitharry erinnert hat, und das bei den Grimmedingsda einen Sonderpreis für seine K(n)ackigkeit bekommen müßte, schieben sie einen Tag danach zum wiederholten Male die Chemibaukastenbomben nach, damit auch der letzte Dödel begreift, wie gefährlich das Internet wirklich ist.
Das Internet ist u.a. deswegen so gefährlich, weil sich Spiegel-Online und ähnlich gestrickte Seiten zensurresistent, frei zugänglich und ohne Alters- und Intelligenzeinschränkung abrufen lassen. Weil sie ungestraft ihren geistigen Sondermüll im Internet deponieren dürfen und das Internet so zu einer großen digtalen Müllhalde verkommen lassen.
Denn ich weiß es nicht, woher die das mit diesen beliebten extremen Forum haben. Sie behaupten es zwar, beweisen es aber nicht.
Hätten sie mich vorab gefragt, dann wäre ich geneigt, denen mal unter der Hand die wirklich beliebten Foren zukommen zu lassen. Die sind auch ganz schön extrem.
Behaupte ich mal. Beweis kann ich liefern.
vollkommen zu Recht
SPON mault schon wieder: "Für den DDR-Geheimdienst galt der "Blechtrommel"-Autor stets als Gegner der Sozialismus."
SPIEGEL ONLINE - 23. August 2006, 16:32
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,druck-433244,00.html
Stasi-Akte von Grass
Mielkes Katz-und-Maus-Spiel
Dann muß wohl doch mal das Original aus der FAZ vom 12. August zitiert werden:
"Im Buch beschreibe ich, wie unversöhnlich sich dort drei verschiedene Gruppierungen von Arbeitern gegenüberstanden: alte Nazis, Kommunisten und Sozialdemokraten. Unter Tage wurde heftig diskutiert und gestritten. Und am Ende standen oft Kommunisten und Nazis zusammen gegen Sozialdemokraten. So habe ich erlebt und später dann verstehen können, woran die Weimarer Republik zugrunde gegangen war: natürlich vor allem an den Nazis, aber auch daran, daß die Nazis und die Kommunisten gemeinsame Sache gemacht haben. Das war die Folge eines Komintern Beschlusses aus Moskau,der nicht die Nazis, sondern die sogenannten 'Sozialfaschisten', die Sozialdemokraten also, zum größten Feind erklärt hatte."
Erstens ist das gequirlte Scheiße, was er da als Entschuldigung für seine SS-Mitgliedschaft vor sich hin blubbert, zweitens läßt er hier auch noch mit 78 Jahren seinen Antikommunisten raushängen und drittens bleibt er den Beweis für seine Behauptung schuldig. Welcher Beschluß das nämlich war.
Davon abgesehen sehen seriöse Historiker den Übergang von der Weimarer Republik zur faschistischen Diktatur in Deutschland in einem etwas anderen Licht. Aber das nur nebenbei.
Bleibt festzuhalten, daß der Trompetenblechtrommler vollkommen zu Recht als Gegner des Sozialismus gegolten hat. Und als solcher gilt.
SPIEGEL ONLINE - 23. August 2006, 16:32
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,druck-433244,00.html
Stasi-Akte von Grass
Mielkes Katz-und-Maus-Spiel
Dann muß wohl doch mal das Original aus der FAZ vom 12. August zitiert werden:
"Im Buch beschreibe ich, wie unversöhnlich sich dort drei verschiedene Gruppierungen von Arbeitern gegenüberstanden: alte Nazis, Kommunisten und Sozialdemokraten. Unter Tage wurde heftig diskutiert und gestritten. Und am Ende standen oft Kommunisten und Nazis zusammen gegen Sozialdemokraten. So habe ich erlebt und später dann verstehen können, woran die Weimarer Republik zugrunde gegangen war: natürlich vor allem an den Nazis, aber auch daran, daß die Nazis und die Kommunisten gemeinsame Sache gemacht haben. Das war die Folge eines Komintern Beschlusses aus Moskau,der nicht die Nazis, sondern die sogenannten 'Sozialfaschisten', die Sozialdemokraten also, zum größten Feind erklärt hatte."
Erstens ist das gequirlte Scheiße, was er da als Entschuldigung für seine SS-Mitgliedschaft vor sich hin blubbert, zweitens läßt er hier auch noch mit 78 Jahren seinen Antikommunisten raushängen und drittens bleibt er den Beweis für seine Behauptung schuldig. Welcher Beschluß das nämlich war.
Davon abgesehen sehen seriöse Historiker den Übergang von der Weimarer Republik zur faschistischen Diktatur in Deutschland in einem etwas anderen Licht. Aber das nur nebenbei.
Bleibt festzuhalten, daß der Trompetenblechtrommler vollkommen zu Recht als Gegner des Sozialismus gegolten hat. Und als solcher gilt.
oberfies
23. August 2006, 09:41
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-433037,00.html
Terroralarm
Hatten Ermittler frühe Hinweise auf Anschläge?
Wussten deutsche Ermittler schon frühzeitig von geplanten Anschlägen in Zügen? Einem Zeitungsbericht zufolge sollen BKA und Geheimdienst im Juli entsprechenden Hinweisen nachgegangen sein.
___________
0. Eine Null vorneweg, weil der Einstieg in den Artikel eine journalistische Null ist. Auch hier wieder Fabulierkunst auf niedrigstem Niveau. Die Headline wird im Anrißtext nochmal wiederholt. Nur in leicht veränderter Frageform. Und diese veränderter Frage bringt auch ein Bedeutungsänderung mit sich. Denn zwischen "Hinweise haben" und von "Anschlägen wissen", da besteht dann doch eine sehr breite Deutungsspannweite.
Auf gut deutsch: Die bei SPON schreiben einfach nur Scheiße zusammen.
1. Also bei mir gab es keinen Terroralarm. Bis kurz vor eben jedenfalls.
2. Finde ich es absolut oberfies, daß BKA und Bundesanwaltschaft weder BILD noch Spiegel vorab über ihren Erkenntnisstand informiert haben, damit diese rechtzeitig publizistisch flankierende Maßnahmen ergreifen konnten. Unerhört und empörend, wie die freie Presse in diesem Land behandelt wird. So ist keine faire und faktenreiche Berichterstattung möglich. Das muß zukünftig geändert werden.
Und 3. klärt sich das Mysterium hinter der Fabulierkunst ja nun doch auf. Im Text heißt es dann noch: "Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge gab ein Kölner Taxi-Fahrer den entscheidenden Tipp auf den zweiten Verdächtigen." Es war nicht die Polizei, wie fälschlich von SPON berichtet, auch kein Würstchenverkäufer, wie von mir vermutet, sondern ein Taxi-Fahrer, wie BILD recherchiert hat. Und wenn die das schreiben, dann wird da wohl was dran sein.
4. "Die BKA-Sprecherin wies Berichte zurück, wonach deutsche Sicherheitsbehörden schon nach der Festnahme von Redouane E. H. Erkenntnisse über geplante Anschläge in Zügen gehabt hätten."
Das kann man im kleingedruckten hier nachlesen:
23. August 2006, 13:03
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck- 433113,00.html
Ermittler prüfen Spur zu al-Qaida
Und auch hier wird wieder eine Überschrift aufgestellt, die mindestens zwei Mängel aufweist.
Der erste besteht darin, daß nicht erklärt wird, wer al-Qaida ist. Ich weiß es jedenfalls nicht, trotz langjährigen Konsums diverser Pressepublikationen.
In dem gesamten Artikel, und das ist dann der zweite Mangel, wird allerdings an keiner Stelle erwähnt, so es den oder die al-Qaida gibt, daß die Ermittler eine Spur zu ihm oder zu ihr prüfen.
SPON schreibt lediglich, daß einem anderen Verbindungen zu Herrn oder Frau al-Qaida nachgesagt werden.
Die Wahrheit ist sehr schlicht und, wie unter 2. erwähnt, den Spiegel betreffend oberfies: "Weitere Angaben wollte das BKA in Wiesbaden und die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe nicht machen, um das laufende Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden."
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-433037,00.html
Terroralarm
Hatten Ermittler frühe Hinweise auf Anschläge?
Wussten deutsche Ermittler schon frühzeitig von geplanten Anschlägen in Zügen? Einem Zeitungsbericht zufolge sollen BKA und Geheimdienst im Juli entsprechenden Hinweisen nachgegangen sein.
___________
0. Eine Null vorneweg, weil der Einstieg in den Artikel eine journalistische Null ist. Auch hier wieder Fabulierkunst auf niedrigstem Niveau. Die Headline wird im Anrißtext nochmal wiederholt. Nur in leicht veränderter Frageform. Und diese veränderter Frage bringt auch ein Bedeutungsänderung mit sich. Denn zwischen "Hinweise haben" und von "Anschlägen wissen", da besteht dann doch eine sehr breite Deutungsspannweite.
Auf gut deutsch: Die bei SPON schreiben einfach nur Scheiße zusammen.
1. Also bei mir gab es keinen Terroralarm. Bis kurz vor eben jedenfalls.
2. Finde ich es absolut oberfies, daß BKA und Bundesanwaltschaft weder BILD noch Spiegel vorab über ihren Erkenntnisstand informiert haben, damit diese rechtzeitig publizistisch flankierende Maßnahmen ergreifen konnten. Unerhört und empörend, wie die freie Presse in diesem Land behandelt wird. So ist keine faire und faktenreiche Berichterstattung möglich. Das muß zukünftig geändert werden.
Und 3. klärt sich das Mysterium hinter der Fabulierkunst ja nun doch auf. Im Text heißt es dann noch: "Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge gab ein Kölner Taxi-Fahrer den entscheidenden Tipp auf den zweiten Verdächtigen." Es war nicht die Polizei, wie fälschlich von SPON berichtet, auch kein Würstchenverkäufer, wie von mir vermutet, sondern ein Taxi-Fahrer, wie BILD recherchiert hat. Und wenn die das schreiben, dann wird da wohl was dran sein.
4. "Die BKA-Sprecherin wies Berichte zurück, wonach deutsche Sicherheitsbehörden schon nach der Festnahme von Redouane E. H. Erkenntnisse über geplante Anschläge in Zügen gehabt hätten."
Das kann man im kleingedruckten hier nachlesen:
23. August 2006, 13:03
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck- 433113,00.html
Ermittler prüfen Spur zu al-Qaida
Und auch hier wird wieder eine Überschrift aufgestellt, die mindestens zwei Mängel aufweist.
Der erste besteht darin, daß nicht erklärt wird, wer al-Qaida ist. Ich weiß es jedenfalls nicht, trotz langjährigen Konsums diverser Pressepublikationen.
In dem gesamten Artikel, und das ist dann der zweite Mangel, wird allerdings an keiner Stelle erwähnt, so es den oder die al-Qaida gibt, daß die Ermittler eine Spur zu ihm oder zu ihr prüfen.
SPON schreibt lediglich, daß einem anderen Verbindungen zu Herrn oder Frau al-Qaida nachgesagt werden.
Die Wahrheit ist sehr schlicht und, wie unter 2. erwähnt, den Spiegel betreffend oberfies: "Weitere Angaben wollte das BKA in Wiesbaden und die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe nicht machen, um das laufende Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden."
22. August 2006
Astrologie
22. August 2006, 14:29
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,druck-432863,00.html
Direkter Beweis für dunkle Materie entdeckt
_________
Dafür hätte nicht die Astronomie herbei bemüht werden müssen. Ein astrologischer Blick in diverse Publikationen des Spiegel-Verlages der vergangenen Tage hätte genügt, um diese Feststellung treffen zu können.
Ein fünftel allerdings, so wird die Menge in dem Artikel beziffert, das kommt schon hin.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,druck-432863,00.html
Direkter Beweis für dunkle Materie entdeckt
_________
Dafür hätte nicht die Astronomie herbei bemüht werden müssen. Ein astrologischer Blick in diverse Publikationen des Spiegel-Verlages der vergangenen Tage hätte genügt, um diese Feststellung treffen zu können.
Ein fünftel allerdings, so wird die Menge in dem Artikel beziffert, das kommt schon hin.
Fabulierkunst
22. August 2006, 12:54
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432836,00.html
Kofferbomber
Polizei identifiziert zweiten Attentäter
Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist jetzt auch der zweite mutmaßliche Attentäter bekannt. Nähere Informationen liegen dazu noch nicht vor.
__________
Mögen euch die Finger abfaulen, die Tastaturen verrotten und die Kupferkabel ins Internet oxidieren. Für diesen Datenmüll müßte eigentlich eine Strafsteuer eingeführt werden.
Weil: Die Lagerung geistigen Sondermülls im Internet ist verboten.
Und SPON lagert hier eine Menge von dem Zeug.
Nähere Informationen liegen zwar nicht vor, aber schon wieder wird einem Kofferbomber, der nunmal keiner ist, attestiert, die Polizei habe ihn identifiziert. Frag ich mich, wenn keine Infos vorliegen, woher der Spiegel dann weiß, daß die Polizei ihn identifiziert habe? Vielleicht war's ja ein Würstchenverkäufer.
Noch schwachsinnigger sind allerdings die exclusiven "Bilder eines Terrorverdächtigen" und deren Bildnebenschriften. Ich kriege das Grauen. Aber nicht in dem Sinne, wie SPON es möglicherweise beabsichtigte.

