30. Juli 2020

Deutscher im Finale der Snooker-WM



Ronnie O'Sullivan Cheated Snooker Shoot-Out 2020 vs Alan McManus

Peer Kuni
Große Ehre für Marcel Eckardt: Der 30-Jährige wird als erster Deutscher das Snooker-WM-Finale in Sheffield leiten. Das teilte die World Snooker Tour mit.
Stark. Dann wünsch ich mir ein Finale mit Ronnie O'Sullivan, denn der kann den Eckardt nicht so richtig gut leiden. Als Marker käme dann nur Jan Verhaas in Frage, denn vor dem hat er zwar Respekt, aber seine Kragenweite ist das auch nicht. Als Finalpartner gibt es nur einen einzigen, der das Drama komplett machen würde, Anthony Hamilton, denn dessen Schlaftabletten-Snooker treibt Tho Rocket in den Wahnsinn.

In der ersten Runde treffen jedenfalls die zwei schnellsten Spieler der Welt direkt aufeinander. Ronnie muß gegen Thepchaiya Un-Nooh ran. Das Match kann nach 5 Minuten schon zu Ende sein (Rob Walker).

Derweil diskutiert die Gemeinde das Foul von Liang Wenbo, das nicht geahndet wurde und so seinen Sieg im Decider ermöglichte. Da geht es in den Kellerkommentaren zu wie bei der Antifa in Response to Don Alphonso*. Alexander Ursenbacher muß gegen Berry Hawkins, den Mister Konstanz im Crucible, ran. Hawkins ist im klitzekleinen Theaterrund einer der beständigsten Spieler der letzten Jahrzehnte.
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* der Trittbrettschreiber am Juli 29th, 2020 11:31 pm
Danke Burks, für den Musiktipp. Bisher hatte ich mich, was Chopin angeht, aufs Hören konzentriert.

29. Juli 2020

Kassi Valazza: der noch unfertige Film von Tarantino



Kassi Valazza - Johnny Dear

Ossian M
I wonder if there’s an unfinished Tarantino movie , wandering around, looking for this very song to complete it. 😎


Der Gouverneur von Texas stellte anläßlich der Öffnung der texanischen Trinkhallen nochmal klar: ‘Its not a communist country’. Das hätte ich jetzt nicht erwartet, muß es aber so akzeptieren.

Dr. Campbell hat seinen Film fertig. Fettleibigkeit und Alkohol sind heftige Risikofaktoren, sich eine noch viel heftigere Covid-19-Erkrankung reinzuziehen. Da wundert mich jetzt nicht mehr, warum die deutsche Regierung sich im Panikmodus durch die Virerei hitlert. Rosenthaler Kadarka und Schweinebauch an deftiger Sauce sind bei denen offenbar Grundnahrungsmittel.

Ich schätze ja Gunter Frank für seine fundierten Artikel. Aber auch ich habe unendlich viel Zeit, mich ausführlich mit den neuesten Erkennt­nissen zu Corona zu beschäftigen. Das mache ich auch, aus reinem Selbsterhal­tungstrieb.

Zur Wirksamkeit von Masken


Hier können Sie ein gute Zusammenfassung wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema Infektionsschutz durch Masken und deren Nebenwirkungen nachlesen. Wer nach Lesen dieses Beitrags die aktuelle, allgemeine Maskenpflicht noch sinnvoll findet, verweigert sich schlicht der Wirklichkeit.
Ich habe mir den verlinkten Beitrag durchgelesen und bin von dessen Oberflächlichkeit überrascht. Es geht bei Masken nicht um Partikel in Nanometergröße oder tausendfach größer. Es geht bei Masken um eine uraltes Prinzip. Jeder Schutz ist besser als gar keiner, also auch Masken.

Masken helfen in einem nicht unbeträchtlichen Maße, das Momenten das Abhustens, Niesens und Abatmens auszubremsen. Selbstverständlich lassen sie noch Partikel durch.
Die Verwendung von Gesichtsmasken, ob Tuch, chirurgische Masken oder N95-Masken, stellt ein geringes Hindernis für aerosolisierte Krank­heits­erreger dar, wie wir aus den Meta-Analysen und anderen Studien in diesem Papier erkennen können ...
Das ist gequirlte Scheiße.

1. Es ist immer noch nicht geklärt, wie man sich genau mit dem SARS-Corona-2-Virus infiziert. Um genau diesen geht es.

2. Geklärt ist, daß es sich in fast allen Fällen im Tröpfcheninfektion (Droplets) handelt. Aerosole, die deutlich kleiner sind, spielen eine eher untergeordnete Rolle. Insofern helfen Masken beim konkreten Virus sehr wohl.

Als Wissenschaftler muß man immer die Basics beachten, sonst esoterikt man ganz schnell Bullshit.

Insofern kann ich auch sciencefiles nicht Ernst nehmen, die sich mit der Impfstoffforschung zu Corono-SARS-2 beschäftigen und zwei wesentliche Impfstoffe dabei vergessen. Der Russe hat bekanntgegeben, fertig zu sein und das langsam, zuerst im Militär auszurollen. Der Chinese hat das vor einigen wochen schon gemacht, aber man hat nie wieder was drüber vernommen.
AstraZeneca und russische R-Pharm wollen Corona-Impfstoff gemeinsam produzieren

Früheren Meldungen zufolge hatte R-Pharm bereits das Präparat „Coronavir“ zur Behandlung leichter und mittelschwerer Corona-Infektionen registrieren lassen. Die Effektivität des Präparats wurde bei klinischen Tests an mit dem Virus infizierten Patienten nachgewiesen.
Die Gegenwart wird routiniert wie in einem noch nicht fertigen Tarantino abgespult. Nichts neues unter der Sonne.

Fall Lübcke: Wenn's bei Staatsschutz zweimal klingelt


Beispielfoto für ein gerade noch rechtzeitig verhindertes Verbrechen. Windmühlenmafia wollte nicht funktionierende Stromerzeuger als Hochgeschwindigkeitsdrehflügler unter Zuhilfenahme von staatlichen Fördergeldern verticken.

Frank Hannig
Die Entpflichtung eines Verteidigers war jahrelang vor deutschen Gerichten nahezu unmöglich. Mit diesem rechtsstaatlichen Prinzip hat das OLG Frankfurt/Main heut gründlich aufgeräumt. Unterschiedliche Verteidigungsstrategien sind nicht selten, auch dass den Angeklagten das verunsichert ist normal. Eine Bankrotterklärung der Justiz hingegen ist es, wenn das Gericht den Angeklagten manipuliert und in seiner Entscheidung beeinflusst.
Der letzte Post im Fall Lübcke endete so:
Trotzdem nehmen wir keine Wette an. Der Prozeß findet vor einem Staatsschutzsenat statt. Dessen Richter haben zu liefern und nicht die Wirklichkeit zu rekonstruieren. Es geht also nicht wirklich um den Arsch von Ernst, wie sein Verteidiger am Ende einer Vernehmung meinte.
Mit dem Staatsschutz betraute Richter sind das, was der Name bereits sagt. Aus jedem Buchstaben quillt das bereits fertige Urteil. Und sie sind nicht zimperlich, solange sie den Freisler geben dürfen. Gemeinhin müssen sie sich nicht für die Details eines Prozesses interessieren, da das Urteil von anderen festgelegt wurde. Ihr wesentlicher Job ist also, den schönen Schein zu wahren und den Animateur zu geben: Jetzt tun wir mal alle so, als ob wir Rechtsstaat wären.

