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20. Februar 2023

Dadiedeldumm, der Zensor geht hier um

Helm auf für Olaaf!

Nicht umsonst ist im Untertitel des Blogs zu lesen, daß dieser Blog zensiert ist. Nein, nicht vom Schriftstellerkollektiv, sondern von Google nach Anzinkerei durch Meldemuschis, also charakterlich deformierten und/oder degenerierten Mitmenschen, die nicht satisfaktionsfähig sind. Insofern beschränke ich mich hier ausschließlich auf die Dokumentation von derem Treiben. Alles andere wäre völlig sinnlos, denn es lohnt keinen Milligramm Lebensenergie im Kampf gegen die katholizistischevangelistische Reaktion zu verschwenden. Möge die in ihrem Elend dahinsiechen.

Aus diesem Grund muß der ursprünglich für heute vorgesehene Post auf einen anderen Termin verschoben werden.

Am gestrigen Nachmittag trudelten im Stundentakt die Zensumeldungen in der Mailbox ein.

Klonovsky zu den Meldemuschis:

Spitzel und Denunzianten, also der wohl größten deutschen Wählergruppe

Blogger

an mich

Hallo,

Deinem Post "Videoüberwachung" wurde eine Warnung vorgeschaltet

Deinem Post "Was stimmt hier nicht?" wurde eine Warnung vorgeschaltet

Deinem Post "Pornoscanner mit hoher Fehlerquote" wurde eine Warnung vorgeschaltet

wie du vielleicht weißt, wird in unseren Community-Richtlinien (https://blogger.com/go/contentpolicy) beschrieben, was auf Blogger erlaubt ist und was nicht. Deine Posts "Videoüberwachung", "Was stimmt hier nicht?" und "Pornoscanner mit hoher Fehlerquote" wurden uns zur Überprüfung gemeldet. Wegen ihrer sensiblen Inhalte wurde ihnen nun eine Warnung vorgeschaltet. Sie sind unter

http://die-anmerkung.blogspot.com/2006/08/videoberwachung.html

http://die-anmerkung.blogspot.com/2010/12/pornoscanner-mit-hoher-fehlerquote.html

http://die-anmerkung.blogspot.com/2011/06/was-stimmt-hier-nicht_25.html

sichtbar.

Deine Leser müssen jetzt erst die Warnung bestätigen, bevor sie den Post/Blog lesen können.

Fett und unterstrichen von mir hinzugefügt. Und wissen tu ich gar nichts, außer das Robert Milkins verdientermaßen den Titel bei den Welsh Open geholt hat.

Und nun zurück zum Snooker.

21. Februar 2013

Sylt brennt - Hadmut Danisch und die Rauchgase

So, ich war auf der Düne und habe zumindest Beweismittel anfertigen können. Die gewinnen keinen Fotopreis, verdeutlichen aber die Vertextung des wichtigsten Sylter Feiertages.

Das ist wirklich so wie vermutet, da ich soeben ein ausführliches Gespräch mit einer Eingeborenen hatte, die mir das mit dem Grünkohl und so und dem Feuer anzünden bestätigte. Für echte Sylter ist das heute und morgen wichtiger als Republikgeburtstag und Weihnachten. Morgen ist Petritag, also Tanz in allen Sälen, die es hier noch gibt. So viele Tanzlokale gibt es allerdings nicht mehr. Es wird also zwei Tage hintereinander gefeiert, ohne arbeitsfrei zu haben.

Und Grünkohl geht eigentlich anders, wie es hier beschrieben stand, aber das macht jede Familie und Kneipe, wie im streng geheimen Rezept von Omma überliefert. Maggi-Sauce gehört jedenfalls nicht dazu, der Grünkohl wird drei Tage vorher angefangen, mit ordentlich Schmalz und so, damit er heute ordent­lich Schmackes hat. Dann wird eher die dunkle Brühwurst genommen, was sie auch Met-Enden nennen, also wohl doch eine Art regionaler Metwurst.

Mist, heute Abend hing ein dickes Wolkenband am Him­mel, das keinen Son­nen­untergang durch- und schöne Fotos zulies. Nach halb acht war der Him­mel sternenklar, so daß die dicke Rauchsäule aus dem Nachbarort zuerst zu riechen und dann auch zu sehen war. Die seit einigen Tagen eigentlich sehr vorzügliche Nordluft, eiskalt und etwas würzig, wurde von einem inferna­li­schem Gestank aus Norden abgelöst. Rauchgase wabern durch die Luft. Bür­ger, schließen sie die Fenster, hängen sie nasse Decken davor und bleiben sie zu Hause.

Ein Foto ist mir verunglückt, das war mit 3200 ISO belichtet und wollte nicht mehr aufhören. Mußte ich auf 6400 ISO rauf. Die wurden dann mit 1 Sekunde aus der Hand belichtet. Da könnt ihr euch die Qualität ungefähr vorstellen. Als Beweismittel sind sie jedoch zugelassen.

Zitiere ich der Einfachheit halber die Sylter Nachrichten vom 21.02.2013, Seite 15. Da steht geschrieben:

Warum wir alle so gern in die Flammen starren

Eigentlich, wenn man ganz ehrlich ist, sind es doch nur schnöde Gestrüpp-Haufen, die angezündet werden. Füße und Po werden kalt und die Klamotten stinken nach der Biike tagelang nach Rauch...
Weil Feuer früher so überlebenswichtig war, hat sich laut Fessler das psychologische Bedürfnis beim Mensch entwickelt, zu lernen, wie man es beherrscht.
[Die] ... Biike ... sollte man sich nicht durch amerikanische Theorien kaputt-erklären lassen. Dazu prasseln die Flammen heute Abend einfach zu schön.

F.Reußner


Der Dativ ist auch nicht mehr überlebenswichtig, Satzbau nur manchmal, Hauptsache die Information kommt gut rüber, womit wir auch schon bei Hadmut Danisch wären, der ja meistens sehr lesenswert ist, zuweilen allerdings mangels Wissen und Erfahrung grandiosen Müll aufschreibt, so wie bei den Rauchgasen. Ich hatte erst überlegt, als fachkundige Person in seinem Blog zu kommentieren, mache das lieber hier, da es in diesem Blog andere Zensoren als bei Danisch gibt.

Hadmut Danisch ließ kürzlich wieder mal seinen Frust auf die Raucher und Brustkrebspatientinnen ab.

In einem Kommentar schreibt Danisch dann seine Beweggründe für den Haß auf, die man getrost in die Tonne treten kann, da fast alles Hirnmüll ist, den er da ausspeit.

Alle (!) Rauchgase sind schädlich. Ich weiß zu meinem Leidwesen inzwischen hundert Mal besser, worüber Danisch Blödsinn schreibt. Es ist vollkommen wurscht, ob sie aus einem Auspuff, Schornstein, vom Grill oder Lagerfeuer (Biike) kommen. Es ist auch ziemlich wurscht, daß bei einigen Verbrennungen Katalysatoren nachgeschaltet sind, Filter aufgeschraubt oder geltende Abgas­werte überprüft werden. Den Punkt greifen wir uns an der Stelle mal raus.

Was stimmt hier nicht?

Zweitens gelten für Autos und Schornsteine Abgaswerte, die überprüft werden. Die müssen ihre Abgase filtern bzw. durch Katalysatoren usw. jagen.

So, Herr Danisch, was soll mir dieses Gegenargument nun bezüglich der Unge­fährlichkeit anderer Rauchgase als der Rauchergase mitteilen? Das würde mich brennend interessieren, da der Informationsgehalt der Aussage bezüglich der Gefährlichkeit von Rauchgasen identisch gleich Null ist.

Geltende Abgaswerte für Autos und Schornsteine, die überprüft werden. Ich lach mich scheckig.

Die restlichen Argumente sind ebenfalls aus der Kategorie "Was stimmt hier nicht?" und sehr einfach lösbar.

Herr Danisch sollte mal nach Sylt fahren und bei Ostwind den Strand belat­schen. Das stinkt wie huppatz. Nach der scheiß Luft, die schon von anderen geatmet wurde, nach überprüften Abgasen von Autos und Schornsteinen, die sogar gefiltert sind. Dann empfehle ich ihm einen Gang durch Kampen, wenn die Millionäre ihre Wohlfühlkamine anwerfen und deren wohlriechende End­produkte in den Himmel über Sylt blasen. Ostwind ist Mist, sagte der alte Mann am Meer. Und das stimmt. Ostwind stinkt nach den technischen Exkre­menten der Menschheit. Hier. Auf Sylt.

Eine nette Dame, die mir vorgestern vorschlug, sie mache für mich, was ich gerne möchte, bot mir selbiges heute nicht mehr an, denn heute traf sie die Entscheidungen, für mich gleich mit, ohne bei und mit mir eine Meinungs­umfrage durchzuführen.

Später meinte sie dann, wenn's ihnen hier so gut geht, dann müssen sie um­zie­hen. Aber auf diese preiswerte Insel? Dann eher aufs Festland und jeden Tag mit dem Zug zum Strandspaziergang einreiten.

So sieht die Welt der Rauchgase aus, wenn man sich im Reinstluftgebiet aufhält. Kristallklare, knackig kalte Luft, so sie aus West bis Nord kommt, dafür eine stinkende Wolke nach der anderen, so sie aus anderen Himmels­richtungen hergetrieben werden.

31. Juli 2013

Was stimmt hier nicht?

Der Spiegel ist wahrscheinlich eine jener Redaktionen, wo deutsche Schrift­kun­dige auf Halde für den Ernstfall gelagert werden, mithin, der Spiegel leistet es sich, eine erkleckliche Zahl arbeitsloser Schriftsetzer zu beherbergen. Sobald irgendwo ein Computer frei ist, dreht der eine oder andere Banause frei und hievt einen lustigen Text auf den Server von Spiegel-Online. Was stimmt an dem folgenden Text, Datum und Uhrzeit ausgenommen, nicht?

SPIEGEL ONLINE 31. Juli 2013, 10:40 Uhr
Juli-Daten

Sommerflaute lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen

nck/fdi/dpa/AFP


Kleiner Hinweis. Die Brüder im Geiste formulieren:

bild.de 31.07.2103 - 11:34 Uhr
MINI-ANSTIEG DER ARBEITSLOSEN

Job-Boom in der Sommer-Pause

Frank-Jürgen Weise erläuterte: „Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirt­schaft allen Anzeichen nach wieder stärker gewachsen. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt.” Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei auf die be­ginnende Sommerpause zurückzuführen.


Wie gefragt, was stimmt hier nicht? In beiden Redaktionen?

Dürfen wir uns aussuchen, was für den Anstieg der Arbeitslosigkeit verant­wortlich ist, Sommerflaute, die es momentan gar nicht gibt, denn hier ist seit Wochen eitel Sonnenschein und Sommer, oder der Beginn der Sommerpause, von dem hier, im Raum Großberlin ebenfalls noch nichts zu bemerken ist, zumal die zuständigen Wetterfrösche avisiert haben, daß der Sommer noch eine Weile unsere Gemüter erhitzen wird?

