18. April 2020

Fuchs sein - Wieviel Coffein ist eigentlich im Kaffee?



Wie man einen Fuchs hynotisiert, kann man oben sehen. Aus der Sicht eines Fuchses führen alle Wege in die Küche. Все дороги ведут на кухню.

Da bin ich ja mit meiner Aeropress sehr gut bedient. Die ist abseits der exotischen Zubereitungsverfahren der beste Coffeinextraktor.

Kaffee: Mehr als nur ein Muntermacher

Kaffee ist nicht nur ein bewährter Wachmacher im Arbeitsalltag - er hat auch andere positive Eigenschaften. Studien belegen, dass die darin enthaltenen Bitterstoffe bestimmte Rezeptoren aktivieren, deren Hauptfunktion darin besteht, Infektionen durch Bakterien, Viren oder Parasiten abzuwehren.

Kaffee enthält außerdem wertvolle Stoffe, die das Immunsystem stärken und dem Körper helfen, sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.
Außerdem schützt Kaffee vor dem Corona-Virus, wie das Verbraucher­magazin des staatlichen Verblödungsfunks gemeldet hat. Von munter machen weiß ich nichts, dafür von Bitterstoffen, die die Verdauung anregen. Stimmt man der Annahme zu, daß der Verdauungstrakt das Immunsystem bildet, also zu 99% speist, dann ist dem beizupflichten. Das güldet dann aber auch für Chicorée, Pampelmuse und alles andere, was bitteren Geschmacks den Parcour durch den Darmtrakt bewältigt.

17. April 2020

Corona: Müller in die Maskenproduktion


Senat verlängert Ausgangsbeschränkungen

Der Berliner Senat hat die seit 23. März geltenden Ausgangsbeschränkungen zunächst um eine Woche bis 26. April verlängert.

Das sagte der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung. Dadurch gewinne der Senat Zeit, um über Lockerungen zu beraten.
Daß der Müller ein fauler Sack ist und die Stadt nicht regiert, nicht mal verwaltet, das ist hierzulande ein offenes Geheimnis. Es war nicht der öffentlichen Rede wert, solange er den Berlinern nicht auf den Sack ging. Seit vier Wochen geht er dem kleinen Stadtvolk jedoch gehörig auf den Sack, weil er den Ausnahmezustand verhängt hat. Daß die Abgeordneten tief in die Illegalität abgetaucht sind und sich mucksmäuschenstill ver­halten, ist nur ein Beifang an Erkennntis, wird sich aber gemerkt, falls jemand von dieser Verbrecherbande wieder mal das Maul aufreißt.

Hilfe, eine Opposition fällt aus!


Über die Gesundheit ist die Freiheit in Gefahr, doch kaum einen im Bun­destag interessiert‘s. Auch nicht die Partei, die sich "Freie Demokraten" nennt. Christian Lindners FDP ist als Opposition seit Wochen ein Total­aus­fall. Kein Wunder, dass sie in Umfragen absackt.
Nun fragt man sich also, was dieser Müller die letzten vier Wochen ge­macht hat? Er will jetzt eine Woche Zeit zum Nachdenken haben, wie man das Leben in der Stadt wieder ankurbelt. Was für ein mieses Stück Politi­ker. Regierende Bürgermeister und Senatoren sind nicht sytemrelevant. Die können weg. Oder in die Maskenproduktion wo sie sich Blasen an den Finkern holen dürfen, solange sie nicht jeder persönlich 100.000 Masken genäht hat. Müller in die Produktion, wenn es geht unter 24stündiger Aufsicht, also im geschlossenen Vollzug, damit er keinen weiteren Blöd­sinn mehr anstellen kann.

Corona: das Geheimnis der Masken

Das unsichtbare Visier, Achim Detjen

A. Merkel, 15.04.2020
„Wir sprechen uns dafür aus, dass es empfehlenswert ist, dass es geboten ist sozusagen, diese Alltagsmasken auch zu verwenden in öffentlichem Personen-Nahverkehr und beim Einkaufen.“
Wie übersetzt man dieses Gequake in die deutsche Sprache?
Nun gilt also doch: Masken schützen Mitbürger; und damit indirekt einen selbst. Es hat nur 79 Tage und 131.424 Corona-Fälle gebraucht, bis die Regierung zu dieser Erkenntnis gelangt ist. Oder wusste sie früher Bescheid, wollte aber ihr Versagen, Masken bereitzustellen und zu besorgen, vertuschen?
Ja.

Vertrauen in diese von Merkel geführte Regierung? Nie gehabt. Wird auch nie sein. Das Geheimnis der Masken muß durch findige Kundschafter ent­tarnt werden, da die Bundesregierung Masken als Staatsgeheimnis behandelt.

Schade eigentlich, daß Henry Maske in den Suchergebnissen auf die hin­te­ren Seiten, die keiner mehr anklickt, platziert wird, da die Bundesre­gie­rung geschlampt hat ohne Ende. Würde es Masken in Hülle und Fülle zu kaufen geben, wäre der Maske ganz vorne mit anbei. Eigentlich müßte so eine Boxermaske auch zählen, so man dem Gesülze Merkels trauen darf.

Peter Grimm
Auch wenn die Kanzlerin ihren Bürgern mit beschränkten Bürgerrechten gerade gnädigerweise erklärt hat, wann sie wieder in ein paar Geschäfte mehr gehen können, ihnen jemand die Haare schneiden darf, welche wirtschaftliche Betätigung unter neuen Regeln wieder erlaubt ist und auch Kinder wieder in die Schule gehen dürfen: Einen Zeitpunkt, an dem ihre Regierung den Deutschen die Versammlungsfreiheit, Vereinigungs­frei­heit, das Recht auf freie Religionsausübung und das Recht auf Freizü­gigkeit so gewähren will, wie es im Grundgesetz geschrieben steht, hat sie nicht genannt.
Eben, dieses Politgesindel in Form widerlicher Charaktermasken, das menschenfeindlich hoch zehn ist, muß weg.

16. April 2020

Deutschlands Vorsprung vor China

Roland Mueller
In Sachen Dummheit ist Deutschland den Chinesen meilenweit voraus.
Gerd Held
Merkels Sprechverbot

In dieser Situation hat die Bundeskanzlerin in einer Videobotschaft ver­kündet, dass jetzt nicht der Zeitpunkt sei, über eine Rücknahme von Re­striktionen zu sprechen. Sie hat wirklich das Wort „sprechen“ gewählt. Hätte sie nur abgelehnt, jetzt schon eine Entscheidung zu treffen, wäre es noch vertretbar gewesen. Aber der Versuch, sogar das vorbereitende Gespräch zu verhindern, ist ein ganz schlechtes Signal. Eine Denk-Qua­rantäne ist das Letzte, was Staat und Gesellschaft jetzt gebrauchen.

Corona: Regierungsattrappen in die Blödenfalle getappt


Warum Deutschlands Lockdown falsch ist – und Schweden vieles besser macht

Warum ich Merkel und den von ihr für jede Regierungssitzung installier­ten Attrappen kein einziges Wort abkaufe? Weil schon nach den ersten vier Buchstaben klar ist, daß ihr Handeln auf Lug und Trug basiert. Man merkt es einfach, wenn man lebenserfahren genug ist.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich noch unsicher mit seinem Mundschutz. Erst fragt er sich, ob er richtig sitzt. Dann packt er sich mit den Händen mitten ins Gesicht.
Und erst nach Zurechtweisung durch den hessischen Ministerpräsidenten Bouffier hat er eingesehen, wie eine OP-Maske zu tragen ist und fummelte sie sich andersherum auf. Mundschutz ist es nur bei Hauslatsch Laschet, der die Nasenöffnungen frei liegen lassen darf, da er traditioneller Mund­at­mer ist.