Die geistigen Anforderungen an Staatsschutzrichter sind auf dem unteresten Level der Juristerei anzusiedeln, in der Nahrungypyramide wären das ungefähr Schmierfinken oder Politdarsteller, auf der Sympathieskala von 1 bis 10 also zwischen Minus 7 und Minus 12 angesiedelt. Sie laufen nicht ganz rund, sofern es die Darstellung eines Richters betrifft, machen dafür exakt das, was von ihnen erwartet wird, das Urteil durchwinken.

Es sei daran erinnert, daß das nun gespielte Spiel aus dem Verfahren gegen Zschäpe u.a. sattsam bekannt ist. Auf einmal waren neue Anwälte da, weil Zschäpe keine Vertrauen mehr in die Pflichtverteidiger hatte. Heer, Stahl und Sturm hatten eine geflegte und ruhige Strategie verfolgt, die immer wieder durch kleine Nadelstiche glänzte. Dann kam das von Grasel vorgelesene Geständnis, das mangels Kenntnis der Akten von logischen und inhaltlichen Fehlern durchsetzt war. Das interessierte niemanden so richtig. Geständnis ist Geständnis, egal wie lächerlich es auch daherkommt.

Sie hatte gestanden. Nazi tot. Deckel drauf.

So auch bei Ernst. Er hatte auf Anraten eines V-Anwaltes (Szenefunk) eine Geständnis abgelegt, das ihm an jedem Bein und um den Hals wie jeweils ein Zentnersack voller Naziverbrechen hängt. Da kommt er nicht mehr raus, egal, was passiert. Daß er gehängt wird, das war somit geklärt. Es ging im Grunde nur noch um die Frage, zu welchen Konditionen, mit Schnitzel als Henkersmahlzeit oder mit trocken Brot und Wasser.

Nun hat man den Pflichtverteidiger Hannig aus dem Prozeß geekelt. Die erste Frage die sich sofort und schon damals stellte. Wie kam der Kaplan zu dem Mandat als zweiter Pflichtverteidiger. Aus der Sicht der letzten Tage stellt es sich so dar, daß er als falsche Natter in das gemachte Nest schlüpfte, ein U-Boot der Antifa und Bestmenscheria ist. Nach wie vor besteht seitens dieser Klientel das größte Interesse daran, an interne Informationen aus dem Prozeß zu kommen, um ihre vielen NSU-Netzwerke in Hessen aufzuklären. Jede Information willkommen. Man hatte aber niemanden im inner circle drin. Mit Kaplan schon.

Dann sei noch einmal wiederholt, was vor längerer Zeit akribisch erörtert wurde. Was ist eine Verdeckungsstraftat? Eine Pyramide an Straftaten, um die Urstraftat bzw. kriminelle Handeln zu verdecken.

Ein Beispiel in Kurzform.
  • Urteil gegen Zschäpe ist Verdeckungsstraftat, da der Staat 10 Morde willentlich nicht aufklärte. Stattdessen wurde ein Beschluß aller Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur Verurteilung von Böhnhardt und Mundlos als Mörder herbeigeführt.
  • Die Aussagen der Kriminalbeamten in PUAs und im Prozeß verdeckten die schlampigen bzw, nie stattgefundenen Ermittungen.
  • PD Menzels Tatortsimulation* mit eingepreister Tatortveränderung mußte den Doppelmord vertuschen helfen.
  • Brandlegung im Wohnmobil sollte großflächig SPurenvernichten, Chaos stiften und Doppelmord vertuschen.
  • Sprengung der Wohnung Frühlingsstraße 26 diente ebenfalls der großflächigen Spurenvernichtung.
Das gleiche bei Ernst. Dazumal wurde in der Betriebskantine des hessischen Regierungspräsidiums über die krimininellen Machenschaften des Lübcke-Clans im Windmühlengeschäft getuschelt. Nein, wurde es natürlich nicht, es wurde heimlich aus dem Regierungspräsidium herausgetragen und außerhalb dieses erlauchten Kreises verbreitet. Sofort nach dem Mord an Lübcke liefen parallel die Diskussionen zum Auftragsmord seitens der wirtschaftlichen Konkurrenz. Jetzt mag man sich fragen, ja und? Wo ist die Verdeckungsstraftat? Das ist so einfach wie einen Lotttoschein ausfüllen. Die Verdeckungstraftat besteht in der Umwidmung eines Auftragsmordes in eine rechtsextreme Tat und das einseitige Ausrichten aller Ermittlugnsarbeit auf dieses zu erzielende Ergebnis? Wir ermitteln in alle Richtungen? Manchmal schon, meistens aber nicht.
Hannig habe in der Verhandlung am Montag Anträge gestellt, die den Interessen seines Mandanten widersprächen, sagte Sagebiel der Vorsitzende Richter Thomas Sagebiel am Dienstag. Mit einem dieser Anträge habe Hannig andeuten wollen, dass Lübcke und seine Söhne in „krumme Geschäfte verwickelt“ seien. Zudem habe der Anwalt „weitreichende Mutmaßungen“ über eine Beteiligung Dritter an der Tat gestellt, so der Richter. ... Ernst soll im Juni 2019 Lübcke auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen haben. Motiv für die Tat war nach Auffassung der Bundesanwaltschaft eine rechtsextremistische Gesinnung.
Eben. Das ist die von der Bundesanwaltschaft verbreitete Verschwörungstheorie. Es gibt genauso handfeste Überlegungen für einen Auftragsmord, der mit Rechtsextremismus, Nazi und all den politisch korrekten Kackscheiß nichts zu tun hat, sondern in Jahrtausende alten schnöden Motiven der Kriminalität seinen Ursprung hat. Konkurrenzneid und Rache. Das Verhalten des Sohnes und seines besten Kumpels nach der Tat liefern da gute Diskussionsgrundlagen. Und genau diese Thesen hat man rabiat gekappt. Hannig hat vollkommmen Recht, und Stahl hat Recht behalten. Richter Sagebiehl hat sich in strafwürdiger Weise in das unabhängige Rechtsinstitut der Verteidigung eingemischt. Es ist bis dato nicht bekannt, das Sagebiehl der Erziehungsberechtigte, Ersatzvater, Vormund oder beste Kumpel von Stefan Ernst ist, daß er sich diese Freiheit herausnehmen darf. Sagebiehl taugt zwar zum Staatsanwalt, ist aber als Richter mit der Gesamtsituatioen der Prozeßführung vollkommen überfordert.
Im Anschluss trat Hannig vor die Presse. Der Anwalt sagte: „Ein trauriger Tag für die Justiz und schlechter Tag für Stephan Ernst, weil in beispielloser Art und Weise durch das Gericht in die Rechte eines psychisch labilen Angeklagten eingegriffen wurde: Zwei Mal in dem Verfahren hat der Richter Sagebiel sehr deutlich gesagt, Stephan Ernst möchte doch seine Verteidiger rausschmeißen. Zwei Mal hat er das gemacht, tatsächlich hat es am Ende gefruchtet. Hannig weiter: „Herr Ernst ist völlig verunsichert. Und er hat natürlich damit was gemacht, das sehr tragisch ist: Er hat nämlich den Einzigen aus diesem Verfahren entfernt, der bereit war, gegen den Strom des Gerichts zu schwimmen und unbequeme Fragen zu stellen (...) Das Narrativ vom rechten Einzeltäter, der hinmarschiert ist und Dr. Lübcke auf seiner Terrasse erschossen hat, wird sich nun wohl so bestätigen.“
Hannig ist ein Ungläubiger und stellt das staatliche Narrativ zur Diskussion. Er glaubt den Nazitifetischisten des Generalbundeswaltes und den Staatsschutzrichtern nicht. Genau das aber stand bei Heer, Stahl und Sturm nie in zweifel. Sie waren gläubige Staatsbürger. Wer also eine Idee sucht, auf welcher Ebene staaatliche Kriminalität in dreistester Form praktiziert wird, im Prozeß gegen Ernst wird er fündig. Oder in der hessichen Generalstaatsanwaltschaft, deren Sprecher, Oberstaatsanwalt Alexander Badle, wegen Korruption gleich neben Stefan Ernst einsitzt. Außerdem erfährt man unter dem Link beiläufig, wie billig staatliche Kriminelle zu haben sind.
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* Der Fundort der Leichen in Stregda war nicht der Tatort. Das Wohnmobil schon.