Hat jemand da draußen Ahnung, ob eine Tracht Prügel bei der Wahr­heits­findung hilfreich ist?

Zusatzfrage. Würde es dann Sinn machen, die Prügelstrafe wieder einzuführen und diesen Herrn Weise noch einmal auf die Zwergschule zu schicken? Man dürfte ja dann so lange den Rohrstock auf seinem ... tanzen lassen, bis er uns verrät, wer davon profitiert und auf wen der Anstieg der Arbeitslosigkeit zu­rück­zuführen ist.

24. März 2013

Rätselhaft - Was stimmt hier nicht?



Ich könnte ja die Leser des Blogs in Rätselhaft schicken. Manchmal ist die Welt doch sehr kompliziert.

Machen wir kurzen Prozeß, wie Beresowskij, der das Ende des langen Prozesses nicht abwarten wollen konnte. Aus der schnöden Selbstjustiz, die er an sich verübte, macht die Sueddeutsche* ein höchst rätselhaften Todesfall, wie zu Hochzeiten der Schwarzweiß-Verfilmungen eines Romans von Edgar Wallace. Doch wer gibt den Kinsky in dem Fall?

Das wollen wir heute nicht wissen. Wir wollen wie immer wissen: Was stimmt hier nicht?

sueddeutsche.de 24. März 2013 11:43
Oligarch und Putin-Gegner stirbt in London

Der rätselhafte Tod von Boris Beresowskij

War es Suizid, eine Herzattacke - oder doch ein Anschlag?


Wir lösen auf. Erstens, die URL stimmt nicht mehr, wurde geändert. Da aber nur die Zahl am Ende interessant ist, kann man die URL auch so schreiben:

http://www.sueddeutsche.de/politik/scheiß-sueddeutsche-1.1632035.

Zweitens wurde neben der URL auch der Titel geändert. Der Name mußte zugunsten des Titels Oligarch weichen.

Drittens. Die Sueddeutsche hat in der Auflistung möglicher Todesumstände eine sehr weit verbreitete unterschlagen, um uns zielgerichtet auf verschwö­rungstheoretisches Terrain zu entführen. Die Sueddeutsche unterschlug uns die Unfallhypothese. Was, wenn Beresowskij einen Unfall hatte? Daheim? Er kann ja zum Beispiel beim Fensterputzen von der Leiter gefallen sein.

Und wenn es schon kein Unfall war, dann käme ja noch eine andere Todesart in Frage, die uns von der Sueddeutschen vorenthalten wird, den Rußland­kennern jedoch einleuchtend erscheint. Beresowskij hat ein Schlückchen "Русский Стандарт" zu viel konsumiert und ist alkoholisch kollabiert. Man mag es glauben oder nicht, auch in Rußland hängt die Art des Stehens, also die Standart, davon ab, wieviel Blut noch im Wodka nachweisbar ist. Ansonsten trägt man bei genügend Konsum russisch Wässerchens eine Штандарт vor sich her.

Die Schreibbrüder im Geiste aus der anderen Landesecke kommen auch nur auf jene drei mögliche Arten der Zutodekommung Beresowskijs. War es ein Herzinfarkt, Freitod oder doch Mord, der Beresowski dahinraffte?

Wir halten uns an das Mörderblatt aus der Springer-Zentrale: ... es gibt Gerüchte ..., doch: Wie starb der 67-jährige Boris Beresowski wirklich?
-----
* http://www.sueddeutsche.de/politik/oligarch-und-putin-gegner-stirbt-in-london-der-raetselhafte-tod-von-boris-beresowskij-1.1632035

Mittlerweile heißt das Teil

sueddeutsche.de 24. März 2013 12:27
Boris Beresowskij stirbt in London

Der rätselhafte Tod des Oligarchen

20. Dezember 2012

Stochern in Stochastik: Was stimmt hier nicht?

Heute mal wieder eine der beliebten Aufgaben aus der Reihe "Rechnen lernen mit dem Spiegel".

Tja, die Deutschen und Mathe. Das ist auch bei bei mir lange her. Sehr lange. Wahrscheinlichkeitsrechnung in all ihren Facetten habe ich auch nicht mehr drauf. Ein paar wenige Grundlagen schon.

Für die Reputation der Uefa deutschen Qualitätsmedien könnte das ein Problem werden.

Der Dauerbrenner, der alle Jahre wieder aus der Schublade geholt wird.

SPIEGEL-ONLINE 20. Dezember 2012, 14:56 Uhr
Irrer Zufall bei Testgrafik

Uefa-Mitarbeiter sagte CL-Auslosung exakt voraus

Von Sara Peschke

Wie unwahrscheinlich ist das denn? Bereits am Abend vor der Ziehung der Champions-League-Paarungen sind die gleichen Begegnungen schon einmal zusammengestellt worden.

Dieser Mitarbeiter der Europäischen Fußball-Union Uefa sollte dringend Lotto spielen...

Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Treffer ist sehr gering.


Hierzu gleich mehrere Fragen. Was stimmt hier nicht? Was sollte man diesem Mitarbeiter der UEFA auf keinen Fall raten? Wie unwahrscheinlich ist es, was dem Auslosungstester gelang? Wie gering ist die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Treffer?

Wir abstrahieren von allen Faktoren, die das Grundproblem komplizierter machen und kürzen aus bestimmten Gründen auch ab. Hin-und Rückspiel, keine Mannschaften aus dem gleichen Land usw. lassen wir außen vor. Das verwässert die Aufgabe.

Dann lautet die simple Frage, wieviel verschiedene Möglichkeiten der Ansetzungen des Achtelfinals gibt es eigentlich?

Das ist einfach. Wir haben 16 verschiedene Mannschaften und sollen alle Möglichkeiten von 2er-Paarungen ermitteln. Kommt euch das bekannt vor? Erinnert euch das an 6 aus 49? Genau. Bei 6 aus 49 geht es darum, alle Möglichkeiten für 6 Elemente aus der Menge von 49 zu ermitteln.

Somit haben wir die Lösung schon. Im Falle der Ansetzungen ist das 16 über 2, im Falle des Lottos 49 über 6. Es gibt 120 verschiedene Möglichkeiten, ein Achtelfinale zu besetzen und 13.983.816 verschiedene Ziehungsmöglichkeiten beim Lotto.

Die Unwahrscheinlichkeit bzw. geringe Wahrscheinlichkeit für beide Fälle berechnet ihr nun selber.

Aufgabe an Sara Peschke.

Diskutieren sie die errechneten Wahrscheinlichkeiten, insonders des erteilten Ratschlages, Lotto zu spielen. Beziehen sie in ihre Überlegung jene Argumentation ein, die 2008 auf dem Portal des Spiegels diskutiert wurde.

SPIEGEL-ONLINE 16. März 2008, 08:39 Uhr
Verwirrung um Auslosung

Internet-User will Champions-League-Partien vorher gewusst haben

Von Mike Glindmeier

Spinner oder Hellseher? In einem Internet-Forum soll ein User vorgestern rund eineinhalb Stunden vor der offiziellen Auslosung die vier Viertel­finalbegegnungen der Champions-League gepostet haben. Die Uefa hat Manipulationsgerüchte mittlerweile dementiert, die Fans rätseln weiter.

Könnte "confused" nicht auch ganz einfach geraten haben? Auch das scheint ausgeschlossen, da die Chancen, alle vier Begegnungen korrekt vorauszusagen, bei 1/105 liegen.


Ja, wir rätseln weiter. Wieso es der Spiegel in den vergangenen viereinhalb Jahren nicht geschafft hat, mathematische Kompetenz für die Redaktion einzukaufen.

Die Aufgabe an Carsten Eberts lautet, in einer Epertise darzulegen, wieso die Berichterstattung deutscher Medien zum Sachverhalt für die Reputation der Qualitätsmedien zum Problem werden könnte.

[update]

Eine Korrektur zum Artikel findet ihr in einem später angefertigten post.
Der vorstehende Originalpost wurde nicht geändert.

[/update]

9. Juli 2020

Was stimmt hier nicht?

ZDF heute @ZDFheute
Laut Grundgesetz muss der Staat die tatsächliche Gleichstellung von #Frauen und Männern fördern.
Für die Widerlegung dieser Lüge reicht die Kenntnis des Grundgesetzes aus. Warum Frauen einen Hashtag haben, Männer aber nicht, da müßte man sehr tief in die Kiste frauenfeindlicher Haßrede greifen, um diesen technischen Kniff des ZDF zu erklären, denn der hat mit einer muschi­zentrierten Welt zu tun, die sich nur mit Worten abseits dieses Blogs hier beschreiben läßt.

Carlos A. Gebauer
Das systematische Wesen von Rechtsregeln ist nämlich, dass sie einen klar definierten Tatbestand mit einer ebenso deutlich konturierten Rechtsfolge verknüpfen. Auf diese Weise verfolgt das Recht seinen Zweck, die Erwartung an menschliches Verhalten für jedermann einschätzbar und damit kalkulierbar zu machen.
Da paßt auch prima die neueste Lüge vom Relotius-Magazin. Was stimmt beim Spiegel nicht?



Goerge Floyd flehte vs. George Floyd sagte. Es kann nur eines richtig sein.

Da paßt auch prima hinein, was der Bonhorst für Bullshit bei den Besondersuperachsoguten auf den Server speichern läßt.
Seit in Amerika ein schwarzer Kleinkrimineller von einem weißen amerikanischen Polizisten ermordet wurde, ...
Als George Floyd in Minneapolis umgebracht wurde ...
Ich hatte ja vor knapp anderthalb Jahren im Blog berichtet, daß ich die 112 antelefoniert und den Floyd gegeben habe. Gelegentlich hatte ich dann bis in den Herbst über Fortschritte in der detektivischen Suche nach der Ur­sa­che berichtet. Nach einem halben Jahr war das Problem erkannt und somit beherrschbar.

Ich weiß präzise genau, was in Floyd vorging und warum er den Satz zwan­zigmal sagte. Don Alphonso weiß das auch, denn auch der hat alleine in diesem Jahr mehrfach auf diesen Umstand hingewiesen. Das nur ne­ben­bei.

Da paßt auch prima rein, was die Königin der lügende Antifa auf den Twitter kotzt.
ouryjalloh Das war Mord.
Wer also wissen will was erstens bei den Beispielen nicht stimmt und warum Floyd (vorerst) nicht ermordet wurde, solange das nicht ein Staatsschutzsenat amerikanischer Neger so beschließt, der sollte sich mit dem Obduktionsbericht beschäftigen. Der erklärt auch, warum Floyd genau nicht flehte, sondern flieht, also fliehen wollte, aber nicht konnte, weil er keine Luft mehr bekam. Auch ohne knienden Polizisten auf dem Hals. Seine Ende war Minuten vorher eingeläutet worden, ganz ohne physische Einflußnahme der Polizei.

