9. März 2020

Christliche Erkenntnis als Erleuchtung?

Ralph Brinkhaus
die Leute wollen keine Flüchtlinge
Schicken wir deswegen die todgeweihten Coronaträger gen Ägypten? Clever, was sich der Spahn da ausgedacht hat. Die möchte ich nicht in dem Flugzeug gesessen und auf dem Klo Wasser abschlagen haben müssen. Der hat garantiert ein paar mehr als 2 bis 6 infiziert.

Tja, so ist das, wenn der dümmste zur Verfügung stehende Protestant deutscher Kanzler spielt. Da darf niemand klüger als strunzdumms ein. Sonjst gibt es Ärger mit Mutti. Ergo mußte Spahn ran, von dem bisher nicht eine einzige Lebensleistung überliefert ist, außer daß er ständig in die Kamera blinzelt wie ein höchst zufriedener Apothekenpreisneh­mer.

Dr. John Campbell
Garlic is doing the rounds. There is no evidence I am aware. Now, garlic is good for you, eat it all you like.
Knoblauch ist gut, hilft aber nicht. Vitamin D, das er als Tagesdosis von 25µg empfiehlt, hilft womöglich auch nicht, wird von ihm trotzdem als Immunsystemaufpeppler gepriesen.
16 Millionen. Das ist die Zahl des Tages. ... seit gestern Abend ist bekannt: die gesamte Lombardei wird abgeriegelt. ...

„Derzeit sind wir dazu gezwungen, Therapien im Korridor, in Opera­tions­sälen und Aufwachräumen durchzuführen. Eines der besten Gesund­heits­systeme der Welt, das lombardische, steht nur einen Schritt vor dem Kollaps.“

Während oftmals das Argument fällt, dass die Grippe mehr Todesopfer als das Coronavirus fordere, entgegnete ein Cremoneser Arzt in einer TV-Dokumentation, dass es ungewöhnlich sei, 100 Lungenentzündungen in einer Woche eingeliefert zu bekommen.
Warum Spahn unter diesen Bedingungen ein Exportverbot für seinen Fliegengittermundschutz erlassen hat, das erfährt man nur bei PPQ. Nur dort.

16 Millionen, das war die DDR. Das hat doch ganz gut funktioniert, diese Abriegelung. Bis zum Kollaps. Und danach ging es irgendwie weiter.

Kohlrabi-Apostel auf gutem Weg

Frank Hennig
In Wahrheit legen die Zahlen das Dilemma des Irrwegs der deutschen Energiewende offen. Der so produzierte Strom musste zu großen Teilen ins Ausland verschenkt und sogar entsorgt werden in dem Sinne, dass den Beschenkten noch Geld dazugegeben wurde, weil sie zu dieser Zeit gar nichts geschenkt haben wollten.
...
Wann eine Regierung die Kraft aufbringen wird, mit dem inzwischen völlig kontraproduktiven EEG zu brechen und einen Weg rationaler Energiepolitik einzuschlagen, ist völlig offen. Kurz- und mittelfristig sieht es nicht danach aus.

Die Gesellschaftsklempner, die der postindustriellen Gesellschaft huldi­gen, die „Kohlrabi-Apostel und Philosophen der Brotrinde“ (Wolf Schnei­der) sind in unserer Gesellschaft auf gutem Weg.
Das erklär mal den bildungsphoben Schmierfinken und erst recht jenen, in derem Anal es sich die Medienbeschäftigenden kuschelig warm gemacht haben.

8. März 2020

Stefan, Joko und Klaas

von Stefan Niggemeier
Es wird dem Publikum nun schwer fallen, ihrem Humor unbefangen zu begegnen ...
Welcher Humor sehr wohl bittschön? Hab ich was verpaßt?

Spiegel: Geografie Note 5 reicht auch

Die 25.000-Einwohner-Stadt Hohen Neuendorf liegt in direkter Nach­barschaft zu Berlin und nicht weit weg von der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam.

koe/dpa
Der Spiegel, in das 3. Jahrtausend christlicher Indoktrination mit dem Anspruch angetreten, an der Verblödung der Menschen maßgeblich Anteil haben zu müssen, wird seiner Funktion vollauf gerecht.