28. Juli 2020

Merkel als der späte Triumph der Geschichte

Merkel ist genaugenommen der fleischgewordene Triumph des Willens.

hinter jeder Zeitung steckt eine blöde Genderhexe

Bernd Steinbrink
Enzensberger stellte fest, „ein Kreis von Legasthenikern, der es zu Ministerämtern gebracht hat, deckt, vermutlich aus Größenwahn und Eitelkeit, diese Leute (die Reformer. Red.) und möchte uns vorschreiben, wie wir uns auszudrücken haben.“

Gerichte befassten sich mit der Angelegenheit, vielfach gewannen die Kritiker – aber die Macht der Bürokraten setzte sich durch.

Wieder ist eine Kaste besserwisserischer Vormünder am Werk und will uns auf eine gendergerechte Sprache einnorden. Es ist zwar eine Min­der­heit, die nutzt aber ihre Positionen in Hochschulen, der Politik und diver­sen Medien, um das Bewusstsein der Mehrheit zu indoktrinieren. Das mögen private Medien halten wie sie wollen, man muss die ja nicht kau­fen oder kann sie abschalten, die öffentlich-rechtlichen Sender kann man zwar auch abschalten, aber bezahlen muss man sie trotzdem.

Und an deutschen Hochschulen müssen Studenten bei ihren Arbeiten mit einer schlechteren Zensur rechnen, wenn sie nicht „gendergerecht“ schreiben.

... die Großkopferten des gendergerechten Sprachunsinns könnten sich dann auf einer Stufe begegnen. Wie wär’s mit Professörchen Stefano­witsch und Professörchen Pusch. Mit dem Diminutiv fände auch eine gewisse Demut wieder Eingang in die Wissenschaft, traditionell sind wir doch eben Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen und nur deshalb weit sehen können.

Enzensberger sprach damals von der „Skrupellosigkeit einer Mafia, die sich vor Jahren in irgendwelchen Hinterzimmern zusammengerottet hat, um mit der deutschen Sprache gründlich aufzuräumen.“ Dem ist, bei dem Vorgehen unserer Sprachideologen aktuell wenig hinzuzufügen, nur dass es heute keine Hinterzimmer sind, sondern Hochschulen, Redak­tionen, politische Institutionen und leider sind es auch die Öffentlich-Rechtlichen.
Und nun zur Meldung aus einer Zeitung, die keinerlei Einstellungsvoraussetzungen mehr hat.
Zuletzt war er das Mastermind hinter dem ...
Nein, die Preisfrage lautet nicht, wer das war. Göring-Eckard wäre ein verdammt guter Kandidat.

Burks
Aber mal im Ernst – für mich sind diese reaktionären kleinbürgerlichen GestaltInnen einfach nur gestört. Und wer mich “weiß” nennt, den bitte ich das zu beweisen, oder ich nenne ihn und sie ein verdammtes Rassistenpack.
[update 09:20 Uhr]

Ansage von Burks ergänzt.

27. Juli 2020

Aktivisten



Hadmut Danisch
Bei Linken nennt man „Aktivisten”, was man sonst schlicht als Kriminelle, Vandalen, Saboteure, Idioten, Lynchmob, Selbstjustiz, Dieb, Sachbe­schä­di­ger, Schmierfink und so weiter bezeichnen würde.
Ja, das kommt hin. Es sind eben Haltungsfaschisten. Alles andere zählt nicht. Auch black lives don't matter.

"Nothing Else Matters" - Metallica (Cover by First to Eleven)

Nazis aus Fließbandproduktion

Dirk Maxeiner
Henry Ford gilt im allgemeinen als Vater der Fließbandfertigung. Die Idee zu seiner neuen Fabrik soll er sich in den Chicagoer Schlachthöfen abgeschaut haben. ...

Als echte Boombranche gilt derzeit die Produktion von Verschwörungs­theoretikern, Klimaleugnern, Coronaleugnern, Rechten und dergleichen, die ich hier einmal unter dem Markennamen „Nazi“ subsumieren will. Zahlreiche Startups, Institutionen und Agenturen widmen sich in Deutschland dem Aufspüren dieser Spezies, auch die Medienlandschaft würde ohne sie einen herben Verlust erleiden ...

Der Nachschub gestaltet sich allerdings problematisch, denn die Vorräte werden knapp, nachdem die Polizei, die Bundeswehr, der Verfassungs­schutz, der Freistaat Sachsen sowie das Tübinger Rathaus bereits voll überführt sind. Die Exploration immer neuer N-Brutstätten ist von existenzieller Bedeutung, sonst besteht die Gefahr, dass die Lieferkette unterbrochen werden und die Just-in-time-Versorgung gefährdet sein könnte.
...
Um nicht auf Billigimitate aus dem Ausland angewiesen zu sein, ist es daher dringend angeraten, unser einmaliges Know-how als weltweit führender N-Standort abzusichern. Der Markenname „Nazi aus Deutschland“ muss als originale Herkunftsbezeichnung und Qualitäts­garantie geschützt werden, so ähnlich wie Allgäuer Bergkäse, Frankfurter Grüne Soße und Spreewälder Gurken.
Archi W Bechlenberg / 26.07.2020
Ich weiß nicht, ob der GröFaZ in seiner gut geheizten Zelle drunten beim Leibhaftigen Zugang zu Medien hat. Falls ja, dürfte es ihm beim Lesen seiner Leib- und Magenblätter zuverlässig das Wasser in die Augen treiben. So viele Nazis, und das weltweit - ach hätte er das doch noch erleben dürfen! Und wie ärrrrrgerrrläch, dass nächt ihm dieses Kunst­stück gelungen ist, sonderrrrn einem Mädel. Der GröKaZ.
Sag ich ja, daß die meisten der in freier Propagandawildbahn herum­gei­sternden Nazis ein industriell gerfertigtes Produkt der Antifa und Lin­ken sind, ihr Baby, das sie immer und immer wieder an die Beatmungs­ma­schi­ne klemmen. Solange Leben in ihm ist.

Die industrielle Fließbandproduktion von Nazis wird von der Regierung mit Deutscheuros im dreistelligen Bereich perpetuummobilet.

26. Juli 2020

über Juden und Fotzen

Henryk M. Broder

Sprechstunde bei Frau Dr. Wetzel


„Das Schimpfwort ‚Du Jude‘ kann, muss aber keine antisemitische Konnotation haben. Es kann als Provokation eingesetzt werden und/oder es wird synonym zu ‚Du Opfer‘ verwendet.“

Das ist natürlich richtig. Eine antisemitische Konnotation hätte das Schimpfwort ‚Du Jude‘ nur in einem erweiterten Kontext. ...

