Sie habe, erzählte Frau Ensslin, dieses Kind, Gudrun, entgegen der Weisung ihres Mannes, schon wenige Monate nach der Geburt, d. h. noch vor der Taufe, dem Muttergestirn, der Sonne, ausgesetzt. Das Kind habe „ungetauft in der Sonne gebadet“. Nach protestantischer Auffassung, die sie, Frau Ensslin, nicht teile, bestehe die Gefahr, daß ein Kind, wenn man es vor der Taufe nackt der Sonne aussetze, vom Satan ergriffen werde.
Es sei doch aber in Wahrheit gesund, Sonne an den Körper heranzulassen. Jetzt, nachträglich, habe sie allerdings Zweifel,
Die war nicht ganz dicht im Kopf.
Und Kluge und Schlöndorff noch weitaus mehr undicht. Mit Kamera und Notizbuch am Vorabend der Beerdigung zu einer eh schon defekten Mutter Ensslin zu gehen, das ist kriminell und Ausdruck eines damals schon verkommenen Charakters.
Erklärung, wenn man wieder einmal etwas falsch gemessen hat. Bei Längenmessungen meist eigener subjektiver Fehler. Bei elektrischen Messungen oft auch durch fehlerhaftes Meßgerät, fehlerhafte Meßmethode oder fehlerhaftes System bedingt.
Weil eine Dame neulich mal nachfragte, wozu man Luftfeuchte mißt. Damit man den Meßfehler immer wieder reproduzieren kann. Da es dieser Tage das Dreierpack im Ausverkauf gab, habe ich mal zugeschlagen, denn dann kann cih ein oder zwei verschenken, da ich ein elektrisches und ein analoges Hygrometer habe. Das dritte wäre dann Backup und Vergleichsportal.
Das Handbuch sind analog zweier leerer Streichholzetiketten, beidseitig bedruckt, wobei noch viel Platz für Notizen ist. Die wichtigsten Angaben: Fehlertoleranz bei der Temperatur ±0,5 Grad Celsius. Damit fällt das Teil schonmal für die Messung des deutschen Klimawandels aus, denn die braucht für die Abfassung von Panikprotokollen Zehntelgrade.
Beim in der Luft gespeicherten Wasser sieht es ähnlich gut aus. ±3% von 40 bis 80% relativer Luftfeuchte, drunter und drüber ±5%. Die Qualität der Dreierbande bestimme ich, indem ich sie zu den Altgeräten stelle. Das Haarhygrometer hatte ich nach der Handtuchmethode extra neu kalibriert.
Die Geräte könenn sich sehen lassen, denn sie liegen alle dicht beieinander und innerhalb der angegebenen Fehlertoleranz. Wer sowas im Abverkauf bekommt, kann ruhigen Gewissens zuschlagen. Bei mir rattert der Luftbefeuchter wieder, bis das große Sturmgewitter durchzieht.
Ich habe der Dame mal ein so ein Pröbchen mitgenommen, damit sie mal weiß, was gemessene Luftfeuchte ist. Hat sie sich das Geät gleich gekrallt und als ihres deklariert. Außerdem so eine Packung nachbestellt. Jetzt gibt es die nicht mehr im Angebot, von anderen Logoaufdruckern aber immer noch zu einem akzeptablen Preis. Vorsicht vor den ganz billigen Geräten. Deren Fehlertoleranz beträgt über den gesamten Meßbereich der Luftfeuchte ±5%.
Bildsprache ist eine mächtige Sprache, so man sie versteht. Finde die Botschaft.
Protipp: Man beachte die Sitzhaltung Putins vom Stil "Mann mit dicken Eiern in der U-Bahn" und das "Platz Fiffi" seiner Gegenüber, die sich im Bewußtsein ihres niederen Standes fast die Beine verknoten.
Angesichts der fahrlässigen und wenig durchdachten Politik, die die Europäische Union seit Jahren gegenüber Russland betreibt, mag es eine Ironie des Schicksals sein, dass das griechische Wort Europa „Frau mit der weiten Sicht“ bedeutet. Kein Bild könnte die Realität schärfer kontrastieren. In Wahrheit können EU-Diplomaten in Brüssel heute nicht einmal mehr verlässliche Prognosen über den nächsten Tag abgeben. Man fährt längst auf Sicht. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg zwischen Moskau und Kiew kommen, wäre das eine Katastrophe, deren Folgen aus heutiger Sicht kaum abzusehen sind. Fest steht einzig, dass man der konfrontativen Politik des Westens dereinst einen erheblichen Anteil an der Eskalation des Konflikts wird zuschreiben müssen.
Neulich beim Sport habe ich gelernt, daß mein Abtropftuch* die Farbe Petrolblau hat. Nun äußert sich auch Stephan Wiesner zur Farbe Blau.