Deswegen sage ich seit Anbeginn der Coronaschluderei der FDJ-Agita­to­rin und ihres Banklehrlings, die Corona massiv verkackt haben, der jecke Hauslatsch Laschet sei nicht vergessen, deswegen verhalte ich mich be­reits seit Ende Januar so, als ob eine Gefahr in Anmarsch wäre, war mir da auch mit dem Spezialdoktor völlig einig, daß die beste Strategie heißt, sich von allem fernzuhalten, habe aber auch unmißverständlich zu verstehen gegeben, daß ich die gewählte Strategie für falsch halte, da sie maximal vom Verkacken dieser Vollversager ablenkt und ihnen Zeit für Heldenta­ten verschafft, die sie dann auch noch reihenweise verkacken.
Alle bisherigen Maßnahmen haben primär zum Ziel, die Überlastung der Intensivabteilungen durch diese Erkrankten zu verhindern. Zwei Strategien wurden umgesetzt: Erstens wurde versucht, Ansteckungswege im Schrotschussverfahren zu blockieren (Shutdown).

Wie an dieser Stelle mehrfach begründet, ist diese Wahl aufgrund der Kollateralschäden sicher die falsche gegenüber einem präzisen Fokussieren auf die Risikogruppe.

... die Bundesregierung wählte die denkbar schlechteste Option und verließ sich auf den Rat von „Profis“, die schon einmal in ähnlicher Situation mit einer komplett falschen Risikoeinschätzung auffielen.

Hier wieder zum Schluss mein persönliches Fazit: Stoppt den Shutdown sofort, schützt die Risikogruppen endlich professionell.
Yep.
Bund und Länder empfehlen "dringend" Schutzmasken in Geschäften

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten haben sich offenbar nicht auf eine einheitliche Maskenpflicht einigen können. Nach Informationen wollen sie das Tragen von Schutzmasken aber für bestimmte Bereiche "dringend" empfehlen.

15.04.2020, 16:07 Uhr
Wenn man anhand der Tagesmeldungen merkt, daß es in der Bun­des­re­gierung und zwischen ihr und den Landesfürsten zugeht wie auf einem Basar hinterfotziger Taliban in Südostafghanistan, dann weiß man, woran man mit dieser Bande geiziger Krämerseelen und Verbrecher ist, die die Drangsal gegen das Volk noch weiter verschärfen, weil sie testen, wie lange sie Krieg gegen die Deutschen führen können.

Kontaktverfolgung wird Teil von Android und iOS

Ihr dürft die Übung zwecks Merkels Wiederwahl beenden. Vor allem soll die Frau, die 6 Tage die Woche völlig abwesend ist, aufhören, auf generöse Tante zu machen und vom Jeckenwagen wie eine Karnevalsprinzessin olle Kamelle unters tumbe Volk zu werfen, als sei dies das größte Glück auf Erden. Die gestrige Performance war wieder mal unter aller Sau.

Wo sind denn die Mas­ken für alle? Damit wäre dem Volk weitaus mehr gedient als mit Inszenie­rungen für die ARD und artverwandte Lebewesen auf niedrigster Entwick­lungsstufe der menschlichen species.

Merkel und Konsorten haben mir nichts zu sagen, hatten sie nie, und werden es auch nicht, da ihnen jede Kompetenz dafür abgeht. Merkel hat sich von den chinesischen Kommunisten wie ein Kinderhampelmann vorführen lassen. Geschieht ihr recht, daß ihr endlich mal jemand gezeigt, was sie in der Realität für eine politische Figur ist.

Wie es richtig geht, haben andere längst gezeigt. Da täte sogar der Bodybuilder Altmeier mit reinpassen.

15. April 2020

der Doktorgrad ist auch nur Lametta

schukow
Akademische Grade bei Politikern sind wie Orden von Parteibonzen und Diktatoren. Schmückendes Beiwerk ohne jeden Wert. Wahrscheinlich gibt es da auch schon Umrechnungstabellen, so etwa 1 Giffey + 1 Koch-Mehrin + 1 Schavan = (½ Göring – ¼ Honnercker)² + Gaddhafi-Faktor.

Corona: Lockdown hat keinen meßbaren Effekt

Ich denk ich seh nicht richtig. Steh ich in einem Kaufmannsladen für Fachmagazine, die niemand kauft, haben die ihr Sortiment umgestellt und bieten daher auch OP-Masken an. 2 Stück a round about 5 Euro, also der 8-fache Preis von vorm Krieg, wenn man das mit dem Pea-Mall-Dowman-Algorithmus berechnet. Mal sehen, wenn ich da wieder mal vorbeikomme und einen Fotoapparat beihabe udn die das Zeugs noch wie Sauerbier rumliegen haben, dann fotografier ich das mal. Da wird das Foto womög­lich 5 Euro kosten.

Peer Ederer hat sich mit dem Zahlenwerk zu Corona beschäftigt und anhand derer zumindest für Deutschland und angrenzende Staaten nachgewiesen, was eh jeder wußte, der sich damit beschäftigt hatte. Die Virenschleudern waren Apres-Ski, Karneval, Fußball und Massenkonzerte.

Aber Hauslatsch Laschet, Hauslatsch, weil er halt immer so treudoof wie ein ausgelatschter Schlappen aus dem Internetfernseher rausschaut, diese Jeckenpfeife wollte ja unbedingt, daß sich alle Jecken die Krätze holen. Nun hat er das Problem, kann keinen Virenkampf, kein Kanzler, eigentlich kann er gar nichts, wird aber als die größte Hoffnung der christlichen Demokraten gesehen. Eben, Merkel duldet niemanden im Machtgefüge, der schlauer ist als sie selbst.
Dass das aktuelle Corona-Virus denselben 7-Tages-Rhythmus hat, in der Fachsprache Serienintervall genannt, wurde schon früh in Asien festgestellt und bestätigt sich in Europa erneut. Der weitere Verlauf muss wohl so sein, dass der betroffene Patient sich dann am Dienstag nach dem zweiten Wochenende – mit dann bereits seit mehreren Tagen anhaltendem Fieber – entscheidet, einen Test zu besorgen, diesen am Donnerstag durchführt, und dann die Ergebnisse am Freitag registriert werden. So kommt die Statistik zu ihrem rhythmisch wiederkehrenden Erscheinungsbild, und so ergeben sich 14 Tage von Infektion bis Meldung.
...
Hätte, hätte Fahrradkette, diese Studien wurden nicht gemacht, und so blieb keine andere Wahl, als am 16. März das Funktionieren der Gesellschaft abzuschalten. Das Ergebnis dieses Lockdowns wird die nun schwerste Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg sein – ein teures Versäumnis, nicht ein paar Testbatterien bereits im Februar gestartet zu haben.
...
Wenn es nicht die Maßnahmen vom 16. März waren, die die Infektionswelle abschwächten, was war es dann? Es war wohl das Ende der Karnevalsaison sowohl am Rhein wie in den Alpen. Aus dieser Erkenntnis leitet sich auch ab, welche Maßnahmen bestehen bleiben müssen, bis es entweder Herdenimmunität oder einen zuverlässigen und breit verfügbaren Impfstoff gibt, was beides erst in 2021 erfolgen wird. Bis dahin wird es keine Sportveranstaltungen mit Zuschauern geben können, keine Musikfestivals, keine Oktoberfeste und keine Bars und Clubs. Es wird keine Veranstaltungen geben können, bei der Menschen wild singen, grölen und brüllen. Auch das Apres Ski wird in der nächsten Wintersaison ausfallen. Das sind zwar auch Einschränkungen, aber vergleichsweise harmlos zu den Schäden, die der Gesellschaft mit dem aktuellen Lockdownpaket zugefügt werden, die zudem auch noch wirkungslos zu sein scheinen.
...
Wahrscheinlich war der NRW-Karneval das allererste große europäische Infektionszentrum, sozusagen das Ereignis 0, in dem es zahlenmäßig explodierte, und erst darauf folgte die große Welle in den Alpen, von wo es in die ganze Welt getragen wurde. Hätte der Karneval am 13. Februar abgesagt werden können? ... Stattdessen wiegte sich das deutsche Gesundheitssystem in einem falschen Überlegenheitsgefühl und vergeudete wertvolle Zeit der Vorbereitung. So wurde der Karneval 2020 zur teuersten Party der Weltgeschichte.
Zahlen lügen nicht. So ist auch das Roberta-Köchin-Institut zum Schluß gekommen, daß der Ausnahmezustand, Stubenarrest und Busselverbot im Fahrstuhl nichts gebracht haben, also schlicht wirkungslos waren.
Was bringen die Ausgangsbeschränkungen?

