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15. März 2023

Danisch, der alte Zyniker

Foodporn: Kaninchenkeule

Symbolfoto für alles, was weg muß.

über die Zeugen Jehovas

... dass ich ein zynischer alter Sack bin. Alt bin ich inzwischen nun mal, und zynisch zu sein ist die unausweichliche Konsequenz aus dem, was man in den letzten 25 Jahren aus mir gemacht hat. Zyniker zu werden ist da der einzige Ausgang, um eben nicht psychisch krank, suizidär-depressiv oder Amokläufer zu werden. Zyniker ist die einzige psychisch gesunde Option, weil man damit die Dinge beschreibt (also nicht ignoriert oder übernimmt) und auf einer gesunderhaltenden Distanz hält.

Mir geht es übrigens deutlich besser, seit ich ein zynischer alter Sack bin und nicht mehr versuche, die Welt zu reparieren, sondern sie verspotte. Es ist auch viel gesünder.

Auf Teneriffa haben die ja auch ihre Stammplätze in der Öffentlichkeit und schlagen dort mit ihrer Schrift auf, je nach Land verschieden. Es gibt da auch deutschsprachige Jehovisten. Nur ganz nebenbei. Das in Hamburg war ein Massenmord aus religiöser Motivation (Rache) heraus, mitnichten ein Amoklauf.

Die sind immer außerordentlich adrett, überdreht adrett gekleidet und fein frisiert. Allerdings belästigen die da öffentlich niemanden der Urlauber. Die Belästigung muß man sich schon abholen.

Kalenderspruch vom Führer made by Konrad Kujau (4)

Es kann nur noch eine Frage von einigen Wochen sein, wenn das deutsche Volk die heutigen Machthaber hinwegfegt.

Quelle

NDR...hitlertagebuecherdatenbank102.html#12/1932

Ich bin ja auch so ein Zyniker. Auf dem RT schreiben sie zuweilen hanebüchenen Unsinn. Natürlich wird es in Deutschland keinen Volksaufstand und keine Revolution geben, sobald Wagenknecht eine Partei ins Leben ruft oder Partei ergreift. Davor stehen die genannten 13.000 Schmierfinken und Maulhuren wie ein Mann.

Wagenknechts bevorstehende Parteigründung: Volksaufstände in den Redaktionsstuben

Es wird auf eine Schlacht hinauslaufen, die nicht nur die deutsche Parteienlandschaft erheblichen Unwuchten aussetzt, sondern die Gesellschaft als solche in eine brisante und wohl auch gefährliche Lage bringt. Denn der Kampf zwischen einer neuen Partei, gegründet von Sahra Wagenknecht und den Medien und der Politik, wird – auch das ist denkbar – nicht an der Bevölkerung vorbeiziehen, sondern sie mit voller Wucht in ihren Sog ziehen. Das unkontrollierte Verhalten von Journalisten, die von Sinnen sind, wird Teile der Bevölkerung in die Situation bringen, Position zu beziehen.

Vergeßt es. Wird nicht passieren. Versprochen.

Inzwischen hat sich Danisch als Zyniker verabschiedet und ist als Sardoniker wiederauferstanden.

Einige Leser haben aber geschrieben, dass die größten Zyniker unserer Zeit die Grünen wären, weil niemand so skrupellos lüge und ausnutze, wie diese. Da ist wohl was dran. Erst einen auf Feminismus zu machen und dann auf Gender, oder CO2-Sparsamkeit zu predigen und dann selbst die Partei mit den meisten Flügen zu sein, oder sich einfach skrupellos alles unter den Nagel zu reißen und die Leute hemmungslos anzulügen, oder vor ungesunder Ernährung zu warnen und sich dann selbst vollzufressen, das ist wohl zynisch.
Uns Danisch überwacht die Aktivitäten von Susanne Baer sehr genau.
"Die Frage stellt sich aber, warum man uns vorneheraus vorgaukelt, dass Linksunten.Indymedia verboten sei, obwohl sie (oder jemand unter selbem Namen) faktisch doch ungehindert weitermachen, und sogar erhebliche Straftaten begehen ..."
Und klickt nicht mal auf die linksunten.indymedia.org rauf?
"Indymedia linksunten wurde am 25. August 2017 vom Bundesinnenminister verboten. Die Seite bleibt als Archiv erhalten."

Ende der von Danisch diagnostizierten Straftat. Was er meint, ist wohl de.indymedia.org, was eine andere Geschichte und eine andere Domain ist, also von dem Verbot von linksunten überhaupt nicht betroffen.

Was für ein Ritter der traurigen Gestalt, dabei hat er Tage vorher noch einen Recursor erklärt und nachgewiesen, daß er um DNS, IP, Namen, Adressen und Server und allem Schall und Rauch Bescheid weiß. Und nun ningelt er rum, weil die terroristischen Linkspropagandisten einfach weiter machen als sei nichts gescheh'n (Frank Schöbel). Das dürfen sie, denn sie sind vom Verbot als solches nicht betroffen.

Broder braucht den Namen des Trottels.

Wer war der Trottel, der Frau Paus Orwells „1984“ geschenkt hat?

30. November 2022

auf'm Bolzplatz statt Fußballrasen

Verdammt guter Scheibentreffer / damn good crack

Für all jene, die neulich die Sendung mit und über Frank Schöbel auf dem MDR gesehen haben, sei eine Anekdote ergänzt.

Er erzählte doch die Story, daß er das Fenster öffnete und einen Gong erschallen ließ, sobald das Essen fertig war, damit die Kinder nach Hause kommen.

Es gab da aber noch Chris Doerk, die auch das Regiment in der Küche zu beherrschen wußte. Wenn also Frank Schöbel gerade mal nicht zu komponieren, texten oder Unsinn auszudenken hatte, dann kam er auch gelegentlich auf den Bolzplatz, um mit den Kindern ein bißchen zu knödeln, denn Sport war ihm mindestens genauso wichtig wie sein Beruf als Sänger.

