17. Mai 2017

Warum es in Deutschland kein Goebbelsdenkmal mehr gibt


Das NSU-Axiom
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Wissens-Illusion

Ahnungslose sind oft besonders laut

Eigentlich, meint Sloman ..., sei Unwissen nicht schlimm. Denn statt auf eigene Expertise könnten die Menschen ja allerorten auf die anderer zurückgreifen. Für problematisch hält er jedoch, dass oftmals gerade jene Menschen besonders lautstark ihre Meinung vertreten, die am wenigsten von einem Thema verstehen.

Der eine oder die andere ist bei Reisen über deutsches Land sicher schon einmal über die Frage gestolpert, warum es hierzulande kein Goebbelsdenkmal mehr gibt. Nun, Wolf Wetzel und Artverwandte ist die Antwort. Jedesmal, wenn die zum Federkiel griffen, um ihren Münchhausen rauszulassen, erröteten sie, erhitzten sich so sehr, daß sie in der Glut der Lügenflut verdunsteten.

Sogar die rassismusfreien Genossen des ZOB sind über Wetzels jüngstes Machwerk erbost.
apropos "nicht nachgegangen" @RubikonMagazin. warum unterschlägt #wetzel seit 2015 bekannte *zentrale* ungereimtheiten keupstraße?

wieso schreibt bei alternativem portal typ, der zu umarex heilig funke ungeklärte rolle innehatte?
Nun, mit Machwerken haben es die ZOBler auch. Sie erfinden eben schnell mal Täter, wo keine Täter zu erkennen sind. In den Ü-Cam-Clips von VIVA. Der Wetzel erfindet in krimineller Manier Beweismittel, um Einfluß auf die Ermittlungen im Fall Florian heilig nehmen zu können, verbündet sich mit seinesgleichen, also dem Beweismittelvernichter Funke, der bis heute unbehelligt bleibt. Von Drexlers Gnaden? Offenbar hacken sich Krähen wirklich nicht die Augen untereinander aus.

Es ist nicht unsere Aufgabe, darüber zu befinden, wer der größere oder hinterhältigere Schlingel im Dschungel linker Lügen ist. Das sollen sie gefälligst unter sich ausmachen.

Kommen wir auf Wetzel zurück. Georg Lehle fragt an, ob das NSU-Tribunal zu Köln Aufklärung oder Desinformation sein wird? Aufklärung fällt schon mal aus, weil niemand ein Interesse daran hat. Es käme ihnen ja ein Thema nebst sprudelnder Geldquelle abhanden, wenn alles aufgeklärt wäre. Ergo wird lieber desinformiert und volksverblödet, daß die Dönerschwarte kracht.
pitman Mai 16, 2017 um 8:22 am

Wetzel ist wie die meisten Schreiberlinge. Wahrheit und Lüge geschickt mischen und damit Geld verdienen.
Kein Wunder, daß dieser Berufsstand so ein mieses Image hat.
Um die goebbelsche Seele von Wetzel aufzudecken, genügt es, ein oder zwei prägnante Beispiele zu finden. Den Rest seiner Hirnwichse kann sich der Leser dann sparen. Wetzel behauptet:
Die Initiative „Keupstraße ist überall“ ... gehört zu den wenigen Initiativen, die sich lautstark bis heute für eine tatsächliche Aufklärung der NSU-Terror- und Mordserie stark machen.
Lautstärke hat mit Aufklärung nichts zu tun, sondern ist Babygeplärre, um Aufmerksamkeit zu erheischen.

Schon im dritten Absatz können wir den polnischen, ersatzweise französischen Abgang wählen, denn wer wird die Wetzelsche Goebbelslüge anzweifeln wollen?
Wenig später befinden sich die Ermittler in Besitz von Videoaufzeichnungen einer ca. 100 Meter vom Tatort entfernten Überwachungskamera, die Täter und Tathergang recht deutlich festhalten. Deutlich erkennbar hält die Kamera zwei Männer fest. Man sieht einen Mann, wie er zwei Fahrräder schiebt. Auf einem befindet sich ein Schalenkoffer auf dem Gepäckträger.
Der Tathergang geht aus den Aufnahmen überhaupt nicht hervor. Das ist gegoebbelst. Und ob die Täter auf den mehrstündigen Aufnahmen zu sehen sind, das ist bis heute nicht geklärt. Ganz einfache Kiste.

Im weiteren Verlauf seiner Münchhausendichtung finden sich dann solche Formulierungen:

- vorsätzlich falsche Ermittlungsrichtung
- wurde gerade nicht in alle Richtungen ermittelt, sondern ausschließlich in eine
- Verdächtig waren die Opfer
- Diese falsche Fährte verfolgte man

Woher weiß der Wetzel, daß das falsch war?
Zuvor hat Binninger erklärt, dass dieser Typ Bombe typisch sei für Nazis. Man kenne sie aus Anschlägen von der englischen Nazigruppe ›Combat 18‹, bei der sich der NSU sozialisiert habe. Binninger ist fassungslos darüber, dass die sogenannte Tatmittelmeldedatei, die man mit Daten wie Zünder, Sprengstoff und so weiter füttert, nicht benutzt worden sei.
Hätte man diese Datei bemüht, hätte das Programm drei Namen ausgespuckt, nämlich: Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe ...
Das ist ein großer Bullenschiß, den Wetzel da abgeseilt hat. Es gibt keine typischen Nazibomben. Was für ein Schmarrn. Und die Tatmitteldatei hätte auch nicht diese drei Namen ausgespuckt. Das ist eine drogeninduzierte Fieberphantasie.
Hätten die Thüringer Behörden alles unternommen, was möglich gewesen wäre, um die abgetauchten Mitglieder des Thüringer Heimatschutzes/THS festzunehmen, wäre es nie zu der Mord- und Terrorserie des NSU gekommen.
Hätte, hätte Fahrradkette. Das ist ein linker Heißluftballon voller Goebbelsfurze, den wetzel in mühevoller Heimarbeit aufgeblasen hat. Eine Terrorserie eines NSU hat es nie gegeben. Und bevor man die Folgen eines Ereignisses bestimmen kann, sollte das Ereignis als solches bestimmt werden. In allen unter dem Kürzel NSU gelisteten Morden sind die Täter bis heute nicht ermittelt. Wieso eine hypothetische Festnahme von BMZ im Jahre 1998 oder 1999 dann diese Morde verhindert hätte, das erschließt sich nur kranken Hirnen. Oder lärmenden Kleinkindern.