Die Vorabversion der Studie zeigte so beispielsweise, dass die Kontaktsperrmaßnahme vom 23. März offenbar so gut wie gar keine Auswirkungen auf den Verlauf der Fallzahlen gehabt hat. Im aktuellen Update, das in dem heutigen Situationsbericht veröffentlicht werden wird und das heise online vorab zur Verfügung steht, sieht man nur einen mäßigen Effekt auf die Fallzahlen.
Derweil beschäftigt sich der Staatsschutz mit den größten Feinden der Merkel-Diktatur und läßt sie psychiatrieren. Nein, das sagt nichts über Bahner, aber sehr viel über Merkel und Kretschmann.
Als Arzt bin ich an meine ärztliche Schweigepflicht gebunden. Nur soviel: Ich kenne Beate Bahner seit 20 Jahren als intelligente, sehr engagierte Juristin, die hervorragende Sachbücher schreibt und sich sehr aktiv in das Heidelberger Kulturleben einbringt. Die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht ist ihr ein Herzensanliegen. Über den Stil der Anklage lässt sich streiten, aber in einer Demokratie muss es erlaubt sein, auch überzogen, gar hysterisch, seine Grundrechte einzufordern.

Ganz sicher überzogen, wenn nicht skandalös, war die Einleitung einer polizeilichen Ermittlung und vor allem die Sperrung ihrer Homepage, die ich live in Ihrer Kanzlei erlebte. In meiner Einschätzung war dies der Auslöser für ihre zunehmend schwer nachvollziehbaren Äußerungen auch auf Ihrer Homepage. Für mich ist diese Zwangseinweisung kein Fall Semmelweis, und sollte auch nicht dementsprechend instrumentalisiert werden. Aber dennoch trägt meiner Meinung nach für mich der Staatsschutz Mitverantwortung für diese Entwicklung.
Dito in der Schweiz. Das System zeigt deutlich, daß es am ende ist.
Genau das was in der Sowjetunion unter dem Kommunismus mit Oppositionellen passierte wird jetzt in der Schweiz vom Staat praktiziert. Dr. med. Thomas Binder, Kardiologie FMH aus Wettingen, hat die Polizei am Samstag abgeholt und in die Psychiatrie gebracht. Warum? Weil er sich gegen die Quarantänemassnahmen und die Begründung dafür als "Truther" äusserte.

14. April 2020

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot

Katharina König-Preuss: Kurze Info: Das A in SDAP (eine Vorläuferpartei der SPD) stand für Arbeiter*innen.

Solidarität mit Sozialstaatsnomaden

sleepdoc 10.04.2020 07:55

Solidaritätsdemo?


Unser Solidaritätsaufruf an die „Flüchtenden“:

WirbleibenzuHause!
Derweil baute Shlomo Polonsky seine eigene Mauer.
Here is my attempt to create The Wall
Alexander Wallasch
Kündigen Sie den Steinmeiers dieses Landes lautstark Ihre Solidarität auf, dann wird’s – Corona hin oder her – schon werden.

13. April 2020

Corona: 8 Meinungen zum Ausnahmezustand

Klopapier dreilagig, so viel ihr wollt
Waaaaas? Nur dreilagig? Jetzt sparen die Verbrecher sogar schon am Klopapier.

Ich radel ja schon seit einigen Jahren. Ich habe noch nie im Leben so viele Radfahrer auf einmal gesehen wie gestern, am ersten richtig schönen Früh­lingstag des Jahres 2020. Die Radwege waren knackrammelvoll, von Familien bis hin zu heimlich trainierenden Klubfahrern. Die Friedensfahrt ist von dieser Betrachtung natürlich ausgenommen, meine Zeit in Viet­nam erst recht.

Die Anmerkung, 22.03.2020
Jetzt wird endlich mal diese eklige Demokratie geschleift, die für das stringente Durchregieren völlig überbewertet und somit überflüssig ist. Das in allen Belangen zeitgemäßen Lebens hinderliche Grundgesetz kann bei der Gelegenheit auch dem Recycling zu Klopapier zugeführt werden.
Die Anmerkung, 25.03.2020
s wird geschleift, was Corona hergibt. Sie testen wie die Stacheln eines Corona-Virus in allen Richtungen aus, wie weit sie die Diktatur treiben können, ohne daß jemand aufmuckt. Ziemlich weit. Die Linke schaut weg.
Alexander Fritsch, 09.04.2020
Die Staatsorgane probieren gerade aus, mit wie wenig Freiheit die Menschen eigentlich so auskommen – und welche Begründungen gut ankommen, um die Bürgerrechte immer weiter einzuschränken.
Alexander Wendt, 10.04.2020
In Corona-Zeiten probieren die Behörden aus, bis zu welchem Grad sich Bürger lenken und schurigeln lassen.
Wolfgang Herles, 11.04.2020
Widerstand gegen die Irrationalität der Corona-Politik ist endlich angesagt. Denn gegen das, was die Virusbekämpfung mit der offenen Gesellschaft macht, ist das Virus selbst tatsächlich nur eine Grippe. ...
Der vollständige Lockdown ist unverhältnismäßig und irrational. Aber die Angst kam als Vernunft kostümiert zum Karneval und steckte alle an.
Henryk M. Broder
Heute ist Ostermontag und die Kanzlerin hat uns in ihrer Osterbotschaft ja wie kleinen Kindern gesagt, dass wir über über Ostern schön brav sein sollen, dann dürfen wir vielleicht im Ramadan ein wenig draußen spielen. Vom Ramadan hat sie zwar nicht gesprochen, aber der beginnt zufällig kurz nach Ablauf der gegenwärtigen Ausnahmezustands-Frist. Ein Zufall? Vielleicht dauert dieses große Sozialexperiment aber doch viel länger. Wann konnten unsere Politiker schon mal so viel Gängelung und Bevormundung der Bürger ausprobieren, um zu testen, wie lange die ruhig bleiben. Und sie bleiben ja ruhig. Selbst die Kontrollen an den Innerdeutschen Grenzen zu Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern schlucken die meisten Menschen nahezu klaglos.
Chaim Noll
War der Shutdown eine kluge Strategie? Ist es sinnvoll, wegen eines Virus, das in ähnlicher Form jederzeit wieder auftreten kann, das gesam­te öffentliche Leben lahmzulegen? Mit Sicherheit war es die spekta­kulärste – und das ist es, was für Politiker zählt. “Lockdown is lunacy,” erklärt dagegen der israelische Experte Yoram Lass, Professor für Pharmakologie an der Universität Tel Aviv. “It’s impossible to stop a virus by government decree.” („Stilllegung ist Wahnsinn. Es ist unmöglich, ein Virus durch Regierungsverordnung zu stoppen.“) Andererseits behaupten Anhänger eines „starken Staates“, wie der britische Politologe David Runciman, der Regierung bliebe, um überhaupt noch politisch relevant zu sein, nichts anderes übrig, als „die Leute zum Gehorsam zu zwingen, unter Anwendung aller Zwangsmaßnahmen, die dem Staat zur Verfügung stehen.“
Wen interessieren schon die 79,6 Millionen Bundesbürger, die nicht infiziert sind?

