26. Oktober 2021

Danisch will Fotografieren neu lernen

Einen weißen Schimmel hatte ich dieser Tage ja schonmal im Blog. Die Abschattung links stammt vom Gitter, wäre nur mit hohem Aufwand retuschierbar. Das war es mir nicht wert. Der Gaul ist auf Menschen fixiert, denn sobald jemand an der Koppel vorbeischleicht, trabt der in der Hoffnung auf lecker Futter an den Zaun. Füttern verboten steht auf der anderen Seite.

Ich hatte ja über jene lebenserleichternden Maßnahmen berichtet, die mir fürderhin Ausflüge mit dem Fotoapparat fluffiger machen sollen, vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, wie man eine Kamera elegant auf dem Fahrrad transportiert. Behufs dieses Zweckes habe ich einige Ausflüge mit dem Rad gemacht, so um die zwei Stunden jeweils, mit Fotostops, um das Handling zu testen. Ziel war mehr, festzustellen, wie sich das erworbene Tragegerät in der Praxis macht, ob und inwiefern es das Fotografieren erleichtert. Fotos als solche standen nicht im Mittelpunkt. Die sind nebenbei mit abgefallen.

Es hat damit zu tun, dass ich das Fotografieren auch aus anderen Gründen neu lernen muss. ... habe Rücken. Bandscheiben und so, das Alter. Ich brauche kleinere, leichtere Sachen. Damit muss man anders fotografieren. Ich hasse eigentlich Fotorucksäcke, weil ich davon wie Sau am Rücken schwitze, und mir die Dinger viel zu umständlich sind, jedesmal ab- und aufsetzen, auf den Boden legen…, sie haben aber den Vorteil, dass sie das Gewicht viel besser und vor allem symmetrisch auf den Rücken verteilen und keine Komponente haben, die zur Seite zieht.

Ich muss spiegellos fotografieren. Altersbedingt bin ich alterssichtig und kann die Menüs und Anzeigebilder auf dem Display nur mit Brille lesen. Ich fotografiere aber lieber durch den Sucher ohne Brille, per Dioptrienausgleich an der Kamera. Dazu aber müsste ich ständig die Brille auf- und absetzen. Nicht aber bei Spiegellosen, weil die im Sucher und damit mit Dioptrienausgleich auch Menüs, alle Anzeigen und die Bilder zeigen können, ich brauche dafür also keine Brille.

Das ist ein Kamel ohne Höcker und schön warm.


Der Bursche paßt haargenau auf die Weiber auf, obwohl das Schafe sind.

Das könnte man sich einen trefflich wärmenden Pelz draus anfertigen lassen. Wenn sie einen lassen.

Das Kamel kann rechts und links an den Gittern vorbeischauen. Genial

Auch diese junge Mutter paßt rattenscharf auf ihre Kinder auf und stellte sich mit breiter Brust zwischen Fotograf und Zicklein. Zickig waren die, denn fotografieren ließen sie sich nicht. Jeder Schritt Annäherung wurde sofort mit einem Fluchtversuch beantwortet.

Ein Kalb der schottischen Hochlandrinder auf Abwegen.

Auch wenn die Fläche eingezäunt ist. Vor 8 Wochen, oder ist es länger her?, standen da noch keine Rinder. Statt ihrer taten sich Rehe in dem Revier gütlich. Es sind steinalte Reviere, die immer noch nicht aus dem Gensatz wegevolutioniert wurden. Das kann sich wer will, derzeit noch ab ca. 32:52 min. in der Doku "Berlin ganz wild" anschauen, mit einem Reh am Wuhleteich.

Die Trauben hängen zu hoch.

Alle Fotos wurden auf einer Fahrradtour angefertigt, die sich dem Motto Tiere in Marzahn und Umgebung unterzuordnen hatte. Hir hatte ich den Fotoapparat am Peak Design Strap lite bammeln. Der ist deutlich besser als mein Sniper Strap, aber wenn das Gewicht rutschsicher mit der gummierten Seite des Gurts fixiert wird, ist das doch ein klein wenig Gefummel, um den Apparat in Arbeitshaltung zu kriegen. Das ist verschmerzbar. So ganz das Ideal ist es noch nicht. Kommt noch.

25. Oktober 2021

mit Faschos kuscheln ist Widerstand

Joe Bonamassa: Never Give All Your Heart
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Azubi-Scherze unserer Leser

»Häng mal Sauerkraut ins Kühlhaus, wir machen Spaghetti«

Einmal den Fischer Luftdübel, bitte: Viele Azubis werden im Scherz ins Lager geschickt, um Fantasieteile zu holen und sich lächerlich zu machen.
Von der Relotius-Spitze gibt es selbst auch Nachschub für Azubi-Verar­sche. Hätte ich auch nicht trefflicher aufschreiben können.
Rassismus-Experte El-Mafaalani sieht nur Verlierer nach der Debatte über rechte Verlage auf der Buchmesse: »Ich meide einen Ort nicht, weil da Faschos sind. Ich gehe da gezielt hin. Das ist meine Idee von Widerstand.«
Eben. Die Dummen sterben nie aus. Der wackere Widerständling hätte bei einem Spaziergang im Spiegel-Headquarter weitaus mehr Faschos treffen können als auf den letzten drei deutschen Buchmessen zusammen.

Spaßfakt am Rande. Das neue Fotografiertelefon von Google hat einen Stalin-Modus.

das Krankenhaus am Rande der Stadt: Schlaftabletten

Es gab ja neulich auf dem Blog schon die Schlafschafe von Austs Gnaden.