Wetzel entpuppt sich einmal mehr als Desinformant. Diesem Anspruch hat er sich gestellt, diesem Anspruch wird er vollauf gerecht.

So nützten sie sich, indem sie Goebbels ehrten und
Ehrten ihn, indem sie sich nützten, und hatten ihn
Also verstanden.

16. Mai 2017

Rüstungsprojekte kämpfen nicht


Mehrere Rüstungsprojekte der Bundeswehr kämpfen ...
Die Dummen sterben nie aus.

auf dem Gipfel des Teide



Horst Lüning hat eine kleines Video seiner Gipfelbesteigung vom Februar online gestellt.
Zuerst geht es dieses Mal mit der Seilbahn auf 3.555m Höhe. An diesem Tag hatten wir eine Erlaubnis der Nationalparkverwaltung, den letzten Rest zu Fuß auf den Gipfel zu steigen. Die letzten 163m klingen als nicht sehr viel. Doch Frost, extrem steiles Gelände und eine geringe Luftdichte von nur 68% (63% Luftdruck) bedeuten für einen Flachländer eine große Anstrengung.
Zu beschwingtem Walzertakt geht es auf den Gipfel des Teide hinauf. Während der Seilbahnfahrt kann man rechts oben in der Ecke den Guajara sehen, den ich im Dezember raufgekraxelt bin, weil es nur von dort aus den Königsblick auf den Teide Nationalpark gibt.

Auch auf heise war Teneriffa angesagt. Zum Bild des Tages gereichte diese sehr unterdurchschnittliche Aufnahme. Das Anaga-Gebirge kriegt man deutlich besser hin.

Im übrigen hat Lüning auch eine der schönsten Autofahrten gefilmt, jene von Santiago del Teide nach Masca. Auch da ist ganz kurz der Monatana Gala und Pico Verde (kleiner Gala) zu sehen, in dessen Nähe ich mich auch rumtrieb.

15. Mai 2017

Bundeswehrskandal? - von Wegen

Professor kritisiert Helmut-Schmidt-Uni

ein Kotzbrocken wie Dirk Schümer



Die deutsche Lügenpresse besteht wesentlich aus Kotzbrocken. Einer davon meint, sich für den gefeuerten Comer in die Bresche schlagen zu müssen.

Den Lügnern bei Springer sei hiermit Nachhilfe erteilt.
3 Reasons Why James Comey Should Have Been Fired A Long Time Ago
Comey hätte schön längst gefeuert sein müssen als er gefeuert wurde. Wenigstens drei Mal. Gut, daaß wenigstens die amis ihre eigenen Probleme dutlikch besser analysieren können als die Springer-Lakeien, zu denen auch ein Herr Mathias Döpfner gehört.
Gefahr für die Demokratie
Trump spricht die Sprache der Mafia
Döpfner hat schon wieder vergessen, wie er es selber handhabt. Oder hat absichtlich vergessen, wie es bei Range gehandhabt wurde. Da ging auch die Rede von Aufzeichnungen, die man notfalls gegen Maas verenden würde, um seine persönlichen Rechte zu wahren.

Das ist in solchen Kreisen üblich. Politische Beamte in Spitzenpostitionen wären schön blöd, wenn sie sich nicht nach allen Seiten absichern würden.

Döpfner ist selber Teil dieser Politimafia. Es sind letztlich Ratten, von denen wir regiert werden. Nur können sie das meist jahrelang gut wegstecken. Bis der Tag der Entscheidung naht. Dann fliegen eben die Fetzen. Das ist in der BRD exakt genauso, wie es die Welt bezüglich der USA beklagt. Was für Vollhonks.

14. Mai 2017

Ausstieg


Katharina König: Nazis sind dann richtig aus der Szene ausgestiegen, wenn sie komplett auspacken, Strukturen und Personen offen legen.
Alles andere ist "Sozialpädagogik", die ihre Berechtigung hat, jedoch nicht zwangsläufig zur ideologischen Abkehr beiträgt.


Es gibt weder einen richtigen noch einen falschen Ausstieg. Das Thema ist im Grunde genommen auch nicht diskutabel. Wer ausgestiegen ist, der hat alles richtig gemacht.

Im Screenshot ist wieder einmal ein mahnendes Beispiel dafür zu sehen, daß die Kürzung von Bildungsausgaben und -angeboten keine gute Idee war. Man fragt sich, warum Frau König schon sehr frühzeitig aus dem deutschen Bildungswesen ausgestiegen ist und sich freiwillig auf's Blödeln mit 160 Zeichen einschränkte.

Und es ist wieder einmal die Anmaßung linker Faschisten abgebildet, darüber zu bestimmen, wie das Leben der Anderen zu sein hat. Selbst im Ausstieg wird ihnen die Selbstbestimmheit genommen.

