3. September 2008

Google chrome

Flink waren sie ja alle, die den Browser einem ersten test unterzogen. Flink wie der Brower. Genauso flink habe ich ihn für das tagesgeschäft wieder verworfen.

Sieht vielversprechend aus, mehr aber auch nicht.

Was fehlt:

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Redirectremover
FireGPG
Noscript
Pagehacker oder Scrapbook
Plain text to links
TabmixPlus

und ein ordentlicher downloadmanager.

Außerdem möchte ich dem Gerät meine Farben, Unterstreichungen, Schriftwarten usw. anpappen. geht nur bei Schrift, aber nicht bei den Farben.

Seitenvorschau für's Drucken fehlt, so daß ich den Papierverbrauch nicht abschätzen kann.

usw...

Paßwörter hat er zwar übernommen, aber keine cookies, so daß ich die alle hätte mühevoll zusammensuchen müssen. Und ich kann sie mir nicht anzeigen lassen, wie aus FF3 gewohnt, wenn ich mal wieder etwas rumgealzheimert habe.

Mal sehen, wie schnell die Gemeinde das Ding aufbohrt.

Bleibt unterm Strich. Der Brwoser ist noch nicht gebrowsfertig.

2. September 2008

zwei Lacher des Tages

Michael Jackson will Pamela Anderson heiraten und hat sich schon zweimal heimlich mit ihr getroffen.

Frage: Wer schreibt solchen Unfug auf und führt ihn seiner Müllverbreitungsanlage zu?

Google soll angeblich einen neuen Browser veröffentlichen. Das Internet quillt über von Berichten, Funktionsanalysen, Tests und Bewertungen.

Aber noch nicht ein einziger Mensch hat ihn überhaupt gesehen.

Frage: Gibt es eigentlich noch Hoffnung für die Menschheit?

Ausländereinsatz

Ausländer haben mehr Ahnung als uns lieb ist

Thomas Roth ist strunzdumm

Denn er meint: "Von Zensur kann keine Rede sein"

Dieser Roth hat einen Fehler gemacht. Das ist kein Problem. Zum Problem wird es, wenn man sich nicht zu Fehlern verhält. Statt Asche übers Haupt zu schütten, schüttet er Öl ins Feuer und reitet sich noch weiter in die Scheiße rein.

Nicht daß ein Interview gekürzt wird, ist das Problem, sondern in welchem inhaltlichen Kontext eine solche Kürzung stattfindet.

Roth hat sich zum Spielball von Krigespropaganda und Völkerhaß der deutschen Regierung machen lassen. Das ist unverzeihlich und dumm. Er hat sich schlicht als seriöser Journalist disqualifiziert.

Es geht die Mär, HJF habe einst das Credo entworfen, als Journalist solle man sich nicht mit einer Sache gemein machen. Auch nicht mit einer guten. Wenn das gilt, was ich persönlich bezweifle, dann sollte sich ein Journalist erst recht nicht mit einer miesen Sache gemein machen, denn das ist der Todesstoß für seine Glaubwürdigkeit.

Am Schluß seines Beitrages reißt Roth seine eigene Rechtfertigung mit dem eigenen Arsch wieder ein.

Selbstverständlich ist unser journalistisches Interesse, das ganze Interview zu veröffentlichen. Das geschieht am Dienstag, den 2. September, um 6:20 Uhr im WDR-Fernsehen und wird danach auf www.tagesschau.de auch in schriftlicher Form veröffentlicht.
Mit besten Grüßen

Thomas Roth

Anmerkung der Redaktion: Das tagesschau.de-Blog war vorübergehend aus technischen Gründen nicht erreichbar, wir bitten um Verständnis.


Ich kringel mich vor lauter Lachen. Das ganze Interview ist bereits im Original zu sehen und nachzulesen. Und in Deutschland wird es in der augenklebrigen Zeit von 6:20 in der Frühe ausgestrahlt. Herr Roth, sie sind einfach nur bekloppt und verfahren ganz nach dem bekannten Computerwitz, daß das Problem vor der Mattscheibe sitzt. Sie haben nicht begriffen, was Internet ist und wie es funktioniert. Und sie haben eine sehr merkwürdige Auffassung über die Leute vor der Mattscheibe.