Es wird Zeit, daß Merkel die Übung für den Test ihrer erneuten Wahl beendet.

Bernd Murawski
Abschließend sei bemerkt, dass bei den Erhebungen implizit davon aus­ge­gangen wird, dass jeder Corona-Infizierte an dem Virus gestorben ist. Der wissenschaftliche Berater des italienischen Gesundheitsministers, Professor Walter Ricciardi, betonte hingegen, dass nur auf 12 Prozent der offiziellen Sterbezertifikate Covid-19 als Todesursache vermerkt ist. Dies würde die Letalität bei Sars-CoV-2 auf ein Niveau drücken, das jenem der Influenza-Viren entspricht. Sollten vermehrte Stichproben diese Annahme bestätigen, dann dürften politischen Entscheidungsträger erheblich unter Druck geraten. Sie müssten Stellung beziehen, warum bei Influenza-Epidemien nicht vergleichbare Schritte unternommen wurden bzw. ob es sich bei den gegenwärtigen Maßnahmen um eine Überreaktion handelt.
Ja, überschießende Reaktion des Politkörpers wegen Allergie gegen Macht­- und Bedeutungsverlust. Abgesehen davon, es wird nicht ge­sche­hen, daß sich Merkel und Konsorten für was auch immer verantworten müssen. Die sind immun gegen sowas und solche spinnerten Ideen. Es ist ein Unding, daß sich die Politik von halbgaren Virologen oder Tierärzten am Nasenring durch die Manege ziehen läßt oder beide Hand in Hand dieser Kinderei frönen.

Der endlose Fluß des Corona-Virus wird uns noch lange beschäftigen. So wie dahinfließende Klänge Pink Floyd beschäftigten.

Der SPIEGEL als Propagandatröte der Merkel-Diktatur

Foodporn: Ente an Klößen mit frischer Mango und Pamelo
relativitätstheoretische Völlerei: je größer der Teller, desto kleiner die Portion. Es ist wie bei Twix. In der Praxis ändert das nix.

Marc Petzki, ist Deutschland-Korrespondent von FOX News, einem nord­amerikanischen Fernsehsender. In den letzten Wochen hat er sich wegen der angespannten Situation hauptsächlich mit den Regierungs­medien und dem Versagen Merkels in der Bewältigung der Corona-Krise beschäftigt. Nach Analyse von Merkels Lieblings-Magazin, RTL aktuell mal ausgenom­men, zieht er ein vernichtendes Fazit. Der SPIEGEL, einst renomierter Nach­­richtenhändler Deutschlands, ist nicht mal mehr Schatten seines Ruhms, sondern nur noch das letzte Zucken des von Luther, Schiller, Goe­the und Marx begründeten Rufs der Deutschen als Nation von Edelfedern.

Corona-Krise: Wie DER SPIEGEL herunterspielte, abwiegelte, verzerrt - Fox News - Kultur


Von Marc Petzki, Berlin, 11.04.2020, 13:25 Uhr

Bernd Finkelstein hat genug vom Corona-Shutdown. "Wie lange sollen wir uns noch einbunkern?", schimpft er. "Lasst die Leute wieder zur Arbeit! Öffnet den Staat wieder!"

Finkelstein, 62, ist kein Mediziner. Er ist ein linksextremer Aktivist und Youtube-Kommentator. Seine jüngste, sechseinhalbminütige Tirade gegen die Ausgangs­beschränkungen und den deutschen Chefimmunologen Droste ließ er am Gründonnerstag los.

Finkelsteins Auftritt, erreichte mindestens 47.231 Deutsche und viele weitere später, über weitere Medien. Der wichtigste Fan saß im Kanzleramt: "Der un­sichtbare Feind wird bald den Rückzug antreten!", dachte sich Bundes­kanzler Merkel wenige Stunden später, als ihr das Youtube-Video zur Kenntnis gegeben wurde.

DER SPIEGEL war immer schon Merkel-Booster und zugleich Stichwortgeber für den Bundeskanzler. Der "Feedback-Loop" zwischen dem Bundeskanzler und seinem Hausmagazin schafft schon seit Jahren eine immer stärkere Desinforma­tionsblase. Darin lässt sich kaum mehr auseinanderhalten, wer wen beeinflusst, wer wem die Marschorder gibt, wer auf wen hört.

Die Coronakrise gibt diesem Zusammenspiel eine akute, potenziell fatale Dimen­sion: Beim wochenlangen Versagen der Bundesregierung angesichts der Pandemie spielte DER SPIEGEL eine tragende Rolle.

Statt das Publikum - das große Schnittmengen zu Merkels Unterstützern aufweist - in einer Zeit zu informieren, in der korrekte Informationen lebenswichtig sind, bewirkt DER SPIEGEL das Gegenteil. Das gilt nicht nur für das meinungslastige gedruckte Heft. Erst spielte der Onlinekanal die Gefahren durch das Virus als "Schwindel" herunter. Dann gab er China und den USA die Schuld. Zudem werden die Probleme der Bundesregierung bei der Bewältigung der Pandemie kleingeredet.

Der gemeinsame Nenner: Alles tun, um Merkels Wiederwahl zu sichern.

Eine direkte Linie zwischen SPIEGEL, Merkels Corona-Missmanagement und den hohen Covid-19-Raten lässt sich zwar - noch - nicht ziehen. Doch die Echokammer zeigt bereits Wirkung. Umfragen zufolge nimmt die überwiegende Mehrheit der SPIEGEL-Konsumenten das, was sie dort erfahren, für bare Münze. Sie glauben bis heute, dass die Medien die Corona-Gefahren übertreiben, sorgen sich nur wenig um ihre Gesundheit und ignorieren die Ausgangsbeschränkungen oft - was nicht nur ihnen schadet, sondern möglicherweise vielen Mitbürgern.

Dabei wusste das Magazin intern offenbar schon früh, wie ernst die Lage war. Die Chefredaktion soll laut Focus bereits im Januar auf dem Laufenden gewesen sein.

Doch nach außen verharmloste DER SPIEGEL die Situation weiter, wie Merkel auch. Das Virus sei für Deutschland keine Gefahr, man sei gut vorbereitet, hieß aus den Mündern von Merkel und Spahn.

Mibewerber am schmalen Medienmarkt beschuldigen das "linke Medium" daraufhin, "die Angst vor dem Coronavirus herunterzuspielen".

Die Merkel-freundliche Linie bekräftigte DER SPIEGEL bei einer "virtuellen Treffen" mit Merkel. Die kündigte im Stile einer Kindergartenansprache (Lindner, 41 (FDP)) an, die stillgelegte Nation nach Ostern "wiedereröffnen" zu wollen, wenn alle Landeskinder artig sind und den Stubenarrest während des Ausnahemzustandes einhalten. Inzwischen sagt Merkel jedoch, die Frage, wann man die Maßnahmen wieder lockern und die Wirtschaft wieder ans Laufen bringen könne, sei eine Entscheidung, die nicht leichtfallen werde.

Seit Wochen propagieren Spahn, Finkelstein und Merkel-Groupies außerdem das Mantra vom "Masken helfen nicht", jeder Schutz gegen das Virus besser ist als gart keiner.

Neuerdings bezweifeln viele Bürger die deutschen Corona-Todeszahlen: Diese würden von Journalisten untertrieben, werden von der Bundesregierung als Staatsgeheimnis behandelt, um Merkel nicht in ein noch schlechteres Licht zu rücken als jenes, in dem sie seit 2015 steht. Sogar international hoch geachtete Mediziner, wie Dr. John Campbell schüttelt immer nur den Kopf, wenn er die deutschen Zahlen referiert.

