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16. April 2011
die Farben der Politik - heute: Grün und Schwarz
Matthias Geis erklärt den Lesern der Zeit die politische Farbenlehre. In der ersten Lektion behandelt er die Farben Grün und Schwarz.

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Korrektur zur nackten Türkin im Playboy
Der Familien-Clan-Vorsitzende hat noch einmal mit sich beratschlagt, ob er eine türkische Tochter nackt im Playboy gedruckt sehen möchte. Nach Beratung mit dem Anwalt des Clans wurde dem Playboy der vorgeschlagene Vertragstext mit der Ergänzung zurückgeschickt, daß es keine prinzipiellen Einwände gibt, sofern die folgenden Personen von der gesamten Fotoproduktion ausgeschlossen sind:
Sacha Tassilo Höchstetter, der hat das verunglückte Titelfoto verbrochen
Max-Elmar Wischmeyer, der hat die Fotos für den Innenteil verunstaltet und
Antje List hat das alles zu einer grottenschlechten Präsentation zusammengestellt
Sollte ihr Blatt über Personal verfügen, welches in der Lage ist, eine Türkin nackt und fotografisch ansprechend abzulichten, dann steht einer solchen Fotosafari nichts mehr im Wege. Außer der Vergütung. Unsere Familie ist ziemlich groß.
Sacha Tassilo Höchstetter, der hat das verunglückte Titelfoto verbrochen
Max-Elmar Wischmeyer, der hat die Fotos für den Innenteil verunstaltet und
Antje List hat das alles zu einer grottenschlechten Präsentation zusammengestellt
Sollte ihr Blatt über Personal verfügen, welches in der Lage ist, eine Türkin nackt und fotografisch ansprechend abzulichten, dann steht einer solchen Fotosafari nichts mehr im Wege. Außer der Vergütung. Unsere Familie ist ziemlich groß.
Saisonende im Snooker
Püntklich zum Beginn des Saisonendes glänzt die sozialistische Sportzeitung mit einem fürchterlich mißratenen Artikel über Ronnie O'Sullivan, den sie mangels eigener Sachkunde von einem Anonymous des SID zugekauft haben.
Wenn ihr etwas über die Dämonen, Depressionen, Höhen und Tiefen dieses Spielers wissen wollt, dann greift doch lieber auf den von mir bereits empfohlenen Artikel in der Zeit zurück. Da sind die gleichen Informationen und noch viel mehr enthalten.
Es ist ja nicht so, daß es anders ginge. Ich kenne jemanden, der kann gut schreiben, hat jahrelang in England gelebt und kennt den Snooker-Sport sehr gut, weil der da halt in jedem zweiten Pub zelebriert wird. Seit 5 oder 6 Jahren beknie ich ihn, doch mal einen sachkundigen Artikel gen April im Blatt unterzubringen. Der könnte das. Und seit Jahren werde ich immer wieder vertröstet, daß das wegen anderer dringlicher Schreib- und Geldverdienarbeiten auf's nächste Jahr verschoben ist.
Jomei, werd ich ihn ihn morgen in meiner Sonntagsmail wieder mahnen und ausschimpfen. Werde ich als Antwort bekommen, ich habe ja Recht, aber...
Wenn ihr etwas über die Dämonen, Depressionen, Höhen und Tiefen dieses Spielers wissen wollt, dann greift doch lieber auf den von mir bereits empfohlenen Artikel in der Zeit zurück. Da sind die gleichen Informationen und noch viel mehr enthalten.
Es ist ja nicht so, daß es anders ginge. Ich kenne jemanden, der kann gut schreiben, hat jahrelang in England gelebt und kennt den Snooker-Sport sehr gut, weil der da halt in jedem zweiten Pub zelebriert wird. Seit 5 oder 6 Jahren beknie ich ihn, doch mal einen sachkundigen Artikel gen April im Blatt unterzubringen. Der könnte das. Und seit Jahren werde ich immer wieder vertröstet, daß das wegen anderer dringlicher Schreib- und Geldverdienarbeiten auf's nächste Jahr verschoben ist.
Jomei, werd ich ihn ihn morgen in meiner Sonntagsmail wieder mahnen und ausschimpfen. Werde ich als Antwort bekommen, ich habe ja Recht, aber...
Mittelextremismus reloaded
Die für ihre gesellschaftskritischen Texte weltweit berühmte "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" hat dem poster dieser Beitrags exklusiv einen Text zum Mittelextremismus in Deutschland zur Verfügung gestellt, der hier zwecks Mahnung ungekürzt veröffentlicht wird.
Mittelextremismus
„Mittelextremisten-Outing“ nimmt zu
Sie stellen Fotos und persönliche Daten mutmaßlicher Mittelextremer ins Internet und verteilen Steckbriefe über sie: Das „Mittelextremisten-Outing“ nimmt in demokratischen Kreisen zu. Der hessische Innenminister Rhein äußert sich gegenüber der F.A.S. besorgt über das Phänomen.
16. April 2011
Demokratische Gruppen aus der „Bürger“-Szene versuchen verstärkt, tatsächliche oder vermeintliche Mittelextremisten öffentlich bloßzustellen. Für dieses „Mittelextremisten-Outing“ stellen sie Fotos und persönliche Daten, oft auch über die Angehörigen, ins Internet und verteilen Steckbriefe in der Nachbarschaft oder auf der Arbeitsstelle ihrer ideologischen Gegner.
Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) zeigt sich besorgt wegen dieses Vorgehens. „Ich halte das sogenannte Outing von Mittelextremisten durch die demokratische Bürger-Szene oder auch umgekehrt für sehr problematisch, weil derartige Aktionen zu einer weiteren Eskalation führen und weil sie nicht dazu geeignet sind, das Problem zu lösen, sondern viel eher zu verschärfen“, sagte Rhein der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
In einem Rechtsstaat sei es Aufgabe der Polizei und der Sicherheitsbehörden und nicht von Extremisten der jeweils anderen Seite, politischen Extremismus zu bekämpfen. „Das Phänomen des Mittelextremisten-Outing hat in den vergangenen zwei, drei Jahren deutlich zugenommen“, sagte der Berliner Fachmann für Rechtsextremismus, Bernd Wagner, der F.A.S.
Wagner, der vor Jahren das Aussteigerprogramm für Mittelextremisten „Raus aus Deutschland“ gegründet hat, verurteilte das Vorgehen der „Bürger-Szene“-Gruppen: „Man kann politische Freiheit nicht dadurch fordern, dass man die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt. Im Kern eines solchen Verständnis von Bürgerdemokratie steckt schon die Staatssicherheit und auch der GULag.“
Bundestagsabgeordnete von Linkspartei und SPD sehen das anders. „Es ist durchaus richtig, dass man auf diese Weise klarmacht, dass man es mit Mittelextremisten zu tun hat“, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, Ulla Jelpke, der F.A.S. Jelpke sieht im „Mittelextremisten-Outing“ eine „Analogie zum Vorgehen gegen Folterer früherer Diktaturen in Lateinamerika, die heute noch auf diese Weise der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden“.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix, Vorsitzender der AG gegen Mittelextremismus in der SPD, spricht sich zwar gegen das geheime Bespitzeln von Mittelextremisten aus. Doch dürfe man Mittelextremisten und demokratische Bürger nicht auf eine Stufe stellen. „Mittelextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, sagte Rix der F.A.S.
Text: F.A.S.
Ja, das sagte Rix der F.A.S., daß Mittelextremismus ein Verbrechen sei. Doch was wollte er ihr damit sagen?
Mittelextremismus
„Mittelextremisten-Outing“ nimmt zu
Sie stellen Fotos und persönliche Daten mutmaßlicher Mittelextremer ins Internet und verteilen Steckbriefe über sie: Das „Mittelextremisten-Outing“ nimmt in demokratischen Kreisen zu. Der hessische Innenminister Rhein äußert sich gegenüber der F.A.S. besorgt über das Phänomen.
16. April 2011
Demokratische Gruppen aus der „Bürger“-Szene versuchen verstärkt, tatsächliche oder vermeintliche Mittelextremisten öffentlich bloßzustellen. Für dieses „Mittelextremisten-Outing“ stellen sie Fotos und persönliche Daten, oft auch über die Angehörigen, ins Internet und verteilen Steckbriefe in der Nachbarschaft oder auf der Arbeitsstelle ihrer ideologischen Gegner.
Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) zeigt sich besorgt wegen dieses Vorgehens. „Ich halte das sogenannte Outing von Mittelextremisten durch die demokratische Bürger-Szene oder auch umgekehrt für sehr problematisch, weil derartige Aktionen zu einer weiteren Eskalation führen und weil sie nicht dazu geeignet sind, das Problem zu lösen, sondern viel eher zu verschärfen“, sagte Rhein der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
In einem Rechtsstaat sei es Aufgabe der Polizei und der Sicherheitsbehörden und nicht von Extremisten der jeweils anderen Seite, politischen Extremismus zu bekämpfen. „Das Phänomen des Mittelextremisten-Outing hat in den vergangenen zwei, drei Jahren deutlich zugenommen“, sagte der Berliner Fachmann für Rechtsextremismus, Bernd Wagner, der F.A.S.
Wagner, der vor Jahren das Aussteigerprogramm für Mittelextremisten „Raus aus Deutschland“ gegründet hat, verurteilte das Vorgehen der „Bürger-Szene“-Gruppen: „Man kann politische Freiheit nicht dadurch fordern, dass man die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt. Im Kern eines solchen Verständnis von Bürgerdemokratie steckt schon die Staatssicherheit und auch der GULag.“
Bundestagsabgeordnete von Linkspartei und SPD sehen das anders. „Es ist durchaus richtig, dass man auf diese Weise klarmacht, dass man es mit Mittelextremisten zu tun hat“, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, Ulla Jelpke, der F.A.S. Jelpke sieht im „Mittelextremisten-Outing“ eine „Analogie zum Vorgehen gegen Folterer früherer Diktaturen in Lateinamerika, die heute noch auf diese Weise der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden“.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix, Vorsitzender der AG gegen Mittelextremismus in der SPD, spricht sich zwar gegen das geheime Bespitzeln von Mittelextremisten aus. Doch dürfe man Mittelextremisten und demokratische Bürger nicht auf eine Stufe stellen. „Mittelextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, sagte Rix der F.A.S.
Text: F.A.S.
Ja, das sagte Rix der F.A.S., daß Mittelextremismus ein Verbrechen sei. Doch was wollte er ihr damit sagen?
Saisoneröffnung Spargel
Bei Spargel bin ich stockkonservativ. Stockiger geht kaum. Es sollte (muß) Beelitzer sein, so man ihm habhaft wird. Und Ende Juni ist alles schon wieder vorbei. Beelitzer zeichnet sich dadurch aus, daß er vom türkischen Spargelbauer um die Ecke preiswerter angeboten wird als von den international operierenden Gemüsemultis. Davon abgesehen, die haben den momentan gar nicht im Sortiment, und wenn, dann zu etwa 1/3 höheren Kosten als der Türke. Beelitzer Spargel zeichnet aber vor allem durch seinen zarten Geschmack aus. Ihm geht die kräftige Spargelnote ab, die andere Sorten haben. Dieses Jahr hatte ich Glück. Der Türke hatte Beelitzer.
Leute, ich hab einen Platzbauch und wollte eigentlich noch radeln. Ärgerlich.
