SKANDAL IN PAKISTAN | Autor: Hani Yousuf | 19:30
Sicherheitsleute töten 17-Jährigen vor Fernsehteam
Pakistanische Sicherheitskräfte erschießen vorsätzlich einen 17-Jährigen – und lassen sich dabei auch von einem Fernsehteam nicht stören. Das ganze Land ist empört.
Ein Skandal, daß die sich nicht vom Fernsehteam haben stören lassen. Seh ich genauso. Schließlich ist uns so möglicherweise ein mörderisches Interview durch die Lappen gegangen.
21. Juni 2011
zeitlose Sinnsuche
SINNSUCHE
"Nicht jeder Mensch ist für Arbeit geboren"
Tim Hagemann: Ich gehe davon aus, dass nicht jeder Mensch für die Arbeit geboren ist – zumindest nicht für unsere moderne Arbeitswelt.
"Nicht jeder Mensch ist für Arbeit geboren"
Tim Hagemann: Ich gehe davon aus, dass nicht jeder Mensch für die Arbeit geboren ist – zumindest nicht für unsere moderne Arbeitswelt.
Freunde gibt es überall
britfloyd möchte dich als Freund hinzufügen emailte mir der immer aufmerksame und copyrightbedachte Deinglotze. Ob ich das erlauben täte oder ignoriere, wollten die Herren noch wissen. Ich ignoriere das mal, denn ich bezweifel, daß britfloyd die entsprechenden posts aus dem Deutschen ins Englische übertragen lassen und dann auch noch gelesen hat.
Die wollen nur mein Geld, um mir dafür dann eine Eintrittskarte für ihre Pink Floyd Show zu verkaufen. Das sind halt die besten Nachahmer. Leider mit einer Ausnahme. Roger Waters ist besser. Ich hatte ihn ja schon 2002 mit "In the flesh" im Velodrome erlebt, eines der knackigsten Konzerte seinerzeit. Insofern kann ich schon behaupten, jetzt erst recht, daß er der bessere Nachahmer von Pink Floyd ist. Warum auch immer. Das soll mich nicht interessieren. Möglicherweise hat Roger Waters mehr Ahnung von Pink Floyd.
Nicht, daß die schlecht wären, das nicht. doch wenn man das Original kriegen kann, dann nimmt man es auch.
Komisch. Wenn ich das Blog hier nach "flesh" durchsuche, dann wird mir ein post mit dem Brustmuskel von Keira Knightley aufgelistet. Keine Ahnung, das hat doch mit Pink Floyd überhaupt nichts zu tun. Vielleicht, weil ich was von orgiastischer Gitarrenzupferei geschrieben hatte?
Ich hätte vielleicht anders suchen müssen, z.B. nach Roger Waters, aber bitte nicht nackt. Dann wäre Keira Knightley angezogen ausgewürfelt worden.
Ach so, der Vollständigkeit halber die anderen posts zu Roger Waters - The Wall - live in Berlin am 15.06.2011.
Nichts für ungut, dear friends, doch ob ich mich für eure Tour und den Besuch einer der Vorstellungen interessieren werde, das weiß ich erst später.
Die wollen nur mein Geld, um mir dafür dann eine Eintrittskarte für ihre Pink Floyd Show zu verkaufen. Das sind halt die besten Nachahmer. Leider mit einer Ausnahme. Roger Waters ist besser. Ich hatte ihn ja schon 2002 mit "In the flesh" im Velodrome erlebt, eines der knackigsten Konzerte seinerzeit. Insofern kann ich schon behaupten, jetzt erst recht, daß er der bessere Nachahmer von Pink Floyd ist. Warum auch immer. Das soll mich nicht interessieren. Möglicherweise hat Roger Waters mehr Ahnung von Pink Floyd.
Nicht, daß die schlecht wären, das nicht. doch wenn man das Original kriegen kann, dann nimmt man es auch.
Komisch. Wenn ich das Blog hier nach "flesh" durchsuche, dann wird mir ein post mit dem Brustmuskel von Keira Knightley aufgelistet. Keine Ahnung, das hat doch mit Pink Floyd überhaupt nichts zu tun. Vielleicht, weil ich was von orgiastischer Gitarrenzupferei geschrieben hatte?
Ich hätte vielleicht anders suchen müssen, z.B. nach Roger Waters, aber bitte nicht nackt. Dann wäre Keira Knightley angezogen ausgewürfelt worden.
Ach so, der Vollständigkeit halber die anderen posts zu Roger Waters - The Wall - live in Berlin am 15.06.2011.
Nichts für ungut, dear friends, doch ob ich mich für eure Tour und den Besuch einer der Vorstellungen interessieren werde, das weiß ich erst später.
falls jemand tapezieren möchte
Ich habe da aus dem Mülleimer des Internet ein paar Poster gelutscht, die nicht mehr benötigt werden, es sei denn als Makulatur beim Tapezieren.
20. Juni 2011
Plagiats-Skandal um al-Kaida-Chef
Die Plagiats-Jäger haben wieder zugeschlagen. Nun hat es auch den Shootingstar der internationalen Videobotschafterszene getroffen. Doktor Aiman al-Sawahiri, so die Welt, soll wohl für den Erwerb seines Doktortitels geschummelt haben und nicht ganz ehrlich gewesen sein.
Man sei zu dem Schluss gekommen, dass Al-Sawahiris Doktorarbeit voller handwerklicher Fehler sei... Zwei Drittel der Selbstmordattentats-Tipps hatte al-Sawahiri offenbar ohne Quellenangaben aus Leitartikeln abgeschrieben. Zudem entsprechen einige der in der Dissertation empfohlenen chirurgischen Techniken (Amerikaner und Juden immer ohne Narkose operieren) nicht den internationalen Standards.
Bertholds Wahn führt in die schriftstellerische Katastrophe
Ich sag mal so. Ganz so war es nicht, wie Berthold Seewald uns in der Überschrift verklickern will. Es war definitiv nicht Hitlers Wahn vom Blitzkrieg, der in die Katastrophe führte.
Naja, eigentlich war es überhaupt nicht so, sondern ganz anders.
Wie es wirklich war, das verrate ich nicht, das soll der Berthold mal schön alleine rauskriegen.