Es gab im Blog die Bemerkung, daß ich mir ob der fürchterlichen Schnarcherei zweier Mitbewerber um eine geruhsame Nacht das Original habe kommen lassen, das keine Wirkung gegen Schnarchtöne zeigt. Die Dämpfung des Klangteppichs reicht bei weitem nicht aus, dem Gehirn Entspannung zu signalisieren.

Vor Jahren meinte mein Hausarzt mal, er verschreibt keine Schlaftabeltten, weil das im Enrstfall echte Hammer sind. Wacht man da auf und schlafwandelt durch die Hütte, stößt irgdnwo an udn fällt hin, dann gehen die Lichter aus.

Heute mal ein theoretisch praktisches Beispiel, das ich mir ausgedacht habe.

Mitten in der Nacht, in jener Zeit, in der man laut Anweisung der Schlafschafe der Welt unbedingt zwingenderweise schlafen soll, geht die Tür auf. Das Licht vom Flur ist so hell, daß es Tageslicht simulieren könnte. Auf dem Flur ist Schluferei zu hören. Einer aus dem Zimmer ist offenbar wieder mal beim Rauchen.

Dann schlurft eine unbehoste Person herein, hält sich mit beiden Händen das Gemächt*, kraucht in das freie Bett, sitzt eine Weile rum, legt sich hin. Trotz mehrfacher Bemerkungen, daß es nicht sein Bett sei und er sich auf den Weg in sein eigenes Bett machen soll, verhallten sinnlos. Mit sanfter Gewalt wurde der maledeite Bursche wieder geweckt, auf daß er den Weg ins Licht suchte. Der eigentliche Nutzer kehrte zurück und wurde über die Malaise aufgeklärt. Der meinte, das habe er gesehn. Der Kamerad sei auf dem Flur immer der Pinkelspur gefolgt.

Das Unglück kehrte sich schnell auf. Die Person hatte Schlaftabletten bekommen, die nicht halfen, weil die körpereigenen Hormone im Kampf gegen die künstliche Chemie deutlich überlegen waren und gewannen. Sie haben den Mann geweckt und ihm mitgeteilt, er solle auf's Klo und eine Stange Wasser wegstellen. Hat er auch gemacht, aber auf dem Flur, in einem fremden Bett und mit seinen Händen vor'm Geächt den Wasserfall verhindert.
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* Als Symbolbild kann man sich vergegenwärtigen, daß er das Wasser hält, das er nicht halten kann.

24. Oktober 2021

Julian Reichelt ist weg, der Göbbels-Kult beginnt

Thomas Maul

Nochmal: Der bürgerliche Staat, die Gesellschaft und die Bevölkerung sind nicht unmittelbar für die alltäglichen Lebens- und Sterbensrisiken jedes Einzelnen verantwortlich, gesundheitspolitisch hat der Staat öffentliche Leistungen der Grundversorgung möglichst sicherzustellen, mehr nicht. Juristisch ausgedrückt:

„Niemand darf gesunde Menschen in ihrer Freiheit beschränken. Selbst kranke Menschen dürfen zur Vorbeugung nur dann in ihrer Freiheit beschränkt werden, wenn der Staat nachweist, dass es keine milderen Mittel gibt und der Staat nachweisen kann, für die Leistungen im öffentlichen Gesundheitswesen alles ihm mögliche getan zu haben und dennoch [!] eine erhebliche Gefahr für das bundesweite [!] Gesundheitssystem besteht.

Eine solche Situation hat noch nie bestanden und ist auch nicht in Entferntesten absehbar.“ (RA Ludwig, zit. n. Corona-Blog)

Nun hat der Reichsrundfunk endlich wieder alle Anstalten angeschlossen. Der Regimekritiker Reichelt wurde ob dubioser Gerüchtemacherei gefeuert. Laut Döpfner hatten sich ehemals für Bild tätige Männer gegen Reichelt verschworen und die Nummer durchgezogen.

»Das waren allesamt ehemalige Mitarbeiter von ›Bild‹, und die Motive waren sehr klar: Es ging darum, Reichelt wegzubekommen, und dazu wurde ein sehr drohender, teilweise fast erpresserischer Ton angeschlagen.«

Florian Diekmann (fdi) hat das mit messerscharfer Relotius-Logik sofort als "Verschöwungserzählung" Döpfners (Diekmann) enttarnt, ohne uns mitzuteilen, wo die scharfen oder verwaschenen Grenzen zur Verschwörungstheorie und zum Verschwörungsmythos zu suchen seien oder sind. Er hat das Buch noch nicht fertig, deswegen weiß er das noch nicht.

Reichelt ist weg und schon haben wir wieder ein einheitliches deutsches Medienland mit Jubelarien auf Biontech.

Halten wir zum Sachstand des heutigen Tages eines fest. Der Impfstoff ist immer noch nicht zugelasse, sondern wird mit einer Notfallzulassung betrieben, die stantepete entfällt, sollte Sphans feuchter Traum Wirklichkeit werden und die faschistische Lage von nationaler Bedeutung zu Ende November auslaufen, dann ist Ende Gelände für die Impferei.

Es ist kein Wunder, daß dritte Reihe-Faschisten wie Müller seine Geisel dringendst um Amtshilfe des Bundes für die Fortsetzung des Merkel-Faschismus betteln. Alleine sind diese Pimpfe völlig überfordert.

Kein Grund zur Besorgnis in Sicht. Flugs erschienen in allen an das Bundespropagandaamt angeschlossenen Medien Lobpreisungen der dritten Impfdosis, die den Schutzgrad gegen was auch immer auf sagenhafte 95% boostet. Das Impfziel lassen sie in der Berichterstattung außen vor.

Die BioNTech-Aktie habe am Donnerstag nach starken Wirkungsdaten zum Corona-Impfstoff Comirnaty deutlich zulegen können. Der Titel sei am Ende mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 286,36 Dollar aus dem US-Handel gegangen.