3. November 2014

NSU: Was stimmt hier nicht?

Wir sehen, wie jemand seinen langjährig kriminellen Kumpel mit einer Flinte das Gehirn aus dem Schädel bläst. Die Verblödungssteuer wurde ihrer Bestimmung gemäß zum Fenster rausgeworfen.

Eigentlich müssen beide Fragen gestellt werden. Was stimmt hier, und was stimmt hier nicht?

31. März 2020

Corona: die Judenmaske - Musik für den Kriegswinter



Derweil erklingt in der Welt der Politik und Medizin die Kakophonie Mask another day von Jane Blond. Und trotzdem in diesem Blog natürlich die Frage aller Fragen. Was stimmt hier nicht?
Masken schützen, kaufen Sie sich eine!
Die Antwort, man kann keine kaufen, weil es keine zu kaufen gibt, bzw. überall Schilder am Portal angepappt sind, wo drauf steht, daß man keine kaufen könne, bzw. wenn doch, dann nur für sündhaft viele Euro, wie der Therapeut in der großen Stadt, das alles zählt nicht als richtig, auch wenn es stimmt. Das umfängliche Gespräch über Maskierung lass ich mal außen vor.

Ich trug meine Maske brav zur Straßenbahn, doch die fuhr nicht. Dafür schneite es, eine Nachbarin kam von weither mit einer Packung Klopapier (ist aber nur dreilagiges) und so schwätzelten wir ein wenig an der fri­schen Luft, wo sie Auskunft erheischte, woher ich die Maske hätte und ich in Form einer Erzählung Antwort erteilte, sie bei der Kälte dann doch gen Heim losziehen wollte und auch ging, so daß ich wiederum das elktrische BVG-Paneel studieren konnte, wie sie den Verkehr auszuführen gedenken, woraufhin ich in der großen Stadt anrief, ich könne nicht kommen, da die BVG streikt, woraufhin ich mich jedoch gleich umentschied und diese Entscheidung fernmündlich schnell noch durchkabelte, denn nun kam die Straßenbahn doch, die ich behenden Schrittes entern wollte, aber nicht konnte, da mich eine Wand aus ganz vielen Menschen daran hinderte, wegen der Aussteigerei einen Sitzplatz erspähte, der sich im hinteren Teil befand, um meinen Arsch flugs dortselbst zu platzieren.

Sie setzen sich hier nicht! (keifendes Weib)
Und warum nicht? (da saß ich schon)
Weil der Abstand zu klein ist! (keifendes Weib)


Als sie das auch für sich akzeptiert hatte, daß der Abstand von allen zu allen Personen in der gesamten Beherbergungsfläche der Straßenbahn zu klein war, da die Leute dichtgedrängt in der Sardinenbüchse ausharrten, stand sie auf und suchte den größtmöglichen Abstand. Zu mir.

So kam es, daß ich eines Montags in Berlin, von Müller auf Stubenarrest verdonnert, in der Straßenbahn als Jude identifiziert wurde, da ich eine Maske vor den äußeren Atmungsorganen trug, die aussah wie eine ver­rutschte Kippa mit Gummis dran. Ich war für dieses Weib Träger einer Judenmaske und somit des Teufels.
--
Wichsen und Musik, hatten die Ärzte gesungen, das sei der angemessene Zeitvertreib bei Stubenarrest im Kriegswinter von Corona. Den zweiten Teil hatte ich vorgestern in der Liste der völkischen Begehrlichkeiten verges­sen.

Dieses Deinröhre muß man nicht verstehen. Derweil ich den Ausfüh­run­gen von Dr. John Campbell lausche, wird auf der rechten Seite recommended:
Why Hitler Lost the War: German Strategic Mistakes in WWII

USArmyWarCollege

Dr. A. Roberts presents Why Hitler Lost the War: German Strategic Mistakes in WWII.
Was wollen die mir damit sagen? Laut aktuellem Führerbefehl haben wir uns derzeit zu bewähren. Also so, wie vor 75 Jahren. Oder so ähnlich. Da war gerade Volkssturm in. Und wenn nicht, verlieren wir schon wieder? Wie gemein ist das denn?

Dann ploppt die Sina wieder mal rein. Da habe ich natürlich reingehört. Sie hat sich in den letzten Wochen an einigen Klassikern vergriffen. Den geneigten Lesern des Blogs empfehle ich u.a. ihre Drumcover von:

- Romeo and Juliet (Dire Straits)
- Locomotive Breath (Jethro Tull)
- You Ain't Seen Nothing Yet (Bachman-Turner Overdrive)
- Sunday Bloody Sunday (U2) - siehe oben

Denn es ist Krieg. Und wer weiß denn schon, wann dieser blutige Sonntag kommt? Villeicht schon dieses Wochenende, wenn Deutschland in den Krieg um Masken (Maas) ziehen muß.

[update 09:50]

Das Schmierblatt, daß man aus gründen des Schutzes nur mit Maske und Schutzbrille lesen darf, weiß zu berichten:
CORONA-KRISE
Jena führt Mundschutz-Pflicht ein
Ja, die Häkelklubs der Stadt haben genügend produziert. Unter Anleitung von Hirschhausen. Der WDR verbreitet halt Feindpropaganda. Auftrag ist Auftrag.



[update 10:30 Uhr]

In der Nähstube gibt es Baumwollmasken, genäht, nicht gehäkelt und bis 90 Grad waschbar, 6 Euro das Stück gleich zum mitnehmen, ohne Wartezeit und Vorbestellungsliste. Muß ich mal anregen, daß sie mir eine mit Einschub für einen Kaffeefilter, Tempo, Klopapierblatt und ähnliches anfertigen. Zahle auch 7 Euro.

Was sind Coronaviren? Richtig. Proteine um eine Fetthülle und innen drin wieder Eiweiß. Bei welchen Temperaturen gerinnen Eiweiße bzw. Fette? Warum erfahre ich solche Details nicht bei den Feindpropagandisten im WDR?

7. Juli 2013

Enthüllungsmagazin zur Notlandung von Snowden

Das für seine stets wohl recherchierten, dreifach geprüften und fundierten Nachrichten bekannte Enthüllungsmagazin aus Hamburg wartet pünktlich zum Wochenende mit frischer Informationsbrisanz auf, damit Deutschland ab Montag das Geschreibe disputieren möge.

Hatten wir dieser Tage die erschütternde Meldung, daß derdiedas NSU neben 10 Morden und zwei Sprengstoffanschlägen auch noch zahlreiche Terror­an­schlä­ge begangen hat, folgte diesem emotionalen Tiefschlag der optimistische Aus­blick in die Zukunft, dahingehend, daß deutsche Politiker endlich wieder Zähne zeigen und ihre Faust gen USA recken, da sie, so die verläßliche Kund­gabe durch den Spiegel, Druck auf die USA machen.

Nun, wie gesagt, der nächste große Knaller. Edward Snowden, der vom Präsi­denten Boliviens heimlich nach Österreich gebracht werden sollen mußte, ist in Wirklichkeit in Schwechat notgelandet. Wir müssen uns dafür ins Gedächtnis rufen, daß die einzig verläßliche Auskunft darüber, wo Edward Snowden zur Zeit wohnt, vom kleinen Geheimdienstmann Putin stammt, der behauptete, er halte sich in Moskau auf, könne Asyl erhalten, sofern er seinen amerikanischen Freunden keinen weiteren Schaden zufügt. Putin ließ uns alle mit dem bis heu­te ungelösten Rätsel zurück, worin der Schaden bestanden haben soll, den Snowden den USA bsi dahin zugefügt hat. Das ist wahrscheinlich streng ge­heim und bleibt auf ewig in den russischen Geheimdienstarchiven ver­borgen.

Wir, die Geheimdienstfans der Blogredaktion, sind mit Putin mal nicht so kleinlich, denn bisher ist uns nicht erinnerlich, daß es jemals Beweise gab, daß Snowden Hongkong verlassen hat. Die alles wissenden NSA und CIA, der chine­sische Geheimdienst, der FSB, der Guardian, alle haben sie gewußt, daß er in Hongkong hockt und auf den Absprung wartet, aber wie er es bis gen Moskau geschafft hat, das bleibt im Dunkeln der Geschichte des Flugwesens, genauso, wie seine unsichtbare Existenz in Scheremetjewo, die so unsichtbar ist, daß nicht mal eine Reinigungskraft, ein Kofferträger, Taxifahrer oder die Servicekraft das Taschengeld aufbessern möchte, um groß rauszukommen.

Die Russen ticken eben doch anders, oder haben keine zahlungskräftige Bildzeitung.

Fliegen wir weiter, nach Wien-Schwechat, und notlanden dort.

SPIEGEL-ONLINE 06. Juli 2013, 18:13 Uhr
Asyl-Sucher Snowden

Der unsichtbare Star von Scheremetjewo

... weil Snowden an Bord vermutet worden war. Das aus Moskau kommende Flugzeug musste in Wien notlanden und durfte erst 13 Stunden später nach einer Durchsuchung weiterfliegen.


Der zweite, vollständige Satz, der ist verlinkt, was wir hier aus ethischen Grün­den natürlich nicht machen, da Haß- und Lügenpropaganda in Deutsch­land verboten sind. Auch die Kenntlichmachung selbiger oder zur Kenntnis gebende. Wegen Hamburg und so, ihr wißt schon.

Es sei jedoch verraten, was ungefähr in der selbstreferenziellen Meinung des Hamburger Enthüllungsmagazins zu lesen war.

SPIEGEL-ONLINE 03. Juli 2013, 12:20 Uhr
Eklat um Evo Morales

Präsidentenjet verlässt Wien nach Zwölf-Stunden-Stopp

Nach einem unfreiwilligen Zwölf-Stunden-Stopp konnte seine Maschine wieder abheben. Gerüchte, er verstecke den NSA-Whistleblower Snowden an Bord, haben sich nicht bestätigt.


Abgesehen davon, daß es sich nicht um einen Eklat, schon gar nicht um einen um Evo Morales, sondern um Ekelhaft gehandelt hat, christlich-westlich motivierter, denn der Westen, in seiner vasallentreuigen Gefolgschaft der USA, ekelt sich nun mal vor Morales, abgesehen von diesem kleinen Schriftpatzer, wird hier eine vollständig andere Aussage getroffen, drei Tage früher. Wenigstens wissen wir jetzt, welcher Zeitraum für Volkes Vergeßlichkeit in deutschen Qualitätsredaktionen angelegt wird. Maximal drei Tage, ab dann darf Geschichte umgeschrieben werden.

US-Whistleblower Snowden und „Bond-Girl“ Chapman dürfen nicht heiraten

Das war ein sehr ausführlicher Artikel in der Rubrik "Was stimmt hier nicht?", denn manchmal muß die Frage auf den Tisch, was beim Spiegel nicht stimmt.