Da kam es ab und zu vor, da er im Grunde von zu Hause verjagt worden war, also von zu Hause nicht so sehr, aber aus der Küche, daß er also dann die Freizeit für Körperertüchtigung nutzte, während sich Chris Doerk an den Kochtöpfen vergnügte. Und da war es dann so, daß hin und wieder einer der Buben dazu eingeteilt war, regelmäßig um die Ecke zu schauen, ob Chris Doerk am Fenster wedelt, weil er nach Hause kommen soll.

Es ist nicht so, daß wir in der DDR eine graue, miesepetrige Kindheit hatten. Die war recht entspannt und locker.

Come on Roy Boy ist also keine Eigenheit des Westens.

14. Juni 2022

Schande für Usedom

Da unternimmt Putin alles, um die Deutschen frohgemut zustimmen, doch die sind verbockt und gehen selbst auf die Lieferung von Sonne nicht ein.

Ich muß es deutlich sagen. Es ist eine Schande für die Deutschen und ihre Gäste, wie sie dem Geschenk aus Moskau die kalte Schulter zeigen. Die Sonne gibt ihr Bestes und zelebriert den Weltuntergang hinter den Kaiserbädern würdevoll und stilgerecht, doch das hiesige Publikum interessiert es nicht. Ich habe selten einen so leeren Strand (Frank Schöbel) gesehen. Wie ich selten die Strandpromenade der drei Dörfer so entvölkert gesehen habe. Ich bin nicht auf dem aktuellen Stand. Womöglich hat Führer Olaf den männlichen Teil der Deutschen zum Frondienst an der Ostfont verdummert, äh verdonnert, und die Frauen sitzen derweil zu Hause und häkeln warme Sockenn und Handschuhe.

Hier läßt sich gut und gerne leben, bei so wenig Publikum, zumal ich dann die ganze Strandpromenade von Bansin bis Ortseingang Swinemünde mit nur wenigen Schleichradlern teilen muß.

Zur Ehrenrettung von Usedom sei eine Beobachtung feilgeboten, die ich seit Jahren in der Region Kaiserbäder/Swinemünde mache.

Noch gibt es die große  Zahl an Facharbeitern und Spezialisten, die Merkel 2015 ins Land einlud, nicht zu sehen. Im speziellen seien die Uhrenfachverkäufer als Beispiel genannt, die ihren Warenbestand an Rolex, Breitling und Lange & Söhne stets an beiden Armen bei sich führen und direkt am Strand und auf der Promenade verticken.

Auch deren Kollegen, die feinstes Tuch aus hauchdünner Seide an Frauen verticken und gefühlt stets einen ganzen Ballen davon auf den breiten Mannesschultern gelagert haben, sind Fehlanzeige.

Die Zukunft, von der ich nicht weiß, ob es sie überhaupt gibt, die kann man allerdings eher östlich der Oder-Neiße-Friedensgrenze sehen. Der Pole schafft und baut. Der Deutsche scheinbar auch, entpuppt sich allerdings nach Analyse der Spreachmelodie auch als Pole, denn die hiesigen Bauarbeiter haben den gleichen Sprachklang wie jene in meiner Umgebung in Berlin. Die fahren Autos mit polnischen Kennzeichen.

23. Februar 2021

zündende Hetzjagd

Mit uns könn'ses ja machen.

Frank Schöbel

Es gibt gefühlt hunderte Actionfilme und-serien, die sich den Pyromanen dieser Welt als auch den Rettern vor der Flammenhölle widmen. Doch es gibt keinen einzigen Film, der sich den Zündlern von Berlin widmet, keinen Tatort, der dieses Elend aufgreift und propagandistisch brandmarkt. Eine Brandmarke ist übrigens das, was man Schweinen bei lebendigem Leib mit einem heißen auf den Arsch brennt. Das merken die sich ewig. Nur die linken Ärsche merken nichts, denn die werden nicht gebrand­markt.

Michael Klein hat sich die linken Zündler mal etwas genauer angeschaut.

Ideologischer Totalschaden: Anfrage zu rechtsextremen Brandstiftern wird zu linksextremem Fiasko

Deswegen sind Ideologen, vor allem linke Ideologen, eine Quelle der Belustigung, eine nie versiegende Quelle für Anekdoten, die man in leutseliger Runde zum Besten geben kann und vor allem eine Fundgrube für die berühmten “so-nicht-Beispiele”.

Drucksache 19/26585 ist ein hervorragendes “so-nicht-Beispiel”, eines, das einen ideologischen Totalschaden dokumentiert, einen ideologischen Totalschaden, den die Abgeordneten Martina Renner, Dr. André Hahn und Gökay Akbulut für die Bundestagsfraktion der LINKE eingefahren haben. Die Drucksache umfasst die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der drei Linken, die sich – ausweislich des Titels – ausschließlich mit Fällen der Brandstiftung, die sich dem Bereich politisch-motivierter Kriminalität: rechts zu ordnen lassen, befassen sollte.

Die Pyromanen des Menschheitsfortschritts fühlen links, so das Ergebnis, das die Bundesregierung in tabellarischer Form vorstellte.

Dafür gilt Renner, Hahn und Akbulut unser herzlicher Dank. Wer diese beeindruckende Liste linker Zerstörungswut an sich hat vorbei ziehen lassen, der hat keinen Zweifel mehr, dass Rechtsextremismus ein, wie es im Zusammenhang mit Linksextremismus einst gesagt wurde: aufgebauschtes Problem ist, während der Linksextremismus das eigentliche Problem darstellt.

Auch Fragolin, der auch für seine Fußnoten zu den Tagesbanalitäten bekannt ist, nahm sich des Papiers an.

Ich finde es putzig, wie Linke immer wieder nach Fakten brüllen, und wenn sie diese geliefert bekommen, diese erst an ihre Ideologie anpassen müssen. So wollte die seit Jahren das Märchen der „täglich durch Nazis angezündeten Asylheime“ trommelnde Linke die Politik zwingen, endlich die Zahlen rund um diese angeblich täglichen rechtsextremen Brandstiftungen auf den Tisch zu legen – und diese kam dem nach. ...

