16. August 2020

Snooker-Esoterik



Snooker-Esoterik ist, wenn Ronnie O'Sullivan das Finale gegen Kyren Wilson bestreitet und auch Rolf Kalb nicht erklären kann, wie es The Rocket schaffte, sich ins Finale zu lupfen. Ich hatte versucht, daß auf dem Kamel-Internet in Polen zu verfolgen, aber das ging mehr recht als schlecht. Der Pole hatte keine Eurosport, Euro auch nicht, aber Sport. Der hat in Full-HD die Bayern gegen Barlecona übertragen. Da ging es nur um Lewandowski. Ein echtes Rassespiel. Wenn die Bayern wie Götter spielen und andere Götter dabei gandenlos an die Wand drücken, dann muß auch ich den Hut ziehen, obwohl ich die nicht leiden kann. 15 Minuten nach Abpfiff war ich endlich verbunden und sah, daß der alte Kämpe den Decider gegen Mark Selby geholt hatte. Na das wird ein Fest heute, sich genüßlich die beiden letzten Sessions reinzuziehen. Bei der Bleibt einem auch nichts weiter über. Wär ich doch bloß da oben geblieben. Da ist die Luft besser, und es ist kühler.

15. August 2020

Was stimmt hier nicht?

Dushan Wegner
Mittelmaß ist nicht genug!
Es geht nicht nur um den Titel, sonder was insgesamt an dem Artikel völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

Hinweis für Cheater. Nicht Rudi Völler. Thomas Berthold wäre ein Lösungsansatz.
Mein Vertrauen in diese politische Führung unseres Landes ist bei mir unter Null angekommen mittlerweile. Weil wir hier (mit) Spekulationen von ein, zwei Wissenschaftlern oder Vertretern des RKI besudelt werden oder unser Leben eingeschränkt wird. Ich möchte, dass wir unser altes Leben wieder zurückbekommen.
Man kann auch den Ansatz wählen, den Merkelanern und ihren Groupies irreperable Lebensdummheit bei voll ausgeprägtem Alterstarrsin zu attestieren, sich vor dem Spiegel an der wand die Frage zu stellen, wer die Dümmste im ganzen Land ist. Merkel duldet niemanden in ihrem Umfeld, der klüger ist als sie.

Spiegel als Magazin für Politesoterik



Sag ich doch, daß der Spiegel das führende Magazin für deutsche Politesoterik ist und Hammelehle der Chefesoteriker. Ich wüßte ja so richtig fiese Namenswitze.

14. August 2020

ich beobachte dich

schottische Hochlandrinder

die Polen am Strand



Ich lief am Strand, la la la la,
da lagen Polen wie Sardinen eng im Sand.

Vor Ort kann man Kilometer ohne Ende schinden. Nach Westen hin ist es durch die Buhnen beschwerlich. Die Pfosten sind in noch 1A Zustand. Hier ist aber der Angriffsvektor Salzlauge lange nicht so hoch wie an der Nordsee. Was immer Buhnen bewirken sollen, sie führen in jedem Fall zu einer Veränderung im Geläuf. Es mal muß man die immer umlaufen. Dann häufeln sie Sand an. Wenn man bei jedem Schritt erst mal zehn Zentimeter tief in Muschelkalkmehl einsinkt, dann ist man nach 2 Kilometern erschöpft.

Nach Osten hin ist das anders. Da ist weit und breit nicht mehr gebuhnt. Man findet am Strand also an der Brandungskante seinen Weg auf einer Art gerade noch nicht ausgehärteten Betons und kann Strecke machen.

Hier gibt es auch die beste Luft, solange er Wind irgendwie von der Ostsee her kommt. In Wirklichkeit teilt sich diese beste Luft den ersten Platz mit zwei weiteren. Die Kieferndüne, die ins Landesinnere zur Mischwalddüne mutiert, endet um die anderthalb Kilometer von der Küste entfernt am R10. Das müßte dieser Europaradweg sein, der durch Usedom führt und zwischen Bansin und Swinemünde einer der edelsten Radwege Deutschlands ist. Dort hinten kann man kilomterweit im Wald laufen, der erstens ein echter Feinstaubfilter ist, allerdings zur Zeit nicht den typischen Waldegeruch verströmt.

Das wiederum passiert in einem klitzekleinen Feuchtgebiet ein paar Meter weg vom Hotel. Keine Kiefern, dafür typischer Walboden und dessen Bewuchs mit strammen Laubbäumen jeder Art. Da strömt Lebenskraft in den Körper wie der Diesel in den Tank, damit das Auto weitere 500 Kilometer lebt.

