8. Mai 2020

Zum 75. Jahrestag der Befreiung

des deutschen Volkes vom Faschismus.

Вечная слава героям красной армии

Nikolai E. Bersarin - Brücke

7. Mai 2020

Gefängnisausbruch der Verschwörungstheoretiker


Maxl denkt nicht ernsthaft über einen Gefängnisausbruch nach. Es sieht nur so aus.

Über 82 Millionen Staatsbevölkerer wurden von dem Weib und ihren Lakaien zu Schutzhaft unbestimmter Dauer verknackt und müssen war­ten, bis sie von jemandem befreit werden, denn sie selber sind dazu nicht in der Lage. Einige wenige haben den Ausbruch aus dem riesen Gefängnis gewagt und wurden prompt von den Bütteln des Regimes, die literweise Faschistenmilch an Muttis Brust genippelt haben, niedergenüppelt und körperlich drangsaliert.

Eine, die es wissen muß, faßt es prima zusammen, denn sie war ja da, beim öffentlichen Steh In der Verschwörungstheoretiker.
Die Berliner Grünen-Abgeordnete June Tomiak schilderte bei Twitter ihre Beobachtungen von vor Ort: „Die Versammlung heute war ein buntes Sammelsurium von Verschwörungstheoretikern ...
Grün ist die Verschwörungsfarbe ...



Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers nutzt die viele Freizeit, um den Beweis anzutreten, daß Klappern wirklich zum verschwörerischen Handwerk gehört. Nicht umsonst waren und sind die Besten der Welt immer verschworene Gemeinschaften. Wo viel geklappert wird, gibt es viele Lieder.

Teil 2

Maxl in Grippepanik



Ich dachte so bei mir, wenn ich schon Stallwache habe, bring ich auch ein schönes Geschenk mit. Solange ich ihm den Stengel frisch gezupften Gra­ses direkt vor den Schnabel halte, ist die Welt für Maxl in Ordnung. Da hat er alle Zeit und knackt einen Samen nach dem anderen, um ihn auf Lecker­li zu prüfen. Aber wehe, die Pforte zu seinem Reich der Quaran­täne wird geöffnet. Da denkt er sogleich, jetzt kommt die Vogelgrippe durchs Tor marschiert. Dabei ist es nur die Hand, die ihm das ganze Bündel von Hand gezupfter Grasstengel am Käfigdach befestigen will, damit er der Völlerei frönen kann, was echtes Gras hergibt. Die Fluchtburg ist der dickste Busch, hinter dem er sich versteckt und dem bösen Treiben arg­wöhnisch beiwohnt. Als die Tür wieder zu war, war der alte Herr ruckzuck am Gras und ließ seinen Schnabel eine ganze Weile nicht ruhen.

6. Mai 2020

Corona: Schutzhaft im Praxistext



Man sollte es pragmatisch sehen. Die von dem Weib an über 82 Millionen gesunden Staatsbevölkerern verhängte Schutzhaft ist nichts weiter als ein süßer Traum. Das magische Gefühl, nirgendwo hingehen zu dürfen, ist wie Droge.

Übrigens ist die Musik oben eine aus der Vorproduktionsphase, denn Her Majesty gefiel einigen nicht und flog raus. Weil es aber einem gefiel, der das lustig fand, hängte er es als verantwortlicher Toningenieur ganz ans Ende vom Masterband des Abbey Road - Albums, mit Anstandspause. Und so kam es dann doch ans Licht der Welt.

The Beatles: You never give me your money

Out of college, money spent
See no future, pay no rent
All the money's gone, nowhere to go
Any jobber got the sack
Monday, morning turning back
Yellow lorry slow, nowhere to go
But oh, that magic-feeling, nowhere to go
Oh, that magic-feeling, nowhere to go
Ah-ah
One sweet dream came true today

billiges Öl

Rapsfelder vor den Toren Berlins

5. Mai 2020

was von Karl übrigbleibt



Heute vor zig hundert Jahren wurde Karl Marx geboren. Was von seinem Erbe übrig ist, sind Karls Lieblingsbonbons. In Berlin stehen wie­der flä­chendeckend die roten Hütten, auf daß man die Produkte wegkaufe, denn die Ökonomie ist es, wie Karl Marx auf tausenden Seiten nieder­schrieb. Die schnöde Ökonomie. Also kaufte ich.

Athena Mellor weiß die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sehr schön in Szene zu setzen.

unter Masken: Beobachtungen in der freien Natur



Ich hatte einen Tipp bekommen, wo es Masken zu kaufen gibt, die isch besseer tragen lassen, bei unseren asiatischen Mitbürgern. Dort wurden Baumwollmasken verkauft, die im Charme aufgetragener Schlüpfer daherkommen. Sitzt fast etwas zu stramm, aber eigentlich soll es ja so sein.

Die zweite Maske scheint mehr Löcher zu haben als ein neues Sieb für eine Espressomaschine. Das Phänomen wurde auch auf dem Twitter diksutiert. Das täuscht. Es ist eine richtige Maske aus mehreren Lagen, wobei die leicht filternde extrem dünn ist. Letztlich gilt für beide, daß das immer noch besser schützzt, als gar nichts auf der Nase tragen, wie es das deutschen Maskenmodell Laschet vorgemacht hat.