Wie am Donnerstag mitgeteilt worden sei, habe eine dritte Impfung mit dem Corona-Vakzin von BioNTech und dem US-Partner Pfizer nach Angaben der beiden Unternehmen eine Wirksamkeit von über 95 Prozent gezeigt.

Das beste, was man über die Suppe von Biontech als auch viele andere sagen kann: Sie haben einen schon lange gehegten Forschungstraum einer neuen Technologie im bisher weltweit größten Mennschenexperiment erprobt. Einer der Forschungsgegenstände: Wieviel Tote, Schwerverletzte und lebenslang Kranke sind die Menschen bereit zu ertragen. Es gibt keine Biontech-Helden. So weit, so gut.

Das Schlechte an diesen Helden. Sie haben einen in der Wirkung am Menschen völlig unbekannten Impfstoff Merkel zur Verfügung gestellt, die damit ihren Kurs der Todesspritzen on Tour verwirlichen konnte und etliche Alte, Kranke, Sieche, Gebrechliche, Demente, Hilflose usw. in den Tode beförderte. Jüngst machten Pflegeheime in MVP auf sich aufmerksam, in den reihenweise Stationen leer gestorben wurden.

Das Normale, was man zu Biontech/Pfizer sagen kann: Es sind Verbrecher mit Duldung der politisch höchsten Amtspersonen, in der BRD Kanzler Merkel und Minister Spahn nebst direkt angebundenen Instituten wie RKI und PEI. Nix da Helden. Auf den Chinesen reingefallen. Aber sowas von.

Dr. John Campbell diskutiert den Mass loss of trust in official news media.

Zipfihaum-Pichl im Rausch der NSU-Dummheit

Anja Rützel
Helene Fischers neues Album heißt »Rausch«, ist aber keiner. Stattdessen wimmelt es vor bedeutungsleeren Allzwecksätzen.
Maximilian Pichl @mxpichl
1. Die Aufklärung zum NSU ist in vielerlei Hinsicht wegen der Blockadehaltung der Behörden gescheitert. Wir wissen immer noch nicht genau wie viele V-Leute im Umfeld des NSU tätig gewesen sind, welche Informationen geflossen sind etc.
  1. Was sollte denn beim NSU aufgeklärt werden? Das sagt der Zipfihaum-Michl, äh Pichl nicht. Wenn er nicht weiß, wie viele V-Leute im Umfeld tätig waren, dann soll er Petra Pau fragen. Die weiß das, da sie die Deckblätter und etliches mehr einsehen durfte.
  2. An der Blockadehaltung der Behörden ist so ziemlich gar nichts gescheitert. Im Gegenteil. Im Hessischen wollten die sogar helfen, aber die Parlamentarier waren zu blöd, diese Hilfe anzunehmen.
  3. Gescheitert ist die Aufklärung, nur mal so als Beispiel, weil 11 Morde* nicht aufgeklärt wurden und Zschäpe als einzige Überlebende dem Gericht Blödsinn erzählte, der mit Golddukaten weggekauft wurde, die sich als Falschgold erwiesen.
    Werden die Morde nicht aufgeklärt, dann ist alles danach Banane. Das begreift ein Dummschwätzer wie Pichl aber nicht.

Aus Falschem (oder Nichts) folgt Beliebiges.

Das einzig Löbliche an der Zwitscherei ist die Wahrheit. Pichl und ein paar andere ("Wir") haben vom NSU keine Ahnung, da sie nichts über ihn wissen. We told you so.

Egal, was der Pichl aufschreibt, lang und breit auf Papier ähnelt es Kuhfladen. Wenn das Kacka grün wird, kann man aufhören. (Schwester C. - Name dem Autoren bekannt)

Was ist eigentlich aus der Doktorarbeit des Langzeitstudenten geworden? Ein Kilo Klopapier?

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d. (w.z.b.w.)

Einen schönen Sonntag auch allen Schwindeldoktorvätern (und -müttern).

[update 25.10.2021, 09:55 Uhr]

Litschko weiß die Zahl im Umfeld

https://taz.de/Verfassungsschutzchef-ueber-NSU-Terror/!5809818/

„Im Umfeld des NSU-Trios bewegten sich rund 30 V-Leute.“
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* Der Doppelmord an den Uwes wird von der Antifa immer unterschlagen. Das haben die aber umsonst.

23. Oktober 2021

Was stimmt hier (wahrscheinlich) nicht?

Ringo Starr: Rock Around The Clock
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sak/dpa kabelt von der Front in Texas:

Verstappen beschimpft Hamilton als »dummen Idioten«

Welches Wort des deutschen Wüstenkriegers ist falsch? Was ist ein weißer Schimmel?

Es könnte ja sein, daß Hamilton nur jene zwischenmenschlichen Eigenschaften hat, die ihn befähigen stundenlang im Kreis zu fahren as rock around a clock.

das Krankenhaus am Rande der Stadt: Haß

Ich nehme mal an, im Fernseher wird ein anderes Bild der Krankenhaus­idylle gezeichnet und Haß ausgeblendet oder in Soapform dargestellt.

Sicher, es gibt auch zufriedene Mitarbeiter, die froh über Corona sind, weil man endlich Dienst nach Vorschrift machen kann, statt sich den Körper zuschunde zu ackern. Nehmen wir den Bettenschieber. Er schiebt den ganzen tag lang Patienten durch das weitläufige Gemäuer. Das ist sein Joob, für anderes ist er nicht zuständig. Er ist es zufrieden mit der Aufgabe. Die ist übersichtlich, er ist ohne jede Verantowrtung für die Jobplanung, harrt des Anrufs, welche Patient von welcher Station wo hingebracht werden soll. Fertig.

