17. Juli 2016

kulturlose Wahlen in den USA

Greg Palast

Für die meisten Europäer ist es sicher schockierend zu erfahren, dass die US-Wahlen wie in einer afrikanischen Diktatur durchgeführt wer­den. Aber die USA haben nie eine politische Kultur entwickelt, in der alle Parteien die Unantastbarkeit von Wahlen respektieren.

Äh, in welchem Land, bitteschön, wird die Unantastbarkeit der Wahlen respektiert? In den USA wird genauso wie in allen anderen Ländern auch gewählt, unter Ausschöpfung aller möglichen Manipulationsoptionen.

Wer ruft mir? - Maxl

Es war lange ruhig um den größten Men­schenfeind des Planeten, denn er verhielt sich so. Kurz vor Weihnachten wollte er den Abgang machen, weil er meinte, sein ökolo­gischer Kackabdruck auf diesem Planeten sei groß genug. Mit einem Wun­dertrank vom Tierarzt päppelte er sich langsam wieder auf. Sehr langsam, denn eine halbes Jahr lang kränkelte er mal mehr, mal auch etwas weni­ger vor sich hin. Rühr mich nicht an.

Er mauserte mit sich selbst um die Wette. Mauser, das muß man sich für einen Vogel ungefähr so vorstellen, wie einen heftigen grippalen Infekt bei uns. Ein total eklige Angelegenheit, die man schnellstmöglich weghaben möch­te, um sich wieder den wichtigen Dingen im Leben widmen zu können.

Wenn nun aber die Witterung so ist, daß sie signalisiert, ganz schnell alle Federn abzuwerfen, weil Sommer wird, zwei Tage später jedoch das ent­gegengesetzte Signal eintrifft, lasset alle Federn wachsen, es wird arsch­kalt, dann hat der kleine Federball am laufenden Band mit einem jucken­den Pelz zu tun. Rein in die Federn, oder raus aus ihnen?

Nun, seit wenigen Wochen hat sich die Situation dramatisch verbessert. Maxl ruft wieder nach mir, ich möge doch schnell mal eine Runde stän­kern kommen, was er natürlich sofort bereut, denn stänkern und ihm seine Spielzeuge streitig machen, das ist dann doch nicht so toll. Da muß er durch. Außerdem schnattert er wieder aufgeregt und hat sich nebendrei daran erinnert, daß Masturbieren dem Streßabbau dienlich ist. Er höckert wieder wie ein Zuchtsittich.

Taucht man dann mit einem Fotoapparat oppulenter Größe auf, dann ist erst mal wieder Mißtrauen angesagt. Doch wenn man einige Zeit und dut­zende Auslösungen investiert, dann ist auch Maxl beruhigt, weil nach Piepton und Klackgeräusch nichts passiert. Ergo kann man die Töne nach­ma­chen. Piepst die Kamera, piepst Maxl in freudiger Erwartung, daß gleich darauf das Klack des Spiegels kommt.

Nur Abstand wahren, das muß man, außerhalb der Angstdistanz des Vogels sein, trotzdem relativ nah dran.

Bei der Gelegenheit sei ein Rückfall in frühere Zeiten gestanden. Ich habe schon wieder die c't Digitale Fotografie gekauft, weil ein Artikel mit "Bild­kontraste meistern" betitelt war. Da genau das die Butter- und Brot­arbeit bei Fotos ist, hab ich mir das Blatt besorgt. Im Grunde habe ich aber alles schon gewußt und in der RAW-Entwicklung intuitiv fast alles richtig gemacht. Schon seit Jahren fasse ich den Kontrastschieberegler im RAW-Entwickler nicht an, oder höchst selten.

Viel entscheidender war aber der Tipp, alles am Bild zu machen, was das RAW-Modul anbietet, denn das arbeitet noch mit den Sensordaten, ehe eine Bitmap daraus berechnet wird. Die Gradationskurve habe ich bisher immer erst in der Bildbearbeitung eingesetzt. Das wird sich ändern, denn je mehr Arbeitsschritte in die RAW-Datei gesteckt werden, desto mehr Arbeit spart man sich in der Bildbearbeitung.

Über den Rest der Zeitschrift sei der Mantel des Schweigens ausgebreitet.

16. Juli 2016

Sie!

de Maizière: Sie wollen Macht über unsere Freiheit gewinnen

Nein, es ist kein Hitchkock, auch kein King. Es ist ein echter de Maizière. Und es ist bereits gelungen.

Witz des Tages



Die besten von unseren Gerüchteschleudern haben doch glattweg den Joke verbreitet, der Terroristenführer türkischer Isla­misten sei auf der Flucht, um im Land der Schmähgedichte um politisches Asyl zu betteln.

NSU: an Mord erinnert man sich immer



Mord verjährt nicht - Mord vergißt man nie - Mord vergibt man nicht

Ich hatte ja mal dargelegt, daß meine Oma, Uroma und weitere Personen kurz nach Kriegsende von den Russen nordwestlich von Berlin ermordet wurden, was sich als höchstwahrscheienlich falsch darstellte. Das war die Geschichte, die mir als Kind erzählt wurde, bzw. wie sie später schriftlich niedergelegt war. Erst seit wenigen Jahren erscheint das alles in anderem Licht. Seit einigen Tagen ist es noch klarer.

Die Kurzfassung von vor Jahrzehnten ging so.

Wir wurden Anfang 45 auf Flüchlingstreck geschickt, von Warschau aus, und in den Wirren des Kriegsendes wurde der größte Teil der Familie dann von Russen ermordet bzw. wurde Opfer des Krieges.