Ich finde es immer ganz ganz schwierig, Blautöne hinzukriegen, daß es nicht kitschig blau ist.
Bei ca. ab Minute 18:50 kritisiert er ein Foto mit viel zu viel schwarz in den Blutönen zum Rand hin.
Aber ich bin jetzt auch ein alter Sack, der es gerne dezenter mag bei Fotos.
Eben.
Ich sitz ja auch an einem Doppelzentner Teidefotos**, die mit purem blauen Himmel glänzen. Das Problem ist da meistens, daß diese Fläche im Grunde von fast weiß bis zu schwarzem Blau geht. Man kann das sogar mit bewußtem Anschauen des Himmels sehen, nimmt es im Alltag, am Strand z.B., oder auf dem Berg, allerdings eher selten wahr, da das Auge immer in eine Region fokussiert, die eher beruhigend als störend ist.
Ich sehe dieses Problem, habe den Fototapparat in der Hand und muß entscheiden, Foto oder nicht. Bei Foto wartet viel Betrugsarbeit am PC, aber eventuell habe ich dann das Teidefoto des Jahrhunderts. Bei kein Foto habe ich keine Arbeit, und definitiv kein Jahrhundertfoto.
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* Während meiner Abwesenheit gab es beim Aldi Yogatücher mit Gumminoppen für den schmalen Geldbeutel, Da hatte ich Glück, daß noch 14 Tage später einige in einer Grabbelkiste rumlagen. So habe ich jetzt auch eines, aber keines in pink, wie sich die Frauen alle besorgt haben.
Noch eine Empfehlung, die aber zu spät kommt. Der gleiche Sportartikelverticker hatte wieder die faltbaren Wanderstöcke im Angebot. Aus rein praktischem Gebrauch heraus. Die kann ich wärmstens empfehlen. Passen zwar nicht mehr in die Stocklaschen des Rucksacks, dafür hinein, denn das Packmaß ist für den Transport im Rucksack konzipiert.
** Die sind vom Ausflug zum Parador und den Los Roques. Im Foto ein gepimptes Vorschaubild, das ich aber mangels erzählerischer Masse schon gelöscht habe. Hier ist aber exakt jener Moment abgebildet, in dem sich dieser Dialog zutrug, bei dem es um die rund 700 Meter hohe Steilwand ging, die man da rauf muß, um den Königsblick in den NAtionalpark zu haben. Und es ist der Himmel zu sehen, der uns bis zum Sonnenuntergang begeleitete. Elitewetter für Eliteurlauber.
Bei der Gelegenheit erfuhr ich auch auf Nachfrage, daß der schöne Picknickplatz da oben in Wirklichkeit das erste Observatorium da am Krater war. Ich dachte immer, das haben frierende Wanderer in unzähligen Jahren im Subbotnik aufgebaut. Nee, haben sie nicht. Sie nutzen die Reste des Gemäuers für ein windgeschütztes Päuschen.
Als Designübung der Farbe Blau und Ehrerbeitung an den begnadeten Problemlöser Schuck Norris hat sciencefiles Führer Olaf in den virtuellen Adelsstand erhoben und ihm den cineastisch anmutenden Ehrentitel Schuck Folz verliehen.
Ich hab mir den Heißsporn von Austs Gnaden, Robin Alexander, zur Wiedervorlage einbestellt.
Der Text ist ein grandioses Beispiel für meine Meinung, daß ich es grundsätzlich für verwerflich halte, anderen Leuten ins Hirn zu kacken.
Olaf Scholz könnte der letzte westliche Politiker sein, der mit Wladimir Putin spricht, bevor dieser den Krieg beginnt.
Außerdem bin ich aus grundsätzlichen Gründen dafür, auch in Redaktionen von Schmierblättern das Züchtigungsprinzip gelten zu lassen. Hamburger Ärzte haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigt.
Wenn ich Putin wäre, täte ich all diesen Schmierlappen und Quarksabbernden die Zunge rausstrecken, den lieben langen Tag lang Tee trinken und mir die Pressemeldungen aus dem Westen vorlegen lassen, um anschließend über diese unfähige Mischpoke abzulästern.
An seinem ersten Arbeitstag kritzelte der Museumswärter „aus Langeweile“ Augen auf ein 880 000 Euro teures Gemälde im Boris-Jelzin-Zentrum in Jekaterinburg (Russland).