19. Juni 2011
die Zeitbombe ist ein Blindgänger
Zeit Online
Der Wurm als Bombe
Computerviren treffen Rüstungskonzerne, Banken und Atomanlagen. Der Krieg im Internet ist keine Fiktion mehr. Jetzt rüstet sich auch Deutschland für den Cyberwar.
... am 16. Juni wurde ein Abwehrzentrum in Bonn-Mehlem eröffnet. Es ist mit zehn Mitarbeitern bestückt.
10 Deutsche gegen den Krieg im Internet? Dann gilt wohl auch hier, daß 10 deutsche Cyberkrieger dümmer sind als 5 deutsche Cyberkrieger.
Eigentlich wollte ich euch ja mit Hal Faber an diesem Wochenende verschonen, aber angesichts dessen, was Ulrich Ladurner für Blödsinn auf den Server der Zeit kopieren durfte, schlage ich ihm mit dem WWWW auf die Finger, auf daß er zukünftig das Schreiben läßt und stattdessen z.B. beim türkischen Gemüsehändler Tomaten sortiert. Da kann er nicht so viel Schaden anrichten.
Hal Faber hat wieder mal ein Schmuckstück der Internetschreibe aus den Milliarden sinnloser Webseiten rausgepopelt, auf daß ihr euch dieses vollständig durchlest. Dann wißt ihr alles über den Krieg im Internet. Bei der Zeit vertrödelt ihr nur wertvolle Restlebenszeit. Das müßt ihr euch nicht durchlesen, auch wenn ich es verlinkt habe.
Wenigstens eine Erkenntnis verdanken wir der Zeit dennoch. Sie sind zwar schneller als der Spiegel, trotzdem genauso schlecht, denn für den Spiegel kommt der Krieg im Internet erst noch.
SPIEGEL ONLINE 19. Juni 2011, 10:16 Uhr
PC-Virenjäger Kasperski
"Das Netz wird Kriegsschauplatz"
Oder auch nicht, wenn alle die Ratschläge von Kaspersky beherzigen und seine Produkte kaufen. Also installieren und regelmäßig updaten. Kaspersky hat auch eine passable Idee, wie man das Dilemma vehindert.
"In Zukunft allerdings müssen wir mit Cyber-Attacken auf Fabriken, Flugzeuge und Kraftwerke rechnen."
Genau, nicht mehr mit Bits und Bytes, Taschenrechnern und Computern, nein think big ist angesagt, Rechnen mit Cyperattacken, das ist die Zukunft.
Der Wurm als Bombe
Computerviren treffen Rüstungskonzerne, Banken und Atomanlagen. Der Krieg im Internet ist keine Fiktion mehr. Jetzt rüstet sich auch Deutschland für den Cyberwar.
... am 16. Juni wurde ein Abwehrzentrum in Bonn-Mehlem eröffnet. Es ist mit zehn Mitarbeitern bestückt.
10 Deutsche gegen den Krieg im Internet? Dann gilt wohl auch hier, daß 10 deutsche Cyberkrieger dümmer sind als 5 deutsche Cyberkrieger.
Eigentlich wollte ich euch ja mit Hal Faber an diesem Wochenende verschonen, aber angesichts dessen, was Ulrich Ladurner für Blödsinn auf den Server der Zeit kopieren durfte, schlage ich ihm mit dem WWWW auf die Finger, auf daß er zukünftig das Schreiben läßt und stattdessen z.B. beim türkischen Gemüsehändler Tomaten sortiert. Da kann er nicht so viel Schaden anrichten.
Hal Faber hat wieder mal ein Schmuckstück der Internetschreibe aus den Milliarden sinnloser Webseiten rausgepopelt, auf daß ihr euch dieses vollständig durchlest. Dann wißt ihr alles über den Krieg im Internet. Bei der Zeit vertrödelt ihr nur wertvolle Restlebenszeit. Das müßt ihr euch nicht durchlesen, auch wenn ich es verlinkt habe.
Wenigstens eine Erkenntnis verdanken wir der Zeit dennoch. Sie sind zwar schneller als der Spiegel, trotzdem genauso schlecht, denn für den Spiegel kommt der Krieg im Internet erst noch.
SPIEGEL ONLINE 19. Juni 2011, 10:16 Uhr
PC-Virenjäger Kasperski
"Das Netz wird Kriegsschauplatz"
Oder auch nicht, wenn alle die Ratschläge von Kaspersky beherzigen und seine Produkte kaufen. Also installieren und regelmäßig updaten. Kaspersky hat auch eine passable Idee, wie man das Dilemma vehindert.
"In Zukunft allerdings müssen wir mit Cyber-Attacken auf Fabriken, Flugzeuge und Kraftwerke rechnen."
Genau, nicht mehr mit Bits und Bytes, Taschenrechnern und Computern, nein think big ist angesagt, Rechnen mit Cyperattacken, das ist die Zukunft.
Feststellung zu kino.to
heise
Das Internet-Portal kino.to sei ein hoch kriminelles und profitorientiertes System gewesen.
Dazu stelle ich fest: Disney, Warner und die GVU aber auch.
Das Internet-Portal kino.to sei ein hoch kriminelles und profitorientiertes System gewesen.
Dazu stelle ich fest: Disney, Warner und die GVU aber auch.
isharegossip - Klatsch und Tratsch die nächste
Das Autorenkollektiv von isharegossip stellt seine redaktionellen Grundsätze zur Abstimmung.
Lesen sie demnächst: BILD uns Spiegel lassen öffentlich darüber abstimmen, ob sie zukünftig weiterhin Gerüchte verbreiten sollen wollen dürfen oder zur seriösen Nachrichtengebung wechseln.
Lesen sie demnächst: BILD uns Spiegel lassen öffentlich darüber abstimmen, ob sie zukünftig weiterhin Gerüchte verbreiten sollen wollen dürfen oder zur seriösen Nachrichtengebung wechseln.
18. Juni 2011
Terroranschlag auf den Reichstag fällt aus
Die Terrorpropagandazentrale in Hamburg hatte im vergangenen Herbst im Stile der Grimms die Terrorpropaganda de Maiziéres zu einem Blutbad umgedichtet, das alsbald gestoppt wurde, da der Talibanbartträger erst noch ein Besucherzentrum außerhalb des Reichstages errichten will, in dem die Bomben platziert werden können.