Wie erhofft hatte ich auch meinen wie gemalten Sonnenuntergang, der wieder mal so inszeniert war, daß die Maler aller Epochen verschämt ihre Pinsel und Paletten in die Ecke geworfen hätten, weil sie das mit diesem feinen Strich und in all den dramatischen Verästelungen nie und nimmer auf die Leinwand gekleckst bekommen hätten. Geschmiert ja, aber weit entfernt von der wahren Kraft der Natur.

Verwunderlich und unerklärlich war mir, wieso fast alle den Strand 10 Minuten vor den spannendsten Illuminationen verließen, denn die finden immer erst dann statt, wenn die Sonne bei Pommern im Meer versunken ist und die Schleierwolken von unten anstrahlt. Wie überhaupt der schönste Sonnenuntergang bisher, bisher auch die wenigsten Besucher anzog. Man steckt nicht drin in den Leuten, die sich so etwas entgehen lassen.

Ich muß doch mal das Gimbel aktivieren, um ein verwacklungsfreies Video aus der Hand hinzuzaubern, das schränkt dann wiederum die an Sniperstrap mitgeführte Fotoausrüstung ein. Muß eine Festbrenne ran.

13. August 2020

der Zoo vor der Haustür Berlins

Rehe und Rinder

der Pole in der Draufsicht



Ich nehme das Fazit mal vorweg. Es war, historisch gesehen, gar keine sooo schlechte Idee von Stalin, Churchill und Roosevelt, die deutschen Ostgebiete jenseits der Oder dem Polen überzuhelfen, mögen unter dessen Verwaltung ordentliche Landstriche gedeihen und rechtschaffene Deutsche aufwachsen. Der Pole ist der bessere Deutsche, weil ordentlicher, arbeitsamer, disziplinierter, besser gekleidet und gepflegter aussehend.

Es ist die Sicht auf den urlaubenden Polen an der Ostseeküste, die dieses Fazit gebiert. Das mag in den Karpaten anders sein.

Ich habe nur eine einzige Bettlerin gesehen, die mit einer schlechten Kopie eines am Beatmungsgerät angeschlossenen Kranken Geld einwarb. Dann sah ich noch eine zerlumpte Gestalt wie man sie in Berlin zuhauf sehen kann.

Der Pole, die Polin ebenfalls, ist immer gut frisiert. Entweder trägt er Glatze, raspelkurz Igel oder Bürste oder sorgfältig frisierten Fassonschnitt. Verlottertes Gestrüpp jedweder Art sieht man hier nur im Urwald, aber nicht auf den Köpfen.

Der Pole, die Polin ebenfalls, sind immer gut gekleidet, bei Wahrung der katholischen Züchtigkeit. Titten sieht man nicht mal am Strand, und wenn doch, dann so, daß die Dame diese auf dem Bauch liegend tief in das Bikinitop versenkt, damit auch der Strandpope zufrieden ist. Mit einer Ausnahme. Ich stand an der Brandungskante, um den Untergang der Sonne fotografisch abzufeiern, wassertrat doch eine junge Frau immer näher direkt an mich ran, wo ich schon von weitem ihre erigierten Nippel und die stramm geformte Brust sah durch die durchsichtige Bluse durchschimmern sah. Lecker. Sie schaute auf mich, wollte wissen, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke. Dann schaute sie an mir herab und würdigte da dort unten hängende Monster, denn seit einigen Tagen ziehe ich immer mit Angeberlinse los. Ein bißchen Anerkennung war schon zu spüren, von mir für ihre wunderschönen Titten, von ihr für das Gehänge, von dem sie genau weiß, welche Art Fotos damit besonders gut gelingen.

Es wird sich sommerlich lässig gekleidet, unauffällig und neutral oder sehr auffällig. Ausnahme sind läufige junge Frauen von 8 bis 16 und die überschminkten Frauen, die hier eigentlich fehl am Platz sind. Die jungen Frauen auf Pubertät kleiden und bewegen sich als Prinzeßchen. Der Rest verzichtet auf irgendwelche Kennzeichnung. Shorts mit Seitentasche und T-Shirt im geraden Schnitt, das in allen Ausprägungen die es gibt, sind der weitverbreitetste Stil. T-Shirts mit irgendwelchen beknackten Sprüchen usw., ebenfalls Fehlanzeige. Keine Werbung für die Lieblingsband, die Antifa, Kill your Enemy und was da in Deutschland so alles am Richter vorbeigewunken wird.

