7. Juni 2020

Moser: Honk oder Zonk des Staatsschutzes?



Es pfeifen längst alle Spätz*Innen_(mwd) von den Dächern, daß die Grü­nen eine Meise haben, nur die Bekloppten selber, die kriegen es nicht mit, weil sie bekloppt sind. Einer, der sich mit diesem Teil der menschlichen species auskennt, hat es mal aufgeschrieben, zumindest bezüglich Frau Mihalic und Herrn von Notz, den Wunderwaffen der grünen Offensive.
Es könne doch nicht „realistisch“ sein, „dass ein Rassist, antisemitischer Verschwörungsideologe und Rechtsextremist in keinerlei Netzwerke ein­gebunden und nicht an der Verbreitung seiner kruden Ideologie interes­siert sein soll.“ Damit bieten die beiden Grünen ein kleines Lehrbeispiel für die Faktenresistenz von Ideologen. Auch wenn Tatsachen ans Tages­licht kommen, die mit der bisherigen Einschätzung nicht in Einklang zu bringen sind, ihr sozusagen diametral entgegenstehen, wird stur daran festgehalten. Es wird nicht im Entferntesten daran gedacht, die bisherige Einschätzung auch nur zu hinterfragen.
Es geht zwar um Hanau und den psychisch kranken Rathjen, welchen, kann man sich aussuchen, trifft aber in der Bewertung genauso die Rolle und Funktion dieser beiden Figuren auch in Bezug auf die unter dem Kürzel NSU zusammengefaßten Kapitalverbrechen und den Massenmord am Breitscheidplatz, bei dem Merkel nichtmal mehr rücksichtlsose und brutalstmögliche Aufklärung androhte.

So kommt es dann, daß Moser zu keiner eigenen Titelgebung für sein Haus- und Hofmagazin imstande ist, sondern den Titel von anderen borgt und das dann in Gänsefüßchen setzt. Zum Selberdenken ist er immer noch nicht fähig, auch ohne Traute, eine selbst durchdachte Bewertung und systematisierte Darstellung der Sitzungen im Parlamentarischen Untersu­chungsauschuß vorzulegen. Stattdessen wartet er immer auf seine beiden Denkorgane, derweil er sich in aller Gemütsruhe das Sitzfleisch auf den Hinterbänken der Zuschauertraverse platt sitzt.

Der Amri-Untersuchungsausschuß ist nichts weiter als ein Spiegelbild der NSU-Ausschüsse. Dabei ist die Aufklärung eines Kapitalverbrechens einfach. Zuerst wird das Verbrechen an die Polizei gemeldet. Dann wird der Ereignisort abgesperrt, der Kriminaldauerdienst gerufen, Hilfskräfte herangerufen. Die Tatortgruppe schlägt auf und übernimmt das Komman­do. Die Leichen werden kartographiert, aufgesammelt und in die Gerichts­medizin gefahren. Alles wird fotografisch erfaßt, vermessen, mit einer Filmdrohne von oben zu einer Bewegtbilddarstellung kompirmiert, mit 3D-Technik in ein Modell geschrieben, um schlußendlich aller materiellen Spuren habhaft zu werden, die einem auf die Fährte der Täter bringen. Die ersten Ermittler schwärmen aus, fangen die Zeugen ein, horchen sich in der Szene um, schreiben die Hilfeersuchen an Telekommunikationsunter­nehmen und warten darauf, was auf dem Dienstweg bekannt wird.

Irgendwann übernimmt eine Mordkommission, ersatzweise BAO, die extra für dieses Verbrechen gebildet wird. Alles fürchterlich easy, wenn man es will. Nur bei Parlamentariern nicht. Der Amri sei's gewesen, tröte­ten die verantwortlichen Polizei-, Justiz- und Geheimdienstmit­arbeiter in die Mikros der Medienspätz*Innen_(mwd), und die trällerten das eins zu eins weiter, wie ein Kanarienvogel den Nokia-Klingelton, da er keine an­de­re Vorlage zum Singenlernen kennt.

Die Überschrift ist Dünnschiß. Es ist wie beim NSU. Bis auf die Behaup­tung, der Amri sei's gewesen, wurde bis heute nicht ein einziger Beleg für diese steile These geliefert, von Beweisen ganz zu schweigen. Auf einer ähnlichen Lüge fußte der NSU-Prozeß. Da belogen Range und der beste deutsche Detektiv, Ziercke (SPON-Diehl), die streng geheimen Abgeord­ne­ten und bekamen ihren Mörderbeschluß vom 22.11.2011. Jahre später sagten sich Götzl und Kollegen, ja, wenn's der pfiffigste Detektiv deutscher Zunge seit Bernie Gunther so rausgekriegt hat, dann wird's schon stim­men. Dann werden wir das so als Geschäftsgrundlage in den Prozeß einführen. Das erspart uns die Mühsal, jedesmal nach Beweisen bzw. Gerichtsurteilen zu suchen, in denen die Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos justiziabel manifestiert wurde.

Wenn ich der verantwortliche Field Officer beim Deutschen Staatsschutz­kommando wäre, ich hätte auch den Moser als Schreibstubengehilfen genommen. Für die einen ist er ein Honk der Schriftstellerei, für die anderen der Zonk, Trostpreis zum weinerlichen Kuscheln auf dem Sofa, weil man wieder falsch geraten hat.
Es ist ein Satz wie ein Verdikt, das die massiven Zweifel an der offiziellen Tat- und Täterversion des Anschlags vom Breitscheidplatz in Berlin zum Ausdruck bringt: "Wir wissen alle nicht, ob Anis Amri gefahren ist. Aber nach der Spurenlage waren noch andere Personen im LKW." Gesagt hat ihn der Grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz im Laufe der jüngsten Sitzung des Untersuchungsausschusses. Das vernichtende Urteil galt einem Kriminalhauptkommissar des BKA, der viele Spuren nicht erklären konnte, aber trotzdem an der offiziellen Amri-Alleintäter-Version festhielt - so wie vor und nach ihm weitere BKA-KollegInnen.