Leute, ich hab einen Platzbauch und wollte eigentlich noch radeln. Ärgerlich.
stilisierte Bananenschale wird Denkmal für deutsche Einheit
Nun wurde auch offiziell bekannt gegeben, was wir seit 1990 wußten. Eine stilisierte Bananenschale wird das offizielle Denkmal der deutschen Einheit.
die Kommentare zu Ernst Thälmann wurden geschlossen
Sehr geehrte Qualitätsredakteurin Cosima Lutz, ich muß aus den im Titel genannten Gründen hier kommentieren.
Wenn sie am heutigen Tag die Zeit (09:59 Uhr) und den umfänglichen Platz (2 Seiten) hatten, die architektonischen und städtebaulichen Aspekte des Ernst-Thälmann-Parks in Grund und Boden zu schreiben, wäre auch noch Platz für eine Randnotiz gewesen.
Ernst Thälmann, der Sohn seiner Klasse, nicht der Sohn von Klasse, wie hin und wieder angenommen wird... Ernst Thälmann wurde heute vor 125 Jahren geboren.
Wenn sie am heutigen Tag die Zeit (09:59 Uhr) und den umfänglichen Platz (2 Seiten) hatten, die architektonischen und städtebaulichen Aspekte des Ernst-Thälmann-Parks in Grund und Boden zu schreiben, wäre auch noch Platz für eine Randnotiz gewesen.
Ernst Thälmann, der Sohn seiner Klasse, nicht der Sohn von Klasse, wie hin und wieder angenommen wird... Ernst Thälmann wurde heute vor 125 Jahren geboren.
15. April 2011
Darf der Playboy Gummititten zeigen?
Liebe Redakteure des schlechten Geschmacks. Ihr stellt die falsche Frage. Es geht nicht darum, ob sich die Türkin Sila Șahin so auf dem Titel des Playboys zeigen darf. Es geht darum, wer ihr und warum erlaubt hat, sich ihre Titten mit einer Gummiarabikuminfusion zu verunstalten.
Insofern gibt es eine eindeutige Antwort auf eure große Anfrage. Nein, SO darf sich eine Türkin nicht auf dem Cover des Playboy zeigen, denn das ist Volksverarsche. Gummihupen benutzen wir am Radel, um unsere transusigen Mitmenschen zu warnen. An einer Türkin haben die nichts verloren.
Und noch eines. Wenn ich eine türkische Tochter hätte und der Playboy würde wegen türkischer Nacktbilder anfragen, dann wäre die Entscheidung sicherlich nicht leicht. In Erwägung, daß dies einiges an Geld in die Kasse des Familien-Clans spült, würde ich am Ende wohl doch die Erlaubnis erteilen. Mit einer Einschränkung. Im Vertrag wäre schriftlich fixiert, daß Sacha Tassilo Höchstetter jede Mitwirkung an der Fotoproduktion untersagt ist. Wegen Unvermögens.
Insofern gibt es eine eindeutige Antwort auf eure große Anfrage. Nein, SO darf sich eine Türkin nicht auf dem Cover des Playboy zeigen, denn das ist Volksverarsche. Gummihupen benutzen wir am Radel, um unsere transusigen Mitmenschen zu warnen. An einer Türkin haben die nichts verloren.
Und noch eines. Wenn ich eine türkische Tochter hätte und der Playboy würde wegen türkischer Nacktbilder anfragen, dann wäre die Entscheidung sicherlich nicht leicht. In Erwägung, daß dies einiges an Geld in die Kasse des Familien-Clans spült, würde ich am Ende wohl doch die Erlaubnis erteilen. Mit einer Einschränkung. Im Vertrag wäre schriftlich fixiert, daß Sacha Tassilo Höchstetter jede Mitwirkung an der Fotoproduktion untersagt ist. Wegen Unvermögens.
Wat is'n passiert?
Hey Leute. Ich habe eine sehr überschaubare Zahl an Zugriffen und Lesern, sofern ich der Statistik des Datenmolochs glauben darf. Am Mittwoch ist die jedoch fukushimamäßig explodiert, so daß ich die Schallmauer von 1000 Zugriffen sehr deutlich übertroffen habe. Schaue ich in die Liste mit den meisten Aufrufen, dann gibt es dann doch einen eindeutigen Trend.
Am Mittwoch war es nämlich die Abhandlung über den Wert von Nacktfotos, die begierig aufgesogen wurde. Die Liste der meistgeklickten posts geht so:
der Wert von Nacktfotos
Michaela mag Kaffee schwarz
Eva Longoria und die Lügen der BILD
Lady Gaga unten ohne
Verrohung im Netz - Sandra Afrika
hat der Führer heut Geburtstag?
Liz Hurley Nippelgate
Das gibt mir arg zu denken, ihr Ferkel. Ich hatte z.B. auch mal einen post mit dem Titel Lady Gaga oben mit, doch der hat niemanden interessiert.
Das bedeutet, wenn ich diesem Marktforschungstrend folge, daß hier zukünftig mehr schlüpfrige Ansagen stattfinden müssen. Und der Führer darf natürlich nicht fehlen. Der geht auch immer.
Andererseits bin ich leicht irritiert, daß ihr euch nur für Titten und den Führer interessiert. Das ist eigentlich nicht die Intention dieses Blogs. Und ich frage mich, wieso ihr schamhaft am post zum Schamhaar-Kalender vorbeiklickt. Schämt ihr euch etwa?
Am Mittwoch war es nämlich die Abhandlung über den Wert von Nacktfotos, die begierig aufgesogen wurde. Die Liste der meistgeklickten posts geht so:
der Wert von Nacktfotos
Michaela mag Kaffee schwarz
Eva Longoria und die Lügen der BILD
Lady Gaga unten ohne
Verrohung im Netz - Sandra Afrika
hat der Führer heut Geburtstag?