Alle sehen durch die Bank gepflegt aus. Der Strand als auch Ort sind blitzblank sauber. Nur in die Hinterhöfe von Düne und Grundstücken darf man nicht schauen. Für einen Urlaubsort geht es im Grunde auch sehr ruhig zu, sieht man vom Krawall an der Ostsee ab, was auf die Brandung und das Geschnatter tausender Badefreunde zurückzuführen ist. Exzeßpartys finden hier nicht statt, und wenn, nach Sonneuntergang am Strand mit reduzierter Lautstärke. Es wird geklönt, statt aus den Boxen gedröhnt. Boomboom-Boxen tragen hier nur 12-Jährige. Außerhalb eines Radius von 5 Metern wird von denen auch niemand belästigt. Oder beim Frühstück, bei dem ein Gast meinte, ein riesen Humpen Bier sei auch Brot mit Nutella drauf. Der wurde von einer Servicekraft dezent in den Garten geleitet, und er fügte sich auch ganz artig.

In Polen ist ja überall Hundestrand. Das klappt auch prima. Nur die Mösenlecker sind eklig. Die kläffen jeden schon aus 15 Metern Entfernung an, um klar zu machen, daß sie die einzigen Lecker sind. Widerliche verzogenes Viehzeug. Ich wüßte ja ein bestimmungsgemäße Verwendug für die Tölen.

Nun noch ein Wort zu frisch angereisten Deutschen mit Halleschem Kennzeichen, die beim Frühstück erst mal nur zu mäkeln hatten und dann dieses schwierige philosophische Problem klären wollten.

Gehen wir heute schon zum Strand?

Der Strand ist keine 300 Meter entfernt.



Sag ich ja. Väterchen Stalin ist bei aller berechtigten Stalinschmäh auf der Anklageseite nicht anzulasten, daß er die deutschen Ostgebiete unter polnische Verwaltung stellte, denn der Pole ist der bessere Deutsche. Und er wirbt an der örtlichen Kommandantur dafür, zum Schutz der polnischen Küste der Grenzmarine beizutreten. Dann kann man den ganzen Tag mit einem Squad am leeren Ostseestrand langknattern und die Bösen einfangen. Zumindest auf den Fotos.

Es hat seinen Grund. Feiern wir alsu heute mal den Grenzschutz. In Polen darf man das.

https://sciencefiles.org/2020/08/12/schlauchboot-invasion-illegale-migranten-fluten-grosbritannien-reihe-dte-ms-medien-schweigen/

12. August 2020

am Reisbrett

Marc Felix Serrao
hat etwa eine Hälfte seines Lebens in Freiheit und die andere in der DDR verbracht. Anlässlich von 30 Jahren Einheit denkt er in einem Gastbeitrag über den Versuch nach, eine Gesellschaft am Reisbrett zu planen – damals wie heute.
Ja, das kenn ich. Das ist dieses Schachbrettproblem. Auf dem ersten Feld liegt ein Reiskorn, auf dem zweiten zwei, auf dem dritten vier und immer so weiter doppelt so viele wie auf dem vorherigen und wo man rauskriegen muß, ob man mit den gesammelten Reiskörnern ein Reisvolk ernähren kann.

Angesichts des tagesaktuellen Standes der Weltpolitik ist das nicht die schlechteste Idee, sich eine Zukunft am Reisbrett zu illuminieren, denn das sind die Tafeln der Zukunft, wenn man so will und Deutschland eine der hinterchinesischen Provinzen ist.

Fall Luebcke: Urteil gegen Ernst ist schlußgeschrieben

Staatsschutz gegen alle Regeln Symbolfoto für alles mit Staatsschutz

Ich wundere mich ja immer wieder über die Gläubigen da draußen, die noch an ein Prozeßwunder glauben, denn Glaubenswelten sind für mich terra incognita. Von Anfang an ging es ausschließlich und nur um die Frage, ob Ernst gehängt oder bei Anrechnung von Reue erschossen wird.

Wer nach Ideen sucht, auf welcher politischen Ebene staatliche Kriminelle agieren, beim Berliner Polizeipräsidenten oder dem Generalstaatsanwalt der Stadt wird er fündig. Polizisten, die fürdeerhin kriminellen Linksfaschisten an den Kragen gehen wollen, müssen erst das Go im höheren Polizeidienst einholen. Nur geht das nicht mehr, wenn einem der Schädel mit dem Baseballschläger zerdroschen wurde. Und wenn du als Staatsanwalt nicht die Nazis lieferst, die du laut Staatsplan produzieren mußt, dann wirst du vom Generalstaatsanwalt öffentlich erledigt. Es ist weder Verdacht, noch "böser Anschein", so werden nunmal unliebsame Beamte entsorgt und endgelagert.