Da ich vor einigen Jahren Auskunftsbegehr nebst Schilderungen des Sach­verhaltes ge- als auch abgetippt habe, um die Arbeit in den Behörden an­zu­leiern, kenne ich den Aufwand ziemlich gut, der da heute noch betrie­ben wird. Stasibehörde war involviert, da die mal bei meinen Eltern waren und diese zum Stillschweigen verdonnerten. Möglicherweise hatten die einen der Täter gefaßt, der ein Kriegsverbrecher war, und den mit dem Wissen erpreßt, damit er für sie arbeitet. Möglich auch das Naheligende. Das MfS war für Kriegsverbrechen und deren Verfolgung zuständig. Schweigegebot, damit die Ermittlungen nicht gefährdet werden. Ist ja auch heute so.

Weiter geht es mit den Kirchenregistern in Polen und Deutschland, wo Geburts- und Sterbebücher von Interesse waren. Dort wurde man zumin­dest ob des Todes fündig.

Eingebunden waren das deutsche Militärarchiv mit seinen Verbindungen ins russische Militärarchiv und die Abzweigungen zu den Strafverfolgungsbehörden, die immer noch Kriegsverbrecher suchen. Es ging um das Wehrmachts- und SS-Register usw.

All das ist völlig unerheblich. Mittlerweile stellte sich heraus, daß der Mord mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Wehrwolf begangen wurde, also marodierenden SS- und Wehrmachtsangehörigen, die in russischen Uni­formen gen Westen zogen. Das ließ sich relativ gut rekonstruieren. Ob es stimmt, steht in den Sternbildern.

Die Genese der Geschichte war bisher so.

a) Jahrzehntelang wußte ich nur, daß die Verwandtschaft mütterlicher­seits in den Wirren des Kriegsendes bzw. Nachkriegs umgekommen ist.
b) Vor einigen Jahren wurde schriftlich hinterlassen, sie seien von den Russen erschossen worden.
c) Weitere Jahre später, nach umfangreichen Recherchen vor Ort und in Archiven, stellt sich heraus, daß dies eher der marodierende Wehrwolf war.

Darum geht es heute nicht. Es geht darum, daß es der Zufall dieser Tage wollte, daß sich eine Dame jenseits der 80 meldete, die sich noch sehr genau an diesen Tag erinnern konnte, und daß sie mit ihrem Vater dafür sorgte, daß eine Linde für die Opfer gepflanzt wird, damit der Mord nicht vergessen wird, den Opfern gedacht werden kann. Außerdem habe sie noch sie viel über diesen Tag zu erzählen, was bisher nie erzählt worden ist. Sie selber war keine direkte Zeugin, sondern kann sich nur an die Beerdigung, Baumpflanzung usw. erinnern. Und an das, was ihr Vater erzählte.

Wiederum bekommt die Geschichte ein Wendung. Es handelte sich um zwei Soldaten, Deutsche, die vorher die anderen Häuser abgeklappert und zielgerichtet nach der Familie gesucht hatten. Erst als sie diese gefunden hatten, begann ihre Mordorgie. Es handelte sich wohl um einen Auftrags­mord innerhalb der Familie, da sich einige unter den zahlreichen Flücht­lingen nicht grün waren. Eine der Damen hatte herumziehende Soldaten geordert, um ihre Probleme auf diese Weise zu lösen und als Siegerin aus dem Zickenkrieg hervorzugehen. Soweit ich weiß, war auch sie unter den Toten.

Bei der Gelegenheit sind Eier vom Bauernhof, Bauernhonig und Sauer­kirschen, die den Namen auch verdienen, abgefallen. Das nur nebenbei. Da geht man erhobenen Hauptes, also mit gerümpfter Nase, an jeden mobilen Gemüsestand vorbei. Können die nicht mit konkurrieren.

Ich nutzte die Gunst der Stunde und machte mich bei einer anderen 80jährigen über ein Phänomen sachkundig. Die war 45 mit Familie in Berlin und wurde dann in die Priegnitz ausquartiert, jenseits Bad Wilsnack, sprich Wittenberge.

Ich fragte sie, wie das ist, ob sie sich noch genau an jene Zeit erinnert. Immerhin war das in der Kindheit, und sie war um die 8 Jahre alt. Und was die sich erinnern konnte. Die Ereignisschilderungen sprudelten nur so aus ihr heraus. Flucht mit einem der letzten Eisenbahntransporte gen Nordwesten. In Neustadt (Dosse) mußten alle raus. Fliegeralarm. Der Haß der ortsansässigen Bauern auf die Flüchtlinge, die mangelnde Unter­stüt­zung. Kein Essen, nicht mal Milch. Flüchtlinge waren nicht will­kommen.

Schlußendlich meinte sie, das können alle, die ungefähr so alt sind, sich an diese Zeit ziemlich genau erinnern.

Krieg ist also ein dermaßen einschneidendes Erlebnis, daß selbst die Erinnerungen aus der Kindheit erhalten bleiben?

Das kannste aber wissen.

Weil, ich frage deshalb. Ich kann mich an nichts erinnern, oder nur sehr wenig, wo ich 8 oder 9 Jahre alt war. Ist weg. Der früheste Ansatz ist dann eher 15/16, Pubertät.

Na du hattest eben eine behütete, friedliche, umsorgte Kindheit. Da gibt es nichts zu erinnern. Da prägt nichts. Rabiate Ereignisse brennen sich für immer ins Gedächtnis.


So, nun kann man noch einmal darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn sich kein Zeuge an keinem der Tatorte daran erinnern kann, Böhn­hardt, Mundlos und Zschäpe beim Mord gesichtet zu haben, und warum das sehr gut mit den nicht vorhanden Spuren der drei an den Tatorten in Übereinstimmung zu bringen ist.

Will heißen. Wenn sich niemand im Zusammenhang mit dem NSU an irgendetwas erinnern kann, dann sollte man ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß da nichts ist, woran man sich erinnern kann. Da war nichts. Kein Mord, kein Banküberfall, kein Terror. Von linken Hirngespinsten und Ausnahmen mal abgesehen.

