Posts für Suchanfrage teneriffa werden nach Datum sortiert angezeigt. Nach Relevanz sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage teneriffa werden nach Datum sortiert angezeigt. Nach Relevanz sortieren Alle Posts anzeigen

14. April 2022

mit dem Risiko leben

Reina del Cid: Alice Cid (Candy Apple Red Live Sessions)
-----
Ich bin Risiko. Risikogruppe. Hochrisikogruppe. Deswegen werde ich mich alsbald auf dem Weg an die Ostsee machen, wie so oft in den vergangenen zwei Jahren, und das Risiko durch Maximierung minimieren. Ich habe es nicht gezählt, aber einmal Teneriffa und 5 mal Ostsee waren in dieser Zeit drin, ein lecker Radelurlaub zum Mittelpunkt der Uckermark eingeschlossen.

Nun jammert eine Frau im Spiegel, das sie bereits kurz vor dem Sensenmann liegt, ihm direkt in die Augen schauen kann.

Risikogruppen in der Pandemie

Wir werden nicht zufällig vergessen

Wahrscheinlich wissen die wenigsten von uns heute noch, wann sie das erste Mal von der Existenz des Coronavirus erfahren haben.
Ich wurde nicht vergessen, sondern war in fachärztlicher Behandlung, habe aber meine Risikoanalyse von Anfang an, als etwa Jahreswechsel 2019/20 selber vorgenommen, als die ersten Twitter-Videos aus Wuhan die Runde machten. Bevor überhapt das wort Risikogruppe die Runde machte, hatte ich schon alle Informationen herbeigesucht, die mir die Beurteilung der realen Gefahr ermöglichte. Deustche Informationsquellen gehörten nie dazu. Bis heute nicht. Deuutsche haben nur Propaganda verbreitet, bzw. für die im Grunde völlig überflüssigen Gentherapien der Impfsuppen-Multis lobbyiert.
Während des ersten Shutdowns verbrachte ich ganze Tage gebannt vor dem Fernseher ...
Selber schuld.
Und musste schließlich auch noch allein eine große Operation durchstehen, da im Krankenhaus Besuchsverbot herrschte.
Ich hatte mußte Ende 2020 mehrere Wochen lang meinen kurz vor dem Abnippeln seienden Bruder betreuen, der mittlerweile allerdings wieder voll im Saft steht. Nix da mit Beuschsverbot. Selbst auf der Intensivstation für Schwerstkranke nicht. Auch bei verlegung auf andere Intensivstationen nicht.
Machten sie einen Schritt nach vorn und nahmen sich mehr Freiheiten heraus, machten wir wieder zwei Schritte zurück.
Ich habe immer mien dinig durchgezogen, so wie ich es für richtig hielt, völlig unäbhängig vom Rumgelaber der Merkel, des Spahn, Wiehler, Drosten oder der Bundesalarmsirene. Quacksalber seins gwesn. Seins immer noch. Und Dummköpfe obendrein.
Während sie in den Urlaub fuhren, hatte die Risikogruppe nie Urlaub.
Siehe oben. Ich als Risikogruppe habe es all die Monate ordentlich krachen lassen, so ich der Meinung war, es krachen lassen zu müssen.
Kein Urlaub von der Isolation. Kein Urlaub von Schutzmaßnahmen. Kein Urlaub von der Todesangst.
Dann sei eher eine Psychotherapie, eventuell unter Zuhilfenahme von bunten Pillen, empfohlen. Denn wenn sie die Todesangst als allgemeines Lebensrisiko zu würdigen lernt, stand strunzgesund hundert Jahre alt werden zu wollen, dann sieht das mit den Annehmlichkeiten des Lebens deutlich besser aus.
Ableismus ist real, und Ableismus tötet.
Blödsinn. Die soll froh sein, im schlechtesten Deutschland aller Zeiten zu leben. Wüßte sie es, würde sie es zu schätzen wissen, denn für die Risikoanalyse seines Lebens ist jeder selber verantwortlich.

5. März 2022

Fake News zum Teide

Kanaren virtuell
Der Pico del Teide - das "Dach der Kanaren" - ist mit seinen 3718 Metern der höchste Berg Spaniens.
Kanaran aktuell
Der Teide ist mit 3.715 Meter der höchste Berg von Teneriffa, der Kanaren und von Spanien.

Keine Fake News.

Kannste dir nicht ausdenken: Lauterbach will geflüchteten Ukrainern Impfangebot machen.

Die Bundesregierung vertickt ihren ganzen gammligen Scheiß an Ukrainer

27. Februar 2022

Kreuzspinne und Kreuzgurt

Das waren doch mal zwei zum Teil spannende Halbfinals gestern. Bei Ronnie O'Sullivan gegen Liang Wenbo war nur der letzte Frame spannend. Er brachte nach langem taktischen Kampf den Sieg für The Rocket. Der Rest des Matches war wesentlich wieder eine Galavorstellung mit atemberaubenden Breakbuilding. Da freue ich mich auf das heutige Finale gegen einen jungen Chinesen. O'Sullivan spielte diese Woche wieder mal, als wäre er der beste Snooker-Spiler der Welt. Ich glaube, das ist er auch, egal was die anderen erzählen.

Ich war doch jüngst auf Teneriffa durch die Gegend gelatscht und hatte je nach Trekking-Pfad verschiedene Möglichkeiten, den Fotoapparat mitzuschleppen. Für kurze, unangestrengte Ausflüge hat sich meine neuer Strap von Peak Design vollauf bewährt. Kann ich nur empfehlen. Allerdings macht der bei mir Schulter, wie auch der alte Sniper Strap, weil der das Gewicht von 2 Kg nur auf eine Schulter legt.

Für die schwierigen Touren hatte ich ein Harness (Brustgeschirr) mit dabei, das im Koffer wenig aufgetragen hat und am Körper nicht so sperrig ist. Prinzipiell war ich mit dieser Lösung auch sehr zufrieden. Doch die, die ich mithatte, macht ebenfalls Schulter, denn auch die liegt nur einseitig auf. Das Handling allerdings war ausgezeichnet, denn ich hatte beide Hände für die Stöcke frei. Der Fotapparat ließ sich flink entnehmen, das Bild anfertigen, der Apparat wieder verstauen. Als Sicherungsleine kam die Handschlaufe von Peak Design zum Einsatz, die am Harness-Gurt mit einem Clip befestigt wurde.