332 linksradikale und religionsfanatische Brandanschläge, über die auf Indmedia unter Gleichgesinnten auch noch lauthals geprahlt wird, gehen also auf das Konto der sich als progressive demokratische Zivilgesellschaft verstehende und für den „Kampf gegen rechts“ mit Steuermillionen gezüchtete Antifa und ihrer Goldstückchen, während es die angeblich allein gewalttätige und staatsgefährdende Neonazi-Szene auf gerade mal 5% davon bringt.

Da will der Propagandakonzern Tichy nicht zurückstehen und springt Tage zu spät auf den Zug auf, dessen fahrt schon längst niemanden mehr interssiert.

Die Fraktion "Die Linke" fragte nach politischer Kriminalität – und bekam eine wohl unwillkommene Antwort der Bundesregierung: Die überwältigende Mehrzahl von Brandanschlägen wird Linksextremen zuordnet. Doch die Aufmerksamkeit in Medien und Wissenschaft ist gering.

Logisch istdie Aufmerksamkeit in den Medien gering, wenn sich die mediale Meute als linke Horde begreift, wie Christian Hoffmannin einer Studie herausarbeitete.

Dass eine Mehrheit der deutschen Journalisten Rot-Rot-Grün präferiert, ist nicht überraschend. Das haben auch frühere Befragungen gezeigt. Aber in dieser Eindeutigkeit ist das schon bemerkenswert, vor allem die starke Verschiebung hin zu den Grünen.

Burks faßt es kürzer zusammen.

Also laut und deutlich zum Mitschreiben: Die “Grünen” sind ein reaktionäres Pack! Ich wiederhole: Reaktionäres Pack!

Es ist mitnichten ein Wunder, daß die sich in den Medien beschäftigenden Nutzlosigkeiten zur heiligen Hetzjagd auf alle Ungläubigen vereint haben, also all jene, die nicht ihrer Meinung sind, sowie z.B. Frank Schöbel, der vom sächsischen Shitholefunk MDR zensiert wurde. Das hat selbst Kurt Hager bei "Wir brauchen keine Lügen mehr" nicht vermocht.

Machst du gemütlich Fernsehn an, was muss man manchmal seh'n.
Schrein sich fremde Menschen an, schalt ab - danke schön.
Vieles verlogen und nicht echt, wo bleibt nur das Gefühl.
Manches ist so ungerecht was für ein Spiel.

Das ist sowas wie die dritte Strophe des Deutschlandliedes und darf im staatlichen und steuerfinanzierten Verblödungsfunk nicht intoniert wer­den. Was der Wendler dem RTL, ist der Schöbel* dem MDR.

Deswegen sind sie auf Hetzjagd.

Als der engagierte „Rock gegen Rechts“-Konzertveranstalter Tillmann Meinecke erschossen aufgefunden wird, liegt der Verdacht eines Anschlags auf der Hand. Meinecke sah sich von der rechtsextremen Szene bedroht und hatte, auch bei Lena Odenthal, Polizeischutz beantragt. Sein Tod löst eine Fahndung aus, der Ludger Reents ins Netz geht. Reents erschießt bei einer Polizeikontrolle Polizeioberkommissarin Katja Winter und wird verhaftet, während seine Freundin Hedwig Jörges fliehen kann. Reents ist Mitglied einer rechtsextremen Organisation. Er hatte Meinecke tatsächlich im Visier und war zur Tatzeit am Tatort, was er auch einräumt. Trotzdem streitet er vehement ab, den Mord verübt zu haben. Unterstützt vom Verfassungsschutz prüfen Lena Odenthal und Johanna Stern Meineckes Umfeld. Meineckes Freundin Maria und deren Mutter werden über die Umstände der Tat befragt. Maria ist überzeugt von der Anschlagsthese und steht unter Schock. Sie überwirft sich mit ihrer Mutter, die aus ihrer Abneigung gegen Meinecke keinen Hehl macht. Als Maria durch das nächtliche Ludwigshafen streift, kreuzt sich ihr Weg mit dem der flüchtigen Hedwig. Die beiden wissen nichts voneinander, fühlen sich in dieser Nacht verloren, und so entsteht ein unerwarteter Moment der Gemeinschaft zwischen ihnen.

Abgesehen davon, daß man auch nach dem zehnten Versuch verstehenden Lesens immer noch nicht versteht, worum es eigentlich geht, was den Kriminalfall betrifft, so ist eines unmißverständlich. Sie sind auf einer Mission im Kampf gegen Rechts und mißbrauchen dazu die Steuergelder der Bürger, die sie monatlich für ARD und ZDF abdrücken müssen. Müßten diese Künstlernden ihr eigen Brot mit eigen Arbeit verdienen, ein solcher Film wäre nie entstanden.

Elmar Krekeler

„Tatorte“, die eine Ausschnittsmikroskopie vom braunen Rand der deutschen Gesellschaft betreiben wollen, leiden in der Regel an einer merkwürdigen, haltungsbedingten Fehlsichtigkeit. Die meistens dazu führt, dass Rechte dämlicher erscheinen, als sie sind, und die Antifa gar nicht vorkommt.

Noch immer und auf ewig ist ungeklärt, wer im Wohnmobil zu Stregda zündelte und wer die Wohnung in der Frühlingsstraße 26 sprengte, auf daß ein alles vernichtender Brand ausbrach. Nicht alles. Die smokefreie Blutjogginghose mit dem Schnoddertuch von Mundlos, die fand man so auf, wie sie zuletzt in der Asservatenkammer vor sich hin rottete.

Kann es sein, daß Linke zündeln, weil es ihnen an zündenden Ideen mangelt?
---
* Das ist etwas geschüttelt- und gestabreimt, was der Schöbel da arbeitergedichtet hat. Ich habe die Rechtschreibung ein wenig lesbarer gestaltet.