Die eigentlich den führenden amerikanischen Fake News Schleudern nachgesagten Mängel bei der Kenntnis geografischer Gegebenheiten haben aus Kostengründen nun auch beim Sekten-Magazin aus Humbug Einzug gehalten. Sie sind auf einem guten Weg in die völlige Bedeutungs­losigkeit.

Das Kürzel koe steht beim Spiegel für Qualitätsjournalismus von Julia Köppe.

7. März 2020

Demokratie im Wolfsland BRD

Roger Letsch
Demo­kra­tie bedeu­tet eben auch, dass vier Wölfe und drei Schafe über das Mit­tag­essen abstim­men. Rechts­staat bedeu­tet, dass die Schafe nicht zum Essen kommen und ihren Anwalt mit einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung schi­cken. ...

Lob des Ramelow



Demokratieverächter Ramelow, der den Amtsstuhl auf Putschticket bean­sprucht und dafür immerhin 6 Wahlgänge benötigte, hat gestern kundge­geben, er habe einem Schwefler durch Stimmabgabe zu einem Präsidi­ums­­sitz im Thüringer Landtag verholfen, auf daß dieser von nun an vize­präsidieren darf. Es habe, so meinte Ramelow, mit seinem grundle­genden Verständnis eines ordnungsgemäßen Parlamentsbetriebs zu tun. Von der Thüringer Demokratie hat er nicht gesprochen.

Hab ich doch schon lange gesagt. Ramelow ist pfaffig durch und durch, nichts anderes. Der wählt eben auch die Igittigittmenschen, wenn es seinem pfaffigen Ich gut tut.

Am 13. Februar des Jahres habe ich es in das Internet reinkopiert.
Sag ich doch, daß dem Pfaffen Sozialismus und Kommunismus egal sind.
Schön, das niemand auf mich hört und ich mir somit wieder mal genüß­lich den Sack kraulen kann, weil ich manchmal richtig gut drauf bin.

Einigen seiner umtriebigsten Groupies hat er damit mitten auf die Zwölf gepocht. Ansatzlos und gründlich. Die König kotzt die inzwischen geleerten Lagerbestände dreier Jenaer Schnapsläden ins Internet, was hier wegen des Schutzes der nachwachsenden Genrationen junger Leute nicht publiziert werden darf, da es sich um lupenreinen Edelfaschismus handelt, was sie da ausgekotzt hat. Das ist unterm Strich betrachtet eine sehr schöne Entwicklung.

[update 11:50 Uhr]

PPQ zum praktischen Umgang mit Hufeisen in Thüringen. Lieber heißblütig geschmiedet als kaltherzig verteufelt.

6. März 2020

wie schlimm böse Grünology wirklich ist

Rüdiger Stobbe
Diese Kolumne dokumentiert die Stromerzeugung Deutschlands in Zeiten der Energiewende und zeigt dem Leser, dass es noch nicht einmal auch nur eine Stunde Strom – erzeugt mittels Wind-, Sonnen-, Biomasse- und Wasserkraftwerken – gegeben hat, der ausgereicht hätte, um Deutsch­land komplett mit dem zu diesem Zeitpunkt benötigten Strom zu ver­sorgen (Abbildung 3). Dann weiß der Leser, dass es noch niemals über­schüssigen Wind- und Sonnenstrom gegeben hat, der hätte gespeichert werden können. Dann weiß er, dass das Gerede von „zu viel Wind- und Sonnenstrom“ entweder reine Propaganda oder Ausdruck ganz großer Ahnungslosigkeit ist. Beides ist meines Erachtens gleich schlimm.

zum versuchten Massenmord in Volkmarsen

Wolfgang Meins
Während nach dem Attentat von Hanau der Generalbundesanwalt bereits am nächsten Tag scheinbar frei von jeglichen Zweifeln der Öffentlichkeit das (angebliche) Tätermotiv präsentierte, war von der für die Amokfahrt von Volkmarsen zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankfurt bisher lediglich zu vernehmen, dass immer noch Unklarheit über das Motiv des Täters herrsche. Auch wenn für die Staatsanwaltschaft mildernde Umstände geltend gemacht werden könnten, weil der Amokfahrer – im Gegensatz zum Hanau-Täter – kein die Tat begründendes Manifest hinterlassen hat, kommt einem dieses Schweigen langsam doch etwas seltsam vor.

Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Tat in Volkmarsen zur Unzeit geschah. Denn die zeitgleich laufende Instrumentalisierungskampagne des Attentats von Hanau strebte gerade erst ihrem Höhepunkt entgegen. ... Medien, Politik und damit auch die Staatsanwaltschaft haben doch wohl rasch erkannt, dass die Tat kein zusätzliches Instrumentalisierungspotenzial bietet, sondern eher das Gegenteil: Ein Fahrzeug mit Tötungsabsicht in Menschenansammlungen zu lenken, weckt selbstverständlich Assoziationen an die Verbrechen auf dem Breitscheidplatz und in Nizza – und damit an islamistisch motivierten Terror.
Sag ich ja, die Psychos werden aus Gründen politischer Opportunität völlig unterschätzt oder böswillig negiert, weil sie kein Ausbeutungs­potential bieten, so es nicht Richtung Nazis umgebogen werden kann. Nicht ein einziger Chefredakteur möchte jemals in die Lage kommen, einen Anruf aus dem Kanzleramt zu erhalten, so der nicht die Einla­dung zu einem Hintergrundgespräch im Hexenhaus von Baba Jaga beinhaltet.

5. März 2020

Covid19: Helfen Globuli?



Dr. John Campbell erklärt die Funktion des Immunsystems. Dann müßten doch Globuli helfen, wenn ich seine hingekritzelte Zeichnung recht verstehe. Er schreibt und zeichnet übrigens mit einem sehr robusten Füllhalter. Meine Hochachtung und Ehrerbietung.

Es ist übrigens ein Schande, daß der nur um die 50.000 Aufrufe hat.

linke Strategie: Abgeordnetenbetrieb schwächen

Tim Fürup mein Name, ich bin auch Mitglied d. AKL (Antikapitalistischen Lin­ken), und kann jetzt da an Luzie genau anschließen, und man gewinnt der hier den Eindruck, als würde es jetzt nur noch um die Frage, wie wir in eine Regulierung eintreten, gehen, und dann würde das Land schon ein bisschen besser werden. Ich halte dieses Märchen führt tatsächlich ein Märchen. Die linke vergisst dabei festzustellen, dass wenn man in einem Regierungszug einsteigen möchte, dann muss man ein Ticket lösen. Und auf dieses Ticket gibt es Allg. Geschäftsbedingungen, und die muss die linke akzeptieren. Zu diesen Geschäftsbedingungen gehört die Akzeptanz zu Schuldenbremse, die Akzeptanz zur NATO, zu EU, zu Stacheldraht, dazu gehört die Akzeptanz zu Abschiebung und dazu gehört auch die Akzeptanz zum Bestehenden. Und daran sollte sich die linke meiner Meinung nach nicht beteiligen. Gleichzeitig will ich Euch sagen, wie es besser gehen könnte: Wir müssen diesen parla­mentsfixierten Abgeordnetenbetrieb schwächen. Und das machen wir damit, dass wir feststellen, was die Aufgaben einer Linken sind.

- Staatsknete im Parlament abgreifen,
- Informationen aus dem Staatsapparat abgreifen,
- der Bewegung zuspielen,
- den außerparlamentarischen Bewegungen das zuspielen.

Und dann braucht man natürlich noch das Parlament als Bühne, weil die Medien sind so geil auf dieses Parlament, das sollten wir doch nutzen. Aber alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir nicht unbedingt.

Tim Fürup greift seine Knete übrigens im deutschen Bundestag ab, genauer gesagt als wissenschaftlicher Mitarbeiterbeschäftigter des MdB Hubertus Zdebel.

Jetzt wißt ihr auch, weß Funktion die NSU-Ausschüsse waren, um Geld abzugreifen und die Antifa mit Informationen zu versorgen, die man sonst nie und nimmer bekommen hätte. Kennverhältnisse des Todfeindes und deren Kontaktdaten, das ist ein unvergleichlicher Schatz.