Und das die ARD technische Probleme hat, das kennen wir zur Genüge durch die vielen Flaggenpeinlichkeiten der letzten Wochen. Auch nicht vergessen die unsäglichen Haßtiraden gegen China, die schlagartig verschwanden, als die olympische Flagge erlosch.

Neues Deutschland - ARD und ZDF Hetze zu Olympia

Herr Roth, sie haben's verkackt. Ich glaube ihnen in Zukunft kein einzigen Wort mehr, will heißen, sie finden bei mir nicht mehr statt. Und merken sie sich eines für die Zukunft, wenn Blogger von Zensur reden, dann meinen sie Zensur. Dann ist es Zensur. Damit fing ihr ganzes Dilemma nämlich an. Seit Tagen wird über Zensur der ARD geredet. Ob ihnen das gefällt oder nicht, das ist uns scheißegal.

Ich hab's gut. Soweit mir bekannt ist, ging in diesem Blog schon immer die Rede vom Staatsfernsehen, bezogen auf das sehr eigentümliche Konstrukt von Anstalten. Genau das hat sich zum wiederholten Male bestätigt, kann ich also auch zukünftig davon reden, daß ARD, ZDF usw. nur die Sprachrohre der Regierung sind. Und manchmal gibt es dann eben einen heftigen Rohrkrepierer.

1. September 2008

versehentliches Sterben von Kindern

SPIEGEL ONLINE 01. September 2008, 17:46 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-575678,00.html
KÄMPFE MIT TALIBAN
Fünf Kinder sterben bei Nato-Einsätzen in Afghanistan

Bei einer der Aktionen der Schutztruppe Isaf in der südöstlichen Provinz Paktika starben versehentlich drei Kinder.

Drecksjournaille!

Erklärt mir bitteschön, was versehentliches Sterben von Kindern ist, ihr Schwachmaten. Geht bloß ganz schnell versehentlich absichtlich sterben. Ihr habt es euch erschrieben.

Kriegshetze im deutschen Staatsfernsehen

Via ppq nach 0815-info und von dort gen Original in deutscher Übersetzung.

Die ARD hat wesentliche Teile der Äußerungen Putins im Interview vergangene Woche weggelassen, die den gesendeten Teil genau in das Gegenteil von dem verkehren, was Putin eigentlich gesagt hat.

Ziel der politischen Zensur und Meinungsvorenthaltung (Bevormundung) ist es, Putin als Kriegstreiber und Rußland als Aggressor dastehen zu lassen.

Der Übersetzer fühlt sich in der Pflicht, auf folgendes aufmerksam zu machen:

kursive Stellen wurden von ARD zensiert!

Drecksjournaille. Da kann ich dem Blogger Kuddel nur zustimmen.

Bärenfell - die zweite

Eigentlich ist es ja hier auf dem Land recht gemütlich. Außer den Dorftrotteln geht einen niemand auf den Sack.

Dieser Tage flatterte jedoch ein Papier durchs Dorf, das etwas Stirnrunzeln ausgelöst hat. Wir sind es ja durchaus gewöhnt, daß hin und wieder versucht wird, uns einen Bären aufzubinden. Wer die MOZ kennt, der weiß was ich meine. Richtige Bären kommen in der Zeitung allerdings auch nur dann vor, wenn es um Zooberichterstattung oder Unfälle mit Bären fernab unserer Ackergrenzen geht.

Wenn ich mir das folgende Schriftstück anschaue, dann weiß ich auch nicht so recht, was ich davon halten soll. Denn darin wird eine Spitzenkandidaten des Landes, Kerstin Kaiser, offeriert, die so sehr Spitze nun auch wieder nicht ist und für was sie nun genau kandidiert, erschließt sich auch nicht. Es erschließt sich ebenfalls nicht, für was sie eigentlich steht.
Niemand im Bekanntenkreis konnte eruieren, welche Spitzenkandidatur sie denn nun bei den Kommunalwahlen innehaben soll. Denn im Land wird nicht gewählt. Das wußte sogar Paule, der sich für sowas gar nicht interessiert. Aber die MOZ hat's gesagt, meinte er.