Auch beleidigungstechnisch wird die Expertise Folgen haben. Wenn „Du Jude!" nicht zwangsläufig antisemitisch konnotiert ist, dann kann auch „Du Fotze!" nicht per se als beleidigend gesehen werden. Damit der Tatbestand der Beleidigung erfüllt ist, muss es schon „Du promovierte Fotze!" sein.

Perlen der Arbeiterfotografie: Komet Neowise



Habt ihr das gestern gesehen, wie der Ursenbacher den Wilson rausge­hauen hat? Rolf Kalb wird sicherlich voller Neid bekunden, daß er dieses Match auch gerne kommentiert hätte, aber die Nachmittagssession ist derzeit die Domäne von Harry Weber. So hat er selbst Mund angelegt und den letzten Frame in der Pause vom Captain-Desaster nochmal selber kommentiert. Ab Freitag ist dann Endrunde im Crucible.

Dr. Campbell verkündete, immer noch leicht verblüfft, daß Vietnam den Handel mit Wildtieren verboten hat, um das Einschleppen von Viren einzudämmen. Dazumal, als ich dort war, hätte ich z.B. in einer Schlangenfarm den Schlangenschnaps kaufen können tun sollen oder so. Da war die Viper mit eingelegt. Das wird wohl nun nicht mehr drin sein.

Jetzt habe ich schon zwei Nächte bei Wolkenfreiheit und sternenklarem Himmel geharrt, des Kometen angesichtig zu werden, bin dann aber doch lieber schlafen gegangen, denn das Fotografieunterfangen wäre so richtig erst nächtens nach halb zwölf in die Gänge gekommen. Dazu hätte ich auch noch einen Marsch über 2 Kilometer in eine dunkle Ecke mit Sicht­freiheit gen Westen und Norden Marzahns durchführen müssen.

Insofern präsentiere ich heute zwei Ansichten des Kometen, die am 12 und 14. Juli geschossen wurden, die linke (obere) gegen 1:15 Uhr und die rech­te (untere) gegen 3:10 Uhr. Die hat mir jemand zugeschmuggelt. Es ent­zieht sich meiner Kenntnis, ob ich die überhaupt veröffentlichen darf.* Ist aber egal. Wenn nicht, lösch ich den Post einfach wieder.

Das Schmuddelfoto wurde mit einem Apfel-Telefon der neuesten und teuersten Generation angefertigt, das besser aussehende mit einem Old­schoolfotoapparat RX10M4. Das kommt um den Faktor 147,98 besser. Unten jeweils ein 100%-Ausschnitt.



* [update 28.07.2020 09:20 Uhr]

Natürlich durfte ich die veröffentlichen.

25. Juli 2020

Sehfehler der Rettungsmannschaft?


In Sibirien wird nach einer Antonow An-2 mit sechs Insassen an Bord gesucht, die seit Sonntagabend vermisst wird. Rettungsteams suchten bereits rund 1000 Quadratmeter aus der Luft ab.

tödliche Verblödung beim Spiegel


Corona-Gefahr zum Ferienende
Das tödliche Urlaubsmitbringsel
Matthias Bartsch, Felix Bohr, Lukas Eberle, Jan Friedmann, Annette Groß­bongardt und Cornelia Schmergal beschäftigen sich als Schriftführer beim Stürmer direkt aus dem Anal der Mitglieder der Bundesregierung und aller angeschlossenen Landesregierungen.

Am Freitag gab der Spiegel bekannt, dieses Sextett im Rahmen der Dienst­ausübung an tödlicher Verblödung erkrankt sind. Die sind nicht mehr zu retten.

Im übrigen warten wir noch auf die Zahlen, wieviele der rückkehrenden Urlauber erstens das Corona-Virus mit hinnahmen und auch wieder artig heimbrachten, wieviele von denen daran heftig erkrankten, und wieviele mit dieser heftigen Erkrankung noch einmal einen schönen Urlaub hatten, nun aber tot sind. Irgendwo müssen ja die Leichenberge rumliegen, bzw. -stehen, die die tapferen Schreiberlein prognostizierten. Wir warten auf die ersten Livebilder.

Wer bisher Zweifel daran hatte, daß es ein Leben nach dem Hirntod gibt, der Spiegel liefert die Bestätigung.
The virus did not swim to the United States.
Dr. John Campbell
Horst Lüning hat seine Risikoabwägung öffentlich gemacht. So sollte das eigentlich jeder für sich analysieren und sein Leben dementsprechend leben, damit er lebt.

24. Juli 2020

Lob des Kaufhaus

Nun ist es auch mir als langjähriger Kunde eines großen Internet­kauf­hau­ses passiert, ein Produkt umtauschen zu müssen. Da ich mit den "preis­wer­ten" Chinaprodukten schlechte Erfahrung gemacht hatte, fiel die Wahl diesmal auf eine deutsche, also chinesische Wertarbeit. Am Abend erhal­ten, ging das Teil am nächsten Tag gleich retour. Das alles wurde schnell und komplikationsfrei abgewickelt, kostenfrei und mit Ersatzlieferung binnen zwei Tagen zu meiner Zufriedenheit gelöst. Das neue Gerät funk­tioniert erst mal so, wie beschrieben.

Die sind inzwischen dermaßen fett und randvoll gefressen, daß sie sich wahrscheinlich solch diskussionlosen Umtausch leisten können. Ist ja auch ein Wettbewerbsvorteil. Hinzu kommt, daß ich das Teil, das, sag ich mal, eigentlich 120 Ocken in das eh schon große Haushaltsloch reißt, für 80 Euronen abgeschossen hatte. Täte ich es just erwerben wollen, kostete es wieder so viel. Die "gewonnenen" Euro kann ich gut gebrauchen, da sie an Fischbrötchen-, Bratwurst- oder Eisbuden gut umgerubelt werden kön­nen.

Oder ich kauf mir ein Fernrohr, um den Kometen Neowise zu beobachten. Gestern war klarer Himmel, der Große Wagen sehr gut zu erkennen, der untere Achsenstern gerade noch so. Da der Komet unterhalb der Achse des Gefährts seine Bahn zieht, konnte ich ihn nicht sehen, da mir die Bebauung Marzahns einen Strich durch die Beobachterlinse macht. Ich müßte erst einige Kilometer radeln, um die freie Sicht auf das Spektakel zu haben. Dann kämen noch Stativ und viel zeit hinzu.

Mach ich nicht. Ich habe dann lieber verpennt, wie Michael White das Match gegen Jamie O’Neill doch noch gedreht hat, denn beim Stand von 3:5 bin ich in die Heia, um gegen 1 Uhr den nächsten Fotoversuch zu starten, der wieder nichts wurde. Das war das bisher beste Match, läßt man mal das Weiterkommen von Jimmy White außen vor.

als Ringo mal den Ozzy machte



Ringo Starr "Instant Amnesia"

Habe ich bei den im Walisischen beheimateten Wissenschaftlern gefun­den, der Frau Doktor Diefenbach, die sich in einem sehr langen Post da­mit beschäftigt, warum im nächsten für die BRD gültigen ICD (Katalog der Krankheiten) eine Änderung bei Demenz stattfinden wird. Um mehr Forschungsgelder abgreifen zu können, denn ab dann wird es auch De­menz­ge­fährdete geben und bezüglich dieser läßt sich darüber forschen, was Prävention bringt. Bei Dementen bringt sie ja nichts mehr.