Dr. John Campbell hat sich dieser Tage Mike Pence zur Brust genommen.
For a leading member of the United States to be seen in public not wearing a mask. To me it is nothing shorts of disgraceful.

What kind of message is that givin out. So this is nit... I'm not saying a s good as a politician, I'm saying this peculiarly because Mike is a well known figure. And well knwon figurs must set an example in my view. Mike obviously doesn't. I don't knwo what he thinks.

So wear a mask in public places please.

We really need to follow leaders need to set as good example. So I woul suggest if Mike's listening he starts wearing a mask. His choice but that's what I have to say.
Genau so ist. Weil Politiker in jeder Lebenslage ein Vorbild abgeben, verhalten sich die Menschen in freier Wildbahn auch so, wie es ihnen vorgelebt wird. Laschet trägt seinen Maulkorb wie ein Supermodel genre lässig auf halb bis dreiviertel Acht, was für die westdeutschen Mitleser Viertel vor Acht wäre. Und so der gemeine Deutsche, egal ob Männlein oder Weiblein. Das Virus befällt vor allem den Rachen, auf daß kein Hustenbonbon mehr hülfe, also kann man die Nase weiterhin keck in den Wind halten. Es scheint ein Wettbewerb im Gange zu sein, wer das neue Modeasseccoir am hipsten spazieren führt. Eben weil es Politker vor­ma­chen, wie man es zu machen hat.

Dann kommt Janne Kieselbach, von der dpa zum Spiegel gewechselt, was paßt, also kommt der am 1. Mai des Jahres um die ecke geschlichten und zündet ohne die Hilfe von Reloutius ein Feuwerk an Fake News.
Effektiven Virenschutz bieten Gesichtsmasken nur in sauberem Zustand.
Gesichtsmasken bieten keinen effektiven Virenschutz, weder im sauberen, noch im dreckigen Zustand. Sie bremsen das Momentum (Dr. John Camp­bell) des Abhustens, Niesens und ins Gesichtfassens und verringern somit nur die Wahrschein­lichkeit einer Infektion mit Viren und bakte­riel­len Erregern, sie schützen also nur in dem Sine, daß jeder Schutz besser als gar keiner ist. Es ist aber immer noch kein Schutz vor einer Infektion, denn verhindern können sie eine solche nicht.
Peter Walger: Diese professionellen Masken gehören grundsätzlich nicht in den privaten Bereich, sondern sind Ärzten und Pflegekräften vorbehalten.
Diese Masken gehören auf jede Fratze, die der Meinung ist, sich mit solchen Masken ausstatten zu müssen, um Gefahren zu minimieren. Sie gehören also definitiv auch in den privaten Bereich.

Zur Reinigung reicht es, sie in der Handwäsche mit milder Seife zu be­han­deln und anschließend zehn Minuten im Backofen bei 80 Grad zu grillen. Das ist schnöde Nahrungsmittelphysik und hat mit der Tempera­tur zu tun, ab der Eiweiße gerinnen, also zerstört werden. Ein Infektiologe sollte sowas wissen.

Chaim Noll.
Gibt es – womöglich bei Spiegel-Journalisten überdurchschnittlich ausgeprägt – ein Denunzianten-Gen?
Ja. Faschistenbrote, elende, die da im Relotiusmagazin rumspinnen dürfen. Und natürlich auch in der deutschen Regierung, in der Merkel und Spahn weiter kackdreist lügen, daß sich die Stuhlbeine in der leeren Bundespressekonferenz verbiegen.
Laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hat die Bundesregierung in Person der Kanzlerin und des Bundesgesundheitsministers beim Bund-Länder-Gipfel am vergangenen Donnerstag falsche Infektionszahlen genannt.

Merkel hatte auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Gipfel von 40.000 Infizierten gesprochen. Aus dem Kanzleramt gab es bislang noch keine Stellungnahme.

Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es am Donnerstag wesentlich weniger, nämlich 29.000 infektiöse Menschen in Deutschland.

Grund für die zu hohen Zahlen scheint ein Rechenfehler zu sein.
Daß Merkel nicht rechnen kann, ist ja belegt. Da war der Zählfehler von Krenz bei den Kommunalwahlen eine Bagatelle gegen.

Und will diese völlig unfähige Regierung auch noch den Ich-bin-kein-Jude-Ausweis einführen.

„Immunitätsausweis“ geplant: Errichtet Merkel den Kontrollstaat?


Die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt jetzt auf chinesische Lösungen. Sie will einen Corona-Immunitätsausweis einführen. Das klingt schön positiv, ist jedoch eine weitere, unglaubliche Beschränkung der Freiheitsrechte in einem demokratischen Rechtsstaat.

Corona-Genesene sollten Sonderrechte erhalten, so der Plan.
Wer den Impfbonbon am Revers trägt, darf einen Sitzplatz im Bus bean­spruchen? Und wie will sie deutschen Kleinstaaten in Neukölln und Wedding von dieser brillanten Idee überzeugen?

Was für eine verachtenswerte Frau, die die Diktatur von 200.000 über 83 Millionen errichten will. Widerlich.

[update 15:45 Uhr]

Es heißt heute, der Merkelsche Ariernachweis ist erst mal auf Eis gelegt, hat zu viel Welle gemacht.