Obwohl Chef-Immunologe Drosten das energisch dementiert, weil nicht zielfüh­rend, fordern viele andere Medienmacher inzwischen, die Ausgangssperren deshalb wieder aufzuheben, weil die Zahlen inzwischen so niedrig sind, wie bekanntgegeben. Andere Zahlen haben wird nicht, heißt es.

Inzwischen rufen Merkel feindlich gesinnte Kreise offen zum Bruch der Notstands­regeln auf. "Wir können nur gegen die Umwelt immun werden, wenn wir draußen in der Umwelt sind", sagten sie und organisierten bereits mehrfach Demos am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, wo die erschienenen Bürger die ganze Härte des deutschen Polizeistattes zu spüren bekam. Gegen Merkel sein wird in Deutschland mit einem Eintrag in das Strafregister geahndet, so der Eindruck vieler Reporter vor Ort.

In politisch interessierten Kreisen Berlins ist man sich einig. Auf die Frage, wie Der SPIEGEL journalistisch einzuordnen sei, antworten die meisten im Wertebereich zwischen strunzdumm bis saudämlich. Das sagt mehr über die politische Klasse Deutschlands aus denn deren Hofpoeten.

Mittlerweile gibt es mindestens eine Verfassungsgerichtsklage gegen die Regie­rung, weil sie mit der Ausrufung des Ausnahmezustand und unter klaren Bruch des geltenenden Grundgesetzes Zwangsmaßnahmen gegen über 82 Millionen Bewohner angeordnet haben, die nicht vom Virus betroffen sind, dafür umso heftiger von Merkels Strafkatalog. Merkels Regierung ist mittlerweile "eine Gefahr für Freiheit und Demokratie", heißt es hinter vorgehaltener Hand, die offene Diktatur gegen das eigene Volk.

12. April 2020

Ostern fällt aus



Coronian Rhapsody

Wolfgang Herles
Herumeiern wird zum Ersatz für´s Ostereier suchen.
Derweil berichtet Marc O. Fever aus Berlin, Herr Maas habe herbe Kritik an Merkel geäußert und sich so als nächster Bundeskanzler empfohlen. Dem Textbausteinkasten versierter Speiübel-Schreiber hat er folgende Worte entliehen.
Außenminister Maas im Interview

"Wie im Flugzeug: Jeder sollte erst seine Maske aufset­zen, bevor er anderen hilft"


Bundesaußenminister Heiko Maas kritisiert Merkel im Gespräch mit dem SPEIÜBEL für ihr Vorgehen in der Coronakrise: "Merkel hat zum Teil sehr autoritäre Maßnahmen ergreifen lassen und das Virus lange ver­harm­lost", sagt der SPD-Politiker. "Das sind zwei Extreme, die beide nicht Vorbild sein können." Maas ruft dazu auf, sich gegen negative Propa­gan­da zu wehren: "Was soll das Gejammere, daran sind wir doch selbst schuld."
Maas traut sich was. Er schilt seine Chefin als Vollversagerin und behauptet, sie sei kein Leuchtturm der deutschen Politik.

Wo kriege ich die Maske her, die ich im Flugzeug aufsetzen muß?

Was sonst noch passierte.

Minister Altmaier entdeckt in Coronakrise Bodybuilding für sich

Hanau: Nachtrag zu den Idioten des Massenmordes


Ken Jebsen

Corona, Cops & Quarantäne

Wann wird Befehlsverweigerung zur Pflicht

Es gibt doch noch einige kluge Menschen. Mit Idioten macht man sich nicht gemein.

Letzte Woche hatten wir den Massenmord des Idioten Tobias Rathen schlußgestrichen, da uns der deutsche Bundeskanzler oder dessen Amt mit einer Merkeliade zuvorgekommen war. Man hat den Besetzer des Präsidentstuhls im BKA einmal heftig durchgemerkelt und schon war der wieder in der Spur, da auf das in der BRD gewünschte Gebrauchsmaß gefaltet.

Kriminalpolizeilich kommt nach dem Veto von ganz oben auch nichts mehr, denn man hat aus dem NSU sehr wohl gelernt und ermittelt nunmehr alles so hin, wie es erwünscht ist, regardless of the Spurenlage.

Wolfgang Meins hat sich nach dem Knicks des Dieners Münch noch einmal zu Wort gemeldet. Allerdings nur, um seine Kolegen zu schelten und eine klitzekleines Lob auszuteilen. Das Lob geht so, daß sich niemand in der Gilde der Gerichtssachverständigen gefunden hat, der der Politik und dem BKA öffentlich Lob für ihre Arbeit spenden wollte. Da Merkel gleich nach der Tat den neofaschistischen Rechtsanschlages des extrem­rechten Faschisten Rathjen aus ganzem Herzen, das sie gar nicht hat, verurteilt hatte, war die fachliche Messe gesungen. Als Psychiater macht man nicht mit Merkel rum, ist sinnlos.

Der Hanau-Attentäter, die Psychiatrie und das Schweigen


Wunder gibt es bekanntlich immer wieder, aber eben doch sehr selten. In weiser Voraussicht titelte achgut.com deshalb in seiner Berichterstattung über das Attentat und den Attentäter von Hanaus auch zurückhaltend: „Bestätigt BKA das Offensichtliche?“ Und, siehe da: Das BKA bestätigt das inzwischen nicht mehr. Es passt also wieder kein Blatt Papier zwi­schen BKA und Generalbundesanwalt (GBA) bei der Einschätzung des Hanau-Attentats.

Entschuldigend könnte natürlich darauf hingewiesen werden, dass die beiden hier vorzugsweise handelnden Personen – GBA Dr. Peter Frank und BKA-Präsident Holger Münch – nicht unabhängig wie zum Beispiel Richter sind, sondern jeweils an die Weisungen des für sie zuständigen Ministers oder seiner Vertreter gebunden. Davon wird sicherlich auch Gebrauch gemacht worden sein. Aber der von GBA und BKA in der Hanau-Sache gefahrene Instrumentalisierungskurs konnte nur erfolgreich durchgezogen werden in einer solch uniformen, geradezu gleichge­schaltet wirkenden Medienlandschaft wie der deutschen. Diese Medien wiederum konnten ihre Agitprop-Inszenierung nicht zuletzt auch deshalb durchhalten, weil die Psychiatrie bis heute in dieser Sache unter einer mittlerweile chronifizierten Sprech- und Schreibhemmung leidet.
...
Also, wo liegt das Problem der geschätzten Kollegen? Entweder man hält es trotz der fachlich nicht tragfähigen Grundlage aus persönlicher politi­scher Überzeugung schlicht für richtig und geboten, das Hanauer Atten­tat als Waffe gegen „Rechts“ im Allgemeinen und die AfD im Besonderen zu instrumentalisieren – nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel. Oder es ist für das gesellschaftliche Milieu, in dem sich Hochschullehrer und Chefärzte der Psychiatrie ganz überwiegend bewegen, mittlerweile ein absolutes No-Go, irgendetwas öffentlich zu sagen oder zu tun, was – sei es fachlich auch noch so gut begründet – als Wasser auf die Mühlen der „Rechten“ interpretiert werden könnte. Und falls doch, muss man befürchten, nicht mehr richtig dazuzugehören oder – in einem besonders schweren Falle – gar offen sozial geächtet werden zu können. Dass dieser Weg in den Einmeinungsstaat gebahnt wird durch die offenbar bereits endemische Verbreitung von Feigheit und Opportunismus in bestimmten gesellschaftlichen Kreisen, ist dabei das vielleicht traurigste Kapitel.
Dazumal, als das noch Experimentierfeld war, hat man den Saß mit Hand­kuß genommen. Goetzl hat dessen küchenpsychologische Gerichtssaal­analyse mit Handkuß entgegengenommen und sich artig bei ihm bedankt. Die Gerichtskasse hat es dementsprechend gelöhnt. Heute würde sich kaum noch jemand für derlei Hochstapelei, Falschspielerei oder Scharla­tanerie hergeben, wenn man nicht mal mit dem Objekt der Beobachtung reden darf und psychologische Vergangenheit ausschließlich aus dem schmalen Zeitfenster einer Beweiserhebung extrapolieren muß. Daß da nur Dünnschiß rauskommt, weiß eh jeder.