Don Alphonso
Das Risiko, sich mit der Seuche anzustecken, war in Deutschland während der letzten 7 Tage übrigens doppelt so hoch. Meines Erachtens ein klares Zeichen, dass die harten Restriktionen in Italien auch wirken.
Tricksen mit Zahlen. Wenn man das nicht in das Zahlengewirk einordnet, dann ist so eine Aussage inhaltsleer, denn was ist das doppelte Risiko von Null? Immer noch Null. Außerdem ist es keine Seuche, sondern eine grippale Coronainfektion, wie andere auch, die allerdings zum ersten Mal in der Geschichte grippaler Massenfektionen anders behandelt wurde. Diesmal waren nicht die Ärzte zuständig, sondern Politiker unter Anlei­tung eines Tierarztes. Die haben, da keine Ahnung, alles nur schlimmer gemacht.

Zu deutsch, eine Infektionsrate von 5 auf 100.000 ist pillepalle.

Und wer sich jetzt wundert, daß die Medien es auf einmal berichtenswert halten, daß jemand mit Sommergrippe aus dem Urlaub wiedergekommen ist, der soll sich weiter verblöden lassen. Das gab es immer und überall, das mit der Sommergrippe, war nur nie eine Horrormeldung wert.

Unabhängig davon ist jeder selbst für die Einschätzung eines Risikos für sich selbst verantwortlich, muß es suchen, tolerieren oder eben vermei­den, je nach Ergebnis der Einschätzung. Tagesschau, heute und BILD sind neben all den anderen staatlichen Verblödungsangeboten keine sonderlich gute Orientierungshilfe. Rolf Kalb sieht das exakt genauso.
Das ist natürlich unbefriedigend, aber mehr ist in dieser neuen Situation derzeit nicht drin. Und dabei gebe ich gerne zu, dass zum Beispiel meine Frau und ich größere Veranstaltungen meiden, um eben das Risiko für uns persönlich so gering wie möglich zu halten. Aber das ist eine Entscheidung, die jeder und jede für sich selber fällen muss.
Dr. Campbell hat wieder mal einige Studien diskutiert. Eine hat unter­sucht, ob Aerosole das Virus übertragen können. Prinzipielle ja, aber die Virenlast scheint zu kleine, um eine ausgewachsene Infektion oder gar Krankheit zu provozieren. Schmierinfektionen sind durch belastbare Studien bisher auch nicht nachgewiesen. Bleibt als einziges die Tröpchen­infektion (Droplets), mit der genug Virenlast auf den Feind gegenüber transportiert wird. Das sind Ausatmen, Sprechen, Husten, Niesen, im weitesten Sinne sich beschnäuzeln, wie ich vor Wochen schrieb. Dieses Risiko muß man bewerten können und dann sein Verhalten danach rich­ten. Dann hat er sich mit der in Europa verbreiteten Mutation des Corona-Virus beschäftigt. Das lohnt sich auch, weil dort dargelegt, daß ein Impf­stoff alle Corona-Viren diesen Typs angreift, weil er das Spike-Protein angreift und unwirksam macht. Das ist der Docking-Stachel, mit dem in die menschlichen Zellen eingedrungen wird.

Hatte ich schon erwähnt, daß Schmierfinken und Antifa widerliches Gesindel sind?

23. Juli 2020

Stammbaumforschung: kritisches Gegenüberstehen



Jenny O'Connor: Der letzte Mohikaner (The Last of the Mohicans) bei Bratwurst und Bier
107 rbbtext Sa 18.07.20 13:05:17

Marzahn hat besonders viele russischstämmige Einwohner, die Homosexuellen oftmals kritisch gegenüber stehen.
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand mit fundierten Kenntnissen der deutschen Sprache diesen Propagandafurz ins Deutsche übersetzen könnte, sodaß auch ich das verstehe. Einige Dinge habe ich schon selber rausgekriegt.

Marzahn hat sowieso viele Einwohner. Hellersdorf auch. Zusammen sind das noch viel mehr. Marzahn hat auch viele stämmige Einwohner*, davon auch einige, die russisch können. Ich bin ja in Marzahn viel zu Fuß unter­wegs. Ich habe aber in all den Jahren, in denen hier stämmige Einwohner wohnen, einen solchen einem Homosexuellen gegenüberstehen sehen, und somit auch nicht kritisch.

Was also will mir der staatlicher Verblöderfunk RBB sagen?
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Neulich meinte ein nicht ganz so stämmiger Einbeiner, er könne sich mit dem Volk anlegen. Da hat er die vielen kleinen Händler nicht bedacht, die sich wie deutsche Eichen im besten Alter zum Schutz der Bevöl­ke­rung aufstellten, ein Stamm neben dem anderen. Da waren alle Regionen der Welt dran beteiligt, von Alanya über Krasnogorsk bis Biesdorf. Mindest­größe war 1,90 Meter und Brustkorb wie Sworznägga oder ein auf volle Größe aufgeblasener Maas. Ich denke, auch die Gewichtsklasse von 100 Kilo und mehr spielte bei der Abwehr des Angriffs eine Rolle. Passiert ist gar nichts, denn die Chance für den Angreifer stand in allen erdenklichen Überlegungen und Kräftekonstellationen zu Null. Immer.

Danisch über NSU 2.0 Drohmails



Hadmut Danisch hat sich mal Gedanken über eine Thema gemacht, über das sich Diskussion nicht lohnt, da man die Fakten nicht kennt. Es han­delt sich wesentlich um eine esoterische Katholenmesse, die da von Staats­funk und -print abgefeiert wird, routiniert runtergesponnen wird wie der Faden der Spinnmaschine für das Gewirk, nur spinnen die Staatspropagandisten Gewürg.
Ich habe deutlich mehr linke als rechte Leser, die allermeisten (>90%) aus einer bürgerlichen Mitte, die weder rechts noch links ist. Einige der „Rechten” schrieben mir aber (vor diesen Mails), es gäbe keinen „NSU”, jedenfalls nicht als Organisation, nicht oberhalb höchstens der Einbildung von ein paar Spinnern. Unabhängig davon, wieviel Glauben man dem schenken mag, und ich kann auch nicht beurteilen, ob es einen NSU gab oder nicht, lässt sich damit zumindest bezüglich der Außendarstellung festhalten: Die Linken reiten unentwegt auf „NSU” herum, die Rechten bestreiten, dass es den gab. Wohlgemerkt: Mir geht es nicht darum, ob es den tatsächlich gab, sondern darum, wie man sich und den Gegner jeweils darstellt. ...

Auffällig ist auch, wie eilig es alle haben, Diagnosen loszuwerden, die allesamt dem feministischen Kampfstil entsprechen, obwohl man doch noch gar nicht weiß, woher die Mails kommen und ob sie echt sind. Wo­möglich aber entsprechen die Mails ja gerade deshalb exakt feministi­schen Feindbildern, weil sie nach feministischen Feindbildern formuliert wurden.