Nein. Der Ausstieg aus der Szene ist ganz einfach. Den Zeitpunkt legt jeder selbst fest. Der richtet sich nach dem eigenen Wertemaßstab und dem Zufall. Und meistens ist es wie bei einem heftigen Infekt. Eines Tages sitzt man am Frühstückstisch, nuckelt an der Kaffeetasse, blinzelt in die aufgehende Sonne und stellt fest: Huch ich bin ja ausgestiegen, wieder gesund. Man bekommt automatisch gute Laune, weil die Sonne nicht nur ins Fenster sondern auch aus dem Arsch lacht. Am schönsten aber ist, daß man das alles ohne königliche Ratschläge durchgezogen hat.


Ihr Leute da draußen. Denkt mal ein paar Minuten darüber nach, ob ihr in Begleitung einer Frau König aus der Naziszene aussteigen wollen täten würdet. Bezieht in die Überlegung ein, daß sich die König mit diesen Zwitschereien als Chefin des linksfaschistischen Geheimdienstes geriert.

Wer Hilfe braucht, sollte sie suchen und in Anspruch nehmen.

Aber!

Bei der Antifa werden sie geholfen?

13. Mai 2017

zum Aussehen nackter Frauen

Simone Thomalla
"Ich könnte mir auch vorstellen, mit einer Frau zu schlafen. Frauen sind wunderschöne Geschöpfe und sehen nackt viel besser aus als Männer, oder nicht?"
Es kömmt drauf an. Fahr mal wieder an eine FKK-Möglichkeit, dann relativiert sich das Besseraussehen ganz schnell.

Richter über die deutsche Verfaßtheit


In einem Beitrag für die FAZ schreibt Lammert von gelegentlichem „richterlichen Übereifer, Dinge zu regeln oder sich selbst Zuständigkeiten einzuräumen, die eigentlich andere haben“. Heißt: Karlsruhe mischt sich zu viel ein, macht selbst Politik.

Lammerts angedeutete Drohung: Wenn die Richter so weitermachen, könnte der Bundestag die Verfassung ändern, „um für künftige Fälle eine ungewollte Rechtsprechung möglichst zuverlässig zu verhindern“.
Genau das hatte Hadmut Danisch bereits umfänglich erörtert.

12. Mai 2017

Dummheit hat ihren Preis


Fake News: Das Gesicht mehrfach täglich einzucremen, leuchtet ein.

Nö, da leuchtet nix. Höchstens die Augen vom Creme-Produzenten.

Trump erklärt den FBI-Chef

Donald Duck Trump
"Looks he's a showboat, he's a grand-stander, the FBI has been in turmoil. You know that, I know that. Everybody knows that."
Scheint, er ist ein Angeber, ein Großmaul, das FBI war in Aufruhr (durch den Wind). Sie wissen es, ich weiß es. Alle wissen es.
Wer bei dieser Definition des besten Detektivs eines Landes justamente an Ziercke dachte, der war möglicherweise gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt.

11. Mai 2017

Hochgeschwindigkeitstwitter für die Doofe



Für all die Spratten, die mit nicht mehr als 160 Zeichen kommunizieren können, weil ihre Denke dann schon erschöpft ist, gibt es ab sofort ein Angebot, dem kaum jemand widerstehen kann. Mit bis zu 400 Bit/s können sie zukünftig ihren Bldösinn ins Internet kacken. Müssen aber nicht.

NSU: Propagandafurze auch du!



Die Aufgabenstellung ist simpel.
Moderator: Kannst du mal ... uns auf den Stand bringen, was der 2. PUA bisher an Erkenntnissen gebracht hat?
Als Hörer erwarte ich an der Stelle erstens dies, zweitens jenes und als grundlegende Erkenntnis das. So in der Art.

Was passiert?
König: Furz
Die König scheißt den Moderator und die Hörer des Morgenprogramms mit einem belanglosen Wortschwall die Ohren zu, indem sie einen mächtig gewaltigen Propagandafurz auf den Lautsprechern verklappt. Die vom Moderator gestellte Aufgabe ist für sie völlig ohne Bedeutung. So sind sie eben, die besten aller Nichtaufklärer. Wenn man in der causa NSU keinen sinnstiftenden Beitrag leisten kann, schwafelt man über etwas anderes. Besseren Staatsschutz kann man in Thüringen momentan nicht kaufen.

Wie es lärmt und stinkt, das klärt ein königlicher Wortlaut, der mehr an Blödelei enthält als eine Sendung "Best of Thüringer Spaßvögel".
... bei allem, ... was dort fragwürdig gelaufen ist durch Polizeibeamte, also beispielsweise ... das Abschleppen des Wohnmobils ohne vorherige Ausstellung des Totenscheins ...
Was ist daran jetzt fragwürdig, am Abschleppen eines Wohnmobils ohne vorherige Ausstellung des Totenscheins? Frau König wird dieses Geheimnis mit ins Grab nehmen. Für König steht fest,
... daß festzustellen bleibt, daß Mundlos und Böhnhardt sich so wie das Bundeskriminalamt es in der äh ja für die Anklage sozusagen auch ermittelt hat, ähm gegenseitig umgebracht haben, bzw. Mundlos Böhnhardt und dann sich selber ...
Aus ihrer Perspektive sind keine größeren Fragen zum 4.11. offen. Aus unserer fast alle.

Es gibt etliche Dinge zu klären, wovon einige hier genannt seien.

1. Wann ziehen der Thüringer die Fotos der Sicherstellung der Dienstwaffen Heckler & Koch nebst der kriminaltechnischen Dokumentation dieses Vorgangs bei? Wieso hat an der Stelle niemand niemals bei der Hoffmannschen P10 nachgehakt?