Nun erteilt die Bundesanwaltschaft einem solchen Unterfangen ebenfalls eine Absage.
Nach der Festnahme eines zum Islam konvertierten Österreichers gibt es keine ernsthaften Hinweise auf einen geplanten Terrorangriff auf den Berliner Reichstag. „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für konkrete Vorbereitungen eines Anschlags in Deutschland“, sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde.
Nur BILD, die klebt an diesem Terrorplot wie eine Schmeißfliege am Exkrementehaufen.

Selbstverständlich hat auch der diensthabende Praktikant ssu/dpa/dapd in der Propagandazentrale des deutschen Terrors seinen Kackhaufen in die Welt gesetzte. Auch Schmeißfliegen wollen leben.
SPIEGEL ONLINE 18. Juni 2011, 18:49 Uhr
Festnahme in Wien
Angst vor dem Angriff des Austro-Terroristen
Sensationsmache oder doch reale Bedrohung?

Sie haben eine ihrer Lieblingsdichtungen wieder. Au scheiße. Doch wie vereitelt man einen Terroranschlag auf den Reichstag, der gar nicht vorbereitet wurde (Bundesanwaltschaft)? Und wenn doch vorbereitet, dann ausschließlich vom politisch-medialen Komplex und den staatlichen Terrorpropagandisten.
mehr Terrorpropaganda in diesem Blog:
jetzt geht's lohos
wie Merkel einst de Maiziére wegen seiner Terrorpropaganda runterputzte
de Maiziére empfiehlt: Beten für mehr Terroranschläge
Ist de Maiziére nur ein Bluff?
Nun erteilt die Bundesanwaltschaft einem solchen Unterfangen ebenfalls eine Absage.
Nach der Festnahme eines zum Islam konvertierten Österreichers gibt es keine ernsthaften Hinweise auf einen geplanten Terrorangriff auf den Berliner Reichstag. „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für konkrete Vorbereitungen eines Anschlags in Deutschland“, sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde.
Nur BILD, die klebt an diesem Terrorplot wie eine Schmeißfliege am Exkrementehaufen.
Selbstverständlich hat auch der diensthabende Praktikant ssu/dpa/dapd in der Propagandazentrale des deutschen Terrors seinen Kackhaufen in die Welt gesetzte. Auch Schmeißfliegen wollen leben.
SPIEGEL ONLINE 18. Juni 2011, 18:49 Uhr
Festnahme in Wien
Angst vor dem Angriff des Austro-Terroristen
Sensationsmache oder doch reale Bedrohung?
Sie haben eine ihrer Lieblingsdichtungen wieder. Au scheiße. Doch wie vereitelt man einen Terroranschlag auf den Reichstag, der gar nicht vorbereitet wurde (Bundesanwaltschaft)? Und wenn doch vorbereitet, dann ausschließlich vom politisch-medialen Komplex und den staatlichen Terrorpropagandisten.
mehr Terrorpropaganda in diesem Blog:
jetzt geht's lohos
wie Merkel einst de Maiziére wegen seiner Terrorpropaganda runterputzte
de Maiziére empfiehlt: Beten für mehr Terroranschläge
Ist de Maiziére nur ein Bluff?
sie war Kommunistin
"Ich war aktive Kommunistin. In gewisser Weise bin ich das immer noch. Die Idee einer solidarischen Welt ist noch immer die einzige, an die ich glauben kann. Die einzige politische Wahrheit, die man nicht in Frage stellen kann, meiner Meinung nach."
S. 358
Henning Mankell
Der Feind im Schatten
Paul Zsolny Verlag Wien 2010
590 Seiten
Der Krimiplot ist gut und wird überraschend aufgelöst. Doch was mich am Buch am meisten störte, ist die Tatsache, daß ich nun zum zigsten Male die Darmbeschwerden, das Magenkollern, die Herzleiden, O-Beine, Glatzenneigung und überhaupt den ganzen Frust, den Wallander im Leben rumschleppt, referiert bekomme. Das langweilt, ist uninteressant und fördert den Krimi nicht, denn leider versteckt der sich immer mal wieder zwischen den langatmigen Beschreibungen eines lebensmüden alternden Kommissars, der stramm gen Alzheimer marschiert.
Auch für dieses Buch gilt: Hundert oder 150 Seiten weniger, etwas Straffung im Krimiplot und es wäre herausragend gewesen. So reicht es nur zu durchaus spannendem Lesestoff, der zu großen Teilen von gähnender Langeweile unterbrochen wird. Immer dann, wenn die vollkommen uninteressanten Zipperlein Wallanders ausführlich ausgewalzt werden.
Mankell sollte, wie er es schon so oft angedroht hat, Wallander in Rente schicken.
Das Spiel ist aus. Von Mankell kommt nichts mehr, was von Interesse sein könnte.
S. 358
Henning Mankell
Der Feind im Schatten
Paul Zsolny Verlag Wien 2010
590 Seiten
Der Krimiplot ist gut und wird überraschend aufgelöst. Doch was mich am Buch am meisten störte, ist die Tatsache, daß ich nun zum zigsten Male die Darmbeschwerden, das Magenkollern, die Herzleiden, O-Beine, Glatzenneigung und überhaupt den ganzen Frust, den Wallander im Leben rumschleppt, referiert bekomme. Das langweilt, ist uninteressant und fördert den Krimi nicht, denn leider versteckt der sich immer mal wieder zwischen den langatmigen Beschreibungen eines lebensmüden alternden Kommissars, der stramm gen Alzheimer marschiert.
Auch für dieses Buch gilt: Hundert oder 150 Seiten weniger, etwas Straffung im Krimiplot und es wäre herausragend gewesen. So reicht es nur zu durchaus spannendem Lesestoff, der zu großen Teilen von gähnender Langeweile unterbrochen wird. Immer dann, wenn die vollkommen uninteressanten Zipperlein Wallanders ausführlich ausgewalzt werden.
Mankell sollte, wie er es schon so oft angedroht hat, Wallander in Rente schicken.
Das Spiel ist aus. Von Mankell kommt nichts mehr, was von Interesse sein könnte.
wie Rechtsanwalt Sebastian Scharmer einen Rechtsextremen erkennt
Neues Deutschland
Für Scharmer wird die rechtsextreme Überzeugung sowohl von E. als auch von dessen Kumpan allein aus deren Vergangenheit deutlich – und ihrem Erscheinungsbild.