Liz Hurley Nippelgate
Das gibt mir arg zu denken, ihr Ferkel. Ich hatte z.B. auch mal einen post mit dem Titel Lady Gaga oben mit, doch der hat niemanden interessiert.
Das bedeutet, wenn ich diesem Marktforschungstrend folge, daß hier zukünftig mehr schlüpfrige Ansagen stattfinden müssen. Und der Führer darf natürlich nicht fehlen. Der geht auch immer.
Andererseits bin ich leicht irritiert, daß ihr euch nur für Titten und den Führer interessiert. Das ist eigentlich nicht die Intention dieses Blogs. Und ich frage mich, wieso ihr schamhaft am post zum Schamhaar-Kalender vorbeiklickt. Schämt ihr euch etwa?
mein erstes iPod-Foto - Flachbrust auf eigenen Wunsch
Es sollte besser mein erstes und letztes iPod-Gemansche heißen, denn zu mehr als Farbkleckserei taugt der nicht.
Ich hatte nichts anderes zur Hand, also habe ich den iPod in den Kameramodus versetzt und raufgedrückt. Passiert mir nicht noch einmal. Versprochen. Das ist ja so unterirdisch, da fällt selbst mir keine abfällige Bemerkung mehr ein.
Ich hatte nichts anderes zur Hand, also habe ich den iPod in den Kameramodus versetzt und raufgedrückt. Passiert mir nicht noch einmal. Versprochen. Das ist ja so unterirdisch, da fällt selbst mir keine abfällige Bemerkung mehr ein.
14. April 2011
Gaddafi immer noch nicht weg gebombt
Starke Explosion nahe Gaddafi-Residenz, tickert BILD inklusive Druckfehler.
Die libysche Hauptstadt Tripolis ist am Donnerstag Ziel eines Luftangriffs geworden. Wie Korrepsondenten der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag berichteten, überflogen mehrere Flugzeuge die Stadt.
Liebe Redakteure, das ist uns ziemlich wurscht, wenn die nicht zielen können dürfen sollen müssen. Erklärt uns lieber mal, wieso die Nato-Flugzeuge die Rebellen punktgenau zu Saharasand zerstauben und der Gaddafi stets meilenweit verfehlt wird?
Das interessiert uns viel mehr. Vielleicht ist ja in diesen Hochpräzionslaserzielbomben die Freund-Feind-Kennung noch aktiv und die Amis haben den Franzmännern nicht verraten, wie die deaktiviert wird?
Die libysche Hauptstadt Tripolis ist am Donnerstag Ziel eines Luftangriffs geworden. Wie Korrepsondenten der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag berichteten, überflogen mehrere Flugzeuge die Stadt.
Liebe Redakteure, das ist uns ziemlich wurscht, wenn die nicht zielen können dürfen sollen müssen. Erklärt uns lieber mal, wieso die Nato-Flugzeuge die Rebellen punktgenau zu Saharasand zerstauben und der Gaddafi stets meilenweit verfehlt wird?
Das interessiert uns viel mehr. Vielleicht ist ja in diesen Hochpräzionslaserzielbomben die Freund-Feind-Kennung noch aktiv und die Amis haben den Franzmännern nicht verraten, wie die deaktiviert wird?
Sahara mit Bomben umpflügen
NATO will sich nicht in Innenpolitik Libyens einmischen - Rasmussen
Ah ja, dann sind die NATO-Bomber wohl geordert worden, um die Sahara umzupflügen, weil das schneller geht. Und was daneben fällt, verklickert den Berbern auch gleich noch Menschenrechte und Demokratie. Alles klar, Herr Rasmussen.
Ah ja, dann sind die NATO-Bomber wohl geordert worden, um die Sahara umzupflügen, weil das schneller geht. Und was daneben fällt, verklickert den Berbern auch gleich noch Menschenrechte und Demokratie. Alles klar, Herr Rasmussen.
Pelzig rächt sich - Mappus guttenbergt auf Deibel komm raus
Mit Mappus hab ich ja noch eine Rechnung offen. (Pelzig am 12.04.2011)
Und ich mit dem ZDF. Deswegen sollte der Titel des posts eher lauten:
Download von streams aus der ZDF-Mediathek. How to download a stream from ZDF-Mediathek.
Ja, auch das ZDF ist der Selbsthilfegruppe der Internetverlierer beigetreten. Nur so ist zu verstehen, daß sie das aus Steuergeldern finanzierte Senderangebot verriegeln und verrammeln wie die Goldreserve im Fort Knox.
Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal etwas aus der ZDF-Mediathek gezuppelt habe. Ist lange her. Damals reichte noch rtmpdump in Version 1.6 aus, um mir anschließend den Teil in Ruhe anschauen zu können, der mich interessiert.
Dachte ich gestern auch, aber nix. Pelzig hatte einen dreisten Contentdiebstahl öffentlich gemahct. Mappus hatte bei ihm schamlos geguttenbergt. Das auch noch in grottenschlechter Rhetorik. Ich konnte die Sendung zwar aufrufen und im Browser anschauen, aber so richtig Spaß macht das keinen. ergo dachte ich, zuppelt's dir das Teil auf die Platte und schaust mal in Ruhe nach, wie der Pelzig den Raubkopierer Mappus entlarvt.
Scheiße war's. Sage und schreibe drei Stunden habe ich benötigt, um die Tresortür des ZDF zu knacken, um in den vom deutschen Steuerzahlervolk finanzierten Genuß der Enttarnung von Mappus als dreisten Dieb zu kommen. Nebenbei ließ sich auch noch unvoreingenommen konstatieren, daß Mappus keine Rampensau ist und Mikrofone in Zukunft meiden sollte. Oder Nein. Der soll ruhig so weitermachen, das vergrault eine Menge an Leuten.