Der Zeitung „E1“ erzählte der Kriegsveteran nun, dass junge Besucherinnen ihn angestachelt hätten. „Sie haben mir einen Stift gegeben. Ich dachte, es wären nur die Zeichnungen von Kindern!“
Recht hat, es sieht etwas lustlos hingepinselt aus, hat mit Kunst sehr wenig, mit Kunstfertigkeit schon mehr zu tun, da es sich offenbar um nichts weiter als eine Stilübung der Fingerfertigkeit handelt. Es sieht nach einer Studie des technischen Handwerks aus, Ovale malen zu könen und deren Fläche mit einem Farbverlauf zu bemalen. Hat in einem Museum nchts zu suchen , sondern wäre Aufgabe von Kunstakademien udn Hochschulen, diese Handwerkstechnik zu lehren, zu üben und in wohlfeile Gemälde zu klecksen.
Tja, auch wenn der für heute versprochen Krieg nur ein Bildersturm in Rußland war. In Deutschland sterben die Hirntoten nicht aus.
Putin hat völlig Recht damit, wenn er sich von Typen wie Macron auf den Sack gegangen fühlt. Die sind einfach nur ätzend dumm. Führer Olaf paßt in diese Riege westlicher Dumpfbacken sehr gut rein.
[update 09:40 Uhr]
Fefe hatte gestern Abend noch ein schönes Betthupferl, den ersten Frontbericht kurz vor dem großen Russensturm.
Stell dir vor, du kommst aus dem Urlaub zurück, und in deinem Vorgarten hat jemand einen Bunker gebaut, und in dem Bunker ein Maschinengewehr installiert, das auf dein Haus zielt. Und jetzt kommt der alte Mann Scholz, der drei Häuser weiter wohnt, sülzt dich drei Stunden lang mit seiner völlig irrelevanten Meinung zu, und seine Hofpresse beschreibt das dann als "Fingerspitzengefühl und Rückgrat bewiesen". Geschlossenheit demonstriert. Wat?
Der arme Putin kriegt hoffentlich Schmerzensgeld dafür, dass er sich dieses ganze selbstherrliche Gesülze der europäischen Anzugträger anhören muss.
Kfir Ochaion: Zombie (The Cranberries Cover)
----- Manfred Haferburg
Wer sich nie mit Ostseife gewaschen hat, kann nicht nachvollziehen, wie gut Westseife riecht. Leider riecht sie jetzt anders.
Der Geruch hat möglicherweise Einfluß auf die Kaufentscheidung und das Wohlfühlklima, allerdings Null auf die Funktion von Seife, nämlich die Reinigung der oberen Hautschicht.
Daher belasse ich es bei der Empfehlung der meisten Hautärzte, geruchs- und ph-heutral reicht. Kernseife funktioniert nach wie vor. Arztseife auch. Im Ernstfall nimmt man die Klinikpackung Wofacutan als Flüssigseife, da kommt die Haut schon im Namen vor. Die gibt es auch für den schmalen Verbrauch in kleineren Abpackungen. Das ist dann teurer.
Das Bild von Putins Motiven und den russischen Interessen bleibt naiv. Doch am naivsten ist der Gedanke, dass es Putin scheren könnte, was die deutschen Gulaschkanonen-Kommandanten hier für Reden schwingen. Die Falken haben stumpfe Krallen und wenig Weitsicht.
Selbst für das Kommando über eine Gulaschkanone wäre dieses Personal zu blöd. Entschieden zu blöd, wie die nun vollständig enthirnte Linke beweist.
Sophie Lloyd: Kickstart My Heart (Shred Version Mötley Crüe Cover )
----- brain freeze (aka @Parlograph) hat noch einmal seine Überlegungen zu Heilbronn zusammengefaßt.
Ich gehe von einem Mindestmaß an Pflichtgefühl, Korpsgeist, Berufsehre und moralischem Anstand aus, trotz aller Zwänge. Welche Polizisten/Ermittler wären bereit, den bis dahin offiziell unaufgeklärten Mord an den beiden Kollegen gemeinschaftliche und in strafvereitelnder Weise dem NSU-Phantom anzuhängen und kackedreist den Uwes die Dienstwaffen unterzuschieben?
Wenn von oben kam, ihr dürft nicht weiter ermitteln, aus z.B. politischen Gründen, aber man kannte die Täter (denn man hatte ja die Dienstwaffen), ist das das eine und an sich schon ein Skandal.
Aber den Fall aktiv „abzuschließen“, indem man diese Waffen in Thüringen entsorgt, diese Form der Vertusschung und Beweismittelmanipulation geht über das für alle Beteiligten Zumutbare weit hinaus. Das läßt sich imo rational nur durch ein andere Grundannahme auflösen. Naja, du weißt ja, was ich von der Sache halte.
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Zigeuner und Drogendealer waren imo nie ein hinreichender Vertuschungsgrund. Wenn man die Täter gar nicht wollte, warum dann die hohe Belohnung?