Man hört aber auch die Flüche, Streitgespräche und Zurechtweisungen des handelnden Personals. Diese Mono- oder Dialoge kommen im Fernseher nicht vor. Die zwischen den Patienten auch nicht.

Angenommen, in einem Vierbettzimmer ist ein Stellplatz frei. Das geht nicht, denn der verdient kein Geld. Dann wird einfach ein Patient reinge­schoben. Wenn man denn vom Abendspaziergang heim kommt und der Stellpapltz auf einmal wieder frei ist, fragt man wundernd an, was passiert ist. Der gute Mann fühlte sich durch die drei anderen Bewohner aggressiv angegangen, weil die unentwegt Gespräche führten. Er möchte seine unbedingte Ruhe haben, und wenn es die Besenkammer sei. So wurde es die Besenkammer*.

Das wundert nicht, denn bei nach dem Zufallsprinzip zusammengewürfel­ten Haufen bekommt man den Haß kostenfrei dazu. Ob Armee, Polizei, Feuerwehr, temporäre Arbeitskollektive, Ampelkoalitionen oder aber Lebensbeobachter, die das gesellschaftliche Geschehen mit ihrem Wide­widewitt-Bild von der Welt abgleichen, immer ist Haß inkludiert. Es muß passieren, wenn eine Gruppe nicht nach bestimmten Auswahlkriterien zusammengestellt wird. Und selbst da wo, kann das überhand nehmen, wie in einer Fußballmannschaft, wo der eine dem andern den strammen linken Fuß neidet.
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* Das ist nicht mit der Tatsache zu verwechseln, daß bei sehr hohem Aufkommen eine Anlieferung nachts um drei schon mal ein paar Stunden auf dem Flur rumstehen muß, weil kein Zimmer frei ist.

22. Oktober 2021

Zurück zum Kaiser?

Wolfgang Röhl
Würden unsere Medien einfach nur das kritische Niveau der Kaiserzeit erreichen, so wäre das schon ein Fortschritt.
Wer das fordert, will auch Kerzen als Abendlicht und Koks als Pulloverersatz.

jok dumm wie ein Faschistenbrot

jok* hat einen Artikel über Trump aufgeschrieben, den er so einleitet:
Über die Toten nur Gutes: Diese Maxime scheint Donald Trump nicht so recht verinnerlicht zu haben.
Warum sollte Trump etwas daherreden, das man nur mit dem inzwischen verloren gegangenen moralischen Kompaß Deutschlands (Eva Marie Kogel) in seinem Wortschatz findet?

There is no such thing as über Tote nur Gutes.

Er hat das antike Sprichwort „De mortuis nil nisi bene“ offenbar falsch verstanden. Der Satz bedeutet, dass man über Tote auf faire Art sprechen soll. Ein deutscher Historiker bezeichnete Thatcher einmal als „drittklassige, weitgehend illiterate und durchdringend xenophobe Waschfrau“. Das ist fair.
Eben. Powell war ein Kriegsverbrecherschwein. Das ist fair und entspricht den Tatsachen.

Falls jemand den verloren gegangenen Moralkompaß findet, bitte bei Stefan Aust abgeben. Der braucht den für seine Schriftführer.

Darüber hinaus interessiert es mich brennend, was das ist, ein deutscher moralischer Kompaß. Mehr als keine Ahnung weiß ich darüber nicht.

Derweil prüft der Kompaßverantwortliche beim Spiegel eine grundelegende Frage.

Fehlt Deutschland ein intellektueller Kompass?
Es scheinen wohl alle Kompasse zu fehlen, weswegen das Land völlig ziellos durch die Weltgeschichte irrlichtert.

Jau, ist wohl so, da die Medien im Fall Ofarim wieder mal den Täter zum Opfer umschreiben. Nach gegenwärtigem stand der Ermittlungen ist der Mime aus der fünften Reihe (oder Klasse?) ein Ritzer, der zu feige zum Ritzen war und deswegen ein Amulett verschwinden ließ. Das einzige, was er auf Grund seiner Ausbildung sehr gut konnte, war den geschändeten Juden geben. Das darf er, ist ja nciht verboten. Die deutschen Haltungsmedien haben ihm das auch abgekauft.

Wenn es hierzulande einen Orden für verdienste um den deutschen Antisemitismus gäbe, der Ofarim hätte den mit weitem Abstand in diesem Jahr abgegriffen. Er hat mehr für den Antisemitismus geliestet, als alle deutschen Nazis zusammen. Die Muselmanen lasse ich mal außen vor, da die weder von Politik noch den Berufsschützern der Juden, schon gar nicht den Medien erwähnt werden. Wehe dem, jemand erwähnt, daß Merkel es war, die dem Antisemitismusin der BRD Tür und Tor öffnete, das sie seit 2015 jeden willigen Musel hereinlies. Das Problem ist hausgemacht und existiert schlichtweg nicht, weil man die Tatsachen mit größter Tapferkeit ignoriert.

Chaim Noll

Geht es nur mir so oder empfinden auch andere unfreiwillige Zuschauer den „Kampf gegen rechts“ allmählich als eine Art Affenzirkus?
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* Sydney: Johannes Korge (jok)

21. Oktober 2021

hessische Zustände

Redaktion
In Hessen geht die schwarz-grüne Landesregierung sogar einen Schritt weiter in Sachen Diskriminierung Ungeimpfter: Eine neue Corona-Regel erlaubt es sogar Supermärkten und Lebensmittelgeschäften in Hessen nun ebenfalls eine 2G-Regel einzuführen. Damit dürfen Supermärkte Ungeimpften den Einkauf von Lebensmitteln verwehren.
Somit liegt es im Ermessen der Ungeimpften, ihre Menschenwürde kostenpflichtig testen zu lassen. Erst dann gibt's wieder Butter bei die Fische.