So, und nun darf jeder selbst überlegen, ob er dem Spiegel die aktuelle Titelstory abkauft, wo behauptet wird, BND und NSA stecken unter einer Decke und kuscheln miteinander. Allerdings: Wer das glaubt, der ist irre!

irrer Verdacht - US-Spione hatten eine deutsche Genehmigung

19. Mai 2014

Rußland heute: Tatjana

Mit seinem neuesten Thriller zeichnet Martin Cruz Smith ein überzeugend realistisches Porträt des heutigen Russlands mit all seinen Schattenseiten.

Räuspertaste aus. Nein, wir sind hier nicht in der Rubrik "Was stimmt hier nicht?" Es wäre wohl auch zu viel verlangt, diese Verlagsaussage auf alle Unstimmigkeiten abzuklopfen. Es sei daher ein begründungsloser Schnelldurchlauf unternommen, bevor wir Rußland heute erklären.

Hier einige Fehler des oben zitierten große Klappentexts. Thrill entsteht an keiner Stelle des Buches, es ist weder überzeugend, noch realistisch, auch nicht gezeichnet und von den russischen Schatten sind vielleicht zwei bis drei verarbeitet worden.

Im Krimileser wabert ja so eine Ahnung, was uns Frau und Herr Bertelsmann mitteilen wollten. Der Krimi ist die letzte verbliebene Bastion der Kunst, in der Gesellschaftskritik untergebracht, geübt, ausgelebt, beschrieben werden darf, ohne Sanktionen zu befürchten. Der Krimiautor dürfe alles was die Gedanken sind frei hergeben aufschreiben, anklagen, bemängeln, anprangern, sezieren, kritisieren, den Menschen im übelsten Licht darstellen, so es der Federkiel aufzuschreiben vermag.

Mag sein, daß sie uns ungefähr das mitteilen wollten. Haben sie nicht. Hätten sie es getan, wäre auch das eine hohle Phrase, denn all das kommt in dem Buch nicht vor. Weder das im Eingangszitat behauptete, noch das vom Krimileser unterstellte.

Arkadi Renko ist wieder auf Tour. Mehr ist nicht passiert. Die atmosphärische Dichte, Rasanz und Zielstrebigkeit von "Gorki Park" - der Film - erreicht "Tatjana" auf keiner einzigen Seite.

Trotzdem war es ein guter durchschnittlicher Verbrauchskrimi, so eine Art überteuerter McKrimi.

Der Vater Tatjanas war Historiker und pflegte gern zu sagen: "Je weniger man weiß, desto besser."
"Was ist denn das für ein Historiker?"
"Ein russischer. Er sagte, in einem normalen Land schreitet Geschichte voran. Entwickelt sich. Aber in Russland kann sie in jede Richtung verlaufen oder vollkommen verschwinden, worum uns die ganze Welt beneidet...
Sein größter Wunsch war, dass Russland einfach so wäre. Nicht perfekt, bloß normal."


S. 256

Martin Cruz Smith
Tatjana
1. Auflage, 2013
C.Bertelsmann Verlag, München
315 Seiten
14,99 Euro im Hardcover

Wer 15 Euro für das Teil ausgibt, ist selber Schuld, hat zu viel Geld, in diesem Jahr noch nicht gespendet oder will es wirklich lesen. Für geborgt wäre die ehrlichste Leseform, denn eine Kaufempfehlung kann ob der dünnen Story nicht ausgesprochen werden.

24. Februar 2015

NSU: Was stimmte hier nicht?



Die Zeitung "junge Welt", der man Staatsnähe und -opportunismus nur unter Folter und dann auch noch gelogen nachsagen kann, übte sich kürzlich in der Verbreitung von Staatspropaganda, die Überschrift der kritiklos durchgereichten dpa-Meldung mal ausgenommen.

Für die neu hinzugekommenen Leser dieser kleinen Internetnische sei ein selten anzutreffendes Phänomen dieses Blogs vorgestellt. Wir zeigen mögliche Lösungsansätze auf. Für gewöhnlich lassen wir die Rätselfreunde mit dem Rätsel "Was stimmt hier nicht?" allein und kümmern uns nicht um die Lösung.

Wir suchten Fehler in folgenden Richtungen.
  • Es gebe Zeugenaussagen, wonach es mehr als zwei Täter gegeben haben könnte...
  • Den Ermittlungen zufolge sollen die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Polizistin Kiesewetter 2007 in Heilbronn ermordet haben.
  • »Ich bin nicht wirklich davon überzeugt, dass das allein die Täter gewesen sind«, sagte Aust.
  • Mordserie, die 2011 dem »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) zugeordnet werden konnte.
Nun denn. Wenn Aust auch nur geraten hat, wer der oder die Täter sein könnten, es aber solche Zeugenaussagen gibt, dann sollte man das auch belegen können.

1. Es gibt einen einzigen Zeugen der Tat, der auch ausgesagt hat, Martin Arnold. Dessen Aussagen sind laut medizinischem Gutachten gerichtlich nicht verwertbar. Fertig ist die Laube.

Ansonsten finden sich in den Ordnern zum Mordfall Kiesewetter und Mordversuch an Arnold keine Zeugenaussagen. Nicht mal zu einem Täter, geschweige denn zu mehr als zwei Tätern. Es sei denn, Aust durfte die Aktenordner 172 bis 178 einsehen, wo das drin steht. Die sind aber von den zuständigen BKA-Sachbearbeitern noch nicht gelakt worden.

2. Es gibt keine Ermittlungen, die in irgendeiner Hinsicht einen Tatvorsatz, Tatbeteiligung oder Durchführung der Tat selber seitens Böhnhardt und Mundlos belegen. Im Gegenteil. Bis zum 4.11.2011 gibt es nicht mal Nanospuren von Nazis, Rechtsextremen, Untergründlern oder was auch immer. Die Ermittler der SoKo haben sich an jeden, wirklich jeden Strohhalm geklammert, um den Fall aufzuklären. Wären es Nazis gewesen, hätten sie diese auch geschnappt.

In dieser Hinsicht lügt Aust wissentlich. Wir wissen das sehr zuverlässig, da Aust und Kollegen zu jenem Kreis deutscher Publizisten gehören, die Zugriff auf das geleakte Aktenmaterial (Redaktionsschluß 2012) haben. Sie müßten es nur mal studieren, dann wüßten sie auch, welche wahrscheinlichen Tathypothesen kriminalpolizeilich relevant waren. Ideologische, garniert mit dem richtigen Klassenstandpunkt, gehören nicht dazu. Gottlob, daß es auch Polizisten gibt, die ihren Job verstehen und nicht die Austs oder Königs des Landes Kriminalfälle klären müssen. Das wäre eine Katastrophe.

3. Die Überzeugungen von Aust sind Schnickenfittisch, weil sie nicht gerichtsrelevant sind. Es spielt also keine Rolle, ob Aust glaubt, daß es vier 8 oder 12 Mörder waren. Entweder man kann das beweisen oder aber das Ende der Veranstaltung ist erreicht.

4. Ob es sich um eine Mordserie handelt, ist bis heute nicht bewiesen, sondern propagandistisch postuliert. Da es sich in München um einen Schauprozeß handelt, wie der V-Mann Brandt sagte, kann das sogar funktionieren, daß man um der Einheit und Reinheit des deutschen Volkes willen eine Mordserie durchwinkt. Wimpel- und Fähnchenjustiz, also ein Winke-Winke-Prozeß, ersetzt für gewöhnlich allerdings keine forensisch solide Beweiserhebung. Im Fall des OLG-Stadls schon.

In dem letzten Punkt verbirgt sich auch ein großes Stück Wahrheit. Die "Mordserie" wurde ihnen zugeordnet, weil es die bequemste Lösung war, eine Reihe ungelöster Mordfälle auf die Schnelle zu entsorgen.

24. Juni 2011

Was stimmt hier nicht? Was stimmt?

Die Welt braucht das Geld. Deswegen haben sie auch ungeprüft einen Werbeartikel, also einen Artikel, der schnöde Werbung ist, in ihr Online-Angebot aufgenommen, der per Klick sofort auf das Portal von Marco-Polo führt.



Dann beschäftigen wir uns mal mit einigen Aussagen der Werbung.

Bei einer Fläche von 912.050 qkm fällt es in Venezuela schwer, das Land vollständig zu erkunden.

Ja nun, das würde auch bei 138.792 qkm schwer fallen. Sag ich jetzt mal so.

Meiers Weltreisen bietet nun als Abhilfe eine fünfzehntägige Rundreise zu den interessantesten Orten und Sehenswürdigkeiten an.

Wenn das schwer fällt, dann kann eine 15-tägige Reise keine Abhilfe sein, sondern nur ein höchst stressiger Urlaub, immerhin ist man bis zum Ziel der Reise ungefähr 20 Stunden unterwegs, von hier Aufstehen bis dort Schnarchen gehen gerechnet. Bei der Rückkehr dito.

...hinterlässt die südamerikanische Republik an der karibischen Küste mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck.

Das stimmt definitiv.

...gelangen die Reisenden zum Orinoco Delta, das von den Warao-Indianern, die den Reisenden Einblick in ihre Kultur gewähren, bewohnt wird. Mutige Angler haben dort auch die Möglichkeit, Piranhas zu fischen. Die nächste Station nach der Überquerung des Orinoco ist das Naturwunder Grand Sabana, gefolgt von Canaima mit seinen mächtigen Wasserfällen... Besonders eindrucksvoll ist der "Salto Angel" mit einer Fallhöhe von ca. einem Kilometer, was ihn zum tiefsten Wasserfall der Welt kürt.

Der Absatz erst mal vollständig und nun Stück für Stück noch einmal.

...gelangen die Reisenden zum Orinoco Delta, das von den Warao-Indianern, die den Reisenden Einblick in ihre Kultur gewähren, bewohnt wird.

Im Orinoko-Delta wohnen etliche Indianerstämme bzw. Völkerschaften. Einige wenige davon haben sich assimiliert und wohnen an der Grenze zur Zivilisation. Viele Stämme meiden jedoch den Kontakt zum modernen Menschen und greifen ihm im Zweifelsfall auch an, weil er ihre Kultur, ihr Leben und Dasein gefährdet bzw. zerstört. Das wird dann erst am Ende des Marco-Polo-Artikels korrekt dargestellt und kippt diese Aussage hier oben, was die meisten Leser aber drei Absätze weiter eh schon wieder vergessen haben.

Korrekterweise hätte im Artikel stehen müssen, daß Touristen zwecks Übernachtung in ein Camp transportiert werden, daß ca. anderthalb Stunden motorisierter Einbaumfahrt von der Zivilisation entfernt ist.



Am Ausgangspunkt dieser Bootsfahrt sind die erwähnten Einblicke in die Kultur dieser Indianer möglich (siehe Beispiel im Foto).



Damit wären wir dann auch gleich beim nächsten Satz.

Mutige Angler haben dort auch die Möglichkeit, Piranhas zu fischen.