21. Februar 2021

Regelbruch

Janet Devlin hat noch nie ein Liebeslied geschrieben. Lotte schon. Abseits der deutschen Systempopper gibt es noch Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Tod. Wobei, leben ist vielleicht doch besser als tot sein.*

Wenn Liebe kommt
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Stefan Wiesner

Wenn man Regeln brechen will, wenn du Rebell bist, dann mußt du diese Regeln natürlich erst mal kennen. Und, man muß sich nicht dran halten, aber es hilft, wenn man sie kennt.
Frank Schöbel hatte die Regeln gebrochen und über das deutsche Shithole Fernsehen gesungen. Im Shithole MDR versteht man bei Kunst ("Wir brauchen keine Lügen mehr") des deutschen Schlagerrecken keinen Spaß und zensiert ihn in Grund und Boden. --

* Die Gesangslehrerin meinte, ich solle das so in meinen Blog schreiben, als wir uns kurz über Roland Kaiser, seinen Gesang vor der Lungentrans­plantation, mit Beatmungskonsole hinter der Bühne, sein jetziges Leben auf Sylt und die Gesichter glückseliger Frauen, in die der MDR immer reinhält, unterhielten. Ist unser beider Fall nicht, aber der Spruch, der sich so auf Roland Kaiser bezog, der hat ihr dann doch gefallen. Und sicher gefällt er auch Roland Kaiser.

Außerdem habe ich eine Huldigung für meine wohlschmeckenden und nährwertreichen Pfannkuchen bekommen. Die haben vier Menschen glücklich gemacht.

24. Oktober 2020

ärztliche Staatskunst



Nein, es geht nicht um Nowijoke, mit dem Merkel die Beziehungen zu Rußland vergiftet hat. Staatskünstler hard at work.
DAS GAB’S NOCH NIE

Die Ärzte eröffnen die Tagesthemen


„Hier ist das ÄRZTE Deutsche Fernsehen“
Weiß jemand von den werten Mitlesern, ob die Puhdys, Karat, Sterncom­bo Meißen, Feeling B, Renft, der Oktoberclub, die Thomaner, Frank Schöbel und und und jemals die Atuelle Kamera Spätausgabe eröffnet haben?

Oder wollten Die Ärzte einfach nur wieder mal ins Fernsehen, egal wo, und die Redaktion der Tagesthemen war die einzige, die sich dazu hat breitschlagen lassen?

9. Mai 2020

warum der Wessi den Ossi nie verstehen wird



Das, was es zu den vier Panzersoldaten und einem Hund zu berichten galt, wurde berichtet. Daß das Bernsteinzimmer in Sachsen versteckt wurde, ist im Osten Allgemeinwissen. Daß wir alle die Söhne der großen Bärin, nein nicht Margot, sondern richtige Indianer waren, kann man am Ossiblut detektieren.



Und daß Frank Schöbel gerne mal auf dem Bolzplatz kickte*, weil er neben der Indianerei auch den Fußball im Blut hatte, ist dem Ossi alles nicht neu. Zsuzsa Koncz, der Fußball ist rund wie die Welt, Samstag Vormittag RIAS Treffpunkt in harter Konkurrenz mit Helgas Top(p)-Musike aus allen Kofferradios, die in der Gartenkolonie rumstanden und kollektives Basteln am Trabi, mehr gab es nicht, womit sich der Ossi seine Freizeit vertrieb. Die Überlegung, ein paar Klunkern aus dem Bernstein­schacht zu holen, stellte man da hintenan. Man wollte keinen Ärger mit der Stasi.
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* Im vierten Foto des Posts ist jenes blaue Haus zu sehen, vor dem Frank Schöbel an seinem Trabi stand.

Weil ich schon bei hier spielt die Musike bin.
Teja vyku

How many people are here for that Comfortably Numb solo

19. April 2020

unter Maskendealern

Frank Schöbel: wie es wirklich war

Es ist ja nicht so, daß es keine OP-Masken zu kaufen gibt. Es haben nur die dafür zuständigen Fachhändler gewechselt. Und jetzt, wo ich seit Wo­chen öffentlich damit rumlaufe, jetzt meinte der Maxl, er will auch sowas haben, bevor der dümmste Berliner Dilettant die Vermummung zur Pflicht macht. Ergo bin ich zum Fachhändler und habe welche besorgt. Als ich die dahin trug, gärtnerten gerade zwei ältere Damen den Hausgarten und stiebitzten mir bei dem Schwatz gleich die Masken weg. Ergo mußte ich noch einmal zurück, um Ersatz zu besorgen. Dem Fachhandel ist es egal, wem sie die verkaufen. Nur bei Apotheke und Drogerie steht auf einem Zettel angepinnt an der Tür, daß man die nicht vorhandenen Mas­ken nur in handelsüblichen Mengen nicht abgeben werde, weil sie keine Masken haben, die sie verkaufen könnten, wenn sie welche hätten. Desin­fekt­ions­mittel haben sie auch keines, daß sie jetzt nicht verkaufen können.

Eigentlich sollte ich irgendwas mit vier Panzersoldaten und ein Hund mitbringen, weil da drin steht, wie es mit den vier Freunden später weiterging. Da habe ich das falsche Heft gekauft. Schöbel will Maxl nicht, er kann viel besser singen als der, meint er. In diesem Produktsegment bin ich mit absoluter Unkenntnis behaftet und werde daran auch nichts mehr ändern. Es interessiert mich schlichtweg nicht, moderndes Papier zu kaufen.