Läßt man befreundete Dienste und Armeen weg, bleibt der Kollegenmord … allerdings: bei der Bereitschaftspolizei wurde früher schlimmer getratscht als aufm Dorf, der Geldköder hätte auch dort gewirkt, sehr wahrscheinlich.
Am Ende eine Abwägung zwischen schwerer Strafvereitelung (zur Verhinderung eines mittelgroßen Skandals) und konsequenter Abwehr eines „Angriffs auf den Staat“, hier imo ersteres zu riskant, aber ich gebe zu, das ist noch die charmanteste These.
Über den Doppelmord an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hat sich der @fatalist im Grunde gar nicht geäußert, sondern über das Drumherum und das Danach.
Ich gehe nach wie vor davon aus, dass man am 4.11. im Womo keine Dienstwaffen fand, sondern eine Waffe, die im Zusammenhang mit dem Polizistenmord HN stand, so wie es ja auch protokolliert wurde laut der Akten (welche offenbar frisiert wurden, weil die gefundene Waffe dort nicht genannt wird). Leute. JEDER hätte die aufgefundnene Waffe benannt. Jeder Depp. Also wurde das frisiert, weil es nicht zu „Dienstwaffe“ passte.
Da lege ich mich mal fest.
Die Dienstwaffen kamen imo erst am 5.11. in Gotha an, um dann „gefunden“ zu werden im Womo (das erklärt auch das Aussagechaos, welche Dienstwaffe denn nun zuerst gefunden wurde, angeblich, und im INPOL abgefragt wurde am 4.11.)
Die Wahrheit ist trivial, vermutlich: GAR KEINE
Die Handschellen Kiesewetters gingen dann von Gotha aus (wo sie zuerst als Fund im Womo fehlerhaft aus Versehen vermeldet wurden) mit den Ländle-Polizisten nach Zwickau, wo sie dann dort im Tresor aufgefunden wurden, samt der „dienstlichen DNA“, noch ein Fehler.
Die DNA zeigt auf den Boten aus Stuttgart!
Daraus schliesse ich, dass der Plot „NSU-Polizistenmord“ deshalb so beschissen lief am 4.11./5.11., weil er eben nicht vorbereitet wurde, sondern erst ab 4.11. Mittags/Nachmittags improvisiert wurde. Die Inszenierung des 4.11. diente einem anderen Zweck, und da vermute ich nicht die Dönermorde, sondern die Vertuschung eines Bankraubs in Arnstadt als Motiv. Die Dönermorde wurden erst durch die Schutthaufen-Nachfindung der Ceska 5 Tage später „entsorgt beim NSU“.
Das erklärt auch das falsche Z auf der eiligst nachgefertigten Ceska, und den Austausch der Waffe viel später, samt neuer Brünierung etc., da war es dann ein echtes Z und keine 2 mehr.
Und ja, Bankraub zu dritt, und der dritte Mann stellte die Leichenfuhre ab und verschwand mit der Beute. Man fand eine „Ersatzbeute“, deren Registriergeld leider leider nicht passte. Samt ein paar Banderolen aus Arnstadt.
These: Der 3. Mann ist der Schlüssel, er wurde geschützt.
Ist er Menzels Patenkind und Polizist, oder ist er ein sehr sehr wichtiger V-Mann gewesen, der keinesfalls auffliegen durfte?
Schönen Sonntag!
Menzel rief ja im Ländle an. Das ist protokolliert. Er hatte bei den Schwaben noch was gut. Was die beiden Polizisten ausbaldowert haben, das hat man anschließend erlebt. Auf einmal wurden statt einer (Menzel am 7.11.) gleich derer zwei Dienstwaffen gefunden, eine Auffindesituation wie an einem Filmset der ARD degeto nachgestellt und eine viel zu große XXL-Blut-und-Schnoddertuch-Joggingshose nebst Handschließe gen Zwickau expediert. Wer die Verfügungsgewalt über diese Gegenstände in Summe hat, der weiß auch, was bezüglich Kiesewetter und Arnold abgelaufen ist und nutzt die einmalige Gunst der Stunde, diesen Ballast zu entsorgen. Er gründet eine Terrorzelle aus der Asservatenkammer.
Das Szenario oben erklärt auch sehr präzise das Verhalten Menzels am 4.11., denn kein Polizeidirektor bundesweit schlägt kurz nach Mord am Fundort der Leichen auf. Das war und ist nie sein Job. Menzel mußte aber vor Ort aufschlagen, weil er Täterwissen hatte, um die Ermittlungen von Anbeginn in eine ihm genehme Richtung* zu lenken. Wenn die Tatortermittler und Tatortgruppe LKA erst mal unkontrolliert rummachten ... Gott bewahre.