Die Arbeit des Untersuchungsgremiums drängt zu einer Konsequenz: War Amri der Mann, der im LKW saß? "Wir wissen nicht, ob es Amri war", heißt noch nicht: "Amri war es nicht." Aber wir stehen unmittelbar vor dieser Feststellung. Von Notz spricht inzwischen nur vom "vermeintlichen Attentäter Amri". Das ist weniger als die Formel vom "mutmaßlichen Täter" und viel weniger als die Behauptung: "Amri war der Täter."

Das Drängen zur Konsequenz beinhaltet auch die Frage: Warum haben sich die zentralen Ermittlungsinstanzen so mutwillig auf den angeblichen Alleintäter Amri festgelegt? Der Tunesier war zweifelsfrei zur Tatzeit in Tatortnähe. Das belegt die Videoaufnahme von 20:06 Uhr in der U-Bahnunterführung am Bahnhof Zoo. Und er war im Besitz der Tatpistole. Er war mindestens Teil einer Tätergruppierung. Wenn er aber nicht der Fahrer war, dann saß jemand anderes am Steuer des Mordfahrzeuges.

Das heißt zugleich: Der Anschlag ist offen. Täter und Mittäter sind noch zu suchen.
Warum gelingt dem Moser solch einfache Erkenntnis nicht auch beim NSU, der spiegelbildlich behandelt wurde? Weil er da kein Denkorgan wie von Notz hatte, die ihm implantierten, was er aufschreiben soll?
Die (Allein-)Täterschaft von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in der NSU-Mordserie ist genauso wenig nachgewiesen, wie die von Gundolf Köhler im Fall der Bombe auf das Oktoberfest. Für alle drei Terror­komplexe gilt: So, wie es die Bundesanwaltschaft darstellt, die oberste Strafverfolgungsbehörde der Bundesrepublik, war es nicht. Nur: Wie es war, das kann man zur Zeit nicht sagen.
Alles klar, Böhnhardt und Mundlos haben mangels Anwesenheit an den Tatorten die Morde durch magisches Wirken vollzogen, indem sie Regenzaubersprüche absonderten. Moser ist auch nichts weiter als so ein Psychoshizo, wie von Meins beschrieben. Für alle drei Kapitalverbrechen gilt: Die Täter sind bis heute nicht ermittelt, auch wenn die Mosers der Welt anderes behaupten.
Fakt ist inzwischen, dass von Anis Amri in der Fahrerkabine des LKW definitiv keine Fingerabdrücke gefunden wurden. Nicht am Lenkrad, nicht am Schaltknüppel, am Armaturenbrett oder an der Innenseite der Fahrertüre beispielsweise.
Da fällt mir ein, daß immer noch die Auswertung der Humanspuren aus dem Cockpit des WoMos ansteht, wie überhaupt die Auswertung der Humanspuren aussteht, die aus dem Schuhregal in Zwickau z.B. oder die aus den gefundenen Kinderschuhen im WoMo zu Stregda. Die Spurenlage war gleich. Wie Moser da auf die Idee kommt, Böhnhardt und Mundlos seien zehnfache Mörder, Amri aber kann kein Täter sein, wenn er keine Spuren im LKW hinterlassen hat, das bleibt sein Geheimnis.
Die Antwort des BKA-Spurenkoordinators, Kriminalhauptkommissar (KHK) A.Q., kommt einem Offenbarungseid gleich: "Wir haben keine Erkenntnisse, die Amri als Täter ausschließen." Sie bringt den Abgeordneten der Grünen zu der - rhetorischen - Frage, warum diese tendenziöse Spurenauslegung Richtung Anis Amri überhaupt funktioniert. Von Notz gibt zugleich die Antwort: "Weil der Täter tot ist." Wenn er nicht tot wäre, müsste man vor Gericht seine Täterschaft nachweisen, und das wäre bei dieser Spurenlage schwierig.
Eben. Die besten Zeugen des Generalstaatsanwaltes sind immer noch tote Zeugen. Es sind auch die besten Täter.
In Dortmund hatte Amri eine Unterkunft benutzt, die kurioserweise in der Mallinckrodtstraße lag, wo auch ein ehemaliger NSU-Tatort liegt.
Über diese Ansage sollte Moser mal ganz scharf nachdenken. Möglicherweise hat er heftige Probleme mit KKK.
Das Personenklientel bestand aus gewaltbereiten Dschihadisten, Drogendealern und Organisierter Kriminalität (OK), die allerdings nicht streng getrennt waren, sondern sich im Gegenteil überschnitten und mischten.
Ach. Auf einmal darf man sowas wieder schreiben.
Man kann davon ausgehen, dass sich unter den Kandidaten auch V-Leute von Polizei und Verfassungsschutz befunden haben müssen.
Soso, die Polizei führt eigene V-Leute? Dit jibs ja nich.
Stattdessen verfestigt sich der Eindruck, dass auch um diese V-Personen ein regelrechtes Tabu aufgebaut wird. Immerhin erklärte der damalige MEK-Leiter Redlich, im sogenannten "Unterabschnitt Ermittlungen" habe jemand vom Verfassungsschutz mitgearbeitet.
Wir warten immer noch auf den Tag, an dem endlich mal erklärt wird, daß auch die Polizei eine eigene Zuträgerklientel führt, teilweise aus den LKA heraus konkurrierend, weil es da auch um Futterneid, Beförderungen, Karrieren, Ruhm und natürlich finanzielle Zuwendungen geht, bis hin zu Schwerpunktrevieren, die sich Kleinkriminelle als Flüsterer halten, um Ruhe im Quartier zu haben.