Nicht nur mutige Angler, auch unmutige und Leute die vom Angeln überhaupt keine Ahnung haben, können die Gelegenheit nutzen, eine Angelsehne an einem Holzstock zu befestigen, am Haken Rindfleisch aufzuspießen und das ganze Konstrukt bei einer schaukeligen Tour mit dem Einbaum ins Wasser zu halten. Piranhas, so man sie fängt, werden zum Abendessen serviert. So man nur Modderbarsche fängt, dafür stehen die Chancen sehr gut, werden diese dem Element zurückgeführt. Mithin, das ist eher Tourigaudi denn ernsthaft gemeint. Der Satz ist Schrott.

Wenn das Wetter mitspielt, dann hat man allerdings die große Chance im Stockdustern durchs Orinoco-Delta zu schippern,mit assimilierten Indianern, die aber immer noch alle Tricks des Lebens in und mit der natürlichen Umgebung auf dem Kasten haben. Da kann man was erleben. Z.B., wie man in tiefschwarzer Nacht Krokodile oder Schlangen fängt.

Die nächste Station nach der Überquerung des Orinoco ist das Naturwunder Grand Sabana, gefolgt von Canaima mit seinen mächtigen Wasserfällen.

Die Grand Sabana ist eine Landschaft mit hunderten von Tafelbergen, also Berge, die senkrecht aus der Erde kommen, an den Seiten kahl und oben grün oder bunt sind, Punkerberge eben. Oder Berge mit Punkfrisur.



Im Bild zu sehen, wie zwischen solchen Tafelbergen geflogen wird, um nach Canaima mit seinen mächtigen Wasserfällen zu kommen.



Komme ich zum letzten Satz des längeren Absatzes.

Besonders eindrucksvoll ist der "Salto Angel" mit einer Fallhöhe von ca. einem Kilometer, was ihn zum tiefsten Wasserfall der Welt kürt.

So Leute, das auf dem Foto ist er, der "Salto Angel", besser gesagt, ein Ausschnitt des Wasserfalls. Nun verratet mir bitte, was daran beeindruckend ist. Wißt ihr nicht? Dann sag ich es euch.



Beeindruckend ist erstens das Glück, das man hat, wenn man den überhaupt zu sehen bekommt, denn dazu muß man, wie oben bereits erwähnt, mit dem Flugzeug durch die Schluchten zwischen den Tafelbergen hindurchfliegen, was erstens nur bei absolut schönem Wetter geht, wenn die Thermik stimmt und der Pilot es sich an diesem Tag auch traut. Wenn man dieses Glück hat, dann ist der Wasserfall auch schwuppdiwupp schon wieder vorbei, denn so ein Flugzeug ist in einer engen Schlucht ziemlich flink daran vorbeigeflogen. Eindrucksvoll ist also nicht der Wasserfall sondern das Erlebnis des Fluges und (!) den Wasserfall zu sehen.

Die im anderen Bild oben dargestellten Wasserfälle in Canaima sind übrigens für sich genommen eindrucksvoller, zumal man dort auch hinfährt und unter einem durchläuft.

Der "Salto Angel" ist übrigens nicht der tiefste Wasserfall der Welt, sondern schlichtweg nur der mit der größten Fallhöhe. Das ist alles. Je nach Füllstand der Tafelberge kann das nämlich auch schnell mal ein Rinnsal sein und einfach nur so vor sich hintröpfeln.

Also, liebes Journalistenkollektiv der Welt. Wenn ihr mich weiterhin verarschen wollt, dann denkt bitte an eines. So werden Esel betankt.



Fazit, liebe Leser: Befördert den Vorschlag dieses Marco Polo in den Papierkorb und bucht 3 Wochen z.B. auf der Isla Margarita. Noch besser wäre Isla Coche, aber nur für die ganz hart Gesottenen, die mit Stille und Einsamkeit klarkommen. Es gibt auf beiden Inseln traumhafte Karibik-Strände. Die Isla Margarita ist satt grün urwaldig und die im Artikel benannten attraktiven Ziele Orinoco-Delta und Canaima kauft man sich für schweineteures Geld hinzu.

11. April 2014

Judith Horcherts Schreibfehler: Was stimmt hier nicht?

Fefe ist sauer, weil ihn eine Judith Horchert in der Hamburger Computerfachzeitschrift angeklagt hat.

Deutscher programmierte Heartbleed-Fehler

Diesen Artikel dürfen sie auf Spiegel-Online nicht kommentieren. Dann machen wir das eben hier. Ist uns herzlichst wurscht.

Frau Horchert, das sei für die Computerfreaks hier nur am Rande erwähnt, studierte Nordamerikawissenschaften, Politik und Germanistik und schreibt jetzt im Themenbereich Netzwelt. Das ganz konkrete Thema wiederum lautet jedoch Programmierung, doch das sind Feinheiten, die für die Hamburger keine Rolle spielen.

Gehen wir den Text der studierten Frau einmal Stück für Stück durch, um in die Nähe des fachlichen Gehalts zu gelangen, so fachlicher Gehalt verarbeitet wurde.

Es handelt sich mitnichten nur um eine Internet-Sicherheitslücke, sondern um eine Netzwerk-Lücke. Der Fehler ist auch dann vorhanden, wenn hunderte Computer ohne Internetanschluß vernetzt sind und diese Open-SSL Version zum Einsatz kommt. Mit Internet hat das dann nichts zu tun, mit Netzwerk schon.

Deutscher programmierte Heartbleed-Fehler

Niemand programmiert Fehler. Die Leute programmieren, weil es Spaß macht, damit Geld verdient werden kann, eine Problemlösung gefunden werden soll, blablabla, aber nicht, um Fehler zu programmieren. Das ist Blödsinn. Das hat fefe auch sehr schön erklärt.

Man programmiert und macht Fehler. Das ist alles. Ein Fehler wird gefunden und beseitigt, zumal richtig gutes Programmieren sich immer an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn langhangelt.

Im vorliegenden Fall wurde etwas programmiert. Aus der Sicht des heutigen Tages ist es ein Fehler im Programm. Aus der Sicht der Geheimdienste keiner, denn genau so sollte diese Datenübermittlung laufen. Sie funktioniert exakt so, wie erwartet. Alleine das zeigt das Dilemma. Politische Interessen können sich auch in Programmcode verstecken, unterliegen der Interpretation des Codes.

Oder anders gesagt, das Codeschnipsel hat fehlerfrei funktioniert. Insofern ist die von der Judith gewählte Überschrift einfach nur Bullenscheiße.

Die Sicherheitslücke Heartbleed zwingt Millionen Menschen zum Ändern ihrer Passwörter.

Und warum? Könnte die Judith uns das plausibel erklären?

Das BSI hat eine zweite Charge Email-Adressen und Paßwörter zugemailt bekommen, diesmal an die 80 Millionen. Die konnten uns damals nicht plausibel erklären, warum sie einen solchen Wind machen und versagen dieser Tage schon wieder.

Die Verschlüsselungsfunktion ... ist in vielen Fällen nicht sicher.

Frau Horchert, die Verschlüsselungsfunktion ist definitiv sicher, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird, denn die Verschlüsselungsfunktion ist von dem Programmcode erstmal nicht betroffen.

Ganz übel wird die Dame im denunziatorischen Teil des Artikels. Sie zitiert zwar fefe, unterläßt allerdings die Verlinkung.

"Aus meiner Sicht riecht das wie eine Backdoor, es schmeckt wie eine Backdoor, es hat die Konsistenz einer Backdoor, und es sieht aus wie eine Backdoor."

Wenn Dr. Seggelmann, of Münster in Germany, Name nicht gekürzt wie bei Judith, wenn der im Jahr 2014 behauptet:

"In one of the new features, unfortunately, I missed validating a variable containing a length."

dann muß man das so nicht abkaufen, denn spätestens seit der Jahrtausendwende, wenn nicht schon weitaus früher, ist die Prüfung von Eingabedaten und Variablen Usus. Wer das nicht macht, handelt entweder ausschließlich für den Privatgebrauch oder fahrlässig. Kommt so eine Aussage von einem Doktor der Computerei, kann man sie ruhigen Gewissens als dreiste Lüge einstufen. Oder Dummheit, was dann wiederum den Doktortitel in Frage stellt. [update*]

Ganz fies der gleich nachfolgende Satz und die Verlinkung zur FAZ, daß es fefe in einem Artikel für die FAZ vorsichtiger formuliert. Das ist Hundekacke auf die heimischen Bildeschirme breitgetreten, denn netzaffine Menschen lesen fefe im Original. Die haben es gar nicht nötig, sich die FAZ reinzuziehen, da fefe in diesem Land nicht zensiert wird. Zumal er auf seinem Blog die Rohfassung veröffentlichte.

Tja, auch wenn wir Judiths Artikel gleich dreimal durchgeackert haben. Fachliche Substanz haben wir keine aufgefunden. Vorsichtig formuliert, es war wohl auch nicht ihr Schreibauftrag sondern ein redaktionell absichtlicher Schreibfehler.

Nun noch einige Bemerkungen zum Codeschnipsel an sich. Welche versionen von Open-SSL waren betroffen? Auf wieviel öffentlich zugänglichen Servern kamen die zum Einsatz? Auf wieviel von ihnen ist es egal, ob die Datenübertragung mit oder ohne SSL stattfindet? Wieviele der zwingend mit SSL ausgestatteten Computer wurden angegriffen, um Daten abzugreifen.

Will heißen, da es selbst heise nicht erklärt, welche Daten liegen denn nun wirklich in dem allokierten Bereich von 64K?

Möglicherweise wird momentan richtig viel Wind gemacht, wo keiner gebraucht wird, da der Schaden überschaubar gering ist.

Die relevanten Artikel zur Thematik Open-SSL würden die Computerexperten des Blogs auch eher bei Fefe nachlesen wollen denn bei einem Blatt Papier, in das man im Ernstfall nicht mal den Hering einwickeln würde, soll er zu Hause beim Auswickeln nicht so stinken.
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[update 11:45 Uhr]

Fefe erklärt es gerade noch einmal für jenen Teil der Menschheit, der sich ohne Anstrengung des Hirns bis zur Rente durchmogeln wollen.

Leute, es ist doch völlig wurscht, ob das jetzt eine Backdoor ist oder nicht. Wir müssen alle davon ausgehen, dass über dieses Ding alle unsere Passwörter rausgetragen wurden.

Die Zeit der Blümchenwiesen-Softwareentwicklung ist vorbei...


Im übrigen müssen wir nicht davon ausgehen, daß all unsere Paßwörter da rausgetragen wurden. Da widersprechen wir Fefe entschieden, solange nicht geklärt ist, welche Daten im Umfeld des Codes rasugetragen werden können und wie diese dann für weitere Angriffe genutzt werden. So ein Angriff kann ja auch mit Aufwand verbunden sein. Mit sehr goßem Aufwand. Dann muß man mit den Ressourcen haushalten. Kann sein, daß die Staubsaugermethode im konkreten Fall nicht funktioniert und für jeden Server eine eigener Staubsauger entwickelt werden muß. Dann sucht man sich die Ziele aus.