* Daß die ihm genehme Richtung für alle staatlichen Einrichtungen** eine noch viel genehmere wurde, das hat er sich im Leben nie träumen lassen. Ist Spitze gelaufen für Menzel.
** In Sinne der Geschehnisse und des Staates sind auch apabiz und Spiegel staatliche Einrichtungen, denn die haben die Drecksarbeit erledigt und jede Menge Kohle dafür abgegriffen.
Bloss ja nicht den Notarzt und die Sanis in das Womo lassen, das war Menzels Aufgabe mutmasslich, eben weil dort niemand bemerken durfte, dass die Uwes schon lange tot waren.
Und jetzt muss man sich fragen, woher Menzel das hätte wissen können…
Die Mall durfte schnell mal reinschauen, ob die zerfetzten Leichen auch wirklich mausetot sind. Der Form halber. Alles andere war Menzel-Sache, also nur für seine Augen bestimmt.
Erja Lyytinen: Black Ocean
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Ich hatte bereits mehrfach dargestellt, daß ich nach langen Jahren des Lebens im Westen der Irrlehre folgte, der Mensch als solcher habe alle Klebeprobleme gelöst, da komme nichts mehr, bis mich Experimente an meinen eigenen Schuhen eines Besseren lehrten.
Dabei wäre es so leicht gewesen. Ich hätte mich nur an mein Leben im Ostern erinnern müssen, als Duosan das Mittel der Wahl war.
Abends, wenn die Nacht den Schmog verdünnte, lagen die Menschen im Bett und sie weinten, weil sie wussten, dass die Klebstelle wieder nicht lange halten würde.
Ja, exakt so war das damals, und ist es heute immer noch oder schon wieder. Schrödinger weiß die Lösung.
Wolfgang Röhl hat alles Notwendige zu den klebrigen Idioten des verrottenden Bürgertums und ihren Analpoten in den noch viel klebrigeren Medien aufgeschrieben.
Liberale Geister möchten gern glauben, auch mit Extremisten ließe sich verhandeln. Dabei war es schon immer falsch, Feinden der Freiheit auch nur den kleinen Finger zu reichen. Von der RAF zu Greenwar, das ist nur eine Frage der Zeit.
(Unter Medien, das nur nebenbei, fällt natürlich auch die Welt. Ich führe eine kleine Liste mit Spitzenleistungen medialer Infantilität. Darin findet sich auch die Überschrift eines Gastbeitrags in Poschardts Blatt von Ende 2019: „Greta ist noch lange nicht stolz auf uns“. Warum „wir“ darob besorgt zu sein hätten, ob eine Halbwüchsige mit Hau, entsprungen dem Volksheim eines Wohlstandsbullerbü, auf irgendwas „stolz“ ist oder ob die nordische Birke rauscht, wer erklärt „uns“ das?)
Was bei Greta Thunberg noch revolutionär war, bei Luisa Neubauer kultiviert, hat spätestens bei den in roten Clownskostümen durch die Städte hüpfenden Vertretern von Extinction Rebellion eine Phase der Realsatire erreicht.
Der Satz subsumiert in meinen Augen trefflich das notorische Unvermögen des Bürgertums, gesellschaftliche Entwicklungen in ihren Anfängen zu orten. ... Und dass höhere hanseatische Töchter wie Neubauer kultiviert seien ... mag man angesichts von Sätzen wie diesem bezweifeln: „Ist das Kinderkriegen unseren Mitmenschen gegenüber verantwortungsvoll, da statistisch gesehen nichts einen größeren CO2-Fußabdruck hinterlässt als ein Kind?“
Menschenfeindlichkeit hat viele Gesichter. Auch ein paar hübsche Schnuten.
Immer offen sein! Mit den Leuten vom Bund für Umwelt und Naturschutz sprechen, warum nicht? Dass es sich dabei um die Ursuppe misanthropischen Wahns handelt, wie er sich etwa in einem Bund-Spin-off namens PETA manifestiert, dem wiederum eine Terroristenbande wie die Animal Liberation Front folgt, bei deren Anschlägen fürs vermeintliche Tierwohl Menschenopfer eingepreist sind – solche Kausalitäten sind für die Bonhomie dit juten Bürgertums nur Koinzidenzen.
Well said.
Laura Wagner ist 27 und wollte immer eine Familie gründen. Wegen der Klimakrise verzichtet sie darauf - und sie ist nicht allein damit. Ist das Leben auf der Erde bald wirklich nicht mehr lebenswert?
Von Jan Stremmel
Dann halten wir zuerst mal fest: Laura Wagner ist mit 27 immer noch dumm wie eine ganze Klasse Sitzenbleiber.
Finally, the LPL is using an opening tool that is in my skill range.