In Hessen ist das anders. Da wird seitens des Generalbundesanwaltes bis in den dritten Verteidiger hinein straff durchprozessiert. Alle ziehen an einem Strang, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Mehr Friede, Freude, Eierpampe war in der Geschichte deutscher Justizpossen selten.

Es ist wohl doch so, daß aus der vertrockneten Zitrone noch Saft gequetscht werden muß. Der NSU 2.0 ist nach Rußland ausgewandert, der völlig sinnlose PUA zu Ernst läßt auf sich warten und andere Nazis sind derzeit nicht in Sicht, die in Tagesschau, Hessenschau und Frankfurter Rundschau medial vernichtet werden können. Deswegen nochmal der Schnelldurchlauf.

Man wollte einen Nazi, man bekam auch einen. Leider noch einen V-Mann oben drauf, und noch einen und noch einen. Für die Dienste ist es ein Scherbengericht. Der Kammerdiener das Staatsschutzes hat in seinem gesamten Verhalten deutlich werden lassen, daß auf Recht und Gesetz geschissen ist, wo Dramturgie und straffe Regie den Prozeßertrag bringen. Es ist völlig egal, wieviele Vorführungen noch im Veranstaltungskalender dieser Staatsschutzposse vermerkt sind, das Urteil ist gefällt und kann eigentlich jetzt schon ins Reine geschrieben werden.

Der erste Anwalt hat seinen Mandanten verraten und an den Staat verkauft. Der zweite wurde gleich nach Prozeßbeginn aus dem Verfahren rausgekegelt, nachdem der dritte Anwalt den Mandanten verriet und an den Staat verkaufte. Der Richter hat sich mit in der deutschen Rechtsgeschichte einmaliger Selbstvollmacht zum Vormund und Erziehungsberechtigten des Angeklagten ernannt und darüber hinaus auch noch dessen Verteidigung übernommen. Normalerweise nennt man so was eine korrupte Diktatur. Hannig wird eines Tages froh sein, daß er diesem Rudelarschfick des Rechtsstaates gerade noch rechtzeitig entging.

Aber, genau so und nicht anders wollte man das auch, denn es ist ein klares Signal aus der Geschlossenen nach draußen, wer hierzulande das Sagen hat und die Spielregeln bestimmt und was mit den Normalos passiert, wenn sie sich der Idiotie verweigern.

Richtig spannend sind nur drei Fragen. Das Verhalten von Waldschmidt und Kaplan war identisch. Da paßt kein von einer Straßenwalze plattgefahrener "Mein Kampf" dazwischen. Wenn der erste Anwalt Nazi und V-Mann ist, was ist dann der dritte? Hinweis für Cheater. Nazis erkennt man daran, daß sie sich als solche verhalten. Auch jene unter den Richtern übrigens, völlig egal ob sie rote oder schwarze Robe tragen und unabhängig vom Selbstbeweihräucherungsbild.

Wird es gelingen, Markus Hartmann (Name frei erfunden) aus dem Verfahren weitestgehend rauszuhalten, oder blutgrätscht der Herr des Verfahrens, der Generalbundesanwalt, irgendwann dazwischen und trennt es aus den staatsschützerischen Gründen ab?
Ob man es noch schaffen wird, eine Terroristische Vereinigung hinzubekommen, der obligatorische 3. Mann scheint greifbar, und die Zschäpesche Mitmörderschaft leuchtet am Horizont.
Genau darauf warten Schaus und Wißler wie die Maus auf das Käsestück, das die Katze vor dem Loch platzierte. Ich denke, das wird gelingen, Wenn der GBA, Hofmann und Kaplan in vertrauensvoller Zusammenarbeit die beste Staatsschutzlösung austüfteln.

Wieder mal ist es an der Zeit, an das von Prof. Meier, KMU Leipzig, 50er Jahre, erfundene Grundgesetz der Soziologie zu erinnern. Der Anteil der Charakterschweine ist in jeder soziologischen Stichprobe annähernd gleich groß.

Also liebe Connewitzer, falls ihr von den Häschern des Staates gegriffen werdet, greift in eurer Not lieber nicht zu Kaplan. Es könnte sein, ihr werdet verraten und verkauft. Mit Nazis redet man nicht. Haltet euch wenigstens in diesem Fall an eure eigenen Regeln.