Derweil fragt Roland Preuß höchst besorgt, aber nur für viel Geld: Woher sollen die Milliarden kommen? Was sich die Ampel-Partner vorgenommen haben, wird teuer.

Die Antwort ist simpel. Die Milliarden kommen von der deutschen Hochleistungs-IT, einem Verbund von Milchmädchenrechnern.

lebenserleichternde Maßnahmen

Ich weiß noch, daß ich meinen Sniper-Strap im Dezember 2019 beim Spaziergang Richtung Fortaleza getragen habe, da ich im Hochgebirge mit einem (sic!) Stock wandere. Man kann auch sagen, am Stock gehe. Kommt auf das Gleiche raus und beschreibt es präzise. Der Fotoapparat bammelt und klappert dann irgendwo auf der rechten Hüfte, dem Beinknochen, Hintern, wo auch immer. Und stört. Wie bei der einwöchigen Fahrradtour durch die Uckermark.

Danach war ja nicht so berauschend mit Urlaubsausflügen, weil Merkel ihren Faschismus in Deutschland eingeführt hat und den Deutschen das Reisen verbat. Ein paar kleine Urlaube mit Fotografie waren trotzdem drin, dann aber fast immer mit einer Handschlaufe, amazon basics reicht da völlig aus, nur daß ich den Handschutz gegen meinen alten austauschte, da der aus schön weichem Leder war, sehr anschmiegsam. Nun ist der neue dran.

Dieser Zustand blieb das ganze Jahr über bestehen. Bis sich eine grundlegende Idee mit harten Fakten in mein Hirn pflanzte, die auch nach Rückkehr und ausführlicher Recherche umgesetzt wurde. Den Fotoapparat über viele Kilometer in der Handschlaufe am rechten Arm tragen, da bekommt man Gorillaarme. Gut ist das nicht. Noch schlimmer sind Fahrradtouren, bei denen ich das sensible Gerät im Rucksack hatte. Das bedeutete aber auch, jedes Mal einen Stopp einzulegen, wenn ein belichtungswürdiges Motiv in meinem Sichtfeld auftauchte. Anhalten, Absteigen, Rad aufbocken, Rucksack abnhemen, fooapparat startklar machen, fotografieren, alles wieder verstauen, Fahrrad startklar machen und weiter radeln. Das schlaucht ungemein.

Auch wenn ich die Produkte schon lange kannte, weil sie auf den einschlägigen Seiten immer im Vorderfeld der Test aufschlagen, nun habe ich doch zugeschlagen, weil ich mir das Leben als Arbeiterfotograf etwas leichter machen möchte.

Peak Design hat, wie andere auch, einen Falsch im Angebot, in dem man den Fotoapparat sehr elegant einklinkt. Im Bild ist die Capture Plate an einen Tragegurt montiert, der noch in meinen Beständen war. Keine Ahnung, zu welchem Gegenstand der gehört, Reisetasche, Sporttasche, Satteltasche, irgendsowas wovon jeder eh zwölf bis dreizehn Stück in der Wohnung rumliegen hat. Stellt man sich den Gurt richtig ein und schraubt die PLatet schräg an, dann hängt der Fotoapparat den Gesetzen der Schwerkraft gemäß vor dem Brustkorb. Das macht er auch, wenn die Platte gerade am Gurt verschraubt ist, dann aber mit dem Objektiv nach rechts genigt. Das hält man fünf Meter durch, dann ändert man das sofort, um Newton zu bestätigen.

Die Sensation selber aber ist der Strap Lite der Firma. Der reicht für Arbeiterfotografie völlig aus und ist im Längen besser als mein alter Sniper Strap. Im Foto ein Hack, den ich mir aus Youtube geklaut habe. Die Ankerschlaufen habe ich nicht direkt unter die Platte verschraubt, sondern in einen Schlüsselring eingefädelt, der wiederum den Druck der Schrauben locker wegsteckt. Bei dem Materialmix der Schlaufen, weiß ich nicht, ob die das lange aushalten. Oben im Foto sieht man die Platte, an der die Handschlaufe mittels Anker festgetackert ist. Die klingt man einfach in den Capture Plate am Gurt ein. Das trägt sich dann sehr komfortabel und deutlich besser als meine bisherige Trageweise oder die ganz oben im Produktfoto gezeigte.

Diese Trageweise am Gurt ist etwa 70 Gramm leichter, da die Capture Plate nicht benötigt wird. Das Ausklinken des Fotoapparates aus der Capture Plate ist deutlich leichter und flinker, als die Anker auszuankern.

Eine andere Möglichkeit wäre, einen Schlüsselring an der Riemenöse der Canon neben der Handschlaufe durchzufädeln, das geht gerade noch so, dortselbst dann eine Schlaufe anzubringen, eine zweite an der Platte unten. Dann kann die Handschlaufe immer eingeklingt bleiben, weil sie eh als händischer Minibildstabilisator gebraucht wird.

Nach etlichen versuchen für Ankerpostionierung und Trageweise hat sich die für mich wahrscheinliche herausgeschält, die Capture Plate am Riemen verankern. Für Fahrradausflüge bei schönem Wetter wäre die Version mit dem Trageriemen präferiert, denn da hängt das Teil vor dem Bustkorb. Anhalten, ausklinken, Foto machen, einklinken weiterfahren.

Für schlechtes Wetter und den Transport gibt es die F-Stop Navin. Die kann ein ohnen Sonneblende montiertes 70-200 beherbergen, ist wassergeschützt und winddicht. Ein Riemen liegt der Tasche bei, einen zweiten findet man unter den zwölf bis dreizehn in der Wohnung befindlichen. Die Tasche ist mollefähig und hat auf jeder Seite drei Laschen, für die man sich auch eigene Tragelösungen erfinden kann, wenn man denn erfinden will.