Der Sender für zweckgebundene demokratische Fakes (ZDF) hatte dann auch ein Faksimilé im Angebot, das in der Anrede "Aktivist_innen" enthält.
Nur Linke verfügen nämlich über einen Hochschul-, Literatur-, Ideologie-, Medien- und Sprachschatzapparat, der Leute auf einen bestimmten Sprachgebrauch hin trainiert und ihnen einen isoliertes Umfeld gibt, in dem ein abweichender Sprachgebrauch zum Standard werden kann, während ich das bei Rechten nicht sehe. Es gibt keine Studienfächer und Abschlüsse, keine Bibliotheken, keine Professoren für rechte Ideologie, und es kommen auch keine Sendungen im Fernsehen. Institutionalisiert und mit der Staatsinfrastruktur verflochten sind nur Linke, weshalb der­zeit nur Linke zu einem phrasenhaften, ideologischen, schablonenhaften Sprachgebrauch kommen, der über kleinste Personenkreise hinausgeht. Immer dann, wenn es zu phrasenhaft ist, auf der Wiederholung immer gleicher Begriffe beruht, richtet sich mein Verdacht deshalb nach links. Einfach die Erfahrung.
Naja, auf ZDFinfo laufen Führer und Spießgesellen immer noch rauf und runter, insofern gibt es genügend mediales Futter.

Der Danisch hat schon irgendwie Recht. Zu 99,999% suhlen sich die Antifa und all ihre Gliederungen in dem NSU-Dreck. Das ist ihr Baby und das lassen sie sich von niemandem streitig machen. Sie haben da eine Schuldkultindustrie aufgezogen, die Geld ausscheißen muß, damit einige wenige dieser Antifa ein lecker Leben führen können. Und ehe ihnen das Propagandakind wegstirbt, hauen sie es immer und immer wieder an die künstliche Beatmung. Da ist noch Saft drin, der noch nicht abgemolken wurde.

22. Juli 2020

Haldenwang und Tradition

Götz Kubitschek
Haldenwang setzt die Traditionslinie derjenigen fort, die über Andersdenkende wie über eine Krankheit denken und sprechen.

Ermittlungspleite zum Terroranschlag auf das Oktoberfest

Aus Video Nr. 2 - Am Ende

KHH redet sich die deutsche Kriminalpolizei schön. Der seift den jungen Burschen ein, daß es eine Freude ist, zuzuhören. Das muß ein Wesenszug der Franken sein, andere einzuseifen. Söder kann das auch sehr gut.
Es gibt ja beim Verfassungsschutz eine Abteilung für Legendenbildung. Zu was denn? Die Leute verleumden.

Wir haben einige Märchenerzähler vom Verfassungsschutz die zielge­richtet Vernichtungsmärchen erfinden und [???] machen.

Auf der anderen Seite haben wir aber eine reguläre Polizei und das laß ich mir nicht nehmen.

Die reguläre Polizei ist immer noch anständig, hochanständig, und das lasse ich mir auch nicht nehmen.

Ich war ja auch im Gefängnis, nicht wegen dieser Sache, auch, fragen sie mich nicht warum, ich weiß es selber nicht.

Auf jeden Fall war ich lange genug im Gefängnis, weil ich angeblich eine politische Gefahr war. So.

Auch in den Gefängnissen sind die Beamten in einer Art und Weise korrekt, daß ich nur den Hut ziehen kann.

Und auch unsere deutsche Polizei einschließlich, soweit meine Erfah­run­gen reichen, die Staatsschutzabteilungen sind auch Polizei und in Ord­nung.

Bei den Landeskriminalämtern ist es nicht ganz so einfach. Wir sehen ja auch oft in Krimis, daß die oft eine üble Rolle spielen.


Der Oktoberfestanschlag in München 1980 titelt der zum Ende seiner Schriftellerlaufbahn hin immer schlechter dichtende Wetzel für heise, wo er auch als lola123 unterwegs ist. Oder er läßt dichten.

Apropos Lola.
It's a mixed up, muddled up, shook up world
Except for Lola

The Kinks
Man mag fast ausrufen, endlich mal was richtig ausgedacht, dann klopft aber jemand an die hintere Schädelwand und meint, er hätte ja auch Terroranschlag schreiben können, statt Papierkorbvorfall bei der Wiesn, so viel Platz ist auf dem Heise-Server noch, daß das da hinpaßt. Und es paßt sowieso, denn es war ein Terroranschlag.

Schade, denn nach dieser kleinen Unterlassung geht es im Schriftsatz des hoffnungsvoll gestarteten Nachwuchsschrifstellers nur noch abwärts.
Vom irren Einzeltäter, zum Schutz des Staatswohles bis zur Einstellung der Ermittlungen (1980-2020)
Irrer Einzeltäter war nie die These der zahlreichen Ermittler, sondern Futter für die Schmierfinken, damit die sich was aus dem Arsch ziehen. Den Schutz des Staatswohls haben nämlich genau die mit ihren Horror­mär­chen besorgt, allen voran die Linken mit Ulrich Chaussy an der Spitze. Für ihre Leistungen zum Staatswohl wurden sie ordentlich mit staat­li­chem Blech behängt und fürstlich entlohnt. Es läßt sich gut leben, wenn man die richtigen Staatsschutzthesen aufschreibt. Einstellung der Ermitt­lung ja, aber da fehlt eine außerordentlich wichtige Entscheidung, jene des Generalbundesanwaltes.
Gundolf Köhler handelte aus einer rechtsextremen Motivation heraus.
...
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hat Gundolf Köhler am Abend des 26. September 1980 gegen 22:20 Uhr eine Bombe in einem Abfallkorb im westlichen Bereich des Haupteingangs zur Festwiese abgelegt und zur Explosion gebracht. Hierdurch wurden zwölf Besucherinnen und Besucher des Oktoberfests getötet und 221 Personen zum Teil schwer verletzt.

... ist festzuhalten, dass es keine konkreten Anhaltspunkte für eine strafrechtliche Beteiligung weiterer Personen als Mittäter, Anstifter oder Gehilfen bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Anschlags durch Gundolf Köhler gibt.
So einfach lassen sich Verbrechen aufklären. Die Abgeordneten des Bun­destages beschließen am 22.11.2011 die Uwes schnell mal zu einer Mör­der­bande. Der GBA entscheidet einfach mal so, daß Gundolf Köhler die Planung, Vorbereitung und Durchführung des Anschlags ganz alleine gestemmt hat und beleidigt damit den Intellekt vieler kluger Menschen, abgesehen davon, daß der Chefankläger Merkels gar nicht befugt ist, eine solche Entscheidung zu fällen. Noch obliegen die den in der BRD tagen­den Gerichten.

Ich lasse mal die Denkschwäche des Generalbundesanwaltes (seines Ghostwriters) außen vor. Auch er erliegt dem Lieblingsfehler der Linken, behauptet Falsches und plappert demzufolge Beliebiges daher.

Daß Köhler die Bombe dort abgelegt hat, mag man er ja noch fieber­phan­tasieren dürfen. Daß er sie zündete, dafür gibt es keinen Beleg, keinen Ermittlungserfolg, denn wes Bauart und Funktionalität der Zünder war, das blieb verborgen, wurde nicht aufgeklärt, durfte nicht aufgeklärt wer­den bzw. ist Staatsgeheimnis, weil es zu den Falschen, dafür richtigen Tätern führt.