Schön und gut. Auf der Seite der Mediathek werden zwei streams angeboten. Windowsmedia und Quicktime. Diese verstecken sich in den Dateien
http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/110412_sendung_phs.asx
http://hstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/110412_sendung_phs.mov
und entpuppen sich in Wirklichkeit als
mms://ondemand.msmedia.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/msmedia/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.wmv
rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4
Windowsmedia interessiert mich aus technischen Gründen nicht, es ist ein propritäres Format, das sich nur saumies weiter verarbeiten läßt und auch sehr schwerfällig in den diversen Playern reagiert. Ich war auf die MP4-Datei scharf, da kenne ich mich aus und weiß, wie ich die zu verwursten habe.
Die wmv-Datei der Sendung sollte mit der Mediathek-Software lutschbar sein. Wenn nicht wirft man das dem Orbit-Downloader vor. Habe ich gemacht, doch der ist nach ca. 30% abgekackt und blieb stehen, denn der stream wird in Echtzeit geholt.
Den jdownloader habe ich nicht probiert. Vielleicht wäre es mit dem besser gegangen.
Nebenher probierte ich meine Standardverfahren, um an die MP4-Datei ranzukommen. Der alte rtmpdumper (1.6) brach mit einer Fehlermeldung ab, die ich nur insofern verstand, daß das Filmchen über das Protokoll rtsp gestreamt wird, was eben nicht rtmp oder rtmpe ist und schon immer total bekackt war.
Der Orbitdownloader kommt eigentlich damit klar, verweigert allerdings bei genannten Dateien den Dienst. In den caches der Browser habe ich reingeschaut. Habe alle drei angeworfen, IE9, FF4 und Chrome-Dev-12. Doch Spuren des Videos habe ich dort nicht gefunden.
Ein Blick in die Kugel offenbarte mir dann auch die Leiden und Nöte der einfachen Menschen draußen an den Internetterminals. Die deutschen Staatsfernsehsender, insonders ARD, ZDF und ARTE, haben einen Haufen Kohle und Manpower in die Verreigelung ihrer Internetangbeote gesteckt, damit diese nicht mehr so einfach auf der heimischen Festplatte landen. Für das Geld hätte das ZDF mal locker drei Tatorte vom Feinsten drehen können, auf daß die ARD das Handtuch geworfen und wegen Unvermögens den Sendebetrieb eingestellt hätte.
Je später der Abend, desto giftiger wurde ich, desto mehr Hirnschmalz investierte ich in eine Lösung des Problems.
Eine Software namens streamcapture versprach, mein Problem ruckzuck lösen zu können. Versprechen nicht gehalten. Kein download. Totalversager.
Dann habe ich mir die aktuelle Version 2.3 des rtmpdumpers besorgt. Mit dem habe ich wenigstens eine auskunftsfreudigere Fehlermeldung erhalten. Er mag nicht mit dem DSS/6.03 (Darwin Streaming Server Linux) zusammenarbeiten. Habe ich mich kurz über den schlau gemacht und mitbekommen, daß rtsp für downloads total beknackt ist. Deswegen wird der auch so gerne benutzt, weil man die Leute am anderen Ende der Leitung damit schön ärgern kann.
Aber es zeichneten sich einige Lösungsmöglichkeiten ab. Für alle im folgenden vorgestellten Wege mußte eine Ausnahmeregelung in der Windows-Firewall definiert werden (Windows fragt da höflich nach), da alle Programme eine Internetverbindung anfordern.
Mit ffmpeg sollte es machbar sein, hieß es in einem Forum. Die Kommandozeile lautet dann wie folgt:
ffmpeg [-v 3 -ar 48000] -i rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4 -vcodec copy -acodec copy pelzig.mp4
Das was in eckigen Klammern steht, wurde von ebenfalls Suchenden als Königsweg präferiert, führte aber auch nicht zum Ziel. Im Grunde bedeutet die zeile nur, ffmpeg soll das input (-i) mit der originalen Video- und Audiospur als pelzig.mp4 auf die Platte schreiben.
Die Fehlermeldung half mir insofern weiter, als daß auch hier das Protokoll rtsp als Verursacher des Dilemmas ausgemacht wurde. Noch einmal recherchiert und auf die Entwicklergemeinde des mplayers gestoßen. Die haben das Problem angeblich gelöst, denn mplayer kann ja auch dumpfile. Habe ich also die aktuelle Version des Pakets gelutscht und die Dateien in mein Arbeitsverzeichnis geworfen.
Mplayer ging auch nicht. doch nun brauchte ich gerade mal noch 5 Minuten, um das Problem zu lösen.
No, -dumpstream can not work with rtsp since it is a protocol that does not have a single stream but completely separate audio and video streams that are never mixed together. Thus you can only capture it by muxing them together with e.g. mencoder.
Der mencoder macht es. Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt das Problem daran, daß rtsp keine Transportströme sendet, sondern unstrukturierte und nicht zusammenhängende Video- als auch Audiodaten, die vom jeweiligen Client wieder zusammengestöpselt werden. Hoffentlich richtig. Das erspart eine Menge Entwickleraufwand und Fehlerkorrekturcode und ist gleichzeitig auch noch ein Hindernis zum download der begehrten Filmchen.