4. Mai 2020

die uns noch bevorstehende Bundeskristallnacht

Michael Klonovsky
Ich mag an Kubitschek, dass er ein Mann ist, der relativ unbeeindruckt von all den Denunziationen und Schikanen, die seit Jahren über ihn ver­hängt werden, das erledigt, was er meint tun zu müssen, in selbst­be­stimmter Entscheidung – man vergleiche ihn mit den Pudeln, die aus der sicheren Distanz der Redaktionsgehege und Institutsgatter ihre Dressur­nummern gegen ihn aufführen –, während mir, als ich erstmals das Kon­terfei von Gevatter Haldenwang studierte, spontan – Allah weiß, dass es wirklich spontan und unbewusst geschah – eine Bemerkung des linken bayerischen Zupfgeigenhansels und CSU-Beschimpfers Hans Söllner durch den Kopf ging, der einmal über einen CSU-Politiker gesagt hat, immer, wenn er den sehe, denke er, wir hätten die Reichskristallnacht noch vor uns.

Polen ist auch sehr schön



Kristina Schiano macht mich an. Für einen schicken Ostseeurlaub.

öffnet Polen seine Strände für Urlauber

buerger
Polen hat übrigens auch schöne Strände und ist billiger als Deutschland, wenn auch das Wasser kälter ist und das Essen recht wenig italienisch.
Genaugenommen meinte die Dame, mit der ich einen Deal aushandelte, es gäbe in der Saison gar kein Essen, also Mittagessen. Ist egal, meinte ich, dann fahr ich eben zwei Wochen. Dann schaffe mit diesem Trick, die Kalo­rien reinzuschaufeln, was mir ja derzeit verwehrt wird, da ich justamente zu dieser Zeit ungefähr an der Ostsee wär.

Heute würde hätte wäre das Finale der Snooker-WM in seine entschei­dende Phase getreten. Die Protagonisten melden sich zu Wort.

Und wer Lust hat, kann sich ja heute das Finale im Virtual Snooker reinziehen. John Higgins gegen Mark Selby.

Derweil droht Ronnie O'Sullivan, der dieses Jahr die Arme etwas baumeln ließ, seinen Mitbewerbern um die Titel:
"Ich werde nächstes Jahr wahrscheinlich jedes Turnier spielen."

3. Mai 2020

nachgetragen: der schönste Hack des Jahres



Das war wohl der bisher schönste Hack im Jahr des Corona. Der Server von Fefe wurde zwar nicht selbst aufgeschlossen, dafür ein Fehler in der Blogsoftware ausgenutzt, ein leeres Paßwortfeld, das via Zugriffsliste (ACL) nicht wegoptimiert war.

der Unterschied zwischen mir und Castorf



Bad Guy: Musik für Dampfbügeleisen, eletrische Zahnbürste, Schreibma­schine und Quittungsdrucker für Kreditkarten

Fehlt eigentlich nur eine Knoblauchpresse.

Ich
Ich lasse mir von so einer dummen und lebensfremden Frau keine Ratschlä­ge erteilten, auch keine Verhaltensvorschriften machen oder Empfeh­lungen aufs Auge drücken.
Castorf
"Ich möchte mir von Frau Merkel nicht sagen lassen, dass ich mir die Hände waschen muss"
Das Gemeinsame zwischen mir und Klonovsky.
Merkel duldet niemanden im Machtgefüge, der schlauer ist als sie selbst
Klonovsky
Ein Politiker oder auch Wirtschaftsführer taugt im selben Maße etwas, wie er imstande ist, sich mit Mitarbeitern zu umgeben, die intelligenter sind als er selber. Und da stoßen die meisten an ihre Grenzen, weil sie genau das nicht ertragen, denn solche Mitarbeiter lassen sich kaum kontrollie­ren; von der narzisstischen Kränkung zu schweigen. Man schaue an, mit wem sich Merkel umgibt.
noch Klonovsky
Apropos Merkel.

Nein, diese Person hat das Recht auf eine taktvolle Behandlung meinerseits verwirkt. Und keineswegs nur sie.
So ist es. Die Pandemie ist unschuldig. (Peter Grimm)

2. Mai 2020

Foodporn: alles Plunder



Deutsche Erdbeeren kosten das Kilo 10 Euro beim Rewe. Es geht deutlich preiswerter, wenn man das Produkt der fleißigen Arbeit der prekären Hel­fer griechischer Landwirte kauft. Da der Rewe wieder mal keinen He­fe­teig von der Rolle im Angebot hatte, mußte Blätterteig als Ersatz herhalten. Pizzateig von der Rolle oder Flammkuchen wäre auch noch gegangen, ist aber bei den gewählten Produkten alles eher kontra­pro­duk­tiv.