Einen schönen Osterausflug auch allen Stubenarrestanten, die Schmier­finken ausdrücklich ausgenommen. Mögen diese in ihren Hütten versau­ern. Eine Journaille, die bei Hanau ihren Mageninhalt entleert und bei Volk­marsen Dammverschluß hat, die kann man in die Tonne treten. Die ist nicht kriegswichtig.

11. April 2020

Fleurop


Leider kann es aufgrund der aktuellen Situation zu Lieferverzögerungen kommen. Das tut uns leid!
Wir arbeiten unter Hochdruck und mit viel Herz daran, Ihre Blumengrüße rechtzeitig zu überbringen.
Überrechtzeitig, um genau zu sein, und nicht um gleich nach 0 Uhr heu­tigen Tags, wie in einer Textnachricht behauptet. Die haben so viele Auf­träge und somit zu tun, daß sie mit der Auslieferung der Blumen gar nicht hinterher­kom­men. Da hat man sich gedacht, die am Freitag zu liefern. Sicher ist sicher. Dann können sie demzufolge auch fristgemäß auf dem Friedhof abgelegt werden. Ich weiß gar nicht, ob das derzeit überhaupt erlaubt ist.

TV Smith bzw. T.V. Smith mit seiner Acoustic Stubenarrest Session hilft.

[update 14:10 Uhr]

Friedhof war offen, gut besucht, von den noch lebenden Mitbürgern. Blumenläden haben auch auf, hätte Fleurop gar nicht eingeschaltet werden müssen. Und dann war ich gleich noch bei Maxl und hab ihm alles brühwarm erzählt.

Panoramafotos: man muß Danisch nicht alles glauben


Stöpselfotos: mit ohne Nodal, dafür aus dem fahrenden Auto aufgenommen

Hadmut Danisch hat kürzlich über die Anfertigung von Panoramafotos berichtet, hauptsächlich unter dem Aspekt der Herstellung eines Kugel­panoramas. Ich hatte ja mal berichtet, denke ich jedenfalls, daß ich mal am Ausgang der Masca-Schlucht, eigentlich am Eingang, da wir von unten nach oben gestiegen waren, also da fotografierte ich mal einen Russen mit Freundin, der mir seine Canon mit Fischauge in die Hand drückte. Das Motiv habe ich dann so fokussiert, daß die beiden Gesichter und Ober­körper halbwegs stimmig aussahen, der Rest war schon arg schräg.

Das, was Danisch zu früher erzählt, das mag für ihn stimmen, das haben die, die teure Hardware verkaufen, auch immer so erzählt, es stimmt aber nicht allgemein. Ich habe schon immer alle Panoramafotos aus der Hand geschos­sen, so schnell und sorgfältig es ging, ohne mir auch nur ein ein­ziges Mal Gedanken über Nodalpunkt und den nie gekauften Adapter für diesen Punkt zu machen. Ich habe mir auch nie Gedanken über einen G-Punkt und die dafür erforderlichen Geräte gemacht.

Den Einstieg in die Masca-Schlucht zu erfassen, also das gigantische Landschaftspanorama, das gelingt nur unter Mühen, entweder mit einem extremen Weitwinkel, damit erheblichen perspek­tivischen Verzerrungen und jeder Menge Redundanz, oder mit gestöp­selten Bildern und jeder Menge selbstgemachten Ärger.
Alles in allem durchaus 20 bis 30 Minuten Arbeit.
Die Panoramasoftware war schon immer so gut, sehr großzügig überlap­pende Fotos gut bis sehr gut zu montieren und den Aufwand für die Nacharbeit zu minimieren. Ich habe leider auch schon an Panoramafotos gesessen, selten, wo der Zeitaufwand 2 Stunden betrug, solange habe ich die Fotos immer wieder verrechnen lassen müssen. Das Zeitfenster stimmt im Grunde. Es ist Aufwand.

Für oppulente Landschaftspanoramen sollte man die Fotos im Hochfor­mat schießen, da reicht dann je nach Brennweite oft eine zweireihiges Belichtungsreihe von 2x4 oder 2x5 Bildern. Dann hat man sehr viel Redundanz oben und unten für den Beschnitt. Am Ende stimmen so nämlich auch wieder die Proportionen.

Womit wir bei der Frage wären, wann ein Panorama angefertigt wird.

1. Wenn man das erforderliche Weitwinkelobjektiv nicht zur Hand hat. Da ist selbst 28mm an Kleinbild oft viel zu telemäßig drauf. Weitwinkel ver­zerrt aber tierisch die Perspektive bzw. führt zu Verlust von Bildinhalten, wenn man nach der Bearbeitung auf die Bildaussage beschneidet und ist schweineteuer. Ein Canon EF 14mm kostet so an die 2.300 Euro. Aus einem sagen wir mal 24 MPx-Bild werden dann oft nur 10 oder 12 MPx. Reicht für den Hausgebrauch völlig aus, dem Profi, der damit Geld verdienen muß, oben, unten, rechts und links nicht. Auch nicht für 2.300. Denn die kleinen Fotos kauft ihm keiner ab.

2. Um die Auflösung des Sensor auf dem Endprodukt im Optimum zu behalten. Ein Weitwinkel ist mit dem Verlust wesentlicher Bilddetails verbunden. will ich die bewahren, nutze ich Normalbrennweite oder Tele und stöpsel fleißig. Dann habe ich allerdings auf einmal Bilder mit 50, 100 oder sogar 200 MPx mit enorm hoher Detailinformation.

3. Noch einen anderen Weg geht man z.B. bei der Überwachung. Da wer­den Tele und extreme Sensorauflösung kombiniert, so daß man jedes einzelne Gesicht der Stadionbesucher in lecker Fahndungsauflösung abgelichtet bekommt, sofern der Ultra nicht maskiert ist.

4. Im Handy drückt man den Panoramaknopf. Dann wird ein kleiner Film aufgenommen und daraus das breitere Foto generiert. Die Auflösung und Qualität sind Grütze.

5. Wer braucht denn dieses Nodalzeugs eigentlich? Profis, die damit automatisiert Gigapixel-Panoramen anfertigen. Die knattern die Landschaft mit einem 70er oder 80er Objektiv durch, haben eine hohe Detaildichte und Stellmotoren sorgen für höchste Präzision bei den Überlappungen.

10. April 2020

Jugendschutz: BPjM setzt Abbey Road auf den Index


Uwe Steimle liest: Die Sprachpolizei

Heute vor 50 Jahren starben die Beatles.

Im Zuge der immer härteren Maßnahmen zur Disziplinierung der Deut­schen hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien das Album Abbey Road der Beatles auf den Index gesetzt. Ab sofort darf es nicht mehr beworben oder öffentlich aufgeführt werden. Anlaß dafür, so Marc. O. Fever, der Deutschlandkorrespondent von ANA & IPNN, sei die darauf befindliche Forderung zur Verletzung der Corona-Regeln während des Ausnahmezu­stands: Come Together.

One thing I can tell you is
You got to be free

Come together, right now
Over me

Die Firma Apple Records Ltd. rea­gierte bereits.

Corona: spendet Plastikmäntel (Regencapes)


Boris Reitschuster

Unsere Kliniken bitten Bürger um Spenden von Folien und Einweg-Regenmäntel, um sich daraus dringend benötigte, fehlende Schutzkleidung zu basteln. Und unsere Regierung verkündet heute stolz, dass sie Schutzkleidung an die Palästinenser-Behörden geliefert hat. Leider keine Satire.
So ein Regencape habe ich noch im Original. Gab es im Jahnsportpark für 20 Pfennig, oder fuffzich, keine Ahnung, wenn Regen avisiert war. Das ist gute alte Friedensware.