Oha, von dem Anwalt möchte ich nie im Leben verteidigt werden müssen, bei meiner Vergangenheit und meinem Erscheinungsbild. Wer weiß denn schon, was allein daraus deutlich wird.
Für Scharmer wird die rechtsextreme Überzeugung sowohl von E. als auch von dessen Kumpan allein aus deren Vergangenheit deutlich – und ihrem Erscheinungsbild.
Oha, von dem Anwalt möchte ich nie im Leben verteidigt werden müssen, bei meiner Vergangenheit und meinem Erscheinungsbild. Wer weiß denn schon, was allein daraus deutlich wird.
die Missionarsstellung
Die Missionarsstellung bei der Zeit nimmt heute Frau Iris Radisch ein. Sie nutzt ihre Stellung als Schriftleiterin, um uns mit folgendem Thema zu missionieren.
FRAUEN ALS SEXOBJEKT
Die nackte Gesellschaft
Softpornografische Ästhetik breitet sich in Deutschland immer weiter aus.
Auf 3 dicht gefüllten DIN-A4-Seiten legt die Dame ein perfektes Imitat von Alice Schwarzer hin, was ich bis heute Mittag für nicht machbar gehalten habe. Und somit habe ich auch nicht verstanden, was die Iris der Menschheit mit ihrem Schriftsatz vermitteln will.
Ganz im Sinne meiner beiden Zahnärztinnen und ihrer jeweiligen Praxisteams rufe ich der Iris zu:
Entspann dich. Denk an etwas Schönes. Es muß ja nicht gleich Sex mit Kurt Krömer sein. Was Schönes hatte ich gesagt.
FRAUEN ALS SEXOBJEKT
Die nackte Gesellschaft
Softpornografische Ästhetik breitet sich in Deutschland immer weiter aus.
Auf 3 dicht gefüllten DIN-A4-Seiten legt die Dame ein perfektes Imitat von Alice Schwarzer hin, was ich bis heute Mittag für nicht machbar gehalten habe. Und somit habe ich auch nicht verstanden, was die Iris der Menschheit mit ihrem Schriftsatz vermitteln will.
Ganz im Sinne meiner beiden Zahnärztinnen und ihrer jeweiligen Praxisteams rufe ich der Iris zu:
Entspann dich. Denk an etwas Schönes. Es muß ja nicht gleich Sex mit Kurt Krömer sein. Was Schönes hatte ich gesagt.
Schünemann (CDU) warnt vor Verblödung
NIEDERSACHSENS INNENMINISTER UWE SCHÜNEMANN (CDU)
Staatliche Terrorpropaganda! Minister warnt vor neuer Doofheit
„STAATSPROPAGANDISTEN NEHMEN MITTLERWEILE IN KAUF, DASS BEI IHREN VERBALANSCHLÄGEN MENSCHEN VERBLÖDEN.“ 18.06.2011 — 10:19 Uhr
Im Interview mit BILD am SONNTAG sagte Schünemann: „Wir haben bundesweit einen enormen Anstieg von staatlicher Terrorpropaganda, im ersten Quartal um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
Schünemann weiter: „Staatspropagandisten nehmen mittlerweile in Kauf, dass bei ihren Verbalanschlägen Menschen verblöden. Im Internet werden Broschüren veröffentlicht, die die Schwachstellen der deutschen Propaganda aufzeigen, um sie leichter verhohnepiepeln zu können. Es gibt sogar spezielle Anleitungen, wie man diese Propaganda gezielt verarscht. Nach meiner Überzeugung ist das die Vorstufe einer neuen Meinungsfreiheit."
Der CDU-Politiker sieht Parallelen zwischen der heutigen Situation und der Entstehungsgeschichte der Aufklärung: „Bei der Aufklärung fing es auch mit Meinungsfreiheit an. Später wurden gezielt Menschen aufgeklärt. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen!"
Schünemann kündigte an: „Ich werde die Gefahr durch Meinungsfreiheit zu einem der Schwerpunktthemen bei der Innenministerkonferenz in dieser Woche machen. Die Aufklärungsarbeit unsererseits muss erheblich verbessert werden. Deshalb gibt jetzt auch wieder eine Koordinierungsgruppe der Länder, die die meinungsfreiheitliche Szene analysiert. Dieses Gremium existierte bereits zur Aufklärungszeit, Inquisition sag ich da nur, und ist jetzt wieder aktiviert worden. Auch das zeigt den Ernst der Lage."
Der CDU-Politiker beklagte die geringe Glaubwürdigkeit staatlicher Terrorpropaganda: „Die Glaubwürdigkeit staatlicher Terrorpropaganda ist sehr gering, um nicht zu sagen, gleich null. Deshalb habe ich in Niedersachsen angeordnet, verdeckte Terroristen, äh Ermittler, in der Szene einzusetzen und Terroranschläge selbst zu inszenieren. Das ist leider nicht in allen Bundesländern so. Das halte ich für fahrlässig."
Der Minister zeigte sich beunruhigt, dass die deutsche Gesellschaft vor staatlicher Terrorporpaganda häufig die Augen verschließe.
Das komplette Interview mit Uwe Schünemann – morgen in BILD am Sonntag!
Staatliche Terrorpropaganda! Minister warnt vor neuer Doofheit
„STAATSPROPAGANDISTEN NEHMEN MITTLERWEILE IN KAUF, DASS BEI IHREN VERBALANSCHLÄGEN MENSCHEN VERBLÖDEN.“ 18.06.2011 — 10:19 Uhr
Im Interview mit BILD am SONNTAG sagte Schünemann: „Wir haben bundesweit einen enormen Anstieg von staatlicher Terrorpropaganda, im ersten Quartal um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
Schünemann weiter: „Staatspropagandisten nehmen mittlerweile in Kauf, dass bei ihren Verbalanschlägen Menschen verblöden. Im Internet werden Broschüren veröffentlicht, die die Schwachstellen der deutschen Propaganda aufzeigen, um sie leichter verhohnepiepeln zu können. Es gibt sogar spezielle Anleitungen, wie man diese Propaganda gezielt verarscht. Nach meiner Überzeugung ist das die Vorstufe einer neuen Meinungsfreiheit."