das Beste von Feld und Wiese: support your local dealer

Foodporn: Beelitzer Spargel & American Burger

1. Mai 2020

der alte Trommler

Bill Fletcher vor 2 Tagen (bearbeitet)
There's nothing like a Charlie Watts back beat
Alex Lex
Damn right :) !
MrSparklespring
Coolest drummer on the planet!
Ringo Dallas
Your 10 year old daughter can do any of his beats. Although I love Charlie he is nothing to write home about
Nunnayer Beeswax
Jon Bonham beats all for backbeat. The sheer power. But Watts is only half a jazz drummer at best. At least his other half is stuck on ⁴4, wishey washey.. Bonham, on the other hand, nailed backbeats into your brain.
Jose Elias Zezito
The best alive metronome since almost one century.
Sebastian Payan
Ringo Dallas no offense to you, but if you asked any sane and self-respecting music fan, they would tell you that Charlie Watts is one of the greatest rock drummers to ever beat the skins of a kit. There might be more technically talented drummers and more popular drummers, but he is still a legend, and a cornerstone that has helped hold together the greatest band of all time. You realize he’s the drummer for The Rolling Stones, right?

zum 1. Mai: Spur der Steine als Corona-Protest



Zum internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse des Jahres 2020 hat Wenzel das Lied zur Zeit: Wenn nur diese Fratzen nicht wären.



Früher ging man noch zur Schule und schrieb es so, wie man es gelernt hatte. Die olle Zicke von der vierten Bank mit den Zöpfen war doof und hieß Corinna. Ergo kreide man an die Mauer des Schulhofes völlig korrekt, stimmig, stilsicher und der Wahrheit entsprechend: Corinna ist doof. Heute, wo man an Freitagen die Schule schwänzt und lieber mit den Kum­pels oder der Gang abhängt und seit Merkel die Schule abgeschafft hat, gar nichts mehr lernt, wo Rechtschreibung so eine Art Erfindung alter weißer Männer ist, die niemand mehr braucht, da schreibt man eben gen­derge­recht: Corona ist doof.



Die Ostdeutschen sind gut im Mauerbau. Sie verleihen ihrem Protest, ih­rer Sorge, ihren Zukunftsängsten, auch ihrer Lebenslust, Kreativität, der kleinen Freude des Alltags einen Ausdruck, den so nur ein Volk kann, das in seinem tiefen Inneren mehr Intelligenz hat, als die Regierung, die es in Schutzhaft nahm. Eine einstöckige Klagemauer zwischen Wut und Le­bens­mut ist das, was 10 Meter vor dem Rand der großen Stadt errichtet wird, seit Wochen und immer noch, abseits von Gän­ge­lei, Polizeikontrol­len und Maul­korb­pflicht. Über 8.000 Steine lang (oder breit) ist die kleine Mauer am im Schatten des Ahrensfelder Bergers geworden. Wie lang sie noch werden wird, wird sich zeigen. Es ist jene Form stillen Protests, die bewirkt, daß der Knebel weiter zugezogen wird. Völlig nutzlos, aber not­wendig.

Mauer im märkischen Sand,
kündet von des Volkes Verstand,
Ruft es laut himmelan:
Merkel geh daham.



Da war Gold auf deinem Steiheinehe,
Gold in Simpsons Bart.
Musst mir heut und immer glauben,
daß die Mauer einfach herrlich war.





Fett wie ein Fant möcht ich nicht werden,
doch Schutzhaft aussitzen könn' wie der.

'Nen Arsch mit viel Sitzfleisch so weich weich weich weiheich
Das länger hält als Merkels Diktatur.





Maas sagt mittlerweile zum hunderststen Male, daß es für das geknechtete Volk der Deutschen kein Sommermärchen mehr gibt. Die Korruptions­vor­würfe bezüglich des Sommermärchens wurden erfolgreich ausge­sessen. Beckenbauer ist ein Ehrenmann vom Scheitel bis zum Stollen und Zwanzi­ger zu Unrecht davongeschimpft worden. Deutschland ist das einzige Land der Welt, in dem Fußballl völlig skandal-, dopping- und korruptions­frei durchgezogen wird. Die Engländer habe ihn zwar erfunden, für die Deutschen ist er aber eine Frage des Blutes. Goleo wird nicht mehr ge­braucht. Dann kann der Scheiß weg.

30. April 2020

kapitaler Merksatz zum Staatsfunk



Have You Ever Seen The Rain? Ja, gestern. Direkt vor meinen Augen. Es hat geregnet. Mehr so eine Art Simulation als ob. Aber immerhin. CCR wußte, welch Freude Regen auslösen kann.

Stefan Frank
Die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen ist das wichtigste Kapital des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Was macht die Ingwerflasche in der Aeropress?



Bei der Suche nach Möglichkeiten für das Pimpen von Kaffee bin ich u.a. auch über ein Video gestolpert, in dem behauptet wird, man könne auch Espresso aus der Aeropress herausdrücken.

Ihr müßt schon genauer hinschauen. Oben befindet sich ein Permanent­filter für die Luftpumpe. Die Löcher sind ungefähr in etwas so ziemlich nur einen millimikroµ größer als jene im Sieb der Espressomaschine. Die Flasche hat genau ungefähr den Durchmesser des Plastikrohrers. Das Permanentfilter kommt in den Schraubverschluß, darauf kommt der Kaffee, darauf das zweite Filter und dann wird mit der Flasche getampert. Wasser rauf und wie ein Armhakler drücken, was die Muckis hergeben. Schon hat man besseren Kaffee als auf herkömmliche Art, so fast 95% Espresso.