15. Juli 2016

Nizza - Danke, Frau Merkel



Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta,
sondern der wird selbst Kalkutta.

Peter Scholl-Latour

Danke Frau Merkel, daß sie mit ihrer Einladung an die Kulturbereicherer und die Öffnung der Staatsgrenzen die europäische Kultur um den Erleb­nistourismus bereichert haben.

Der Empathiemangel des Regierungspacks für die Belange des eigenen Volkes kotzt einen einfach nur noch an.

Im Gegensatz dazu war Erich Mielke geradezu ein Ausbund an Empathie. Er liebte uns alle.

tittiger Merksatz



Kari Byron

Bigger boobs give more satisfaction.

Geheime Sprachpolizei - Erziehung durch Enteignung?



Die großen Volkserzieher des Landes, Maas, Kahane und andere Büttel der Merkel-Junta (fefe) haben lange an einer Strategie gewerkelt, ihnen nicht genehme Meinungen als auch deren Äußerung nach guter sozial­demokratischer Tradition auszumerzen (Müntefering), um so die Einheit und Reinheit deutsche Geistes zu gewährleisten.

Kahane war in der Vergangenheit mit rassistischen Äußerungen auf­gefallen. So hatte sie beklagt, daß in den neuen Bundesländern noch immer zu viele Weiße lebten. Laut Kahane sei es „die größte Bankrott­erklärung“ der deutschen Politik seit der Wiedervereinigung, „daß ein Drittel des Staatsgebiets weiß“ geblieben sei.

Es war die Frage, welcher Strategie sich die Faschisten an der Macht be­fleißigen wollen, um dies heere Ziel zu erreichen. Es wurde ein Doppel­strategie. Sie bemächtigten sich des mächtigsten "Sozialen" Netzwerkes der Welt, der Fratzenkladde, und ließen eine Truppe privater Meinungs­gangster und Haßmarodeure auf deren deutschsprachigen Teil los, um alles hinwegzulöschen , was nicht ihrem eigenen Haß entsprach, also alles andere sozusagen.

Dies ist der private Teil der Geschichte, der abseits von Recht und Gesetz etabliert wurde. Im Hintergrund wurde noch die zweite Stellschraube justiert, um jene Bürger zu erfassen, die sich nicht öffentlich im Fratzen­buch exponieren. In einem ersten Erziehungsexperiment, so erfuhren wir, bekamen einige ausgewählte unerwünschte Meinungsträger Hausbesuch von der Geheimen Sprachpolizei, die in Erfahrung bringen konnte, daß in einer superstrenggeheimen Fratzengruppe Meinungen ausgetauscht wur­den, die nicht den staatlich gewünschten entsprechen.

Da haben wir den Kern der Meinungsumpolung der Deutschen, der von Praktikantenblättern nicht berichtet wurde. Das Mittel der Wahl ist das, das auch 1933 das erste bei den Faschisten war, als sie die Juden ent­glasten und enteigneten, um deren bürgerliche Existenz zu vernichten. Nebenbei werden durch die Auswertung der gestohlenen Speichermedien werden die Kennverhältnisse der JudenNazis erhoben und dem Staats­schutz für die weitere Verwendung übereignet. Die Staatsschützer wiede­rum lassen sich nicht lumpen und stechen das eine oder andere Bonbon an ihre Kumpels bei den Staatsschüfflern durch. So lebt eine ganze Sicher­heits- und Ideologieinfrastruktur von der staatlichen Haßorgie.

Einschüchterung durch Enteignung.

Es geht schlichtweg um die Vernichtung jener bürgerlichen Existenzen, die den Bütteln des deutschen Faschismus ein Dorn im Auge sind. Zuerst geht es den politischen und ideolgischen Erzfeinden an den Kragen. Der Hauptfeind im eigenen Land, die Problembevölkerung (Bundespfaffe Gauck), ist später dran.

Bei diesen Hausbesuchen ist nämlich eines augenfällig. Die von den ge­heimen Sprachpolizisten zwecks Umerziehung aufgesuchten Bürger wer­den an Ort und Stelle bestohlen, also enteignet, all jener Mittel beraubt, die ihnen die zeitgemäße Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung ermöglichen. So soll erreicht werden, daß sie fürderhin den Schnabel und sich an die Maasgaben des Staates halten. Enteignung deswegen, um staatliche gewünschtes Verhalten zu erzwingen.

Rechtsgrundlage? Fehlanzeige, Wildwuchs, Willkür, Faschismus an der Macht. Eine Meinung ist eine Meinung ist eine Meinung, so bekloppt sie auch sein mag. Maas darf ja auch jeden noch so großen Blödsinn daher­labern, ohne daß er dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

Das Schlußwort zu Maas, Kahane und Gesinnungsfaschisten hat heute fefe.

Andere ganztägig mit Scheiße bewerfen aber sich selbst mit Vor­schlag­hammer und Brecheisen in die Opferecke vorprügeln. Ja nee, klar.

14. Juli 2016

NSU: Ficken mit Goebbels



Daß linke Journalisten sich vor nichts ekeln und keinerlei Schamgrenze kennen, wenn es darum geht, das Volk zu belügen, zeigt einmal mehr der goebbelsche Hirnfick in der Leipziger Volkszeitung.

Wegen was wollen die einen V-Mann ausliefern lassen? Weil er gegen die deutschen V-Mann-Gesetze verstoßen hat? So ein Schmarrn. Wer seinen alimentierten Lebensabend in der Schweiz verbringen darf, der hat sei­nem Vaterland bis zum Ende seines Dienstverhältnisses treudoof gedient.

So erfahren wir erst nach dem sichtlichen Bemühen um Zeilenhonorar, worum es wirklich geht. Sächsische Beamte wollen ein Auslieferungs­be­gehr gen Schweiz schicken, damit ein Strafverfahren wegen eines voll­streckbaren Titels (4.500 Euro) aka Ersatzhaft nicht verjährt und somit offen für Geldeintreiber ist.