Wie immer mußten es die Kommentatoren richten.

kobelke 03.06.2020 02:09

Thomas Moser

So wichtig und bewunderswert ich die Arbeit von Thomas Moser finde, kann ich nicht verstehen, wie er es nicht schafft den letzten Schluß aus diesen ganzen Lügen, Widersprüchen, Verweigerungen und Irreführungen zu ziehen.

Es gibt hier nur eine Art von Terrorismus, nämlich Staatsterrorismus. Wie NSU und 09/11 und viele andere Beispiele.

Es ist für mich gleichzeitig unbegreiflich und faszinierend, wie er nicht durch die sperrangelweite Tür hindurch geht.
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Josef W. 03.06.2020 07:07

Moser in der Spur...

Natürlich könnte sich Herr Moser bei seinen Lesern entschuldigen für den Quarkj, den er ihnen seit Jahren AUCH im Fall Amri verzapfte. Aber warum sollte er? Ist es seine Aufgabe?

Er schreibt:

Eine Manipulation kann nicht ausgeschlossen werden.

Ja, das kann es nicht. Man könnte auch sagen: in all den Manipulationen könnte auch ein Funken Wahrheit stecken. Und wer manipuliert? Gleich im Folgesatz steht:

ist ebenfalls nicht ermittelt

Wessen Job ist denn das? Der des Bundespräsidenten? Der des Kreisvorsitzenden der CDU? Oder doch des BKA? Das BKA ermittelt nicht, jeder Satz des Artikels belegt das. Naja, fast. Es ist ja ein Moser-Artikel. Und der bleibt in seinem Fahrwasser, in seiner Spur, wie auch beim NSU. Und schließt den Artikel:

...um diese V-Personen ein regelrechtes Tabu aufgebaut wird. Immerhin .... habe jemand vom Verfassungsschutz mitgearbeitet.

U-uhu-hu-uuuuhu: der VS mal wieder. Bloß nicht das BKA. Das BKA zuckt nur mit den Schultern, weiß etwas nicht, hat sich geirrt, hat nicht ermittelt. Die armen BKAler.

Moser deckt hier ein ums andere Mal - und das obwohl der UA schon meilenweit weiter ist, die gute alte Dickkopf-Truppe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Dickopf

Was vor über drei Jahren schon bekannt war:

https://youtu.be/emARlvmT6gE

Etwa in der 5. Minute erzählt ein Anrufer den hochdotierten Journalisten in der Runde, was Moser jetzt nach über drei Jahren schreibt. Also, ob ein Amri ohne Führerschein einen 40-Tonner abends durch den Berufsverkehr Berlins hätte steuern können, dass die Daten manipuliert sind usw.

Also: das Wirken Mosers hat System und reiht sich ein in den Mainstream.
Er weiß Bescheid:
Anschlagsleugner: Mit einem Deep-State-Szenario wird gegen eine Deep State-Entlarvung argumentiert
https://www.heise.de/tp/features/Anschlagsleugner-Mit-einem-Deep-State-Szenario-wird-gegen-eine-Deep-State-Entlarvung-argumentiert-4505805.html

Bezogen auf einen voller Denunziationen angehäufelten Artikel Mosers schreibt

Lasse Reden 27.08.2019 21:59

Moser hat ein in sich geschlossenes Weltbild- Alles was da reinpasst, führt er auf, alles was nicht reinpasst ignoriert er oder bekämpft es sogar.

Seine Berichte über die diversen NSU-Untersuchungsausschüsse sind durchaus lesenswert, aber er trägt halt Scheuklappen, um nicht zu sagen ein selbst-installiertes Brett vorm Kopf: Er glaubt nämlich dass die deut­schen Geheimdienste von Nazis unterwandert sind und die "NSU-Morde" nicht (nur) von den beiden Uwes sondern von einer weitverzweigten Nazi-Bande mir tatkräftiger Unterstützung der Geheimdienste verübt wurden. Andere Möglichkeiten (ausländische Geheimdienste, türkischer tiefer Staat, PKK, Organisierte Kriminalität, ...) kommen für ihn aus ideologi­schen Gründen nicht infrage. Seine Angriffe auf Hauß, AK NSU, NSU leaks, fatalist, u.s.w. auch in diesem Artikel wieder zeugen davon. Es kann seiner Meinung nach einfach nicht sein, was nicht sein darf.

Unter diesem Aspekt sehe ich auch seine Anwürfe gegen die "Anschlags­leugner" hier (nicht, dass ich deren Thesen unbedingt teile). Aber Moser setzt sich eben nicht sachtich mit ihren Argumenten auseinander, sonder bleibt stur im engen Rahmen seiner festgefügten Ideologie. Das halte ich für ausgesprochen schade, weil er mit seinem breiten Wissen über diese Fälle wirklich etwas zur Wahrheitsfindung beitragen könnte, wenn er nur über seinen Tellerand hinausschauen würde. Aber wahrscheinlich hat er Angst, dass sein vertrautes, festgefügtes Weltbild dabei einstürzen könnte.

6. Juni 2020

Grundrechtsschutz im Puff



Tu mich lieben, der sich selbst erklärender Klassiker Love Me Do der Beatles im neuen Gewand. Mit Colt Clark und Familie. So fing alles an.