Hat man nicht. Weil man nicht einfach mal so 15 bar aus den Armen ge­drückt bekommt. Auch nicht zu 95%. Mit dem Permamentfilter schmeckt er etwas bitterer und öliger, das stimmt. Das Papierfilter hält da einiges zurück. Aber, das Papierfilter kann man auch 80 mal benutzen, wie einer in einem Video meinte, es ist also sehr sparsam. Oder war's 18 Mal?

Auf was die Leute alles kommen, wenn sie Langeweile haben, ist schon erstaunlich. Ich meine, ich bin ja auch drauf gekommen, seit langem wie­der mal zu suchen, obwohl mein Prepperlager mit edlen handge­rösteten Bohnen noch gut gefüllt ist.

Der Chef, Alan Adler, höchstselbst erklärt's nochmal. Und Recht hat er. Außer mit der Milch. Ekelhaft, Kaffee mit Milch.

Daß der Austausch eines einzigen Teiles und die Entfernung das Plastik­auslaufes einen enormen Gewinn an Geschmack mit sich bringt, das hätte ich so nicht erwartet. Der Umbau der DeLonghi zu einem richtig super­guten Kaffeemacher hat sich echt gelohnt. Die Tasse ist schneller gefüllt, das Gebräu schmeckt besser, und der kleine Kaffeekuchen läßt sich auch ohne jede Saurei in den Abklopfnapf entsorgen. Das war mit dem koni­schen Sieb vorher zum Teil eine echte Sauerei.

Damit ich nicht mißerverstan­den werde. Der Geschmack war vorher auch schon richtig gut, jenseits aller Benotung. Aber das jetzt ist noch einmal eine Stufe mehr. Da bin ich ja auf die nächste Tüte gespannt. Das ist ein Mix aus 70% Robusta und 30% Arabica.
Der Geschmack von Robusta ist erdig bis holzig. Zwar ist Robusta bitterer und besitzt weniger Aromen als Arabica, hat dafür aber einen volleren Körper, weswegen er vor allem für Espresso geschätzt wird.[5] Der Koffeingehalt liegt mit zwei bis vier Prozent etwa doppelt so hoch wie bei Arabica-Kaffee und der Gehalt der Chlorogensäure ist ebenfalls etwa doppelt so hoch. Hochwertige Kaffeemischungen bestehen zwar meist überwiegend aus Arabica, jedoch wird insbesondere bei Espressomischungen oft Robusta zu Arabica beigemischt (z. B. im Verhältnis 20 : 80), um einen höheren Koffeingehalt und ein intensiveres Aroma zu erzielen.
Der Mensch von Coffeeness hat mal den DeLonghi Clon getestet, eine Gastroback. Da passen auch die einwandigen Siebe rein. Der Siebträger paßt auch in die DeLonghi. Der meint auch, daß der Espresso deutlich besser schmeckt. Im großen Vergleich kleiner Espressomaschinen ver­weist er auch nochmal auf die Möglichkeit des Siebwechsels. Die beiden Graef Siebe (sind in der Videobeschreibung verlinkt), die man auch neh­men könnte, sind auf einmal schon wieder 10 Euro im Preis gesunken. Als ich recherchiert hatte, waren die knappe 35 Euro und damit viel zu teuer. Jetzt wäre es für Pimper eine Überlegung wert, wenn man beide Siebe in Benutzung hat. Sonst nicht.

29. April 2020

megairrer Schwefler: Verfassungsfeinde ächten

Sebastian Münzenmaier von der Schwefelpartei forderte den seine fa­schistoide Gemütslage befriedigenden Bundeskanzler, der das gesamte deutsche Volk und keine ausländischen Gäste in Schutzhaft nahm, auf, die Gewehre wieder umzudrehen. Jan Korte von den Linken ist baff erstaunt und findet das megairre.

Geil.
Deswegen appelliere ich noch mal an Sie, Frau Merkel, und an die ganze Bundesregierung:

Stellen Sie endlich die verfassungsgemäße Ordnung in diesem Land wieder her, und geben Sie den Menschen Ihre Freiheit zurück.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

(Beifall bei der AfD – Abgeordnete der AfD erheben sich – Jan Korte [DIE LINKE]: Das ist so megairre!)

Megairre war z.B. wie Steve McQueen mit seinem Ford Mustang die Straßen von San Francisco rauf und runter bretterte.
Megairre war Harmonica, wenn er mit dezent dahingehauchter Melodie das Lebensende seiner Kontrahenten einleitete.
Megairre war AC/DC auf dem Lausitzring.
Megairre ist, wenn man auf den Klo des Bundestages ungestraft seine Linien zieht.

Nur mal so als Beispiele.

Fall Lübcke: Ist Markus H. Temmes Mann?



Herbert Ammon zum Mord an Lübcke, den Täter von Halle und jenem in Hanau.
Selbstverständlich geht es nicht darum, einen Zusammenhang zwischen ideologischen Motiven und den letztgenannten Mordaktionen grund­sätzlich infrage zu stellen. Unzweifelhaft ist dieser Zusammenhang bei dem Mord an dem CDU-Politiker Lübcke.
Doch, genau darum geht es. Unzweifelhaft ist der Mord an Lübcke. Mehr aber auch nicht.