Der CDU-Politiker sieht Parallelen zwischen der heutigen Situation und der Entstehungsgeschichte der Aufklärung: „Bei der Aufklärung fing es auch mit Meinungsfreiheit an. Später wurden gezielt Menschen aufgeklärt. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen!"
Schünemann kündigte an: „Ich werde die Gefahr durch Meinungsfreiheit zu einem der Schwerpunktthemen bei der Innenministerkonferenz in dieser Woche machen. Die Aufklärungsarbeit unsererseits muss erheblich verbessert werden. Deshalb gibt jetzt auch wieder eine Koordinierungsgruppe der Länder, die die meinungsfreiheitliche Szene analysiert. Dieses Gremium existierte bereits zur Aufklärungszeit, Inquisition sag ich da nur, und ist jetzt wieder aktiviert worden. Auch das zeigt den Ernst der Lage."
Der CDU-Politiker beklagte die geringe Glaubwürdigkeit staatlicher Terrorpropaganda: „Die Glaubwürdigkeit staatlicher Terrorpropaganda ist sehr gering, um nicht zu sagen, gleich null. Deshalb habe ich in Niedersachsen angeordnet, verdeckte Terroristen, äh Ermittler, in der Szene einzusetzen und Terroranschläge selbst zu inszenieren. Das ist leider nicht in allen Bundesländern so. Das halte ich für fahrlässig."
Der Minister zeigte sich beunruhigt, dass die deutsche Gesellschaft vor staatlicher Terrorporpaganda häufig die Augen verschließe.
Das komplette Interview mit Uwe Schünemann – morgen in BILD am Sonntag!
17. Juni 2011
Festplattendefekt
Das wird ein bescheiden schönes Wochenende. Neue Festplatte kaufen und von der alten so viele Daten wie möglich retten, denn: Wer backups macht, ist feige.
Ich habe backups gemacht, es sind wohl nur unwesentliche Daten verloren.
Ich habe backups gemacht, es sind wohl nur unwesentliche Daten verloren.
16. Juni 2011
Verbot der Woche - Sommersprossen
Nach drei Wochen voller Rätsel und Rückschläge waren sich die Fahnder Ende vergangener Woche einig: Es sind Sprossen, die den lebensgefährlichen Erreger O104 verbreiten.
Ein Problem bleibt: Bewiesen ist noch nichts.
Wie zu erfahren war, werden auf Grund der andauernden EHEC-Krisenepidemieseuche nun auch Sommersprossen verboten.
Ein Problem bleibt: Bewiesen ist noch nichts.
Wie zu erfahren war, werden auf Grund der andauernden EHEC-Krisenepidemieseuche nun auch Sommersprossen verboten.
Post an Wagner
Herr Wagner?
Wann waren sie eigentlich zuletzt beim Zahnarzt? Sie sehen einfach nur Scheiße aus. Und zum Augenarzt sollten sie sich auch mal wieder aufmachen. Anders ist nicht zu verstehen, wie sie übersehen können, daß Claudia Name geändert vor Abdruck auf dem Titel der Bunten noch in einem Photoshop gewesen ist.
Dank „Bunte“ sehen wir in Ihr ungepixeltes Gesicht.
??? Da ist dermaßen viel Pixelschminke verkleckert worden, daß es schon wieder weh tut, wenn man es anschaut. Mit Brille wäre ihnen dieser Blickfehler nicht unterlaufen.
Auf den neuen Fotos nach dem Prozess sind Sie eine wunderschöne Frau.
Blödsinn, auf den unbearbeiteten Bildern, die man via simpler Suche in google findet, ist sie schnöder deutscher Blondinendurchschnitt. Nicht überragend schön, nicht absolut häßlich.
Eine einziger Blick auf das auf dem Server von BILD deponierte Foto hätte genügt, um jeden Überschwang beim Briefeschreiben auszubremsen.
Insofern ist auch ihre schlußendliche Behauptung über die Frau nur ein feuchter altmännlicher Traum, sie sei das Mädchen, die jeden haben könnte, so schön wie sie ist.
Mädchen ist übrigens sächlicher Natur und sollte in der deutschen Sprache dann auch so beschrieben werden. Also geschrieben. Erst recht von Ihnen.
Achso, hätte ich fast vergessen. Was haben sie eigentlich geraucht, als sie den Brief aufsetzten, und wo kann ich das kaufen?
Wann waren sie eigentlich zuletzt beim Zahnarzt? Sie sehen einfach nur Scheiße aus. Und zum Augenarzt sollten sie sich auch mal wieder aufmachen. Anders ist nicht zu verstehen, wie sie übersehen können, daß Claudia Name geändert vor Abdruck auf dem Titel der Bunten noch in einem Photoshop gewesen ist.
Dank „Bunte“ sehen wir in Ihr ungepixeltes Gesicht.
??? Da ist dermaßen viel Pixelschminke verkleckert worden, daß es schon wieder weh tut, wenn man es anschaut. Mit Brille wäre ihnen dieser Blickfehler nicht unterlaufen.
Auf den neuen Fotos nach dem Prozess sind Sie eine wunderschöne Frau.
Blödsinn, auf den unbearbeiteten Bildern, die man via simpler Suche in google findet, ist sie schnöder deutscher Blondinendurchschnitt. Nicht überragend schön, nicht absolut häßlich.
Eine einziger Blick auf das auf dem Server von BILD deponierte Foto hätte genügt, um jeden Überschwang beim Briefeschreiben auszubremsen.
Insofern ist auch ihre schlußendliche Behauptung über die Frau nur ein feuchter altmännlicher Traum, sie sei das Mädchen, die jeden haben könnte, so schön wie sie ist.
Mädchen ist übrigens sächlicher Natur und sollte in der deutschen Sprache dann auch so beschrieben werden. Also geschrieben. Erst recht von Ihnen.
Achso, hätte ich fast vergessen. Was haben sie eigentlich geraucht, als sie den Brief aufsetzten, und wo kann ich das kaufen?
ein Orgasmus in Farbe und Sound
Ich bin schon wieder angepißt bis zum Stehkragen. Youtube hat die Clips noch gar nicht richtig bearbeitet und einsortiert, da bekomme ich schon emails, ich solle mich eventuell um das Copyright sorgen, weil das von irgendeinem Warner aus den USA in Beschlag genommen ist. Ich sorge mich nicht darum, denn gestern war das erlaubt.