Es gibt mehrere solcher abstruser Logikfehler, die dem Schriftführer des Generalbundesanwaltes unterliefen. Weiter mit Wetzel.
Der Terroranschlag auf das Münchner Oktoberfest ereignete sich am 26. September 1980. Dazu wurden 1,39 Kilogramm TNT (also gewerblicher Sprengstoff) in einem Mülleimer deponiert. Das Ziel war es, wahllos so viele Menschen wie möglich zu töten. Dreizehn Personen wurden ermordet, über 200 zum Teil schwer verletzt.
Welches Ziel die Täter mit dem Terroranschlag verfolgten, das wissen nur die bzw. deren Auftraggeber. Wetzel weiß es unter Garantie nicht. Der GBA schreibt von 12 Toten, Wetzel von 13. Es ist nicht Aufgabe dieses Posts, diese inhaltliche Differenz aufzuklären. Sollen sich die beiden Logikrecken miteinander streiten. Ich halte mich da raus.
Nachdem der Name des "Einzeltäters" bekannt war, Gundolf Köhler, und Informationen über seine neonazistische Gesinnung und seine Kontakte zu neofaschistischen Organisationen nicht mehr zu verheimlichen waren ...
Köhler hatte keine neonazistische Gesinnung. Er war ein Jugendlicher in der Phase der Persönlichkeitsbildung, hat jede Menge ausprobiert. Die Gesinnung wurde ihm angedichtet.
In der Einstellungsbegründung sind zwei Dinge von besonderer Bedeu­tung. In einem zentralen Punkt widerspricht das Gericht dem Urteil aus den 1980er Jahre deutlich: Gundolf Köhler war kein "verwirrter", unpo­litischer Attentäter, sondern ein Neonazi mit einem faschistischen Welt­bild.
Solch hanebüchener Unsinn kommt heraus, wenn man den Text des GBA nicht kennt.

Es gab jüngst keinen Gerichtsprozeß, der ein Urteil fällte. Die Entschei­dung traf der GBA. In dessen Text findet sich das Wort faschistisch in all seinen Facetten kein einziges Mal. Das ist freie Dichtung, aber gelogen.
... Fakten, denn diese machten einen neonazistischen Anschlag, der von mehreren Personen geplant und ausgeführt wurde, viel wahrscheinlicher ...
Es gibt keine Fakten, die diese These stützen. Gäbe es diese, hätte Wetzel sie ja genannt. Um präzise zu sein, wenn man die Einzeltäterthse verwirft, wie es Wetzel tut, dann bleibt unterm Strich nur ein Ergebnis:

Der Terroranschlag auf das Oktoberfest wurde nicht aufgeklärt. Der Generalbundesanwalt hat Gundolf Köhler als Täter festgelegt.

Aus Falschem oder dem Nichts folgt Beliebiges. Wetzel und der GBA führen es uns ja tagesaktuell vor, wie sie ihrem Nazifetisch frönen.
Die Einzeltäterthese macht immer dann "Sinn"
Das ist übelstes Pennälerdeutsch, gruselige Schmiererei. It makes sense, das darf der englische Muttersprachler sagen. Im Deutschen heißt es immer noch: Es ist sinnvoll, einen Einzeltäter zu bevorzugen. Das erspart Kosten und Zeit bei den Ermittlungen. Die kostenintesiven Begründungen kann man den Linken überhelfen. Die denken sich übelsten Trash aus, um ihre Groupies bei der Stange zu halten und die Kuchenkrümel vom Teppich unter dem Regierungstisch zu schlecken.
Auch seine engen Verbindungen zur neonazistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann/WGH" waren den Ermittlern bekannt, was auch zahlreiche Zeugen zu Protokoll gegeben hatten.
Es gab keine engen Verbindungen zur WSG. Wetzel lügt.
Zeugen hatten mindestens zwei weitere Personen an jenem Mülleimer gesehen, in dem die Bombe platziert worden war. Eine Zeugen­beo­bach­tung, die so präzise war, dass sie auch von einem Streit zwischen drei Personen berichten konnte. Der ehemalige Beamte, der sich als Zeuge bei Rechtsanwalt Dietrich meldete, würde nicht nur die bisherigen Zeu­genaussagen bestätigen. Er würde den Tatablauf um ein entscheidendes Puzzle ergänzen.

Der Beamte war am Tag des Oktoberfestanschlages mit fünf weiteren Arbeitskollegen auf dem Weg zur Wies'n. Kurz vor der Detonation stan­den sie zusammen vor dem Ausgang des Oktoberfestes. In dieser Zeit beobachtete er "einen jungen Mann, der zunächst zu einem schwarzen Auto gegangen sei, das am Bavariaring geparkt war. Darin sollen vorne zwei, hinten mindestens eine Person gesessen haben. Mit diesen habe er durch das heruntergekurbelte Fenster gesprochen. Dann sei der Mann, den er bis heute sicher für Gundolf Köhler hält, zu jenem Papierkorb gegangen, in dem dieser den Ermittlungen zufolge die Bombe zündete."
Tja, daraus ließe sich eine treffliche Arbeitshypothese erstellen, die hier nichts zur Sache tut.
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Bonus für all jene, die bis hierher durchgehalten haben.

Wer denkt, mit Wetzel (und Moser) sei der intellektuelle Tiefpunkt linker Staatsschutzpropaganda erreicht, der irrt. Es ist ein illustrer Kreis, der dem GBA alles abkauft, solange die Lutscher kostenlos sind.

Reinhard Müller schaut mit seinem Kopf gerade noch so aus dem Loch der Staatschutzlatrine heraus, um einen ganz üblen Exkrementetext abzulassen. Genau das ist es, wofür Staatsdiener die Schriftsteller so lieben.

Und wo Terrorismus nicht weit weg ist, da ist der als Terrorpropagandist verurteilte Yücel nicht weit. Der muß schließlich seine von Merkel erkaufte Freilassung türkische Lira für Lira abstottern, Wort für Wort, Satz für Satz.

CharlosMolinero 18.07.2020 08:30
Re: Gegen den Einzeltäter spricht daß Herr Köhler dort selbst verstarb, Gründe:

K. wurde beseitigt um Zeuge loszuwerden und einen "Täter" zu liefern, offenkundig.
Der hatte weder Kenntnisse noch Material dafür.
CharlosMolinero 18.07.2020 08:28
TNT war und ist Zuschlag,

aber sonst kein gewerblicher Sprengstoff.

Und zum Fall: Eine so komplex gebaute USBV muss man erstmal herstellen können. Selbst beim Guss des Sprengstoffs ist einiges zu beachten.

Und damals waren alle "Haupt- und Nebengelasse des K. komplett TNT-spurenfrei, Hinweise auf Verstärkerladung und Zünder ergaben sich nicht...
Sehr unwahrscheinlich das Konstrukteur und Auslöser im K. zu suchen sind.
blu_frisbee 18.07.2020 11:21
Re: Irrer Einzeltäter?

Die erste Schuldvermutung gab FJS ab, daß es pöhse RAF-Terroristen gewesen seien. Das ließ sich aber bis zur Wahl nicht durchhalten.
Dh, der erste ders für eigene Zwecke nutzen wollte war FJS indem ers den "Linken" attributierte,"links" war für FJS alles außer ihm.
CharlosMolinero 18.07.2020 08:38
Re: Staatliche EInzeltäter & -fälle haben in der BRD System

Ja, der K hat Jahrzehnte vor dem "NSU" Phantom geschaft ohne jede Kompetenz und Umgangserfahung spurlos TNT zu giessen und den Rest der USBV zusammenzubauen.Praktischerweise steht er bei Umsetzung gleich daneben. Man wusste damal wie man teure Verfahren spart!
Naturzucker 18.07.2020 13:27
Juristen betreiben gerne Begründungsfindung statt Rechtsfindung

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in Deutschland keine unabhängige Justiz haben. Und selbstredend läge es im Interesse jedes Staatsanwaltes, eine eventuelle Beteiligung oder Verstrickung staatlicher Stellen in so ein Attentat zu vertuschen.