Bild 1: Mit nicht allzu großem Elan scheint sich Youssef Mohamad E.H. an der Fußballpartie zu beteiligen.
Also, das sieht mir aber nicht wie ein Fußballspiel aus. Scheint eher ein Balgerei zu sein.

Bild 2: Er hält sich eher im Hintergrund...
Im Hintergrund seh ich ein Haus.

Bild 3: ...und wird nur selten in Ballnähe fotografiert.
Woher wissen die denn das? Zufälligerweise hat er den Ball am Fuß.
Stellen sich ein paar wenige Fragen. wie oft wurde er in seinem jungen Leben fotografiert? wie oft dabei beim Fußball? Und wie oft wurde er dabei mit einem Ball abgelichtet?
Wer sich mal in Sport- und Actionfotografie versucht hat, wozu die Müllmänner und -frauen beim Spiegel wohl nur wenig Affinität besitzen, der weiß, wie ungeheuer schwierig es ist, ein einziges vernünftiges Bild zustande zu kriegen. Die Erfolgsquote liegt da bei weit unter einem Prozent. Man hätte ja nur mal in der Bildredaktion nachfragen brauchen. Die müssen sowas eigentlich wissen.
Wenn das die also die Bilder von Terrorverdächtigen sind, dann kann ich dem Spiegel Beweise kiloweise liefern.
Mülltonnenjournalismus, das ist es, was uns zur Zeit vorgeführt wird, wühlen im Dreck bis zum geht nicht mehr, irgendwas ekelerregendes wird sich schon finden. Denn es muß gefunden werden.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432836,00.html
Kofferbomber
Polizei identifiziert zweiten Attentäter
Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist jetzt auch der zweite mutmaßliche Attentäter bekannt. Nähere Informationen liegen dazu noch nicht vor.
__________
Mögen euch die Finger abfaulen, die Tastaturen verrotten und die Kupferkabel ins Internet oxidieren. Für diesen Datenmüll müßte eigentlich eine Strafsteuer eingeführt werden.
Weil: Die Lagerung geistigen Sondermülls im Internet ist verboten.
Und SPON lagert hier eine Menge von dem Zeug.
Nähere Informationen liegen zwar nicht vor, aber schon wieder wird einem Kofferbomber, der nunmal keiner ist, attestiert, die Polizei habe ihn identifiziert. Frag ich mich, wenn keine Infos vorliegen, woher der Spiegel dann weiß, daß die Polizei ihn identifiziert habe? Vielleicht war's ja ein Würstchenverkäufer.
Noch schwachsinnigger sind allerdings die exclusiven "Bilder eines Terrorverdächtigen" und deren Bildnebenschriften. Ich kriege das Grauen. Aber nicht in dem Sinne, wie SPON es möglicherweise beabsichtigte.