2. Wann werden die INPOL-Abfragen zu diesem Vorgang geordert und diskutiert?

3. Wieso wurde nie nachgehakt, aus welchem Grund eine kriminalpolizeiliche Mordermittlung ausfiel?

4. Wie kommt Lotz dazu, kurz vor Mitternacht des 4.11.2011 ohne kriminal­polizeiliche Mordermittlung und unter aktiver Arbeitsver­weigerung der vor Ort anwesenden Rechtsmediziner eine Selbsttötung der Uwes als offiziöse polizeiliche Version in die Unterlagen zu archivieren? Diese wurde später von KOK Burkhardt zum Sprechzettel von Ziercke aufgebohrt, der wiederum nur das erzählt, was man ihm aufgeschrieben hat.

Die König sollt sich lieber auf den Arsch setzten und die umfangreiche Analyse der Arbeit des Untersuchungsauschusses studieren. Es ist eine vernichtendes Urteil, das Hegr bezüglich der zahn- und somit harmlosen Abgeordneten fällt, die weder aufklären können, noch wollen, noch sollen und dürfen.

Auch wenn der Wert der Arbeit arg begrenzt ist, zeigt die Ausarbeitung dem unvoreingenommen Leser, wie bekloppt so ein Untersuchungsaus­schuß ist, der nicht an die dicken Dinger ran darf.

Das Schriftwerk hat einen großen Mangel, der aber nicht behebbar ist. Es ist eine Analyse der Zeugenaussagen nach Aktenlage, wobei in vielen Fällen die Faktenlage nicht genau bekannt ist. (siehe oben) Sie ist mit dem Makel der Stadl-Psychotik behaftet. Sind es zu München völlig divergiernde Aussagen zu den psychischen Befindlichkeiten Zschäpes, was im Grunde eine Verwertung ausschließt, so mangelt es dem Werk an genau dieser. Die Befragungssituation muß aus nachvollziehbaren Gründen völlig außen vor bleiben, denn der Autor war nicht vor Ort.

Sprich, das Verhalten der Zeugen während der Aussagen fand Null Berücksichtigung. Das, was alle Anwesenden instinktiv spüren, daß ihnen die Hucke vollgelogen wird, wie Marx ja öffentlich kund tat.

Gottlob werden in der BRD allerdings Urteile in Strafprozessen gefällt und nicht nach Aktenlage. Man stelle sich vor, der Staat hätte freie Hand in all den NSU-Angelegenheiten gehabt.

Leute, es geht um Kapitalverbrechen. Wenn ein Ausschuß etwas aufklären will, dann gibt es nur einen Weg. Er muß den ermittelten Beamten Feuer unterm Arsch machen, daß sie ihren dienstlichen Aufgaben nachkommen. Linksrassimus klärt keine Verbrechen auf, sondern stigmatisiert.

10. Mai 2017

der Zustand der Republik: Staatskrise durch Sprechgesang



Xavier Naidoo mußte zum Rapport, weil sein jüngstes Sprechkunstwerk das Land in eine tiefe Krise gestürzt hat. Im Vergleich dazu war die Bier­mannsche Liederkrise ein laues Lüftchen im Klassenkampf.
Die Stadt Mannheim verlangte eine Erklärung ihrer „Söhne“. So trafen sich Sänger Xavier Naidoo (45) und seine Band Montagabend zum Krisengespräch mit Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (54, SPD). Jetzt hat die Stadt eine Stellungnahme publiziert.
Die Atmosphäre bei dem Treffen mit der Band „war offen, intensiv und das Gespräch geprägt von großer Ernsthaftigkeit“, schreibt die Stadt Mannheim auf ihrer Webseite.
Das paßt in ein Land, in dem Judenpop und Klezmer fürderhin nicht mehr öffentlich aufgeführt werden dürfen.
Entartete Kunst: Radio Bremen strahlt nur saubere Musik aus

Kaffeesatzleserei



Die Gesangslehrerin mag keine Robustabohne. Sie schwört auf 100% Arabica. Da verbietet sich von vornherein jede Diskussion, denn die Überzeugungskraft der Argumente geht gegen Null. Ist so. Auch wenn es Trollos gibt, die es versuchen, wozu ich nicht gehöre.
Robusta! Der Name allein lässt viele Kaffeekenner vor Ekel das Gesicht verziehen. Gehörst Du auch dazu? Gut. Ich will Dich in den nächsten 5 Minuten davon überzeugen, wieder ein Vorurteil zu überwinden und einen „100% Robusta“ zu probieren.

Robusta ist eigentlich nur eine von mehreren Unterarten der Coffea Canephora, auch wenn oft jeder Canephora als „Robusta“ bezeichnet wird. Im Gegensatz zu seiner Schwester Coffea Arabica hat Canephora einen doppelt so hohen Koffeinanteil und schmeckt erdiger. Vor allem aber wächst sie in tieferen Lagen, ist ertragreicher und eben „robuster“.
Die Robustabohne sorgt im Grunde für den Geschmack, jede Menge Koffein und die Crema. Letztere ist für den Genuß eines Kaffees völlig ohne Bedeutung Da aber die Augen mittrinken und man schicke Figuren da reinmalen kann, so man die Muße dafür hat, sei es eben auch mal einer mit viel Crema. Derzeit ist ein namenloser Kaffee von Schamong im Test, der gut gelungen ist. Aus der Venloer Straße zu Köln liegen noch zwei andere Röstungen bereit, dann eine 60/40-Mischung aus Italien. Es soll sogar 100%-Robusta-Röstungen geben.