Henryk M. Broder
Ein Besuch im Puff macht keinen Spaß, wenn man die ganze Zeit mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen muss und die Maske "während des gesamten Verkehrs" nicht ablegen darf.
[update 12:00 Uhr]

Ich weiß nicht, ob Ronnie O'Sullivan im Puff war, jedenfalls ist er mit so einer Art Burt-Reynolds-Zuhälter-Gedächtnis-Schnäuzer (Willie Thorne, meinte er) angetreten und hat sich souverän den Gruppensieg geholt.
"Ich habe nur vier oder fünf Stunden letzte Woche trainiert," meinte er danach schelmisch, "aber vielleicht brauche ich ja gar kein Training."
Das war sehr solide und angenehem anzuschauen, was er da bot. Neben Liang Wenbo die bisher beste Leistung im Turnier. Es kommen noch einige Schwergewichte des Ballsports in der ersten Runude. Ob all das reicht, am nächsten Donnerstag unter den letzten vier zu sein, das steht in den Sternen.

zur wachsenden rechten Gefahr

Abseits der statistischen Wahrheiten, die weder Wachstum, noch Gefahr seitens der Rechten erkennen lassen, auch nicht mit größtmöglicher Ver­biegung des Hirns, es sei denn, man projeziert den beabsichtigen Sturm der Rechten auf die deutschen Rathäuser auf jene Gesellen und deren *Innen, die bereits drin sitzen und fröhlich Faschismus prakti­zie­ren, wo andere noch jahrelang von träumen müssen, abseits des geistigen Dünn­schiß', den Seehofer und seine Analparasiten lachenden Gesichts und ohne Scham in die Kameras und Mikros der kleinen deutschen Medien­welt plaudern, abseits all dieser nichtmal für Comedyshows taugli­chen Blamage hat Michael Klonovsky die völlig zutreffende Einordnung vorge­nommen.

Seehofer ist eben nie über die Rolle des Amtsboten hinausgekommen.
Irgendwann wird wohl jeder einzelne deutsche "Rechte" – so viele sind's ja nicht – einen kritischen Autor zugewiesen bekommen, der sich mit ihm erkennungsdienstlich beschäftigt. Bis dahin dürfen diese Finstermänner von ihrer heimlichen Macht träumen, die Republik auszuhebeln, auch wenn sie das meistens gar nicht wollen.
Wir werden lange warten müssen, bis diese Rechten in den Rathäusern aufschlagen. Bis dahin müssen Merkel, Müller und Geisel reichen.

Das alles korrespondiert mit der wachsneden Gefahr der Verblödung. Selbst die Achsoguten unter Führung des ruhmreichen Konvertiten Bro­der scheuen nicht davor zurück, ihren Lesenden oder Klickenden Verblö­dung unterzujubeln. Ist in der Presseschau vom gestrigen Tage von einem Tiananmen-Massaker geschrieben, so verschwindet dieses Massaker wie von Zauberhand, wenn man den hinterlegten Link anklickt. Nix Massaker.

Es ist wohl so, als habe es ein solches Massaker bisher nur in der drogen­halluzinierten Illumination von Leuten gegeben, die es sich leisten kön­nen, solch leistungsfähige Drogen käuflich zu erwerben.

5. Juni 2020

keine Verlinkung zu Sprachpanschern



Verrückte Zeiten. Curt Smith mit Tochter Diva verleihen der Mad World ein neues Klangkleid.


Don Alphonso
Verlinken von Medien mit Genderneusprech? Ich habe Besseres zu tun

Corona im Kirchhaus



Vermeide räume mit stehender Luft, Menschenansammlungen und mit anderen rumzuschnäuzeln, dann ist das Risiko für eine Infektion gering. Das zitiert Dr. Campbell aus einem japanischen Regelwerk. Außerdem lobt er Berlin, bzw. die Berliner, die wahrscheinlich mit dunkler Antivirusma­terie (Spiegel) ausgestattet sind oder so, falls man einer schriftstellernden Nina Weber homöopatischen Glauben schenkt.

Drei Autoren der bei Lancet publizierten HC-C-Studie haben ihren Beitrag inzwischen zurückgezogen, da es offensichtlich scheint, daß der Firmen­inhaber eher ein Hochstapler ist.

Man muß auch aufmerksam zuhören. Die gestern von Dr. Campbell be­spro­chene Studie, als auch die zurückgezogene, ging über Patienten, bei denen die Krankheit Covid19 ausgebrochen war. Bei trump geht es darum, daß er Hydroxychloroquine vorbeugend als Entzündungshemmer nimmt. Das ist eine völlig andere Baustelle und wurde studienmäßig noch gar nicht angefaßt.

Dr. Campbell ist ziemlich angefressen, daß das Vertrauen in die Reputa­tion des medizinischen Publikationswesens ziemlich gleich Null ist.



Erich Honecker erklärt den Schmalkalder Genossen Bundesbürgern die historische Mission des Corona-Virus.

Ich knie nicht nieder. Wozu auch? Doch wenn man die empirische Betrachtung des Robert von Loewenstern zu Corona in seinem Lebensumfeld liest, dann kann man schon ausrufen: Da kniest nieda.

Ja zu Lidl, nein zur Kirche


Aber ob und wann wir Corona verstehen werden, steht in den Sternen. Oder vielleicht im Maya-Kalender. Solange verlässliche Handreichungen nicht verfügbar sind, genügt mir für die persönliche Lebensführung vorläufig die auf der Hand liegende Konsequenz: Geh beruhigt einkaufen, aber halte dich von Techno-Clubs, Shisha-Bars und Kirchen fern. Eine Verhaltensregel, die nach meiner Erfahrung bereits in Vor-Corona-Zeiten nicht die schlechteste Wahl war.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich will Corona keineswegs verharmlo­sen. Es ist bestimmt nicht einfach „nur eine Grippe“. Aber es ist auch nicht die Pest oder Ebola. Und selbstverständlich ist es zulässig, die Covid-19-Sterblichkeitsrate mit der einer Grippewelle zu vergleichen. Ebenso selbstverständlich muss in einer offenen Gesellschaft eine offene Diskussion über das Ergebnis des Vergleichs möglich sein.
Yep, damit stellt er sich auch deutlich gegen den Hardcore-Statistiken-Besprecher Michael Klein, für den ein solcher Vergleich dem Untergang des Abendlandes gleichkäme, denn Äpfel darf man wegen des Vergleichs­verbots nicht mit Birnen vergleichen.