Kein Handschlag mit Fas!* Danke Björn!

We need to suspend these social niceties.
Dr. John Campbell

Die Schwächung des parlamentsfixierten Abgeordnetenbetriebes gab es gestern erst wieder anzuschauen, und in den Wochen vorher, als Ramelow von Merkels Gnaden durch Verfassungsbruch ins Amt geputscht wurde, er als Amtsinhaber somit ein Putschistenbalg ist.
Die Thüringer Parlamentarier mussten auf Kanzlergeheiß ihre Wahl in einem zweiten Akt wiederholen – bis das Ergebnis für Merkel und den politischen Mainstream stimmt.
Ich habe keine Ahnung, warum man Höcke als Faschisten betiteln darf. In dieser Diktion ist Ramelow fürderhin der Nutznießer des verfassungs­feind­lichen Merkel-Putsches und somit keinen Deut besser als ein Faschist. Da paßt nicht mal die billigste deutsche Briefmarke zwischen diese Parlamentarier gleichen Geistes.
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* Der Fa Ramelow ist wie einst der Hitlerjungenbub das letzte Aufgebot Merkels im Krieg gegen alle.

4. März 2020

bedeutende Denker Thüringens

Aus der Eierkiste in Erfurt schallt Bodo Ramelow ganz im Goetheschen Erbe:
„Zwischen dem Debakel vom 5. Februar und der Situation heute liegt die Erkenntnis, was es bedeutet, keine Landesregierung zu haben.“

der grüne Krieg gegen die Neger

Michael Klein
Grüne Gutmenschen führen in erster Linie Krieg gegen (afrikanische) Menschen, wie es scheint.
Manchmal geben sie auch die Photovoltaik-Beauftragte bei den Linken, um das Geschäftsmodell des Lebenspartners besser umzurubeln. Die Sektengroupies von Grünology sind schon genug esoterisch versaut.

Strategie: Linke will 1% der Reichen erschossen sehen



Ave, Riexinger, morituri te salutant


Die Linke hat eine Strategiekonferenz durchgeführt, auf der Sandra Lust kund gab, daß nach der Revolution und der Energiewende ca. 1% der Reichen erschossen werden worden sind.


bearbeitetes Bildschirmfoto aus verlinkter Tagesschaumeldung
Auch wenn wir 1% der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, daß wir heizen wollen.
Ob reiche Leichen trefflich Heizmaterial für die Lokomotiven der Geschichte (Karl Marx) sind, darüber ließe sich heftig streiten.

Nach Ende des Kurzvortrages der linken Strategin jedenfalls begnadigte der Partei­vorsitzende in einem Akt grenzenloser Güte und mit dem unwidersteh­lichen Charme eines Väterchens der proletarischen Revolution die Todge­weihten zum Verrichten nützlicher Arbeit statt Leichenfäulnis (Michael Tsokos).
Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Nach dem Tod kommt die Fäulnis, Herr Kachelmann. Da muß ich sie leider enttäuschen.
Stalin hätte keine bessere Idee gehabt. Manchmal jedenfalls.
Wir erschießen sie nicht, sondern setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.
Ralf Schuler
Ich finde es sehr tröstlich, dass der Parteichef der Linken die Erschießung der Reichen in gemeinnützige Arbeit umwandelt. Daran erkennt man doch den humanen Kompass der Linkspartei auf ihrem Strategiekongress ...
Typisch für eine Schmierfinken der BILD, daß er in seinem Schriftwerk schludert. Riexinger sprach von nützlicher Arbeit, nicht gemeinnütziger. Fühle den Unterschied.

Mittlerweile hat Riexinger erkannt, daß Zwangsarbeit auch keine Lösung ist und rudert zurück.
Der Kommentar der Genossin war unakzeptabel, wenn auch erkennbar ironisch. Meine Reaktion darauf hätte sehr viel unmissverständlicher sein müssen.
Wenn wir noch zwei Tage warten, dann war alles nur Satire. Und in einer Woche ist es beim Welke der Spitzengag.

Was daran allerdings erkennbar ironisch gemeint war, hat Riexinger nicht verraten, auch wenn er es weiß.

Dann war gestern noch Fraktionssitzung.