13. Juli 2022

Was stimmt hier nicht?

Jörg Günther
In der DDR bist du an die Ostsee gefahren und hast dich einfach ausgezogen. Sandburg neben Sandburg lagen die Leute nebeneinander, alle nackt. Das hält sich bis heute.
Ich bin erst kürzlich für 9 Euro an die Ostsee gefahren. Nicht ein einziges Tittenfoto habe ich als Erinnerung mitgebracht. Und der Strand sieht auf all meinen Fotos entweder durchgetrampelt oder durchgeharkt aus.

Bonusfrage: Was stimmt hier nicht?

Christian Lindner und die Journalistin Franca Lehfeldt haben geheiratet und auf Sylt eine dreitätige Sause abgeliefert. Angesichts der Lage des Landes und seiner Bürger war es die falsche Feier mit der falschen Botschaft, am falschen Ort. Mehr falsch geht eigentlich nicht.
Protipp für Cheater: die Überlegung zur Lösung geht ungefähr möglicherweise eventuell unter Umständen in die Richtung, daß es die richtige Feier, am richtigen Ort, mit genau der richtigen Botschaft gewesen. Mehr richtig ging angesichts der Lage des Landes und seiner Bürger nicht. Subfrage. An wen also waren all diese richtigen Signale gerichtet?

25. Juli 2013

Was stimmt hier nicht? - Klarheit über doofe Amis

SPIEGEL ONLINE 24. Juli 2013, 18:59 Uhr
Streit um NSA-Enthüller

USA verlangen Klarheit über Snowdens Status

Das Weiße Haus verlangt vom Kreml Aufklärung über das Schicksal des geflohenen Ex-Agenten Edward Snowden. Russland müsse die USA über jede Veränderung bezüglich seines rechtlichen Status auf dem Laufenden halten, sagte Barack Obamas Sprecher Jay Carney am Mittwoch.


Zuallererst die Frage: Was stimmt hier nicht? Den Schnelldurchlauf liefern wir gleich selbst.

1. Wer der NSA-Enthüller ist, das weiß bisher niemand, da er sich als Angestellter der NSA mit seiner Identität bedeckt hält.
2. Geflohen oder nicht zurückgekehrt?
3. Ex-Agent oder Löhn-Schnüffler (contract employee)?
4. Muß Rußland das wirklich?

Folgt, der Doofheit des Spiegel folgend, die daraus zu folgernde Frage:

RIA Novosti 19:21 21/07/2013
Tagebuch des Redakteurs

Sind die Amis wirklich so doof?

Andrej Iwanowski, Redaktionsleiter


Möglicherweise nicht, denn:

Die USA bitten nicht um die Auslieferung, sondern um die Rückführung des ehemaligen US-Geheimdienstlers Edward Snowden nach Amerika, twitterte der US-Botschafter in Russland, Michael McFaul.

Navy Seals "Team Six", übernehmen sie.

19. Februar 2014

Bildersprachregelung einmal ganz anders

Die Zeitschrift c't Digitale Fotografie hatte mit den letzten beiden Heften ja arg nachgelassen und war für den Preis längst nicht mehr so ergiebig, wie in den Jahren zuvor. Das letzte Heft konnte sogar komplett entsorgt werden, da sich der Inhalt nahe an der Nulllinie entlang hangelte.

Nun wollen wir wissen, was die Propaganda-Texter des Heise-Verlages für formidablen Unfug texten können, um uns für den Kauf des nächste Woche erscheinenden Heftes anzufixen. Was stimmt hier nicht?

Ein guter Fotograf setzt nicht nur das um, was das Auge sieht, er ist auch in der Lage, Gefühle in Bildsprache auszudrücken. Nur so kann ein Be­trach­ter des Fotos die Szene später auch emotional nachempfinden. Dafür notwendig sind nicht nur Timing und das Wissen um Bildgestaltung. Auch auf die richtige innere Haltung kommt es an. Unsere Schule des Sehens zeigt, wie man sie bekommt.

So ziemlich alles daran ist Produkt kreativen Werbesprechs. Korrekt hätte der lauten müssen.

Ein guter Fotograf setzt das um, was im Augenblick des Fotografierens mög­lich ist. Mit den Fotos können bei den Betrachtern möglicherweise Emotionen ausgelöst werden. Dafür notwendig sind nicht nur Timing und das Wissen um Bildgestaltung. Eine innere Haltung ist dazu nicht zwingenderweise not­wen­dig, stramme Körperhaltung schon, sofern kein Stativ mit Fern­auslöser be­nutzt wird. Unsere Schule des Sehens zeigt, wie man sie bekommt, den Fern­auslöser oder die stramme Körperhaltung.

Zu deutsch. Nein, man kann keine Gefühle in Bildsprache ausdrücken. Man kann Szenen auch nicht emotional nachempfinden. Dann sollte uns die Propagandaabteilung von Heise dies an einem der berühmtesten emotionalen Bilder der Menschheitsgeschichte erklären können.

Empfinden sie nach, wie es ist, erschossen zu werden. Wenn das nicht geht, empfinden sie nach, jemanden zu erschießen. Bullshit.

Und die innere Haltung des Fotografen ist in etwa das, was die Gemeinheit Hajo Friedrichs in der Sache ist, ein religiöses Bekenntnis. Wenn es jemand zum Fotografieren braucht, ist gut, wer ohne auskommt, macht auch gute Fotos.

Außerdem wird im Heft noch Vollformat auf Kleinbildniveau gegen APS-C verglichen. Am erbittert geführten Streit der Ideologien, ob es nun Vollformat oder Kleinbild heißen muß, beteiligen wir uns überhaupt nicht, solange solche Schrottbilder als Weltpressefotos des Jahres bepreist werden. Schreibt man beim Siegerfoto drunter, daß die nur in Afrika zu sehende teilweise Sonnen­finsternis mit Mobiltelefonen abgelichtet wurde, dann würde die Bildbetextung genauso stimmig sein. Das Siegerfoto hätte man auch preiswerter haben können. In Lampedusa die Afrikaner fotografieren, die an der Bootswand hängend, mit ihrem Handy Kontakt zu den Daheimgebliebenen aufnehmen wollen.

Bezüglich solcher Bilder, die eines Romans als Erklärung bedürfen, sind wir eins mit Andreas Herzau. Die Welt­pressefotos sind Pixelmüll.

Wir wären fast geneigt, im Kommentarstrang bei Heise die Frage zu hin­ter­lassen wann denn nun die preiswürdigen Fotos kommen? Bis zur Nummer 18 war da nix, den Zwergschimpansen mal ausgenommen. Außerdem ist das kinderpornografische Grenzwertfoto aus aktuellem Anlaß gar nicht mehr zu bepreisen, da mit solchen Fotos kein Geld verdient werden darf.

Wer ab sofort mit einem großen Sensor arbeitet, muss sich auch beim Fotografieren umstellen und seine Bilder sorgfältiger gestalten.

Das kann der geneigte Leser bereits jetzt prüfen, denn mit Ausnahme der Fotos, die am 12. Januar an der Gedenkstätte der Sozialisten mit einer Canon 550D und 17-85 EF-S angefertigt wurden, sind alle anderen seit Mitte September hier im Blog veröffentlichten Fotografien auf Kleinbild-Vollformat-Sensor abgelichtet und für die Größenanforderungen des Blogs runtergerechnet worden.

Wenigstens dieses Rätsel der Umstellung beim Fotografieren können wir lösen. Es gibt keines, man braucht einen Blick für das Motiv. Die einzige, nicht immer glückliche, Umstellung ist der Rückbesinnung auf den Kindheitsspruch Sonne lacht, Blende 8.

Also, fast alle seit September im Blog aufgeschlagenen Fotos sind Blende 8, bei ISO-Werten zwischen 100 und 3200 und passender Belichtungszeit, einige wenige auch Blende 10.

Zu deutsch, Kleinbild-Vollformat ist wieder wie früher, nur besser.

16. Februar 2021

die Würde des Wessis

Was stimmt hier nicht beim Video von Horst Lüning auf Teneriffa? Genau da, so wurde ich mehrfach kontaktiert, sollte ich jetzt eigentlich stehen, wo der Lüning sitz. Kenner wissen, was nicht stimmt. (Z.B., daß er sich statt meiner dort in der Sonne fläzt.)

Es ist unter meiner Würde, mich mit derlei zersetzender Feindpropaganda auseinanderzusetzen. Alexander Wallasch bekommt als Westdeutscher die Weihen der Würde verliehen.

Vielleicht kurz zur Erklärung: Ich bin im Westen aufgewachsen und …

Tragen Sie das mit Würde, tragen Sie das mit Würde, ich hatte das große Glück, Ossi zu sein.

Sehr schön auch, daß Diestel das Grundgesetz der Sozoiologischen Empirie kennt.
Der liebe Gott ist ja gerecht. Und der hat die Idioten in Ost und West gleichmäßig verteilt. Wir haben genauso viele im Osten proportional wie im Westen. Sie haben aber im Westen absolut ein paar mehr, weil da ja auch mehr Menschen leben.
Soeren Haeberle 21 Minuten her
Zitat „Und wenn dieses Schlachtschiff sinkt, das heißt, wenn Angela Merkel nicht mehr da ist, dann sind wir hilflos und führungslos.“

Ab da konnte ich nicht mehr weiterlesen, Tränen der Rührung rannen in Strömen über meine Wangen direkt in die spätbarocke Tränenamphore aus dem Grab Tut Ench Dingsbums …

Lucius de Geer 24 Minuten her
Ganz großes Kino, Herr Wallasch! Was Sie Herrn Diestel hier freimütig über sein Selbstbild, Gott und die Welt der DDR erzählen lassen, das ist eine Glanzleistung. Nicht zuletzt: So über die einzigartige Genialität unserer Fürstin belehrt und quasi zu ihr bekehrt zu werden, das muss doch jedem CDU-Abtrünnigen ein Damaskus-Erlebnis sein. Danke für dieses Meisterstück an Realsatire.

Auch der Berliner Bürgermeisternede ist so ein würdeloser Wessi. Weil ihr gerade das Shithole Berlin verschärft anklickt, sei eine Idee nachgetragen, die eigentlich von der Gesellschaft für Stadtmarketing hätte kommen müs­sen. Nun kommt sie eben von mir, weil Müller einfach nur zu doof ist, dieser Stadt Charme zu verleihen. Dann muß ich mich auch nicht rumquälen.