Das beidschultrige Harness hatte ich wegen seiner schieren Größe und Sperrigkeit zu Hause gelassen, auch wenn es für's Radeln die ideale Lösung ist. Damit hätte ich wenigstens beidseitig Schulter entwickelt.

So kam ich auf eine Bastellösung, die das alles etwas eleganter aussehen läßt, die leicht ist und für einfache Wanderungen den Zweck des vor-der-Brust-Tragens erfüllt. Zwei Schultergurte hatte ich noch rumliegen, die anderen gefühlt 10 wurden letztes Jahr der Mülltonne anvertraut. Als Halterung für den Fotoapparat nutze ich den PD Clip. Die Lösung, wie sie PD selbst im Video vorstellt, denn Clip am Rucksackgurt zu befestigen, kam nicht in Frage, da sie die unergonomischste von allen überhaupt ist.

Die Schlüsselringe sind nur mit dabei, weil es nochmal 3 cm Längengewinn bringt und sich die Karabinerhaken leichter einhängen lassen. Die Last ist kein Problem.

Das alles hat den Vorteil, daß ich mir vorerst andere Lösungen, die ich mir angeschaut hatte, verwerfen kann, u.a. einen Saxophongurt für Frauen, der es wahrscheinlich geworden wäre, oder Kreuzgurte, die von den Jägern des Fuchses für Kameras und Feldstecher genutzt werden.

Der letzte Link geht nach Kanada. Der kommt am nächsten an meine Anforderungen heran.

12. Februar 2022

nennt sie doch einfach Klimaterroristen

Vera Lengsfeld gibt einen vor.

Seit dem Atomausstieg emittiert Deutschland mehr Kohlenstoff als jedes andere Land Europas, was praktische Auswirkungen auf Afrika haben wird, wo die Folgen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren sind.
Heinz Bude schreibt für den Völkischen Süddeutschen Klima Beobachter und hat u.a. das beobachtet, wofür er dem lesenden Volk auch noch jede Menge Arbeitergoschen abtrotzen möchte:
Wir werden an einen Ort zurückkehren, wo wir noch nicht waren. So lautet die Erkenntnis, die uns die Pandemie aufzwingt und die der Klimawandel fordert.
Ich war während der sogenannten Pandemie zum x-ten Male auf Teneriffa und es war wie immer. Schönes Wetter, so daß mir die Sonne aus dem Arsch schien, jeden Tag baden, kaputte Schuhe und krachrammelvolle Strandlokale, ind und vor denen sich die erschöpften Menschen aus ganz Europa von den Anstrengungungen des Urlaubmachens mit Lab versorg­ten. Alle waren gut drauf, soweit ich das beurteilen konnte. Lab war auch in ausreichenden Mengen vorhanden.

Ich sehe sehr gut erholt aus und habe immer noch schöne Farbe im Gesicht, hieß es mehrfach voll anerkennendem Neid, also jenem Neid, der mir diese Reise aus tiefstem Herzen gönnte.

Die Pandemie zwingt nichts auf, der Klimawandel fordert nicht und die Sonne schickt keine Rechnung. Fertig ist die Laube.

Bude dumm wie ein Klimaterrorist.

Wenn die Spritzärzte von der Spritze losgekommen sind, dann können sie sich ja diesen Propagandaterroristen widmen, ihnen freundlich zureden, beim Anziehen der weißen Jacke helfen und ihnen das Zimmer zeigen, in dem sie ihren Wahn die nächsten Jahre auskurieren können. Dazu sind Ärzte da, hilflosen Menschen zu helfen.

Und niemand sieht sich veranlaßt, den Amtsarzt zu benachrichtigen und eine Ambulanz mit zwei kräftigen Pflegern vorbeizuschicken.
Nein, denn die Idioten sind in der Mehrzahl. Argo Nerd wieder einmal mit dem Beweis, daß sich beim deutschen Staatsfunk die Balken gefährlich biegen, weil die Klimaterroristen dortselbst an den Hebeln der Sendemaschinene sitzen.

30. Januar 2022

die rechten Schreiber auf PPQ

So, zwecks Zeitersparnis haue ich das auch mal auf meinen Blog, damit es da als richtiger Post verewigt ist.

@ Sepp, seinen Kumpel Bernd usw.

Finde den Fehler. (Oder auch die Fehler.)

keinegewalt

Ich bin fassungslos, das der Ministerpräsident eines Bundeslandes sich auf so ein Niveau herabbegibt.

Danke @Volker.
-----
Fehlende Kommas und "daß" funktioniert immer. Ihr seid so berechenbar wie ein beliebiges Exemplar aus der Köterrasse, das man auf den Schwanz tritt. Funktioniert immer wieder, präzise wie ein Schweizer Uhrenmesser.

Tut euch zusammen und macht ein Lernkollektiv auf, das Kommasetzung, Infinitiv mit zu und "daß" paukt. Damit erschlagt ihr 90% all eurer Geschmacksverirrungen.

>> wir haben keine Probleme - wir haben Jobs und verdienen jeden Tag ein Arschvoll Geld

Um es brutal zu sagen, ja, dann geh doch arbeiten, statt hier im Kommentarkeller bei PPQ rumzupöbeln.

Ihr seid hier nur Gäste, die mit ihrer proletenhaften Attitüde den wohlfeil gedeckten Tisch durch Unbildung vollkacken. Ich weiß, daß ihr das nie begreifen werdet. Wer aber hier kommentiert, sollte wenigstens im elementaren Bereich Grundanständigkeit nachweisen können. Das betrifft in erster Linie eine grundanständige Schriftform. Alles andere ist mir weitestgehend egal.

Ich weiß nicht, ob ich den Langmut des Hausherren bewundern darf, soll oder muß. Ich habe ihn nicht und täte derlei Gäste sehr schnell rausschmeißen. (Hier ist noch eines der schwierigeren Probleme versteckt. Der Konjunktiv ist eben nicht die Möglichkeitsform, sondern nur auch.)