Linken-Fraktionsspitze verurteilt Anzeige gegen Regierungsmitglieder

Verständlich, denn die wollen ja mitmorden, wenn es zur großen Völker­schlacht kommt. Da ist eine Mordsanzeige gegen Merkel kontraproduktiv.

Und sowas soll heute in Thüringen an die Macht geputscht werden. Ein bißchen Spaß muß sein. Und sei es beim Leichenschmaus ob der gewon­nenen Wahl.

[update 09:50 Uhr]

Jodel hat gesagt…
Man stelle sich nur mal vor die Pech- und Schwefelpartei hätte sich erdreistet einen Ex-NPD Politiker zum Geschäftsführer zu ernennen. Anschließend hätte noch ein Hinterbänkler einen Witz gemacht, das zum Wohle Deutschlands 1 % der aktuell bei uns untergebrachten Migranten zu erschießen sei. Was Herr Gauland dann ebenfalls humoristisch in Zwangsarbeit umgewandelt hätte.
Holla die Waldfee, da stünde das vierte Reich aber diesmal endgültig und wahrhaftig vor der Türe und vom Corona-Virus wäre kein Sterbens­wört­chen mehr zu hören.

3. März 2020

Hamster kaufen

Ahoi Polloi
Hamsterkauf-Beobachtungen: Die Berliner kaufen vor allem wie irre Fertigessen und Tiefkühlkost, weniger die lang und ungekühlt haltbaren Zutaten. Offensichtlich wären Koch- und Ernährungskurse eine gute Vorbereitung gewesen.
Hier im Quartier kauft niemand Hamster. Auch keine tiefgekühlten. Alle ausverkauft. Abgesehen davon geht man in die Kaufhalle und kauft, was man braucht. Die Regale sind voll.

Hanau: immer noch kein Täter in Sicht

Stephan Paetrow
Auch nach den Morden von Hanau ist eine auffällige Behörden-Ruhe eingetreten. Anscheinend weiß die Polizei immer noch nicht, wer wann wo geschossen hat. Bislang scheinen nicht einmal die Projektile mit den verwendeten Pistolen abgeglichen worden zu sein. Auch der mutmaßliche Täter (er stammt aus einem rigiden Grünen-Milieu, der Vater war Grü­nen-Kandidat), arbeitslos, Hilfsgelder gestrichen, weil er nicht an För­dermaßnahmen teilnahm, scheint nicht in die schnell beschrieenen und gewünschten politischen Raster zu passen. Wo die Ermittler schweigen, bilden sich schnell alternative Theorien. Die Zeit munkelt was von „Tem­pel­rittern“, Augenzeugen bestreiten, dass der Täter mit dem präsen­tier­ten Mörder identisch sei, andere wollen mehrere Täter gesehen haben …

Haltungsjournalisten der Wahrscheinlichkeitspresse nutzten die Zeit des Ungewissen trotzdem für ihre beliebten Schnellurteile: Der Täter ist immer … na, Sie wissen schon.
Zwecks Erhöhung der literarischen Qualität hätte ich Haltungswahrer der esoterischen Orakelmedien geschrieben, ansonsten ist es kongruent mit meinen Überlegungen.

Wir haben Zeit und können warten, bis Merkel entscheidet, ob man sich nun mit türkischer, äh tückischer Kriminalität in Deutschland beschäftigt oder den NSU gibt. Zweiteres übrigens. Über Hanau werden wir nie wieder etwas aus berufenem Munde hören.

[update 08:40 Uhr]

fatalist
Den alten Grünen hat man weggesperrt, damit der erweiterte Selbstmord des jungen Verwirrten nicht infrage gestellt werden soll?
Ja.

Dann wäre da noch die Möglichkeit, daß Sohnemann nach Hause kam und meinte, er habe gerade reinen Tisch gemacht. Da brach der Mann zusammen. Oder er war Zeuge, als er Mutter und sich umbrachte.

Dann wäre da noch die Möglichkeit, daß er dem Spukgespenst Sohn ein Ende bereitete und anschließend wie paralysiert in der Wohnung aus­harrte, bis er von der Polizei rausgeholt wurde.