Wolfgang Herles hat in seinem Wort zum Sonntag alles gesagt. Merkel hat das deutsche Volk in Schutzhaft genommen. Die hatten die Faschisten eingeführt, um um ihnen nicht genehme Personen aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Merkel verodnet diese Schutzhaft einem ganzen Volk. Ich denk mal drüber nach, was mir das sagt.
Schutzhaft. Das Land in den Fängen der Virokraten. Der Exit wird unter Verweis auf immer andere Kriterien hinausgeschoben, obwohl sie erfüllt sind. War es gestern noch die Verdoppelungszeit, ist es heute die Reproduktionszahl. Alles nur vorgeschoben, sonst würden die Verantwortlichen danach handeln. Sie suchen aber nach Begründungen für ihr Nichthandeln, heute, vor Wochen schon – als Handeln zwingend gewesen wäre.
...
Ich bin verdammt noch mal kein Kind. Obwohl mich die Nanny so behandelt. Mitbürgerinnen und Mitbürger retardieren zu entmündigten Bettnässerinnen und Bettnässern. Für erziehungsberechtigt halten sich Lautsprecher von Söder bis Kleber. Wissen diese Arrrrchchchchch überhaupt, was sie anrichten?
...
Die schärfsten Interviewblondinen kriechen den Söders in den Allerwertesten.
...
Dieser Staatsoberhauptdarsteller … Kann man ihn noch ernst nehmen?
...
Die Staatsvertreter halten das Volk für so beschränkt, dass man ihm widerstreitende Fakten – überhaupt Argumentieren, Überzeugen, Streiten – nicht zumuten kann. Es kriegt einfach nur gesagt, was es zu lassen hat. Sonst ist Mutti böse und das ist nicht mehr ihr Land. Ist dieses Volk tatsächlich schon so verweichlicht und verblödet...? Die Volksverächter in Berlin spüren Aufwind.
Nervte gestern auf dem Internetportal der Augsburger als Laufband. Wird die Faschisten im Berliner Senat unter Führung des kommunalen Führers auch noch nerven, daß sie bald nicht mehr Faschist sein dürfen.
Das Bundesverfassungsgericht hat einem Eilantrag gegen ein Demo-Verbot in Teilen stattgegeben.
Es wundert also keinesfalls, daß solch pimpfiger Faschist wie Müller, am gestrigen Samstag wieder einmal seine ganze politische Dummheit und Unbrauchbarkeit als Mensch und Bürger der Stadt Berlin durch Polizei­knüppel zum Ausdruck gebracht hat. 1933 waren die ersten Faschisten auch nur zu kurz gekommene Buchhalter der Macht. So wie Mutti, so auch ihre Zucht.

Prof. Dr. Gerd Habermann
Betrachtet man den derzeitigen Gesundheitspolizeistaat – bei uns und sonstwo – mit all seinen in der Nachkriegszeit präzedenzlosen Einschränkungen elementarer Freiheiten wie Freizügigkeit, Versammlungsfreiheit, Berufsfreiheit und sogar mit Ausgangssperren, so fragt man sich, auf welcher empirischen Basis und aufgrund welcher Annahmen und Alternativerwägungen die Regierungen hier so diktatorisch tätig wurden.
Sina: Oh My God

13. Dezember 2013

berlinpankowblogger - um Antwort ward gebeten

Per öffentlichem Aufruf erbat der berlinpankowblogger kürzlich Antwort auf drängende Fragen und hatte dabei unter anderem auch Die Anmerkung um Hilfe zur Klärung seiner Probleme gebeten, die, so gestehen wir, nicht unsere sind, die jedoch, so räumen wir ein, als willkommener Anlaß dienen, mit der Mär der Entweder-Oder-Fragen aufzuräumen, da zuweilen nur Schnappmaul­antworten möglich sind, weil nichts zu beantworten ist, wir also die Gelegen­heit haben, ein Leben außerhalb der Alternativen zwischen dem Ent und Weder darzustellen, in groben Zügen jedenfalls, anhand der großen Welt, des kleinbürgerlichen und großkotzigen Deutschland.

Erst als ich aus Pankow wegziehen mußte, meinen Eltern hinterher, die in Köpenick eine wohlfeile Wohnung zugewiesen bekamen, um die ganze Rasselbande deutlich komfortabler unterbringen zu können, erst da fing Musik sein Eigenleben im eigenen Leben an, da die räumlichen Gegebenheiten der neuen Wohnung es zuließen. Gleichzeitig fand ein Schulwechsel statt, der mit dem Umzug nichts zu tun hatte. An der neuen Schule wurde gedealt, was die Westverwandt­schaft oder das Amigapreßwerk an unverkäuflichen Muster­platten hergaben, allerdings nicht Chris Doerk und Frank Schöbel, sondern Beatles und Stones.

Die alle Schülerwelt bewegende Frage lautete damals, als es die Beatles schon längst nicht mehr gab: Für wen bißt'n, Beatles oder Stones?

Die Antwort war eindeutig, Beatles, denn im damaligen Freundeskreis gab es nur Platz für die vier. Die Stones waren bäh, auch wenn sich im späteren Lebensverlauf herausstellte, daß es mit der Musik der Stones keine Probleme gab, Paul McCartney als Beatles-Ersatz live gehört wurde, die Stones auch, also ein friedfertiges Nebeneinander möglich war und ist, auch wenn den Beatles auch heute noch der Vorzug gehört.

Während der Weltfestspiele 1973 hörte ich, wenn nicht das letzte, so eines der letzten ganz großen Live-Konzerte von Renft, genau an der Stelle des Alex, an der heute das Kino Cubic steht. Alle waren gut drauf, die Band war schweinegut und war auf einmal nicht mehr. Puhdys oder Renft, so lautete die Pistole auf der Brust, kapriziert man auf die kleinbürgerlichen Deutschen, wobei die Antwort in diesem Falle Renft lautet, ohne wenn und aber.

Jahrzehnte später fuhr der Autor des posts etwa 5 Stunden lang in einem voll besetztem Auto gen Berlin, saß hinten rechts und wurde aus dem dortigen Lautsprecher mit dem Kreuzzug ins Glück malträtiert, auf daß er Ohren­schmerzen, überhaupt Schmerzen bekam und die Toten Hosen, die er in diesem Auto zum ersten Mal hörte, somit oberscheiße fand, was uns zur nächsten Entweder-Oder-Frage führt, mit denen die guten Musikgeschmäckler fürderhin konfrontiert werden sollten, da wir uns inzwischen im großdeutschen Nachkriegsdeutschland befanden. Hosen oder Ärzte? Beide. Gleichermaßen. Da waren wir dann lernfähig genug, denn in Großdeutschland ist Platz für zwei gute Bands.

Dreimal Musik, dreimal Entweder-Oder, drei unterschiedliche Lösungen.

Es ließen sich viele andere Beispiele ähnlicher Art zur Darstellung der Problematik finden, doch die Zeit läuft uns weg. Um Antworten ward gebeten, also sputen wir ins mit diesen und erteilen sie besten Gewissens.

 1. Picard oder Kirk?

Sciencefiction hat mich nie vom Hocker gerissen, weder als Film noch als Buch.

 2. Pils oder Hefeweizen?

Weder noch, zur Zeit entweder selbst gepreßte Fruchstsäfte oder Thymian. Zum Thymian in den nächsten Tagen mehr, da läuft noch ein Test.