Wird uns wieder mal ein Bär aufgebunden oder wurden heimlich Bären in Brandenburg angesiedelt und erschossen, um das Bärenfell zu verteilen?

Früher, ja früher, da war alles besser.. Ähh, da war nicht alles schlecht... Also ich meine, da war alles penibel geregelt. Bis ins Detail. Mit Drehbuch und so. Wer kandidieren wollte, mußte sich einem Marsch durch die Institutionen unterziehen, ergo in der Parteiorganisation die Klappe aufreißen, zum Kreis delegiert werden, von dort wurde er oder sie an den Bezirk durchgereicht und wenn dann immer noch genügend Leute dafür waren, wurde man irgendwann in irgendein Amt gewählt. War manchmal zermürbend und wenig erfreulich, weil es hätte ja auch auf Prikas und kurzen Dienstweg hinauslaufen können. Ging aber nicht, weil es Statuten gab. Und die waren einzuhalten, bei Strafe eines wenig erfreulichen Parteiverfahrens.

Früher war das so. Heute wird man per Kartonage spitzenkandidiert. Na, wenn das nichts ist.

Ja früher, da konnte man noch sagen: Kerstin Kaiser Nicht! Aber das war früher.

31. August 2008

Ramelow verteilt das Bärenfell

derweil der Bär noch gar nicht erlegt ist. Aber er verzichtet generös auf das Amt des thüringischen Ministerpräsidenten.

Ramelow ist weder Minister, noch Präsident, hat also in dieser Hinsicht nichts als Verhandlungsmasse in der Hand. Aber langsam gewöhnt man sich an seine Eskapaden. Er war der erste, der wußte, wer die neue Bundespräsidentin des Landes wird und turtelte dies jedem Journalisten ins Mikro, der das gar nicht wissen wollte. Dann erklärte er den brandenburger Bauern, wie das in Hessen zu laufen hat. Und nun verzichtet er auf ein Amt, das er gar nicht inne hat.

Wenn das die Qualifikationen für einen Spitzenpolitiker der Linken sind, dann kann auch ich unverzüglich ein solches Amt ausfüllen. An Ideenreichtum mangelt es mir nicht. An meiner Schwatzhaftigkeit würde ich arbeiten, um diesem Kriterium gerecht zu werden.

Wobei...

Mir erscheint es da schon lukrativer, a la Platzeck zu agieren. Denn wer darf schon ungestraft seinen geistigen Müll vor hunderten Beifallsklatschern verklappen? Hätte ich die Wahl, ich würde auch lieber 100 Zuhörer, statt einen nicht ganz so genau zuhörenden Journalisten wählen, und mir deren Huldigungsbeifallsstürme reinziehen.

Platzeck bläst dir einen

bunten Luftballon auf, so du gewillt bist, ihm zuzuhören.

Auf dem heute zu Ende gegangenen Parteitag der Land-SPD meinte er sinngemäß laut Süddeutscher, "der Linken gehe es nur darum, nach 18 Jahren an die Macht zu kommen, aber nicht um Verantwortung und Lösungen".

Na ja, frag ich mich da, worum geht es eigentlich der SPD. Jedenfalls nicht um Verantwortung und auch nicht um Lösungen. Ich füge einschränkend hinzu, daß dies zumindest bis heute Vormittag so gewesen ist.

Ich hätte da 'ne prima Idee für den Kommunalwahlkampf, Herr Platzeck. Geh'n 'se doch ma zum Bahnhof. Da vertreiben sich je nach Wetterlage und physischem Leistungesvermögen ca. 14 Männlein und manchmal auch ein Weiblein ihre Lebenszeit, indem sie ihr Hartz-IV-Gehalt in die Getränkeindustrie investieren.