Wichtig ist nur, daß The Rocket durch ist. Da ist Staatsschutz ein Scheiß gegen.

(update 11:00 Uhr)

Nach einem aufmunternden Strandspaziergang von 5,5 Kilometern Absatz zu Schaus und Wißler und ihrem linksidentitären Terrorfetisch eingearbeit. Das sind Dinge, die kullern einem auf einmal vor die Füße, im naßwarmen Ostseesand. Mangels Bernstein hebt man die eben die auf.

11. August 2020

grüner Naturschutz in der Praxis

Mordecai Ogada
In einem eindrucksvollen Gespräch mit der Zeitschrift Geo erklärte er, dass sich der Naturschutz »bei seinen Spendern im Westen als friedlich und linksliberal« präsentiere. Im Süden aber trage er grüne Uniformen, sei elitär, gewalttätig und oft rassistisch. Ogada: »Eine rechte Agenda, die mit Geldern von Linken durchgesetzt wird: Das ist die größte Lüge.
...
Naturschutz ist das einzige Gebiet, auf dem wir Versagen belohnen. Wir verehren die, die sagen: Seit 40 Jahren kämpfe ich für diese Tierart. Wenn Sie als Ingenieurin 40 Jahre lang an einem Problem arbeiten, ohne es zu lösen, dann verlieren Sie Ihren Job. Aber Naturschützer bewundern wir für ihre Ausdauer. Dabei haben sie 40 Jahre lang nichts gemacht oder das Falsche.«
Es sind und bleiben halt Missionare. Zeitgemäße Sklaverei, Rassismus und koloniales Gehabe tragen eben nur grüne Uniform. Der Rest ist wie immer.

Was ist in Polen noch zu holen?



Das Corona-Virus. Trifft man zur falschen Zeit am richtigen Ort auf jemanden, der u.a. auch eine Virenschleuder ist, dann holt man sich das Virus. Denn da wo es Virenträger gibt, gibt es auch die Wahrscheinlichkeit, auf einen solchen zu treffen. Ich kann also nur dafür Sorge tragen, diese Wahrscheinlichkeit gegen Null zu drücken. Aber, das ist eben das Vertrackte, auch dann kann das Ereignis eintreffen. Es gibt ja auch Hauptgewinner im Lotto. Das ist genau das Gleiche. Wahrscheinlichkeit fast Null, aber gegeben. Und schon schnappt sich einem anderer die ganze Kohle, dem sie gar nicht zusteht.

Was man sich weitaus wahrscheinlicher holen kann, ist eines der ca. 49135 in freier Wildbahn rumschwirerenden Rhinoviren. Wenn es dann über 30 Grad sind, geht man nur noch zum Essen und Sonnenuntergang.

Am Strand halte ich das für fraglich, obwohl ich da nicht zum Ablagern des Körpers hingehe. Hier wedelt immer etwas Wind. Und sobald die Wellenkronen die Höhe von 25,7 Zentimeter überschreiten, sagen wir mal drei Stück je Ar, dann wird die gelbe Flagge aufgezogen. Dann ist auch niemand mehr im Wasser, außer ich und zwei andere, aber kaum jemand in der schwimmfähigen Zone, denn die ist wenigstens 50 Meter hinaus auf der offenen See. Neulich war mal etwas heftigerer Wellengang, der mich nicht beunruhigte, aber da waren auf 2 km einsehbarer Strand höchstens noch zwei andere im Wasser. Am bewachten Strand war die rote Flagge aufgezogen. Keine Ahnung warum, aber die Rettungsschwimmer hier vor Ort tragen ja die Verantwortung. Ich war da weit draußen im Meer, um die 5 Dutzend Meter. Was zu der Frage führt, die meine Beobachtungen ergaben. Kann es sein, daß die Polen noch weitaus weniger schwimmfähig sind als die Deutschen und deswegen nur bis zum Bauchnabel ins Wasser gehen?

Gefühlt sind nämlich 1 Million Urlauber vor Ort, davon 923.417 am Strand, demzufolge in ihren umhegten Strandburgen abgepackt wie Sardinen. Die wollen nur sonnen.

Die gibt es satt, ohne Ende bis zum Abwinken bis kurz vor 21 Uhr. Jetzt waren ein paar Tage lang echt langweilige Sonnenuntergänge, da der Himmel wolkenfrei war. Das ergibt demzufolge auch fotografisch langweilige Bilder. Es wird schon noch, das Drama pur auf die Speicherkarte zu schaufeln.