Die Schlagzeile Sachsen beantragt Auslieferung eines 4.500-Euro-Schuldners hingegen ist nicht haßkompatibel und somit im Kampf gegen Rechts ™ und das gute Gefühl völlig untauglich. Ein Fick mit Goebbels hingegen brachte jene Neuronentransmittersynapsendrehungen zum Laufen, die für eine veritable Volksverarsche nötig sind.

Man schreibt einen ganz anderen Text, der mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hat, und bebildert es mit nicht zum Sachverhalt gehörenden Personen und lügt sich als deren Quelle dpa zurecht. Nein, die Quelle der Fotos sind die Ermittlungsakten des BKA, respektive die in der Frühlings­straße zu Zwickau geretteten Datenbestände der Computer und ander­weitiger Beschlagnahmungen. Fertig ist die linke Lügenpropaganda.

Sie haben ihren Goebbels tief verinnerlicht, deutsche Journaillisten.

André Hahn - Fremdentschuldiger ohne Mandat



Das sozialistische Tagesblatt "Neues Deutschland" läßt offen, wofür sich Hahn entschuldigt. Hat er eine Frau geschlagen, ein Eis gestohlen oder einen Dienstwagen unrechtmäßig privat genutzt? Es muß etwas Übles ge­wesen sein, denn für die Offenbarung der Wahrheit sollen lecker Eurocent an die bedürftigen Sozialdichter überwiesen werden.

Nun, nicht alle Behauptungen der Sozialisten halten den Kriterien der Wahrheit stand, nämlich der Praxis.

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo.

Um das zu lesen benötige ich gar kein Abo, denn der Sachse ist da mit seinen Informationen etwas freigiebiger.



Oha, bei Gauck also hat er sich entschuldigt. Das kann nur einen Grund haben. Hahn muß Gauck in übelster Weise beschimpft haben, darüber hinaus gäbe es nichts in der welt, was eine Entschuldigung rechtfertigen täte.

Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Artikels kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Bei dieser Gelegenheit entschuldigte André Hahn sich stellvertretend für die übergroße Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für die Be­schimpfungen und unflätigen Verbalangriffe auf den Bundespräsidenten bei seinem Besuch in Sebnitz.

Die dpa-Meldung über den stellvertretenden Entschuldiger kann man sich im Wortlaut beim Fakten-Magazin ziehen. Man benötigt das ND-Abo also wirklich nicht. Hier haben wir die dritte Version der Betitelung einer gru­se­ligen Geschichte.



Der sächsische Linken-Bundestagsabgeordnete André Hahn hat sich bei Bundespräsident Joachim Gauck für die wüsten Beschimpfungen beim Deutschen Wandertag vor knapp zwei Wochen in Sebnitz ent­schuldigt.

Er habe dies stellvertretend für die übergroße Mehrheit der Bürge­rinnen und Bürger getan, teilte Hahn ... am Freitag in Berlin mit.


Jetzt mal unter uns Sozialisten. Auch wenn ich nicht weiß, was eine über­große Mehrheit ist, stellt sich eine grundsätzliche Frage. Ist ein sich selbst mandatierender Mensch wählbar, der meint, als Vormund einer über­großen Mehrheit auftreten zu müssen?

Was für ein Demokratieverständnis hinter solch diktatorischen An­maßung steht, das muß Hahn mit sich selber ausmachen. Viel schlimmer ist seine Verachtung des derzeit geltenden Grundgesetzes der Bundes­re­publik Deutschland. In Sebnitz haben Bürger von Artikel 5 GG Gebrauch gemacht und ihr Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung wahrgenom­men. Es wird sicher nur ein kleiner Teil der Sebnitzer gewesen sein, eine überkleine Minderheit nehme ich an.

Wie sich nun ein erwachsener Mensch namens der "Unschuldigen" hin­stellen kann, die sich nicht des Verbrechens gemäß Artikel 5 befleißigten und ihre Meinung mit wüsten Beschimpfungen und unflätigen Verbal­angriffen kund taten, das bleibt sein Geheimnis, denn wenn überhaupt, wäre eine Entschuldigung namens der überkleinen Minderheit ange­bracht, so deren Meinung nicht von Artikel 5 abgedeckt ist.

„Die Krakeeler haben dem Ansehen der Region geschadet“, meinte Hahn.

Wenn uns Hahn nun noch erörtern täte, was das Ansehen einer Region ist, vor allem, wie man ein solches durch Krakeelen schädigt, dann wären alle Puzzlestücke beisammen.

Eines ist schon heute klar. Wer so heftig einen an der Waffel hat wie Hahn, ein sich selbst zum stellvertretenden Entschul­di­ger ernennender Vormund, ist nicht wählbar. Noch können die Sebnitzer Bürger für sich selber sprechen, denn sie sind keine Mündel der Linken.

Ich entschuldige mich ja auch nicht für Gauck und Merkel bei jedem erst­besten Pfaffen. Ich habe die nicht gewählt und bin damit vollum­fänglich meiner Bürgerpflicht nachgekommen.

Geheime Sprachpolizei - Hate auf Speed



Lange Zeit wurde darüber gerätselt, was Faschisten an der Macht aus­brü­ten und abseits geltender Gesetze umsetzen, um an der Macht zu bleiben. Gestern wurde es bekannt gemacht. Beamte des BKA haben erfolgreich den ersten Betatest ihrer zukünftigen Laufbahn als Geheime Sprachpoli­zisten absolviert, und einer superstrenggehime Facebook­gruppe erziehe­rische Maßnahmen (Frank Patalong) angedeihen lassen.

Daß es immer noch Idioten gibt, die bei Facebook Verschwörung spie­len, liegt entweder an der nachlassenden Intelligenz oder am Glauben, wenn der IS und die Antifa dort unbehelligt posten, dürfen das Gegner der merkelgemachten Invasion auch. Ja, falsch gedacht. Das Zeigen abgeschnittener Köpfe oder die Rekrutierung von Terro­risten beein­trächtigt die Regierung Merkel nicht im geringsten. Kritik an ihr schon.