Gemerkt habe ich es dann am Paramter für die Audiodaten. Ende der Durchsage. So hat das alles dann sauber funktioniert. Der Paramter -oac pcm hat es gebracht.
mencoder -rtsp-stream-over-tcp -o pelzig.avi -oac pcm -ovc copy rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4
Die Zeile ist einfach, rtsp soll über tcp geholt werden. Ausgabedatei ist pelzig.avi, mendoder nutzt an dieser Stelle als Container AVI. Die Videodaten sind als Original zu kopieren (-ovc copy) und die Audiodaten in pcm zu konvertieren (-oac pcm). Der Audioparameter -oac copy bewirkt ebenfalls die Einstellung jedweder Tätigkeit. Hätte ich jetzt noch gewußt, wie man das gleich nach aac codiert, dann wäre mir nach 65 Minuten eine knapp 800 MB große Videodatei über geblieben. So waren es 1,4 GB, wegen dem PCM-Ton. die mußte ich erst mal in einen sauberen AVI-Container konvertieren, da avidemux die stream-Daten nicht öffnen konnte. Das Verfahren ist mir ja nun hinlänglich von den Filmen der Canon-Kamera bekannt.
ffmpeg -i pelzig.avi -vcodec copy -acodec copy pelzig_neu.avi
Das legt einen sauber indizierten AVI-Container an, der die Abrechnung von Pelzig mit Mappus und der SPD enthält. Den kann ich nun mit avidemux nach Belieben verhackstücken. Mußte ich auch, denn durch die Konvertierung der PCM-Spur nach aac habe ich satte 700 MB eingespart.
Das Endprodukt ist 751 MB groß, also ähnlich der wmv-Datei.
Noch etwas zur Bildqualität. das schnöde analoge PAL-Signal (oder digitale PAL) mit 720x568 Bildpunkten liefert 1,5 mal mehr Bildinformationen als das vom ZDF angebotene Internetmaterial, denn das Filmchen hat nur 688x384 Bildpunkte. Schaut noch einmal oben in die URL der Filmchen, da steht was von veryhigh. Die außerordentlich hohe Bildqualität des ZDF ist deutlich mieser als schnödes PAL von 1958. Was wollen die mir eigentlich verklickern, diese Arschgeigen? Daß sie ihre wertvollen Produktionen, die das deutsche Steruerzahlervolk bezahlt hat, schützen müssen? Wenn diese wertvollen Produktionen in einer deutlich mieseren Bildqualität dahergeschlichen kommen als auf der Glotze?
Langer Rede kurzer Sinn.
Geht auf das Filmchen, kurbelt zu ca. 4:20 Minuten und horcht euch die nächsten 3 Minuten an. In einem Rutsch werden der Mappus als Verbrecher entlarvt und die SPD als Taugenichtse abgewatscht.
__________
Service für jene Endverbraucher, die ebenfalls diese Lösung finden wollen. Für die Findemaschinen deswegen die folgenden Zeilen.
rtmpdump download stream zdf-mediathek quicktime mp4
orbitdownloader download stream zdf-mediathek quicktime mp4
jdownloader download stream zdf-mediathek quicktime mp4
ffmpeg download stream zdf-mediathek quicktime mp4
mplayer download stream zdf-mediathek quicktime mp4
mencoder download stream zdf-mediathek quicktime mp4
Mit mencoder klappt der download von streams in quicktime MP4 aus der ZDF-Mediathek.
Und ich mit dem ZDF. Deswegen sollte der Titel des posts eher lauten:
Download von streams aus der ZDF-Mediathek. How to download a stream from ZDF-Mediathek.
Ja, auch das ZDF ist der Selbsthilfegruppe der Internetverlierer beigetreten. Nur so ist zu verstehen, daß sie das aus Steuergeldern finanzierte Senderangebot verriegeln und verrammeln wie die Goldreserve im Fort Knox.
Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal etwas aus der ZDF-Mediathek gezuppelt habe. Ist lange her. Damals reichte noch rtmpdump in Version 1.6 aus, um mir anschließend den Teil in Ruhe anschauen zu können, der mich interessiert.
Dachte ich gestern auch, aber nix. Pelzig hatte einen dreisten Contentdiebstahl öffentlich gemahct. Mappus hatte bei ihm schamlos geguttenbergt. Das auch noch in grottenschlechter Rhetorik. Ich konnte die Sendung zwar aufrufen und im Browser anschauen, aber so richtig Spaß macht das keinen. ergo dachte ich, zuppelt's dir das Teil auf die Platte und schaust mal in Ruhe nach, wie der Pelzig den Raubkopierer Mappus entlarvt.
Scheiße war's. Sage und schreibe drei Stunden habe ich benötigt, um die Tresortür des ZDF zu knacken, um in den vom deutschen Steuerzahlervolk finanzierten Genuß der Enttarnung von Mappus als dreisten Dieb zu kommen. Nebenbei ließ sich auch noch unvoreingenommen konstatieren, daß Mappus keine Rampensau ist und Mikrofone in Zukunft meiden sollte. Oder Nein. Der soll ruhig so weitermachen, das vergrault eine Menge an Leuten.
Schön und gut. Auf der Seite der Mediathek werden zwei streams angeboten. Windowsmedia und Quicktime. Diese verstecken sich in den Dateien
http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/110412_sendung_phs.asx
http://hstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/110412_sendung_phs.mov
und entpuppen sich in Wirklichkeit als
mms://ondemand.msmedia.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/msmedia/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.wmv
rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4
Windowsmedia interessiert mich aus technischen Gründen nicht, es ist ein propritäres Format, das sich nur saumies weiter verarbeiten läßt und auch sehr schwerfällig in den diversen Playern reagiert. Ich war auf die MP4-Datei scharf, da kenne ich mich aus und weiß, wie ich die zu verwursten habe.
Die wmv-Datei der Sendung sollte mit der Mediathek-Software lutschbar sein. Wenn nicht wirft man das dem Orbit-Downloader vor. Habe ich gemacht, doch der ist nach ca. 30% abgekackt und blieb stehen, denn der stream wird in Echtzeit geholt.
Den jdownloader habe ich nicht probiert. Vielleicht wäre es mit dem besser gegangen.