Denen verklickern sie dann noch einmal ihre Parteitagslyrik von:

Die Erinnerung an die DDR mit ihren grauen und kaputten Städten, der zerstörten Umwelt und der über dem Land liegenden Mutlosigkeit sei noch wach. Wo es an aktiver demokratischer Gesinnung fehle, gerate irgendwann die Demokratie insgesamt in schwere See.

Hauchen sie diesen Investoren ein demokratisches Gewissen ein, machen sie ihnen Mut und lassen sie den grauen und kaputten Bahnhof streichen. Macht 15 Stimmen für die SPD.

Ach ja, was früher einmal war:

SPIEGEL ONLINE 15. November 2005, 11:57 Uhr
PARTEITAG
Platzeck fast einstimmig zum neuen SPD-Chef gewählt

Matthias Platzeck ist neuer Vorsitzender der SPD. Der Ministerpräsident Brandenburgs wurde auf dem Parteitag in Karlsruhe mit dem Traumergebnis von 99,4 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Franz Müntefering gewählt.

SPIEGEL ONLINE 16. November 2005, 13:40 Uhr
SPD-PARTEITAG
Genossen träumen schon von Kanzler Platzeck


Das war'n noch Zeiten. Früher.

Fabulierkunst

Wenn es drauf ankommt, dann dürfen die deutschen Rechtschreiberlinge nach Herzenslust der Fabulierkunst frönen. Wenn das Vaterland in Gefahr ist, sind ihren poetischen Ausflüssen nur nur noch jene Schranken gesetzt, die das Objekt der Umschreibung zwischen Vor- und Zwischenfall eingrenzen.

So geschehen dieser Tage mit:

Deutschlandradio

In Afghanistan sind bei einem Zwischenfall mit deutschen ISAF-Soldaten drei Zivilisten getötet worden.

von Aliens, Franzosen oder Muslimen?

FAZ

Bei dem Zwischenfall starben eine Frau und zwei Kinder. Zwei weitere Kinder wurden verletzt.

tja, die sterben einfach bei Zwischenfällen weg

Süddeutsche

Drei Zivilisten sterben an deutscher Straßensperre

oder sie segnen an einer Straßensperre das Zeitliche

Rheinische Post

Drei Zivilisten sterben durch deutsche Waffen

bei amerikanischen Waffen oder russischen wären sie womöglich nicht gestorben

hier ist auch die URL interessant: http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/608422/Drei-Zivilisten-sterben-bei-Bundeswehreinsatz.html

seit wann hat die Bundeswehr Zivilsiten mit im Einsatz, mag ich da anfragen?

Focus

Bei einem Zwischenfall mit deutschen ISAF-Soldaten sind in Afghanistan drei Zivilisten gestorben.

Welchen Streß alleine der Anblick deutscher Soldaten verursacht, verdeutlicht Focus. Der reicht für's sterben schon aus.

Spiegel

Zivilisten bei Zwischenfall mit deutschen Soldaten getötet

TAZ

Tödlicher Vorfall mit Bundeswehr

Und auch hier ist die eigentliche URL interessant: http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/bundeswehr-eroeffnete-feuer-auf-zivilisten/

Die TAZ läßt gleich die ganze Bundeswehr zur Feuereröffnung antreten.
Wenn ich TAZ-Leser sein würde, was ich gottlob nicht bin, wäre dieser Überschriftenv(o)erfall Grund genug, meine fristlose Kündigung eines Abonements auf den Weg zu bringen.

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Auf den Punkt gebracht:

World.Content.News

Deutsche Soldaten erschießen in Afghanistan eine Frau und zwei Kinder

Und von dieser einzig präzisen Meldung ist es nur noch ein kleiner Schritt zu "Soldaten sind Mörder!"
Deutsche Soldaten sind Kindermörder!

Was ist nun eigentlich mit der erst jüngst durchs Leipzigs Straßen getragenen Forderung nach "Todesstrafe für Kindermörder"? Gilt das uneingeschränkt auch für Kinder mordende deutsche Soldaten?