Erst einmal wäre dies seiner Karriere abträglich und zweitens würden viele Staatsanwälte alleine schon aus Überzeugung so handeln
stadtFux 18.07.2020 14:16
Motivation

handelte der Attentäter Gundolf Köhler damals aus einer rechtsextremistischen Motivation heraus

ein Euphemismus für geheimdienstliche Hintergründe bzw. Verstrickungen
Ego Zentrik 18.07.2020 21:20
Woher will der Autor das wissen?

Das Ziel war es, wahllos so viele Menschen wie möglich zu töten.

Außer er ist der Täter und geständig!

21. Juli 2020

Söder: der Selbstparodierende

Der Selbstparodierende ist etwas gänzlich anderes als der sich selbst paro­dierende Bayernchef. Söder war mit seiner Madame auf Schloß Herren­chiemsee und ließ sich dort malen.
Hier parodiert Söder nicht nur den Sonnenkönig und den beim Anblick solchen Missbrauchs in seinem Grab vermutlich rotierenden Kini. Er parodiert zugleich sich selbst und die postdemokratischen Verhältnisse seiner Zeit. Da ist einer maßlos betrunken von sich selbst, maßlos süchtig nach sich selbst und lebt es hemmungslos aus. Weshalb hindert ihn keiner daran? Man darf gewiss sein, dass irgendwo in der Tiefe des Raums auch schon ein Dr. Gudden (der Psychiater, der mit Ludwig starb) lauert und sich Notizen macht.
Sag ich doch, Söder hat bisher eine höchst unterdurchschnittliche Perfor­mance hinlegt. Der ist nichts weiter als ein Blender vor dem Herrn. Was der kann, kann jeder Amtsbote genauso gut oder sogar besser erledigen.

Carl Christian Jancke zerlegt den Mythos des fränkischen Bayernhelden anhand der nüchternen Zahlen. Das Corona-Virus wurde von den aktuelle herrschenden Gestalten als willkommener Anlaß für ein bißchen Hitlerei genutzt. Was China kann, das können wir seit Hilter schon lange. Da las­sen wir uns von nie­man­dem die Weltführerschaft streitig machen. Einen sachlichen Grund für die über­­schießende Reaktion hat es zumindest in der BRD nie gegeben. Ab­züg­lich des Fakts, daß durchaus die Gefahr bestand, daß die Inten­siv­stationen gecrasht werden, weil der Anfall schwer Kranker auf kurzem Zeitraum zu groß geworden wäre. Auch das hätte aber die Schließung der Nation nie erforderlich gemacht. Ein gutes hatte Corona sehr wohl. Nun wissen wir, daß in Merkel, Söder, Laschet und Müller, um nur einige zu nennen, ganz viel Hitler drinsteckt und jederzeit rauskucken kann, und im Führungsgremium des RKI ganz viel Dummkopf.

Was nicht jeder Amtsbote kann, ist den Snookerball so zu treffen, daß man das Match gewinnt. Heute beginnt die Snooker-WM, zuerst mal mit den Qualifikationen für die Endrunde im Crucible. Mangels Konkurrenz auf dem Livesportmarkt überträgt Eurosport das erstmalig in voller Län­ge, ehe es am 31.07. mit den letzten 32 Recken weitergeht. Dann sind jetzt im Grunde 4 Wochen Snooker ohne Pause.

Einen schönen Sommer auch euch allen da draußen.
Die Snooker-WM in Sheffield (31.07. bis 16.08.) wird 2020 vor Zu­schau­ern ausgetragen. ... Allerdings wird das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie vor einer reduzierten Anzahl an Zuschauern stattfinden. Zuvor hatte die britische Regierung angekündigt, dass eine kleine Anzahl von Sportveranstaltungen ausgewählt worden, um die Rückkehr der Fans zu testen.

Phantasienamen in Corona-Listen

In Bayern werden Namenslisten für coronapflichtigen Eintritt von der Polizei durchforstet, um böse Schlingel einzufangen.
All jene, die der Meinung sind, dass es die Staatsorgane nichts angehe, wann und wo sie mit wem Essen oder Trinken gehen, dürften sich darin bestätigt sehen, wenn sie nur Phantasienamen in die Gästelisten eintragen.
Das will ich doch meinen.

Ich habe ja nun gottlob meine reichhaltiges Kartenkontingent für die Therme verlustfrei in Besuche umrubeln können. An der Kasse wurden mir die problemlos für den Tag umgetauscht. Und in die Liste trägt mein Jesus Maria oder eine andere Erfindung ein. Sag ich doch.

Sitzen* zwei ältere Damen neben mir im Solebacken an der frischen Luft. Die mit dem heftigen slawischen Akzent, also russisch, sagt, hier sind ja gar keine schwarzen Männer zu sehen. Man sieht sowieso sehr wenig Schwarze in Europa. Da pflichtete ihr die akzentfrei sprechende Deutsche bei. Naja, die wohnen ja auch zumeist in Afrika. Manchmal sieht man aber einen.

Ich nehme mal an, die hatten mal wieder Bock, einen echten großen Negerpimmel zu bestaunen. Sagt man ja so, daß die ein ordentliches Gehänge haben.

Die beiden trollten sich, sofort kam eine andere Schwatzgemeinschaft an meine Seite.

Das war alles privates Gewäsch, völlig uninteressant, doch beiläufig meinte dann eine, sie findet ja die Männer am interessantesten, die klug sind, die so von Geschichte und Naturwissenschaften und Politik jede Menge wissen und gut erzählen können.

Was es nicht alles gibt.
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* Das mit dem Sitzen im Solebecken (12%) ist nur so dahergesagt. Das ist eher Totes Meer light.

20. Juli 2020

"Trump ist zu fast allem fähig"

John Bolton im Interview: "Trump ist zu fast allem fähig"
So titelt eines der vielen deutschen Antitrump-Magazine, diesmal unter Federführung von Susanne Koelbl und René Pfister.

Dann schauen wir mal genauer hin, was dem Mann zuzutrauen ist.
"Wussten Sie", fragt ein Bekannter – und wir kommen damit zu den wichtigen Dingen –, "dass Barack Obama während seiner Präsidentschaft sein Golf Hcp. von 24 auf 13 verbessert hat? Laut CNN hat er offiziell über 300 handicapwirksame Runden gespielt, also Turniere. Das bedeu­tet, dass er mindestens dieselbe Anzahl an Übungsrunden gedreht haben muss, zuzüglich Trainerstunden auf der Driving Range. Wenn man be­denkt, dass er mit Golf im fortgeschrittenen Erwachsenenalter begonnen hat, ist diese bemerkenswerte Performance von Hcp. 24 auf 13 nur vor­stellbar, wenn man ein absolutes Ausnahmetalent ist, oder – das ist der Regelfall – wenn man mindestens drei Tage die Woche auf dem Platz steht. ...

P.S.: Trump spielt übrigens Hcp. 5, auch wenn es heißt, dass er hin und wieder mal schummelt, ...
Wenn ich mir eine Meinung über Trump bilden möchte, dann lese ich Trump und schau drauf, was für Gesetze er durchbringt usw. Da erübrigt sich der Blick in den Spiegel. Ich lese ja auch Marx, wenn ich mir eine Meinung über Marx bilde, und nicht den Danisch. Den lese ich manchmal auch, brauche ihn aber nicht, um mir Marx erklären zu lassen. Das kann ich selber viel besser. So eben auch bei Trump.