Alternativ bietet sich bei derlei viel Schinderei und der Kohle, die man damit schottert, an, alles auf einen Haufen zu werfen und sich ebenfalls gen Kanaren auf den Weg zu machen. Es muß ja nicht Teneriffa sein. Wenn man nur baden, sich braun machen und weit weg von Corona in Bars abhängen will, reicht auch Fuerte. La Palma lohnt nicht mehr. Vom Vulkan ist nichts mehr zu sehen. Habe ich aus dem Flugzeug und vom Samara aus beäugt.

Disclaimer

Wie mancher Mitbürger schon gehört hat, für andere ist es neu. Karl Marx hatte jede Menge für die Arbeiterklasse übrig und viel darüber geschrieben. Proleten hat er verachtet.

[update 09:15 Uhr]

Der Hausherr hat im Kommentarstrang einmal kräftig durchgewischt, so daß einiges in diesem Post nicht mehr nachvollziehbar ist.

27. Januar 2022

Führergedicht

Das ist kein Bert B., auch nicht Bela B., sondern nur eine kleine Anmerkung zu den großen Fragen der Zeit.

In Anlehnung an die Zeit der Führergedichte widme ich diese Zeilen dem Plakathalter, Führer Olaf.

Teneriffa, Januar 2022

Für Olaf, den bestellten Führer

Die Sonne schien mir aus dem Arsch,
drei Wochen lang.
Das war's.

Was es mit Schrödingers Sonne auf sich hatte, das vermochte ich mangels ausreichender Verweildauer nicht zu klären.

26. Januar 2022

Signal auf Teneriffa

Als ich mir wegen der kurz bevorstehenden Explosion eines Lithium-Akkus ein Smartphone zulegen mußte, um einen leichten Zweitfotoapparat anbei zu haben, lag eine Telefonkarte für 10 Euro im Karton. Hab ich aktiviert. Und es erreichte mich noch die Depeche, ich solle Signal installieren, wegen der verschlüsselten Direktkommunikation. Das mit dem Verschlüsseln ist ein Ulk der Amis. Direkte Nachrichten gehen, auch mit Bildern. Ein schöner Nachrichtendienst.

Aber wieso dauert manches Signal 20 Stunden bis zu mir, und warum macht dieses Telefon keinen Mucks, obwohl ich alle Schalter auf ein habe.

Es soll bimmeln, die Deutschlandfahne hochleiern, vibrieren, Girlanden aufziehen, Konfetti werfen und eine Info auf dem Display einblenden. Nichts machen ist auch irgendwie doof.

25. Januar 2022

Gott mag keine Masken

Die Cueva del Santo Hermano Pedro ist ein heiliger Ort auf Teneriffa und Wallfahrtsort für Katholen jeder Provinience. Es ist ein Ort der Ruhe, so nur eine Handvoll Leute ihre Dollars ... Das war ein anderer Film.

Man tritt Gott Angesicht zu Angesicht gegenüber, wenn man sich ihm zeigt und bekreuzigt, auch wenn Gott nur ein angemalter Holzstumpf ist.

Ich hingegen wurde angezischelt, die Spahn-Burka ins Gesicht zu zerren, denn mir quillt die Gottlosigkeit quasi aus jeder Pore, so daß man das auf einen Kilometer gegen die Sonne des Südens erkennt. Jene, die nicht Zwiesprache mit dem Herrn halten, dürfen sich ihm angesichts des Corona-Teufels auch nicht erkenntlich zeigen.

Auch Gott weiß zu teilen und zu herrschen.

6. Januar 2022

5-Sterne-Erlebnis-Flughafen BER

Ich frage mal ganz leise in die Runde, ob ich der ersten Mensch auf Erden bin, der einen überaus positiven Eindruck vom BER hat.

Ich wurde direkt am Check-In abgeworfen, war 10 Minuten nach Öffnung fertig und 20 Minuten später am Gate, wovon 10 Minuten auf den Fußmarsch von der Sicherheitskontrolle bis zum Gate entfielen.

Das mit dem Stromschlag passierte genau zu dem Zeitpunkt, als ich meine drei Schalen wieder einsammelte. Der gute Mann mußte wirklich die Schuhe wechseln.

Der Flieger wurde enteist und startete so mit einer halben Stunde Verspätung. Der Pilot hat sich entschuldigt und ist deswegen über eine halbe Stunde zu früh auf der Insel im Atlantik gelandet.

Oben ein Symbolbild für alle Komfortmöglichkeiten, einen Rucksack im Flugzeug zu transportieren. Eine ganze Reihe für sich alleine haben, das hat was. Und über eine Stunde Flugzeit sparen, das hat noch mehr.

Deswegen fliegt man nach Teneriffa, um als erstes den Atlantik zu entern.

30. November 2021

das Leben in Angst

Horst Lüning Auge in Auge mit dem Vulkan auf La Palma, den er von Teneriffa aus als Katastrophentourist besuchte. Bei mir reichts immer nur bis La Gomera.
Das Leben ist zu kurz, um Angst zu haben. Mit der Angst wird es auch nicht viel länger. Halten Sie sich an Wahrscheinlichkeiten fest. Dann lebt es sich viel leichter.
Man muß ständig Angst haben, daß Ronnie O'Sullivan einen Fehler macht und rausfliegt. Gestern war es Mark King, der diese Fehler nicht ausnutz­te, weil er mehr produzierte. Rolf Kalb meinte, dies sei die beste Vorstel­lung bis jetzt von The Rocket gewesen. Jein. Eher nicht. Ich fand die zweite Runde gegen Robbie Williams besser, weil er da außerordentlich smooth gespielt hat, sehr weich und fluffig. Sein Körper, der Stab (ich weiß nicht, wie man das schreibt, das mit dem Queue) und die Bälle waren eins in ihrer Schwerelosigkeit. Bis Sonntag ist noch ein weiter Weg. Und steiniger.

John Higgins ist auch raus. Es ist ein hartes Pflaster für die Top 16.

21. August 2021

Bike-Fitting

Fahrrad klarmachen zum Radeln? Wie übersetzt man das am besten? Eigentlich geht es ja um den Menschen auf dem Rad.

Nach meine letzten Sattelwechsel im Mai 2018, der mir ein halbes Jahr Invalidität einbrachte, weil das gesamte Gestänge in sich schräg zur Person stand, was erst von einer Zauberin auf Teneriffa behoben werden konnte. In diesem Jahr saß ich auf dem gleichen Dilemma, denn der Billigsattel war nach drei Jahren verschließen, ein neuer mußte her.