Eigentlich habe ich vor 10 Tagen alles schon gesagt.

olympischer Sportsgeist geht so

SPIEGEL ONLINE 30. August 2008, 22:25 Uhr
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,druck-575424,00.html
OLYMPIA-TEILNAHME
Schalke verhängt harte Strafe gegen Rafinha

Die umstrittene Olympia-Teilnahmekommt den brasilianischen Nationalspieler Rafinha teuer zu stehen. Sein Club Schalke 04 verhängte gegen den 22-Jährigen eine Geldstrafe in sechsstelliger Höhe, weil er ohne Erlaubnis am olympischen Fußballturnier teilgenommen hatte.

"Das ist eine Größenordnung, die jedem weh tun würde", sagte Schalkes Manager Andreas Müller nach dem 1:0 der Königsblauen gegen den VfL Bochum. Rafinha hatte erstmals nach seiner Rückkehr wieder in der Anfangsformation gestanden. "Er hat durch sein dauerhaftes Fernbleiben mehrfach gegen seinen Vertrag verstoßen. Mir ist es vor allem auch deshalb wichtig, eine Strafe zu verhängen, um innerhalb der Mannschaft deutlich zu machen, dass wir ein solches Verhalten nicht dulden", sagte Müller auf der Homepage des Vereins.

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Wieder mal ein Aussage auf SPON, die ich so auf der Homepage von Schalke nicht gefunden habe, wie es von SPON behauptet behauptet wird. Da diese Holzköpfe nicht wissen, wie man verlinkt, läßt sich auch nicht überprüfen, wo sie ihre Märchen abschreiben.

manchmal, aber nur manchmal

denke ich, es gäbe doch einen Grund, den Muselmanen zivilasotorisches Benehmen vermittels B1-Bombern beizubringen.

SPIEGEL ONLINE 30. August 2008, 16:15 Uhr
PAKISTAN
Frauen bei lebendigem Leib begraben

Fünf Frauen sind im Südwesten Pakistans lebend in ihr Grab geworfen worden. Ein Abgeordneter verteidigte die Tat: Sie entspreche jahrhundertealter Traditionen.

Auf die Frauen, drei davon waren noch Jugendliche, soll zunächst geschossen worden sein, dann warf man sie ins Grab und schaufelte Erde über sie, obwohl sie noch atmeten. "Das sind jahrhundertealte Traditionen, und ich werde sie weiter verteidigen", sagte der Abgeordnete Israr Ullah Zehri.

"Nur wer sich der Unmoral hingibt, muss Angst haben."


Zivilasotrisch heißt im Sinne der Deutschen Geldzeitung:

Weiße Ware
von Andreas Albert

In diesem Jahr gibt es einen guten Grund, auch seine Frau oder Freundin mit auf die Ifa zu nehmen. Neben Fernsehern, Blu-ray-Playern, Kameras und Handys stellen erstmals auch die Hersteller von Haushaltsgeräten ihre Waren aus.

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Den Gedanken, daß es manchmal sinnvoll erscheinen mag, es möge Bomben- statt Perserteppiche vom Himmel regnen, stelle ich hiermit unter die VAuÄgA5GG-Lizenz. Diese Lizenz besagt, Verbreitung, Aneigung und Veränderung gemäß Artikel 5 Grundgesetz erlaubt. Will heißen, ich kann mir leisten, eine solche Meinung in den öffentlichen Raum zu stellen. Andere würden für sowas gesteinigt werden. In Deutschland. Und von Deutschen.

Vorratsdatenspeicherung geht so

in einer aufwendig vorbereiteten nacht- und nebelaktion wurden sämtliche datenbanken dieses international genutzen forums bei einer hausdurchsuchung auf dem server sichergestellt.

Der Rest der Mitteilung ist Gesülz, nicht mal kabarettreif.

So, Herr Schäuble, nun sind sie dran. Machen sie es wie ihre Kollegen aus dem Finanzressort, die sich mit viel Geld, die Ergebnisse eines Datendiebstahls aneigneten. Für diese Daten gilt jedoch: Einem geschenkten Gaul schaut man sehr wohl ins Maul.