[update 18:25 Uhr]

Priester nach Gottesdiensten mit vielen Gläubigen positiv getestet


Ein katholischer Priester in Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Zu Pfingsten hatte er noch mehrere Gottesdienste gefeiert - in drei verschiedenen Städten.

4. Juni 2020

Meinungsregulationsfreiheit

Michael Klein
In den USA wird Meinungsfreiheit geschützt.
In Deutschland wird das, was als Meinungsfreiheit gelten soll, reguliert. Meinungsfreiheit ist damit de facto abgeschafft.

sichere Kernkraft

Hans Hofmann-Reinecke bringt grün und dumm auf den Punkt.
Kernkraft ist sicher, und es ist die umweltfreundlichste Form der Stromerzeugung. Es gibt derzeit weltweit 440 KKWs, die Elektrizität ins Netz speisen, 55 weitere sind im Bau, 329 sind geplant. Es sieht nicht so aus, als hätte Deutschlands Kindergarten-Motto „Einer muss ja mal anfangen“ den Rest der Welt vom Atomausstieg überzeugt. ...
Die Gefahr geht nicht vom Atom aus, sondern von einer Ideologie, die sich jeglicher Logik verschließt. Diese Ideologie beschallt uns mit dem idiotischen Schlachtruf „Jedes Becquerel mehr ist ein Becquerel zu viel“. Tatsächlich? In Oberbayern haben Sie ein paar tausend Becquerel mehr als an der Nordsee. Warum hat man Tegernsee nicht längst evakuiert und die Bewohner in Bremen untergebracht? ...
Die Tragödie ist, dass Wissenschaft und Industrie kampflos zusahen, als besagte Aktivisten die totale ideologische Lufthoheit über Deutschland eroberten, und dass in der Folge dieses ideologischen Sieges das Land seither von einer Politik beherrscht wird, welche ihre Bürger mit Sprache und Logik auf Kindergarten-Niveau ruhigstellt, um im Hintergrund Entscheidungen zu treffen, die dem Land und damit allen Bürgern großen Schaden zufügen.
Thilo Schneider
... mit dem Schatz zu diskutieren, ist in etwa so sinnvoll, wie Claudia Roth von den Segnungen der Atomkraft überzeugen zu wollen.
Im Gegensatz zu Roth gibt es noch Leute, die ihr Handwerk verstehen. Der Spülkasten nebst Schwimmer war es erst mal nicht. Der Handwerker hat mir dann einen Notbehelf beigebracht, mit dem ich das Problem fürderhin hoffentlich selber löse. Wenn Architekten schon solchen Mist entwickeln, den sie nie und nimmer bei sich zu Hause verbaut haben, dann muß man selber ran. Die Baudenzüge für das Schwimmerteil sind zu steif. Wenn da ein wenig zu heftig Kraft drauf wirkt, dann verschieben die u.a. auch mal die Glocke, auf daß sie nicht mehr schließt. Und falls ich filigrane Hände habe, kann ich mit viel Gefühl das Wasser im Spülkasten an einem fitzel­kleinen Hahn abdrehen. Da muß ich etwas Geduld für aufbringen.

3. Juni 2020

Fefe im Rausch des Eierlikörs

Fefe nascht immer noch an dem Hühnertrank.
Nachdem jetzt der Quellcode für die Corona-App auf Github erschienen ist, kann sich jeder ein Bild machen, ob das Hand und Fuß hat.
Was stimmt hier nicht?

die Gnade der Blödheit



Michael Patrick Kelly läutet den Untergangs Deutschlands ein, klopft im wichtigsten Katholenhaus des Landes an des Himmels Pforte und bettelt um Einlaß.

Thomas Rietzschel
In den höheren Sphären der Gesellschaft, in der Lufthoheit der Politik, hat Covid-19 zu einer infektiösen Ausbreitung des Wahnsinns geführt, grenzüberschreitend und in rasendem Tempo.

Da die Befallenen aber sonst keine Symptome aufweisen, geht es ihnen wie allen Verrückten, sie wissen nicht, dass sie es sind. Kein vernünftiger Zweifel beschränkt ihren Handlungsanspruch, weder den von Angela Merkel noch den der Frau von der Leyen. Wo das noch hinführt, mag man sich lieber nicht ausmalen. Denn: Wo die Welt aus den Fugen ist, „da werden Weiber zu Hyänen / Und treiben mit Entsetzen Scherz“. Nein, das hab ich mir nicht ausgedacht, nur bei Schiller abgeschrieben.
Tja, manche Pandemisten haben es gut, sie sind zu blöd, es zu merken.

2. Juni 2020

Fefes Probleme mit KKK

Daß Fefe zu Ekelmedien verlinkt, muß er mit sich ausmachen. Daß er heftige Probleme mit KKK hat, war so nicht zu erwarten, denn solche Schwächen sind Programmierern eher fern.
Die Lockdown-Lockerungen haben bisher keine krasse 2. Welle ausgelöst.
Das liegt wohl daran, dass die Leute trotzdem weiterhin Abstand halten und Atemmasken tragen.
Finde den Fehler.