Inzwischen habe ich auch zwei Testfahrten mit Fotoapparat gemacht. Der Strap lite ist schon sehr gut, erst recht, wenn die gummierte Seite auf der Schulter aufliegt. Genau das verhindert dann aber das schnelle Hochziehen der Kamera für ein Foto. Es gibt eine für das Radfahren und nordisches Schlurfen, das ist das, wo man die Stöcke hinter sich herschleift, weitaus besser geignete Variante.

Man kann in den Hundezubehörverkaufsladen gehen und ein Brustgeschirr für einen Bernhardiner ordern. Das sollte einem Arbeiterfotografen auch passen. Da nimmt man die Capture Plate mit, erörtert sein Anliegen und fertig ist. Im Ferkelversand gibt es sowas für Bondage- und/oder Fetisch-Spezialisten aus echt Leder. Oder man macht sich auf die Suche nach harness photgrapher (in englisch, weil im Deutschen wieder die Ferkelbuden die Spitzenplätze einnehmen).

20. Oktober 2021

Mimik deuten lernen

Ein begnadeter Schrauber im Datacenter Falkenstein zu Besuch. In der Gegend habe ich auch einen Teil meines Lebens verbracht.
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Gerald Wolf beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Corona auf Kinder und deren späterer Sozialkompetenz in der Angstregulation.

Können sie später, wenn alles wieder normal sein sollte, noch ausreichend lernen, Mimik zu deuten?
Ja, definitiv. Kenne ich aus eigener Erfahrung, da ich das auch nach einer Augen-OP lernen mußte. Allerdings meinte die Augenärztin, daß das im höheren als Kindesalter eher nicht mehr funktioniert, das Sehen neu zu erlernen. Korrektes Sehen ist aber die Grundlage einer korrekten Deutung und Vorhersage menschlichen Verhaltens.

Ich habe etwa 2 Jahre gebraucht, mein Sehzentrum neu zu programmieren. Durch Sehen. Das ist in der zwischenmenschlichen Kommunikation nicht problemfrei gewesen, da ich die Verhaltenscodes deuten lernen und mein Verhalten demgemäß einrichten mußte.

das Krankenhaus am Rande der Stadt: Corona

Die Leichenabteilung ist sicherheitshalber am Ende des Geländes, in einem separaten Trakt. Damit die Leute an der Triage gleich am Anfang wissen, wohin sie wen einsortieren müssen, erfolgte ein Abstrich. Ich wies die abstreichende Schwester darauf hin, daß sie es moderat erledigen möge, wenn sie das Geburtstagsessen nicht interessiert. Sonst kann es passieren, daß ich es ihr präsentiere.

Sie kennt sich da inzwischen aus, meinte sie, fummelte ein bißchen in Mund und Nase rum, um genug Sekret für die Corona-Analyse abzugreifen. Dann fummelte sie mir noch im Schritt für andere Erreger herum. Außerdem wurde noch ein Blutbild erstellt.

Bei Danisch lief das anders.

Die Laborantin winkte mich gleich rein, die hatte nichts zu tun. Äußerst freundlich und erklärreich, aber es fühlte sich an, als würde sie mir das Wattestäbchen durch die Nase bis in den Zwölffingerdarm schieben, die Magenspiegelung gleich miterledigen und den Blinddarm durchputzen. Ich hab erst mal drei Minuten gebraucht, bis ich mich davon wieder erholt hatte, die Augen tränten.
Da muß er durch, wenn er nach Dubai will.

Am letzten Tag das gleiche Procedere. Als der Doktor mir die Entlassungspapeire nebst Rezept überreichte fragte ich, wo der Blutbefund sei. Meinte er, der ist unwichtig, die Werte sind alle in Ordnung, sonst hätte wir sie nicht entlassen, und Corona haben sie auch keins, sonst lägen sie auf einer anderen Station.

Fällt mir nur die Hexe aus der Aufnahme auf, die auf's Zimmer kam, um die rechtlichen Papiere in fünffacher Duchschrift abzeichnen zu lassen. Sie frug, warum ich keine Maske trage, ob ich befreit sei. Im Krankenzimmer trug niemand Maske. Niemals. Nur die Bediensteten des Krankenhauses selber. Sie wies mich darauf hin, daß sie Wert darauf lege, daß ich inn ihrem Beisein eine Maske aufzuziehen habe. Ergo wuchtete ich den Lappen halbachtmäßig auf die Nase.

Die meisten Angestellten sahen das mit der Maske entspannt, setzten die zuweilen sogar ab, wenn sie im Zimmer waren, weil auch ihnen das Zeug lästig ist.

19. Oktober 2021

Schlafschafe bei der WELT

In Austs Sammlung von Schmierfinkereien ist noch die dümmste willkommen.

Nein, muß man nicht unbedingt, auch nicht bedingt oder überhaupt, zwischen 22 und 2 Uhr schlafen. Auch nicht solltologisch.

WDR: Antijuden herzlich willkommen

Zara Riffler

WDR will Zusammenarbeit mit judenfeindlicher „Kollegin“ fortsetzen

Das ist noch gar nichts gegen den Verdienst, den ein Gil Ofarim am deutschen Antisemitismus hat. Die für die Jugendzeitung "Junge Welt" Schreibende Simone Schmollack, meint:
Zweifel an den Aussagen des Musikers Gil Ofarim lösen einen Shitstorm gegen ihn aus. Für den Kampf gegen Antisemitismus wäre eine Falschaussage Gift.
Kann sie so schreiben. Es läßt sich aber auch positiv formulieren. Ofarim hat mehr für den Antisemtismus auf deutschem Boden geleistet als alle Nazis zusammen in einem Jahr.