Bild 1: Mit nicht allzu großem Elan scheint sich Youssef Mohamad E.H. an der Fußballpartie zu beteiligen.
Also, das sieht mir aber nicht wie ein Fußballspiel aus. Scheint eher ein Balgerei zu sein.

Bild 2: Er hält sich eher im Hintergrund...
Im Hintergrund seh ich ein Haus.

Bild 3: ...und wird nur selten in Ballnähe fotografiert.
Woher wissen die denn das? Zufälligerweise hat er den Ball am Fuß.
Stellen sich ein paar wenige Fragen. wie oft wurde er in seinem jungen Leben fotografiert? wie oft dabei beim Fußball? Und wie oft wurde er dabei mit einem Ball abgelichtet?
Wer sich mal in Sport- und Actionfotografie versucht hat, wozu die Müllmänner und -frauen beim Spiegel wohl nur wenig Affinität besitzen, der weiß, wie ungeheuer schwierig es ist, ein einziges vernünftiges Bild zustande zu kriegen. Die Erfolgsquote liegt da bei weit unter einem Prozent. Man hätte ja nur mal in der Bildredaktion nachfragen brauchen. Die müssen sowas eigentlich wissen.
Wenn das die also die Bilder von Terrorverdächtigen sind, dann kann ich dem Spiegel Beweise kiloweise liefern.
Mülltonnenjournalismus, das ist es, was uns zur Zeit vorgeführt wird, wühlen im Dreck bis zum geht nicht mehr, irgendwas ekelerregendes wird sich schon finden. Denn es muß gefunden werden.
21. August 2006
oligophrene Schreiber
21. August 2006, 22:34
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432799,00.html
Zeitungsbericht
Kofferbomber-Spur weist zu Islamisten
Drei Tage nach der Festnahme des mutmaßlichen Kofferbombers Mohamad E.H. werden immer mehr Details über den Mann bekannt...
Berlin - Angehörige des in Kiel festgenommenen mutmaßlichen Kofferbombers Youssef Mohamad E. H. unterhalten einem Bericht des "Tagesspiegels" zufolge Verbindungen zu der in Deutschland verbotenen Islamistengruppe Hisb ut-Tahrir al Islami (Partei der islamischen Befreiung). Mehrere Mitglieder des Clans von Youssef Mohamad E.H. seien "problematisch", berichtete die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.
_____________
Angekündigt werden Details. Soll ich die mir nun selber aus den Fingern saugen, wie diese Schreiberlnge ihre Artikel?
Und was "problematische" Menschen sind, das wird auch offen gelassen.
Ich jedenfalls soll wohl einer sein, wurde mir so mehrfach und unabhängig voneinander von verschiedenen Personen gesagt.
_____________
Zusammenfassung und Schluß. Das Leben geht auch ohne den Spiegel-Terror weiter.
Was Schmierenkomödianten sind, das ist dem einen oder der anderen vielleicht geläufig.
Wer die Schmierfinken sind, das sei für die Anmerkungen Würstchenjournalismus und der Unfug geht weiter hiermit nachgeholt.
Festnahme des Kofferbombers - Entscheidender Hinweis kam aus dem Libanon
dab/yas/dpa/AFP
Terrorfahndung - Jagd auf den zweiten Bombenleger
als/dpa/AFP/AP
Terrorangst - Videoüberwachung wird ausgeweitet
anonym
Zugbomber von Köln - Freundlich, unauffällig, fromm
Alexander Schwabe
Terrorverdacht - Haftbefehl gegen mutmaßlichen Bombenleger
jol/dpa/AP/ddp/AFP/rtr
Terrorgefahr - Wovor uns ein handwerklicher Fehler bewahrte
Henryk M. Broder
Anti-Terror-Datei - Gesamtbild aus vielen Mosaiksteinchen
Moritz Küpper
Terrorplot von London - Justiz klagt elf Verdächtige an
aki/reuters/dpa/AFP/AP
Das Interview führte Sönke Klug
Kofferbomber - Spuren nach Hamburg und Mülheim
Alexander Schwabe und Brenda Strohmaier
Zeitungsbericht - Kofferbomber-Spur weist zu Islamisten
fok/AFP/dpa/AP
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432799,00.html
Zeitungsbericht
Kofferbomber-Spur weist zu Islamisten
Drei Tage nach der Festnahme des mutmaßlichen Kofferbombers Mohamad E.H. werden immer mehr Details über den Mann bekannt...
Berlin - Angehörige des in Kiel festgenommenen mutmaßlichen Kofferbombers Youssef Mohamad E. H. unterhalten einem Bericht des "Tagesspiegels" zufolge Verbindungen zu der in Deutschland verbotenen Islamistengruppe Hisb ut-Tahrir al Islami (Partei der islamischen Befreiung). Mehrere Mitglieder des Clans von Youssef Mohamad E.H. seien "problematisch", berichtete die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.
_____________
Angekündigt werden Details. Soll ich die mir nun selber aus den Fingern saugen, wie diese Schreiberlnge ihre Artikel?
Ich will sie wissen, diese Details. Rückt endlich eure Infos raus.
Und dann beruft sich SPON auf ein Zeitung, die sich wiederum auf Sicherheitskreise beruft. Und Mohamed wird auch gleich noch zum Kofferbomber befördert, der er gar nicht war oder ist. Nicht mal mutmaßlich.Und was "problematische" Menschen sind, das wird auch offen gelassen.
Ich jedenfalls soll wohl einer sein, wurde mir so mehrfach und unabhängig voneinander von verschiedenen Personen gesagt.
_____________
Zusammenfassung und Schluß. Das Leben geht auch ohne den Spiegel-Terror weiter.
Was Schmierenkomödianten sind, das ist dem einen oder der anderen vielleicht geläufig.
Wer die Schmierfinken sind, das sei für die Anmerkungen Würstchenjournalismus und der Unfug geht weiter hiermit nachgeholt.
Festnahme des Kofferbombers - Entscheidender Hinweis kam aus dem Libanon
dab/yas/dpa/AFP
Terrorfahndung - Jagd auf den zweiten Bombenleger
als/dpa/AFP/AP
Terrorangst - Videoüberwachung wird ausgeweitet
anonym
Zugbomber von Köln - Freundlich, unauffällig, fromm
Alexander Schwabe
Terrorverdacht - Haftbefehl gegen mutmaßlichen Bombenleger
jol/dpa/AP/ddp/AFP/rtr
Terrorgefahr - Wovor uns ein handwerklicher Fehler bewahrte
Henryk M. Broder
Anti-Terror-Datei - Gesamtbild aus vielen Mosaiksteinchen
Moritz Küpper
Terrorplot von London - Justiz klagt elf Verdächtige an
aki/reuters/dpa/AFP/AP
Das absolute highlight
Sprengstoffexperte im Interview - "Die Bomben waren dilettantisch gebaut"Das Interview führte Sönke Klug
Kofferbomber - Spuren nach Hamburg und Mülheim
Alexander Schwabe und Brenda Strohmaier
Zeitungsbericht - Kofferbomber-Spur weist zu Islamisten
fok/AFP/dpa/AP
Diagnose: schwere Form der Oligophrenie
Äpfel und Birnen
Darf man, sukzessive frau, Äpfel und Birnen miteinander vergleichen?
Das ist nicht die Frage.
Ich sehe das pragmatisch und gehöre nicht zwingend zu den Leuten, die empört aufjuchzen, so es passiert. Oder wenn jemand fragt: "Ja darf man denn das miteinander vergleichen?"
Desgleichen, was die Aufrechnungsarithmetik betrifft, die den gleichen Kern hat.