Insgesamt habe ich vier Sattel ausprobiert, u.a. einen Brooks C-17. Ich bin mit diesem neumodiscchen Scheiß nicht klargekommen, da ich eine sehr sensible Sitzfläche reps. Sitzknochen habe.

Eigentlich muß man einen Sattel in einer einzigen Aufnahme 25 km fahren können, war immer meine Annahme, dann sitzt er gut. Mit den vier gestesteten war das erst mal nicht so. Doch gestern, nach fast 14 Tagen Radfahrpause, lief es richtig gut. Völlig entspanntes pedalieren an Brandenburger Feldern vorbei, das hat schon was. In der Woche war noch ein kurzer Ritt durch die Stadt nötig, bei dem ich wieder mal einen schweren Verkerhsunfall angesichtig wurde, der keine Erwähnung in den Medien fand. Kurztrips zählen nicht für die Bewertung, ob das Bike-Fitting funktioniert hat.

Das Thema auf dem richtigen Sattel richtig sitzen ist nicht trivial, da es um orthopädische Schäden geht, die nicht mehr repariert werden können. Bei mir im speziellen um ein in allen drei Regionen vorgeschädigtes Geständige, das eine fragiles Konstrukt ist. Eine schmerzfreie radtour ist deswegen essentiell, der Aufwand, Sattel und Körper so einzustellen, daß das ermöglicht wird demzufolge hoch.

Zwei Tage vor meiner Uckermark-Tour war die Entscheidung gefallen. Ich habe auf einem Billigsattel vom Discounter gesessen, der mir lange Distanzen ermöglichte. Wochen vorher war der Sechskannt der wichtigste Begleiter auf jeder Tour, denn ständig habe ich nachjustiert.

Die für mich beste Kombi ist ein sehr harter Gelsattel. Als Hose nutze ich eine professionelle Rennradhose (Italien), die die Polsterung liefert. So leidensfähig wie viele junge Männer, die defacto auf einem Stullenbrett radeln und das nicht mal merken, bin ich leider nicht mehr. Dann ginge auch der schnöde Ledersattel von früher.

Die Anmerkung hat gesagt…

@Daniel Düsentrieb* dumm wie ein Faschistenbrot. Ich habe kein Pedelec. Ich habe auch keinen Pedelecsattel. Für ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung ist im Grunde jeder Sattel geeignet. Auf einem E-Bike fährt man gemütlich aufrecht sitzen durch die Landschaft und läßt es sich einfach gut gehen. Je moderater das Tempo, desto größer der Entspannungseffekt. Es wäre aber ein guter Ansatz, wieder einmal das Thema Sattelwechsel zu behandeln, denn das machte mir dieses Jahr echte Probleme, denn ärztlichen Rat mußte ich sehr wohl einholen.
Anonym hat gesagt…
>Es wäre aber ein guter Ansatz, wieder einmal das Thema Sattelwechsel zu behandeln,

Nach meiner Erfahrung waren gerade anti-rutsch-Oberflächen und viel Polster an Hose und Sattel das Problem. Aktuell fahre ich einen megabilligen China-Skelettsattel aus fake-Carbon, daher etwas elastisch, sehr wichtig (!) im Vergleich zu real-Carbon. Darauf sitzen mit Jeans und Boxershorts, die stramm genug sitzen sollten, um nicht ständig in die Kimme zu rutschen. Es darf vor allem keinen Feuchtigkeitsstau geben, dann ist das alles gut für stundenlange Fahrten im Thür. Wald. Natürlich alles subjektiv, jeder Arsch ist ein Individuum.

Die Anmerkung hat gesagt…
@Anonym Das ist ein sehr guter Einstieg. Ich hatte mir den Brooks C-17 geordert, vielleicht wäre der C-15 die bessere Wahl gewesen. Naturkautschuk mit Antirutsch. >> Boxershorts, die stramm genug sitzen sollten, um nicht ständig in die Kimme zu rutschen. Genau das war passiert, auf daß die Ärztin einen Blick auf die Wunde werfen mußte, um dann eine langwierige Zinkbehandlung anzuordnen.
Anonym hat gesagt…
Mein zweitbester Sattel, vor den billigen Skelettsätteln, war ein minimalistischer Merida, ebenfalls glatt und ungepolstert. Leider nur noch selten und gebraucht zu kriegen. Angerauhte Oberflächen, Polster und Nähte im Kontaktbereich habe ich nach vielen Versuchen zum No-Go erklärt. Nach meiner persönlichen Philosophie darf der Hosenboden nicht auf dem Sattel festkleben, und der Hosenstoff nicht an der Haut. Ich bevorzuge eine gewisse Freiheit, das verteilt den Verschleiß an Mann und Material etwas besser.
Ich hebe es extra noch einmal hervor.
Nach meiner persönlichen Philosophie darf der Hosenboden nicht auf dem Sattel festkleben, und der Hosenstoff nicht an der Haut.
Die Hautärztin meinte bei Besichtigung der Wunde nur: Baumwolle. Genau das war passiert. Die Billigradelhosen vom Lidl, mit denen ich jahrelang gut gefahren bin, habe den diesjährigen Sattelwechesl nicht mehr überstanden und liegen im Müll. Die haben diese Reibungsekzem provoziert.
-----
* Ich weiß, was der geschrieben hat.

16. Juni 2021

der Doppelmord des Tomás Antonio Gimeno

hat auf den Kanaren große Wellen geschlagen, weil es erstens seine beiden Kinder betraf, zweitens Gewalt gegen seine früher Frau, eine Deutsche, eine Rolle spielt und dessen reiche Familie involviert ist bzw. wird. Die haben sicher nichts damit zu tun, es färbt aber auf sie ab. Es wird also was kleben bleiben.
Tomás Gimeno, der Vater, der seit dem 27. April mit seinen Töchtern Anna und Olivia auf Teneriffa vermisst wird, soll die Mädchen auf seinem Bauernhof in Igueste de Candelaria als Teil eines vorgefassten Plans getötet haben, um seiner Ex-Partnerin den größten Schmerz zuzufügen, den er sich vorstellen kann.