Hier ein Auszug aus dem Titel, der in diesem Konzert, neben "Run like Hell", am brachialsten dargeboten wurde, "Comfortably Numb".
Ein paar ergänzende Bemerkungen für alle jene, die es überhaupt nicht interessiert.
Pink Floyd, das ist in England ein Nationalheiligtum auf gleicher Stufe wie die Beatles. Pink Floyd, das ist, analog zu den Beatles, eine Gelddruckerei, die jederzeit in Betrieb genommen werden kann. In Englisch geht der Spruch dann so und ist auf den 11. Mai d.J. datiert:
Pink Floyd and EMI Music, whose association dates from 1967, announce a comprehensive release schedule, to be launched on September 26, 2011, encompassing CDs, DVDs, Blu-ray discs, SACD, an array of digital formats, viral marketing, iPhone Apps, and a brand-new single-album "Best Of" collection.
Es fand allerdings ein viel bemerkenswerteres Ereignis statt. Für die Show in London haben sich auch David Gilmour und Nick Mason eingfunden.
Die beiden wichtigsten Clips kann man sich in cinemascope auf der Webseite von Pink Floyd reinziehen.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber mit David Gilmour an der Zupfe ist "Comfortably Numb" noch einen Zacken schärfer.
Kürzlich trat Gilmour als Gastgitarrist auf Waters' The-Wall-Konzert in London auf. Für ein Lied. Für Comfortably Numb, das es - You are only coming through in waves / Your lips move but I can't hear what you're saying – natürlich nur wegen Syd Barretts Wahn gibt.
Soweit ich es mitbekommen habe, wurden die Shows in London aufgezeichnet, um daraus dann die Tourversion von "The Wall" zu erstellen.
Hier ein Auszug aus dem Titel, der in diesem Konzert, neben "Run like Hell", am brachialsten dargeboten wurde, "Comfortably Numb".
Ein paar ergänzende Bemerkungen für alle jene, die es überhaupt nicht interessiert.
Pink Floyd, das ist in England ein Nationalheiligtum auf gleicher Stufe wie die Beatles. Pink Floyd, das ist, analog zu den Beatles, eine Gelddruckerei, die jederzeit in Betrieb genommen werden kann. In Englisch geht der Spruch dann so und ist auf den 11. Mai d.J. datiert:
Pink Floyd and EMI Music, whose association dates from 1967, announce a comprehensive release schedule, to be launched on September 26, 2011, encompassing CDs, DVDs, Blu-ray discs, SACD, an array of digital formats, viral marketing, iPhone Apps, and a brand-new single-album "Best Of" collection.
Es fand allerdings ein viel bemerkenswerteres Ereignis statt. Für die Show in London haben sich auch David Gilmour und Nick Mason eingfunden.
Die beiden wichtigsten Clips kann man sich in cinemascope auf der Webseite von Pink Floyd reinziehen.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber mit David Gilmour an der Zupfe ist "Comfortably Numb" noch einen Zacken schärfer.
Kürzlich trat Gilmour als Gastgitarrist auf Waters' The-Wall-Konzert in London auf. Für ein Lied. Für Comfortably Numb, das es - You are only coming through in waves / Your lips move but I can't hear what you're saying – natürlich nur wegen Syd Barretts Wahn gibt.
Soweit ich es mitbekommen habe, wurden die Shows in London aufgezeichnet, um daraus dann die Tourversion von "The Wall" zu erstellen.
Mauerkult in Ostberlin
Berlin feiert rein, die Fans feiern mit. Anläßlich des 50. Jahrestages der Errichtung des Antifaschistischen Schutzwalls (Mauer) wurden in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters die ersten Denkmale in feierlicher Form und, wie es sich gehört, mit staatsmännischer Würde eingeweiht. Und da es sie noch gibt, die Fans der Mauer, das auch noch in einer erklecklichen Anzahl, ließen sich diese nicht lumpen und veranstalteten ihr eigenes Huldigungsfest. Ohne Bürgermeister.
Gerade mal eine Speerwurfweite vom Bruderkuß entfernt, im Schatten der Restmauer, hatteen sich jene eingefunden, die sich offen zu Mauer und Mauerkult bekennen und dies durch zahlreiche Aufschriften auf den zum Teil mehr als 20 Jahre alten T-Shirts dokumentiert.
Nun gut, vielleicht war es doch etwas mehr als eine Speerwurfweite. Obwohl, wenn Uwe Hohn als Maßstab gilt, dann war es eine. Den habe ich bei seinem grandiosen Wurf damals im Cantianstadion übrigens live erlebt. Das hat hat sich eingebrannt,obwohl ich noch ein klaaner Bub war. Es hat sich unter anderem deswegen eingebrannt, weil ich nur ein paar Meter von der Abwurflinie entfernt saß und wenige Minuten später auch noch der Weltrekord im Hochsprung der Frauen um eine Lattendicke verbessert wurde. Aber das waren andere Leichtathletikzeiten. Damals. Im Jahnsportpark an der Cantianstraße, im Schatten der Mauer.
Tja, was soll ich groß sagen. Roger Waters hat die Mauerfans nach Berlin geladen und alle kamen, erlebten ein Konzert von einem anderen Stern und gingen glücklich nach Hause.
Ich habe ein Konzert erlebt, für das selbst mir die Worte fehlen, das immer noch nachwirkt, das ich so schnell nicht vergessen würde und wo ich am liebsten meine Schwarzgeldkasse plündern würde, um heute Abend einem Schwarzhändler für Tickets eine Karte abzuluchsen, denn da es eine Unzahl von Mauerfans in Ostberlin, am Ostbahnhof, an der Mauergalerie gibt, hat Roger Waters ein zweites Konzert nachgeschoben.