In meiner Gegend sind dieser kalten tage wieder ein paar Dinebesbanden on Tour, die Keller ausräumen und mitnehmen, was ihnen gefällt, solange es tragbar ist. So ein mobiler Schloßöffner ist eine diebstahlserleichternde Anschaffung. Eine Aufklärer, ein Cutter und ein Wegtrager, Transporter sitzt der vierte Mann. Da ließe sich einiges Diebesgut organisieren.
"Confrontation"* was written and performed by Craig Safan as the music to play of the final violent scenes of Michael Mann's 1981 film Thief, where Frank (James Caan) is blowing up, burning and destroying his past life.
* Film anschauen, Ton abdrehen und den verlinkten Soundtrack auf die Ohren drücken. Dann ist es auch mit den vielen brennenden Autos stimmig.
----- Holländer hat gesagt…
... Kampf gegen RRRÄÄÄCHTS, der zur Staatsraison geworden ist und vorsätzlich eskaliert wird.
Zur Begründung ist ein kleiner Ausflug in die jüngste Vergangenheit Rotschlands nötig, als der Fetisch der "Gefahr von Rechts" endgültig als Dogma institutionalisiert wurde mit einem blutigen Paukenschlag: Der Erfindung des NSU. Jener Skandal wurde publik durch durchgestochene vertrauliche Akten und es ist höchstwahrscheinlich, daß die Quelle nach jahrelanger Hexenjagd identiffiziert und nicht mehr am Leben ist- Staatsterror macht keine Gefangenen.
Ein kleiner Abriß sei erlaubt:
Als da wäre das Bundesamt für Verfassungsschutz, dem eine ganze Reihe illustrer Figuren vorstanden wie der Herr Fromm (SPD), der gläubig und bibelfest (auf Regierungsukas hin, was sonst?) im Zuge des großen NSU-Hype die Aktion Konfetti veranstaltete, den Aktenschredder heißlaufen ließ und selbst dem nachfolgenden Saubermann Maaßen mögen wir seine possierliche mein-Name-ist-Hase- Pose nicht abnehmen. Sie alle kennen das große Zeugensterben zu gut, das selbstredend auch in der Schmierenkommödie NSU einsetzte.
Unsere kostümierten Freunde und Helfer standen den Schlapphüten in nichts nach: Erinnern wir den legendären Schutzmann Menzel, heuer zum leitenden Polizeidirektor gekürt, der im Handumdrehen die abgebrannte Leichenfuhre zu Stregda jeglicher sinnvollen Spurensicherung entzog. Und seine Kumpel von BKA und diversen LKA, die mit zahlreichen Fälschungen, Unterschlagungen und Lügen die Auflärung verhinderten, nur beispielhaft sei an den Kapo des BKA, Ziercke, mit seiner dreisten Rußlungenlüge erinnert, die er den Deppen des Deutschen Bundestages auftischte.
Die Krone der demokrattischen Gewaltenteilung steht jedoch wie immer den Advokaten zu, die in Gestalt des Märchendichters Götzl zur absoluten Spitze der Verkommenheit aufliefen. Das abenteuerlichste Konstrukt komponierten Götzl und Kollegen aber mit Ihrer Begründung der unmittelbaren Beteiligung von Zschäpe an den Mundlos und Böhnhardt zugeschriebenen und nicht mit dem kleinsten Indiz unterfütterten Verbrechen und damit zum Nachweis ihrer direkten Mittäterschaft– und zwar mit der ebenso feinsinnigen wie sophistischen Anschuldigung, dass gerade Zschäpes offenkundige Abwesenheit von allen Tatorten den Kern ihrer Mittäterschaft bilde, um damit den nicht mehr zu unterbietenden Tiefpunkt deutscher Jurisprudenz zu markieren.
Wer in diesen trüben Tagen nochmals diesen geradezu alttestamentarischen Sündenfall eines Staatswesens Revue passieren lassen will:
Das ist meines Wissens das Beste, was ich musikalisch je von ihrer Stimme gehört habe. Für gewöhnlich ist sie ja gut, aber häufig nicht so, daß ich es verlinke, denn sie piepst zuweilen und kann von jetzt auf sofort drei Oktaven hochschalten. Ich mag keine Piepsweiber.
Aber hier ist sie richtig schweinegut, und jetzt wißt ihr auch, warum viele das noch viel besser wissen als ich, nämlich jene, die mit ihr zusammenarbeiten.
Rick Beato stellt drei Lieder vor, die mit nur zwei Akkorden auskommen. Nirvanas Something in the way ist das dritte Lied und ein Kracher. John Lennon schaut zu.
Seit dem Atomausstieg emittiert Deutschland mehr Kohlenstoff als jedes andere Land Europas, was praktische Auswirkungen auf Afrika haben wird, wo die Folgen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren sind.