In Zusammenarbeit mit der Bahn muß in den schönen Wochen des Jahres auf der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und Ostkreuz ein Panorama­zug fahren. Das erleichtert das bequeme Fotografieren ungemein. Wegen der Oberleitungen wird das mit offenem Verdeck schwierig. Irgendeine Lösung, die Fenster großzügig zu öffnen , wird sich schon finden. Erst geht es die eine Tour auf der rechten Fahrspur, dann hat man die verkackte Stromleutung nicht im Bild. Ab Ostkreuz geht es auf der anderen Seite zurück, da hat man die verkackte Stromleitung auch nicht im Bild. Ich muß dieser Tage mal die andere Richtung auch noch ablichten. Das sind schon Krachermotive bei. Fahrpreis für ein Strecke 20 Euro, für beide 35 oder noch teurer, da die Stadtkasse klamm ist.

Den Sherpa klickt ihr auch wie auf Droge. Dann sei verraten, daß ich mit den Handschuhen auch nicht bei minus 7 Grad für 30 Minuten fahren tä­ten würde. Also, mach ich ja sowieso nicht. Sie halten die Temperatur aus, aber die starre Haltung am Lenker läßt dann doch recht schnell den Frost einsickern. Es sind trotzdem gute Griffelschützer.

Nur die in den USA lebenden Amerikaner haben ihre Würde zurücker­halten bekommen. Das ganze Konzert von Miley Cyrus als in einem Video. Das hat was.

30. Mai 2013

Was stimmt hier nicht?

SPIEGEL-ONLINE 29. Mai 2013, 17:13 Uhr
Gesetzentwurf

Bundesregierung will Genitalverstümmelung härter bestrafen


Es wird in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß im vorigen Jahr das Abendland, Europa, nein, sogar die ganze Welt vor dem Untergang stand, nicht weegen des Maya-Kalenders, sondern weil in der BRD Genitalver­stüm­melung nicht straffrei vorgenommen werden durfte, auf daß auch mit maß­geblicher Unterstützung der Bundesrgierung Genitalverstümmelung straffrei gestellt und als ethisch eingestuft wurde. Per Gesetz.

Ergo. Was stimmt hier nicht?

16. Juni 2020

Fall Lübcke: Wetzel im Rausch der Verschwörung



Wolf Wetzel durfte auf Telepolis als erster die Begleitmusik der Antifa zum Strafprozeß gegen die Angeklagten Stephan Ernst und Markus Hart­mann (Name frei erfunden) liefern. Beide werden, vereinfacht gesagt, des Mordes zum Nachteil des Herrn Dr. Walter Lübcke beschuldigt. Ob vom zuständigen Staatsanwalt, das sei dahingestellt.

Schauen wir uns zuerst die Basics an, um die es geht. Danach versuchen wir, die Kompaßnadel beim Wetzel zu finden, mit der sich gut durch die Wirren der Matternzeit navigieren läßt, denn nicht alls was Wetzel schreibt, mattert wie ein schwarzes Leben.

Worum geht es in einem Strafprozeß, der einen Mord behandelt? Ganz einfach.
  1. Es gab einen Mord. Die Ermittlungen unter Leitung eines damit beauftragten Staatsanwaltes führten letztlich zur Identifizierung des Täters (der Täter) und deren Festnahme.
  2. Von einem Täter gibt es ein Geständnis, das er wiederrufen hat. Das erste Geständnis hängt ihm wie ein Zentner Blei an den Füßen. Da kommt er nicht wieder von los, obwohl das zweite Geständnis den wahrscheinlicheren Tathergang darstellt.
  3. Es wurden Zeugen zum Sachverhalt befragt udn deren aussagen protokolliert.
  4. Im Zuge der Ermittlungen wurden eine Vielzahl von Spuren gesichert, asserviert und ausgewertet. Diese müssen mit dem Geständnis, dem zweiten Geständnis, den Zeugenaussagen und Tathypothesen der Ermittler abgeglichen werden.
  5. Der Staatsanwalt hat entlastende Sachverhalte ermittelt. (Hihi, hat er nicht, aber das ist sein Job.)
  6. Der Staatsanwalt hat bestimmte Spuren nicht ermittelt, obwohl es zur Aufklärung des Sachverhaltes nötig gewesen wäre.
Der Strafprozeß hat nur eine einzige Aufgabe, all die oben genannten Punkte in einem Beweiserhebungsverfahren mündlich zu diskutieren, die Täterschaft festzustellen und abschließend ein Urteil zu finden. Mehr nicht. Es geht um den Mord, wer der Täter war, ob er Schuld hat und welches Urteil eine angemessene Strafe dafür ist.

Bezüglich des Punktes 6 können wir ganz schnell Entwarnung geben. Ob es ein Auftragsmord war, der aus dem Wirtschaftsgeflecht des Lübcke-Clans heraus eingekauft wurde, das wurde nicht ermittelt. Genau das ist die Aufgabe der Vertreter des Generalbundesanwaltes, diese Spur kom­plett aus dem Prozeß herauszuhalten. Die zweite Aufgabe besteht darin, jede Verbindung zu staatlichen Diensten aus dem Prozeß herauszuhalten, egal, um welche Dienststelle und welchen Führungsoffizier es konkret geht. Der Verfassungsschutz ist zwar die Schmutzablage der Links­mat­tern­den, mehr aber auch nicht, schon gar nicht sind die Behördenmitarbeiter an allem Elend dieser Welt und dem der Linken Schuld und in alles eingeweiht, deren Motto die Mosers und Wetzels der Erdscheibe vorbildlich aufschreiben.

Uns diesem Elend hinzugeben, können wir nur selber tun.

Da gibt es noch ganz andere Informationsbegehrer, als es der Verfas­sungs­schutz ist.

Das sind die beiden einzigen Gründe, warum der General­bundesanwalt übernommen hat. Die Mordermittlungen selber und das Ergebnis als Anklageschrift vor Gericht einreichen hätte ein dafür qualifizierter Staatsanwalt ganz sauber zu Ende führen können. Es gibt höherstehende politische Inte­ressen, die dem entgegenstehen. GBA, übernehmen sie.

Zuerst mal sollte man dem einen der beiden Anwälte des Stephan Ernst sehr genau zuhören, was er als sein Aufgabe sieht. Es sind nur 3 Minuten, die wehr Wert sind, als die gesammelten Werke Wetzels.



Hannig sagt auch unmißverständlich, was ihre Aufgabe nicht ist.
Keinesfalls ist unser Job, jemanden rauszuhauen, der schuldig ist. ... Wir tun das, was der Rechtsstaat vorgesehen hat. Wir verteidigen einen Angeklagten, und es wird sich zeigen, ob dieser Angeklagte schuldig ist oder nicht. Und wenn er schuldig ist, wird er bestraft werden. Unsere Aufgabe ist es, ab dem 16. Juni am Oberlandesgericht in Frankfurt für ein faires und ausgewogenes Verfahren zu sorgen. Und das werden wir tun.
Der AK NSU nimmt bezüglich des Ausgangs des Verfahrens keine Wet­ten an, denn der ist klar. Natürlich wird Ernst verurteilt werden. Dafür gibt es Gründe. Es gibt ein Geständnis, von dem er nicht loskommt. Es gibt materielle Beweise, die die Tathypothese der Ermittler stützen. Fertig.

Mehr muß man über den Prozeß nicht wissen. Mehr kann er nicht leisten, mehr wird er auch nicht leisten. Und jetzt kommt der Verschwörungspart von Wetzel, der hinter all dem die international hervorragend mit den Geheimdiensten vernetzte und über alle Propagandakanäle verfügende Rechte wittert und das gerne aufgeklärt wissen haben möchte.

Warum dieser Prozess mehr verdecken muss, als er aufklären wird.

Der Prozeß hat den Mord aufzuklären, die Schuld der Täter festzustellen und eine den Gesetzen entsprechende Strafe dafür zu finden.

That's all for today. Goodbye viewers. (Diana Loeser)

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d.
Ich möchte zentrale Umstände ausführen, die mit aller größten Wahrscheinlichkeit dazu führen werden, dass die "Wahrheitsfindung" mehrere große schwarze Flecken aufweisen wird.
Blödsinn. Die Täter sind ermittelt, festgenommen und sitzen in U-Haft. Die herbeihalluzinierten schwarzen Flecken sind völlig Banane.
Die Einzeltäter-These deckt neonazistische Strukturen - mithilfe des Verfassungsschutzes
Es gibt keine Einzeltäterthese. Die waren zu zweit.
Als 2006 in Kassel der Internetcafébesitzer Halit Yozgat in Anwesenheit von mehreren Besuchern mit zwei Schüssen in den Kopf ermordet wurde...


Yozgat wurde nicht in Anwesenheit von mehreren Besuchern ermordet. Wetzel sollte sich eine andere Weinsorte als Schreibstimulanz wählen. Bei der jetzt gewählten kommt nur Grütze raus. Eine leicht zu beschaffende Alternative wäre Edelfleisch vom Tottierdealer des Vertrauens, der ja nicht zwingend Otto-Gourmet sein muß. Da sind alle lebenswichtigen Vitamine, Eiweiße und Fette enthalten, die ein geistig gesundes Leben ermöglichen.
Das hatte zur Folge, dass man alles aufbot, um einen Killer unter kriminellen Ausländern ausfindig zu machen und alles dafür tat, um neonazistische Strukturen rund um Kassel unbehelligt zu lassen.
Wetzel ist auch nur einer dieser strulledofen Rassisten. Die Ermittlungen wurden natürlich überwiegend in Kreisen gut integrierter und geschäfts­tüchtiger Inländer geführt und hatten wahrscheinlich sogar Erfolg. Kann man alles den Akten entnehmen.
Die vorsätzliche Nichtaufklärung ...
Es gab keine vorsätzliche Nichtaufklärung.
... als sich der NSU selbst bekannt gemacht hatte.
Der NSU hat sich nicht selbst bekannt gemacht. Einen NSU hat es nie ge­ge­ben. Bekannt gemacht hat das die Antifa, genauer gesagt, die Merse­bur­ger Krabbelgruppe des Pfaffen König, die inzwischen wichtige Positi­onen in Staatsschutz, apabiz und Spiegel innehatte und so ab 12.11.2011 das Propagandamärchen NSU gebar, damit der Staat Dukaten für den Krampf gägen rächts ausscheißt.
Staatsgeheimnisse wiegen schwerer als Menschenleben
Das stimmt.
Das NPD-Verbotsverfahren ist doch nicht daran gescheitert, dass man über die NPD, über ihre Verbindung zu terroristischen Strukturen, zu wenig gewusst hätte. Im Gegenteil: In der NPD waren so viele V-Leute, Spitzel des Verfassungsschutzes aktiv, dass das Gericht nicht mehr wusste, was ist davon NPD, was ist davon Verfassungsschutz. Das Verbotsverfahren gegen die NPD musste folglich abgebrochen werden.
Falsch. Das NPD-Verbotsverfahren ist u.a. maßgeblich deswegen gescheitert, weil das Bundesverfassungsgericht urteilte, daß die NPD keine politisch relevante Partei mehr ist, die den Bestand der Bundesrepublik somit nicht gefährden kann. Urteil lesen bildet.