Kaffee trinken ist ein sinnliches Vergnügen. Mehr nicht. Der eine mag's so, der andere so.
Horst Lüning

Kaffee ist und bleibt ein ganz tolles Getränk... Der riecht so gut. Der schmeckt so gut.

9. Mai 2017

schlechtes Deutsch kein Karrierehindernis



Wer seine Brötchen als Panik-Literat erwerkeln will, dem stehen die Türen der Medienhäuser offen, denn der Gebrauch der deutschen Sprache in angemessen richtiger Form ist schon lange keine Berufspflicht mehr.

Im Internet werden neuerdings Mails mit offiziell aussehendem Google-Button verschickt. Das hat was von Klingelstreich-Moser, der vor der Klingelbatterie eines anonymen Hauses murmelt, er sei Journalist. Eine Email ist ein Text. Mit Buttons hat das nichts zu tun. Schön aber, daß Google regiert. Wir hatten es seit langem geahnt. Nun wissen wir es auch.

Schulz kann stolz auf seinen Coup sein, in Deutschland gegen das Todesstrafenreferendum zu sein. Man stelle sich vor, er wäre mit dem Merkel bei den Wüstenfüchsen auf Truppenbesuch gewesen und hätte in Saudi-Arabien gegen das Todesstrafenreferendum plädiert. Oder in den USA.

Ingenieursmurks - gut besohlt ist schlecht gerutscht


Christian Stöcker 30.04.2017

Ich kenne mehrere Menschen in meinem Alter, die in den sozialen Medien regelmäßig Fotos ihrer neuesten Turn­schuhe veröffentlichen, unentgeltlich. Ich finde das gar nicht verwerflich, verstehen Sie mich nicht falsch.


Es ist kein Geheimnis, daß sich keine winterfesten Schuhe im Haushalt befinden, da der Träger der Fußbekleidung vor Jahren auf Barfußschuhe umstellte. Will heißen, es mangelt dem Schuhbestand an rutschfesten Sohlen. Das kann regelmäßig in jeder Kaufhalle getestet werden, deren Fußbodenbelag einer frisch hergerichteten Eislaufbahn nicht unähnlich ist. Das ist Absicht, damit man im Rentertempo durch die Gänge schleicht. So bleibt mehr Zeit, den Wagen mit völlig unnötigen Sachen zu füllen.

Ergo wurde ein Schuh geordert, der eine angeblich rutschfeste Sohle hat. Dem ersten Eindruck nach ist dem auch so. Es hat in den letzten Wochen ausgiebig geregnet. Jedesmal wurde der Schuh angezogen, um die ver­schiedensten Beläge der Stadt auf Rutschfestigkeit zu prüfen, so sie mit Wasser und Matsch überzogen sind. Das macht sich bei den granitenen oder marmorierten Gehsteigen besonders gut. Da hat der Schuh seinen Test bestanden. Nun wird er eingemottet, denn bis zum nächsten Winter ist noch lang hin.

Es handelt sich übrigens um einen Furoshiki, der mit japanischer Wickeltechnik ausgestattet wurde. Jeder, der seien Fußlappen bei der Truppe selber gewickelt hat, weiß, daß das kein Hit, schon gar keine japanischer ist, sondern in allen Regionen des Erdenrunds anzutreffen war und ist.



Der Fußlappen ist im Vergleich zum Neoprenschuh eine ehrliche, vor allem funktionierende Angelegenheit, die immer funktioniert. Da kann man nichts falsch machen. Zur Not wird der Fuß zuerst in ein doppel­lagiges ND eingewickelt, dann der Lappen drüber und gut ist. Der Bundeswehrsoldat nimmt ersatzweise ein Sozenblatt oder BILD.

Man gebe einem Ingenieur eine Aufgabe und er verkackt sie.

Der Schuh säße eigentlich ganz gut, wenn die Entwickler und Quali­täts­prüfer ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Der Klettverschluß ist voll­kommen falsch montiert. Die Ferse braucht etwas mehr Druck, damit via Nervenbahnen das Signal "Schuh sitzt" ans Großhirn durchgereicht werden kann. Im Foto ist der Workaround für diesen Murks dargestellt. Selbstklebendes Klett überbrückt diese Fehlleistung. Jetzt muß ich nur noch ein Kurzwarengeschäft finden, der das in der Breite von 2 Zentime­tern führt. Dann kommt man mit einer einem Meter die nächsten 10 Winter gut über die Runden.

8. Mai 2017

als Frau Kipping einmal Le Pen verhinderte



Kipping - Schön, dass wir Le Pen verhindern konnten
Ich war's nicht. Wer ist wir?

Russe verkündet Ende der Leaks - Merkel stocksauer



Zum Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus sei den Siegern der Geschichte mit aller Hochachtung die nötige Ehrer­bietung dargeboten.

7. Mai 2017

Rattenfänger warnt vor Rattenfängerin

Pöbelsoze Gabriel warnt vor Rattenfängerin

NSU: Blow up mit dem Kasperletheater von Moser

Das große Sonntagsrätsel

ist in den Tiefen dieses langen Posts versteckt. Lösungen bitte an den AK NSU oder jede andere NSU-Lotterie. Zu gewinnen gibt es diesmal einen Leseabend mit den besten Geschichten von Fake-News-Moser.

Man faßt sich an den Kopf, wenn man einfach mal durchzählt, wie viel Menschen am VIVA-Cam-Syndrom erkrankt sind. Die Leute sehen Sachen in Filmen, die da gar nicht zu sehen sind, werden irre dran, halluzinieren, rätseln, beschäftigen sich mit völlig sinnlosen Dingen.

Der Klassiker "Blow Up" hat das Thema erschöpfend dargestellt. Und für die, die es nicht sehen wollen können dürfen, hat John Travolta mit "Blow Out" nachgelegt.