Die Sehenswürdigkeiten sind längst alle abgeklappert und abgelichtet. Eintrittsgelder hier in der Gegend liegen deutlich über jenen von Swinemünde. Doch wenn es wie gleich zu Beginn Regentage zu überbrücken gilt, dann geht man in die Attraktionen rein. Nur daß alle anderen auch dieser Denke nachhängen. Das hat bei mir zum Abbruch geführt. Der zweite Versuch anderntags klappte dann besser, da war ich unter denen, die moderates Warteschlangentraining absolvierten.

Am schwierigsten ist die Suche nach einem richtig guten Kaffee, so wie ich ihn zu Hause rumstehen habe, liebevoll mit Hand geröstet und mit der Aeropress rausgedrückt. Erstaunlicherweise schnitt bisher das Hotel am besten ab, zumal die vom Eis her unschlagbar waren. Zum Frühstück gibt es ja zu meinem Leidwesen nur diese Nescafébrühe aus dem Automaten, die weltweit gleichschlecht schmeckt.

Vor allem aber geht es trotz der Millionen Gäste außerordentlich entspannt und ruhig zu, wenn ich von dem Straßencafe abstrahiere, das mir jeden Abend nach Rückkehr vom Sonnenuntergang die Hits von den Roten Gitarren, Halina Frackowiak, Maryla Rodowicz usw. in Billigimitation präsentiert. Und da es eine ältere leicht adipöse Dame ist, die das Lied ins Mikro bläst, kommt "Anna Maria" in noch dramatischeren Herzschmerztönen rüber als es die Czerwone Gitary je vermochten. Das ist Zwangsbeschallung wie der Ruf des Muezzin aus klapprigen Billigtönern zehn Meter über der Stadt. Gottlob ist diese Woche Ruhe. Sie haben sich eine anderer Spielstätte gesucht. Das ist sehr angenehm.

Nichts zu holen ist in Polen mt dem WLAN. Das hat die Qualität wie abseits einer Oase in der Sahara.

10. August 2020

Was stimmt hier nicht?

(emw)
Ein Facebook-Sprecher teilte auf dpa-Nachfrage mit, "die entsprechende Seite wurde mittlerweile blockiert, da sie gegen unsere Richtlinien ver­stößt. Wir haben eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Hassrede sowie extremistischen Gruppen und Organisationen, die zu Hass und Gewalt aufrufen."

Perlen der Arbeiterfotografie: das Brot ist sicher



Kürzlich ging ein fürchterliches Unwetter im Nordosten und Ostens Berlins runter, das ich so noch nie gesehen habe. Einige wollen auch Tornados beobachtet haben. Im Fredersdorfer Raum wurden Datschen entdacht.



Auch wenn es kurz darauf halbwegs normal im Getreidefeld aussah, es war nicht normal, denn etwa die Hälfte der Halme beugte sich gen Boden.



Es sieht allerdings trotz allem danach aus, als sei unser Brot für das nächste Jahr gesichert.




Auch wenn es zu spät ist, das, was noch stand, wurde schnell eingefahren. Besser ist. Selbst die langjährig hier siedelnden Störche wissen inzwi­schen, welch Festmahl da gleich gereicht wird uns sitzen schon mal zu Tisch. Drei derer sind im Foto zu sehen und harren der Maus, die aus ihrem Bau herausschaut, was da für ein Krawall draußen ist.

The Rocket ist durch. Mark Williams wollte ja unbedingt nochmal gegen ihn im Crucible spielen, dreist wenn er 13:0 verliert.

9. August 2020

die Erschaffung des neuen Untermenschen

Anonym hat gesagt…
Wir erleben Geschichte live: Die Erschaffung eines neuen Untermen­schen. Wir können dereinst stolz sagen: Ich bin dabei gewesen!

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Und habe nicht mitgemacht. Fiel mir um 16:50 Uhr in einer Abkühlphase ein.

der Kongo-Müller von der Spree

Müller und seine Geisel wollen in guter alter Tradition der Sozen den Schlächter von Berlin geben. Eine Million Grundrechtebefürworter hätten sie jüngst abschlachten können, so wie einst Kongo-Müller in jenem fernen Land. Sicher, Müller ist von der Spree und seinem Auftreten nach nur eine billige karikatur seines Namensvetters aus dem Kongo. Er versucht jedenfalls, dem anspruch an sich selbst, Schlächter der Demokratie und damit schlechter in der Demokratie zu sein, als alle anderen Dorona-Diktatoren deutscher Zunge. Davon gibt es erheblich mehr als Zirkusdirektoren.