Heinz Bude schreibt für den VölkischenSüddeutschen Klima Beobachter und hat u.a. das beobachtet, wofür er dem lesenden Volk auch noch jede Menge Arbeitergoschen abtrotzen möchte:
Wir werden an einen Ort zurückkehren, wo wir noch nicht waren. So lautet die Erkenntnis, die uns die Pandemie aufzwingt und die der Klimawandel fordert.
Ich war während der sogenannten Pandemie zum x-ten Male auf Teneriffa und es war wie immer. Schönes Wetter, so daß mir die Sonne aus dem Arsch schien, jeden Tag baden, kaputte Schuhe und krachrammelvolle Strandlokale, ind und vor denen sich die erschöpften Menschen aus ganz Europa von den Anstrengungungen des Urlaubmachens mit Lab versorgten. Alle waren gut drauf, soweit ich das beurteilen konnte. Lab war auch in ausreichenden Mengen vorhanden.
Ich sehe sehr gut erholt aus und habe immer noch schöne Farbe im Gesicht, hieß es mehrfach voll anerkennendem Neid, also jenem Neid, der mir diese Reise aus tiefstem Herzen gönnte.
Die Pandemie zwingt nichts auf, der Klimawandel fordert nicht und die Sonne schickt keine Rechnung. Fertig ist die Laube.
Bude dumm wie ein Klimaterrorist.
Wenn die Spritzärzte von der Spritze losgekommen sind, dann können sie sich ja diesen Propagandaterroristen widmen, ihnen freundlich zureden, beim Anziehen der weißen Jacke helfen und ihnen das Zimmer zeigen, in dem sie ihren Wahn die nächsten Jahre auskurieren können. Dazu sind Ärzte da, hilflosen Menschen zu helfen.
Und niemand sieht sich veranlaßt, den Amtsarzt zu benachrichtigen und eine Ambulanz mit zwei kräftigen Pflegern vorbeizuschicken.
Nein, denn die Idioten sind in der Mehrzahl.
Argo Nerd wieder einmal mit dem Beweis, daß sich beim deutschen Staatsfunk die Balken gefährlich biegen, weil die Klimaterroristen dortselbst an den Hebeln der Sendemaschinene sitzen.
Raja Meissner: Feuer Frei! (Rammstein)
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Die NVA hatte, ähnlich der Sowjetarmee, ihren eigenen Militärgeheimdienst, der noch erfolgreicher war als der verwegene Haufen Kundschafter von Markus Wolf. So geht die Legende.
Der Eppelmann hat sich wahnsinnig hintergangen gefühlt. Wir haben ihn auch ausgetrickst. Wenn er eben so blöd war und hat das nicht durchschaut, und hat das abgesegnet, dann war er eben so blöd. Und wir hatten nun alles vernichtet.
Das lasse ich mal so stehen. Kann sich ja jeder TV-Aufnahmen aus dieser Zeit reinziehen und die Aussage gegenprüfen.
Vier davon haben einen Schaden davongetragen. Bei dreien war er zu erwarten. Die Sockwa oben (in einem ihrer natürlichen Umgebungen, wo das Tragen Spaß macht) hatte ich fotografiert, da waren sie noch ganz. Die Skinners hatte ich schon gezeigt. Die waren jetzt in der Waschmaschine und haben noch mehr Sohlenflicken verloren, halten aber noch ein Jahr. Dafür hat sich die Investition echt gelohnt.
Die Schäden bei den Sockwa erklären sich dadurch, daß Lava scharf wie ein Rasiermesser ist, wenn im entsprechenden Winkel auf so einen Kieser, Stein oder Brocken trifft. Ritschratsch, das war's. Und da ich die täglich anhatte, um damit weitläufig im Lavagelände zu flanieren, blieb der Schaden nicht aus. Ist ja nicht das erste Mal.
Bleibt noch der Report über die beiden Schuhe von Sockwa. Beim Playa ist am großen Onkel die "Sohle" durchgescheuert. Beide Exemplare habe ich nochmal mit Lederflicken lebensverlängert. Da sind nagelneue Exemplare allerdings noch im Vorratskeller.
Ganze 12 Euro hat die Neuklebung der Sohlen vom Vivibarefoot-Schuh gekostet. Anhand des Bildes sieht man auch, warum es im vulkanischen Stein ratsam ist, festes Schuhwerk, wenn es geht bis über den Knöchel, zu tragen, denn ein Ratscher an so einem Stein entlang, schon hat man einen Lüftungsschlitz im Schuh. Das Material wird schon gar heftig beansprucht. Die Klebung allerdings waren das Zusammenwirken heftiger Scherkräfte und Druckkräfte beim ausbalanzieren auf dem Parcour im Teno-Gebirge, viel Stemmschritt mit Drehungen des Vorderfußes.