Ich habe soundso keinen Einfluß drauf, und Äpfel und Birnen werden nun mal verglichen seit es vergleichende Menschen gibt, die Äpfel und Birnen kennen. Und das wird wohl auch ewig so weiter gehen.
Burks hat eine eine nette Abhandlung über Grass geschrieben, in der es u.a. heißt:
"Grass' Gestammel, warum er seine Mitgliedschaft in der SS verschwiegen hat, gleicht doch genau dem Gefasel, das man von ehemaligen Stasi-Spitzeln und anderen typisch deutschen Charaktermasken hört, wenn sie enttarnt werden."
Mit Verlaub gesagt, die Stasi-Spitzel, wie er schreibt, sind, im Gegensatz zur Waffen-SS, nicht mit Panzern und Schießgewehren bewaffnet mordend und brandschatzend durch Europa gezogen.
So viel Anerkennung für diese Leistung muß sein.
Das ist nicht die Frage.
Ich sehe das pragmatisch und gehöre nicht zwingend zu den Leuten, die empört aufjuchzen, so es passiert. Oder wenn jemand fragt: "Ja darf man denn das miteinander vergleichen?"
Desgleichen, was die Aufrechnungsarithmetik betrifft, die den gleichen Kern hat.
Ich habe soundso keinen Einfluß drauf, und Äpfel und Birnen werden nun mal verglichen seit es vergleichende Menschen gibt, die Äpfel und Birnen kennen. Und das wird wohl auch ewig so weiter gehen.
Burks hat eine eine nette Abhandlung über Grass geschrieben, in der es u.a. heißt:
"Grass' Gestammel, warum er seine Mitgliedschaft in der SS verschwiegen hat, gleicht doch genau dem Gefasel, das man von ehemaligen Stasi-Spitzeln und anderen typisch deutschen Charaktermasken hört, wenn sie enttarnt werden."
Mit Verlaub gesagt, die Stasi-Spitzel, wie er schreibt, sind, im Gegensatz zur Waffen-SS, nicht mit Panzern und Schießgewehren bewaffnet mordend und brandschatzend durch Europa gezogen.
So viel Anerkennung für diese Leistung muß sein.
der Unfug geht weiter
21. August 2006, 19:27
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432789,00.html
Spuren nach Hamburg und Mülheim
Wer ist der Mann, der nach Erkenntnissen der Ermittler den Terror nach Deutschland bringen wollte
Gleich das erste Semester im Studienkolleg musste er wiederholen, seine Leistungen waren zu schlecht. Das, was andere Studenten in zwei Semestern absolvieren, erreichte er in drei.
Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hatte...
...Dort befindet sich ein Islamisch-Albanisches Kulturzentrum, die Nur-Moschee, eine albanische und eine pakistanische Moschee.
einladend sieht es im Entrée nicht aus.
Die Männer lächeln freundlich - als sie auf den mutmaßlichen Kofferbomber angesprochen werden, beschleunigt sich ihr Schritt.
sagt der Hausmeister, der seinen Namen nicht hier lesen will
Hinter dem Tresen steht ein bärtiger Mann in weißem Gewand mit weißem Fes, der "bei Allah schwört"
SPIEGEL ONLINE - 21. August 2006, 19:19
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432782,00.html
Sprengstoffexperte im Interview
"Die Bomben waren dilettantisch gebaut"
Die Kofferbomber von Dortmund und Koblenz waren unfähig, die Sprengsätze zu zünden. Das glaubt zumindest Sprengstoffexperte Bodo Plewinsky.
SPIEGEL ONLINE: Warum sind die Bomben von Dortmund und Koblenz nicht explodiert?
Plewinsky: Weil sie wohl dilettantisch gebaut waren. Ich kenne zwar die genaue Anordnung nicht.
SPIEGEL ONLINE: Wäre das Profis nicht passiert?
Plewinsky: Nein. Ich vermute eben, dass die Bombe viel zu dilettantisch gebaut war.
SPIEGEL ONLINE: Wo lernt man, solche Bomben zu bauen?
Plewinsky: Direkt nirgends. Aber Studenten, die eine Vorlesung über chemische Sicherheitstechnik gehört haben, sollten eine solche Bombe bauen können.
SPIEGEL ONLINE: Und wie lange dauert es, bis jemand dazu in der Lage ist?
Plewinsky: Eigentlich müsste man sich mit so etwas länger beschäftigen. Das kann man nicht in zwei Wochen lernen. Da ich aber glaube, dass die Bombe stümperhaft gebaut war,...
SPIEGEL ONLINE - 21. August 2006, 19:10
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432785,00.html
Terrorplot von London
Justiz klagt elf Verdächtige an
Es sollte ein Massenmord über den Wolken werden - die geplanten Anschläge auf Passagierflüge in die USA. Nun hat die britische Justiz gegen elf der 23 Verdächtigen Anklage erhoben.
So werde einem 17-Jährigen der Besitz von Gegenständen vorgeworfen, die Terroristen nutzen könnten. Worum es sich dabei genau handelt, ist nicht bekannt. Zwei weitere Personen müssten sich vor Gericht verantworten, weil sie die Verschwörung nicht angezeigt hätten.
"Es sind Chemikalien, darunter Wasserstoffperoxid, elektrische Bauteile, Dokumente und andere Gegenstände", sagte Clarke.
21. August 2006, 18:57
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-432619,00.html
Anti-Terror-Datei
Die Opposition kritisierte das Vorgehen der Großen Koalition hingegen.
__________
Der Mann wollte den Terror nach Deutschland bringen? Der war doch schon längst da. Vor dreißig Jahren. Mit deutschen Urhebern.
Drei statt zwei Semester. Ach gottchen. Der ärmste.
---------
Also, das härteste Interview, was ich bisher gelesen habe. Ein Bombenexperte, der die Bombe nicht kennt.
Naja, ein bomben Experte eben. Der noch dazu glaubt.
Übrigens, ein Bombenexperte der glaubt, der hat sein Leben verwirkt. Konnte man in sehr vielen Hollywood-Thrillern sehen. Oder man fragt einfach mal einen Bombenexperten.
Und zum wiederholten Male tauchen als Kronzeugenbeweis die Selbstbastelanleitungen aus dem Chemiebaukasten auf.
---------
Es sollte ein Massenmord werden... Woher weiß der Spiegel das, wenn noch gar nichts darüber bekannt ist?
Ein 17-jähriger besitzt Gegenstände, die von Terroristen benutzt werden können, wobei nichts darüber bekannt ist. Oh my god, da muß ich aber schnell meine Wohnung ausmisten, soviel von dem Terroristezeug liegt hier rum.
Und etwas nichts zur Anzeige bringen, das sind Kinkerlitzchen.
Wasserstoffperoxid, elektrische Bauteile, Dokumente und andere Gegenstände wurden bei den Leuten gefunden. Nach diesen Kriterien, schätze ich mal, ist etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung ernsthaft in den Terorismus involviert.
----------
Die Oppostion besteht bei SPON ausschließlich aus dem Kronzeugen Kuhn. Das ist etwas dürftig für eine kräftige Beweisführung.
______________
Mir kommt die Kotze, wenn ich den Spiegel lese, ich hör wohl lieber auf.
Hier der Qualifikationsnachweis:


http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432789,00.html
Spuren nach Hamburg und Mülheim
Wer ist der Mann, der nach Erkenntnissen der Ermittler den Terror nach Deutschland bringen wollte
Gleich das erste Semester im Studienkolleg musste er wiederholen, seine Leistungen waren zu schlecht. Das, was andere Studenten in zwei Semestern absolvieren, erreichte er in drei.
Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hatte...
...Dort befindet sich ein Islamisch-Albanisches Kulturzentrum, die Nur-Moschee, eine albanische und eine pakistanische Moschee.
einladend sieht es im Entrée nicht aus.
Die Männer lächeln freundlich - als sie auf den mutmaßlichen Kofferbomber angesprochen werden, beschleunigt sich ihr Schritt.
sagt der Hausmeister, der seinen Namen nicht hier lesen will
Hinter dem Tresen steht ein bärtiger Mann in weißem Gewand mit weißem Fes, der "bei Allah schwört"
SPIEGEL ONLINE - 21. August 2006, 19:19
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432782,00.html
Sprengstoffexperte im Interview
"Die Bomben waren dilettantisch gebaut"
Die Kofferbomber von Dortmund und Koblenz waren unfähig, die Sprengsätze zu zünden. Das glaubt zumindest Sprengstoffexperte Bodo Plewinsky.
SPIEGEL ONLINE: Warum sind die Bomben von Dortmund und Koblenz nicht explodiert?
Plewinsky: Weil sie wohl dilettantisch gebaut waren. Ich kenne zwar die genaue Anordnung nicht.
SPIEGEL ONLINE: Wäre das Profis nicht passiert?
Plewinsky: Nein. Ich vermute eben, dass die Bombe viel zu dilettantisch gebaut war.
SPIEGEL ONLINE: Wo lernt man, solche Bomben zu bauen?
Plewinsky: Direkt nirgends. Aber Studenten, die eine Vorlesung über chemische Sicherheitstechnik gehört haben, sollten eine solche Bombe bauen können.
SPIEGEL ONLINE: Und wie lange dauert es, bis jemand dazu in der Lage ist?
Plewinsky: Eigentlich müsste man sich mit so etwas länger beschäftigen. Das kann man nicht in zwei Wochen lernen. Da ich aber glaube, dass die Bombe stümperhaft gebaut war,...
SPIEGEL ONLINE - 21. August 2006, 19:10
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432785,00.html
Terrorplot von London
Justiz klagt elf Verdächtige an
Es sollte ein Massenmord über den Wolken werden - die geplanten Anschläge auf Passagierflüge in die USA. Nun hat die britische Justiz gegen elf der 23 Verdächtigen Anklage erhoben.
So werde einem 17-Jährigen der Besitz von Gegenständen vorgeworfen, die Terroristen nutzen könnten. Worum es sich dabei genau handelt, ist nicht bekannt. Zwei weitere Personen müssten sich vor Gericht verantworten, weil sie die Verschwörung nicht angezeigt hätten.
"Es sind Chemikalien, darunter Wasserstoffperoxid, elektrische Bauteile, Dokumente und andere Gegenstände", sagte Clarke.
21. August 2006, 18:57
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-432619,00.html
Anti-Terror-Datei
Die Opposition kritisierte das Vorgehen der Großen Koalition hingegen.
__________
Der Mann wollte den Terror nach Deutschland bringen? Der war doch schon längst da. Vor dreißig Jahren. Mit deutschen Urhebern.
Drei statt zwei Semester. Ach gottchen. Der ärmste.
---------
Also, das härteste Interview, was ich bisher gelesen habe. Ein Bombenexperte, der die Bombe nicht kennt.
Naja, ein bomben Experte eben. Der noch dazu glaubt.
Übrigens, ein Bombenexperte der glaubt, der hat sein Leben verwirkt. Konnte man in sehr vielen Hollywood-Thrillern sehen. Oder man fragt einfach mal einen Bombenexperten.
Und zum wiederholten Male tauchen als Kronzeugenbeweis die Selbstbastelanleitungen aus dem Chemiebaukasten auf.
---------
Es sollte ein Massenmord werden... Woher weiß der Spiegel das, wenn noch gar nichts darüber bekannt ist?
Ein 17-jähriger besitzt Gegenstände, die von Terroristen benutzt werden können, wobei nichts darüber bekannt ist. Oh my god, da muß ich aber schnell meine Wohnung ausmisten, soviel von dem Terroristezeug liegt hier rum.
Und etwas nichts zur Anzeige bringen, das sind Kinkerlitzchen.
Wasserstoffperoxid, elektrische Bauteile, Dokumente und andere Gegenstände wurden bei den Leuten gefunden. Nach diesen Kriterien, schätze ich mal, ist etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung ernsthaft in den Terorismus involviert.
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Die Oppostion besteht bei SPON ausschließlich aus dem Kronzeugen Kuhn. Das ist etwas dürftig für eine kräftige Beweisführung.
______________
Mir kommt die Kotze, wenn ich den Spiegel lese, ich hör wohl lieber auf.
Hier der Qualifikationsnachweis:


Würstchenbudenjournalismus
Das Jahr ist zwar erst zu zwei Dritteln absolviert. Doch bezogen auf die journalistischen Glanzleistungen wird es keine Überraschungen mehr geben.
Gen Jahresende werden wieder Dutzende Journalistenpreise ausgelobt, die auch noch alle ihre laudierten Empfänger finden werden.
Dabei kann bereits jetzt festgestellt werden, daß es ein journalistisch verschenktes Jahr ist. Verschenkt, weil es große Themen gab, die auf Laubenpieperniveau abgehandelt wurden.
Würstchenbudenjournalismus in seiner Höchstform wurde in dieser Saison in den größten und wichtigsten Spielstätten gegeben. Oder: Kugelschreiberzocken bis zum Abwinken. Wer nichts schreibt, hat schon verloren.
_______________
Im "Karikaturenstreit" wurde die Chance verpaßt, das Leben unter dem Pendel zwischen Freiheit, Demokratie und Diktatur in der Bundesrepublik abzuhandeln. Stattdessen beschränkte man sich darauf, die Pressefreiheit einer dänischen Provinzzeitung zu verteidigen.
_______________
Zur Fußball-WM wurde ein neuer deutscher Patriotismus entdeckt, der inzwischen vollkommen in der Versenkung verschwunden und vom eintönigen Alltag zwischen "Kanzlerin Merkel hat..." und "Das Wetter..." plattgewalzt wurde.
Und dieser Alltag, glaubt man den öffentlich geäußersten Herzenswünschen führender Politiker, sieht möglicherweise in naher Zukunft so aus: Wenn schon deutsche Fahnen, dann bitteschön auf deutschen Särgen.
_______________
Das Thema Grass beherrscht seit Tagen das bürgerliche Feuilleton, das nicht mal mitbekommt, daß es keinen interessiert. Die saften sich wieder mal selber aus, statt an die Wurzel des Übels zu gehen.
Der Fakt ist eigentlich ganz simpel. Ein eitler, in sich selbst und seine Geldbörse verliebter Schriftsteller hat kurz vor Ultimo auch noch seine Kriegserinnerungen zu Papier gebracht, die niemanden hinter dem Ofen hervorlocken würden. Denn das gab es vor ihm bereits in Hülle und Fülle in jüngeren Altersregionen. Und zuweilen auch noch sehr gut.
Zum Fakt gehört auch die simple Erkenntnis, daß die bürgerliche westdeutsche Klasse nie auch nur den Versuch unternommen hat, einen Schlußstrich unter das Kapitel Faschismus zu ziehen. Sie hatte nicht mal damit angefangen, sondern ihre Herrschaft, allerdings persilgewaschen, fortgeführt.
_______________
Und aktuell, ebenfalls exemplarisch für das Versagen der Journalistengilde, wird eine Scheindebatte über und um die Gefahren des Terrorismus geführt. Zuerst war die von Verantwortlichen in London ausgerufene Panikattacke der Anlaß. Wobei verantwortungslos möglicherweise die treffender Wortwahl in diesem Falle wäre.
Nun schlägt man hierzulande Purzelbäume und saugt sich die Stories um die Wette aus den Fingern.
Bis einschließlich heute ist eigentlich ausschließlich bekannt, daß sowohl in England als auch in Kiel und anderswo Vorgänge untersucht werden, die eventuell einen terroritischen Hintergrund haben könnten.
Mehr weiß weder Focus, ARD-Tagesschau, N24, BILD, Spiegel und wie sie alle heißen.
Und falls sie mehr wissen, dann sagen bzw. schreiben sie es nicht. Stattdessen wird der Würstchenverkäufer als Kronzeuge journalistischen Arbeitseifers aufgefahren, damit auch der letzte begreift, wie gefährlich nah dran wir sind.
_______________
Exemplarisch an den deutschen Vorgängen muß SPON für die Beweisführung herhalten.
Die Jagd ist hiermit eröffnet.
20. August 2006, 14:15
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,432547,00.html
Berlin - "Wir versprechen uns dadurch ein weiteres Plus an Sicherheit", sagte ein Konzernsprecher in Berlin. Man werde voraussichtlich mehr Bahnhöfe als bisher mit Kameras ausstatten, aber auch an den bereits überwachten Bahnhöfen die Zahl der Kameras erhöhen.
Mehr Videokameras bringen aber nicht mehr Sicherheit, auch wenn es hundertmal wiederholt wird.
20. August 2006, 09:35
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432531,00.html
Kommilitonen berichte, er habe Jeans und T-Shirt getragen. Zu seinen Gebetszeiten allerdings wechselte er die Kleidung.
20. August 2006, 17:32
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432563,00.html
Mitbewohner in seinem Wohnheim schildern ihn gegenüber SPIEGEL ONLINE als fromm, sonst unauffällig, "völlig normal" und "höflich".
Und Nguyen sagt: "Die Männer mit den Bärten machten mir manchmal Angst."
Einer der deutschen Mitbewohner berichtet, Youssef habe viele Besucher empfangen, Araber und Nordafrikaner. Er habe auch Infoblätter über den Propheten Mohammed verteilt.
Ein osteuropäischer Student, der nicht genannt werden will, beschreibt den jungen Libanesen als "unterdurchschnittlich intelligent". Sein Deutsch sei nicht besonders gut gewesen, im Gespräch habe er nicht überzeugen können. Diese Einschätzung teilt Jürgen Müller, bis Anfang August Leiter des Kieler Studienkollegs.
21. August 2006, 07:50
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432582,00.html
Jagd auf den zweiten Bombenleger
Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, vermutet eine Gruppe hinter den beiden mutmaßlichen Bombenlegern.
21. August 2006, 13:17
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432671,00.html
Regierung geht von Hintermännern aus
Die beiden Bahn-Bombenleger sollen keine Einzeltäter sein.
"Mein Eindruck ist, dass da schon mehrere mitgewirkt haben im Hintergrund", sagte Innenstaatssekretär August Hanning...
Ähnlich hatte sich gestern die Generalbundesanwältin Monika Harms geäußert, ... Die für die Kofferbomben erforderliche komplizierte logistische Vorbereitung lasse darauf schließen, dass...
21. August 2006, 17:11
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432756,00.html
Entscheidender Hinweis kam aus dem Libanon
"Die deutschen Behörden wurden nach der Veröffentlichung der Überwachungsvideos im Lauf des Freitags vom libanesischen militärischen Nachrichtendienst auf den Verdächtigen hingewiesen. Berichten zufolge kamen die Libanesen dem mutmaßlichen Terroristen durch abgehörte Telefonate auf die Spur."
Hinter dieser kurzen Ansage wird dann fröhlich weiter fabuliert. ***
"Wir haben die Sorge, dass es einen libanesischen Hintergrund gibt", unterstrich Hanning.
Auch der Orientexperte Udo Steinbach sagte im ARD-Mittagsmagazin, die Bahn-Attentate seien "sicherlich nicht von einem einzigen oder zweien geplant worden". "Das weist in den Nahen Osten und lässt auch eine längerfristige Planung erkennen."
Nach Auskunft von Mitbewohnern seines Studentenheimes ist Youssef Mohamad E.H. stark religiös. Der 21-jährige Libanese habe den Islam streng ausgelegt, sagte ein gleichaltriger deutscher Zimmernachbar aus der Wohngemeinschaft heute. Youssef Mohamad E. H., gegen den gestern Haftbefehl erlassen wurde, habe täglich auffallend viel Besuch von Glaubensbrüdern gehabt und oft im Keller des Hauses einen Gebetsraum benutzt.
!!! Allerdings heißt es dann auch !!!:
BKA- Chef Jörg Ziercke hatte am Samstag nach der Festnahme des mutmaßlichen Bombenlegers erklärt, es gebe bisher keine belastbaren Erkenntnisse über islamistische Hintergründe.
Der Kieler Mitbewohner des Libanesen sagte der dpa, der 21-Jährige sei am vorvergangenen Mittwoch von einer Reise aus dem Libanon zurückgekehrt. Er habe ihm erzählt, dass sein älterer Bruder bei einem israelischen Militäreinsatz getötet worden sei.
"Er ist in keiner Weise als besonders religiös auffällig gewesen, weder durch Kleidung noch durch sonst irgendetwas", schilderte der kommissarische Kollegleiter, Rainer Wurow-Radny... Auch ansonsten sei der 21-Jährige völlig unauffällig gewesen.
Dagegen berichteten Mitbewohner, der bärtige Libanese sei wegen seiner religiösen Haltung und seiner Erscheinung angefeindet worden. Auch sei er der einzige Muslim im Wohnheim gewesen, der seinen Bart über die ganze Zeit des Studienkollegs hinweg beibehalten habe.
____________
Das muß man sich also mal auf der Zunge zergehen lassen, was SPON da zusammenschmiert. Hätte, könnte, würde, eventuell...
Und was denn nun streng religiös mit Bart oder nicht streng und trotzdem Bart?
Weil keine belastbares Faktenmaterial vorhanden ist, avancieren anonyme oder benamste Würstchenverkäufer, Mitstudenten und Heimleiter zu Kronzeugen der Spiegel-Anklage. Die deutschen Blockwarte müssen zur Zeit ganze Arbeit leisten, wenn man den SPON-Ausführungen Glauben schenken darf.
Bleibt festzustellen: Vielleicht sollte auch in der Spiegel-Radaktion mal die Frage "Cui bono?" aufgeworfen werden. Aber dann verkauft sich das Blatt nicht mehr. Und die Klicks bleiben weg im Internet.
Da nützt auch das Stoßgebet eines Herrn Broder nicht: "Wir sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Dem Herrn sei Dank." Denn die Frage sei mir dann gestattet. Welchem Herrn sei Dank geschuldet?
Ich bin am Samstag nochmal mit dem Schrecken davon gekommen. Hatte einen sehr schlimmen Sturz mit dem Fahrrad. Mit ca. 25 km/h voll in ein anderes Rad reingedonnert. Gedankt hab ich meiner Reaktionsschnelligkeit und den Bremsen, deren Hersteller ich hier nicht namentlich erwähne. Schaden an meinem Fahrrad: keiner. Am anderen etliche. Schürfwunden und Prellungen bei mir. Bei der jungen Dame keine.
Fahrradhelm ab zum Gebet.
Fazit: Unisono ein Komplettversagen des Journalismus, zumindest des meinungsbildenden und -gebietenden, bei vier Topgelgenheiten.
Das ist nicht mehr zu toppen.
Da kauf ich mir doch lieber einen handfesten Thriller und werde hundertmal besser unterhalten und grusel mich eventuell. Nicht der Terrorismus ist es, der mir den Schrecken in die Glieder treibt. Es ist diese niveaulose und hirnrissige Schreibe- und Nölerei. Und das sollen die klügsten Köpfe Deutschlands sein?
Und der Preis geht an ...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23348/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23367/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23370/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23375/1.html
Hier werden zumindest vernünftige Fragen und Probleme zur Diskussion gestellt.
P.S.: Wenn schon Videoüberwachung, dann richtig. Man vergleiche auch den deutschen und englischen Text.