Der Richter wiederum hat einen weiteren internationalen Haftbefehl gegen Tomás Gimeno beantragt, wegen der mutmaßlichen Begehung von zwei schweren Verbrechen des Mordes und eines Verbrechens gegen die moralische Integrität im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt, wobei er darum bittet, dass der Fall an das Gericht für Gewalt gegen Frauen in Santa Cruz de Tenerife geht.

Nun verlangt BILD eure Arbeitergroschen, um die auf spanischen Internetseiten abgeschriebenen offenen Informationen hinter einer unüberwindbaren Mauer der Bezahlerei anzubieten. Leute, tragt das Geld zur Hütte von Karls Erdbeerhof, da macht ihr einen besseren Schnitt und Deal. Ersatzweise geht auch der Bochwurstdealer eurer Wahl.

Zitat von LaTorre Beitrag anzeigen

Damit hat sich dieser Miserable an die Spitze der nationalen Macho-Crimen gesetzt.

Eifersucht ist, scheinbar, eine genetische Eigenheit der Latino-Ibericos.

( Ich kann es nicht in andere Worte kleiden, dass das sich so rassistisch anhört ! )

Keinesfalls ist solcherart Verhalten den Latino-Ibericos alleine scheinbar Genetisch in die Wiege gelegt, sondern allen sogenannten Machos die zumeist aus dem Arabischen Umfeld kommen.
Jedenfalls wenn man die Nachrichten aus Mitteleuropa liest.
Traurige Gestalten von falsch verstandener "EHRE"

Wanderungen in der Masca-Schlucht hat man tot reguliert.
Wie gesagt: glaubt mir einfach, dass ihr diese Helme bei höheren Aussentemperaturen NICHT tragen wollt.

Und wie auch schon gesagt: Der Barranco ist nach wie vor eine beeindruckene Natur-Kulisse. Aber die Wanderung selbst hat durch die "Entschärfung" für mich deutlich an Interesse verloren. Das mögen andere Wanderer, für die diese Entschärfung hilfreich ist, natürlich ganz anders sehen.

29. Mai 2021

nichts bleibt für die Ewigkeit

Bis zum bitteren Ende (bzbE) wird es aber reichen.

Astreine Qualität. Genau diesen Pullover habe ich lange Zeit gesucht, denn der ist innen kuschelig warm. Einen solchen hatte ich für die Winterzeit und jede Gelegenheit, bei der Wärme willkommen ist. Er ist die dritte Lage beim Zwiebelprinzip, wenn man mal bei 4 Grad radeln muß. Oder jetzt im Mai, wenn man an die frische Luft muß und das Thermoter wie heute 12 Grad ausweist, ich aber trotzdem den Spargel herbeischaffen soll. Da hilft das Oberteil, die Wärme drin zu behalten.

Die Hose ist ein prima Kleidungsstück für den Turnunterricht.

Damit kann man z.B. auch auf Teneriffa an einem windigen Wintertag die Strandpromenade rauf und runter machen, ohne zu frieren, und trotzdem das schöne Wetter genießen.

14. April 2021

Impfen auf dem Flughafen Tempelhof, Hangar 4

Ich war ja vorigen Dienstag beim Doktor und frug nach, wie das mit der Impferei jetzt sei, ich könne binnen einer Woche einen Termin in Tempelhof kriegen, wenn AstraZeneca für mich okay sei. Nichts wie hin, hieß es, sie wissen noch nicht, wann sie selber ins Geschäft einsteigen. Außerdem will ich doch sicher wieder mal nach Teneriffa.

Super Logistik und flüssiger Betrieb dort. Von U-Bahnhof Paradestraße bis U-Bahnhof Paradestraße mit dem Shuttle genau 1 Stunde. 25 Minuten nach Betreten des Hangars hatte ich die Spritze im Arm. Dann noch 20 Minuten Pflichtwarten und fertig war der Tagesausflug nach Berlin rein. Laufen lohnt übrigens nicht. Das ist ein elend langer Spazierweg und auf dem Vorfeld und Flugfeld zieht es gar mächtig und arschkalt durch jede Kleidungsritze.

Die Grippeimpfung dreimal um die Ecke geht auch nicht schneller, nur daß der Weg erheblich kürzer ist.

Senat: Mehr Freiheiten für Geimpfte

Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, bekommt in Berlin gewisse Freiheitsrechte zurück.

Ich hatte eine längeres Gespräch mit einem Versicherungsmenschen, nein nicht Karl Eduard. Die fummeln alle schon an neuen Policen für die Hotelerie und Veranstalter, weil sie deren Geld haben wollen. Wer nicht zahlt, wird vom Spielfeld gekegelt. Flugbranche, Hotelgewerbe und Konzertveranstalter werden die treibenden Kräfte des Impffaschismus werden, in der BRD auf druck von Merkel. Da führt keine Weg mehr dran vorbei. Man muß sich also wirklich entscheiden, ob man priviligiert leben will oder eben nicht. Es werden sehr schlimme Zeiten auf uns zukommen, wenn es nur noch gewisse Freiheitsrechte zurückgibt.

Die Faschistenbande im Senat leistet ganze Arbeit, und die Linke ist voller Begeisterung dabei. Schönen Dank auch.

99% der Patienten in Tempelhof waren kaukasischer Rasse. Ich habe nur einen Neger gesehen. Das gesamte Servicepersonal kam aus einen anderssprachigen Kulturkreis, damit die türkischen und arabischen Gäste auch korrekt behandelt werden können. Sie sprachen auch sehr gutes Deutsch, deutlich besser als z.B. merkel. Der Teil der Veranstaltung ist schon sehr gut gelöst worden, damit sie da auch wirklich alles am Laufen halten können und niemand den Betrieb aufhält.

Erstaunlich auch, daß ich zwar ein gewisses Grundrauschen im Hangar wahrgenommen habe, insgesamt aber alles sehr ruhig, eigentlich sogar leise ablief. Sind ja durch die Kabinen genügend Schallschutzwände reingebaut worden.

Nun noch eine Randbemerkung zu Merkels Todesspritzen, oder Merkels Opfergabe zwecks Machterhalt. Im Winter wurden ja tausende Alte, Gebrechliche. Senile, Demente oder Sieche in den Tod gespritzt. Dieser Toten soll nun, ich nehme an seitens Steinmeier und Merkel höchstsselbst, gedacht werden. Es ist im Grunde das feierliche Gedenken an die Stalingradopfer Merkels, nur daß die winterliche Ostfront diesmal quer durch die Altenheime der Republik ging.