Am Ende seines kurzen Artikels kickt Ammon seinen ideologischen Blöd­sinn wie ein beleidigter Edelkicker den Ball wegen eines verweigerten Freistoßes ins Aus.
Gilt es bei bei der Einordnung der drei genannten Verbrechen zu diffe­renzieren, so handelt es sich bei deren Einordnung in die Kategorie „anwachsender Rechtsextremismus“ um ein reduktionistisches Verfahren. Der Zusammenhang zwischen individueller Motivstruktur und „politi­schen“ Impulsen von außen, von subjektivem Wahn und gesellschaftlich grassierenden Ideologien ist keineswegs so einfach zu ergründen, wie es in der publizistischen Aufbereitung – und schlimmer noch: in der politi­schen Zwecknutzung – der entsetzlichen Geschehnisse kontinuierlich geschieht. Schon gar nicht wird in derlei tagespolitisch aufgeladenen Simplifikationen die Frage nach der condition humaine und dem im Wahn verwurzelten „Bösen“ gestellt.
Der Mord an Lübcke ist bei genauerer Betrachtung simpler als von Ammon angenommen. Und in seinen feinen Verästelungen komplizierter, letztlich auch nur ein Mord, an einem Politiker, aber kein politischer Mord.

Die einen sagen so, Markus H. (Spiegel, Hessischer Rundfunk, apabiz), die anderen Markus Hartmann (Name erfunden, also Deckname, damit nie­mand weiß, wer er wirklich ist.) Aus Gründen der Gleichbehandlung, wie es das Grundgesetz verlangt, werden hier beide Namen ausge­schrieben.

Am Ende des ersten Teils dieser kleinen Reportage war der Mord an Lübcke ja aufgeklärt, also fast, im Grunde morgen früh, weil nur noch ein paar Details fehlten. Mittags hätte die Pressekonferenz mit dem Staats­anwalt stattgefunden. Dann kam alles anders. Wie und warum, das wollen wir heute gemeinsam aus der harten Nuß herauspolken.

Laut PKS 2019 - Standard Übersicht Falltabellen - Tabelle 01 - Grund­tabelle der Polizeilichen Kriminalstatistik, die vom BKA erstellt wurde, betrug die Aufklärungsrate bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen im vergangenen Jahr 94%. Das ist sehr gut.

Laut den Zeitungsmeldungen und Polizeibotschaften von Anfang Juni 2019 war der Mord an Lübcke aufgeklärt. In einer an die besten James Bond - Filme aller Zeiten erinnernden Hubschrauberverfolgung, unter­stützt von Schnellbooten und mutigen Polizisten in Vollschutz, wurde der Täter, also Sanitäter, in einer für die Tagesschau sendefähigen Version überwältigt, festgenommen und dem Haftrichter zugeführt, auf daß man den Verbrecher, der sich am edelsten hessischen Blut vergangen hatte, dem eines Politikers ... Kurz und gut. Man hatte ihn. Fast.

Dann kam die Wende. Auf einmal hatte man einen anderen. Wegen einer Hautschuppe, einer einzigen, die nach Wochen im Labor als mit der DNA des Stephan Ernst behaftet identifiziert wurde. Das ist nicht euer Ernst, wollte man meinen, da hing bestimmt auch gleich der Zettel mit dran, wann diese einzige Hautschuppe zu welcher Urzeit wie auf die Kleidung oder den Körper des nun tot seienden Lübcke transferiert worden war.

Sei es wie es gewesen ist. Der Genaralbundesanwalt übernahm.
Der Generalbundesanwalt übernimmt die Mordermittlungen, Grund sind Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund.
Das hat Geschmäckle, wenn man weiß, daß dieser Mord von jedem örtli­chen Staatsanwalt hätte ausermittelt und aktenreif bis zur Anklage ge­bracht werden können. Der Bedarf an den Superaufklärungskräften des Generalbundesanwaltes wäre identisch gleich Null gewesen.

Wählt man jedoch einen anderen Ansatz, nämlich den, welche Funktion der Generalbundesanwalt im politischen System der Bundesrepublik wahrzunehmen hat, dann sieht die Sache ganz anders aus, denn dann ist er der Freisler der Republik, der die Volksschädlinge öffentlichkeits­wirk­sam zu brandmarken hat. Also, er klagt an, brandmarken tun die Medien. Da kennen die nichts. Das können die.
Der Generalbundesanwalt als Institution ist ausschließlich dazu da, die Verbrechen, in die deutsche und ausländische Geheimdienste verwickelt sind, regelmäßig zu deckeln, so sie nicht der Russe zu verantworten hat.
@moh hat einige Staatsschutzprozesse verfolgt und ist zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen.
Sobald das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt werden könnte, werden Beweise für eine Tat nicht mehr gefordert und die Justiz sowie die Ermittlungsbehörden glauben demjenigen, der das politisch gewollte „Geständnis“ ablegt – so unglaubwürdig und wider­sprüchlich die darin enthaltenen Behauptungen auch sein mögen. Unter Androhung einer harten Bestrafung knickt so mancher Beschuldigte ein und liefert als „Kronzeuge“ die erforderliche Aussage, die dann handfeste Beweise wie DNA-Spuren oder eine ein­wand­freie Indizienkette zum Beweis der Tatbeteiligung weiterer Beschuldigter verzichtbar macht.
Die Polizei kam nicht weiter. Bis zu jenem Tag, an dem der Generalbun­desanwalt zum Rapport in den Bundestag einbestellt war, um vor hand­verlesenen Abgeordneten Rede und Antwort über sein vor sich hin düm­pelndes Aufklärungsbemühen zu stehen. Er ließ nichts anbrennen und hatte die Siegtrophäe mitgebracht, den Skalp des Stephan Ernst. Denn justamente am Abend vorher, zu später Stunde, als Ernst zum zigsten Mal in sich gegangen war, hatte er den Überstunden schiebenden, nun für den GBA ermittelnden besten hessischen Detektiven gestanden. Was auch immer, es ist inzwischen egal. Denn da kommt er nicht mehr raus, egal was wirklich passiert ist.