Wenn in dem Video überhaupt etwas von Interesse ist, abgesehen davon, daß ganz viele Uwes in dem Clip zu sehen sind, dann etwas ganz anderes. Ab Sekunde 20. Im Bild links von Zschäpe steht ein hochgewachsener Kerl mit schwarzer Bomberjacke und filmt. Achtet auf dessen Bewegungen und wie sich "Zschäpe" bewegt, als der sich runterbeugt. Der Typ taucht in der zweiten Szene danach nicht mehr auf. Das könnte Mundlos sein.

Das vergleicht ihr mit dem NDR-Video, wo Zschäpe ihre Möpse zur Animationsmusik hüpfen läßt, um ihr Fitneßlevel zu pimpen.

Der Bauer erkennt seine Schweine am Gang, heißt das Sprichwort. Eine Bewegung sagt mehr als das Subjektivporträt einer Statue.

Und was das rote Hilfiger-T-Shirt on Tour betrifft, das kann genausogut ein Fan-Shirt von Rotweiß Erfurt sein.

Der Platz vor dem Filmer und Zschäpe ist frei. Es sieht so aus, als ob da ein Buggy, Kinderwagen, Picknickkorb oder sowas stehen könnte und sie sich kurz runterbeugt. Dann gehört die Frau zwischen Filmer und Zschäpe zu dieser Sippe.

Das entscheidende an dem Clip ist, daß endlich wieder mal über einen Fememord unter braunen Kameraden geredet wird, über das, was weder Diemer, noch Götzl, die Anwälte, Menzel Marx oder König interessiert. Man darf wieder darüber nachdenken, womit sie den Wohlleben an den Eiern haben, was also der Interessenausgleich zum Ceska-Märchen ist. Was wiegt so schwer, daß er den Waffenhandel eingeräumt hat? Täterwissen. Und man darf wieder einmal darüber räsonieren, warum die Untergrundler viel lieber im Obergrund lebten und das Leben genossen haben. Chillen bei Rechtsrock oder wochenlang mit Tierbefreiern auf Fehmarn abfeiern, das waren echte Highlights im Untergrund.


Moser: Zschäpe gesteht zum zweiten Mal ihre Mitschuld
Schön, daß sie das bereits zum zweiten Mal tut, wo wir noch alle auf das erste Mal warten, denn gestanden hat sie bisher jeweils nur bei der Eröffnung des Prozeßtages und in den Pausen. Aber wenn der Anti­fantast Moser meint, dann ist das eben so.
Einen entspannten Sonntag noch. Als Zugabe gibt es die besten Volksmeinungen zu Mosers gefühlt hundertstem Geständnis, nicht mehr durchzublicken.

OGChewbacca 06.05.2017 09:18

Kasperle-Theater

Dem Autor sollte doch langsam klar werden, dass das Ganze ein Schauprozess ist! Bei jedem Artikel des Herrn Moser zum NSU muss ich mir erstmal an den Kopf greifen und mich fragen, warum die Ermittlungsakten gepflegt missachtet werden?

Die für jedermann einsehbaren Ermittlungsakten zeigen ganz klar, dass die Uwes mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Mörder waren! Keine Zeugenaussagen, die zu den Uwes gepasst hätte, keine Fingerabdrücke oder DNA, Phantombilder zeigen eindeutig andere Personen! Und das in allen Fällen!

Warum möchte man uns hier immer noch das NSU-Märchen auftischen? Was erhoffen sich Journalisten davon, die staatliche Verschwörungstheorie zu unterstüzen?

Die Ermittlungen zu den Dönermorden führten zum Großteil in die Türkei. Kartellmorde oder Geheimdienstmorde...bei letzterem sollte man sich die vom Staatsschutz begleitenden Morde durch Tito vor Augen halten! Dass der türkische Geheimdienst in Deutschland "dick im Geschäft" ist, ist ein offenes Geheimnis...für mich klingt es schon sehr plausibel, wenn durch den "NSU" die wahre Täterschaft des türkischen Geheimdienstes oder anderer Täter verschleiert werden soll...bzw "ungeklärte Morde" auf dem NSU entsorgt werden/wurden...
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OGChewbacca 06.05.2017 09:49

Re: Kasperle-Theater

Hahaha Sie scheinen echt naiv zu sein...

Im Artikel steht geschrieben, dass Frau Zschäpe eine Schuld nur indirekt zugegeben hat, was auch immer das heißen mag. Wenn man eine Pistole auf die Stirn gesetzt bekommt, dann gibt man alles zu, falls Sie verstehen was ich meine. Ich möchte nicht wissen, welchem staatlichem Druck diese Frau ausgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang die Toten Zeugen...so schnell kann das gehen, wenn man bei diesem Kasperle-Theater nicht mitspielen möchte, das weiß auch Frau Zschäpe. Oder sehen Sie hier garnicht die Möglichkeit eines erpressten Geständnisses bzw eines Deals zwischen der Frau un dem Staat? Achja Rußlungen-Lüge und ganz viele andere Ungereimtheiten!

Andererseits sollte auch klar sein, dass das Ergebnis eines Schauprozesses vorher schon feststeht...und alles dafür getan werden muss um das Ergebnis zu sichern. Stellen Sie sich mal vor, das Urteil wäre Freispruch...stellen Sie sich mal nur die Konsequenzen vor. Nun können Sie sich denken, dass eine Menge einflussreiche Personen das um jeden Preis verhindern wollen.