Prinzipiell mit der aktuellen Lebenslage oder eben Lebenslüge nicht klarkommen, aus welchen Gründen auch immer, ist eine gute Arbeits­hypothese.

2. März 2020

besorgniserregender Merksatz

Reinhard Kuhn
Es scheint zunehmend der Fall, daß jene, die die DDR noch kannten und erlebten, auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen besser vorbereitet sind

Das ist in der Tat besorgniserregend
Eigentlich nicht, also keines von beiden, aber dieser Schein sei uns Lab.

arbeitsscheues Element

Die Welt titelt:
Gabriel rät Kühnert, arbeiten zu gehen
Gabriel, der es mit Arbeiten selber nicht so am Hut hatte, könnte es ei­gent­lich wissen. So sind sie eben.
... mahnte der einstige Arbeiterparteiführer, dessen eigene Arbeits­bio­grafie sich mit ein bisschen Nachtportier, DGB und Aushilfslehrer schnell erschöpft.
Es gibt keinen Bundesarbeitsdient, in den man arbeits­scheue Elemente zwangsverpflichten kann. Kühnert kann also durch großzügige Alimen­tiertung seitens der SPD-Mitglieder und Steuerzahler weiterhin ein arbeitsfernes und sorgloses Leben führen. Vor allem kann er so Dumm­heiten noch und nöcher aushecken. Mehr ist bisher aus dem Internet nicht von ihm überliefert.

1. März 2020

Hinweis auf den Führer ist auch keine Hilfe

Merkel kneift in Sachen Corona-Krise

Bei all den Widrigkeiten des aktuellen Weltenlaufs sollten wir eventuell möglicherweise den Tipp von Josef Hueber beachten, der für alle erdenk­lichen Lebenslagen richtig ist.
Es hilft dann sicher nichts, darauf hinzuweisen, dass Adolf nicht rauchte, nicht trank und kaum oder keinen Urlaub machte. Und zudem Vegetarier war.
Das ist richtig, hilft aber nicht weiter, weil the fuhrer sells better than sex.

Covid19: traditionelle chinesische Medizin im Kirchhaus


Rudolf Anschober: „Müssen lernen, schneller zu denken als das Virus“ *

Fragolin
Im Wiener Stephansdom und im Salzburger Dom wurde das Weih­was­ser­becken trockengelegt, um „Corona-sicher“ zu sein.
Das Zeug soll nun gegen Hexen und Dämonen helfen, gegen Werwölfe und Vampire, sogar gegen den Leibhaftigen selbst – und gegen die klei­nen knubbeligen China-Kügelchen wirkt es nicht?
Stephan Paetow
Die Angst vor dem Corona Virus hat nun auch den Vatikan erreicht. Verständlich, die Herren sind alle in der Zielgruppe (besonders gefährdet 60 plus), und sie wissen am besten, dass Beten nicht hilft …
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* Idee für Bildschirmfoto by Fragolin
Anschuber verantwortet für die reichen Öster die Spahnsche Grippe.

29. Februar 2020

Panoramafreiheit



Wenn man das passende Objektiv nicht bei hat, muß man sich anders behelfen, um die gewünschte Bildaussage in einem einzigen Bild unter­zubringen. Man fertigt Panoramen der Szene an und werkelt in Überstun­den an dem Bildmaterial. 35 mm war die kleinste Brennweite, die ich mit hatte. Die zählt nicht wirklich zum Weitwinkelbereich, und nicht wirklich zu den Normalobjektiven, obwohl das Objektiv jede Menge Informationen einfängt. Oft genug reicht das nicht, wie zum Beispiel, in einem Zimmer, das die Größe eines Palastes hat. Oder wenn man auf die Aussichtsplatt­form eines früher als Kirchhaus dienenden Gemäuers kraxelt, um sich einen luftigen Blick über Usedom und Wolin zu verschaffen. Auch das von den Kaiserbädern aus heranziehende Gewitter wirkt nur in Breitbild. Und natürlich in natura, wenn der Regen auf einen niederprasselt.

Ich habe satt zu tun und kann mich nicht um die Wahnsinnigen der deut­schen Partei- und Staatspropaganda kümmern.