Nebenher probierte ich meine Standardverfahren, um an die MP4-Datei ranzukommen. Der alte rtmpdumper (1.6) brach mit einer Fehlermeldung ab, die ich nur insofern verstand, daß das Filmchen über das Protokoll rtsp gestreamt wird, was eben nicht rtmp oder rtmpe ist und schon immer total bekackt war.
Der Orbitdownloader kommt eigentlich damit klar, verweigert allerdings bei genannten Dateien den Dienst. In den caches der Browser habe ich reingeschaut. Habe alle drei angeworfen, IE9, FF4 und Chrome-Dev-12. Doch Spuren des Videos habe ich dort nicht gefunden.
Ein Blick in die Kugel offenbarte mir dann auch die Leiden und Nöte der einfachen Menschen draußen an den Internetterminals. Die deutschen Staatsfernsehsender, insonders ARD, ZDF und ARTE, haben einen Haufen Kohle und Manpower in die Verreigelung ihrer Internetangbeote gesteckt, damit diese nicht mehr so einfach auf der heimischen Festplatte landen. Für das Geld hätte das ZDF mal locker drei Tatorte vom Feinsten drehen können, auf daß die ARD das Handtuch geworfen und wegen Unvermögens den Sendebetrieb eingestellt hätte.
Je später der Abend, desto giftiger wurde ich, desto mehr Hirnschmalz investierte ich in eine Lösung des Problems.
Eine Software namens streamcapture versprach, mein Problem ruckzuck lösen zu können. Versprechen nicht gehalten. Kein download. Totalversager.
Dann habe ich mir die aktuelle Version 2.3 des rtmpdumpers besorgt. Mit dem habe ich wenigstens eine auskunftsfreudigere Fehlermeldung erhalten. Er mag nicht mit dem DSS/6.03 (Darwin Streaming Server Linux) zusammenarbeiten. Habe ich mich kurz über den schlau gemacht und mitbekommen, daß rtsp für downloads total beknackt ist. Deswegen wird der auch so gerne benutzt, weil man die Leute am anderen Ende der Leitung damit schön ärgern kann.
Aber es zeichneten sich einige Lösungsmöglichkeiten ab. Für alle im folgenden vorgestellten Wege mußte eine Ausnahmeregelung in der Windows-Firewall definiert werden (Windows fragt da höflich nach), da alle Programme eine Internetverbindung anfordern.
Mit ffmpeg sollte es machbar sein, hieß es in einem Forum. Die Kommandozeile lautet dann wie folgt:
ffmpeg [-v 3 -ar 48000] -i rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4 -vcodec copy -acodec copy pelzig.mp4
Das was in eckigen Klammern steht, wurde von ebenfalls Suchenden als Königsweg präferiert, führte aber auch nicht zum Ziel. Im Grunde bedeutet die zeile nur, ffmpeg soll das input (-i) mit der originalen Video- und Audiospur als pelzig.mp4 auf die Platte schreiben.
Die Fehlermeldung half mir insofern weiter, als daß auch hier das Protokoll rtsp als Verursacher des Dilemmas ausgemacht wurde. Noch einmal recherchiert und auf die Entwicklergemeinde des mplayers gestoßen. Die haben das Problem angeblich gelöst, denn mplayer kann ja auch dumpfile. Habe ich also die aktuelle Version des Pakets gelutscht und die Dateien in mein Arbeitsverzeichnis geworfen.
Mplayer ging auch nicht. doch nun brauchte ich gerade mal noch 5 Minuten, um das Problem zu lösen.
No, -dumpstream can not work with rtsp since it is a protocol that does not have a single stream but completely separate audio and video streams that are never mixed together. Thus you can only capture it by muxing them together with e.g. mencoder.
Der mencoder macht es. Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt das Problem daran, daß rtsp keine Transportströme sendet, sondern unstrukturierte und nicht zusammenhängende Video- als auch Audiodaten, die vom jeweiligen Client wieder zusammengestöpselt werden. Hoffentlich richtig. Das erspart eine Menge Entwickleraufwand und Fehlerkorrekturcode und ist gleichzeitig auch noch ein Hindernis zum download der begehrten Filmchen.
Gemerkt habe ich es dann am Paramter für die Audiodaten. Ende der Durchsage. So hat das alles dann sauber funktioniert. Der Paramter -oac pcm hat es gebracht.
mencoder -rtsp-stream-over-tcp -o pelzig.avi -oac pcm -ovc copy rtsp://ondemand.quicktime.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/quicktime/zdf/11/04/110412_sendung_phs_vh.mp4
Die Zeile ist einfach, rtsp soll über tcp geholt werden. Ausgabedatei ist pelzig.avi, mendoder nutzt an dieser Stelle als Container AVI. Die Videodaten sind als Original zu kopieren (-ovc copy) und die Audiodaten in pcm zu konvertieren (-oac pcm). Der Audioparameter -oac copy bewirkt ebenfalls die Einstellung jedweder Tätigkeit. Hätte ich jetzt noch gewußt, wie man das gleich nach aac codiert, dann wäre mir nach 65 Minuten eine knapp 800 MB große Videodatei über geblieben. So waren es 1,4 GB, wegen dem PCM-Ton. die mußte ich erst mal in einen sauberen AVI-Container konvertieren, da avidemux die stream-Daten nicht öffnen konnte. Das Verfahren ist mir ja nun hinlänglich von den Filmen der Canon-Kamera bekannt.
ffmpeg -i pelzig.avi -vcodec copy -acodec copy pelzig_neu.avi
Das legt einen sauber indizierten AVI-Container an, der die Abrechnung von Pelzig mit Mappus und der SPD enthält. Den kann ich nun mit avidemux nach Belieben verhackstücken. Mußte ich auch, denn durch die Konvertierung der PCM-Spur nach aac habe ich satte 700 MB eingespart.