*** Es werden ellenlange Artikel über Sinn oder Unsinn der Videüberwachung geschrieben. Und als Begründung muß der aktuelle Fall herhalten. Und nur einmal und eher klein schnell und nie wieder wird behauptet, libanesische Amtsbrüder hätten per Telefonüberwachung das Fahndungsrätsel gelöst. Telefonüberwachung ist aber etwas ganz anderes als Videoüberwachung. Die sieht dann nämlich so aus.

Das obige Bild stellt den Schverhalt wohl nicht richtig dar, da bin ich wohl einer Kugelsuche auf dem Leim gegangen.
Die Telefonüberwachung wird ja von der Polizei durchgeführt, wie der Playboy im Heft 12/2004 bereits, im wahrsten Sinne des Wortes, enthüllte:
Gen Jahresende werden wieder Dutzende Journalistenpreise ausgelobt, die auch noch alle ihre laudierten Empfänger finden werden.
Dabei kann bereits jetzt festgestellt werden, daß es ein journalistisch verschenktes Jahr ist. Verschenkt, weil es große Themen gab, die auf Laubenpieperniveau abgehandelt wurden.
Würstchenbudenjournalismus in seiner Höchstform wurde in dieser Saison in den größten und wichtigsten Spielstätten gegeben. Oder: Kugelschreiberzocken bis zum Abwinken. Wer nichts schreibt, hat schon verloren.
_______________
Im "Karikaturenstreit" wurde die Chance verpaßt, das Leben unter dem Pendel zwischen Freiheit, Demokratie und Diktatur in der Bundesrepublik abzuhandeln. Stattdessen beschränkte man sich darauf, die Pressefreiheit einer dänischen Provinzzeitung zu verteidigen.
_______________
Zur Fußball-WM wurde ein neuer deutscher Patriotismus entdeckt, der inzwischen vollkommen in der Versenkung verschwunden und vom eintönigen Alltag zwischen "Kanzlerin Merkel hat..." und "Das Wetter..." plattgewalzt wurde.
Und dieser Alltag, glaubt man den öffentlich geäußersten Herzenswünschen führender Politiker, sieht möglicherweise in naher Zukunft so aus: Wenn schon deutsche Fahnen, dann bitteschön auf deutschen Särgen.
_______________
Das Thema Grass beherrscht seit Tagen das bürgerliche Feuilleton, das nicht mal mitbekommt, daß es keinen interessiert. Die saften sich wieder mal selber aus, statt an die Wurzel des Übels zu gehen.
Der Fakt ist eigentlich ganz simpel. Ein eitler, in sich selbst und seine Geldbörse verliebter Schriftsteller hat kurz vor Ultimo auch noch seine Kriegserinnerungen zu Papier gebracht, die niemanden hinter dem Ofen hervorlocken würden. Denn das gab es vor ihm bereits in Hülle und Fülle in jüngeren Altersregionen. Und zuweilen auch noch sehr gut.
Zum Fakt gehört auch die simple Erkenntnis, daß die bürgerliche westdeutsche Klasse nie auch nur den Versuch unternommen hat, einen Schlußstrich unter das Kapitel Faschismus zu ziehen. Sie hatte nicht mal damit angefangen, sondern ihre Herrschaft, allerdings persilgewaschen, fortgeführt.
_______________
Und aktuell, ebenfalls exemplarisch für das Versagen der Journalistengilde, wird eine Scheindebatte über und um die Gefahren des Terrorismus geführt. Zuerst war die von Verantwortlichen in London ausgerufene Panikattacke der Anlaß. Wobei verantwortungslos möglicherweise die treffender Wortwahl in diesem Falle wäre.
Nun schlägt man hierzulande Purzelbäume und saugt sich die Stories um die Wette aus den Fingern.
Bis einschließlich heute ist eigentlich ausschließlich bekannt, daß sowohl in England als auch in Kiel und anderswo Vorgänge untersucht werden, die eventuell einen terroritischen Hintergrund haben könnten.
Mehr weiß weder Focus, ARD-Tagesschau, N24, BILD, Spiegel und wie sie alle heißen.
Und falls sie mehr wissen, dann sagen bzw. schreiben sie es nicht. Stattdessen wird der Würstchenverkäufer als Kronzeuge journalistischen Arbeitseifers aufgefahren, damit auch der letzte begreift, wie gefährlich nah dran wir sind.
_______________
Exemplarisch an den deutschen Vorgängen muß SPON für die Beweisführung herhalten.
Die Jagd ist hiermit eröffnet.
20. August 2006, 14:15
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,432547,00.html
Berlin - "Wir versprechen uns dadurch ein weiteres Plus an Sicherheit", sagte ein Konzernsprecher in Berlin. Man werde voraussichtlich mehr Bahnhöfe als bisher mit Kameras ausstatten, aber auch an den bereits überwachten Bahnhöfen die Zahl der Kameras erhöhen.
Mehr Videokameras bringen aber nicht mehr Sicherheit, auch wenn es hundertmal wiederholt wird.
20. August 2006, 09:35
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432531,00.html
Kommilitonen berichte, er habe Jeans und T-Shirt getragen. Zu seinen Gebetszeiten allerdings wechselte er die Kleidung.
20. August 2006, 17:32
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432563,00.html
Mitbewohner in seinem Wohnheim schildern ihn gegenüber SPIEGEL ONLINE als fromm, sonst unauffällig, "völlig normal" und "höflich".
Und Nguyen sagt: "Die Männer mit den Bärten machten mir manchmal Angst."
Einer der deutschen Mitbewohner berichtet, Youssef habe viele Besucher empfangen, Araber und Nordafrikaner. Er habe auch Infoblätter über den Propheten Mohammed verteilt.
Ein osteuropäischer Student, der nicht genannt werden will, beschreibt den jungen Libanesen als "unterdurchschnittlich intelligent". Sein Deutsch sei nicht besonders gut gewesen, im Gespräch habe er nicht überzeugen können. Diese Einschätzung teilt Jürgen Müller, bis Anfang August Leiter des Kieler Studienkollegs.
21. August 2006, 07:50
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432582,00.html
Jagd auf den zweiten Bombenleger
Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, vermutet eine Gruppe hinter den beiden mutmaßlichen Bombenlegern.
21. August 2006, 13:17
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,432671,00.html
Regierung geht von Hintermännern aus
Die beiden Bahn-Bombenleger sollen keine Einzeltäter sein.
"Mein Eindruck ist, dass da schon mehrere mitgewirkt haben im Hintergrund", sagte Innenstaatssekretär August Hanning...
Ähnlich hatte sich gestern die Generalbundesanwältin Monika Harms geäußert, ... Die für die Kofferbomben erforderliche komplizierte logistische Vorbereitung lasse darauf schließen, dass...
21. August 2006, 17:11
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-432756,00.html
Entscheidender Hinweis kam aus dem Libanon
"Die deutschen Behörden wurden nach der Veröffentlichung der Überwachungsvideos im Lauf des Freitags vom libanesischen militärischen Nachrichtendienst auf den Verdächtigen hingewiesen. Berichten zufolge kamen die Libanesen dem mutmaßlichen Terroristen durch abgehörte Telefonate auf die Spur."
Hinter dieser kurzen Ansage wird dann fröhlich weiter fabuliert. ***
"Wir haben die Sorge, dass es einen libanesischen Hintergrund gibt", unterstrich Hanning.
Auch der Orientexperte Udo Steinbach sagte im ARD-Mittagsmagazin, die Bahn-Attentate seien "sicherlich nicht von einem einzigen oder zweien geplant worden". "Das weist in den Nahen Osten und lässt auch eine längerfristige Planung erkennen."
Nach Auskunft von Mitbewohnern seines Studentenheimes ist Youssef Mohamad E.H. stark religiös. Der 21-jährige Libanese habe den Islam streng ausgelegt, sagte ein gleichaltriger deutscher Zimmernachbar aus der Wohngemeinschaft heute. Youssef Mohamad E. H., gegen den gestern Haftbefehl erlassen wurde, habe täglich auffallend viel Besuch von Glaubensbrüdern gehabt und oft im Keller des Hauses einen Gebetsraum benutzt.
!!! Allerdings heißt es dann auch !!!:
BKA- Chef Jörg Ziercke hatte am Samstag nach der Festnahme des mutmaßlichen Bombenlegers erklärt, es gebe bisher keine belastbaren Erkenntnisse über islamistische Hintergründe.
Der Kieler Mitbewohner des Libanesen sagte der dpa, der 21-Jährige sei am vorvergangenen Mittwoch von einer Reise aus dem Libanon zurückgekehrt. Er habe ihm erzählt, dass sein älterer Bruder bei einem israelischen Militäreinsatz getötet worden sei.
"Er ist in keiner Weise als besonders religiös auffällig gewesen, weder durch Kleidung noch durch sonst irgendetwas", schilderte der kommissarische Kollegleiter, Rainer Wurow-Radny... Auch ansonsten sei der 21-Jährige völlig unauffällig gewesen.
Dagegen berichteten Mitbewohner, der bärtige Libanese sei wegen seiner religiösen Haltung und seiner Erscheinung angefeindet worden. Auch sei er der einzige Muslim im Wohnheim gewesen, der seinen Bart über die ganze Zeit des Studienkollegs hinweg beibehalten habe.
____________
Das muß man sich also mal auf der Zunge zergehen lassen, was SPON da zusammenschmiert. Hätte, könnte, würde, eventuell...
Und was denn nun streng religiös mit Bart oder nicht streng und trotzdem Bart?
Weil keine belastbares Faktenmaterial vorhanden ist, avancieren anonyme oder benamste Würstchenverkäufer, Mitstudenten und Heimleiter zu Kronzeugen der Spiegel-Anklage. Die deutschen Blockwarte müssen zur Zeit ganze Arbeit leisten, wenn man den SPON-Ausführungen Glauben schenken darf.
Bleibt festzustellen: Vielleicht sollte auch in der Spiegel-Radaktion mal die Frage "Cui bono?" aufgeworfen werden. Aber dann verkauft sich das Blatt nicht mehr. Und die Klicks bleiben weg im Internet.
Da nützt auch das Stoßgebet eines Herrn Broder nicht: "Wir sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Dem Herrn sei Dank." Denn die Frage sei mir dann gestattet. Welchem Herrn sei Dank geschuldet?
Ich bin am Samstag nochmal mit dem Schrecken davon gekommen. Hatte einen sehr schlimmen Sturz mit dem Fahrrad. Mit ca. 25 km/h voll in ein anderes Rad reingedonnert. Gedankt hab ich meiner Reaktionsschnelligkeit und den Bremsen, deren Hersteller ich hier nicht namentlich erwähne. Schaden an meinem Fahrrad: keiner. Am anderen etliche. Schürfwunden und Prellungen bei mir. Bei der jungen Dame keine.
Fahrradhelm ab zum Gebet.
Fazit: Unisono ein Komplettversagen des Journalismus, zumindest des meinungsbildenden und -gebietenden, bei vier Topgelgenheiten.
Das ist nicht mehr zu toppen.
Da kauf ich mir doch lieber einen handfesten Thriller und werde hundertmal besser unterhalten und grusel mich eventuell. Nicht der Terrorismus ist es, der mir den Schrecken in die Glieder treibt. Es ist diese niveaulose und hirnrissige Schreibe- und Nölerei. Und das sollen die klügsten Köpfe Deutschlands sein?
Und der Preis geht an ...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23348/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23367/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23370/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23375/1.html
Hier werden zumindest vernünftige Fragen und Probleme zur Diskussion gestellt.
P.S.: Wenn schon Videoüberwachung, dann richtig. Man vergleiche auch den deutschen und englischen Text.