Das Geständnis ist der Wackerstein, der an seine Beine gebunden wurde. Das wird auch der Grundstein für das Urteil sein. Der Fall Ernst ist schlußgestrichen wie ein frisch renoviertes Haus. Nicht ein einziger Fleck trübt das Anklagegebäude. Nichtmal der Widerruf mit der Behauptung, der Hartmann (Deckname) seis gewesen.

Gehen wir zurück auf Anfang und schauen uns einen anderen Film an.

Was, wenn die tapfer ermittelnden Kriminalpolizisten Recht und den Täter eingefangen hatten?

Dann hätte sich bestätigt, daß Mord fast immer eine Beziehungstat ist. Das Geschehen spielte sich im familiären bzw. beruflichen Umfeld ab. Den Lübcke wegen seiner bekloppten Meinung nicht leiden können, gehört nicht zu diesem beruflichen Umfeld, das nur nebenbei. Wegen sowas bringt man niemanden um. Was, wenn der Ernst nun aber Recht hatte, und der Hartmann hat den Mord vollzogen? Der Ernst hat zu­schau­en müssen. Was dann? Dann war es ein Auftragsmord, der aus dem fami­liä­ren Umfeld heraus gekauft worden war.

Was, wenn da die üblichen Schweinerei im Hintergrund ablief? Die ginge so. Auf dienstlichem Wege wurde bekannt ...

Man wußte über verschlungene Pfade, daß der Ernst am Tatort war, konnte ihn aber noch nicht auf den Angelhaken nehmen, weil es Null Beweise gab. Man hätte ihn liebend gerne als Täter, weil er ein Rechter war oder ist. Ergo wühlte man die Mülltonnen wieder durch, sammelte alle Klamotten ein, die der Lübcke so in den letzten Wochen seines Lebens getragen hatte und fand eine Hautschuppe von Ernst, die dieser zufällig auf der Kirmes am Abend an der Kleidung des Lübcke hinterließ, weil er diesen aus Versehen anrempelte. Das ist das, was auf dem Begleitzettel der DNA-Spur stand. Datum, Uhrzeit und Ereigniszusammenhang der Spurenlegung, zusätzlich noch die Sampelgröße. Die ist bei DNA-Spuren auch wichtig, das Thema würde jetzt aber zu weit führen.

Stolz wie Bolle marschierte der Generalbundesanwalt durch die weit­räumigen Flure des Bundestages und wedelte mit seinem Skalp in alle Richtungen wir früher die ersten Himmelsstürmer mit ihren Blumen­bou­quets auf der Triumphfahrt durch die vom begeisterten Volk gesäumten Straßen. Er konnte noch nicht ahnen, daß ihn bald zwei Furunkel an den Arsch gepappt werden würden, die es auszusitzen werden gilt. Der eine Furunkel war der Dirk Waldschmidt, bis zur Skalpnahme Rechtsanwalt von Ernst. Dann nicht mehr. Mission accomplished. Sofort war in der Szene klar, daß der ein V-Schwein war, wie es kolportiert wurde. Sein Job bestand ausschließlich und nur darin, Ernst eine Prachtvilla im Grünen, einen leichten Job und einen Familienvan schmackhaft zu machen, wenn er gesteht. Der Fürsorgestaat würde sich dann schon um alles kümmern. Man hört Verena Becker oder Beate Zschäpe vor lauter Entzücken schrei­en, denn da klangen die Geschickten, äh Geschichten exakt gleich. Nur bei Verena Becker ist der Staat auch seiner Fürsorgepflicht nachgekommen. Bei Zschäpe weiß man es noch nicht.



Wenzel in Meine Masken: Trag die Maske, Trauer des Verrats.

Auf dienstlichem Wege wurde bekannt... Daß Waldschmidt den Hartmann aus der Sache raushalten sollte, weil den Diensten bekannt, daß der Hart­mann in den Mord involviert war, was auf dienstlichem Wege bekannt wurde, in der Form, der Ernst sei's gewesen. Anfang des Jahres machte Ernst diesen Dienstweg öffentlich und zichtigte den Hartmann (Deck­na­me) der versehentlichen Schußabgabe.