Aber. There is no such thing as Kampf gegen den Antisemtismus. Zumindest nicht in Deutschland. Dafür um so mehr Lichterkettenrudeln, um Zeichen im Kampf gegen [bitte selbst ausfüllen] zu setzen.

„Der Satz, der fiel, kam von hinten. Das heißt, jemand hat mich erkannt. Es geht hier nicht um die Kette. Es geht eigentlich um was viel Größeres. Da ich oft mit dem Davidstern im Fernsehen zu sehen bin, wurde ich aufgrund dessen beleidigt.“

Ich habe mir wertvlle Lebenszeit damit stehlen lassen, diese oftigen Davistern-Videos mit Ofarim auf dem Youtube aufzufinden. Fehlanzeige. Klimbimzeugs um den Hals ja, auch mal gerne gebetskettenartige Gehängsel, aber kein religiöses Symbol der Juden.

Lucas Wiegelmann hat das alles bis ins letzte Detail studiert, analysiert und nun für viel Geld bei Aust gemeinungt.

So, wie es Gil Ofarim darstellte, hat sich der mutmaßliche antisemitische Vorfall in einem Leipziger Hotel nicht abgespielt. Ofarim hat einer guten Sache damit einen Bärendienst erwiesen. Trotzdem: Der wahre Skandal ist ein anderer.

... waren sich vom Zentralrat der Juden bis zu den meisten Medien (auch WELT) praktisch alle einig mit ihrer Zeitdiagnose: Der alltägliche Antisemitismus ist in Deutschland präsent wie lange nicht, und zugleich fehlt es vielen an der nötigen Zivilcourage, dagegen aufzustehen.

Heute, im Lichte neuer Erkenntnisse, drängt sich der Eindruck auf: Die Zeitdiagnose ist richtig, aber der Fall Ofarim ist dafür ein schlechtes Beispiel.

Die haben die Zeit diagnostiziert. Wirklich. Schreibt er. Wie immer die das gemacht haben, aber sie haben die Zeit diagnostiziert. Wahrscheinlich in so einer Hypermedizinröhre, wo man in Ofarims Kopf reinschauen kann und daraus den Zeigeist destilliert.

Wie hat sich der antisemitische Vorfall (Welt) denn dann abgespielt, wenn nicht so? Und wieso ist die Zeitdiagnose richtig, wenn es in deutschen Hotels keinen Antisemtismus, oder aber ganz anderen, nur nicht solchen, gibt? Oder ist Zeitdiagnose das, was nach dem Morgenschiß in der Porzellanschüssel liegen bleibt?

Was läuft da schief in einem Meinungshirn? Alkohol und andere Drogen zählen nicht als richtige Lösung.

So doof ist die deutsche Polizei nun auch wieder nicht, daß sie Selbst-Ritzer nicht erkennt.

Es gibt bis dato nur ein Gutes zu berichten. Ofarim hat sich kein Hakenkreuz selber geritzt, sondern nur eine nicht vorhandene Religionskette nicht entfernt, sich selber dann vom Tatort, um eine Woche später ein Anzeige wegen nichts zu erstatten.

18. Oktober 2021

Grünisten unfähig zu Kommunikation

Elke Heidenreich
„Sarah-Lee Heinrich – sie hat überhaupt keine Sprache, sie kann gar nicht sprechen, haben wir gerade gesehen. Das sind wieder Kinder, die nicht lesen. Das ist diese Generation, von der ich immer wieder merke, wie sprachlos sie ist, wie unfähig, mit Worten umzugehen“, wütet Heidenreich. Und später: „Sie ist Sprecherin der Grünen Jugend. Sie kann ja gar nicht sprechen. Sie muss ja erst mal lernen, richtig zu formulieren. Dass man sagt, Hauptsache divers, Hauptsache Migrationshintergrund, Hauptsache Quote. Das ist eben der falsche Weg.“

„Herrje, jeder will unbedingt in jedem Satz mit genannt und beachtet sein. Eine einbeinige chinesische Taubstumme mit Migrationshintergrund – ich weiß es nicht, also was kommt noch alles –, die gerade zum Protestantismus konvertiert ist, fühlt sich dann nicht angesprochen, wenn ich irgendwie über Protestanten rede. Ich werde noch verrückt. Also ich möchte, dass wir wieder zu einer Art Normalität zurückkehren.“

„Ich kann das gar nicht verstehen, was in dieser Partei im Moment eigentlich passiert. Philipp Amthor ist jetzt schon älter als ich, und ich bin 80.“

Das paßt prima zu den Chefs der Grünisten und Christisten. Beide bekommen zwei Sätze hintereinander nicht gerade und fehlerfrei raus. Von den Logikfehlern mal abgesehen, die Wesensmerkmal von Merkelsprch und Baerbocks Kauderwelsch sind. Oder umgekehrt, der Kauder war doch CDU, glaube ich.

Wer sich wie ein Rassist verhält, der ist auch einer. Die Heinrich ist eine perfekte Sprechpuppe für die rassistische Dumpfbackentümelei der Grünisten.

Snooker: Have you ever been rickrolled?

Leute, habt ihr gestern Nachmittag den achten Frame zwischen Mark Allen und Johzn Higgins gesehen, wo selbst Allen nur staunen konnte, wo Higgins das hergeholt hat? Jeder andere hätte das Handtuch in die Tischmitte geworfen. Hatte Ricky Walden das nicht mal gemacht? Nur Higgins spielt stur seinen Zauberstil bis zur Schwarzen durch, stiehlt den Frame und gleicht zum 4:4 aus.