Was mich allerdings nicht mehr erstaunt, ist die Tatsache, daß Fefe inzwischen zu einer Propagandashleuder mutiert ist.
Gute Nachrichten: Brasilien ist so gut wie gerettet. Die USA liefern Hydroxychloroquin nach Brasilien. Na dann ist Covid ja praktisch besiegt und Bolsolaro kann weiter durchregieren!1!!
Mehr zu Hydroxychloroquine bei sciencefiles.
Entweder diese Kompetenz ist nicht vorhanden, was erschreckend wäre oder bei der WHO verfolgt man eine Agenda, die es notwendig macht, Hydroxychloroquine, das nicht ansatzweise die Nebenwirkungen hat, die für Chloroquine berichtet werden, zu diskreditieren.
Bei fefe mangelt es an der Kompetenz und dem Willen, sich weiterbilden zu wollen und müssen.

Für den Mittag der Pfingstfeierlichkeiten hat er schon zwei kapitale Böcke ge­schossen. Er fängt früh an mit dem Eierlikör.

Kaffee für den Cavaliere



Zum vorbildlich gerösteten Arte hatte ich bereits berichtet. Den kann man kaufen. Darüber hinaus habe ich noch eine Kilopackung Espresso mitge­nommen, denn die ist aus gleichem Hause und in der Ratio 70:30, also mit nur ein klein wenig Arabica-Bohnen. Das schmeckt man sehr deutlich heraus. Das ist auch der Unterschied zu deutschen Röstern. Der hat ein Geschmäckle wie eine überlagerte Moorleiche. Falls niemand weiß, wie ein Moorleiche schmeckt, na ungefähr so, wie der Espresso, sehr erdig, als wenn man eine Handvoll frisch beregneten Waldboden ist.

Erstaunlicherweise, (eigentlich nicht), schmeckt er in der Aeropress bes­ser als als Americano aus der Espressomaschine. Manchmal ist das so.

1. Juni 2020

das Gespür - nicht Geschwür

Es ging wohl darum, daß Reichelt den Liebling der auf Coronadroge schreibenden Wichtel und den Vorsager für Merkel der Scharlatanerie zichtigte.

Burks mit Gespür
Ich spüre hinter dem “Bild”-Bashing die Arroganz von Leuten aus der Mittelschicht, die die so genannten “kleinen Leute” verachten, weil diese Boulevard-Medien konsumieren statt das Feuilleton der “Zeit” oder den Wirtschaftsteil der “FAZ”.
Wäre das Objekts des Gespürs ein Geschwür, dann müßte man es münte­feringen.

Violet Orlandi schreibt über sich:
I do rock covers on YT. Once someone paid me to play a Justin Bieber song. Then someone else paid me to stop. Thank you.
Eine Lebensart, die einem Perpetuum mobile nahekommt.

Sie hat auch irgendwie ein Gespür, oder sucht ein Geschwür.

Kürzlich sang sie was mit Liebe. Hier und heute bedient sie uns mit ihrem Narzismus.


endlich wieder Snooker



Kristina Rybalchenko: Bring Me The Horizon - Antivist - Drum Cover

Eurosport garniert die zahlreichen Jubelmeldungen oft mit einem Foto von Ronnie The Rocket O'Sullivan, weil dies die zweite Krachermeldung in diesem Kontext war. Ronnie will es nochmal wissen und zumindest erst mal allen die Zähne gezeigt. Zwei Jahre will er Gas geben und schauen, was sich da alles an Pokalen holen läßt.

Ab heute ist erst mal 10 Tage lang Entspannung pur angesagt.

O'Sullivan ist erstmals am Freitag dran, da an den ersten 8 Tagen jeweils zwei Gruppen ausgespielt werden. Die Ansetzungen sind aber so, daß in jeder Session attraktive Partien anstehen.

Zwischendurch muß ich auf den Handwerker warten. Die größte deutsche ingenieurstechnische Katastrophe bedarf der Reparatur. Die Spülung im Hinterputzklo ist defekt und muß in einem komplizierten Verfahren mit dem Austausch des kompletten Bauteils erneuert werden. Das kann dau­ern, alleine Bestellung des Schwimmers mit allem drum und dran kann ca. 14 Tage vor sich hintröpfeln. Momentan kann ich nur Wasser abdrehen, da ich keine Flatrate beim örtlichen Wasserversorger habe. Da fallen Spül- und Waschmaschine gleich mit durch den Rost, da die nicht über den Heißwasserkreislauf bedient werden.

Das Problem besteht darin, daß der Spülkasten ohne Unterbrecher mit 50 Zentimetern Schlauch direkt an der Kaltwasserleitung hängt und somit nur über den Haupthahn abgedreht werden kann.

Gut, daß man immer eine Flasche Fit auf Lager hat, da jetzt wieder händisches Geschirrspülen angesagt ist. Ich hab's eh nicht anders gelernt.

Dr. John Campbell zürnt mit dem englischen Menschen, weil dieser nicht die staatliche Überwachungsapp installiert, die als Wie-fühlst-du-dich-heute-App dahergeschlichen kommt. Da zürnt er weit heftiger als mit Rauchern.

[update 08:35 Uhr]

Ich zürne früh des Morgens nicht, aber wen die vereinigten Deutschenden in den Medienagenturen teasern, Trump fordere härteres Durchgreifen gegen Demonstranten, dann weiß gleich nach dem Frühstück, daß ich heute viel Freizeit habe, denn genau das hat er nicht gemacht. Das hier hat Trump gefordert bzw. geschrieben.

Donald J. Trump @realdonaldtrump
The United States of America will be designating ANTIFA as a Terrorist Organization.

Congratulations to our National Guard for the great job they did immediately upon arriving in Minneapolis, Minnesota, last night. The ANTIFA led anarchists, among others, were shut down quickly. Should have been done by Mayor on first night and there would have been no trouble!