Dazu zwei Anmerkungen.
  1. Wenn man nächtens angerufen und gebeten wird, mit einem Tank­wagen voll Bremsenreiniger vorzufahren, um die Sauerei auf der Terasse ungesehen zu machen, nicht ungeschehen, dann macht das nachdenklich. Die für die hier aufgewachsenen und sozialisierten Bürger typische Reaktion wäre, so sie an einem blutgetränkten Ereignisort aufschlagen, die Polzei zu rufen, daß die sich das mal genauer anschaut.
  2. Natürlich hat der Ernst Recht. Insofern sei wiederholt, was bereits im Januar nachzulesen war. Das geht nur dann, wenn die Waffe in einem schußbereiten Zustand gewesen ist oder während des Streits zügig in die schußförderliche Betriebsbereitschaft versetzt wurde. Insofern ist Versehen ausgeschlossen. Auch bei einem Revolver beträgt das Ab­zugsgewicht wenigstens an die 1000 Gramm. Da geht nix aus Versehen los. Das ist ein Märchen, daß es sowas gebe.
Noch ein Wort zu Lecorte, äh Uli Jentsch von der Antifa, der outge­sour­cten Archivabteilung des polizeilichen Staatsschutzes. Es ist nicht nur ein Wort, sondern das sehr ernste Wort eines Antifaschisten gegenüber einem Antifa, der faul wie Diogenes in seinem Archiv rumlümmelt und die Sonne genießen will, ohne der Gesellschaft zu Erkenntnisgewinn oder Mehrwert zu verhelfen. Jentsch publizierte am 14. April einen Artikel zu Stephan Ernst und Markus H. (Jentsch). Natürlich verkackt er es gründlich. In dem Artikel gibt es eine einzige Quelle, auf die sich Jentsch beruft, und dieser begnadete Vertuscher ist nichtmal in der Lage oder Willens oder beides, diese Quelle wissenschaftlich korrekt anzugeben.
Oder war H. auch ein Spitzel beim VS? Es ist aktenkundlich belegt, dass damals sieben Personen der Kasseler Nazis für den VS berichteten, nur einer ist bisher identifiziert.
Was in aller Welt hindert Jentsch daran, bei den Connections, die er hat, mit einer Gruppe mutigster Antifa-Aufklärer den hessischen Landtag einzunehmen wie weiland die rote Armee den Reichstag und Schaus und Wißler so lange zu jauchen, also eine Quizzfrage nach der anderen zu stellen, ob Hartmann der zweite Nazi war, den Temme am Tag des Mordes an Yozgat getroffen hatte, ob es der Hartmann war, der damals schon Dreck am Stecken hatte, und folglich Temmes einzige Aufgabe dazumal darin bestand, den Hartmann aus allen Ermittlungen rauszuhalten, weil das damals noch nicht auf dem Dienstweg bekannt wurde. So wie es Waldschmidts Job war, Hartmann aus allem rauszuhalten, obwohl es auf dem Dienstweg bekannt wurde, daß da eine Schweinerei auf die Ermittler zukäme.

Auf dienstlichem Wege wurde bekannt... Das ist der zweite Furunkel, den man dem GBA auf den Arsch gedrückt hat. Und der ist richtig eklig.

Wer oder was hindert die Antifa seit Jahren daran, diese höchst einfache Frage zu beantworten, wen der Temme und ob er den Hartmann gedeckt hat?

Sie wollen doch nur Propaganda.



Leoni Gau hat es erschöpfend zusammengefaßt.

Eben. Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d.

[update 14:05 Uhr]

Soeben wurde mitgeteilt, Anklage sei erhoben.

Hihi, der GBA will den Hartmann mit dem Eminger-Paragraphen dran kriegen und indem er den Zschäpepragraphen zugunsten des Hartmann auslegt.
"Somit habe sich der Rechtsextremist einer "psychischen Beihilfe" schuldig gemacht."
Das wird ein Spaß für dessen Verteidiger. Kann er jetzt schon den Blumenstrauß zur Freilassung ordern.

28. April 2020

Thomas Fischer zu Corona



Für heute haben sie Coronaregen apokalyptiert. Die Beatles haben vor­gemacht, wie entspannt man damit umgeht.

Es gibt nur ein Thomas Fischer, mag man selig vor sich hin summen, denn der Thomas Fischer hat auch nur einen Beitrag bei telepolis unterbringen können.
Begrüßenswert hingegen ist, wenn eine buntgemischte Gruppe mit unterschiedlichen Berufsbiographien den Weg in die Öffentlichkeit und somit in den Diskurs sucht. So meldeten sich Juli Zeh (Autorin und Juristin), Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Julian Nida-Rümelin (Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister), Christoph M. Schmid (Ökonom), Thomas Straubhaar (Ökonom) sowie Alexander Kekulé mit einem Debattenbeitrag im Spiegel zu Wort ...
Wo kann ich im Spiegel die nicht so ganz begrüßenswerten öffentlichen Diskursworte der Leute mit diesen Berufsbiografien nachlesen? Warum kenne ich die alle im Originalton, finde jedoch keinen nachlesbaren Text?

Julia Müller (Kassiererin am ALDI-Band, abends Erzieherin, am Wochen­ende Lehrerin), Alex Lerche (Baumarkt, Leiter Schrauben, Nägel, Mut­tern), Peter Dummkopf-Blödsinnmacher (Hartz-IV), Ali Baba (Berufs­einbrecher, schwierig in diesen Zeiten), Tom Kräuselhaar (Brotfahrer), Peter (seit 23 Jahren Security in der Frühschicht an der Trinkbierhalle vor dem Bahnhof, jetzt arbeitslos, also in Kurzarbeit mit zwei Flens vor der geschlossenen Trinkbierhalle) sowie Alex Methusalem (Müllfahrer).