Corona-Gedenken: Demo-Verbot

Während der Gedenkfeiern für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie am Sonntag gilt für zentrale Plätze in Berlin ein Demonstrationsverbot.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll die Maßnahme dafür sorgen, dass der Festakt nicht gestört wird ...

Schau an. Wenn die Kritker des Merkel-Faschismus der früheren Freiheit gedenken, dann darf die Antifa randalieren und die Polizei durch Randale, Wasserwerfe und Knüppel aus dem Sack stören.

Ich habe mir ja auch schon überlegt, ob die Hunderte von Millionen, die die Bundesregierung für Linke zum Kampf gegen Rechts ausgibt, heißt, dass die Bundesregierung der linken Mafia angehört, oder ob es eine Schutzgeldzahlung an die linke Mafia ist.

Was für eklige widerliche Charakatermasken.

Knapp und treffend von CDU-Politiker Prof. Dr. Max Otte auf Twitter formuliert:

"Wenn das durchgeht, ist die Diktatur vollendet und die klassischen Bürgerrechte sind weg, das sollte jedem klar sein."

16. Februar 2021

die Würde des Wessis

Was stimmt hier nicht beim Video von Horst Lüning auf Teneriffa? Genau da, so wurde ich mehrfach kontaktiert, sollte ich jetzt eigentlich stehen, wo der Lüning sitz. Kenner wissen, was nicht stimmt. (Z.B., daß er sich statt meiner dort in der Sonne fläzt.)

Es ist unter meiner Würde, mich mit derlei zersetzender Feindpropaganda auseinanderzusetzen. Alexander Wallasch bekommt als Westdeutscher die Weihen der Würde verliehen.

Vielleicht kurz zur Erklärung: Ich bin im Westen aufgewachsen und …

Tragen Sie das mit Würde, tragen Sie das mit Würde, ich hatte das große Glück, Ossi zu sein.

Sehr schön auch, daß Diestel das Grundgesetz der Sozoiologischen Empirie kennt.
Der liebe Gott ist ja gerecht. Und der hat die Idioten in Ost und West gleichmäßig verteilt. Wir haben genauso viele im Osten proportional wie im Westen. Sie haben aber im Westen absolut ein paar mehr, weil da ja auch mehr Menschen leben.
Soeren Haeberle 21 Minuten her
Zitat „Und wenn dieses Schlachtschiff sinkt, das heißt, wenn Angela Merkel nicht mehr da ist, dann sind wir hilflos und führungslos.“

Ab da konnte ich nicht mehr weiterlesen, Tränen der Rührung rannen in Strömen über meine Wangen direkt in die spätbarocke Tränenamphore aus dem Grab Tut Ench Dingsbums …

Lucius de Geer 24 Minuten her
Ganz großes Kino, Herr Wallasch! Was Sie Herrn Diestel hier freimütig über sein Selbstbild, Gott und die Welt der DDR erzählen lassen, das ist eine Glanzleistung. Nicht zuletzt: So über die einzigartige Genialität unserer Fürstin belehrt und quasi zu ihr bekehrt zu werden, das muss doch jedem CDU-Abtrünnigen ein Damaskus-Erlebnis sein. Danke für dieses Meisterstück an Realsatire.

Auch der Berliner Bürgermeisternede ist so ein würdeloser Wessi. Weil ihr gerade das Shithole Berlin verschärft anklickt, sei eine Idee nachgetragen, die eigentlich von der Gesellschaft für Stadtmarketing hätte kommen müs­sen. Nun kommt sie eben von mir, weil Müller einfach nur zu doof ist, dieser Stadt Charme zu verleihen. Dann muß ich mich auch nicht rumquälen.

In Zusammenarbeit mit der Bahn muß in den schönen Wochen des Jahres auf der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und Ostkreuz ein Panorama­zug fahren. Das erleichtert das bequeme Fotografieren ungemein. Wegen der Oberleitungen wird das mit offenem Verdeck schwierig. Irgendeine Lösung, die Fenster großzügig zu öffnen , wird sich schon finden. Erst geht es die eine Tour auf der rechten Fahrspur, dann hat man die verkackte Stromleutung nicht im Bild. Ab Ostkreuz geht es auf der anderen Seite zurück, da hat man die verkackte Stromleitung auch nicht im Bild. Ich muß dieser Tage mal die andere Richtung auch noch ablichten. Das sind schon Krachermotive bei. Fahrpreis für ein Strecke 20 Euro, für beide 35 oder noch teurer, da die Stadtkasse klamm ist.

Den Sherpa klickt ihr auch wie auf Droge. Dann sei verraten, daß ich mit den Handschuhen auch nicht bei minus 7 Grad für 30 Minuten fahren tä­ten würde. Also, mach ich ja sowieso nicht. Sie halten die Temperatur aus, aber die starre Haltung am Lenker läßt dann doch recht schnell den Frost einsickern. Es sind trotzdem gute Griffelschützer.

Nur die in den USA lebenden Amerikaner haben ihre Würde zurücker­halten bekommen. Das ganze Konzert von Miley Cyrus als in einem Video. Das hat was.

4. Februar 2021

Horst Lüning auf Teneriffa

Hörst Lüning
Wer in der Krise verreisen will, muß einen etwas tieferen Geldbeutel haben.
Ich bin ja auch schon mehrfach kontaktiert worden. u.a. auch aus dem Frankenland, wann ich wieder in Teneriffa aufschlage usw. Selbst von der Insel erreichten mich Hilferufe, die ich nach besten Wissen und Gewissen beantwortet habe.

Derzeit ist es wohl das Beste, nichts und niemandem über Reisepläne zu erzählen, sondern einfach zu fahren, wenn einem so ist.

Alleine für diese arrogante und überhebliche Fläzvideo müßte der Lüning 14 Tage verschärfter Södolf-Quarantäne absolvieren. Eine Frechheit, wie er unsereinem den Mund wässrig macht.

Außerdem erschien das Video nicht auf Youtube, weil dieses Portal coronafeindliches Antiregierungsverhalten nicht gutheißt und löscht. Insofern sei es dem Herrnn Lüning gegönnt, daß er dem Södolf und der Merkel die Zunge rausstreckt. Das haben die sich redlich verdient.