 3. Lufthansa oder Ryan Air?

Air Berlin oder Condor, je nachdem, wer gerade nach Kanarien fliegt. Soweit bekannt, schneidet die Condor hier besser ab, denn da gibt es ein warmes Essen, bei dem Mehdornschen Pleiteflieger nur noch ein belegtes Brötchen. Wat solls 'n sein? Keese oda Wurscht?

 4. Zur Gans: Klöße oder Salzkartoffeln?

Klöße, ganz eindeutig. Grüne, die vogtländischen. Als kleines Männel habe ich da locker 4 Stück verdrückt. Heute reicht einer plus Pute. Wenn ich mich recht entsinne, wurden die Kartoffeln gerieben, die Masse in einem Leinentuch per Hand ausgedrückt, das Stärkewasser für's Kochen benutzt, die Kullern ohne was drin geformt, dreißig Minuten gegart, und am Schluß kamen lindgrüne Kullern aus dem Topf. Es kann sein, daß die geriebenen Kartoffeln zu einem Teil mit gekochten gemischt wurden und diese Masse ausgedrückt wurde, keinesfalls jedoch im Verhältnis 1/3 zu 2/3. Mir ist nur in Erinnerung, daß das alles eine scheiß Arbeit war, das Ergebnis aber fürchterlich gut geschmeckt hat.

Nachtrag. Später wurde das mit elektrischer Küchenreibe gemacht, fällt mir noch ein. Die Kartoffelmasse kam dann in so eine Art Wäscheschleuder, wahrscheinlich auch Bestandteil dieses elektrischen Küchenwunders, die stärkehaltige Flüssigkeit wurde ausgeschleudert und gesammelt, um sie dem Kochwasser beizugeben, die Klöße geformt, gekocht und ruckzuck verzehrt, so gut waren die. Das im Link abgebildete Teil könnte es gewesen sein.

 5. Wacken oder Karneval?

Wenn, dann Wacken. Ansonsten habe ich einmal den Sommerkarneval zu Köln, den CSD, erlebt. Muß nicht nochmal sein.

 6. Das Blog oder Der Blog?

Mal so, mal so. Kommt halt vom Logbuch bzw. the weblog. Es heißt ja auch der Blogger oder die Bloggerin.

 7. New York oder San Francisco?

Keine Ahnung, welcher Flugplatz günstiger liegt, um in reizvolle Landschaften zu kommen. Die Städte interessieren mich nicht. Wenn ich gefühlt eine Million geschäftige und vorlaute Menschen erleben will, fahr ich zum Alex. Die Gegend am Zoo ist ja so gut wie tot. Davon abgesehen sind 10 Stunden Flug gesundheitlich entschieden zu viel. 5 Stunden ist mittlerweile die magische Grenze. Es hülfen auch keine Schlaftabletten von einem guten Doktor, denn schlafen kann ich immer gut.

 8. Altbauwohnung oder Eigenheim?

Wenn es eine nicht wärmegedämmte Altbauwohnung ist, dann diese, ansonsten bequemer und nichts missender Neubaubewohner. Im betreuten Deutschwohnland jedoch scheiß wärmeisoliert, so daß die Luftfeuchte in der Wohnung selten über 25% ist. 50% wären ideal.

 9. HIMYM oder SAMCRO?

Ich kucke kein Fernsehen, keine Ahnung.

10. Foo Fighters oder Andrea Berg?

Foo Fighters. Die Frage war jetzt nicht ernst gemeint. Oder doch?

5. September 2012

40 Jahre Allendeviertel - Frank Schöbel und Bolzplatz

Wir sehen, hinter den Bäumen unten rechts, den Bolzplatz, der immer in Betrieb, da er der einzige war. Wenn der Weg nach Friedrichshain zu weit war, dann kickte Frank Schöbel hier seine viertel und halben Stunden weg. Hauptsache der Ball war rund wie die Welt und rollte.




29. März 2012

Die Ärzte oder Die Toten Hosen?

Weiß jemand, seit wann Menschen vor die knifflilge Entscheidung gestellt werden, sich zwingenderweise für ein Musikkapelle entscheiden zu müssen? Mein Erinnerungsvermögen ist leider getrübt, da es gerademal bis in die Schulzeit zurückreicht. Beatles oder Stones war die Frage. Allerdings ohne Bedeutung, da es mangels Erwerbsmöglichkeiten für die Platten oder Kon­zerttickets eine rein philosophische Frage war. Ohne praktische Relevanz.

Platten gab es schon. Die Amiga-Scheiben stehen heute noch in meinem Schrank. Habe ich die Schule schwänzen müssen, um in der nahe gelegenen Karl-Marx-Buchhandlung die 16,10 Deutsche Mark hinterlegen.

Platten auf dem Schulhof kaufen, das war möglich. Doch die 300 Ocken waren nicht drin. Hin und wieder durfte man sich eine ausborgen und auf Kassette archivieren. Oder man hatte die Möglichkeit, an Fehlpressungen bzw. Null-Serien von Amiga heranzukommen, die eigentlich nicht für die Weitergabe bestimmt waren, trotzdem verdunstet sind.

Eine seltener gestellte Frage lautete Puhdys oder Renft? Ging bei mir mit 0:1 für die Leipziger aus, denn die habe ich 1973 live gesehen, zu den Welt­fest­spielen. Es war wohl ihr letzter Auftritt, so ich keinen Gedächtnisschwund habe.

Kann es ein, daß die Frage nach der bevorzugten Musikkapelle eine zutiefst religiöse Angelegenheit ist, ein Phänomen, das Jahrhunderte alt ist?

Reduzier ich es auf die Kapelle, dann könnte ja die Frage lauten, ob man lieber in die evangelische oder katholische Kapelle beichten geht? Um sich sogleich die Köpfe einzuschlagen, wenn die Antwort nicht der persönlichen Präferenz entsprach?

Nun liegt sie wieder vor uns, die Gretchenfrage des musikalischen Geschmacks, da sowohl Die Ärzte als auch Die Toten Hosen ihre neuen Singels und Alben fast zeitgleich veröffentlichen.