Achja zum Schluss: Ich wurde persönlich auch beschuldigt eine Straftat begangen zu haben...glücklicherweise konnte durch BEWEISE festgestellt werden, dass ich es nicht gewesen sein konnte! Das selbe zeigt sich hier, nur leider können die Uwes sich nicht mehr verteidigen...also eine Aussage als Beweis geltend zu machen, zeugt von einem verquerten Rechtsbewusstsein! Menschen Lügen wie am Fließband, ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?
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Lasse Reden 06.05.2017 10:06

Re: Kasperle-Theater
Delftspucker schrieb am 06.05.2017 09:28:

Es gibt eine sehr wichtige und sehr glaubhafte Zeugin: Frau Zschäpe selbst. Sie hat doch aktenkundig gemacht, dass sie von den Mordtaten erst im Nachhinein von den Uwes unterrichtet wurde. Was das für die Angeklagte heißt, ist in diesem Zusammenhang nicht wichtig, wichtig ist, dass sie damit die Morde der Uwes bestätigt.
Ich hoffe, dein Kommentar ist ironisch gemeint. Von wegen "sehr glaubhaft". Zschäpe hatte zwei Möglichkeiten: zum einen die Klappe zu halten und zu hoffen, dass sie aus Mangel an Beweisen freigesprochen wird oder eine geringe Strafe bekommt. Was in diesem politischen Schauprozess aber von Anfang an eher unwahrscheinlich war. Zum anderen konnte sie die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft bestätigen, aber die eigene Beteiligung herunterspielen und wegen des Geständnisses und der Kooperation auf eine milde Strafe hoffen. Das hat sie getan.

Die Täterschaft der Uwes zu leugnen, war hingegen keine Option, da es sich dabei nach offizieller Meinung um erwiesene Tatsachen handelt. Ein öffentliches Leugnen hätte sie als uneinsichtig erscheinen lassen und strafverschärfend gewirkt.
Dazu kommen noch die Banküberfälle, von denen sie vorher wusste.
Wie man bei dieser Beweislage von irgendeinem Zweifel an der Täterschaft der Uwes sprechen kann, ist mir schleierhaft.
Allenfalls der eine oder andere Mord ist den beiden vielleicht untergeschoben. Aber dass sie Mehrfachmörder sind, bestätigt auch Frau Zschäpe.
Was ist ein Geständnis wert, bei dem auch der "ein oder andere untergeschobene Mord" gestanden wird?
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Lasse Reden 06.05.2017 09:40

Re: Kasperle-Theater
OGChewbacca schrieb am 06.05.2017 09:18:

Warum möchte man uns hier immer noch das NSU-Märchen auftischen? Was erhoffen sich Journalisten davon, die staatliche Verschwörungstheorie zu unterstüzen?
Sie alle eint der "Kampf gegen Rechts", der ja bekanntlich zum Staatsziel ausgerufen wurde. Indem sie die offizielle staatliche Verschwörungstheorie verbreiten, können sich staatstragende Journalisten staatstragend zeigen. Linke Journalisten wie Moser hingegen möchten sich die einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen, den rechten Teufel an die Wand zu malen und dafür sogar vom Mainstream Applaus zu bekommen.
Die Ermittlungen zu den Dönermorden führten zum Großteil in die Türkei. Kartellmorde oder Geheimdienstmorde...bei letzterem sollte man sich die vom Staatsschutz begleitenden Morde durch Tito vor Augen halten! Dass der türkische Geheimdienst in Deutschland "dick im Geschäft" ist, ist ein offenes Geheimnis...für mich klingt es schon sehr plausibel, wenn durch den "NSU" die wahre Täterschaft des türkischen Geheimdienstes oder anderer Täter verschleiert werden soll...bzw "ungeklärte Morde" auf dem NSU entsorgt werden/wurden.
So sieht's aus, aber mit der Wahrheit kann man keinen Blumentopf gewinnen, sondern man wird höchstens als Nazi verschrien, so wie Elsässer & Co.
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freifall 06.05.2017 04:26

wann findet endlich jemand ihren ausweis im LKW?..

der ganze blödsinn um den prozess ist nicht mehr zu ertragen
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Peter 06.05.2017 04:15

Mein Eindruck ist eher, dass sie aufgegeben hat,sich gegen Steuerung zu wehren.

ursprünglich wollte sie aussagen, lange vor dem Prozess. Dann wirkte sie für mich wie jemand, dem klar gemacht wurde "Mund halten oder Exitus", und dann, wie jemand, der resigniert hat und nachplappert, was vorgegeben wird.

Ihr letzter erkennbare eigenständiger Versuch, sich zu "befreien", war der Versuch des Verteidigerwechsels. Alles danach war zusehends die Rolle eines "Geschubsten".

Egal, ob sie beteiligt war oder nicht, sie hat begriffen, dass sie in jedem Fall geopfert wird, um andere zu decken und sich nicht dagegen wehren kann.

Und gerade, wenn sie beteiligt war: Dann hätte sie erst recht allen Grund, eine allumfassende, strafmildernde Aussage zu machen. Hat sie aber nicht. D.h., sie hat keine Ausweg, und das liegt nicht an ihr, sondern an anderen. Sie ist nur noch Spielfigur.
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Lasse Reden 06.05.2017 09:09

Re: Mein Eindruck ist eher, dass sie aufgegeben hat,sich gegen Steuerung zu wehr

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Ich habe schon mehrfach geschrieben, dass es sich hier um das Äquivalent zu einem mittelalterlichen Hexenprozess handelt. Die Wahrheit auszusagen, dass es den Teufel nicht gibt und alle Vorwürfe falsch sind, ist einfach keine Option. Das einzige was man tun kann, ist, die kriminellen Handlungen der anderen (toten) Beschuldigten nicht zu leugnen, aber die eigene Beteiligung daran herunterzuspielen. Genau das hat Zschäpe getan.
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Lasse Reden 06.05.2017 09:19

Re: Schwachsinn
harimau schrieb am 06.05.2017 03:38:

Sicherungsverwahrung. Das ist hier das Thema. Deswegen die vielen Gutachter. Das Gericht wird am Ende entscheiden, ob sie wie Carlos in eine Hochsicherheitsanstalt verbracht wird, wo die Türen nur in eine Richtung aufgehen.
Schwachsinn. Ihr konnte kein einziger Mord nachgewiesen werden und auch keine direkte Beteiligung an den anderen Straftaten, also nichts was eine Sicherungsverwahrung rechtfertigen würde.