Mark Knopfler ist nie im Jahnsportpark aufgetreten.

englische Medien: Merkel ist eine Versagerin

Marc O. Fever beschäftigt sich in Berlin mit den Zuständen in Kanzleramt und Bundestag. Für die in Dumfries ansässige Alternative News Agency (ANA) und den Stammsitz des bei Ashington residierenden Independend Publication and News Network (IPNN) verfaßt er im Wochentakt launige Beiträge über das Innenleben der deutschen Politik. Beide Agenturen arbeiten den großen englischen und nordamerikanischen Zeitungs­ver­lagen zu, aus denen die politische Elite Englands und der USA ihr Deutsch­landbild gewinnt.

Merkel hat in den Mutterländern westlicher Demokratie und Königstreue einen außerordentlich schlechten Ruf. Nicht zuletzt wegen der präzise beobachteten Reportagen von Fever und Kollegen, die derzeit direkt aus dem Brutkasten des Corona-Krise berichten.

Die Übertragung des Textes für den deutschsprachigen Leseraum wurde von Die Anmerkung besorgt.

Von Marc O. Fever Aktualisiert am 09. April 2020

Kopflos durch die Coronakrise: Wie Angela Merkel die Pandemie managt


Das Coronavirus hat auch Deutschland voll erfasst. Nachdem Angela Merkel die Gefahr lange heruntergespielt hatte, machte der deutsche Bundeskanzler den Weg frei für harte Gegenmaßnahmen. Trotz allem: In der aktuellen Krise ist sie auffallend absent. Heute hat sie sich jedoch als Seherin zu erkennen gegeben, unter der Voraussetzung ihr Landeskinder sind auch alle artig. Merkel sieht einen Hoffnungsschimmer.

Sogar der FDP-Vorsitzende ist sauer auf Merkel.
FDP-LINDNER SAUER AUF MERKEL
„Die Regierung spricht zu uns wie zu Kindern“
Als Chef der Berliner Waschmaschine hatte sie die Gefahr lange herunter­gespielt. Aber wie im Film holt das Virus auch in der Realität den Hauptprota­gonisten ein: Genau ein paar Tage, nachdem Merkel sich hat impfen lassen, ging sie mit einem Fototroß vier Flaschen Wein und eine Packung Klopapier einkaufen, um flugs darauf in die Selbstisolation zu gehen, die bei ihr bereits 2005 begonnen hatte. Der Impfarzt war positiv getestet worden.

"Alles ist in Ordnung", erklärte das Bundeskanzleramt sofort: eingespielte Routine. Merkel fehlt oft, aber der Laden läuft. Merkel werde regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Dennoch zeigt der Fall, wie nah das Virus an das deutsche Machtzentrum gerückt ist. Wohl aus Sicherheitsgründen regiert Merkel das Land nun völlig abgeschottet.

Zwar gibt sie sich in Fernsehansprachen und in Videokonferenzen als Vor­­kämpfer gegen das Virus. Aber einige ihrer Maßnahmen scheinen wenig überlegt, ausgerechnet in der Krise gibt sie alle Verantwortung ab. Arbeit und schlechte Nachrichten delegiert Merkel an Regierung und Landesführer. In der schlimmsten Krise seit 30 Jahren tritt sie als Staatschef kaum in Erscheinung – die Arbeit machen andere.

Merkel will Zeit gewinnen

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland immer weiter aus, etwa alle fünf Tage verdoppelt sich derzeit die Fallzahl, das Land weist damit eine der weltweit höchsten Raten auf. Derzeit verläuft der Anstieg der Fallzahlen jedoch linear, sagte Merkel, was man an der Verdoppelungszeit sehen könne und offenbarte damit ihre grenzenlose Ahnungslosigkeit von den Grundlagen der mathematischen Abbildung einer pandemischen Situation. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer im Land deutlich höher liegt. "Wir können das Ausmaß des Problems nicht einmal annähernd abschätzen", bemerkte etwa der Mediziner Dr. Bernd Brotius, der auch als Abgeordneter im Kreis­parlament und im örtlichen Gesundheitsausschuss sitzt, gegenüber einem Internetblog. Es würden zudem funktionierende Beatmungsgeräte fehlen und viele Ärzte hätten weder Atemschutzmasken noch Schutzausrüstung.

Insofern wundert es nicht, daß Merkel die Corona-Zahlen ganz im Stile des chinesischen Kommunistenführers als Staatsgeheimnis behandelt.

Um im Kampf gegen das Coronavirus "Zeit zu gewinnen", hatte Merkel den Restmärz und fast gesamten April zum Monat des Stubenarrest erklärt. Diese Zeit könne jederzeit verlängert werden, wenn ihr danach ist, wie sie mehrfach ergänzte, wenn sich die Lage weiter verschärfe – danach sieht es zumindest aus.

Verantwortung nach unten abgegeben

Kriegswichtige Betriebe dürfen weiterarbeiten, wenn sie eine Genehmigung von den jeweiligen Verantwortlichen in den Kreisen und Gemeinden bekom­men. Merkel gab ihnen mehr eigenständige Rechte, in der Krise lud sie die Entscheidungslast kurzerhand auf Hobbypolitiker ab.

Sie sollen nun selbst festlegen, welche Beschränkungen des öffentlichen Lebens sie im Kampf gegen die Corona-Pandemie anordnen. Der Bundeskanz­ler mahnte, im Kampf gegen die Krise die angeordneten Einschränkungen demokratischer Grundrechte sehr ernst zu nehmen, sonst gibt es Nachschlag. Nötig sei Augenmaß, damit der Wirtschaft nicht unnötig Schaden zugefügt werde.

Währenddessen ist der Großteil des Landes im Pausenmodus. Mit der Maß­nahme soll die Ausbreitung der Pandemie verlangsamt werden, wie Merkel der Bevölkerung in einer TV-Ansprache erklärte. Dabei betonte kurz darauf ein Altminister: Die Menschen sollen ihre Löhne und Gehälter weitest­gehend erhalten. Wegen Corona gehen keine Arbeitsplätze verloren. Wie das allerdings finanziert werden soll, erklärte die alte Frau nicht.

"Absolut unzureichende" Hilfsmaßnahmen

Die Regierung in Berlin habe zwar bislang rund viele Millionen Euro für die Wirtschaft freigemacht und es gebe Steuererleichterungen sowie Stundungs­möglichkeiten. Doch diese Förderung ist absolut unzureichend. Ebenso warnen deutsche Wirtschaftsexperten vor massiven volkswirtschaftlichen Problemen. Laut Deutschlands Handelskammer stünden schon jetzt drei Millionen kleine und mittelständische Betriebe vor der Existenzfrage.

Sie fürchten um ihr Überleben, da es für sie anders als in Deutschland bislang keine direkte finanzielle Unterstützung vom Staat oder eine Form der Kurzarbeit gibt. Die wirtschaftlichen Folgen in der Corona-Krise gingen vor allem auf die Kosten der Unternehmen selbst. "Ich verstehe auch nicht, wie solch eine Regelung zustande kommen konnte", sagte Martin Müller-Langhans. Es gebe hier einen rechtlichen Graubereich.

Deutsche Unternehmer stehen vor einem Problem. "Alles, was ich in den letzten zehn Jahren verdient habe, steckt in der Firma, ich arbeite rund um die Uhr. Und jetzt sagt man uns Unternehmen: 'Macht dicht, aber zahlt die Löhne weiter'", sagte Lehmann der ARD-Tagesschau, was diese aber nicht gesendet hat.