Die rund 400 MB gibt's kostenfrei und gratis bei rapidshare und megaupload.

Und es ist eine Legende, die typisch SPON unbeschadet keine Kontrolle befürchten mußte:

Linke Hacker knacken Neonazi-Datenbank
Quelle

Und man muß nicht die FR nicht zitieren, wenn das Original nachlesbar ist.

Die Daten wurden bei einem Einbruch gestohlen. Obige Pressemitteilung sagt das auch so deutlich, aber beim Spiegel dichtet man sich halt die Geschichte (sic!) so zusammen, wie sie der Chefetage in den Kram paßt.

Und man muß auch nicht die Verfassungsschutzlyrik verbreiten, daß sich die Geheimen aus dem Thüringer Wald dafür interessieren. Das ganze Volk der Internetler kann sich das Archiv runterladen und in den Daten nach Herzenslust rumstöbern. So einfach geht das.

Ähh, nennen sich die Schmierfinken beim Spiegel eigentlich Journalisten? Oder stehen sie ehrlich zu ihrem Unvermögen?

Hat denen beim Spiegel schon mal jemand gesagt, daß sie stempeln gehen sollen? Das würde der Gesellschaft ungemein helfen.

29. August 2008

pornografische Musik

pornografische Musik

Da erschreckt man ganz schön vor dem Bäckerladen, wenn in der Frühe warme Brötchen abgeholt werden und der Eingang mit Pornografie trällernden Madels zugemüllt ist.

Trend verpennt, möchte ich da den BILDlern zurufen. Pornografische Musik läuft seit Jahren jeden Samstag auf den öffentlich-rechtlichen Portalen bis zum Abwinken. Zwar altersgerecht und demzufolge nicht gar zu heftig, nicht desto trotz pornografisch bis in die letzte Note.

Ist also ein steinalter Hut, den ihr euch aufsetzt und den ich mir nicht überstülpen lasse.

28. August 2008

liebe BILD-Zeitung

Ich wollte mir eure Kinotrailer-kostnix-Software auf Arbeit installieren. Wenn ich auf öffnen klicke, passiert gar nichts.

Auf dem Desktop liegt eine setup.exe. Bei der passiert auch nix.

Ich hab Mandriva. Wat nu?

mathematisches Rätsel

Der Bundewehr gehen die Soldaten aus, meint Florian Rötzer und schreibt das auf, was journalistische Bezahlmedien ebenfalls schon vermeldet haben.

Das geht mir allerdings am Hobel vorbei, denn erstens ist es nicht meine Bundeswehr und zweitens hab ich die nicht zum Hindukusch geschickt.

Viel interessanter ist dagegen das mathematische Phänomen, das er am Ende seiner Schreibe aufzeigt.

Ein Transportflieger, der aus der Bundeswehr austritt, erklärte der Zeitung, dass "die Dunkelziffer derer, die sich um einen Job außerhalb der Bundeswehr bemühen, noch viel höher (ist), als die tatsächliche Zahl der Abgänger vermuten lässt".

Mathematischer Schreibweise:

Dunkelziffer >> f(Zahl der Abgänger),

wobei f in unserem Fall die Vermutungsfunktion darstellt. Das doppelte Größerzeichen steht für die Aussage deutlich größer (viel höher), wobei mathematisch ein einfaches "größer als" ausreichen würde.

Dunkelziffer >> Vermutungsfunktion (Zahl der Abgänger)
---------
Die Aufgabe für die nächste Mathematikolympiade lautet.

Die Zahl der Abgänger sei 100.

Berechnen sie anhand der Vermutungsfunktion die viel höhere Dunkelziffer und stellen sie das Ergebnis anhand eines Graphen dar.

27. August 2008

Gehirntod 2.0

Ziercke ist das fleischgewordenen Beispiel, daß es das Web als 3-D-Animation in der Form Gehirntod 2.0 doch gibt.
Viele meinen ja, so was gäbe es nicht, nur weil sie mal in Second Life rumgeklickt haben. Aber mit jeder öffentlichen Äußerung widerlegt Ziercke diesen Irrtum.