Campino schleudert dem imaginären Madel entgegen Du fehlst, was Bela B. mit einem Will dich zurück kontert, um das Remis klarzumachen. 2 Bands, 2 Kerle, 2 Lieder, aber nur ein Thema. Die männliche Altersarmut.

Ich selber hatte nie im Leben das Problem, mich für nur eine der beiden Seiten entscheiden zu müssen. Ich konnte und habe immer beide Seiten gehört, weil mir beide zusagten. Mit Ausnahme von Frank Schöbel. Bei dem gab es keine Pistole-auf-die-Brust-Alternative. Der sang in seiner eigenen Schlager-Liga.

Insofern habe ich den direkten Draht zu den Künstlern gewählt und die Musikwerke käuflich erstanden, denn sie brauchen mein Geld. Damit sie auch weiterhin ihrem exzentrischen Hobby frönen können.

Wer das bessere Album auf unsere Ohren losläßt, das ist schwer zu sagen. Die Ärzte haben wie immer die subtileren Texte, bleiben jedoch ihrem Spaß-RockPopPunkSkaSchlager-Image treu. Die Hosen kommen sehr knackig, hart und geradlinig aus den Boxen gescheppert. So, wie man sie kennt. Und Campino freßreimt sein Verse. Auch wie immer. Was sich nicht reimt, wird reimig gemacht.

3. Januar 2012

zu doof zum Verlinken

Ich sag ja, sie sind sogar zu doof, einen korrekten Link zu setzen, so sie es mal dürfen. Die Welt beschreibt eine der sinnlosesten Arten, Zeit zu vertrödeln, indem sie dem "Rolling Stone" unter die Arme greift und die Suche nach dem kunstvollsten Cover aller Zeiten pusht. Der Link zum Magazin geht allerdings gründlich schief.

Das ist ganz eindeutig Frank Schöbel "Wir brauchen eine Lüge mehr" oder "Wenn Mutti früh zur Arbeit geht".

21. Dezember 2011

Merksatz

Ich möchte keine Frau sein. Das ist ja furchtbar.

Frank Schöbel

2. März 2011

Ich packe aus - ich hatte Westjeans

Ein Olympiasieger der DDR hatte sich aus Kanada (Montreal) Westjeans (Levi's) mitgebracht. Was anderes blieb ihm auch gar nicht übrig, denn Ostjeans gab es in Montreal damals noch nicht.

Nach gewisser Zeit gingen diese Jeans auf dessen Bruder über, dem sie entschieden zu groß waren, so daß sie zu meinem Bruder wechselten, der ihnen wiederum auch schnell entwuchs, so daß ich sie schließlich noch ein paar Monate auftrug.

Es handelte sich um ein Wohngebiet, in dem man binnen 10 Minuten u.a Frank Schöbel, besagten Olympiasieger, Egon Krenz u.a. besuchen konnte, wenn man es gewollt hätte. Mit Frank Schöbel hab ich z.B. vor meinem damaligen Wohnsitz gebolzt, denn 6 Etagen unter uns befand sich der Bolzplatz. Und wenn man keine Lust hatte, schaute man Frank Schöbel einfach von oben herab an.

Mit Frank Schöbel hab ich auch während der Schulzeit gebolzt, denn der Sportplatz seines damaligen Vereins war auch der Schulsportplatz. So manches Training fand am Samstag Vormittag statt, da wurde auch mal ein paar Minuten mit Schulsportlern gekickt, sobald die Mädchen ihre Autogramme eingesackt hatten.

13. September 2010

Gastbeitrag zum Mittelextremismus in Deutschland

Heute ein Gastbeitrag von Hendrik Ternieden zum Thema

Mittelextreme Online-Hetze

Wie Mittelextreme Jugendliche im Netz ködern

Nie zuvor waren so viele Mittelextreme im Internet aktiv. Die blödsinnige Propaganda in Netzwerken, Blogs und Videoplattformen stellt Jugend- und Verfassungsschützer vor schwere Aufgaben. Zwar können viele Inhalte gelöscht werden - doch oftmals tauchen sie ebenso schnell wieder auf.

Er nennt sich StolzerDeutscher und macht aus seiner Gesinnung kein Geheimnis. Seine liebste Musik? Wildecker Herzbuben - eine extreme Band, deren Sänger 2005 wegen Überfettung verurteilt wurde. Seine Bücher? "Grundgesetz". Seine Freunde? Nutzer, die "Deutschland" schreiben und "Gruss“ mit Doppel-s, eine unter Antirechtschreibfanatikern beliebte Anspielung auf die Spinner, die den archaichsten deutschen Buchstaben abschaffen wollen.

All das ist im Videoportal YouTube zu sehen - und keine Ausnahme im Netz. Bei Facebook kann man sich mit "Guido Westerwelle" anfreunden oder mit "Angela Merkel". Wer will, darf auch der "SPD" beitreten. All diese Profile existieren mindestens seit mehreren Monaten und wurden bis heute nicht gelöscht.

Nie zuvor gab es so viele mittelextreme Websites, warnte unlängst Jugendschutz.net, die Zentralstelle der Länder für Jugendschutz. Vor allem deute sich an, dass Mittelextreme ihre Online-Aktivitäten zunehmend ins Web 2.0 verlagern, auf Seiten wie Facebook und YouTube, die riesige Reichweiten versprechen. "Mittelextreme missbrauchen die großen Plattformen, um Hassinhalte zu verbreiten, sich zu vernetzen und Jugendliche zu ködern", sagt Stefan Glaser von Jugendschutz.net zu SPIEGEL ONLINE.

Doch wie gefährlich sind die Mittelextremen im Netz wirklich? Nur schwer lässt sich abschätzen, wie groß ihre Wirkung ist. Von einer Unterwanderung könne jedenfalls keine Rede sein, heißt es beim Verfassungsschutz. Das scheint allein durch die Größe der Netzwerke ausgeschlossen. Der Facebook-Westerwelle hat 2 Freunde - bei über neun Millionen deutschen Nutzern nicht gerade eine Massenbewegung.