30. November 2020

der Anruf der Gesangslehrerin

Miley Cyrus - Sweet Jane (MTV Unplugged Presents Miley Cyrus Backyard Sessions)
--
Thilo Schneider

Fliesenleger im Home-Office

Wir haben Halbzeit in unserem Häuschen auf dem Lande. Ein Stockwerk bewohnen wir bereits, die Heizung funktioniert, wir können – sehr weit entfernt von dem Begriff „Kochen“ – uns Essen machen und müssen auch nicht mehr unserem anatolischen Savoir-Vivre folgen und hinters Haus, um das Essen wieder loszuwerden. Wenn es regnet, wird geduscht. Die Grundbedürfnisse sind also gestillt.

Und die Fliesen fürs Bad sind da. Nach zwölf Wochen. „Wegen Corona“, wie wir alle derzeit reihum gebullshitted werden, selbst wenn die Pizza­bestellung zum Mittagessen erst als letztes Abendmahl eintrudelt. Deswegen fand ich es sinnvoll, den Fliesenleger anzurufen, ich würde Weihnachten gerne baden. Vielleicht sogar mit einer Person unseres gemeinsamen Haushalts.

„Sie wissen aber schon, dass wir Corona haben“, sagte mein Fliesenleger am Telefon, „ich kann derzeit nur Homeoffice machen!“ Ich war verblüfft: „Und wie soll das gehen? Ich nenne eine x-beliebig große Fläche, auf der Sie dann zu Hause meine Fliesen verlegen und Sie schicken mir dann die Verlegerechnung?“ Mein Fliesenleger lachte. „Nein“, erklärte er, „wir haben das Jahr 2020. Es gibt heutzutage ja auch Telemedizin. Und ich habe mich auf Telefliesenlegen verlegt. Sie stellen ein Notebook mit Kamera in Ihr Badezimmer, und ich sage Ihnen, was Sie machen müssen. Abgerechnet wird pro Stunde, je nachdem, wie gut Sie sich anstellen! Ist ein Pilotprojekt.“ Ich fand das ziemlich fair, und da ich ja mit der Zeit gehen soll, stimmte ich leichtsinnigerweise dem Vorschlag zu.

Sie rief an, völlig unerwartet, und bot mir an, ich könne bei ihr via Inter­net zuschauen, wenn sie die Anweisungen erteilt. Sie mache die Kurse jetzt über die Leitung.

Gesangsunterricht aus dem Home-Office. Geht das?

Audra Miller führt durch so eine Kurzlektion, die man rein theoretisch nachmachen könnte. Ich nicht, dazu müßte die junge Frau ihre Stimme tiefer legen. Die Gesangslehrerin kann das.

Chorgesang sei ein Problem, sagte sie. Das könne sie wegen der Vorgaben auch nicht lösen. Aber zuschauen dürfe ich, einfach so. Für ohne Geld. Ich fand das ziemlich fair, und da ich ja mit der Zeit gehen soll, lehnte ich den Vorschlag ab.

Einen Tag später rief sie wieder an. Sie war hocherfreut. Ich hatte für mich festgelegt, daß diese Internethampelei nichts für mich ist. Außerdem, daß sie mich sehen, zutexten und anfassen will. Also hatte ich einen Tag nach dem ersten Anruf auf den AB gesprochen, daß ich selber vorbeikomme. Sie möge mir mitteilen, wann es ihr recht wäre. Und da Teneriffa diesen Monat ausfällt, ihr wißt schon, wegen der von Merkel angeführten natio­nalen Covidioten, die triste Jahreszeit jetzt in voller Länge so richtig lang­weilig wird, ist das ein bißchen Abwechslung und Ausbrechen aus dem Winterschlaf, da selbst Sportstudios verboten ist, ihren Beitrag zur Stär­kung des Immunsystems zu leisten. Dann muß es eine Gesangslehrerin eben richten. Persönlich.

Bis es soweit ist, muß ich mir noch irgendwas mit Friedenspfeife oder weißem Laken ausdenken.

Ronnie O'Sullivan muß auch irgendwas tun, damit er seinen Frieden mit sich findet. Die Ursenbacher-Faust gab ihm den Rest. The Rocket ist raus. Der Schweizer weiter beim zweitwichtigsten Snooker-Turnier der Saison.

10. September 2020

Teide-Foto: Note 1, setzen

Screen Video Stephan Wiesner bearbeitet, weil ich nur Note 2 gegeben hätte.

Stefan Wiesner und Ulla Lohmann machen Fotokritik. Das ist sowas wie Fotoesoterik für Anfänger, also für Leute, die ein Foto nicht binnen einer Zehntel Sekunde beurteilen können.

Das Motiv ist Klasse. Ungefähr ziemlich genau von der Stelle habe ich auch mal eines geschossen, aber ohne in der Höhle zu sein, sondern Glück am Mirador gehabt, daß Bewölkung, Licht und Luftfeuchte das zulassen. Finde ich jetzt aber nicht mehr, bzw. bin einfach zu faul, in den Archiven rumzusuchen.

Jetzt kann ich mir noch den Spaß erlauben und der Klickgemeinde Inter­net ein Rätsel zur Verfügung stellen. Wie hoch ist die Wolkenobergrenze über dem Atlantik vor Teneriffa, wenn man den Pea-Mall-Dowman-Algo­rithmus für deren Berechnung heranzieht?

5. August 2020

Was stimmt hier nicht?



Nein, nicht die Silhoutte von Teneriffa von der Ostküste aus gesehen, links der Sombrero und Vilaflor, rechts der Teide, sondern irgendwo in Kali­fornien. Reina del Cid and Toni Lindgren do a cover of Roger Miller's King of the Road somewhere in the California desert.



Das Teil stimmt erst mal. Nun zu dem, wo es nach fast jedem Wort piekst und zwickt.