Other Democrat run Cities and States should look at the total shutdown of Radical Left Anarchists in Minneapolis last night. The National Guard did a great job, and should be used in other States before it is too late!
Don Alphonso
Minnesota und Minneapolis sind seit langem von den Demokraten regiert, insofern ist es ziemlich relotiussig, Trump jetzt eine Verantwortung für die Ausschreitungen zuzuschieben.

Als ich den Tweet geschrieben habe, habe ich gar nicht so genau nachgeschaut, wer so etwas in der Art schon behauptet hat... sagen wir mal so, ein wenig Ahnung von der Exekutive und Zuständigkeiten in einzelnen Bundesstaaten und auf lokaler Ebene wäre wirklich nicht schlecht.
Hadmut Danisch
Man sollte in der Tat die Antifa zur Terrororganisation erklären.

31. Mai 2020

worauf früher so geachtet wurde

Michael Klein
Früher wurde penibel auf die Trennung zwischen Sport und Politik geachtet.
Ich sag mal vorsichtigerweise so, da ich nicht in Wales wohne. In dem Früher, das ich im Überblick habe, war das eher nicht so. Der Sport war trotzdem Klasse.

Auch Trump achtet auf die Etikette, und daß sein Golfsport nichts mit Politik zu tun hat. Nachdem Merkel wegen chronischem Beleidgtseins eine Teilnahme am G7-Gipfel ausschloß, sagte sich Trump, na gut, dann lad ich eben den Putin ein und verschieb das in den September, damit er ordentlich Zeit für die Vorbereitung hat.

Trump Blasts "Outdated Group Of G7 Countries" - Postpones Summit After Merkel Rebuff, Will Invite Russia Back In

Hunde



Warum man einem Hund nie die Ruhestatt streitig machen darf, erklärt Bailey auf sein Art.

Thilo Schneider
Ich mag keine Hunde. Hunde sind so etwas wie transsexuelle Wölfe. Sie fressen und kacken, verlieren überall Haare und gucken zwischendurch lieb.
Da drängt sich einem auf, daß Politiker nur ein Volk von Transen mögen. Das darf dann Gassi gehen, wenn es Frauchen Merkel gestattet. Und in die gute deutsche Wohnstube von Merkels Gnaden pinkeln, geht schon mal gar nicht. Also sperrt man sie ein, in ihre Hundehütten.

30. Mai 2020

Was stimmt hier nicht?



Flake erklärt Joey, wie man es als Halblaie trotzdem zu etwas im Leben bringt, denn er mußte in der DDR noch den Berufsausweis (Befähigungs­nachweis) erwerben. Auf dem Dorf dann war das aber alles völlig egal. Außerdem sagt er noch was ganz schlimmes. Auf der Bühne stehen ist sein Beruf.

Michael W. Alberts stellt sich völlig korrekt dar. Er ist kein Experte für gar nichts, auch kein Mediziner. Was stimmt nicht bei ihm?
Andererseits ist Mitdenken auch von Laien in der Demokratie nicht nur erlaubt, sondern eigentlich Pflicht ...

Corona: Drosten macht die perfekte Welle

Drosten zweite Welle

Die perfekte Welle gibt es immer nur dann, wenn man selber Welle machen kann, entweder mit Merkel als Deckung oder wenn einem das eigene Geschwätz völlig am fettigen Haar vorbeigeht.

Gunter Frank
Man kann es gar nicht genug wiederholen. Ganz offensichtlich hat Ober­regierungsrat Stephan Koh in seinem Corona-Papier aus dem BMI genau das richtige Problem angesprochen. Die Art und Weise wie die Regierung die so wichtige Risikoanalyse bezüglich des Nutzens und Schadens der Coronaentscheidungen durchgeführt hat war chaotisch, beliebig und auf einige wenige Wissenschaftler fokussiert, die ganz offensichtlich nicht wissen, wie man eine evidenzgestützte wissenschaftliche Meinung erar­beitet. Es gibt hunderte Wissenschaftler in Deutschland, die dies gut können. Warum hat man stattdessen auf Drosten und Wieler gehört?
Ganz einfach. Merkel umgibt sich nicht mit Leuten, die schlauer sind als sie selbst. Insofern waren Drosten und Wieler genau die richtigen An­sprechpartner für diese Frau (Seehofer).

Es bedurfte gleich zweier wackerer Heimwerker, um diese literarische Perle in das deutsche Internet hineinzuwerkeln.
Ein Live-Blog von J. Hausmann und T. Pillgruber

Wie der Virologe Christian Drosten und der SPD-Politiker Karl Lauterbach ist der Ministerpräsident Bayerns wegen seines politischen Kurses in der Pandemie bedroht worden. Nach wochenlangen Einschränkungen will Ministerpräsident Bodo Ramelow die Corona-Maßnahmen in Thüringen lockern.
Dr. John Campbell reißt alle Mauern nieder, zerstört den Mythos um all die Studien, die es angeblich zu Corona und Covid19 gibt und entschuldigt sich. Das Publikationssystem der Medizin ist massiv kompromittiert. Drosten ist auch nur eine Lusche von vielen, läßt sich zielsicher daraus extrahieren. Nun, der interessierte Bürger wußte das ja spätestens, seit­dem Drosten die Schweinegrippe verkackt hat.

Colt und Familie in der Ellen-Show auf Jobsuche. Come Together gibt es dabei live zu sehen.