"Die bloße Zahl sagt wenig über die Bedrohung aus", so Buchautor Toralf Staud ("Moderne Mittelextreme"). Entscheidend sei die Professionalität der Propaganda. Und dort haben die Mittelextremen stark aufgeholt. "Das sind nicht mehr nur die Kinderzimmer-Frickler der vergangenen Jahre", warnt Staud.

Die Mittelextremen geben sich im Netz oft harmlos

Schnelle Videos, bunte Grafiken, aktuelle Blogs, all das gehört längst zum Standardprogramm von Mittelextremen im Internet. Auf den ersten Blick geben sie sich oft harmlos - und zwar ganz bewusst. "Mittelextreme laufen häufig ins Leere, wenn sie offen extrem auftreten", sagt Staud. "Sie versuchen stattdessen, mit nur scheinbar harmlosen Fragen gezielt das Interesse von Jugendlichen zu wecken und hoffen auf eine Art Türöffner-Effekt." Eine gute Aufklärung sei daher besonders wichtig.

Jugendschützer Glaser kennt das Phänomen: "In vielen Fällen ist der Kontext nicht sofort erkennbar und die Gefahr groß, mittelextremen Rattenfängern auf den Leim zu gehen."

An diesem Punkt muss man unterscheiden: Zwischen den dumpfen Parolen einzelner User wie StolzerDeutscher und den unterschwelligen Rekrutierungsversuchen mittelextremer Menschenfänger.

Letztere nutzen das Internet immer besser, eine Strategie ist durchaus zu erkennen: Die FDP gab in der März-Ausgabe ihrer Parteizeitung Anweisungen für das erfolgreiche Nutzen von Kontaktportalen, der Landesverband Sachsen der SPD sprach erst kürzlich von einer "Netz-Offensive". Ihre neue Propagandamaterialien stellte die CDU zuerst im Internet zum Download bereit. Die Grünen haben eine Facebook-Seite - obwohl Hunderttausende dagegen protestierten. "Mittelextreme waren immer vorne mit dabei, wenn es um neue Medien ging", sagt Staud.

Schmähgesänge statt Schnulzen

Fest steht: Auf den großen Online-Plattformen lassen sich die mittelextremen Beiträge kaum kontrollieren. Hetze tarnen die Mittelextremen oft mit Tricksereien. So wird auch ein Video von Juliane Werding missbraucht: Während die deutsche Sängerin am Klavier zu sehen ist, sind Schmähgesänge statt Schnulzen zu hören. Und es werden immer mehr: 2007 erfassten die Jugendschützer nur 750 Beiträge, zwei Jahre später waren es bereits über 6000. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher. "Wenn wir weiter recherchieren würden, da bin ich mir sicher, läge die Zahl im zweistelligen Tausenderbereich", sagt Glaser.

Die staatlichen Kontrolleure sind machtlos. Solange keine strafbaren Inhalte veröffentlicht werden, haben sie keine Handhabe. Dann kann auch der Verfassungsschutz nur eines tun: beobachten. Und das ist in den Tiefen des Internets eine gewaltige Aufgabe.

Gelöscht werden müssen die mittelextremen Beiträge von den Betreibern der Online-Plattformen. Um so viele mittelextreme Inhalte wie möglich zu entfernen, spricht Jugendschutz.net die Betreiber direkt an. Obwohl die Jugendschützer nach eigener Auskunft mit rund 80 Prozent ihrer Hinweise Erfolg haben, steigt die Menge der mittelextremen Beiträge weiter. Dass gelöschte Videos oder Profile unter einem neuen Namen leicht wieder hochgeladen werden können, macht die Arbeit nicht einfacher.

"Facebook, YouTube und Co. müssen mehr personelle und technische Ressourcen einsetzen, um Hassinhalte nachhaltig und länderübergreifend von ihren Plattformen zu verbannen", sagt Glaser. Diese Forderung ist nicht neu. Dennoch geht es nur zäh voran. Vor allem auf ausländischen Servern, über die ein Großteil der strafbaren Inhalte geliefert wird, bleiben noch zu viele mittelextremistische Beiträge online - trotz Hinweisen an die Betreiber.

Auf nationaler Ebene kann die zentrale Jugendschutzstelle deutlich mehr Erfolge verbuchen. Erst vor kurzem, so Glaser, habe die Plattform MyVideo mehr als hundert Videos von Frank Schöbel gelöscht.

Die schlechte Nachricht: Auch dort finden sich immer noch mehr als genug.

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So, liebe Leute, und wer es bis hierher geschafft hat, der darf auf's Klo und kräftig abkotzen über so viel erschütternden Mittelextremismus in Deutschland.

15. Juni 2010

mehr Platz auf der Festplatte mit Sony




Ja wer hätte das gedacht. Da will man sich schnell mal zum persönlichen Gaudium die runde Fußballwelt auf deinröhre reinziehen, doch große Fehlanzeige. Frank Schöbel hat zu DDR-Zeiten seine Lieder also nicht nur im Fernsehen (DFF) und bei Amiga eingesungen, er war auch heimlich in Japan und hat dort für spätere Zeiten produziert, um dem Sony-Konzern ein kleines Zubrot zu sichern. Und der putzt jetzt das Netz. Gründlich. Im Index von deinröhre ist nichts mehr zu finden, was vor einem halben Jahr noch problemlos abrufbar war. Im Index der Kugel sind zwar noch Treffer gelistet, doch die führen ins Nirvana.

Mit Sony hat man also mehr Platz auf der Festplatte.

youtube gehört google. Das sei hier am Rande erwähnt. Zu deutsch, google kantet einen guten teil deutscher Kulturgeschichte aus dem Netz. Weil Sony es so möchte.

Die Konsequenz der Geschichte?

Ich kaufe keine Musik von Sony, da weiß ich, was ich habe.



Ole Ole, when germans sing...

Interestingly, the German Democratic Republic (to some of the audience better known as East Germany, yes the evil part on the right hand side of your 1950s map of Germany) also launched a record featuring schmaltzy Frank Schöbel but not its First Eleven. Unfortunately, the song “Ja, der Fußball ist rund wie die Welt” (isn’t there a hidden eternal truth in that line?) was not only banned by the SED from being played at the 1974 opening ceremony but also banned by Sony Music Entertainment from being uploaded on Youtube. Honi soit qui mal y pense.