Das war ganz großes Snooker. Völlig zurecht hatte Ronnie O'Sullivan vorab den Wizard of Wishaw zum wiederholten Male als besten Allrounder aller Zeiten charakterisiert.

Quelle

17. Oktober 2021

Fefe, der Statistiker

Foodporn: John Higgins Diät - Rumpsteak an Ananas und grünen Bohnen

John Higgins befleißigte sich in den Monaten langer Pause einer Diät (siehe Symbolfoto oben), die ihm Pfunde wegpurzeln ließ, was seinem Spiel am grünen Tisch guttut. Das war, ohne Berücksichtigung des heutigen Finales, eine sehr unterhaltsame und entspannende Woche Snooker. Mark Allen (aka Phantombild Holger Gerlach ) und John Higgins werden das heute schon reißen.
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Beim Fefidioten ist man ja nie sicher, ober er eine scharlatanische Medienkompetenzübung in seinen Randglossen zur Computerei und der allgemeinen deutschen Weltgeschichte verpackt.

Wie so häufig muss man bei Statistiken darauf achten, dass die Datenbasis solide ist.
So häufig ist das nun auch wieder nicht, daß man bei Statistiken auf eine solide Datenbasis muß. Kömmt drauf an, für wen man arbeitet. Medienkompetent gestählte Mitleser wissen natürlich, daß man bei jeder (sic!) Statistik auf eine solide Datenbasis achten muß, denn nur dann kann man der Fälschung trauen.

Danisch meint, Fefe sei ein oberflächicher Schwätzer, dem es verwehrt ist, sich die Tiefen der Computermaterie zu erschließen.

Symptomatisch beschreibt Fefe es zutreffend, wenn auch als Problem viel zu klein und harmlos.

Aber die Hintergründe und Ursachen hat er überhaupt nicht verstanden.

Ob er selbst glaubt, was er schreibt: Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Kenne den nicht.

das Krankenhaus am Rande der Stadt: Visite

Emily Linge: Don't Stop Me Now (Queen Cover)
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Visite ist auch nicht mehr das, was es noch nie war. Früher war Zucht und Ordnung, weil Hierarchie in dem Ärztehaufen. Jetzt ist nur noch Hierarchie, das Heraushängenlassen, wer der Chef ist.

Zu DDR-Zeiten war das streng geregelt. Mo Stationsarzt, Di Oberarzt, Mi Stationsarzt, Do Chefarzt und Fr wieder der von der Station. Wochenende je nach Bedarf. Niemand hat an diesem Ablauf gerüttelt.

Das Erscheinungsbild ist heutzutage das gleiche, aber völlig anders. Die Ärztin, die mich in der Notaufnahme als alten Bekannten begrüßte, da ich im Spatzenkrankenhaus als Kolibri vorstellig wurde, kam zwei Tage später erst gegen halb neun des Abends auf Visite, meinte, sie war schon mal da, aber da wäre ich nicht da gewesen, was stimmig sein könnte, da ich tagsüber des öfteren in Wald und Flur unterwegs war. Ich bat sie, doch gnädigst zu prüfen, wenn sie 10 Minuten Zeit hätte, ob sie meine Entlassungspapiere schreiben könne, dann käme ich anderntags in den Genuß des Heimgangs.

So einfach sei das nicht, da sie wieder in der 24-Stunden-Schicht sei und die Rettungsstelle zu betreuen habe. Ob da diese 10 Minuten anfallen, das ist ganz vom Aufkommen der Unglücksfälle abhängig.

Anderntags flog dann des morgens die Tür auf, ich wurde im Ton von Gefängnisaufseherinennen gefragt, ob ich der sei, der auch auf dem Namensschild verzeichnet ist.

Warum?, wollte ich wissen. Sie werden verlegt, in Zimmer 1, wegen der Sortenreinheit. Sortenreinheit heißt, so wurde mir später erklärt, daß nur stationsoriginäre Fälle in dem Zimmer untergebracht sind. Angnommen, es handelt sich um eine Zahnstation, dann liegen in einem sortenreinen Zimmer z.B. ein Backenzahn, ein Kiefernbruch, ein Nasenbeinbruch, weil es kein HNO gibt und eine Mundhölenvereiterung oder sowas.

Im Grunde hatten die Damen recht, denn in dem Zimmer, aus dem ich rausgeschoben wurde, lagen, sag ich mal, eine Brandverletzung, ein Auge und ein Bekloppter. Das neue Zimmer beherbegte, nur mal so angenommen, einen Hundebiss, aber nicht im Kiefer, einen Hals und einen Darm. Das ist also heutzutage stationäre Sortenreinheit.

Kurz darauf war Chefarztvisite. Der schaute mir tief in die Augen und meinte dann nur, gut dann machen wir das so, sie werden heute entlassen. Das passierte erst viereinhalb Stunden später, weil der Stationsarzt trödelte. Ich hätte ja gehen können, war aber zwingend auf das rezept angewiesen, das mir die ununterbrochen medikamentöse Therapie sicherstellen sollte. Den Arztbericht hätte das Krankenhaus auch so zum hausarzt schicken können.

Am lustigsten von all den Visiten sind aber immer noch die Stationsarztvorbeischauen. Der schaut und schaut und redet über Betäubungsmittel und Schmerzbehandlung, da erschallt aus der Tiefe des Raumes die Frage: Wenn er so gut darüber Bescheid wisse, ob er dann auch weiß, wo es hier was zu kiffen gibt.

Nur einer im Zimmer fand das nicht lustig.

16. Oktober 2021

Staatsfunk ARD/ZDF und angeschlossene Medienanstalten

Hadmut Danisch
Man erfährt eigentlich fast nichts mehr über die USA. Neulich erfuhr man noch, dass sie aus Afghanistan abgereist sind. Aber sonst ist nicht viel.