Ich versuche trotzdem ein paar Worte zu finden, auch wenn es schwer fällt. Fangen wir mit dem wichtigsten an, dem Klang. Da es sich um die O2-Arena handelt, die bekanntermaßen für schlechte Beschallung berühmt ist, liegt der Verdacht nahe, es könnte am Klang etwas gehapert haben. Entwarnung auf ganzer Linie. Roger Waters, der Perfektionist war da. 15 dB weniger und alles ist im Lot. Den seine Techniker haben die Halle mit einem Klang gefüllt, den ich nie für möglich gehalten hätte. Ein absolut sauberer, gut ausgesteuerter und präziser Klang. Zumindest da, wo ich saß, unterm Hallendach, in der letzten Reihe, ziemlich mittig auf der anderen Seite der Bühne.
Schon der Anfang, vor dem Anfang war etwas besonderes. Der Hallensprecher meinte sinngemäß:
Liebe Fans, es geht gleich los. Es ist okay, wenn ihr Bilder macht oder filmt. Die Band hat aber eine Bitte. Ohne Blitz, das stört die Videoanimationen. Und bitte benutzt keine Laserpointer, das stört erst recht. Also bitte, schaltet jetzt den Blitz an euren Kameras aus. Und nun viel Spaß.
Die Setlist der Aufführung ist seit über 30 Jahren bekannt und wurde genau so dargeboten, einschließlich der Pause für den Wechsel der CD.
Mutig war das künstlerische Konzept. Im Verlaufe des ersten Konzertteils wurde die Mauer aus weißem Pyrostorsteinen errichtet, die gleichzeitig als Projektionsfläche für die gut gemachte Videoanimation diente. Die band verschwand zunehmend im Hintergrund und war über weite Strecken der Darbietung nur noch akustisch vernehmbar. Wenn sie es denn war. Wer weiß das schon so genau. Vielleicht haben sie sich auch hinter der Bühne einen gefeixt, derweil der Techniker dem Tonband beim Vorspulen zusah. Ein Wagnis also, das ich für sehr gelungen hielt, da ich mich so auf Sound und Video konzentrieren konnte, ohne vom Gehampel der Band abgelenkt zu werden. Die Präsenz der Band und Crew war minimalistisch, vollkommen den Effekten untergeordnet.
Im zweiten Teil des Konzerts kamen sie vor die Mauer um die wichtigsten Szenen aus dem Film "The Wall" besser darstellen zu können. Erst ganz am Schluß fiel das gute Mauerstück aus Erdölderivat in sich zusammen.
Höhepunkte? 29 Stück am Stück. Los ging es mit Feuerwerk, das ich als Hobbyvideotheker verpaßte. Den ersten grandiosen Applaus gab es natürlich bei dem am meisten mißverstanden, am meisten mißbrauchten Lied aller Zeiten, was mich gleich zu der Frage veranlaßt, was der Gesetzgeber eigentlich gegen Liedermißbrauch unternimmt. Fragezeichen.
Ich selber fand ja den Einstieg in "Mother" noch viel gelungener, als den weiteren Stein in der Mauer, zumal "Mother" mit einer honorablen Animation unterlegt war.
"Mother should I trust the government?"
Rechterhand auf der Mauer die Antwort in Englisch: "No fucking way!"
Linkerhand auf der Mauer die deutsche Übersetzung: "Auf keinen Fall!"
Frenetischer Szenenapplaus.
Für einen zensurgewohnten Bürger ein Schmankerl. Das rosa Schwein, das übrigens später durch den Saal flog, hatte "No fucking way" übrigens als Rückentatoo, damit es auch ja keiner übersieht.
Eine zweites, durchaus gelungenes Vorhaben bei diesem Titel. Aus einem Livekonzert 1980 lag ein close-up mit Roger Waters vor. Er kündigte an, diese Videosequenz einzuspielen und hoffentlich synchron mit dem 30 Jahre alten Clip zu sein. War er auch.
Schlag auf Schlag ging es dann nach der Pause weiter. Doch auch hier überragten einige Stücke die insgesamt überragende Präsentation der Songs. "Hey You", "Comfortably Numb", dazu später mehr, "Run like Hell" wurden in wahrhaft orgiastischen Stil dargeboten, dankbar angenommen und frenetisch honoriert.
"Bring the Boys back home" wurde rausgeschrien und hat von seiner Aktualität nichts verloren.
Das Ende dann unspektakulär und leise. Jedes Bandmitglied wurde wurde vorgestellt und schlich sich im Fußmarsch ala Genesis von der Bühne.
Der Abend war ganz großes Kino mit grandiosem Kinosound, wo man sich sagt, sowas möchte ich auch mal in meinem Wohnzimmer haben.
Was soll ich noch groß sagen? Am S-Bahnhof Warschauer Straße bettelten Abiturienten um eine Spende, damit sie die Abifeier doch noch finanziert bekommen, da sie wohl von einem Großveranstalter betrogen wurden, die S-Bahn hatte Pendelverkehr eingerichtet, mit dem sie selbst des Nachts nicht klar kam, so daß ich anderthalb Stunden nach Hause brauchte, heute früh mußte ich einer jenseits der 80 lebenden Dame aus dem Haus ausführlich referieren, wie das Konzert und warum es überhaupt war, wovon ich nach 10 Minuten entlastet wurde, weil sie merkte, daß ich ein noch recht schwurbeliges Gedankengefüge habe.
So, ein Schmankerl habe ich noch.
"The happiest days of our lives" und "Another brick in the wall part 2" made by Hobbyfilmer.
Gerade mal eine Speerwurfweite vom Bruderkuß entfernt, im Schatten der Restmauer, hatteen sich jene eingefunden, die sich offen zu Mauer und Mauerkult bekennen und dies durch zahlreiche Aufschriften auf den zum Teil mehr als 20 Jahre alten T-Shirts dokumentiert.
Nun gut, vielleicht war es doch etwas mehr als eine Speerwurfweite. Obwohl, wenn Uwe Hohn als Maßstab gilt, dann war es eine. Den habe ich bei seinem grandiosen Wurf damals im Cantianstadion übrigens live erlebt. Das hat hat sich eingebrannt,obwohl ich noch ein klaaner Bub war. Es hat sich unter anderem deswegen eingebrannt, weil ich nur ein paar Meter von der Abwurflinie entfernt saß und wenige Minuten später auch noch der Weltrekord im Hochsprung der Frauen um eine Lattendicke verbessert wurde. Aber das waren andere Leichtathletikzeiten. Damals. Im Jahnsportpark an der Cantianstraße, im Schatten der Mauer.