Das Endprodukt ist 751 MB groß, also ähnlich der wmv-Datei.
Noch etwas zur Bildqualität. das schnöde analoge PAL-Signal (oder digitale PAL) mit 720x568 Bildpunkten liefert 1,5 mal mehr Bildinformationen als das vom ZDF angebotene Internetmaterial, denn das Filmchen hat nur 688x384 Bildpunkte. Schaut noch einmal oben in die URL der Filmchen, da steht was von veryhigh. Die außerordentlich hohe Bildqualität des ZDF ist deutlich mieser als schnödes PAL von 1958. Was wollen die mir eigentlich verklickern, diese Arschgeigen? Daß sie ihre wertvollen Produktionen, die das deutsche Steruerzahlervolk bezahlt hat, schützen müssen? Wenn diese wertvollen Produktionen in einer deutlich mieseren Bildqualität dahergeschlichen kommen als auf der Glotze?
Langer Rede kurzer Sinn.
Geht auf das Filmchen, kurbelt zu ca. 4:20 Minuten und horcht euch die nächsten 3 Minuten an. In einem Rutsch werden der Mappus als Verbrecher entlarvt und die SPD als Taugenichtse abgewatscht.
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Service für jene Endverbraucher, die ebenfalls diese Lösung finden wollen. Für die Findemaschinen deswegen die folgenden Zeilen.
rtmpdump download stream zdf-mediathek quicktime mp4
orbitdownloader download stream zdf-mediathek quicktime mp4
jdownloader download stream zdf-mediathek quicktime mp4
ffmpeg download stream zdf-mediathek quicktime mp4
mplayer download stream zdf-mediathek quicktime mp4
mencoder download stream zdf-mediathek quicktime mp4
Mit mencoder klappt der download von streams in quicktime MP4 aus der ZDF-Mediathek.
Zeit vs. Welt - Fukushim ist kein Tschernobyl
Die Welt hatte dieser Tage zur öffentlichen Abstimmung aufgerufen, ob Fukushima oder Tschernobyl schlimmer ist (ja - da steht ist).
Nun wurde die Abstimmung in der Zeit entschieden. Die Antwort ist eindeutig und für jeden, der das Fach Erdkunde mit besser als 5 beendet hat, klar ersichtlich. Fukishima ist nicht Tschernobyl.
Das macht das Unglück von Fukushima weder harmlos oder überstanden noch das atomare Restrisiko tolerierbar. Es zeigt aber, dass falsche Vergleiche nicht weiterhelfen, um die Katastrophe fassbar zu machen.
Nun wurde die Abstimmung in der Zeit entschieden. Die Antwort ist eindeutig und für jeden, der das Fach Erdkunde mit besser als 5 beendet hat, klar ersichtlich. Fukishima ist nicht Tschernobyl.
Das macht das Unglück von Fukushima weder harmlos oder überstanden noch das atomare Restrisiko tolerierbar. Es zeigt aber, dass falsche Vergleiche nicht weiterhelfen, um die Katastrophe fassbar zu machen.
13. April 2011
Prekariatsindustrie gründet Selbsthilfegruppe
Die Preakaraiatsindustrie hat heute, stellvertretend durch die großen Verlierer der Branche, die Gründung einer Selbsthilfegruppe bekanntgegeben. Mit regelmäßigen Treffen und in Gesprächsrunden wollen die Beteiligten ihr Verliererimage aufpolieren, um zukünftig Scheiße als Gold verkaufen zu können.
Der Start des Unterfangens stimmt hoffnungsfroh, denn die versammelten Loser waren durchaus zu Scherzen aufgelegt. So äußerte Monika Piel, Intendantin des WDR, die von ihnen hervorgebrachten Werke seien von einzigartigem kulturellen Wert und stünden für eine "Vielfalt in der Presse- und Kulturlandschaft", die "unverzichtbar für die Weiterentwicklung unserer pluralistischen Gesellschaft und der Demokratie" seien.
Ja, so klingt das eben, wenn eine spricht, die zuviel kifft.
Wie immer, wenn sich Gesatlten treffen, die es im Leben zu nichts gebracht haben, darf einer nicht fehlen, Dieter Gorny, fleischgewordenes Trauerspiel des schlechten Musikgeschmacks.
Der Vergeßlichkeit dieser Stümper ist geschuldet, daß sie eines unerwähnt ließen. Der Internettrend kommt von Porn. Oder so ähnlich.
Der Start des Unterfangens stimmt hoffnungsfroh, denn die versammelten Loser waren durchaus zu Scherzen aufgelegt. So äußerte Monika Piel, Intendantin des WDR, die von ihnen hervorgebrachten Werke seien von einzigartigem kulturellen Wert und stünden für eine "Vielfalt in der Presse- und Kulturlandschaft", die "unverzichtbar für die Weiterentwicklung unserer pluralistischen Gesellschaft und der Demokratie" seien.
Ja, so klingt das eben, wenn eine spricht, die zuviel kifft.
Wie immer, wenn sich Gesatlten treffen, die es im Leben zu nichts gebracht haben, darf einer nicht fehlen, Dieter Gorny, fleischgewordenes Trauerspiel des schlechten Musikgeschmacks.
Der Vergeßlichkeit dieser Stümper ist geschuldet, daß sie eines unerwähnt ließen. Der Internettrend kommt von Porn. Oder so ähnlich.
Stromengpaß von Mai auf den Herbst verschoben
Die Bundesstromzeitung teilt mit, daß der ursprünglich für den Mai avisierte Stromengpaß auf den Herbst verschoben wurde.
praktische Lebenshilfe: der Umgang mit Akkus
Das sind eben unsere Besten, weil wir ja heute schon mal das Thema Qualitätsmedien und Volksbildung hatten.
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