*** Es werden ellenlange Artikel über Sinn oder Unsinn der Videüberwachung geschrieben. Und als Begründung muß der aktuelle Fall herhalten. Und nur einmal und eher klein schnell und nie wieder wird behauptet, libanesische Amtsbrüder hätten per Telefonüberwachung das Fahndungsrätsel gelöst. Telefonüberwachung ist aber etwas ganz anderes als Videoüberwachung. Die sieht dann nämlich so aus.

Das obige Bild stellt den Schverhalt wohl nicht richtig dar, da bin ich wohl einer Kugelsuche auf dem Leim gegangen.
Die Telefonüberwachung wird ja von der Polizei durchgeführt, wie der Playboy im Heft 12/2004 bereits, im wahrsten Sinne des Wortes, enthüllte:
16. August 2006
Radlerwetter 2
Ich hatte mich bezüglich des Radlerwetters per email an die Kachelmanntruppe gewandt:
Nun trudelte folgende Antwort ein:
- Sehr geehrte Herr Kachelmann und Mitstreiter
Können sie sehr wohl bittschön einem passionierten Radfahrer (ohne Doping, wenn dann eine Banane und Apfelschorle), erklären, ob es sich heute noch lohnt, bei diesem Wetter in die Pedale zu treten?
Ich mache sie auf ein Phänomen aufmerksam, daß mir seit langem bekannt, aber noch nie im Wetterbericht referiert worden ist.
Während meiner Tour, 25 km ins Brandeburger Land, muß ich stets in alle Himmelsrichtungen fahren. Erst nach Norden, zurück nach Süden, Abstecher gen Westen, Rundkurs über alle 4 Richtungen, zurück gen Osten und nach Hause.
Ich versuchte bisher vergeblich mich an den Windmeldungen des RBB zu orientieren, die zu 99% schlichtweg falsch sind, denn egal, in welche Richtung ich radel, mir bläst der Wind prinzipiell und immer stark ins Gesicht. Aus Sicht der vier Himmelsrichtungen heißt das wohl, drehende Winde aus Gegenfahrtrichtung. Und leider passieren Die Änderungen der Windrichtung und Stärke auch noch immer dann, wenn ich die Fahrtrichtung ändere.
Es wäre nett, wenn sie mir also mal diesen Windsatz "Mäßiger bis frischer, in Böen starker, aber langsam nachlassender Westwind" ins Deutsche übersetzen könnten, so daß auch ich verstehe, was eigentlich gemeint ist.
So verstehe ich für heute wiederum nur "Leg die Füße hoch und kuck Radeln im Fernsehen".
Nun trudelte folgende Antwort ein:
- ist schon merkwürdig, was Sie uns da bezüglich des Windes auf Ihren Radtouren beschreiben.
Ich kann mir das Phänomen nur mit lokal anderen Windrichtungen durch Bebauung bzw durch Bewaldung vorstellen. Ansonsten habe ich keine Erklärung.
In den Wetterberichten wird natürlich die Hauptwindrichtung gemäß der vorhandenen Luftdruckverteilung angegeben.
Manchmal passiert es dann aber, das einige Meteorologen noch etwas zu stark ins "Fachchinesisch" verfallen.
Wir, die Mitarbeiter der Meteomedia, sind leider nicht für den RBB-Videotext zuständig.
aber hier mal kurz übersetzt:
Westwind der Stärke 4 bis 5, in Böen bis Stärke 6, der im Laufe des Abends schwächer wird.
Na ja... das Wetter und auch der Wind macht dann manchmal doch, was er will, und nicht das, was wir wollen.
:-)
was ich gemacht habe
Ich wurde gefragt, was ich gemacht habe, als...
Dazu werde ich mich mit 78 Jahren in meinen Memoiren äußern.
Dazu werde ich mich mit 78 Jahren in meinen Memoiren äußern.
15. August 2006
Radlerwetter

Kann jemand diesen Satz in verständliches Deutsch übersetzen? Heißt das, ich darf nicht in den Westen fahren?
es geht wieder los

Rolf Kalbs legendäre Snookerreportagen sind wieder da. Bis nächstes Jahr zum 1. Mai. Sehr schön.

15.08.2006: Northern Ireland Tropy - John Higgins gewinnt den 1. Frame souverän.
Im zweiten Frame läuft es wohl nicht so rund für Higgins, die rote zu dick getroffen. Kurz darauf Frameaufgabe wegen Snooker.
Das ist wohl ein richtiges Snookerbild. Da hab ich mich oben wohl vertan.
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