Und jetzt weiß der Blogwart auch, warum die Engländer pro Brexit gestimmt haben. Wegen Pokemon. Nintendo hat einfach versäumt, die Wahllokale in das Spiel aufzunehmen. Wenn in keinem Abstimmungs­lokal ein Pokemon herumlungert, dann kann die taffe Jugend auch nicht zur Abstimmung kommen. Weil, sie hat keinen Anreiz, ihren Arsch hochzukriegen. So einfach ist das.


Heiko Maas schweigt am ersten Tag nach dem Berliner Straßenterror.
Heiko Maas schweigt am zweiten Tag nach dem Berliner Straßenterror;
Heiko Maas hat am dritten Tag nach dem Berliner Straßenterror nichts dazu zu sagen.
Und am vierten Tag, am vierten Tag hat Heiko Maas etwas zu sagen.
Das hier:

Entschlossenes Vorgehen gegen Hasspostings sollte jedem noch mal zu denken geben, bevor er in die Tasten haut. https://twitter.com/bka/status/753116610248998912 …
09:17 - 13 Jul 2016

Sehr schön, dann bekommt die Speedhaterin Julia Schramm alsbald Be­such von den Geheimen Sprachpolizisten. In der zweiten Welle erziehe­rischer Maßnahmen.



... dass ausgerechnet die Merkel-Junta jetzt ein Wort wie "Hasskriminalität" in den Mund nimmt… sorry, nee.

So ist es, denn das, was wir gerade live miterleben ist nichts weiter als der öffentlich ausgetragene Kampf, wer die wahren, die besseren Faschisten sind, die in der Regierung oder die in geheimen Facebookgruppen. Es ist wie beim Röhmputsch. Damals mußten auch minderwertige Nazis dran glau­ben, damit die höherwertigen ihre Politik durchziehen konnten.

13. Juli 2016

Faschisten an der Macht - BKA nun auch Sprachpolizei



Man könnte jubeln, daß es endlich den Verbalterroristen und Hetzern auf Indymedia und ihrem breiten Unterstützerkreis in Berliner Bezirks­parla­menten an den Kragen geht. Geht es aber nicht.

Was es in der Praxis bedeutet, wenn in Deutschland die Faschisten wieder an der Macht sind, das kann man fast täglich beobachten, denn sie schal­ten und walten abseits jeder demokratischen Legitimation und Kontrolle. Das BKA ist nach Eigenauskunft dessen Chefs nun auch deutsche Sprach­polizei. Die Faschisten an der Macht lassen mittels der Polizei ihren ideo­logischen Gegner ausmerzen (Müntefering).

BKA-Präsident Holger Münch sagte ... Man müsse "einer Verrohung der Sprache Einhalt gebieten und strafbare Inhalte im Netz konsequent verfolgen."

Abgesehen davon, ist es arg zweifelhaft, ob Sprachverrohung, die in nicht­öffentlichen Gruppen zelebriert wird, strafbar ist.

Es sieht ganz danach aus, als ob Artikel 5 vorläufiges Grundgesetz mo­men­­tan heftig vergewaltigt wird, von denen, die justamente das Sexual­strafrecht faschistoiert haben.

Merkel redet Blödsinn



„Es war ein wunderbares Fest des Sports“, sagte Merkel.

Blödsinn. Zu 95% war die diesjährige Fußball-EM arschlangweilig, uninte­ressant, langatmig, weitestgehend spannungsfrei, und wie immer von strohdoofen Kommentatoren be­gleitet, nix wunderbar und Fest. Hätte sie auch nur ein paar Spiele auf ihrem Flachbildfernseher gesehen, wüßte sie das.

12. Juli 2016

NSU: Goebbels auch du!



René Heilig war eigentlich auf dem Weg der Genesung, doch einer seiner jüngsten Schriftsätze zeigt, daß er einen schweren Rückfall erlitten hat.

Der alte Bartschianer mußte im Auftrag der linken NSU-Gläubigen die Marschner-Sau durchs Dorf treiben, damit die göttliche Hoffnung erhalten bleibt, der bekannte Personenkreis habe doch irgendwie etwas mit der Straftatsdichtung des Generalbundesanwaltes zu tun, die momentan am OLG-Stadl zu München aufgeführt wird.

Heilig hat seinen Goebbels verinnerlicht, daß man die Lüge nur oft genug wiederholen muß, bis sie zur Wahrheit gerinnt. Heilig zündelt mit Worten wie weiland die Nazis den Reichstag an, um anderntags eine jahrelange Lügenkampagne gegen ihre Gegner in den Medien zu starten. So wundert es dann nicht, daß der ganzsseitige Zweispalter in der Zeitung "Neues Deutschland" dem Duktus nach auch gleich nach dem Reichstagsbrand geschrieben hätte sein können. Nur das Vorzeichen ist anders. Die Zeichen, die in Lettern gesetzt sind un dgesetzt werden sollen, die sind die gleichen. Die Zeiten sowieso, glaubt man den Pfeifern im dunklen Wald. Nazis, wohin man nur schaut.

Für die Leser mit wenig Zeit haben wir alle Luftnummern des heiligen Aufsatzes rausgeschmissen, da die eh nur das Bemühen um mehr Zeilenhonorar sind, und konzentrieren uns auf den Goebbels in der linken Propaganda.

Und ein erneuter finaler Fall von nicht erkannter Diabetes wäre unpassend. Hinter dem Namen Ralf Marschner, alias »Primus«, lauert - so oder so - der V-Mann-GAU des Amtes.