Die Kommentatoren haben das Wort.

Artur_B 14.06.2020 10:00

Der zweite Mann


Markus Hartmann, ist vielleicht der Interessantere von beiden. Solang es irgendwie ging, wurde dieser verleugnet und die These aufrecht erhalten, Ernst sei allein am Tatort gewesen. Aber ein Zeuge hatte zwei Fahrzeuge beobachtet und es ist eben auch bei den Nazis so, dass ein Mann nur ein Auto fahren kann. H.s Skoda wurde dann einen Kilometer vom Tatort gefunden und es musste zugegeben werden, dass er am Tatort war. Erst als das feststend, widerrief Ernst sein Geständnis und behauptete, H. hätte geschossen. Was natürlich sein kann. Beachtlich aber die Disziplin, mit der er alles unterließ, was der offiziellen Erzählung widersprochen hätte.

Hartmann ist auch der, auf dessen Handy man Kopien von Verschlussachen der hessischen Polizei fand. H. ist in der Hierarchie wohl weiter oben als E. und damit wohl der Interressantere.

https://deutsch.rt.com/inland/102998-luebcke-mord-ermittler-finden-vertrauliche-polizeiunterlagen/

Es ist reiner Zufall, dass die DNA-Spuren von Ernst am Tatort gefunden wurden. In diesem Zusammenhang sollte man sich den Sanitäter mal ansehen. Der war ausgerechnet mit Felgenreiniger unterwegs, das Mittel, mit dem man DNA-Spuren und Fingerabdrücke sicher entfernen kann. Wäre er nicht gestört worden, dann wären die Spuren wohl weg gewesen.

Natürlich darf man den Lübcke-Mord nicht isoliert sehen. Die halbe Republik bekommt inzwischen aus dem Nazilager Morddrohungen und der Lübcke-Mord sollte klar machen, dass das erst gemeint ist. Wenn sie nicht vor einem CDU-Mitglied zurückschrecken, der zudem Staatsekretär ist und eine bedeutende politische Person, dann heißt das, dass sie keinerlei Hemmschwelle mehr haben. Wenn dieser Mord unaufgeklärt geblieben wäre, dann wäre das weiter gegangen. Vielleicht verdankt Herr Drosten seine Fortexistenz dem Umstand, dass die Täter in Haft sind. Da nun diese Morddrohungen koordiniert erscheinen, darf man sich über die unsichtbare Hand ja mal gewisse Gedanken machen. Trivialerweise gehe ich von einer Kölner Behörde aus.

Diesmal läuft es anders als beim NSU. Man kennt die Tricks und wird darauf nicht mehr hereinfallen. Und, darf man sagen: mit Herrn Wetzel wird Telepolis die Speerspitze der Aufklärung darstellen. Der Artikel ist schon mal ein Auftakt nach Maß.

Gruß Artur
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CharlosMolinero 14.06.2020 10:21

Re: Der zweite Mann


Ja, der "Tatortreiniger" im Familienauftrag (!) ist der größte Witz dabei.

Normalerweise bekommeen TO -Berechtigte die eiegnmächtig und undokumentiert auch nur Trivia in einer Auffindungssituation verändern der Allerwertesten hochgebunden usw.., natürlich berechtigt.
Hier wird, auch von den verschissenen Medien, darüber hinweg gegangen als sei es üblich vor Eintreffen der Ermittler erstma den EO/TO zu versauen.
Anmerkung: Bei Suizidenten kommt das "Aufräumen" durch Angehörige immer mal wieder vor, sonst eher nicht.
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Josef W. 14.06.2020 08:27

Schon wieder ein so flott geschriebener Artikel, mit Vergeßlichkeiten. Tiefer St


Moser und Wetzel stapfen in denselben Fußspueren, vorwärts und rückwärts.
Der böse Wolf, äh VS habe dies oder jenes zu verantworten. Und deshalb ganz radikal und forsch: abschaffen! Hinweg mit dem VS! Schluß,aus, nieder mit!

Leider gerät dabei in Vergesssenheit:
- wenn - wie auch hier in Wetzels Artikel - von V-Leuten die Rede ist, dann steht das "V" nicht zwangsläufig für den VS. Sondern auch für das BKA, das jeweilige LKA und, nicht zu vergessen, gerne auch für ausländische Dienste.
- wenn - wie auch hier in Wetzels Artikel - von Staatsanwaltschaften die Rede ist, die nicht ermitteln (lassen), die keine Akten beschlagnahmen, keine Zeugen verhören usw., dann müsste ein logisch denkender Beobachter/Leser eigentlich fragen: JA WARUM DENN NICHT?
- wenn - wie auch hier in Wetzels Artikel - von Fritzsche und anderen ermittlungshindernden Politikern die Rede ist, sollte man ebenfalls nach dem Grund fragen. Sind all die zuständigen Minister und Staatsselretäre des Innern, der Justiz etc. in den verschiedenen bundes- und Landesregierungen auf dem rechten Auge blind, heimliche Parteigänger von Neonazi-Schlägern, tätowierteen Baseball-Fans etc.?

- wenn - wie auch hier in Wetzels Artikel - von all dem NICHT die Rede ist, darf man getrost die Frage stellen: was treibt den Wolf Wetzel, den immer wieder offenbar werdenden Tiefen Staat zu decken durch die Ablenkung auf einen Dienst, der per se nie seine Akten offenlegen wird, weil das in der tat seine Selbstauflösung bedeuten würde. Hingegen gibt es und darf es nichts geben, was die Polizei und die STA zu verbergen haben. Nochmals als kleiner Tipp: bei den Ermittlungen zum Mord an Kiesewetter haben nicht VS-Leute "ermittelt", also Spuren "gesichert", Waffen und Hosen von links nach rechts verbracht, keine Personenfahndung mit den Phantombildern gemacht. Keine VS. Sondern Polizei LKA und BKA und Staatsanwaltschaften.
Gleiches gilt für den Mord an den Uwes, an Lübcke usw..

Moser und Wetzel schreiben viel und klären ...?
Sie fragen nicht einmal.
Und diese Attitüde des Pseudo-Aufklärerischen wird leider immer noch von manchen Rot-Färbern hier bei TP goutiert. Was verschmerzbar ist. Dass sich TP jedoch mit diesen Artikeln schmückt....
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Josef W. 14.06.2020 10:04

"Wenn das anders nicht möglich ist, dann ist eine Auflösung zu befürworten."

...
Da wurde bei aallen denkbaren Terrortaten so viel dies und das "gefunden" (bekanntlich ganze Handys, Pistolen, Pässe....), dass man da schon etwas genauer hinschauen sollte.

Noch einmal: es ist nicht der VS, sondern die Polizei, die auf Anweisung der STA ermittelt. Und die STA ist bekanntlich weisungsgebunden - nicht an den VS übrigens.

Also lasst uns doch aufhören mit dem Gequatsche von Mohammed XY und Stehan YZ und Murat TX usw. die alle irgendwann irgendwo irgendwen gesehen und getroffen haben, und was das für eine aufsehenerregende Tatsache sei.

Beim anstehenden Prozess wie auch anderen Prozessen oder Aus legt die STA dem Richter die Ermittlungsergebnisse der Polizei vor. Basta. Nix VS. Wer die ermittlungsergebnisse bemängelt, muss sich schon an diejenigen wenden, die ermitteln (lassen). Und ich habe etwas dagegen, von Wetzel oder Moser ein ums andere mal hinter die Fichte geführt zu werden in einen Nebel, der zwar existiert, aber bei den glasklaren Sachen nichts zur Sache tut.

14. Februar 2016

Google Photos: Was stimmt hier nicht?


Die Eseltränke wurde ohne Polfilter fotografiert. Ein solches wurde sich erst Jahre danach angeschafft.

Google hat bekannt gegeben, daß Picasa alsbald den Softwaretod stirbt, präziser, sie verüben einen Doppelmord wie in Eisenach, denn auch Picasaweb wird gekillt.

André Kramer lügt sich für heise dieses Aussage zusammen. Kenner wissen, was daran nicht stimmt.

Den Picasa Webalben gibt Google eine etwas längere Frist, um Nutzern die Chance zum Wechsel zu geben. Fotos und Videos sind bereits voll­ständig nach Google Fotos migriert. Wer sich dort anmeldet, findet alle seine Alben vor.

Jerome Levine 16.10.15

How can I get all my picasa web albums to show up as albums in Google Photos?


Damit jetzt nicht gerätselt wird, was da los ist, verrate ich die Auflösung des Rätsels, die oben in der Bildschirmfotocollage zu sehen ist. Alben, die von Blogger erstellt wurden, weil man via Webfrontend im Editor die Bilder hochlud, die wurden nicht nach Google Photo migriert bzw. werden dort nicht angezeigt. Zu sehen ist das an dem kleinen orangfarbenen Blogger-B unter dem Album.

Und die wollen uns erklären, was Softwarequalität ist? Nein, sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Sie haben mit Picasaweb kein Geld verdient, deswegen muß es sterben. Das ist alles.

Suchen müßt ihr auch nicht. Es gibt derzeit keine Lösung des Problems, weil sich die Google Manager nicht dafür interessieren.

What about the new Google Photos?

The new Google Photos (photos.google.com) does not display Blogger blog albums. The only place to see your Blogger blog album is Google+ Photos and Picasa Web Albums.


Schönen Dank auch an die fitten Softwareentwickler bei Google. Tolle Wurst, die ihr gekackt habt.

Ganz verloren ist der Krieg noch nicht. Natürlich findet man die speziellen Blogger-Alben noch, wenn man sich in sein Google-Plus-Profil hangelt. In der Bildmontage ist das mal an einem Album dargestellt. Die anderen sind da auch zu finden.



Wenn schon Bilder dargestellt werden, dann seien die Briefmarken für Neuleser noch einmal kurz erklärt.
  1. Dixieklos auf Teneriffa.
  2. Videodreh für Audi R8 bei den Los Roques (Parador) vor dem Teide. Dazu war die Straße abgesperrt, damit der Vollgas geben und der Toningenieur einen schicken Originalröhrensound aufnehmen konnte.
  3. Kinderschänder wollen Gesetz erkämpfen, daß sie weiter Kinder schänden dürfen.
  4. Irgendwo oberhalb 1.500 Meter auf Teneriffa. Folgen verheerender Waldbrände, somit also der Trip zum Montana Sombrero.
  5. Chinesischer Garten in den Gärten der Welt.
  6. Dieses Straßenschild Müggelheimer/Neruda-Straße ist das Original und wurde von einer mir bekannten Person feierlich eingeweiht. Da es aber zu weit weg vom Ort des Geschehens stand, wurde die Szene für die Aktuellen Kamera mit Promis nachgestellt.
  7. Rathaus Köpenick.
  8. Der Führer im Spiegel der Zeit.
  9. Scheiß es mir in den Sand