Bericht: Polizeipräsidium Oberpfalz / PI Bad Kötzting
Am 26.07. gegen 3:25 Uhr befand sich ein 18-jähriger Fußgänger auf dem Nachhauseweg und ging auf der Staatsstraße 2139 ... Am Orts­aus­gang von Bad Kötzting legte sich der Fußgänger auf die Fahrbahn der Staatsstraße, vermutlich um zu schlafen.
Zum selben Zeitpunkt befuhr ein ... Pkw-Fahrer die Staatsstraße ..., konnte nicht mehr ausweichen und überrollte ... junge Mann ..., dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

27. Mai 2020

Adlon Berlin: Arbeiterparadies endlich wieder geöffnet



Da hüpft das Herz der LIDL-Kassiererin und bludruckt die Pumpe des Brotfahrers ins Gaspedal, weil die Schutzhaft nun bald vorüber ist und man doch noch den Sommerurlaub standesgemäß verbringen kann. Wir haben Ende Mai und bis dato war das Wetter dieses Jahr im Grunde scheiße oder höchstens lala, ein paar Tage ausgenommen.

Da paßt es punktgenau, daß der regionale Arbeiter- und Bauernfunk (RBB) nachrichtlich die frohe Kunde verbreitete, das Adlon in Berlin sei endlich wieder für Touristen geöffnet.

Martina, alleinerziehend, die sich hart durchs Leben hartzviert und drei Kinder über die Schutzhaft bringen muß, überlegt nun, die Tage mit ihren drei Sprößlingen statt auf der Datsche der Eltern lieber im Adlon zu ver­bringen. Da regnet's wenigstens nicht rein, meinte Annalena-Chantal (5) beim Abendbrot kurz nach dem Sandmann.

Noch entspannter als im Adlon geht es im Thüringer Arbeiterparadies unter Führung des christsozialen Ramelow zu. Spannender auch.

Bezüglich der Bewertung von Ramelow hat sich Peter Grimm inzwischen auch besonnen. Natürlich schreitet Ramelow Seit an Seit mit Merkel und Söder, erst recht, seitdem Herrmann ihm harte Vergeltungsmaßnahmen androhte, falls er sündigt.
Doch zurück zur meisterhaften Ramelow-Dialektik. Er betonte, dass er tatsächlich – wie angekündigt – am 6. Juni keine neue Corona-Allge­meinverfügung im Freistaat erlassen wolle. Vieles könnten die Landkreise und Städte regeln. Aber, so betonte er, ein Ende von Maskenpflicht und Mindestabstand hätte er nie versprochen. Auch ohne eine Allgemein­ver­fügung könnte das Land gezielte spezielle Verfügungen über die Mas­ken­pflicht in Verkehrsmitteln oder Geschäften erlassen. So bliebe die Gän­ge­lung der Bürger in allen wesentlichen Punkten auch in Thüringen erhal­ten. Wer auf mehr „Gesicht zeigen“ hoffte, wurde enttäuscht.
Das weiß der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen noch einen draufzusetzen.

Ramelow rudert zurück - Der Chefredakteursnewsletter von Jan Hollitzer


Jetzt plaudere ich mal aus dem Redaktionsnähkästchen: Unsere Berichterstattung über Bodo Ramelows Plan zu Lockerungen basierte nicht auf Missverständnissen, nicht auf Interpretationen, nicht auf Suggestivfragen.

Mein Kollege Elmar Otto hat journalistisch sauber aufgeschrieben, was uns (bewusst Mehrzahl) Bodo Ramelow telefonisch mitgeteilt hat: Keine Verordnung mehr in Thüringen ab 6. Juni, lediglich Empfehlungen. Keine Maskenpflicht, kein Mindestabstand, Großveranstaltungen sind wieder erlaubt. Der Krisenstab wird aufgelöst. Die Verantwortung wird auf die Kommunen und Gesundheitsämter übertragen. Sollten lokal Infektions­zahlen über die kritische Marke von 35 pro 100.000 Einwohner steigen, müsse zu strikten Regeln zurückgekehrt werden.
Ein Wort noch zu den sozigen Pappnasen faschistischen Gemüts in Berlin-Brandenburg, also Müller und Woidke. Das Einschränken und Verwehren von verfassungsmäßig garantierten Grundrechten, die unmittelbar gel­tendes Recht sind und für staatliche Gewalt bindend, wenn mich meine Lesebrille nicht trügt, sind keine Lockerungen, sondern immer noch das, was sie sind, verwehrte Grundrechte. Das haben zuletzt die deutschen Faschisten an der Macht getan. Nur um das klarzustellen.

Bodo möchte so gerne die Arbeiterklasse lieben und bringt es nicht zustande. First To Eleven, Violet Orlandi, Halocene und Lauren Babic wissen, wie es geht, somebody to love. Meines Wissens ist dies das erste hörenswerte Cover in der Musikgeschichte.



Hier irrt Danisch.
Endlich hat man sich durchgesetzt und die staatlichen Maßnahmen werden deutlich zurückgenommen, hat der Staat von der Exekution der Gastronomie nochmal abgesehen. Und was passiert? Die Leute bleiben auch zuhause, wenn es nicht verboten ist:
Er verlinkt dann einen Lügenfunk-Tweet als Beweis, in dem ein Bild von einem leeren spanischen Strand gezeigt wurde.

Ich verfolge ja die Webcams auf Teneriffa. Da war gestern ein Freudenfest der Arbeiterklasse angesagt. Der Strand war außerordentlich gut besucht. Die Surfer erfreuten sich heftigen Windes und ließen die Segel und Kites flattern, bis die Nacht kam. Ein hingelogener WDR-Tweet ist eben noch kein Beweis, nicht mal ein Beleg, auch nicht für Danisch. Manchmal wundert man sich dann doch über das Genie der IT. Daß er an schnöden Dingen des Alltags scheitert.

[update 28.05.2020, 10:35 Uhr]

aurora

Heute am Strand

26.05.2020, 23:13

Zur Zeit ist es sehr warm und sonnig; und seit gestern dürfen wir wieder ins Meer hopsen. Herrlich. Auch heute war an unserem Hausstrand die Hölle los . Da viele Menschen in Kurzarbeit (bzw. "Nichtarbeit") und die Schulen geschlossen sind, waren gefühlt Gott und die Welt dort. Sogar noch mehr Menschen, als ansonsten während der Schulferien und mit Touristen! Unglaublich. Nur die Strandbude hatte noch zu. Und die Duschen ... und Toiletten ... ebenfalls. Sogar die Außendusche am Strand war nicht in Betrieb.

Manche Dinge müssen sich noch sehr zurecht rütteln, bis sie Sinn ergeben. Aber naja, war ja erst der zweite Tag Strandleben.