Statt derlei Grütze 3 Minuten lang zu vertilgen sollte jeder Mensch im Grunde in der Lage sein, alle von Angelika Slavikon für den Süddeutschen Beobachter ausgedachten Fehler binnen 3 Sekunden zu finden.
Natürlich muß der gute Mann der Berliner Straßenreinigung ein Bundesverdienstkreuz bekommen, so wie die Lichtschwert-Polizisten vom Reichstag dazumal. Es ist sein Job, den Dreck von den Straßen zu räumen. Zypries: Der Dreck muß weg.
sind ausgerechnet die Linkenden (oder Linkischen, schwere Entscheidung), denn keine andere Dogmatik fesselt sie derzeit so in ein Korsett der Untätigkeit, daß jede machtpolitisch besessene Parteiengeneration foh sein muß, solch depperte Honks als Mitbewerber um den großen Kuchen der Macht unter dem Tisch sitzen zu haben.
Die Idee des Leugnens ist sicherlich theologisch aufgeladen, leitet sie sich doch von der einst unverzeihlichen Sünde des Leugnens von Gottes Wort ab. Aber ein großer Teil seiner heutigen moralischen Kraft beruht auf der Assoziation mit der Leugnung des Holocausts. Dies ist der Begriff, der auf diejenigen angewandt wird, die die menschliche Tragödie des Holocausts leugnen und dadurch zu dessen nachträglichen Kollaborateuren werden – ein Akt der Leugnung, der zu recht als böse angesehen wird. Denselben Begriff auf diejenigen anzuwenden, die die Position des Establishments zu Lockdowns oder zum Klimawandel infrage stellen, ist ein grober Missbrauch des Vermächtnisses des Holocausts.
Traurigerweise ist solch schamloser Missbrauch der Shoah Standard unter den Feinden der Skepsis. Sie haben den Akt der Holocaustleugnung in ein allgemeines Übel verwandelt, eine frei schwebende Blasphemie, die allen möglichen skeptischen Positionen zugeschrieben werden kann. So formuliert zum Beispiel eine Kommentatorin: „Leugnen ist schädlich und kann schlimme Auswirkungen haben. Die Leugnung des Klimawandels führt zur Unterlassung von Maßnahmen, die einen gesunden Planeten erhalten würden. Die Verleugnung von Masken führt zu einer erhöhten Ausbreitung und Sterblichkeit durch das Covid-Virus.“
Tatsächlich hat es oft den Anschein, die Moralapostel hätten sich so sehr daran gewöhnt, alles als Leugnung zu betrachten, dass sie nicht mehr wissen, wie eine Meinungsverschiedenheit aussieht. Das ist kaum verwunderlich. Der Vorwurf des Leugnens wird durch eine Intoleranz gegenüber jedem genährt, der die überlieferte Weisheit infrage stellt.
Das staatsnahe Wochenblatt berichtet aus seinem Relotiusturm anläßlich des Verbots des Staatssenders "Deutsche Welle" in Rußland:
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hatte bei ihrem Treffen mit ihrem Kollegen Sergej Lawrow im Januar in Moskau erklärt, dass in Deutschland kein Staatsfunk erlaubt sei.
Finde auch hier den Fehler in der Staatspostille.
Das ist Azimuths Geschäft: Exploits für die Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden der Five Eyes – also USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland bauen. Die hacken sich damit, unter demokratischer Aufsicht und Kontrolle, in die Kommunikation und die Systeme ausschließlich von Terrorverdächtigen und Kriminellen – das jedenfalls ist die Idealvorstellung.
Scholz leidet nicht, schon gar nicht unter Realitätsverlust. Das wochenlange Abtauchen hat er von seinem Tauchlehrer. Merkel beherrscht diese Disziplin in Perfektion.
(Wobei ich einräumen muss, dass mir bei Scholz noch nicht klar ist, ob und was der will. Ihm aber vermutlich auch nicht.)
The Rocket hat gestern wieder mal eine outstandig Performance abgeliefert und Judd Trump vorgeführt. Nein, nicht so richtig, aber im Grunde schon. Selbst Steven Hendry war vollauf begeistert. Ich natürlich auch. Das will was heißen. Bis Sonntag zum Finale ist noch lange hin, aber es könnte für Mark Selby eng an der Spitze der Weltrangliste werden, denn die Übernahme der Führung durch Ronnie O'Sullivan ist möglich, sofern er gewinnt.
Schelm der er ist, meinte er nach seinem Sieg:
O’Sullivan said: “I’m just pleased to get through. This is a good tournament to play in and you don’t want to be out in the first round of these tournaments. I’m happy to be in the event and I’ve got a nice and easy match with Neil Robertson in the next round now!