Nö, hinter dem Marschner lauert ein gewichtiger Zeuge dafür, der Böhnhardt, Mundlos und zschäpe wasserdichte und unangreifbare Mordalibis geben könnte, so er eine Aussagegenehmigung erhielte. Doch davor steht des Gejammer der Linken und Deimagülers und Demirs. Die werden das zu verhindern wissen.

Ein V-Mann-Gau ist nicht in Sicht. Die Idee mit dem finalen Fall nicht erkannter Diabetes, die ist allerdings ganz nett.

... als ... Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und die derzeit angeklagte Beate Zschäpe in Chemnitz und Zwickau lebten. Von hier aus planten sie als Nationalsozialistischer Untergrund zehn Morde sowie Bombenanschläge und Überfälle.

Wo Böhnhardt und Mundlos lebten, das ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis von Beate Zschäpe, Thomas Dienelt und den Ermittlern des GBA als auch BKA. In Chemnistz und Zwickau waren sie zeitweilig auf Besuch, Zschäpe lebte in der Polenz- und Frühlingsstraße zu Zwickau, aber die Herren des flotten Dreiers waren dann doch eher auf Wanderschaft und andernorts wohnhaft.

Man kann es auch direkt sagen. Da Heilig zu faul und möglicherweise auch intellektuell zu beschränkt ist, die verfügbaren Akten durchzuackern, macht er auf Billipropaganda. Die Akten geben zu den von Heilig gemachten Wohnorten nichts her, läßt man Zschäpe beiseite. Studiert man die Akten sehr genau, dann war bei Zschäpe im Frühjahr/Sommer 2011 Sense mit Zwickau. Ihren Abschied gab sie am 1.11., ab 2.11. war sie auf Turn, wohin und warum auch immer. Mag sein, sie hat am 4.11. an irgendeinem Computer gessessen. der Biofleisch-PC in Zwickau war es nicht.

Heilig weiß es aber noch viel genauer. Er weiß zum Beispiel, daß sich die drei als Nationalsozialistischer Untergrund verstanden und als solcher zehn Morde sowie Bombenanschläge und Überfälle planten. Warum er uns die Vollendung dieser Morde unterschlägt und die zahlreichen Banküberfälle außen vorläßt, das erfahren wir erst im nächsten Teil der Heilig-Saga. Spannung muß sein. Nicht alles, was sich Regisseure an Spielfilmszenen ausdenken, ist ein Tribut an die Realität. In den meisten Fällen ist es Produkt überschäumender Phantasie.

Zu deutsch, auch für diesen Absatz gibt es in den Akten keine Belege. Zumindest nicht in den verfügbare Akten.

Im Frühsommer 2007, wenige Monate nachdem der NSU seinen vermutlichen letzten und wahrscheinlich mysteriösesten Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn verübt hatte, verschwand der V-Mann Marschner urplötzlich aus Zwickau, um sich ein Jahr später im Schweizer Chur anzusiedeln.

Erstens heißt es vermutlich letzten, aber das nur nebenbei. Abgesehen vom doppelten Netz, das Heilig unter diesen Absatz aufspannte, um sicher zu boden zu fallen, also dem Konjuktiv, daß es eventuell so gewesen sein könnte, wei er es aufgeschrieben hat, abgesehen davon sollte er sowas wie den Fitzel eines Beweises vorlegen können. Kann er unter souveräner Mißachtung der Akten und Aussagen von Axel Mögelin auch nicht. Es gab nichts, gar nichts, was auch nur im Ansatz auf Böhnhardt und Mundlos hindeute. Diese beiden wurden der SoKo Parkplatz aus Gründen der Staatsräson erst nach dem 4.11. als Mörder präsentiert. Die waren genaus perplex.

Selbst das ist noch kein Problem. Das eigentliche Problem besteht darin, daß es bis heute früh 6 Uhr nciht gelungen ist, auch nur einen einzigen Beweis für diese kühne Behauptung vorzulgen. Den gibt es nicht, den kriegen sie auch nicht rein. Hätten sie ihn, er wäre uns auf N24 in Endlosschleife und bei den Verblödungsfunkern in Sondersendungen nach heute und Tagesschau längst präsentiert worden.

An der Stelle sei wieder auf einen methodischen Apekt verweisen. Fast alle Journaillisten kommen mit dem KKK nicht klar. Kausalität, Korrelation und Koinzidenz sind des Teufels. Deren korrekte Anwendung haben in Texten für bildungsferne Schichten nichts verloren. Im vorliegende Fall haben wir es mit dem dritten Wort zu tun.

Auch ich bin unmittelbar nach dem Mord an Michelle Kiesewetter Hals über Kopf nach Teneriffa geflüchtet und habe mich erst mal einige Wochen dem Zugriff der Behörden entzogen. Mehr muß man zu Marschners Umzug ins beschauliche Steuerparadies nicht wissen. Er wird wohl ähnliche Gründe wie ich gehabt haben, enormen Druck, der erst mal abgelassen werden mußte.

Heilig macht im Grunde das, was er noch am besten kann. Er rufmördert sich durch seine publizistische Karriere, ohne daß er dafür belangt wird, denn das, was er aufschreibt, ist bei den zahlenden Abonnenten des ND willkommen. Die gemeinen Internetnutzer hingegen sind von der Lektüre seiner NSU-Ergüsse längst ausgesperrt, denn für die Komsumtion der Texte wollen die linken Schriftsteller im ND Knete sehen. Der Propagandarubel muß rollen.

Wäre ja auch zu peinlich, wenn die Öffentlichkeit erfährt, dass die Strafverfolgungsbehörden grundsätzlich die Sicherheitsinteressen des Geheimdienstes zu beachten haben. Das gelte gerade dann, werin ein Beschuldigter geheimer Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ist.

Doof ist der Heilig auch noch, denn die Öffentlichkeit weiß seit Jahrzehnten, daß der GBA der Cleaner der Bundesregierung ist. Deswegen zur Wiederholung noch einmal der Merksatz.