Am besten wäre eigentlich, das Internet ganz zu verbieten, denn genau darum geht es. Hier ist ein Medium entstanden, daß nicht mal im Ansatz die zuverlässige Kontrolle der Bevölkerung bietet und genau das darf in einem sich demokratisch attributierenden Staat nicht sein.

26. August 2008

30 Jahre später

bricht der Neid erst so richtig durch.

Stern.de auf der Titelseite:

Kosmonaut Sigmund Jähn war der Trubel um seine Person gar nicht recht - sagt er heute jedenfalls.

Ich kann mich an diesen Tag noch sehr genau erinnern.
Ich wollte zum Fußballspiel gehen, aber mein Vater meinte, ich solle mal lieber zu Hause bleiben, vielleicht verpasse ich ja was ganz großes.

Ich bin trotzdem los. Und anschließend ins Kino, weil irgendein Edgar Wallace gezeigt wurde.

Als ich nach Hause kam, hingen alle an der Glotze. Ich ab diesem Augenblick auch.

Ein Jahr später hatte ich die Gelegenheit, Sigmund Jähn vollkommen streßfrei inmitten eines großen Trubels abzulichten, als er ganz alleine und zu Fuß den KDP passierte. Leider hat irgendjemand das von mir angefertigte Foto von der Fotowandzeitung gerupft und seiner Trophäensammlung beigefügt. Auf die Idee, mir das Negativ zu sichern, darauf bin ich damals nicht gekommen.

Es ist mir trotzdem eine Genugtuung, daß die Westmedien diesen Schock immer noch nicht überwunden haben. Kotzt weiter. Ihr braucht das.

BILD for Dummies

Das Lebenshilfeblatt für die Zukurzgekommenen wartet heute mit diesem kurzatmigen Text auf. Es hat mich keine 20 Sekunden gekostet, dem wohlweilen Leser dieses Blogs die Originale der Bilder zur Verfügung zu stellen. Sowas ist eigentlich die Aufgabe von Journalisten bei BILD und nicht mein Job.
Elsa Benítez auf BILD.de

24. August 2008

Chinas dickster Daumen

Herrlich, einfach herrlich.

Die Chinesen haben ihren dicksten Daumen erst am Schlußtag gezeigt.
Jimmy Page rifft sich im Vogelnest durch "Whole Lotta Love".

Eine dermaßen verarsche hat der Westen mehr als vedient.

Ich bin nur neidisch darauf, daß mir eine solche Idee nicht eingefallen ist.

Grandios. Die Chinesen haben's eben drauf.

Die deutschen Maulhelden am Mikrofon allerdings nicht. Der Kommentar von Béla Andreas Réthy klang wie eine Pflichübung in Staatspropaganda, platt, albern und vollkommen substanzfrei.

Réthy hat sich ja während der vergangenen vierzig Jahre etliche Meriten als profunder Kenner Chinas erworben. So durfte diesmal er den Politkommissar geben und das deutsche Volk, so es sich den ZDF-Mist antat, belehren als auch bekehren und Teile seiner reichhaltigen Chinakenntnisse referieren. Natürlich vor allem über die Menschenrechte, die er in der lezten 14 Tagen vertiefend zu seinem profunden Wissen studieren durfte. Nach getaner Reportierung der sportlichen Schluckimpfungen selbstverfreilich.

Nun müssen wir nur noch abwarten, wann die Sportreporter in ihrem zukünftigen beruflichen Schaffen mit gleicher Vehemenz wie fernab der heimatlichen Studios die massiven tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen hierzulande auf- und angreifen.

Das wird aber nicht passieren, darum warte ich auf die HDTV-Sendungen, die ab heute Nacht durchs Netz gescheucht werden, da besseres Bild, besserer Ton und den Kommentar versteht man nicht.

Die Zierpudel des Journalismus sollen nach Peking entsandt worden sein, meinte vor 14 Tagen die Sueddeutsche. Es waren die dümmlichen Kläffer, denen jede Souverintät abging, wie bei Kläffern üblich.