[update 09:50 Uhr]

Sag ich doch, daß Merkel international nicht mehr ernst genommen wird und nur noch in den Rabauken-Diktaturen Afrikas willkommen ist. Sie weiß das auch, daß sie nichts mehr zu sagen hat.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach derzeitigem Stand der Einladung von US-Präsident Donald Trump zu einer persönlichen Teilnahme am G7-Gipfel im Juni in Washington nicht folgen.
[update 19:15 Uhr]

Die WHO hat die Studien zu Cloroquine eingestellt, weil sie nicht möchte, daß ein preiswert herzustellendes Medikament für die Massen das Rennen macht. Lieber sollen sich die einschlägig bekannten Verdächtigen eine milliardenschwere Nase verdienen.

Die Studie, auf deren Grundlage diese Entscheidung fiel, ist das Klopapier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde.

29. Mai 2020

faschistischer Dresscode



Gernot Haßknecht
Liebe Frauen. Jenseits der 60 sieht Carpe Diem über den Möpsen Scheiße aus.
Chaim Noll
Faschisten müssen nicht schwarz oder braun gekleidet sein, auch nicht glatzköpfig oder männlich-brutal. Sie können bunte Jacken tragen und sich die Haare gelb färben wie Claudia Roth.

die völlig egalen Linksintellektuellen



Es ist keine Überraschung (Ian Paice), daß Die Linke für den weiteren Fortgang der proletarischen Revolution hin zu einer solidarischen und friedliebenden Menschengemeinschaft völlig entbehrlich ist.

Wolf Wetzel mischt klerikale Unterwürfigkeit mit Fakten. Deswegen habe ich nach den ersten Sätzen aufgehört. Faktisch stimmt es, das Büßerhemd gehört da nicht rein. Es ist den Linken auch wuppe, wie Wetzel über sie schreibt oder denkt.
Es ist sicherlich nicht ungerecht, wenn man festhält, dass die Linke im Lockdown nicht existierte.

Das hat ganz naheliegende Gründe: Die parlamentarische Linke, also die Partei Die LInke hat den Maßnahmen zum Ausnahmezustand zuge­stimmt. Ob diese Partei das unter dem Eindruck der Schock-Bilder ge­macht hat oder um in der Krise parteiübergreifend zusammenzuhalten, muss diese Partei beantworten.

Warum sie bis heute nicht ihre Entscheidung überprüft und sich einer notwendigen offenen Diskussion stellt, muss diese Partei erklären. In der Wahrnehmung als Nichtwähler taucht sie bis heute ab. Auch zu den Protesten gegen die Grundrechtseinschränkungen nahm sie nicht Stel­lung, was bedeutet hätte, sich in diese Proteste einzumischen oder eigene Proteste zu organisieren, die der Kritik an den "falschen" Pro­testen eine bessere Praxis entgegengesetzt hätte.
Dazu muß man sich dann nur noch den Bartsch vorstellen, wie er in den letzten Wochen immer gut geschmiert aus dem Hosenanzug herausstieg, um auch mal was völlig Bedeutungsloses zu labern.

jo_backinTown 24.05.2020 14:48
Die Linksintellektuellen sind der Arbeiterklasse völlig egal.

Es war auch noch nie anders. Diese Pseudolinken leben in ihrer Filter­blase und interessieren sich nur für sich selbst. Kein Arbeiter wählt die oder hört denen zu. Kann man auch nicht, denn deren Kauderwelsch versteht kein Mensch.

PS:
Dem Volk sind sie noch egaler.
OckhamOS 24.05.2020 14:12
Schlimm.

Ahistorisches Geschwurbel. Apolitisch. Spaltend.
...
Die Klassenfrage außen vor zu lassen, war eines der Hauptziele der "Reformer" in allen linken Bewegungen nicht nur in Europa und nicht nur in den letzten Jahrzehnten. Damit haben sie die Identitätszusam­men­hänge UND emanzipatorische Kraft der Linken zerstört.

Dies hier ordne ich genau dort ein.

28. Mai 2020

gesellschaftliche Großdebatten spielerisch abhandeln



First to Eleven weiß um die Dirty Little Secret von Schneeeule und Gleichgesinnten. Alexander Wendt auch.
Nach diesem Muster einer Spieluhr, die nur ein einziges Stück in petto hat, laufen gesellschaftliche Großdebatten in Deutschland nicht erst seit Corona ab. ...
Steinmeier und andere wohlmeinende Vertreter des Guten betonen zwar bei fastjeder Wortmeldung, dass natürlich ein „Dialog“ geführt, also irgendwie geredet werden müsse. Beim genaueren Hinhören und -lesen zeigt sich, dass damit kein Gespräch unter grundsätzlich Gleichen gemeint ist, sondern eine Art Verkaufsgespräch, das auch noch sehr einseitig geführt wird.
Dr. John Campbell spielt in jedem Video mit seinem Füller.
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Peter Grimm spielt mit den aktuellen Zahlen.
Bei einer Sache bin ich mir jedoch ebenso sicher wie der Nobelpreisträger Michael Levitt von der Stanford University: der Lockdown war die grund­falsche Strategie. Er wird deutlich mehr Schaden anrichten als es jemals im Potential von Covid lag. Zu keinem Zeitpunkt war es gerechtfertigt von hunderttausenden oder Millionen Todesopfern in Deutschland zu sprechen. Jeder, der dies tat, muss sich unwissenschaftliche Panikmache vorwerfen lassen, mit deren Folge wir nun leben müssen.
...
Was wir derzeit messen ist nichts Anderes als das Grundschwirren eines jeden Virustests zu jeder Zeit. Und wenn es vereinzelt noch tatsächlich SARS-CoV-2 Ansteckungen gibt, ist dies epidemiologisch unbedeutend. Es sind maximal kleine Nachwehen mit Lockdown-Verzögerung, wenn überhaupt. Die Epidemie ist vorbei – schon lange.