Müller ist nach Merkel der schlechteste Führerverehrer aller Zeiten, Bruno Ganz ausgenommen, der am schlechtesten war. Und nun, so las man, nun soll Müller im staatlichen Verblödungsfunk fast geweint haben, weil seine Untertanen und die zugereisten Berlinbesucher sich nicht so verhalten haben wie er es gerne möchte, sondern wie das Grundgesetz es vorschreibt. Ein in der Denke Müllers und seiner Geisel widerliches Menschenmaterial, der das Märchen Knüppel aus dem Sack vorgeführt gehört.

Ganz in der Intention vom Konfliktmanager Christoph Michalski, der weise Ratschläge zu erteilen weiß, wie man mit den Regelbrechern der Demokratie umgehen muß, sei also hier kostneutral mitgeteilt, man muß den Bäcker wechseln, wenn der amtierende zu kleine Brötchen backt. Den Laden, wo er die verkauft, den RBB, auch.

Ich vergaß letztens noch eine wesentliche Mitteilung, warum in Polen Corona nicht zu holen ist. Es gibt keinen Zimmerservice. Wenn man Handtücher getauscht und Mülleimer geleert haben möchte, dann muß man an der Rezeption Bescheid sagen. Falls das Schule macht, daß man mit nur noch 5% Zimmerservice, im Vergleich zu tiefsten Friedenszeiten, Urlauber hochzufrieden nach Hause schicken kann, dann krempelt das diesen eh schon maroden Arbeitsmarkt noch weiter um.

8. August 2020

von Rindviechern und Hornochsen

schottische Hochlandrinder

Achtung, sie werden beherrscht!

Lisa Marie Kaus
Unser gesamtes Wahlsystem ist aufgrund der verheerenden deutschen Geschichte im langen zwanzigsten Jahrhundert darauf aufgebaut, den Souverän zu kontrollieren. Es misstraut dem Bürger heute, da die Bevöl­kerung damals 1938 in freien Wahlen Hitler wahrscheinlich eine überwäl­tigende absolute Mehrheit beschert hätte. Politische Phrasen in Deutsch­land zeugen davon: Wir müssen die Leute abholen, wir müssen es ihnen besser erklären. In den USA würde man Politiker für solche Sätze von der Bühne jagen.

Ja, wir lassen uns beherrschen. Die Aufteilung in Freund und Feind sorgt dafür, dass die Kosten der Äußerung einer vom Mainstream abweichen­den Meinung hochgehalten werden. So lange Stigmatisierung, Ausgren­zung und Diffamierung jene Kosten übersteigen, mit denen ich die Miss­stände bewerte, die ich tagtäglich sehe, solange bleibe ich leise, solange werde ich beherrscht. So wie in unserer Gesellschaft seit Jahren mit Andersdenken umgegangen wird, verlassen wir die demokratische Basis.

Hätte Gandhi nicht damals gegen das britische Empire, sondern heute gegen Merkel aufbegehrt, die Tagesschau würde entweder gar nicht über ihn berichten oder ihn als rechten Wirrkopf abtun. Die Kritik an der Re­gie­rung – eigentlich schlechthin die Aufgabe der vierten Gewalt im Staat – hat mittlerweile etwas Anrüchiges, klingt nach ungewaschenen Haaren, nach gesellschaftlichem Verlierer, nach Impfgegner und Verschwö­rungs­theorie. Und die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zementiert diesen Zustand jeden Tag aufs Neue.

Reformträume sind müßig. Ein politisches System wird sich nie aus sich selbst heraus reformieren. Die aktuell Herrschenden wären ja schön blöd.

7. August 2020

wer den Sommer macht



Ein Schwalbe macht noch keinen Sommer. Zwei aber schon.

Aufmachen, Polizei!


Obwohl Polizei und Medien bundesweit immer wieder über falsche Poli­zisten und Trickbetrüger berichten, fallen leider immer noch Menschen auf diese miese Masche herein.

BILD
Oh Schreck, jetzt haben sie dich am Arsch, auch wenn der Spruch anders klang, nachdem es an der Tür geschellt hatte. Nein, es war keine Backpfeifem, sondern die Klingel.
Hier ist die Polizei, machen sie auf!
Der Tonfall sorgte dafür, daß ich Haltung annahm und weitere Befehle erwartete. Guter Mann, der da sein Einlaßbegehr vorbrachte, denn der Ton war die richtige Musik für energisches Handeln im Auftrag des Staates. Im Nachhineine stellte sich heraus, daß es sich um ein schnödes Privatanliegen handelte.