"Wovon solle sie das bezahlen? Was soll ich denn machen – eine Niere verkaufen?" Nur 12 Angestellte habe sie halten können, einige Manager hätten zudem zugunsten anderer Mitarbeiter auf ihre Lohnzahlungen verzichtet.

Von oben verordnete "Merkel-Ferien"

Auch die "Merkel-Ferien" selbst, wie viele Deutsche und die Medien den arbeitsfreien April mittlerweile nennen, verfehlten anfangs ihre Wirkung. Gerade viele Hauptstädter nutzten die Zwangsfreizeit, um sich im Grünen zu treffen. Allerdings sind Berlin und Umland von der Pandemie besonders betroffen, auf die Millionenmetropole kommen viele aller Corona-Fälle in Deutschland.

Um dem Entgegenzuwirken, hatte Merkel den Weg für massive Einschrän­kungen des öffentlichen Lebens freigemacht. Dazu gehört auch eine Voll­macht für die Regierung, nach Änderung des Ingefktionsschutzgesetzes über Notstandsregelungen im ganzen Land den Ausnahmezustand zu verhängen.

Seit Mitte März gilt in Berlin und ganz Deutschland für alle Bürger eine stren­ge Kontaktsperre. Geschäfte, Restaurants und Bars mußten schließen. Spa­zier­gänge oder Sport an der frischen Luft sind seitdem unter Drohung even­tuell teilweise möglicherweise erlaubt. Es ist zudem geplant, dass Bewohner künftig nur noch nach einer Aktivierung der staatlichen Überwachungs-App auf ihrem Smartphone auf die Straße dürfen. Wer keines hat, ist dumm dran.

Unterdessen schwört der Bundeskanzler sein Land in der Corona-Krise auf harte Zeiten ein. "Ich verstehe, dass sich schon Müdigkeit, die schwere Last finanzieller, häuslicher und anderer irdischer Probleme angestaut haben. Ihr gewöhnlicher Lebensrhythmus ist zerstört", sagte Merkel. "Aber es gibt keine Wahl." Das klingt wenig tröstlich.

Daß deutsche Merkel-Syndrom lähmt seit Jahren die Politik. Alle starren auf Merkel wie das Kaninchen auf die Giftschlange. Jeder fürchtet, der nächste zu sein, der ihren giftigen Biß zu spüren bekommt. Wenn ein Politiker die Pro­ble­me nicht löst, dann ist er selbst das Problem.

Merkel schließt eine erneute Amtszeit nicht aus.

Mit Material von dpa, AFP und GMX

9. April 2020

Spargel satt



Vorne links um die Ecke steht die Hauswand mit dem gigantischen Gagarin-Gemälde. Übersichtsaufnahme unten. Das als Nachtrag.

Spargel gibt es auch schon, den Beelitzer. Und Erdbeeren. Die Spargelecke hatte ich ja vor knapp einem Jahr bereits vorgestellt. Das Haus mit dem heut draufgemalten Gagarin konnte man noch unbemalt ebenfalls sehen.

Es muß noch eine Korrektur zur Corona-Tour feilgeboten werden. Das von MICE gestöpselte Panorama hat einen Bildwinkel von geschätzten 200 Grad wurde also "falschrum" gebogen, denn die Straße am Foto­standort verläuft nicht, wie behauptet, schnurgerade. Mit einem kühnen Schwung aus Richtig Eiche (links) kommend endet sie wenige hundert Meter darauf am Eingang zur Stadt Berlin.

The Who - Tommy


Corona kein Staatsstreich, eher Staatsschutzpropaganda

Henryk M. Broder
Wer von einem Staatsstreich spricht, der übertreibt, aber er liegt nicht ganz daneben. Die meisten Regierungen haben - nachdem sie Covid-19 erst nicht ernst nahmen - das Potential erkannt, zu testen, wie weit sie gehen können.
Der Staatsstreich fand statt, als der Donnerhall Südafrikas (Lübberding) dem Schelmenstreich der AfD den sofortigen Tod beschied. Die in Thü­rin­gen eingeführte Demokratie wurde sofort rückgängig gemacht, also fast sofort, unter Zuhilfenahme scheindemokratischer Vorgänge. Gefordert hatte es die Staatsstreicherin Merkel höchstselbst. So schnell wird verges­sen. So schnell ist vorbei vorbei.

Es bleibt dabei. Es ist ein Staatsstreich, einer der besonderen Art.
Es wird geschleift, was Corona hergibt. Sie testen wie die Stacheln eines Corona-Virus in allen Richtungen aus, wie weit sie die Diktatur treiben können, ohne daß jemand aufmuckt. Ziemlich weit. Die Linke schaut weg.
Mark Knopfler zuhören hilft.

Bonustext

Das Relotius-Magazin veröffentlichte dieser Tage einen bahnbrechenden Leak, der tiefe Einblicke in die Arbeit der deutschen Staatsschutzorgane vermittelt. Einer der Macher des NSU, Maik Baumgärtner, schaute quasi mit dem Elektronenmikroskop in die Arbeitszimmer der im Verborgenen werkelnden Mitarbeiter der zuständigen Organe.

Wie Deutschland mit Viren Politik macht


Seuchen dienten dem Staatsschutz schon früher als Anlass für gezielte Desinformation. Heute wird die Coronakrise benutzt, um Deutschland gut und die USA schlecht aussehen zu lassen.

Maik Baumgärtner, Marcel Rosenbach, Alexander Sarovic

Entstand das neuartige Coronavirus in Labors des chinesichen Militärs? Wurde es von amerikanischen Wissenschaftlern gezüchtet? Oder handelt es sich bei Covid-19 um eine israelische Biowaffe? Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Virus von Fledermäusen auf ein anderes Säugetier übersprang, ehe es Menschen infizierte. Dass sich um den Ursprung des Virus dennoch wilde Verschwörungstheorien ranken, die diese Erkennt­nisse ignorieren, ist nicht überraschend.

Viren dienten schon in der Vergangenheit als Anlass für Desinformations­kampagnen und sogenannte aktive Maßnahmen, wie die CIA die Arbeit der "Abteilung D" beim deutschen Staatsschutz nannte. Strahlung z.B. ist unsichtbar, unheimlich, schürt Ängste und ist deshalb ideal geeignet, um Misstrauen und Zwietracht zu säen.

"Operation Giftpilz"

Ein Beispiel ist die "Operation Strahlung", die fälschlicherweise häufig als "Operation Giftpilz" bezeichnet wird. Sie hat ihren Ursprung in den Acht­zigerjahren, als die ersten Strahlenpilze publik und das Atomkraftwerk Tschernobyl als deren Urheber entdeckt wurde. Der Staatsschutz erfand damals die Geschichte, es handle sich um dermaßen strak überhöhte Strahlung, die durch die Explosion des Reaktors verursacht wurde - und die über die Großwetterlage nach Westeuropa gelangte, um so den Anstieg der so schon stark überhöhten Lebensmittelpreise flächen­deckend propagandistisch zu unterstützen. Nicht anders ging es bei der "Operation 5G" zu, um die immensen Geldströme für diese neueste Technologie in die "richtigen Taschen" umzuleiten. Wie im besten Thriller also.
An der Stelle brach der Text abrupt ab bzw. die Internetseite in sich zusammmen oder ich hatte kein Geld, um den Baumgärtner angemessen zu löhnen. Ich könnte ihm die vier Blatt Klopapier zukommen lassen, die mir der Dilettierende Bürgermeister von Berlin spendiert hat.

Sciencefiles hat alles Wissenswerte zum bürgermeisternden Oberdoofen Potsdams geschrieben. Der Leerzug des Berghoffklinikums zwecks Vorbereitung auf den Crash war ja hier im Blog bebildert. Es scheint, der Mike Schubert hat deutlich weniger in der Rübe als eine Kopflaus. Na gut, zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, daß er Soze ist.