Tja, was soll ich groß sagen. Roger Waters hat die Mauerfans nach Berlin geladen und alle kamen, erlebten ein Konzert von einem anderen Stern und gingen glücklich nach Hause.
Ich habe ein Konzert erlebt, für das selbst mir die Worte fehlen, das immer noch nachwirkt, das ich so schnell nicht vergessen würde und wo ich am liebsten meine Schwarzgeldkasse plündern würde, um heute Abend einem Schwarzhändler für Tickets eine Karte abzuluchsen, denn da es eine Unzahl von Mauerfans in Ostberlin, am Ostbahnhof, an der Mauergalerie gibt, hat Roger Waters ein zweites Konzert nachgeschoben.
Ich versuche trotzdem ein paar Worte zu finden, auch wenn es schwer fällt. Fangen wir mit dem wichtigsten an, dem Klang. Da es sich um die O2-Arena handelt, die bekanntermaßen für schlechte Beschallung berühmt ist, liegt der Verdacht nahe, es könnte am Klang etwas gehapert haben. Entwarnung auf ganzer Linie. Roger Waters, der Perfektionist war da. 15 dB weniger und alles ist im Lot. Den seine Techniker haben die Halle mit einem Klang gefüllt, den ich nie für möglich gehalten hätte. Ein absolut sauberer, gut ausgesteuerter und präziser Klang. Zumindest da, wo ich saß, unterm Hallendach, in der letzten Reihe, ziemlich mittig auf der anderen Seite der Bühne.
Schon der Anfang, vor dem Anfang war etwas besonderes. Der Hallensprecher meinte sinngemäß:
Liebe Fans, es geht gleich los. Es ist okay, wenn ihr Bilder macht oder filmt. Die Band hat aber eine Bitte. Ohne Blitz, das stört die Videoanimationen. Und bitte benutzt keine Laserpointer, das stört erst recht. Also bitte, schaltet jetzt den Blitz an euren Kameras aus. Und nun viel Spaß.
Die Setlist der Aufführung ist seit über 30 Jahren bekannt und wurde genau so dargeboten, einschließlich der Pause für den Wechsel der CD.
Mutig war das künstlerische Konzept. Im Verlaufe des ersten Konzertteils wurde die Mauer aus weißem Pyrostorsteinen errichtet, die gleichzeitig als Projektionsfläche für die gut gemachte Videoanimation diente. Die band verschwand zunehmend im Hintergrund und war über weite Strecken der Darbietung nur noch akustisch vernehmbar. Wenn sie es denn war. Wer weiß das schon so genau. Vielleicht haben sie sich auch hinter der Bühne einen gefeixt, derweil der Techniker dem Tonband beim Vorspulen zusah. Ein Wagnis also, das ich für sehr gelungen hielt, da ich mich so auf Sound und Video konzentrieren konnte, ohne vom Gehampel der Band abgelenkt zu werden. Die Präsenz der Band und Crew war minimalistisch, vollkommen den Effekten untergeordnet.
Im zweiten Teil des Konzerts kamen sie vor die Mauer um die wichtigsten Szenen aus dem Film "The Wall" besser darstellen zu können. Erst ganz am Schluß fiel das gute Mauerstück aus Erdölderivat in sich zusammen.
Höhepunkte? 29 Stück am Stück. Los ging es mit Feuerwerk, das ich als Hobbyvideotheker verpaßte. Den ersten grandiosen Applaus gab es natürlich bei dem am meisten mißverstanden, am meisten mißbrauchten Lied aller Zeiten, was mich gleich zu der Frage veranlaßt, was der Gesetzgeber eigentlich gegen Liedermißbrauch unternimmt. Fragezeichen.
Ich selber fand ja den Einstieg in "Mother" noch viel gelungener, als den weiteren Stein in der Mauer, zumal "Mother" mit einer honorablen Animation unterlegt war.
"Mother should I trust the government?"
Rechterhand auf der Mauer die Antwort in Englisch: "No fucking way!"
Linkerhand auf der Mauer die deutsche Übersetzung: "Auf keinen Fall!"
Frenetischer Szenenapplaus.
Für einen zensurgewohnten Bürger ein Schmankerl. Das rosa Schwein, das übrigens später durch den Saal flog, hatte "No fucking way" übrigens als Rückentatoo, damit es auch ja keiner übersieht.
Eine zweites, durchaus gelungenes Vorhaben bei diesem Titel. Aus einem Livekonzert 1980 lag ein close-up mit Roger Waters vor. Er kündigte an, diese Videosequenz einzuspielen und hoffentlich synchron mit dem 30 Jahre alten Clip zu sein. War er auch.
Schlag auf Schlag ging es dann nach der Pause weiter. Doch auch hier überragten einige Stücke die insgesamt überragende Präsentation der Songs. "Hey You", "Comfortably Numb", dazu später mehr, "Run like Hell" wurden in wahrhaft orgiastischen Stil dargeboten, dankbar angenommen und frenetisch honoriert.
"Bring the Boys back home" wurde rausgeschrien und hat von seiner Aktualität nichts verloren.
Das Ende dann unspektakulär und leise. Jedes Bandmitglied wurde wurde vorgestellt und schlich sich im Fußmarsch ala Genesis von der Bühne.
Der Abend war ganz großes Kino mit grandiosem Kinosound, wo man sich sagt, sowas möchte ich auch mal in meinem Wohnzimmer haben.
Was soll ich noch groß sagen? Am S-Bahnhof Warschauer Straße bettelten Abiturienten um eine Spende, damit sie die Abifeier doch noch finanziert bekommen, da sie wohl von einem Großveranstalter betrogen wurden, die S-Bahn hatte Pendelverkehr eingerichtet, mit dem sie selbst des Nachts nicht klar kam, so daß ich anderthalb Stunden nach Hause brauchte, heute früh mußte ich einer jenseits der 80 lebenden Dame aus dem Haus ausführlich referieren, wie das Konzert und warum es überhaupt war, wovon ich nach 10 Minuten entlastet wurde, weil sie merkte, daß ich ein noch recht schwurbeliges Gedankengefüge habe.
So, ein Schmankerl habe ich noch.
"The happiest days of our lives" und "Another brick in the wall part 2" made by Hobbyfilmer.
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