Im Prinzip müsste man sie direkt nach dem Urteil freilassen, weil man ihr höchsten die Brandstifung anhängen kann und die Strafe dafür durch die lange U-Haft längst abgesessen ist. Das wird natürlich nicht geschehen, weil es sich um einen politischen Prozess handelt, auf dem Druck von allen Seiten lastet. Aber obendrein eine Sicherungsverwahrung zu verhängen, wird man sich nicht trauen. Das würde die Farce allzu deutlich werden lassen.
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albibi 06.05.2017 11:42

Anrechnung Untersuchungshaft und neue Identität

Eher wird Tschäpe zum Ende des Prozess mit einem Polizeiauto an einen unbekannten Ort verbracht wo sie mit einer neuen Identität ausgestattet friedlich und ohne materielle Not ihren Lebensabend verbringen wird. Dänemark, Schweden, Südamerika (wegen den vielen Nazi-Kumpels dort?), was weiß ich.
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hgzi 06.05.2017 00:26

Wie alt ist eigentlich der Richter?

Da gabs doch kürzlich sonen Fall, der jetzt womöglich wieder neu aufgerollt werden muß weil der Richter in Rente ging.....
Urteilsverkündung dann am St. Nimmerleinstag.
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SvenV 05.05.2017 23:09

Schuldfrage?

Nach wie vor ist mir nicht ganz klar, worin eigentlich die Schuld der Angeklagten liegt? Sie war bei keinem Mordanschlag dabei. Von den Morden soll sie erst nachträglich erfahren haben. Sie konnte diesen also nicht einwilligen oder widersprechen.

Was bleibt ist also lediglich ihre Unterlassung, die Behörden nachträglich darüber zu informieren, dass ihr Lebenspartner in schwere Straftaten verwickelt war. Einer Lebenspartnerin stünde hier aber eigentlich keine Bestrafung bevor.

Nebenbei bemerkt sollte man Vorverurteilungen wie im Artikel unterlassen. Nach wie vor gilt die Unschuldsvermutung. Auch wenn ein Gutachter ihr nun Schuldunfähigkeit attestiert hat, ist dies keinesfalls mit einem Schuldspruch zu verwechseln.

Über einen Schuldspruch entscheidet nicht der Gutachter, sondern das Gericht. Richtig ist allerdings, dass das Gericht bei den vielen medialen Vorverurteilungen und der sehr langen Untersuchungshaft längst unter einem gewissen "Erfolgsdruck" steht.

Sollte man die Frau am Ende tatsächlich mangels Beweisen frei sprechen müssen, wäre dies ein Skandal. Also wird man schon irgendetwas finden müssen, um den Vorverurteilungen und der Untersuchungshaft gerecht zu werden.

Bei den vielen mysteriösen Todesfällen in der Causa "NSU" ist sie vielleicht sogar im Knast sicherer aufgehoben, als draußen?
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mind.dispersal 05.05.2017 21:43

Wenn der Autor "Schwere Dependente Persönlichkeit(sstörung)" einordnen könnte

, hätte er sich seinen "Kann ja gar nicht sein" - Sermon gespart.

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Friedensblick 05.05.2017 17:46

Zschäpe spielt mit, von Anfang an, seit 1998

... bereits 1998, als in ihrer Garage eine TNT-Bombenwerkstatt gefunden worden wäre, angemietet hätte sie sie von einem Polizisten! Dann ihre Anrufe im November 2011, wo sie die "Selbstmorde" Böhnhardt/Mundlos den Eltern ausrichtete. Ihre "Geständnisse" im NSU-Prozess.

Welche Macht kann eine Zeugin derart beeinflussen, sich ohne Nöte selbst zu belasten? Ein bloßes rechtsterroristisches NSU-Netzwerk nicht, aber ein tiefer Staat, der Zeugen beseitigen kann.

Weitere dubiosen Zeugen, deren Angaben kaum jemand glaubt:

- Der Akten-Schredderer beim Verfassungsschutz, Lother Lingen, der nur um sich Arbeit zu ersparen, Informanten-Akten zerstört hätte.
- Der Geheimdienst-Beamte Andreas Temme, der vom letzten Ceska-Mord in Kassel nicht mitbekommen hätte, obwohl er anwesend gewesen wäre.
- "Selbstenttarnung des NSU" - Polizeichef Michael Menzel, der die Kiesewetter-Schusswaffe anhand der Waffennummer identifizieren hätte können, obwohl sie mit Schutt bedeckt war. Sie lag neben den erschossenen Böhnhardt, Mundlos.

Mit der "NSU-Geschichte" enttarnt sich der tiefe Staat selbst.

Hier geht es zu einer 630-Seiten starken „Glaubhaftigkeitsanalyse" der Zeugen im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, Stand 03.01.2017
http://friedensblick.de/24283/glaubwuerdigkeitsanalyse-der-zeugenaussagen-im-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-betreffend-tatort-stregda/