Der Generalbundesanwalt als Institution ist ausschließlich dazu da, die Verbrechen, in die deutsche und ausländische Geheimdienste verwickelt sind, regelmäßig zu deckeln, so sie nicht der Russe zu verantworten hat.

Das zum einen. Noch viel peinlicher ist aber, daß Heilig so tut, als dürfte der GBA ermitteln, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Wäre das so, säßen 2/3 der Bundesregierung längst hinter Schloß und Riegel und müßten alle drei Jahre den Antrag auf vorzeitige Entlassung wegen guter Führung neu einreichen, da sie sich selbst während der verschärften Festungshaft daneben benommen haben.

Den vierten in der Screenschote abgebildeten Absatz hatten wir erst kürzlich analysiert. Dem ist nur eins hinzuzufügen. Es ist sinnlos, Heilig den Tipp zu geben er möge darüber mal nachdenken, denn das kann er nicht.

Kriminalhauptkommissar Rainer Grimm vom Bundeskriminalamt (EG Ceska):

... sei nie von „rechten Erscheinungstypen die Rede gewesen“. Neben den fehlenden Bekennerschreiben sei das einer der Gründe dafür gewesen, warum das Bundeskriminalamt (BKA) bis zur Enttarnung des NSU im November 2011 nie in Richtung Rechtsterrorismus ermittelt habe. „Uns haben harte Fakten gefehlt, um ein solches Motiv belegen zu können“.

Der Hirnfick übrigens, der dieser Aussage folgte, er ist nicht die Lösung, denn diese harten Fakten fehlen immer noch.

Arnulf von Eyb (CDU):

Keiner der Morde ist schlüssig geklärt“.

Linksterroristen



Die Linksterroristen aus der Rigaer Straße und deren Sympathisanten aus dem deutschlandweiten Unterstützerumfeld, ach, was sag ich, europaweit kamen sie her, die Terroristen... Dieses Gesindel erweist der Linken der­zeit eine Bärendienst, denn besser als sie hat bisher keiner die Unwählbar­keit der Linken herauskrakeelt. Wer sich mit diesen marodierenden und terrorisierenden Banden gemein macht, der ist nicht wählbar.

[update 8.30 Uhr]


Prantl aus dem fernen München über die Berliner Republik und ihr Terrorismusproblem:
Wir müssen Liebe in dieser Stadt verbreiten


Herr Prantl von der Alpen-Prawda definiert Linksterroristen als gewalt­tätige Volldeppen, mit denen man reden muß. Der Snoop Dogg der deut­schen political fantasy poets meint ernsthaft, daß diese verzogenen Kinder des Bürgertums (Alan Posener) mit ganz viel Liebe von ihrem Terror ab­lassen.

11. Juli 2016

religiöser Merksatz

Burks

Wer höhere Wesen verehrt, ist nicht „kritisch“, sondern nicht satis­fak­tionsfähig. Man kann mit Religiösen nicht rational diskutieren – wie sollte das funktionieren?

über die Unfähigkeit von Chefkommentatoren


Jaques Schuster: Das Volk ist unfähig zu komplexen Entscheidungen

Der Bundespfaffe hatte die Marschroute vorgegeben und die Bevölkerung als Problem ausgemacht. Schon kriechen sogenannte Chefkommentatoren aus ihren Löchern, um dienstbeflissene Assistenz zu huldigen, indem sie dem Volk Blödheit unterstellen.

Karl Eduard von Schnitzler war auch Chefkommentator, in dieser Funk­tion jedoch in etwa um den Faktor 100 besser als ein Legastheniker wie Jaques Schuster, der lieber den Abendkurs Deutsch für Dumme schwänzt, um lieber schweres Dumm-Dumm-Geschütz aufzufahren. Der Titel seiner Gülleschrift ist das Markenzeichen jener Generation, die angetreten ist, irgendwas mit Medien oder Internet zu machen. Sie können zwar latei­nische Buchstaben, aber nicht, wie man die richtig zusammensetzt. Schuster ist unfähig zu gutes Deutsch.


Herr Lammert, ist das Volk zu dumm für Politik?

Angesichts dieses publizistischen Amoklaufs wundert es nicht, daß der protokollarisch zweite Mann im Lande auch aus seinem Loch gekrochen kommt und sich als Verfas­sungsfeind bekennt, der, der ob des pöbel­haften Auftretens der "Elite" das vorläufige Grundgesetz aus jeder Pore seines schweiß­gebadeten Politköprers schwitzen müßte. Lammert bekennt sich öffentlich als Verfas­sungsfeind und lehnt Volksentscheide auf Bundes­ebene ab.

In der heute früh noch geltenden Fassung des Grundgesetzes heißt es allerdings in Artikel 20:

2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wah­len und Abstim­mungen und durch besondere Organe der Gesetz­ge­bung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.


In anderen Fällen geht es um das legitime, häufig aber handfeste Bestreben einzelner Gruppen, ihre Interessen bei meist niedrigen Wahlbetei-ligungen zu verbindlichen politischen Vorgaben zu machen. Deswegen bin ich gegen Referenden auf Bundesebene, die das Grundgesetz auch nicht erlaubt.

Hier lugt die kackbraune Reichstagsgesinnung aus jedem Wort, denn erstens erlaubt das Grundgesetz sehr wohl Abstimmungen. Zweitens ist das genau die Existenzgrundlage der Bundesregierung, der Merkel­dik­tatur, denn diese ist nichts weiter als eine gegen das Volk gerichtete diktatorische Umsetzung von diesen Minderheiteninteressen.

Auch wenn es ein höchste unbequemer Fakt ist, im Gegesatz zur Legiti­mation der merkelschen Alleingänge war die Hitler-Regierung geradezu demokratisch, also durch das Volk, legitimiert, auch wenn es in der Folge zu einem verbrecherischen Völkermord kam. Nun, Politverbrecher gibt es im gegenwärtigen Bestand der "Elite" zuhauf. Soviel Ekel vor dem Volk wie seit Wochen wurde selten seitens der Qualitätsmedien in genau dieses verklappt. wir wissen das zu schätzen, denn wir sind das Volk.