Ein zweite Stimme im Hintergrund signalisierte mir Sekunden später, daß das Einlaßbegehr in Ordnung sei. Ergo machte ich auf.

Eine Viertelstunde später war ich radelfertig und trug meinen Akku in den Keller. Ein paar Etagen tiefer fingerte ein Pilizist in voller Montur an einer Tür herum. Er hatte ein ganzes Bündel an Lockpickinglawyer-Utensilien in der Hand, aber nichts half. Ich schlug noch vor, er möge den Benny geben und seine Kreditkarte am Schnapper vorbeiführen. Ich versuchte dann noch meinen Schlüssel, aber der patzte.

Der Polizist meinte, er spüre ja da, daß der Schnapper reagiert, aber da ist ein Widerstand, der die Türöffnung behindert. Die Dame meinte, sie habe die Tür nicht abgeschlossen.

Wo ist die eigentlich?

Sitzt im Garten auf der Bank.

Und Schlüsseldienst? Steht doch unten am Hausmeisterbrett dran.

Der hat keine Zeit, meinte er. Da haben wir schon angerufen.

Wenn ich es recht bedenke, hat er Recht. Ich hätte da auch keine Zeit, wenn die Polizei anruft. Da kann ich ja unter staatlicher Aufsicht gleich meine Insolvenz unterschreiben, da ich für die 2 Minuten Öffnung nur 25 Euro plus Anfahrt in Rechnung stellen darf.

Sie bedankten sich sich für meine Unterstützung, ich bedankte mich in den Keller und machte mein Fahrzeug fahrfertig. Dann schleppte ich es hoch, stellte es vor den Briefkästen ab, setzte den Helm auf, ruckelte alles zurecht, warf noch einen Bonbon hinter die Kiemen, kontrollierte meinen Briefkasten, ob der Geldbrief, auf den sich jetzt schon jahrzehntelang warte, endlich angekommen ist. Ich bekam nicht mit, daß mir etwas aufgefallen war. Bzw, ich bekam es erst beim dritten oder vierten Mal mit.

Ich öffnete also die Haustür und ließ einen lauten Pfiff Richtung Garten­bank ertönen, an der Polizist und Kollegin die Dame beruhigten. Ich ruderte mit meinen Armen, auf daß sie wieder herbeikommen mögen. Das taten sie flugs. Ich zeigte mit der Hand auf den Briefkasten. Fall gelöst. Der Briefträger war's. Er hat extra einen Zettel mit Telefonnummer hinterlassen.

Oh Mist, ärgerte sich der Polizist, ich hatte noch nachgeschaut, da war ein Brief im Briefkasten, aber den zettel habe ich übersehen. Nochmals danke für ihre Hilfe.

Der Rest war dann nur noch Formalie.

Kann man mal sehen, daß das Briefdilemma des Edgar Allan Poe auch im richtigen Leben funktioniert. So wie es das Gefangenendilemma auch im richtigen Leben gibt.

Ich hätte es ja auch fast übersehen. Erst als ich mit meiner Nase direkt an den Briefkasten stieß und mich dann langsam wieder weg bewegte, fiel mir dieser Zettel auf. Das Papier war im von fast gleicher Tönung wie der Briefkasten und der Schriftzug spindeldürr, gerade noch zu erkennen.

Jetzt kann man noch die Überlegung anstellen, was von der Kriminal­tech­nik so alles am Tatort übersehen, weil es von der Wahrnehmung her nicht an die vordere Stirnwand geschoben wird, bzw. unter Zuhilfenahme dieser Ausrede nicht wahrgenommen wurde.

6. August 2020

untrennbar: der Mann und sein Selbst



Mick Jagger and Keith Richards perform a a stripped down bare naked country honk from 1969 Let it bleed

canadianroot vor 2 Jahren
No matter all the shit they've been through together, they clearly still love each other.
Nathan Hassall vor 2 Jahren
Who are these guys?! They should start a band! I love them!
Tim Stamper vor 1 Jahr
This should be a video in a machine you watch by pressing play...when you accidently land your space ship on the wrong planet...and you say thank God ... I am not far from home afterall!!!!
Ben Moses vor 2 Jahren
After all these years, they're still Mick and Keith, still the Glimmer Twins. They changed the world, and they changed our lives. Those songs are etched into our DNA now. Legends!
Black Thought
there was no way to separate a man from his true self
Mann kann einen Mann nicht von seinem Selbst trennen.