Es stinkt sie gewaltig, diese Grundgesetz, weil es sie in ihrem verfassungs­feindlichen Handeln doch etwas knebelt. Merkel scheißt eh seit langem auf das Papier, nun auch ihr Vorgesetzter im Deutschen Reichstag. Es wä­re seine Aufgabe gewesen, Merkel zur Ordnung zu rufen.

Wenn die Hüter der Verfassung als Verfassungsfeinde agieren, ist das Land am Ende.

10. Juli 2016

Fußball: Mord auf dem Spielfeld

Geleitwort

Ein bisschen mit dem Kopf Maradonas und
ein bisschen mit der Hand Gottes.

Philip Kerr ist gleich mit zwei Krimis ins Rennen um hohe Span­nung in die Welt des Fußballs geschickt worden. War der Erstling ein Lesever­gnügen, so der Zweitling eher Quälerei. Die Ursache ist zweifels­frei die grottenschlechte deutsche Fassung, die von Hannes Meyer besorgt wurde. Er schaffte es nicht, Stil und Knackigkeit der von Axel Merz be­sorg­ten Fassung aus dem ersten Buch zu adaptieren.

Es geht um Mord auf dem Platz, der mittels der Applizierung eines aller­gischen Schocks inszeniert wurde. Der Notfall-Pen wurde vorab mittels einer Amüsierdame entwendet.

Wie immer geht es um schlimmeres als Mord und Totschlag. In Wirk­lich­keit geht es um Geld, russische Oligarchen, griechische Hooli­gans und Ultras, Nazis und Rechtsradikale, als auch korrupte Polizisten in Athen und schöne Frauen.

Eine davon ist inzwischen bei Scott Manson eingezogen, die Polizistin, die er im ersten Teil nicht leiden konnte. London City bestreitet in Athen ein Routinespiel im Europapokal. Der Spieler fällt um und ist tot. Der Trainer muß wieder auf Detektiv machen.

Der Mangel an literarischer Stringenz in der deutschen Fassung des Ro­mans wird auch nicht dadurch wettgemacht, daß es insgesamt fünf zitier­fähige Aussagen gibt.

S. 62/63

Wenn man älter wird, ist Schlaf oft wichtiger als der eigene kümmer­liche Rest an Libido.

S. 134

»Ein bestechlicher Faschist kann genauso nützlich sein wie ein bestechlicher Kommunist.«

S. 165

»Bullen sind wie Herpes: Wenn man sie einmal gehabt hat, kommen sie immer wieder.«

S. 331 (Scotts Freudin, die Polizistin Louise)

»Selbst wenn es ein Fall vor Gericht schafft, weiß man noch nicht alles. Eigentlich nie. Man muss nur so viel wissen, dass es mit der Verur­tei­lung klappt. Wenn wir einen in den Knast schicken, wissen wir mei­stens nur die halbe Geschichte.«

Auf S. 334 gibt es dann die Belohnung für die fachlich kompetente Bera­tung.

»Ich kann auch mitkommen, wenn du willst. Mein Griechisch ist zwar nicht so toll, , aber ich kann ihm meinen Dienstausweis vor die Nase halten. ... Und wenn er dich allzu hart rannimmt, kann ich ihm immer noch anbieten, ihm einen zu blasen.«

»Das könnte klappen.«

»Der ist Grieche. Natürlich klappt das. Die haben Arschficken und Schwanzlutschen erfunden.« ...

Ich gähnte, und sie lehnte sich über mich und ließ mir eine Brust in den Mund fallen, sodass ich eine Weile am Nippel nuckeln konnte. Ich hatte ganz vergessen, wie einen das in solchen Stresssituationen beruhigen kann.

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Philip Kerr
Die Hand Gottes
2016 by J.G.Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, gegr. 1659, Stuttgart
397 Seiten

Bilderrätsel für Kaffeeliebhaber



Die Stammleser haben das Bilderrätsel in Nullkommanix gelöst. Finde drei Gegenstände, die der Kaffeetrinker des Blog ebenfalls sein eigen nennt. Die Bohnen zählen nicht als richtige Lösung, das elektrische Kegelmahlwerk und der Kumpelbetrüger ebenfalls nicht.

Im Bildschirmfoto ist ein Barista zu sehen, der die Studiomoderatorin in die Feinheiten der Kaffeezubereitung einweist.

9. Juli 2016

Karikaturen für die Junge Freiheit

Olaf Schwarzbach (OL) hat eine Ausstellung im Gebäude der Zeitung "Neues Deutschland" bekommen.

Auf die Frage, ob er keine Bedenken habe, seine Zeichnungen heute im Gebäude des »nd« auszustellen, wo früher gewiss nicht wenige Leute saßen, die seiner Kunst gegenüber nicht gerade wohlgesinnt gewesen seien, antwortet OL abwinkend: »Ach, iwo, ich habe ja auch Stasi-Witze mit dabei in der Ausstellung. Und wer sich die Jacke anziehen will, der kann sich die ja angucken. Ich habe damit kein Problem. Ich hätte ein Problem, in den Redaktionsräumen der ›Jungen Freiheit‹ eine Ausstellung zu machen.«

Da kann vollständig Entwarnung gegeben werden. Die "Junge Freiheit" ist weder jung noch frei sondern sowas von Hauptstrommedium, daß es sich vom ND nicht mal mehr in Wetterbericht, Kreuzworträtsel und Tatort­kri­tik unterscheidet. Schwarzbach kann dort ruhigen Gewissens ausstellen. Das Publikum ist das gleiche. Es gackert vor klammheimlicher Freude bei den gleichen Strichzeichnungen.